Das ist wirklich ein trauriger Bundestagswahlkampf, der jetzt beginnt.
Eine Union mit einem völlig indiskutablen Kandidaten, der einem nicht das Gefühl gibt, dieses Land durch die schweren Zukunftsherausforderungen zu lotsen.
Die Grünen, die eine recht unerfahrene Kandidatin aufstellen, die im Wahlkampf bisher viel Lehrgeld zahlen musste, bei der man zwar das Gefühl hat, dass sie die richtigen Sachen anspricht, aber nicht die Sicherheit ausstrahlt, die man von jemanden im Kanzleramt erwarten könnte.
Dazu noch ein zwar erfahrener und durchaus ernstzunehmender SPD-Kandidat, der aber in diverse "Erinnerungslücken" verstrickt war und einer Partei vorsteht, bei der man nicht mehr weiß, wofür sie eigentlich sich einsetzt.
Ergänzt wird das Ganze von einer Partei, die sich vorwiegend um das Wohlergehen von BWL-Justus und Apotheker Heinz kümmern.
Dazu kommt noch eine Partei, die selbst nicht so richtig weiß, was sie nun sein soll und mangels RRG-Alternative ohnehin nur noch als oppositionelles Statement fungiert.
Und eine Partei von Nazis, Rassisten und derer, die kein Problem damit haben, den braunen Hauch der Kollegen um sich herum zu spüren.
Ergänzt wird das Ganze jetzt noch vom Bierzelt-Impfgegner aus Bayern, der nicht weiß, wo er genau im Mitte-Rechts-Spektrum nun andocken will.
Ein Wunder, dass laut der letzten Forsa-Umfragen der Nichtwähleranteil wohl bei dieser Wahl nicht wesentlich höher zu werden scheint. Das ist personell ganz schwach und inhaltlich in vielen Bereichen ebenfalls.
Ja, es ist ziemlich traurig. Gleichzeitig darf man nicht vergessen, das Wahlkämpfe heute eben auch durch die Empörungswellen der unterschiedlichen Social-Media-Bubbles anders begleitet werden und daher eine sehr komische Dynamik entwickeln können. Inhalte spielen quasi keine Rolle mehr. Hatten wir ja schon das Thema.
Ich versuche mir manchmal vorzustellen, wie ein Wahlkampf z.B. Roland Koch gegen Hans Eichel in Hessen Ende der 90er abgelaufen wäre, wenn da schon die Empörungsfraktionen im Internet gelauert hätten.
Und ein Beitrag aus diesem Forum geht mir irgendwie auch nicht aus dem Kopf.
amsterdam_stranded schrieb:
brodo schrieb:
Ich finde es ein bisschen schade, dass Annalena Baerbock zunehmend nicht mehr so souverän auftritt. Sie ist ständig im Verteidigungsmodus und nicht mehr im Gestaltungsmodus. Und so richtig volksnah und bodenständig scheint sie auch nicht zu sein.
Ich bin ausdrücklich kein Anhänger der Grünen, aber ich hätte mich über eine neue Politik gefreut und sie alleine deswegen gewählt, weil sie viele alte weiße Männer triggert.
Ich hoffe, dass sie da besser beraten wird und da noch mal Zug rein kommt. Alleine schon um Laschet zu verhindern, wäre das wichtig. Überzeugend finde ich sie derzeit nicht.
Naja, was hast Du erwartet? Annalena Baerbock ist halt die personifizierte Durchschnittlichkeit mit mittleren politischen Talent. Wie es auf der anderen Seite der Laschet ist.
Das Einzige, was sie aus der Masse heraushebt, ist der Umstand, dass sie quasi der Kristallisierungspunkt der Erwartungen der alten weißen Männer ist. Die linken alten weißen Männer idealisieren sie; die rechten alten weißen Männer diabolisieren sie.
Ich bin mit dem geschätzten Forums-Kollegen amsterdam_stranded wahrlich nicht immer einer Meinung. Aber irgendwie hat er da mal was geschrieben, wo er am Ende vielleicht sogar Recht hatte. Zumindest hat er da einen Punkt benannt, so dass ich mich auch zwei Monate nach dem Beitrag daran erinnere. Und das schiebe ich einfach mal darauf, dass er da womöglich was richtiges geschrieben hat.
hmm, ich finde das wenig treffend. der beitrag erweckt auf mich den anschein, es ginge erstmal darum auf beide seiten den begriff alter weisser mann anzuwenden, ohne wirklich verstanden zu haben, worum es bei dem begriff geht.
sozusagen ein altes weisses hufeisen...
ich sehe das problem der unerfahrenheit nicht bei baerbock sondern bei den gruenen im allgemeinen, sie haben den wahlkampf komplett unterschaetzt, sie haben kein gutes wahlkampfteam aufgestellt, sie sind nicht darauf vorbereitet adaequat auf fehler und attacken zu reagieren und sie schaffen es nicht den finger in die wunde zu legen, selbst offensichtliche fehler der union zum thema zu machen.
hmm, ich finde das wenig treffend. der beitrag erweckt auf mich den anschein, es ginge erstmal darum auf beide seiten den begriff alter weisser mann anzuwenden, ohne wirklich verstanden zu haben, worum es bei dem begriff geht.
sozusagen ein altes weisses hufeisen...
ich sehe das problem der unerfahrenheit nicht bei baerbock sondern bei den gruenen im allgemeinen, sie haben den wahlkampf komplett unterschaetzt, sie haben kein gutes wahlkampfteam aufgestellt, sie sind nicht darauf vorbereitet adaequat auf fehler und attacken zu reagieren und sie schaffen es nicht den finger in die wunde zu legen, selbst offensichtliche fehler der union zum thema zu machen.
Bezogen auf die "weiße Mann Thematik" hast du Recht.
Dass Baerbock aber eine eher durchschnittliche Politikerin ist, in die Hoffnungen projiziert wurden, die sie am Ende nicht erfüllen kann, finde ich dagegen eine bedenkenswerte Sichtweise.
Und natürlich hast du auch Recht xaver, dass die Grünen den Wahlkampf komplett unterschätzt haben. Dass das eine niveaulose Schlammschlacht werden würde, ist wahrlich keine Überraschung und hätte von den Wahlkampfplanern vorhergesehen und vorbereitet gehört. Und genau wie du schreibst sind sie nicht in der Lage, anhand der grandiosen Schwächen von Laschet selbst in den Angriffs-Modus zu schalten. Man sieht es doch in den Interviews: Der Laschet ist nach zwei-drei kritischen Nachfragen in der Regel schachmatt und nur noch im trotzigen Kleinkind-Verhalten unterwegs. Dieses Angebot nutzen sie nicht aus.
Und auch in der Abteilung "Mit Scheiße Werfen", hat Springer die Grünen auf dem falschen Fuß erwischt. Man muss sich nur die Titelseite der heutigen Bild ansehen. Das ist menschenfeindliche Hetze auf die Spitze getrieben. Und darauf haben die Grünen keine Antwort. Schade.
Ich habe gestern noch eine Umfrage gelesen, das 45% der Bevölkerung bei einer Direktwahl des BK, die es ja nicht gibt, keinen der drei Kandidaten wählen würde. Ich messe Umfragen zwar keine allzu große Bedeutung zu, aber wenn das die Stimmungslage sein sollte, ist das eine personelle Bankrotterklärung aller etablierten Parteien.
Ich messe Umfragen zwar keine allzu große Bedeutung zu, aber wenn das die Stimmungslage sein sollte, ist das eine personelle Bankrotterklärung aller etablierten Parteien.
Ist es auch. Und Scholz kommt noch am besten weg. Das sagt alles.
Ich glaub mit Habeck, Scholz, Söder wäre das ein anderer Wahlkampf.
Ich habe gestern noch eine Umfrage gelesen, das 45% der Bevölkerung bei einer Direktwahl des BK, die es ja nicht gibt, keinen der drei Kandidaten wählen würde. Ich messe Umfragen zwar keine allzu große Bedeutung zu, aber wenn das die Stimmungslage sein sollte, ist das eine personelle Bankrotterklärung aller etablierten Parteien.
Ich messe Umfragen zwar keine allzu große Bedeutung zu, aber wenn das die Stimmungslage sein sollte, ist das eine personelle Bankrotterklärung aller etablierten Parteien.
Ist es auch. Und Scholz kommt noch am besten weg. Das sagt alles.
Ich glaub mit Habeck, Scholz, Söder wäre das ein anderer Wahlkampf.
Ich messe Umfragen zwar keine allzu große Bedeutung zu, aber wenn das die Stimmungslage sein sollte, ist das eine personelle Bankrotterklärung aller etablierten Parteien.
Ist es auch. Und Scholz kommt noch am besten weg. Das sagt alles.
Ich glaub mit Habeck, Scholz, Söder wäre das ein anderer Wahlkampf.
