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edmund

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Zitat:
Wie die Bild berichtet, ging es Kostics Berater Fali Ramadani einzig und alleine darum, mit Kostic Geld zu verdienen.

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Motoguzzi999 schrieb:

Zitat:
Wie die Bild berichtet, ging es Kostics Berater Fali Ramadani einzig und alleine darum, mit Kostic Geld zu verdienen.




Da wäre ich im Leben nicht drauf gekommen 😁
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Gute Stimmung zwischen kühnert und lindner schon vor der Wahl
Ein "Luftikus" nennt Kühnert ihn.
Die Juso chefin sieht erwartungsgemäß eher die Linken als Partner.

Es werden spannende und langwierige Verhandlungen in den nächsten Wochen.

https://www.n-tv.de/22821372
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Ich habe allerdings schwer den Eindruck, dass Kevin auf dem Weg fast aller Jusovorsitzenden der letzten 50 Jahre ist.
Eine grandiose Luisa:
https://www.instagram.com/tv/CUHxUq-qW4W/?utm_medium=copy_link
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edmund schrieb:

brodo schrieb:
Sonst hätten wir jetzt vermutlich nicht so komische Leute wie Laschet, Baerbock, Lindner oder Amthor in Spitzenpositionen.

Dein Ernst?
Ich finde in dieser Reihe eine Person, die ich bei allen Fehlern menschlich und politisch den anderen drei mit enormen Abstand vorziehen würde!

Joa, Baerbock ist mir am Ende dann auch noch etwas lieber als Amthor. Aber hättest du Bock darauf mit Baerbock  ein Bier zu trinken? Ich nicht. Ich finde sie langweilig, null mitreißend, uncool, bieder und sie hat ein Stock im Hintern. Eine karrierebewusste Parteipolitikerin, mit der ich kein Bedürfnis hätte, Zeit zu verbringen.

Aber jetzt geht es hier ja schon wieder nicht um Inhalte, mea culpa.
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https://instagram.com/stories/abaerbock/2662433898166949299?utm_medium=share_sheet

Langweilig, bieder, Stock im Hintern?

Nehme ich deutlich anders wahr.

Wobei ich übrigens mit allen von Dir genannten ein Bier trinken würde 🍻
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Tom66 schrieb:

brodo schrieb:

Ich hab das ja schon mal geschrieben. Um gesellschaftlich relevante Inhalte geht es in diesem Wahlkampf nur sehr am Rande.  Die Aussagen von irgendwelchen Plagiats-Jägern werden verhältnismäßig häufiger herangezogen und zitiert, als die drängenden Fragen der sozialen Gerechtigkeit in diesem Land. Wer wann zu wem gesagt hat "Ich komme eher aus dem Völkerrecht" wird auch tausende Male aus der Kiste geholt, während Bildungspolitik ein absolutes Schattendasein fristet. Wer wann zu unpassender Stelle  gelacht hat, wird wesentlich höher gewichtet, als die unterschiedlichen Entwürfe zur Klimapolitik. Es wird lieber die Lüge bedient, wonach über Deutschland eine kommunistische Bedrohung heraufzieht, als rechtsextreme Tendenzen in Strafverfolgungsbehörden, Polizei und thüringischen Wahlkreisen zu thematisieren.
Ich fürchte, das Demokratieverständnis ist bis weit in die politische Mitte spärlich  ausgeprägt. Mich erinnert der Wahlkampf bislang eher an eine Mischung aus Dschungelcamp, Casting-Show und Social-Network-Pranger.

                                     

Was hat dich eigentlich gehindert in die Politik zu gehen?

Eine ernst gemeinte Frage, von mir, nicht von einem Freund.


Sehr berechtigte Frage. Und auch dazu habe ich hier schon mal was geschrieben. Es geht hier im Thread zwar nicht um mich, aber da du gefragt hast und um es kurz noch mal zusammen zu fassen: Ich habe geschrieben, dass es explizit ein Problem meiner Generation war und ist, dass die coolen Leute es als sehr uncool empfanden und empfinden, sich parteipolitisch zu engagieren. Die coolen Leute aus meiner Generation leiten jetzt irgendwelche StartUps, sind Sozialpädagogen, Journalisten, Grafikdesigner, Gastronomen, Lehrer, Handwerker, in NGOs tätig, in der Wissenschaft tätig usw.

Ich selbst habe sogar jeweils eine kurze Vergangenheit in zwei Parteien. Aus meinem Umfeld gabs dazu wenig positive Rückmeldungen. Von "Du dienst also ab jetzt dem System" bis hin zu "du Rote Socke" war da viel bei. Parteipolitik  ist ein sehr mühsames Unterfangen. Da braucht man einen langen Atem, ein dickes Fell, Durchsetzungsvermögen, Machtinstinkt und auch die Fähigkeit, Sachen gegen die eigene Überzeugung zu tun oder zumindest schön zu reden. Über die ersten drei Skills verfüge ich durchaus, wenn ich hinter einer Sache stehe. Über die letzteren beiden Skills verfüge ich nicht.  

