>

FrankenAdler

21458

#
SR: Dr. Felix Brych
SRA1: Philipp Hüwe
SRA2: Mitja Stegemann
4. Offizieller: Harm Osmers
VA: Günter Perl
VA-Assistent: Arne Aarnink

Die 3 Punkte sind unser.
#
Der kleine Bruder vom Stegemann - ob der an der Linie auch etwas kann?
Auf der annern Seite drüwe, steht der erfahrne Philipp Hüwe
Reicht das den Brych hier einzunorden?
Man sieht das alles mit großen Sorgen.
Vor allem im Keller droht Harm und Not
Es perlt der Schweiß, man fordert rot
Natürlich nur für Frankfurts Tuta
Osmers, dich nennt niemand Bruda!
Und Aarnink außen bei den Bänken
Denkt auch nur - hey - was wird mir Bayer diesmal schenken?

So ist das Spiel halt für die Füße
Doch dann kommt Omar - liebe Grüße!
#
Enfant Terrible
#
Zwei Wochen war der Arme krank, nun bruzelt's wieder, Gott sei Dank.
#
Och. Ich hab mich mit Hühnersuppen diverser Machart kulinarisch über Wasser gehalten. Nur der kurze Anflug von Geschmacksverlust war doof.
#
Das ist geiler als Sex
#
FrankenAdler schrieb:

Rippla mit Sauerkraut und Klöß

Keine Soße?
#
mischel schrieb:

FrankenAdler schrieb:

Rippla mit Sauerkraut und Klöß

Keine Soße?

Natürlich mit Soße!
Frisch gemörserter Kümmel und Pfeffer zum einreiben, das scharfe Anbraten in Olivenöl gibt das entsprechende Aroma
#
Toooorrrrr
Toooorrrrr
#
*Sing*
Bei uns muss Stegemann
Muss der Stegemann
Der Stegemann
Muss an der Linie ran

(Auf die Melodie von: "wir wolln euch kämpfen sehn")
#
Es fehlen einem die Worte!
#
Sabine
Sabine
Steht hinter der Gardine
#
Rippla mit Sauerkraut und Klöß
#
Juno, ich denke du könntest davon profitieren das hier zu lesen! 😉
#
Todesstern
#
Nein, FA - steht da nicht. Ich kopiere mal die relevante Passage hier rein:

"...Zusätzlich zur Anwendung von Gewalt über die Selbstverteidigung hinaus und unbeschadet der vorrangigen Verantwortung der libanesischen Regierung kann die UNIFIL unter bestimmten Umständen und Bedingungen auf die verhältnismäßige und schrittweise Anwendung von Gewalt zurückgreifen, um sicherzustellen, dass ihr Einsatzgebiet nicht für feindliche Aktivitäten genutzt wird; sich Versuchen mit gewaltsamen Mitteln zu widersetzen, die UNIFIL an der Erfüllung ihrer Aufgaben im Rahmen des vom Sicherheitsrat erteilten Mandats zu hindern..."

Klar ist es Mist, dass die Umstände und Bedingungen nicht näher beschrieben sind. Ist bei solchen Texten nicht selten so. Was aber ganz klar wird: Das Mandat sieht Gewalt explizit vor, es ist keine reine Beobachtermission.
Das Beispiel was der Spiegel genommen hat, passt da aus meiner Sicht 100% rein.
»Wenn sich die Hisbollah den Soldaten aber in den Weg stellt und sagt, dass dies Privatgelände ist, und sie keinen Zutritt haben – dann kehrt die Uno um.« Die Terrormiliz wisse, dass die Uno kein Recht habe, ihr Begehren durchzusetzen.

Was ist dies, wenn nicht "...die UNIFIL an der Erfüllung ihrer Aufgaben im Rahmen des vom Sicherheitsrat erteilten Mandats zu hindern...". Und wir reden hier ja noch nicht einmal davon, dass die UN-Truppe verhindern soll, dass die Hisbollah in Sichtweite der Stützpunkte Waffen lagert und Raketen auf Israel abfeuert - da würde schon der Satz davor gelten:
"...um sicherzustellen, dass ihr Einsatzgebiet nicht für feindliche Aktivitäten genutzt wird"
Und wir reden auch nicht davon, dass die UN-Truppe beim ersten kackfrechen "Sorry, Privatgelände - ihr kommt hier nicht rein" der Islamisten sofort angreift.
Aber, und da muss man den Behauptungen immer wieder entgegensetzen, das Mandat selbst gibt mehr her.
Es ist nicht die Schuld der UN-Kommandeure oder gar der Soldaten auf Patrouille - mein Eindruck ist, dies war von der Staatengemeinschaft, auch uns in Deutschland, letztlich nicht gewollt. Das Irland da jetzt nicht gerade an erster Stelle steht,  um die Menschen in Israel zu schützen, kann dabei nicht überraschen. Wäre aber ein anderes Thema, und viel wichtiger ist ja wie wir uns verhalten haben, in den letzten Jahren. Egal wer an der Regierung war - es war letztlich kein Ruhmesblatt und insgesamt verheerend, übrigens auch für die Menschen im Libanon.

