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Frankfurter-Bob

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Das Wachbleiben ist gerade die größte Herausforderung. Auch wenn HZ2 etwas unterhaltsamer ist
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Frankfurter-Bob schrieb:

Rote Karte Messi gegen Algerien.

Gegen Ägypten Foul vor dem 3:2 Siegtreffer von Kevin allein zu Haus an Fathy im argentinischen Strafraum, wurde nicht mal geprüft. Zudem wurde Ägypten ein früheres 2:0 aberkannt, da der Eingriff des VAR umstritten ist.

Gegen die Schweiz viele nicht geahndete Fouls. Messi kriegt für Schwalbe Freistoß, zwei strittige Szenen im Strafraum nicht geprüft. Embolo kriegt dann nach VAR die gelb-rote Karte unter dem Vorwand "mistaken identity", der hier gar nicht greift und somit unzulässig ist.

Gegen England gab es einen Kontakt von Messi an Spence, den man hätte prüfen müssen und auch als Foul hätte werten können.

Zudem interessante Statistik für Dich von absolut Fußball: Nur jedes 19,7. Foul der Argentinier wird mit einer (gelben) Karte bestraft. Bei den Engländern kassiert man doppelt so viele Karten für die selbe Anzahl und Kategorie von Foul.


Ok, jetzt bitte noch alle Fehler zu Ungunsten von Argentinien auflisten. Da gab es sicherlich auch welche.

Aber danke schon mal für die Auflistung.
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Die Liste überlasse ich dir 😎
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Frankfurter-Bob schrieb:

SGE_Werner schrieb:

Frankfurter-Bob schrieb:

Selten ist ein Team so deutlich bevorzugt worden, wie Argentinien durchweg bei dieser WM
       


Also das ist für mich, sorry, dann auch Quatsch. Argentinien wurde 2022 wirklich bevorteilt. Diesmal hatten sie genau zwei Mal eine Bevorteilung. Im ersten Spiel sah Messi nicht rot und gegen England war der Schiri etwa 20 Minuten zu lange zu nachgiebig und hätte früher gelb zeigen müssen. Das wars auch schon. Gegen Kap Verde, Österreich usw. kann ich mich nicht an grobe Fehler erinnern. Meines Erachtens erfindet man da mittlerweile schon aufgrund von 2022 Dinge hinzu.






Ok, dann zähle mal auf, wo Argentinien diese WM deutlich bevorzugt wurde. Alle Spiele, alle Situationen. Die zwei Punkte, wo man eine Bevorteilung gesehen hat, habe ich schon aufgezählt. Vorrunde Messi und dann gegen England zu kulant gepfiffen, wovon Argentinien profitiert hat (teils aber auch England).
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Rote Karte Messi gegen Algerien.

Gegen Ägypten Foul vor dem 3:2 Siegtreffer von Kevin allein zu Haus an Fathy im argentinischen Strafraum, wurde nicht mal geprüft. Zudem wurde Ägypten ein früheres 2:0 aberkannt, da der Eingriff des VAR umstritten ist.

Gegen die Schweiz viele nicht geahndete Fouls. Messi kriegt für Schwalbe Freistoß, zwei strittige Szenen im Strafraum nicht geprüft. Embolo kriegt dann nach VAR die gelb-rote Karte unter dem Vorwand "mistaken identity", der hier gar nicht greift und somit unzulässig ist.

Gegen England gab es einen Kontakt von Messi an Spence, den man hätte prüfen müssen und auch als Foul hätte werten können.

Zudem interessante Statistik für Dich von absolut Fußball: Nur jedes 19,7. Foul der Argentinier wird mit einer (gelben) Karte bestraft. Bei den Engländern kassiert man doppelt so viele Karten für die selbe Anzahl und Kategorie von Foul.
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Frankfurter-Bob schrieb:

Selten ist ein Team so deutlich bevorzugt worden, wie Argentinien durchweg bei dieser WM
       


Also das ist für mich, sorry, dann auch Quatsch. Argentinien wurde 2022 wirklich bevorteilt. Diesmal hatten sie genau zwei Mal eine Bevorteilung. Im ersten Spiel sah Messi nicht rot und gegen England war der Schiri etwa 20 Minuten zu lange zu nachgiebig und hätte früher gelb zeigen müssen. Das wars auch schon. Gegen Kap Verde, Österreich usw. kann ich mich nicht an grobe Fehler erinnern. Meines Erachtens erfindet man da mittlerweile schon aufgrund von 2022 Dinge hinzu.
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SGE_Werner schrieb:

Frankfurter-Bob schrieb:

Selten ist ein Team so deutlich bevorzugt worden, wie Argentinien durchweg bei dieser WM
       


Also das ist für mich, sorry, dann auch Quatsch. Argentinien wurde 2022 wirklich bevorteilt. Diesmal hatten sie genau zwei Mal eine Bevorteilung. Im ersten Spiel sah Messi nicht rot und gegen England war der Schiri etwa 20 Minuten zu lange zu nachgiebig und hätte früher gelb zeigen müssen. Das wars auch schon. Gegen Kap Verde, Österreich usw. kann ich mich nicht an grobe Fehler erinnern. Meines Erachtens erfindet man da mittlerweile schon aufgrund von 2022 Dinge hinzu.



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Frankfurter-Bob schrieb:

Ist bisher ein wenig bis gar nicht mitreißendes Finale


Alles andere wäre auch überraschend gewesen angesichts der Spielweise beider Teams.
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SGE_Werner schrieb:

Frankfurter-Bob schrieb:

Ist bisher ein wenig bis gar nicht mitreißendes Finale


Alles andere wäre auch überraschend gewesen angesichts der Spielweise beider Teams.



Naja, bei den Argentiniern hat man ja Emotionen bekommen. Denen wurde so viel Scheiß durchgehen lassen, dass man sich ständig über die Schiris aufregen musste. Selten ist ein Team so deutlich bevorzugt worden, wie Argentinien durchweg bei dieser WM
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Ist bisher ein wenig bis gar nicht mitreißendes Finale, eines wenig bis gar nicht mitreißenden Turniers.
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Bruce Buffer sagt ein WM-Finale an. Jetzt hab ich alles erlebt. Schwacher Schiri bisher.
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Was u.a. fehlt
Krösche durfte den zweiten Teil des Grundstückes nach den damals geltenden Gesetzen in Kroatien nicht kaufen, er hat erwartet, dass sich dies später ändert.
Weshalb die Frau des Beraters mit dem er als Vorstand Geschäfte macht den Teil für ihn gekauft hat und ihm damit geholfen hat bei seinem Problem mit den Gesetzen.
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Eintracht-Laie schrieb:

Was u.a. fehlt
Krösche durfte den zweiten Teil des Grundstückes nach den damals geltenden Gesetzen in Kroatien nicht kaufen, er hat erwartet, dass sich dies später ändert.
Weshalb die Frau des Beraters mit dem er als Vorstand Geschäfte macht den Teil für ihn gekauft hat und ihm damit geholfen hat bei seinem Problem mit den Gesetzen.


Das macht jetzt nichts besser, ganz im Gegenteil
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So eine peinliche Schlammschlacht wie rund um Riera habe ich bei der Eintracht seit den 90er-Jahren nicht mehr erlebt.

Schon von Anfang an hatte man bei der Presse das Gefühl, dass es längst nicht mehr um sportliche Fragen ging, sondern vor allem um Befindlichkeiten, verletzte Egos und Rechthaberei – und zwar auf allen Seiten, ganz besonders bei unserer sogenannten „Qualitätspresse“. Dazu Berater, die sich öffentlich einmischen, Indiskretionen und persönliche Spitzen. Einfach hochnotpeinlich.

Dann war endlich einigermaßen Ruhe. Doch Wochen später meint Axel noch einmal nachtreten zu müssen. Und jetzt wird sich darüber echauffiert, dass Riera das nicht einfach schweigend hinnimmt und zurückschießt.

Stattdessen sollte man sich langsam einmal um die wirklichen Probleme kümmern. Seit anderthalb Jahren haben wir ein massives Torwartproblem. Vom defensiven Mittelfeld fange ich besser gar nicht erst an.

Man kann Adi nur wünschen, dass die Transfers in diesem Sommer deutlich besser passen als in der vergangenen Saison. Sonst wird unsere angebliche „Supertruppe“ wieder denselben Mist zusammenspielen wie im letzten Jahr – und das unter dem inzwischen vierten Trainer.

