Umsturz in der Ukraine

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eagle-1899 schrieb:
Sollte man sich angesichts der Ereignisse in der Ukraine durchaus noch einmal ins Gedächtnis rufen, hier werden einige interessante Zusammenhänge zur aktuellen Situation deutlich:

Peter Scholl-Latour - Russland im Zangengriff
Putins Imperium zwischen Nato, China und Islam


http://www.youtube.com/watch?v=2DstVufWpRg

Beeindruckend vor allem, da die Doku von 2006! ist und für Scholl-Latour die Entwicklung schon damals abzusehen war.

Wem das noch nicht reicht, dem sei diese Lektüre ans Herz gelegt:

Zbigniew Brzezinski:
The Grand Chessboard - American Primacy and Its Geostrategic Imperatives


http://de.wikipedia.org/wiki/Die_einzige_Weltmacht:_Amerikas_Strategie_der_Vorherrschaft

Wer danach weiterhin an die Märchen von spontanen Volksrevolutionen glaubt, dem kann man auch nicht mehr helfen.



Mal eine poersönliche Frage an Dich: Findest Du das was gerade in der Ukraine passiert schlimm oder gar konterrevolutionär? Würdest Du den Status Quo bevorzugen mit einer Regierung Janukowitsch oder befürwortest Du eine weitere Ännäherung an Rußland alleine um mögliche geopolitische Interessen der USA oder EU zu verhindern.

Mich würde wirklich einmal Deine persönliche Meinung darüber interessieren wie die Zukunft der Ukraine aussehen sollte. Ich bin anderen Meinungen, auch wenn ich sie ausdrücklich nicht teile, immer aufgeschlossen und habe vielleicht einige Ansatzpunkte noch gar nicht gebührend beachtet. danke schon mal im Voraus.
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Die Frage richtete sich an Adler1807 nicht an den Eagle, kommt beim zitieren falsch rüber  
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adler1807 schrieb:
eagle-1899 schrieb:
Sollte man sich angesichts der Ereignisse in der Ukraine durchaus noch einmal ins Gedächtnis rufen, hier werden einige interessante Zusammenhänge zur aktuellen Situation deutlich:

Peter Scholl-Latour - Russland im Zangengriff
Putins Imperium zwischen Nato, China und Islam


http://www.youtube.com/watch?v=2DstVufWpRg

Beeindruckend vor allem, da die Doku von 2006! ist und für Scholl-Latour die Entwicklung schon damals abzusehen war.

Wem das noch nicht reicht, dem sei diese Lektüre ans Herz gelegt:

Zbigniew Brzezinski:
The Grand Chessboard - American Primacy and Its Geostrategic Imperatives


http://de.wikipedia.org/wiki/Die_einzige_Weltmacht:_Amerikas_Strategie_der_Vorherrschaft

Wer danach weiterhin an die Märchen von spontanen Volksrevolutionen glaubt, dem kann man auch nicht mehr helfen.



Danke für die Doku von Scholl-Latour. Passt hervorragend in diesen Thread.

Interessant der Hinweis das bereits die sog. "Orangene Revolution" größtenteils vom Westen finanziert (und initiiert?) wurde (etwa Min 3:30).





Dass die orangene Revolution vom Westen auch finanziell unterstützt wurde, ist seit etwa dem Tag bekannt, als sie angefangen hatte.

Wo die Gelder für Janukowitschs Wahlkampf herkamen, kann man sich übrigens auch denken.
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SGE_Werner schrieb:
adler1807 schrieb:
eagle-1899 schrieb:
Sollte man sich angesichts der Ereignisse in der Ukraine durchaus noch einmal ins Gedächtnis rufen, hier werden einige interessante Zusammenhänge zur aktuellen Situation deutlich:

Peter Scholl-Latour - Russland im Zangengriff
Putins Imperium zwischen Nato, China und Islam


http://www.youtube.com/watch?v=2DstVufWpRg

Beeindruckend vor allem, da die Doku von 2006! ist und für Scholl-Latour die Entwicklung schon damals abzusehen war.

Wem das noch nicht reicht, dem sei diese Lektüre ans Herz gelegt:

Zbigniew Brzezinski:
The Grand Chessboard - American Primacy and Its Geostrategic Imperatives


http://de.wikipedia.org/wiki/Die_einzige_Weltmacht:_Amerikas_Strategie_der_Vorherrschaft

Wer danach weiterhin an die Märchen von spontanen Volksrevolutionen glaubt, dem kann man auch nicht mehr helfen.



Danke für die Doku von Scholl-Latour. Passt hervorragend in diesen Thread.

Interessant der Hinweis das bereits die sog. "Orangene Revolution" größtenteils vom Westen finanziert (und initiiert?) wurde (etwa Min 3:30).





Dass die orangene Revolution vom Westen auch finanziell unterstützt wurde, ist seit etwa dem Tag bekannt, als sie angefangen hatte.

Wo die Gelder für Janukowitschs Wahlkampf herkamen, kann man sich übrigens auch denken.


Dass sich die russisch orientierte Seite auch nicht als Heilsengel praesentiert, ist doch jedem klar.
Worum es geht, ist die extrem einseitige Darstellung in unseren "unabhaengigen" Medien.
Habe gestern zum Spass mir die 19 Uhr Heute-Sendung angetan. Insgesamt 15 Minuten Nachrichtenzeit. Davon die ersten acht Minuten reine Anti-Putin-Propaganda-Veranstaltung (dass es bei den verbliebenen sieben Minuten zum groessten Teil um die Situation der Homosexuellen in Uganda ging, sei nur am Rande erwaehnt).
Was fehlt, sind z.B. Hinweise, wie sie uns Werner hier geliefert hat. Tatsaechlich werden die russlandorientierten Ukrainer als fuenfte Kolonne Moskaus dargestellt und die Westukraiener als Heilsbringer fuer das ganze Land gepriesen.
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adler1807 schrieb:
eagle-1899 schrieb:
Sollte man sich angesichts der Ereignisse in der Ukraine durchaus noch einmal ins Gedächtnis rufen, hier werden einige interessante Zusammenhänge zur aktuellen Situation deutlich:

Peter Scholl-Latour - Russland im Zangengriff
Putins Imperium zwischen Nato, China und Islam


http://www.youtube.com/watch?v=2DstVufWpRg

Beeindruckend vor allem, da die Doku von 2006! ist und für Scholl-Latour die Entwicklung schon damals abzusehen war.

Wem das noch nicht reicht, dem sei diese Lektüre ans Herz gelegt:

Zbigniew Brzezinski:
The Grand Chessboard - American Primacy and Its Geostrategic Imperatives


http://de.wikipedia.org/wiki/Die_einzige_Weltmacht:_Amerikas_Strategie_der_Vorherrschaft

Wer danach weiterhin an die Märchen von spontanen Volksrevolutionen glaubt, dem kann man auch nicht mehr helfen.



Danke für die Doku von Scholl-Latour. Passt hervorragend in diesen Thread.

Interessant der Hinweis das bereits die sog. "Orangene Revolution" größtenteils vom Westen finanziert (und initiiert?) wurde (etwa Min 3:30).





Nicht nur die "Orangene Revolution", sondern auch die anderen sog. Farbenrevolutionen oder der arabische Frühling in den letzten Jahren liefen geplant ab. Dafür gibt es spezielle Organisationen, die durch die westlichen Geheimdienste gesteuert und finanziert werden und diese Revolutionen kampagnenmäßig planen und durchziehen. Das wird auch diesmal wieder der Fall gewesen sein.

Gibt eine interessante ORF-Doku dazu:

Die Revolutionsprofis

"Wenn ein Diktator stürzt haben sie das geplant wie eine gut geführte Werbekampagne. Eine Handvoll Strategen exportiert das Know-how dafür dorthin, wo es gebraucht wird."

http://www.youtube.com/watch?v=5ifKyciJMcc
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Meierei schrieb:
SGE_Werner schrieb:
adler1807 schrieb:
eagle-1899 schrieb:
Sollte man sich angesichts der Ereignisse in der Ukraine durchaus noch einmal ins Gedächtnis rufen, hier werden einige interessante Zusammenhänge zur aktuellen Situation deutlich:

Peter Scholl-Latour - Russland im Zangengriff
Putins Imperium zwischen Nato, China und Islam


http://www.youtube.com/watch?v=2DstVufWpRg

Beeindruckend vor allem, da die Doku von 2006! ist und für Scholl-Latour die Entwicklung schon damals abzusehen war.

Wem das noch nicht reicht, dem sei diese Lektüre ans Herz gelegt:

Zbigniew Brzezinski:
The Grand Chessboard - American Primacy and Its Geostrategic Imperatives


http://de.wikipedia.org/wiki/Die_einzige_Weltmacht:_Amerikas_Strategie_der_Vorherrschaft

Wer danach weiterhin an die Märchen von spontanen Volksrevolutionen glaubt, dem kann man auch nicht mehr helfen.



