Ja, eine entsprechende Suggestion kann ich da wirklich nicht erkennen, der Tourist ist für mich schlicht der Reisende (aus welchem Grund auch immer diese Reise stattfindet).
deshalb gibts bei visaanträgen auch die unterscheidung zwischen tourist und business
nun denn, wie bereits geschrieben, kann ich dir deine meinung nicht nehmen, daß der begriff sozialtourismus absolut wertneutral gemeint war
du machst bei deinen ganzen ausführungen allerdings einen großen fehler... du darfst nicht so pauschal von dir auf andere schliessen. wäre das zulässig, wäre die fdp doch sehr wahrscheinlcih nicht aus dem bundestag geflogen
Wo ist da bitte ein "von dir auf andere schließen", wenn er mit der gültigen, akademischen Definition argumentiert? Umgekehrt liegt das doch viel eher vor: "Ich versteh das Wort so, darum muss es richtig sein."
Ich finde die Kritik absolut berechtigt. Ich finde nicht, dass man passende, wissenschaftliche Definitionen den unwissenschaftlichen Volksmund opfern muss, nur weil es jetzt grad so Mode ist. Ich bin mir ziemlich sicher, dass es Beispiele gibt, bei denen du ein solches Vorgehen kritisieren würdest...
selbstverständlcih sollte man das in der sprachwissenschaft nicht.
allerdings bei einer aktion, die "auf öffentliche Formen des Sprachgebrauchs aufmerksam machen" möchte, wäre es bizarr ausschliesslich die sprachwissenschaftliche bedeutung eines wortes heranzuziehen und zu ignorieren, wie die wahrnehmung des wortes in der öffentlichkeit ist.
zudem ist bei zusammengesetzten wörtern die bedeutung nicht immer gleich der summe der einzelbedeutungen der wörter, wie z.b. das wort zitronenfalter zeigt
der duden schreibt zur bedeutung des wortes sozialtourismus übrigens:
1.) Bemühungen, besonders einkommensschwachen Schichten der Bevölkerung die Möglichkeit einer Ferienreise zu bieten
man beachte, daß hier von ferienreise gesprochen wird und nicht von der gesamtheit aller reisen
in der zeit hatte ich gelesen, daß diese definition aus den 50er jahren stammt.
2. (abwertend) Gesamtheit der Ortswechsel, die die Betreffenden nur vornehmen, um sich in den Genuss bestimmter Sozialleistungen zu bringen
ne danke... bin durch (schon lange). hab nur auf tutzt nochmal geantwortet
Mir gings Hauptsächlich um den falschen Vorwurf "von sich auf andere schließen", weil jemand korrekt akademisch argumentiert.
Und eine andere Ansicht als "bizarr" zu abzutun, nur weil man sie nicht teilt, finde ich ziemlich frech...
"Bizarr"ist ein netter Ansatz.In eure Diskussion möchte ich mich aber damit nicht reinhängen :
Die FNP geht heute nochmal auf die Begründung ein.Bestätigt damit ganz klar, daß diese Phantasten nix anderes aufzeigen wollen als den Begriff "Armutszuwanderung".
In der Begründung wird tatsächlich aufggezeigt, daß "Sozialtourismus"-welches mir 2013 nicht,sondern erst jüngst in 2014 begegnet ist-in einer Reihe von Unwörtern ,wie z.b. das Wort "Armutszuwanderung "stehe.
So wird also begründet:"Sozialtourismus" gehöre zu einer Gruppe von Unwörtern wie "Armutszuwanderung"(Aha ),"Sozialtourismus"treibt die böswillige Absicht jedoch auf die Spitze.
Und dann wird noch einiges zu den Dingen der CSU insoweit in dr FNP ausgeführt.
Das muß man sich mal alles auf der Zunge zergehen lassen
Dumm, dümmer ,selbst ned ganz sauber ,aber sich gleichwohl selbst ein bissi zu wichtig nehmen .Mehr fällt mir zu dieser ganzen Begründung nicht mehr ein. Insbesondere weil jetzt ewig dieses Thema gegnwärtig ist.Städte,Gemeinden, Bund undjetzt zuletzt EU(mit seinen sogenannten Richtlinien ) .
Ei wie sollen die dies denn zutreffend nennen (vor dem Hintergrund ,daß nebenbei regelmäßig "Armutszuwanderung" als ebensolches Unwort gerügt wird? )
Vielleicht im Zusammenhang mit der Unwortfindung ganz interessant: Die rumänischstämmige promovierte Linguistin Clara Herdeanu über die sprachliche Darstellung von Bulgaren und Rumänen in der momentanen Diskussion hierzulande: http://blog.geh-deinen-weg.org/2014/01/14/sozialbetrueger-oder-neue-nachbarn/ -gefunden über den BildBlog
Daraus:
Clara Herdeanu schrieb: ...Der Linguist spricht hier von Semantischen Kämpfen durch verschiedene Bezeichnungsvarianten. Und mit diesen Bezeichnungskonkurrenzen – also z.B. „Sozialbetrüger“ oder „Neue Nachbarn“ – wird um Deutungshoheiten im Diskurs gerungen: Wem es gelingt, bestimmte Ausdrücke in einem Diskurs durchzusetzen, hat somit Einfluss darauf, wie die Welt wahrgenommen wird! ...
