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Djabatta

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Djabatta schrieb:

Die alleinige Konzentration auf ihn und die Einigung mit dem Spieler, sprechen für mich dafür, dass man die Entscheidung, ihn verpflichten zu wollen, nicht kurzfristig kurz vor Ende der Transferphase geplant hatte, sondern darin nur eine Möglichkeit gesehen hat, den Preis eventuell noch zu drücken.

Sicher war das keine kurzfristige Entscheidung, ändert aber doch nichts an der Tatsache, dass Krösche unmittelbar nach der Saison sehr wahrscheinlich schlicht kein bewilligtes Budget für einen Transfer in der Größenordnung hatte, womit sich die Diskussion über Chancen/Risiken gar nicht erst ergeben hat.
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Adlerdenis_Reloaded schrieb:

Djabatta schrieb:

Die alleinige Konzentration auf ihn und die Einigung mit dem Spieler, sprechen für mich dafür, dass man die Entscheidung, ihn verpflichten zu wollen, nicht kurzfristig kurz vor Ende der Transferphase geplant hatte, sondern darin nur eine Möglichkeit gesehen hat, den Preis eventuell noch zu drücken.

Sicher war das keine kurzfristige Entscheidung, ändert aber doch nichts an der Tatsache, dass Krösche unmittelbar nach der Saison sehr wahrscheinlich schlicht kein bewilligtes Budget für einen Transfer in der Größenordnung hatte, womit sich die Diskussion über Chancen/Risiken gar nicht erst ergeben hat.

Ich beziehe meine Kritik auch nicht nur auf Krösche. Es geht nicht um Schuld, sondern das, was meiner Meinung nach falsch gelaufen ist. Ich fordere trotz Kritik auch nicht seine Ablösung.
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Djabatta schrieb:

Für mich hat dieses Chancen-/Risiko-Verhältnis in dem Fall einfach nicht gepasst.


In England managen ja die Trainer eigentlich auch oft die Transfers.

Deswegen immer bedenken, es ist hier eben durchaus möglich, dass man mit Glasner super Signale hatte und dann eben als man endlich die Mittel hatte und kurz vor Schluss der Eigentümer reingegrätscht ist.

Kann man natürlich bei dieser Person auch vorhersehen.

Am Ende hast Du natürlich mit der Aussage recht.
Wenn man halt liest, dass wir uns zumindest so nahe waren, dass Glasner ja gesagt hätte, dann erklärt es zumindest einen möglichen aber final unberechtigten Optimismus.

Was natürlich nichts am Fakt ändert, dass wir alle gerne einen dritten guten Stürmer hier gehabt hätten.
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SemperFi schrieb:

Djabatta schrieb:

Für mich hat dieses Chancen-/Risiko-Verhältnis in dem Fall einfach nicht gepasst.


In England managen ja die Trainer eigentlich auch oft die Transfers.

Deswegen immer bedenken, es ist hier eben durchaus möglich, dass man mit Glasner super Signale hatte und dann eben als man endlich die Mittel hatte und kurz vor Schluss der Eigentümer reingegrätscht ist.

Kann man natürlich bei dieser Person auch vorhersehen.

Am Ende hast Du natürlich mit der Aussage recht.
Wenn man halt liest, dass wir uns zumindest so nahe waren, dass Glasner ja gesagt hätte, dann erklärt es zumindest einen möglichen aber final unberechtigten Optimismus.

Was natürlich nichts am Fakt ändert, dass wir alle gerne einen dritten guten Stürmer hier gehabt hätten.

Ja, das mit Glasner kann man so sehen, aber für mich war auch der Trainerwechsel ein potentielles Risiko, der auch dazu hätte führen können, dass sie ihn überhaupt nicht hätten abgeben wollen.
Wie gesagt, wenn das so eine Nice-to-Have-Situation wäre, kann man das alles machen, aber meiner Ansicht stand die mögliche Ersparnis gegenüber dem sicheren Kauf in keinem guten Verhältnis.
Ich würde dafür im übrigen auch nicht nur MK verantwortlich sehen. Scheinbar waren dem Aufsichtsrat ja auch zuvor getätigte Einnahmen wichtig. Insofern hat die Risiko-Averse-Haltung dort natürlich auch zu dem riskanten Handeln bei der beabsichtigten Verpflichtung beigetragen.
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Zu dem Zeitpunkt konnten wir uns wahrscheinlich schlicht keinen Transfer in der Größenordnung leisten. Und auch jetzt nach den ganzen Verkäufen sind 27 Millionen kein Betrag, den wir einfach mal so locker hinblättern. Ich denke, das war weniger ein "Gamble" als eher ein wirtschaftlicher Zwang.
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Adlerdenis_Reloaded schrieb:

Zu dem Zeitpunkt konnten wir uns wahrscheinlich schlicht keinen Transfer in der Größenordnung leisten. Und auch jetzt nach den ganzen Verkäufen sind 27 Millionen kein Betrag, den wir einfach mal so locker hinblättern. Ich denke, das war weniger ein "Gamble" als eher ein wirtschaftlicher Zwang.

Die alleinige Konzentration auf ihn und die Einigung mit dem Spieler, sprechen für mich dafür, dass man die Entscheidung, ihn verpflichten zu wollen, nicht kurzfristig kurz vor Ende der Transferphase geplant hatte, sondern darin nur eine Möglichkeit gesehen hat, den Preis eventuell noch zu drücken. Die mögliche Ersparnis muss man dann auch im Verhältnis zum Risiko setzen, dass es dann nicht aufgeht. Für mich hat dieses Chancen-/Risiko-Verhältnis in dem Fall einfach nicht gepasst.
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Djabatta schrieb:

Was irgendwelche üblichen Verdächtigen dann gesagt hätten, ist mir relativ egal und glaube auch nicht, dass es für das riskante Vorgehen irgendeine Rolle gespielt hat.


Warum hast Du dann auf meine Aussage reagiert? Weil um nichts anderes ging es mir.

Speziell nach Viera wären die Gazetten voll davon, wie Krösche sich über den Tisch hat ziehen lassen, Während der HSV 13 Mio gespart hat....
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SemperFi schrieb:

Djabatta schrieb:

Was irgendwelche üblichen Verdächtigen dann gesagt hätten, ist mir relativ egal und glaube auch nicht, dass es für das riskante Vorgehen irgendeine Rolle gespielt hat.


Warum hast Du dann auf meine Aussage reagiert? Weil um nichts anderes ging es mir.

Speziell nach Viera wären die Gazetten voll davon, wie Krösche sich über den Tisch hat ziehen lassen, Während der HSV 13 Mio gespart hat....

Das stand in einem ganz anderen Chancen/Risiko-Verhältnis. Das war auch keine grundsätzliche Aussage, sondern bezogen auf die spezielle Situation. Für mich sind mögliche kritische Reaktionen auch nicht das, woran man sein Handeln ausrichten sollte. Ich glaube auch nicht, dass man das getan hat.
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Djabatta schrieb:

SemperFi schrieb:

Djabatta schrieb:

Sorry, das ist eine Argumentation, die man meiner Meinung nach bei einem Nice-to-Have-Spieler führen kann. Nicht bei einem Spieler, den man eigentlich unbedingt haben möchte


Du würdest also deine Hand ins Feuer legen, dass die üblichen Verdächtigen hier nicht dieses Pferd geritten hätten?
Ernsthaft?

Was irgendwelche üblichen Verdächtigen dann gesagt hätten, ist mir relativ egal und glaube auch nicht, dass es für das riskante Vorgehen irgendeine Rolle gespielt hat.

Das ist in dem Kontext ganz interessant:
https://www.transfermarkt.de/-bild-quot-kalimuendo-ruckkehr-zur-sge-scheiterte-an-forest-boss-marinakis-joselu-nie-thema/view/news/486358
Es werden keine konkreten Zahlen genannt. Aber es wird klar, daß das, was für die Bayern bei uns mit Nene, für den HSV bei Vieira und Arsenal und für manch anderen funktioniert hat ("Der Spieler will nur dahin"), wirklich an dem verrückten Eigentümer von Forest gescheitert ist.
Ich bin mit sicher, daß die Höhe der Kaufpflicht beim Eintracht-Angebot nicht groß anders als die verstrichene Kaufoption war. Der Grieche hat einfach aus irgendeiner Stolz-Kacke heraus nein gesagt. Gegen jede wirtschaftliche Interessenslage. Kali wird wie ein Gefangener da auf Bank und Tribüne schmoren und im Winter geht der Quatsch  weiter.
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DoctorJ83 schrieb:

Ich bin mit sicher, daß die Höhe der Kaufpflicht beim Eintracht-Angebot nicht groß anders als die verstrichene Kaufoption war. Der Grieche hat einfach aus irgendeiner Stolz-Kacke heraus nein gesagt. Gegen jede wirtschaftliche Interessenslage. Kali wird wie ein Gefangener da auf Bank und Tribüne schmoren und im Winter geht der Quatsch  weiter.

Mein Punkt ist, dass man, wenn man da eh wenig Verhandlungsspielraum gesehen hat, die Kaufpflicht nicht hätte verstreichen lassen sollen, um alles darauf zu setzen, dass man es am Ende irgendwie hinbekommt. Die konnten den Preis jetzt selbst bestimmen und andere konnten mitbieten. Meinem Eindruck nach war der Spieler den Preis wert und man wollte ihn haben. Ansonsten hätte man sich doch noch mehr um Alternativen bemüht. Wie viel hätte man am Ende gespart? Stand das im Verhältnis zum Risiko?

Ich weiß nicht, inwiefern das geschehen ist, aber wenn es beispielsweise um die Zahlungsmodalitäten (nochmalige Leihe mit Kaufpflicht statt Option) gegangen wäre, hätte man das vielleicht auch vorher noch nachverhandeln können. Es war nach meinem Eindruck einfach ein unnötiger Gamble, der am Schluss nicht aufgegangen ist.
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Djabatta schrieb:

Sorry, das ist eine Argumentation, die man meiner Meinung nach bei einem Nice-to-Have-Spieler führen kann. Nicht bei einem Spieler, den man eigentlich unbedingt haben möchte


Du würdest also deine Hand ins Feuer legen, dass die üblichen Verdächtigen hier nicht dieses Pferd geritten hätten?
Ernsthaft?
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SemperFi schrieb:

Djabatta schrieb:

Sorry, das ist eine Argumentation, die man meiner Meinung nach bei einem Nice-to-Have-Spieler führen kann. Nicht bei einem Spieler, den man eigentlich unbedingt haben möchte


Du würdest also deine Hand ins Feuer legen, dass die üblichen Verdächtigen hier nicht dieses Pferd geritten hätten?
Ernsthaft?

Was irgendwelche üblichen Verdächtigen dann gesagt hätten, ist mir relativ egal und glaube auch nicht, dass es für das riskante Vorgehen irgendeine Rolle gespielt hat.
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Djabatta schrieb:

aber es ging ja jetzt darum, dass man noch höhere Forderungen, als die, zu denen man ihn hätte zuvor verpflichten, nicht erfüllen wollte


Wir haben unzählige Deals gesehen, wo der abgebende Verein noch runter gegangen ist, bevor der Spieler auf der Tribüne hockt.

Hätte man Kali für die Klausel geholt von 27 Mio (Geld war zu dem Zeitpunkt ja gar nicht frei) dann wäre hier das Getöse groß, dass man das ja bestimmt auf 20 hätte drücken können, da er ja eh nur zu uns wollte...
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SemperFi schrieb:

Djabatta schrieb:

aber es ging ja jetzt darum, dass man noch höhere Forderungen, als die, zu denen man ihn hätte zuvor verpflichten, nicht erfüllen wollte


Wir haben unzählige Deals gesehen, wo der abgebende Verein noch runter gegangen ist, bevor der Spieler auf der Tribüne hockt.

Hätte man Kali für die Klausel geholt von 27 Mio (Geld war zu dem Zeitpunkt ja gar nicht frei) dann wäre hier das Getöse groß, dass man das ja bestimmt auf 20 hätte drücken können, da er ja eh nur zu uns wollte...

