Neue Partei "Alternative für Deutschland"

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Wie wäre es eigentlich, wenn wir statt in Grenzen des Nationalstaats, einer einstmals fortschrittlichen Idee des 18./19. Jhdts., unsere politischen Überlegungen, Konzepte, Anstrengungen in republikanischen Angelegenheiten (res publica - die öffentliche Sache, die Dinge, die im weiteren Sinne alle angehen: Frieden, Gerechtigkeit, Macht, Herrschaft etc.) auf unseren ganzen Kontinent, auf Europa, bezögen?
Wenn wir Europa, für die meisten von uns: unsere Heimat, als unseren gemeinsamen politischen Raum verstünden, dann wären ggf. Solidarität und Mitverantwortung mit und für den Süden genauso selbstverständlich wie jetzt im nationalstaatlichen Rahmen unsere Solidarität und Unterstützung für die Flutgebiete.
Ich bin für Europa, auch wenn die EU einigen bullshit produziert. Verglichen mit dem Europa der sich bekriegenden Völker vergangener Jahrhunderte ist mir die Idee des einigen Europas, als ökonomische, historisch-kulturelle und politische Vereinigung, hochwillkommen.
Ich zitiere sinngemäß aus einem anderen Beitrag von mir: Europa ist für mich auch das Mittelmeer, wie die Alten es nannten: mare nostrum, unser Meer.
Genauso wie griechische Zitronen, spanische Oliven und italienische Strände.
Mare nostrum, Europa, Wir. Unsere Angelegenheit.
Wir könnten uns gemeinsam, solidarisch und verantwortungsbewusst, darum kümmern.
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edmund schrieb:
Wie wäre es eigentlich, wenn wir statt in Grenzen des Nationalstaats, einer einstmals fortschrittlichen Idee des 18./19. Jhdts., unsere politischen Überlegungen, Konzepte, Anstrengungen in republikanischen Angelegenheiten (res publica - die öffentliche Sache, die Dinge, die im weiteren Sinne alle angehen: Frieden, Gerechtigkeit, Macht, Herrschaft etc.) auf unseren ganzen Kontinent, auf Europa, bezögen?
Wenn wir Europa, für die meisten von uns: unsere Heimat, als unseren gemeinsamen politischen Raum verstünden, dann wären ggf. Solidarität und Mitverantwortung mit und für den Süden genauso selbstverständlich wie jetzt im nationalstaatlichen Rahmen unsere Solidarität und Unterstützung für die Flutgebiete.
Ich bin für Europa, auch wenn die EU einigen bullshit produziert. Verglichen mit dem Europa der sich bekriegenden Völker vergangener Jahrhunderte ist mir die Idee des einigen Europas, als ökonomische, historisch-kulturelle und politische Vereinigung, hochwillkommen.
Ich zitiere sinngemäß aus einem anderen Beitrag von mir: Europa ist für mich auch das Mittelmeer, wie die Alten es nannten: mare nostrum, unser Meer.
Genauso wie griechische Zitronen, spanische Oliven und italienische Strände.
Mare nostrum, Europa, Wir. Unsere Angelegenheit.
Wir könnten uns gemeinsam, solidarisch und verantwortungsbewusst, darum kümmern.


Tatsaechlich ist ein Europa der Regionen, ohne nationalstaatliche souveraenitaeten das Ziel der Politik. Siehe neufassung Art. 23 GG.

Dummerweise steuert das politische Europa in Richtung einer ******. Ein von Politkommissaren regierter Vielvoelkerstaat.

Neid, Missgunst und das Gefuehl der Bervormundung der unterschiedlichen Kulturkreise wird, wie es uns die Geschichte lehrt, Europa zerruetten, wie es dies schon lange nicht mehr erlebt hat. Zumal das ganze unter der Fuehrerschaft der Finanzwirtschaft geschieht.....
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edmund schrieb:
Wie wäre es eigentlich, wenn wir statt in Grenzen des Nationalstaats, einer einstmals fortschrittlichen Idee des 18./19. Jhdts., unsere politischen Überlegungen, Konzepte, Anstrengungen in republikanischen Angelegenheiten (res publica - die öffentliche Sache, die Dinge, die im weiteren Sinne alle angehen: Frieden, Gerechtigkeit, Macht, Herrschaft etc.) auf unseren ganzen Kontinent, auf Europa, bezögen?
Wenn wir Europa, für die meisten von uns: unsere Heimat, als unseren gemeinsamen politischen Raum verstünden, dann wären ggf. Solidarität und Mitverantwortung mit und für den Süden genauso selbstverständlich wie jetzt im nationalstaatlichen Rahmen unsere Solidarität und Unterstützung für die Flutgebiete.
Ich bin für Europa, auch wenn die EU einigen bullshit produziert. Verglichen mit dem Europa der sich bekriegenden Völker vergangener Jahrhunderte ist mir die Idee des einigen Europas, als ökonomische, historisch-kulturelle und politische Vereinigung, hochwillkommen.
Ich zitiere sinngemäß aus einem anderen Beitrag von mir: Europa ist für mich auch das Mittelmeer, wie die Alten es nannten: mare nostrum, unser Meer.
Genauso wie griechische Zitronen, spanische Oliven und italienische Strände.
Mare nostrum, Europa, Wir. Unsere Angelegenheit.
Wir könnten uns gemeinsam, solidarisch und verantwortungsbewusst, darum kümmern.