Glaube ich nicht. Habeck wäre aus der entsprechenden Ecke genau so gegrillt worden. Man hat das ja in Ansätzen gesehen, als er irgendwann mal nicht die Pendlerpauschale aus dem Stehgreif erklären konnte. Da sind sie auch über in her gefallen. Söder hätte auch genug Angriffsfläche geboten und Fehler gemacht und Scholz macht halt Wahlkampf im Schlafwagen. Wer nix macht, macht nix falsch. Diese Strategie hat ihm in der Wählergunst bislang zumindest offensichtlich nicht geschadet.
Ich messe Umfragen zwar keine allzu große Bedeutung zu, aber wenn das die Stimmungslage sein sollte, ist das eine personelle Bankrotterklärung aller etablierten Parteien.
Ist es auch. Und Scholz kommt noch am besten weg. Das sagt alles.
Ich glaub mit Habeck, Scholz, Söder wäre das ein anderer Wahlkampf.
das ist halt alles noch neuland.... dieses digital.
Das Ganze findet mittlerweile sogar seinen Weg durch die Presse. Die Sueddeutsche spricht von Einschüchterungsversuchen. Und das ist ein Blatt, das mir noch nie als sehr populistisch aufgefallen ist.
Wie verwunderlich... und irgendwie amüsant. Spricht die Süddeutsche davon, dass die CDU der Aktivistin wohl einen Beratervertrag angeboten hat. Als diese ablehnte, haute die CDU wohl die Strafanzeige raus. Normalerweise würde ich sagen: Ein Skandal. Da es die CDU ist: Normales Vorgehen. Reaktion vom Chaos Computer Club gemäß Artikel in der Süddeutschen: Sie wollen künftig keine Sicherheitslücken mehr an die CDU melden. Oder wie ein Medienrechtler schreibt: „‘Responsible Disclosure‘ sind nicht mit den Strafnormen abgestimmt,“ twittert Chan-jo Jun. Oder anders gesagt: "Responsible Disclosure" sind ein Gentleman-Agreement, an das sich, so schien es, die CDU in diesem Fall aber offenbar nicht gebunden fühlte. Joa. Gentleman-Agreement und CDU. Die haben es ja schon nicht so ganz damit, wenn ein Passus wie "Upoladfilter" als NoGo in den Koalitionsvertrag geschrieben worden ist.
Wie verwunderlich... und irgendwie amüsant. Spricht die Süddeutsche davon, dass die CDU der Aktivistin wohl einen Beratervertrag angeboten hat.
das verfahren laeuft im uebrigen weiter, auch wenn die cdu die anzeige zurueckgezogen hat, das hat dann keinen einfluss mehr.
chronologie: man wird auf eine sicherheitsluecke aufmerksam gemacht man versucht lillith witmann, die die luecke gefunden hat, ruhigzustellen, indem man ihr einen beratervertrag einbietet. der vertrag wird abgelehnt, dann zeigt man sie an. das thema wird publik, man behauptet, die anzeige waere aus versehen passiert und man zieht die anzeige mit grosser geste zurueck, was aber nichts mehr aendert (k.a. ob das wirklich keinen einfluss auf das verfahren hat)
hmm, ich finde das wenig treffend. der beitrag erweckt auf mich den anschein, es ginge erstmal darum auf beide seiten den begriff alter weisser mann anzuwenden, ohne wirklich verstanden zu haben, worum es bei dem begriff geht.
sozusagen ein altes weisses hufeisen...
ich sehe das problem der unerfahrenheit nicht bei baerbock sondern bei den gruenen im allgemeinen, sie haben den wahlkampf komplett unterschaetzt, sie haben kein gutes wahlkampfteam aufgestellt, sie sind nicht darauf vorbereitet adaequat auf fehler und attacken zu reagieren und sie schaffen es nicht den finger in die wunde zu legen, selbst offensichtliche fehler der union zum thema zu machen.
hmm, ich finde das wenig treffend. der beitrag erweckt auf mich den anschein, es ginge erstmal darum auf beide seiten den begriff alter weisser mann anzuwenden, ohne wirklich verstanden zu haben, worum es bei dem begriff geht.
sozusagen ein altes weisses hufeisen...
ich sehe das problem der unerfahrenheit nicht bei baerbock sondern bei den gruenen im allgemeinen, sie haben den wahlkampf komplett unterschaetzt, sie haben kein gutes wahlkampfteam aufgestellt, sie sind nicht darauf vorbereitet adaequat auf fehler und attacken zu reagieren und sie schaffen es nicht den finger in die wunde zu legen, selbst offensichtliche fehler der union zum thema zu machen.
Bezogen auf die "weiße Mann Thematik" hast du Recht.
Dass Baerbock aber eine eher durchschnittliche Politikerin ist, in die Hoffnungen projiziert wurden, die sie am Ende nicht erfüllen kann, finde ich dagegen eine bedenkenswerte Sichtweise.
Und natürlich hast du auch Recht xaver, dass die Grünen den Wahlkampf komplett unterschätzt haben. Dass das eine niveaulose Schlammschlacht werden würde, ist wahrlich keine Überraschung und hätte von den Wahlkampfplanern vorhergesehen und vorbereitet gehört. Und genau wie du schreibst sind sie nicht in der Lage, anhand der grandiosen Schwächen von Laschet selbst in den Angriffs-Modus zu schalten. Man sieht es doch in den Interviews: Der Laschet ist nach zwei-drei kritischen Nachfragen in der Regel schachmatt und nur noch im trotzigen Kleinkind-Verhalten unterwegs. Dieses Angebot nutzen sie nicht aus.
Und auch in der Abteilung "Mit Scheiße Werfen", hat Springer die Grünen auf dem falschen Fuß erwischt. Man muss sich nur die Titelseite der heutigen Bild ansehen. Das ist menschenfeindliche Hetze auf die Spitze getrieben. Und darauf haben die Grünen keine Antwort. Schade.
Ich messe Umfragen zwar keine allzu große Bedeutung zu, aber wenn das die Stimmungslage sein sollte, ist das eine personelle Bankrotterklärung aller etablierten Parteien.
Ist es auch. Und Scholz kommt noch am besten weg. Das sagt alles.
Ich glaub mit Habeck, Scholz, Söder wäre das ein anderer Wahlkampf.
Ich messe Umfragen zwar keine allzu große Bedeutung zu, aber wenn das die Stimmungslage sein sollte, ist das eine personelle Bankrotterklärung aller etablierten Parteien.
Ist es auch. Und Scholz kommt noch am besten weg. Das sagt alles.
Ich glaub mit Habeck, Scholz, Söder wäre das ein anderer Wahlkampf.
Glaube ich nicht. Habeck wäre aus der entsprechenden Ecke genau so gegrillt worden. Man hat das ja in Ansätzen gesehen, als er irgendwann mal nicht die Pendlerpauschale aus dem Stehgreif erklären konnte. Da sind sie auch über in her gefallen. Söder hätte auch genug Angriffsfläche geboten und Fehler gemacht und Scholz macht halt Wahlkampf im Schlafwagen. Wer nix macht, macht nix falsch. Diese Strategie hat ihm in der Wählergunst bislang zumindest offensichtlich nicht geschadet.
und Scholz macht halt Wahlkampf im Schlafwagen. Wer nix macht, macht nix falsch. Diese Strategie hat ihm in der Wählergunst bislang zumindest offensichtlich nicht geschadet.
Glaube ich nicht. Habeck wäre aus der entsprechenden Ecke genau so gegrillt worden. Man hat das ja in Ansätzen gesehen, als er irgendwann mal nicht die Pendlerpauschale aus dem Stehgreif erklären konnte. Da sind sie auch über in her gefallen. Söder hätte auch genug Angriffsfläche geboten und Fehler gemacht
Meinst Du, dass Söder auf 24 % runtergefallen wäre in den Umfragen? Nie im Leben. Natürlich wäre er auch Bestandteil von Kritik gewesen. Aber Söder lächelt Kritik schon seit Jahren weg bzw. dreht die Kritik um und ergreift die Chancen aus Stimmungswechseln in der Bevölkerung. Der ist viel zu clever.
Natürlich wäre Habeck auch von Seiten der Bild-Zeitung usw. angegriffen worden. Aber ich glaube, dass Habeck insgesamt darauf souveräner reagiert hätte.
Grundsätzlich ist aber richtig, dass die Grünen kein Konzept haben, wie sie mit dem schmutzigen Wahlkampf der Rechten und Mitte-Rechten umgehen wollen. Andererseits könnte das Ganze auch irgendwann ins Gegenteil umschlagen, was Springer-Presse und Co. machen, weil es zu offensichtlich ist und dann sowas wie Trotzreaktionen entstehen.
Ich messe Umfragen zwar keine allzu große Bedeutung zu, aber wenn das die Stimmungslage sein sollte, ist das eine personelle Bankrotterklärung aller etablierten Parteien.
Ist es auch. Und Scholz kommt noch am besten weg. Das sagt alles.
Ich glaub mit Habeck, Scholz, Söder wäre das ein anderer Wahlkampf.