Ich weiß nicht, ob jeder vernünftig denkende Mensch zwingend zu Deinem Schluss kommen muss, manche bleiben auch vernünftig und kehren Ursache und Wirkung nicht um, betreiben keine Täter-Opfer-Umkehr. Oder sehen, wohin die bisherige Politik geführt hat, sehen wie es zuvor im Gazastreifen aussieht und zu was der Terroranschlag, die Morde & Vergewaltigungen, die Verschleppung und nicht zu vergessen der massive Raketenbeschuss geführt hat.
Es ist ja nun nicht so, als hätte die Regierung in Israel Langweile gehabt und einfach mal einen Krieg vom Zaun gebrochen. Oder bezüglich des Libanon mit der Hisbollah und auch der UN nicht eine Menge Geduld gehabt hätte. Die Raketenangriffe von dort gab es ja nicht erst seit dem 8. Oktober, als die Islamisten im Norden mit den Islamisten im Süden "Solidarität" zeigen wollten.
#
Eintracht-Laie schrieb:

Klar ist es Mist, dass die Umstände und Bedingungen nicht näher beschrieben sind. Ist bei solchen Texten nicht selten so. Was aber ganz klar wird: Das Mandat sieht Gewalt explizit vor, es ist keine reine Beobachtermission.

Eintracht-Laie schrieb:

Und wir reden auch nicht davon, dass die UN-Truppe beim ersten kackfrechen "Sorry, Privatgelände - ihr kommt hier nicht rein" der Islamisten sofort angreift.
Aber, und da muss man den Behauptungen immer wieder entgegensetzen, das Mandat selbst gibt mehr her.

Ich denke wir können uns darauf einigen, dass wir beide keine UN Experten sind?
Interessant in diesem Zusammenhang ist trotzdem sich den Kontext anzuschauen, den Kapitel VI der UN Charta im Vrrgleich zu Kapitel VII bietet.
Wenn ich das richtig verstehe, würde Kapitel VII ein "echtes" robustes Mandat begründen. Kapitel VI eben nicht.

https://www.lpb-bw.de/charta#c6

Wäre interessant, wie Semper das einordnet.
#
Sesambrötchen
#
Sendung mit der Maus
#
Das wird ewig das Problem in asymmetrischen Kriegen sein. Egal ob Hamas oder Hisbollah, Israel muss sich nicht gegen offizielle Heere nach Kriegserklärung wehren, wie das im Europa des 20. Jahrhunderts gut sortiert war, sondern gegen Guerilla-Armeen, die sich in ihren eigenen Völkern verstecken. Die chirurgische Präzision, die da nötig wäre - und mit solchen Aktionen wie den explodierten Pagern auch mal funktioniert - ist selbst bei bester Vorbereitung wahrscheinlich nicht zu erreichen, nicht ohne Kollateralschaden.  Schon garnicht wenn es darum geht, den permanenten Raketenbeschuss auf israelisches Staatsgebiet zu unterbinden.

Auch wenn ich genug Argumente finde, Israel für sein Verhalten in der Westbank zu kritisieren und ich persönlich Netanyahu und seine Koalitionspartner aus dem rechten und orthodoxen Flügel der aktuellen Regierung für untauglich zu einer Konfliktregulierung halte, so ist es eben am Ende doch die Hamas und die Hisbollah, die von fernen Geld- und Waffengebern ideologisch gesteuert, den Staat Israel auslöschen wollen und einen andauernden Terrorkrieg aus den entsprechenden Gebieten heraus vorantreiben.

Die Ereignisse des 07. Oktobers letzten Jahres stechen da aufgrund der Angriffe gegen die israelische Zivilbevölkerung heraus, sind aber eben nur die Spitze eines Eisbergs von permanenten Angriffen.
Was kann man da als Staat tun? Was würdet Ihr tun?
Das alles einfach hinnehmen? Sich darauf konzentrieren, möglichst alle Raketen und Drohnen abzuschießen und darauf zu warten, dass bei Hamas und Hisbollah eines Tages sowas wie eine Vernunft einkehrt? Das sind radikalisierte Minderheiten in Gaza und im Libanon, die keine Ruhe geben werden, denn ihr ideologisch eingebranntes Ziel ist nunmal die Auslöschung Israels. Die endgültige Vernichtung. Der Wahnsinn kommt - für mich unzweifelhaft - aus dieser Ecke.

