ce, ehemals concordi-eagle
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Und schon sind wir wieder bei Kühbauer
Anthrax schrieb:ce, ehemals concordi-eagle schrieb:
Zum Trainer, ich fände nach wie vor in der momentanen Situation Kühbauer eine zumindest erwägenswerte Option.
Gibt es über den auch irgendwo was zu lesen?
da gab es unlängst was im kicker, ist etwas gehaltvoller als der andere artikel:
https://www.kicker.de/kuehbauers-kroenung-1218034/artikel
daraus:
Vielleicht hat "Kü" das von seinem damaligen Trainer Ernst Dokupil mitgenommen, darauf zu achten, was einen Spieler ausmacht, welche Stärke er in eine Mannschaft einbringen kann. Er sieht im etwas zu langsamen Stürmer auch den Kopfballspezialisten, "der aus einem toten Ball einen gefährlichen Ball machen kann", im zu wenig robusten Zweikämpfer den Techniker, "der einen schlechten Ball in einen guten verwandeln kann". Und er findet die richtigen Positionen für sie.
Er presst seine Mannschaft nicht wie die Taktik-Nerds in ein System, er schaut, wie er selbst sagt, "was sie am besten kann, wozu sie fähig ist und wie sie einem Gegner am meisten weh tun kann".
Lattenknaller trifft es schon ganz gut.
Ich hatte in der#1657 schon mal was zu ihm geschrieben, das poste ich der Einfachheit halber hier noch mal.
[i]Was haltet Ihr denn von Kühbauer?
Erfahren, hat sich wirklich von ziemlich weit unten jetzt mit Linz zum Meister hochgearbeitet, präferiert ein 3-4-1-2
Die KI sagt zu ihm:
Dietmar „Didi“ Kühbauer gilt als pragmatischer und emotionaler „Oldstyle“-Trainer, der Mannschaften besonders durch seine Qualitäten als Motivationskünstler stabilisieren und kurzfristig zu Erfolgen führen kann.
Seine zentralen Stärken im Detail:Mentalität & Motivation: Kühbauer ist bekannt dafür, eine hohe Einsatzbereitschaft, einen starken Willen und echten Teamgeist aus seinen Mannschaften herauszukitzeln.
Kurzfristige Erfolge & Turniere: Er versteht es, in Drucksituationen zu bestehen und Teams auf den Punkt genau einzustellen, was sich unter anderem in seiner herausragenden Erfolgsbilanz im ÖFB-Cup zeigt.
Klarer Lösungsansatz: Taktische Komplexität oder ultradetaillierte Positionsspiele stehen bei ihm weniger im Fokus.
Er setzt stattdessen auf eine einfache, pragmatische und realistische Spielweise, um Fehler zu minimieren.Emotionale Bindung: Als ehemaliger Publikumsliebling und emotionale Führungspersönlichkeit identifiziert er sich stark mit den Vereinen, was ihm bei Fans und Umfeld meist schnelles Vertrauen einbringt.
Im Gegensatz zu modernen, stark systemorientierten „Taktik-Tüftlern“ liegt seine Kernkompetenz also ganz klar in der emotionalen und mentalen Führung seiner Spieler.
Klingt für mich nach den letzten Trainern nach einem recht spannenden Gegenentwurf.
Das obligatorische tm. Profil
https://www.transfermarkt.de/dietmar-kuhbauer/profil/trainer/8364
Ich hatte in der#1657 schon mal was zu ihm geschrieben, das poste ich der Einfachheit halber hier noch mal.
[i]Was haltet Ihr denn von Kühbauer?
Erfahren, hat sich wirklich von ziemlich weit unten jetzt mit Linz zum Meister hochgearbeitet, präferiert ein 3-4-1-2
Die KI sagt zu ihm:
Dietmar „Didi“ Kühbauer gilt als pragmatischer und emotionaler „Oldstyle“-Trainer, der Mannschaften besonders durch seine Qualitäten als Motivationskünstler stabilisieren und kurzfristig zu Erfolgen führen kann.
Seine zentralen Stärken im Detail:Mentalität & Motivation: Kühbauer ist bekannt dafür, eine hohe Einsatzbereitschaft, einen starken Willen und echten Teamgeist aus seinen Mannschaften herauszukitzeln.
Kurzfristige Erfolge & Turniere: Er versteht es, in Drucksituationen zu bestehen und Teams auf den Punkt genau einzustellen, was sich unter anderem in seiner herausragenden Erfolgsbilanz im ÖFB-Cup zeigt.
Klarer Lösungsansatz: Taktische Komplexität oder ultradetaillierte Positionsspiele stehen bei ihm weniger im Fokus.
Er setzt stattdessen auf eine einfache, pragmatische und realistische Spielweise, um Fehler zu minimieren.Emotionale Bindung: Als ehemaliger Publikumsliebling und emotionale Führungspersönlichkeit identifiziert er sich stark mit den Vereinen, was ihm bei Fans und Umfeld meist schnelles Vertrauen einbringt.
Im Gegensatz zu modernen, stark systemorientierten „Taktik-Tüftlern“ liegt seine Kernkompetenz also ganz klar in der emotionalen und mentalen Führung seiner Spieler.
Klingt für mich nach den letzten Trainern nach einem recht spannenden Gegenentwurf.
Das obligatorische tm. Profil
https://www.transfermarkt.de/dietmar-kuhbauer/profil/trainer/8364
Den Ansatz finde ich ehrlich gesagt gar nicht so uninteressant, gerade weil Kühbauer im Vergleich zu den zuletzt diskutierten Profilen ein kompletter Gegenentwurf wäre. Und ich glaube schon, dass viele momentan genau nach so einer Art Trainer suchen, weil man nach dem Riera-Kapitel wieder mehr Klarheit, Emotionalität und Einfachheit sehen möchte.
Man darf dabei nur nicht den Fehler machen, jetzt automatisch ins andere Extrem zu kippen. Nur weil ein sehr komplexer, stark strukturierter Ansatz nicht funktioniert hat, heißt das nicht automatisch, dass die Lösung maximal pragmatischer Fußball sein muss.
Trotzdem steckt in der Beschreibung schon einiges drin, was unserer Eintracht zuletzt gefehlt hat. Gerade Themen wie Führungsstärke, emotionale Ansprache und verständliche Abläufe sind im modernen Fußball wichtiger, als viele manchmal glauben. Wenn eine Mannschaft mental blockiert wirkt oder das Vertrauen verliert, greifen irgendwann selbst gute taktische Ideen nicht mehr sauber.
Und genau dort könnte jemand wie Kühbauer durchaus Wirkung entfalten. Seine Teams wirken meist geschlossen, intensiv und sehr klar in ihrer Herangehensweise. Das kann nach so einer turbulenten Phase durchaus helfen.
Was man aber ebenfalls nicht vergessen darf: Kühbauer steht wohl auch bei Wolfsburg auf dem Zettel, sofern sie die Klasse halten sollten. Und allein das zeigt ja schon, dass sein Name inzwischen deutlich größer geworden ist als noch vor ein paar Jahren.
Trotzdem wäre ich bei unserer Eintracht vorsichtig. Der Sprung von Linz zu uns ist enorm — sportlich, medial und atmosphärisch. Bei uns musst du nicht nur kurzfristig Energie reinbringen, sondern eine Mannschaft auch dauerhaft weiterentwickeln, mit Druck umgehen und verschiedene Spielphasen flexibel moderieren können.
Und ja, natürlich gibt es immer wieder Trainer, die den großen Sprung schaffen. Strobl ist dafür aktuell ja ebenfalls ein gutes Beispiel. Aber genau dort liegt eben auch die enorme Fallhöhe. Funktioniert es nicht, stehst du relativ schnell wieder vor denselben Problemen wie zuletzt.
Deshalb bleibe ich persönlich dabei, dass unsere Eintracht nach dieser Saison eher einen erfahrenen Trainer braucht. Einen, der Bundesliga-Druck kennt, der sofort Autorität mitbringt und bei dem du weißt, dass er mit einem großen Umfeld umgehen kann. Und genau deshalb sehe ich momentan weder Strobl noch Kühbauer als die ideale Lösung für unsere aktuelle Situation.
Man darf dabei nur nicht den Fehler machen, jetzt automatisch ins andere Extrem zu kippen. Nur weil ein sehr komplexer, stark strukturierter Ansatz nicht funktioniert hat, heißt das nicht automatisch, dass die Lösung maximal pragmatischer Fußball sein muss.
