Wie umgehen mit den Rechtsradikalen?

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Wahrscheinlich war dem "Social-Media-Leiter der Bundeswehr" einfach nicht bewußt, was so ein Like besagt.
Man werde die Vorwürfe ministeriumsseitig "umgehend und sorgfältig prüfen", heißt ja im Übrigen zunächst erst mal nicht viel für etwaige Konsequenzen.
Vielleicht wird er ja auch letztlich nur in Leitungsfunktion Munitionsdepot versetzt. Da ist ja eh schon soviel Zeuch weggekommen, da kann er dann auch kaum mehr Schaden anrichten.

So erfreulich die erste Reaktion nun natürlich ist, weil sie wenigstens nicht abwiegelnd ist, erschreckt es ein weiteres Mal, mit welcher Selbstverständlichkeit rechte Gesinnung bei staatlichen Institutionen bisweilen öffentlich zur Schau getragen wird. Das lässt m.E. tief blicken.
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Misanthrop schrieb:

heißt ja im Übrigen zunächst erst mal nicht viel für etwaige Konsequenzen.


Da hab ich wohl reingelesen, was ich lesen wollte...

Danke für die Korrektur.
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"Meine Vorbereitungen sind abgeschlossen. Besitze Ausrüstung, Kampfausruestung BW. Fuer den Fall... Buergerkrieg", schreibt Heiko Herbert G. Er habe alles "bis Kaliber 38-45". Dazu postet der Bundeswehrreservist einen Berg aus Rucksäcken, Helmen und einem Schlafsack in Bundeswehrflecktarn.

"Hier kommt nur ein großer Knall, wenn man mal einen abdrückt", schreibt Andreas E. Nach eigener Aussage war er über fünf Jahre bei der französischen Fremdenlegion in Französisch-Guayana, im Kongo und Papua-Neuguinea. Auf Fotos sieht man ihn mit Maschinengewehr, umringt von schwarzen Kindern.

"Kannst Du mich in die Gruppe Antifa Aufklärung mit reinbringen? Ich möchte wissen, wer meine Feinde sind (…) um gegen diese Terroristen vorgehen zu können", schreibt Hartmut T., laut eigener Aussage zu diesem Zeitpunkt Feldwebelanwärter der Bundeswehr.



Ein alter Hut, etwa aus der Gruppe Nordkreuz? Pustekuchen, die Zeit berichtet von der nächsten aufgeflogenen Telegramgruppe von aktiven oder ehemaligen Bundeswehrsoldaten. Diesmal heißen sie #WIR.


Soldaten, die den Umsturz planen

Aktive und ehemalige Soldaten haben in einer bisher unbekannten Chat-Gruppe rechtsextreme Hetze verbreitet. Mit im Chat: eine mutmaßliche Terrorunterstützerin.
https://www.zeit.de/gesellschaft/zeitgeschehen/2020-07/bundeswehr-rechtsextremismus-chat-hetze-soldaten
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"Meine Vorbereitungen sind abgeschlossen. Besitze Ausrüstung, Kampfausruestung BW. Fuer den Fall... Buergerkrieg", schreibt Heiko Herbert G. Er habe alles "bis Kaliber 38-45". Dazu postet der Bundeswehrreservist einen Berg aus Rucksäcken, Helmen und einem Schlafsack in Bundeswehrflecktarn.

"Hier kommt nur ein großer Knall, wenn man mal einen abdrückt", schreibt Andreas E. Nach eigener Aussage war er über fünf Jahre bei der französischen Fremdenlegion in Französisch-Guayana, im Kongo und Papua-Neuguinea. Auf Fotos sieht man ihn mit Maschinengewehr, umringt von schwarzen Kindern.

"Kannst Du mich in die Gruppe Antifa Aufklärung mit reinbringen? Ich möchte wissen, wer meine Feinde sind (…) um gegen diese Terroristen vorgehen zu können", schreibt Hartmut T., laut eigener Aussage zu diesem Zeitpunkt Feldwebelanwärter der Bundeswehr.