Danke für die Doku von Scholl-Latour. Passt hervorragend in diesen Thread.

Interessant der Hinweis das bereits die sog. "Orangene Revolution" größtenteils vom Westen finanziert (und initiiert?) wurde (etwa Min 3:30).





Dass die orangene Revolution vom Westen auch finanziell unterstützt wurde, ist seit etwa dem Tag bekannt, als sie angefangen hatte.

Wo die Gelder für Janukowitschs Wahlkampf herkamen, kann man sich übrigens auch denken.


Dass sich die russisch orientierte Seite auch nicht als Heilsengel praesentiert, ist doch jedem klar.
Worum es geht, ist die extrem einseitige Darstellung in unseren "unabhaengigen" Medien.
Habe gestern zum Spass mir die 19 Uhr Heute-Sendung angetan. Insgesamt 15 Minuten Nachrichtenzeit. Davon die ersten acht Minuten reine Anti-Putin-Propaganda-Veranstaltung (dass es bei den verbliebenen sieben Minuten zum groessten Teil um die Situation der Homosexuellen in Uganda ging, sei nur am Rande erwaehnt).
Was fehlt, sind z.B. Hinweise, wie sie uns Werner hier geliefert hat. Tatsaechlich werden die russlandorientierten Ukrainer als fuenfte Kolonne Moskaus dargestellt und die Westukraiener als Heilsbringer fuer das ganze Land gepriesen.

Mich dünkt du bildest dich eher sehr einseitig.
In der vielfältigen Medienlandschaft in diesem Land finde ich jedenfalls einen guten Querschnitt. Ein bisschen Zeitinvestition beim Lesen ist hierfür natürlich Voraussetzung. Und der Wille sich mit anderen Sichtweisen auseinanderzusetzen und sie in die eigene Meinungsbildung mit einfließen zu lassen.
Eine 15minütige Nachrichtensendung -die bekanntermaßen aus Zeitgründen nur Ausschnitte liefert/liefern kann- als Kronzeugen Deiner Wahrnehmung zu benennen, ist lediglich lächerlich.
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pipapo schrieb:
Meierei schrieb:
SGE_Werner schrieb:
adler1807 schrieb:
eagle-1899 schrieb:
Sollte man sich angesichts der Ereignisse in der Ukraine durchaus noch einmal ins Gedächtnis rufen, hier werden einige interessante Zusammenhänge zur aktuellen Situation deutlich:

Peter Scholl-Latour - Russland im Zangengriff
Putins Imperium zwischen Nato, China und Islam


http://www.youtube.com/watch?v=2DstVufWpRg

Beeindruckend vor allem, da die Doku von 2006! ist und für Scholl-Latour die Entwicklung schon damals abzusehen war.

Wem das noch nicht reicht, dem sei diese Lektüre ans Herz gelegt:

Zbigniew Brzezinski:
The Grand Chessboard - American Primacy and Its Geostrategic Imperatives


http://de.wikipedia.org/wiki/Die_einzige_Weltmacht:_Amerikas_Strategie_der_Vorherrschaft

Wer danach weiterhin an die Märchen von spontanen Volksrevolutionen glaubt, dem kann man auch nicht mehr helfen.



Danke für die Doku von Scholl-Latour. Passt hervorragend in diesen Thread.

Interessant der Hinweis das bereits die sog. "Orangene Revolution" größtenteils vom Westen finanziert (und initiiert?) wurde (etwa Min 3:30).





Dass die orangene Revolution vom Westen auch finanziell unterstützt wurde, ist seit etwa dem Tag bekannt, als sie angefangen hatte.

Wo die Gelder für Janukowitschs Wahlkampf herkamen, kann man sich übrigens auch denken.


Dass sich die russisch orientierte Seite auch nicht als Heilsengel praesentiert, ist doch jedem klar.
Worum es geht, ist die extrem einseitige Darstellung in unseren "unabhaengigen" Medien.
Habe gestern zum Spass mir die 19 Uhr Heute-Sendung angetan. Insgesamt 15 Minuten Nachrichtenzeit. Davon die ersten acht Minuten reine Anti-Putin-Propaganda-Veranstaltung (dass es bei den verbliebenen sieben Minuten zum groessten Teil um die Situation der Homosexuellen in Uganda ging, sei nur am Rande erwaehnt).
Was fehlt, sind z.B. Hinweise, wie sie uns Werner hier geliefert hat. Tatsaechlich werden die russlandorientierten Ukrainer als fuenfte Kolonne Moskaus dargestellt und die Westukraiener als Heilsbringer fuer das ganze Land gepriesen.

Mich dünkt du bildest dich eher sehr einseitig.
In der vielfältigen Medienlandschaft in diesem Land finde ich jedenfalls einen guten Querschnitt. Ein bisschen Zeitinvestition beim Lesen ist hierfür natürlich Voraussetzung. Und der Wille sich mit anderen Sichtweisen auseinanderzusetzen und sie in die eigene Meinungsbildung mit einfließen zu lassen.
Eine 15minütige Nachrichtensendung -die bekanntermaßen aus Zeitgründen nur Ausschnitte liefert/liefern kann- als Kronzeugen Deiner Wahrnehmung zu benennen, ist lediglich lächerlich.


In einem Punkt hat er aber recht. In den Mainstream-Medien dieses Landes, also die öff-rechtlichen und die üblichen Springer-Rotzereien, wird beinahe nur die pro-westliche Seite gebracht. Und ich habe mehr als nur fünfzehn Minuten gesehen. Bei vielen Medien findet man aber auch sehr kritische, ausgewogene Artikel. Nur, was mich enttäuscht, ist die relativ einseitige Medienberichterstattung der öffentlich-rechtlichen.
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Der Begriff "Mainstream Medien" scheint es offenbar in den Mainstream zu schaffen. Beachtlich.
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pipapo schrieb:
Meierei schrieb:
SGE_Werner schrieb:
adler1807 schrieb:
eagle-1899 schrieb:
Sollte man sich angesichts der Ereignisse in der Ukraine durchaus noch einmal ins Gedächtnis rufen, hier werden einige interessante Zusammenhänge zur aktuellen Situation deutlich:

Peter Scholl-Latour - Russland im Zangengriff
Putins Imperium zwischen Nato, China und Islam


http://www.youtube.com/watch?v=2DstVufWpRg

Beeindruckend vor allem, da die Doku von 2006! ist und für Scholl-Latour die Entwicklung schon damals abzusehen war.

Wem das noch nicht reicht, dem sei diese Lektüre ans Herz gelegt:

Zbigniew Brzezinski:
The Grand Chessboard - American Primacy and Its Geostrategic Imperatives


http://de.wikipedia.org/wiki/Die_einzige_Weltmacht:_Amerikas_Strategie_der_Vorherrschaft

Wer danach weiterhin an die Märchen von spontanen Volksrevolutionen glaubt, dem kann man auch nicht mehr helfen.



Danke für die Doku von Scholl-Latour. Passt hervorragend in diesen Thread.

Interessant der Hinweis das bereits die sog. "Orangene Revolution" größtenteils vom Westen finanziert (und initiiert?) wurde (etwa Min 3:30).





Dass die orangene Revolution vom Westen auch finanziell unterstützt wurde, ist seit etwa dem Tag bekannt, als sie angefangen hatte.

Wo die Gelder für Janukowitschs Wahlkampf herkamen, kann man sich übrigens auch denken.


Dass sich die russisch orientierte Seite auch nicht als Heilsengel praesentiert, ist doch jedem klar.
Worum es geht, ist die extrem einseitige Darstellung in unseren "unabhaengigen" Medien.
Habe gestern zum Spass mir die 19 Uhr Heute-Sendung angetan. Insgesamt 15 Minuten Nachrichtenzeit. Davon die ersten acht Minuten reine Anti-Putin-Propaganda-Veranstaltung (dass es bei den verbliebenen sieben Minuten zum groessten Teil um die Situation der Homosexuellen in Uganda ging, sei nur am Rande erwaehnt).
Was fehlt, sind z.B. Hinweise, wie sie uns Werner hier geliefert hat. Tatsaechlich werden die russlandorientierten Ukrainer als fuenfte Kolonne Moskaus dargestellt und die Westukraiener als Heilsbringer fuer das ganze Land gepriesen.

Mich dünkt du bildest dich eher sehr einseitig.
In der vielfältigen Medienlandschaft in diesem Land finde ich jedenfalls einen guten Querschnitt. Ein bisschen Zeitinvestition beim Lesen ist hierfür natürlich Voraussetzung. Und der Wille sich mit anderen Sichtweisen auseinanderzusetzen und sie in die eigene Meinungsbildung mit einfließen zu lassen.
Eine 15minütige Nachrichtensendung -die bekanntermaßen aus Zeitgründen nur Ausschnitte liefert/liefern kann- als Kronzeugen Deiner Wahrnehmung zu benennen, ist lediglich lächerlich.


