Bommer1974
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fabisgeffm schrieb:
Mehr kannst du mit dieser Abwehr und der Bank nicht erwarten.
Vor dem Spiel sabbeln haufenweise die Leute, dass Freiburg ja um die CL Plätze spielen kann, nach dem Spiel gehören sie zu nem leichten Auftaktprogramm und ein ausgeglichenes Spiel, was wir genau wie Freiburg hätten gewinnen können wird als "mehr kann man nicht erwarten" abgebügelt.
Also was jetzt?
SemperFi schrieb:fabisgeffm schrieb:
Mehr kannst du mit dieser Abwehr und der Bank nicht erwarten.
Vor dem Spiel sabbeln haufenweise die Leute, dass Freiburg ja um die CL Plätze spielen kann, nach dem Spiel gehören sie zu nem leichten Auftaktprogramm und ein ausgeglichenes Spiel, was wir genau wie Freiburg hätten gewinnen können wird als "mehr kann man nicht erwarten" abgebügelt.
Also was jetzt?
Diese Dinge sind in der Tat nicht als rationale Kritik aufzufassen.... Emotionaler Mist in dem Moment. Muss man vielleicht verstehen
Bommer1974 schrieb:SemperFi schrieb:fabisgeffm schrieb:
Mehr kannst du mit dieser Abwehr und der Bank nicht erwarten.
Vor dem Spiel sabbeln haufenweise die Leute, dass Freiburg ja um die CL Plätze spielen kann, nach dem Spiel gehören sie zu nem leichten Auftaktprogramm und ein ausgeglichenes Spiel, was wir genau wie Freiburg hätten gewinnen können wird als "mehr kann man nicht erwarten" abgebügelt.
Also was jetzt?
Diese Dinge sind in der Tat nicht als rationale Kritik aufzufassen.... Emotionaler Mist in dem Moment. Muss man vielleicht verstehen
Unsere Gegner aus dem leichten Auftaktprogramm stehen aktuell auf den Plätzen 2,4,5 und 17. So blind sind die vielleicht doch nicht...
m4ce schrieb:
Du musst Freiburg in der eigenen Drangphase in der zweiten Halbzeit "killen". Chancen waren zu genüge vorhanden.
Burkardt muss den Deckel drauf tun
Da wird ein Spiel gewonnen und zack sind alle gehyped und Hütter ist der Messias, dabei war M1 einfach nur schlecht. Samstag gegen den Tabellenführer 🤣 dann sehen wir, wo wir stehen...Deutscher Meister wird nur die SGE 😜
Daniel-San schrieb:
Da wird ein Spiel gewonnen und zack sind alle gehyped und Hütter ist der Messias, dabei war M1 einfach nur schlecht. Samstag gegen den Tabellenführer 🤣 dann sehen wir, wo wir stehen...Deutscher Meister wird nur die SGE 😜
Mach Dir mal keine Sorgen, wenn ein Spiel verloren geht, dreht der Wind bei vielen schnell wieder...
Und nein, M1 war nicht nur schlecht, die Jungs haben es auch wirklich nicht schlecht gemacht... Keines der Tore war reines Glück, gut das 2:0 vielleicht ein wenig Slapstick, aber auch solide gemacht von JB.
Im übrigen sehr gut reagiert bzw nicht reagiert nach seinen Aktionen, die zu Toren führten
Bommer1974 schrieb:Daniel-San schrieb:
Da wird ein Spiel gewonnen und zack sind alle gehyped und Hütter ist der Messias, dabei war M1 einfach nur schlecht. Samstag gegen den Tabellenführer 🤣 dann sehen wir, wo wir stehen...Deutscher Meister wird nur die SGE 😜
Mach Dir mal keine Sorgen, wenn ein Spiel verloren geht, dreht der Wind bei vielen schnell wieder...
Wie sagte Stephan Reich in. Fussball2000 kürzlich? "Wir sind schon ganz schöne Borderliner". 😂
Bommer1974 schrieb:
Mach Dir mal keine Sorgen, wenn ein Spiel verloren geht, dreht der Wind bei vielen schnell wieder...
Ja ich bin zwar auch lange dabei, aber es überrascht mich auch immer wieder, wie schnell sich die Stimmung hier komplett wegen einem Spiel dreht.
Ja mich euphorisiert ein Sieg in Mainz auch, für mich war aber erstmal wichtig, das ein Erfolgserlebnis kam
um das dieses negative aus den Köpfen kommt. Wie gesagt, ich weiß noch gut genug, wie viel das ausmachen kann.
Und wenn Du unten drin hängst und dann 3 Wochen Länderspielpause hast, ist das brutal.
Das 2 zu 0 ja war etwas unglücklich für Mainz, aber ich fand trotzdem stark gemacht von JB.
lego57 schrieb:
Und das ist es was Adi in kurzer Zeit geschafft hat: Der Mannschaft diesen „One Team“ Spirit einzuhauchen. Etwas, das Dino im Leben nie geschafft hat und nie geschafft hätte. Zu verkopft.
Ich habe ganz lange dazu nix gesagt und meine es auch nicht auf Dich speziell bezogen. Aber wir sollten aufhören, Gutes damit zu verbinden, dass Toppi das niemals geschafft hat oder hätte... Er hat uns lange trainiert und wir hatten auch viele gute Momente mit ihm
Adi ist nun da und wir können uns doch einfach über diesen Sieg und das TEAM freuen, nicht?
Bommer1974 schrieb:lego57 schrieb:
Und das ist es was Adi in kurzer Zeit geschafft hat: Der Mannschaft diesen „One Team“ Spirit einzuhauchen. Etwas, das Dino im Leben nie geschafft hat und nie geschafft hätte. Zu verkopft.
Ich habe ganz lange dazu nix gesagt und meine es auch nicht auf Dich speziell bezogen. Aber wir sollten aufhören, Gutes damit zu verbinden, dass Toppi das niemals geschafft hat oder hätte... Er hat uns lange trainiert und wir hatten auch viele gute Momente mit ihm
Adi ist nun da und wir können uns doch einfach über diesen Sieg und das TEAM freuen, nicht?