+1 or better, 2
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edmund schrieb:
Wie wäre es eigentlich, wenn wir statt in Grenzen des Nationalstaats, einer einstmals fortschrittlichen Idee des 18./19. Jhdts., unsere politischen Überlegungen, Konzepte, Anstrengungen in republikanischen Angelegenheiten (res publica - die öffentliche Sache, die Dinge, die im weiteren Sinne alle angehen: Frieden, Gerechtigkeit, Macht, Herrschaft etc.) auf unseren ganzen Kontinent, auf Europa, bezögen?
Wenn wir Europa, für die meisten von uns: unsere Heimat, als unseren gemeinsamen politischen Raum verstünden, dann wären ggf. Solidarität und Mitverantwortung mit und für den Süden genauso selbstverständlich wie jetzt im nationalstaatlichen Rahmen unsere Solidarität und Unterstützung für die Flutgebiete.
Ich bin für Europa, auch wenn die EU einigen bullshit produziert. Verglichen mit dem Europa der sich bekriegenden Völker vergangener Jahrhunderte ist mir die Idee des einigen Europas, als ökonomische, historisch-kulturelle und politische Vereinigung, hochwillkommen.
Ich zitiere sinngemäß aus einem anderen Beitrag von mir: Europa ist für mich auch das Mittelmeer, wie die Alten es nannten: mare nostrum, unser Meer.
Genauso wie griechische Zitronen, spanische Oliven und italienische Strände.
Mare nostrum, Europa, Wir. Unsere Angelegenheit.
Wir könnten uns gemeinsam, solidarisch und verantwortungsbewusst, darum kümmern.


Ach was klingt das schön, nur sieht die Realität anders aus! Was hat außerdem ein Großstaat Europa mit Frieden zutun? Wir hatten seit 1945 keinen Krieg mehr und das hat weder mit der EU-Politik von heute noch dem Euro zutun! Und ich bin mir ziemlich sicher, daß sich weder die Mehrheit der  Italiener, noch der Spanier oder Griechen, von einem Europäischen Parlament vorschreiben lassen will, was sie zu tun oder zu lassen haben! Ich stell mir gerade vor, wie Du als Deutscher in Italien am Mittelmeerstrand stehst und aus voller Kehle schreist "Endlich! Das ist mein Strand"...die Blicke der Italiener möchte ich mal sehen! Ich selbst fühle mich nicht als Europäer, sondern als Deutscher in Europa!
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edmund schrieb:
Wie wäre es eigentlich, wenn wir statt in Grenzen des Nationalstaats, einer einstmals fortschrittlichen Idee des 18./19. Jhdts., unsere politischen Überlegungen, Konzepte, Anstrengungen in republikanischen Angelegenheiten (res publica - die öffentliche Sache, die Dinge, die im weiteren Sinne alle angehen: Frieden, Gerechtigkeit, Macht, Herrschaft etc.) auf unseren ganzen Kontinent, auf Europa, bezögen?
Wenn wir Europa, für die meisten von uns: unsere Heimat, als unseren gemeinsamen politischen Raum verstünden, dann wären ggf. Solidarität und Mitverantwortung mit und für den Süden genauso selbstverständlich wie jetzt im nationalstaatlichen Rahmen unsere Solidarität und Unterstützung für die Flutgebiete.
Ich bin für Europa, auch wenn die EU einigen bullshit produziert. Verglichen mit dem Europa der sich bekriegenden Völker vergangener Jahrhunderte ist mir die Idee des einigen Europas, als ökonomische, historisch-kulturelle und politische Vereinigung, hochwillkommen.
Ich zitiere sinngemäß aus einem anderen Beitrag von mir: Europa ist für mich auch das Mittelmeer, wie die Alten es nannten: mare nostrum, unser Meer.
Genauso wie griechische Zitronen, spanische Oliven und italienische Strände.
Mare nostrum, Europa, Wir. Unsere Angelegenheit.
Wir könnten uns gemeinsam, solidarisch und verantwortungsbewusst, darum kümmern.


im prinzip d'accord. aber was hat das alles mit der währung zu tun?
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petko schrieb:
edmund schrieb:
Wie wäre es eigentlich, wenn wir statt in Grenzen des Nationalstaats, einer einstmals fortschrittlichen Idee des 18./19. Jhdts., unsere politischen Überlegungen, Konzepte, Anstrengungen in republikanischen Angelegenheiten (res publica - die öffentliche Sache, die Dinge, die im weiteren Sinne alle angehen: Frieden, Gerechtigkeit, Macht, Herrschaft etc.) auf unseren ganzen Kontinent, auf Europa, bezögen?
Wenn wir Europa, für die meisten von uns: unsere Heimat, als unseren gemeinsamen politischen Raum verstünden, dann wären ggf. Solidarität und Mitverantwortung mit und für den Süden genauso selbstverständlich wie jetzt im nationalstaatlichen Rahmen unsere Solidarität und Unterstützung für die Flutgebiete.
Ich bin für Europa, auch wenn die EU einigen bullshit produziert. Verglichen mit dem Europa der sich bekriegenden Völker vergangener Jahrhunderte ist mir die Idee des einigen Europas, als ökonomische, historisch-kulturelle und politische Vereinigung, hochwillkommen.
Ich zitiere sinngemäß aus einem anderen Beitrag von mir: Europa ist für mich auch das Mittelmeer, wie die Alten es nannten: mare nostrum, unser Meer.
Genauso wie griechische Zitronen, spanische Oliven und italienische Strände.
Mare nostrum, Europa, Wir. Unsere Angelegenheit.
Wir könnten uns gemeinsam, solidarisch und verantwortungsbewusst, darum kümmern.


im prinzip d'accord. aber was hat das alles mit der währung zu tun?