Du weisst richtigerweise auf vorhandene, ausgewogene Berichterstattung hin. Diese muss man aber mit einer gewissen Zeitinvestition suchen.
Die einseitige Berichterstattung hingegen bekommt man geliefert.

Exemplarisch hierfuer, der ganzseitige Aufmacher der BILD über die toten Demonstranten in Kiew. Nicht eine Silbe ueber die Vielzahl toter Polizisten und die weit ueber 100, mit Schussverletzungen in Krankenhaeusern liegenden.
#
Meierei schrieb:
pipapo schrieb:
Meierei schrieb:
SGE_Werner schrieb:
adler1807 schrieb:
eagle-1899 schrieb:
Sollte man sich angesichts der Ereignisse in der Ukraine durchaus noch einmal ins Gedächtnis rufen, hier werden einige interessante Zusammenhänge zur aktuellen Situation deutlich:

Peter Scholl-Latour - Russland im Zangengriff
Putins Imperium zwischen Nato, China und Islam


http://www.youtube.com/watch?v=2DstVufWpRg

Beeindruckend vor allem, da die Doku von 2006! ist und für Scholl-Latour die Entwicklung schon damals abzusehen war.

Wem das noch nicht reicht, dem sei diese Lektüre ans Herz gelegt:

Zbigniew Brzezinski:
The Grand Chessboard - American Primacy and Its Geostrategic Imperatives


http://de.wikipedia.org/wiki/Die_einzige_Weltmacht:_Amerikas_Strategie_der_Vorherrschaft

Wer danach weiterhin an die Märchen von spontanen Volksrevolutionen glaubt, dem kann man auch nicht mehr helfen.



Danke für die Doku von Scholl-Latour. Passt hervorragend in diesen Thread.

Interessant der Hinweis das bereits die sog. "Orangene Revolution" größtenteils vom Westen finanziert (und initiiert?) wurde (etwa Min 3:30).





Dass die orangene Revolution vom Westen auch finanziell unterstützt wurde, ist seit etwa dem Tag bekannt, als sie angefangen hatte.

Wo die Gelder für Janukowitschs Wahlkampf herkamen, kann man sich übrigens auch denken.


Dass sich die russisch orientierte Seite auch nicht als Heilsengel praesentiert, ist doch jedem klar.
Worum es geht, ist die extrem einseitige Darstellung in unseren "unabhaengigen" Medien.
Habe gestern zum Spass mir die 19 Uhr Heute-Sendung angetan. Insgesamt 15 Minuten Nachrichtenzeit. Davon die ersten acht Minuten reine Anti-Putin-Propaganda-Veranstaltung (dass es bei den verbliebenen sieben Minuten zum groessten Teil um die Situation der Homosexuellen in Uganda ging, sei nur am Rande erwaehnt).
Was fehlt, sind z.B. Hinweise, wie sie uns Werner hier geliefert hat. Tatsaechlich werden die russlandorientierten Ukrainer als fuenfte Kolonne Moskaus dargestellt und die Westukraiener als Heilsbringer fuer das ganze Land gepriesen.

Mich dünkt du bildest dich eher sehr einseitig.
In der vielfältigen Medienlandschaft in diesem Land finde ich jedenfalls einen guten Querschnitt. Ein bisschen Zeitinvestition beim Lesen ist hierfür natürlich Voraussetzung. Und der Wille sich mit anderen Sichtweisen auseinanderzusetzen und sie in die eigene Meinungsbildung mit einfließen zu lassen.
Eine 15minütige Nachrichtensendung -die bekanntermaßen aus Zeitgründen nur Ausschnitte liefert/liefern kann- als Kronzeugen Deiner Wahrnehmung zu benennen, ist lediglich lächerlich.


Du weisst richtigerweise auf vorhandene, ausgewogene Berichterstattung hin. Diese muss man aber mit einer gewissen Zeitinvestition suchen.
Die einseitige Berichterstattung hingegen bekommt man geliefert.

Exemplarisch hierfuer, der ganzseitige Aufmacher der BILD über die toten Demonstranten in Kiew. Nicht eine Silbe ueber die Vielzahl toter Polizisten und die weit ueber 100, mit Schussverletzungen in Krankenhaeusern liegenden.



auch zu verletzten polizisten findest du div. meldungen in den sog. mainstreammedien. die quelle für die verletzten polizisten war aber oft das innenministerium der ukraine. ich bin mir nicht so sicher, ob das viel zuverlässiger ist, als die bildzeitung.
so hohe zahlen habe ich allerdings nicht gefunden, was ist denn deine quelle für diese zahl?


so ganz verstehe ich nicht, daß du dich so an der bildzeitung abarbeitest. es ist nicht wirklich neu und erst recht nicht überraschen, daß du dort keine qualitätsinformationen erwarten kannst.

vor allem die bildzeitung als exemplarisch für die deutsche medienlandschaft zu werten, ist ganz sicher alles andere als neutral.
#
Xaver08 schrieb:
Meierei schrieb:
pipapo schrieb:
Meierei schrieb:
SGE_Werner schrieb:
adler1807 schrieb:
eagle-1899 schrieb:
Sollte man sich angesichts der Ereignisse in der Ukraine durchaus noch einmal ins Gedächtnis rufen, hier werden einige interessante Zusammenhänge zur aktuellen Situation deutlich:

Peter Scholl-Latour - Russland im Zangengriff
Putins Imperium zwischen Nato, China und Islam


http://www.youtube.com/watch?v=2DstVufWpRg

Beeindruckend vor allem, da die Doku von 2006! ist und für Scholl-Latour die Entwicklung schon damals abzusehen war.

Wem das noch nicht reicht, dem sei diese Lektüre ans Herz gelegt:

Zbigniew Brzezinski:
The Grand Chessboard - American Primacy and Its Geostrategic Imperatives


http://de.wikipedia.org/wiki/Die_einzige_Weltmacht:_Amerikas_Strategie_der_Vorherrschaft

Wer danach weiterhin an die Märchen von spontanen Volksrevolutionen glaubt, dem kann man auch nicht mehr helfen.



Danke für die Doku von Scholl-Latour. Passt hervorragend in diesen Thread.

Interessant der Hinweis das bereits die sog. "Orangene Revolution" größtenteils vom Westen finanziert (und initiiert?) wurde (etwa Min 3:30).





Dass die orangene Revolution vom Westen auch finanziell unterstützt wurde, ist seit etwa dem Tag bekannt, als sie angefangen hatte.

Wo die Gelder für Janukowitschs Wahlkampf herkamen, kann man sich übrigens auch denken.


Dass sich die russisch orientierte Seite auch nicht als Heilsengel praesentiert, ist doch jedem klar.
Worum es geht, ist die extrem einseitige Darstellung in unseren "unabhaengigen" Medien.
Habe gestern zum Spass mir die 19 Uhr Heute-Sendung angetan. Insgesamt 15 Minuten Nachrichtenzeit. Davon die ersten acht Minuten reine Anti-Putin-Propaganda-Veranstaltung (dass es bei den verbliebenen sieben Minuten zum groessten Teil um die Situation der Homosexuellen in Uganda ging, sei nur am Rande erwaehnt).
Was fehlt, sind z.B. Hinweise, wie sie uns Werner hier geliefert hat. Tatsaechlich werden die russlandorientierten Ukrainer als fuenfte Kolonne Moskaus dargestellt und die Westukraiener als Heilsbringer fuer das ganze Land gepriesen.

Mich dünkt du bildest dich eher sehr einseitig.
In der vielfältigen Medienlandschaft in diesem Land finde ich jedenfalls einen guten Querschnitt. Ein bisschen Zeitinvestition beim Lesen ist hierfür natürlich Voraussetzung. Und der Wille sich mit anderen Sichtweisen auseinanderzusetzen und sie in die eigene Meinungsbildung mit einfließen zu lassen.
Eine 15minütige Nachrichtensendung -die bekanntermaßen aus Zeitgründen nur Ausschnitte liefert/liefern kann- als Kronzeugen Deiner Wahrnehmung zu benennen, ist lediglich lächerlich.


Du weisst richtigerweise auf vorhandene, ausgewogene Berichterstattung hin. Diese muss man aber mit einer gewissen Zeitinvestition suchen.
Die einseitige Berichterstattung hingegen bekommt man geliefert.