Mir gehen diese Vergleiche auch auf die Nerven. Sie führen zu nichts, denn es wird ohnehin niemand seine Meinung revidieren.
Aber ich befürchte, sie werden uns erhalten bleiben
Vertragt euch Prinzessinnen!
Wir haben in M1 überzeugend gewonnen und erstmal den Gegenwind gestoppt.
Danke Adi!
Schönes Wochenende an Alle, die es mir dem Adler halten
Wir haben in M1 überzeugend gewonnen und erstmal den Gegenwind gestoppt.
Danke Adi!
Schönes Wochenende an Alle, die es mir dem Adler halten
Bommer1974 schrieb:
Vertragt euch
Genau das. Wir könnten hier jetzt locker 2-3 deftige persönliche Sanktionen für das verteilen, was in den letzten Minuten / Stunden "ausgeteilt" wurde. Wir haben gewonnen. Freut Euch lieber. Reißt Euch mal am Riemen oder es gibt genau diese Sanktionen noch... Keine Beschimpfungen mehr.
Jetzt bloß keinen Scheiß mehr
Sinnlose Schwarzmalerei allerseits: Wir spielen mit der gleichen Anfangsformation, wie gegen Augsburg, aber wir halten den Druck bis zum Ende aufrecht....
M1 wird nicht so viel Glück und keinen Sonntagsschuss haben, wie Augsburg!
Endergebnis: 1:4, danach 4 Tage Eistonne und Sauerstoffzelt!
2xYounes, 1x Burkardt und 1xKoch, Gegentor ist ein Eigentor von Baum
Basta!
M1 wird nicht so viel Glück und keinen Sonntagsschuss haben, wie Augsburg!
Endergebnis: 1:4, danach 4 Tage Eistonne und Sauerstoffzelt!
2xYounes, 1x Burkardt und 1xKoch, Gegentor ist ein Eigentor von Baum
Basta!
Danke dir, freut mich wirklich sehr. 🙂
Wo genau ich trainiere, würde ich hier allerdings lieber für mich behalten. Nicht aus Geheimniskrämerei, sondern weil ich Berufliches und Forum ganz gerne voneinander trenne. Gerade in dem Bereich fände ich es ehrlich gesagt auch etwas unseriös und unprofessionell, öffentlich groß mit Verein oder Mannschaft hausieren zu gehen.
Ich hoffe, du nimmst mir das nicht krumm. 🙂
Und beim Kaiser ist sowieso was dran: Irgendwann ist genug geredet, analysiert und vorbereitet – dann müssen die Jungs raus und Fußball spielen. 😁
Wo genau ich trainiere, würde ich hier allerdings lieber für mich behalten. Nicht aus Geheimniskrämerei, sondern weil ich Berufliches und Forum ganz gerne voneinander trenne. Gerade in dem Bereich fände ich es ehrlich gesagt auch etwas unseriös und unprofessionell, öffentlich groß mit Verein oder Mannschaft hausieren zu gehen.
Ich hoffe, du nimmst mir das nicht krumm. 🙂
Und beim Kaiser ist sowieso was dran: Irgendwann ist genug geredet, analysiert und vorbereitet – dann müssen die Jungs raus und Fußball spielen. 😁
anpii schrieb:
Danke dir, freut mich wirklich sehr. 🙂
Wo genau ich trainiere, würde ich hier allerdings lieber für mich behalten. Nicht aus Geheimniskrämerei, sondern weil ich Berufliches und Forum ganz gerne voneinander trenne. Gerade in dem Bereich fände ich es ehrlich gesagt auch etwas unseriös und unprofessionell, öffentlich groß mit Verein oder Mannschaft hausieren zu gehen.
Ich hoffe, du nimmst mir das nicht krumm. 🙂
Und beim Kaiser ist sowieso was dran: Irgendwann ist genug geredet, analysiert und vorbereitet – dann müssen die Jungs raus und Fußball spielen. 😁
Null, ich hatte es schon erwartet
Mach weiter so!
Nach der heutigen PK hatte ich kurz das Gefühl, Hütter hätte hier mitgelesen. 😉 Einige seiner Aussagen gehen jedenfalls ziemlich genau in die Richtung, über die wir hier die letzten Tage gesprochen haben.
Die heutige PK fand ich aus Trainersicht ziemlich aufschlussreich, weil Hütter bei einigen Punkten genau die Richtung beschreibt, über die wir hier seit Tagen diskutieren.
Vor allem seine Aussage, dass die sieben Gegentore für ihn keine Systemfrage sind, halte ich für wichtig. Eine Grundordnung ist erstmal nur das Ausgangsbild. Ob da 4-2-3-1, 4-4-2 oder 3-4-2-1 auf dem Zettel steht, sagt noch relativ wenig darüber aus, wie eine Mannschaft tatsächlich verteidigt.
Ich kann mit einer Dreierkette vogelwild stehen und mit einer Viererkette hervorragend abgesichert sein. Entscheidend sind Balldruck, Abstände, Herausrückverhalten, Tiefensicherung, Restverteidigung und die Frage, wie geschlossen die Mannschaft nach dem ersten überspielten Zugriff reagiert.
Hütter spricht heute von Zweikampfführung und davon, Bälle konsequenter zu klären. Das klingt erstmal banal, ist es aber nicht. Ein Trainer schaut sich nicht nur an, wer einen Zweikampf verliert. Er schaut sich die ganze Entstehung an. War vorher Druck auf dem Ball? Konnte der Gegner sauber aufdrehen? Hat die letzte Linie rechtzeitig nachgeschoben? War die Box vernünftig besetzt? Hatte der Verteidiger überhaupt Unterstützung?
Gegen Augsburg war das in der ersten Halbzeit über weite Strecken ordentlich. Wir hatten Zugriff, Augsburg kam kaum sauber hinter unsere erste Drucklinie und unsere Abwehr musste wesentlich weniger offene Räume verteidigen. Nach der Pause waren es dieselben Spieler im selben System – und trotzdem war das Verhalten plötzlich ein anderes.