Das trifft dann wohl auf eine Vielzahl auch ähnlich gelagerter Diskussionen zu.
Sehr schön auch ihr Einwand, daß zwar viele über Bulgaren und Rumänen reden, aber keiner mit ihnen...
Natürlich redet keiner mit ihnen. Ist doch immer so. Was soll meine rumänischstämmige Ärztin eigentlich bei solch Diskussionen denken? Der Ton ist eine Frechheit. Natürlich kommen, wie bei jeder Einwanderungswelle aus einem "ärmeren" Land auch eine Menge Arme hierher ohne Bildung etc.
Und wenn die wissen, dass das Sozialsystem sie trotz diesem Mangel an Bildung auffängt und sie davon leben können, dann kommen sie selbstverständlich noch eher. Aber es kommen eben auch viele Hochgebildete und Arbeitswillige. Es darf doch nicht Schimpfwort werden, zu sagen, man komme aus Bulgarien oder Rumänien.
Ich habe es schonmal geschrieben, das Thema würde nicht so hochgekocht wenn der Staat die Gemeinden mit den Kosten im Regen stehen lassen würde. Der Staat verteilt die Leute lustig über Deutschland und drückt sie Gemeinden aufs Auge, die Kosten tragen die überschuldeten Gemeinden alleine.
propain schrieb: Ich habe es schonmal geschrieben, das Thema würde nicht so hochgekocht wenn der Staat die Gemeinden mit den Kosten im Regen stehen lassen würde. Der Staat verteilt die Leute lustig über Deutschland und drückt sie Gemeinden aufs Auge, die Kosten tragen die überschuldeten Gemeinden alleine.
Das beste Beispiel ist doch Duisburg, was ich in meinem Beitrag #579 ja schon beschrieben habe. Das Problem fängt schon in den Heimatländern der Armutszuwanderer an!
Der Herr Wendt hat vollkommen recht! Das ist ganz allein ein politisches Problem und nichts anderes! Sagt sehr viel aus über den politischen Zustand und unserer politischen "Elite"!
Der Herr Wendt hat vollkommen recht! Das ist ganz allein ein politisches Problem und nichts anderes! Sagt sehr viel aus über den politischen Zustand und unserer politischen "Elite"!
Auch ein blindes Huhn...
Natürlich ist das ein politisches Problem. Es ist einfach so, dass sich gewisse Einwanderungsgruppen (Ethnien, Nationalitäten) auf bestimmte Räume in einem Land konzentrieren. War ja auch so bei den Deutschen Einwanderern in den USA. Gab damals richtige deutsche Städte und ein paar Km weiter war ne Stadt fast ausschließlich mit italienischen Einwanderern usw.
Jetzt haben natürlich gewisse Städte die Ar...karte gezogen. Aber, und dabei bleibe ich, diese Entwicklung kommt ja nicht von einem Tag auf den anderen, so Probleme bilden sich über Jahre und Jahrzehnten, außer man hat halt irgendwo Krieg wie damals in Jugoslawien. Man darf halt nicht erst ankommen wie bei der Integrationsdebatte oder der Sarrazin-Debatte, wenn das Kind schon in den Brunnen gefallen ist. Die Politik schiebt zu erwartende Probleme immer auf die lange Bank (Überschuldung, Demografische Entwicklung, Integration, Zuwanderung) und am Ende gibt es eine hitzige unsachliche Debatte, die der Bevölkerung nicht hilft und erst recht nicht den Zuwanderern.
Der Herr Wendt hat vollkommen recht! Das ist ganz allein ein politisches Problem und nichts anderes! Sagt sehr viel aus über den politischen Zustand und unserer politischen "Elite"!
Auch ein blindes Huhn...
Natürlich ist das ein politisches Problem. Es ist einfach so, dass sich gewisse Einwanderungsgruppen (Ethnien, Nationalitäten) auf bestimmte Räume in einem Land konzentrieren. War ja auch so bei den Deutschen Einwanderern in den USA. Gab damals richtige deutsche Städte und ein paar Km weiter war ne Stadt fast ausschließlich mit italienischen Einwanderern usw.
Jetzt haben natürlich gewisse Städte die Ar...karte gezogen. Aber, und dabei bleibe ich, diese Entwicklung kommt ja nicht von einem Tag auf den anderen, so Probleme bilden sich über Jahre und Jahrzehnten, außer man hat halt irgendwo Krieg wie damals in Jugoslawien. Man darf halt nicht erst ankommen wie bei der Integrationsdebatte oder der Sarrazin-Debatte, wenn das Kind schon in den Brunnen gefallen ist. Die Politik schiebt zu erwartende Probleme immer auf die lange Bank (Überschuldung, Demografische Entwicklung, Integration, Zuwanderung) und am Ende gibt es eine hitzige unsachliche Debatte, die der Bevölkerung nicht hilft und erst recht nicht den Zuwanderern.