Trotzdem steckt in der Beschreibung schon einiges drin, was unserer Eintracht zuletzt gefehlt hat. Gerade Themen wie Führungsstärke, emotionale Ansprache und verständliche Abläufe sind im modernen Fußball wichtiger, als viele manchmal glauben. Wenn eine Mannschaft mental blockiert wirkt oder das Vertrauen verliert, greifen irgendwann selbst gute taktische Ideen nicht mehr sauber.
Und genau dort könnte jemand wie Kühbauer durchaus Wirkung entfalten. Seine Teams wirken meist geschlossen, intensiv und sehr klar in ihrer Herangehensweise. Das kann nach so einer turbulenten Phase durchaus helfen.
Was man aber ebenfalls nicht vergessen darf: Kühbauer steht wohl auch bei Wolfsburg auf dem Zettel, sofern sie die Klasse halten sollten. Und allein das zeigt ja schon, dass sein Name inzwischen deutlich größer geworden ist als noch vor ein paar Jahren.
Trotzdem wäre ich bei unserer Eintracht vorsichtig. Der Sprung von Linz zu uns ist enorm — sportlich, medial und atmosphärisch. Bei uns musst du nicht nur kurzfristig Energie reinbringen, sondern eine Mannschaft auch dauerhaft weiterentwickeln, mit Druck umgehen und verschiedene Spielphasen flexibel moderieren können.
Und ja, natürlich gibt es immer wieder Trainer, die den großen Sprung schaffen. Strobl ist dafür aktuell ja ebenfalls ein gutes Beispiel. Aber genau dort liegt eben auch die enorme Fallhöhe. Funktioniert es nicht, stehst du relativ schnell wieder vor denselben Problemen wie zuletzt.
Deshalb bleibe ich persönlich dabei, dass unsere Eintracht nach dieser Saison eher einen erfahrenen Trainer braucht. Einen, der Bundesliga-Druck kennt, der sofort Autorität mitbringt und bei dem du weißt, dass er mit einem großen Umfeld umgehen kann. Und genau deshalb sehe ich momentan weder Strobl noch Kühbauer als die ideale Lösung für unsere aktuelle Situation.
Dies hier schlicht zu ignorieren ist für Dich nicht möglich?
Eintracht-Laie schrieb:
Dies hier schlicht zu ignorieren ist für Dich nicht möglich?
Ich nehme an, Du bist des Lesens mächtig, ja?
Dann weißt Du auch, warum ich hier reinschaue und des Streitens müde bin.
Zumal es auch schlicht hier nicht hingehört.
Kinnersd, wollen wir nicht langsam mal das Thema Riera ruhen lassen?
Und soweit es das Thema Presse allgemein betreffen sollte, diskutiert das doch bitte woanders.
Ich schau hier rein, weil ich denke, es gäbe etwas Neues und dann nur Nebensächliches.
Und soweit es das Thema Presse allgemein betreffen sollte, diskutiert das doch bitte woanders.
Ich schau hier rein, weil ich denke, es gäbe etwas Neues und dann nur Nebensächliches.
Dies hier schlicht zu ignorieren ist für Dich nicht möglich?
ce, ehemals concordi-eagle schrieb:
Kinnersd, wollen wir nicht langsam mal das Thema Riera ruhen lassen?
Und soweit es das Thema Presse allgemein betreffen sollte, diskutiert das doch bitte woanders.
Ich schau hier rein, weil ich denke, es gäbe etwas Neues und dann nur Nebensächliches.
Naja, was erwartest Du neues ? Er ist entlassen
und jetzt gibt es hier noch die Aufarbeitung.
Und die ist halt auch sehr umfassend und extrem. Vor allem für 3 Monate, weil es nicht nur die 3 Monate betrifft. Wir haben in dieser Saison
mit 3 Trainern keinen Erfolg gehabt. Ich bin zwar auch von einem Rückschlag ausgegangen,
aber das dieser so extrem wird und sich trotz
Platz 8 (der gar nicht so schlecht ist) hier die Sachlage so anfühlt als hätte man gegen den Abstieg gespielt, ist halt doch sehr weitreichend.
Darüber muss man dann auch diskutieren.
ce, ehemals concordi-eagle schrieb:
Kinnersd, wollen wir nicht langsam mal das Thema Riera ruhen lassen?
Und soweit es das Thema Presse allgemein betreffen sollte, diskutiert das doch bitte woanders.
Ich schau hier rein, weil ich denke, es gäbe etwas Neues und dann nur Nebensächliches.
Naja.
Das ist der Diskussionsthread zu Albert Riera. Wo sonst sollte man denn darüber diskutieren wie dieses ganze Geflecht aus Medien, Trainer, Mannschaft, Umfeld etc. sich unter ihm entwickelt hat?
Neues wird es nicht viel geben, außer das mit den 20% (siehe oben).
Theoretisch kann der Thread aber in Bälde in "Ehemalige".
Diegito schrieb:
Vor Wochen habe ich hier schon Alexander Blessin in den Ring geworfen.
Er hat mich die letzten Jahre nachhaltig beeindruckt weil er es in fast jedem Spiel als Gegner geschafft hat uns "auszucoachen"
War das diese Saison denn so schwer? 😅
Habe zu wenig St. Pauli Spiele geguckt um mir da eine abschließende Meinung zu bilden, aber so richtig überzeugt wäre ich von ihm nicht.
Anthrax schrieb:
War das diese Saison denn so schwer? 😅
Nein. Schon nach 3-4 Spielen haben die anderen Trainer gesagt: "Gebt der Eintracht den Ball, steht hinten kompakt und haut den Ball weit nach vorne in eine der vielen Deckungslücken. Die 2 schnellsten Stürmer nach vorne."
Das hat im Wesentlichen gereicht.
Zum Trainer, ich fände nach wie vor in der momentanen Situation Kühbauer eine zumindest erwägenswerte Option.
ce, ehemals concordi-eagle schrieb:Schönesge schrieb:
Und das fing auch schon unter Toppi an, der wieder alles über Ballbesitzfußball lösen wollte. Die Spieler dafür hatte er aber offenkundig nicht.
Das sehe ich gänzlich anders. Unter Dino haben wir die Saison mit sehr hohem Stehen und ganz frühem Pressen begonnen. Daraus resultierten eine Flut von Toren und Gegentoren aber von Ballbesitzfussball waren wir zu Beginn meilenweit entfernt.
Das Problem war/ist, dass wir mit Rasmus, Koch und Theate unfassbar langsame Verteidiger haben. Nene und manchmal Collins, die einzigen mit Tempo konnten das auch nicht auffangen, zumal Nene auch recht offensiv unterwegs war. Auch unser ZM, DM haben wir ja nicht ist mit Skhiri, Oscar, Hugo oder Mo nivht getade mit Raketen besetzt.
Erst nach den vielen Gegentoren versuchte Toppmöller dem durch tieferes Stehen und mehr Ballbesitz Herr zu werden. Klappte sogar halbwegs aber dafür haben wir auch keine Tore mehr geschossen.
Nach der Winterpause hat er versucht zum alten hohen Pressen zurückzukehren, Ergebnis 8: 9 Tore, 2 Punkte, Entlassung aber auch da kein Ballbesitzfussball, wie ich finde.
Der Kader ist m.E. weder für Ballbesitz noch für Umschaltfussball stringent ausgerichtet. Genau da muss jetzt angesetzt werden und sich für eine Stilrichtung entschieden werden.
Wenn man sich aber die Statistiken anschaut, hatten wir in den meisten Spielen sehr viel Ballbesitz, auch am Anfang der Saison.
Die ersten beiden Spieltage war das in der Tat noch nicht so, aber dann: in Leverkusen 61%, zuhause gegen Union 78%, in Gladbach 61%, in München sogar 40%.
Dass unsere Restsicherung nicht gepasst hat, stimmt, hat mE aber eben gerade mit dem Versuch des Ballbesitzfussballs zu tun, und weniger damit, dass man "zu langsame" Spieler hinten hat. Stimmt ja auch gar nichtmal, mit Collins und Brown hat man sehr wohl vergleichsweise schnelle Spieler. Nur waren die eben auch mit vorne, damit es viele Anspielstationen gibt. Oder standen einfach falsch...Das hat so einfach taktisch nicht gepasst. Gepaart mir einem Festival an Aussetzern im eigenen Spielaufbau, war es eben hinten fast immer vogelwild. Im Übrigen waren die gleichen Spieler in der Saison zuvor noch "top", man hatte eine der besten Defensiven, hatte aber eben auch ein besseres taktisches Verhalten. Das was vorgegeben worden ist, konnte nicht umgesetzt werden oder hat nicht funktioniert.
