Nach der Bundestagswahl 2013: Was wird aus der AfD?


Thread wurde von SGE_Werner am Dienstag, 24. Januar 2017, 10:54 Uhr um 10:54 Uhr gesperrt weil:
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yeboah1981 schrieb:
Aragorn schrieb:
giordani schrieb:
"Ein Arzt spricht auch von entarteten Zellen" Lucke hat sich mit dem Gefasel klassisch richtig reingeritten.

Richtig, es ist ein Begriff aus der Biologie. Und es war genau der schlimme Verdienst der Nazis, biologistische Begriffe in die Politik zu tragen, in dem man von der Bevölkerung oder jener ominösen "Nation" als "Volkskörper" schwafelte, der auszumerzende "Geschwüre" mit sich herumtrage, der in "Nützlinge" und "Schädlinge" unterteilt wurde, was dazu führte das man letztere dann perfider weise auch mittels Schädlingsbekämpfungsmitteln ausmerzte
.
Man sollte außer VoWi-Wälzern auch mal ein bischen historische Sachliteratur und Philologen Viktor Kemperer lesen. Darf man von einem deutschen Professor erwarten.
Von seinem Wahlvolk wäre das natürlich zuviel verlangt. Steht in den DWN kein Link zu.


Auszug aus einem Bericht "DIE WELT":

"Dass Luckes Äußerungen teilweise aus der Runde als Diffamierung von Demokratie und Parlamentarismus allgemein gedeutet wurden, war allerdings nicht fair. Immerhin bezog sich in seiner vorbelasteten metaphorischen Anspielung der Ausdruck "Entartungen" nicht auf diese an sich, sondern auf den als respektlos empfundenen Umgang damit."

Stimmt. Da hatte Somuncu Quatsch gelabert.
Das ändert aber nix an giordanis Ausführungen. Der Versuch Luckes die Brisanz des Begriffes durch einen Bezug auf Krebsgeschwüre zu kaschieren, war schon ein klassisches Eigentor.


So einen Begriff kann man doch mal in einem unbedachten Moment verwenden. Vor allem, wenn man vorher noch nie mit dem Vorwurf konfrontiert wurde, am rechten Rand nach Stimmen zu fischen.
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yeboah1981 schrieb:
Aragorn schrieb:
giordani schrieb:
"Ein Arzt spricht auch von entarteten Zellen" Lucke hat sich mit dem Gefasel klassisch richtig reingeritten.

Richtig, es ist ein Begriff aus der Biologie. Und es war genau der schlimme Verdienst der Nazis, biologistische Begriffe in die Politik zu tragen, in dem man von der Bevölkerung oder jener ominösen "Nation" als "Volkskörper" schwafelte, der auszumerzende "Geschwüre" mit sich herumtrage, der in "Nützlinge" und "Schädlinge" unterteilt wurde, was dazu führte das man letztere dann perfider weise auch mittels Schädlingsbekämpfungsmitteln ausmerzte
.
Man sollte außer VoWi-Wälzern auch mal ein bischen historische Sachliteratur und Philologen Viktor Kemperer lesen. Darf man von einem deutschen Professor erwarten.
Von seinem Wahlvolk wäre das natürlich zuviel verlangt. Steht in den DWN kein Link zu.


Auszug aus einem Bericht "DIE WELT":

"Dass Luckes Äußerungen teilweise aus der Runde als Diffamierung von Demokratie und Parlamentarismus allgemein gedeutet wurden, war allerdings nicht fair. Immerhin bezog sich in seiner vorbelasteten metaphorischen Anspielung der Ausdruck "Entartungen" nicht auf diese an sich, sondern auf den als respektlos empfundenen Umgang damit."

Stimmt. Da hatte Somuncu Quatsch gelabert.
Das ändert aber nix an giordanis Ausführungen. Der Versuch Luckes die Brisanz des Begriffes durch einen Bezug auf Krebsgeschwüre zu kaschieren, war schon ein klassisches Eigentor.


Zugegeben, die Formulierung ist "unglücklich" gewählt, andererseits welchen Begriff könnte man alternativ für "Entartung der Demokratie" verwenden? Degeneration? Zumal findet sich der Begriff "Entartung" immer noch in der Medizin, Physik oder auch Mathematik wieder. Allerdings war dadurch schon sonnenklar, daß hier wieder eine bestimmte "Gruppe" voll drauf anspringt.
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Aragorn schrieb:
yeboah1981 schrieb:
Aragorn schrieb:
giordani schrieb:
"Ein Arzt spricht auch von entarteten Zellen" Lucke hat sich mit dem Gefasel klassisch richtig reingeritten.

Richtig, es ist ein Begriff aus der Biologie. Und es war genau der schlimme Verdienst der Nazis, biologistische Begriffe in die Politik zu tragen, in dem man von der Bevölkerung oder jener ominösen "Nation" als "Volkskörper" schwafelte, der auszumerzende "Geschwüre" mit sich herumtrage, der in "Nützlinge" und "Schädlinge" unterteilt wurde, was dazu führte das man letztere dann perfider weise auch mittels Schädlingsbekämpfungsmitteln ausmerzte
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Man sollte außer VoWi-Wälzern auch mal ein bischen historische Sachliteratur und Philologen Viktor Kemperer lesen. Darf man von einem deutschen Professor erwarten.
Von seinem Wahlvolk wäre das natürlich zuviel verlangt. Steht in den DWN kein Link zu.


Auszug aus einem Bericht "DIE WELT":

"Dass Luckes Äußerungen teilweise aus der Runde als Diffamierung von Demokratie und Parlamentarismus allgemein gedeutet wurden, war allerdings nicht fair. Immerhin bezog sich in seiner vorbelasteten metaphorischen Anspielung der Ausdruck "Entartungen" nicht auf diese an sich, sondern auf den als respektlos empfundenen Umgang damit."

Stimmt. Da hatte Somuncu Quatsch gelabert.
Das ändert aber nix an giordanis Ausführungen. Der Versuch Luckes die Brisanz des Begriffes durch einen Bezug auf Krebsgeschwüre zu kaschieren, war schon ein klassisches Eigentor.


Zugegeben, die Formulierung ist "unglücklich" gewählt, andererseits welchen Begriff könnte man alternativ für "Entartung der Demokratie" verwenden? Degeneration? Zumal findet sich der Begriff "Entartung" immer noch in der Medizin, Physik oder auch Mathematik wieder. Allerdings war dadurch schon sonnenklar, daß hier wieder eine bestimmte "Gruppe" voll drauf anspringt.


Dem Professor war es offensichtlich nicht klar.
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Guten Morgen  

 Das Wort "entartet " bewirkt halt immer eine  Assoziation  zum dritten Reich.
Wäre ich Politiker würde es ich nach Möglichkeit nicht gerade verwenden.

Trotzdem benutzen Politiker immer wieder diesen Begriff.nicht nur Bernd Lucke.

Ich finde die deutsche Demokratie  das Parlament u. einige Medien manchmal  aber  auch ziemlich  entartet.

Die Sendung gestern mit Anne Will zb. ,weil 40 Minuten nur  über Parteien Konstellationen gesprochen wurde.  Thema der Sendung" Euro Krise-kann Merkel  die Kritiker  klein halten" somit überwiegend  glatt verfelht.wurde.



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verfehlt  
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reggaetyp schrieb:
Aragorn schrieb:
yeboah1981 schrieb:
Aragorn schrieb:
giordani schrieb:
"Ein Arzt spricht auch von entarteten Zellen" Lucke hat sich mit dem Gefasel klassisch richtig reingeritten.