Exemplarisch hierfuer, der ganzseitige Aufmacher der BILD über die toten Demonstranten in Kiew. Nicht eine Silbe ueber die Vielzahl toter Polizisten und die weit ueber 100, mit Schussverletzungen in Krankenhaeusern liegenden.



auch zu verletzten polizisten findest du div. meldungen in den sog. mainstreammedien. die quelle für die verletzten polizisten war aber oft das innenministerium der ukraine. ich bin mir nicht so sicher, ob das viel zuverlässiger ist, als die bildzeitung.
so hohe zahlen habe ich allerdings nicht gefunden, was ist denn deine quelle für diese zahl?


so ganz verstehe ich nicht, daß du dich so an der bildzeitung abarbeitest. es ist nicht wirklich neu und erst recht nicht überraschen, daß du dort keine qualitätsinformationen erwarten kannst.

vor allem die bildzeitung als exemplarisch für die deutsche medienlandschaft zu werten, ist ganz sicher alles andere als neutral.




Sie liegt aber an jeder Supermarktkasse aus und sticht wie keine andere ins Auge.........

Die Zahlen (13 Polizisten sind tot, 130 Polizisten verletzt (durch Schusswaffen), 410 Polizisten im Krankenhaus seit 18.02) stammen tatsächlich vom Innenministerium.
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Ich komme durchs Leben ohne sie irgendwo bewusst wahrzunehmen, komisch. An den bei mir üblichen Supermarktkassen liegt höchtens "Die besten Freundin Kuchenrezepte".
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Meierei schrieb:
Xaver08 schrieb:
Meierei schrieb:
pipapo schrieb:
Meierei schrieb:
SGE_Werner schrieb:
adler1807 schrieb:
eagle-1899 schrieb:
Sollte man sich angesichts der Ereignisse in der Ukraine durchaus noch einmal ins Gedächtnis rufen, hier werden einige interessante Zusammenhänge zur aktuellen Situation deutlich:

Peter Scholl-Latour - Russland im Zangengriff
Putins Imperium zwischen Nato, China und Islam


http://www.youtube.com/watch?v=2DstVufWpRg

Beeindruckend vor allem, da die Doku von 2006! ist und für Scholl-Latour die Entwicklung schon damals abzusehen war.

Wem das noch nicht reicht, dem sei diese Lektüre ans Herz gelegt:

Zbigniew Brzezinski:
The Grand Chessboard - American Primacy and Its Geostrategic Imperatives


http://de.wikipedia.org/wiki/Die_einzige_Weltmacht:_Amerikas_Strategie_der_Vorherrschaft

Wer danach weiterhin an die Märchen von spontanen Volksrevolutionen glaubt, dem kann man auch nicht mehr helfen.



Danke für die Doku von Scholl-Latour. Passt hervorragend in diesen Thread.

Interessant der Hinweis das bereits die sog. "Orangene Revolution" größtenteils vom Westen finanziert (und initiiert?) wurde (etwa Min 3:30).





Dass die orangene Revolution vom Westen auch finanziell unterstützt wurde, ist seit etwa dem Tag bekannt, als sie angefangen hatte.

Wo die Gelder für Janukowitschs Wahlkampf herkamen, kann man sich übrigens auch denken.


Dass sich die russisch orientierte Seite auch nicht als Heilsengel praesentiert, ist doch jedem klar.
Worum es geht, ist die extrem einseitige Darstellung in unseren "unabhaengigen" Medien.
Habe gestern zum Spass mir die 19 Uhr Heute-Sendung angetan. Insgesamt 15 Minuten Nachrichtenzeit. Davon die ersten acht Minuten reine Anti-Putin-Propaganda-Veranstaltung (dass es bei den verbliebenen sieben Minuten zum groessten Teil um die Situation der Homosexuellen in Uganda ging, sei nur am Rande erwaehnt).
Was fehlt, sind z.B. Hinweise, wie sie uns Werner hier geliefert hat. Tatsaechlich werden die russlandorientierten Ukrainer als fuenfte Kolonne Moskaus dargestellt und die Westukraiener als Heilsbringer fuer das ganze Land gepriesen.

Mich dünkt du bildest dich eher sehr einseitig.
In der vielfältigen Medienlandschaft in diesem Land finde ich jedenfalls einen guten Querschnitt. Ein bisschen Zeitinvestition beim Lesen ist hierfür natürlich Voraussetzung. Und der Wille sich mit anderen Sichtweisen auseinanderzusetzen und sie in die eigene Meinungsbildung mit einfließen zu lassen.
Eine 15minütige Nachrichtensendung -die bekanntermaßen aus Zeitgründen nur Ausschnitte liefert/liefern kann- als Kronzeugen Deiner Wahrnehmung zu benennen, ist lediglich lächerlich.


Du weisst richtigerweise auf vorhandene, ausgewogene Berichterstattung hin. Diese muss man aber mit einer gewissen Zeitinvestition suchen.
Die einseitige Berichterstattung hingegen bekommt man geliefert.

Exemplarisch hierfuer, der ganzseitige Aufmacher der BILD über die toten Demonstranten in Kiew. Nicht eine Silbe ueber die Vielzahl toter Polizisten und die weit ueber 100, mit Schussverletzungen in Krankenhaeusern liegenden.



auch zu verletzten polizisten findest du div. meldungen in den sog. mainstreammedien. die quelle für die verletzten polizisten war aber oft das innenministerium der ukraine. ich bin mir nicht so sicher, ob das viel zuverlässiger ist, als die bildzeitung.
so hohe zahlen habe ich allerdings nicht gefunden, was ist denn deine quelle für diese zahl?


so ganz verstehe ich nicht, daß du dich so an der bildzeitung abarbeitest. es ist nicht wirklich neu und erst recht nicht überraschen, daß du dort keine qualitätsinformationen erwarten kannst.

vor allem die bildzeitung als exemplarisch für die deutsche medienlandschaft zu werten, ist ganz sicher alles andere als neutral.




Sie liegt aber an jeder Supermarktkasse aus und sticht wie keine andere ins Auge.........


und beim ausliegen erkennst du, daß sie nicht über verletzte polizisten berichtet?

respekt!


Meierei schrieb:

Die Zahlen (13 Polizisten sind tot, 130 Polizisten verletzt (durch Schusswaffen), 410 Polizisten im Krankenhaus seit 18.02) stammen tatsächlich vom Innenministerium.


auch dieses zitat habe ich auf die schnelle nicht gefunden. es würde mich nachwievor interessieren, woher du diese information hast! mit sicherheit nicht direkt vom innenministerium!

bitte poste doch mal den link.
#
Xaver08 schrieb:
Meierei schrieb:
Xaver08 schrieb:
Meierei schrieb:
pipapo schrieb:
Meierei schrieb:
SGE_Werner schrieb:
adler1807 schrieb:
eagle-1899 schrieb:
Sollte man sich angesichts der Ereignisse in der Ukraine durchaus noch einmal ins Gedächtnis rufen, hier werden einige interessante Zusammenhänge zur aktuellen Situation deutlich:

Peter Scholl-Latour - Russland im Zangengriff
Putins Imperium zwischen Nato, China und Islam


http://www.youtube.com/watch?v=2DstVufWpRg

Beeindruckend vor allem, da die Doku von 2006! ist und für Scholl-Latour die Entwicklung schon damals abzusehen war.

Wem das noch nicht reicht, dem sei diese Lektüre ans Herz gelegt:

Zbigniew Brzezinski:
The Grand Chessboard - American Primacy and Its Geostrategic Imperatives


http://de.wikipedia.org/wiki/Die_einzige_Weltmacht:_Amerikas_Strategie_der_Vorherrschaft

Wer danach weiterhin an die Märchen von spontanen Volksrevolutionen glaubt, dem kann man auch nicht mehr helfen.



Danke für die Doku von Scholl-Latour. Passt hervorragend in diesen Thread.

Interessant der Hinweis das bereits die sog. "Orangene Revolution" größtenteils vom Westen finanziert (und initiiert?) wurde (etwa Min 3:30).





Dass die orangene Revolution vom Westen auch finanziell unterstützt wurde, ist seit etwa dem Tag bekannt, als sie angefangen hatte.

Wo die Gelder für Janukowitschs Wahlkampf herkamen, kann man sich übrigens auch denken.


Dass sich die russisch orientierte Seite auch nicht als Heilsengel praesentiert, ist doch jedem klar.
Worum es geht, ist die extrem einseitige Darstellung in unseren "unabhaengigen" Medien.
Habe gestern zum Spass mir die 19 Uhr Heute-Sendung angetan. Insgesamt 15 Minuten Nachrichtenzeit. Davon die ersten acht Minuten reine Anti-Putin-Propaganda-Veranstaltung (dass es bei den verbliebenen sieben Minuten zum groessten Teil um die Situation der Homosexuellen in Uganda ging, sei nur am Rande erwaehnt).
Was fehlt, sind z.B. Hinweise, wie sie uns Werner hier geliefert hat. Tatsaechlich werden die russlandorientierten Ukrainer als fuenfte Kolonne Moskaus dargestellt und die Westukraiener als Heilsbringer fuer das ganze Land gepriesen.

