Alles rund um die AfD - 2018/19

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SGE_Werner schrieb:

Wenn ein Flüchtling, der voraussichtlich nicht minderjährig ist, seit 11 Monaten abgelehnter Asylbewerber ist und nicht abgeschoben wird, weil er angeblich minderjährig ist (was aber nie überprüft wurde) und mehrfach schon durch Gewaltausbrüche und Bedrohungen auffällig geworden ist und dann nach alle dem ein junges Mädel umbringt, dann wird das eben nicht dazu führen, dass dieses Vertrauen wiedergewonnen wird.

Wenn ein Mann in einer Beziehungstat eine Frau tötet, so handelt es sich um ein Problem des Gewaltverhältnisses zwischen den Geschlechtern, das ca. 150 Mal im Jahr, also fast alle zwei Tage, in Deutschland zum Ausbruch kommt.
Wenn dies in keinem dieser 150 Fälle jemals bundesweit berichtet und thematisiert wird, aber die Berichterstattung darüber in einem einzigen Fall bundesweite Empörung auslöst, weil der Täter aus Afghanistan kommt, dann handelt es sich um Rassismus.
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stefank schrieb:

Wenn ein Mann in einer Beziehungstat eine Frau tötet, so handelt es sich um ein Problem des Gewaltverhältnisses zwischen den Geschlechtern, das ca. 150 Mal im Jahr, also fast alle zwei Tage, in Deutschland zum Ausbruch kommt.
Wenn dies in keinem dieser 150 Fälle jemals bundesweit berichtet und thematisiert wird, aber die Berichterstattung darüber in einem einzigen Fall bundesweite Empörung auslöst, weil der Täter aus Afghanistan kommt, dann handelt es sich um Rassismus.        


Soll ich Dir jetzt die beiden Facebook-Beiträge von mir raussuchen, wo ich mich beklagt habe, dass über die Beziehungstat in Halle/Saale im Supermarkt, die einen ähnlichen Verlauf hatte, im Gegensatz zu Kandel kaum berichtet wurde... Ich habe sogar mal wieder paar Dinge fürs Bildblog zusammen getragen, um da die Unterschiede herauszuarbeiten...

Nur, um Dich gleich zu beruhigen, dass ich das genauso sehe wie Du. Das Opfer in Kandel ist den AfD-Anhängern völlig egal. Denen war nur wichtig, dass der Täter ein Afghane war.

Ändert aber nix daran, dass auch im Fall Mia wieder genug Dinge ans Tageslicht gekommen sind, die, wenn man ganz nüchtern mal die Sache betrachtet, nicht hätten sein müssen. Wir alle wissen zu gut, dass es immer zu Gewalttaten Einzelner kommen kann, dass man nicht alles verhindern kann. Dass nicht jeder Einzelfall, der von der AfD ausgeschlachtet wird, unsere Beachtung verdient. Wenn es aber um Fehler im System geht, die eine Tat begünstigt haben, dann kann ich darüber eben nicht mehr hinweg sehen. Da ist es mir völlig egal, ob es sich um Amri oder um den NSU handelt. Da haben staatliche Strukturen aus unterschiedlichen Gründen versagt. Da haben diverse Regelungen die Arbeit der Behörden gestört.

Da geht es mir gar nicht so sehr darum, dass die AfD aus diesen Fehlern Kapital schlagen könnte, sondern dass die späteren Opfer noch leben könnten.
Da kommt der Prozess-Optimierer in mir heraus. Systemische Schwächen verachte ich. Vor allem, wenn sie so offensichtlich sind.
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stefank schrieb:

Wenn ein Mann in einer Beziehungstat eine Frau tötet, so handelt es sich um ein Problem des Gewaltverhältnisses zwischen den Geschlechtern, das ca. 150 Mal im Jahr, also fast alle zwei Tage, in Deutschland zum Ausbruch kommt.
Wenn dies in keinem dieser 150 Fälle jemals bundesweit berichtet und thematisiert wird, aber die Berichterstattung darüber in einem einzigen Fall bundesweite Empörung auslöst, weil der Täter aus Afghanistan kommt, dann handelt es sich um Rassismus.        


Soll ich Dir jetzt die beiden Facebook-Beiträge von mir raussuchen, wo ich mich beklagt habe, dass über die Beziehungstat in Halle/Saale im Supermarkt, die einen ähnlichen Verlauf hatte, im Gegensatz zu Kandel kaum berichtet wurde... Ich habe sogar mal wieder paar Dinge fürs Bildblog zusammen getragen, um da die Unterschiede herauszuarbeiten...

Nur, um Dich gleich zu beruhigen, dass ich das genauso sehe wie Du. Das Opfer in Kandel ist den AfD-Anhängern völlig egal. Denen war nur wichtig, dass der Täter ein Afghane war.