Richtig, es ist ein Begriff aus der Biologie. Und es war genau der schlimme Verdienst der Nazis, biologistische Begriffe in die Politik zu tragen, in dem man von der Bevölkerung oder jener ominösen "Nation" als "Volkskörper" schwafelte, der auszumerzende "Geschwüre" mit sich herumtrage, der in "Nützlinge" und "Schädlinge" unterteilt wurde, was dazu führte das man letztere dann perfider weise auch mittels Schädlingsbekämpfungsmitteln ausmerzte
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Man sollte außer VoWi-Wälzern auch mal ein bischen historische Sachliteratur und Philologen Viktor Kemperer lesen. Darf man von einem deutschen Professor erwarten.
Von seinem Wahlvolk wäre das natürlich zuviel verlangt. Steht in den DWN kein Link zu.


Auszug aus einem Bericht "DIE WELT":

"Dass Luckes Äußerungen teilweise aus der Runde als Diffamierung von Demokratie und Parlamentarismus allgemein gedeutet wurden, war allerdings nicht fair. Immerhin bezog sich in seiner vorbelasteten metaphorischen Anspielung der Ausdruck "Entartungen" nicht auf diese an sich, sondern auf den als respektlos empfundenen Umgang damit."

Stimmt. Da hatte Somuncu Quatsch gelabert.
Das ändert aber nix an giordanis Ausführungen. Der Versuch Luckes die Brisanz des Begriffes durch einen Bezug auf Krebsgeschwüre zu kaschieren, war schon ein klassisches Eigentor.


Zugegeben, die Formulierung ist "unglücklich" gewählt, andererseits welchen Begriff könnte man alternativ für "Entartung der Demokratie" verwenden? Degeneration? Zumal findet sich der Begriff "Entartung" immer noch in der Medizin, Physik oder auch Mathematik wieder. Allerdings war dadurch schon sonnenklar, daß hier wieder eine bestimmte "Gruppe" voll drauf anspringt.


Dem Professor war es offensichtlich nicht klar.


Das kann ich nicht beurteilen. Nur ich finde es schon sehr auffällig, wenn permanent und zwanghaft versucht wird und ich meine hier jetzt auch bestimmte Medien, Lucke und die AfD in die "rechte Ecke" zu stellen, denn wenn man nachschaut, wer letztendlich die AfD gewählt hat und die Mehrzahl kommt hier aus dem FDP- und DIE LINKE-Lager, müssten diese Wähler einem erheblichen Rechtsruck erlegen sein. Zudem war die Konstellation der anwesenden Protagonisten (ausser Lucke) nicht gerade €-kritisch eingestellt, sodass sich Lucke ständig rechtfertigen musste. Warum wird bei solchen Runden nicht noch ein anderer Gast eingeladen, der den € und die Rettungspolitik auch kritisch betrachtet? So etwas hat meiner Meinung nach Methode, um möglichst erst gar keine richtige Diskussion zuzulassen. Und wenn ich schon diesen "Brüllaffen" Stoiber sehe und reden höre, bekomme ich das kalte Kotzen. Allein Gesine Schwan war hier um Sachlichkeit bemüht, der Rest war an polemischen Mist kaum zu überbieten.
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Aragorn schrieb:
reggaetyp schrieb:
Aragorn schrieb:
yeboah1981 schrieb:
Aragorn schrieb:
giordani schrieb:
"Ein Arzt spricht auch von entarteten Zellen" Lucke hat sich mit dem Gefasel klassisch richtig reingeritten.

Richtig, es ist ein Begriff aus der Biologie. Und es war genau der schlimme Verdienst der Nazis, biologistische Begriffe in die Politik zu tragen, in dem man von der Bevölkerung oder jener ominösen "Nation" als "Volkskörper" schwafelte, der auszumerzende "Geschwüre" mit sich herumtrage, der in "Nützlinge" und "Schädlinge" unterteilt wurde, was dazu führte das man letztere dann perfider weise auch mittels Schädlingsbekämpfungsmitteln ausmerzte
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Man sollte außer VoWi-Wälzern auch mal ein bischen historische Sachliteratur und Philologen Viktor Kemperer lesen. Darf man von einem deutschen Professor erwarten.
Von seinem Wahlvolk wäre das natürlich zuviel verlangt. Steht in den DWN kein Link zu.


Auszug aus einem Bericht "DIE WELT":

"Dass Luckes Äußerungen teilweise aus der Runde als Diffamierung von Demokratie und Parlamentarismus allgemein gedeutet wurden, war allerdings nicht fair. Immerhin bezog sich in seiner vorbelasteten metaphorischen Anspielung der Ausdruck "Entartungen" nicht auf diese an sich, sondern auf den als respektlos empfundenen Umgang damit."

Stimmt. Da hatte Somuncu Quatsch gelabert.
Das ändert aber nix an giordanis Ausführungen. Der Versuch Luckes die Brisanz des Begriffes durch einen Bezug auf Krebsgeschwüre zu kaschieren, war schon ein klassisches Eigentor.


Zugegeben, die Formulierung ist "unglücklich" gewählt, andererseits welchen Begriff könnte man alternativ für "Entartung der Demokratie" verwenden? Degeneration? Zumal findet sich der Begriff "Entartung" immer noch in der Medizin, Physik oder auch Mathematik wieder. Allerdings war dadurch schon sonnenklar, daß hier wieder eine bestimmte "Gruppe" voll drauf anspringt.


Dem Professor war es offensichtlich nicht klar.


Das kann ich nicht beurteilen. Nur ich finde es schon sehr auffällig, wenn permanent und zwanghaft versucht wird und ich meine hier jetzt auch bestimmte Medien, Lucke und die AfD in die "rechte Ecke" zu stellen, denn wenn man nachschaut, wer letztendlich die AfD gewählt hat und die Mehrzahl kommt hier aus dem FDP- und DIE LINKE-Lager, müssten diese Wähler einem erheblichen Rechtsruck erlegen sein. Zudem war die Konstellation der anwesenden Protagonisten (ausser Lucke) nicht gerade €-kritisch eingestellt, sodass sich Lucke ständig rechtfertigen musste. Warum wird bei solchen Runden nicht noch ein anderer Gast eingeladen, der den € und die Rettungspolitik auch kritisch betrachtet? So etwas hat meiner Meinung nach Methode, um möglichst erst gar keine richtige Diskussion zuzulassen. Und wenn ich schon diesen "Brüllaffen" Stoiber sehe und reden höre, bekomme ich das kalte Kotzen. Allein Gesine Schwan war hier um Sachlichkeit bemüht, der Rest war an polemischen Mist kaum zu überbieten.


Als ob es etwas gänzlich neues wäre, daß massig Honks durch die Gegend rennen und ihre Stimme bei einer BTW an den nächst besten Rattenfänger (= der, der am lautesten schreit)vergeben.
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miraculix250 schrieb:
Aragorn schrieb:
reggaetyp schrieb:
Aragorn schrieb:
yeboah1981 schrieb:
Aragorn schrieb:
giordani schrieb:
"Ein Arzt spricht auch von entarteten Zellen" Lucke hat sich mit dem Gefasel klassisch richtig reingeritten.

Richtig, es ist ein Begriff aus der Biologie. Und es war genau der schlimme Verdienst der Nazis, biologistische Begriffe in die Politik zu tragen, in dem man von der Bevölkerung oder jener ominösen "Nation" als "Volkskörper" schwafelte, der auszumerzende "Geschwüre" mit sich herumtrage, der in "Nützlinge" und "Schädlinge" unterteilt wurde, was dazu führte das man letztere dann perfider weise auch mittels Schädlingsbekämpfungsmitteln ausmerzte
.
Man sollte außer VoWi-Wälzern auch mal ein bischen historische Sachliteratur und Philologen Viktor Kemperer lesen. Darf man von einem deutschen Professor erwarten.
Von seinem Wahlvolk wäre das natürlich zuviel verlangt. Steht in den DWN kein Link zu.