Mit der Abschaffung der nationalen Waehrungen wollte man einfach nur Fakten schaffen. Sozusagen Europa mit der Brechstange.

Konnte und kann aber nicht funktionieren,ohne eine Harmonisierung der z.T. hoechst unterschiedlichen Sozial- und Steuersysteme.

Man stelle sich vor, zwischen Bayern und Hessen gaebe es einen Unterschied beim Renteneintrittsalter von 15 Jahren und 20%-Punkte bei Spitzensteuersatz.

Wirtschaftskraft, Bildungsniveau und Infrastruktur seien nur am Rande erwaehnt.
#
Wehrheimer_Adler schrieb:
pelo schrieb:
...
Wenn in wenigen Wochen der Strassenwahlkampf beginnt, werden sie erst richtig bekannt werden.

Das wage ich zu bezweifeln - leider - zum Einen gehe ich davon aus, dass Ihnen die Manpower für fortwährende Präsenz auf den Strassen fehlt.
In den großen Städten werden Sie präsent sein, im Hinterland werden Sie in diesem Jahr noch nicht ankommen.
Zudem schätze ich die AFD als zu finanzschwach für einen aufsehenerrregenden Wahlkampf ein. Die etablierten Dateien investieren immer Unsummen um Bürger an der Nase herum zu führen und für Ihre Sache zu begeistern.
Icch befürchte, die werden in der Wählergunst eine ähnliche Schlappe erleiden, wie z.B. die Piraten. Was aber nicht bedeutet, dass diese 2 Kleinparteien schlechte Arbeit verrichten. Im Gegenteil.
Meines Erachtens wären 2-3% schon ein großer Achtungserfolg für die AFD.
Zumal ja bei sehr vielen Bürgern die Partei bei der Wahl zweit- wenn nicht gar drittrangig ist.
Die Bundestagswahlen sind in den 90ern/2000ern zu Personenwahlen verkommen. Wenn man dann och die hinzurechnet, die sagen "Ich wähl XY, weil ich immer XY gewählt habe", ist klar, dass für neue Kräfte nicht allzuviel Stimmvolk übrig bleibt.



Wer sind eigentlich diese etablierten Dateien die Unsummen investieren.

Ist das eventuell ein Virus und wie kann ich den loeschen (sollte er gefaehrlich sein)
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Meierei schrieb:
petko schrieb:
edmund schrieb:
Wie wäre es eigentlich, wenn wir statt in Grenzen des Nationalstaats, einer einstmals fortschrittlichen Idee des 18./19. Jhdts., unsere politischen Überlegungen, Konzepte, Anstrengungen in republikanischen Angelegenheiten (res publica - die öffentliche Sache, die Dinge, die im weiteren Sinne alle angehen: Frieden, Gerechtigkeit, Macht, Herrschaft etc.) auf unseren ganzen Kontinent, auf Europa, bezögen?
Wenn wir Europa, für die meisten von uns: unsere Heimat, als unseren gemeinsamen politischen Raum verstünden, dann wären ggf. Solidarität und Mitverantwortung mit und für den Süden genauso selbstverständlich wie jetzt im nationalstaatlichen Rahmen unsere Solidarität und Unterstützung für die Flutgebiete.
Ich bin für Europa, auch wenn die EU einigen bullshit produziert. Verglichen mit dem Europa der sich bekriegenden Völker vergangener Jahrhunderte ist mir die Idee des einigen Europas, als ökonomische, historisch-kulturelle und politische Vereinigung, hochwillkommen.
Ich zitiere sinngemäß aus einem anderen Beitrag von mir: Europa ist für mich auch das Mittelmeer, wie die Alten es nannten: mare nostrum, unser Meer.
Genauso wie griechische Zitronen, spanische Oliven und italienische Strände.
Mare nostrum, Europa, Wir. Unsere Angelegenheit.
Wir könnten uns gemeinsam, solidarisch und verantwortungsbewusst, darum kümmern.


im prinzip d'accord. aber was hat das alles mit der währung zu tun?


Mit der Abschaffung der nationalen Waehrungen wollte man einfach nur Fakten schaffen. Sozusagen Europa mit der Brechstange.

Konnte und kann aber nicht funktionieren,ohne eine Harmonisierung der z.T. hoechst unterschiedlichen Sozial- und Steuersysteme.

Man stelle sich vor, zwischen Bayern und Hessen gaebe es einen Unterschied beim Renteneintrittsalter von 15 Jahren und 20%-Punkte bei Spitzensteuersatz.

Wirtschaftskraft, Bildungsniveau und Infrastruktur seien nur am Rande erwaehnt.


