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Arya

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Lieber Korn.
Wenn man den Kontext in dem Dinge stehen die geschrieben werden, nicht kennt oder nicht versteht, dann auch noch statt eben diesen Kontext zu klären einfach drauflos interpretiert, ist die Gegahr einer Themaverfehlung recht groß. 😏
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Nimm dich nicht so wichtig und zerschiess nicht den Thread für deine persönliche Agenda. Danke.
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Arya schrieb:

Vielleicht bist du auf Facebook besser aufgehoben.



       

Warum, nur weil dir meine Meinung nicht passt?
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underdog since 1899 schrieb:

Arya schrieb:

Vielleicht bist du auf Facebook besser aufgehoben.



       

Warum, nur weil dir meine Meinung nicht passt?

Weil du nichts Beiträgst, außer deine Meinung immer wieder zu wiederholen. Du scheinst nicht in der Lage zu sein, Argumente zu verstehen und darauf einzugehen. Oder du willst es nicht. Eine Diskussion mit dir ist daher nicht möglich.
Darauf angesprochen versteckst du dich dahinter, keine Expertise zu haben. Was ein Grund mehr wäre, dir mal meine Texte und die anderer User aufmerksam durchzulesen. Aber irgendwo scheint es da bei dir zu haken.
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Arya schrieb:

Eintracht-Laie schrieb:

Matzel schrieb:

Definitiv zu klein für solche Großveranstaltungen. Machbar wäre das vermutlich schon, da Parkhäuser hinzustellen, aber lohnen würden die sich an dieser Stelle außerhalb von Bundesliga, Konzerten, Frankfurter Oktoberfest, o.ä. (also maximal an 40 Tagen im Jahr) nicht.


Wertvolle Fläche zu opfern, damit die Leute ihre Autos da 40x im Jahr für 6 Stunden parken können - kann es ja irgendwie auch nicht sein, sorry.

Wie gesagt geht es da ja nicht nur ums Stadion. Eine autofreie Innenstadt der Zukunft setzt solche oder ähnliche Angebote voraus. Für die tägliche Nutzung von Pendlern und Menschen, die zum Einkaufen usw. in die Stadt kommen.

Bevor wir eine autofreie Innenstadt erleben, geht leider ein Kamel durch ein Nadelöhr!
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Vorher müssen wir aber auch nicht über einen Stadionausbau bei gleichzeitiger Aufforstung reden.
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Arya schrieb:

Ist einfach sinnlos, eine Diskussion zu führen, bei der die eine Seite nur ihre Gefühle und was sie „glaubt“, anführt.



       

Was anderes kann ich doch gar nicht anführen, denn weder bin ich ein Vertreter vom Verein Eintracht Frankfurt, noch bin ich ein aktuelles Mitglied der UF. Ich stehe auch seit 20 Jahren nicht mehr in der Kurve.

Ich bin ein gemeiner Fan, welcher seine Eindrücke und Sichtweisen darlegt. Dafür ist ein Forum wie dieses doch da. Was erwartest du denn eigentlich? Eine dezidierte Expertise etwa? Diesbezüglich wirst du hier aber kaum jemanden finden.

Auf allgemeines Bashing verspüre ich wenig Lust. Ich begegne den Dingen eben objektiv. Aber ich habe kapiert, das dies von dir wohl nicht unbedingt gewünscht ist. Zumindest spricht deine Reaktion dafür. Ich denke, es gibt hier genug andere, welche mit dir in ein Horn blasen. Aus dem Grund ziehe ich mich aus dieser Diskussion nun auch zurück.


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Vielleicht bist du auf Facebook besser aufgehoben.
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Arya schrieb:

Glauben könnt ihr was ihr wollt, tragt damit aber wenig bis gar nichts zur Diskussion hier bei. Ich habe mir jetzt durchaus Mühe gegeben, euch die Thematik sachlich näher zu bringen, auch aufgrund meiner durchaus vorhandenen Erfahrung im Block und dem ein oder anderen Bekannten.
Wenn ihr das ignorieren wollt, glaubt gern weiterhin was ihr wollt, allein es stimmt halt nicht.        