Ein alter Hut, etwa aus der Gruppe Nordkreuz? Pustekuchen, die Zeit berichtet von der nächsten aufgeflogenen Telegramgruppe von aktiven oder ehemaligen Bundeswehrsoldaten. Diesmal heißen sie #WIR.


Soldaten, die den Umsturz planen

Aktive und ehemalige Soldaten haben in einer bisher unbekannten Chat-Gruppe rechtsextreme Hetze verbreitet. Mit im Chat: eine mutmaßliche Terrorunterstützerin.
https://www.zeit.de/gesellschaft/zeitgeschehen/2020-07/bundeswehr-rechtsextremismus-chat-hetze-soldaten
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Was mich stört, man redet nur von dieser Elitetruppe, dabei zieht sich das quer durch die ganze Bundeswehr, es muss überall überprüft werden. Und wenn ich diesen Gramm vom MAD lese, was sie machen wollen, dann muss man schon den Kopf schütteln, denn vor ca. 30 Jahren hat der MAD das noch gemacht, Wehrpflichtige überprüft die Kontakt zu extrem rechten gehabt haben oder extrem rechts sind nicht aufgenommen. Was lief da falsch das so etwas heute anscheinend nicht mehr gemacht wird?
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Was mich stört, man redet nur von dieser Elitetruppe, dabei zieht sich das quer durch die ganze Bundeswehr, es muss überall überprüft werden. Und wenn ich diesen Gramm vom MAD lese, was sie machen wollen, dann muss man schon den Kopf schütteln, denn vor ca. 30 Jahren hat der MAD das noch gemacht, Wehrpflichtige überprüft die Kontakt zu extrem rechten gehabt haben oder extrem rechts sind nicht aufgenommen. Was lief da falsch das so etwas heute anscheinend nicht mehr gemacht wird?
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propain schrieb:

Was lief da falsch das so etwas heute anscheinend nicht mehr gemacht wird?

Abschaffung der Wehrpflicht, Nachwuchsmangel etc.

Kenne auch noch einen wesentlich intern aktiven MAD
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propain schrieb:

Was lief da falsch das so etwas heute anscheinend nicht mehr gemacht wird?

Abschaffung der Wehrpflicht, Nachwuchsmangel etc.

Kenne auch noch einen wesentlich intern aktiven MAD
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SemperFi schrieb:


Abschaffung der Wehrpflicht, Nachwuchsmangel etc.


Den Zusammenhang verstehe ich nicht.
Der zu überprüfende Personenkreis ist doch dann heute viel überschaubarer als früher.
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SemperFi schrieb:


Abschaffung der Wehrpflicht, Nachwuchsmangel etc.


Den Zusammenhang verstehe ich nicht.
Der zu überprüfende Personenkreis ist doch dann heute viel überschaubarer als früher.
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Misanthrop schrieb:

SemperFi schrieb:


Abschaffung der Wehrpflicht, Nachwuchsmangel etc.


Den Zusammenhang verstehe ich nicht.
Der zu überprüfende Personenkreis ist doch dann heute viel überschaubarer als früher.


Für mich ist da die Abschaffung der Wehrpflicht entscheidend.

In einer Berufs-/Freiwilligenarmee dürfte die Anzahl der kurzhaarigen Patrioten deutlich höher sein als der, der körnerfressenden linksgrünen Pazifismusromantiker.
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Misanthrop schrieb:

SemperFi schrieb:


Abschaffung der Wehrpflicht, Nachwuchsmangel etc.


Den Zusammenhang verstehe ich nicht.
Der zu überprüfende Personenkreis ist doch dann heute viel überschaubarer als früher.


Für mich ist da die Abschaffung der Wehrpflicht entscheidend.

