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eagle_hb
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eagle_hb schrieb:
Naja die Nachspielzeit war wirklich ein Witz und wir reden hier sicherlich nicht nur von einer Minute Differenz. Ich persönlich hatte mit 6 Minuten gerechnet.
- 2 VAR Eingriffe (jeweils ca. 2 Minuten)
- 5 Wechsel (jeweils 1/2 Minute)
Also mit weniger?
Aus dem ticker vom kicker:
90' +7 Union wirft nochmal alles nach vorne. Khedira begeht aber ein Offensivfoul.
eagle_hb schrieb:Danke für die Erläuterung. Wie gesagt, über eine Minute mehr oder weniger kann man immer diskutieren. Aber der Spielfluss war ziemlich hoch, es gab in der zweiten Halbzeit weder Behandlungspausen noch Zeitspiel. Von daher war das jetzt nicht so verkehrt, als dass es groß Einfluss auf die Bewertung der Schiedsrichterleistung haben sollte. Will aber jetzt auch gar nicht noch länger darauf herumreiten, so wichtig ist es wie gesagt nun auch nicht.
Um es besser zu erläutern. Ich hätte schon ursprünglich mit 6 Minuten gerechnet.
Wenn man bedenkt, dass auch bei der gelb-roten Karte ca. eine Minute vergangen ist. Plus Auswechslungen, plus 1 VAR. Da komme ich definitiv nicht auf 4 Minuten.
Wobei ich die Berliner Kritik an der Nachspielzeit nicht wirklich nachvollziehen kann. Der erste VAR-Check hat 2 Minuten gedauert. Hier zunächst auf vier Minuten Nachspielzeit zu entscheiden ist jetzt nicht super großzügig, aber auch nicht dramatisch falsch. Und die drei Zusatzminuten für den zweiten VAR-Check hat Osmers in Gänze oben draufgepackt. Wir reden also von vielleicht einer Minute mehr, die man evtl. hätte geben können. Dass die Unioner in ihren Aussagen so tun als hätte es trotz zweier langer VAR-Unterbrechungen nur vier Minuten Nachspielzeit gegeben finde ich jedenfalls unlauter.
eagle_hb schrieb:
Naja die Nachspielzeit war wirklich ein Witz und wir reden hier sicherlich nicht nur von einer Minute Differenz. Ich persönlich hatte mit 6 Minuten gerechnet.
- 2 VAR Eingriffe (jeweils ca. 2 Minuten)
- 5 Wechsel (jeweils 1/2 Minute)
Also mit weniger?
Aus dem ticker vom kicker:
90' +7 Union wirft nochmal alles nach vorne. Khedira begeht aber ein Offensivfoul.
eagle_hb schrieb:Es wurden ziemlich exakt 7 Minuten nachgespielt. Die ursprünglichen 4 Minuten waren ja vor dem zweiten VAR-Einsatz angezeigt worden. Die Zeit für diesen wurde von Osmers vollständig oben drauf geschlagen.
Naja die Nachspielzeit war wirklich ein Witz und wir reden hier sicherlich nicht nur von einer Minute Differenz. Ich persönlich hatte mit 6 Minuten gerechnet.
Ob ich es mir holen werde, weiß ich noch nicht, aber das hat nichts mit dem Trikot zu tun.
Ich finde es unter der Prämisse alle 3 Vereinsfarben im Trikot zu verarbeiten, sogar sehr gelungen. Weiß steht im Zentrum und wird durch die Farbe Rot an den Ärmeln rechts und links flankiert. Insbesondere wenn man von rechts nach links wandert auf Brusthöhe hat man einen guten farblichen Übergang (Eintracht Logo ja auch in rot) geschaffen. Meine Augen empfinden es als harmonisch.
Das gleiche gilt von Norden nach Süden. Durch das schwarze Zackenmuster am Kragen, welches für mich erfrischend aber gleichzeitig dezent wirkt, hat man ebenso einen guten Übergang zur schwarzen Hose geschaffen.
Bin aber auch kein Experte, stelle nur dar, wie es auf mich wirkt. Definitiv mal was anderes.
Ich finde es unter der Prämisse alle 3 Vereinsfarben im Trikot zu verarbeiten, sogar sehr gelungen. Weiß steht im Zentrum und wird durch die Farbe Rot an den Ärmeln rechts und links flankiert. Insbesondere wenn man von rechts nach links wandert auf Brusthöhe hat man einen guten farblichen Übergang (Eintracht Logo ja auch in rot) geschaffen. Meine Augen empfinden es als harmonisch.
Das gleiche gilt von Norden nach Süden. Durch das schwarze Zackenmuster am Kragen, welches für mich erfrischend aber gleichzeitig dezent wirkt, hat man ebenso einen guten Übergang zur schwarzen Hose geschaffen.
Bin aber auch kein Experte, stelle nur dar, wie es auf mich wirkt. Definitiv mal was anderes.
Hätte es nicht besser sagen können. Ich finde es ebenso richtig schön. Einfach aber schön. Lange sowas in der Art gewünscht. Hoffe jetzt auf einen geilen Flock. Trikot wird sicher gekauft
"Unerfahren" generell betrachtet spielt für mich auch eher eine untergeordnete Rolle, da man ja ansonnsten ein "Henne-Ei" Problem hat. Keine Trainer werden herangezogen.
Ich persönlich sehe die Unerfahrenheit eher schwierig an, was das managen der sportlichen Gesamtsituation betrifft. Druck exisitiert jetzt schon, dieser wird Anfang der neuen Saison nicht weniger. Gibt ja auch einige die sagen, es soll weitergemacht werden und man schaut die ersten 6-7 Spiele. Mehr Druck abzuliefern gibt es ja fast nicht. Und abliefern muss die Mannschaft. Ist DT erfahren genug den Druck zu kanalisieren und von der Mannschaft weitesgehend weg zu halten, damit die befreit aufspielen kann?
Diese Erfahrung hat er aus meiner Sicht nicht, da Luxemburg nicht wirklich repräsentativ und in München er nicht die Hauptverantwortung hatte.
Ich persönlich sehe die Unerfahrenheit eher schwierig an, was das managen der sportlichen Gesamtsituation betrifft. Druck exisitiert jetzt schon, dieser wird Anfang der neuen Saison nicht weniger. Gibt ja auch einige die sagen, es soll weitergemacht werden und man schaut die ersten 6-7 Spiele. Mehr Druck abzuliefern gibt es ja fast nicht. Und abliefern muss die Mannschaft. Ist DT erfahren genug den Druck zu kanalisieren und von der Mannschaft weitesgehend weg zu halten, damit die befreit aufspielen kann?
Diese Erfahrung hat er aus meiner Sicht nicht, da Luxemburg nicht wirklich repräsentativ und in München er nicht die Hauptverantwortung hatte.
Es würde einige Erklärungen geben:
- Substanzverlust aufgrund hoher Intensität im Spiel
- Substanzverlust aufgrund Menge an Spielen (würde ich bei Leverkusen absolut gelten lassen)
- Substanzverlust aufgrund von Ausfällen von wichtigen Spielern
- etc.
Aber alles trifft ja nicht wirklich auf uns zu in den letzten Wochen. Der Substanzverlust (Leistungsabfall bei einigen Spielern) muss ja andere Gründe haben.
Da ist man dann relativ schnell beim Punkt, dass irgendwas auf sportlicher Ebene zwischen Trainer und Mannschaft nicht stimmen kann. Zwischenmenschlich kann ja alles super sein.
- Substanzverlust aufgrund hoher Intensität im Spiel
- Substanzverlust aufgrund Menge an Spielen (würde ich bei Leverkusen absolut gelten lassen)
- Substanzverlust aufgrund von Ausfällen von wichtigen Spielern
- etc.
Aber alles trifft ja nicht wirklich auf uns zu in den letzten Wochen. Der Substanzverlust (Leistungsabfall bei einigen Spielern) muss ja andere Gründe haben.
Da ist man dann relativ schnell beim Punkt, dass irgendwas auf sportlicher Ebene zwischen Trainer und Mannschaft nicht stimmen kann. Zwischenmenschlich kann ja alles super sein.
Und jetzt vorstellen, dass wir Platz 6 durch einen Sieg gegen Leipzig sichern, dadurch aber Leipzig hinter Dortmund noch auf 5 rückt und Dortmund die CL gewinnt.
Oder dass wir Platz 6 sicher haben am Wochenende, Leipzig aber noch auf 5 rutschen kann, dann aber lieber gegen Leipzig verlieren müssen.
Oder dass wir Platz 6 sicher haben am Wochenende, Leipzig aber noch auf 5 rutschen kann, dann aber lieber gegen Leipzig verlieren müssen.
Das Szenario, dass wir Platz 6 verlieren dürfte größer sein.
