Corona - Gedanken zur Wirtschaft

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Wir ihr als passionierte Feuilletonisten sicherlich wisst, machen die Kinos den Löwenanteil des Gewinns über Snacks und Getränke.
Mit den Eintrittsgeldern werden mit ach und Krach die Personalkosten gedeckt. Disney zb knöpft dir pro Karte ~50% vom Eintritt ab, diktiert dir noch den Mindestpreis, die Abspielfrequenz, Anzahl der zu bespielenden Säle und was parallel laufen darf. Alternativ kannst du auch drauf verzichten, zwischen den Jahren den neuen Star Wars zu spielen und zeigst stattdessen drei ZuschauerInnen den bulgarischen Berlinalegewinner.
Oder habt ihr euch noch nie gefragt, warum ihr für das dämliche Eiskonfekt, das seit den 80ern nicht mehr verändert wurde, 4€ hinblättert?
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Knueller schrieb:

Oder habt ihr euch noch nie gefragt, warum ihr für das dämliche Eiskonfekt, das seit den 80ern nicht mehr verändert wurde, 4€ hinblättert?


ich habe weder in den 80er noch heute jemals eiskonfekt im kino gekauft.

es gibt aus meiner sicht nichts abwegigers. allerdings sind kinos, in denen man das hefeweizen an  den platz gebracht bekommt, in meiner prioliste ganz weit oben.

alternativ hole ich es mir auch selber. in der halbzeitpause und davor.
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Ich packe es mal hier rein:

Seit dieser Bericht heute in die Time-Line gespült wurde (Danke Beve! ), komme ich von diesen Gedanken nicht los. Es geht um die Massenvernichtung von Nerzen in Dänemark und die Folgen. Horror-Film:

https://www.spiegel.de/wissenschaft/medizin/coronavirus-daenemark-kaempft-gegen-zombie-nerze-nach-massentoetung-a-feab108f-1795-4100-a2b2-1852c051fe7a

Wir Menschen sind schon die beschissenste Spezies, die bislang auf diesem Planeten gelebt hat.
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Ich packe es mal hier rein:

Seit dieser Bericht heute in die Time-Line gespült wurde (Danke Beve! ), komme ich von diesen Gedanken nicht los. Es geht um die Massenvernichtung von Nerzen in Dänemark und die Folgen. Horror-Film:

https://www.spiegel.de/wissenschaft/medizin/coronavirus-daenemark-kaempft-gegen-zombie-nerze-nach-massentoetung-a-feab108f-1795-4100-a2b2-1852c051fe7a

Wir Menschen sind schon die beschissenste Spezies, die bislang auf diesem Planeten gelebt hat.
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Neuer Schlefaz für Tele5, die Zombienerze.
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Neuer Schlefaz für Tele5, die Zombienerze.
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Du hast offenbar den 'Zombiber' gesehen?
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Du hast offenbar den 'Zombiber' gesehen?
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Misanthrop schrieb:

Du hast offenbar den 'Zombiber' gesehen?


geiler Film

Gruß
tobago
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Du hast offenbar den 'Zombiber' gesehen?
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Nein, aber Black Sheep.
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Des sind doch alles nur Wannabe Schlefazze.

Was wirklich rockt ist "Stolz und Vorurteil und Zombies"

https://www.youtube.com/watch?v=YtM14umRqYc

Anfänger...
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Ich packe es mal hier rein:

Seit dieser Bericht heute in die Time-Line gespült wurde (Danke Beve! ), komme ich von diesen Gedanken nicht los. Es geht um die Massenvernichtung von Nerzen in Dänemark und die Folgen. Horror-Film:

https://www.spiegel.de/wissenschaft/medizin/coronavirus-daenemark-kaempft-gegen-zombie-nerze-nach-massentoetung-a-feab108f-1795-4100-a2b2-1852c051fe7a

Wir Menschen sind schon die beschissenste Spezies, die bislang auf diesem Planeten gelebt hat.
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Brodowin schrieb:

Wir Menschen sind schon die beschissenste Spezies, die bislang auf diesem Planeten gelebt hat.        


Da muss ich Dir mal wieder uneingeschränkt recht geben. Ein etwaiger Verlust der Menschheit wäre für die überwältigende Mehrzahl der weiteren Erdenbewohner ein Segen.
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Zeit diesen Thread mal wieder hoch zu holen.