In einer Berufs-/Freiwilligenarmee dürfte die Anzahl der kurzhaarigen Patrioten deutlich höher sein als der, der körnerfressenden linksgrünen Pazifismusromantiker.
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Wedge schrieb:

Misanthrop schrieb:

SemperFi schrieb:


Abschaffung der Wehrpflicht, Nachwuchsmangel etc.


Den Zusammenhang verstehe ich nicht.
Der zu überprüfende Personenkreis ist doch dann heute viel überschaubarer als früher.


Für mich ist da die Abschaffung der Wehrpflicht entscheidend.

In einer Berufs-/Freiwilligenarmee dürfte die Anzahl der kurzhaarigen Patrioten deutlich höher sein als der, der körnerfressenden linksgrünen Pazifismusromantiker.


Ist er auch, da das normaldenkende Kliente sich einen Scheiß auf den Dienst an der Waffe gibt. Ich habe keinen Bock mich freiwillig erschießen zu lassen oder jemanden zu erschießen als Job.
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Schon klar.
Mir ging es aber um einen etwaigen Zusammenhang zwischen erfolgtem Umbau der BW und unterbliebenen Überprüfungen auf Verfassungstreue.
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propain schrieb:

Was lief da falsch das so etwas heute anscheinend nicht mehr gemacht wird?

Abschaffung der Wehrpflicht, Nachwuchsmangel etc.

Kenne auch noch einen wesentlich intern aktiven MAD
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SemperFi schrieb:

propain schrieb:

Was lief da falsch das so etwas heute anscheinend nicht mehr gemacht wird?

Abschaffung der Wehrpflicht, Nachwuchsmangel etc.

Kenne auch noch einen wesentlich intern aktiven MAD

Man muss aber schon sagen das es selten dämlich war mit der Abschaffung der Wehrpflicht auch die Überprüfungen mehr oder weniger einzustellen.
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SemperFi schrieb:

propain schrieb:

Was lief da falsch das so etwas heute anscheinend nicht mehr gemacht wird?

Abschaffung der Wehrpflicht, Nachwuchsmangel etc.

Kenne auch noch einen wesentlich intern aktiven MAD

Man muss aber schon sagen das es selten dämlich war mit der Abschaffung der Wehrpflicht auch die Überprüfungen mehr oder weniger einzustellen.
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propain schrieb:

Man muss aber schon sagen das es selten dämlich war mit der Abschaffung der Wehrpflicht auch die Überprüfungen mehr oder weniger einzustellen.


Stellt dich nicht mit Gewalt blöd. Wehrpflichtige zu meiner Zeit haben wegen jedem Fußpilz Beschwerden und Briefe an die Wehrbeauftragten geschrieben, dazu wurde uns Ausbildern (zumindest in der Luftwaffe) Jagd auf faschistische Äußerungen oder Kleidung bis zum Umfallen eingeimpft, da es eben keine geschlossene Gesellschaft war.

Die ganzen Entwicklungen waren absolut absehbar, da genau das selbe in jedem Land passiert ist, wo die Wehrpflicht abgeschafft wurde.

Früher waren 1/3 aller Zeitsoldaten vorher Wehrpflichtige und das hat der Struktur und der Verknüpfung zur Gesellschaft gut getan.

Wie gesagt, die ganzen Kritikpunkte heute haben wir 08/15 Yogibären vor 20 Jahren schon gesehen, aber uns hat ja niemand gefragt und jetzt wundern sich alle.

Ist wie mit PTBS, jedem war klar, dass wir das durch Auslandseinsätze abbekommen, reagiert wurde 10 Jahre später, obwohl in Österreich Studien und Konzepte vorlagen, da die seit den 50ern Beobachter auf die Golan-Höhen geschickt haben.
Aber wir Deutschen mussten erst eine gewisse Anzahl von Gehirnmasse aus Bädern wischen und viele gute Jungs an den Suff verlieren, bevor endlich reagiert wurde.