Letzter Spieltag: Wir müssen gegen Leipzig was holen, um 6ter zu werden und Leipzig benötigt einen Sieg gegen uns für Platz 4, ist eher unrealistisch.
Auch wenn man es nicht weiß.
Ich gehe aber davon aus, dass Leipzig am Wochenende gegen Bremen gewinnt und durch das eindeutige Torverhältnis ist Platz 4 dann sicher. Bin auch skeptisch, dass Dortmund am Samstag gegen Mainz gewinnt. Tun sich dort immer eher schwer und jetzt nach dem Einzug in CL Finale sind die im Kopf auch nicht unbedingt auf 100% unterwegs.
Letzter Spieltag: Wir müssen gegen Leipzig was holen, um 6ter zu werden und Leipzig benötigt einen Sieg gegen uns für Platz 4, ist eher unrealistisch.
Auch wenn man es nicht weiß.
Ich gehe aber davon aus, dass Leipzig am Wochenende gegen Bremen gewinnt und durch das eindeutige Torverhältnis ist Platz 4 dann sicher. Bin auch skeptisch, dass Dortmund am Samstag gegen Mainz gewinnt. Tun sich dort immer eher schwer und jetzt nach dem Einzug in CL Finale sind die im Kopf auch nicht unbedingt auf 100% unterwegs.
In welcher RR haben wir keinen Rückschritt gesehen?
Hinsichtlich Ergebnisse kann ich dir nur zustimmen. Da gab es ja einiges in den letzten Jahren.
Wobei diese auch teilweise erklärbar/ vermittelbar waren: Parallel in einem anderen Wettberwerb vertreten (DFB Pokal, EL) und der daraus resultierende Substanzverlust. Dann kann man feststellen, dass der Kader nicht breit genug war, vielleicht in der Saisonvorbereitung anders gearbeitet wird um komplett durchzuhalten, etc.
Diese Umstände sehe ich aktuell nicht, weshalb ich die Situation auch sehr kritisch bewerte. Das hat erstmal nichts mit der Person DT zu tun. Sondern meine subjektive Bewertung der Gesamtsituation.
Damit ich die Situation positiver sehen kann, würde mich deine Meinung interessieren, was denn aktuell auf dem Platz zumindest gut funktioniert? Gut funktionieren bedeutet für mich, dies auch konstant abrufen zu können. Zweikampfverhalten, Standards, Passspiel, Effizenz vorm Tor, Lösungen bei Gegnerdruck, Intensität, Mentalität etc
Ich halte es explizit einfach, mich würde es wirklich interessieren auf was man aufbauen kann.
Wobei diese auch teilweise erklärbar/ vermittelbar waren: Parallel in einem anderen Wettberwerb vertreten (DFB Pokal, EL) und der daraus resultierende Substanzverlust. Dann kann man feststellen, dass der Kader nicht breit genug war, vielleicht in der Saisonvorbereitung anders gearbeitet wird um komplett durchzuhalten, etc.
Diese Umstände sehe ich aktuell nicht, weshalb ich die Situation auch sehr kritisch bewerte. Das hat erstmal nichts mit der Person DT zu tun. Sondern meine subjektive Bewertung der Gesamtsituation.
Damit ich die Situation positiver sehen kann, würde mich deine Meinung interessieren, was denn aktuell auf dem Platz zumindest gut funktioniert? Gut funktionieren bedeutet für mich, dies auch konstant abrufen zu können. Zweikampfverhalten, Standards, Passspiel, Effizenz vorm Tor, Lösungen bei Gegnerdruck, Intensität, Mentalität etc
Ich halte es explizit einfach, mich würde es wirklich interessieren auf was man aufbauen kann.
eagle_hb schrieb:
Hinsichtlich Ergebnisse kann ich dir nur zustimmen. Da gab es ja einiges in den letzten Jahren.
Wobei diese auch teilweise erklärbar/ vermittelbar waren: Parallel in einem anderen Wettberwerb vertreten (DFB Pokal, EL) und der daraus resultierende Substanzverlust. Dann kann man feststellen, dass der Kader nicht breit genug war, vielleicht in der Saisonvorbereitung anders gearbeitet wird um komplett durchzuhalten, etc.
Diese Umstände sehe ich aktuell nicht, weshalb ich die Situation auch sehr kritisch bewerte. Das hat erstmal nichts mit der Person DT zu tun. Sondern meine subjektive Bewertung der Gesamtsituation.
Damit ich die Situation positiver sehen kann, würde mich deine Meinung interessieren, was denn aktuell auf dem Platz zumindest gut funktioniert? Gut funktionieren bedeutet für mich, dies auch konstant abrufen zu können. Zweikampfverhalten, Standards, Passspiel, Effizenz vorm Tor, Lösungen bei Gegnerdruck, Intensität, Mentalität etc
Ich halte es explizit einfach, mich würde es wirklich interessieren auf was man aufbauen kann.
Naja, sollte man die Mannschaft zusammenhalten und keinen Spieler von den ersten 15, 16 Mann abgeben kann man schon auf einem guten Fundament aufbauen.
Die jungen Spieler werden an Erfahrung reifer sein. Bei der EM werden wir höchstwahrscheinlich kaum Spieler abstellen, d.h. der Kader wird frisch in die Vorbereitung starten. Es werden ein paar talentierte Jungs hinzukommen (Matanovic, Brown, Amenda, wahrscheinlich Uzun). Sollte man die dann noch vorhandenen Lücken mit 2-3 erfahrenen Kräften verstärken sieht das ziemlich gut aus.
Es wird dann auch möglich sein von Beginn an gewisse Automatismen einzustudieren.
Das gelingt natürlich nicht wenn dir Mitte/Ende August urplötzlich wieder die Leistungsträger durch Verkäufe wegbrechen...
Grundsätzlich haben wir aber super Voraussetzungen für eine erfolgreiche neue Saison. Es liegt dann am Trainer das ganze zu einer Einheit zu Formen. Ob Dino das gelingen kann vermag ich nicht zu beurteilen.
In dieser Saison ist es ihm nur tlw gelungen, in der Hinrunde ja, in der Rückrunde nein.
Für mich steht nur fest das du bereits mit dem vorhandenen Kader viel besseren Fussball spielen musst, in allen Mannschaftsbereichen. Da geht es nicht nur um Nuancen sondern um Basics und keine kleinen Mängel.
Mit einen besseren, ergänzten Kader dann erst recht.
Rischdisch. Deshalb halte ich es auch für wenig sinnvoll, den Trainer zu chassen und mit irgendwelchen anderen Leuten neu anzufangen und alles wieder neu aufzubauen. Erstmal durchatmen und dann mal die gewonnenen Erkenntnisse in die neue Saison einfließen lassen. Wenn dann 6 oder 7 Spieltagen immer noch keine neue Spielidee zu erkennen ist, dann muss man eben handeln. Wir spielen ja nicht gegen den Abstieg.
Aus meiner Sicht ist das aber genau der falsche Ansatz. Zum einen wird der Kader und die komplette Saisonvorbereitung auf den Trainer ausgerichtet und ein Trainerwechsel nach 6-7 Spielen ist absolut zu vermeiden. Wenn Krösche gemäß dem Prinzip handelt "Schauen wir mal, ob es die ersten Spiele in der neuen Saison funktioniert", ist er eines Vorstands nicht würdig und wäre auch vereinsschädigend. So darfst du einfach nicht handeln.
Ich sehe die grundlegende Problematik, dass ich aktuell gar nicht sehe auf was "aufgebaut" werden soll. Wenn eine Mannschaft die entsprechende Mentalität auf den Rasen bringt und sich sukzessive spielerisch weiterentwickelt, aber die Ergebnisse sind nicht bestmöglich, dann kann man basierend darauf justieren.
Bei uns sehe ich aber in der Rückrunde einen großen Rückschritt. Weder Spielidee noch Identität der Mannschaft ist greifbar, Automatismen fehlen komplett. Mir fällt auch kein Spieler ein, der im Vergleich zur Mitte Hinrunde zumindest das Niveau gehalten hat, gefühlt performen die alle schlechter. Es gibt in der Mannschaft auch keine Konstante im positiven Sinne.
An sich passt der Kader nicht zur Spielidee des Trainers. Ich habe zwar die Spielidee noch nicht begriffen, aber das spielt eher eine untergeordnete Rolle. Sofern die Spieler es tun, ich sehe es auf dem Feld halt nicht wirklich.
Folglich muss DT entweder die Spielidee ändern, die dann die Mannschaft auch umsetzen kann oder es müssen größere Veränderungen im Kader her. Folglich reden wir so oder so von einem Umbruch/Neuanfang, entweder strukturell oder inhaltlich.
Dann kommt halt auch der Punkt mit der "Vorbelastung" aus dieser Saison. Ist ja nicht so, dass wir auf einem aufsteigenden Ast sind, sondern es eher nach unten geht. Am Ende muss MK davon überzeugt sein, dass es kommende Saison funktionert und nicht nur dies für die ersten 6-7 Spiele betrachten.