Es ist ein Trauerspiel.
Dann fasse ich es mal kurz zusammen..."Europa" ist ein politisch und sozial unausgegorenes Scheiß-Projekt!
Dann fasse ich es mal kurz zusammen..."Europa" ist ein politisch und sozial unausgegorenes Scheiß-Projekt!
Naja. Das Projekt EWG, EG und dann EU hat immerhin dazu geführt, dass seit über 6 Jahrzehnten zwischen EU-Staaten kein Krieg geherrscht hat. Längster Zeitraum wahrscheinlich in der neueren Geschichte.
Es gibt Dinge, die sind an dem Projekt Europa gut. Dass man sich auf gewisse gemeinsame Linien einigt, freier Handel, freie Grenzen... Die sind und bleiben essenziell für unseren Erfolg in Deutschland. Nur, diese Ziele haben wir erreicht. Nur was danach passiert ist... Tja. Nach Mitte der 90er kam eben nicht viel Positives dabei rum. Und der Euro ist unausgegoren. Und man stärkt sich nicht unbedingt, indem man jedes Land so schnell wie möglich aufnimmt... Aber das ist nix Neues. Letztlich führt das, was uns Frieden gebracht hat, derzeit zu Unfrieden.
Aber um auf die Diskussion zurück zu kommen. Angst vor Armutseinwanderung gab es schon vor Jahrhunderten in anderen Ländern und selbst in Deutschland.
Dann fasse ich es mal kurz zusammen..."Europa" ist ein politisch und sozial unausgegorenes Scheiß-Projekt!
Naja. Das Projekt EWG, EG und dann EU hat immerhin dazu geführt, dass seit über 6 Jahrzehnten zwischen EU-Staaten kein Krieg geherrscht hat. Längster Zeitraum wahrscheinlich in der neueren Geschichte.
Es gibt Dinge, die sind an dem Projekt Europa gut. Dass man sich auf gewisse gemeinsame Linien einigt, freier Handel, freie Grenzen... Die sind und bleiben essenziell für unseren Erfolg in Deutschland. Nur, diese Ziele haben wir erreicht. Nur was danach passiert ist... Tja. Nach Mitte der 90er kam eben nicht viel Positives dabei rum. Und der Euro ist unausgegoren. Und man stärkt sich nicht unbedingt, indem man jedes Land so schnell wie möglich aufnimmt... Aber das ist nix Neues. Letztlich führt das, was uns Frieden gebracht hat, derzeit zu Unfrieden.
Aber um auf die Diskussion zurück zu kommen. Angst vor Armutseinwanderung gab es schon vor Jahrhunderten in anderen Ländern und selbst in Deutschland.
Dann fasse ich es mal kurz zusammen..."Europa" ist ein politisch und sozial unausgegorenes Scheiß-Projekt!
Naja. Das Projekt EWG, EG und dann EU hat immerhin dazu geführt, dass seit über 6 Jahrzehnten zwischen EU-Staaten kein Krieg geherrscht hat. Längster Zeitraum wahrscheinlich in der neueren Geschichte.
Es gibt Dinge, die sind an dem Projekt Europa gut. Dass man sich auf gewisse gemeinsame Linien einigt, freier Handel, freie Grenzen... Die sind und bleiben essenziell für unseren Erfolg in Deutschland. Nur, diese Ziele haben wir erreicht. Nur was danach passiert ist... Tja. Nach Mitte der 90er kam eben nicht viel Positives dabei rum. Und der Euro ist unausgegoren. Und man stärkt sich nicht unbedingt, indem man jedes Land so schnell wie möglich aufnimmt... Aber das ist nix Neues. Letztlich führt das, was uns Frieden gebracht hat, derzeit zu Unfrieden.
Aber um auf die Diskussion zurück zu kommen. Angst vor Armutseinwanderung gab es schon vor Jahrhunderten in anderen Ländern und selbst in Deutschland.
Bist du dir sicher, dass das nichts mit der NATO, dem Kalten Krieg des "geeinten" Westens gegenüber Russland, Atomwaffen und vor allem der technologischen Entwicklung in den Grundbereichen (Wohnen, Essen, Gesundheit) zu tun haben?
Oder was hat exakt die EU getan? Und wie wertest du die strategische Ausplünderung dieser Organisation? Ist das dann kein feindseliger Akt?
Also als jemand, der an einen Staat und Sicherungssysteme glaubt, bei dem die produktiv tätigen Menschen die Leute im Ruhestand per Umlage finanzieren, käme ich mir ziemlich verarscht vor. Da ist ja mitlerweile jeder Cent ein Komplettverlust, der an irgendwen geht, nur nicht an denjenigen, dem man glaubt, einen fairen Anspruch darauf einzuräumen.