Ändert aber nix daran, dass auch im Fall Mia wieder genug Dinge ans Tageslicht gekommen sind, die, wenn man ganz nüchtern mal die Sache betrachtet, nicht hätten sein müssen. Wir alle wissen zu gut, dass es immer zu Gewalttaten Einzelner kommen kann, dass man nicht alles verhindern kann. Dass nicht jeder Einzelfall, der von der AfD ausgeschlachtet wird, unsere Beachtung verdient. Wenn es aber um Fehler im System geht, die eine Tat begünstigt haben, dann kann ich darüber eben nicht mehr hinweg sehen. Da ist es mir völlig egal, ob es sich um Amri oder um den NSU handelt. Da haben staatliche Strukturen aus unterschiedlichen Gründen versagt. Da haben diverse Regelungen die Arbeit der Behörden gestört.

Da geht es mir gar nicht so sehr darum, dass die AfD aus diesen Fehlern Kapital schlagen könnte, sondern dass die späteren Opfer noch leben könnten.
Da kommt der Prozess-Optimierer in mir heraus. Systemische Schwächen verachte ich. Vor allem, wenn sie so offensichtlich sind.
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Ich freue mich, dass du gleich siehst, dass ich in keinster Weise deiner Argumentation etwas Rassistisches unterstellen will. Warum auch.

Nun müssen wir aber auch die zwei Stränge der Argumentation sauber trennen. Die Kritik an dem Versagen staatlicher Stellen in allen Ebenen kann gar nicht deutlich genug geäußert werden, und erstreckt sich auf sämtliche Bereiche des obrigkeitlichen Handelns, weit über mit den Flüchtlingen zusammenhängenden Fragen hinaus. Die Gründe hierfür reichen von Schlamperei bis Korruption, in einem Ausmaß, das jeder Bananenrepublik zur Ehre gereichen würde.

Daraus aber irgendeinen Bezug zum gemeinen AfD-Wähler zu ziehen, ist ein kapitaler Fehlschluss. Und dies nicht etwa nur, weil die AfD keinerlei Lösung dieser Probleme darstellt, wie du ja immer wieder dankenswerterweise herausgearbeitet hast. Vielmehr verkennst du völlig, dass die AfD deswegen keine konkreten Angebote für den Wähler abgeben muss, weil sie stattdessen auf das völkische Denken und den latenten Rassismus in Teilen der Bevölkerung setzen kann. Und dieser Rattenfängerei hilft man nicht dadurch ab, dass man die damit verbunden Einstellungen anerkennt und selbst propagiert, in dem man eine entsprechende Politik macht, wie es etwa die CSU versucht.
Dies ist unabhängig davon falsch, ob, wie es derzeit aussieht, die hiervon angezogegene Wähler lieber gleich das völkische Original wählen. Sondern es ist falsch, weil es faschistische Politik ist. Und die ist ein Verbrechen, egal wer sie verbreitet, ob Höcke, Seehofer oder La Fontaine.

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Ich freue mich, dass du gleich siehst, dass ich in keinster Weise deiner Argumentation etwas Rassistisches unterstellen will. Warum auch.

Nun müssen wir aber auch die zwei Stränge der Argumentation sauber trennen. Die Kritik an dem Versagen staatlicher Stellen in allen Ebenen kann gar nicht deutlich genug geäußert werden, und erstreckt sich auf sämtliche Bereiche des obrigkeitlichen Handelns, weit über mit den Flüchtlingen zusammenhängenden Fragen hinaus. Die Gründe hierfür reichen von Schlamperei bis Korruption, in einem Ausmaß, das jeder Bananenrepublik zur Ehre gereichen würde.

Daraus aber irgendeinen Bezug zum gemeinen AfD-Wähler zu ziehen, ist ein kapitaler Fehlschluss. Und dies nicht etwa nur, weil die AfD keinerlei Lösung dieser Probleme darstellt, wie du ja immer wieder dankenswerterweise herausgearbeitet hast. Vielmehr verkennst du völlig, dass die AfD deswegen keine konkreten Angebote für den Wähler abgeben muss, weil sie stattdessen auf das völkische Denken und den latenten Rassismus in Teilen der Bevölkerung setzen kann. Und dieser Rattenfängerei hilft man nicht dadurch ab, dass man die damit verbunden Einstellungen anerkennt und selbst propagiert, in dem man eine entsprechende Politik macht, wie es etwa die CSU versucht.
Dies ist unabhängig davon falsch, ob, wie es derzeit aussieht, die hiervon angezogegene Wähler lieber gleich das völkische Original wählen. Sondern es ist falsch, weil es faschistische Politik ist. Und die ist ein Verbrechen, egal wer sie verbreitet, ob Höcke, Seehofer oder La Fontaine.

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stefank schrieb:

Und dieser Rattenfängerei hilft man nicht dadurch ab, dass man die damit verbunden Einstellungen anerkennt und selbst propagiert, in dem man eine entsprechende Politik macht, wie es etwa die CSU versucht.


Ich sehe das Problem dahin gehend, dass die CSU viel zu offensichtlich nur versucht, der AfD in Punkto Rechtspopulismus hinterherzuhecheln. Beispiel Altersfeststellungen minderjährige Flüchtlinge... Jahrelang nix zu hören von der CSU. Die ist in der Regierung! Die hätte einfach ein Gesetz auf den Weg bringen können im Kabinett und mit der SPD einen gangbaren Kompromiss aushandeln können.