Man stelle sich vor: Verschiedene Schulsysteme zwischen Bayern und Hessen.
Gravierende Unterschiede im Gewerbesteuersatz zwischen Kommunen, die nur ein Steinwurf trennt.
Verschiedene Wahlgesetze zwischen Bundesländern, die direkt nebeneinander liegen.
Völlig unterschiedliche Grundsteuersätze, verschiedene Ausbildungssysteme und ich weiß nicht noch was.
Wie soll Deutschland eigentlich überleben?
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reggaetyp schrieb:
Meierei schrieb:
petko schrieb:
edmund schrieb:
Wie wäre es eigentlich, wenn wir statt in Grenzen des Nationalstaats, einer einstmals fortschrittlichen Idee des 18./19. Jhdts., unsere politischen Überlegungen, Konzepte, Anstrengungen in republikanischen Angelegenheiten (res publica - die öffentliche Sache, die Dinge, die im weiteren Sinne alle angehen: Frieden, Gerechtigkeit, Macht, Herrschaft etc.) auf unseren ganzen Kontinent, auf Europa, bezögen?
Wenn wir Europa, für die meisten von uns: unsere Heimat, als unseren gemeinsamen politischen Raum verstünden, dann wären ggf. Solidarität und Mitverantwortung mit und für den Süden genauso selbstverständlich wie jetzt im nationalstaatlichen Rahmen unsere Solidarität und Unterstützung für die Flutgebiete.
Ich bin für Europa, auch wenn die EU einigen bullshit produziert. Verglichen mit dem Europa der sich bekriegenden Völker vergangener Jahrhunderte ist mir die Idee des einigen Europas, als ökonomische, historisch-kulturelle und politische Vereinigung, hochwillkommen.
Ich zitiere sinngemäß aus einem anderen Beitrag von mir: Europa ist für mich auch das Mittelmeer, wie die Alten es nannten: mare nostrum, unser Meer.
Genauso wie griechische Zitronen, spanische Oliven und italienische Strände.
Mare nostrum, Europa, Wir. Unsere Angelegenheit.
Wir könnten uns gemeinsam, solidarisch und verantwortungsbewusst, darum kümmern.


im prinzip d'accord. aber was hat das alles mit der währung zu tun?


Mit der Abschaffung der nationalen Waehrungen wollte man einfach nur Fakten schaffen. Sozusagen Europa mit der Brechstange.

Konnte und kann aber nicht funktionieren,ohne eine Harmonisierung der z.T. hoechst unterschiedlichen Sozial- und Steuersysteme.

Man stelle sich vor, zwischen Bayern und Hessen gaebe es einen Unterschied beim Renteneintrittsalter von 15 Jahren und 20%-Punkte bei Spitzensteuersatz.

Wirtschaftskraft, Bildungsniveau und Infrastruktur seien nur am Rande erwaehnt.


Man stelle sich vor: Verschiedene Schulsysteme zwischen Bayern und Hessen.
Gravierende Unterschiede im Gewerbesteuersatz zwischen Kommunen, die nur ein Steinwurf trennt.
Verschiedene Wahlgesetze zwischen Bundesländern, die direkt nebeneinander liegen.
Völlig unterschiedliche Grundsteuersätze, verschiedene Ausbildungssysteme und ich weiß nicht noch was.
Wie soll Deutschland eigentlich überleben?


Diese Unterschiede sind mit Blick auf die z.T. immensen Unterschiede bei der Einkommens- und den Verbrauchssteuern nur marginal.

Nur mal als Beispiel. Als Selbststaendiger (Autonomo) in Spanien sind voellig unabhaengig vom Einkommen, die gesamten staatlichen Sozialabgaben mit € 255,-/Monat abgedeckt.
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RT leider hast du aber eine klitzekleine Kleinigkeit vergessen warum  D.diese Ungleichheiten bis  heute trotzdem überlebt...

denn in D.gibt es eine einheitliche Steuer u. Finanzpolitik ,dh.die Grundlagen des Wirtschaftens sind identisch.

Das ist im restlichen Europa leider nicht der Fall.

Aber nachdem der "Länderfinanzausgleich " für Europa schon seit einigen Jahren "mit Erfolg"  läuft  u. dies  in den nächsten Jahren weiterhin der Fall sein wird (erst gestern wurde im BT ,von der Öffentlichkeit ziemlich unbeachtet,ein weiterer Freibrief für Zahlungen durchgewunken ) könnten deine sozialistischen Träume in der Tat wahr werden.



Deutschland  ist dann zwar in einigen Jahren am *****- aber was solls- dafür sind wir dann Alle (  Pleite) Europäer-.u. ziemlich gleich(arm)

Freude schöner Götterfunken.....Alle Menschen werden Brüder.....

C:B: Roth  ;HC Ströbele .J. Trittin ,  J J Fischer u.andere Genossen  können sich dann endlich nach vielen Jahren Kampf am Ziel ihrer Träume sehen........
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Afrigaaner schrieb:
Wehrheimer_Adler schrieb:
pelo schrieb:
...
Wenn in wenigen Wochen der Strassenwahlkampf beginnt, werden sie erst richtig bekannt werden.

