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Diegito

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Diegito schrieb:

Dr. Love wurde gesperrt?
Echt jetzt?

Dann bin ich hier auch raus....

Waia...
Ey Diegito, ich habe dich hier echt als einen User zu schätzen gelernt, der bereichernde Beiträge in dieses Fourm schreibt und sinnvolle Abwägungen treffen kann. Was ist denn in den letzten Wochen los mit dir? Das soll keineswegs überheblich klingen, wirklich nicht. Aber ich hatte auch schon den Gedanken, dass dein Account gehackt sein muss.

Seit einigen Wochen kommt von dir nur noch Mist. Ob hier oder im UE. Und jetzt machst du dich hier ernsthaft mit einem User gemein, der alleine schon deswegen gesperrt werden muss, um ihn vor sich selbst zu schützen , weil er durch seine Unbeholfenheit einfach so viel Angriffsfläche bietet, die hier zwangsläufig zu unfairen Angriffen auf in führen wird.

Echt jetzt?
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Brodowin schrieb:

Waia...
Ey Diegito, ich habe dich hier echt als einen User zu schätzen gelernt, der bereichernde Beiträge in dieses Fourm schreibt und sinnvolle Abwägungen treffen kann. Was ist denn in den letzten Wochen los mit dir? Das soll keineswegs überheblich klingen, wirklich nicht. Aber ich hatte auch schon den Gedanken, dass dein Account gehackt sein muss.

Seit einigen Wochen kommt von dir nur noch Mist. Ob hier oder im UE. Und jetzt machst du dich hier ernsthaft mit einem User gemein, der alleine schon deswegen gesperrt werden muss, um ihn vor sich selbst zu schützen , weil er durch seine Unbeholfenheit einfach so viel Angriffsfläche bietet, die hier zwangsläufig zu unfairen Angriffen auf in führen wird.

Echt jetzt?


Was mit mir los ist? Nix ist los. Alles wie immer.
Vielleicht bin ich bei der einen oder anderen Sache anderer Meinung... ist das schlimm?

Wir bewegen uns hier in einem Forum. Das ist eine Plattform für einen Meinungsaustausch unterschiedlichster Menschen. Jeder äußert sich auf seine Art und Weise, das sollte erlaubt sein. Oder gibt es neuerdings eine intellektuelle Leitlinie die hier zu befolgen ist?
Dr. Love ist weder beleidigend, noch ausfallend geworden, seine Beiträge waren vielleicht etwas polemisch, vielleicht etwas naiv, aber inhaltlich trotzdem durchaus interessant und haben bei der täglichen Sichtung des Threads für einen Mehrwert gesorgt (zumindest für mich).
Gerade in einem Forum finde ich es interessant und spannend wenn es konträre, gegensätzliche Meinungen gibt und diese auch ausgetauscht werden dürfen. Gerne auch mal überspitzt. Sonst schmeckt die Suppe irgendwann nur noch sehr fade, als hätte man das Salz vergessen.
Schade...
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Dr. Love wurde gesperrt?
Echt jetzt?

Dann bin ich hier auch raus....
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Dann stell den Fußball, nein den Sport komplett ein. Dein Szenario kann auch in den nächsten 3-5 Jahren auftreten.
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amananana schrieb:

Dann stell den Fußball, nein den Sport komplett ein. Dein Szenario kann auch in den nächsten 3-5 Jahren auftreten.


Das sage ich schon die ganze Zeit. Corona wird nicht verschwinden, es wird immer da sein. Ein Leben ohne Restrisiko gibt es nicht, das hat es vorher auch nicht gegeben. Sollte absehbar sein das unsere Krankenhäuser die ganze Geschichte gut bewerkstelligen, die Fallzahlen langsam zurückgehen wird der Alltag wieder einkehren, und ja dann gibt es auch wieder Fussball…
Nicht das man mich hier falsch versteht: Ich kann momentan ohne Probleme auf Fussball verzichten, ich hasse Geisterspiele, wenn es nach mir geht sollte man die Saison abbrechen und erst 2021 wieder beginnen, in einem vollen Stadion mit fanatischen Fans. DAS ist für mich Fussball.