Auszug aus einem Bericht "DIE WELT":

"Dass Luckes Äußerungen teilweise aus der Runde als Diffamierung von Demokratie und Parlamentarismus allgemein gedeutet wurden, war allerdings nicht fair. Immerhin bezog sich in seiner vorbelasteten metaphorischen Anspielung der Ausdruck "Entartungen" nicht auf diese an sich, sondern auf den als respektlos empfundenen Umgang damit."

Stimmt. Da hatte Somuncu Quatsch gelabert.
Das ändert aber nix an giordanis Ausführungen. Der Versuch Luckes die Brisanz des Begriffes durch einen Bezug auf Krebsgeschwüre zu kaschieren, war schon ein klassisches Eigentor.


Zugegeben, die Formulierung ist "unglücklich" gewählt, andererseits welchen Begriff könnte man alternativ für "Entartung der Demokratie" verwenden? Degeneration? Zumal findet sich der Begriff "Entartung" immer noch in der Medizin, Physik oder auch Mathematik wieder. Allerdings war dadurch schon sonnenklar, daß hier wieder eine bestimmte "Gruppe" voll drauf anspringt.


Dem Professor war es offensichtlich nicht klar.


Das kann ich nicht beurteilen. Nur ich finde es schon sehr auffällig, wenn permanent und zwanghaft versucht wird und ich meine hier jetzt auch bestimmte Medien, Lucke und die AfD in die "rechte Ecke" zu stellen, denn wenn man nachschaut, wer letztendlich die AfD gewählt hat und die Mehrzahl kommt hier aus dem FDP- und DIE LINKE-Lager, müssten diese Wähler einem erheblichen Rechtsruck erlegen sein. Zudem war die Konstellation der anwesenden Protagonisten (ausser Lucke) nicht gerade €-kritisch eingestellt, sodass sich Lucke ständig rechtfertigen musste. Warum wird bei solchen Runden nicht noch ein anderer Gast eingeladen, der den € und die Rettungspolitik auch kritisch betrachtet? So etwas hat meiner Meinung nach Methode, um möglichst erst gar keine richtige Diskussion zuzulassen. Und wenn ich schon diesen "Brüllaffen" Stoiber sehe und reden höre, bekomme ich das kalte Kotzen. Allein Gesine Schwan war hier um Sachlichkeit bemüht, der Rest war an polemischen Mist kaum zu überbieten.


Als ob es etwas gänzlich neues wäre, daß massig Honks durch die Gegend rennen und ihre Stimme bei einer BTW an den nächst besten Rattenfänger (= der, der am lautesten schreit)vergeben.  


Du meinst so wie bei den Piraten ?


Übrigens,wenn ich die Gesine Schwan im TV immer sehe, denke ich ,die hebt jeden Moment die "Strickliesel " vom Tisch auf u. beginnt zu häkeln.  
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miraculix250 schrieb:
Aragorn schrieb:
reggaetyp schrieb:
Aragorn schrieb:
yeboah1981 schrieb:
Aragorn schrieb:
giordani schrieb:
"Ein Arzt spricht auch von entarteten Zellen" Lucke hat sich mit dem Gefasel klassisch richtig reingeritten.

Richtig, es ist ein Begriff aus der Biologie. Und es war genau der schlimme Verdienst der Nazis, biologistische Begriffe in die Politik zu tragen, in dem man von der Bevölkerung oder jener ominösen "Nation" als "Volkskörper" schwafelte, der auszumerzende "Geschwüre" mit sich herumtrage, der in "Nützlinge" und "Schädlinge" unterteilt wurde, was dazu führte das man letztere dann perfider weise auch mittels Schädlingsbekämpfungsmitteln ausmerzte
.
Man sollte außer VoWi-Wälzern auch mal ein bischen historische Sachliteratur und Philologen Viktor Kemperer lesen. Darf man von einem deutschen Professor erwarten.
Von seinem Wahlvolk wäre das natürlich zuviel verlangt. Steht in den DWN kein Link zu.


Auszug aus einem Bericht "DIE WELT":

"Dass Luckes Äußerungen teilweise aus der Runde als Diffamierung von Demokratie und Parlamentarismus allgemein gedeutet wurden, war allerdings nicht fair. Immerhin bezog sich in seiner vorbelasteten metaphorischen Anspielung der Ausdruck "Entartungen" nicht auf diese an sich, sondern auf den als respektlos empfundenen Umgang damit."

Stimmt. Da hatte Somuncu Quatsch gelabert.
Das ändert aber nix an giordanis Ausführungen. Der Versuch Luckes die Brisanz des Begriffes durch einen Bezug auf Krebsgeschwüre zu kaschieren, war schon ein klassisches Eigentor.


Zugegeben, die Formulierung ist "unglücklich" gewählt, andererseits welchen Begriff könnte man alternativ für "Entartung der Demokratie" verwenden? Degeneration? Zumal findet sich der Begriff "Entartung" immer noch in der Medizin, Physik oder auch Mathematik wieder. Allerdings war dadurch schon sonnenklar, daß hier wieder eine bestimmte "Gruppe" voll drauf anspringt.


Dem Professor war es offensichtlich nicht klar.


Das kann ich nicht beurteilen. Nur ich finde es schon sehr auffällig, wenn permanent und zwanghaft versucht wird und ich meine hier jetzt auch bestimmte Medien, Lucke und die AfD in die "rechte Ecke" zu stellen, denn wenn man nachschaut, wer letztendlich die AfD gewählt hat und die Mehrzahl kommt hier aus dem FDP- und DIE LINKE-Lager, müssten diese Wähler einem erheblichen Rechtsruck erlegen sein. Zudem war die Konstellation der anwesenden Protagonisten (ausser Lucke) nicht gerade €-kritisch eingestellt, sodass sich Lucke ständig rechtfertigen musste. Warum wird bei solchen Runden nicht noch ein anderer Gast eingeladen, der den € und die Rettungspolitik auch kritisch betrachtet? So etwas hat meiner Meinung nach Methode, um möglichst erst gar keine richtige Diskussion zuzulassen. Und wenn ich schon diesen "Brüllaffen" Stoiber sehe und reden höre, bekomme ich das kalte Kotzen. Allein Gesine Schwan war hier um Sachlichkeit bemüht, der Rest war an polemischen Mist kaum zu überbieten.


Als ob es etwas gänzlich neues wäre, daß massig Honks durch die Gegend rennen und ihre Stimme bei einer BTW an den nächst besten Rattenfänger (= der, der am lautesten schreit)vergeben.  


Ahja...noch so ein fundierter Beitrag! Wer schreit denn hier? Welche Rattenfänger meinst Du denn und von welchen Honks sprichst Du?
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pelo schrieb:
miraculix250 schrieb:
Aragorn schrieb:
reggaetyp schrieb:
Aragorn schrieb:
yeboah1981 schrieb:
Aragorn schrieb:
giordani schrieb:
"Ein Arzt spricht auch von entarteten Zellen" Lucke hat sich mit dem Gefasel klassisch richtig reingeritten.

Richtig, es ist ein Begriff aus der Biologie. Und es war genau der schlimme Verdienst der Nazis, biologistische Begriffe in die Politik zu tragen, in dem man von der Bevölkerung oder jener ominösen "Nation" als "Volkskörper" schwafelte, der auszumerzende "Geschwüre" mit sich herumtrage, der in "Nützlinge" und "Schädlinge" unterteilt wurde, was dazu führte das man letztere dann perfider weise auch mittels Schädlingsbekämpfungsmitteln ausmerzte
.
Man sollte außer VoWi-Wälzern auch mal ein bischen historische Sachliteratur und Philologen Viktor Kemperer lesen. Darf man von einem deutschen Professor erwarten.
Von seinem Wahlvolk wäre das natürlich zuviel verlangt. Steht in den DWN kein Link zu.


