Neue Partei "Alternative für Deutschland"

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SGE-URNA schrieb:
Aragorn schrieb:

Dass diese Ökonomen zu anderen Schlüssen kommen, als hunderte andere Ökonomen, ist legitim.
Allerdings haftet diesen "Expertenmeinungen" der Geruch der Parteilichkeit an. Und die praktische Erfahrung, dass deren Euromodell gescheitert ist.
Warum also ein "weiter so"?


Also bei allem Verständnis, aber es gibt auch sehr viele renommierte und der Parteilichkeit unverdächtiger ökonomen aus In- und Ausland, die gegen eine Euro-Auflösung oder ähnlichem sind. Es nun so darzustellen, als würden ausser diesen 5 "parteiischen", "hunderte ökonomen" alle dir (und auch mir) nach dem Mund reden, ist so nicht ganz richtig.  


Da magst Du ja recht haben! Es ging mir jetzt aber beispielsweise um diejenigen, die explizit in der Süddeutschen genannt wurden! Interessant wäre ja mal eine reine Diskussion nur unter Ökonomen! Politiker haben ja offensichtlich keine Ahnung!
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Die AfD hat angeblich Schwierigkeiten, die erforderlichen Unterschriften zusammen zu bekommen. Liest man zumindest auf Facebook.

Bei der Transparenz sind die Piraten zumindest unschlagbar. Da wird bei jeder Wahl aktuell veröffentlicht, wieviel man schon zusammen hat, etc.

http://wiki.piratenpartei.de/NRW:Landtagswahl_2010/Direktkandidaten
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Ich habe eben den Bericht im ZDF bei Frontal 21 gesehen! Da ging es um die Lage Griechenlands und einem kurz bevor stehenden Schuldenschnitt, der die Steuerzahler in Deutschland mit 30 Mrd. Euro treffen würde! Das wird von der Bundesregierung aber geflissentlich bis nach der Bundestagswahl im Sept. verschwiegen! Die wirtschaftliche Lage dort ist katastrophal und die Schuldenlast genauso hoch wie 2009! Die Mrd. aus dem Rettungschirm sind im Land selber gar nicht angekommen, sondern im Bankensystem versackt! Wer jetzt noch für den Euro ist, dem ist nicht mehr zu helfen!

Hier der Bericht:

http://www.zdf.de/ZDFmediathek/beitrag/video/1921040/Neuer-Schuldenschnitt-fuer-Griechenland%253F#/beitrag/video/1921040/Neuer-Schuldenschnitt-fuer-Griechenland%3F
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Aragorn schrieb:
Ich habe eben den Bericht im ZDF bei Frontal 21 gesehen! Da ging es um die Lage Griechenlands und einem kurz bevor stehenden Schuldenschnitt, der die Steuerzahler in Deutschland mit 30 Mrd. Euro treffen würde! Das wird von der Bundesregierung aber geflissentlich bis nach der Bundestagswahl im Sept. verschwiegen! Die wirtschaftliche Lage dort ist katastrophal und die Schuldenlast genauso hoch wie 2009! Die Mrd. aus dem Rettungschirm sind im Land selber gar nicht angekommen, sondern im Bankensystem versackt! Wer jetzt noch für den Euro ist, dem ist nicht mehr zu helfen!

Hier der Bericht:

http://www.zdf.de/ZDFmediathek/beitrag/video/1921040/Neuer-Schuldenschnitt-fuer-Griechenland%253F#/beitrag/video/1921040/Neuer-Schuldenschnitt-fuer-Griechenland%3F


Ist doch alles nur VT......
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Da wähnte man diese Hohlroller schon im Nirwana ...
Schade, sehr angenehme acht Tage gehen zu Ende.
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Meierei schrieb:
Aragorn schrieb:
Ich habe eben den Bericht im ZDF bei Frontal 21 gesehen! Da ging es um die Lage Griechenlands und einem kurz bevor stehenden Schuldenschnitt, der die Steuerzahler in Deutschland mit 30 Mrd. Euro treffen würde! Das wird von der Bundesregierung aber geflissentlich bis nach der Bundestagswahl im Sept. verschwiegen! Die wirtschaftliche Lage dort ist katastrophal und die Schuldenlast genauso hoch wie 2009! Die Mrd. aus dem Rettungschirm sind im Land selber gar nicht angekommen, sondern im Bankensystem versackt! Wer jetzt noch für den Euro ist, dem ist nicht mehr zu helfen!