Allein daran sieht man schon, warum ich nicht sofort anfangen würde, die Grundidee umzubauen.
Wenn etwas 45 Minuten funktioniert und danach auseinanderfällt, möchte ich als Trainer wissen, warum es nicht mehr abrufbar war. Ich werfe doch nicht den funktionierenden Teil gleich mit weg.
Hütter kann die Mannschaft trotzdem defensiv stabiler bekommen. Vielleicht wird die Restverteidigung etwas konservativer, vielleicht schiebt der ballferne Außenverteidiger früher ein, vielleicht wird Onyedika in bestimmten Phasen stärker in der Sicherung gehalten oder man verändert die Pressinghöhe. Auch eine Dreierkette kann eine Möglichkeit sein.
Das alles sind normale Anpassungen. Seine Fußballidee muss er dafür nicht beerdigen.
Interessant fand ich auch, dass er von einem Entwicklungsprozess spricht und davon, dass die Mannschaft jetzt seine Unterstützung braucht. Das ist für mich Trainerarbeit, gerade bei einer jungen und stark veränderten Gruppe.
Nach zwei solchen Spielen kann ich mich natürlich vor die Mannschaft stellen und alles in Frage stellen. Ich kann aber auch sagen: Wir wissen, was wir spielen wollen, wir wissen, welche Dinge gerade nicht funktionieren, und jetzt arbeiten wir daran.
Psychologisch ist das nicht zu unterschätzen. Die Spieler müssen irgendwann Vertrauen in ihre Abläufe bekommen. Wenn der Trainer nach jedem Rückschlag selbst anfängt, an seiner Idee zu zweifeln, brauche ich mich nicht wundern, wenn auf dem Platz irgendwann ebenfalls keiner mehr weiß, woran er sich orientieren soll.
Und Orientierung entsteht im Profifußball über Wiederholung. Pressingtrigger, Anschlussdruck, ballfermes Einrücken, Verhalten nach Ballverlust, Boxverteidigung; solche Sachen werden nicht einmal erklärt und sind dann erledigt. Die werden in Spielformen immer wieder provoziert, korrigiert und unter Gegnerdruck wiederholt, bis das irgendwann ohne langes Nachdenken abläuft.
Ich hatte ja schon geschrieben, dass ich als Trainer momentan genauso vorgehen würde. Nicht alles umwerfen, sondern Hütters Fußball erstmal sauber in die Mannschaft bekommen und dort nachschärfen, wo die Balance noch fehlt.
Und auch seine Ruhe nach außen gefällt mir. Was soll er jetzt machen? Sich vor die Kameras stellen und erzählen, dass sein Ansatz nicht funktioniert und die Mannschaft ein Problem hat? Intern wird ganz anders analysiert und gesprochen. Nach außen muss ein Trainer in so einer Phase Orientierung und Überzeugung ausstrahlen.
Hütter ist lange genug im Geschäft, um zu wissen, dass er nicht stur mit dem Kopf durch die Wand gehen kann. Er ist aber auch erfahren genug, nicht nach 180 Bundesligaminuten aus Nervosität einen Fußball spielen zu lassen, von dem er selbst nicht überzeugt ist.
Von daher musste ich bei der PK heute tatsächlich ein bisschen grinsen. 😉 Die berühmte Glaskugel habe ich zwar immer noch nicht, aber zumindest scheint mein Trainerhirn bei der Sache nicht völlig auf dem Holzweg gewesen zu sein. 😂
Jetzt muss das Ganze nur noch auf den Platz. Denn alle taktische Theorie ist irgendwann wertlos, wenn die Mannschaft sie unter Druck nicht abrufen kann. Und genau diese Stabilität muss Hütter in den nächsten Wochen reinbekommen.
Die heutige PK fand ich aus Trainersicht ziemlich aufschlussreich, weil Hütter bei einigen Punkten genau die Richtung beschreibt, über die wir hier seit Tagen diskutieren.
Vor allem seine Aussage, dass die sieben Gegentore für ihn keine Systemfrage sind, halte ich für wichtig. Eine Grundordnung ist erstmal nur das Ausgangsbild. Ob da 4-2-3-1, 4-4-2 oder 3-4-2-1 auf dem Zettel steht, sagt noch relativ wenig darüber aus, wie eine Mannschaft tatsächlich verteidigt.
Ich kann mit einer Dreierkette vogelwild stehen und mit einer Viererkette hervorragend abgesichert sein. Entscheidend sind Balldruck, Abstände, Herausrückverhalten, Tiefensicherung, Restverteidigung und die Frage, wie geschlossen die Mannschaft nach dem ersten überspielten Zugriff reagiert.
Hütter spricht heute von Zweikampfführung und davon, Bälle konsequenter zu klären. Das klingt erstmal banal, ist es aber nicht. Ein Trainer schaut sich nicht nur an, wer einen Zweikampf verliert. Er schaut sich die ganze Entstehung an. War vorher Druck auf dem Ball? Konnte der Gegner sauber aufdrehen? Hat die letzte Linie rechtzeitig nachgeschoben? War die Box vernünftig besetzt? Hatte der Verteidiger überhaupt Unterstützung?
Gegen Augsburg war das in der ersten Halbzeit über weite Strecken ordentlich. Wir hatten Zugriff, Augsburg kam kaum sauber hinter unsere erste Drucklinie und unsere Abwehr musste wesentlich weniger offene Räume verteidigen. Nach der Pause waren es dieselben Spieler im selben System – und trotzdem war das Verhalten plötzlich ein anderes.
Allein daran sieht man schon, warum ich nicht sofort anfangen würde, die Grundidee umzubauen.
Wenn etwas 45 Minuten funktioniert und danach auseinanderfällt, möchte ich als Trainer wissen, warum es nicht mehr abrufbar war. Ich werfe doch nicht den funktionierenden Teil gleich mit weg.
Hütter kann die Mannschaft trotzdem defensiv stabiler bekommen. Vielleicht wird die Restverteidigung etwas konservativer, vielleicht schiebt der ballferne Außenverteidiger früher ein, vielleicht wird Onyedika in bestimmten Phasen stärker in der Sicherung gehalten oder man verändert die Pressinghöhe. Auch eine Dreierkette kann eine Möglichkeit sein.