Es mehren sich die Stimmen, die wie ich erkannt haben, dass ohne Systemwechsel keine Lösung der Klimakrise möglich ist. Dazu 2 lesenswerte Artikel aus der FR:

https://www.fr.de/sport/ex-fussballprofi-ewald-lienen-ich-kann-mich-fuer-viele-unserer-generation-nur-schaemen-90814912.html

Es ist eine Klimakatastrophe, die auf uns zurollt. Das merken die Bauern auf den Feldern und die Förster in den Wäldern. Und das spüren die Menschen in anderen Regionen noch viel mehr. Dort, wo wir Dürreperioden haben, Überschwemmungen, Stürme, Nahrungsmittelknappheit und bereits heute unzählige Tote.

Bei vielen Dingen sind wir bereit, klare Grenzen zu setzen, aber wenn es ums Überleben der Menschheit geht, sind wir dazu nicht bereit, weil wir Geschäftsmodelle retten wollen? Das ist doch pervers. Wir sind mit unserer desaströsen Art zu produzieren und zu konsumieren, unserer Wirtschaftsweise mit ihrem neoliberalen Ansatz der freien Märkte und einer rücksichtslosen Ausbeutung unserer Natur genau dahin gekommen, wo wir jetzt sind.


https://www.fr.de/politik/ein-kreislauf-aus-schulden-und-profiten-oeconomia-regisseurin-carmen-losmann-ueber-das-kaputte-wirtschaftssystem-90802816.html

Jenseits realistischer Optionen: Wie müsste alternative Politik im Idealfall aussehen?

Auf lange Sicht gesehen, brauchen wir meiner Ansicht nach eine Transformation unseres Wirtschaftssystems, so dass es nicht mehr vom Streben nach Profit, sondern wieder von Bedürfnisbefriedigung getrieben wird. Zunächst halte ich umfassende Wertberichtigungen im Bankensektor durch Schulden- und Vermögensschnitte sowie Umverteilung von Vermögen durch Vermögenssteuern für notwendig. Doch solche Maßnahmen haben langfristig nur Sinn, wenn die Geldmengensteuerung sich von jeder Profiterwartung löst und also völlig neu geregelt wird.

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Zeit diesen Thread mal wieder hoch zu holen.

Es mehren sich die Stimmen, die wie ich erkannt haben, dass ohne Systemwechsel keine Lösung der Klimakrise möglich ist. Dazu 2 lesenswerte Artikel aus der FR:

https://www.fr.de/sport/ex-fussballprofi-ewald-lienen-ich-kann-mich-fuer-viele-unserer-generation-nur-schaemen-90814912.html

Es ist eine Klimakatastrophe, die auf uns zurollt. Das merken die Bauern auf den Feldern und die Förster in den Wäldern. Und das spüren die Menschen in anderen Regionen noch viel mehr. Dort, wo wir Dürreperioden haben, Überschwemmungen, Stürme, Nahrungsmittelknappheit und bereits heute unzählige Tote.

Bei vielen Dingen sind wir bereit, klare Grenzen zu setzen, aber wenn es ums Überleben der Menschheit geht, sind wir dazu nicht bereit, weil wir Geschäftsmodelle retten wollen? Das ist doch pervers. Wir sind mit unserer desaströsen Art zu produzieren und zu konsumieren, unserer Wirtschaftsweise mit ihrem neoliberalen Ansatz der freien Märkte und einer rücksichtslosen Ausbeutung unserer Natur genau dahin gekommen, wo wir jetzt sind.


https://www.fr.de/politik/ein-kreislauf-aus-schulden-und-profiten-oeconomia-regisseurin-carmen-losmann-ueber-das-kaputte-wirtschaftssystem-90802816.html

Jenseits realistischer Optionen: Wie müsste alternative Politik im Idealfall aussehen?

Auf lange Sicht gesehen, brauchen wir meiner Ansicht nach eine Transformation unseres Wirtschaftssystems, so dass es nicht mehr vom Streben nach Profit, sondern wieder von Bedürfnisbefriedigung getrieben wird. Zunächst halte ich umfassende Wertberichtigungen im Bankensektor durch Schulden- und Vermögensschnitte sowie Umverteilung von Vermögen durch Vermögenssteuern für notwendig. Doch solche Maßnahmen haben langfristig nur Sinn, wenn die Geldmengensteuerung sich von jeder Profiterwartung löst und also völlig neu geregelt wird.