Dann passiert irgendwas Dummes, die AfD springt mit ihrem rechtsradikalen Gedankengut drauf an und schlachtet es populistisch aus und was passiert? Die CSU springt auf den Zug auf und will plötzlich handeln (so hart und so schnell wie möglich).

Ohne die CSU-Konzepte gutheißen zu wollen. Aber die sollten lieber Politik machen, statt Rechtspopulismus oder Wahlkampf. Wenn sie Politik machen würden oder die Konsequenzen ziehen würden, wenn die CDU nicht mitmacht, würden sie definitiv glaubwürdiger da stehen, als wenn sie nur der AfD nach dem Mund reden.
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Übrigens zum Thema UmA , weil ich damit ja beruflich zu tun habe... Da geht es ohnehin weniger darum, ob da jemand dann eine Straftat begeht oder nicht. An der Begleitung minderjähriger Flüchtlinge hängt im Bereich der Jugendhilfe dermaßen viel dran, ganz zu schweigen von der praktischen Überlastung bestehender Jugendhilfeangebote und der Neuerrichtung neuer Angebote, die aber teilweise nicht mal den Standards entsprechen können oder erst nach einiger Zeit. Verbunden ist das mit einem hohen finanziellen Aufwand. Wenn 35 % der UmA beim Alter geschummelt haben, dann reden wir hier von einem Differenzbetrag im hohen dreistelligen Millionenbetrag pro Jahr, evtl. auch im knappen Milliardenbereich.

Dass man erst bei Straftaten da Altersprüfungen macht, wenn es um einen solchen Aufwand und bürokratischen Rattenschwanz dahinter geht, verstehe ich nicht. Da verstehe ich auch die SPD nicht. Es geht hier eben nicht nur um die Erschleichung von Leistungen, es geht da auch darum, dass wirkliche UmA oder Mitschüler falscher UmA nicht darunter leiden. Allein der Betreuungsschlüssel ist durch die schiere Masse bei z.B. betreuten Einzelwohnen für UmA nicht in vernünftigem Maß einzuhalten.

Es kann doch nicht sein, dass wir die Identitätsfeststellung so fahrlässig betreiben und dann erst reagieren, wenn es in direktem Zusammenhang mit einem Tötungsdelikt steht, damit dieser Zusammenhang auch schön zu sehen ist und man das Gefühl hat, dass man den Rechten hinterherhechelt. So was Dämliches.

So, jetzt habe ich mal meinen Wutbürger raus gelassen für heute. Steckt mich jemand jetzt in die AfD-Schublade?
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SGE_Werner schrieb:

So, jetzt habe ich mal meinen Wutbürger raus gelassen für heute. Steckt mich jemand jetzt in die AfD-Schublade?

Ja Werner, das hast du. Leider hast du dich aber auch dazu verstiegen es nur wenig genau mit der Realität zu halten!

SGE_Werner schrieb:

Übrigens zum Thema UmA , weil ich damit ja beruflich zu tun habe...

Du meinst, als Verwaltungsmensch hast du mit den Zahlen und Kosten rund um die UMAs zu tun, das sehe ich schon richtig oder?
Nun, ich habe mit den Menschen persönlich zu tun.
SGE_Werner schrieb:

An der Begleitung minderjähriger Flüchtlinge hängt im Bereich der Jugendhilfe dermaßen viel dran, ganz zu schweigen von der praktischen Überlastung bestehender Jugendhilfeangebote und der Neuerrichtung neuer Angebote, die aber teilweise nicht mal den Standards entsprechen können oder erst nach einiger Zeit. Verbunden ist das mit einem hohen finanziellen Aufwand. Wenn 35 % der UmA beim Alter geschummelt haben, dann reden wir hier von einem Differenzbetrag im hohen dreistelligen Millionenbetrag pro Jahr, evtl. auch im knappen Milliardenbereich.

Ja, die Versorgung von Kindern oder Jugendlichen im Vollstationären Bereich ist teuer und aufwändig. Tatsächlich hatten wir Ende 2015/Anfang 2016 die Situation, dass wir im Bereich der stationären Jugendhilfe Engpässe hatten. Landauf, Landab wurden dann neue Einrichtungen, größtenteils speziell für unbegleitete minderjährige Geflüchtete aufgemacht. Ja, es kam da auch zu vermehrtem Augenzudrücken seitens der Heimaufsicht. Allerdings, soweit mir bekannt ist, nur sehr vorübergehend. Danach wurde zumindest in Bayern versucht die Standards einzuhalten. Mittlerweile haben bereits einige der geschaffenen Einrichtungen wieder zu gemacht. Es kann nicht die Rede davon sein, dass hier noch Engpässe bestünden, im Gegenteil. 2017 kamen kaum mehr Geflüchtete nach Deutschland. Die vegetieren in der Türkei in irgendwelchen Lagern vor sich hin oder landen auf irgend einem Sklavenmarkt in Lybien. So gesehen dürfte in dieser Beziehung die Welt des von dir skizzierten Durchschnitts-AfDlers in Ordnung sein.