So ist die Altersarmut ja schon morgen ein Faktum, und nicht erst die langfristige Folge der Fehler der Zuwanderung von vor 20 bis 30 Jahren.
giordani schrieb: BZ ist eine angemessene intellektuelle Grundlage. Da geht die small minded Saat gut auf.
Möchtest du zu dem konkreten Sachverhalt auch was beitragen oder beschränkt sich dein Mitwirken hier lediglich darauf, sich über die schreibenden Zeitungen auszulassen?
giordani schrieb: BZ ist eine angemessene intellektuelle Grundlage. Da geht die small minded Saat gut auf.
Möchtest du zu dem konkreten Sachverhalt auch was beitragen oder beschränkt sich dein Mitwirken hier lediglich darauf, sich über die schreibenden Zeitungen auszulassen?
ich habe den artikel in der bz gelesen (du auch?), wenn ich mir die miserable qualität dieses "zeitungsartikels" anschaue,die schlichte sprache, die peinlichen aufreger, finde ich, daß giordani den beitrag angemessen gewürdigt hat. ich kann nicht verstehen, daß so ein schrott in einer zeitung erscheint (inhaltlich und sprachlich).
ich kann übrigens bei saatgut keinerlei auseinandersetzung mit diesem artikel feststellen...
giordani schrieb: BZ ist eine angemessene intellektuelle Grundlage. Da geht die small minded Saat gut auf.
Möchtest du zu dem konkreten Sachverhalt auch was beitragen oder beschränkt sich dein Mitwirken hier lediglich darauf, sich über die schreibenden Zeitungen auszulassen?
die eine dieser "linksradikalen gruppen", die sich um mieter kümmert (bündnis gegen zwangsräumungen) hat übrigens eine homepage und auch presseerklärungen zu dem thema der obdachlosen bulgaren.
da wird auch erklärt warum die bulgaren nicht in ein obdachlosenheim wollen...
Außerdem kann nur, wer eine Meldeadresse hat, tatsächlich einen Arbeitsplatz finden und mit dem Jobcenter zusammen arbeiten. Auch die vorgeschlagene Unterbringung in Notunterkünfte entspricht in keiner Weise der Realität der BewohnerInnen. Denn sie müssten jeden Morgen die Unterkunft verlassen, hätten keinen Ort an dem sie ihre Habseligkeiten lassen könnten und könnten auch nicht in ihren Familienstrukturen bleiben.
eine tatsache, die der mann mit dem schlichten schreibstil eines 8-jährigen mutmasslich nicht fähig war, herauszubekommen...
da hätte er ja auf die webseite einer linksradikalen gruppierung gehen müssen..am ende ist das noch ansteckend...
giordani schrieb: BZ ist eine angemessene intellektuelle Grundlage. Da geht die small minded Saat gut auf.
Möchtest du zu dem konkreten Sachverhalt auch was beitragen oder beschränkt sich dein Mitwirken hier lediglich darauf, sich über die schreibenden Zeitungen auszulassen?
die eine dieser "linksradikalen gruppen", die sich um mieter kümmert (bündnis gegen zwangsräumungen) hat übrigens eine homepage und auch presseerklärungen zu dem thema der obdachlosen bulgaren.
da wird auch erklärt warum die bulgaren nicht in ein obdachlosenheim wollen...
Außerdem kann nur, wer eine Meldeadresse hat, tatsächlich einen Arbeitsplatz finden und mit dem Jobcenter zusammen arbeiten. Auch die vorgeschlagene Unterbringung in Notunterkünfte entspricht in keiner Weise der Realität der BewohnerInnen. Denn sie müssten jeden Morgen die Unterkunft verlassen, hätten keinen Ort an dem sie ihre Habseligkeiten lassen könnten und könnten auch nicht in ihren Familienstrukturen bleiben.
eine tatsache, die der mann mit dem schlichten schreibstil eines 8-jährigen mutmasslich nicht fähig war, herauszubekommen...
da hätte er ja auf die webseite einer linksradikalen gruppierung gehen müssen..am ende ist das noch ansteckend...
Der Artikel ist schlecht, ja. Aber dein Zitat von der Homepage erhellt mich leider auch nicht. Zunächst mal hab ich nichts gegen Migration, um irgendwo anders zu arbeiten, ob im In- oder Ausland, bin schliesslich selbst ein "Arbeitsmigrant". Mich überrascht aber immer wieder die Naivität ob des Prozesses.
Wenn ich woanders arbeiten möchte und dazu umziehen muss, dann gilt es doch, eine bestimmte Chronologie einzuhalten. Entweder ich hab ne Wohnung und such mir dann Arbeit. Meistens hab ich zuerst Arbeit und such mir dann ne Bleibe. Unabhängig von Bulgaren oder Franzosen, oder auch als Deutscher von München nach Hamburg, dieser Prozess ist nunmal gang und gebe.
Dazu halte ich es für ein Mentalitätsproblem (kein herkunftsbedingtes, sondern eher rein von der Persönlichkeitsstruktur), irgendwo aufzuschlagen und wilde Forderngen zu stellen ala "so ich bin da, und jetzt kümmert euch mal bitte um mich".
giordani schrieb: BZ ist eine angemessene intellektuelle Grundlage. Da geht die small minded Saat gut auf.