Völlig richtig, was Du schreibst. Die Anderen haben uns dann einfach den Ball gelassen und auf den weiten Schlag gesetzt. Brown turnte vorne rum und der Rest wurde einfach überlaufen.
Die Saison davor standen wir ca. 10m tiefer. Da fiel das Tempodefizit natürlich nicht so auf.
Und ja, auch da hast du recht, wir wurden schlicht taktisch ausmanövriert. Schon nach kurzer Zeit haben uns unsere Gegner einfach den Ball überlassen. Darauf haben wir bis zum Schluss keine Antwort gefunden.
Gleichwohl haben wir m.E. nicht von uns aus typischen Ballbesitz spielen wollen sondern der Gegner hat ihn uns aufgezwungen, wissend dass wir dann hinten die Lücken haben.
Die Saison davor standen wir ca. 10m tiefer. Da fiel das Tempodefizit natürlich nicht so auf.
Und ja, auch da hast du recht, wir wurden schlicht taktisch ausmanövriert. Schon nach kurzer Zeit haben uns unsere Gegner einfach den Ball überlassen. Darauf haben wir bis zum Schluss keine Antwort gefunden.
Gleichwohl haben wir m.E. nicht von uns aus typischen Ballbesitz spielen wollen sondern der Gegner hat ihn uns aufgezwungen, wissend dass wir dann hinten die Lücken haben.
ce, ehemals concordi-eagle schrieb:
Völlig richtig, was Du schreibst. Die Anderen haben uns dann einfach den Ball gelassen und auf den weiten Schlag gesetzt. Brown turnte vorne rum und der Rest wurde einfach überlaufen.
Die Saison davor standen wir ca. 10m tiefer. Da fiel das Tempodefizit natürlich nicht so auf.
Und ja, auch da hast du recht, wir wurden schlicht taktisch ausmanövriert. Schon nach kurzer Zeit haben uns unsere Gegner einfach den Ball überlassen. Darauf haben wir bis zum Schluss keine Antwort gefunden.
Gleichwohl haben wir m.E. nicht von uns aus typischen Ballbesitz spielen wollen sondern der Gegner hat ihn uns aufgezwungen, wissend dass wir dann hinten die Lücken haben.
Das taktische Desaster wurde am deutlichsten beim 1:1 gegen Liverpool, wo alle auf 30m ans gegnerische Tor aufgerückt waren und ein simpler Pass in den Lauf von Ekitike gereicht hat, um ihn 60m allein auf unser Tor zulaufen zu lassen. War ja auch völlig überraschend für uns, dass er mit Ball schneller war, als unsere IV ohne. Und das bei eigener Führung...
ce, ehemals concordi-eagle schrieb:
Völlig richtig, was Du schreibst. Die Anderen haben uns dann einfach den Ball gelassen und auf den weiten Schlag gesetzt. Brown turnte vorne rum und der Rest wurde einfach überlaufen.
Die Saison davor standen wir ca. 10m tiefer. Da fiel das Tempodefizit natürlich nicht so auf.
Und ja, auch da hast du recht, wir wurden schlicht taktisch ausmanövriert. Schon nach kurzer Zeit haben uns unsere Gegner einfach den Ball überlassen. Darauf haben wir bis zum Schluss keine Antwort gefunden.
Gleichwohl haben wir m.E. nicht von uns aus typischen Ballbesitz spielen wollen sondern der Gegner hat ihn uns aufgezwungen, wissend dass wir dann hinten die Lücken haben.
Am Ende ist es auch nicht wichtig, wie man es nennt. Denn gesehen haben wir alle, dass es nicht funktioniert und wie anfällig wir waren, egal ob gegen einen Gegner in der CL, oder gegen Union zuhause. So war man von Vorhinein ohne große Chance. Was auch immer Toppi und später Riera sich da ausgedacht haben, es hat nicht gepasst. Ich sehe da, ohne wirklich fachlich Ahnung zu haben, kein gutes Trainerhandwerk.
Toppi hatte sich ja immer mal etwas verzettelt, irgendwie schien er dann aber über seinen Schatten zu springen und seine Vorhaben anzupassen. Ich war auch diesmal der Hoffnung, dass er es wieder hinbiegen wird können. Es war bekanntlich leider nicht der Fall.
Lattenknaller__ schrieb:
martel versteht was von seinem kerngeschäft als defensiver 6er und ist mit 24 auch sicher noch nicht zu alt, in einer besseren mannschaft im vergleich zur jetzigen in anderen bereichen was dazuzulernen.
er hat ein gutes stellungsspiel und kann damit einiges wettmachen, was bei ihm halt suboptimal ist, ist die nicht hinreichend vorhandene schnelligkeit und dynamik.
ich bin ja von der sorte "zahlen lügen nicht" und empfehle an dieser stelle, seine daten bei kicker anzusehen und sie mit anderen leuten mal zu vergleichen
https://www.kicker.de/eric-martel/spieler-spieldaten/bundesliga/2025-26/1-fc-koeln
bis auf die geschwindigkeit ist er da bspw. mit reitz zu vergleichen, hat sogar ne deutlich bessere passquote.
den hier auch divers mal gewünschten lynen steckt er in sachen zweikampfwerte (luft und boden) um jeweils 10 prozentpunkte in die tasche, dafür ist lynen halt schneller. avdullahu hat ähnliche werte, ist aber schneller.
mit eggestein ist er quasi gleichauf.
die frage wäre dann eben, wie man insgesamt das weitere entwicklungspotenzial sieht und ob man das gesamtpaket als ausreichend ansieht.
wenn ich mir allerdings das drama auf dieser position über 2,5 transferperioden lang hier anschaue, wo man es aus preisgründen nicht geschafft hat, die position des absichernden 6ers adäquat bzw. überhaupt zu besetzen, könnte man es durchaus mit martel versuchen, bevor man am ende wieder gar keinen hat. der mann hat ein gutes alter, ist dafür recht erfahren und eben sogar ablösefrei...
Interessant.
Im Grunde ist Martel doch genau die Sorte 6er die wir suchen, oder? Ein körperlich robuster Kämpfertyp der fussballerisch einigermaßen ok ist und von seinem Alter her noch Entwicklungspotential hat... und zudem noch ablösefrei.
Dadurch das wir nicht international spielen werden wir ne Schublade weiter unten nach Spielern schauen müssen. Kandidaten die im letzten Sommer hier Thema waren sind vermutlich eh vom Tisch (Onyedika, Altemira)
Ich denke, er ist nicht genau der, den wir suchen. Solange unsere IV dermassen langsam ist ( Rasmus, Koch, Amendq, Theate) müsste wenigstens unser 6er schnell sein, da bin ich bei Lattenknaller. sollten wir noch einen schnellen IV verpflichten könnte Martel passen.
Aber irgendwoher brauchen wir halt auch defensiv ein bisschen Tempo, was noch viel mehr gelten würde, sollten uns Brown und Collins verlassen. Dem Rest kannst Du beim Laufen die Schuhe besohlen.
Aber irgendwoher brauchen wir halt auch defensiv ein bisschen Tempo, was noch viel mehr gelten würde, sollten uns Brown und Collins verlassen. Dem Rest kannst Du beim Laufen die Schuhe besohlen.
ce, ehemals concordi-eagle schrieb:
Ich denke, er ist nicht genau der, den wir suchen. Solange unsere IV dermassen langsam ist ( Rasmus, Koch, Amendq, Theate) müsste wenigstens unser 6er schnell sein, da bin ich bei Lattenknaller. sollten wir noch einen schnellen IV verpflichten könnte Martel passen.
Ich lese ständig das unsere Defensivspieler alle so langsam sein sollen... ist dem wirklich so?
Klar sieht man deutlich einen Unterschied zwischen z.b. Koch und Collins. Aber im Vergleich zu anderen Abwehrspielern der Bundesliga?
Das würde mich echt mal interessieren...
AllaisBack schrieb:Matzel schrieb:philadlerist schrieb:
Ich persönlich neige ja grundsätzlich zur Position von Riera, dass ein guter Fußballer auf sagen wir zumindest mal mehreren Positionen zurecht kommen muss
Naja, es gibt halt inselbegabte Spieler und Benny Köhlers... Ich denke, die Mischung macht's - wir haben aber zu wenig flexible Spieler.
Mit der Mischung hast Du sicher Recht, aber in diesem Jahr haben mich unsere Spieler weitgehendst auf Ihren Stamm-Positionen enttäuschend (Koch, Theate, Skihiri, Götze, Collins, Larsson...)
Ich bin mir auch nicht sicher, ob für den diesjährigen Absturz die Begründung darin zu suchen ist, dass unsere Spieler nicht flexibel genug seien.