Und wir kennen diesen Wahnsinn aus unserer Geschichte. Im dritten Reich ging es auch um die endgültige Vernichtung der Juden. Ideologisch verbrämt. Mit völlig unsinnigen Argumentationen begleitet. Und mit absoluter Brutalität durchgezogen. Ich verstehe meine jüdischen Freunde, dass sie dergleichen niemals wieder mit sich machen lassen wollen. Nicht nach 45, nicht nach der Staatsgrüngund Isreals, nicht nach den Angriffen 67 und 73 und all den anderen Angriffen, denen sie sich ausgesetzt sehen.
Trotzdem betonen sie - zumindest die ich persönlich kenne - dass sie sich nichts anderes wünsche  als Frieden, friedliche Koexistenz. Sie wollen in Ruhe gelassen werden. Und sie demonstrieren gegen die israelische Regierung, deren Vorgehen sie auch nicht als konfliktlösend betrachten.

Nur nützt das alles nichts, wenn man sich in dieser Assymtrie zu verteidigen gezwungen sieht. Man kämpft gegen einen Gegner, der sich zwischen der eigenen Bevölkerung versteckt. Wenn man es böswilliger formulieren will: der die Bevölkerungen von Gaza und dem Libanon mal als Tarnkappe mal als Schutzschild missbraucht. Die meisten dieser Menschen wollen eigentlich auch nur, was die Israelis wollen: nämlich in Ruhe leben dürfen, ihren eigenen Scheiß machen und damit dafür zu sorgen, dass ihre Familien überleben können.
Ich sehe das Leid dieser Menschen. Sie sind wie die Bauern im 30jährigen Krieg, die sich der Gewalt beider Seiten ausgesetzt sehen. Die Opfer dieser sinnlosen Guerillataktiken sind. Denen gehört mein Mitgefühl, auf beiden Seiten der Grenzen. Und es ist wie immer: wenn man die Ressourcen, die von beiden Seiten für das sinnlose Geballere aufgewendet werden, in eine gemeinsame Zukunft stecken könnte, würde der vordere Orient erblühen.

Nun, wir sind ja nur ein kleiner Fußballverein und eigentlich bringt uns ja alle die Liebe zur Eintracht hier ins Forum. Deswegen will ich mal ein Beispiel aus unserem Erleben bringen, auch wenn das vielleicht bei dem einen oder anderen verniedlichend rüberkommt. Aber stellt Euch mal vor, ihr steht in einem Auswärtsblock in sagen wir mal Marseille, und aus einem Nachbarblock werden Raketen auf Euch geschossen. Wir alle wissen, dass da nicht alle 3000 aus dem Nachbarblock kriminell sind. Viele sind fanatische UM Fans, aber nicht unbedingt schon mit dem aufgeklappten Messer in der Hand zum Spiel gekommen. Die Raketen kommen nur von ein paar wenigen, die keine gesunde Regulation haben.
Also, was tun? Man kann die Raketenschützen zwischen all den andern Fans nicht identifizieren. Manche geben sich dafür sogar her die Zünder zu decken.Die meisten wollen aber nur ein bisschen schreien und rumpöbeln. Viele sind vielleicht sogar nur daran interessiert, die eigene Mannschaft anzufeuern und sind eher genervt von den Raketenschützen. Wie ihr alle wisst, ist es fast unmöglich, das die Spreu vom Weizen zu trennen. Die Schuldigen aus dem Block zu ziehen, um das Geballere zu beenden.
Was also tut Ihr?
Mit einer Hundertschaft den Block stürmen und zur Sicherheit erstmal zuschlagen und dann fragen?
Einfach hinnehmen, dass einer deiner Kumpels von einer Rakete am Kopf getroffen wird?

Ich glaube es gibt kaum eine schwierigere Situation für eine Regierung. Zelensky weiß, wer die Ukraine angreift. Freundlicherweise kritzeln sich ja alle ein Z auf Panzerwagen, Kanonen und Uniformen. Die israelische Regierung hat diesen Luxus nicht. Ihre Gegner geben sich selten zu erkennen, handeln aus dem Dunkeln heraus.
Ich finde es sehr schwer, hier das einwandfrei richtige zu machen. Eine gewisse Streuung ein der eigenen Reaktion ist mMn nicht zu verhindern.