Das wage ich zu bezweifeln - leider - zum Einen gehe ich davon aus, dass Ihnen die Manpower für fortwährende Präsenz auf den Strassen fehlt.
In den großen Städten werden Sie präsent sein, im Hinterland werden Sie in diesem Jahr noch nicht ankommen.
Zudem schätze ich die AFD als zu finanzschwach für einen aufsehenerrregenden Wahlkampf ein. Die etablierten Dateien investieren immer Unsummen um Bürger an der Nase herum zu führen und für Ihre Sache zu begeistern.
Icch befürchte, die werden in der Wählergunst eine ähnliche Schlappe erleiden, wie z.B. die Piraten. Was aber nicht bedeutet, dass diese 2 Kleinparteien schlechte Arbeit verrichten. Im Gegenteil.
Meines Erachtens wären 2-3% schon ein großer Achtungserfolg für die AFD.
Zumal ja bei sehr vielen Bürgern die Partei bei der Wahl zweit- wenn nicht gar drittrangig ist.
Die Bundestagswahlen sind in den 90ern/2000ern zu Personenwahlen verkommen. Wenn man dann och die hinzurechnet, die sagen "Ich wähl XY, weil ich immer XY gewählt habe", ist klar, dass für neue Kräfte nicht allzuviel Stimmvolk übrig bleibt.



Wer sind eigentlich diese etablierten Dateien die Unsummen investieren.

Ist das eventuell ein Virus und wie kann ich den loeschen (sollte er gefaehrlich sein)


Der Letzte, der die quasi zu löschen vermochte ist gottseidank 1945 untergegangen. Die etablierten Parteien können die Unsummen ja auch nur investieren, weil Sie die Kohle nach der Wahl ausd dem Steuersäckel wieder zurück bekommen.
Es ist möglich, dass ich da falsch liege... aber ist nicht das erreichen der 5%-Hürde Vorraussetzung für die Rückerstattung durch den Steuerzahler?
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Wehrheimer_Adler schrieb:
Afrigaaner schrieb:
Wehrheimer_Adler schrieb:
pelo schrieb:
...
Wenn in wenigen Wochen der Strassenwahlkampf beginnt, werden sie erst richtig bekannt werden.

Das wage ich zu bezweifeln - leider - zum Einen gehe ich davon aus, dass Ihnen die Manpower für fortwährende Präsenz auf den Strassen fehlt.
In den großen Städten werden Sie präsent sein, im Hinterland werden Sie in diesem Jahr noch nicht ankommen.
Zudem schätze ich die AFD als zu finanzschwach für einen aufsehenerrregenden Wahlkampf ein. Die etablierten Dateien investieren immer Unsummen um Bürger an der Nase herum zu führen und für Ihre Sache zu begeistern.
Icch befürchte, die werden in der Wählergunst eine ähnliche Schlappe erleiden, wie z.B. die Piraten. Was aber nicht bedeutet, dass diese 2 Kleinparteien schlechte Arbeit verrichten. Im Gegenteil.
Meines Erachtens wären 2-3% schon ein großer Achtungserfolg für die AFD.
Zumal ja bei sehr vielen Bürgern die Partei bei der Wahl zweit- wenn nicht gar drittrangig ist.
Die Bundestagswahlen sind in den 90ern/2000ern zu Personenwahlen verkommen. Wenn man dann och die hinzurechnet, die sagen "Ich wähl XY, weil ich immer XY gewählt habe", ist klar, dass für neue Kräfte nicht allzuviel Stimmvolk übrig bleibt.



Wer sind eigentlich diese etablierten Dateien die Unsummen investieren.

Ist das eventuell ein Virus und wie kann ich den loeschen (sollte er gefaehrlich sein)


Der Letzte, der die quasi zu löschen vermochte ist gottseidank 1945 untergegangen. Die etablierten Parteien können die Unsummen ja auch nur investieren, weil Sie die Kohle nach der Wahl ausd dem Steuersäckel wieder zurück bekommen.
Es ist möglich, dass ich da falsch liege... aber ist nicht das erreichen der 5%-Hürde Vorraussetzung für die Rückerstattung durch den Steuerzahler?


Nein, es geht um die Anzahlt der (Zweit-) Stimmen.
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pelo schrieb:


Aber nachdem der "Länderfinanzausgleich " für Europa schon seit einigen Jahren "mit Erfolg"  läuft  u. dies  in den nächsten Jahren weiterhin der Fall sein wird (erst gestern wurde im BT ,von der Öffentlichkeit ziemlich unbeachtet,ein weiterer Freibrief für Zahlungen durchgewunken ) könnten deine sozialistischen Träume in der Tat wahr werden.
...


Sozialistische Träume.  
Ohne geht's bei dir nicht, was?

Den Länderfinanzausgleich haben wir übrigens auch. Und leben noch.
Und Nehmerländer wurden zu Geberländern und vice versa.
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reggaetyp schrieb:
pelo schrieb:


Aber nachdem der "Länderfinanzausgleich " für Europa schon seit einigen Jahren "mit Erfolg"  läuft  u. dies  in den nächsten Jahren weiterhin der Fall sein wird (erst gestern wurde im BT ,von der Öffentlichkeit ziemlich unbeachtet,ein weiterer Freibrief für Zahlungen durchgewunken ) könnten deine sozialistischen Träume in der Tat wahr werden.
...


Sozialistische Träume.  
Ohne geht's bei dir nicht, was?

Den Länderfinanzausgleich haben wir übrigens auch. Und leben noch.
Und Nehmerländer wurden zu Geberländern und vice versa.


Na, da bin ich mal gespannt, wann Spanien und Griechenland Geberlaender sind und wir Nehmerland.....
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Wehrheimer_Adler schrieb:

Es ist möglich, dass ich da falsch liege... aber ist nicht das erreichen der 5%-Hürde Vorraussetzung für die Rückerstattung durch den Steuerzahler?