Blöderweise redet man auch ständig nur von den Profis, von der Bundesliga... da findet eine Instrumentalisierung statt, die bösen geldgeilen Profis, die bösen geldgeilen Funktionäre usw usw... aber was ist mit den Amateurvereinen, generell mit allen anderen Sportvereinen in Deutschland? Will man das alles ruhen lassen bis ein Impfstoff gefunden ist?
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Wenn man davon ausgeht, dass der Höhepunkt erst Anfang Juni erreicht ist wäre es fahrlässig nur das geringste Risiko einzugehen. Geisterspiele haben ein Restrisiko - auch mit Testung. Wenn sie denn dann irgendwann sein müssen, dann sollte zumindest absehbar sein, dass das Schlimmste bereits weit hinter uns liegt. Wann das sein wird werden wir sehen.
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wegjubler schrieb:

Wenn man davon ausgeht, dass der Höhepunkt erst Anfang Juni erreicht ist wäre es fahrlässig nur das geringste Risiko einzugehen.


Wenn der Höhepunkt erst Anfang Juni zu erwarten ist sollte man es tunlichst unterlassen auch nur ansatzweise irgendetwas zu lockern. Dann gibt es noch 8-10 Wochen Kontaktsperre.

Glaubst du daran?
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Nochmal meine Frage:

Nach den Osterferien soll ja - dem Vernehmen nach - sukkzessive wieder hochgefahren werden. Demzufolge sind dann auch wieder höhere Fallzahlen, zumindest keine abnehmenden Zahlen an Neuinfektionen zu erwarten.

Was macht denn die DFL, wenn sich auch nur ein einziger aus - sagen wir mal - 5.000 Spielern, Teambetreuern, Physios, Trainern und deren Angehörigen infiziert und der Rest der Truppe in Quarantäne muss, ggf. der letzte Gegner auf dem Feld gleich mit?

Die Belgier haben es akzeptiert. Bei uns dauert es scheinbar noch ein bisschen.
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WuerzburgerAdler schrieb:

Was macht denn die DFL, wenn sich auch nur ein einziger aus - sagen wir mal - 5.000 Spielern, Teambetreuern, Physios, Trainern und deren Angehörigen infiziert und der Rest der Truppe in Quarantäne muss, ggf. der letzte Gegner auf dem Feld gleich mit?


Ich hab vorhin irgendwo gelesen das alle drei Tage getestet werden soll. Ich sprach auch erst mal nur von der 1.Liga und 2.Liga... inwieweit man es mit den unteren Ligen macht weiß ich nicht, da wird es wohl eher zu Abbrüchen der Saison kommen. Da ist man aber nicht dermaßen abhängig von TV-Verträgen. Die kleinen Vereine ab 3.Liga abwärts sollten über einen Solidarfonds unterstützt werden, so das die Einnahme-Einbußen nicht so massiv ausfallen und die Vereine vor der Pleite gerettet werden können...

WuerzburgerAdler schrieb:

Die Belgier haben es akzeptiert. Bei uns dauert es scheinbar noch ein bisschen.



Und hier nochmal meine Frage von vorhin: Was machen die Belgier im Herbst/Winter? Das Argument ist ja man möchte die Liga abbrechen weil man nicht gewährleisten kann das sich ein Spieler nicht infiziert... diese Gefahr besteht aber doch im Winter noch genauso, und im nächsten Frühjahr wohl auch noch. Corona verschwindet ja nicht komplett. Konsequenterweise dürften sie erst wieder den Spielbetrieb aufnehmen wenn die Luft rein ist und ein Impfstoff verfügbar. Also nicht vor Frühjahr 2021.
Zudem sollte man auch die Besonderheit der Jupiler League bedenken: Dort gibt es ein Playoff-Modus und es war nur noch ein regulärer Spieltag zu spielen, analog zum Eishockey und der DEL waren fast alle Entscheidungen mehr oder weniger schon gefallen und man überlegt zudem die Liga auf 18 Teams aufzustocken (aktuell nur 16 Teams), die Konstellation ist also etwas anders als bei uns.... sprich die Hürde eine Saison komplett abzubrechen nicht so hoch.
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Ich habe die Vermutung, das noch sehr lange kein Fußbal gespielt werden wird und zwar weit über die bisherigen, zeitlichen Hoffnungen hinaus...nicht nur hier, sondern in ganz Europa und möglicherweise auch weltweit....die momentanen Zahlen, sofern sie belastbar sind, lassen vernünftigerweise keine anderen Schlüsse zu.......
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cm47 schrieb:

Ich habe die Vermutung, das noch sehr lange kein Fußbal gespielt werden wird und zwar weit über die bisherigen, zeitlichen Hoffnungen hinaus...nicht nur hier, sondern in ganz Europa und möglicherweise auch weltweit....die momentanen Zahlen, sofern sie belastbar sind, lassen vernünftigerweise keine anderen Schlüsse zu.......


Warten wir mal den April ab... mein Tipp ist das es ab Mitte Mai losgeht, der 1.Mai wird zeitlich vielleicht knapp, der 9.Mai oder 16.Mai halte ich aber für einen Starttermin durchaus realistisch.
Was für Deutschland gilt muß aber selbstverständlich nicht für Italien oder Spanien gelten... was die EL und CL angeht bin ich mir fast sicher das es ohne Sieger abgebrochen wird.

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Tafelberg schrieb:

RKI heute morgen noch bei 872 Tote


Gut, da war man halt bei schon bei über 900... Aber wie gesagt, Crowddata ist auf jeden Fall schneller als die täglichen Meldeprozesse beim RKI.
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SGE_Werner schrieb:

Tafelberg schrieb:

RKI heute morgen noch bei 872 Tote


Gut, da war man halt bei schon bei über 900... Aber wie gesagt, Crowddata ist auf jeden Fall schneller als die täglichen Meldeprozesse beim RKI.


Hopkins hatte heute morgen 909, jetzt 997 (Stand 17 Uhr)
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Thema wurde hier ja auch diskutiert, mMn. richtige Schritt.

Es besteht die Gefahr", so schrieb es die Liga in einem Statement, "dass mögliche Infektionen eines Spielers oder des Spielerkerns den sportlichen Verlauf des restlichen Wettbewerbs in inakzeptabler Weise beeinflussen." Auch Geisterspiele seien deshalb keine Option.
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PhillySGE schrieb:

Thema wurde hier ja auch diskutiert, mMn. richtige Schritt.

Es besteht die Gefahr", so schrieb es die Liga in einem Statement, "dass mögliche Infektionen eines Spielers oder des Spielerkerns den sportlichen Verlauf des restlichen Wettbewerbs in inakzeptabler Weise beeinflussen." Auch Geisterspiele seien deshalb keine Option.


Eine Infektion ist aber im Herbst oder kommenden Winter noch genauso möglich. Streng genommen müsste der belgische Fussball bis 2021 ruhen, wenn sie denn konsequent sind. Im Prinzip so lange bis ein Impfstoff gefunden ist und zur breiten Anwendung kommt, also womöglich sogar noch deutlich länger...
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Wann genau wurde eigentlich der Diegito, dessen Beiträge ich immer geschätze habe, durch einen bösen Cyborg-Diegito ersetzt, dessen Mission es offenbar ist, die Trolle zu unterstützen?
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Adlerdenis schrieb:

Wann genau wurde eigentlich der Diegito, dessen Beiträge ich immer geschätze habe, durch einen bösen Cyborg-Diegito ersetzt, dessen Mission es offenbar ist, die Trolle zu unterstützen?


Genau das meinte ich übrigens mit Überheblichkeit.
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Auch der Virologe hat in der Maischberger Runde die Zahlen relativiert und wie ich meine ziemlich beeindruckend etwas Luft aus dem Kessel gelassen was die Gefährlichkeit für die Bevölkerung betrifft.
Einfach mal anschauen.
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chickenshak schrieb:

Auch der Virologe hat in der Maischberger Runde die Zahlen relativiert und wie ich meine ziemlich beeindruckend etwas Luft aus dem Kessel gelassen was die Gefährlichkeit für die Bevölkerung betrifft.
Einfach mal anschauen.