Ich sehe die grundlegende Problematik, dass ich aktuell gar nicht sehe auf was "aufgebaut" werden soll. Wenn eine Mannschaft die entsprechende Mentalität auf den Rasen bringt und sich sukzessive spielerisch weiterentwickelt, aber die Ergebnisse sind nicht bestmöglich, dann kann man basierend darauf justieren.
Bei uns sehe ich aber in der Rückrunde einen großen Rückschritt. Weder Spielidee noch Identität der Mannschaft ist greifbar, Automatismen fehlen komplett. Mir fällt auch kein Spieler ein, der im Vergleich zur Mitte Hinrunde zumindest das Niveau gehalten hat, gefühlt performen die alle schlechter. Es gibt in der Mannschaft auch keine Konstante im positiven Sinne.
An sich passt der Kader nicht zur Spielidee des Trainers. Ich habe zwar die Spielidee noch nicht begriffen, aber das spielt eher eine untergeordnete Rolle. Sofern die Spieler es tun, ich sehe es auf dem Feld halt nicht wirklich.
Folglich muss DT entweder die Spielidee ändern, die dann die Mannschaft auch umsetzen kann oder es müssen größere Veränderungen im Kader her. Folglich reden wir so oder so von einem Umbruch/Neuanfang, entweder strukturell oder inhaltlich.
Dann kommt halt auch der Punkt mit der "Vorbelastung" aus dieser Saison. Ist ja nicht so, dass wir auf einem aufsteigenden Ast sind, sondern es eher nach unten geht. Am Ende muss MK davon überzeugt sein, dass es kommende Saison funktionert und nicht nur dies für die ersten 6-7 Spiele betrachten.
Flummi schrieb:
Verstehe nicht, wo du das Selbstbewusstsein herbekommst, dass wir da was holen müssen. Und ja, ich verfolge Gladbach nicht wirklich. Sind die genauso schlecht wie oben beschrieben?
Gladbach hat ja auch ordentlich Druck, die sind in einer durchaus ähnlichen Situation wie wir. Es kann auch reichen ohne noch zu punkten, aber verlassen kann man sich darauf nicht. Die sind schlecht, stehen in der Rückrundentabelle mit nur 2 Siegen noch hinter uns und haben insgesamt zu Hause mehr Spiele verloren als gewonnen. 32 Spiele - 62 Gegentore. Klar darfst Du Dir auch gegen die keine Anfängerfehler leisten, aber die haben ganz andere Probleme als wir und spielen auch entsprechend.
Es ist doch unerheblich wie schlecht Gladbach spielt. Das ist doch das Problem bzw. zeigt eigentlich wie schlimm die Situation bei uns trotz Tabellenplatz 6 ist. Die Überzeugung/Hoffnung in Gladbach was zu holen, kommt primär daher, dass Gladbach noch schlechter ist/sei.
Die Frage ist doch, was können wir tun, um uns zu befähigen, das Spiel zu gewinnen. Welche Ansätze kann man aus dem Leverkusenspiel mitnehmen, was kann man der Mannschaft an Überzeugung und Spielverständnis auf den Weg geben? Viel kannst du jetzt auch nicht mehr einstudieren, wenn es schon in den letzten Wochen nicht gelungen ist.
Was außer "Gladbach spielt noch schlechter" erzeugt denn in dem Fall bei dir für Optimismus und Überzeugung? Losgelöst von Statistiken, sondern vom fußballerischen Inhalt betrachtet, was man auf dem Rasen sieht.
Die Frage ist doch, was können wir tun, um uns zu befähigen, das Spiel zu gewinnen. Welche Ansätze kann man aus dem Leverkusenspiel mitnehmen, was kann man der Mannschaft an Überzeugung und Spielverständnis auf den Weg geben? Viel kannst du jetzt auch nicht mehr einstudieren, wenn es schon in den letzten Wochen nicht gelungen ist.
Was außer "Gladbach spielt noch schlechter" erzeugt denn in dem Fall bei dir für Optimismus und Überzeugung? Losgelöst von Statistiken, sondern vom fußballerischen Inhalt betrachtet, was man auf dem Rasen sieht.
Adlertraeger-SGE schrieb:
Ich glaube, dass viele derjenigen, die sich hier aktuell kritisch äußern und das Pendel bzgl Trainer eher in die Tendenz "Trennung" statt "Weitermachen" ausschlagen sehen, durchaus lange zum Team Geduld gehört haben und Verständnis für Schwierigkeiten bei dem Umbruch haben. Von Hau-Drauf-Schreihälsen sprech ich dabei natürlich explizit nicht; die gibt es immer.
Ich hätte kein Problem damit, bei einem positiven Turnaround zu sagen, dass ich zwischenzeitlich skeptisch war. Aber ob wir das so erleben, daran habe ich und offenbar viele andere Zweifel und das ist auch legitim. Dass nach über 40 Pflichtspielen und mittlerweile längst nicht mehr vorhandener Doppel/Dreifachbelastung derart schwache Spiele rauskommen wie gegen ein völlig biederes und krisengeschütteltes Werder und in puncto Standards Negativrekorde gebrochen werden, ohne dass sich da innerhalb so vieler Monate auch nur ein Fitzel dran verbessert, sind Punkte, die man nicht von der Hand weisen kann; da gerät man auch vom Standpunkt des Team Geduld irgendwann in Erklärungsnot.
Überspitzt gesagt: Was ist daran schlimm, wenn man mit einer anderen Personalie bei Null anfängt? Bezüglich Spielidee und Entwicklung sind wir aktuell gefühlt nicht allzu viel weiter.
Im Endeffekt wird man mit Toppmöller die Saison zu ende machen und muss dann entscheiden. Wenn man die EL verfehlt, bin ich mir relativ sicher, dass es mit DT nicht weitergeht (was dann auch nachvollziehbar wäre, da man dann neben der fehlenden Entwicklung auch rein faktisch in allen 3 Wettbewerben die Ziele verfehlt hätte). Sollte es irgendwie reichen für den Europacup, darf man gespannt sein, was die interne Aufarbeitung ergibt; dann wären vermutlich beide Varianten zumindest vermittelbar.
Ich kann Dich sehr gut verstehen und auch Deine Kritik, natürlich bin ich einerseits verwundert,
das die Mannschaft so wenige Fortschritte macht, aber aktuell bin ich mir halt nicht sicher, ob das
an den Spielern liegt oder an dem Trainer.
Ich verstehe, das einige sagen, mir reicht es jetzt mit der Mannschaft muss mehr gehen (wobei meiner Meinung nach die Mannschaft aktuell überschätzt wird).
Ich habe schon viele Begründungen dazu geschrieben, warum ich aktuell eben nicht sicher bin, das es nur am Trainer liegt. Wir haben aktuell kein Team auf dem Platz, das kann am Trainer liegen aber eben auch an der Mannschaft und einzelnen Spielern selber.
Da Toppmöller einen sehr fairen Konkurrenzkampf zu führen scheint, bin ich aktuell eher auf seiner Seite.
Für mich sind die Spieler als Mannschaft in der Pflicht.
Denn selbst wenn Toppmöller den Spielern taktische Zwänge auferlegen würde mit denen die Spieler nicht zurecht kämen (wie einige behaupten), dann sollte es durchaus möglich sein, das Toppmöller und die Spieler nach so vielen Spielen darüber reden. Und sie haben ja schon gezeigt, das sie es können, also kann das eigentlich nur eine Ausrede sein.
Ich befürchte aktuell eher, das die Spieler als Mannschaft so nicht zusammenpasst und da würde auch kein Trainerwechsel was bringen.
Denn ich hatte mich im Sommer schon über die Kaderzusammenstellung teilweise gewundert, aber erstmal
machen lassen. Im Winter dann noch mehr.
Ich finde nicht, das wir ein tolles Team haben. Wir haben viele tolle Namen und einige gute Einzelspieler,
aber ein Team was wachsen kann, sehe ich da eben nicht.
Fast jeder Spieler hat so viele Probleme und Formschwankungen mit sich selber, das kaum einer dem anderen mal helfen kann. Ja ein Trainerwechsel gibt einen kurzen Push, aber eben nicht für Langfristig.
Was schlimm an einer neuen Personalie wäre ?
Du verschenkst ein Jahr in dem der Trainer alle Spieler kennenlernte, Stärken und Schwächen sah uvm.
Der neue Trainer muss hier wieder alles neu kennenlernen usw. Das kostet uns auch wieder Punkte und Zeit.
Das kann man im Abstiegskampf machen um die nötigen Punkte gegen den Abstieg zu holen
oder wenn gar nichts mehr geht. Aber so fair sollte man sein, das man sagt, Topmöller hat hier nicht nur Mist gebaut oder es ging gar nichts. Dann hätten wir jetzt keine 42 Punkte sondern eher 30-32 Punkte.