SGE_Werner schrieb:

Dass man erst bei Straftaten da Altersprüfungen macht, wenn es um einen solchen Aufwand und bürokratischen Rattenschwanz dahinter geht, verstehe ich nicht. Da verstehe ich auch die SPD nicht. Es geht hier eben nicht nur um die Erschleichung von Leistungen, es geht da auch darum, dass wirkliche UmA oder Mitschüler falscher UmA nicht darunter leiden. Allein der Betreuungsschlüssel ist durch die schiere Masse bei z.B. betreuten Einzelwohnen für UmA nicht in vernünftigem Maß einzuhalten.

Hier wird es dann jetzt völlig hanebüchen!
Die Altersprüfung wird gemacht. Und wie. Als der große Run Mitte 2015 losging, wurde in Bayern von der Staatsregierung verfügt, dass das Landesjugendamt die Jugendämter in Bayern anweisen solle, die Altersprüfung durchzuführen. Um das auf den Punkt zu bringen: Sozialpädagogen wurden beauftragt durch eine Befragung festzustellen, ob Menschen aus einer völlig anderen Kultur, mit völlig anderen Sozialisationsbedingungen die dem angegebenen Alter entsprechende Reife vorweisen. Unser Hinweis, dass wir in keiner Weise qualifiziert wären, diese Prüfung vorzunehmen wurde abgeschmettert. Ich habe mich geweigert! Aber natürlich haben sich Kollegen gefunden, die das gemacht haben.
Einmal geprüft, so wie die Staatsregierung das festgelegt hat  - was für ein Hohn, dass der Herrmann sich jetzt hinstellt und flächendeckende Altersprüfung fordert - bedeutet, dass ein gültiger Verwaltungsakt stattgefunden hat und das Alter der "geprüften" Person damit rechtsgültig feststand.
Wie gesagt: Wenn sich die bayrische Staatsregierung jetzt nicht entblöden kann sowas raus zu lassen, dann kann ich nicht so viel fressen wie ich kotzen möchte. Rückmeldung dazu wie völlig unprofessionell ihre damalige Regelung war, hatten sie zur Genüge. Auch von Berufsverbänden (GEW, Beamtenbund) wurde das thematisiert. Hat nur keine Sau interessiert! Schön dass du diese Geige mitspielst. Da du mit den UMAs arbeitest: Wusstest du von dieser Praxis nichts oder macht man das in BW anders?
Zur Mähr, die anderen würden drunter leiden möchte ich jetzt nichts sagen, damit ich nicht ausfällig werde!

SGE_Werner schrieb:

So was Dämliches.


An dieser Stelle muss ich dir mal recht geben!
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SGE_Werner schrieb:

Dass man erst bei Straftaten da Altersprüfungen macht, wenn es um einen solchen Aufwand und bürokratischen Rattenschwanz dahinter geht, verstehe ich nicht.




eine korrekte altersfeststellung ist sehr schwierig bis unmöglich. fachleute kritisieren deshalb die vorstöße in diese richtung als augenwischerei

http://www.b-umf.de/images/Stellungnahme_zur_Forderung_nach_medizinischer_Alterssch%C3%A4tzung.pdf
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Xaver08 schrieb:

SGE_Werner schrieb:

Dass man erst bei Straftaten da Altersprüfungen macht, wenn es um einen solchen Aufwand und bürokratischen Rattenschwanz dahinter geht, verstehe ich nicht.




eine korrekte altersfeststellung ist sehr schwierig bis unmöglich. fachleute kritisieren deshalb die vorstöße in diese richtung als augenwischerei

http://www.b-umf.de/images/Stellungnahme_zur_Forderung_nach_medizinischer_Alterssch%C3%A4tzung.pdf


Das kommt ja noch dazu. Man müsste ein aufwändiges forensisches Gutachten für JEDEN einzelnen anfordern. Das würde extrem viel Zeit und Geld kosten. Deshalb hat man den Weg des geringsten Widerstands gewählt. Jetzt, da man sehenden Auges diese Fakten geschaffen hat, instrumentalisiert man im vollen Wissen darum die eigenen Beschlüsse um zu hetzen!
Widerwärtig wohin das führt wenn man versucht die braunen Massen wieder einzufangen!
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Um das noch abzuschließen: Ich weiß nicht was dich Werner geritten hat, hier einen Argumentationsstrang zu flechten, der quasi rechtfertigt warum man AfD wählen könne. Diese Logik greift allein deshalb schon zu kurz, weil jeder, wirklich jeder der sich auch nur annähernd für Politik und politische Lösungen interessiert nachvollziehen kann, dass die AfD keine konservativen CDU Positionen aufgreift, sonder knallhart auf der Klaviatur eines üblen Rechtspopulismus spielt, dabei in gewissen Grenzen auch von stilistischen Anleihen aus extrem dunkler Zeit nicht halt macht.
Der weitere Verlauf der Diskussion, vor allem der Teil in dem du mit stefank vernünftigen Austausch pflegst, macht klar, dass du diesen Argumentationsstrang wider besseren Wissens angeboten hast.
Was geht denn bei dir? Lust an der Provokation?
So leistet man mehr Vorschub als damit immer wieder klar zu benennen, dass wer sich mit der AfD einlässt jede Distanz zu rechtsradikaler Politik verliert!
Das war kein Ruhmesblatt!
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SGE_Werner schrieb:

Ein Wähler, bis jetzt immer Unionswähler, möchte, dass der Staat funktioniert, dass der Staat ihn schützt. Dass jemand, der betrügt, bestraft wird.