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Der zweite Artikel bezieht sich nulls aufs Klima. Und wir leben übrigens in Deutschland auch nicht in einem "neoliberalen System des freien Marktes".
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Nun ja, wer den Elefanten im Raum partout nicht sehen will, der sieht ihn halt auch nicht.
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Nun ja, wer den Elefanten im Raum partout nicht sehen will, der sieht ihn halt auch nicht.
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Doch, ich sehe den Elefanten. Der Elefant ist nämlich ein User, der hier immer wieder die Klimakrise, Corona oder sonst was für seine Umsturzphantasien instrumentalisiert.
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Doch, ich sehe den Elefanten. Der Elefant ist nämlich ein User, der hier immer wieder die Klimakrise, Corona oder sonst was für seine Umsturzphantasien instrumentalisiert.
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Ach, Denis. Wer noch immer den Zusammenhang zwischen unserem Wirtschaftssystem und der sich anbahnenden Umweltkatastrophe leugnet oder in Frage stellt, muss mit vollkommener Blindheit geschlagen sein. Eine intelligente Spezies hätte es schon längst geschafft, die Technik, Bodenschätze zu heben, nur um sie dann zu verbrennen und damit die eigene Lebensgrundlage zu zerstören, durch vernünftigere Techniken zu ersetzen. Um nur mal ein Beispiel zu nennen.

Leider sind wir keine intelligente Spezies. Sondern eine profitorientierte. Das ist das Dumme an der Sache.
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Ach, Denis. Wer noch immer den Zusammenhang zwischen unserem Wirtschaftssystem und der sich anbahnenden Umweltkatastrophe leugnet oder in Frage stellt, muss mit vollkommener Blindheit geschlagen sein. Eine intelligente Spezies hätte es schon längst geschafft, die Technik, Bodenschätze zu heben, nur um sie dann zu verbrennen und damit die eigene Lebensgrundlage zu zerstören, durch vernünftigere Techniken zu ersetzen. Um nur mal ein Beispiel zu nennen.

Leider sind wir keine intelligente Spezies. Sondern eine profitorientierte. Das ist das Dumme an der Sache.
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WuerzburgerAdler schrieb:

Ach, Denis. Wer noch immer den Zusammenhang zwischen unserem Wirtschaftssystem und der sich anbahnenden Umweltkatastrophe leugnet oder in Frage stellt, muss mit vollkommener Blindheit geschlagen sein. Eine intelligente Spezies hätte es schon längst geschafft, die Technik, Bodenschätze zu heben, nur um sie dann zu verbrennen und damit die eigene Lebensgrundlage zu zerstören, durch vernünftigere Techniken zu ersetzen. Um nur mal ein Beispiel zu nennen.

Leider sind wir keine intelligente Spezies. Sondern eine profitorientierte. Das ist das Dumme an der Sache.

Natürlich besteht ein Zusammenhang zwischen unserer Wirtschaft und der Klimakrise.
Es missfällt mir aber, Würzi, wenn Leute globale Probleme für ihre althergebrachte Agenda nutzen.
Dir gehts wirklich ums Klima, ja. Bei anderen, die hier die Systemfrage stellen, ist die Klimakrise eher willkommener Anlaß, wie mir scheint.

Du weißt doch selbst vermutlich besser als ich, dass das was ein LDKLER hier erzählt, der gleiche Mist ist, den dir solche Leute schon seit Jahrzehnten erzählen. Das hat doch nix mit dem Klima zu tun, das ist doch nur ein Vorwand, um die übliche Leier vom bösen System zu erzählen.
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WuerzburgerAdler schrieb:

Ach, Denis. Wer noch immer den Zusammenhang zwischen unserem Wirtschaftssystem und der sich anbahnenden Umweltkatastrophe leugnet oder in Frage stellt, muss mit vollkommener Blindheit geschlagen sein. Eine intelligente Spezies hätte es schon längst geschafft, die Technik, Bodenschätze zu heben, nur um sie dann zu verbrennen und damit die eigene Lebensgrundlage zu zerstören, durch vernünftigere Techniken zu ersetzen. Um nur mal ein Beispiel zu nennen.