Das alles sind normale Anpassungen. Seine Fußballidee muss er dafür nicht beerdigen.
Interessant fand ich auch, dass er von einem Entwicklungsprozess spricht und davon, dass die Mannschaft jetzt seine Unterstützung braucht. Das ist für mich Trainerarbeit, gerade bei einer jungen und stark veränderten Gruppe.
Nach zwei solchen Spielen kann ich mich natürlich vor die Mannschaft stellen und alles in Frage stellen. Ich kann aber auch sagen: Wir wissen, was wir spielen wollen, wir wissen, welche Dinge gerade nicht funktionieren, und jetzt arbeiten wir daran.
Psychologisch ist das nicht zu unterschätzen. Die Spieler müssen irgendwann Vertrauen in ihre Abläufe bekommen. Wenn der Trainer nach jedem Rückschlag selbst anfängt, an seiner Idee zu zweifeln, brauche ich mich nicht wundern, wenn auf dem Platz irgendwann ebenfalls keiner mehr weiß, woran er sich orientieren soll.
Und Orientierung entsteht im Profifußball über Wiederholung. Pressingtrigger, Anschlussdruck, ballfermes Einrücken, Verhalten nach Ballverlust, Boxverteidigung; solche Sachen werden nicht einmal erklärt und sind dann erledigt. Die werden in Spielformen immer wieder provoziert, korrigiert und unter Gegnerdruck wiederholt, bis das irgendwann ohne langes Nachdenken abläuft.
Ich hatte ja schon geschrieben, dass ich als Trainer momentan genauso vorgehen würde. Nicht alles umwerfen, sondern Hütters Fußball erstmal sauber in die Mannschaft bekommen und dort nachschärfen, wo die Balance noch fehlt.
Und auch seine Ruhe nach außen gefällt mir. Was soll er jetzt machen? Sich vor die Kameras stellen und erzählen, dass sein Ansatz nicht funktioniert und die Mannschaft ein Problem hat? Intern wird ganz anders analysiert und gesprochen. Nach außen muss ein Trainer in so einer Phase Orientierung und Überzeugung ausstrahlen.
Hütter ist lange genug im Geschäft, um zu wissen, dass er nicht stur mit dem Kopf durch die Wand gehen kann. Er ist aber auch erfahren genug, nicht nach 180 Bundesligaminuten aus Nervosität einen Fußball spielen zu lassen, von dem er selbst nicht überzeugt ist.
Von daher musste ich bei der PK heute tatsächlich ein bisschen grinsen. 😉 Die berühmte Glaskugel habe ich zwar immer noch nicht, aber zumindest scheint mein Trainerhirn bei der Sache nicht völlig auf dem Holzweg gewesen zu sein. 😂
Jetzt muss das Ganze nur noch auf den Platz. Denn alle taktische Theorie ist irgendwann wertlos, wenn die Mannschaft sie unter Druck nicht abrufen kann. Und genau diese Stabilität muss Hütter in den nächsten Wochen reinbekommen.
Ich kann gerade leider nicht auf jeden einzelnen Beitrag separat eingehen, dafür fehlt mir schlicht die Zeit. Ich greife deshalb mal ein paar Punkte gesammelt auf.
Vielleicht hilft es an der Stelle auch, wenn ich kurz beschreibe, wie ich selbst mit Profis arbeite. Denn manchmal entsteht hier der Eindruck, als würde ein Trainer morgens vor 25 Spielern stehen, 40 taktische Punkte herunterbeten und anschließend erwarten, dass sie das am Wochenende auswendig aufsagen. So läuft das natürlich nicht.
Bei Profis arbeite ich sehr viel über Prinzipien und wiederkehrende Spielsituationen. Ich gebe einem Spieler nicht für jede denkbare Situation einen eigenen Befehl mit. Er muss verstehen, welche Idee hinter unserem Spiel steckt und anhand welcher Auslöser er seine Entscheidung trifft.
Nehmen wir das Pressing. Ich erkläre einem Stürmer nicht zehn verschiedene Laufwege. Ich möchte, dass er versteht, welchen Pass wir provozieren wollen, wann der Moment zum Anlaufen da ist und welchen Raum er mit seinem Laufweg schließen soll. Dann trainieren wir genau solche Situationen immer wieder.
Dasselbe mache ich positionsspezifisch. Mit einem Außenverteidiger geht es um Stellung zum Ball, Abstand zum Innenverteidiger, Herausschieben, Tiefensicherung und darum, was passiert, wenn der Nebenmann seinen Raum verlässt. Beim Sechser wiederum um seine Position hinter der ersten Pressinglinie, die Absicherung dahinter und darum, wo er nach Ballverlust den nächsten Zugriff herstellen kann.
Dabei wird auch nicht jede Aktion sofort abgepfiffen und zehn Minuten erklärt. Vieles lasse ich erstmal laufen. Ich schaue, welche Entscheidung getroffen wurde und warum sie funktioniert hat oder eben nicht. Manchmal reichen zwei Meter Positionsveränderung oder ein anderer Körperwinkel und dieselbe Situation sieht komplett anders aus.
Dazu kommt Video. Aber auch da bombardierst du keinen Spieler mit 30 Szenen. Oft reichen ein paar ausgewählte Sequenzen. Eine gute Lösung, eine schlechte, vielleicht noch ein vergleichbares Bild vom kommenden Gegner. Der Spieler soll verstehen, was ich von ihm möchte und dieses Bild dann auf den Trainingsplatz mitnehmen.
Und Profis wollen auch wissen, warum sie etwas machen sollen. Wenn ich einem erfahrenen Spieler nur sage „steh da“, ohne ihm erklären zu können, was wir dadurch gewinnen, wird er mir zurecht Fragen stellen. Gute Spieler denken mit. Das will ich als Trainer auch.
Deshalb halte ich diese Angst vor einer angeblich zu komplizierten Taktik für überzogen.