Hier der Bericht:

http://www.zdf.de/ZDFmediathek/beitrag/video/1921040/Neuer-Schuldenschnitt-fuer-Griechenland%3F#/beitrag/video/1921040/Neuer-Schuldenschnitt-fuer-Griechenland?


Ist doch alles nur VT......  


VT? Ich hab's nicht so mit Abkürzungen!  
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edmund schrieb:
Da wähnte man diese Hohlroller schon im Nirwana ...
Schade, sehr angenehme acht Tage gehen zu Ende.


Sagt genau der Richtige! Flachzange!
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Aragorn schrieb:
Ich habe eben den Bericht im ZDF bei Frontal 21 gesehen! Da ging es um die Lage Griechenlands und einem kurz bevor stehenden Schuldenschnitt, der die Steuerzahler in Deutschland mit 30 Mrd. Euro treffen würde! Das wird von der Bundesregierung aber geflissentlich bis nach der Bundestagswahl im Sept. verschwiegen! Die wirtschaftliche Lage dort ist katastrophal und die Schuldenlast genauso hoch wie 2009! Die Mrd. aus dem Rettungschirm sind im Land selber gar nicht angekommen, sondern im Bankensystem versackt! Wer jetzt noch für den Euro ist, dem ist nicht mehr zu helfen!

Hier der Bericht:

http://www.zdf.de/ZDFmediathek/beitrag/video/1921040/Neuer-Schuldenschnitt-fuer-Griechenland%253F#/beitrag/video/1921040/Neuer-Schuldenschnitt-fuer-Griechenland%3F


Bund spart über 100 milliarden durch niedrigzinsen

http://www.zeit.de/politik/deutschland/2013-06/bund-spart-milliarden-wegen-niedrigzinsen
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Xaver08 schrieb:
Aragorn schrieb:
Ich habe eben den Bericht im ZDF bei Frontal 21 gesehen! Da ging es um die Lage Griechenlands und einem kurz bevor stehenden Schuldenschnitt, der die Steuerzahler in Deutschland mit 30 Mrd. Euro treffen würde! Das wird von der Bundesregierung aber geflissentlich bis nach der Bundestagswahl im Sept. verschwiegen! Die wirtschaftliche Lage dort ist katastrophal und die Schuldenlast genauso hoch wie 2009! Die Mrd. aus dem Rettungschirm sind im Land selber gar nicht angekommen, sondern im Bankensystem versackt! Wer jetzt noch für den Euro ist, dem ist nicht mehr zu helfen!

Hier der Bericht:

http://www.zdf.de/ZDFmediathek/beitrag/video/1921040/Neuer-Schuldenschnitt-fuer-Griechenland%3F#/beitrag/video/1921040/Neuer-Schuldenschnitt-fuer-Griechenland?


Bund spart über 100 milliarden durch niedrigzinsen

http://www.zeit.de/politik/deutschland/2013-06/bund-spart-milliarden-wegen-niedrigzinsen


Schön,dann hat der Bund ja  zukünftig richtig Kohle u. kann mal anständig Geld in die Hochwassergebiete überweisen. Die Bewohner wirds bestimmt freuen. Die BR braucht ja dann auch keine Flut-Soli u. ähnliche Gedankenspiele mehr verfolgen u. den hilfsbereiten Spendern,die bereits Geld überwiesen haben,können dann auch bestimmt mit einer Geldrücküberweisung  ihrer Spende mit Dankschreiben,unterschrieben von der Bundeskanzlerin rechnen.
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@ Xaver, leider profitieren halt wie immer nicht alle Deutschländer  dadurch,dass der Bund viele Milliarden  sparen kann:

http://www.focus.de/finanzen/banken/tid-31787/schulden-spanier-profitieren-ezb-zinspolitik-kostet-deutsche-22-milliarden-euro_aid_1011374.html
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Das ist quatsch. die daten mögen stimmen, aber daran ist nicht die ezb schuld.
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Xaver08 schrieb:
Aragorn schrieb:
Ich habe eben den Bericht im ZDF bei Frontal 21 gesehen! Da ging es um die Lage Griechenlands und einem kurz bevor stehenden Schuldenschnitt, der die Steuerzahler in Deutschland mit 30 Mrd. Euro treffen würde! Das wird von der Bundesregierung aber geflissentlich bis nach der Bundestagswahl im Sept. verschwiegen! Die wirtschaftliche Lage dort ist katastrophal und die Schuldenlast genauso hoch wie 2009! Die Mrd. aus dem Rettungschirm sind im Land selber gar nicht angekommen, sondern im Bankensystem versackt! Wer jetzt noch für den Euro ist, dem ist nicht mehr zu helfen!

Hier der Bericht:

http://www.zdf.de/ZDFmediathek/beitrag/video/1921040/Neuer-Schuldenschnitt-fuer-Griechenland%3F#/beitrag/video/1921040/Neuer-Schuldenschnitt-fuer-Griechenland?


Bund spart über 100 milliarden durch niedrigzinsen

http://www.zeit.de/politik/deutschland/2013-06/bund-spart-milliarden-wegen-niedrigzinsen


Und? Macht es das jetzt besser? Ich denke nicht!
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Aragorn schrieb:
Xaver08 schrieb:
Aragorn schrieb:
Ich habe eben den Bericht im ZDF bei Frontal 21 gesehen! Da ging es um die Lage Griechenlands und einem kurz bevor stehenden Schuldenschnitt, der die Steuerzahler in Deutschland mit 30 Mrd. Euro treffen würde! Das wird von der Bundesregierung aber geflissentlich bis nach der Bundestagswahl im Sept. verschwiegen! Die wirtschaftliche Lage dort ist katastrophal und die Schuldenlast genauso hoch wie 2009! Die Mrd. aus dem Rettungschirm sind im Land selber gar nicht angekommen, sondern im Bankensystem versackt! Wer jetzt noch für den Euro ist, dem ist nicht mehr zu helfen!

Hier der Bericht:

http://www.zdf.de/ZDFmediathek/beitrag/video/1921040/Neuer-Schuldenschnitt-fuer-Griechenland%3F#/beitrag/video/1921040/Neuer-Schuldenschnitt-fuer-Griechenland?


Bund spart über 100 milliarden durch niedrigzinsen

http://www.zeit.de/politik/deutschland/2013-06/bund-spart-milliarden-wegen-niedrigzinsen


Und? Macht es das jetzt besser? Ich denke nicht!


damit habe ich auch nicht gerechnet, daß für dich die abschaffung des euros alternativlos ist, hast du ja weiter oben klargemacht:

Aragorn schrieb:

Wer jetzt noch für den Euro ist, dem ist nicht mehr zu helfen!
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pelo schrieb:
@ Xaver, leider profitieren halt wie immer nicht alle Deutschländer  dadurch,dass der Bund viele Milliarden  sparen kann:

http://www.focus.de/finanzen/banken/tid-31787/schulden-spanier-profitieren-ezb-zinspolitik-kostet-deutsche-22-milliarden-euro_aid_1011374.html


Diese Art Artikel gehen mir auf den Senkel. Es ist völlig logisch, dass bei Niedrigzinsen tendenziell Sparer be- und Schuldner entlastet werden. Warum muss man jetzt schon wieder nationale Salden erstellen? Was kann die EZB, Spanien oder Italien dafür, dass die Deutschen viel sparen und dadurch jetzt im Saldo Verluste machen? Es ist völlig Wurst, ob der Schuldner/Sparer Deutscher, Grieche, Italiener und sonstwas ist. Solche Artikel schlagen immer in die Kerbeer arme Deutsche muss für alle anderen Bluten.