Hyundaii30 schrieb:
Was schlimm an einer neuen Personalie wäre ?
Du verschenkst ein Jahr in dem der Trainer alle Spieler kennenlernte, Stärken und Schwächen sah uvm.
Der neue Trainer muss hier wieder alles neu kennenlernen usw. Das kostet uns auch wieder Punkte und Zeit.
Das kann man im Abstiegskampf machen um die nötigen Punkte gegen den Abstieg zu holen
oder wenn gar nichts mehr geht. Aber so fair sollte man sein, das man sagt, Topmöller hat hier nicht nur Mist gebaut oder es ging gar nichts. Dann hätten wir jetzt keine 42 Punkte sondern eher 30-32 Punkte.
Das sehe ich komplett anders. Für was ist eine Saisonvorbereitung da? Dann würde ja jeglicher Trainerwechsel nach einer Saison keinen Sinn machen.Und manchmal ist man ja im Tunnel und jemand von extern hat einen besseren Blick auf bestimmte Dinge. Soll es ja auch geben.
Glaubst du wirklich, dass der Kader so zusammenbleibt? Werden einige Neuzugänge kommen (müssen). Also muss auch DT diese kennenlernen.
Das Risiko besteht definitiv, dass wir mit DT in die neue Saison schlecht starten (wie mit jedem anderen Trainer auch). Nur mit dem großen Unterschied, dass der Neue mehr Zeit bekommt und nicht so viel Druck unter dem Kssel herrscht.
Ein Trainerwechsel nach einer Saison ist prinzipiell immer besser als während der Saison, da auch die Kaderzusammenstellung auf den Trainer ausgerichtet ist. Das heißt jetzt nicht, dass ich einen Trainerwechsel fordere, aber die sportliche Leitung muss sich mit sämtlichen Szenarien auseinander setzen und im Sinne des Vereins handeln. Unabhängig ob der Trainer Toppmöller heißt oder nicht.
Basaltkopp schrieb:
Zu Deiner Frage:
EL Saison 2006/07:
Gruppe H
schau dir mal die mannschaft aus dieser zeit an und vergleich das mal mit dem jetzigen kader - mit dem man es geschafft hat, eine piss-einfache gruppe in einer im vergleich zur damaligen el schwächeren ecl nicht nur nicht zu gewinnen, sondern gegen clubs wie aberdeen auch noch zu verlieren...
Ich finde es bemerkenswert, dass sich darüber beschwert wird, wie mit DT hier umgegangen wird, aber dann gleichzeitig diese Uefa-Cup Saison rausgezogen wird, um irgendwas zu begründen.
Wir waren damals zum ersten Mal seit langer Zeit europäisch, hatten ganz andere Möglichkeiten (auch finanziell) und waren in der Bundesliga maximal Mittelmaß.
Dann spielt man in einer Gruppe mit Mannschaften aus den Top-Ligen Spanien, England und Italien und zusätzlich eine türkische Spitzenmannschaft. Ich kann mich auch nicht daran erinnern, dass die Gruppenphase schlecht war und die Mannschaft versagt hätte.Die Pressestimmen waren auch eher "unglückliche Niederlage", "couragierte Eintracht" etc. Die Mannschaft hat sich trotz limitierter Fähigkeiten voll reingehauen und Mentalität gezeigt. Alleine die Spiele gegen Newcastle und Fener waren für unsere damaligen Verhältnisse bockstark. Also ich war stolz damals.
Inwieweit das auf diese Saison auf europäischer Ebene zutrifft, lässt sich aus meiner Sicht schon anzweifeln.
Wir waren damals zum ersten Mal seit langer Zeit europäisch, hatten ganz andere Möglichkeiten (auch finanziell) und waren in der Bundesliga maximal Mittelmaß.
Dann spielt man in einer Gruppe mit Mannschaften aus den Top-Ligen Spanien, England und Italien und zusätzlich eine türkische Spitzenmannschaft. Ich kann mich auch nicht daran erinnern, dass die Gruppenphase schlecht war und die Mannschaft versagt hätte.Die Pressestimmen waren auch eher "unglückliche Niederlage", "couragierte Eintracht" etc. Die Mannschaft hat sich trotz limitierter Fähigkeiten voll reingehauen und Mentalität gezeigt. Alleine die Spiele gegen Newcastle und Fener waren für unsere damaligen Verhältnisse bockstark. Also ich war stolz damals.
Inwieweit das auf diese Saison auf europäischer Ebene zutrifft, lässt sich aus meiner Sicht schon anzweifeln.
eagle_hb schrieb:
Ich finde es bemerkenswert, dass sich darüber beschwert wird, wie mit DT hier umgegangen wird, aber dann gleichzeitig diese Uefa-Cup Saison rausgezogen wird, um irgendwas zu begründen.
Da ist überhaupt nichts bemerkenswert. Und begründet werden sollte auch nichts.
SH fragte, wann zuletzt eine Europacup Saison so schlecht war wie in diesem Jahr und stellte das Jahr 1993 in den Raum.
Diese Frage beantwortet ich mit 2006/07. Hier ging es übrigens nur um das Abschneiden und auch nicht um den Kader, das Wetter oder sonstiges. Der Betroffene wird schon wissen wen ich meine.
eagle_hb schrieb:
Inwieweit das auf diese Saison auf europäischer Ebene zutrifft, lässt sich aus meiner Sicht schon anzweifeln.
Natürlich war das eine eher leichte Gruppe. Natürlich haben wir da einfach zu wenige Punkte geholt. Natürlich muss man gegen diese Belgier nicht ausscheiden (wobei da auch Pech dabei war. Ohne den Fehler von Skhiri hätten die womöglich nicht mehr den Aufwind bekommen, aber es ist so wie es ist).
Aber niemand hat dieses Abschneiden schön reden wollen.
eagle_hb schrieb:
Wir waren damals zum ersten Mal seit langer Zeit europäisch, hatten ganz andere Möglichkeiten (auch finanziell) und waren in der Bundesliga maximal Mittelmaß.
wir waren in der vorsaison 14. geworden, haben besagt el-saison dann auch als 14. abgeschlossen und danach waren wir 9. und 13. das damalige saisonziel lautete regelmäßig 40 punkte und uns im mittemaß zu etablieren war damals ein seriöses ziel.
ach ja, das war der kader aus der el saison:
https://www.kicker.de/eintracht-frankfurt/kader/bundesliga/2006-07
(auch, wenn dieser exkurs jetzt per se nichts mit toppmöller himself zu tun hat, aber wenn man schon so einen vergleich macht zwischen einer mannschaft aus dieser zeit und den damaligen möglichkeiten mit gerade, dann sollte man die sache trotzdem richtig einordnen und dafür war das hier in meinen augen nötig.)
skyeagle schrieb:
Was sind denn die Argumente pro Toppmöller? Ich würde das wirklich gern verstehen bzw nachvollziehen können...
Ich will es mal so sagen, allerdings mittlerweile mit zurückgehender Tendenz:
Er ist bemüht, aus einem nicht unbedingt passenden Kader mit Engagement noch irgendwie eine positive Richtung zu finden, ansonsten hätten wir es nicht bis zum 6. geschafft.
Allerdings weiß ich nicht, wie die Trainingsarbeit und die internen Ansprachen an die Spieler geführt werden, deshalb weiß ich keine Details, sondern kann nur beurteilen, was ich auf dem Platz sehe und das ist bislang eher suboptimal.
Trotzdem rechne ich ihm hoch an, das er sich auf die Eintracht eingelassen hat, trotz nicht allzuviel Erfahrung als Cheftrainer.
Zu seinen Gunsten muß man aber auch sehen, das er mit vielen Umständen konfrontiert ist, die es ihm nicht gerade leichter machen.
Er muß mit dem umgehen, was er hat und ganz so schlecht war es in Gänze auch nicht.
Ich gebe aber zu, das meine Pro Argumente eher gefühlsmäßiger Natur sind, die Realität auf dem Platz läßt vielfach doch das Gegenteil dessen vermuten..
Vielleicht braucht er mehr Zeit als gedacht, ich würde ihm nochmals die Chance dazu geben, es besser zu machen, mit einer veränderten Mannschaft.
Sportlich kann man als Argument den Tabellenplatz anführen und wie du auch schreibst die Zusammenarbeit mit der Mannschaft. Kann ja gut sein, dass unter der Woche konstruktiv gearbeitet wird und das Zwischenmenschlche zwischen Team und Trainer sehr gut passt. Das können wir halt schlecht beurteilen und wäre auch unfair als Gegenargument aufzuführen, weil die Spiel am Wochenende ein anderes Bild zeigen.