Auszug aus einem Bericht "DIE WELT":

"Dass Luckes Äußerungen teilweise aus der Runde als Diffamierung von Demokratie und Parlamentarismus allgemein gedeutet wurden, war allerdings nicht fair. Immerhin bezog sich in seiner vorbelasteten metaphorischen Anspielung der Ausdruck "Entartungen" nicht auf diese an sich, sondern auf den als respektlos empfundenen Umgang damit."

Stimmt. Da hatte Somuncu Quatsch gelabert.
Das ändert aber nix an giordanis Ausführungen. Der Versuch Luckes die Brisanz des Begriffes durch einen Bezug auf Krebsgeschwüre zu kaschieren, war schon ein klassisches Eigentor.


Zugegeben, die Formulierung ist "unglücklich" gewählt, andererseits welchen Begriff könnte man alternativ für "Entartung der Demokratie" verwenden? Degeneration? Zumal findet sich der Begriff "Entartung" immer noch in der Medizin, Physik oder auch Mathematik wieder. Allerdings war dadurch schon sonnenklar, daß hier wieder eine bestimmte "Gruppe" voll drauf anspringt.


Dem Professor war es offensichtlich nicht klar.


Das kann ich nicht beurteilen. Nur ich finde es schon sehr auffällig, wenn permanent und zwanghaft versucht wird und ich meine hier jetzt auch bestimmte Medien, Lucke und die AfD in die "rechte Ecke" zu stellen, denn wenn man nachschaut, wer letztendlich die AfD gewählt hat und die Mehrzahl kommt hier aus dem FDP- und DIE LINKE-Lager, müssten diese Wähler einem erheblichen Rechtsruck erlegen sein. Zudem war die Konstellation der anwesenden Protagonisten (ausser Lucke) nicht gerade €-kritisch eingestellt, sodass sich Lucke ständig rechtfertigen musste. Warum wird bei solchen Runden nicht noch ein anderer Gast eingeladen, der den € und die Rettungspolitik auch kritisch betrachtet? So etwas hat meiner Meinung nach Methode, um möglichst erst gar keine richtige Diskussion zuzulassen. Und wenn ich schon diesen "Brüllaffen" Stoiber sehe und reden höre, bekomme ich das kalte Kotzen. Allein Gesine Schwan war hier um Sachlichkeit bemüht, der Rest war an polemischen Mist kaum zu überbieten.


Als ob es etwas gänzlich neues wäre, daß massig Honks durch die Gegend rennen und ihre Stimme bei einer BTW an den nächst besten Rattenfänger (= der, der am lautesten schreit)vergeben.  


Du meinst so wie bei den Piraten ?


Übrigens,wenn ich die Gesine Schwan im TV immer sehe, denke ich ,die hebt jeden Moment die "Strickliesel " vom Tisch auf u. beginnt zu häkeln.    


Nein, eher wie bei der DVU
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Aragorn schrieb:
Das kann ich nicht beurteilen. Nur ich finde es schon sehr auffällig, wenn permanent und zwanghaft versucht wird und ich meine hier jetzt auch bestimmte Medien, Lucke und die AfD in die "rechte Ecke" zu stellen,

Da stimme ich dir zu! Die AfD ist nicht rechtsradikal, sie ist marktradikal, die deutsche tea party quasi:
http://www.taz.de/!115108/

denn wenn man nachschaut, wer letztendlich die AfD gewählt hat und die Mehrzahl kommt hier aus dem FDP- und DIE LINKE-Lager, müssten diese Wähler einem erheblichen Rechtsruck erlegen sein.
Ich schätze mal, so etwa 10% der Wähler, insbesondere aus der unteren Mittelschicht, hat dermaßen die Schnauze voll von der imensen Steuer- und Abgabenbelastung der OttoNormalBürger. Leider sind die aber zu dumm, zu erkennen, das diese Belastung nicht wegen der Griechen oder der Harzer entsteht, sondern wegen der immer weiteren  Entlastung von Großkonzernen und der Oberschicht. Und deshalb wählen sie nicht links, sondern fallen erst auf die FDP und jetzt auf die AfD herein. AfD heißt ja auch nicht umsonst AfD:
http://qpress.de/wp-content/uploads/2013/04/Logo_Alternative_fuer_Deutschland_alias_Angebot_fuer_Dumme-01.png
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Aragorn schrieb:
miraculix250 schrieb:
Aragorn schrieb:
reggaetyp schrieb:
Aragorn schrieb:
yeboah1981 schrieb:
Aragorn schrieb:
giordani schrieb:
"Ein Arzt spricht auch von entarteten Zellen" Lucke hat sich mit dem Gefasel klassisch richtig reingeritten.

Richtig, es ist ein Begriff aus der Biologie. Und es war genau der schlimme Verdienst der Nazis, biologistische Begriffe in die Politik zu tragen, in dem man von der Bevölkerung oder jener ominösen "Nation" als "Volkskörper" schwafelte, der auszumerzende "Geschwüre" mit sich herumtrage, der in "Nützlinge" und "Schädlinge" unterteilt wurde, was dazu führte das man letztere dann perfider weise auch mittels Schädlingsbekämpfungsmitteln ausmerzte
.
Man sollte außer VoWi-Wälzern auch mal ein bischen historische Sachliteratur und Philologen Viktor Kemperer lesen. Darf man von einem deutschen Professor erwarten.
Von seinem Wahlvolk wäre das natürlich zuviel verlangt. Steht in den DWN kein Link zu.


Auszug aus einem Bericht "DIE WELT":

"Dass Luckes Äußerungen teilweise aus der Runde als Diffamierung von Demokratie und Parlamentarismus allgemein gedeutet wurden, war allerdings nicht fair. Immerhin bezog sich in seiner vorbelasteten metaphorischen Anspielung der Ausdruck "Entartungen" nicht auf diese an sich, sondern auf den als respektlos empfundenen Umgang damit."

Stimmt. Da hatte Somuncu Quatsch gelabert.
Das ändert aber nix an giordanis Ausführungen. Der Versuch Luckes die Brisanz des Begriffes durch einen Bezug auf Krebsgeschwüre zu kaschieren, war schon ein klassisches Eigentor.


Zugegeben, die Formulierung ist "unglücklich" gewählt, andererseits welchen Begriff könnte man alternativ für "Entartung der Demokratie" verwenden? Degeneration? Zumal findet sich der Begriff "Entartung" immer noch in der Medizin, Physik oder auch Mathematik wieder. Allerdings war dadurch schon sonnenklar, daß hier wieder eine bestimmte "Gruppe" voll drauf anspringt.


Dem Professor war es offensichtlich nicht klar.


Das kann ich nicht beurteilen. Nur ich finde es schon sehr auffällig, wenn permanent und zwanghaft versucht wird und ich meine hier jetzt auch bestimmte Medien, Lucke und die AfD in die "rechte Ecke" zu stellen, denn wenn man nachschaut, wer letztendlich die AfD gewählt hat und die Mehrzahl kommt hier aus dem FDP- und DIE LINKE-Lager, müssten diese Wähler einem erheblichen Rechtsruck erlegen sein. Zudem war die Konstellation der anwesenden Protagonisten (ausser Lucke) nicht gerade €-kritisch eingestellt, sodass sich Lucke ständig rechtfertigen musste. Warum wird bei solchen Runden nicht noch ein anderer Gast eingeladen, der den € und die Rettungspolitik auch kritisch betrachtet? So etwas hat meiner Meinung nach Methode, um möglichst erst gar keine richtige Diskussion zuzulassen. Und wenn ich schon diesen "Brüllaffen" Stoiber sehe und reden höre, bekomme ich das kalte Kotzen. Allein Gesine Schwan war hier um Sachlichkeit bemüht, der Rest war an polemischen Mist kaum zu überbieten.