War das dieser Streek?
Das ist einer der wenigen der sich intensiv mit Übertragungswegen von Mensch zu Mensch auseinandersetzt... zudem eine ruhige, sachliche Art hat, im Gegensatz zu den Effekthaschern rund um Kekule.
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Interessante Runde bei Maischberger gestern, die teilweise auch mal den Finger in die Wunde gelegt hat.

Der Kollege Jakob Augstein nennt die Menschen, die sich derzeit so brav in ihre neuen Bürgerpflichten gefügt haben, „leichtgläubig“.

Den Eindruck habe ich auch. Den Eindruck, dass viel zu wenige hinterfragen. Hinterfragen zb. auf welcher Datenbasis die Maßnahmen beruhen, welche Toten in die Statistik fließen (nur die, die direkt an Corona oder auch die, die „mit“ oder „im Zusammenhang“ mit Corona gestorben sind, in Wirklichkeit aber ein Herzinfarkt oder Leberversagen hatten?) oder um es auf den Punkt zu bringen: Auf welcher Grundlage die jeweiligen Entscheidungen getroffen werden? Wurde die Wirtschaft eines ganzen Landes lahm gelegt auf eine bloße Vermutung hin?

Mir erscheint die Antwort hierauf „ja“ zu lauten.

Ich sehe leider überall hauptsächlich Menschen, die blindlings allem folgen, was ihnen gesagt wird. Ohne diese unbequemen Fragen zu stellen. Ohne Dinge kritisch zu hinterfragen. Und die, die es tun, werden fast gesteinigt. Das erschreckt mich! Das ist das, was wirklich Angst macht.

Auch darauf geht er ein:

Heißt das, das nun die Debatte über mögliche Lockerungen der strengen Maßnahmen geführt werden kann? Mitnichten. Was wiederum Augstein für „echt verantwortungslos“ von Kanzlerin Merkel hält. „Ich höre ganz wenig Kritik an dem, was gerade passiert“, bestätigt auch Maischberger. Ist die neue Solidarität in Deutschland so fragil ist, dass sie sofort zerbrechen würde angesichts einer öffentlichen Diskussion?

Genau das ist der Punkt! Sobald hier jemand kritische Fragen stellt, Entscheidungen hinterfragt, wird er heftigst angegangen. Eine Diskussion ist kaum noch möglich. Und hält sich jemand nicht an die auferlegten Regeln und Maßnahmen wird er denunziert.

Zusammenfassung der Sendung hier:
https://www.focus.de/kultur/kino_tv/focus-fernsehclub/tv-kolumne-maischberger-die-woche-das-richtige-mass-der-massnahmen-sind-die-deutschen-zu-leichtglaeubig_id_11840820.html
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drlove29 schrieb:

Interessante Runde bei Maischberger gestern, die teilweise auch mal den Finger in die Wunde gelegt hat.

Der Kollege Jakob Augstein nennt die Menschen, die sich derzeit so brav in ihre neuen Bürgerpflichten gefügt haben, „leichtgläubig“.

Den Eindruck habe ich auch. Den Eindruck, dass viel zu wenige hinterfragen. Hinterfragen zb. auf welcher Datenbasis die Maßnahmen beruhen, welche Toten in die Statistik fließen (nur die, die direkt an Corona oder auch die, die „mit“ oder „im Zusammenhang“ mit Corona gestorben sind, in Wirklichkeit aber ein Herzinfarkt oder Leberversagen hatten?) oder um es auf den Punkt zu bringen: Auf welcher Grundlage die jeweiligen Entscheidungen getroffen werden? Wurde die Wirtschaft eines ganzen Landes lahm gelegt auf eine bloße Vermutung hin?

Mir erscheint die Antwort hierauf „ja“ zu lauten.

Ich sehe leider überall hauptsächlich Menschen, die blindlings allem folgen, was ihnen gesagt wird. Ohne diese unbequemen Fragen zu stellen. Ohne Dinge kritisch zu hinterfragen. Und die, die es tun, werden fast gesteinigt. Das erschreckt mich! Das ist das, was wirklich Angst macht.