Keine Ahnung, warum du jetzt mit solch einer Schärfe hier antwortest. Keiner stellt deine Erfahrungen in Zweifel, zumindest ich nicht.
Außerdem bilde ich mir ein, dir ach sehr dezidiert meine Sichtweise dargelegt zu haben. Dass wir keinen Konsens erzielen konnten, liegt nun mal in der Natur der Sache, sprich, eines Diskurses. 
Im Übrigen verstehe ich jetzt nicht, warum du derart pikiert reagiert.
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Ist einfach sinnlos, eine Diskussion zu führen, bei der die eine Seite nur ihre Gefühle und was sie „glaubt“, anführt.
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Glauben könnt ihr was ihr wollt, tragt damit aber wenig bis gar nichts zur Diskussion hier bei. Ich habe mir jetzt durchaus Mühe gegeben, euch die Thematik sachlich näher zu bringen, auch aufgrund meiner durchaus vorhandenen Erfahrung im Block und dem ein oder anderen Bekannten.
Wenn ihr das ignorieren wollt, glaubt gern weiterhin was ihr wollt, allein es stimmt halt nicht.
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underdog since 1899 schrieb:

Warum sollte sich daran nun plötzlich was ändern? Nur weil die Art der Sanktionen eine andere ist?

Ich denke das ist der entscheidende Unterschied, ja.

Die Freiheiten werden nun erstmal deutlich eingeschränkt werden (müssen). Und die entsprechenden Verursacher können sich an die eigene Nase packen oder darauf mit Protest und Eskalation antworten. Aber die Eintracht muss da jetzt durch. Die Geister die sie riefen, indem sie sehr sehr Vieles sehr sehr lange haben laufen lassen und darauf hofften, dass sich Das schon von selbst reguliert.
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Arya schrieb:

underdog since 1899 schrieb:

Warum sollte sich daran nun plötzlich was ändern? Nur weil die Art der Sanktionen eine andere ist?

Ich denke das ist der entscheidende Unterschied, ja.

Die Freiheiten werden nun erstmal deutlich eingeschränkt werden (müssen). Und die entsprechenden Verursacher können sich an die eigene Nase packen oder darauf mit Protest und Eskalation antworten. Aber die Eintracht muss da jetzt durch. Die Geister die sie riefen, indem sie sehr sehr Vieles sehr sehr lange haben laufen lassen und darauf hofften, dass sich Das schon von selbst reguliert.

Kurzer Nachtrag noch: Ich denke niemand hier möchte, dass der Dialog eingestellt wird. Das ist doch ganz klar. Aber Dialog alleine geht nicht mehr.
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Immer das selbe Gebabbel über die Trikots. Am Ende werden sie trotzdem verkauft

Leverkusen, Nürnberg... Ihr wisst welche Farben unsere Heimtrikots ursprünglich haben? Nein, weiß ist es nicht...
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DerGeyer schrieb:

Immer das selbe Gebabbel über die Trikots. Am Ende werden sie trotzdem verkauft

Leverkusen, Nürnberg... Ihr wisst welche Farben unsere Heimtrikots ursprünglich haben? Nein, weiß ist es nicht...

Danke.
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Arya schrieb:

Deine Vorstellungen hier offenbaren schon eine ziemliche Naivität was das Thema angeht. Du schreibst von Subkulturen und Jugendbewegungen, aber wie die funktionieren, scheint dir dann nicht ganz so klar zu sein. Gibt viel gute Literatur dazu.
Aber kleiner Spoiler für dich: Es gibt nicht "die Rädelsführer".

Was du dir da vorstellst, klingt nett, passiert aber schon seit 20 Jahren. Na, vielleicht seit 15, mit Heribert wars schwieriger. Wobei zu Heriberts Zeit auch weniger passierte, der Konsens war, Zuhause brennt gar nix. Allein schon aus Schiss vor Konsequenzen.

In jedem Fall ist es nun mit Dialog alleine nicht mehr getan. Es wurden drei Menschen teils schwer verletzt, inklusive Verbrennung, welche ein Leben lang entstellen können. In unserem Stadion.