Als ob es etwas gänzlich neues wäre, daß massig Honks durch die Gegend rennen und ihre Stimme bei einer BTW an den nächst besten Rattenfänger (= der, der am lautesten schreit)vergeben.  


Ahja...noch so ein fundierter Beitrag! Wer schreit denn hier? Welche Rattenfänger meinst Du denn und von welchen Honks sprichst Du?


Rattenfänger: Lucke
Honks: Von Links nach Rechts und wieder zurück... weil... ja, wieso eigentlich?
#
miraculix250 schrieb:
Aragorn schrieb:
miraculix250 schrieb:
Aragorn schrieb:
reggaetyp schrieb:
Aragorn schrieb:
yeboah1981 schrieb:
Aragorn schrieb:
giordani schrieb:
"Ein Arzt spricht auch von entarteten Zellen" Lucke hat sich mit dem Gefasel klassisch richtig reingeritten.

Richtig, es ist ein Begriff aus der Biologie. Und es war genau der schlimme Verdienst der Nazis, biologistische Begriffe in die Politik zu tragen, in dem man von der Bevölkerung oder jener ominösen "Nation" als "Volkskörper" schwafelte, der auszumerzende "Geschwüre" mit sich herumtrage, der in "Nützlinge" und "Schädlinge" unterteilt wurde, was dazu führte das man letztere dann perfider weise auch mittels Schädlingsbekämpfungsmitteln ausmerzte
.
Man sollte außer VoWi-Wälzern auch mal ein bischen historische Sachliteratur und Philologen Viktor Kemperer lesen. Darf man von einem deutschen Professor erwarten.
Von seinem Wahlvolk wäre das natürlich zuviel verlangt. Steht in den DWN kein Link zu.


Auszug aus einem Bericht "DIE WELT":

"Dass Luckes Äußerungen teilweise aus der Runde als Diffamierung von Demokratie und Parlamentarismus allgemein gedeutet wurden, war allerdings nicht fair. Immerhin bezog sich in seiner vorbelasteten metaphorischen Anspielung der Ausdruck "Entartungen" nicht auf diese an sich, sondern auf den als respektlos empfundenen Umgang damit."

Stimmt. Da hatte Somuncu Quatsch gelabert.
Das ändert aber nix an giordanis Ausführungen. Der Versuch Luckes die Brisanz des Begriffes durch einen Bezug auf Krebsgeschwüre zu kaschieren, war schon ein klassisches Eigentor.


Zugegeben, die Formulierung ist "unglücklich" gewählt, andererseits welchen Begriff könnte man alternativ für "Entartung der Demokratie" verwenden? Degeneration? Zumal findet sich der Begriff "Entartung" immer noch in der Medizin, Physik oder auch Mathematik wieder. Allerdings war dadurch schon sonnenklar, daß hier wieder eine bestimmte "Gruppe" voll drauf anspringt.


Dem Professor war es offensichtlich nicht klar.


Das kann ich nicht beurteilen. Nur ich finde es schon sehr auffällig, wenn permanent und zwanghaft versucht wird und ich meine hier jetzt auch bestimmte Medien, Lucke und die AfD in die "rechte Ecke" zu stellen, denn wenn man nachschaut, wer letztendlich die AfD gewählt hat und die Mehrzahl kommt hier aus dem FDP- und DIE LINKE-Lager, müssten diese Wähler einem erheblichen Rechtsruck erlegen sein. Zudem war die Konstellation der anwesenden Protagonisten (ausser Lucke) nicht gerade €-kritisch eingestellt, sodass sich Lucke ständig rechtfertigen musste. Warum wird bei solchen Runden nicht noch ein anderer Gast eingeladen, der den € und die Rettungspolitik auch kritisch betrachtet? So etwas hat meiner Meinung nach Methode, um möglichst erst gar keine richtige Diskussion zuzulassen. Und wenn ich schon diesen "Brüllaffen" Stoiber sehe und reden höre, bekomme ich das kalte Kotzen. Allein Gesine Schwan war hier um Sachlichkeit bemüht, der Rest war an polemischen Mist kaum zu überbieten.


Als ob es etwas gänzlich neues wäre, daß massig Honks durch die Gegend rennen und ihre Stimme bei einer BTW an den nächst besten Rattenfänger (= der, der am lautesten schreit)vergeben.  


Ahja...noch so ein fundierter Beitrag! Wer schreit denn hier? Welche Rattenfänger meinst Du denn und von welchen Honks sprichst Du?


Rattenfänger: Lucke
Honks: Von Links nach Rechts und wieder zurück... weil... ja, wieso eigentlich?


Ich korrigiere:

Rattenfänger: Lucke und Konsorten
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pelo schrieb:
miraculix250 schrieb:
Aragorn schrieb:
reggaetyp schrieb:
Aragorn schrieb:
yeboah1981 schrieb:
Aragorn schrieb:
giordani schrieb:
"Ein Arzt spricht auch von entarteten Zellen" Lucke hat sich mit dem Gefasel klassisch richtig reingeritten.

Richtig, es ist ein Begriff aus der Biologie. Und es war genau der schlimme Verdienst der Nazis, biologistische Begriffe in die Politik zu tragen, in dem man von der Bevölkerung oder jener ominösen "Nation" als "Volkskörper" schwafelte, der auszumerzende "Geschwüre" mit sich herumtrage, der in "Nützlinge" und "Schädlinge" unterteilt wurde, was dazu führte das man letztere dann perfider weise auch mittels Schädlingsbekämpfungsmitteln ausmerzte
.
Man sollte außer VoWi-Wälzern auch mal ein bischen historische Sachliteratur und Philologen Viktor Kemperer lesen. Darf man von einem deutschen Professor erwarten.
Von seinem Wahlvolk wäre das natürlich zuviel verlangt. Steht in den DWN kein Link zu.


Auszug aus einem Bericht "DIE WELT":

"Dass Luckes Äußerungen teilweise aus der Runde als Diffamierung von Demokratie und Parlamentarismus allgemein gedeutet wurden, war allerdings nicht fair. Immerhin bezog sich in seiner vorbelasteten metaphorischen Anspielung der Ausdruck "Entartungen" nicht auf diese an sich, sondern auf den als respektlos empfundenen Umgang damit."

Stimmt. Da hatte Somuncu Quatsch gelabert.
Das ändert aber nix an giordanis Ausführungen. Der Versuch Luckes die Brisanz des Begriffes durch einen Bezug auf Krebsgeschwüre zu kaschieren, war schon ein klassisches Eigentor.


Zugegeben, die Formulierung ist "unglücklich" gewählt, andererseits welchen Begriff könnte man alternativ für "Entartung der Demokratie" verwenden? Degeneration? Zumal findet sich der Begriff "Entartung" immer noch in der Medizin, Physik oder auch Mathematik wieder. Allerdings war dadurch schon sonnenklar, daß hier wieder eine bestimmte "Gruppe" voll drauf anspringt.


Dem Professor war es offensichtlich nicht klar.