Auch darauf geht er ein:

Heißt das, das nun die Debatte über mögliche Lockerungen der strengen Maßnahmen geführt werden kann? Mitnichten. Was wiederum Augstein für „echt verantwortungslos“ von Kanzlerin Merkel hält. „Ich höre ganz wenig Kritik an dem, was gerade passiert“, bestätigt auch Maischberger. Ist die neue Solidarität in Deutschland so fragil ist, dass sie sofort zerbrechen würde angesichts einer öffentlichen Diskussion?

Genau das ist der Punkt! Sobald hier jemand kritische Fragen stellt, Entscheidungen hinterfragt, wird er heftigst angegangen. Eine Diskussion ist kaum noch möglich. Und hält sich jemand nicht an die auferlegten Regeln und Maßnahmen wird er denunziert.

Zusammenfassung der Sendung hier:
https://www.focus.de/kultur/kino_tv/focus-fernsehclub/tv-kolumne-maischberger-die-woche-das-richtige-mass-der-massnahmen-sind-die-deutschen-zu-leichtglaeubig_id_11840820.html


Dr.Love lass dich nicht unterkriegen. Ich finde deine Beiträge äußerst fundiert, sachlich und erfrischend. Bitte weitermachen und nicht einschüchtern lassen von den süffisanten, überheblichen Kommentaren einiger hier...
Deine Beiträge und die von Werner sind der einzige Grund warum ich hier noch reinschaue.
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Diegito schrieb:

Wo ist denn faktisch belegt das zwei Tage Lockerung einen derart katastrophalen Rückschlag bedeuten würde das direkt zwei Wochen zusätzliche Kontaktsperre nötig sind?


Mal ein kleines Rechenexempel. Geht man davon aus, dass 10000 täglich neu Infizierte weitere jeweils 0,9 Personen infizieren (ohne Maßnahmen und Isolation sind es übrigens im Schnitt 2 bis 4 , man rechnet meistens mit 2,5 oder 3,0) und diese innerhalb einer Woche wieder 0,9 anstecken, dann ergibt sich das folgende Bild von der oberen Tabelle.

Geht man davon aus, dass an zwei Tagen (Ostersamstag, Ostersonntag) ausnahmsweise doppelt so viele von denen angesteckt werden, bevor es dann ganz normal weitergeht, dann ergibt sich das folgende Bild von der unteren Tabelle.



Oben haben sich in vier Wochen 216.657 Menschen neu infiziert, unten 348.559.

Das ist natürlich ein sehr vereinfachtes Modell. Geht man davon aus, dass sich gegen Ostern die Verdopplung der Fallzahlen auf 10 Tage erhöht hat, so verlieren wir bei einer Steigerung von knapp 60 % (348559 gegenüber 216657) entsprechend grob gesagt 6 Tage (ja, weicht etwas ab, weil die prozentuale Steigerung natürlich auch mit immer höher werdenden Zahlen gerechnet werden muss).

Wie gesagt, Modell muss nicht 1:1 stimmen. Hat keinen wissenschaftlichen oder mathematischen Anspruch. Aber zeigt, wie schnell eine kurze Erhöhung der Weiterinfizierten schon eine erhebliche Auswirkung haben kann.
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SGE_Werner schrieb:

Diegito schrieb:

Wo ist denn faktisch belegt das zwei Tage Lockerung einen derart katastrophalen Rückschlag bedeuten würde das direkt zwei Wochen zusätzliche Kontaktsperre nötig sind?


Mal ein kleines Rechenexempel. Geht man davon aus, dass 10000 täglich neu Infizierte weitere jeweils 0,9 Personen infizieren (ohne Maßnahmen und Isolation sind es übrigens im Schnitt 2 bis 4 , man rechnet meistens mit 2,5 oder 3,0) und diese innerhalb einer Woche wieder 0,9 anstecken, dann ergibt sich das folgende Bild von der oberen Tabelle.

Geht man davon aus, dass an zwei Tagen (Ostersamstag, Ostersonntag) ausnahmsweise doppelt so viele von denen angesteckt werden, bevor es dann ganz normal weitergeht, dann ergibt sich das folgende Bild von der unteren Tabelle.