Glaube ich nicht. Habeck wäre aus der entsprechenden Ecke genau so gegrillt worden. Man hat das ja in Ansätzen gesehen, als er irgendwann mal nicht die Pendlerpauschale aus dem Stehgreif erklären konnte. Da sind sie auch über in her gefallen. Söder hätte auch genug Angriffsfläche geboten und Fehler gemacht und Scholz macht halt Wahlkampf im Schlafwagen. Wer nix macht, macht nix falsch. Diese Strategie hat ihm in der Wählergunst bislang zumindest offensichtlich nicht geschadet.
und Scholz macht halt Wahlkampf im Schlafwagen. Wer nix macht, macht nix falsch. Diese Strategie hat ihm in der Wählergunst bislang zumindest offensichtlich nicht geschadet.
Ich messe Umfragen zwar keine allzu große Bedeutung zu, aber wenn das die Stimmungslage sein sollte, ist das eine personelle Bankrotterklärung aller etablierten Parteien.
Ist es auch. Und Scholz kommt noch am besten weg. Das sagt alles.
Ich glaub mit Habeck, Scholz, Söder wäre das ein anderer Wahlkampf.
Glaube ich nicht. Habeck wäre aus der entsprechenden Ecke genau so gegrillt worden. Man hat das ja in Ansätzen gesehen, als er irgendwann mal nicht die Pendlerpauschale aus dem Stehgreif erklären konnte. Da sind sie auch über in her gefallen. Söder hätte auch genug Angriffsfläche geboten und Fehler gemacht und Scholz macht halt Wahlkampf im Schlafwagen. Wer nix macht, macht nix falsch. Diese Strategie hat ihm in der Wählergunst bislang zumindest offensichtlich nicht geschadet.
Glaube ich nicht. Habeck wäre aus der entsprechenden Ecke genau so gegrillt worden. Man hat das ja in Ansätzen gesehen, als er irgendwann mal nicht die Pendlerpauschale aus dem Stehgreif erklären konnte. Da sind sie auch über in her gefallen. Söder hätte auch genug Angriffsfläche geboten und Fehler gemacht
Meinst Du, dass Söder auf 24 % runtergefallen wäre in den Umfragen? Nie im Leben. Natürlich wäre er auch Bestandteil von Kritik gewesen. Aber Söder lächelt Kritik schon seit Jahren weg bzw. dreht die Kritik um und ergreift die Chancen aus Stimmungswechseln in der Bevölkerung. Der ist viel zu clever.
Natürlich wäre Habeck auch von Seiten der Bild-Zeitung usw. angegriffen worden. Aber ich glaube, dass Habeck insgesamt darauf souveräner reagiert hätte.
Grundsätzlich ist aber richtig, dass die Grünen kein Konzept haben, wie sie mit dem schmutzigen Wahlkampf der Rechten und Mitte-Rechten umgehen wollen. Andererseits könnte das Ganze auch irgendwann ins Gegenteil umschlagen, was Springer-Presse und Co. machen, weil es zu offensichtlich ist und dann sowas wie Trotzreaktionen entstehen.
Meinst Du, dass Söder auf 24 % runtergefallen wäre in den Umfragen? Nie im Leben. Natürlich wäre er auch Bestandteil von Kritik gewesen. Aber Söder lächelt Kritik schon seit Jahren weg bzw. dreht die Kritik um und ergreift die Chancen aus Stimmungswechseln in der Bevölkerung. Der ist viel zu clever.
Keine Ahnung. Söder ist vermutlich wirklich der clevere Opportunist. Aber auch Söder ist einer, der sich bisweilen zu zweifelhaften und mehr als grenzwertigen Aussagen hinreißen lässt und dadurch die Fassade zum Einstürtzen bringen kann. Ich halte es für wahrscheinlich, dass er nicht so viele offensichtliche Böcke geschossen hätte wie Laschet, aber auch er wäre unter dem Druck des Wahlkampfes nicht lupenrein durch gekommen. Dafür hat er ein viel zu großes Ego.
Glaube ich nicht. Habeck wäre aus der entsprechenden Ecke genau so gegrillt worden. Man hat das ja in Ansätzen gesehen, als er irgendwann mal nicht die Pendlerpauschale aus dem Stehgreif erklären konnte. Da sind sie auch über in her gefallen. Söder hätte auch genug Angriffsfläche geboten und Fehler gemacht
Meinst Du, dass Söder auf 24 % runtergefallen wäre in den Umfragen? Nie im Leben. Natürlich wäre er auch Bestandteil von Kritik gewesen. Aber Söder lächelt Kritik schon seit Jahren weg bzw. dreht die Kritik um und ergreift die Chancen aus Stimmungswechseln in der Bevölkerung. Der ist viel zu clever.
Natürlich wäre Habeck auch von Seiten der Bild-Zeitung usw. angegriffen worden. Aber ich glaube, dass Habeck insgesamt darauf souveräner reagiert hätte.
Grundsätzlich ist aber richtig, dass die Grünen kein Konzept haben, wie sie mit dem schmutzigen Wahlkampf der Rechten und Mitte-Rechten umgehen wollen. Andererseits könnte das Ganze auch irgendwann ins Gegenteil umschlagen, was Springer-Presse und Co. machen, weil es zu offensichtlich ist und dann sowas wie Trotzreaktionen entstehen.
Meinst Du, dass Söder auf 24 % runtergefallen wäre in den Umfragen? Nie im Leben. Natürlich wäre er auch Bestandteil von Kritik gewesen. Aber Söder lächelt Kritik schon seit Jahren weg bzw. dreht die Kritik um und ergreift die Chancen aus Stimmungswechseln in der Bevölkerung. Der ist viel zu clever.
Keine Ahnung. Söder ist vermutlich wirklich der clevere Opportunist. Aber auch Söder ist einer, der sich bisweilen zu zweifelhaften und mehr als grenzwertigen Aussagen hinreißen lässt und dadurch die Fassade zum Einstürtzen bringen kann. Ich halte es für wahrscheinlich, dass er nicht so viele offensichtliche Böcke geschossen hätte wie Laschet, aber auch er wäre unter dem Druck des Wahlkampfes nicht lupenrein durch gekommen. Dafür hat er ein viel zu großes Ego.
Btw: FDP bei 13%? I don't get it. Wie zum Geier sprechen die 13% der Wähler an?
Die Steuerpolitik und der zu reduzierende staatliche Einfluss in die Unternehmen sind es, die diese 13% ansprechen. Speziell die bevorstehenden Änderungen bei Erbschaftssteuer/Vermögenssteuer, etc. (also die "Enteignung" von vermögenden Menschen) bringen diese dazu, ihre Stimme an die FDP zu geben. Würde ich eine etablierte Partei wählen (ich schrieb es hier schon 1-2 Mal), wäre es die FDP, die meine Stimme bekäme.
Natürlich hätte er auch Kratzer bekommen, aber er hätte es seinen Gegnern nicht so leicht gemacht wie Laschet.
Alleine der Impfgegner in Söders Regierung würde ihm als Kanzlerkandidat extrem schaden.
Der merkwürdige Mann ist noch nicht mal Impfgegner, er lässt sich nur selber nicht impfen. Er findet es aber sinnvoll und gut, dass sich andere Menschen impfen lassen. So zumindest kam es vorhin bei Maischberger rüber, als er danach gefragt wurde ... Er hat sogar gesagt, dass er sich vielleicht noch impfen lassen wird. Ein wirres Interview war das, durchaus lustig anzuschauen. Es sind ja die Bayern, die diesen Herrn und dessen Einfluss ertragen müssen.
Btw: FDP bei 13%? I don't get it. Wie zum Geier sprechen die 13% der Wähler an?
Die Steuerpolitik und der zu reduzierende staatliche Einfluss in die Unternehmen sind es, die diese 13% ansprechen. Speziell die bevorstehenden Änderungen bei Erbschaftssteuer/Vermögenssteuer, etc. (also die "Enteignung" von vermögenden Menschen) bringen diese dazu, ihre Stimme an die FDP zu geben. Würde ich eine etablierte Partei wählen (ich schrieb es hier schon 1-2 Mal), wäre es die FDP, die meine Stimme bekäme.
Speziell die bevorstehenden Änderungen bei Erbschaftssteuer/Vermögenssteuer, etc. (also die "Enteignung" von vermögenden Menschen) bringen diese dazu, ihre Stimme an die FDP zu geben.
Selbst wenn du Enteignung in Anführungszeichen setzt, bleibt das eine derart üble Polemik, dass ich wirklich an mich halten muss! In einem Land, in dem das Kapital seit Jahrzehnten immer nur in eine Richtung fließt, nämlich zu den Vermögenden, in dem Arme immer ärmer und Reiche immer noch reicher werden, bei der Idee von Beteiligung über Besteuerung derer, die Nutznieser dieses Systems sind von Enteignung zu sprechen - da muss man schon ganz schön abgedriftet unterwegs sein!