Das kann ich nicht beurteilen. Nur ich finde es schon sehr auffällig, wenn permanent und zwanghaft versucht wird und ich meine hier jetzt auch bestimmte Medien, Lucke und die AfD in die "rechte Ecke" zu stellen, denn wenn man nachschaut, wer letztendlich die AfD gewählt hat und die Mehrzahl kommt hier aus dem FDP- und DIE LINKE-Lager, müssten diese Wähler einem erheblichen Rechtsruck erlegen sein. Zudem war die Konstellation der anwesenden Protagonisten (ausser Lucke) nicht gerade €-kritisch eingestellt, sodass sich Lucke ständig rechtfertigen musste. Warum wird bei solchen Runden nicht noch ein anderer Gast eingeladen, der den € und die Rettungspolitik auch kritisch betrachtet? So etwas hat meiner Meinung nach Methode, um möglichst erst gar keine richtige Diskussion zuzulassen. Und wenn ich schon diesen "Brüllaffen" Stoiber sehe und reden höre, bekomme ich das kalte Kotzen. Allein Gesine Schwan war hier um Sachlichkeit bemüht, der Rest war an polemischen Mist kaum zu überbieten.


Als ob es etwas gänzlich neues wäre, daß massig Honks durch die Gegend rennen und ihre Stimme bei einer BTW an den nächst besten Rattenfänger (= der, der am lautesten schreit)vergeben.  


Du meinst so wie bei den Piraten ?


Übrigens,wenn ich die Gesine Schwan im TV immer sehe, denke ich ,die hebt jeden Moment die "Strickliesel " vom Tisch auf u. beginnt zu häkeln.    


Gesine Schwan und Lucke waren die einzigen in der Runde, die um Sachlichkeit bemüht waren.
#
miraculix250 schrieb:
miraculix250 schrieb:
Aragorn schrieb:
miraculix250 schrieb:
Aragorn schrieb:
reggaetyp schrieb:
Aragorn schrieb:
yeboah1981 schrieb:
Aragorn schrieb:
giordani schrieb:
"Ein Arzt spricht auch von entarteten Zellen" Lucke hat sich mit dem Gefasel klassisch richtig reingeritten.

Richtig, es ist ein Begriff aus der Biologie. Und es war genau der schlimme Verdienst der Nazis, biologistische Begriffe in die Politik zu tragen, in dem man von der Bevölkerung oder jener ominösen "Nation" als "Volkskörper" schwafelte, der auszumerzende "Geschwüre" mit sich herumtrage, der in "Nützlinge" und "Schädlinge" unterteilt wurde, was dazu führte das man letztere dann perfider weise auch mittels Schädlingsbekämpfungsmitteln ausmerzte
.
Man sollte außer VoWi-Wälzern auch mal ein bischen historische Sachliteratur und Philologen Viktor Kemperer lesen. Darf man von einem deutschen Professor erwarten.
Von seinem Wahlvolk wäre das natürlich zuviel verlangt. Steht in den DWN kein Link zu.


Auszug aus einem Bericht "DIE WELT":

"Dass Luckes Äußerungen teilweise aus der Runde als Diffamierung von Demokratie und Parlamentarismus allgemein gedeutet wurden, war allerdings nicht fair. Immerhin bezog sich in seiner vorbelasteten metaphorischen Anspielung der Ausdruck "Entartungen" nicht auf diese an sich, sondern auf den als respektlos empfundenen Umgang damit."

Stimmt. Da hatte Somuncu Quatsch gelabert.
Das ändert aber nix an giordanis Ausführungen. Der Versuch Luckes die Brisanz des Begriffes durch einen Bezug auf Krebsgeschwüre zu kaschieren, war schon ein klassisches Eigentor.


Zugegeben, die Formulierung ist "unglücklich" gewählt, andererseits welchen Begriff könnte man alternativ für "Entartung der Demokratie" verwenden? Degeneration? Zumal findet sich der Begriff "Entartung" immer noch in der Medizin, Physik oder auch Mathematik wieder. Allerdings war dadurch schon sonnenklar, daß hier wieder eine bestimmte "Gruppe" voll drauf anspringt.


Dem Professor war es offensichtlich nicht klar.


Das kann ich nicht beurteilen. Nur ich finde es schon sehr auffällig, wenn permanent und zwanghaft versucht wird und ich meine hier jetzt auch bestimmte Medien, Lucke und die AfD in die "rechte Ecke" zu stellen, denn wenn man nachschaut, wer letztendlich die AfD gewählt hat und die Mehrzahl kommt hier aus dem FDP- und DIE LINKE-Lager, müssten diese Wähler einem erheblichen Rechtsruck erlegen sein. Zudem war die Konstellation der anwesenden Protagonisten (ausser Lucke) nicht gerade €-kritisch eingestellt, sodass sich Lucke ständig rechtfertigen musste. Warum wird bei solchen Runden nicht noch ein anderer Gast eingeladen, der den € und die Rettungspolitik auch kritisch betrachtet? So etwas hat meiner Meinung nach Methode, um möglichst erst gar keine richtige Diskussion zuzulassen. Und wenn ich schon diesen "Brüllaffen" Stoiber sehe und reden höre, bekomme ich das kalte Kotzen. Allein Gesine Schwan war hier um Sachlichkeit bemüht, der Rest war an polemischen Mist kaum zu überbieten.


Als ob es etwas gänzlich neues wäre, daß massig Honks durch die Gegend rennen und ihre Stimme bei einer BTW an den nächst besten Rattenfänger (= der, der am lautesten schreit)vergeben.  


Ahja...noch so ein fundierter Beitrag! Wer schreit denn hier? Welche Rattenfänger meinst Du denn und von welchen Honks sprichst Du?


Rattenfänger: Lucke
Honks: Von Links nach Rechts und wieder zurück... weil... ja, wieso eigentlich?


Ich korrigiere:

Rattenfänger: Lucke und Konsorten


DAS ist natürlich ein Argument! Hut ab!
#
diese kritiklose Lucke-Verehrung erinnert mich an weiland bei Caio. Da jubelte der Pöbel ja schon, wenn er unfallfrei auf der Ersatzbank Platz genommen hat.
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Aragorn schrieb:
miraculix250 schrieb:
miraculix250 schrieb:
Aragorn schrieb:
miraculix250 schrieb:
Aragorn schrieb:
reggaetyp schrieb:
Aragorn schrieb:
yeboah1981 schrieb:
Aragorn schrieb:
giordani schrieb:
"Ein Arzt spricht auch von entarteten Zellen" Lucke hat sich mit dem Gefasel klassisch richtig reingeritten.

Richtig, es ist ein Begriff aus der Biologie. Und es war genau der schlimme Verdienst der Nazis, biologistische Begriffe in die Politik zu tragen, in dem man von der Bevölkerung oder jener ominösen "Nation" als "Volkskörper" schwafelte, der auszumerzende "Geschwüre" mit sich herumtrage, der in "Nützlinge" und "Schädlinge" unterteilt wurde, was dazu führte das man letztere dann perfider weise auch mittels Schädlingsbekämpfungsmitteln ausmerzte
.
Man sollte außer VoWi-Wälzern auch mal ein bischen historische Sachliteratur und Philologen Viktor Kemperer lesen. Darf man von einem deutschen Professor erwarten.
Von seinem Wahlvolk wäre das natürlich zuviel verlangt. Steht in den DWN kein Link zu.


Auszug aus einem Bericht "DIE WELT":

"Dass Luckes Äußerungen teilweise aus der Runde als Diffamierung von Demokratie und Parlamentarismus allgemein gedeutet wurden, war allerdings nicht fair. Immerhin bezog sich in seiner vorbelasteten metaphorischen Anspielung der Ausdruck "Entartungen" nicht auf diese an sich, sondern auf den als respektlos empfundenen Umgang damit."

Stimmt. Da hatte Somuncu Quatsch gelabert.
Das ändert aber nix an giordanis Ausführungen. Der Versuch Luckes die Brisanz des Begriffes durch einen Bezug auf Krebsgeschwüre zu kaschieren, war schon ein klassisches Eigentor.