Oben haben sich in vier Wochen 216.657 Menschen neu infiziert, unten 348.559.

Das ist natürlich ein sehr vereinfachtes Modell. Geht man davon aus, dass sich gegen Ostern die Verdopplung der Fallzahlen auf 10 Tage erhöht hat, so verlieren wir bei einer Steigerung von knapp 60 % (348559 gegenüber 216657) entsprechend grob gesagt 6 Tage (ja, weicht etwas ab, weil die prozentuale Steigerung natürlich auch mit immer höher werdenden Zahlen gerechnet werden muss).

Wie gesagt, Modell muss nicht 1:1 stimmen. Hat keinen wissenschaftlichen oder mathematischen Anspruch. Aber zeigt, wie schnell eine kurze Erhöhung der Weiterinfizierten schon eine erhebliche Auswirkung haben kann.


Danke für die Darstellung!
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propain schrieb:

Diegito schrieb:

Für mich ein falsches, unnötiges Zeichen mit dem man die Menschen eher vergrätzt als motiviert und bei der Stange hält.

Ein falsches Zeichen wäre es nur für die Feiertage die Maßnahmen zu lockern. Damit würde man sämtliche Maßnahmen in Frage stellen, denn wenn es an den Feiertagen nicht so schlimm ist, dann kann es auch an den restlichen Tagen nicht so schlimm sein.


Völlig richtig. Eine Lockerung würde im Prinzip nur bedeuten 2 Wochen Kontaktsperre hinten dran zu hängen. Ein Jahr ohne bunte Eier suchen werden wir wohl schaffen.
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Eintracht23 schrieb:

Völlig richtig. Eine Lockerung würde im Prinzip nur bedeuten 2 Wochen Kontaktsperre hinten dran zu hängen. Ein Jahr ohne bunte Eier suchen werden wir wohl schaffen.



Wo ist denn faktisch belegt das zwei Tage Lockerung einen derart katastrophalen Rückschlag bedeuten würde das direkt zwei Wochen zusätzliche Kontaktsperre nötig sind?
Ich habe mit Lockerung nicht gemeint das alles sein soll wie vorher, die Restaurants wieder öffnen, Partys steigen, die Enkelkinder ihre Oma und Opas abschlabbern sollen usw... ich meinte eine kleine Lockerung, d.h. die Kontaktsperre z.b. von zwei auf fünf Personen erhöhen. So das man auch außerhalb seines Haushaltes die vereinsamten Großeltern mal besuchen kann. An einem christlichen Feiertag.

Wir haben in Hessen aktuell eine Verdoppelungsrate von 10,6 Tagen... genau die Anzahl an Tagen wo man noch vor ein paar Tagen davon gesprochen hat über erste Lockerungen nachdenken zu können. Und es sind noch 1,5 Wochen bis Ostern, d.h. die Verdoppelungsrate wird sich noch erhöhen. Warum mein Vorschlag hier als realitätsfremd und Aprilscherz hingestellt wird würde ich gerne mal beantwortet wissen...

Ja ich weiß, der Bund entscheidet, Frau Merkel hat gesagt, Föderalismus ist out.
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ich halte das für richtig und letzlich nicht überraschend.
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Tafelberg schrieb:

ich halte das für richtig und letzlich nicht überraschend.


Ich halte es für falsch. Ja ich weiß, das Virus kennt keine Feiertage bla bla…

Gerade über die Feiertage ist es aber wichtig das sich die Familien sehen können. Man hätte zumindest für Ostersonntag und Ostermontag die Einschränkungen lockern können, meinetwegen das eine Zusammenkunft von 5 Personen möglich ist. Nur zwei Tage, 2 Tage(!!!), danach gerne wieder die üblichen Maßnahmen bis zum Tag x.
Die Einschränkungen werden über die Feiertage sowieso nicht beachtet werden, Hunderttausende werden trotzdem die Verwandten besuchen...
Für mich ein falsches, unnötiges Zeichen mit dem man die Menschen eher vergrätzt als motiviert und bei der Stange hält.
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Deutsche Bank-Waldstadion fänd ich gut. Ohne Namenssponsor wird es kaum gehen.
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U.Bein schrieb:

Deutsche Bank-Waldstadion fänd ich gut. Ohne Namenssponsor wird es kaum gehen.