Da bin ich dann doch viel eher bei Burkardts Analyse, dass das System nicht zum Kader gepasst hat. Und das fing auch schon unter Toppi an, der wieder alles über Ballbesitzfußball lösen wollte. Die Spieler dafür hatte er aber offenkundig nicht.
Schönesge schrieb:
Und das fing auch schon unter Toppi an, der wieder alles über Ballbesitzfußball lösen wollte. Die Spieler dafür hatte er aber offenkundig nicht.
Das sehe ich gänzlich anders. Unter Dino haben wir die Saison mit sehr hohem Stehen und ganz frühem Pressen begonnen. Daraus resultierten eine Flut von Toren und Gegentoren aber von Ballbesitzfussball waren wir zu Beginn meilenweit entfernt.
Das Problem war/ist, dass wir mit Rasmus, Koch und Theate unfassbar langsame Verteidiger haben. Nene und manchmal Collins, die einzigen mit Tempo konnten das auch nicht auffangen, zumal Nene auch recht offensiv unterwegs war. Auch unser ZM, DM haben wir ja nicht ist mit Skhiri, Oscar, Hugo oder Mo nivht getade mit Raketen besetzt.
Erst nach den vielen Gegentoren versuchte Toppmöller dem durch tieferes Stehen und mehr Ballbesitz Herr zu werden. Klappte sogar halbwegs aber dafür haben wir auch keine Tore mehr geschossen.
Nach der Winterpause hat er versucht zum alten hohen Pressen zurückzukehren, Ergebnis 8: 9 Tore, 2 Punkte, Entlassung aber auch da kein Ballbesitzfussball, wie ich finde.
Der Kader ist m.E. weder für Ballbesitz noch für Umschaltfussball stringent ausgerichtet. Genau da muss jetzt angesetzt werden und sich für eine Stilrichtung entschieden werden.
ce, ehemals concordi-eagle schrieb:Schönesge schrieb:
Und das fing auch schon unter Toppi an, der wieder alles über Ballbesitzfußball lösen wollte. Die Spieler dafür hatte er aber offenkundig nicht.
Das sehe ich gänzlich anders. Unter Dino haben wir die Saison mit sehr hohem Stehen und ganz frühem Pressen begonnen. Daraus resultierten eine Flut von Toren und Gegentoren aber von Ballbesitzfussball waren wir zu Beginn meilenweit entfernt.
Das Problem war/ist, dass wir mit Rasmus, Koch und Theate unfassbar langsame Verteidiger haben. Nene und manchmal Collins, die einzigen mit Tempo konnten das auch nicht auffangen, zumal Nene auch recht offensiv unterwegs war. Auch unser ZM, DM haben wir ja nicht ist mit Skhiri, Oscar, Hugo oder Mo nivht getade mit Raketen besetzt.
Erst nach den vielen Gegentoren versuchte Toppmöller dem durch tieferes Stehen und mehr Ballbesitz Herr zu werden. Klappte sogar halbwegs aber dafür haben wir auch keine Tore mehr geschossen.
Nach der Winterpause hat er versucht zum alten hohen Pressen zurückzukehren, Ergebnis 8: 9 Tore, 2 Punkte, Entlassung aber auch da kein Ballbesitzfussball, wie ich finde.
Der Kader ist m.E. weder für Ballbesitz noch für Umschaltfussball stringent ausgerichtet. Genau da muss jetzt angesetzt werden und sich für eine Stilrichtung entschieden werden.
Wenn man sich aber die Statistiken anschaut, hatten wir in den meisten Spielen sehr viel Ballbesitz, auch am Anfang der Saison.
Die ersten beiden Spieltage war das in der Tat noch nicht so, aber dann: in Leverkusen 61%, zuhause gegen Union 78%, in Gladbach 61%, in München sogar 40%.
Dass unsere Restsicherung nicht gepasst hat, stimmt, hat mE aber eben gerade mit dem Versuch des Ballbesitzfussballs zu tun, und weniger damit, dass man "zu langsame" Spieler hinten hat. Stimmt ja auch gar nichtmal, mit Collins und Brown hat man sehr wohl vergleichsweise schnelle Spieler. Nur waren die eben auch mit vorne, damit es viele Anspielstationen gibt. Oder standen einfach falsch...Das hat so einfach taktisch nicht gepasst. Gepaart mir einem Festival an Aussetzern im eigenen Spielaufbau, war es eben hinten fast immer vogelwild. Im Übrigen waren die gleichen Spieler in der Saison zuvor noch "top", man hatte eine der besten Defensiven, hatte aber eben auch ein besseres taktisches Verhalten. Das was vorgegeben worden ist, konnte nicht umgesetzt werden oder hat nicht funktioniert.
FredSchaub schrieb:Geo-Adler schrieb:
Hat man jemals eine schlechtere Ecke gesehen?
kennste BK7?
Wollte es gerade schreiben, ce noch verhindert.
Wobei Köhlers Ecken vllt. nie so schlecht waren wie die, sie waren aber konstant einfach auf Hüfthöhe.
SGE_Werner schrieb:
Wobei Köhlers Ecken vllt. nie so schlecht waren wie die, sie waren aber konstant einfach auf Hüfthöhe.
Eine Frage der Perspektive. Für Benny waren die Ecken auf Kopfhöhe
Was haltet Ihr denn von Kühbauer?
Erfahren, hat sich wirklich von ziemlich weit unten jetzt mit Linz zum Meister hochgearbeitet, präferiert ein 3-4-1-2
Die KI sagt zu ihm:
Dietmar „Didi“ Kühbauer gilt als pragmatischer und emotionaler „Oldstyle“-Trainer, der Mannschaften besonders durch seine Qualitäten als Motivationskünstler stabilisieren und kurzfristig zu Erfolgen führen kann.
Seine zentralen Stärken im Detail:Mentalität & Motivation: Kühbauer ist bekannt dafür, eine hohe Einsatzbereitschaft, einen starken Willen und echten Teamgeist aus seinen Mannschaften herauszukitzeln.
Kurzfristige Erfolge & Turniere: Er versteht es, in Drucksituationen zu bestehen und Teams auf den Punkt genau einzustellen, was sich unter anderem in seiner herausragenden Erfolgsbilanz im ÖFB-Cup zeigt.
Klarer Lösungsansatz: Taktische Komplexität oder ultradetaillierte Positionsspiele stehen bei ihm weniger im Fokus.
Er setzt stattdessen auf eine einfache, pragmatische und realistische Spielweise, um Fehler zu minimieren.Emotionale Bindung: Als ehemaliger Publikumsliebling und emotionale Führungspersönlichkeit identifiziert er sich stark mit den Vereinen, was ihm bei Fans und Umfeld meist schnelles Vertrauen einbringt.
Im Gegensatz zu modernen, stark systemorientierten „Taktik-Tüftlern“ liegt seine Kernkompetenz also ganz klar in der emotionalen und mentalen Führung seiner Spieler.
Klingt für mich nach den letzten Trainern nach einem recht spannenden Gegenentwurf.
Das obligatorische tm. Profil
https://www.transfermarkt.de/dietmar-kuhbauer/profil/trainer/8364
Erfahren, hat sich wirklich von ziemlich weit unten jetzt mit Linz zum Meister hochgearbeitet, präferiert ein 3-4-1-2
Die KI sagt zu ihm:
Dietmar „Didi“ Kühbauer gilt als pragmatischer und emotionaler „Oldstyle“-Trainer, der Mannschaften besonders durch seine Qualitäten als Motivationskünstler stabilisieren und kurzfristig zu Erfolgen führen kann.
Seine zentralen Stärken im Detail:Mentalität & Motivation: Kühbauer ist bekannt dafür, eine hohe Einsatzbereitschaft, einen starken Willen und echten Teamgeist aus seinen Mannschaften herauszukitzeln.
Kurzfristige Erfolge & Turniere: Er versteht es, in Drucksituationen zu bestehen und Teams auf den Punkt genau einzustellen, was sich unter anderem in seiner herausragenden Erfolgsbilanz im ÖFB-Cup zeigt.
Klarer Lösungsansatz: Taktische Komplexität oder ultradetaillierte Positionsspiele stehen bei ihm weniger im Fokus.
Er setzt stattdessen auf eine einfache, pragmatische und realistische Spielweise, um Fehler zu minimieren.Emotionale Bindung: Als ehemaliger Publikumsliebling und emotionale Führungspersönlichkeit identifiziert er sich stark mit den Vereinen, was ihm bei Fans und Umfeld meist schnelles Vertrauen einbringt.