Ich denke niemand hier hat den vollen Durchblick, wie die Strukturen der Ultra Bewegung im Speziellen funktionieren. Wir alle können nur laienhaft unsere Ansätze hier darlegen. Wenn du meine Ansätze als naiv erachtest, ist das völlig legitim bzw. habe ich damit kein Problem. Auch deine Süffisanz stört mich nicht. Zumal, wie bereits erwähnt, meine Meinung keinen Anspruch auf irgendeine Deutungshoheit erhebt.

Außerdem erachte ich deine Ansätze sicher nicht als falsch. Ich halte sie nur nicht für sonderlich zielführend auf lange Sicht gesehen. Der Dialog bringt verschiedene Perspektiven zusammen und nur so können auch Vereinbarung getroffen werden.
Es gab in der Vergangenheit schon diverse Sanktionen, welche alle zu einer "Jetzt-erst-recht" Haltung besagter Gruppierungen führte. Warum sollte sich daran nun plötzlich was ändern? Nur weil die Art der Sanktionen eine andere ist? Oder z.B. der User SemperFi pro Böller ein Banner & Fahnenverbot verhängen würde?
Natürlich gilt das in gleichem Maße auch für den Dialog. Nur hier sehe ich eben den Vorteil eingefahrene Denkmuster entsprechend aufbrechen zu können. Gerade auch im Hinblick darauf, dass es Verletzte gab und daher eine nachhaltige Lösung unabdingbar ist.
Auch wenn ich mit meiner Meinung damit ziemlich alleine stehe, sehe ich darin, nach wie vor, den effektiveren Weg.
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underdog since 1899 schrieb:

Warum sollte sich daran nun plötzlich was ändern? Nur weil die Art der Sanktionen eine andere ist?

Ich denke das ist der entscheidende Unterschied, ja.

Die Freiheiten werden nun erstmal deutlich eingeschränkt werden (müssen). Und die entsprechenden Verursacher können sich an die eigene Nase packen oder darauf mit Protest und Eskalation antworten. Aber die Eintracht muss da jetzt durch. Die Geister die sie riefen, indem sie sehr sehr Vieles sehr sehr lange haben laufen lassen und darauf hofften, dass sich Das schon von selbst reguliert.
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Arya schrieb:

Lies dir gern nochmal meine Vorschläge aus #4905 durch. Eine Stufenweise Umsetzung würde allen Beteiligten sehr viele Chancen geben, einzulenken und ihr Gesicht zu wahren.

Es wurde hier jetzt mehrfach stringent dargelegt, warum der Vorstand sich persönlich haftbar macht, wenn er jetzt keine Konsequenzen umsetzt und dann wieder etwas passiert. Da kannst du, auch wenn ich dich verstehen kann, noch soviel mit Dialog und Subkultur argumentieren. Die Chancen dafür waren jahrelang zur Genüge gegeben. Hat es was gebracht? Anscheinend eher im Gegenteil.        

Deine Argumentation aus #4905 wirkt zunächst in sich sehr schlüssig. Ich finde die Agenda, welche du aufgestellt hast auch sehr durchdacht.
Allerdings sehe ich darin nach wie vor das Problem, dass schrittweise Sanktionen noch zu mehr Widerstand führen werden.

Aus dem Grund schrieb ich, dass man sich an den harten Kern, sprich die Rädelsführer wenden muss, um sie für die Auswirkungen ihres Handelns zu sensibilisieren resp. disziplinieren. Gerade in Hinsicht der persönlichen Haftungsansprüche, den Vorstand betreffend. Aus dem Grund können die Signale mMn auch nur vom Vorstand ausgehen, indem man sich eben direkt an den Inner Circle wendet.
Damit möchte ich aber sicher nicht die Deutungshoheit meiner Meinung beanspruchen. Deine Gedanken dazu finde ich auf jeden Fall sehr interessant und ausgewogen.
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underdog since 1899 schrieb:



Aus dem Grund schrieb ich, dass man sich an den harten Kern, sprich die Rädelsführer wenden muss, um sie für die Auswirkungen ihres Handelns zu sensibilisieren resp. disziplinieren. Gerade in Hinsicht der persönlichen Haftungsansprüche, den Vorstand betreffend. Aus dem Grund können die Signale mMn auch nur vom Vorstand ausgehen, indem man sich eben direkt an den Inner Circle wendet.