Ich frage mich wirklich, wie viele Krisen noch kommen müssen, damit manche Leute verstehen, dass eine Merkatokratie vielleicht doch keine so stabile Ordnung ist. Vielleicht ist aber der Zuspruch, den FDP zur Zeit erfährt, wirklich nur der letzte Versuch seine Schäfchen ins Trockene zu bringen, bevor das Scheitern des Neoliberalismus allzu offensichtlich wird. Kann man machen, man muss dann halt später nur aufpassen, nicht per Enkeltrick „enteignet“ zu werden.
Btw: FDP bei 13%? I don't get it. Wie zum Geier sprechen die 13% der Wähler an?
Die Steuerpolitik und der zu reduzierende staatliche Einfluss in die Unternehmen sind es, die diese 13% ansprechen. Speziell die bevorstehenden Änderungen bei Erbschaftssteuer/Vermögenssteuer, etc. (also die "Enteignung" von vermögenden Menschen) bringen diese dazu, ihre Stimme an die FDP zu geben. Würde ich eine etablierte Partei wählen (ich schrieb es hier schon 1-2 Mal), wäre es die FDP, die meine Stimme bekäme.
Das überrascht mich jetzt, ehrlich gesagt. Ich habe aus deinen Äußerungen hier eher ein anderes Bild von dir. Aber das nur nebenbei. 😉
Zur Sache: Die 13 % sind doch ein Fingerzeig darauf, dass diejenigen, die aus der Mitte in die Upper Class aufrücken und sich durch Steuerpläne "bedroht" sehen (mein Mitgefühl haben die armen Teufel), beständig zunimmt. Natürlich bei weitem nicht so viele wie diejenigen, die aus der Mitte nach unten abrutschen, aber sie nehmen zu. Heißt: die Mitte verliert beständig. Nach unten, aber auch nach oben. Das ist nicht gut.
Besser wäre es, die "Gesellschaftsränder" der Mitte wieder etwas näher zu bringen. Vor allem von unten, aber auch von oben.
Btw: FDP bei 13%? I don't get it. Wie zum Geier sprechen die 13% der Wähler an?
Die Steuerpolitik und der zu reduzierende staatliche Einfluss in die Unternehmen sind es, die diese 13% ansprechen. Speziell die bevorstehenden Änderungen bei Erbschaftssteuer/Vermögenssteuer, etc. (also die "Enteignung" von vermögenden Menschen) bringen diese dazu, ihre Stimme an die FDP zu geben. Würde ich eine etablierte Partei wählen (ich schrieb es hier schon 1-2 Mal), wäre es die FDP, die meine Stimme bekäme.
Da würden mich Details, die für Deinen Unmut sorgen, sehr interessieren.
Welche steuerlichen Pläne anderer Parteien stoßen Dir auf?
Und ganz konkret: Welche Änderungen hinsichtlich Erbschafts- und Vermögenssteuer stehen uns denn wann bevor?
Und zuletzt: Welche staatliche Einflusnahme auf Unternehmen muss denn unbedingt ihr Ende finden?
Eine Steuer bzw. einmalige Abgabe hat nichts mit Enteignung zu tun. Zwar nennen insbesondere FDPler Steuern gerne Raub oder werfen wie du mit dem begriff "Enteignung" um sich. Das ist aber Humbug.
Btw: FDP bei 13%? I don't get it. Wie zum Geier sprechen die 13% der Wähler an?
Die Steuerpolitik und der zu reduzierende staatliche Einfluss in die Unternehmen sind es, die diese 13% ansprechen. Speziell die bevorstehenden Änderungen bei Erbschaftssteuer/Vermögenssteuer, etc. (also die "Enteignung" von vermögenden Menschen) bringen diese dazu, ihre Stimme an die FDP zu geben. Würde ich eine etablierte Partei wählen (ich schrieb es hier schon 1-2 Mal), wäre es die FDP, die meine Stimme bekäme.
Ich schätze deine Meinung sehr, weil du sie auch immer sehr reflektiert äußerst, aber hier kann ich ich dir nicht folgen. Man sollte mit dem Begriff "Enteignung" nicht so inflationär umgehen. Jeder von uns wird durch die Nullzinspolitik der EZB permanent enteignet, ohne darauf Einfluß zu haben, weil die Sparguthaben oder angelegtes Vermögen beständig schwindet. Nur leider sind sehr viele überhaupt nicht in der Lage, überhaupt Vermögen aufzubauen, weil für den Lebensunterhalt nicht genug übrig bleibt...das weiß jeder Politker und erst recht die FDP, nur schert die das noch am wenigsten, weil die sich nur an die Vermögenden ranwanzen. Das ist nicht mehr die FDP der 50er Jahre und der Freiburger Thesen, sondern eine knallhart neoliberale Mischpoke, die nur eins interessiert: Wie schont man die Reichen und wieviele Almosen gönnt man den Armen, das es wenigstens zum Überleben noch reicht...niemals bekämen die meine Stimme...
Natürlich hätte er auch Kratzer bekommen, aber er hätte es seinen Gegnern nicht so leicht gemacht wie Laschet.
Alleine der Impfgegner in Söders Regierung würde ihm als Kanzlerkandidat extrem schaden.
Der merkwürdige Mann ist noch nicht mal Impfgegner, er lässt sich nur selber nicht impfen. Er findet es aber sinnvoll und gut, dass sich andere Menschen impfen lassen. So zumindest kam es vorhin bei Maischberger rüber, als er danach gefragt wurde ... Er hat sogar gesagt, dass er sich vielleicht noch impfen lassen wird. Ein wirres Interview war das, durchaus lustig anzuschauen. Es sind ja die Bayern, die diesen Herrn und dessen Einfluss ertragen müssen.
ich finde es wenig lustig, dass so jemand dann stellvertr. MP mit diesen Positionen ist. Ja, es gibt keine Impfpflicht, aber Politiker haben auch eine Vorbildfunktion. Die Autorin Frau Fried sieht eher Probleme für die Freien Wählern bei dieser Haltung für die BTW. Ich kann das allerdings so gar nicht einschätzen.
Btw: FDP bei 13%? I don't get it. Wie zum Geier sprechen die 13% der Wähler an?
Die Steuerpolitik und der zu reduzierende staatliche Einfluss in die Unternehmen sind es, die diese 13% ansprechen. Speziell die bevorstehenden Änderungen bei Erbschaftssteuer/Vermögenssteuer, etc. (also die "Enteignung" von vermögenden Menschen) bringen diese dazu, ihre Stimme an die FDP zu geben. Würde ich eine etablierte Partei wählen (ich schrieb es hier schon 1-2 Mal), wäre es die FDP, die meine Stimme bekäme.
Speziell die bevorstehenden Änderungen bei Erbschaftssteuer/Vermögenssteuer, etc. (also die "Enteignung" von vermögenden Menschen) bringen diese dazu, ihre Stimme an die FDP zu geben.
Selbst wenn du Enteignung in Anführungszeichen setzt, bleibt das eine derart üble Polemik, dass ich wirklich an mich halten muss! In einem Land, in dem das Kapital seit Jahrzehnten immer nur in eine Richtung fließt, nämlich zu den Vermögenden, in dem Arme immer ärmer und Reiche immer noch reicher werden, bei der Idee von Beteiligung über Besteuerung derer, die Nutznieser dieses Systems sind von Enteignung zu sprechen - da muss man schon ganz schön abgedriftet unterwegs sein!
Speziell die bevorstehenden Änderungen bei Erbschaftssteuer/Vermögenssteuer, etc. (also die "Enteignung" von vermögenden Menschen) bringen diese dazu, ihre Stimme an die FDP zu geben.
Selbst wenn du Enteignung in Anführungszeichen setzt, bleibt das eine derart üble Polemik, dass ich wirklich an mich halten muss! In einem Land, in dem das Kapital seit Jahrzehnten immer nur in eine Richtung fließt, nämlich zu den Vermögenden, in dem Arme immer ärmer und Reiche immer noch reicher werden, bei der Idee von Beteiligung über Besteuerung derer, die Nutznieser dieses Systems sind von Enteignung zu sprechen - da muss man schon ganz schön abgedriftet unterwegs sein!
Ich sehe es so, dass ca. 13% der Wähler dahingehend "abgedriftet unterwegs" sind. Auch glaube ich, dass die FDP in der nächsten Regierung vertreten sein wird. Falls der Laschet noch weitere Stammwähler verliert, werden die Gelben noch fetter. ...
Natürlich hätte er auch Kratzer bekommen, aber er hätte es seinen Gegnern nicht so leicht gemacht wie Laschet.
Alleine der Impfgegner in Söders Regierung würde ihm als Kanzlerkandidat extrem schaden.
Der merkwürdige Mann ist noch nicht mal Impfgegner, er lässt sich nur selber nicht impfen. Er findet es aber sinnvoll und gut, dass sich andere Menschen impfen lassen. So zumindest kam es vorhin bei Maischberger rüber, als er danach gefragt wurde ... Er hat sogar gesagt, dass er sich vielleicht noch impfen lassen wird. Ein wirres Interview war das, durchaus lustig anzuschauen. Es sind ja die Bayern, die diesen Herrn und dessen Einfluss ertragen müssen.