Ich bin wegen des Studiums erst seit 5 Jahren berufstätig, habe also noch nicht viel gespart und stattdessen ein Haus gekauft und dementsprechend Schulden. Bin ich jetzt deshalb ein Südeuropäer?
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Xaver08 schrieb:
Aragorn schrieb:
Xaver08 schrieb:
Aragorn schrieb:
Ich habe eben den Bericht im ZDF bei Frontal 21 gesehen! Da ging es um die Lage Griechenlands und einem kurz bevor stehenden Schuldenschnitt, der die Steuerzahler in Deutschland mit 30 Mrd. Euro treffen würde! Das wird von der Bundesregierung aber geflissentlich bis nach der Bundestagswahl im Sept. verschwiegen! Die wirtschaftliche Lage dort ist katastrophal und die Schuldenlast genauso hoch wie 2009! Die Mrd. aus dem Rettungschirm sind im Land selber gar nicht angekommen, sondern im Bankensystem versackt! Wer jetzt noch für den Euro ist, dem ist nicht mehr zu helfen!

Hier der Bericht:

http://www.zdf.de/ZDFmediathek/beitrag/video/1921040/Neuer-Schuldenschnitt-fuer-Griechenland?#/beitrag/video/1921040/Neuer-Schuldenschnitt-fuer-Griechenland?


Bund spart über 100 milliarden durch niedrigzinsen

http://www.zeit.de/politik/deutschland/2013-06/bund-spart-milliarden-wegen-niedrigzinsen


Und? Macht es das jetzt besser? Ich denke nicht!


damit habe ich auch nicht gerechnet, daß für dich die abschaffung des euros alternativlos ist, hast du ja weiter oben klargemacht:

Aragorn schrieb:

Wer jetzt noch für den Euro ist, dem ist nicht mehr zu helfen!


Da kann ich Dir nicht widersprechen! Was findest Du denn beispielsweise an der derzeitigen Europapolitik & der Währungsunion positiv?
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Aragorn schrieb:
Xaver08 schrieb:
Aragorn schrieb:
Ich habe eben den Bericht im ZDF bei Frontal 21 gesehen! Da ging es um die Lage Griechenlands und einem kurz bevor stehenden Schuldenschnitt, der die Steuerzahler in Deutschland mit 30 Mrd. Euro treffen würde! Das wird von der Bundesregierung aber geflissentlich bis nach der Bundestagswahl im Sept. verschwiegen! Die wirtschaftliche Lage dort ist katastrophal und die Schuldenlast genauso hoch wie 2009! Die Mrd. aus dem Rettungschirm sind im Land selber gar nicht angekommen, sondern im Bankensystem versackt! Wer jetzt noch für den Euro ist, dem ist nicht mehr zu helfen!

Hier der Bericht:

http://www.zdf.de/ZDFmediathek/beitrag/video/1921040/Neuer-Schuldenschnitt-fuer-Griechenland%3F#/beitrag/video/1921040/Neuer-Schuldenschnitt-fuer-Griechenland?


Bund spart über 100 milliarden durch niedrigzinsen

http://www.zeit.de/politik/deutschland/2013-06/bund-spart-milliarden-wegen-niedrigzinsen


Und? Macht es das jetzt besser? Ich denke nicht!


Ein vereintes Europa (auch ohne Euro) bedeutet immer auch Transferleistungen. Das sollte langsam mal jeder begreifen. Wenn man eine Union bildet, muss das Ziel sein, ähnliche Lebensbedingungen zu schaffen. Da nicht alle Nationen gleich "ticken", wird das niemals ohne Transfers gehen. Ob man das jetzt Eurobonds nennt, ESM, TARGET, oder EU-Beihilfen: Deutschland wird so oder so ein Geber-Land bleiben.