Deine Vorstellungen hier offenbaren schon eine ziemliche Naivität was das Thema angeht. Du schreibst von Subkulturen und Jugendbewegungen, aber wie die funktionieren, scheint dir dann nicht ganz so klar zu sein. Gibt viel gute Literatur dazu.
Aber kleiner Spoiler für dich: Es gibt nicht "die Rädelsführer".

Was du dir da vorstellst, klingt nett, passiert aber schon seit 20 Jahren. Na, vielleicht seit 15, mit Heribert wars schwieriger. Wobei zu Heriberts Zeit auch weniger passierte, der Konsens war, Zuhause brennt gar nix. Allein schon aus Schiss vor Konsequenzen.

In jedem Fall ist es nun mit Dialog alleine nicht mehr getan. Es wurden drei Menschen teils schwer verletzt, inklusive Verbrennung, welche ein Leben lang entstellen können. In unserem Stadion.
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Arya schrieb:

Das halte ich nach meinen Erfahrungen der letzten 30 jahre direkt im Block neben diesen Leuten für sehr naiv.



       

Dem halte ich entgegen, dass emotional belastete Reaktionen wenig zielführend sind. In dem Fall erachte ich Naivität in Form von Unvoreingenommenheit für den besseren Lösungsansatz. Warum ich das so sehe, hatte ich ja bereits dargelegt.
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Lies dir gern nochmal meine Vorschläge aus #4905 durch. Eine Stufenweise Umsetzung würde allen Beteiligten sehr viele Chancen geben, einzulenken und ihr Gesicht zu wahren.

Es wurde hier jetzt mehrfach stringent dargelegt, warum der Vorstand sich persönlich haftbar macht, wenn er jetzt keine Konsequenzen umsetzt und dann wieder etwas passiert. Da kannst du, auch wenn ich dich verstehen kann, noch soviel mit Dialog und Subkultur argumentieren. Die Chancen dafür waren jahrelang zur Genüge gegeben. Hat es was gebracht? Anscheinend eher im Gegenteil.
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Matzel schrieb:

Definitiv zu klein für solche Großveranstaltungen. Machbar wäre das vermutlich schon, da Parkhäuser hinzustellen, aber lohnen würden die sich an dieser Stelle außerhalb von Bundesliga, Konzerten, Frankfurter Oktoberfest, o.ä. (also maximal an 40 Tagen im Jahr) nicht.


Wertvolle Fläche zu opfern, damit die Leute ihre Autos da 40x im Jahr für 6 Stunden parken können - kann es ja irgendwie auch nicht sein, sorry.
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Eintracht-Laie schrieb:

Matzel schrieb:

Definitiv zu klein für solche Großveranstaltungen. Machbar wäre das vermutlich schon, da Parkhäuser hinzustellen, aber lohnen würden die sich an dieser Stelle außerhalb von Bundesliga, Konzerten, Frankfurter Oktoberfest, o.ä. (also maximal an 40 Tagen im Jahr) nicht.


Wertvolle Fläche zu opfern, damit die Leute ihre Autos da 40x im Jahr für 6 Stunden parken können - kann es ja irgendwie auch nicht sein, sorry.

Wie gesagt geht es da ja nicht nur ums Stadion. Eine autofreie Innenstadt der Zukunft setzt solche oder ähnliche Angebote voraus. Für die tägliche Nutzung von Pendlern und Menschen, die zum Einkaufen usw. in die Stadt kommen.
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Arya schrieb:

Wie ich schon schrieb: Es geht nur über Konsequenzen. Eine Selbstreinigung ist quasi ausgeschlossen.



       

Das sehe ich komplett anders, denn mit Konsequenzen, sprich, Sanktionen sind diese Leute nicht greifbar. Die einzige Chance, welche ich sehe, ist, dass man von Seiten des Vereins die Rädelsführer ausfindig macht und entsprechend diszipliniert. Meines Erachtens kann es nur weiter über den Dialog gehen, denn Subkulturen definieren sich durch Anarchie. Anarchisten begegnet man am besten durch eine gewisse Auffassungsgabe für deren Belange um somit einen Konsens der eigenen Ansichten resp. im Interesse des Vereins zu erzielen.