Ja. Danke auch! Ist ein großer Spaß! Der Impfskeptiker und der Opportunist - ganz großes Kino!
Entschuldigung.
Ich habe immer noch nicht kapiert, was der eigentlich will. ... Ein echter Wirrkopf scheint es zu sein! Wer wählt solch einen Menschen und wer koaliert mit diesem? Bayern ist echt krass, wenn dort soetwas möglich ist!
Btw: FDP bei 13%? I don't get it. Wie zum Geier sprechen die 13% der Wähler an?
Die Steuerpolitik und der zu reduzierende staatliche Einfluss in die Unternehmen sind es, die diese 13% ansprechen. Speziell die bevorstehenden Änderungen bei Erbschaftssteuer/Vermögenssteuer, etc. (also die "Enteignung" von vermögenden Menschen) bringen diese dazu, ihre Stimme an die FDP zu geben. Würde ich eine etablierte Partei wählen (ich schrieb es hier schon 1-2 Mal), wäre es die FDP, die meine Stimme bekäme.
Ich frage mich wirklich, wie viele Krisen noch kommen müssen, damit manche Leute verstehen, dass eine Merkatokratie vielleicht doch keine so stabile Ordnung ist. Vielleicht ist aber der Zuspruch, den FDP zur Zeit erfährt, wirklich nur der letzte Versuch seine Schäfchen ins Trockene zu bringen, bevor das Scheitern des Neoliberalismus allzu offensichtlich wird. Kann man machen, man muss dann halt später nur aufpassen, nicht per Enkeltrick „enteignet“ zu werden.
Btw: FDP bei 13%? I don't get it. Wie zum Geier sprechen die 13% der Wähler an?
Die Steuerpolitik und der zu reduzierende staatliche Einfluss in die Unternehmen sind es, die diese 13% ansprechen. Speziell die bevorstehenden Änderungen bei Erbschaftssteuer/Vermögenssteuer, etc. (also die "Enteignung" von vermögenden Menschen) bringen diese dazu, ihre Stimme an die FDP zu geben. Würde ich eine etablierte Partei wählen (ich schrieb es hier schon 1-2 Mal), wäre es die FDP, die meine Stimme bekäme.
Btw: FDP bei 13%? I don't get it. Wie zum Geier sprechen die 13% der Wähler an?
Die Steuerpolitik und der zu reduzierende staatliche Einfluss in die Unternehmen sind es, die diese 13% ansprechen. Speziell die bevorstehenden Änderungen bei Erbschaftssteuer/Vermögenssteuer, etc. (also die "Enteignung" von vermögenden Menschen) bringen diese dazu, ihre Stimme an die FDP zu geben. Würde ich eine etablierte Partei wählen (ich schrieb es hier schon 1-2 Mal), wäre es die FDP, die meine Stimme bekäme.
Das überrascht mich jetzt, ehrlich gesagt. Ich habe aus deinen Äußerungen hier eher ein anderes Bild von dir. Aber das nur nebenbei. 😉
Zur Sache: Die 13 % sind doch ein Fingerzeig darauf, dass diejenigen, die aus der Mitte in die Upper Class aufrücken und sich durch Steuerpläne "bedroht" sehen (mein Mitgefühl haben die armen Teufel), beständig zunimmt. Natürlich bei weitem nicht so viele wie diejenigen, die aus der Mitte nach unten abrutschen, aber sie nehmen zu. Heißt: die Mitte verliert beständig. Nach unten, aber auch nach oben. Das ist nicht gut.
Besser wäre es, die "Gesellschaftsränder" der Mitte wieder etwas näher zu bringen. Vor allem von unten, aber auch von oben.
Das überrascht mich jetzt, ehrlich gesagt. Ich habe aus deinen Äußerungen hier eher ein anderes Bild von dir. Aber das nur nebenbei. 😉
Ach herrje, was für eine Dynamik am Donnerstag!
Die Frage des Adler_Steigflug war:" Btw: FDP bei 13%? I don't get it. Wie zum Geier sprechen die 13% der Wähler an?"
Ich habe die Antwort darauf gegeben, zumindest das geschrieben was ich dafür halte. Wenn man FDP-Wähler fragt, bekommt man oft genau diese Antwort und dazu noch etwas "für Freiheit, gegen Verbote, etc.". Schon hat man den Wählertypus in der Schublade, wenn man denn überhauprt eine Schublade dafür anlegen möchte.
Nochmal: losgelöst von meiner Meinung: es ist nur meine Erklärung dafür, weshalb 13% (und das werden bei der Wahl vermutlich 10-15% werden) bei den Umfagen angeben, die Stimme an diese Partei zu geben.
Das Wort "Enteignung" stammt in diesem Zusammenhang ebenfalls (natürlich) nicht von mir. Es ist ein Argument und die Bezeichnung) einiger befragter Personen, daher ein wesentlicher Teil der Antwort, auf die Ausgangsfrage. Deswegen habe ich die "" verwendet.
Eine Union mit einem völlig indiskutablen Kandidaten, der einem nicht das Gefühl gibt, dieses Land durch die schweren Zukunftsherausforderungen zu lotsen.
Die Grünen, die eine recht unerfahrene Kandidatin aufstellen, die im Wahlkampf bisher viel Lehrgeld zahlen musste, bei der man zwar das Gefühl hat, dass sie die richtigen Sachen anspricht, aber nicht die Sicherheit ausstrahlt, die man von jemanden im Kanzleramt erwarten könnte.
Dazu noch ein zwar erfahrener und durchaus ernstzunehmender SPD-Kandidat, der aber in diverse "Erinnerungslücken" verstrickt war und einer Partei vorsteht, bei der man nicht mehr weiß, wofür sie eigentlich sich einsetzt.
Ergänzt wird das Ganze von einer Partei, die sich vorwiegend um das Wohlergehen von BWL-Justus und Apotheker Heinz kümmern.
Dazu kommt noch eine Partei, die selbst nicht so richtig weiß, was sie nun sein soll und mangels RRG-Alternative ohnehin nur noch als oppositionelles Statement fungiert.
Und eine Partei von Nazis, Rassisten und derer, die kein Problem damit haben, den braunen Hauch der Kollegen um sich herum zu spüren.
Ergänzt wird das Ganze jetzt noch vom Bierzelt-Impfgegner aus Bayern, der nicht weiß, wo er genau im Mitte-Rechts-Spektrum nun andocken will.
Ein Wunder, dass laut der letzten Forsa-Umfragen der Nichtwähleranteil wohl bei dieser Wahl nicht wesentlich höher zu werden scheint. Das ist personell ganz schwach und inhaltlich in vielen Bereichen ebenfalls.
Ich versuche mir manchmal vorzustellen, wie ein Wahlkampf z.B. Roland Koch gegen Hans Eichel in Hessen Ende der 90er abgelaufen wäre, wenn da schon die Empörungsfraktionen im Internet gelauert hätten.
Und ein Beitrag aus diesem Forum geht mir irgendwie auch nicht aus dem Kopf.
quelle
Ich bin mit dem geschätzten Forums-Kollegen amsterdam_stranded wahrlich nicht immer einer Meinung. Aber irgendwie hat er da mal was geschrieben, wo er am Ende vielleicht sogar Recht hatte.
Zumindest hat er da einen Punkt benannt, so dass ich mich auch zwei Monate nach dem Beitrag daran erinnere. Und das schiebe ich einfach mal darauf, dass er da womöglich was richtiges geschrieben hat.
sozusagen ein altes weisses hufeisen...
ich sehe das problem der unerfahrenheit nicht bei baerbock sondern bei den gruenen im allgemeinen, sie haben den wahlkampf komplett unterschaetzt, sie haben kein gutes wahlkampfteam aufgestellt, sie sind nicht darauf vorbereitet adaequat auf fehler und attacken zu reagieren und sie schaffen es nicht den finger in die wunde zu legen, selbst offensichtliche fehler der union zum thema zu machen.
Bezogen auf die "weiße Mann Thematik" hast du Recht.
Dass Baerbock aber eine eher durchschnittliche Politikerin ist, in die Hoffnungen projiziert wurden, die sie am Ende nicht erfüllen kann, finde ich dagegen eine bedenkenswerte Sichtweise.
Und natürlich hast du auch Recht xaver, dass die Grünen den Wahlkampf komplett unterschätzt haben. Dass das eine niveaulose Schlammschlacht werden würde, ist wahrlich keine Überraschung und hätte von den Wahlkampfplanern vorhergesehen und vorbereitet gehört. Und genau wie du schreibst sind sie nicht in der Lage, anhand der grandiosen Schwächen von Laschet selbst in den Angriffs-Modus zu schalten. Man sieht es doch in den Interviews: Der Laschet ist nach zwei-drei kritischen Nachfragen in der Regel schachmatt und nur noch im trotzigen Kleinkind-Verhalten unterwegs. Dieses Angebot nutzen sie nicht aus.