Du liegst falsch. Europa- und Bundestagswahlen: 0,5% Bedingung.
Bei Landtagswahlen ist 1%

Ein Grund, weshalb die NPD-Lutscher noch immer nicht pleite sind.
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reggaetyp schrieb:
Wehrheimer_Adler schrieb:

Es ist möglich, dass ich da falsch liege... aber ist nicht das erreichen der 5%-Hürde Vorraussetzung für die Rückerstattung durch den Steuerzahler?


Du liegst falsch. Europa- und Bundestagswahlen: 0,5% Bedingung.
Bei Landtagswahlen ist 1%

Ein Grund, weshalb die NPD-Lutscher noch immer nicht pleite sind.


Danke. Guter Tag. Was dazugelernt. Ich dachte, die Splitterparteien schauen komplett in die Röhre.
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edmund schrieb:
Wie wäre es eigentlich, wenn wir statt in Grenzen des Nationalstaats, einer einstmals fortschrittlichen Idee des 18./19. Jhdts., unsere politischen Überlegungen, Konzepte, Anstrengungen in republikanischen Angelegenheiten (res publica - die öffentliche Sache, die Dinge, die im weiteren Sinne alle angehen: Frieden, Gerechtigkeit, Macht, Herrschaft etc.) auf unseren ganzen Kontinent, auf Europa, bezögen?
Wenn wir Europa, für die meisten von uns: unsere Heimat, als unseren gemeinsamen politischen Raum verstünden, dann wären ggf. Solidarität und Mitverantwortung mit und für den Süden genauso selbstverständlich wie jetzt im nationalstaatlichen Rahmen unsere Solidarität und Unterstützung für die Flutgebiete.
Ich bin für Europa, auch wenn die EU einigen bullshit produziert. Verglichen mit dem Europa der sich bekriegenden Völker vergangener Jahrhunderte ist mir die Idee des einigen Europas, als ökonomische, historisch-kulturelle und politische Vereinigung, hochwillkommen.
Ich zitiere sinngemäß aus einem anderen Beitrag von mir: Europa ist für mich auch das Mittelmeer, wie die Alten es nannten: mare nostrum, unser Meer.
Genauso wie griechische Zitronen, spanische Oliven und italienische Strände.
Mare nostrum, Europa, Wir. Unsere Angelegenheit.
Wir könnten uns gemeinsam, solidarisch und verantwortungsbewusst, darum kümmern.



Lieber Edmund,

ich stimme dem Kern deiner Aussagen zu..

indes ist die Idee der Überwindung des Nationalstaats wohl nur in Deutschland halbwegs  konsensfähig.
Auch aufgrund unserer desaströsen Erfahrungen.

Im Rest von Europa ist meines Erachtens eher eine umgekehrte Entwicklung zu beobachten. Leider. Das geht über Jugoslawien, die ehemalige Tschechoslowakei, die Entwicklung in Katalonien und im Baskenland,  bis hin zu den Staaten  in der ehemaligen Sowjetunion. Manchmal will man einfach nicht  zusammen leben.. warum auch immer.


Aber natürlich hast du recht. Europa ist eine wunderbare Idee, ein Friedensprojekt und ja,  ich bin auch in einem gewissen Maße bereit mich an den Kosten im Rahmen einer  gesamteuropäischen Solidarität zu beteiligen  Keine Frage.

Womit ich ein Problem habe liegt auf der  Hand.
Europa hat zum einen ein Demokratiedefizit ,( one man, one vote) zum anderen brechen die derzeitigen europäischen Institutionen einen Vertrag nach dem anderen. Das wird auf die Dauer nicht gut gehen. Ohne das  Recht ist man dem Untergang geweiht.. Mag sein das ich da etwas betriebsblind bin.

Man sollte auch das Volk nicht immer für blöde verkaufen.  Als störend empfinde ich diese " Kriegsrhetorik".
Die europäische Währung ist keine Frage von Krieg und Frieden. Ging ja früher auch ohne. Und wir haben mittlerweile auch schon mitbekommen das Staatshaushalte von europäischen Steuerzahlern nur gestützt werden um Hedgefonds,  Banken und Großkonzerne nicht zahlungsunfähig werden zu lassen.
Das kann es nicht sein, und war mit  Sicherheit auch nicht im Sinne von de Gasperi, Churchill, de Gaulle, und Adenauer.

Mir gefällt dein Hinweis auf res publica und die historisch -kulturelle Verbindung sehr gut.. Dazu ist es aber nach meiner bescheidenen Meinung nicht notwendig alles zu vereinheitlichen. Den Sinn und Zweck habe ich noch nie begriffen, was Europa so einzigartig macht und ihn von allen Kontinenten ( Asien ausgenommen)unterscheidet, ist die Vielfalt in kulturellen, kulinarischen , sprachlichen, politischen , religiösen und geistigen  Dingen. Das sollte man erhalten. Denn letztendlich ist dies eine Stärke und keine Schwäche. Mein Europa muß nicht  in jedem Mückenschiß von  von Brüssel diktiert werden, denn sonst enden wir  so wie heutzutage  eine deutsche Fußgängerzone aussieht.. In der Verödung.
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reggaetyp schrieb:
pelo schrieb:


Aber nachdem der "Länderfinanzausgleich " für Europa schon seit einigen Jahren "mit Erfolg"  läuft  u. dies  in den nächsten Jahren weiterhin der Fall sein wird (erst gestern wurde im BT ,von der Öffentlichkeit ziemlich unbeachtet,ein weiterer Freibrief für Zahlungen durchgewunken ) könnten deine sozialistischen Träume in der Tat wahr werden.
...