Im Gegensatz zu modernen, stark systemorientierten „Taktik-Tüftlern“ liegt seine Kernkompetenz also ganz klar in der emotionalen und mentalen Führung seiner Spieler.
Klingt für mich nach den letzten Trainern nach einem recht spannenden Gegenentwurf.
Das obligatorische tm. Profil
https://www.transfermarkt.de/dietmar-kuhbauer/profil/trainer/8364
ce, ehemals concordi-eagle schrieb:Mike 56 schrieb:
Was erst mal Fakt ist ist das Ebimbe keinen Verein findet der bereit ist für ihn mehr als 7 Millionen zu zahlen. Sonst würde die Kaufoption gezogen und er da hin gehen.
Lieber Mike, Fakt ist dass nur und ausschließlich, dass sein jetziger Verein eine KO besitzt. Ob andere Vereine ihn für 7 Mio. kaufen würden, weiß ich nicht, diese andere Vereine müssten aber die Ablöse mit der Eintracht frei verhandeln. Eine KO haben sie nicht.
Und meine persönliche Ansicht ist, dass Ebimbe in Bestform locker 20-25 Mio. wert wäre, ein lustloser Ebimbe hingegen keinen Cent. Müsste man also ein langes persönliches Gespräch mit ihm führen.
Endlich die Lösung!!! Es muss einer ein persönliches Gespräch mit ihm führen und schon ist er locker 25 Millionen wert. Komisch das da noch niemand die letzten Jahre darauf gekommen ist und man ihn lieber für 7 Millionen nicht holt um ihn bei nächster Gelegenheit für 25 zu verkaufen. Das wäre ein lohnendes persönliches Gespräch gewesen. Ich denke das man bei den wahrscheinlich sehr vielen dieser Gespräche nicht dabei gewesen sein muss um zu wissen das er immer ähnliches gesagt hat wie jetzt wenn er zurück kommt. Wie glaubwürdig das ist kann man unschwer auch erkennen.
Mike 56 schrieb:ce, ehemals concordi-eagle schrieb:Mike 56 schrieb:
Was erst mal Fakt ist ist das Ebimbe keinen Verein findet der bereit ist für ihn mehr als 7 Millionen zu zahlen. Sonst würde die Kaufoption gezogen und er da hin gehen.
Lieber Mike, Fakt ist dass nur und ausschließlich, dass sein jetziger Verein eine KO besitzt. Ob andere Vereine ihn für 7 Mio. kaufen würden, weiß ich nicht, diese andere Vereine müssten aber die Ablöse mit der Eintracht frei verhandeln. Eine KO haben sie nicht.
Und meine persönliche Ansicht ist, dass Ebimbe in Bestform locker 20-25 Mio. wert wäre, ein lustloser Ebimbe hingegen keinen Cent. Müsste man also ein langes persönliches Gespräch mit ihm führen.
Endlich die Lösung!!! Es muss einer ein persönliches Gespräch mit ihm führen und schon ist er locker 25 Millionen wert. Komisch das da noch niemand die letzten Jahre darauf gekommen ist und man ihn lieber für 7 Millionen nicht holt um ihn bei nächster Gelegenheit für 25 zu verkaufen. Das wäre ein lohnendes persönliches Gespräch gewesen. Ich denke das man bei den wahrscheinlich sehr vielen dieser Gespräche nicht dabei gewesen sein muss um zu wissen das er immer ähnliches gesagt hat wie jetzt wenn er zurück kommt. Wie glaubwürdig das ist kann man unschwer auch erkennen.
War doch eigentlich nicht so schwer zu verstehen.
Man müsste in einem Gespräch versuchen zu evaluieren, ob man Ebimbes Äußerungen als ernsthaft geläutert wertet und es mit ihm noch mal versucht, eben wissend, dass er ein enormes (theoretisches) Potential besitzt. Dann würde ich das Risiko ihn weiter zu beschäftigen eingehen, anderenfalls versucht man ihn bestmöglich abzugeben.
Bommer1974 schrieb:Hyundaii30 schrieb:
Aber ich denke da an unseren Hasebe dort vor unserer Zeit auch oft nur mittelmäßig war
Der war doch nie in Gladbach? Kam von VW
Ich muss dem Hyundai ungewollt mal zur Seite springen, wahrscheinlich sollte das "dort" tatsächlich "der" heißen und davor ein Komma stehen. So macht der Satz auch mehr Sinn.
DBecki schrieb:
Ich muss dem Hyundai ungewollt mal zur Seite springen, wahrscheinlich sollte das "dort" tatsächlich "der" heißen und davor ein Komma stehen. So macht der Satz auch mehr Sinn.
Kann durchaus sein aber mit diversen orthographischen und grammatikalischen Änderungen bekomme ich da manchmal einen Sinn hin.
Maxi1984 schrieb:
Ebimbe Würde ich mit offenen Armen empfangen, obwohl ich Einsatz und Willen nie als sein Problem gesehen hab sonder Übersicht und cleverness. Allgemein muss man die WM abwarten und was der neue Trainer will
Was erst mal Fakt ist ist das Ebimbe keinen Verein findet der bereit ist für ihn mehr als 7 Millionen zu zahlen. Sonst würde die Kaufoption gezogen und er da hin gehen. Was er in Frankreich geleistet hat muss dann ja wohl überschaubar gewesen sein aber genau weiß ich das ja nicht..
Mike 56 schrieb:
Was erst mal Fakt ist ist das Ebimbe keinen Verein findet der bereit ist für ihn mehr als 7 Millionen zu zahlen. Sonst würde die Kaufoption gezogen und er da hin gehen.
Lieber Mike, Fakt ist dass nur und ausschließlich, dass sein jetziger Verein eine KO besitzt. Ob andere Vereine ihn für 7 Mio. kaufen würden, weiß ich nicht, diese andere Vereine müssten aber die Ablöse mit der Eintracht frei verhandeln. Eine KO haben sie nicht.
Und meine persönliche Ansicht ist, dass Ebimbe in Bestform locker 20-25 Mio. wert wäre, ein lustloser Ebimbe hingegen keinen Cent. Müsste man also ein langes persönliches Gespräch mit ihm führen.
ce, ehemals concordi-eagle schrieb:
Lieber Mike, Fakt ist dass nur und ausschließlich, dass sein jetziger Verein eine KO besitzt. Ob andere Vereine ihn für 7 Mio. kaufen würden, weiß ich nicht, diese andere Vereine müssten aber die Ablöse mit der Eintracht frei verhandeln. Eine KO haben sie nicht.
Wo siehst Du da den Riesenunterschied zu Futkeu? Wenn es einen Abnehmer gäbe dem Ebimbe sagen wir mal 10 Mio wert ist dann würde Brest die KO ziehen und ihn weitergeben.
ce, ehemals concordi-eagle schrieb:Mike 56 schrieb:
Was erst mal Fakt ist ist das Ebimbe keinen Verein findet der bereit ist für ihn mehr als 7 Millionen zu zahlen. Sonst würde die Kaufoption gezogen und er da hin gehen.
Lieber Mike, Fakt ist dass nur und ausschließlich, dass sein jetziger Verein eine KO besitzt. Ob andere Vereine ihn für 7 Mio. kaufen würden, weiß ich nicht, diese andere Vereine müssten aber die Ablöse mit der Eintracht frei verhandeln. Eine KO haben sie nicht.
Und meine persönliche Ansicht ist, dass Ebimbe in Bestform locker 20-25 Mio. wert wäre, ein lustloser Ebimbe hingegen keinen Cent. Müsste man also ein langes persönliches Gespräch mit ihm führen.
Endlich die Lösung!!! Es muss einer ein persönliches Gespräch mit ihm führen und schon ist er locker 25 Millionen wert. Komisch das da noch niemand die letzten Jahre darauf gekommen ist und man ihn lieber für 7 Millionen nicht holt um ihn bei nächster Gelegenheit für 25 zu verkaufen. Das wäre ein lohnendes persönliches Gespräch gewesen. Ich denke das man bei den wahrscheinlich sehr vielen dieser Gespräche nicht dabei gewesen sein muss um zu wissen das er immer ähnliches gesagt hat wie jetzt wenn er zurück kommt. Wie glaubwürdig das ist kann man unschwer auch erkennen.
Zetterer
Kristensen Koch Skhiri Brown
Høijlund Götze Larsson
Kalimuendo Burkardt Knauff
Wenn man in dieser Saison noch ein Spiel gewinnen möchte, besteht wohl am kommenden Spieltag noch die realistischste Chance dazu. Aber auch hier wird man die 3 Punkte sicherlich nicht holen, wenn man wieder meint, eine Hälfte nur halbherzig über den Platz trotten zu können.