Unsere Gesellschaft ist toll darin zu ignorieren, dann gibt es Probleme und plötzlich fragt jeder wie es soweit kommen konnte.

Sorry, die Warnungen aus der Truppe waren vor 20 Jahren schon da, die Entwicklung haben viele voraus gesehen, es hat uns nur keiner zugehört, wir waren ja alles nur Mörder.
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propain schrieb:

Man muss aber schon sagen das es selten dämlich war mit der Abschaffung der Wehrpflicht auch die Überprüfungen mehr oder weniger einzustellen.


Stellt dich nicht mit Gewalt blöd. Wehrpflichtige zu meiner Zeit haben wegen jedem Fußpilz Beschwerden und Briefe an die Wehrbeauftragten geschrieben, dazu wurde uns Ausbildern (zumindest in der Luftwaffe) Jagd auf faschistische Äußerungen oder Kleidung bis zum Umfallen eingeimpft, da es eben keine geschlossene Gesellschaft war.

Die ganzen Entwicklungen waren absolut absehbar, da genau das selbe in jedem Land passiert ist, wo die Wehrpflicht abgeschafft wurde.

Früher waren 1/3 aller Zeitsoldaten vorher Wehrpflichtige und das hat der Struktur und der Verknüpfung zur Gesellschaft gut getan.

Wie gesagt, die ganzen Kritikpunkte heute haben wir 08/15 Yogibären vor 20 Jahren schon gesehen, aber uns hat ja niemand gefragt und jetzt wundern sich alle.

Ist wie mit PTBS, jedem war klar, dass wir das durch Auslandseinsätze abbekommen, reagiert wurde 10 Jahre später, obwohl in Österreich Studien und Konzepte vorlagen, da die seit den 50ern Beobachter auf die Golan-Höhen geschickt haben.
Aber wir Deutschen mussten erst eine gewisse Anzahl von Gehirnmasse aus Bädern wischen und viele gute Jungs an den Suff verlieren, bevor endlich reagiert wurde.

Unsere Gesellschaft ist toll darin zu ignorieren, dann gibt es Probleme und plötzlich fragt jeder wie es soweit kommen konnte.

Sorry, die Warnungen aus der Truppe waren vor 20 Jahren schon da, die Entwicklung haben viele voraus gesehen, es hat uns nur keiner zugehört, wir waren ja alles nur Mörder.
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SemperFi schrieb:

Stellt dich nicht mit Gewalt blöd.

Machst ja ganz schön auf dicke Hose nur weil du bei der Absatzvorneträgerarmee warst.
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SemperFi schrieb:

Stellt dich nicht mit Gewalt blöd.

Machst ja ganz schön auf dicke Hose nur weil du bei der Absatzvorneträgerarmee warst.
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propain schrieb:

SemperFi schrieb:

Stellt dich nicht mit Gewalt blöd.

Machst ja ganz schön auf dicke Hose nur weil du bei der Absatzvorneträgerarmee warst.


Diese implizierte Androhung körperlicher Gewalt juckt mich 0
Aus dem Alter bin ich raus. Es ist mein Fehler, dass ich von Dir mehr erwarte, nicht Deiner.

Ich habe ehrlich ausgedrückt, dass ich Dich für intelligenter halte, als so eine runtergebrochene Schlussfolgerung zu ziehen.
Sollte ich mich darin irren, dann bitte ich vielmals um Entschuldigung.


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propain schrieb:

SemperFi schrieb:

Stellt dich nicht mit Gewalt blöd.

Machst ja ganz schön auf dicke Hose nur weil du bei der Absatzvorneträgerarmee warst.


Diese implizierte Androhung körperlicher Gewalt juckt mich 0
Aus dem Alter bin ich raus. Es ist mein Fehler, dass ich von Dir mehr erwarte, nicht Deiner.