Werner, allein das ist ja schon verrückt. Wegen der Paar Hansel, die sich Asyl erschleichen oder ihr Alter verschleiern, regt er sich auf, der Schutzbedürftige? Die sich vielleicht zu Unrecht ein paar Euro aus unseren Sozialsystemen erschleichen? Da wird er fuchsig und wählt rechtsradikal?

Was wählt er denn, wenn er vom Diesel-Abgas-Skandal erfährt? Von Hunderttausenden betrogener Autofahrer, deren Fahrzeug von heute auf morgen keinen Pfifferling mehr wert ist? Was wählt er, wenn man ihm sagt, dass die Autobauer dazu nur mit den Schultern zucken und "selber schuld" sagen?  Welche Partei, wenn er erst mal von milliardenschweren Steuerhinterziehungen erfährt? Wenn er erfährt, dass 10.000 Jahre lang strahlender Atommüll noch weggeräumt werden muss? Was wählt er, wenn er von Hunderten von Brandanschlägen auf Massenunterkünfte erfährt? Was, wenn er Kunde davon bekommt, dass Burglind nur ein Späßchen war angesichts dessen, was uns in den kommenden Jahren noch bevorsteht? Wenn ihm jemand sagt, dass von den ganz tollen Beschäftigungsverhältnissen in unserem Land soundsoviel Prozent prekär sind?

Hoffentlich sagt es ihm keiner. Weiß der Himmel, was der dann wählt, wenn er all das und noch viel mehr erfährt.
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WA, die von Dir genannten Themen interessieren -ja, eine Unterstellung meinerseits- den AfD Wähler wohl nicht.
I.d.R. geht es um die Flüchtlings/Asyl Debatte und jeder Missbrauch und jeder Todesfall etc. ist Wasser auf die Mühlen.
Dass dies kein Grund für mich ist diese Partei zu wählen, dürfte klar sein. Wir haben da selbstverständlich die gleiche Meinung.
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Wenn ich auf die Twitter oder Facebook Seite von denen gehe und mir das anschaue , sehe ich alles. Die haben nur ein oder zwei Themen . Da werden in einfacher Sprache Zuwanderungsthemen verwurstet. Immer in einem oder zwei Sätzen. Plakativ , vereinfachend. Meist falsch oder halbfalsc.  Wer angesprochen wird ist klar. Wer will eigentlich so sein ? Das ist doch so  als wenn ich freiwillig von jeglicher Intelligenz Abschied nehme.
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Ich habe schon immer, wie es meine Art ist, behauptet das wir ein Potenzial von 30% +-5  AFD-Wählerschaft  haben. Diese sind noch oder waren oft gut versteckt am "Stammtisch" der anderen Politischen Parteien. Nichtwähler?

Und Werner du bist ein Intelligenter Mensch, aber ich will dir hier nicht folgen! Auch weil das was du beschreibst überhaupt keine Lösung bietet.  Gar keine!
Was wir hier in der Bundesrepublik Deutschland u.a. mit, lean Management, Schlankem Staat, Shareholder value usw. erreicht haben ist u.a.: soziale Kälte, viele sind Abgehängt (nicht nur gefühlt) , dazu passt was der Focus dazu vor einem Jahr vollkommen nüchtern schrieb,  Nach unseren vorläufigen Berechnungen dürften die Geldvermögensbestände der privaten Haushalte in Deutschland im letzten Jahr um rund 230 Milliarden Euro auf 5,7 Billionen Euro gestiegen sein. Mit 4,1 Prozent lag der Anstieg nur wenig unter dem des Vorjahres (+4,8 Prozent)..

PS wenn ich jetzt aus meiner einfachen Sicht beschreibe was rund um das Mensch sein ,allein im Osten von Frankfurt, alles alles schief läuft, so sprengte das natürlich den Rahmen hier. (Ich werde ein bzw. eins von hundert und für alle greifbares, kleines, symobliches Infrostruktur-Beispiel dokumentiern. Nach dem ich es vorab an Janine Wissler und Peter Feldmann geschickt habe gerne veröffentlichen)
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wie peinlich

Frau Dr. Christina Baum AFD , MdL BaWü, fordert die Abschaffung von §130 StGB (Volksverhetzung)  Q

Kann man so machen! Es sind die Vorläufer einer sehr gefährlichen Entwicklung
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FA... Es ist in BaWü teilweise anders gelaufen. Ich kenne mehrere hundert Träger von JH-Einrichtungen...