Mit Law and Order hingegen bewirkt man in dem Fall gar nichts, auch wenn ich durchaus verstehe, dass man nach den ganzen Vorfällen förmlich danach dürstet. Mir ist bewusst, dass dies ein langer Weg ist, nur schnelle Lösungen wird es keine geben, sprich, man steuert auf eine Zerreißprobe hin. Das sollte jedem klar sein.
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Das halte ich nach meinen Erfahrungen der letzten 30 jahre direkt im Block neben diesen Leuten für sehr naiv.
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Schönesge schrieb:

Im Übrigen, seit wann dürfen die Bayern mit unseren Spielern Verhandlungen führen? 5 Jahre läuft doch sein Vertrag noch?

Verhandlungen sind doch nicht verboten. Verhandeln kann man immer. Wo lebst Du?
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kinimod schrieb:

Schönesge schrieb:

Im Übrigen, seit wann dürfen die Bayern mit unseren Spielern Verhandlungen führen? 5 Jahre läuft doch sein Vertrag noch?

Verhandlungen sind doch nicht verboten. Verhandeln kann man immer. Wo lebst Du?

Nö. Nicht ohne vorher bei der Eintracht angefragt zu haben.
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Eine sehr treffende Umschreibung. Es zeigt die Komplexität dieser Subkultur entsprechend zu Begegnen. Eine einfache Lösung wird es nicht geben und Sanktionen allein auch nicht greifen.

Aus meiner Sicht kann es nur eine Selbstreinigung aus dem Inner Circle heraus geben. Wobei es hierfür auch Ansprechpartner geben muss, welche man von Außen (in dem Fall der Verein) erreicht (im Sinne von an deren Vernunft appelliert).
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Wie ich schon schrieb: Es geht nur über Konsequenzen. Eine Selbstreinigung ist quasi ausgeschlossen.
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Arya schrieb:

Ich habe jetzt wiederholt hier gelesen, dass es schwierig sei, konkrete Maßnahmen zu ergreifen. Das sehe ich nicht so.

Mir fallen da zwei Kategorien von Maßnahmen ein. Kategorie 1 betrifft direkt die Ultras. Kategorie 2 betrifft die gesamte Kurve.

In Kategorie 1 könnte ich mir einen gestaffelten Maßnahmen-Katalog vorstellen, der bei Fehlverhalten stufenweise zum Einsatz kommt. Darunter könnte fallen:

-Verbot der Nutzung eines Lagerraums auf dem Gelände
-Verbot des Verkaufs von Merchandise vor Block 40
-Verbot des Sammelns für Choreospenden
-Verbot von Choreos
-Verbot des Containers am Gleisdreieck
-Verbot von Bannern, Blockfahnen, Doppelhaltern und sonstigen Fahnen
-Keine Nutzung der Stadionlautsprecher mehr
-Verbot von Megafonen
-ggf. auch Entzug der Auswärtsdauerkarten

Das alles könnte temporär und mit Augenmaß verwendet werden. Und bitte nicht falsch verstehen, ich habe grundsätzlich absolut keinen Bock auf jegliche autoritär angehauchte Maßnahme. Ich liebe die Anarchie der Kurve. Aber so kann es nicht weitergehen.
Wer darauf antwortet, "aber was ist mit der Stimmung?", dem möchte ich sagen, dass die Stimmung nicht mehr viel schlechter werden kann. Es war erbärmlich in dieser Saison.

Kategorie 2, die ganze Kurve betreffend:

-Eine weitere Ticket- und Körperkontrolle. Und zwar nicht vor den Blöcken, sondern unten an den Treppen die zur Nordwestkurve führen. Dort wäre dies ohne Probleme möglich und würde keine Fluchtwege behindern. Kaiserslautern praktiziert das zB relativ erfolgreich seit einigen Jahren.