Und auch in der Abteilung "Mit Scheiße Werfen", hat Springer die Grünen auf dem falschen Fuß erwischt. Man muss sich nur die Titelseite der heutigen Bild ansehen. Das ist menschenfeindliche Hetze auf die Spitze getrieben. Und darauf haben die Grünen keine Antwort. Schade.
Ich messe Umfragen zwar keine allzu große Bedeutung zu, aber wenn das die Stimmungslage sein sollte, ist das eine personelle Bankrotterklärung aller etablierten Parteien.
Ist es auch. Und Scholz kommt noch am besten weg. Das sagt alles.
Ich glaub mit Habeck, Scholz, Söder wäre das ein anderer Wahlkampf.
Ich messe Umfragen zwar keine allzu große Bedeutung zu, aber wenn das die Stimmungslage sein sollte, ist das eine personelle Bankrotterklärung aller etablierten Parteien.
Ist es auch. Und Scholz kommt noch am besten weg. Das sagt alles.
Ich glaub mit Habeck, Scholz, Söder wäre das ein anderer Wahlkampf.
ja, das sehe ich auch so, Kandidaten mit mehr Profil
Glaube ich nicht. Habeck wäre aus der entsprechenden Ecke genau so gegrillt worden. Man hat das ja in Ansätzen gesehen, als er irgendwann mal nicht die Pendlerpauschale aus dem Stehgreif erklären konnte. Da sind sie auch über in her gefallen. Söder hätte auch genug Angriffsfläche geboten und Fehler gemacht und Scholz macht halt Wahlkampf im Schlafwagen. Wer nix macht, macht nix falsch. Diese Strategie hat ihm in der Wählergunst bislang zumindest offensichtlich nicht geschadet.
Ist es auch. Und Scholz kommt noch am besten weg. Das sagt alles.
Ich glaub mit Habeck, Scholz, Söder wäre das ein anderer Wahlkampf.
ja, das sehe ich auch so, Kandidaten mit mehr Profil
die softwareentwicklerin und bloggerin lilith wittmann hat eine sicherheitsluecke in der app entdeckt (das ganze war wohl schon im mai).
https://www.spiegel.de/netzwelt/apps/cdu-nimmt-wahlkampf-app-connect-wegen-sicherheitsluecke-offline-a-2cc9bc47-6d13-4950-8b1d-234cab0efdc2
soweit so unspektakulaer, aber jetzt berichtet sie auf twitter, dass sie von der cdu dafuer angezeigt wurde:
https://twitter.com/LilithWittmann/status/1422546380275556352
das ist halt alles noch neuland.... dieses digital.
Das Ganze findet mittlerweile sogar seinen Weg durch die Presse. Die Sueddeutsche spricht von Einschüchterungsversuchen. Und das ist ein Blatt, das mir noch nie als sehr populistisch aufgefallen ist.
https://www.sueddeutsche.de/politik/cdu-sicherheitsluecke-anzeige-lilith-wittmann-1.5373488
Der BR spricht davon, dass die CDU die Anzeige wieder zurückgezogen hat.
https://www.br.de/nachrichten/netzwelt/cdu-zieht-anzeige-gegen-it-sicherheitsforscherin-zurueck,Sf7RFxp
Wie verwunderlich... und irgendwie amüsant. Spricht die Süddeutsche davon, dass die CDU der Aktivistin wohl einen Beratervertrag angeboten hat. Als diese ablehnte, haute die CDU wohl die Strafanzeige raus. Normalerweise würde ich sagen: Ein Skandal. Da es die CDU ist: Normales Vorgehen. Reaktion vom Chaos Computer Club gemäß Artikel in der Süddeutschen: Sie wollen künftig keine Sicherheitslücken mehr an die CDU melden. Oder wie ein Medienrechtler schreibt:
„‘Responsible Disclosure‘ sind nicht mit den Strafnormen abgestimmt,“ twittert Chan-jo Jun. Oder anders gesagt: "Responsible Disclosure" sind ein Gentleman-Agreement, an das sich, so schien es, die CDU in diesem Fall aber offenbar nicht gebunden fühlte.
Joa. Gentleman-Agreement und CDU. Die haben es ja schon nicht so ganz damit, wenn ein Passus wie "Upoladfilter" als NoGo in den Koalitionsvertrag geschrieben worden ist.
Geht aber in dem Plagiatsgedöns gegen Baerbock und Laschet wohl unter. Genauso wie die Tatsache, dass Amthor, der schon einmal mit Korruption konfrontiert worden ist, gerade wieder so ein Ding raushaut:
https://www.businessinsider.de/politik/deutschland/philipp-amthor-erneut-unter-lobbyismus-verdacht-fuer-eine-geplante-zahlung-von-tiktok-a/
Also: Der Amthor, der sich auch mit 2 Nazis hat ablichten lassen.
das verfahren laeuft im uebrigen weiter, auch wenn die cdu die anzeige zurueckgezogen hat, das hat dann keinen einfluss mehr.
chronologie:
man wird auf eine sicherheitsluecke aufmerksam gemacht
man versucht lillith witmann, die die luecke gefunden hat, ruhigzustellen, indem man ihr einen beratervertrag einbietet.
der vertrag wird abgelehnt, dann zeigt man sie an.
das thema wird publik, man behauptet, die anzeige waere aus versehen passiert und man zieht die anzeige mit grosser geste zurueck, was aber nichts mehr aendert (k.a. ob das wirklich keinen einfluss auf das verfahren hat)
sozusagen ein altes weisses hufeisen...
ich sehe das problem der unerfahrenheit nicht bei baerbock sondern bei den gruenen im allgemeinen, sie haben den wahlkampf komplett unterschaetzt, sie haben kein gutes wahlkampfteam aufgestellt, sie sind nicht darauf vorbereitet adaequat auf fehler und attacken zu reagieren und sie schaffen es nicht den finger in die wunde zu legen, selbst offensichtliche fehler der union zum thema zu machen.
Bezogen auf die "weiße Mann Thematik" hast du Recht.
Dass Baerbock aber eine eher durchschnittliche Politikerin ist, in die Hoffnungen projiziert wurden, die sie am Ende nicht erfüllen kann, finde ich dagegen eine bedenkenswerte Sichtweise.
Und natürlich hast du auch Recht xaver, dass die Grünen den Wahlkampf komplett unterschätzt haben. Dass das eine niveaulose Schlammschlacht werden würde, ist wahrlich keine Überraschung und hätte von den Wahlkampfplanern vorhergesehen und vorbereitet gehört. Und genau wie du schreibst sind sie nicht in der Lage, anhand der grandiosen Schwächen von Laschet selbst in den Angriffs-Modus zu schalten. Man sieht es doch in den Interviews: Der Laschet ist nach zwei-drei kritischen Nachfragen in der Regel schachmatt und nur noch im trotzigen Kleinkind-Verhalten unterwegs. Dieses Angebot nutzen sie nicht aus.
Und auch in der Abteilung "Mit Scheiße Werfen", hat Springer die Grünen auf dem falschen Fuß erwischt. Man muss sich nur die Titelseite der heutigen Bild ansehen. Das ist menschenfeindliche Hetze auf die Spitze getrieben. Und darauf haben die Grünen keine Antwort. Schade.
Ist es auch. Und Scholz kommt noch am besten weg. Das sagt alles.
Ich glaub mit Habeck, Scholz, Söder wäre das ein anderer Wahlkampf.
Glaube ich nicht. Habeck wäre aus der entsprechenden Ecke genau so gegrillt worden. Man hat das ja in Ansätzen gesehen, als er irgendwann mal nicht die Pendlerpauschale aus dem Stehgreif erklären konnte. Da sind sie auch über in her gefallen. Söder hätte auch genug Angriffsfläche geboten und Fehler gemacht und Scholz macht halt Wahlkampf im Schlafwagen. Wer nix macht, macht nix falsch. Diese Strategie hat ihm in der Wählergunst bislang zumindest offensichtlich nicht geschadet.
aber seiner SPD auch nicht viel geholfen
Meinst Du, dass Söder auf 24 % runtergefallen wäre in den Umfragen? Nie im Leben. Natürlich wäre er auch Bestandteil von Kritik gewesen. Aber Söder lächelt Kritik schon seit Jahren weg bzw. dreht die Kritik um und ergreift die Chancen aus Stimmungswechseln in der Bevölkerung. Der ist viel zu clever.
Natürlich wäre Habeck auch von Seiten der Bild-Zeitung usw. angegriffen worden. Aber ich glaube, dass Habeck insgesamt darauf souveräner reagiert hätte.
Grundsätzlich ist aber richtig, dass die Grünen kein Konzept haben, wie sie mit dem schmutzigen Wahlkampf der Rechten und Mitte-Rechten umgehen wollen. Andererseits könnte das Ganze auch irgendwann ins Gegenteil umschlagen, was Springer-Presse und Co. machen, weil es zu offensichtlich ist und dann sowas wie Trotzreaktionen entstehen.