Für mich trägt ja nicht nur Toppmöller die Verantwortung, sondern auch Krösche und Hardung. Alle würden von mir Schulnoten zwischen 4 und 5 bekommen, wobei Toppmöller in der Konstellation noch der Klassenstreber wäre.
Du schreibst es ja auch: Gefühlslage und weitere Chance mit anderen Spielern geben. Was bedeutet dies am Ende? Einen erneuten Umbruch, der ja aktuell angeführt wird, warum es nicht so läuft. Marmoush und Larsson werden wir ggf. nächste Saison auch nicht mehr bei uns sehen. Wissen wir ja alle nicht.
Stellt man sich dem Risiko mit einem Trainer weiterzumachen, der im Prinzip von Anfang an unter Druck stehen wird? Kann er eine Mannschaft mit ca. 8 Neuzugängen (die wird es bestimmt brauchen) in der Vorbereitung nach einer EM so formen, dass diese zumindest zu Beginn entsprechende Ergebnisse erzielt? Dass es auch dann spielerisch noch nicht rund läuft, sollte man einkalkulieren. Man ersetzt ja nicht so einfach Spieler und es läuft plötzlich.
Strategisch ist es wichtig für nächste Saison die Ziele anzupassen und um PLatz 8-12 zu spielen, damit in Ruhe gearbeitet werden kann. Ob man dies mit einem Trainer Toppmöller so angehen kann weiß ich nicht. Die Story wäre nicht rund (diese Saison wurden viel zu ambitionierte Ziele ausgegeben von der Verantworttlichen) und mit einem neuen Trainer einfacher zu verkaufen.
Für mich trägt ja nicht nur Toppmöller die Verantwortung, sondern auch Krösche und Hardung. Alle würden von mir Schulnoten zwischen 4 und 5 bekommen, wobei Toppmöller in der Konstellation noch der Klassenstreber wäre.
Du schreibst es ja auch: Gefühlslage und weitere Chance mit anderen Spielern geben. Was bedeutet dies am Ende? Einen erneuten Umbruch, der ja aktuell angeführt wird, warum es nicht so läuft. Marmoush und Larsson werden wir ggf. nächste Saison auch nicht mehr bei uns sehen. Wissen wir ja alle nicht.
Stellt man sich dem Risiko mit einem Trainer weiterzumachen, der im Prinzip von Anfang an unter Druck stehen wird? Kann er eine Mannschaft mit ca. 8 Neuzugängen (die wird es bestimmt brauchen) in der Vorbereitung nach einer EM so formen, dass diese zumindest zu Beginn entsprechende Ergebnisse erzielt? Dass es auch dann spielerisch noch nicht rund läuft, sollte man einkalkulieren. Man ersetzt ja nicht so einfach Spieler und es läuft plötzlich.
Strategisch ist es wichtig für nächste Saison die Ziele anzupassen und um PLatz 8-12 zu spielen, damit in Ruhe gearbeitet werden kann. Ob man dies mit einem Trainer Toppmöller so angehen kann weiß ich nicht. Die Story wäre nicht rund (diese Saison wurden viel zu ambitionierte Ziele ausgegeben von der Verantworttlichen) und mit einem neuen Trainer einfacher zu verkaufen.
Den Glauben konnte man mE auch relativ schnell verlieren, weil sich früh abgezeichnet hat, dass da auf dem Platz nicht wirklich etwas herumkommt und sich im Zweifel in die falsche Richtung entwickelt.
Wir standen zu Beginn hinten wirklich gut. Diszipliniert, klar defensiv orientiert, was absolut wichtig war nach der Rückrunde davor. Hätte ich nie gedacht, dass man das so schaffen kann. Dann hat man versucht sich mehr nach vorne zu orientieren, ohne hinten komplett alles zu opfern, was ja auch nur Sinn ergibt. Klappte eigentlich auch. Bis dahin also alles gut. Aber dann auf einmal, wie ausgewechselt. Hinten keine Zuordnung mehr, schlampig, nach vorne überhaupt keine Ideen, Fehlerkette an Fehlerkette, Bocklosigkeit, fehlende Aggressivität auf dem Platz. Seit wir aus der ECL rausgeflogen sind wird es sogar noch schlimmer, obwohl man jetzt Zeit hat zu trainieren.
Da muss man doch schon mal fragen was da los ist? Verletzungen und Sperren helfen da sicher nicht, aber der spielende Rest behält ja die Fehler bei. Wir klammern uns dann an 20 gute Minuten, erklären das das als Reaktion und den nächsten Schritt und bekommen die Woche drauf eine gewischt. Naja, dann halt übernächste Woche...
Die erste Halbzeit gegen Stuttgart war eine absolute Nichtleistung, aber es war nicht die erste in der Saison. Das ist konstant so. Und die zweite Halbzeit war nicht wirklich besser, das sah nur so aus weil Stuttgart sich ausruhte, weil selbst haben wir nichts zustande gebracht. Auch das passiert seit Wochen. Es wird nur jede Woche schlechter. Natürlich nehme ich da auch die Spieler in die Pflicht. Ich sehe da keinen aufm Platz, der wirklich gewinnen will und Bock hat. Da geht keiner voran, kein Aufbäumen, keiner der mal die Nebenleute aufweckt. Aber auch ein Trainer, der da mal auf der Zielgerade ein Feuer entfacht.
Toppmöller ist schlicht ratlos und überfordert. Schafft es aber nicht, mal die grundlegenden Dinge in den Vordergrund zustellen. Das Thema Spielsystem, Konzept ist doch jetzt wirklich gegessen. Das erwartet auch keiner mehr. Aber dann musst Du jetzt die Jungs so heiß machen, dass sie wenigstens kämpfen, Zweikämpfe führen, pressen, auf zweite Bälle gehen etc. Aber all das passiert auch nicht.
All das hat auch nichts mit EL-Sieg oder CL-Erwartungen zu tun. Das ist maximal das, was uns vor Jahren ausgezeichnet hat bzw. das, was man sich eigentlich von jeder Mannschaft wünscht. Dass sie, wenn es spielerisch halt nicht läuft, richtig reinhängt. Was da läuft ist trostlos un mutlos. Von allen Beteiligten. Und so wie es da Krösche zu kritisieren gilt, wie es die Mannschaft zu kritisieren gilt, so gilt es auch Toppmöller zu kritisieren. Da ich da schon früh dabei war, geht mir das auch leichter von der Hand.
Mich würde aber mal ehrlich interessieren und zwar wirklich ohne Häme etc. Wie glaubt man gegen Augsburg zu gewinnen und vor allem wo sind Ansatzpunkte, dass es in der kommenden Saison mit Toppmöller besser wird? Was sieht man da, was ich beispielsweise nicht sehe?
Wir standen zu Beginn hinten wirklich gut. Diszipliniert, klar defensiv orientiert, was absolut wichtig war nach der Rückrunde davor. Hätte ich nie gedacht, dass man das so schaffen kann. Dann hat man versucht sich mehr nach vorne zu orientieren, ohne hinten komplett alles zu opfern, was ja auch nur Sinn ergibt. Klappte eigentlich auch. Bis dahin also alles gut. Aber dann auf einmal, wie ausgewechselt. Hinten keine Zuordnung mehr, schlampig, nach vorne überhaupt keine Ideen, Fehlerkette an Fehlerkette, Bocklosigkeit, fehlende Aggressivität auf dem Platz. Seit wir aus der ECL rausgeflogen sind wird es sogar noch schlimmer, obwohl man jetzt Zeit hat zu trainieren.
Da muss man doch schon mal fragen was da los ist? Verletzungen und Sperren helfen da sicher nicht, aber der spielende Rest behält ja die Fehler bei. Wir klammern uns dann an 20 gute Minuten, erklären das das als Reaktion und den nächsten Schritt und bekommen die Woche drauf eine gewischt. Naja, dann halt übernächste Woche...
Die erste Halbzeit gegen Stuttgart war eine absolute Nichtleistung, aber es war nicht die erste in der Saison. Das ist konstant so. Und die zweite Halbzeit war nicht wirklich besser, das sah nur so aus weil Stuttgart sich ausruhte, weil selbst haben wir nichts zustande gebracht. Auch das passiert seit Wochen. Es wird nur jede Woche schlechter. Natürlich nehme ich da auch die Spieler in die Pflicht. Ich sehe da keinen aufm Platz, der wirklich gewinnen will und Bock hat. Da geht keiner voran, kein Aufbäumen, keiner der mal die Nebenleute aufweckt. Aber auch ein Trainer, der da mal auf der Zielgerade ein Feuer entfacht.
Toppmöller ist schlicht ratlos und überfordert. Schafft es aber nicht, mal die grundlegenden Dinge in den Vordergrund zustellen. Das Thema Spielsystem, Konzept ist doch jetzt wirklich gegessen. Das erwartet auch keiner mehr. Aber dann musst Du jetzt die Jungs so heiß machen, dass sie wenigstens kämpfen, Zweikämpfe führen, pressen, auf zweite Bälle gehen etc. Aber all das passiert auch nicht.