Fußball ist komplexer geworden, keine Frage. Aber diese Komplexität landet nicht als 40-seitige Gebrauchsanweisung im Kopf eines Spielers.
Vieles läuft über Spielformen. Kleine Felder, Überzahl, Unterzahl, festgelegte Zonen, bestimmte Auslöser. Ich kann eine Übung so bauen, dass genau die Situation immer wieder entsteht, die ich später im Spiel sehen möchte.
Irgendwann ist ein Pressingtrigger dann kein bewusster Gedanke mehr. Der Rückpass kommt und der Stürmer geht. Der Nebenmann erkennt das und schiebt nach. Der Sechser reagiert darauf und die letzte Linie geht mit. Im Idealfall passiert das, ohne dass einer dabei im Kopf die Besprechung vom Dienstag durchblättert.
Und das widerspricht dem sogenannten Instinktkicker überhaupt nicht. Eher im Gegenteil. Je besser die Mannschaft drumherum organisiert ist, desto mehr Freiheit kann ich einem kreativen Spieler geben.
Uzun soll doch nicht 90 Minuten irgendwelche taktischen Formeln im Kopf lösen. Der soll in bestimmten Räumen seine Qualität ausspielen. Die Struktur um ihn herum sorgt nur dafür, dass nicht jeder Risikoball von ihm sofort die ganze Mannschaft aufreißt.
Bei Baum oder Kosugi sehe ich deshalb auch nicht, warum ich plötzlich „einfacheren Fußball“ spielen lassen müsste. Natürlich brauchen die Jungs Zeit für Bundesliga-Tempo, neue Mitspieler und Abläufe. Aber die kommen aus Leistungszentren und beschäftigen sich nicht seit gestern mit gruppen- und mannschaftstaktischen Dingen.
Wenn Hyundai das von außen für möglicherweise zu kompliziert hält, liegt das vielleicht auch ein Stück weit daran, dass er es eben von außen betrachtet und nicht täglich als Profi damit arbeitet. 😁 Was für den Zuschauer nach 20 Dingen gleichzeitig aussieht, ist für den Spieler im besten Fall nur eine klar trainierte Reaktion auf eine bekannte Situation.
Und diese Taktiktafel bei einer Einwechslung in der 85. Minute finde ich auch überhaupt nicht befremdlich.
Der Spieler hat zwar 85 Minuten zugeschaut, weiß aber trotzdem nicht automatisch, was ich mit seiner Einwechslung jetzt verändern will. Vielleicht soll er zehn Meter tiefer stehen. Vielleicht spielen wir gegen den Ball plötzlich 4-5-1. Vielleicht soll er innen statt außen verteidigen oder einen bestimmten Spieler im Aufbau anlaufen.
Das sind meist zwei, drei konkrete Hinweise und keine komplette Neuerklärung des Fußballs.
Der Vergleich mit dem eigenen Beruf hinkt deshalb etwas. Dein Chef erklärt dir morgens wahrscheinlich auch nicht deinen kompletten Job neu. Wenn sich für die letzte Stunde aber deine Aufgabe verändert, wird er dir hoffentlich trotzdem sagen, was er jetzt konkret von dir möchte. 😁
Und bei den Expertenrunden nach den Spielen bin ich bei Hyundai ausnahmsweise sogar ein Stück weit bei ihm.
Von außen ist vieles schnell gesagt. „Da muss er schneller rausschieben.“ „Da muss er den Pass sehen.“ „Da darf er den Ball nicht verlieren.“
Im Standbild sieht das natürlich einfach aus.
Auf dem Platz hat der Spieler teilweise eine halbe Sekunde, einen Gegner im Rücken, einen zweiten im Augenwinkel und gleichzeitig verschiebt sich das komplette Bild um ihn herum.
Die Konsequenz daraus kann für mich aber nicht sein, den Spielern weniger zuzutrauen. Ich muss solche Situationen so oft und so sauber trainieren, dass die Reaktion irgendwann auch unter vollem Tempo und Gegnerdruck kommt.
Taktik erklären ist relativ schnell erledigt. Taktik so zu trainieren, dass elf Spieler sie gleichzeitig unter Bundesliga-Bedingungen abrufen, ist eine andere Hausnummer.
Und genau diese normalen Trainingswochen braucht Hütter jetzt.
Da wird nicht jeden Dienstag drei Stunden Theorie gepaukt. Da werden Abläufe gespielt, korrigiert, wiederholt, unter Druck gesetzt und wieder neu gespielt.
Wenn das irgendwann sitzt, sieht es am Wochenende plötzlich völlig selbstverständlich aus.
Und meistens steckt hinter dem Fußball, der von außen so herrlich „einfach“ wirkt, vorher verdammt viel Arbeit. 😁
Nur noch als Hinweis: Ich kann hier zeitlich nicht dauerhaft solche Romane schreiben und auf jeden einzelnen Beitrag ausführlich eingehen. Das geht mal außer der Reihe, wenn es gerade passt, aber sicher nicht jedes Mal. 😁
Wenn jemand an einem tieferen Austausch zu Taktik, Training oder bestimmten Spielsituationen Interesse hat, kann er mir aber gerne eine PN schicken.
Danke euch. 🙂
Vielleicht hilft es an der Stelle auch, wenn ich kurz beschreibe, wie ich selbst mit Profis arbeite. Denn manchmal entsteht hier der Eindruck, als würde ein Trainer morgens vor 25 Spielern stehen, 40 taktische Punkte herunterbeten und anschließend erwarten, dass sie das am Wochenende auswendig aufsagen. So läuft das natürlich nicht.
Bei Profis arbeite ich sehr viel über Prinzipien und wiederkehrende Spielsituationen. Ich gebe einem Spieler nicht für jede denkbare Situation einen eigenen Befehl mit. Er muss verstehen, welche Idee hinter unserem Spiel steckt und anhand welcher Auslöser er seine Entscheidung trifft.