Glaube ich nicht. Habeck wäre aus der entsprechenden Ecke genau so gegrillt worden. Man hat das ja in Ansätzen gesehen, als er irgendwann mal nicht die Pendlerpauschale aus dem Stehgreif erklären konnte. Da sind sie auch über in her gefallen. Söder hätte auch genug Angriffsfläche geboten und Fehler gemacht und Scholz macht halt Wahlkampf im Schlafwagen. Wer nix macht, macht nix falsch. Diese Strategie hat ihm in der Wählergunst bislang zumindest offensichtlich nicht geschadet.
aber seiner SPD auch nicht viel geholfen
Glaube ich nicht. Habeck wäre aus der entsprechenden Ecke genau so gegrillt worden. Man hat das ja in Ansätzen gesehen, als er irgendwann mal nicht die Pendlerpauschale aus dem Stehgreif erklären konnte. Da sind sie auch über in her gefallen. Söder hätte auch genug Angriffsfläche geboten und Fehler gemacht und Scholz macht halt Wahlkampf im Schlafwagen. Wer nix macht, macht nix falsch. Diese Strategie hat ihm in der Wählergunst bislang zumindest offensichtlich nicht geschadet.
Meinst Du, dass Söder auf 24 % runtergefallen wäre in den Umfragen? Nie im Leben. Natürlich wäre er auch Bestandteil von Kritik gewesen. Aber Söder lächelt Kritik schon seit Jahren weg bzw. dreht die Kritik um und ergreift die Chancen aus Stimmungswechseln in der Bevölkerung. Der ist viel zu clever.
Natürlich wäre Habeck auch von Seiten der Bild-Zeitung usw. angegriffen worden. Aber ich glaube, dass Habeck insgesamt darauf souveräner reagiert hätte.
Grundsätzlich ist aber richtig, dass die Grünen kein Konzept haben, wie sie mit dem schmutzigen Wahlkampf der Rechten und Mitte-Rechten umgehen wollen. Andererseits könnte das Ganze auch irgendwann ins Gegenteil umschlagen, was Springer-Presse und Co. machen, weil es zu offensichtlich ist und dann sowas wie Trotzreaktionen entstehen.
Keine Ahnung. Söder ist vermutlich wirklich der clevere Opportunist. Aber auch Söder ist einer, der sich bisweilen zu zweifelhaften und mehr als grenzwertigen Aussagen hinreißen lässt und dadurch die Fassade zum Einstürtzen bringen kann. Ich halte es für wahrscheinlich, dass er nicht so viele offensichtliche Böcke geschossen hätte wie Laschet, aber auch er wäre unter dem Druck des Wahlkampfes nicht lupenrein durch gekommen. Dafür hat er ein viel zu großes Ego.
Meinst Du, dass Söder auf 24 % runtergefallen wäre in den Umfragen? Nie im Leben. Natürlich wäre er auch Bestandteil von Kritik gewesen. Aber Söder lächelt Kritik schon seit Jahren weg bzw. dreht die Kritik um und ergreift die Chancen aus Stimmungswechseln in der Bevölkerung. Der ist viel zu clever.
Natürlich wäre Habeck auch von Seiten der Bild-Zeitung usw. angegriffen worden. Aber ich glaube, dass Habeck insgesamt darauf souveräner reagiert hätte.
Grundsätzlich ist aber richtig, dass die Grünen kein Konzept haben, wie sie mit dem schmutzigen Wahlkampf der Rechten und Mitte-Rechten umgehen wollen. Andererseits könnte das Ganze auch irgendwann ins Gegenteil umschlagen, was Springer-Presse und Co. machen, weil es zu offensichtlich ist und dann sowas wie Trotzreaktionen entstehen.
Keine Ahnung. Söder ist vermutlich wirklich der clevere Opportunist. Aber auch Söder ist einer, der sich bisweilen zu zweifelhaften und mehr als grenzwertigen Aussagen hinreißen lässt und dadurch die Fassade zum Einstürtzen bringen kann. Ich halte es für wahrscheinlich, dass er nicht so viele offensichtliche Böcke geschossen hätte wie Laschet, aber auch er wäre unter dem Druck des Wahlkampfes nicht lupenrein durch gekommen. Dafür hat er ein viel zu großes Ego.
Ach ja, die Umfragen dieser Woche zeigen gerade eine Trendumkehr
Umfragen INSA/Emnid/Forsa - Vergleich zum Vormonat-Schnitt der drei
Union: 25,8 (- 2,3)
SPD: 17,3 (+ 1,3)
Grüne: 20,0 (+ 1,1)
FDP: 13,0 (+ 1,1)
AfD: 10,7 (+ 0,1)
Linke: 6,3 (- 0,7)
Grüne, SPD, FDP legen zu, CDU nimmt ab. Bei Kantar/Emnid lag die Union nur noch bei 24 % und zwei Prozent vor den Grünen.
Die SPD wäre bei 17+ beim besten Wert seit 3 Jahren.
Das Problem der SPD in einem Satz erklärt
Btw: FDP bei 13%? I don't get it. Wie zum Geier sprechen die 13% der Wähler an?
Alleine der Impfgegner in Söders Regierung würde ihm als Kanzlerkandidat extrem schaden.
Ach ja, die Umfragen dieser Woche zeigen gerade eine Trendumkehr
Umfragen INSA/Emnid/Forsa - Vergleich zum Vormonat-Schnitt der drei
Union: 25,8 (- 2,3)
SPD: 17,3 (+ 1,3)
Grüne: 20,0 (+ 1,1)
FDP: 13,0 (+ 1,1)
AfD: 10,7 (+ 0,1)
Linke: 6,3 (- 0,7)
Grüne, SPD, FDP legen zu, CDU nimmt ab. Bei Kantar/Emnid lag die Union nur noch bei 24 % und zwei Prozent vor den Grünen.
Die SPD wäre bei 17+ beim besten Wert seit 3 Jahren.
Das Problem der SPD in einem Satz erklärt
Btw: FDP bei 13%? I don't get it. Wie zum Geier sprechen die 13% der Wähler an?
Die Steuerpolitik und der zu reduzierende staatliche Einfluss in die Unternehmen sind es, die diese 13% ansprechen. Speziell die bevorstehenden Änderungen bei Erbschaftssteuer/Vermögenssteuer, etc. (also die "Enteignung" von vermögenden Menschen) bringen diese dazu, ihre Stimme an die FDP zu geben. Würde ich eine etablierte Partei wählen (ich schrieb es hier schon 1-2 Mal), wäre es die FDP, die meine Stimme bekäme.
Ach ja, die Umfragen dieser Woche zeigen gerade eine Trendumkehr
Umfragen INSA/Emnid/Forsa - Vergleich zum Vormonat-Schnitt der drei
Union: 25,8 (- 2,3)
SPD: 17,3 (+ 1,3)
Grüne: 20,0 (+ 1,1)
FDP: 13,0 (+ 1,1)
AfD: 10,7 (+ 0,1)
Linke: 6,3 (- 0,7)
Grüne, SPD, FDP legen zu, CDU nimmt ab. Bei Kantar/Emnid lag die Union nur noch bei 24 % und zwei Prozent vor den Grünen.
Die SPD wäre bei 17+ beim besten Wert seit 3 Jahren.
Alleine der Impfgegner in Söders Regierung würde ihm als Kanzlerkandidat extrem schaden.
Der merkwürdige Mann ist noch nicht mal Impfgegner, er lässt sich nur selber nicht impfen. Er findet es aber sinnvoll und gut, dass sich andere Menschen impfen lassen. So zumindest kam es vorhin bei Maischberger rüber, als er danach gefragt wurde ... Er hat sogar gesagt, dass er sich vielleicht noch impfen lassen wird. Ein wirres Interview war das, durchaus lustig anzuschauen. Es sind ja die Bayern, die diesen Herrn und dessen Einfluss ertragen müssen.
Das Problem der SPD in einem Satz erklärt
Btw: FDP bei 13%? I don't get it. Wie zum Geier sprechen die 13% der Wähler an?
Die Steuerpolitik und der zu reduzierende staatliche Einfluss in die Unternehmen sind es, die diese 13% ansprechen. Speziell die bevorstehenden Änderungen bei Erbschaftssteuer/Vermögenssteuer, etc. (also die "Enteignung" von vermögenden Menschen) bringen diese dazu, ihre Stimme an die FDP zu geben. Würde ich eine etablierte Partei wählen (ich schrieb es hier schon 1-2 Mal), wäre es die FDP, die meine Stimme bekäme.
Selbst wenn du Enteignung in Anführungszeichen setzt, bleibt das eine derart üble Polemik, dass ich wirklich an mich halten muss!