All das hat auch nichts mit EL-Sieg oder CL-Erwartungen zu tun. Das ist maximal das, was uns vor Jahren ausgezeichnet hat bzw. das, was man sich eigentlich von jeder Mannschaft wünscht. Dass sie, wenn es spielerisch halt nicht läuft, richtig reinhängt. Was da läuft ist trostlos un mutlos. Von allen Beteiligten. Und so wie es da Krösche zu kritisieren gilt, wie es die Mannschaft zu kritisieren gilt, so gilt es auch Toppmöller zu kritisieren. Da ich da schon früh dabei war, geht mir das auch leichter von der Hand.
Mich würde aber mal ehrlich interessieren und zwar wirklich ohne Häme etc. Wie glaubt man gegen Augsburg zu gewinnen und vor allem wo sind Ansatzpunkte, dass es in der kommenden Saison mit Toppmöller besser wird? Was sieht man da, was ich beispielsweise nicht sehe?
Der zentrale Punkt einer weiteren Zusammenarbeit ist doch eigentlich, ob die Mannschaft dem Trainer folgen kann. Da geht es weniger darum, ob die Mannschaft gegen einen Trainer spielt. Unsere tut das aus meiner Sicht sowieso nicht, da braucht es Typen dazu.
Vielmehr geht es doch darum eine Spielidee zu implementieren (Plan A), der in 80% der Spiele der Mannschaft die Richtung vorgibt. Gibt Ausnahmespiele bei denen man sich an den Gegner anpasst. Ich persönlich habe die Spielidee von DT noch nicht verstanden, aber dies ist an sich auch irrelevant, da ich nicht auf dem Platz stehe.
Wieso sind denn z.B. dieses Jahr Leverkusen und Stuttgart so erfolgreich? Das hat ja nicht nur mit individueller Klasse zu tun (sieht man ja an Bayern und BVB). Hier wurde eine Spielidee implementiert und die Mannschaft folgt dieser.Ich rede nicht von Ballbesitz versus Umschaltspiel oder 3er bzw. 4er Kette.Dies ist aus meiner Sicht unerheblich. Eher die Punkte, in welchem Drittel möchte ich Ballgewinne erzielen, was mache ich wenn ich den Ball erobert habe, wie baue ich das Spiel von hinten auf, in welchen Bereichen presse ich (kollektiv und nicht inviduell wie bei uns) etc.
Es ist doch relativ einfach, wann und wie das funktioniert:
1. Die Mannschaft muss die Spielidee von der Theorie gesehen verstehen
2. Die Mannschaft muss in der Lage sein, dies auf dem Feld umzusetzen
3. Mittelfristig müssen die Ergebnisse stimmen
Wenn alle 3 Punkte gegeben, dann kommen solche Saisonleistungen von Stuttgart und Leverkusen zu Stande.
Bei uns bin ich mir leider noch nicht mal bei Punkt 1 sicher, weil unser Spiel von so viel Unsicherheiten, individuellen Fehlern und Abstimmungsproblemen geprägt ist.Zumindest Punkt 2 passt schon nciht wirklich. Da stellt sich die Frage passt die Spielidee überhaupt zur Mannschaft bzw. warum können die es nicht umsetzen.
Es kommt ja irgendwann der Punkt an dem die Mannschaft selbst nicht mehr an die Spielidee glaubt und dann folgt sie auch nicht mehr dem Trainer. Dies muss nun MK eruieren und beantworten.
Vielmehr geht es doch darum eine Spielidee zu implementieren (Plan A), der in 80% der Spiele der Mannschaft die Richtung vorgibt. Gibt Ausnahmespiele bei denen man sich an den Gegner anpasst. Ich persönlich habe die Spielidee von DT noch nicht verstanden, aber dies ist an sich auch irrelevant, da ich nicht auf dem Platz stehe.
Wieso sind denn z.B. dieses Jahr Leverkusen und Stuttgart so erfolgreich? Das hat ja nicht nur mit individueller Klasse zu tun (sieht man ja an Bayern und BVB). Hier wurde eine Spielidee implementiert und die Mannschaft folgt dieser.Ich rede nicht von Ballbesitz versus Umschaltspiel oder 3er bzw. 4er Kette.Dies ist aus meiner Sicht unerheblich. Eher die Punkte, in welchem Drittel möchte ich Ballgewinne erzielen, was mache ich wenn ich den Ball erobert habe, wie baue ich das Spiel von hinten auf, in welchen Bereichen presse ich (kollektiv und nicht inviduell wie bei uns) etc.
Es ist doch relativ einfach, wann und wie das funktioniert:
1. Die Mannschaft muss die Spielidee von der Theorie gesehen verstehen
2. Die Mannschaft muss in der Lage sein, dies auf dem Feld umzusetzen
3. Mittelfristig müssen die Ergebnisse stimmen
Wenn alle 3 Punkte gegeben, dann kommen solche Saisonleistungen von Stuttgart und Leverkusen zu Stande.
Bei uns bin ich mir leider noch nicht mal bei Punkt 1 sicher, weil unser Spiel von so viel Unsicherheiten, individuellen Fehlern und Abstimmungsproblemen geprägt ist.Zumindest Punkt 2 passt schon nciht wirklich. Da stellt sich die Frage passt die Spielidee überhaupt zur Mannschaft bzw. warum können die es nicht umsetzen.
Es kommt ja irgendwann der Punkt an dem die Mannschaft selbst nicht mehr an die Spielidee glaubt und dann folgt sie auch nicht mehr dem Trainer. Dies muss nun MK eruieren und beantworten.
Ralle14979 schrieb:
Denn das die gegen Darmstadt, Mainz, Wolfsburg und Köln punkten scheint mir realistischer
Darmstadt wird wohl nicht mehr viele Punkte holen und dürfte auch zeitnah rechnerisch abgestiegen sein.
Mainz hat in den letzten 3 Spielen 7 Punkte geholt. Einen davon in Leipzig. Trägt hier der Trainerwechsel Früchte?
VW hat auch mal wieder gewonnen. Auch hier könnte der neue Trainer für einen Aufschwung sorgen. Wobei die Heimniederlage gegen MG nicht so positiv stimmen wird.
Köln hat in Augsburg gepunktet und gegen Bochum gewonnen. Die schnuppern auch wieder Morgenluft.
Abgesehen davon spielen die Abstiegskandidaten in den letzten Spielen immer mit dem Messer zwischen den Zähnen. Und es ist schon sehr oft so gewesen, dass die Abstiegskandidaten am Saisonende nochmal unerwartet punkten. Unter anderem wir selbst 2016, oder auch 1999. Wir galten doch faktisch als abgestiegen.
Ralle14979 schrieb:
als dass wir gegen Stuttgart, Augsburg, Bayern und Leverkusen
Stuttgart kann noch Vize werden und Augsburg schielt noch auf Platz 6. Für die beiden anderen geht es um nichts mehr. Zudem haben die Leverkusener 3 Tage vor dem Spiel bei uns wahrscheinlich das EL Halbfinal Hinspiel und 4 Tage danach das Rückspiel zu spielen.
Sämtliche Ausführungen an sich richtig und vielleicht auch einer der wenigen Punkte, der für uns sprechen könnte.
Nur sehe ich bei Leverkusen, Bayern, Leipzig und Stuttgart eine viel höhere individuelle Qualität, so dass denen eine Leistung auf dem Level von 80% gegen uns schon reichen kann, um uns zu besiegen. So zumindest meine Einschätzung anhand dessen, was wir in den letzten Woche so auf dem Platz zeigen.
Ich bin auch nicht wirklich davon überzeugt, dass Leverkusen das Fußballspielen einstellen wird, nur weil sie bereits Meister sind. Ersatzspieler werden sich empfehlen wollen (Pokalfinale, Euro-League) und ungeschlagen zu bleiben ist ja auch ein Ziel.
Nur sehe ich bei Leverkusen, Bayern, Leipzig und Stuttgart eine viel höhere individuelle Qualität, so dass denen eine Leistung auf dem Level von 80% gegen uns schon reichen kann, um uns zu besiegen. So zumindest meine Einschätzung anhand dessen, was wir in den letzten Woche so auf dem Platz zeigen.
Ich bin auch nicht wirklich davon überzeugt, dass Leverkusen das Fußballspielen einstellen wird, nur weil sie bereits Meister sind. Ersatzspieler werden sich empfehlen wollen (Pokalfinale, Euro-League) und ungeschlagen zu bleiben ist ja auch ein Ziel.
Naja nicht ganz. Dies trifft auf den ersten Teil vielleicht zu, aber durch die Aussage mit seiner Wahrnehmung hast du auch Position bezogen (was auch okay ist, dafür sind wir ja hier).