Nehmen wir das Pressing. Ich erkläre einem Stürmer nicht zehn verschiedene Laufwege. Ich möchte, dass er versteht, welchen Pass wir provozieren wollen, wann der Moment zum Anlaufen da ist und welchen Raum er mit seinem Laufweg schließen soll. Dann trainieren wir genau solche Situationen immer wieder.
Dasselbe mache ich positionsspezifisch. Mit einem Außenverteidiger geht es um Stellung zum Ball, Abstand zum Innenverteidiger, Herausschieben, Tiefensicherung und darum, was passiert, wenn der Nebenmann seinen Raum verlässt. Beim Sechser wiederum um seine Position hinter der ersten Pressinglinie, die Absicherung dahinter und darum, wo er nach Ballverlust den nächsten Zugriff herstellen kann.
Dabei wird auch nicht jede Aktion sofort abgepfiffen und zehn Minuten erklärt. Vieles lasse ich erstmal laufen. Ich schaue, welche Entscheidung getroffen wurde und warum sie funktioniert hat oder eben nicht. Manchmal reichen zwei Meter Positionsveränderung oder ein anderer Körperwinkel und dieselbe Situation sieht komplett anders aus.
Dazu kommt Video. Aber auch da bombardierst du keinen Spieler mit 30 Szenen. Oft reichen ein paar ausgewählte Sequenzen. Eine gute Lösung, eine schlechte, vielleicht noch ein vergleichbares Bild vom kommenden Gegner. Der Spieler soll verstehen, was ich von ihm möchte und dieses Bild dann auf den Trainingsplatz mitnehmen.
Und Profis wollen auch wissen, warum sie etwas machen sollen. Wenn ich einem erfahrenen Spieler nur sage „steh da“, ohne ihm erklären zu können, was wir dadurch gewinnen, wird er mir zurecht Fragen stellen. Gute Spieler denken mit. Das will ich als Trainer auch.
Deshalb halte ich diese Angst vor einer angeblich zu komplizierten Taktik für überzogen.
Fußball ist komplexer geworden, keine Frage. Aber diese Komplexität landet nicht als 40-seitige Gebrauchsanweisung im Kopf eines Spielers.
Vieles läuft über Spielformen. Kleine Felder, Überzahl, Unterzahl, festgelegte Zonen, bestimmte Auslöser. Ich kann eine Übung so bauen, dass genau die Situation immer wieder entsteht, die ich später im Spiel sehen möchte.
Irgendwann ist ein Pressingtrigger dann kein bewusster Gedanke mehr. Der Rückpass kommt und der Stürmer geht. Der Nebenmann erkennt das und schiebt nach. Der Sechser reagiert darauf und die letzte Linie geht mit. Im Idealfall passiert das, ohne dass einer dabei im Kopf die Besprechung vom Dienstag durchblättert.
Und das widerspricht dem sogenannten Instinktkicker überhaupt nicht. Eher im Gegenteil. Je besser die Mannschaft drumherum organisiert ist, desto mehr Freiheit kann ich einem kreativen Spieler geben.
Uzun soll doch nicht 90 Minuten irgendwelche taktischen Formeln im Kopf lösen. Der soll in bestimmten Räumen seine Qualität ausspielen. Die Struktur um ihn herum sorgt nur dafür, dass nicht jeder Risikoball von ihm sofort die ganze Mannschaft aufreißt.
Bei Baum oder Kosugi sehe ich deshalb auch nicht, warum ich plötzlich „einfacheren Fußball“ spielen lassen müsste. Natürlich brauchen die Jungs Zeit für Bundesliga-Tempo, neue Mitspieler und Abläufe. Aber die kommen aus Leistungszentren und beschäftigen sich nicht seit gestern mit gruppen- und mannschaftstaktischen Dingen.
Wenn Hyundai das von außen für möglicherweise zu kompliziert hält, liegt das vielleicht auch ein Stück weit daran, dass er es eben von außen betrachtet und nicht täglich als Profi damit arbeitet. 😁 Was für den Zuschauer nach 20 Dingen gleichzeitig aussieht, ist für den Spieler im besten Fall nur eine klar trainierte Reaktion auf eine bekannte Situation.
Und diese Taktiktafel bei einer Einwechslung in der 85. Minute finde ich auch überhaupt nicht befremdlich.
Der Spieler hat zwar 85 Minuten zugeschaut, weiß aber trotzdem nicht automatisch, was ich mit seiner Einwechslung jetzt verändern will. Vielleicht soll er zehn Meter tiefer stehen. Vielleicht spielen wir gegen den Ball plötzlich 4-5-1. Vielleicht soll er innen statt außen verteidigen oder einen bestimmten Spieler im Aufbau anlaufen.
Das sind meist zwei, drei konkrete Hinweise und keine komplette Neuerklärung des Fußballs.
Der Vergleich mit dem eigenen Beruf hinkt deshalb etwas. Dein Chef erklärt dir morgens wahrscheinlich auch nicht deinen kompletten Job neu. Wenn sich für die letzte Stunde aber deine Aufgabe verändert, wird er dir hoffentlich trotzdem sagen, was er jetzt konkret von dir möchte. 😁
Und bei den Expertenrunden nach den Spielen bin ich bei Hyundai ausnahmsweise sogar ein Stück weit bei ihm.
Von außen ist vieles schnell gesagt. „Da muss er schneller rausschieben.“ „Da muss er den Pass sehen.“ „Da darf er den Ball nicht verlieren.“
Im Standbild sieht das natürlich einfach aus.
Auf dem Platz hat der Spieler teilweise eine halbe Sekunde, einen Gegner im Rücken, einen zweiten im Augenwinkel und gleichzeitig verschiebt sich das komplette Bild um ihn herum.
Die Konsequenz daraus kann für mich aber nicht sein, den Spielern weniger zuzutrauen. Ich muss solche Situationen so oft und so sauber trainieren, dass die Reaktion irgendwann auch unter vollem Tempo und Gegnerdruck kommt.
Taktik erklären ist relativ schnell erledigt. Taktik so zu trainieren, dass elf Spieler sie gleichzeitig unter Bundesliga-Bedingungen abrufen, ist eine andere Hausnummer.