Mich dünkt du bildest dich eher sehr einseitig.
In der vielfältigen Medienlandschaft in diesem Land finde ich jedenfalls einen guten Querschnitt. Ein bisschen Zeitinvestition beim Lesen ist hierfür natürlich Voraussetzung. Und der Wille sich mit anderen Sichtweisen auseinanderzusetzen und sie in die eigene Meinungsbildung mit einfließen zu lassen.
Eine 15minütige Nachrichtensendung -die bekanntermaßen aus Zeitgründen nur Ausschnitte liefert/liefern kann- als Kronzeugen Deiner Wahrnehmung zu benennen, ist lediglich lächerlich.


Du weisst richtigerweise auf vorhandene, ausgewogene Berichterstattung hin. Diese muss man aber mit einer gewissen Zeitinvestition suchen.
Die einseitige Berichterstattung hingegen bekommt man geliefert.

Exemplarisch hierfuer, der ganzseitige Aufmacher der BILD über die toten Demonstranten in Kiew. Nicht eine Silbe ueber die Vielzahl toter Polizisten und die weit ueber 100, mit Schussverletzungen in Krankenhaeusern liegenden.



auch zu verletzten polizisten findest du div. meldungen in den sog. mainstreammedien. die quelle für die verletzten polizisten war aber oft das innenministerium der ukraine. ich bin mir nicht so sicher, ob das viel zuverlässiger ist, als die bildzeitung.
so hohe zahlen habe ich allerdings nicht gefunden, was ist denn deine quelle für diese zahl?


so ganz verstehe ich nicht, daß du dich so an der bildzeitung abarbeitest. es ist nicht wirklich neu und erst recht nicht überraschen, daß du dort keine qualitätsinformationen erwarten kannst.

vor allem die bildzeitung als exemplarisch für die deutsche medienlandschaft zu werten, ist ganz sicher alles andere als neutral.




Sie liegt aber an jeder Supermarktkasse aus und sticht wie keine andere ins Auge.........


und beim ausliegen erkennst du, daß sie nicht über verletzte polizisten berichtet?

respekt!


Meierei schrieb:

Die Zahlen (13 Polizisten sind tot, 130 Polizisten verletzt (durch Schusswaffen), 410 Polizisten im Krankenhaus seit 18.02) stammen tatsächlich vom Innenministerium.


auch dieses zitat habe ich auf die schnelle nicht gefunden. es würde mich nachwievor interessieren, woher du diese information hast! mit sicherheit nicht direkt vom innenministerium!

bitte poste doch mal den link.



Z.B. hat Blick.CH diese - unter Berufung auf das ukrainische Innenministerium -    veroeffentlicht.
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Meierei schrieb:
Xaver08 schrieb:
Meierei schrieb:
Xaver08 schrieb:
Meierei schrieb:
pipapo schrieb:
Meierei schrieb:
SGE_Werner schrieb:
adler1807 schrieb:
eagle-1899 schrieb:
Sollte man sich angesichts der Ereignisse in der Ukraine durchaus noch einmal ins Gedächtnis rufen, hier werden einige interessante Zusammenhänge zur aktuellen Situation deutlich:

Peter Scholl-Latour - Russland im Zangengriff
Putins Imperium zwischen Nato, China und Islam


http://www.youtube.com/watch?v=2DstVufWpRg

Beeindruckend vor allem, da die Doku von 2006! ist und für Scholl-Latour die Entwicklung schon damals abzusehen war.

Wem das noch nicht reicht, dem sei diese Lektüre ans Herz gelegt:

Zbigniew Brzezinski:
The Grand Chessboard - American Primacy and Its Geostrategic Imperatives


http://de.wikipedia.org/wiki/Die_einzige_Weltmacht:_Amerikas_Strategie_der_Vorherrschaft

Wer danach weiterhin an die Märchen von spontanen Volksrevolutionen glaubt, dem kann man auch nicht mehr helfen.



Danke für die Doku von Scholl-Latour. Passt hervorragend in diesen Thread.

Interessant der Hinweis das bereits die sog. "Orangene Revolution" größtenteils vom Westen finanziert (und initiiert?) wurde (etwa Min 3:30).





Dass die orangene Revolution vom Westen auch finanziell unterstützt wurde, ist seit etwa dem Tag bekannt, als sie angefangen hatte.

Wo die Gelder für Janukowitschs Wahlkampf herkamen, kann man sich übrigens auch denken.


Dass sich die russisch orientierte Seite auch nicht als Heilsengel praesentiert, ist doch jedem klar.
Worum es geht, ist die extrem einseitige Darstellung in unseren "unabhaengigen" Medien.
Habe gestern zum Spass mir die 19 Uhr Heute-Sendung angetan. Insgesamt 15 Minuten Nachrichtenzeit. Davon die ersten acht Minuten reine Anti-Putin-Propaganda-Veranstaltung (dass es bei den verbliebenen sieben Minuten zum groessten Teil um die Situation der Homosexuellen in Uganda ging, sei nur am Rande erwaehnt).
Was fehlt, sind z.B. Hinweise, wie sie uns Werner hier geliefert hat. Tatsaechlich werden die russlandorientierten Ukrainer als fuenfte Kolonne Moskaus dargestellt und die Westukraiener als Heilsbringer fuer das ganze Land gepriesen.

Mich dünkt du bildest dich eher sehr einseitig.
In der vielfältigen Medienlandschaft in diesem Land finde ich jedenfalls einen guten Querschnitt. Ein bisschen Zeitinvestition beim Lesen ist hierfür natürlich Voraussetzung. Und der Wille sich mit anderen Sichtweisen auseinanderzusetzen und sie in die eigene Meinungsbildung mit einfließen zu lassen.
Eine 15minütige Nachrichtensendung -die bekanntermaßen aus Zeitgründen nur Ausschnitte liefert/liefern kann- als Kronzeugen Deiner Wahrnehmung zu benennen, ist lediglich lächerlich.


Du weisst richtigerweise auf vorhandene, ausgewogene Berichterstattung hin. Diese muss man aber mit einer gewissen Zeitinvestition suchen.
Die einseitige Berichterstattung hingegen bekommt man geliefert.

Exemplarisch hierfuer, der ganzseitige Aufmacher der BILD über die toten Demonstranten in Kiew. Nicht eine Silbe ueber die Vielzahl toter Polizisten und die weit ueber 100, mit Schussverletzungen in Krankenhaeusern liegenden.



auch zu verletzten polizisten findest du div. meldungen in den sog. mainstreammedien. die quelle für die verletzten polizisten war aber oft das innenministerium der ukraine. ich bin mir nicht so sicher, ob das viel zuverlässiger ist, als die bildzeitung.
so hohe zahlen habe ich allerdings nicht gefunden, was ist denn deine quelle für diese zahl?


so ganz verstehe ich nicht, daß du dich so an der bildzeitung abarbeitest. es ist nicht wirklich neu und erst recht nicht überraschen, daß du dort keine qualitätsinformationen erwarten kannst.

vor allem die bildzeitung als exemplarisch für die deutsche medienlandschaft zu werten, ist ganz sicher alles andere als neutral.




Sie liegt aber an jeder Supermarktkasse aus und sticht wie keine andere ins Auge.........


und beim ausliegen erkennst du, daß sie nicht über verletzte polizisten berichtet?

respekt!


Meierei schrieb:

Die Zahlen (13 Polizisten sind tot, 130 Polizisten verletzt (durch Schusswaffen), 410 Polizisten im Krankenhaus seit 18.02) stammen tatsächlich vom Innenministerium.


auch dieses zitat habe ich auf die schnelle nicht gefunden. es würde mich nachwievor interessieren, woher du diese information hast! mit sicherheit nicht direkt vom innenministerium!

bitte poste doch mal den link.



Z.B. hat Blick.CH diese - unter Berufung auf das ukrainische Innenministerium -    veroeffentlicht.


du kritisierst die deutsche medienlandschaft exemplarisch anhand der bild als einseitig antirussissch, als kronzeuge dient dir als quelle die schweizer blick, die ihrerseits das ukrainische innenministerium zitiert?

respekt für diese ausgewogene analyse!
#
Xaver08 schrieb:
Meierei schrieb:
Xaver08 schrieb:
Meierei schrieb:
Xaver08 schrieb:
Meierei schrieb:
pipapo schrieb:
Meierei schrieb:
SGE_Werner schrieb:
adler1807 schrieb:
eagle-1899 schrieb:
Sollte man sich angesichts der Ereignisse in der Ukraine durchaus noch einmal ins Gedächtnis rufen, hier werden einige interessante Zusammenhänge zur aktuellen Situation deutlich:

Peter Scholl-Latour - Russland im Zangengriff
Putins Imperium zwischen Nato, China und Islam


http://www.youtube.com/watch?v=2DstVufWpRg

Beeindruckend vor allem, da die Doku von 2006! ist und für Scholl-Latour die Entwicklung schon damals abzusehen war.