Ich habe halt nur daraufhin meinen Senf dazugegeben, da ich deine Position und Ausführungen ebenfalls anders sehe.
Ich finde es sind Äpfel mit Birnen verglichen. Es fängt ja schon dabei an, ob man die Neapel Spiele und das Finale gegen Leipzig als schlecht bezeichnet bzw. wahrgenommen hat.Ist halt auch alles subjektiv.
Am Ende muss jeder für sich entscheiden, ob die Mannschaft und das Trainerteam die Pokalwettberwerbe diese Saison angenommen, mit den entsprechenden Emotion und der Leidenschaft angegangen ist oder nicht. Ich habe da eine klare Meinung.
Ich habe halt nur daraufhin meinen Senf dazugegeben, da ich deine Position und Ausführungen ebenfalls anders sehe.
Ich finde es sind Äpfel mit Birnen verglichen. Es fängt ja schon dabei an, ob man die Neapel Spiele und das Finale gegen Leipzig als schlecht bezeichnet bzw. wahrgenommen hat.Ist halt auch alles subjektiv.
Am Ende muss jeder für sich entscheiden, ob die Mannschaft und das Trainerteam die Pokalwettberwerbe diese Saison angenommen, mit den entsprechenden Emotion und der Leidenschaft angegangen ist oder nicht. Ich habe da eine klare Meinung.
FrankenAdler schrieb:
Wir haben in DFB Pokal und ECL in dieser einen Saison mehr schlechte Spiele gezeigt, als unter Hütter, Glasner und Kovac zusammen.
Wohlgemerkt in den Pokalwettbewerben, national und international.
Nein.
Alleine Neapel, die Erstrundenniederlagen im DFB-Pokal, Basel 2x, Finale gegen Leipzig, da sind wir bei 7 Partien.
Komplett verquere Wahrnehmung.
Okay, wenn dein eigener Anspruch vom Wettbewerb und von den Gegnern unabhängig ist, dann stimmt natürlich deine Aufzählung.
Ich sehe das eher wie FrankenAdler.Für mich macht es schon einen Unterschied, ob man es überhaupt in ein Champions-Achtelfinale gepackt hat, in ein Pokal-Finale oder gegen den FC Basel das Hinspiel unter sehr bescheidenen Umständen (Potentielle Absage des Spiels am Spieltag, Geisterkulisse) bestreiten musste.
Fakt ist wir haben in 11 Spielen (3 DFB, 8 Conference League ab Gruppenphase) eigentlich nur gegen Helsinki zu Hause und die erste Runde Pokal überzeugt. Der Rest, vielleicht habe ich auch zu Hohe Ansprüche, war einfach nicht zufriedenstellend.
Wir haben uns in den oben aufgeführten Spielen und Wettberwerben jeweils ganz anders präsentiert, sonst wären wir wohl kaum im CL-Achtelfinale oder Pokalfinale gelandet.
Ich sehe das eher wie FrankenAdler.Für mich macht es schon einen Unterschied, ob man es überhaupt in ein Champions-Achtelfinale gepackt hat, in ein Pokal-Finale oder gegen den FC Basel das Hinspiel unter sehr bescheidenen Umständen (Potentielle Absage des Spiels am Spieltag, Geisterkulisse) bestreiten musste.
Fakt ist wir haben in 11 Spielen (3 DFB, 8 Conference League ab Gruppenphase) eigentlich nur gegen Helsinki zu Hause und die erste Runde Pokal überzeugt. Der Rest, vielleicht habe ich auch zu Hohe Ansprüche, war einfach nicht zufriedenstellend.
Wir haben uns in den oben aufgeführten Spielen und Wettberwerben jeweils ganz anders präsentiert, sonst wären wir wohl kaum im CL-Achtelfinale oder Pokalfinale gelandet.
eagle_hb schrieb:
Das unsere Leistungen (Qualtität kommt in den Spielen nur temporär rüber) nicht einem 6. Platz in der Bundesliga entsprechen, sollte auch einigen klar sein. Der 6. Platz schaftt uns nur Luft und Zeit, die es aber zu nutzen gilt.
Ich kann diesen Blödsinn nicht mehr lesen..
Es wurden Mannschaften mit mieserem Fussball schon Vizemeister oder CL-Teilnehmer.
Wenn 12 Mannschaften nicht die Qualität haben um mehr Punkte zu holen, dann haben wir nun mal die Leistungen für Platz 6 der Bundesliga erbracht. Und das ist ein Fakt, denn dafür gibt es die Punkte ja und keine Kampfrichter, die am Rand sitzen und Punkte verteilen.
Genau so waren unsere Leistungen in den Pokalwettbewerben eben für das Weiterkommen zu schlecht.
Welche Vorstellungen von "gutem Fußball" oder was Qualität ist, jeder einzelne von uns hat, ist in diesem Punkt absolut irrelevant.
Du schreibst es doch selbst, dass es in der Vergangenheit Mannschaften gegeben hat trotz schlechtem Fußball oben zu landen. Was mit denen dann in den Jahren darauf passiert ist, kann man nachlesen. War selten nachhaltig.
Wobei Rumpelfußball gar nicht schlimm ist. Sich hinten reinstellen und durch gescheites Umschaltspiel, kann man auch erfolgreich ist. Voraussetzung ist immer, dass auf dem Platz ein klarer Plan verfolgt wird. Den sehe ich halt nicht bei uns.
Ich bin auch nicht davon überzeugt, dass sich unser aktuelles Niveau dauerhalft uns auf europäische Plätze bringen wird. Kann aber jeder anders sehen. Es geht nicht um verdient oder unverdient auf Platz 6 zu sein.
Freiburg ist zwar hinter uns, aber die haben klare Abläufe und soielen auch guten Fußball.
Augsburg hat in Darmstadt nach dem 2:0 weitergespielt. Endergebnis ist bekannt.
Köln hat uns ohne gelernten Stürmer und bei uns waren Skhiri und Larsson in der Startelf (so viel zum Thema Ausfälle im defensiven Mittelfeld) 2:0 besiegt.
Also ob wir wirklich so viel besser sind als alle anderen hinter uns, stelle ich mal in Frage. Die Ergebnisse und Leistugnen der letzten Woche sprechen nicht dafür, dass wir klar vor den anderen sind, obwohl wir tabellarisch klar vorne sind.
Wobei Rumpelfußball gar nicht schlimm ist. Sich hinten reinstellen und durch gescheites Umschaltspiel, kann man auch erfolgreich ist. Voraussetzung ist immer, dass auf dem Platz ein klarer Plan verfolgt wird. Den sehe ich halt nicht bei uns.
Ich bin auch nicht davon überzeugt, dass sich unser aktuelles Niveau dauerhalft uns auf europäische Plätze bringen wird. Kann aber jeder anders sehen. Es geht nicht um verdient oder unverdient auf Platz 6 zu sein.
Freiburg ist zwar hinter uns, aber die haben klare Abläufe und soielen auch guten Fußball.
Augsburg hat in Darmstadt nach dem 2:0 weitergespielt. Endergebnis ist bekannt.
Köln hat uns ohne gelernten Stürmer und bei uns waren Skhiri und Larsson in der Startelf (so viel zum Thema Ausfälle im defensiven Mittelfeld) 2:0 besiegt.
Also ob wir wirklich so viel besser sind als alle anderen hinter uns, stelle ich mal in Frage. Die Ergebnisse und Leistugnen der letzten Woche sprechen nicht dafür, dass wir klar vor den anderen sind, obwohl wir tabellarisch klar vorne sind.
eagle_hb schrieb:
Du schreibst es doch selbst, dass es in der Vergangenheit Mannschaften gegeben hat trotz schlechtem Fußball oben zu landen. Was mit denen dann in den Jahren darauf passiert ist, kann man nachlesen. War selten nachhaltig.
Ja, weil meistens die Meckerei anfing, dass der Fussball nicht schön genug sei oder man halt das System umstellen musste und daran gescheitert ist.
Ich rede hier nicht gegen Kritik oder Nachhaltigkeit, sondern gegen den Ausdruck, dass wir ja gar nicht ds stehen dürften wo wir stehen.
Jeder Verein hinter uns hat diverse Spiele hingelegt, die mit unseren Grottenkicks mithalten können.
Freiburg als Beispiel ist immer der größte Lacher, weil die sind mit ihrem Trainer abgestiegen. Man kann doch ein System in Jahr 1 nicht damit für schlecht erklären, indem man ein System über 10 Jahre als Referenz ranzieht.
Und dann wird geschrien, dass wir doch die alten Methoden nehmen sollen, obwohl wir hier 5 Jahre lang durch diskutiert haben, warum wir den nächsten Schritt nicht schaffen.
Jeder hier will das fertige Steak, aber keiner hat die Eier beim zerlegen der Kuh mit zu zugucken.