Das ist leider einfach auch Ländersache.

Zum Rest sage ich nix mehr. Irgendwann werden wahrscheinlich auch die 50 Prozent Mitte-Wähler die AfD wählen, wenn man von den Linken wegen Positionen, die 70 Prozent vertreten, schon in die rechte Ecke verschoben wird.

Man kann mir ja widersprechen und gegen argumentieren , aber dieses persönliche nervt tierisch. Da war es ja fast angenehmer, mit Dirty Harry oder pelo zu diskutieren.
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FA... Es ist in BaWü teilweise anders gelaufen. Ich kenne mehrere hundert Träger von JH-Einrichtungen...

Das ist leider einfach auch Ländersache.

Zum Rest sage ich nix mehr. Irgendwann werden wahrscheinlich auch die 50 Prozent Mitte-Wähler die AfD wählen, wenn man von den Linken wegen Positionen, die 70 Prozent vertreten, schon in die rechte Ecke verschoben wird.

Man kann mir ja widersprechen und gegen argumentieren , aber dieses persönliche nervt tierisch. Da war es ja fast angenehmer, mit Dirty Harry oder pelo zu diskutieren.
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SGE_Werner schrieb:

FA... Es ist in BaWü teilweise anders gelaufen. Ich kenne mehrere hundert Träger von JH-Einrichtungen...

Das ist leider einfach auch Ländersache.

Zum Rest sage ich nix mehr. Irgendwann werden wahrscheinlich auch die 50 Prozent Mitte-Wähler die AfD wählen, wenn man von den Linken wegen Positionen, die 70 Prozent vertreten, schon in die rechte Ecke verschoben wird.

Man kann mir ja widersprechen und gegen argumentieren , aber dieses persönliche nervt tierisch. Da war es ja fast angenehmer, mit Dirty Harry oder pelo zu diskutieren.

Das hast du jetzt aber reflexhaft in den falschen Hals bekommen!
Du selbst hattest eingeräumt, hier mal den Wutbürger gegeben zu haben.
Ich unterstelle dir in keiner Weise, dass du eine irgendwie geartete Affinität zu Rechten hast. Ich glaube Nur, dass dein "Weg des Verstehens" von AfD Sympathisanten der falsche Ansatz ist. Das ist kein persönlicher Angriff sondern eine Rückmeldung, diesmal zu einem emotional verfassten Beitrag von dir.
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FA... Es ist in BaWü teilweise anders gelaufen. Ich kenne mehrere hundert Träger von JH-Einrichtungen...

Das ist leider einfach auch Ländersache.

Zum Rest sage ich nix mehr. Irgendwann werden wahrscheinlich auch die 50 Prozent Mitte-Wähler die AfD wählen, wenn man von den Linken wegen Positionen, die 70 Prozent vertreten, schon in die rechte Ecke verschoben wird.

Man kann mir ja widersprechen und gegen argumentieren , aber dieses persönliche nervt tierisch. Da war es ja fast angenehmer, mit Dirty Harry oder pelo zu diskutieren.
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SGE_Werner schrieb:

Irgendwann werden wahrscheinlich auch die 50 Prozent Mitte-Wähler die AfD wählen, wenn man von den Linken wegen Positionen, die 70 Prozent vertreten, schon in die rechte Ecke verschoben wird.



da bin ich optimistisch und ggf. naiv, dass dies nicht eintritt, für so dumm halte ich unsere Bevölkerung nicht.
Ja, mir ist bewusst, dass Du extra überspitzt hast.
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Übrigens zum Thema UmA , weil ich damit ja beruflich zu tun habe... Da geht es ohnehin weniger darum, ob da jemand dann eine Straftat begeht oder nicht. An der Begleitung minderjähriger Flüchtlinge hängt im Bereich der Jugendhilfe dermaßen viel dran, ganz zu schweigen von der praktischen Überlastung bestehender Jugendhilfeangebote und der Neuerrichtung neuer Angebote, die aber teilweise nicht mal den Standards entsprechen können oder erst nach einiger Zeit. Verbunden ist das mit einem hohen finanziellen Aufwand. Wenn 35 % der UmA beim Alter geschummelt haben, dann reden wir hier von einem Differenzbetrag im hohen dreistelligen Millionenbetrag pro Jahr, evtl. auch im knappen Milliardenbereich.

Dass man erst bei Straftaten da Altersprüfungen macht, wenn es um einen solchen Aufwand und bürokratischen Rattenschwanz dahinter geht, verstehe ich nicht. Da verstehe ich auch die SPD nicht. Es geht hier eben nicht nur um die Erschleichung von Leistungen, es geht da auch darum, dass wirkliche UmA oder Mitschüler falscher UmA nicht darunter leiden. Allein der Betreuungsschlüssel ist durch die schiere Masse bei z.B. betreuten Einzelwohnen für UmA nicht in vernünftigem Maß einzuhalten.