Leider sind wir keine intelligente Spezies. Sondern eine profitorientierte. Das ist das Dumme an der Sache.

Natürlich besteht ein Zusammenhang zwischen unserer Wirtschaft und der Klimakrise.
Es missfällt mir aber, Würzi, wenn Leute globale Probleme für ihre althergebrachte Agenda nutzen.
Dir gehts wirklich ums Klima, ja. Bei anderen, die hier die Systemfrage stellen, ist die Klimakrise eher willkommener Anlaß, wie mir scheint.

Du weißt doch selbst vermutlich besser als ich, dass das was ein LDKLER hier erzählt, der gleiche Mist ist, den dir solche Leute schon seit Jahrzehnten erzählen. Das hat doch nix mit dem Klima zu tun, das ist doch nur ein Vorwand, um die übliche Leier vom bösen System zu erzählen.
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Umgekehrt ist richtig: Die Systemfrage stelle ich seit jeher, weil schon immer klar war, dass das derzeitige System ganz genau dorthin führt, wo wir heute sind.
Schau dir die alten Panorama-Folgen an, die Werner verlinkt hat.
Spätestens seit den Achtzigerjahren ist klar, wohin der Renditeextremismus uns führen wird und es ist genau das eingetreten, was alle Mahner und Warner immer gesagt haben.
Unsere Lebensgrundlagen stehen vor dem Kollaps, weil der ungezügelte Kapitalismus systemisch auf Wachstum angewiesen ist. Wachstum, dass uns jetzt in den Kollaps führt.
Es kann keine Ressourcenschonung im Kapitalismus geben, weil er auf ein Immermehr an Ressourcenverbrauch angewiesen ist. Ohne würde er zusammenbrechen.
Wir müssen uns von daher jetzt entscheiden: Erhalten wir unsere Lebensgrundlagen oder erhalten wir den Kapitalismus.

Und nein, um es nochmals klarzustellen: Kommunismus und Sozialismus sind nicht die Alternative!

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Der zweite Artikel bezieht sich nulls aufs Klima. Und wir leben übrigens in Deutschland auch nicht in einem "neoliberalen System des freien Marktes".
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Adlerdenis schrieb:

Der zweite Artikel bezieht sich nulls aufs Klima. Und wir leben übrigens in Deutschland auch nicht in einem "neoliberalen System des freien Marktes".


Leben wir nicht? In was für einem System denn sonst?
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Adlerdenis schrieb:

Der zweite Artikel bezieht sich nulls aufs Klima. Und wir leben übrigens in Deutschland auch nicht in einem "neoliberalen System des freien Marktes".


Leben wir nicht? In was für einem System denn sonst?
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Arya schrieb:

Adlerdenis schrieb:

Der zweite Artikel bezieht sich nulls aufs Klima. Und wir leben übrigens in Deutschland auch nicht in einem "neoliberalen System des freien Marktes".


Leben wir nicht? In was für einem System denn sonst?

Nennt sich "soziale Marktwirtschaft". Hast du vielleicht schon mal gehört, den Begriff.
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Arya schrieb:

Adlerdenis schrieb:

Der zweite Artikel bezieht sich nulls aufs Klima. Und wir leben übrigens in Deutschland auch nicht in einem "neoliberalen System des freien Marktes".


Leben wir nicht? In was für einem System denn sonst?

Nennt sich "soziale Marktwirtschaft". Hast du vielleicht schon mal gehört, den Begriff.
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Adlerdenis schrieb:

Arya schrieb:

Adlerdenis schrieb:

Der zweite Artikel bezieht sich nulls aufs Klima. Und wir leben übrigens in Deutschland auch nicht in einem "neoliberalen System des freien Marktes".


Leben wir nicht? In was für einem System denn sonst?

Nennt sich "soziale Marktwirtschaft". Hast du vielleicht schon mal gehört, den Begriff.


Und das glaubst du tatsächlich?
Ich bin mit der sozialen Marktwirtschaft aufgewachsen. Davon ist nicht mehr viel übrig. Spätestens seit der Schröder-Agenda war das Ding durch, genauso wie das Asylrecht mit Dublin durch war.
Die Mächtigen wussten schon immer, wie sie was anstellen müssen.
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Adlerdenis schrieb:

Arya schrieb:

Adlerdenis schrieb:

Der zweite Artikel bezieht sich nulls aufs Klima. Und wir leben übrigens in Deutschland auch nicht in einem "neoliberalen System des freien Marktes".