Dass, was wir zur Zeit erleben, sind im Endeffekt Eurobonds: Deutschland kann sich zu sehr niedrigen Zinssätzen Geld leihen und gibt es über ESM und co. an Länder weiter, die nur zu sehr hohen Zinsen (oder überhaupt nicht) auf den Kapitalmarkt zugreifen können. Im Gegenzug verpflichten sich die Länder zu bestimmten Maßnahmen. Das ist nichts anderes als eine "Mittelung" der Zinssätze, so wie es auch Eurobonds erwirken würden.
Gleichzeitig wird durch die niedrigen Zinssätze auch dafür gesorgt, dass Sparen nicht mehr lohnt und der Konsum angereizt, was die Wirtschaft beleben soll. Auch dies kann man als Transfer in Richtung Krisenstaaten bezeichnen.
Das Geschrei gegen Eurobonds kann man sich also sparen, da wir die de facto schon haben.
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seventh_son schrieb:
Aragorn schrieb:
Xaver08 schrieb:
Aragorn schrieb:
Ich habe eben den Bericht im ZDF bei Frontal 21 gesehen! Da ging es um die Lage Griechenlands und einem kurz bevor stehenden Schuldenschnitt, der die Steuerzahler in Deutschland mit 30 Mrd. Euro treffen würde! Das wird von der Bundesregierung aber geflissentlich bis nach der Bundestagswahl im Sept. verschwiegen! Die wirtschaftliche Lage dort ist katastrophal und die Schuldenlast genauso hoch wie 2009! Die Mrd. aus dem Rettungschirm sind im Land selber gar nicht angekommen, sondern im Bankensystem versackt! Wer jetzt noch für den Euro ist, dem ist nicht mehr zu helfen!

Hier der Bericht:

http://www.zdf.de/ZDFmediathek/beitrag/video/1921040/Neuer-Schuldenschnitt-fuer-Griechenland?#/beitrag/video/1921040/Neuer-Schuldenschnitt-fuer-Griechenland?


Bund spart über 100 milliarden durch niedrigzinsen

http://www.zeit.de/politik/deutschland/2013-06/bund-spart-milliarden-wegen-niedrigzinsen


Und? Macht es das jetzt besser? Ich denke nicht!


Ein vereintes Europa (auch ohne Euro) bedeutet immer auch Transferleistungen. Das sollte langsam mal jeder begreifen. Wenn man eine Union bildet, muss das Ziel sein, ähnliche Lebensbedingungen zu schaffen. Da nicht alle Nationen gleich "ticken", wird das niemals ohne Transfers gehen. Ob man das jetzt Eurobonds nennt, ESM, TARGET, oder EU-Beihilfen: Deutschland wird so oder so ein Geber-Land bleiben.

Dass, was wir zur Zeit erleben, sind im Endeffekt Eurobonds: Deutschland kann sich zu sehr niedrigen Zinssätzen Geld leihen und gibt es über ESM und co. an Länder weiter, die nur zu sehr hohen Zinsen (oder überhaupt nicht) auf den Kapitalmarkt zugreifen können. Im Gegenzug verpflichten sich die Länder zu bestimmten Maßnahmen. Das ist nichts anderes als eine "Mittelung" der Zinssätze, so wie es auch Eurobonds erwirken würden.
Gleichzeitig wird durch die niedrigen Zinssätze auch dafür gesorgt, dass Sparen nicht mehr lohnt und der Konsum angereizt, was die Wirtschaft beleben soll. Auch dies kann man als Transfer in Richtung Krisenstaaten bezeichnen.
Das Geschrei gegen Eurobonds kann man sich also sparen, da wir die de facto schon haben.


So weit die Theorie. in der Praxis sieht man ja an Griechenland wie gut das tatsächlich klappt.

Die Eurobonds haben wir auch schon,das stimmt- aber Gott sei Dank noch nicht in unbegrenzter Haftung.

Könnte aber nach der BTW  kommen u.dann Gnade uns Gott.
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seventh_son schrieb:
Aragorn schrieb:
Xaver08 schrieb:
Aragorn schrieb:
Ich habe eben den Bericht im ZDF bei Frontal 21 gesehen! Da ging es um die Lage Griechenlands und einem kurz bevor stehenden Schuldenschnitt, der die Steuerzahler in Deutschland mit 30 Mrd. Euro treffen würde! Das wird von der Bundesregierung aber geflissentlich bis nach der Bundestagswahl im Sept. verschwiegen! Die wirtschaftliche Lage dort ist katastrophal und die Schuldenlast genauso hoch wie 2009! Die Mrd. aus dem Rettungschirm sind im Land selber gar nicht angekommen, sondern im Bankensystem versackt! Wer jetzt noch für den Euro ist, dem ist nicht mehr zu helfen!