Und ja: Es ist auch eine Folge dieser Haltung, dass die coolen Leute den uncoolen Leuten die Parteipolitik überlassen haben. Sonst hätten wir jetzt vermutlich nicht so komische Leute wie Laschet, Baerbock, Lindner oder Amthor in Spitzenpositionen. Von daher ist jede Kritik am Personal dieser Bundestagswahl, in der es ja wirklich um die Wahl des geringsten Übels geht, auch immer eine kleine Selbstkritik.
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brodo schrieb:
Sonst hätten wir jetzt vermutlich nicht so komische Leute wie Laschet, Baerbock, Lindner oder Amthor in Spitzenpositionen.

Dein Ernst?
Ich finde in dieser Reihe eine Person, die ich bei allen Fehlern menschlich und politisch den anderen drei mit enormen Abstand vorziehen würde!
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Ich finde Frau Baerbock ziemlich stark.
Die kann auch Kanzlerin! 💚
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Anarchosyndikalistisch sollte da stehen! 🙄
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Hi, Kollege, unsere gemeinsame GEWerkschaft nervt mich bis zum Anschlag.
Ein Jargon, als wären wir noch im 19. Jhdt.... 😅
Ich bin da nur noch aus Nostalgie
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Danke für den Hinweis, so platt war es gar nicht gemeint
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Immer gerne 😊
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Für mich ist Scholz tatsächlich nur einen Millimeter angenehmer als Laschet.
Ich finde beide auf ihre Art gruselig
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in der Region ist da vermutlich "Hopfen und Malz verloren"
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Tafelberg schrieb:

in der Region ist da vermutlich "Hopfen und Malz verloren"

Bitte nicht pauschalisieren, danke!
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https://ibb.co/CKQDxYP

hmm, alles irgendwie mittig bis auf freie Wähler (bin ich jetzt Impfgegner?) und

36 % Linke - gefühlt immer noch viel zu viel.

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Sehr eigenwillige Definition von Mitte 🙄
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Noch keine Infos zur Lambda-Variante hier?
Oder habe ich was überlesen?
Oder schätzt Ihr die Mutante als ungefährlich ein?
Bleibt gesund!
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Landroval schrieb:

Tafelberg schrieb:

Wenn ich viel Geld verdienen will, werde ich sicherlich nicht Politiker.        

... wenn ich aber sonst für alle höher bezahlten Berufe absolut ungeeignet bin, bleibt mir nichts anderes übrig. Dann versuche ich halt zusätzlich noch etwas vom feilgebotenen Geld der Lobbyisten abzugreifen.

Für viele ist ja die Politik die allerletzte Ausfahrt, weil für die Topjobs jegliche Voraussetzungen fehlen...wenn ich sehe und höre, welche Intelligenzgranaten sich da im Bundestag tummeln und zwar parteiübergreifend, fühle ich mich bestätigt...
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Sorry, cm47, ich mag diesen Populismus nicht.
Viele Politiker*innen arbeiten eher 70 als 50 Stunden und geben ihr Bestes.
Das ist in der Tat weitgehend unabhängig von der Parteizugehörigkeit.
Jeder hat Leichen im Keller.
Ich finde die von Scholz und Laschet deutlich gewichtiger als die komplett dummen (weil unnötigen) von Frau Baerbock.
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Wenn man politisch nicht ganz hinter dem Mond weiß man evtl. auch wer Ursula Haverbeck ist. Wenn man sich stattdessen aber lieber um sein gut gefülltes Konto kümmert und man nur Politiker ist um mehr Geld zu scheffeln hat man:

a) keine Ahnung

b) ist CDU Politiker

und c) heißt Philipp Amthor.
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Ich kannte weder die beiden Jungnazis noch Frau Haverbeck.
Mir wäre es lieb, wenn ich sie auch nicht kennenlernen muss
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https://www.freitag.de/autoren/elsa-koester/das-ist-fuer-viele-eine-horrorvision

Hier wird, wie ich finde sehr interessant und facettenreich, die Angst vor einer Kanzlerin Baerbock (nicht nur von Konservativen) thematisiert.
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SGE_Werner schrieb:

sonofanarchy schrieb:

Hast du mal wegen dem digitalen Impfnachweis gefragt?