Möchtest du zu dem konkreten Sachverhalt auch was beitragen oder beschränkt sich dein Mitwirken hier lediglich darauf, sich über die schreibenden Zeitungen auszulassen?
die eine dieser "linksradikalen gruppen", die sich um mieter kümmert (bündnis gegen zwangsräumungen) hat übrigens eine homepage und auch presseerklärungen zu dem thema der obdachlosen bulgaren.
da wird auch erklärt warum die bulgaren nicht in ein obdachlosenheim wollen...
Außerdem kann nur, wer eine Meldeadresse hat, tatsächlich einen Arbeitsplatz finden und mit dem Jobcenter zusammen arbeiten. Auch die vorgeschlagene Unterbringung in Notunterkünfte entspricht in keiner Weise der Realität der BewohnerInnen. Denn sie müssten jeden Morgen die Unterkunft verlassen, hätten keinen Ort an dem sie ihre Habseligkeiten lassen könnten und könnten auch nicht in ihren Familienstrukturen bleiben.
eine tatsache, die der mann mit dem schlichten schreibstil eines 8-jährigen mutmasslich nicht fähig war, herauszubekommen...
da hätte er ja auf die webseite einer linksradikalen gruppierung gehen müssen..am ende ist das noch ansteckend...
Der Artikel ist schlecht, ja. Aber dein Zitat von der Homepage erhellt mich leider auch nicht. Zunächst mal hab ich nichts gegen Migration, um irgendwo anders zu arbeiten, ob im In- oder Ausland, bin schliesslich selbst ein "Arbeitsmigrant". Mich überrascht aber immer wieder die Naivität ob des Prozesses.
Wenn ich woanders arbeiten möchte und dazu umziehen muss, dann gilt es doch, eine bestimmte Chronologie einzuhalten. Entweder ich hab ne Wohnung und such mir dann Arbeit. Meistens hab ich zuerst Arbeit und such mir dann ne Bleibe. Unabhängig von Bulgaren oder Franzosen, oder auch als Deutscher von München nach Hamburg, dieser Prozess ist nunmal gang und gebe.
Dazu halte ich es für ein Mentalitätsproblem (kein herkunftsbedingtes, sondern eher rein von der Persönlichkeitsstruktur), irgendwo aufzuschlagen und wilde Forderngen zu stellen ala "so ich bin da, und jetzt kümmert euch mal bitte um mich".
Seh ich haargenaus so. Das merkt man ja auch, wenn man sich diese "Auswanderershows" mal antut: Irgendwo in n fremdes Land reisen, zu blöd/naiv/faul, sich im Vorfeld um IRGENDWAS zu kümmern, aufregen, dass da nicht jeder Deutsch spricht und überhaupt nicht aus dem Häuschen ist, das genau dieser unqualifizierte, unengagierte und um sich selbst kreisende Deutsche ins Land gekommen ist. Und genau solche Typen scheinen diese Bulgaren auch zu sein.
Sorry, da gibts bestimmt zig Menschen in Deutschland, Mirgranten oder nicht, die Hilfe von engagierten Menschen eher verdient haben, da sie nicht ausschließlich und vollständig selbst an ihrem "Schicksal" Schuld sind.
giordani schrieb: BZ ist eine angemessene intellektuelle Grundlage. Da geht die small minded Saat gut auf.
Möchtest du zu dem konkreten Sachverhalt auch was beitragen oder beschränkt sich dein Mitwirken hier lediglich darauf, sich über die schreibenden Zeitungen auszulassen?
die eine dieser "linksradikalen gruppen", die sich um mieter kümmert (bündnis gegen zwangsräumungen) hat übrigens eine homepage und auch presseerklärungen zu dem thema der obdachlosen bulgaren.
da wird auch erklärt warum die bulgaren nicht in ein obdachlosenheim wollen...
Außerdem kann nur, wer eine Meldeadresse hat, tatsächlich einen Arbeitsplatz finden und mit dem Jobcenter zusammen arbeiten. Auch die vorgeschlagene Unterbringung in Notunterkünfte entspricht in keiner Weise der Realität der BewohnerInnen. Denn sie müssten jeden Morgen die Unterkunft verlassen, hätten keinen Ort an dem sie ihre Habseligkeiten lassen könnten und könnten auch nicht in ihren Familienstrukturen bleiben.
eine tatsache, die der mann mit dem schlichten schreibstil eines 8-jährigen mutmasslich nicht fähig war, herauszubekommen...
da hätte er ja auf die webseite einer linksradikalen gruppierung gehen müssen..am ende ist das noch ansteckend...
Der Artikel ist schlecht, ja. Aber dein Zitat von der Homepage erhellt mich leider auch nicht. Zunächst mal hab ich nichts gegen Migration, um irgendwo anders zu arbeiten, ob im In- oder Ausland, bin schliesslich selbst ein "Arbeitsmigrant". Mich überrascht aber immer wieder die Naivität ob des Prozesses.