Hier der Bericht:

http://www.zdf.de/ZDFmediathek/beitrag/video/1921040/Neuer-Schuldenschnitt-fuer-Griechenland?#/beitrag/video/1921040/Neuer-Schuldenschnitt-fuer-Griechenland?


Bund spart über 100 milliarden durch niedrigzinsen

http://www.zeit.de/politik/deutschland/2013-06/bund-spart-milliarden-wegen-niedrigzinsen


Und? Macht es das jetzt besser? Ich denke nicht!


Ein vereintes Europa (auch ohne Euro) bedeutet immer auch Transferleistungen. Das sollte langsam mal jeder begreifen. Wenn man eine Union bildet, muss das Ziel sein, ähnliche Lebensbedingungen zu schaffen. Da nicht alle Nationen gleich "ticken", wird das niemals ohne Transfers gehen. Ob man das jetzt Eurobonds nennt, ESM, TARGET, oder EU-Beihilfen: Deutschland wird so oder so ein Geber-Land bleiben.

Dass, was wir zur Zeit erleben, sind im Endeffekt Eurobonds: Deutschland kann sich zu sehr niedrigen Zinssätzen Geld leihen und gibt es über ESM und co. an Länder weiter, die nur zu sehr hohen Zinsen (oder überhaupt nicht) auf den Kapitalmarkt zugreifen können. Im Gegenzug verpflichten sich die Länder zu bestimmten Maßnahmen. Das ist nichts anderes als eine "Mittelung" der Zinssätze, so wie es auch Eurobonds erwirken würden.
Gleichzeitig wird durch die niedrigen Zinssätze auch dafür gesorgt, dass Sparen nicht mehr lohnt und der Konsum angereizt, was die Wirtschaft beleben soll. Auch dies kann man als Transfer in Richtung Krisenstaaten bezeichnen.
Das Geschrei gegen Eurobonds kann man sich also sparen, da wir die de facto schon haben.


Ich danke Dir für die Erläuterung! Nur was passiert, wenn sich die Länder nicht an Ihre Verpflichtungen halten, wie es ja augenscheinlich mit Griechenland passiert ist!? Denn die Maastrichter Verträge wurden schon mehrfach gebrochen, im übrigen zuerst von Deutschland!...und was geschieht, wenn es weiteren Ländern ähnlich ergeht, wie Griechenland? Was ist auf Dauer mit Ländern wie Rumänien, Kroatien, Bulgarien oder auch Portugal? ..."Und somit ist das gesamte vertragliche Fundament für diese Währungsunion aus deutscher Sicht nicht mehr vorhanden. Alle die bisherigen Rettungsmaßnahmen konnten niemals zum Erfolg führen, weil man vorsätzlich und bewußt offenliegende Fehlentwicklungen und -steuerungen innerhalb dieses Währungsraumes aus machtpolitischen Gründen ignoriert(e)! Das Ende ist abzusehen (Focus 2011)"
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seventh_son schrieb:
pelo schrieb:
@ Xaver, leider profitieren halt wie immer nicht alle Deutschländer  dadurch,dass der Bund viele Milliarden  sparen kann:

http://www.focus.de/finanzen/banken/tid-31787/schulden-spanier-profitieren-ezb-zinspolitik-kostet-deutsche-22-milliarden-euro_aid_1011374.html


Diese Art Artikel gehen mir auf den Senkel. Es ist völlig logisch, dass bei Niedrigzinsen tendenziell Sparer be- und Schuldner entlastet werden. Warum muss man jetzt schon wieder nationale Salden erstellen? Was kann die EZB, Spanien oder Italien dafür, dass die Deutschen viel sparen und dadurch jetzt im Saldo Verluste machen? Es ist völlig Wurst, ob der Schuldner/Sparer Deutscher, Grieche, Italiener und sonstwas ist. Solche Artikel schlagen immer in die Kerbeer arme Deutsche muss für alle anderen Bluten.

Ich bin wegen des Studiums erst seit 5 Jahren berufstätig, habe also noch nicht viel gespart und stattdessen ein Haus gekauft und dementsprechend Schulden. Bin ich jetzt deshalb ein Südeuropäer?