-Durchgang zwischen den einzelnen Blöcken konsequent unterbinden. 42 nur in 42, 38 nur in 38. Analog im Ober- und Mittelrang. Wäre durch die neuen Kontrollen vor der Kurve ohne Probleme umsetzbar, da kein Blockschmuggel von anderen Stadionbereichen mehr möglich wäre.

Ich finde es zum kotzen, dass ich überhaupt über sowas nachdenken muss. Noch schlimmer finde ich, dass die Eintracht es überhaupt so weit hat kommen lassen. Es muss jetzt einfach konsequent gehandelt werden. Das dürfen die 98% friedlichen Zuschauer erwarten und einfordern. Man ist es ihnen schuldig.

Ein wesentlicher Unterschied zu früheren Ausschreitungen und Randale-Meister Geschichten ist, dass diese zu 99% Auswärts stattfanden. War auch asozial, war auch schwierig. Ging aber wenigstens nicht gegen die eigenen Leute.
Ich war auch in Karlsruhe, Leverkusen, Mailand usw., so unsicher wie gegen Stuttgart habe ich mich nie gefühlt.



Alles richtig, mir fehlt nur das Verbot an Feuerwerk und Bengalos. Das wäre für mich wichtig. Wie man es durchsetzt, weiß ich nicht.
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Das ist doch bereits verboten.
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kinimod schrieb:

Arya schrieb:

Du Armer, warst du betroffen?


Sagt man nur etwas, wenn man persönlich betroffen ist? Ansonsten hält man die Klappe. Tolle Einstellung.

Wenn ich kurz helfen darf: "Betroffen" nicht im Sinne von involviert, beteiligt, in Mitleidenschaft gezogen.  Sondern "betroffen" im Sinne von  bestürzt, fassungslos, erschrocken, erschüttert, konsterniert.

Der Post von Arya war dir gegenüber also eher emphatisch und mitfühlend gemeint.
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Genau.
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Arya schrieb:
Aber das steht und fällt wie gesagt alles mit dem ÖPNV.


In Frankfurt tuckert halt eine Straßenbahn lm Schneckentempo  südlich des Mainufers  Richtung Stadion. Mehr Waggons wie die 20er würde die Tram wahrscheinlich gar nicht bewältigen wegen der Last.
Wirkliche Entlastung in puncto ÖPNV dürfte erst die Fertigstellung der Westtangente mlt der neuen S Bahnstation Stadionbad bringen ohne Durchfahrt des Tunnels in der Stadtmitte. Dann können  auch etwas weiter weggelegene  Park and  Ride Plätze an Bahnhöfen schneller erreichbar sein.
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Ja, die Sbahn wird sicherlich ein Pfund, wieviele Jahre soll das noch dauern?
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Arya schrieb:

Es gibt ein großes P+R in Enkheim direkt an der a66 Abfahrt. Sowas müsste auf jeder Seite der Stadt nahe den Autobahnen entstehen. Wäre sicherlich umsetzbar.


Definitiv zu klein für solche Großveranstaltungen. Machbar wäre das vermutlich schon, da Parkhäuser hinzustellen, aber lohnen würden die sich an dieser Stelle außerhalb von Bundesliga, Konzerten, Frankfurter Oktoberfest, o.ä. (also maximal an 40 Tagen im Jahr) nicht.
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Matzel schrieb:

Arya schrieb:

Es gibt ein großes P+R in Enkheim direkt an der a66 Abfahrt. Sowas müsste auf jeder Seite der Stadt nahe den Autobahnen entstehen. Wäre sicherlich umsetzbar.


Definitiv zu klein für solche Großveranstaltungen. Machbar wäre das vermutlich schon, da Parkhäuser hinzustellen, aber lohnen würden die sich an dieser Stelle außerhalb von Bundesliga, Konzerten, Frankfurter Oktoberfest, o.ä. (also maximal an 40 Tagen im Jahr) nicht.


Ja, absolut, in der Form zu klein.  Aber das Konzept würde ja ggf. auch eine nahezu autofreie Innenstadt einschließen. So dass die Nutzung ganzjährig gegeben wäre. Aber das steht und fällt wie gesagt alles mit dem ÖPNV.
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Mittwoch PK mit Hellmann und Beck. Man darf gespannt sein.