Sozialistische Träume.  
Ohne geht's bei dir nicht, was?

Den Länderfinanzausgleich haben wir übrigens auch. Und leben noch.
Und Nehmerländer wurden zu Geberländern und vice versa.


Shice  Reggaetyip- hab gerade eine riesenlangen Beitrag geschrieben, da kam sogar Rudi Dutscke drin vor- leider auf die falsche Taste gekommen. Jetzt ist er weg  

(Sozialistische) Träume zu haben ist ja nichts schlimmes  

Dass es den Länderfinanzausgleich  in D. gibt, ist sogar mir bekannt.

Geh mal davon aus, dass selbst wir in Franken schon über das Stadium eines Volksempfängers hinaus sind.

Ausserdem les ich ja im " Dies u. Das " immer mit.

Der sicher gut gemeinte Vorschlag von Edmund würde mE. in der Praxis nicht funktionieren.

User  Meierei hat das ja schon sehr gut beschrieben.

Was ihr immer vergesst -unabhängig  jetzt mal von den ökonomischen Verhältnissen-sind die gravierenden Kultur u. Mentalitätsunterschiede in Europa

Irgendwo Urlaub machen -und da sind wir ja seit den 50er u. 60erJahren schon gut dabei u.  Weltmeister- o. in einem Zentralistischen Staatsgebilde mit 27 o. nochmehr Staaten dauerhaft zusammen zu leben ist ein gewaltiger Unterschied.

Auch wenn sie Europäer sind:

Ich denke ein Italiener wird sich immer als Italiener fühlen u. ein Finne als ebensolcher. Das gleiche gilt für Franzosen.

Deswegen Freundschaft, Kulturaustausch  u, gute Nachbarschaft weiter so,wie das seit Kriegsende  hervorragend praktiziert wird- auch finanzielle Hilfe wenns beim Nachbarn mal klemmt gerne.- aber Zentralstaat  ala ****** mit unbegrenzter Schuldenhaftung für alle Länder- nein Danke !
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pelo schrieb:

Was ihr immer vergesst -unabhängig  jetzt mal von den ökonomischen Verhältnissen-sind die gravierenden Kultur u. Mentalitätsunterschiede in Europa

Irgendwo Urlaub machen -und da sind wir ja seit den 50er u. 60erJahren schon gut dabei u.  Weltmeister- o. in einem Zentralistischen Staatsgebilde mit 27 o. nochmehr Staaten dauerhaft zusammen zu leben ist ein gewaltiger Unterschied.

Auch wenn sie Europäer sind:

Ich denke ein Italiener wird sich immer als Italiener fühlen u. ein Finne als ebensolcher. Das gleiche gilt für Franzosen.

Deswegen Freundschaft, Kulturaustausch  u, gute Nachbarschaft weiter so,wie das seit Kriegsende  hervorragend praktiziert wird- auch finanzielle Hilfe wenns beim Nachbarn mal klemmt gerne.- aber Zentralstaat  ala ****** mit unbegrenzter Schuldenhaftung für alle Länder- nein Danke !


Grundsätzlich d'accord. Gilt auch für den Beitrag von HG. Die Frage die sich mir stellt ist aber, ob wir -  und damit meine ich ganz Europa - damit für die Zukunft gerüstet sind.
Gehen wir mal davon aus, wir gehen zum Status der alten EU zurück, ohne Euro, ohne Rettungsfonds. Es wird also keine weitergehende Angleichung von Wirtschafts-, Finanz- und Sozialpolitik mehr betrieben. Deutschland könnte so sicher mittelfristig einigermaßen gut über die Runden kommen. Aber was ist mit den Ländern an der Peripherie wie Griechenland? Können die mit Tourismus und Oliven in der globalisierten Welt überleben? China, Indien, Rußland, auch die Golfstaaten gewinnen immer mehr Einfluss. Ich sehe schon die Gefahr, dass in 50 Jahren die Lebensverhältnisse in Europa sich wieder massiv unterscheiden werden. Griecheland gehört dann vielleicht dem chinesischen Staatsfonds...
Und auch Deutschland wird dadurch an Geltung und Wohlstand verlieren. Irgendwann können sich andere Länder - grade die disziplinierten asiatischen Völker - die Maschinen selbst bauen, die sie jetzt zu unserer Freude aus Deutschland importieren.

Aber ich sehe auch, dass die Völker Europas im Moment eher wieder auseinanderdriften. Vielleicht lässt sich Europa wirklich nur mit einer allmächtigen Zentralgewalt bändingen, ähnlich wie Tito das in Jugoslawien geschafft hat. Aber das wiederum kann auch niemand wollen.

Der Wunsch nach einer weitgehenden Union muss von den Völkern selbst kommen, die EU kann viel beschließen, aber es muss mit Leben gefüllt werden. Wenn die Europäer in der Mehrheit nicht wollen, ist das zu akzeptieren. Die Welt wird sich weiter drehen und die Zukunft ist noch nicht geschrieben. Aber jedes Handeln hat eben auch Konsequenzen, das sollte man sich bewusst machen, auch wenn die Konsequenzen nicht 100% klar sind oder noch weit in der Zukunft liegen.

