Pilze des Waldes

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Aufgrund der Trockenheit habe ich es auch erst gar nicht in Erwägung gezogen, in den Wald zu gehen. Wie mir aber unlängst auf dem örtlichen Naturpark- und Erntefest von einem Pilzexperten erzählt und mit vielen Exemplaren belegt wurde, gibt es wohl in den letzten zwei Wochen doch einige Pilze im Wald. Ich werde, wenn es die Zeit her gibt, auf jeden Fall mal nachschauen gehen, in den nächsten Tagen.
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Ich weiß nicht wie repräsentativ das Bild hier bei uns in der Dreieich ist, aber sowas Krasses hab ich selten erlebt um diese Jahreszeit. Null Pilze, selbst giftige bzw ungenießbare kann man an einer Hand abzählen (vorwiegend Baumpilze). Das Moos am Waldboden ist ganz trocken und grüngelb.
Wenn im Laufe des Monats kein ergiebiger Regen mehr kommt, können wir das Pilzjahr wohl abhaken.
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Ich bin erklärter Pilzdepp.
Ich habe keine Ahnung von den meisten der kostbaren Hütchen und leider auch niemanden, der mich einführen würde, zur Hand.

Deswegen wird, weil ich ja liebend gerne Pilze verspeise, bei mir nun gezüchtet.
Hausgezüchtete braune Champignons gab es letztes Jahr schon erfolgreich. Habe daher jetzt wieder einen großen Karton mit Aufzuchtmyzel besorgt.

Shiitake gedeihen bereits seit einer Woche wunderbar auf dem Nährstrunk in einer zweckentfremdeten Auflaufform. Am Sonntag dürfte zum ersten Mal Ernte angesagt sein.

Draußen im Garten sind Braunkappen ins Stroh geimpft.
Die Stockschwämmchen wurden soeben  per Dübel in die frisch gestutzten Kirschäste gepflöckelt. Bei letzteren wird leider die Ernte wohl mindestens ein Jahr, vielleicht sogar zwei, dauern.

Alles natürlich kein Ersatz für frische Wildpilze. Aber es macht trotzdem großen Spaß, beim Wachsen zuzusehen und sich auf die Pilzpfanne zu freuen. Mangels Freilandalternative dieses Jahr wohl besonders.
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Ich bin erklärter Pilzdepp.
Ich habe keine Ahnung von den meisten der kostbaren Hütchen und leider auch niemanden, der mich einführen würde, zur Hand.

Deswegen wird, weil ich ja liebend gerne Pilze verspeise, bei mir nun gezüchtet.
Hausgezüchtete braune Champignons gab es letztes Jahr schon erfolgreich. Habe daher jetzt wieder einen großen Karton mit Aufzuchtmyzel besorgt.

Shiitake gedeihen bereits seit einer Woche wunderbar auf dem Nährstrunk in einer zweckentfremdeten Auflaufform. Am Sonntag dürfte zum ersten Mal Ernte angesagt sein.

Draußen im Garten sind Braunkappen ins Stroh geimpft.
Die Stockschwämmchen wurden soeben  per Dübel in die frisch gestutzten Kirschäste gepflöckelt. Bei letzteren wird leider die Ernte wohl mindestens ein Jahr, vielleicht sogar zwei, dauern.

Alles natürlich kein Ersatz für frische Wildpilze. Aber es macht trotzdem großen Spaß, beim Wachsen zuzusehen und sich auf die Pilzpfanne zu freuen. Mangels Freilandalternative dieses Jahr wohl besonders.
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Was für ein geiles Hobby!
Da muss ich Pilzunkundiger mich bei Gelegenheit auch mal näher mit befassen.
Ich liebe Shiitake!
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ich war gestern erfolgreich auf Pilzsuche, fast 2 kg Espen Rotkappe, der grösste davon hatte über 400 g...meine Mutter hat daraus eine leckere Pilzpfanne gezaubert...einen kleinen Steinpilz habe ich auch gefunden, dem hatten allerdings schon einige Schnecken zugesetzt, daher hab ich den stehen lassen...also der Wald in der Nähe von Wetzlar ist voll mit Pilzen, der Boden ist recht feucht, auch wenn es nicht geregnet hat, durch Nebel und Tau...letzte Woche noch war bis auf ein paar "Baumpilzen keiner zu finden, also wirklich gar kein Pilz, da der Boden viel zu trocken war...

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Wie sieht denn die Lage bei den Spitzkegeligen Kahlköpfen aus?

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Wie sieht denn die Lage bei den Spitzkegeligen Kahlköpfen aus?

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Gerade mal gegoogelt: Ich glaube, den habe ich plagenhaft im Garten.
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Gerade mal gegoogelt: Ich glaube, den habe ich plagenhaft im Garten.
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Das würde mir zu denken geben. Der wächst glaub ich nur auf Sch...
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Das würde mir zu denken geben. Der wächst glaub ich nur auf Sch...
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Dann habe ich mich vielleicht verguckt. Sieht ja alles irgendwie gleich aus, das Gelumps.

Oder ich muss mal ein ernstes Wort mit den Hunden reden und denen das Wort Haushaltshygiene näher bringen.