Ich habe ehrlich ausgedrückt, dass ich Dich für intelligenter halte, als so eine runtergebrochene Schlussfolgerung zu ziehen.
Sollte ich mich darin irren, dann bitte ich vielmals um Entschuldigung.


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SemperFi schrieb:

Diese implizierte Androhung körperlicher Gewalt juckt mich 0

Du kannst mir bestimmt sagen wo ich Gewalt angedroht habe. Hattest du Corona und das hat das Hirn angegriffen?
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Erde an Streihaehne: gut jetzt. Over und out.
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propain schrieb:

Man muss aber schon sagen das es selten dämlich war mit der Abschaffung der Wehrpflicht auch die Überprüfungen mehr oder weniger einzustellen.


Stellt dich nicht mit Gewalt blöd. Wehrpflichtige zu meiner Zeit haben wegen jedem Fußpilz Beschwerden und Briefe an die Wehrbeauftragten geschrieben, dazu wurde uns Ausbildern (zumindest in der Luftwaffe) Jagd auf faschistische Äußerungen oder Kleidung bis zum Umfallen eingeimpft, da es eben keine geschlossene Gesellschaft war.

Die ganzen Entwicklungen waren absolut absehbar, da genau das selbe in jedem Land passiert ist, wo die Wehrpflicht abgeschafft wurde.

Früher waren 1/3 aller Zeitsoldaten vorher Wehrpflichtige und das hat der Struktur und der Verknüpfung zur Gesellschaft gut getan.

Wie gesagt, die ganzen Kritikpunkte heute haben wir 08/15 Yogibären vor 20 Jahren schon gesehen, aber uns hat ja niemand gefragt und jetzt wundern sich alle.

Ist wie mit PTBS, jedem war klar, dass wir das durch Auslandseinsätze abbekommen, reagiert wurde 10 Jahre später, obwohl in Österreich Studien und Konzepte vorlagen, da die seit den 50ern Beobachter auf die Golan-Höhen geschickt haben.
Aber wir Deutschen mussten erst eine gewisse Anzahl von Gehirnmasse aus Bädern wischen und viele gute Jungs an den Suff verlieren, bevor endlich reagiert wurde.

Unsere Gesellschaft ist toll darin zu ignorieren, dann gibt es Probleme und plötzlich fragt jeder wie es soweit kommen konnte.

Sorry, die Warnungen aus der Truppe waren vor 20 Jahren schon da, die Entwicklung haben viele voraus gesehen, es hat uns nur keiner zugehört, wir waren ja alles nur Mörder.
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SemperFi schrieb:

propain schrieb:

Man muss aber schon sagen das es selten dämlich war mit der Abschaffung der Wehrpflicht auch die Überprüfungen mehr oder weniger einzustellen.


Stellt dich nicht mit Gewalt blöd. Wehrpflichtige zu meiner Zeit haben wegen jedem Fußpilz Beschwerden und Briefe an die Wehrbeauftragten geschrieben, dazu wurde uns Ausbildern (zumindest in der Luftwaffe) Jagd auf faschistische Äußerungen oder Kleidung bis zum Umfallen eingeimpft, da es eben keine geschlossene Gesellschaft war.

Die ganzen Entwicklungen waren absolut absehbar, da genau das selbe in jedem Land passiert ist, wo die Wehrpflicht abgeschafft wurde.

Früher waren 1/3 aller Zeitsoldaten vorher Wehrpflichtige und das hat der Struktur und der Verknüpfung zur Gesellschaft gut getan.

Wie gesagt, die ganzen Kritikpunkte heute haben wir 08/15 Yogibären vor 20 Jahren schon gesehen, aber uns hat ja niemand gefragt und jetzt wundern sich alle.