Bei Kristensen hoffe ich, dass es vielleicht schon für 60+/- Minuten reichen wird.
Tipp: 2:2
Wunsch & Hoffnung: 2:0
Kristensen Koch Skhiri Brown
Høijlund Götze Larsson
Kalimuendo Burkardt Knauff
Wenn man in dieser Saison noch ein Spiel gewinnen möchte, besteht wohl am kommenden Spieltag noch die realistischste Chance dazu. Aber auch hier wird man die 3 Punkte sicherlich nicht holen, wenn man wieder meint, eine Hälfte nur halbherzig über den Platz trotten zu können.
Bei Kristensen hoffe ich, dass es vielleicht schon für 60+/- Minuten reichen wird.
Tipp: 2:2
Wunsch & Hoffnung: 2:0
larsmalgutsein schrieb:
Zetterer
Kristensen Koch Skhiri Brown
Høijlund Götze Larsson
Kalimuendo Burkardt Knauff
Wenn man in dieser Saison noch ein Spiel gewinnen möchte, besteht wohl am kommenden Spieltag noch die realistischste Chance dazu. Aber auch hier wird man die 3 Punkte sicherlich nicht holen, wenn man wieder meint, eine Hälfte nur halbherzig über den Platz trotten zu können.
Bei Kristensen hoffe ich, dass es vielleicht schon für 60+/- Minuten reichen wird.
Tipp: 2:2
Wunsch & Hoffnung: 2:0
Du willst unseren stabilsten IV /Stand jetzt) herausnehmen?
Und Götze statt Uzun?
Ich weiß ja nicht.
Hyundaii30 schrieb:
Schaaf hatte glaube ich am Ende sogar die letzten 4 Spiele gewonnen und es hat Ihn nicht gerettet.
Das ist zwar eigentlich nicht Thema dieses Threads, aber ich möchte das trotzdem richtig stellenund einordnen:
nachdem vor der Saison viele Leistungsträger gegangen sind und man sich von Beginn an auf Abstiegskampf einstellte, erreichten wir Platz neun und AMFG holte die Torjägerkanone. Dennoch wurde gegen Schaaf massiv Stimmung gemacht (insbesondere von den derzeitigen Protagonisten, die dasselbe Spiel mit Riera versuchen) und als dann auch der Streit um die Weichenstellung/Ausrichtung zwischen Bruchhagen und Hellmann zu eskalieren schien, entschied sich Schaaf die Reißleine zu ziehen. Er hatte schlicht keine Lust auf die Querelen im Verein. Man kann also schwerlich davon reden, dass der Saisonendspurt ihn nicht gerettet habe. Er hatte den Mist schlicht nicht nötig ... und dann kam Veh zurück. Und mit dann meine ich viele Wochen später, als alle anderem Vereine, selbst die ohne Trainerwechsel, schon längst wieder Physis bolzten und Spielzüge einstudierten. Veh verzichtete auf beides, nach wenigen Spieltagen war vom Schaaf-Fußball nichts mehr übrig und wir bekamen selbst von schlechten Drittligisten spielerisch und taktisch die Grenzen aufgezeigt.
Ich schreibe das nur, weil es uns eine Warnung sein sollte, Durstewitz ernst zu nehmen oder ihm auch nur ein Mü Sachverstand zuzugestehen und man ihm (und damals auch anderen) bloß nicht schon wieder die Genugtuung verschaffen sollte, durch pure Eitelkeit, Boshaftigkeit und Beharrlichkeit einen Trainer madig zu machen.
Lockt ihn von mir aus mit Rotwein und Apfelkuchen an den Riederwald oder nehmt ihm das Netzwerkkabel weg. Aber schenkt dessen unsinniger Agenda in Gottes Namen keine Aufmerksamkeit.
Haliaeetus schrieb:
nachdem vor der Saison viele Leistungsträger gegangen sind und man sich von Beginn an auf Abstiegskampf einstellte, erreichten wir Platz neun und AMFG holte die Torjägerkanone. Dennoch wurde gegen Schaaf massiv Stimmung gemacht (insbesondere von den derzeitigen Protagonisten, die dasselbe Spiel mit Riera versuchen) und als dann auch der Streit um die Weichenstellung/Ausrichtung zwischen Bruchhagen und Hellmann zu eskalieren schien, entschied sich Schaaf die Reißleine zu ziehen
Tut mir leid aber das kann ich nun wirklich nicht so stehen lassen. Schaaf kam in Frankfurt an und spielte sich vom ersten Tag an, als Diktator auf.
Innerhalb kürzester Zeit hat er die gesamte Mannschaft (Ausnahme Valdez) komplett gegen sich aufgebracht. Dass die Saison halbwegs versöhnlich endete, lag daran, dass sich die Mannschaft mehrmals zusammensetzte und die Taktik eigenständig festlegte. Das alleine war übrigens auch der Grund, warum Schaaf ging, Sicherlich nicht das Geschreibsel der FR seinerzeit.
Übrigens ging Schaaf dann zu H96, wo er mit den gleichen völlig veralteten Diktatorenmethoden nach einem Sieg und 10 Niederlagen entlassen wurde und H96 abstieg.
Danach durfte der Wundertrainer noch ein Spiel am 34. Spieltag Werder Bremen trainieren. Nach einer 2:4 Niederlage gegen Gladbach stürzte Bremen noch vom 16. auf den 17. Spieltag ab und landete in Liga 2.
Nach seiner desaströsen Vorstellung in Frankfurt, bei der nur der damals äußerst intakte Teamgeist der Mannschaft die Eintracht rettete war er noch in genau 12 Spielen Trainer, von denen er 11 verlor.
Sorry aber Schaafs Zeit war schon so was von vorbei, als er in Frankfurt war.
ce, ehemals concordi-eagle schrieb:
Innerhalb kürzester Zeit hat er die gesamte Mannschaft (Ausnahme Valdez) komplett gegen sich aufgebracht. Dass die Saison halbwegs versöhnlich endete, lag daran, dass sich die Mannschaft mehrmals zusammensetzte und die Taktik eigenständig festlegte. Das alleine war übrigens auch der Grund, warum Schaaf ging, Sicherlich nicht das Geschreibsel der FR seinerzeit.
Danke für die Richtigstellung von Haliaeetus Darstellung, bemerkenswert wie manche Dinge hingestellt werden, um einem Journalisten unbedingt einen mitgeben zu wollen.
Zetterer
Brown - Koch - Amenda - Theate
Larsson- Højlund
Jupp - Götze - Kalimuendo
Burkardt
Tipp: 4:2
Brown - Koch - Amenda - Theate
Larsson- Højlund
Jupp - Götze - Kalimuendo
Burkardt
Tipp: 4:2
underdog since 1899 schrieb:
Zetterer
Brown - Koch - Amenda - Theate
Larsson- Højlund
Jupp - Götze - Kalimuendo
Burkardt
Tipp: 4:2
Du würdest wirklich Theate für Brown bringen?
Hmm, da hätte ich ein Problem. Und sollte Uzun gut trainieren, würde ich auch ihn gerne gegen RB sehen, statt Götze. Verstehe aber speziell gegen RB den defensiv stärkeren Mario zu stellen. Aber dann müsste Mario auch in die Zweikämpfe gehen, statt nur nebenherzulaufen. Hier also die Frage nach den Trainingseindrücken aber Theate sehe ich momentan eher als Problem statt als Lösung.
ce, ehemals concordi-eagle schrieb:
Du würdest wirklich Theate für Brown bringen?
Theate machte seine besten Spiele als LV. Aus dem Grund sehe ich ihn auch eher auf dieser Position anstatt in der IV. Für mich ist er nach wie vor ein guter Verteidiger, aber wie schon erwähnt, eher als LV.
ce, ehemals concordi-eagle schrieb:
[...] Und sollte Uzun gut trainieren, würde ich auch ihn gerne gegen RB sehen, statt Götze. Verstehe aber speziell gegen RB den defensiv stärkeren Mario zu stellen. Aber dann müsste Mario auch in die Zweikämpfe gehen, statt nur nebenherzulaufen. H
Selbst wenn Uzun gut trainiert, hat er noch immer Defizite was seine defensive Ausrichtung im Spiel angeht. Gerade gegen RB würde ich ihn, aufgrund dessen, eben nicht von Anfang an bringen. Stattdessen, den erfahreneren Götze aufstellen. Verstehe mich nicht falsch, ich mag den Bub, aber gegen RB wäre mir das (noch) zu viel Phlegma, was seine Anlagen anbelangt.