Oder Du hast halt einfach keine Ahnung von Pilzen.
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Dann habe ich mich vielleicht verguckt. Sieht ja alles irgendwie gleich aus, das Gelumps.

Oder ich muss mal ein ernstes Wort mit den Hunden reden und denen das Wort Haushaltshygiene näher bringen.

Oder Du hast halt einfach keine Ahnung von Pilzen.
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Naja, ich habe mal gehört, dass es keine gute Idee ist, solche Pilze suchen zu gehen, weil durch die hohe Verwechslungsgefahr auch erfahrene Pilzsucher unbefriedigende Ergebnisse erzielen können: z.B. einen schlechten oder einen tödlichen Trip. Im schlimmsten Fall überhaupt keinen.

Also eher unwahrscheinlich, dass du eine rechtsrelevante Drogenplantage im Garten hast.
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Naja, ich habe mal gehört, dass es keine gute Idee ist, solche Pilze suchen zu gehen, weil durch die hohe Verwechslungsgefahr auch erfahrene Pilzsucher unbefriedigende Ergebnisse erzielen können: z.B. einen schlechten oder einen tödlichen Trip. Im schlimmsten Fall überhaupt keinen.

Also eher unwahrscheinlich, dass du eine rechtsrelevante Drogenplantage im Garten hast.
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Raggamuffin schrieb:
..., weil durch die hohe Verwechslungsgefahr auch erfahrene Pilzsucher unbefriedigende Ergebnisse erzielen können: z.B. einen schlechten oder einen tödlichen Trip. Im schlimmsten Fall überhaupt keinen.

Keinen klingt wirklich nach worst case.

Ich werde berichten.
Oder nicht.
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Wie sieht denn die Lage bei den Spitzkegeligen Kahlköpfen aus?

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Raggamuffin schrieb:

Wie sieht denn die Lage bei den Spitzkegeligen Kahlköpfen aus?



Die Coneheads?
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ich war gestern erfolgreich auf Pilzsuche, fast 2 kg Espen Rotkappe, der grösste davon hatte über 400 g...meine Mutter hat daraus eine leckere Pilzpfanne gezaubert...einen kleinen Steinpilz habe ich auch gefunden, dem hatten allerdings schon einige Schnecken zugesetzt, daher hab ich den stehen lassen...also der Wald in der Nähe von Wetzlar ist voll mit Pilzen, der Boden ist recht feucht, auch wenn es nicht geregnet hat, durch Nebel und Tau...letzte Woche noch war bis auf ein paar "Baumpilzen keiner zu finden, also wirklich gar kein Pilz, da der Boden viel zu trocken war...

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zabbe schrieb:

ich war gestern erfolgreich auf Pilzsuche, fast 2 kg Espen Rotkappe, ...also der Wald in der Nähe von Wetzlar ist voll mit Pilzen,

Gratuliere zur erfolgreichen Pilzernte! Bin auch in der Nähe von WZ aufgewachsen, wo gibt es denn dort größere Espenbestände? Ich kenne aus der Gegend nur Buchen- und Fichtenwälder mit Maronen- und Rotfußröhrlingen, dazwischen vielleicht ein paar Kiefern mit Butterpilzen oder Sandröhrlingen.
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zabbe schrieb:

ich war gestern erfolgreich auf Pilzsuche, fast 2 kg Espen Rotkappe, ...also der Wald in der Nähe von Wetzlar ist voll mit Pilzen,

Gratuliere zur erfolgreichen Pilzernte! Bin auch in der Nähe von WZ aufgewachsen, wo gibt es denn dort größere Espenbestände? Ich kenne aus der Gegend nur Buchen- und Fichtenwälder mit Maronen- und Rotfußröhrlingen, dazwischen vielleicht ein paar Kiefern mit Butterpilzen oder Sandröhrlingen.
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wenn ich ehrlich bin hab ich die Espenrotkappen für Steinpilze gehalten...ich kenne mich mit Pilzen eher wenig aus und lasse meine Funde immer noch mal sicherheitshalber von einem "Experten begutachten...grössere Espenbestände sind mir nicht bekannt im LDK, in meiner alten Heimat...eine Espe ist mir auch an dem Fundort nicht aufgefallen...wir waren unterwegs im Windpark Hohensolms...
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wenn ich ehrlich bin hab ich die Espenrotkappen für Steinpilze gehalten...ich kenne mich mit Pilzen eher wenig aus und lasse meine Funde immer noch mal sicherheitshalber von einem "Experten begutachten...grössere Espenbestände sind mir nicht bekannt im LDK, in meiner alten Heimat...eine Espe ist mir auch an dem Fundort nicht aufgefallen...wir waren unterwegs im Windpark Hohensolms...
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Ah ok, Danke, Hohensolms kenn ich natürlich, schöne Ecke. Wär mal ein Grund für einen Ausflug in die alte Heimat. Gehe seit meiner Kindheit in die Pilze, habe aber noch nie Espenrotkappen gefunden!