Wem das noch nicht reicht, dem sei diese Lektüre ans Herz gelegt:

Zbigniew Brzezinski:
The Grand Chessboard - American Primacy and Its Geostrategic Imperatives


http://de.wikipedia.org/wiki/Die_einzige_Weltmacht:_Amerikas_Strategie_der_Vorherrschaft

Wer danach weiterhin an die Märchen von spontanen Volksrevolutionen glaubt, dem kann man auch nicht mehr helfen.



Danke für die Doku von Scholl-Latour. Passt hervorragend in diesen Thread.

Interessant der Hinweis das bereits die sog. "Orangene Revolution" größtenteils vom Westen finanziert (und initiiert?) wurde (etwa Min 3:30).





Dass die orangene Revolution vom Westen auch finanziell unterstützt wurde, ist seit etwa dem Tag bekannt, als sie angefangen hatte.

Wo die Gelder für Janukowitschs Wahlkampf herkamen, kann man sich übrigens auch denken.


Dass sich die russisch orientierte Seite auch nicht als Heilsengel praesentiert, ist doch jedem klar.
Worum es geht, ist die extrem einseitige Darstellung in unseren "unabhaengigen" Medien.
Habe gestern zum Spass mir die 19 Uhr Heute-Sendung angetan. Insgesamt 15 Minuten Nachrichtenzeit. Davon die ersten acht Minuten reine Anti-Putin-Propaganda-Veranstaltung (dass es bei den verbliebenen sieben Minuten zum groessten Teil um die Situation der Homosexuellen in Uganda ging, sei nur am Rande erwaehnt).
Was fehlt, sind z.B. Hinweise, wie sie uns Werner hier geliefert hat. Tatsaechlich werden die russlandorientierten Ukrainer als fuenfte Kolonne Moskaus dargestellt und die Westukraiener als Heilsbringer fuer das ganze Land gepriesen.

Mich dünkt du bildest dich eher sehr einseitig.
In der vielfältigen Medienlandschaft in diesem Land finde ich jedenfalls einen guten Querschnitt. Ein bisschen Zeitinvestition beim Lesen ist hierfür natürlich Voraussetzung. Und der Wille sich mit anderen Sichtweisen auseinanderzusetzen und sie in die eigene Meinungsbildung mit einfließen zu lassen.
Eine 15minütige Nachrichtensendung -die bekanntermaßen aus Zeitgründen nur Ausschnitte liefert/liefern kann- als Kronzeugen Deiner Wahrnehmung zu benennen, ist lediglich lächerlich.


Du weisst richtigerweise auf vorhandene, ausgewogene Berichterstattung hin. Diese muss man aber mit einer gewissen Zeitinvestition suchen.
Die einseitige Berichterstattung hingegen bekommt man geliefert.

Exemplarisch hierfuer, der ganzseitige Aufmacher der BILD über die toten Demonstranten in Kiew. Nicht eine Silbe ueber die Vielzahl toter Polizisten und die weit ueber 100, mit Schussverletzungen in Krankenhaeusern liegenden.



auch zu verletzten polizisten findest du div. meldungen in den sog. mainstreammedien. die quelle für die verletzten polizisten war aber oft das innenministerium der ukraine. ich bin mir nicht so sicher, ob das viel zuverlässiger ist, als die bildzeitung.
so hohe zahlen habe ich allerdings nicht gefunden, was ist denn deine quelle für diese zahl?


so ganz verstehe ich nicht, daß du dich so an der bildzeitung abarbeitest. es ist nicht wirklich neu und erst recht nicht überraschen, daß du dort keine qualitätsinformationen erwarten kannst.

vor allem die bildzeitung als exemplarisch für die deutsche medienlandschaft zu werten, ist ganz sicher alles andere als neutral.




Sie liegt aber an jeder Supermarktkasse aus und sticht wie keine andere ins Auge.........


und beim ausliegen erkennst du, daß sie nicht über verletzte polizisten berichtet?

respekt!


Meierei schrieb:

Die Zahlen (13 Polizisten sind tot, 130 Polizisten verletzt (durch Schusswaffen), 410 Polizisten im Krankenhaus seit 18.02) stammen tatsächlich vom Innenministerium.


auch dieses zitat habe ich auf die schnelle nicht gefunden. es würde mich nachwievor interessieren, woher du diese information hast! mit sicherheit nicht direkt vom innenministerium!

bitte poste doch mal den link.



Z.B. hat Blick.CH diese - unter Berufung auf das ukrainische Innenministerium -    veroeffentlicht.


du kritisierst die deutsche medienlandschaft exemplarisch anhand der bild als einseitig antirussissch, als kronzeuge dient dir als quelle die schweizer blick, die ihrerseits das ukrainische innenministerium zitiert?

respekt für diese ausgewogene analyse!


Google es doch selber. Ich habe die Zahlen selbst aus einem anderen Forum. Im Netz findet man eben u.A. die Blick.
Letztlich sind sie genauso "belastbar" wie die Angaben der Demonstranten.

Dass es auf Seiten der Polizei Tote und Verletzte gegeben hat, steht aber ausser frage. Spielt in der westlichen Berichterstattung aber bestenfalls nur eine untergeordnete Rolle.
#
Was bitte ist denn die "westliche Berichterstattung"?

Hier wird sich immer schön im Vagen gehalten und Nachfragen nach konkreten individuellen Vorstellungen laufen regelmäßig ins Leere.

Witzig ist das. Aber kein Argument und schon gar keine Diskussion.
#
Meierei schrieb:
Xaver08 schrieb:
Meierei schrieb:
Xaver08 schrieb:
Meierei schrieb:
Xaver08 schrieb:
Meierei schrieb:
pipapo schrieb:
Meierei schrieb:
SGE_Werner schrieb:
adler1807 schrieb:
eagle-1899 schrieb:
Sollte man sich angesichts der Ereignisse in der Ukraine durchaus noch einmal ins Gedächtnis rufen, hier werden einige interessante Zusammenhänge zur aktuellen Situation deutlich:

Peter Scholl-Latour - Russland im Zangengriff
Putins Imperium zwischen Nato, China und Islam


http://www.youtube.com/watch?v=2DstVufWpRg

Beeindruckend vor allem, da die Doku von 2006! ist und für Scholl-Latour die Entwicklung schon damals abzusehen war.

Wem das noch nicht reicht, dem sei diese Lektüre ans Herz gelegt:

Zbigniew Brzezinski:
The Grand Chessboard - American Primacy and Its Geostrategic Imperatives


http://de.wikipedia.org/wiki/Die_einzige_Weltmacht:_Amerikas_Strategie_der_Vorherrschaft

Wer danach weiterhin an die Märchen von spontanen Volksrevolutionen glaubt, dem kann man auch nicht mehr helfen.



Danke für die Doku von Scholl-Latour. Passt hervorragend in diesen Thread.

Interessant der Hinweis das bereits die sog. "Orangene Revolution" größtenteils vom Westen finanziert (und initiiert?) wurde (etwa Min 3:30).





Dass die orangene Revolution vom Westen auch finanziell unterstützt wurde, ist seit etwa dem Tag bekannt, als sie angefangen hatte.

Wo die Gelder für Janukowitschs Wahlkampf herkamen, kann man sich übrigens auch denken.


Dass sich die russisch orientierte Seite auch nicht als Heilsengel praesentiert, ist doch jedem klar.
Worum es geht, ist die extrem einseitige Darstellung in unseren "unabhaengigen" Medien.
Habe gestern zum Spass mir die 19 Uhr Heute-Sendung angetan. Insgesamt 15 Minuten Nachrichtenzeit. Davon die ersten acht Minuten reine Anti-Putin-Propaganda-Veranstaltung (dass es bei den verbliebenen sieben Minuten zum groessten Teil um die Situation der Homosexuellen in Uganda ging, sei nur am Rande erwaehnt).
Was fehlt, sind z.B. Hinweise, wie sie uns Werner hier geliefert hat. Tatsaechlich werden die russlandorientierten Ukrainer als fuenfte Kolonne Moskaus dargestellt und die Westukraiener als Heilsbringer fuer das ganze Land gepriesen.

Mich dünkt du bildest dich eher sehr einseitig.
In der vielfältigen Medienlandschaft in diesem Land finde ich jedenfalls einen guten Querschnitt. Ein bisschen Zeitinvestition beim Lesen ist hierfür natürlich Voraussetzung. Und der Wille sich mit anderen Sichtweisen auseinanderzusetzen und sie in die eigene Meinungsbildung mit einfließen zu lassen.
Eine 15minütige Nachrichtensendung -die bekanntermaßen aus Zeitgründen nur Ausschnitte liefert/liefern kann- als Kronzeugen Deiner Wahrnehmung zu benennen, ist lediglich lächerlich.