Sorry, das ist eine Argumentation, die man meiner Meinung nach bei einem Nice-to-Have-Spieler führen kann. Nicht bei einem Spieler, den man eigentlich unbedingt haben möchte und bei dem man sich überhaupt nicht ernsthaft um Alternativen bemüht zu haben scheint. Und 20 Millionen erscheinen mir auch unrealistisch.
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Djabatta schrieb:
Man hatte zuvor eine Kaufoption in Höhe von 27 Millionen. Der Vertrag war ausgehandelt. Er wollte scheinbar auch nur zu uns. Dass man niemand anderes verpflichtet hat, spricht schon dafür, dass man sich losgelöst von der Einnahmen-Situation auch etwas verzockt hat.


Letztendlich hat man damals mit Wahi schlichtweg auf das falsche Pferd gesetzt. Rennes wollte Kalimuendo im Winter nicht verkaufen, wir haben stattdessen bei Wahi zugeschlagen. Kali ging dann im Sommer für drei Millionen mehr nach England. Das Timing hat vielleicht nicht ganz gepasst, aber wenn wir Kalimuendo statt Wahi verpflichtet hätten, wäre uns viel Ärger erspart geblieben. Leider hat man die bekannten charakterlichen Bedenken bei Wahi ausgeblendet.
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DonGuillermo schrieb:

Djabatta schrieb:
Man hatte zuvor eine Kaufoption in Höhe von 27 Millionen. Der Vertrag war ausgehandelt. Er wollte scheinbar auch nur zu uns. Dass man niemand anderes verpflichtet hat, spricht schon dafür, dass man sich losgelöst von der Einnahmen-Situation auch etwas verzockt hat.


Letztendlich hat man damals mit Wahi schlichtweg auf das falsche Pferd gesetzt. Rennes wollte Kalimuendo im Winter nicht verkaufen, wir haben stattdessen bei Wahi zugeschlagen. Kali ging dann im Sommer für drei Millionen mehr nach England. Das Timing hat vielleicht nicht ganz gepasst, aber wenn wir Kalimuendo statt Wahi verpflichtet hätten, wäre uns viel Ärger erspart geblieben. Leider hat man die bekannten charakterlichen Bedenken bei Wahi ausgeblendet.

Ja, das stimmt schon, aber es ging ja jetzt darum, dass man noch höhere Forderungen, als die, zu denen man ihn hätte zuvor verpflichten, nicht erfüllen wollte. Man hatte ja trotzdem die Absicht in zu Verpflichten und u.a. auch durch seine Bereitschaft nur zu uns zu wechseln und die Deadline, den Preis noch zu drücken.
Das ist für ihn ja jetzt auch blöd gelaufen, falls er, bevor er gar nicht wechselt, im Zweifel dann lieber woanders hin gewechselt wäre, als jetzt dazubleiben.
Und bei uns gab es ja auch scheinbar keinen Plan B. Ich würde daher dabei bleiben, dass man sich neben der Problematik Einnahmen zu generieren, auch etwas verzockt hat.
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Ich denke niemand macht Krösche einen Vorwurf, dass er nicht auf eine 30+ Mio. € Forderung von Nottingham eingegangen ist.

Ich persönlich bin eher irritiert darüber, dass Kalimuendo scheinbar die einzige Option war, die man überhaupt verfolgt hat. Es gibt doch auch noch sehr viele andere talentierte Stürmer?!
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Alphakeks schrieb:

Ich denke niemand macht Krösche einen Vorwurf, dass er nicht auf eine 30+ Mio. € Forderung von Nottingham eingegangen ist.

Ich persönlich bin eher irritiert darüber, dass Kalimuendo scheinbar die einzige Option war, die man überhaupt verfolgt hat. Es gibt doch auch noch sehr viele andere talentierte Stürmer?!

Man hatte zuvor eine Kaufoption in Höhe von 27 Millionen. Der Vertrag war ausgehandelt. Er wollte scheinbar auch nur zu uns. Dass man niemand anderes verpflichtet hat, spricht schon dafür, dass man sich losgelöst von der Einnahmen-Situation auch etwas verzockt hat.

MfG Djabatta
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Für mich gibt es ein paar Kernursachen, die dafür gesorgt haben, dass es eine Saison zum Vergessen geworden ist:

- Völlig unnötiges Chaos auf der Torhüterposition. Dass man  Kauã unbedingt vor der Saison zur Nummer 1 machen musste und es dadurch zu Trapps Abgang kam, habe schon ich damals als leichtfertig erachtet.