Ist wie mit PTBS, jedem war klar, dass wir das durch Auslandseinsätze abbekommen, reagiert wurde 10 Jahre später, obwohl in Österreich Studien und Konzepte vorlagen, da die seit den 50ern Beobachter auf die Golan-Höhen geschickt haben.
Aber wir Deutschen mussten erst eine gewisse Anzahl von Gehirnmasse aus Bädern wischen und viele gute Jungs an den Suff verlieren, bevor endlich reagiert wurde.

Unsere Gesellschaft ist toll darin zu ignorieren, dann gibt es Probleme und plötzlich fragt jeder wie es soweit kommen konnte.

Sorry, die Warnungen aus der Truppe waren vor 20 Jahren schon da, die Entwicklung haben viele voraus gesehen, es hat uns nur keiner zugehört, wir waren ja alles nur Mörder.

Ja, SemperFi, da ist schon was dran....meine Militärzeit liegt zwar schon sehr lange zurück, aber die Abschaffung der Wehrpflicht habe ich immer als Problem angesehen....sie hatte auch ihre Nachteile, besonders bei den schikanierten KDV, aber das Prinzip "Bürger in Uniform" hatte doch weitgehend seine Berechtigung, weil sich, zumindest in den von mir geführten Einheiten, alle mit dem Staat in seiner Form identifizierten.
Wie das bei einer Berufsarmee ist, wo die Auswahl an Eignung nicht oder nicht ausreichend den früheren Standards entspricht, kann ich nicht mehr beurteilen.
Zu meiner Zeit gab es keine Auslandseinsätze und keine Frauen in der Armee, außer in den Sanitätsdiensten und in der StoV....bei der Einschätzung von Ignoranz gebe ich dir recht, weil damals kein ungedienter Politiker begriffen hat, das in einer Armee besondere Mechanismen vorhanden sind und man deshalb auf die Meinungen der Soldaten hätte hören können....keiner in unserem Bataillon hat je einen Wehrbeauftragten benötigt, das wurde alles intern geklärt..
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Ist es eigentlich rechtens, dass Videos von verhörungen des mutmaßlichen lübcke Mörder veröffentlicht werden?
Die Frage hätte ich auch bei jedem anderen Prozess gestellt
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SemperFi schrieb:

propain schrieb:

Man muss aber schon sagen das es selten dämlich war mit der Abschaffung der Wehrpflicht auch die Überprüfungen mehr oder weniger einzustellen.


Stellt dich nicht mit Gewalt blöd. Wehrpflichtige zu meiner Zeit haben wegen jedem Fußpilz Beschwerden und Briefe an die Wehrbeauftragten geschrieben, dazu wurde uns Ausbildern (zumindest in der Luftwaffe) Jagd auf faschistische Äußerungen oder Kleidung bis zum Umfallen eingeimpft, da es eben keine geschlossene Gesellschaft war.

Die ganzen Entwicklungen waren absolut absehbar, da genau das selbe in jedem Land passiert ist, wo die Wehrpflicht abgeschafft wurde.

Früher waren 1/3 aller Zeitsoldaten vorher Wehrpflichtige und das hat der Struktur und der Verknüpfung zur Gesellschaft gut getan.

Wie gesagt, die ganzen Kritikpunkte heute haben wir 08/15 Yogibären vor 20 Jahren schon gesehen, aber uns hat ja niemand gefragt und jetzt wundern sich alle.

Ist wie mit PTBS, jedem war klar, dass wir das durch Auslandseinsätze abbekommen, reagiert wurde 10 Jahre später, obwohl in Österreich Studien und Konzepte vorlagen, da die seit den 50ern Beobachter auf die Golan-Höhen geschickt haben.
Aber wir Deutschen mussten erst eine gewisse Anzahl von Gehirnmasse aus Bädern wischen und viele gute Jungs an den Suff verlieren, bevor endlich reagiert wurde.

Unsere Gesellschaft ist toll darin zu ignorieren, dann gibt es Probleme und plötzlich fragt jeder wie es soweit kommen konnte.