Leben wir nicht? In was für einem System denn sonst?

Nennt sich "soziale Marktwirtschaft". Hast du vielleicht schon mal gehört, den Begriff.


Und das glaubst du tatsächlich?
Ich bin mit der sozialen Marktwirtschaft aufgewachsen. Davon ist nicht mehr viel übrig. Spätestens seit der Schröder-Agenda war das Ding durch, genauso wie das Asylrecht mit Dublin durch war.
Die Mächtigen wussten schon immer, wie sie was anstellen müssen.
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WuerzburgerAdler schrieb:

Ich bin mit der sozialen Marktwirtschaft aufgewachsen.


Ich frage mich ja immer noch, ob die Marktwirtschaft vor 40 Jahren wirklich sozialer war oder nur einfach die Symptome noch nicht so sichtbar waren wie heute nach all der Entwicklung.
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WuerzburgerAdler schrieb:

Ach, Denis. Wer noch immer den Zusammenhang zwischen unserem Wirtschaftssystem und der sich anbahnenden Umweltkatastrophe leugnet oder in Frage stellt, muss mit vollkommener Blindheit geschlagen sein. Eine intelligente Spezies hätte es schon längst geschafft, die Technik, Bodenschätze zu heben, nur um sie dann zu verbrennen und damit die eigene Lebensgrundlage zu zerstören, durch vernünftigere Techniken zu ersetzen. Um nur mal ein Beispiel zu nennen.

Leider sind wir keine intelligente Spezies. Sondern eine profitorientierte. Das ist das Dumme an der Sache.

Natürlich besteht ein Zusammenhang zwischen unserer Wirtschaft und der Klimakrise.
Es missfällt mir aber, Würzi, wenn Leute globale Probleme für ihre althergebrachte Agenda nutzen.
Dir gehts wirklich ums Klima, ja. Bei anderen, die hier die Systemfrage stellen, ist die Klimakrise eher willkommener Anlaß, wie mir scheint.

Du weißt doch selbst vermutlich besser als ich, dass das was ein LDKLER hier erzählt, der gleiche Mist ist, den dir solche Leute schon seit Jahrzehnten erzählen. Das hat doch nix mit dem Klima zu tun, das ist doch nur ein Vorwand, um die übliche Leier vom bösen System zu erzählen.
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Adlerdenis schrieb:

Natürlich besteht ein Zusammenhang zwischen unserer Wirtschaft und der Klimakrise.
Es missfällt mir aber, Würzi, wenn Leute globale Probleme für ihre althergebrachte Agenda nutzen.
Dir gehts wirklich ums Klima, ja. Bei anderen, die hier die Systemfrage stellen, ist die Klimakrise eher willkommener Anlaß, wie mir scheint.

Du weißt doch selbst vermutlich besser als ich, dass das was ein LDKLER hier erzählt, der gleiche Mist ist, den dir solche Leute schon seit Jahrzehnten erzählen. Das hat doch nix mit dem Klima zu tun, das ist doch nur ein Vorwand, um die übliche Leier vom bösen System zu erzählen.

Ich bin da eher beim LDKler. Ursache und Wirkung. Mit der Industrialisierung, gepaart mit zunehmendem Profitstreben um jeden Preis begann das Elend dieses Planeten. Resp. seiner Bewohner. Der Planet wird den homo sapiens genauso abwerfen wie er die Dinosaurier abgeworfen hat.

Ich bin seit 1986 aktiv im Umweltschutz tätig. Und immer, egal, worum es geht, immer und immer wieder heißt der Konflikt: Umweltschutz vs. wirtschaftliche Interessen und Profit.
Ob es um einen Golfplatz im Wasserschutzgebiet (!!) oder um Eindämmung des innerörtlichen Straßenverkehrs geht, ob um Pestizide im Essen, Versiegelung wertvoller Flächen oder um CO2 in der Luft: immer ist es dieser eine Konflikt. Und wenn ich resümierend auf diese 35 Jahre zurückblicke, muss ich frustriert bekennen: unter dem Strich hat der Profit gewonnen. Und zwar haushoch.

Die Quittung kriegen wir jetzt. Wir und vor allem unsere Kinder.


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