Du weisst richtigerweise auf vorhandene, ausgewogene Berichterstattung hin. Diese muss man aber mit einer gewissen Zeitinvestition suchen.
Die einseitige Berichterstattung hingegen bekommt man geliefert.

Exemplarisch hierfuer, der ganzseitige Aufmacher der BILD über die toten Demonstranten in Kiew. Nicht eine Silbe ueber die Vielzahl toter Polizisten und die weit ueber 100, mit Schussverletzungen in Krankenhaeusern liegenden.



auch zu verletzten polizisten findest du div. meldungen in den sog. mainstreammedien. die quelle für die verletzten polizisten war aber oft das innenministerium der ukraine. ich bin mir nicht so sicher, ob das viel zuverlässiger ist, als die bildzeitung.
so hohe zahlen habe ich allerdings nicht gefunden, was ist denn deine quelle für diese zahl?


so ganz verstehe ich nicht, daß du dich so an der bildzeitung abarbeitest. es ist nicht wirklich neu und erst recht nicht überraschen, daß du dort keine qualitätsinformationen erwarten kannst.

vor allem die bildzeitung als exemplarisch für die deutsche medienlandschaft zu werten, ist ganz sicher alles andere als neutral.




Sie liegt aber an jeder Supermarktkasse aus und sticht wie keine andere ins Auge.........


und beim ausliegen erkennst du, daß sie nicht über verletzte polizisten berichtet?

respekt!


Meierei schrieb:

Die Zahlen (13 Polizisten sind tot, 130 Polizisten verletzt (durch Schusswaffen), 410 Polizisten im Krankenhaus seit 18.02) stammen tatsächlich vom Innenministerium.


auch dieses zitat habe ich auf die schnelle nicht gefunden. es würde mich nachwievor interessieren, woher du diese information hast! mit sicherheit nicht direkt vom innenministerium!

bitte poste doch mal den link.



Z.B. hat Blick.CH diese - unter Berufung auf das ukrainische Innenministerium -    veroeffentlicht.


du kritisierst die deutsche medienlandschaft exemplarisch anhand der bild als einseitig antirussissch, als kronzeuge dient dir als quelle die schweizer blick, die ihrerseits das ukrainische innenministerium zitiert?

respekt für diese ausgewogene analyse!


Google es doch selber. Ich habe die Zahlen selbst aus einem anderen Forum. Im Netz findet man eben u.A. die Blick.
Letztlich sind sie genauso "belastbar" wie die Angaben der Demonstranten.

Dass es auf Seiten der Polizei Tote und Verletzte gegeben hat, steht aber ausser frage. Spielt in der westlichen Berichterstattung aber bestenfalls nur eine untergeordnete Rolle.


Ich habe mal gegoogelt, und wie immer bei dir nur obskure Seiten gefunden. Und selbst da finden sich deutlich geringere Zahlen, d.h. 7 Tote und 150 Verletzte. Einen Link auf blick.ch habe ich nirgends gefunden, insofern bitte ich um Nachweis.
#
stefank schrieb:
Meierei schrieb:
Xaver08 schrieb:
Meierei schrieb:
Xaver08 schrieb:
Meierei schrieb:
Xaver08 schrieb:
Meierei schrieb:
pipapo schrieb:
Meierei schrieb:
SGE_Werner schrieb:
adler1807 schrieb:
eagle-1899 schrieb:
Sollte man sich angesichts der Ereignisse in der Ukraine durchaus noch einmal ins Gedächtnis rufen, hier werden einige interessante Zusammenhänge zur aktuellen Situation deutlich:

Peter Scholl-Latour - Russland im Zangengriff
Putins Imperium zwischen Nato, China und Islam


http://www.youtube.com/watch?v=2DstVufWpRg

Beeindruckend vor allem, da die Doku von 2006! ist und für Scholl-Latour die Entwicklung schon damals abzusehen war.

Wem das noch nicht reicht, dem sei diese Lektüre ans Herz gelegt:

Zbigniew Brzezinski:
The Grand Chessboard - American Primacy and Its Geostrategic Imperatives


http://de.wikipedia.org/wiki/Die_einzige_Weltmacht:_Amerikas_Strategie_der_Vorherrschaft

Wer danach weiterhin an die Märchen von spontanen Volksrevolutionen glaubt, dem kann man auch nicht mehr helfen.



Danke für die Doku von Scholl-Latour. Passt hervorragend in diesen Thread.

Interessant der Hinweis das bereits die sog. "Orangene Revolution" größtenteils vom Westen finanziert (und initiiert?) wurde (etwa Min 3:30).





Dass die orangene Revolution vom Westen auch finanziell unterstützt wurde, ist seit etwa dem Tag bekannt, als sie angefangen hatte.

Wo die Gelder für Janukowitschs Wahlkampf herkamen, kann man sich übrigens auch denken.


Dass sich die russisch orientierte Seite auch nicht als Heilsengel praesentiert, ist doch jedem klar.
Worum es geht, ist die extrem einseitige Darstellung in unseren "unabhaengigen" Medien.
Habe gestern zum Spass mir die 19 Uhr Heute-Sendung angetan. Insgesamt 15 Minuten Nachrichtenzeit. Davon die ersten acht Minuten reine Anti-Putin-Propaganda-Veranstaltung (dass es bei den verbliebenen sieben Minuten zum groessten Teil um die Situation der Homosexuellen in Uganda ging, sei nur am Rande erwaehnt).
Was fehlt, sind z.B. Hinweise, wie sie uns Werner hier geliefert hat. Tatsaechlich werden die russlandorientierten Ukrainer als fuenfte Kolonne Moskaus dargestellt und die Westukraiener als Heilsbringer fuer das ganze Land gepriesen.

Mich dünkt du bildest dich eher sehr einseitig.
In der vielfältigen Medienlandschaft in diesem Land finde ich jedenfalls einen guten Querschnitt. Ein bisschen Zeitinvestition beim Lesen ist hierfür natürlich Voraussetzung. Und der Wille sich mit anderen Sichtweisen auseinanderzusetzen und sie in die eigene Meinungsbildung mit einfließen zu lassen.
Eine 15minütige Nachrichtensendung -die bekanntermaßen aus Zeitgründen nur Ausschnitte liefert/liefern kann- als Kronzeugen Deiner Wahrnehmung zu benennen, ist lediglich lächerlich.


Du weisst richtigerweise auf vorhandene, ausgewogene Berichterstattung hin. Diese muss man aber mit einer gewissen Zeitinvestition suchen.
Die einseitige Berichterstattung hingegen bekommt man geliefert.

Exemplarisch hierfuer, der ganzseitige Aufmacher der BILD über die toten Demonstranten in Kiew. Nicht eine Silbe ueber die Vielzahl toter Polizisten und die weit ueber 100, mit Schussverletzungen in Krankenhaeusern liegenden.



auch zu verletzten polizisten findest du div. meldungen in den sog. mainstreammedien. die quelle für die verletzten polizisten war aber oft das innenministerium der ukraine. ich bin mir nicht so sicher, ob das viel zuverlässiger ist, als die bildzeitung.
so hohe zahlen habe ich allerdings nicht gefunden, was ist denn deine quelle für diese zahl?


so ganz verstehe ich nicht, daß du dich so an der bildzeitung abarbeitest. es ist nicht wirklich neu und erst recht nicht überraschen, daß du dort keine qualitätsinformationen erwarten kannst.

vor allem die bildzeitung als exemplarisch für die deutsche medienlandschaft zu werten, ist ganz sicher alles andere als neutral.




Sie liegt aber an jeder Supermarktkasse aus und sticht wie keine andere ins Auge.........


und beim ausliegen erkennst du, daß sie nicht über verletzte polizisten berichtet?

respekt!


Meierei schrieb:

Die Zahlen (13 Polizisten sind tot, 130 Polizisten verletzt (durch Schusswaffen), 410 Polizisten im Krankenhaus seit 18.02) stammen tatsächlich vom Innenministerium.


auch dieses zitat habe ich auf die schnelle nicht gefunden. es würde mich nachwievor interessieren, woher du diese information hast! mit sicherheit nicht direkt vom innenministerium!

bitte poste doch mal den link.



Z.B. hat Blick.CH diese - unter Berufung auf das ukrainische Innenministerium -    veroeffentlicht.


du kritisierst die deutsche medienlandschaft exemplarisch anhand der bild als einseitig antirussissch, als kronzeuge dient dir als quelle die schweizer blick, die ihrerseits das ukrainische innenministerium zitiert?

respekt für diese ausgewogene analyse!


Google es doch selber. Ich habe die Zahlen selbst aus einem anderen Forum. Im Netz findet man eben u.A. die Blick.
Letztlich sind sie genauso "belastbar" wie die Angaben der Demonstranten.