- Sehr starke Gegner in der CL. Die hohen Niederlagen haben zu Verunsicherung geführt. Für die Auslosung konnte man natürlich nichts.

- Viele Verletzte Mitte der Hinrunde, für die es keinen adäquaten Ersatz gab.

- Toppmöller Entlassung: Es gab durchaus Gründe, die für eine Veränderung sprachen. Der Zeitpunkt war in meinen Augen aber völlig der falsche. Entweder schon im Winter oder nach der Saison, aber nicht zwei Tage vor einem wichtigen Spiel und ohne direkt einen Ersatz in der Hinterhand zu haben, der sofort übernimmt.

- Bei der Wahl des Nachfolgers hat man dann auch kein gutes Händchen gehabt. In Anbetracht seines vorauseilenden Rufes war das eine sehr riskante Wahl. Aber selbst wenn man sein schwieriges Auftreten mal bei Seite lässt, scheint es mir nicht sinnvoll, mitten in der Saison jemanden zu holen, der ein neues eigenes Spielsystem mitbringt, was eine Mannschaft erst einmal eintrainieren und die Abläufe verinnerlichen muss.

Ob das ansonsten eine gute Saison geworden wäre, lässt sich natürlich nicht sagen. Und ich will damit auch nicht sagen, dass es nur daran lag. Trotzdem sind das für mich alles Faktoren, die einen stark negativen Einfluss hatten.

MfG Djabatta

PS: Die Deppen heute mit ihren Feuerwerkskörpern waren natürlich noch mal das i-Tüpfelchen zu einer ohnehin schon unbefriedigenden Saison. Gegen solche Leute kann von mir aus sehr gerne ein Stadionverbot aussprechen.
Gute Besserung jene, die durch dieses asoziale Verhalten Verletzungen von sich getragen haben.
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Sorry, aber sofern nicht aus der Mannschaft heraus ein ausdrücklicher Wunsch geäußert werden sollte, dass man unbedingt über das Saisonende hinaus weiter mit ihm zusammen arbeiten möchte (was für mich auf Basis meiner Eindrücke überraschend käme), war es das in meinen Augen für ihn.

Sein konfrontatives Auftreten gepaart mit seiner fast narzisstischen Selbstüberhöhung hat sich mangels sportlich überzeugender Leistungen fast schon erwartbar zum Bumerang entwickelt und erzeugt dauerhaft Unruhe. Ich bin nun wirklich keiner, der bei der Forderung von Trainerentlassungen vorne dabei ist, aber mir fallen abseits finanzieller Aspekte wirklich wenig Argumente ein, die für eine weitere Zusammenarbeit über den Sommer hinaus sprechen. Die Trennung von Glasner ist wegen weniger erfolgt, obwohl er deutlich mehr vorzuweisen hatte.
Ich glaube im übrigen auch nicht, dass diese Konflikte zwischen ihm und einzelnen Spielern reine Erfindungen der Presse sind, die einfach nur darauf fußen, dass man ihn einfach nicht leiden kann. Es scheint mir zwar offensichtlich, dass er aufgrund seines Umgangs wenig Kredit hat und er mit seiner Art gerade dazu einlädt, nicht besonders wohlwollend über ihn zu berichten, aber das bedeutet deshalb nicht, dass alles frei erfunden ist.

So oder so erscheint es mir eher unwahrscheinlich, dass man unter solchen Bedingungen zukünftig sportlichen Erfolg haben wird.

Ich hoffe, dass man die Saison trotzdem noch irgendwie mit einem blauen Auge zu Ende bringt, habe aber auch was das betrifft, eher Zweifel als Zuversicht.

MfG Djabatta
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Djabatta schrieb:

Also ich fand es gerade in der ersten Halbzeit spielerisch grausam.

Darüber herrscht ja allgemeiner Konsens!
Auch die 2. Halbzeit war noch sehr dürftig, wenn auch etwas besser!
Ich lese hier keinen Beitrag, der das heutige Spiel schönredet.
Aber über die 3 Punkte darf man sich schon freuen?
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PeterT. schrieb:

Djabatta schrieb:

Also ich fand es gerade in der ersten Halbzeit spielerisch grausam.