Zugegeben, die Formulierung ist "unglücklich" gewählt, andererseits welchen Begriff könnte man alternativ für "Entartung der Demokratie" verwenden? Degeneration? Zumal findet sich der Begriff "Entartung" immer noch in der Medizin, Physik oder auch Mathematik wieder. Allerdings war dadurch schon sonnenklar, daß hier wieder eine bestimmte "Gruppe" voll drauf anspringt.


Dem Professor war es offensichtlich nicht klar.


Das kann ich nicht beurteilen. Nur ich finde es schon sehr auffällig, wenn permanent und zwanghaft versucht wird und ich meine hier jetzt auch bestimmte Medien, Lucke und die AfD in die "rechte Ecke" zu stellen, denn wenn man nachschaut, wer letztendlich die AfD gewählt hat und die Mehrzahl kommt hier aus dem FDP- und DIE LINKE-Lager, müssten diese Wähler einem erheblichen Rechtsruck erlegen sein. Zudem war die Konstellation der anwesenden Protagonisten (ausser Lucke) nicht gerade €-kritisch eingestellt, sodass sich Lucke ständig rechtfertigen musste. Warum wird bei solchen Runden nicht noch ein anderer Gast eingeladen, der den € und die Rettungspolitik auch kritisch betrachtet? So etwas hat meiner Meinung nach Methode, um möglichst erst gar keine richtige Diskussion zuzulassen. Und wenn ich schon diesen "Brüllaffen" Stoiber sehe und reden höre, bekomme ich das kalte Kotzen. Allein Gesine Schwan war hier um Sachlichkeit bemüht, der Rest war an polemischen Mist kaum zu überbieten.


Als ob es etwas gänzlich neues wäre, daß massig Honks durch die Gegend rennen und ihre Stimme bei einer BTW an den nächst besten Rattenfänger (= der, der am lautesten schreit)vergeben.  


Ahja...noch so ein fundierter Beitrag! Wer schreit denn hier? Welche Rattenfänger meinst Du denn und von welchen Honks sprichst Du?


Rattenfänger: Lucke
Honks: Von Links nach Rechts und wieder zurück... weil... ja, wieso eigentlich?


Ich korrigiere:

Rattenfänger: Lucke und Konsorten


DAS ist natürlich ein Argument! Hut ab!  


Aus dem Umstand, dass vormalige Linkenwähler nun die AfD gewählt haben sollen, abzuleiten, daß die AfD ja garkein rechtes Gedankengut aufweisen könne, ist hingegen ein wahres Spitzenargument. Ich gratuliere.  
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miraculix250 schrieb:
Aragorn schrieb:
miraculix250 schrieb:
miraculix250 schrieb:
Aragorn schrieb:
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Aragorn schrieb:
reggaetyp schrieb:
Aragorn schrieb:
yeboah1981 schrieb:
Aragorn schrieb:
giordani schrieb:
"Ein Arzt spricht auch von entarteten Zellen" Lucke hat sich mit dem Gefasel klassisch richtig reingeritten.

Richtig, es ist ein Begriff aus der Biologie. Und es war genau der schlimme Verdienst der Nazis, biologistische Begriffe in die Politik zu tragen, in dem man von der Bevölkerung oder jener ominösen "Nation" als "Volkskörper" schwafelte, der auszumerzende "Geschwüre" mit sich herumtrage, der in "Nützlinge" und "Schädlinge" unterteilt wurde, was dazu führte das man letztere dann perfider weise auch mittels Schädlingsbekämpfungsmitteln ausmerzte
.
Man sollte außer VoWi-Wälzern auch mal ein bischen historische Sachliteratur und Philologen Viktor Kemperer lesen. Darf man von einem deutschen Professor erwarten.
Von seinem Wahlvolk wäre das natürlich zuviel verlangt. Steht in den DWN kein Link zu.


Auszug aus einem Bericht "DIE WELT":

"Dass Luckes Äußerungen teilweise aus der Runde als Diffamierung von Demokratie und Parlamentarismus allgemein gedeutet wurden, war allerdings nicht fair. Immerhin bezog sich in seiner vorbelasteten metaphorischen Anspielung der Ausdruck "Entartungen" nicht auf diese an sich, sondern auf den als respektlos empfundenen Umgang damit."

Stimmt. Da hatte Somuncu Quatsch gelabert.
Das ändert aber nix an giordanis Ausführungen. Der Versuch Luckes die Brisanz des Begriffes durch einen Bezug auf Krebsgeschwüre zu kaschieren, war schon ein klassisches Eigentor.


Zugegeben, die Formulierung ist "unglücklich" gewählt, andererseits welchen Begriff könnte man alternativ für "Entartung der Demokratie" verwenden? Degeneration? Zumal findet sich der Begriff "Entartung" immer noch in der Medizin, Physik oder auch Mathematik wieder. Allerdings war dadurch schon sonnenklar, daß hier wieder eine bestimmte "Gruppe" voll drauf anspringt.


Dem Professor war es offensichtlich nicht klar.


Das kann ich nicht beurteilen. Nur ich finde es schon sehr auffällig, wenn permanent und zwanghaft versucht wird und ich meine hier jetzt auch bestimmte Medien, Lucke und die AfD in die "rechte Ecke" zu stellen, denn wenn man nachschaut, wer letztendlich die AfD gewählt hat und die Mehrzahl kommt hier aus dem FDP- und DIE LINKE-Lager, müssten diese Wähler einem erheblichen Rechtsruck erlegen sein. Zudem war die Konstellation der anwesenden Protagonisten (ausser Lucke) nicht gerade €-kritisch eingestellt, sodass sich Lucke ständig rechtfertigen musste. Warum wird bei solchen Runden nicht noch ein anderer Gast eingeladen, der den € und die Rettungspolitik auch kritisch betrachtet? So etwas hat meiner Meinung nach Methode, um möglichst erst gar keine richtige Diskussion zuzulassen. Und wenn ich schon diesen "Brüllaffen" Stoiber sehe und reden höre, bekomme ich das kalte Kotzen. Allein Gesine Schwan war hier um Sachlichkeit bemüht, der Rest war an polemischen Mist kaum zu überbieten.


Als ob es etwas gänzlich neues wäre, daß massig Honks durch die Gegend rennen und ihre Stimme bei einer BTW an den nächst besten Rattenfänger (= der, der am lautesten schreit)vergeben.  


Ahja...noch so ein fundierter Beitrag! Wer schreit denn hier? Welche Rattenfänger meinst Du denn und von welchen Honks sprichst Du?


Rattenfänger: Lucke
Honks: Von Links nach Rechts und wieder zurück... weil... ja, wieso eigentlich?


Ich korrigiere:

Rattenfänger: Lucke und Konsorten


DAS ist natürlich ein Argument! Hut ab!  


Aus dem Umstand, dass vormalige Linkenwähler nun die AfD gewählt haben sollen, abzuleiten, daß die AfD ja garkein rechtes Gedankengut aufweisen könne, ist hingegen ein wahres Spitzenargument. Ich gratuliere.    


Woher leitest Du denn dieses rechte Gedankengut ab? Oder entspricht das Parteiprogramm einfach nicht Deinem ideologischem linken Weltbild?
#
Hab von der AfD glaube ich das erste mal gehört, als eine Versammlung vor Partei Gründern bei der "Heute-Show" gezeigt wurde. Da sah ich auch das erste mal Herrn Lucke im Interview. Das kam dabei raus:

CVR (Interviewer): "Karl Albrecht Schachtschneider, um den Mann geht es."

Bernd Lucke: "Gut."