Das wäre in der Tat eine schöne Kompromisslösung gewesen. Zumal es sich auch viel besser angehört hätte.

Für uns Fans mag es eh egal sein, ich kenne nicht einen einzigen Eintrachtfan in meinem Umfeld der jemals das Wort "Commerzbankarena" in den Mund genommen hat... es war immer das Waldstadion oder einfach Stadion oder "mir gehe nuff in de Wald"... so wird es auch bleiben.

Ich hab mich vorhin mal kurz aufgeregt, aber ich merke doch ziemlich schnell das es eigentlich völlig schnuppe und nebensächlich ist.

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Deutsche Bank Park....das ist hoffentlich ein Aprilscherz.
Damit machen wir uns zur deutschlandweiten Lachnummer.
Wie kann man nur solch einen bekloppten Namen wählen?
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Mich würde mal interessieren wie hoch die Sterberate an normalen Lungenentzündungen ist, gerade in Italien und Spanien... ist sie dort höher als in anderen Ländern Europas, wie z.b. Deutschland?

Alleine in Deutschland sterben pro Jahr ca. 40.000 Menschen an den Folgen einer Lungenentzündung.
Soweit ich das bis jetzt mitbekommen habe sind ein Großteil der bisherigen Todesfälle durch COVID-19 auf schwere Vorerkrankungen zurückzuführen, in erster Linie Herz/Kreislauf und Atemwegserkrankungen (z.b. Lungenentzündungen)

Könnte das evtl. auch eine Erklärung sein für die hohen Sterbefälle in Italien und Spanien?
Vielleicht wurde das ganze hier auch schon thematisiert.... ich weiß es nicht.
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Eintracht23 schrieb:

sgevolker schrieb:

Zur Zeit ist weder zu einhundertprozent klar, dass man sich nicht nochmal anstecken kann (aber wohl höchst wahrscheinlich), noch ist klar ob jemand der immun ist nicht trotzdem weiter andere anstecken kann. Zumindest ist mir nichts dergleichen bekannt. Also sollte man zumindest vorsichtig sein damit diejenigen die es schon hatten wieder völlig normal bewegen zu lassen.


Habe das mal Fett macht. Genau das sehe ich auch als wichtigen Punkt an. Nur Immun zu sein ist ja schön und gut. Hilft ja aber nur mir wenn ich nicht erkranke daran. Wenn ich aber trotzdem der Überträger sein kann, dann ist die Immunität auch nicht viel wert. Wir müssen einfach die Füße still halten und abwarten bis mehr Daten heraus kommen um verlässlichere Angaben zu machen.


Genau so sehe ich es auch. Diese Diskussion kommt einfach verfrüht. In 2- 3 Monaten weiß man eventuell mehr und dann kann man über sowas nachdenken. Wenn der Höhepunkt erst im Juni stattfinden soll  kann man sich ausmalen wie  weit wir noch weg sind von einer Normalisierung.
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wegjubler schrieb:

Eintracht23 schrieb:

sgevolker schrieb:

Zur Zeit ist weder zu einhundertprozent klar, dass man sich nicht nochmal anstecken kann (aber wohl höchst wahrscheinlich), noch ist klar ob jemand der immun ist nicht trotzdem weiter andere anstecken kann. Zumindest ist mir nichts dergleichen bekannt. Also sollte man zumindest vorsichtig sein damit diejenigen die es schon hatten wieder völlig normal bewegen zu lassen.


Habe das mal Fett macht. Genau das sehe ich auch als wichtigen Punkt an. Nur Immun zu sein ist ja schön und gut. Hilft ja aber nur mir wenn ich nicht erkranke daran. Wenn ich aber trotzdem der Überträger sein kann, dann ist die Immunität auch nicht viel wert. Wir müssen einfach die Füße still halten und abwarten bis mehr Daten heraus kommen um verlässlichere Angaben zu machen.