Wenn ich woanders arbeiten möchte und dazu umziehen muss, dann gilt es doch, eine bestimmte Chronologie einzuhalten. Entweder ich hab ne Wohnung und such mir dann Arbeit. Meistens hab ich zuerst Arbeit und such mir dann ne Bleibe. Unabhängig von Bulgaren oder Franzosen, oder auch als Deutscher von München nach Hamburg, dieser Prozess ist nunmal gang und gebe.
Dazu halte ich es für ein Mentalitätsproblem (kein herkunftsbedingtes, sondern eher rein von der Persönlichkeitsstruktur), irgendwo aufzuschlagen und wilde Forderngen zu stellen ala "so ich bin da, und jetzt kümmert euch mal bitte um mich".
Mein zitat bezog sich auf die auesserung aus dem artikel, dass der autor es nicht nachvollziehen könne, dass die bulgaren nicht in ein obdachlosenheim gehen wuerden.
Ich habe leider nicht die zeit, strukturiert auf jeden der punkte in diesem miserablen artikel einzugehen, der nach meiner meinung lediglich eine fortsetzung des spiels mit vorurteilen ist, das gerade u.a. die csu betreibt,
Trotz des miserablen schreibstils ist der autor nicht ungeschickt darin,mden zugrundeliegenden tatsachen, den notwendigen spin zu verleihen um in ein raster an vorurteilen zu passen.
es ist immer noch einfacher mit dren ängsten der menschen über die Schlagworte armutszuwanderung und ähnliches zu spielen, als die komplexere realitaet zu berücksichtigen, die beide seiten der medaille zeigt, suf der einen seite die natürlich nicht immer unproblematische situation, wenn arme z.t. nicht ausreichendmgebildete menschen hierherkommen auf der anderen seite aber, dass aber diese menschen hier ausgebeutet werden, für hungerlöhne suf dem bau schuften und halt eben nciht nur tageslöhner nach deutschland kommen.
Ob die forderung der bulgaren in berlin so unverschämt vorgebracht wurde, wie es im bz artikel dargestellt wurde, sei bei der qualitaet des artikels mal dahingestellt. Ich kann es mir nicht vorstellen und wenn man die berichte liest, wie solche menschen von skrupelosen vermietern über den tisch gezogen werden, kann ich die forderung nach bezahlbarem wohnraum nachvollziehen.
"Bizarr"ist ein netter Ansatz.In eure Diskussion möchte ich mich aber damit nicht reinhängen :
Die FNP geht heute nochmal auf die Begründung ein.Bestätigt damit ganz klar, daß diese Phantasten nix anderes aufzeigen wollen als den Begriff "Armutszuwanderung".
In der Begründung wird tatsächlich aufggezeigt, daß "Sozialtourismus"-welches mir 2013 nicht,sondern erst jüngst in 2014 begegnet ist-in einer Reihe von Unwörtern ,wie z.b. das Wort "Armutszuwanderung "stehe.
So wird also begründet:"Sozialtourismus" gehöre zu einer Gruppe von Unwörtern wie "Armutszuwanderung"(Aha ),"Sozialtourismus"treibt die böswillige Absicht jedoch auf die Spitze.
Und dann wird noch einiges zu den Dingen der CSU insoweit in dr FNP ausgeführt.
Das muß man sich mal alles auf der Zunge zergehen lassen
Dumm, dümmer ,selbst ned ganz sauber ,aber sich gleichwohl selbst ein bissi zu wichtig nehmen .Mehr fällt mir zu dieser ganzen Begründung nicht mehr ein.
Insbesondere weil jetzt ewig dieses Thema gegnwärtig ist.Städte,Gemeinden, Bund undjetzt zuletzt EU(mit seinen sogenannten Richtlinien ) .
Ei wie sollen die dies denn zutreffend nennen (vor dem Hintergrund ,daß nebenbei regelmäßig "Armutszuwanderung" als ebensolches Unwort gerügt wird? )
Die rumänischstämmige promovierte Linguistin Clara Herdeanu über die sprachliche Darstellung von Bulgaren und Rumänen in der momentanen Diskussion hierzulande:
http://blog.geh-deinen-weg.org/2014/01/14/sozialbetrueger-oder-neue-nachbarn/
-gefunden über den BildBlog
Daraus:
Das trifft dann wohl auf eine Vielzahl auch ähnlich gelagerter Diskussionen zu.
Sehr schön auch ihr Einwand, daß zwar viele über Bulgaren und Rumänen reden, aber keiner mit ihnen...
Und wenn die wissen, dass das Sozialsystem sie trotz diesem Mangel an Bildung auffängt und sie davon leben können, dann kommen sie selbstverständlich noch eher. Aber es kommen eben auch viele Hochgebildete und Arbeitswillige. Es darf doch nicht Schimpfwort werden, zu sagen, man komme aus Bulgarien oder Rumänien.