Nein ,denn du wirst ja (hoffentlich) dein Haus abbezahlen  ,-)

Und solltest du widererwarten ,durch lange Arbeitslosigkeit , Krankheit o.ä deine Kreditgeber nicht mehr bedienen können,gibt es für dich leider keinen Schuldenschnitt, der Deutsche Staat wird dir mit einem Überbrückungskredit bedauerlicherweise auch nicht helfen.

Dein Haus wird dann zwangsversteigert, zahlen wirst du trotzdem weiterhin deine Restschulden an die Banken,du bist dann finanziell so gut wie ruiniert  u.niemand ausser deiner Familie u. deinen Freunden  interessiert das.

Und das ist eben der Unterschied zu Transferleistungen  für die sich selbst  in die Misere gerittenen Staaten.
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seventh_son schrieb:


Ein vereintes Europa (auch ohne Euro) bedeutet immer auch Transferleistungen. Das sollte langsam mal jeder begreifen. Wenn man eine Union bildet, muss das Ziel sein, ähnliche Lebensbedingungen zu schaffen. Da nicht alle Nationen gleich "ticken", wird das niemals ohne Transfers gehen. Ob man das jetzt Eurobonds nennt, ESM, TARGET, oder EU-Beihilfen: Deutschland wird so oder so ein Geber-Land bleiben.

Dass, was wir zur Zeit erleben, sind im Endeffekt Eurobonds: Deutschland kann sich zu sehr niedrigen Zinssätzen Geld leihen und gibt es über ESM und co. an Länder weiter, die nur zu sehr hohen Zinsen (oder überhaupt nicht) auf den Kapitalmarkt zugreifen können. Im Gegenzug verpflichten sich die Länder zu bestimmten Maßnahmen. Das ist nichts anderes als eine "Mittelung" der Zinssätze, so wie es auch Eurobonds erwirken würden.
Gleichzeitig wird durch die niedrigen Zinssätze auch dafür gesorgt, dass Sparen nicht mehr lohnt und der Konsum angereizt, was die Wirtschaft beleben soll. Auch dies kann man als Transfer in Richtung Krisenstaaten bezeichnen.
Das Geschrei gegen Eurobonds kann man sich also sparen, da wir die de facto schon haben.


ad "Transferunion": Ich persönlich halte sehr viel von Wettbewerb und eine Angleichung der Lebensbedingungen durch diesen, nicht durch zentralistische Umverteilung. Letztere schafft nämlich Fehlanreize. Diese impliziten Fehlanreize sind mMn auch einer der Hauptgründe für die aktuelle Krise. Salopp gesagt, wenn ich Mist baue, diesen aber nicht (alleine) ausbaden muss, verhalte ich mich tendenziell nicht optimal im Sinne der Vermeidung der negativen Konsequenzen. Klassisches Problem der beschränkten Haftung. Ich weiss, klingt alles sehr theoretisch, kann man aber an sich selbst im Alltag immer wieder überprüfen.

ad Eurobonds: An für sich genau dasselbe Problem. Dass wir die Mechanik praktisch schon durch die Hintertür eingeführt haben, verbietet nach meiner Ansicht nicht die Kritik daran. Unterschiedliche Zinsen kompensieren für unterschiedliche Risiken und sorgen im Optimalfall für eine gewisse fiskalische Disziplin. Diesen Mechanismus durch Mittelung auszuschalten bestraft den, der sich allein besser finanzieren könnte. Der Anreiz zur Aufrechterhaltung der Faktoren, die das niedrige Zinsniveau rechtfertigen, sinkt also (z. B. im Falle Deutschlands u.a.). Andersrum haben die Profiteure der Mittelung Zugang zu "zu billigen" Schulden, u.a. einer der Auslöser der ganzen Misere.

Insgesamt befürchte ich, wenn es am Ende den "Gebern" schlechter geht (siehe auch aktuelle Entwicklung in Frankreich), bricht irgendwann das System komplett zusammen, weil schliesslich keiner mehr da ist, der für andere haften und/oder transferieren kann.


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