Es kann doch nicht sein, dass wir die Identitätsfeststellung so fahrlässig betreiben und dann erst reagieren, wenn es in direktem Zusammenhang mit einem Tötungsdelikt steht, damit dieser Zusammenhang auch schön zu sehen ist und man das Gefühl hat, dass man den Rechten hinterherhechelt. So was Dämliches.

So, jetzt habe ich mal meinen Wutbürger raus gelassen für heute. Steckt mich jemand jetzt in die AfD-Schublade?
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SGE_Werner schrieb:

Dass man erst bei Straftaten da Altersprüfungen macht, wenn es um einen solchen Aufwand und bürokratischen Rattenschwanz dahinter geht, verstehe ich nicht.

Welche Vorteile hat denn jemand konkret, der als minderährig gilt?
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SGE_Werner schrieb:

Dass man erst bei Straftaten da Altersprüfungen macht, wenn es um einen solchen Aufwand und bürokratischen Rattenschwanz dahinter geht, verstehe ich nicht.

Welche Vorteile hat denn jemand konkret, der als minderährig gilt?
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AdlerBonn schrieb:

Welche Vorteile hat denn jemand konkret, der als minderährig gilt?



       


was genau meinst du? Strafzumessung usw. Oder Asyl bzw. "Bleiberecht"
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Ich kann auch keine AfD Wähler verstehen, aber Werner hat insofern recht, dass mangels einer Vision oder Werten der (mittlerweile nicht mehr ganz so) großen Parteien (SPD und CDU) die Menschen sich in einem politischen Vakuum befinden.

Es ist nun mal so, dass unsere Gesellschaft/Politik die Ersatzreligion Marktwirtschaft/Kapitalismus erschaffen hat, wo Werte wie Ehrlichkeit, Vertrauenswürdigkeit, Mäßigung komplett untergraben sind. Dadurch sind verbindende Elemente, die unsere Gesellschaft zusammenhalten, ausgehöhlt. Frei nach Brecht: "Erst kommt das Fressen, dann die Moral!" Ich bin kein Linker, aber das eine Frau Klatten durch ihr Kapital in einem Jahr 1 Milliarde Euro "verdient", ohne auch nur eine Stunde gearbeitet zu haben, zeigt deutlich, dass das Märchen einer Leistungsgesellschaft nicht mehr aufrecht zu erhalten ist.

Die so genannten etablierten Parteien haben nun mal versagt, sind zum Teil korrupt (offener Lobbyismus) und völlig frei von Visionen und Werten. Sie reagieren nur auf Symptome.

Jetzt kommen noch globale Krisen hinzu. Wir merken immer mehr, dass die Probleme nicht mehr national gelöst werden können. Das macht Angst. Und dann noch die Flüchtlingskrise...

Die AfD ist in dieses Vakuum vorgestoßen und hat an die niedersten Instinkte in der Bevölkerung appelliert. "Endlich mal eine Partei, die an mich denkt. Die sagt, dass sie für mich Politik macht. Ich bin gefühlt was Besseres, da ich deutsch bin. Die anderen (Fremden) sind die Ursachen für unsere Probleme!"

Die gleiche Argumentationskette bedient übrigens auch das iranisch-faschistische Regime, um mal ein aktuelles tagespolitisches Beispiel zu bemühen. Nur musst du dort deutsch mit Moslem ersetzen und Fremde mit "der Westen, die USA und Israel".

Das die AfD gar kein Problem lösen, sondern alles verschlimmern wird, steht außer Frage. Anschauungsbeispiele gibt es in der Geschichte und auch heute zu Genüge.
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SGE_Werner schrieb:

Dass man erst bei Straftaten da Altersprüfungen macht, wenn es um einen solchen Aufwand und bürokratischen Rattenschwanz dahinter geht, verstehe ich nicht.

Welche Vorteile hat denn jemand konkret, der als minderährig gilt?
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AdlerBonn schrieb:

SGE_Werner schrieb:

Dass man erst bei Straftaten da Altersprüfungen macht, wenn es um einen solchen Aufwand und bürokratischen Rattenschwanz dahinter geht, verstehe ich nicht.

Welche Vorteile hat denn jemand konkret, der als minderährig gilt?

Ein unbegleiteter minderjähriger Geflüchteter wird nach Paragraph 27 i.V.m. Paragraph 33 oder 34 SGB VIII betreut. Das heißt, dass eine normale Versorgung im Rahmen der Jugenhilfe im Vollstationärem Bereich (33 = Pflegefamilie, 34 = Heimerziehung) geleistet wird. Neben der wesentlich angenehmeren Wohnform im Vergleich zu einer Asylbewerberunterkunft wird auch Förderung und Betreuung durch pädagogisches Fachpersonal geleistet und ein gerichtlich bestellter Vormund zur Seite gestellt. Darüber hinaus können nach geltender Rechtslage alleinstehende minderjährige Geflüchtete nicht einfach abgeschoben werden, unabhängig von der Lage im Herkunftsland.
Das nur mal als grobe Zusammenfassung. Da gibt es noch mehr Details.
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wie peinlich

Frau Dr. Christina Baum AFD , MdL BaWü, fordert die Abschaffung von §130 StGB (Volksverhetzung)  Q

Kann man so machen! Es sind die Vorläufer einer sehr gefährlichen Entwicklung
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Bin ja sonst immer für Legalize it aber hier wirklich nicht. Aber wenn man sich immer zum Horst macht, sobald man den Mund aufmacht, kann man schon mal verzweifeln...
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SGE_Werner schrieb:

FA... Es ist in BaWü teilweise anders gelaufen. Ich kenne mehrere hundert Träger von JH-Einrichtungen...