Und genau diese normalen Trainingswochen braucht Hütter jetzt.
Da wird nicht jeden Dienstag drei Stunden Theorie gepaukt. Da werden Abläufe gespielt, korrigiert, wiederholt, unter Druck gesetzt und wieder neu gespielt.
Wenn das irgendwann sitzt, sieht es am Wochenende plötzlich völlig selbstverständlich aus.
Und meistens steckt hinter dem Fußball, der von außen so herrlich „einfach“ wirkt, vorher verdammt viel Arbeit. 😁
Nur noch als Hinweis: Ich kann hier zeitlich nicht dauerhaft solche Romane schreiben und auf jeden einzelnen Beitrag ausführlich eingehen. Das geht mal außer der Reihe, wenn es gerade passt, aber sicher nicht jedes Mal. 😁
Wenn jemand an einem tieferen Austausch zu Taktik, Training oder bestimmten Spielsituationen Interesse hat, kann er mir aber gerne eine PN schicken.
Danke euch. 🙂
Danke Dir, anpi, ich lese Dich gern und es ist faszinierend, wie Dues darstellst. Respekt!
Wo trainierst Du?
Am Ende, und das will ich nicht als polemische Kritik oder lustig machen verstanden wissen, hat der Kaiser es richtig gesagt:
Geht's raus, spielts Fussball!
Wo trainierst Du?
Am Ende, und das will ich nicht als polemische Kritik oder lustig machen verstanden wissen, hat der Kaiser es richtig gesagt:
Geht's raus, spielts Fussball!
Danke dir, freut mich wirklich sehr. 🙂
Wo genau ich trainiere, würde ich hier allerdings lieber für mich behalten. Nicht aus Geheimniskrämerei, sondern weil ich Berufliches und Forum ganz gerne voneinander trenne. Gerade in dem Bereich fände ich es ehrlich gesagt auch etwas unseriös und unprofessionell, öffentlich groß mit Verein oder Mannschaft hausieren zu gehen.
Ich hoffe, du nimmst mir das nicht krumm. 🙂
Und beim Kaiser ist sowieso was dran: Irgendwann ist genug geredet, analysiert und vorbereitet – dann müssen die Jungs raus und Fußball spielen. 😁
Wo genau ich trainiere, würde ich hier allerdings lieber für mich behalten. Nicht aus Geheimniskrämerei, sondern weil ich Berufliches und Forum ganz gerne voneinander trenne. Gerade in dem Bereich fände ich es ehrlich gesagt auch etwas unseriös und unprofessionell, öffentlich groß mit Verein oder Mannschaft hausieren zu gehen.
Ich hoffe, du nimmst mir das nicht krumm. 🙂
Und beim Kaiser ist sowieso was dran: Irgendwann ist genug geredet, analysiert und vorbereitet – dann müssen die Jungs raus und Fußball spielen. 😁
U.Bein schrieb:
Naja, die gab es u.a. mit Streit und Jones auch schon. Und zu Ebimbe muss gar nicht reagieren. Ist doch schön, wenn er dort sein Glück gefunden hat und einschlägt und vielleicht hat Krösche auch ne WVB verhandelt, so dass wir auch noch etwas davon haben.
Oder ne RKO
Mönchii schrieb:
Ach will seinen Namen nicht nennen aber er ist schon über 25 Jahre bei der Eintracht zeugwart 😉
Das ist natürlich gut, wenn Du Deine Quelle öffentlich machst mit Deinem elften Post... Ich vermute, er wird Dir künftig noch viel mehr Interna stecken, abgesehen davon, dass Zeugwarte IMMER ALLES ganz genau wissen
Die wahnwitzige Kaderumbruch Aktion mit 30 Änderungen im Transferzeitraum hat für mich alles zerstört.
Zum großen Teil überschlugen sich fast ausschließlich die Erfolgsmeldungen über den Verkauf von Spielern. Jubel von allen Seiten.
Eine neue bessere und preisgünstige Mannschaft sollte entstehen.
Was ist den entstanden?
Wir hatten in der letzten schlechten Saison einen Deutschen, einen Dänischen , einen Belgischen und einen Schweizer Nationalspieler in der Abwehrkette.
Mit einem kampfstarken defensiven Mittelfeld hätten die erwähnten Nationalspieler, alle Hochkaräter, eigentlich den Laden zusammenhalten können, müssen.
Aber Sechser brauchte man ja nicht. Man könne ja alles mit den vorhandenen Spielern auffangen
laut MK
Der Wurst Uli hats doch dem MK ins Stammbuch geschrieben, dass man bei allen Verkäufen auch darauf achten muss, was dann noch übrig bleibt. Kann ihn nicht leiden aber da hat er recht und enorme Erfahrung.
Übrigens, was hatte man eigentlich dem AH in den Tee gekippt, dass er auf der PK vor dem Spiel plötzlich den Kader in den höchsten Tönen gelobt hat ?
Zum großen Teil überschlugen sich fast ausschließlich die Erfolgsmeldungen über den Verkauf von Spielern. Jubel von allen Seiten.
Eine neue bessere und preisgünstige Mannschaft sollte entstehen.
Was ist den entstanden?
Wir hatten in der letzten schlechten Saison einen Deutschen, einen Dänischen , einen Belgischen und einen Schweizer Nationalspieler in der Abwehrkette.
Mit einem kampfstarken defensiven Mittelfeld hätten die erwähnten Nationalspieler, alle Hochkaräter, eigentlich den Laden zusammenhalten können, müssen.
Aber Sechser brauchte man ja nicht. Man könne ja alles mit den vorhandenen Spielern auffangen
laut MK
Der Wurst Uli hats doch dem MK ins Stammbuch geschrieben, dass man bei allen Verkäufen auch darauf achten muss, was dann noch übrig bleibt. Kann ihn nicht leiden aber da hat er recht und enorme Erfahrung.
Übrigens, was hatte man eigentlich dem AH in den Tee gekippt, dass er auf der PK vor dem Spiel plötzlich den Kader in den höchsten Tönen gelobt hat ?