Dass es auf Seiten der Polizei Tote und Verletzte gegeben hat, steht aber ausser frage. Spielt in der westlichen Berichterstattung aber bestenfalls nur eine untergeordnete Rolle.


Ich habe mal gegoogelt, und wie immer bei dir nur obskure Seiten gefunden. Und selbst da finden sich deutlich geringere Zahlen, d.h. 7 Tote und 150 Verletzte. Einen Link auf blick.ch habe ich nirgends gefunden, insofern bitte ich um Nachweis.


https://www.google.de/search?q=13+Polizisten+sind+tot%2C+130+Polizisten+verletzt+(durch+Schusswaffen)%2C+410+Polizisten+im+Krankenhaus+seit+18.02&oq=13+Polizisten+sind+tot%2C+130+Polizisten+verletzt+(durch+Schusswaffen)%2C+410+Polizisten+im+Krankenhaus+seit+18.02&aqs=chrome..69i57.2270j0j7&sourceid=chrome&espv=210&es_sm=93&ie=UTF-8#q=13+Polizisten+sind+tot%2C+130+Polizisten+verletzt+(durch+Schusswaffen)%2C+410+Polizisten+im+Krankenhaus+seit+18.02
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Meierei schrieb:
stefank schrieb:
Meierei schrieb:
Xaver08 schrieb:
Meierei schrieb:
Xaver08 schrieb:
Meierei schrieb:
Xaver08 schrieb:
Meierei schrieb:
pipapo schrieb:
Meierei schrieb:
SGE_Werner schrieb:
adler1807 schrieb:
eagle-1899 schrieb:
Sollte man sich angesichts der Ereignisse in der Ukraine durchaus noch einmal ins Gedächtnis rufen, hier werden einige interessante Zusammenhänge zur aktuellen Situation deutlich:

Peter Scholl-Latour - Russland im Zangengriff
Putins Imperium zwischen Nato, China und Islam


http://www.youtube.com/watch?v=2DstVufWpRg

Beeindruckend vor allem, da die Doku von 2006! ist und für Scholl-Latour die Entwicklung schon damals abzusehen war.

Wem das noch nicht reicht, dem sei diese Lektüre ans Herz gelegt:

Zbigniew Brzezinski:
The Grand Chessboard - American Primacy and Its Geostrategic Imperatives


http://de.wikipedia.org/wiki/Die_einzige_Weltmacht:_Amerikas_Strategie_der_Vorherrschaft

Wer danach weiterhin an die Märchen von spontanen Volksrevolutionen glaubt, dem kann man auch nicht mehr helfen.



Danke für die Doku von Scholl-Latour. Passt hervorragend in diesen Thread.

Interessant der Hinweis das bereits die sog. "Orangene Revolution" größtenteils vom Westen finanziert (und initiiert?) wurde (etwa Min 3:30).





Dass die orangene Revolution vom Westen auch finanziell unterstützt wurde, ist seit etwa dem Tag bekannt, als sie angefangen hatte.

Wo die Gelder für Janukowitschs Wahlkampf herkamen, kann man sich übrigens auch denken.


Dass sich die russisch orientierte Seite auch nicht als Heilsengel praesentiert, ist doch jedem klar.
Worum es geht, ist die extrem einseitige Darstellung in unseren "unabhaengigen" Medien.
Habe gestern zum Spass mir die 19 Uhr Heute-Sendung angetan. Insgesamt 15 Minuten Nachrichtenzeit. Davon die ersten acht Minuten reine Anti-Putin-Propaganda-Veranstaltung (dass es bei den verbliebenen sieben Minuten zum groessten Teil um die Situation der Homosexuellen in Uganda ging, sei nur am Rande erwaehnt).
Was fehlt, sind z.B. Hinweise, wie sie uns Werner hier geliefert hat. Tatsaechlich werden die russlandorientierten Ukrainer als fuenfte Kolonne Moskaus dargestellt und die Westukraiener als Heilsbringer fuer das ganze Land gepriesen.

Mich dünkt du bildest dich eher sehr einseitig.
In der vielfältigen Medienlandschaft in diesem Land finde ich jedenfalls einen guten Querschnitt. Ein bisschen Zeitinvestition beim Lesen ist hierfür natürlich Voraussetzung. Und der Wille sich mit anderen Sichtweisen auseinanderzusetzen und sie in die eigene Meinungsbildung mit einfließen zu lassen.
Eine 15minütige Nachrichtensendung -die bekanntermaßen aus Zeitgründen nur Ausschnitte liefert/liefern kann- als Kronzeugen Deiner Wahrnehmung zu benennen, ist lediglich lächerlich.


Du weisst richtigerweise auf vorhandene, ausgewogene Berichterstattung hin. Diese muss man aber mit einer gewissen Zeitinvestition suchen.
Die einseitige Berichterstattung hingegen bekommt man geliefert.

Exemplarisch hierfuer, der ganzseitige Aufmacher der BILD über die toten Demonstranten in Kiew. Nicht eine Silbe ueber die Vielzahl toter Polizisten und die weit ueber 100, mit Schussverletzungen in Krankenhaeusern liegenden.



auch zu verletzten polizisten findest du div. meldungen in den sog. mainstreammedien. die quelle für die verletzten polizisten war aber oft das innenministerium der ukraine. ich bin mir nicht so sicher, ob das viel zuverlässiger ist, als die bildzeitung.
so hohe zahlen habe ich allerdings nicht gefunden, was ist denn deine quelle für diese zahl?


so ganz verstehe ich nicht, daß du dich so an der bildzeitung abarbeitest. es ist nicht wirklich neu und erst recht nicht überraschen, daß du dort keine qualitätsinformationen erwarten kannst.

vor allem die bildzeitung als exemplarisch für die deutsche medienlandschaft zu werten, ist ganz sicher alles andere als neutral.




Sie liegt aber an jeder Supermarktkasse aus und sticht wie keine andere ins Auge.........


und beim ausliegen erkennst du, daß sie nicht über verletzte polizisten berichtet?

respekt!


Meierei schrieb:

Die Zahlen (13 Polizisten sind tot, 130 Polizisten verletzt (durch Schusswaffen), 410 Polizisten im Krankenhaus seit 18.02) stammen tatsächlich vom Innenministerium.


auch dieses zitat habe ich auf die schnelle nicht gefunden. es würde mich nachwievor interessieren, woher du diese information hast! mit sicherheit nicht direkt vom innenministerium!

bitte poste doch mal den link.



Z.B. hat Blick.CH diese - unter Berufung auf das ukrainische Innenministerium -    veroeffentlicht.


du kritisierst die deutsche medienlandschaft exemplarisch anhand der bild als einseitig antirussissch, als kronzeuge dient dir als quelle die schweizer blick, die ihrerseits das ukrainische innenministerium zitiert?

respekt für diese ausgewogene analyse!


Google es doch selber. Ich habe die Zahlen selbst aus einem anderen Forum. Im Netz findet man eben u.A. die Blick.
Letztlich sind sie genauso "belastbar" wie die Angaben der Demonstranten.

Dass es auf Seiten der Polizei Tote und Verletzte gegeben hat, steht aber ausser frage. Spielt in der westlichen Berichterstattung aber bestenfalls nur eine untergeordnete Rolle.


Ich habe mal gegoogelt, und wie immer bei dir nur obskure Seiten gefunden. Und selbst da finden sich deutlich geringere Zahlen, d.h. 7 Tote und 150 Verletzte. Einen Link auf blick.ch habe ich nirgends gefunden, insofern bitte ich um Nachweis.


https://www.google.de/search?q=13+Polizisten+sind+tot%2C+130+Polizisten+verletzt+(durch+Schusswaffen)%2C+410+Polizisten+im+Krankenhaus+seit+18.02&oq=13+Polizisten+sind+tot%2C+130+Polizisten+verletzt+(durch+Schusswaffen)%2C+410+Polizisten+im+Krankenhaus+seit+18.02&aqs=chrome..69i57.2270j0j7&sourceid=chrome&espv=210&es_sm=93&ie=UTF-8#q=13+Polizisten+sind+tot%2C+130+Polizisten+verletzt+(durch+Schusswaffen)%2C+410+Polizisten+im+Krankenhaus+seit+18.02


Dabei:

Krawalle in Kiew: Die Ärzte singen für die Todesopfer – Ausland ...
www.blick.ch/.../die-aerzte-singen-fuer-die-todesopfer-id2680633.html‎
Publiziert: 18.02.2014 , Aktualisiert: vor 22 Minuten ... Bei Unruhen in Venezuela: Schönheitskönigin stirbt durch Kopfschuss .... Das Innenministerium teilt mit, dass seit vorgestern 565 Polizisten medizinische ... 410 mussten ins Spital, 130 davon mit Schussverletzungen. .... Improvisiertes Krankenhaus im Hotel Ukraina.
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