In einem Land, in dem das Kapital seit Jahrzehnten immer nur in eine Richtung fließt, nämlich zu den Vermögenden, in dem Arme immer ärmer und Reiche immer noch reicher werden, bei der Idee von Beteiligung über Besteuerung derer, die Nutznieser dieses Systems sind von Enteignung zu sprechen - da muss man schon ganz schön abgedriftet unterwegs sein!
https://www.polizei.bayern.de/niederbayern/news/presse/aktuell/index.html/331140
Das überrascht mich jetzt, ehrlich gesagt. Ich habe aus deinen Äußerungen hier eher ein anderes Bild von dir. Aber das nur nebenbei. 😉
Zur Sache: Die 13 % sind doch ein Fingerzeig darauf, dass diejenigen, die aus der Mitte in die Upper Class aufrücken und sich durch Steuerpläne "bedroht" sehen (mein Mitgefühl haben die armen Teufel), beständig zunimmt. Natürlich bei weitem nicht so viele wie diejenigen, die aus der Mitte nach unten abrutschen, aber sie nehmen zu.
Heißt: die Mitte verliert beständig. Nach unten, aber auch nach oben.
Das ist nicht gut.
Besser wäre es, die "Gesellschaftsränder" der Mitte wieder etwas näher zu bringen. Vor allem von unten, aber auch von oben.
Da würden mich Details, die für Deinen Unmut sorgen, sehr interessieren.
Welche steuerlichen Pläne anderer Parteien stoßen Dir auf?
Und ganz konkret:
Welche Änderungen hinsichtlich Erbschafts- und Vermögenssteuer stehen uns denn wann bevor?
Und zuletzt:
Welche staatliche Einflusnahme auf Unternehmen muss denn unbedingt ihr Ende finden?
Großartig.
Eine Steuer bzw. einmalige Abgabe hat nichts mit Enteignung zu tun.
Zwar nennen insbesondere FDPler Steuern gerne Raub oder werfen wie du mit dem begriff "Enteignung" um sich.
Das ist aber Humbug.
Ich schätze deine Meinung sehr, weil du sie auch immer sehr reflektiert äußerst, aber hier kann ich ich dir nicht folgen.
Man sollte mit dem Begriff "Enteignung" nicht so inflationär umgehen.
Jeder von uns wird durch die Nullzinspolitik der EZB permanent enteignet, ohne darauf Einfluß zu haben, weil die Sparguthaben oder angelegtes Vermögen beständig schwindet.
Nur leider sind sehr viele überhaupt nicht in der Lage, überhaupt Vermögen aufzubauen, weil für den Lebensunterhalt nicht genug übrig bleibt...das weiß jeder Politker und erst recht die FDP, nur schert die das noch am wenigsten, weil die sich nur an die Vermögenden ranwanzen.
Das ist nicht mehr die FDP der 50er Jahre und der Freiburger Thesen, sondern eine knallhart neoliberale Mischpoke, die nur eins interessiert:
Wie schont man die Reichen und wieviele Almosen gönnt man den Armen, das es wenigstens zum Überleben noch reicht...niemals bekämen die meine Stimme...
Alleine der Impfgegner in Söders Regierung würde ihm als Kanzlerkandidat extrem schaden.
Der merkwürdige Mann ist noch nicht mal Impfgegner, er lässt sich nur selber nicht impfen. Er findet es aber sinnvoll und gut, dass sich andere Menschen impfen lassen. So zumindest kam es vorhin bei Maischberger rüber, als er danach gefragt wurde ... Er hat sogar gesagt, dass er sich vielleicht noch impfen lassen wird. Ein wirres Interview war das, durchaus lustig anzuschauen. Es sind ja die Bayern, die diesen Herrn und dessen Einfluss ertragen müssen.
Der Impfskeptiker und der Opportunist - ganz großes Kino!
Ja, es gibt keine Impfpflicht, aber Politiker haben auch eine Vorbildfunktion. Die Autorin Frau Fried sieht eher Probleme für die Freien Wählern bei dieser Haltung für die BTW. Ich kann das allerdings so gar nicht einschätzen.
Die Steuerpolitik und der zu reduzierende staatliche Einfluss in die Unternehmen sind es, die diese 13% ansprechen. Speziell die bevorstehenden Änderungen bei Erbschaftssteuer/Vermögenssteuer, etc. (also die "Enteignung" von vermögenden Menschen) bringen diese dazu, ihre Stimme an die FDP zu geben. Würde ich eine etablierte Partei wählen (ich schrieb es hier schon 1-2 Mal), wäre es die FDP, die meine Stimme bekäme.
Selbst wenn du Enteignung in Anführungszeichen setzt, bleibt das eine derart üble Polemik, dass ich wirklich an mich halten muss!
In einem Land, in dem das Kapital seit Jahrzehnten immer nur in eine Richtung fließt, nämlich zu den Vermögenden, in dem Arme immer ärmer und Reiche immer noch reicher werden, bei der Idee von Beteiligung über Besteuerung derer, die Nutznieser dieses Systems sind von Enteignung zu sprechen - da muss man schon ganz schön abgedriftet unterwegs sein!
Ich sehe es so, dass ca. 13% der Wähler dahingehend "abgedriftet unterwegs" sind. Auch glaube ich, dass die FDP in der nächsten Regierung vertreten sein wird. Falls der Laschet noch weitere Stammwähler verliert, werden die Gelben noch fetter. ...
Der merkwürdige Mann ist noch nicht mal Impfgegner, er lässt sich nur selber nicht impfen. Er findet es aber sinnvoll und gut, dass sich andere Menschen impfen lassen. So zumindest kam es vorhin bei Maischberger rüber, als er danach gefragt wurde ... Er hat sogar gesagt, dass er sich vielleicht noch impfen lassen wird. Ein wirres Interview war das, durchaus lustig anzuschauen. Es sind ja die Bayern, die diesen Herrn und dessen Einfluss ertragen müssen.
Der Impfskeptiker und der Opportunist - ganz großes Kino!
Entschuldigung.
Ich habe immer noch nicht kapiert, was der eigentlich will. ... Ein echter Wirrkopf scheint es zu sein! Wer wählt solch einen Menschen und wer koaliert mit diesem? Bayern ist echt krass, wenn dort soetwas möglich ist!
Die Steuerpolitik und der zu reduzierende staatliche Einfluss in die Unternehmen sind es, die diese 13% ansprechen. Speziell die bevorstehenden Änderungen bei Erbschaftssteuer/Vermögenssteuer, etc. (also die "Enteignung" von vermögenden Menschen) bringen diese dazu, ihre Stimme an die FDP zu geben. Würde ich eine etablierte Partei wählen (ich schrieb es hier schon 1-2 Mal), wäre es die FDP, die meine Stimme bekäme.
https://www.polizei.bayern.de/niederbayern/news/presse/aktuell/index.html/331140
Die Steuerpolitik und der zu reduzierende staatliche Einfluss in die Unternehmen sind es, die diese 13% ansprechen. Speziell die bevorstehenden Änderungen bei Erbschaftssteuer/Vermögenssteuer, etc. (also die "Enteignung" von vermögenden Menschen) bringen diese dazu, ihre Stimme an die FDP zu geben. Würde ich eine etablierte Partei wählen (ich schrieb es hier schon 1-2 Mal), wäre es die FDP, die meine Stimme bekäme.
Das überrascht mich jetzt, ehrlich gesagt. Ich habe aus deinen Äußerungen hier eher ein anderes Bild von dir. Aber das nur nebenbei. 😉
Zur Sache: Die 13 % sind doch ein Fingerzeig darauf, dass diejenigen, die aus der Mitte in die Upper Class aufrücken und sich durch Steuerpläne "bedroht" sehen (mein Mitgefühl haben die armen Teufel), beständig zunimmt. Natürlich bei weitem nicht so viele wie diejenigen, die aus der Mitte nach unten abrutschen, aber sie nehmen zu.
Heißt: die Mitte verliert beständig. Nach unten, aber auch nach oben.
Das ist nicht gut.
Besser wäre es, die "Gesellschaftsränder" der Mitte wieder etwas näher zu bringen. Vor allem von unten, aber auch von oben.
Ach herrje, was für eine Dynamik am Donnerstag!
Die Frage des Adler_Steigflug war:" Btw: FDP bei 13%? I don't get it. Wie zum Geier sprechen die 13% der Wähler an?"
Ich habe die Antwort darauf gegeben, zumindest das geschrieben was ich dafür halte. Wenn man FDP-Wähler fragt, bekommt man oft genau diese Antwort und dazu noch etwas "für Freiheit, gegen Verbote, etc.". Schon hat man den Wählertypus in der Schublade, wenn man denn überhauprt eine Schublade dafür anlegen möchte.
Nochmal: losgelöst von meiner Meinung: es ist nur meine Erklärung dafür, weshalb 13% (und das werden bei der Wahl vermutlich 10-15% werden) bei den Umfagen angeben, die Stimme an diese Partei zu geben.
Das Wort "Enteignung" stammt in diesem Zusammenhang ebenfalls (natürlich) nicht von mir. Es ist ein Argument und die Bezeichnung) einiger befragter Personen, daher ein wesentlicher Teil der Antwort, auf die Ausgangsfrage. Deswegen habe ich die "" verwendet.