Genau so sehe ich es auch. Diese Diskussion kommt einfach verfrüht. In 2- 3 Monaten weiß man eventuell mehr und dann kann man über sowas nachdenken. Wenn der Höhepunkt erst im Juni stattfinden soll  kann man sich ausmalen wie  weit wir noch weg sind von einer Normalisierung.


Wenn der Höhepunkt erst im Juni kommt müsste es doch konsequenterweise bis dahin auch den Shutdown geben. Also genau genommen danach auch noch, quasi bis August oder September.
Das ist illusorisch. Das kann ich mir beim besten Willen nicht vorstellen...
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Massentests bringen aber nichts so lange es keine Impfung und/oder Heilmittel gibt.
Selbst wenn das Virus nur für Kranke und Alte gefährlich wäre kann man dann nicht die Risikogruppe isolieren und den Rest der Bevölkerung wie vorher weitermachen lassen. Dann rennen statt ein paar hundert Infizierten in ein paar Wochen ein paar Millionen Infizierte durch die Straßen und stecken im Rewe die Altenpflegerin an. Und die bringt dann ungewollt ihre Patienten um.
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Maddux schrieb:

Massentests bringen aber nichts so lange es keine Impfung und/oder Heilmittel gibt.
Selbst wenn das Virus nur für Kranke und Alte gefährlich wäre kann man dann nicht die Risikogruppe isolieren und den Rest der Bevölkerung wie vorher weitermachen lassen. Dann rennen statt ein paar hundert Infizierten in ein paar Wochen ein paar Millionen Infizierte durch die Straßen und stecken im Rewe die Altenpflegerin an. Und die bringt dann ungewollt ihre Patienten um.


Naja, dann müsste man aber konsequent sein und so lange Ausgangssperren und Kontaktverbote verhängen bis es einen offiziellen Impfstoff gibt. Dann steckt sich bis nächstes Jahr keiner mehr an.
Dann ist aber unser Land ruiniert und die Menschheit ebenso...
Irgendwann wird der Alltag weitergehen müssen, MIT Virus. Es wird auch weiter Neuinfektionen geben. Aber eben auf einem Niveau so das die Krankenhäuser damit zurecht kommen. Wann das sein wird, who knows..
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Exil-Adler-NRW schrieb:

Ich weiß nicht, ob man sich mittelfristig mit einer Vielzahl von Geisterspielen einen gefallen tut. Wenn ich auf etwas keinen Bock habe als Ablenkung, dann sind das Geisterspiele. Ich glaube 4-5 Spieltage am Stück Geisterfußball und ich habe überhaupt keinen Bock mehr auf Fußball.


Geisterspiele sind öde. Aber in der aktuellen Situation werden die sich trotzdem prima verkaufen, weil es ja sonst keinen Sport gibt.
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Maxfanatic schrieb:

Exil-Adler-NRW schrieb:

Ich weiß nicht, ob man sich mittelfristig mit einer Vielzahl von Geisterspielen einen gefallen tut. Wenn ich auf etwas keinen Bock habe als Ablenkung, dann sind das Geisterspiele. Ich glaube 4-5 Spieltage am Stück Geisterfußball und ich habe überhaupt keinen Bock mehr auf Fußball.


Geisterspiele sind öde. Aber in der aktuellen Situation werden die sich trotzdem prima verkaufen, weil es ja sonst keinen Sport gibt.


Man kann zumindest mal wieder über Sport diskutieren und fachsimpeln... zur Zeit wird man ja beschallt mit Corona, morgens, mittags, abends... das ist ätzend.
Außerdem hätte es evtl. einen interessanten Nebenaffekt. Die Vorfreude auf Fussballspiele MIT Fans würde mit jeder Woche Geisterspiele größer und größer werden. Mir geht es mit Geisterspielen nämlich ähnlich, ich hasse sie und es macht null Spaß zu schauen. Dem einen oder anderen Funktionär und Entscheidungsträger würde vielleicht bewußt werden wie wichtig es doch ist das zum Gesamtprodukt Fussball auch lautstarke Fans im Stadion gehören, sogar die aufmüpfigen Ultras die man ja eigentlich am liebsten raushaben wollte...

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