Das beste Beispiel ist doch Duisburg, was ich in meinem Beitrag #579 ja schon beschrieben habe. Das Problem fängt schon in den Heimatländern der Armutszuwanderer an!
http://www.spiegel.de/kultur/tv/zuwanderung-bei-maybrit-illner-vorurteile-und-populismus-a-943991.html
Der Herr Wendt hat vollkommen recht! Das ist ganz allein ein politisches Problem und nichts anderes! Sagt sehr viel aus über den politischen Zustand und unserer politischen "Elite"!
Auch ein blindes Huhn...
Natürlich ist das ein politisches Problem. Es ist einfach so, dass sich gewisse Einwanderungsgruppen (Ethnien, Nationalitäten) auf bestimmte Räume in einem Land konzentrieren. War ja auch so bei den Deutschen Einwanderern in den USA. Gab damals richtige deutsche Städte und ein paar Km weiter war ne Stadt fast ausschließlich mit italienischen Einwanderern usw.
Jetzt haben natürlich gewisse Städte die Ar...karte gezogen. Aber, und dabei bleibe ich, diese Entwicklung kommt ja nicht von einem Tag auf den anderen, so Probleme bilden sich über Jahre und Jahrzehnten, außer man hat halt irgendwo Krieg wie damals in Jugoslawien. Man darf halt nicht erst ankommen wie bei der Integrationsdebatte oder der Sarrazin-Debatte, wenn das Kind schon in den Brunnen gefallen ist. Die Politik schiebt zu erwartende Probleme immer auf die lange Bank (Überschuldung, Demografische Entwicklung, Integration, Zuwanderung) und am Ende gibt es eine hitzige unsachliche Debatte, die der Bevölkerung nicht hilft und erst recht nicht den Zuwanderern.
Es ist ein Trauerspiel.
Dann fasse ich es mal kurz zusammen..."Europa" ist ein politisch und sozial unausgegorenes Scheiß-Projekt!
Naja. Das Projekt EWG, EG und dann EU hat immerhin dazu geführt, dass seit über 6 Jahrzehnten zwischen EU-Staaten kein Krieg geherrscht hat. Längster Zeitraum wahrscheinlich in der neueren Geschichte.
Es gibt Dinge, die sind an dem Projekt Europa gut. Dass man sich auf gewisse gemeinsame Linien einigt, freier Handel, freie Grenzen... Die sind und bleiben essenziell für unseren Erfolg in Deutschland. Nur, diese Ziele haben wir erreicht. Nur was danach passiert ist... Tja. Nach Mitte der 90er kam eben nicht viel Positives dabei rum. Und der Euro ist unausgegoren. Und man stärkt sich nicht unbedingt, indem man jedes Land so schnell wie möglich aufnimmt... Aber das ist nix Neues. Letztlich führt das, was uns Frieden gebracht hat, derzeit zu Unfrieden.
Aber um auf die Diskussion zurück zu kommen. Angst vor Armutseinwanderung gab es schon vor Jahrhunderten in anderen Ländern und selbst in Deutschland.
So schaut's aus!
Bist du dir sicher, dass das nichts mit der NATO, dem Kalten Krieg des "geeinten" Westens gegenüber Russland, Atomwaffen und vor allem der technologischen Entwicklung in den Grundbereichen (Wohnen, Essen, Gesundheit) zu tun haben?
Oder was hat exakt die EU getan?
Und wie wertest du die strategische Ausplünderung dieser Organisation? Ist das dann kein feindseliger Akt?
http://www.bz-berlin.de/thema/schupelius/arbeitslose-bulgaren-lehnen-caritas-angebot-ab-article1787068.html
Also als jemand, der an einen Staat und Sicherungssysteme glaubt, bei dem die produktiv tätigen Menschen die Leute im Ruhestand per Umlage finanzieren, käme ich mir ziemlich verarscht vor. Da ist ja mitlerweile jeder Cent ein Komplettverlust, der an irgendwen geht, nur nicht an denjenigen, dem man glaubt, einen fairen Anspruch darauf einzuräumen.
So ist die Altersarmut ja schon morgen ein Faktum, und nicht erst die langfristige Folge der Fehler der Zuwanderung von vor 20 bis 30 Jahren.
Möchtest du zu dem konkreten Sachverhalt auch was beitragen oder beschränkt sich dein Mitwirken hier lediglich darauf, sich über die schreibenden Zeitungen auszulassen?
ich habe den artikel in der bz gelesen (du auch?), wenn ich mir die miserable qualität dieses "zeitungsartikels" anschaue,die schlichte sprache, die peinlichen aufreger, finde ich, daß giordani den beitrag angemessen gewürdigt hat. ich kann nicht verstehen, daß so ein schrott in einer zeitung erscheint (inhaltlich und sprachlich).
ich kann übrigens bei saatgut keinerlei auseinandersetzung mit diesem artikel feststellen...
die eine dieser "linksradikalen gruppen", die sich um mieter kümmert (bündnis gegen zwangsräumungen) hat übrigens eine homepage und auch presseerklärungen zu dem thema der obdachlosen bulgaren.
s.z.b. hier:
http://zwangsraeumungverhindern.blogsport.de/2014/01/09/eisfabrik-bewohnerinnen-suchen-unterstuetzung-bei-ver-di/#more-232
da wird auch erklärt warum die bulgaren nicht in ein obdachlosenheim wollen...