Ist hier ganz einfach gewesen. Hier in BaWü werden seit Montag bei den Impfzentren die Zertifikate direkt mitgegeben, das sind zwei Zettelchen mit QR-Code. Die beiden QR-Codes habe ich gerade über die Corona-Warnapp scannen lassen und jetzt steht da, dass das Impfzertifikat vorhanden ist, aber erst in 14 Tagen gültig.

Gültigkeit insgesamt ein Jahr (16.06.2022)

Alle anderen Personen, die dort vor Montag zweitgeimpft wurden (Tübingen Zentrum) kriegen in den nächsten 3 Wochen ein Zertifikat persönlich zugeschickt.

Kollege hat sich das in der Apotheke machen lassen. Auch ne Sache von einer Minute gewesen, die haben das schnell erstellt und gedruckt.

Ist hier alles wirklich unkompliziert. Aber ich kann eben nur für die Impfzentren in BaWü reden und zwar erst ab Montag.

Danke, war irgendwie klar, dass man das in Hessen wieder nicht auf die Reihe bekommt
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Geht sogar in Hessen mega.
Keine Schlange, sehr freundlich und kompetent.
Blauer Haken in der Coronawarnapp.
Impfzentrum und digitaler Ausweis funktionieren in Frankfurt outstanding
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Maxfanatic schrieb:

Und das als selbsterklärte Digitalpartei...

... viel peinlicher geht es nicht!

Maxfanatic schrieb:

auch in meinem Ortsbeirat null Anträge, null Reden, null "mutige Politik".

Ist es nicht eher angenehm, wenn die "reichen Bengels" nicht gleich mit der Tür ins Haus fallen und erstmal eine Eingewöhnungsphase lang die Bälle flach halten? Ich würde das vermutlich zunächst einmal ganz OK finden, nach einer gewissen Zeit solte es dann aber natürlich schon dynamischer werden.  
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Reiche Bengel?
Habe ich was verpasst?
Bin sehr gespannt auf die jungen Leute!
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edmund schrieb:

Ein Foto der Grafik wäre natürlich witziger

Bitte schön 🙂
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Danke schön! 😊
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Genau so!
Kennt Ihr Katja Berlin?
Die macht "Torten der Wahrheit" - Diagramme in der ZEIT.
Neulich: Wie man Menschen nennt, die wegen ihres Geschlechts im Arbeitsleben begünstigt wurden...
Männer (ca. 95 %)
Quotenfrauen (ca. 5 %)
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Ein Foto der Grafik wäre natürlich witziger
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WuerzburgerAdler schrieb:

Ups... du hast recht. Bei der Quotenregelung bin ich auch eher unentschieden. Vorteile und Unsinn halten sich da noch die Waage.


Tja, macht man es nicht befördern (überspitzt formuliert) alte weiße Männer alte weiße Männer (und torpedieren Gleichberechtigung in dem eben besser qualifizierte Frauen geschnitten werden).
Macht man es, kann man Gefahr laufen, dass in einer Umgebung wo es keinen geeigneten weiblichen Kandidaten gibt, man besser geeigneten Personen die Position weg nimmt.

Es bleibt aber festzuhalten, dass Ersteres viel viel viel häufiger der Fall war und eben auch immer noch ist.

Ich persönlich hasse Quotenregelungen, kann aber akzeptieren, dass es zu viele Ar5chlöcher in Führungspositionen gibt, die noch unter sehr sehr alten Denkmustern leiden und sie deshalb notwendig sind.

z.B. über 50% weibliche Juristen, aber unter 20% weibliche Juraprofessorinnen ist ein guter Indikator, dass wir viel Nachholbedarf haben
(Moment, Professorinnen sind immer weiblich... das sind also immer 100%... Professor*innen geht auch nicht, weil das weiblich ja schon differenziert... boah... mehr Kaffee, ihr wisst was ich meine)
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Genau so!
Kennt Ihr Katja Berlin?
Die macht "Torten der Wahrheit" - Diagramme in der ZEIT.
Neulich: Wie man Menschen nennt, die wegen ihres Geschlechts im Arbeitsleben begünstigt wurden...
Männer (ca. 95 %)
Quotenfrauen (ca. 5 %)
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reggaetyp schrieb:

Vielleicht sollten einige Menschen zur Kenntnis nehmen, dass Sprache einem stetigen Wandel unterliegt.


Ine weiz es niht waz dû wellest?

Ich hân den muot und die sinne gewendet
an die vil reinen, die lieben, die guoten.

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brodo schrieb:

reggaetyp schrieb:

Vielleicht sollten einige Menschen zur Kenntnis nehmen, dass Sprache einem stetigen Wandel unterliegt.


Ine weiz es niht waz dû wellest?

Ich hân den muot und die sinne gewendet
an die vil reinen, die lieben, die guoten.



Sehr schön Brodo von Wandlitz!