Ihr seht: eine richtige Antwort auf dieses assymetrisches Dilemma hab ich auch nicht.



#
philadlerist schrieb:

Die Ereignisse des 07. Oktobers letzten Jahres stechen da aufgrund der Angriffe gegen die israelische Zivilbevölkerung heraus, sind aber eben nur die Spitze eines Eisbergs von permanenten Angriffen.
Was kann man da als Staat tun? Was würdet Ihr tun?

Ich kann dir in vielem nur recht geben. Auf diese Frage allerdings möchte ich dir antworten und sagen, was ich nicht tun würde:
- Ich würde nicht, wie Nethanyahu, gezielt die eher gemäßigte Fatah zu Gunsten der Hamas schwächen, um die Spaltung derPalestinenser aufrecht zu erhalten und eine zwei Staaten Lösung zu verunmöglichen
- Ich würde nicht, wie der Rechtsextremist Ben Gvir, zum "beten" auf den Tempelberg gehen um die Stimmung unter den Palestinensern weiter anzuheizen
- Ich würde nicht, ginge es mir um Selbstverteidigung, die Menschen in Gaza von der Grundversorgung mit Wasser, Nahrung und medizinischer Versorgung abschneiden
- Ich würde keine Menschen foltern
- Ich würde keine UN Stellungen im Libanon angreifen
- Ich würde verhindern, dass radikale Kräfte der Siedlerbewegung unschuldige Bauern vertreiben und deren Land annektieren. Meine Armee würde das nicht unterstützen
- Ich hätte keinen Rechtsextremisten in der Regierung, der öffentlich und durch den Regierungschef unwidersprochen, seine Genozid und Vertreibungsphantasien über die palestinensichen Menschen un die Öffentlichkeit posaunt
Und da gibt es noch so einiges, was ich im Sinne einer Selbstverteidigung nicht tun würde. Vor allem würde ich mir überlegen, ginge es mir "nur" um mein eigenes Absichern des Überlebens, wie ich meinen Gegner bestmöglich befrieden könnte.
Falls du da irgendwas siehst in diesem Sinne, ich bin sehr neugierig.
#
Dschungelcamp
#
Also die UNIFIL beschreibt es etwas anders.
https://unifil.unmissions.org/faqs

Kapitel „Can UNIFIL use force?“
Die Tagesschau schreibt dazu
Zudem dürfen die Soldaten auf "Gewalt zurückgreifen, um sicherzustellen, dass ihr Operationsgebiet nicht für feindliche Aktivitäten genutzt wird" - so steht auf der UN-Homepage.
Bin mir aber nicht sicher ob die diese Seite meinen.
Was ich sagen will, man sollte hier nicht voreilig sein und wir sollten aufpassen nicht  (unbewusst)  Fake-News zu verbreiten.
Die Mission ist evtl. zumindest auf dem Papier robuster als der Spiegel es verstanden hat.

Als das Mandat im Bundestag 2022 verlängert wurde, schrieb die Bundesregierung:
„…Die Mission bleibe in dieser Hinsicht von zentraler Bedeutung als stabilisierender Faktor in der Region, schreibt die Bundesregierung. „Auch im vergangenen Mandatszeitraum bestand ein hohes Spannungsniveau an der sogenannten Blauen Linie, der Demarkationslinie zwischen Libanon und Israel.“ Wiederholt seien ungelenkte Raketen und Drohnen aus den von der Hisbollah kontrollierten Gebieten in Süd-Libanon gegen Nord-Israel verschossen worden. Israelische Streitkräfte hätten diese Angriffe durch den Einsatz von Artillerie und Luftangriffen gegen Süd-Libanon erwidert. „Die libanesische und israelische Seite haben bei der Untersuchung der Vorfälle gut mit UNIFIL kooperiert. Diese Vorfälle verdeutlichen die Bedeutung des etablierten Verbindungs- und Koordinationsmechanismus zwischen UNIFIL, den libanesischen sowie den israelischen Streitkräften“, schreibt die Bundesregierung.

Es beschreibt den üblichen und immer wiederkehrenden Ablauf, die Angriffe der Islamisten als Auslöser und das Israel gut mit der UNIFIL zusammen gearbeitet hat.
Auch wenn aktuell und schon länger versucht wird ein anderes Bild zu zeichnen.

