Freistaat Bayern

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Den Ansatz, den Söder jetzt verfolgt, finde ich übrigens gut: Ökologie und Landwirtschaft miteinander versöhnen. Sehr gut finde ich den sogar. Denn die Last hierzu lag bislang alleine auf den Schultern der Biobauern und der - allerdings kaum mehr lebensfähigen - kleinbäuerlichen Betriebe.

Also, MS: das hört sich ja schon mal gut an. Bis jetzt sind es allerdings nur Worte.
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WuerzburgerAdler schrieb:

Den Ansatz, den Söder jetzt verfolgt, finde ich übrigens gut: Ökologie und Landwirtschaft miteinander versöhnen. Sehr gut finde ich den sogar. Denn die Last hierzu lag bislang alleine auf den Schultern der Biobauern und der - allerdings kaum mehr lebensfähigen - kleinbäuerlichen Betriebe.

Also, MS: das hört sich ja schon mal gut an. Bis jetzt sind es allerdings nur Worte.

Nun sind Worte auch umgesetzt. Es gab einen runden Tisch und alle sind zufrieden. Die Umwelt- und Bienenschützer, die Bauern, die Regierung.
Das Naturschutzgesetz wird ergänzt.

   «Ziel ist, die landwirtschaftlich genutzten Flächen des Landes nach und nach, bis 2025 mindestens 20% und bis 2030 mindestens 30%, gemäß den Grundsätzen des ökologischen Landbaus ... zu bewirtschaften.»

   «Die Ziele und Aufgaben des Naturschutzes und der Landschaftspflege werden bei der pädagogischen Aus- und Fortbildung, in den Lehr- und Bildungsplänen und bei den Lehr- und Lernmitteln berücksichtigt.»

   «Es ist verboten, den Grundwasserstand in Nass- und Feuchtgrünland sowie -brachen abzusenken.»

   «Feldgehölze, Hecken, Säume, Baumreihen, Lesesteinhaufen, Natursteinmauern, natürliche Totholzansammlungen, Feldraine und Kleingewässer als naturbetonte Strukturelemente der Feldflur zu beeinträchtigen.»

   «Der Freistaat Bayern schafft ein Netz räumlich oder funktional verbundener Biotope (Biotopverbund), das bis zum Jahr 2023 mindestens 10% Prozent Offenland und bis zum Jahr 2027 mindestens 13% Prozent Offenland der Landesfläche umfasst.»

   «Die Anwendung von Pestiziden (Pflanzenschutzmittel und Biozide) ... in der jeweils geltenden Fassung ist in Naturschutzgebieten, in gesetzlich geschützten Landschaftsbestandteilen und in gesetzlich geschützten Biotopen außerhalb von intensiv genutzten land- und fischereiwirtschaftlichen Flächen verboten.»

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WuerzburgerAdler schrieb:

Den Ansatz, den Söder jetzt verfolgt, finde ich übrigens gut: Ökologie und Landwirtschaft miteinander versöhnen. Sehr gut finde ich den sogar. Denn die Last hierzu lag bislang alleine auf den Schultern der Biobauern und der - allerdings kaum mehr lebensfähigen - kleinbäuerlichen Betriebe.

Also, MS: das hört sich ja schon mal gut an. Bis jetzt sind es allerdings nur Worte.

Nun sind Worte auch umgesetzt. Es gab einen runden Tisch und alle sind zufrieden. Die Umwelt- und Bienenschützer, die Bauern, die Regierung.
Das Naturschutzgesetz wird ergänzt.

   «Ziel ist, die landwirtschaftlich genutzten Flächen des Landes nach und nach, bis 2025 mindestens 20% und bis 2030 mindestens 30%, gemäß den Grundsätzen des ökologischen Landbaus ... zu bewirtschaften.»

   «Die Ziele und Aufgaben des Naturschutzes und der Landschaftspflege werden bei der pädagogischen Aus- und Fortbildung, in den Lehr- und Bildungsplänen und bei den Lehr- und Lernmitteln berücksichtigt.»

   «Es ist verboten, den Grundwasserstand in Nass- und Feuchtgrünland sowie -brachen abzusenken.»

   «Feldgehölze, Hecken, Säume, Baumreihen, Lesesteinhaufen, Natursteinmauern, natürliche Totholzansammlungen, Feldraine und Kleingewässer als naturbetonte Strukturelemente der Feldflur zu beeinträchtigen.»

   «Der Freistaat Bayern schafft ein Netz räumlich oder funktional verbundener Biotope (Biotopverbund), das bis zum Jahr 2023 mindestens 10% Prozent Offenland und bis zum Jahr 2027 mindestens 13% Prozent Offenland der Landesfläche umfasst.»

   «Die Anwendung von Pestiziden (Pflanzenschutzmittel und Biozide) ... in der jeweils geltenden Fassung ist in Naturschutzgebieten, in gesetzlich geschützten Landschaftsbestandteilen und in gesetzlich geschützten Biotopen außerhalb von intensiv genutzten land- und fischereiwirtschaftlichen Flächen verboten.»

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Umgesetzt ist noch gar nichts. Hier stehen zunächst mal vornehmlich Zielvorgaben.
Am 8. Mai findet jetzt erst mal die erste Lesung des neuen Gesetzes im Landtag statt. Gleichwohl stehe ich den Vorhaben positiv und ergebnisoffen gegenüber.

Spannend wird es dann tatsächlich bei der Umsetzung. Hier bin ich vor Ort direkt eingebunden und kann evtl. demnächst über die Qualität der Umsetzungen berichten.


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