Sorry lieber CE, dass ich dir was Theate angeht, widerspreche, aber er ist sicher nicht unser Hauptproblem, auch wenn man ihn von so manchem Zeitgenossen hier im Forum als die "Sau" auserkoren hat, welche man gerne durchs Dorf treiben möchte. Denn legt man die jüngst gezeigten Leistungen zugrunde, wäre mMn eher Koch seit geraumer Zeit ein Kandidat für die Bank. Aber da uns augenblicklich gleich zwei RV verletzungsbedingt ausfallen, würde ich Brown auf Rechts stellen, Theate auf links und die übrige IV ergibt sich sozusagen von selbst.
Wann haben wir denn je das Erwartbare getan, wenn wir in der vermeintlichen Favoritenposition waren? Nix...Nüscht...Nichts...Nada...Niente...
N-tony Sabini schrieb:
Wann haben wir denn je das Erwartbare getan, wenn wir in der vermeintlichen Favoritenposition waren? Nix...Nüscht...Nichts...Nada...Niente...
Da hier die Mehrheit eine Niederlage erwartet.........
...werden wir gewinne, ganz genau...
Es muss ganz einfach der Anspruch sein, grundsätzlich mit Stuttgart auf Augenhöhe und eindeutig vor Hoffenheim agieren zu können. Dass das dann nicht immer für die Top 5 reicht ist klar. Z.B. bei einer solch einzigartigen Verletztenliste, wie zeitweise bei uns.
Aber es ist etwas niederschmetternd, daß uns beide, der VfB und Hoppelheim aufgrund einer klaren Spielphilosophie derzeit abgehängt haben.
Ich fange mich an, an den Gedanken zu gewöhnen, daß echte offensive Fortschritte erst zur neuen Saison sichtbar sein werden.
Aber es ist etwas niederschmetternd, daß uns beide, der VfB und Hoppelheim aufgrund einer klaren Spielphilosophie derzeit abgehängt haben.
Ich fange mich an, an den Gedanken zu gewöhnen, daß echte offensive Fortschritte erst zur neuen Saison sichtbar sein werden.
Lieber Doc,
als Hoppenheim nach absurden Investitionen in Spieler und dem Austausch des kompletten Management, des Trainers und des Sportdirektors in gewaltige finanzielle Schwierigkeiten kam, schoss der geliebte Patron Hopp mal einfach so 80 Mio. nach, um das enorme Defizit wenigstens ein bisschen auszugleichen (die Stiftung mit ursprünglich 250 Mio. gab es ja zumindest teilweise auch noch).
Der VFB wiederum wurde jetzt gerade von Porsche und Mercedes mit dezenten kleinen Finanzspritzen in die Lage gebracht, Undav fest zu verpflichten, Demirovic zu kaufen und richtig gute Gehälter zu zahlen.
Und komme mir mal bitte Keiner mit dem Verkauf von Woltemade, das war zwar ein Husarenstück der Schwaben aber lag weit unter den Einnahmen von Omar und Hugo II.
Diese Bedingungen haben wir halt nicht und daher dürfen wir eigentlich nicht den Anspruch haben mit Stuttgart auf Augenhöhe und weit über Hoppenheim zu stehen. Wirtschaftlich haben beide bessere Voraussetzungen, die wir mit harter Arbeit und guten Transfers versuchen müssen, auszugleichen.
Daher glaube ich nicht, dass unser natürliches Habitat Platz 5-6 ist, dazu gehört immer im Management besser zu sein als Bayern, Leverkusen, Wolfsburg, Leipzig, Hoppenheim und Stuttgart, denn die sind eigentlich aufgrund ihrer wirtschaftlichen Möglichkeiten gesetzt. Eigentlich wäre Platz 7 unser natürlicher Lebensraum, mal besser mal schlechter aber zu glauben, wir wären vor Stuttgart und Hoppenheim, wage ich nicht.
Unser Glück ist, dass Wolfsburg trotz jährlich fast 100 Mio. Zuschuss von VW nix gebacken bekommt aber ehrlich, wie oft in den letzten Jahren waren wir denn unter den Top 5?
Und das hat die oben geschilderten Gründe.
Das ist ja unser Problem, wir wollen mit den großen Hunden pinkeln, haben aber weder einen Sugar-Daddy noch einen Investor im größeren Stil in der Hinterhand.
Um selbst mit Stuttgart oder Hoppenheim mitzuhalten müssen wir also im Mangement besser und schneller sein.
als Hoppenheim nach absurden Investitionen in Spieler und dem Austausch des kompletten Management, des Trainers und des Sportdirektors in gewaltige finanzielle Schwierigkeiten kam, schoss der geliebte Patron Hopp mal einfach so 80 Mio. nach, um das enorme Defizit wenigstens ein bisschen auszugleichen (die Stiftung mit ursprünglich 250 Mio. gab es ja zumindest teilweise auch noch).
Der VFB wiederum wurde jetzt gerade von Porsche und Mercedes mit dezenten kleinen Finanzspritzen in die Lage gebracht, Undav fest zu verpflichten, Demirovic zu kaufen und richtig gute Gehälter zu zahlen.
Und komme mir mal bitte Keiner mit dem Verkauf von Woltemade, das war zwar ein Husarenstück der Schwaben aber lag weit unter den Einnahmen von Omar und Hugo II.
Diese Bedingungen haben wir halt nicht und daher dürfen wir eigentlich nicht den Anspruch haben mit Stuttgart auf Augenhöhe und weit über Hoppenheim zu stehen. Wirtschaftlich haben beide bessere Voraussetzungen, die wir mit harter Arbeit und guten Transfers versuchen müssen, auszugleichen.
Daher glaube ich nicht, dass unser natürliches Habitat Platz 5-6 ist, dazu gehört immer im Management besser zu sein als Bayern, Leverkusen, Wolfsburg, Leipzig, Hoppenheim und Stuttgart, denn die sind eigentlich aufgrund ihrer wirtschaftlichen Möglichkeiten gesetzt. Eigentlich wäre Platz 7 unser natürlicher Lebensraum, mal besser mal schlechter aber zu glauben, wir wären vor Stuttgart und Hoppenheim, wage ich nicht.
Unser Glück ist, dass Wolfsburg trotz jährlich fast 100 Mio. Zuschuss von VW nix gebacken bekommt aber ehrlich, wie oft in den letzten Jahren waren wir denn unter den Top 5?
Und das hat die oben geschilderten Gründe.
Das ist ja unser Problem, wir wollen mit den großen Hunden pinkeln, haben aber weder einen Sugar-Daddy noch einen Investor im größeren Stil in der Hinterhand.
Um selbst mit Stuttgart oder Hoppenheim mitzuhalten müssen wir also im Mangement besser und schneller sein.
Das meiste von dem, was Du hier ausführst, ist ja unstrittig. Hoffenheim gäbe es ohne die Hopp-Spenden schon lange nicht mehr. Nun ist aber nicht Geld die Ursache des aktuellen Vorsprungs. Der Kaderwert der Eintracht ist doppelt so hoch.
Und ja, in Stuttgart scheint das Gras finanziell derzeit grüner zu sein. Aber auch hier ist die Ursache der viel höheren Durchschlagskraft eine fundamentale und über Jahre entwickelte Offensivphilosophie und weniger hohe individuelle Qualität.
Klar, Mannschaften wie Gladbach, Union oder Augsburg können nicht besser. Freiburg spielt auch alles andere als ansprechend. Aber das Hoffenheim und Stuttgart eben vor Leipzig und Leverkusen stehen, zeigt, daß es eben nicht nur ums Geld geht. Denn Pillen und Dosen haben quasi unbegrenzte Mittel.
Diese Philosophie wird sich nicht über Nacht einstudieren lassen. Mit der Defensive ging es ja bedeutend schneller aufwärts.
Und ja, in Stuttgart scheint das Gras finanziell derzeit grüner zu sein. Aber auch hier ist die Ursache der viel höheren Durchschlagskraft eine fundamentale und über Jahre entwickelte Offensivphilosophie und weniger hohe individuelle Qualität.
Klar, Mannschaften wie Gladbach, Union oder Augsburg können nicht besser. Freiburg spielt auch alles andere als ansprechend. Aber das Hoffenheim und Stuttgart eben vor Leipzig und Leverkusen stehen, zeigt, daß es eben nicht nur ums Geld geht. Denn Pillen und Dosen haben quasi unbegrenzte Mittel.
Diese Philosophie wird sich nicht über Nacht einstudieren lassen. Mit der Defensive ging es ja bedeutend schneller aufwärts.