Hier bei uns in Dreieich gestern nachmittag nur ein paar recht vertrocknete Maronenröhrlinge, mitten im Wald an einer sumpfigen Stelle unter Brombeerhecken. Dazu ein paar mutierte Ziegenlippen mit fast weißer Huthaut, vermutlich können aufgrund der Trockenheit keine Pigmente gebildet werden. Sonst, an den normalerweise üblichen Fundstellen: nichts!

Naja, für eine kleine Stärkung (gebratene Pilze auf einer dicken Scheibe Bauernbrot ) vor dem Spiel gegen Düsseldorf hats gereicht. Also, mein Tipp, wenn es eine Chance auf Pilze gibt, dann momentan nur in "Feuchtgebieten". Bevor jetzt Sprüche kommen, ich meine damit natürlich Quellgebiete und Bachläufe im Wald... Hoffentlich regnet es bald mal!
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Ich weiß nicht wie repräsentativ das Bild hier bei uns in der Dreieich ist, aber sowas Krasses hab ich selten erlebt um diese Jahreszeit. Null Pilze, selbst giftige bzw ungenießbare kann man an einer Hand abzählen (vorwiegend Baumpilze). Das Moos am Waldboden ist ganz trocken und grüngelb.
Wenn im Laufe des Monats kein ergiebiger Regen mehr kommt, können wir das Pilzjahr wohl abhaken.
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Fantastisch schrieb:

[...]bei uns in der Dreieich[...]

Du bringst nicht zufällig anderen bei, im Wald die Pilzmahlzeit von der Henkersmahlzeit zu unterscheiden?


Misanthrop schrieb:

Dann habe ich mich vielleicht verguckt. Sieht ja alles irgendwie gleich aus, das Gelumps.

Es war wohl eine gute Entscheidung, Dich der Aufzucht zu widmen
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Fantastisch schrieb:

[...]bei uns in der Dreieich[...]

Du bringst nicht zufällig anderen bei, im Wald die Pilzmahlzeit von der Henkersmahlzeit zu unterscheiden?


Misanthrop schrieb:

Dann habe ich mich vielleicht verguckt. Sieht ja alles irgendwie gleich aus, das Gelumps.

Es war wohl eine gute Entscheidung, Dich der Aufzucht zu widmen
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Luzbert schrieb:

Du bringst nicht zufällig anderen bei, im Wald die Pilzmahlzeit von der Henkersmahlzeit zu unterscheiden?
Nein, das würde ich mir nicht anmaßen wollen...
Ich sammel nur für mich allein bzw meine Familie, und nehme nur die Sorten, bei denen ich mir ganz sicher bin und wo keine Verwechslungsgefahr besteht.
Heute nachmittag werde ich nochmal einen Versuch starten, nach dem Spiel des SCHD. Durch den Regen der vergangenen Nacht gibt es vielleicht eine Chance. Oder ich warte noch bis morgen früh, das wäre realistischer. Ein bissl Zeit muss man diesen kleinen Wunderwerken der Natur ja zum Wachsen geben
Wenn du Fragen hast, gerne per PN.
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Fantastisch schrieb:

[...]bei uns in der Dreieich[...]

Du bringst nicht zufällig anderen bei, im Wald die Pilzmahlzeit von der Henkersmahlzeit zu unterscheiden?


Misanthrop schrieb:

Dann habe ich mich vielleicht verguckt. Sieht ja alles irgendwie gleich aus, das Gelumps.

Es war wohl eine gute Entscheidung, Dich der Aufzucht zu widmen
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Luzbert schrieb:

Misanthrop schrieb:

Dann habe ich mich vielleicht verguckt. Sieht ja alles irgendwie gleich aus, das Gelumps.

Es war wohl eine gute Entscheidung, Dich der Aufzucht zu widmen

Die einen sagen so, die annern so.

Ich bekomme ab und an von anonymen Gönnern Flechtkörbchen und Waldwanderkarten mit handvermerkten Xen geschenkt.
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Und wieder ist ein Jahr vergangen und ein fragender Blick in die Runde: Wie sieht es bei euch mit Pilzen aus?
Bei uns rund um Dreieich ganz schlecht. Ähnlich wie letztes Jahr. Viel zu trocken. Dazu noch die heftigen Sturmschäden, die Bäume liegen teilweise kreuz und quer wie die Mikadostäbchen. Ein trauriger Anblick, macht zur Zeit wenig Spaß in den Wald zu gehen.
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Und wieder ist ein Jahr vergangen und ein fragender Blick in die Runde: Wie sieht es bei euch mit Pilzen aus?
Bei uns rund um Dreieich ganz schlecht. Ähnlich wie letztes Jahr. Viel zu trocken. Dazu noch die heftigen Sturmschäden, die Bäume liegen teilweise kreuz und quer wie die Mikadostäbchen. Ein trauriger Anblick, macht zur Zeit wenig Spaß in den Wald zu gehen.
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Fantastisch schrieb:

Bei uns rund um Dreieich ganz schlecht. Ähnlich wie letztes Jahr. ....... Ein trauriger Anblick, macht zur Zeit wenig Spaß in den Wald zu gehen.

Das sieht wirklich schlimm aus. Fahr jeden Tag da lang, wo einst dichter Wald war steht teilweise nicht mehr viel.


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