CVR: "Ist er Parteigründer?"

Bernd Lucke: "Nein. Herr Schachtschneider ist weder Parteigründer, noch Mitglied bei uns. Er unterstützt uns in unseren politischen Zielen, aber er gehört nicht der Partei an."

CVR: "Sie wissen aber schon, dass er damals mit Herrn Haider auch zusammen war und seine Politik unterstützt hat?"

Bernd Lucke: "Ich glaube nicht, dass Herr Haider ein Rechtsradikaler gewesen ist. Und ich glaube nicht, dass das in irgendeiner Form verboten gewesen ist, was Herr Schachtschneider dort gemacht hat, in so fern habe ich überhaupt kein Problem damit."


Zum Herrn Schachtschneider findet man unter anderem im Netz auch Folgendes:

Anton Maegerle kritisiert im SPD-nahen Informationsportal Blick nach Rechts die Aktivitäten Schachtschneiders bei rechtspopulistischen und rechtsextremen Gruppen und Parteien. Er nannte unter anderen dessen Auftritte am 10. März 2009 bei einer Veranstaltung der Bürgerbewegung pro Köln, am 30. Januar 2009 bei einem Kongress der FPÖ, als Sachverständiger im Sächsischen Landtag auf Einladung der NPD, als Referent im Studienzentrum Weikersheim, bei einer Sommerakademie von Leserkreisen der Jungen Freiheit, bei einem vom Verein zur Förderung der psychologischen Menschenkenntnis ausgerichteten Kongress und Auftritte neben Rechtsextremisten bei diversen Burschenschaften sowie einen Artikel Schachtschneiders in der rechtsextremen Zeitschrift Die Aula 2006

Anderer schöner Satz aus dem Heute-Show Beitrag

Teilnehmer 1: "Die Merkel hat uns wenigstens die Türken vom Leib gehalten. Bis jetzt. (Zeigt auf Karl Albrecht Schachtschneiders Buch "Islam") was die anderen nicht machen. Wenn die mal nicht mehr da ist, haben wir die sofort da. Sind wir sofort die Nord-Türkei Bin ich überzeugt."

Wer sich das mal angucken möchte: http://www.google.de/url?sa=t&rct=j&q=&esrc=s&frm=1&source=web&cd=1&cad=rja&ved=0CC8QtwIwAA&url=http%3A%2F%2Fwww.youtube.com%2Fwatch%3Fv%3Dta3iDnzBQ-I&ei=3gdEUpfEMMfX4AT9uYGICw&usg=AFQjCNFOLk5mngCk59KUbr5PRR9orUHjvA

Natürlich ist der Bericht extrem einseitig, da er einem Satire Magazin dient. Aber dass viele die Partei am rechten Rand sehen, scheint ja nicht von ungefähr zu kommen.

Da ich hoffe, dass die CDU nie auf die Idee kommt mit denen zusammenzuarbeiten (im Gegensatz zu Schill damals auf Landesebene), bin ich auch dagegen, dass die irgendwann in den Bundestag kommen, weil wir sonst wohl nur noch große Koalitionen bekommen.
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Aragorn schrieb:
miraculix250 schrieb:
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yeboah1981 schrieb:
Aragorn schrieb:
giordani schrieb:
"Ein Arzt spricht auch von entarteten Zellen" Lucke hat sich mit dem Gefasel klassisch richtig reingeritten.

Richtig, es ist ein Begriff aus der Biologie. Und es war genau der schlimme Verdienst der Nazis, biologistische Begriffe in die Politik zu tragen, in dem man von der Bevölkerung oder jener ominösen "Nation" als "Volkskörper" schwafelte, der auszumerzende "Geschwüre" mit sich herumtrage, der in "Nützlinge" und "Schädlinge" unterteilt wurde, was dazu führte das man letztere dann perfider weise auch mittels Schädlingsbekämpfungsmitteln ausmerzte
.
Man sollte außer VoWi-Wälzern auch mal ein bischen historische Sachliteratur und Philologen Viktor Kemperer lesen. Darf man von einem deutschen Professor erwarten.
Von seinem Wahlvolk wäre das natürlich zuviel verlangt. Steht in den DWN kein Link zu.


Auszug aus einem Bericht "DIE WELT":

"Dass Luckes Äußerungen teilweise aus der Runde als Diffamierung von Demokratie und Parlamentarismus allgemein gedeutet wurden, war allerdings nicht fair. Immerhin bezog sich in seiner vorbelasteten metaphorischen Anspielung der Ausdruck "Entartungen" nicht auf diese an sich, sondern auf den als respektlos empfundenen Umgang damit."

Stimmt. Da hatte Somuncu Quatsch gelabert.
Das ändert aber nix an giordanis Ausführungen. Der Versuch Luckes die Brisanz des Begriffes durch einen Bezug auf Krebsgeschwüre zu kaschieren, war schon ein klassisches Eigentor.


Zugegeben, die Formulierung ist "unglücklich" gewählt, andererseits welchen Begriff könnte man alternativ für "Entartung der Demokratie" verwenden? Degeneration? Zumal findet sich der Begriff "Entartung" immer noch in der Medizin, Physik oder auch Mathematik wieder. Allerdings war dadurch schon sonnenklar, daß hier wieder eine bestimmte "Gruppe" voll drauf anspringt.


Dem Professor war es offensichtlich nicht klar.


Das kann ich nicht beurteilen. Nur ich finde es schon sehr auffällig, wenn permanent und zwanghaft versucht wird und ich meine hier jetzt auch bestimmte Medien, Lucke und die AfD in die "rechte Ecke" zu stellen, denn wenn man nachschaut, wer letztendlich die AfD gewählt hat und die Mehrzahl kommt hier aus dem FDP- und DIE LINKE-Lager, müssten diese Wähler einem erheblichen Rechtsruck erlegen sein. Zudem war die Konstellation der anwesenden Protagonisten (ausser Lucke) nicht gerade €-kritisch eingestellt, sodass sich Lucke ständig rechtfertigen musste. Warum wird bei solchen Runden nicht noch ein anderer Gast eingeladen, der den € und die Rettungspolitik auch kritisch betrachtet? So etwas hat meiner Meinung nach Methode, um möglichst erst gar keine richtige Diskussion zuzulassen. Und wenn ich schon diesen "Brüllaffen" Stoiber sehe und reden höre, bekomme ich das kalte Kotzen. Allein Gesine Schwan war hier um Sachlichkeit bemüht, der Rest war an polemischen Mist kaum zu überbieten.


Als ob es etwas gänzlich neues wäre, daß massig Honks durch die Gegend rennen und ihre Stimme bei einer BTW an den nächst besten Rattenfänger (= der, der am lautesten schreit)vergeben.  


Ahja...noch so ein fundierter Beitrag! Wer schreit denn hier? Welche Rattenfänger meinst Du denn und von welchen Honks sprichst Du?


Rattenfänger: Lucke
Honks: Von Links nach Rechts und wieder zurück... weil... ja, wieso eigentlich?


Ich korrigiere:

Rattenfänger: Lucke und Konsorten


DAS ist natürlich ein Argument! Hut ab!  


Aus dem Umstand, dass vormalige Linkenwähler nun die AfD gewählt haben sollen, abzuleiten, daß die AfD ja garkein rechtes Gedankengut aufweisen könne, ist hingegen ein wahres Spitzenargument. Ich gratuliere.    


Woher leitest Du denn dieses rechte Gedankengut ab? Oder entspricht das Parteiprogramm einfach nicht Deinem ideologischem linken Weltbild?


Pass uff, jetzt kommts:

Weil mir ja die Ideologie der AfD als Superlinker nicht zusagt, KANN die AfD ja nur recht sein!



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