Sorry, die Warnungen aus der Truppe waren vor 20 Jahren schon da, die Entwicklung haben viele voraus gesehen, es hat uns nur keiner zugehört, wir waren ja alles nur Mörder.

Ja, SemperFi, da ist schon was dran....meine Militärzeit liegt zwar schon sehr lange zurück, aber die Abschaffung der Wehrpflicht habe ich immer als Problem angesehen....sie hatte auch ihre Nachteile, besonders bei den schikanierten KDV, aber das Prinzip "Bürger in Uniform" hatte doch weitgehend seine Berechtigung, weil sich, zumindest in den von mir geführten Einheiten, alle mit dem Staat in seiner Form identifizierten.
Wie das bei einer Berufsarmee ist, wo die Auswahl an Eignung nicht oder nicht ausreichend den früheren Standards entspricht, kann ich nicht mehr beurteilen.
Zu meiner Zeit gab es keine Auslandseinsätze und keine Frauen in der Armee, außer in den Sanitätsdiensten und in der StoV....bei der Einschätzung von Ignoranz gebe ich dir recht, weil damals kein ungedienter Politiker begriffen hat, das in einer Armee besondere Mechanismen vorhanden sind und man deshalb auf die Meinungen der Soldaten hätte hören können....keiner in unserem Bataillon hat je einen Wehrbeauftragten benötigt, das wurde alles intern geklärt..
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Wobei es halt auch nicht sein kann, dass man eine Wehrpflicht braucht, um die ganzen Nazis unter den Berufssoldaten auszugleichen. Wenn das nötig ist, liegt das Problem offenbar in der Personalauswahl der Berufsarmee.
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die politikwissenschaftlerin natascha strobel ist in den fokus der rechtsextremen geraten.
in der fr findet sich ein langes interview mit ihr, indem sie thematisiert, dass nicht nur sie, sondern auch ihre kinder in den fokus geraten sind. es wurde noch nicht mal vor der kondolenzseite ihres kuerzlich verstorbenen vaters halt gemacht.

https://www.fr.de/politik/als-wuerde-ich-permanent-in-den-abgrund-schauen-90016007.html

ausloeser war ein shirtstorm, der von don alphonso und seinen spiessgesellen ausgeloest wurde, hallaschka, der massgeblich daran beteiligt wurde, wurde gerade erst im forum verlinkt.

das blog volksverpetzer fasst die entstehung zusammen, ausloeser war ein beitrag in panorama, in dem natascha strobel als expertin befragt wurde:

https://www.volksverpetzer.de/schwer-verpetzt/panoramagate/

stephan anpalagan hat in einem thread auf twitter vor einiger zeit, die methode von don alphonso nicht nur aber bevorzugt frauen in einen shitstorm zu ziehen, der dann nicht mehr abreisst und auch vor morddrohungen nicht halt macht, beschrieben:
https://twitter.com/stephanpalagan/status/1196689846208741376

reiner meyer aka don alphonso schreibt mittlerweile in der welt, nachdem er fuer die faz zu rechts wurde.
ulf poschardt gibt ihm fuer seine machenschaften rueckendeckung, kein wunder verdient er ja nicht schlecht daran.
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der Sarrazin Ausschluss aus der SPD ist überfällig, aber abwarten welche Instanzen sich noch damit beschäftigen

https://www.spiegel.de/politik/deutschland/thilo-sarrazins-spd-ausschluss-das-letzte-kapitel-a-cde71d72-b899-4195-a17b-a819c7e03dba
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Komm mir noch einer mit der verfickten Hufeisentheorie:
https://www.spiegel.de/panorama/justiz/erfurt-zwei-verletzte-nach-mutmasslich-rassistischer-attacke-a-1262d226-01ff-47c1-8edb-e648653733d2

Aber klar, Linke sind auch böse.
Es ist einfach schlimm. Und gefährlich. Vor allem als Schwarzer in bestimmten Gebieten in Deutschland.


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