Außerdem kann nur, wer eine Meldeadresse hat, tatsächlich einen Arbeitsplatz finden und mit dem Jobcenter zusammen arbeiten. Auch die vorgeschlagene Unterbringung in Notunterkünfte entspricht in keiner Weise der Realität der BewohnerInnen. Denn sie müssten jeden Morgen die Unterkunft verlassen, hätten keinen Ort an dem sie ihre Habseligkeiten lassen könnten und könnten auch nicht in ihren Familienstrukturen bleiben.
eine tatsache, die der mann mit dem schlichten schreibstil eines 8-jährigen mutmasslich nicht fähig war, herauszubekommen...
da hätte er ja auf die webseite einer linksradikalen gruppierung gehen müssen..am ende ist das noch ansteckend...
Der Artikel ist schlecht, ja. Aber dein Zitat von der Homepage erhellt mich leider auch nicht. Zunächst mal hab ich nichts gegen Migration, um irgendwo anders zu arbeiten, ob im In- oder Ausland, bin schliesslich selbst ein "Arbeitsmigrant". Mich überrascht aber immer wieder die Naivität ob des Prozesses.
Wenn ich woanders arbeiten möchte und dazu umziehen muss, dann gilt es doch, eine bestimmte Chronologie einzuhalten. Entweder ich hab ne Wohnung und such mir dann Arbeit. Meistens hab ich zuerst Arbeit und such mir dann ne Bleibe. Unabhängig von Bulgaren oder Franzosen, oder auch als Deutscher von München nach Hamburg, dieser Prozess ist nunmal gang und gebe.
Dazu halte ich es für ein Mentalitätsproblem (kein herkunftsbedingtes, sondern eher rein von der Persönlichkeitsstruktur), irgendwo aufzuschlagen und wilde Forderngen zu stellen ala "so ich bin da, und jetzt kümmert euch mal bitte um mich".
Seh ich haargenaus so. Das merkt man ja auch, wenn man sich diese "Auswanderershows" mal antut: Irgendwo in n fremdes Land reisen, zu blöd/naiv/faul, sich im Vorfeld um IRGENDWAS zu kümmern, aufregen, dass da nicht jeder Deutsch spricht und überhaupt nicht aus dem Häuschen ist, das genau dieser unqualifizierte, unengagierte und um sich selbst kreisende Deutsche ins Land gekommen ist.
Und genau solche Typen scheinen diese Bulgaren auch zu sein.
Sorry, da gibts bestimmt zig Menschen in Deutschland, Mirgranten oder nicht, die Hilfe von engagierten Menschen eher verdient haben, da sie nicht ausschließlich und vollständig selbst an ihrem "Schicksal" Schuld sind.
Mein zitat bezog sich auf die auesserung aus dem artikel, dass der autor es nicht nachvollziehen könne, dass die bulgaren nicht in ein obdachlosenheim gehen wuerden.
Ich habe leider nicht die zeit, strukturiert auf jeden der punkte in diesem miserablen artikel einzugehen, der nach meiner meinung lediglich eine fortsetzung des spiels mit vorurteilen ist, das gerade u.a. die csu betreibt,
Trotz des miserablen schreibstils ist der autor nicht ungeschickt darin,mden zugrundeliegenden tatsachen, den notwendigen spin zu verleihen um in ein raster an vorurteilen zu passen.
Moderate stimmen zu diesem themenkomplex wie z.b. dieses zeit-interview
http://www.zeit.de/politik/deutschland/2014-01/interview-brueckner-armutsmigration-bulgarien-rumaenien oder das interview auf hr-info gestern mit dem quartiersmanager in offenbach gehen leider oft unter.
Das interview von hr-info findet sich hier in auszügen http://www.hr-online.de/mobil/nachrichten/sd/50593613
es ist immer noch einfacher mit dren ängsten der menschen über die Schlagworte armutszuwanderung und ähnliches zu spielen, als die komplexere realitaet zu berücksichtigen, die beide seiten der medaille zeigt, suf der einen seite die natürlich nicht immer unproblematische situation, wenn arme z.t. nicht ausreichendmgebildete menschen hierherkommen auf der anderen seite aber, dass aber diese menschen hier ausgebeutet werden, für hungerlöhne suf dem bau schuften und halt eben nciht nur tageslöhner nach deutschland kommen.
Ob die forderung der bulgaren in berlin so unverschämt vorgebracht wurde, wie es im bz artikel dargestellt wurde, sei bei der qualitaet des artikels mal dahingestellt.
Ich kann es mir nicht vorstellen und wenn man die berichte liest, wie solche menschen von skrupelosen vermietern über den tisch gezogen werden, kann ich die forderung nach bezahlbarem wohnraum nachvollziehen.