WaldeckAdler schrieb:
Der Wurst Uli hats doch dem MK ins Stammbuch geschrieben, dass man bei allen Verkäufen auch darauf achten muss, was dann noch übrig bleibt. Kann ihn nicht leiden aber da hat er recht und enorme Erfahrung.
Es bedarf nach meiner Einschätzung nicht wirklich Erfahrung, um diese Erkenntnis zu gewinnen...
Bommer1974 schrieb:WaldeckAdler schrieb:
Der Wurst Uli hats doch dem MK ins Stammbuch geschrieben, dass man bei allen Verkäufen auch darauf achten muss, was dann noch übrig bleibt. Kann ihn nicht leiden aber da hat er recht und enorme Erfahrung.
Es bedarf nach meiner Einschätzung nicht wirklich Erfahrung, um diese Erkenntnis zu gewinnen...
Der Unterschied zwischen Erfahrung und Erkenntnis ist in praxi enorm. Kann ich dir aus eigener Erfahrung berichten. 😉
Koch raus und Maluze dafür rein, sag ich euch ganz ehrlich. Dass Chandler so früh kommen muss, sagt halt viel über die Besetzung des Kaders aus. Mehr sag ich heute besser nicht mehr.
Adlerdenis_Reloaded schrieb:
Koch raus und Maluze dafür rein, sag ich euch ganz ehrlich. Dass Chandler so früh kommen muss, sagt halt viel über die Besetzung des Kaders aus. Mehr sag ich heute besser nicht mehr.
Ich verstehe den Wechsel immernoch nicht. Ich habe einen Freund gefragt, ob er in TV irgendwas gesehen hat, ob Baum was hatte.
Eigentlich war er lange stabil
Bommer1974 schrieb:Adlerdenis_Reloaded schrieb:
Koch raus und Maluze dafür rein, sag ich euch ganz ehrlich. Dass Chandler so früh kommen muss, sagt halt viel über die Besetzung des Kaders aus. Mehr sag ich heute besser nicht mehr.
Ich verstehe den Wechsel immernoch nicht. Ich habe einen Freund gefragt, ob er in TV irgendwas gesehen hat, ob Baum was hatte.
Eigentlich war er lange stabil
Obwohl ich viel von ihm halte, hat er mir heute zuviele Schwächen gezeigt und die waren teilweise eklatant.....Kopfballschwach im Zweikampf, das 20 cm hohe Alibihüpferchen beim Gegentor hätte er sich auch sparen können.....zu zerfahren sein Spiel.......so ist er keine Hilfe.....
Ich dachte sogar nach dem 1:3 noch "ok, ist wie im Schulhof Kick, wenn die wollen, dann drehen wir es auf 4:3....
Hab mich wohl getäuscht
Hab mich wohl getäuscht
Maddux schrieb:
Vielen Dank für den Transferüberschuß.
Dachte ich auch schon!
Kali hätte heute nicht geholfen, aber vielleicht ein Mann in der Mannschaft
elche2011 schrieb:
Hätten wir Uzun nur verkauft und dafür ein paar andere behalten... Und Baum viel zu nervös... Und der nächste Pannentorwart
Aus meiner Sicht Quatsch!
Baum war nicht der Schuldige.
Ich bin auch nur Fan und Zuschauer im Stadion. Aber ich habe heute einen schwachen Onyedika gesehen, der VIEL zu nervös war und wie Falschgeld wirkte. Nicht immer, aber oft. Götze hat das aus meiner Sicht sogar noch ganz gut ausgeglichen eine Weile.
Aber spätestens nach dem Ausgleich war zwischen der Abwehr und dem Mittelfeld einfach immer wieder VIEL ZU VIEL Platz... Löcher wie ein Scheunentor und Koch mit einem auch nervösen, aber guten Beassier alleine gelassen.... Zum heulen!!!
Vorne Wasser das hat nicht schlecht und in der zweiten wurde Doan etwas besser, Uzun hat wenig hin bekommen, muss das 2:0 machen!!!
Younes war OK
Ich bin bedient
... vorne war das nicht schlecht....
Sorry
Sorry
elche2011 schrieb:
Hätten wir Uzun nur verkauft und dafür ein paar andere behalten... Und Baum viel zu nervös... Und der nächste Pannentorwart
Aus meiner Sicht Quatsch!
Baum war nicht der Schuldige.
Ich bin auch nur Fan und Zuschauer im Stadion. Aber ich habe heute einen schwachen Onyedika gesehen, der VIEL zu nervös war und wie Falschgeld wirkte. Nicht immer, aber oft. Götze hat das aus meiner Sicht sogar noch ganz gut ausgeglichen eine Weile.
Aber spätestens nach dem Ausgleich war zwischen der Abwehr und dem Mittelfeld einfach immer wieder VIEL ZU VIEL Platz... Löcher wie ein Scheunentor und Koch mit einem auch nervösen, aber guten Beassier alleine gelassen.... Zum heulen!!!
Vorne Wasser das hat nicht schlecht und in der zweiten wurde Doan etwas besser, Uzun hat wenig hin bekommen, muss das 2:0 machen!!!
Younes war OK
Ich bin bedient
... vorne war das nicht schlecht....
Sorry
Sorry
FCM1920 schrieb:
Tja - Rückholaktion gescheitert würd ich sagen… was hat der Hütter denen in den Pausentee gekippt?
Was für ein Unsinn
Ich denke, das wir noch verbessert mit der Beschilderung. Die Intention ist ja absolut OK und abgesehen von dem zu hohen Preis ist doch das Vorhaben völlig OK....
Ich bin aber gespannt, wie es sich künftig mit dem prebooking darstellt, also wie schnell die Plätze auf dem WP dann weg sind....
Ich bin aber gespannt, wie es sich künftig mit dem prebooking darstellt, also wie schnell die Plätze auf dem WP dann weg sind....
Für mich hat Baum das 1:1 verschuldet. Da muss er besser stehen...
Nach zweimaliger Führung kann man das auch Mal beim bringen.
Schade, aber kein sehr schwaches, sondern durchschnittliches und durchwachsenes Spiel insgesamt