Für mich ist es nach wie vor ein Rätsel , wie angeschlagene Läden wie VW und Porsche in diesen Zeiten das Geld für
einen Fussballverein geben können. Da werden 50000 Leute bei VW abgebaut und die geben Geld für einen Profifussballverein. Werbewirkung fragwürdig. Und Porsche ? Fussball ist nicht das natürliche Werbehabitat. Da kommt eher Golf , Tennis oder ähnliches in Frage. Hopp ist eine andere Hausnummer.
Trotzdem sind wir grösser als wir uns machen. Es ist möglich mit denen mitzuhalten.
einen Fussballverein geben können. Da werden 50000 Leute bei VW abgebaut und die geben Geld für einen Profifussballverein. Werbewirkung fragwürdig. Und Porsche ? Fussball ist nicht das natürliche Werbehabitat. Da kommt eher Golf , Tennis oder ähnliches in Frage. Hopp ist eine andere Hausnummer.
Trotzdem sind wir grösser als wir uns machen. Es ist möglich mit denen mitzuhalten.
Mit Stuttgart gehe ich absolut nicht mit.
Die haben den Erfolg vor allem ihrem Trainer zu verdanken, der es geschafft hat, viele Spieler extrem zu entwickeln und ein starkes und dominantes Spiel zu verpassen, also genau das wovon hier seit Jahren geträumt wird und in den letzten 30 Jahren wohl nur von Hütter geschafft wurde.
Die Mannschaft von denen ist nun wirklich nicht finanziell hochgerüstet worden.
Dort heißen die Leistungsträger:
Mittelstädt (kam als Ersatzspieler hinter Plattenhart vom Absteiger Hertha),
Chabot (kam von Absteiger Köln),
Stiller (kam als Mitläufer von Hoffenheim),
Chema (kam für eine Witzsumme von Real),
Hendriks (1 mio. von Rotterdam);
Nübel (von Bayern geliehen und wird dann von Seimen abgelöst).
Leweling (4 mio. von Union)
Karazor (1 mio. von Kiel)
Führich 2,5 aus Paderborn)
...
Das Spieler wie Undav und Demirovic fest verpflichtet werden konnten, lag doch an deren CL Teilnahme und den Verkäufen von Ito, Anton und Guirassy, die ebenfalls allesamt billig geholt wurden.
Dazu haben sie halt mehr Glück als Verstand bei der DFB Pokal Auslosung gehabt, wo sie ohne Gegenwehr zum Titel gelost wurden.
Deren Erfolg aber auf Porsche und Mercedes zu schieben, ist mir zu einfach.
Und die meisten Spieler, die Hoffenheim verpflichtet, waren nun auch keine fertigen Stars.
Wobei ich Hoffenheim nicht kritisch sehe, da sie im Gegensatz zur Eintracht nicht seit Jahren um internationale Plätze spielen.
ce, ehemals concordi-eagle schrieb:
Was bitte rechtfertigt 3 Mio. pro Jahr?
Wirklich ernstgemeinte Frage.
Das Anwaltsvergütung gesetzlich geregelt ist, wird der nicht 3 Millionen als Gehalt bekommen, sondern pro Fall eine Vergütung erhalten, die letztendlich vom Abgemahnten getragen wird. Heißt bei 3 Millionen, der mahnt halt viel ab und holt eher Geld rein, als dass er kostet.
Reinst imho. Beruhig dich. Muss nicht auf jedes innere Konflikt Gerücht mit so Gebashe reagieren.
Korn schrieb:
Das Anwaltsvergütung gesetzlich geregelt ist, wird der nicht 3 Millionen als Gehalt bekommen, sondern pro Fall eine Vergütung erhalten, die letztendlich vom Abgemahnten getragen wird. Heißt bei 3 Millionen, der mahnt halt viel ab und holt eher Geld rein, als dass er kostet.
Reinst imho. Beruhig dich. Muss nicht auf jedes innere Konflikt Gerücht mit so Gebashe reagieren.
Als angestellter Anwalt bekommst Du ein festes Gehalt. Die Gebühren streicht der Arbeitgeber ein. Hellmann war nicht selbstständig.
Vorsicht, wenn man keine Ahnung hat.
Ich hatte nur darauf hingewiesen, dass Hellmann eben nicht auf Rieseneinnahmen verzichtet, um sich für die Eintracht zu engagieren sondern, dass er gegenüber seiner gelebten Tätigkeit vor dem Eintracht Vorstand einen ganz netten Sprung gemacht hat und ich mich persönlich frage, ob das kolportierte Einkommen für eine doch überwiegend repräsentative Tätigkeit angemessen ist.
Natürlich gilt die gleiche Frage auch für Krösche. von dessen Tätigkeit scheint mir allerdings Wohl und Wehe der AG wesentlich abhängiger zu sein, als von Hellmanns Tätigkeit.
Und ich habe nicht gebasht sondern eine Frage gestellt.
Bitte arbeite an Deinem Lese-/Textverständnis.
ce, ehemals concordi-eagle schrieb:
Bitte arbeite an Deinem Lese-/Textverständnis.
Ich glaube das ist gut genug, als das ich mich von dir belehren lassen müsste.
Woher kommt deine Info, dass der Anwalt unwirtschaftlich arbeitet und zuviel bekommt (Selbstbedienungsladen)? Weil darum geht es ja im Kern deiner Aussage. Und im Kern meiner geht es darum, dass ich die Aufregung für überzogen halte, weil der Anwalt sicherlich nach Gebühren, oder lass es Provision sein, abgerechnet wird. Ich fass das nur nochmal so zusammen, weil du auf den Punkt garnicht eingegangen bist und ich mir nicht sicher bin, ob du den verstanden hattest.
Und falls du darauf keine Antwort hast, bleibt dein Post, oder präzise, dieser Punkt, eben nicht weiter als billiges Gebashe.
Ehrmantraut schrieb:
Die Eintracht wird kleinere Brötchen ab dem Sommer backen müssen, die Rede war ja letzte Woche von einem möglichen Transferüberschuss von 50-70 Millionen Euro. Ich halte es daher tatsächlich für denkbar, dass ein ehrgeiziger Mensch wie Markus Krösche an einer neuen (und gegebenfalls auch finanzkräftigeren) Herausforderung interessiert ist. Während seiner Amtszeit wurde, wenn man es realistisch sieht, das Optimum herausgeholt. Künftig wird dieser Weg immer schwieriger werden und die Erwartungshaltung im Umfeld ist enorm. Da kann er auf Sicht gesehen nur bei verlieren.
Das würde mich weder überraschen noch Angst einjagen. Vielleicht bekommen wir für Ihm 10 Millionen Ablöse und können etwas Verlust ausgleichen.
Nach Bobic dachte auch jeder es geht bergab. Es käme ein neuer Sportdirektor mit neuen Ideen und Feuer.
Egal wie es weiter geht, ich habe da keine Bedenken.
So oder so, wichtig ist, dass unser Abmahnanwalt, also das absolut unterste Glied der Anwaltskette, drunter geht wirklich nur noch Taxifahren, jetzt bei finanziellen Problemen in unserem Selbstbedienungsladen demnächst 3 Millionen p.a. verdient.
Absurd, was macht Hellmann eigentlich, was der AG unmittelbar zu Gute kommt?
Bin da für Erklärungen wirklich dankbar Er integriert etwas, wenn er nicht gerade gegen Krösche schießt aber ehrlich, wozu ist er denn gut? Was bitte rechtfertigt 3 Mio. pro Jahr?
Wirklich ernstgemeinte Frage.
Absurd, was macht Hellmann eigentlich, was der AG unmittelbar zu Gute kommt?
Bin da für Erklärungen wirklich dankbar Er integriert etwas, wenn er nicht gerade gegen Krösche schießt aber ehrlich, wozu ist er denn gut? Was bitte rechtfertigt 3 Mio. pro Jahr?
Wirklich ernstgemeinte Frage.
ce, ehemals concordi-eagle schrieb:
Was bitte rechtfertigt 3 Mio. pro Jahr?
Wirklich ernstgemeinte Frage.
Das Anwaltsvergütung gesetzlich geregelt ist, wird der nicht 3 Millionen als Gehalt bekommen, sondern pro Fall eine Vergütung erhalten, die letztendlich vom Abgemahnten getragen wird. Heißt bei 3 Millionen, der mahnt halt viel ab und holt eher Geld rein, als dass er kostet.
Reinst imho. Beruhig dich. Muss nicht auf jedes innere Konflikt Gerücht mit so Gebashe reagieren.
mittlerweile gibts dank dem kicker was besseres als mein knappes geschreibsel:
https://www.kicker.de/reflektierter-kroesche-raeumt-ein-ich-bin-mir-nicht-treu-geblieben-1221019/artikel