Das ist doch alles bescheuert.
Naja das zeigt doch ganz offensichtlich auf welchem Niveau wir uns befinden. Sollte wenn man ganz genau hinschaut keine große Überraschung sein.
Entweder die Mannschaft hat eine höhere Qualität. Dann muss der Trainer diese Qualität abrufen und auf den Platz bringen.
Oder wir sind qualitativ wo wir stehen und damit hingehören, dann muss den Sportvorstand mal hinterfragen.
Das unsere Leistungen (Qualtität kommt in den Spielen nur temporär rüber) nicht einem 6. Platz in der Bundesliga entsprechen, sollte auch einigen klar sein. Der 6. Platz schaftt uns nur Luft und Zeit, die es aber zu nutzen gilt.
Welche Erkenntnis auch rauskommen mag: Entweder wird Qualität abgerufen oder wir sind einfach auf diesem Niveau. Mit beidem kann ich am Ende leben. Hauptsache man kommt mal zu einer Erkenntnis und handelt danach. Sich was vormachen und immer wieder auf die Zeit spielen, macht aus meiner Sicht keinen Sinn.
Entweder die Mannschaft hat eine höhere Qualität. Dann muss der Trainer diese Qualität abrufen und auf den Platz bringen.
Oder wir sind qualitativ wo wir stehen und damit hingehören, dann muss den Sportvorstand mal hinterfragen.
Das unsere Leistungen (Qualtität kommt in den Spielen nur temporär rüber) nicht einem 6. Platz in der Bundesliga entsprechen, sollte auch einigen klar sein. Der 6. Platz schaftt uns nur Luft und Zeit, die es aber zu nutzen gilt.
Welche Erkenntnis auch rauskommen mag: Entweder wird Qualität abgerufen oder wir sind einfach auf diesem Niveau. Mit beidem kann ich am Ende leben. Hauptsache man kommt mal zu einer Erkenntnis und handelt danach. Sich was vormachen und immer wieder auf die Zeit spielen, macht aus meiner Sicht keinen Sinn.
eagle_hb schrieb:
Das unsere Leistungen (Qualtität kommt in den Spielen nur temporär rüber) nicht einem 6. Platz in der Bundesliga entsprechen, sollte auch einigen klar sein. Der 6. Platz schaftt uns nur Luft und Zeit, die es aber zu nutzen gilt.
Ich kann diesen Blödsinn nicht mehr lesen..
Es wurden Mannschaften mit mieserem Fussball schon Vizemeister oder CL-Teilnehmer.
Wenn 12 Mannschaften nicht die Qualität haben um mehr Punkte zu holen, dann haben wir nun mal die Leistungen für Platz 6 der Bundesliga erbracht. Und das ist ein Fakt, denn dafür gibt es die Punkte ja und keine Kampfrichter, die am Rand sitzen und Punkte verteilen.
Genau so waren unsere Leistungen in den Pokalwettbewerben eben für das Weiterkommen zu schlecht.
Welche Vorstellungen von "gutem Fußball" oder was Qualität ist, jeder einzelne von uns hat, ist in diesem Punkt absolut irrelevant.
Liebe Leutz, nennt mir doch mal eine Mannschaft, bei der die Top 3 des DM/ZM ausfallen und die dann noch ein geordnetes Spiel nach vorne bringt. Ich bin gespannt.
Erwartet Ihr ernsthaft, dass Tuta und Ebimbe das perfekte Zwischenglied zwischen Angriff und Verteidigung sind?
Ich bleibe dabei. Ich werde Dino nach der Länderspielpause beurteilen. Dann müssten Hugo II. und Larsson wieder halbwegs fit sein und hoffentlich auch Skhiri und Chaibi ihre Negativerlebnisse aus dem ACverarbeitet haben, Letzteres ist allerdings nicht sicher, Götze hat sich von der WM nie mehr mental erholt.
Nebenbei: Hätten Tuta und Omar/Knauff ihre fast 100% Identität gemacht, wäre hier die Stimmung eine Andere.
Erwartet Ihr ernsthaft, dass Tuta und Ebimbe das perfekte Zwischenglied zwischen Angriff und Verteidigung sind?
Ich bleibe dabei. Ich werde Dino nach der Länderspielpause beurteilen. Dann müssten Hugo II. und Larsson wieder halbwegs fit sein und hoffentlich auch Skhiri und Chaibi ihre Negativerlebnisse aus dem ACverarbeitet haben, Letzteres ist allerdings nicht sicher, Götze hat sich von der WM nie mehr mental erholt.
Nebenbei: Hätten Tuta und Omar/Knauff ihre fast 100% Identität gemacht, wäre hier die Stimmung eine Andere.
ce, ehemals concordi-eagle schrieb:
Liebe Leutz, nennt mir doch mal eine Mannschaft, bei der die Top 3 des DM/ZM ausfallen und die dann noch ein geordnetes Spiel nach vorne bringt. Ich bin gespannt.
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Hierzu wüsste ich gerne welche Top 3 ZM/DM du meinst und wie du Ausfall interpretierst? Leistungsmäßig Ausfall bin ich absolut bei dir, Ausfälle durch Verletzungen sehe ich komplett anders.
Liest sich irgendwie so, dass wir schon längere Zeit auf die zentrale Achse verzichten müssten und dies das Problem der spielerischen Armut auf dem Platz ist.
Skhiri und Larsson waren in der Hinrunde unser Stamm und durch Afrika Cup Skhiri nicht dabei. Gegen Köln war aber die Achse wieder da und ich kann mich nicht entsinnen, dass wir Köln an die Wand gespielt hätten. Und wenn man einen einzigen Ausfall im ZM/DM nicht kompensieren kann (Rode kann man nicht wirklich einplanen und von Götze kann man einfach mehr erwarten) hat man was in der Kaderplanung falsch gemacht. Jakic wurde ja im Winter abgegeben, obwohl man wusste, dass Skhiri weg ist, van den Beek Zeit braucht, Rode nicht einzukalkulieren ist und wenn man nicht komplett blind ist, Götze nicht wirklich auf Dauer hilft.
Ich tue mir sehr schwer damit, alles auf "wichtige" Spieler fehlen zu reduzieren. Andere Vereine bekommen es auch hin, weil die Spieler halt wissen, was sie auf dem Platz zu tun haben. Unsere laufen halbblind durch die Gegend.
Beispiele wie man Ausfälle kompensiert und bei Suttgart und Leverkusen haben bestimmt einige gedacht, dass es durch den Afrika Cup nicht mehr so läuft :
- Leverkusen: Palacios fällt mehrere Spiele aus, Andrich kommt rein und performt. Habe keinen Unterschied festgestellt
- Leverkusen: Tapsoba fällt aus, Hincapie performt stark
- Stuttgart: Guirassy Afrika Cup und verletzt, Undav scored
eagle_hb schrieb:
Hierzu wüsste ich gerne welche Top 3 ZM/DM du meinst und wie du Ausfall interpretierst? Leistungsmäßig Ausfall bin ich absolut bei dir, Ausfälle durch Verletzungen sehe ich komplett anders.
Larsson, Rode und Skhiri. Letzte Woche gegen VW alle 3.
eagle_hb schrieb:
Ich tue mir sehr schwer damit, alles auf "wichtige" Spieler fehlen zu reduzieren. Andere Vereine bekommen es auch hin, weil die Spieler halt wissen, was sie auf dem Platz zu tun haben. Unsere laufen halbblind durch die Gegend.
Beispiele wie man Ausfälle kompensiert und bei Suttgart und Leverkusen haben bestimmt einige gedacht, dass es durch den Afrika Cup nicht mehr so läuft :
Liegt vielleicht daran, dass es sowohl bei Stuttgart als auch bei Leverkusen auch läuft.
Da ist es immer leichter rein zu kommen und zu performen, als bei einem Team, wo es ohnehin schon hakt und wenig zusammenläuft.
eagle_hb schrieb:
…
Ich tue mir sehr schwer damit, alles auf "wichtige" Spieler fehlen zu reduzieren. Andere Vereine bekommen es auch hin, weil die Spieler halt wissen, was sie auf dem Platz zu tun haben. …
Mal ganz platt gesprochen. 2/3 der anderen Vereine stehen hinter uns, die bekommen gar nichts besser hin.
Vor uns stehen außer Stuttgart nur Mannschaften die dort auch stehen müssen. Die kriegen es zugegebenermaßen besser hin. Ziel muss sein, das auch zu tun, aber wir sind m.E. Nicht so schlecht wie wir uns hier im Fred (nicht nur auf Dich bezogen) selbst machen.
Gruß
tobago
biete kurzfristig bis zu 3 Steher zu je 18,70 Euro an.
Versand per Mail (PDF) nach Zahlungseingang per Paypal.
Bei Interesse per PN melden.