Im Moment leben wir hier noch auf einer Insel der Glückseligen im Verhältnis zu den meisten anderen Ecken auf der Welt - das gilt für uns Deutsche genauso wie für den Griechen, trotz den Einschnitten die er vielleicht zu verkraften hat. Und dieses Glück haben wir nicht gepachtet - kann sein dass in 200 Jahren kein Hahn mehr nach Europa kräht. Oder wir zur Werkbank der Chinesen werden, die dann hier ihren Urlaub machen. Es sind in der Geschichte schon größere Reiche und Gesellschaften an innerem Verfall zu Grunde gegangen.

Ich weiß nicht wie es kommen wird, aber ich denke, ein Europa das mit einer Stimme sprechen würde, hätte einfach bessere Karten.
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seventh_son schrieb:
pelo schrieb:

Was ihr immer vergesst -unabhängig  jetzt mal von den ökonomischen Verhältnissen-sind die gravierenden Kultur u. Mentalitätsunterschiede in Europa

Irgendwo Urlaub machen -und da sind wir ja seit den 50er u. 60erJahren schon gut dabei u.  Weltmeister- o. in einem Zentralistischen Staatsgebilde mit 27 o. nochmehr Staaten dauerhaft zusammen zu leben ist ein gewaltiger Unterschied.

Auch wenn sie Europäer sind:

Ich denke ein Italiener wird sich immer als Italiener fühlen u. ein Finne als ebensolcher. Das gleiche gilt für Franzosen.

Deswegen Freundschaft, Kulturaustausch  u, gute Nachbarschaft weiter so,wie das seit Kriegsende  hervorragend praktiziert wird- auch finanzielle Hilfe wenns beim Nachbarn mal klemmt gerne.- aber Zentralstaat  ala ****** mit unbegrenzter Schuldenhaftung für alle Länder- nein Danke !


Grundsätzlich d'accord. Gilt auch für den Beitrag von HG. Die Frage die sich mir stellt ist aber, ob wir -  und damit meine ich ganz Europa - damit für die Zukunft gerüstet sind.
Gehen wir mal davon aus, wir gehen zum Status der alten EU zurück, ohne Euro, ohne Rettungsfonds. Es wird also keine weitergehende Angleichung von Wirtschafts-, Finanz- und Sozialpolitik mehr betrieben. Deutschland könnte so sicher mittelfristig einigermaßen gut über die Runden kommen. Aber was ist mit den Ländern an der Peripherie wie Griechenland? Können die mit Tourismus und Oliven in der globalisierten Welt überleben? China, Indien, Rußland, auch die Golfstaaten gewinnen immer mehr Einfluss. Ich sehe schon die Gefahr, dass in 50 Jahren die Lebensverhältnisse in Europa sich wieder massiv unterscheiden werden. Griecheland gehört dann vielleicht dem chinesischen Staatsfonds...
Und auch Deutschland wird dadurch an Geltung und Wohlstand verlieren. Irgendwann können sich andere Länder - grade die disziplinierten asiatischen Völker - die Maschinen selbst bauen, die sie jetzt zu unserer Freude aus Deutschland importieren.

Aber ich sehe auch, dass die Völker Europas im Moment eher wieder auseinanderdriften. Vielleicht lässt sich Europa wirklich nur mit einer allmächtigen Zentralgewalt bändingen, ähnlich wie Tito das in Jugoslawien geschafft hat. Aber das wiederum kann auch niemand wollen.

Der Wunsch nach einer weitgehenden Union muss von den Völkern selbst kommen, die EU kann viel beschließen, aber es muss mit Leben gefüllt werden. Wenn die Europäer in der Mehrheit nicht wollen, ist das zu akzeptieren. Die Welt wird sich weiter drehen und die Zukunft ist noch nicht geschrieben. Aber jedes Handeln hat eben auch Konsequenzen, das sollte man sich bewusst machen, auch wenn die Konsequenzen nicht 100% klar sind oder noch weit in der Zukunft liegen.

Im Moment leben wir hier noch auf einer Insel der Glückseligen im Verhältnis zu den meisten anderen Ecken auf der Welt - das gilt für uns Deutsche genauso wie für den Griechen, trotz den Einschnitten die er vielleicht zu verkraften hat. Und dieses Glück haben wir nicht gepachtet - kann sein dass in 200 Jahren kein Hahn mehr nach Europa kräht. Oder wir zur Werkbank der Chinesen werden, die dann hier ihren Urlaub machen. Es sind in der Geschichte schon größere Reiche und Gesellschaften an innerem Verfall zu Grunde gegangen.

Ich weiß nicht wie es kommen wird, aber ich denke, ein Europa das mit einer Stimme sprechen würde, hätte einfach bessere Karten.


Guter Beitrag - wie immer von dir. Das für mich entscheidente in deinem Beitrag habe ich mal fettgedruckt.

Und das ist eben das Problem. Die Bevölkerung in Europa wird nicht gefragt.

Es wird diktiert von Leuten in Brüssel u. anderswo die nicht gewählt wurden u. Leute die gewählt wurden,haben Im Grunde nichts zu bestimmen.

Im übrigen stimme ich natürlich auch dem Beitrag von H. Gründel uneingeschrenkt zu.


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