
Bigbamboo
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Stoppdenbus schrieb:
... Trotzdem windest du dich darum, etwas zum Rest zu sagen, und das sagt eigentlich alles über deine Kampagne aus. ...
Du windest Dich. Meine Ausgangsfrage war, warum Lafontaine seine neue Beziehung in dieser Art und Weise bekannt gegeben und damit dafür gesorgt hat, dass die sonstigen Themen seiner Rede völlig hinten runter fallen.
Magste darauf mal antworten?
Stoppdenbus schrieb:
Stimmt, das hab ich ignoriert. Es ist ja auch deine persönliche Meinung. Gehalt: äußerst Gering.
Aber hier geht es um Die Linke, um Wagenknecht und Lafontaine. Und bei den beiden scheint dich nur in Bildzeitungsmanier der Klatschteil zu interessieren.
Von der übrigen Rede hast du offensichtlich nichts mitbekommen. Du kannst auch gerne noch die Bunte und die Gala dazu zitieren, bleibt dir alles überlassen.
Ah, da ist er wieder, der oben erwähnte Kampfbegriff: Bildzeitungsmanier.
Sauber, so funktioniert das.
Außer Bild, Gala und Bunte hat ja auch keine andere Zeitung über diese Aussage Lafontaines berichtet. Und der arme Lafo konnte auch nicht damit rechnen, dass irgendeine Publikation auf dieses Teil seiner Rede anspringt.
Gähn. |(
stefank schrieb:
.... Warum jemand, der am Ende einer einstündigen Rede eine kurze Anmerkung zu seinen privaten Lebensverhältnissen macht, damit ein anderes Thema als Inhalte vorgeben soll, ist mir nicht ersichtlich.
Ja, ne - ist klar.
Konnte ja niemand damit rechnen, dass irgendwer diese Sau durch die Medien treibt. Und schon gar nicht der im Umgang mit Medien so völlig unerfahrene Oskar Lafontaine.
Verkauf' doch bitte wen anders für dumm.
Stoppdenbus schrieb:War es denn nun Teil seiner Ansprache auf dem Parteitag oder nicht?
Selbst wenn du die Aussage Lafontaines zu seiner Beziehung zu seiner Rede zählst. Oskar kann nichts dafür, wenn du den Rest ignorierst oder nicht verstehst.
Und: Apropos ignorieren oder nicht verstehen:
Bigbamboo schrieb:
... aber wenn Lafontaine meint, er müsse über seiner neuen Freundin auf einem Parteitag von der Rednerbühne aus berichten, dann tut er das nicht aus überschwänglicher Liebe, sondern mit absoluter Sicherheit aus politischem Kalkül. Denn eins ist der Kerl nicht: doof.
Das haste auch geflissentlich ignoriert.
Also: Wieso gibt Lafontaine inhaltsfremde Themen vor?
Stoppdenbus schrieb:Da hätte ich dann doch gerne mal eine Quelle zu.
Nein. Er hat es nach seiner Rede verkündet.
Und nur, damit wir uns nicht wieder in Spitzfindigkeiten verlieren: Die Rede eines Politikers auf einem Parteitag endet, wenn er das Rednerpult verlässt.
Wenn wir schon dabei sind, darf ich auch mal wieder an die Ausgangsfrage erinnern:
Bigbamboo schrieb:Peter, reaggetyp?
Und nochmal die Frage: Wenn's denn um Inhalte gehen soll, wieso wird dann von Lafontaine selbst ein anderes Thema vorgegeben?
reggaetyp schrieb:Bla. Da kannste auch jeden 'Schwesterwelle'-Schreiber in die homophobe und damit dann ohne Umwege in die rechte Ecke stellen.
@Boccia: Nach allem, was ich von dir hier las: Rechtspopulistische Ecke, in der gelegentliche rassistische Ausfälle stammtischmäßig locker drin sind. ...
reggaetyp schrieb:Der FR-Link gibt irgendwie nicht viel zu den Inhalten her.
... @BBB: Es gab doch Inhalte. Siehe #259. Ich habe hier zuletzt weder für noch gegen die Linke Partei ergriffen. Aber so einen beschissenen BILD-Link hier reinparken und daraus verquarken, dass das die relevanteste Nachricht nach dem Parteitag ist, ist schon schwerst dumpf ...
Und nochmal die Frage: Wenn's denn um Inhalte gehen soll, wieso wird dann von Lafontaine selbst ein anderes Thema vorgegeben?
reggaetyp schrieb:
... Ungeachtet seiner sonstigen politischen Meinung hat Morphium aber recht. Hier setzt sich doch fast niemand mit den politischen Inhalten der Linken auseinander. ...
Ist vielleicht auch gar nicht gewollt. Oder warum sonst sollte Lafontaine auf einem Parteitag seine neue Beziehung zu Sahra Wagenknecht bekannt geben? Weil er hofft, dass so die dortigen Beschlüsse in den Vordergrund rücken? Eher nicht, oder?
reggaetyp schrieb:
... Und die Linke mit einer rassistischen und menschenverachtenden Partei zu vergleichen, ist einfach nur doof.
So richtig an Menschenrechten orientiert war die Partei, aus der die Linke zu größten Teilen hervorgegangen ist, allerdings eher nicht, oder? Menschenverachtend beschreibt die Verhältnisse in der DDR unter der SED-Diktatur in meinen Augen recht gut. Kann man aber natürlich auch so umschreiben: 'Auf der anderen Seite standen Erfahrungen staatlicher Willkür und
eingeschränkter Freiheiten, wie der Aufbau eines staatlichen Überwachungsapparates gegen die
eigene Bevölkerung'.
Und so ein kleines Antisemitismus-Problem lässt sich auch eher nicht von der Hand weisen.
Zum Schluss aber nochmal zur Wagenknecht: Jetzt ist auch klar, warum sie sich damals so geziert hat.
Ay!