Darüber herrscht ja allgemeiner Konsens!
Auch die 2. Halbzeit war noch sehr dürftig, wenn auch etwas besser!
Ich lese hier keinen Beitrag, der das heutige Spiel schönredet.
Aber über die 3 Punkte darf man sich schon freuen?

Klar, ich freue mich auch über die Punkte. Spielerisch waren die Spiele gegen den Tabellenletzten und letzte Woche gegen den Drittletzten aber auch keine Leckerbissen. Ich hoffe, dass man sich noch steigert. Sonst wird das nichts mit Europa.
Hier wird manchmal so getan, als habe man vorher die ganze Zeit wie ein Absteiger gespielt. Die Sorge, dass man nach unten nochmal in Bedrängnis kommen könnte, habe ich nie geteilt. Die Leistungen waren schwankend. Das war unbefriedigend, aber so richtig verunsichert wirkte das auf mich erst in den Spielen unmittelbar nach Toppmöllers Entlassung.

Jetzt wirkt es auf mich so, als wenn man jetzt wieder ungefähr auf dem Level vor der Entlassung angekommen ist, aber nicht wesentlich besser. Defensiv stabil, aber offensiv auch harmloser und dazu noch mehr Ball hin- und herschieben in der Abwehr.
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Also ich fand es gerade in der ersten Halbzeit spielerisch grausam.
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Gelb-Rot ist für mich völlig übertrieben.
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Oh nein ich hab schon wieder die Küpperzwillinge verdrängt, ich kotze.
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Anthrax schrieb:

Oh nein ich hab schon wieder die Küpperzwillinge verdrängt, ich kotze.

Katastrophe.
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Bei allem Verständnis für die Enttäuschung und Unzufriedenheit, aber im Vergleich zu manchen Kommentaren wirkt dieser depressive Roboter aus "Per Anhalter durch die Galaxis" fast wie ein Optimist.
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Cornelius Küpper geht mal wieder unheimlich auf den Keks.
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Was machen wir eigentlich gegen Tottenham?
Eigentlich komplett unnötig da noch zu spielen, man sollte die Zeit zum trainieren für die Bundesliga nutzen.
Alle Nachwuchsspieler in die Startelf und auch mal den dritten Torwart, geht doch sowieso um nix.
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Anthrax schrieb:

Was machen wir eigentlich gegen Tottenham?
Eigentlich komplett unnötig da noch zu spielen, man sollte die Zeit zum trainieren für die Bundesliga nutzen.
Alle Nachwuchsspieler in die Startelf und auch mal den dritten Torwart, geht doch sowieso um nix.

Ist eh ein Kackwettbewerb, wo man spätestens in der übernächsten Runde herausgeflogen wäre. Wir können
ja einfach so tun, als wenn es das Endspiel wäre und wenn wir das Spiel gewinnen, völlig übertrieben feiern und uns so aufführen, als hätten wir den ganzen Wettbewerb gewonnen.
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Um ehrlich zu sein, hatte ich jetzt eh nicht die Erwartung, dass die Entlassung auf dieses Spiel irgendeinen positiven Effekt haben würde.
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Solche Trainerwechsel bringen eher einen kurzfristigen positiven Impuls, wenn es im Verhältnis zwischen Mannschaft und Trainer nicht stimmt, die Spieler keine Leistung bringen oder tief verunsichert sind. Das war für mich alles nicht der Fall.

Das Verhältnis zwischen Spielern und Trainer schien intakt und man kann auch nicht sagen, dass die Spieler keine Leistungsbereitschaft an den Tag gelegt hätten oder wegen lauter Niederlagen total verunsichert wären.

Die immer gleichen Fehler beim Gegentoren waren natürlich trotzdem frustrierend und vor dem Hintergrund, dass man darauf keine Antwort zu haben schien, war es sicherlich auch letztlich die Konsequenz.

Ob man sich mit dem Zeitpunkt der Entlassung einen großen Gefallen getan hat, würde ich dennoch anzweifeln.

MfG Djabatta
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`War ja genau wie das Dortmund-Spiel, nur mit vertauschten Rollen.