Das ist leider einfach auch Ländersache.

Zum Rest sage ich nix mehr. Irgendwann werden wahrscheinlich auch die 50 Prozent Mitte-Wähler die AfD wählen, wenn man von den Linken wegen Positionen, die 70 Prozent vertreten, schon in die rechte Ecke verschoben wird.

Man kann mir ja widersprechen und gegen argumentieren , aber dieses persönliche nervt tierisch. Da war es ja fast angenehmer, mit Dirty Harry oder pelo zu diskutieren.

Das hast du jetzt aber reflexhaft in den falschen Hals bekommen!
Du selbst hattest eingeräumt, hier mal den Wutbürger gegeben zu haben.
Ich unterstelle dir in keiner Weise, dass du eine irgendwie geartete Affinität zu Rechten hast. Ich glaube Nur, dass dein "Weg des Verstehens" von AfD Sympathisanten der falsche Ansatz ist. Das ist kein persönlicher Angriff sondern eine Rückmeldung, diesmal zu einem emotional verfassten Beitrag von dir.
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FrankenAdler schrieb:

Ich glaube Nur, dass dein "Weg des Verstehens" von AfD Sympathisanten der falsche Ansatz ist.


Es geht mir um die Probleme in unserer Gesellschaft/Politik, die gewisse Wählerschaften zur AfD getrieben haben. Und wenn ich die Probleme genauso sehe, geht es mir weniger um das Verstehen der AfD Sympathisanten (ich weiß nicht, wie man mit dieser Partei sympathisieren kann, wo jemand wie Höcke oder Maier wichtige Positionen einnehmen), als um deren sachlichen Anliegen, auch wenn die gefühlt bei manchen AfD-Anhängern vor lauter Schaum vorm Mund ja kaum noch durchdringen.

Und zu diesen Problemen zählt z.B. die Überforderung der Institutionen mit 1 Mio Flüchtlinge und die Folgewirkungen dessen. Der Unterschied ist, dass ich das aber sachlich angehen will und nicht die Flüchtlinge dafür verantwortlich mache. So unhuman, wie es manche AfDler sind, die dann nur gegen die Flüchtlinge hetzen oder von Einzelnen auf Alle schließen oder die einfach nur verlogen sind, bin ich ja hoffentlich nicht.

Ich kenne eben Menschen, die konstante CDU-Wähler sind, aber die AfD gewählt haben, weil sie dieses Staatsversagen und sorry, ich nenne es wirklich so, nicht unkommentiert lassen wollen. Und wenn niemand Verantwortung für das Versagen auf mehreren Ebenen übernimmt, dann darf man sich nicht wundern, wenn die AfD ihre Stimmanteile hält.

Es geht mir weniger um eine rechtere Politik, als um eine konsequentere Durchsetzung bestehender Gesetze. Und es geht mir darum, dass die Verantwortlichen auf kommunaler und Landes-Ebene mit dem ausgestattet werden, was sie benötigen, um diese Menschen auch zu integrieren. Und da hapert es gewaltig, wie ich mittlerweile selbst feststellen durfte. Wir können nicht hunderttausende junge Menschen , zu einem erheblichen Teil ohne Abschluss, einfach so integrieren. Das kostet Geld, das kostet Personal, das kostet Zeit. Und es ist mit vielen Rückschlägen verbunden. Wenn es aber an alledem fehlt und auch noch an Akzeptanz und Geduld in Teilen der Bevölkerung, dann kann das auf Dauer nur darin enden, dass die einzige Partei, die gegen all das ist, gewählt wird.

Es gibt eben einen nicht unerheblichen Teil an Wähler, die gegen die Flüchtlingspolitik, gegen Migration im größeren Ausmaß (Nettozuwanderung im mittleren sechsstelligen Bereich z.B.) , gegen die Auswirkungen der Globalisierung usw. sind. Wenn keine Partei mehr auf diese wahrscheinlich 30, 40 % der Bevölkerung eingeht und die AfD alleine sich um diese Menschen kümmern darf, dann darf man sich eben auch nicht beschweren.
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Ergänzend: Wir brauchen eine Partei, die diese Sorgen ernst nimmt, sie aber nicht noch weiter verschärft indem sie Öl ins Feuer gießt, wie z.B. die CSU.

Aber leider handeln viele Parteien immer noch nach:

https://www.youtube.com/watch?v=cE4BWvJDCGc


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