Ach ja, bei der Abstimmung ob Deutschland sich weiter an UNIFIL beteiligen soll gab es 2022 103 Nein-Stimmen.
Linke und AfD haben geschlossen dagegen gestimmt. Dazu noch eine Stimme von den Grünen und 2 fraktionslose.
#
Eintracht-Laie schrieb:

Kapitel „Can UNIFIL use force?“
Die Tagesschau schreibt dazu
Zudem dürfen die Soldaten auf "Gewalt zurückgreifen, um sicherzustellen, dass ihr Operationsgebiet nicht für feindliche Aktivitäten genutzt wird" - so steht auf der UN-Homepage.
Bin mir aber nicht sicher ob die diese Seite meinen.
Was ich sagen will, man sollte hier nicht voreilig sein und wir sollten aufpassen nicht  (unbewusst)  Fake-News zu verbreiten.
Die Mission ist evtl. zumindest auf dem Papier robuster als der Spiegel es verstanden hat.

Zunächst: der Spiegel ist jetzt weder dafür bekannt Fake News in die Welt zu blasen, noch dafür, besonders nachlässig zu recherchiere.
Liest man den von dir angerissenen Absatz "Can UNIFIL use force?"  komplett, dann steht da letztlich das selbe wie im Spiegel Zitat.
Ich hab die Passage mal an deepl übergeben:

UNIFIL schrieb:
Kann die UNIFIL Gewalt anwenden?

Als friedenserhaltende Mission im Rahmen von Kapitel 6 der UN-Charta hat die UNIFIL den Auftrag, die Stabilität in der Region zu gewährleisten, die Zivilbevölkerung zu schützen und die Parteien bei der Wahrnehmung ihrer jeweiligen Verantwortung für einen dauerhaften Waffenstillstand zu unterstützen.  Bei der Erfüllung ihres Mandats kann das UNIFIL-Personal das ihm innewohnende Recht auf Selbstverteidigung ausüben. Zusätzlich zur Anwendung von Gewalt über die Selbstverteidigung hinaus und unbeschadet der vorrangigen Verantwortung der libanesischen Regierung kann die UNIFIL unter bestimmten Umständen und Bedingungen auf die verhältnismäßige und schrittweise Anwendung von Gewalt zurückgreifen, um sicherzustellen, dass ihr Einsatzgebiet nicht für feindliche Aktivitäten genutzt wird; sich Versuchen mit gewaltsamen Mitteln zu widersetzen, die UNIFIL an der Erfüllung ihrer Aufgaben im Rahmen des vom Sicherheitsrat erteilten Mandats zu hindern, Personal, Einrichtungen, Anlagen und Ausrüstung der Vereinten Nationen zu schützen, die Sicherheit und Bewegungsfreiheit des VN-Personals und der humanitären Helfer zu gewährleisten und Zivilpersonen zu schützen, die unmittelbar von physischer Gewalt bedroht sind.

Übersetzt mit DeepL.com (kostenlose Version)

Im Vordergrund steht also Selbstverteidigung und Schutz. Ansonsten wird hier vage von "unter bestimmten Umständen" gesprochen.
Welche das sind, das geht aus dem Text nicht hervor.
Eintracht-Laie schrieb:

Diese Vorfälle verdeutlichen die Bedeutung des etablierten Verbindungs- und Koordinationsmechanismus zwischen UNIFIL, den libanesischen sowie den israelischen Streitkräften“, schreibt die Bundesregierung.

Das habe ich auch gelesen. Um so mehr muss ich mich wundern, dass Israel da jetzt einen Stützpunkt mit irischen Blauhelmen mehrfach unter Feuer nimmt. Was glaubst du, ist Israels Intention, wenn aus Regierungskreisen gegen die UN gehetzt wird, Guterres die Einreise verweigert wird oder UN Truppen und auch vorher schon Mitarbeiter angegriffen werden?
Haben die Iren die Hisbollah unterstützt?
Oder ist das Einbestellen des israelischen Botschafters durch Italien, Frankreich und Irland deren Schmusekurs mit Iran oder deren Antisemitismus geschuldet?
Oder gehen den europäischen Bündnispartnern allmählich all die Kriegsverbrechen und Völkerrechtsverstöße zu weit?
Selbst Biden droht mittlerweile die Unterstützung einzustellen.
So ziemlich jeder vernünftig denkende Mensch realisiert allmählich, wohin Israel das Vorgehen seiner rechtsradikalen Regierung hinbringt:
In Ausgrenzung, Isolation und ein Klima von Hass und Abneigung, selbst bislang enger Verbündeter.
#
Armenien
#
Siegfried