Wenn ich jetzt schon höre, dass auf der Torwartposition wohl nichts passieren soll und Koch weiterhin als Abwehrchef eingeplant ist, hält sich mein Optimismus jedenfalls sehr in Grenzen.
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Riera hatte doch zu erst geschossen. Zudem hat die Journalie ja letztlich Recht behalten. Riera hat sich aufgeführt wie ein Irrer.

Die Kaderplanung ist halt Sache von MK. Und Kritik gabs da schon immer. Zurecht, wie man sagen kann.
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Eintracht-Laie schrieb:

Schmidti1982 schrieb:

Manche sind professionell und können dies trennen.


Ja...manche sind professionell.
Und manc´he machen eben Geschäfte mit der Frau eines Beraters, dessen Klienten sie für ihren Arbeitgeber verpflichtet. Wäre Krösche professionell gewesen und hätte er Sachen trennen können...uns wäre Unruhe (+ Riera) und ihm ein Reputationsverlust erspart geblieben.


Irgendwann ist aber auch mal gut.

Nach allem, was bisher bekannt ist, wurde das Thema intern aufgearbeitet und der Aufsichtsrat hat sich damit beschäftigt. Ich gehe davon aus, dass dort deutlich mehr Informationen vorliegen als uns hier im Forum.

Deshalb finde ich es schon grenzwertig, Krösche pauschal die Professionalität abzusprechen. Man kann die privaten Geschäfte kritisch sehen und darüber diskutieren – gar keine Frage. Aber daraus automatisch zu schließen, er könne Berufliches und Privates nicht trennen oder habe unprofessionell gehandelt, halte ich für ziemlich gewagt.

Am Ende urteilen wir hier auf Basis von Bruchstücken, während diejenigen, die alle Fakten kennen, offenbar weiterhin Vertrauen in ihn haben. Das sollte man zumindest mit in die Bewertung einfließen lassen.
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anpii schrieb:

Nach allem, was bisher bekannt ist, wurde das Thema intern aufgearbeitet und der Aufsichtsrat hat sich damit beschäftigt. Ich gehe davon aus, dass dort deutlich mehr Informationen vorliegen als uns hier im Forum.


Die Reaktion des AR war sehr deutlich. Man hat Krösche den weiteren geschäftlichen Umgang mit Bara untersagt. Das ist eine krachende Schelle für Krösche und zeigt, dass dieses Vertrauen eben schwer beschädigt ist. Und wie FrankenAdler schon sagt, gestattet es die aktuelle Situation nicht, MK jetzt von seinem Posten zu entfernen. Dafür hängt zu viel an der, bisher eher überschaubaren, Kaderplanung.
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Frankfurter-Bob schrieb:

J_Boettcher schrieb:

Semper hat doch dargelegt, dass jeder der drei Spielertransfers sinnvoll und nachvollziehbar war. Ausserdem sind die, soweit bekannt,  zu sehr ordentlichen finanziellen Rahmenbedingungen erfolgt. Daraus jetzt einen Interessenkonflikt abzuleiten, nur um Kroesche ans Bein zu pissen, ist billiger Populismus.

Und der Transfer von Riera war ein Griff ins Klo, kein Zweifel. Aber er war mit dem Rest des Vorstands und dem Aufsichtsrat abgestimmt. Davon abgesehen sind die obersten Dinohasser die letzten, die den Trainerwechsel kritisieren sollten. Nach der Meinung mancher Kollegen musste ja nur Dino weg und die Eintracht würde wir ein Wirbelwind durch die Stadien fegen und alles wäre wieder gut.


Da muss ich widersprechen, und zwar an mehreren Stellen.

Dass die drei Transfers laut Semper sportlich nachvollziehbar waren und zu ordentlichen Konditionen liefen, sagt über den Interessenkonflikt exakt gar nichts aus. Der Konflikt entsteht nicht durch schlechte Ablösesummen, sondern dadurch, dass Krösche parallel private Immobiliengeschäfte mit der Ehefrau von Andy Bara gemacht hat, während er gleichzeitig dessen Klienten verpflichtete, und das dem damaligen Aufsichtsratschef nicht angezeigt hat. Ein Geschäft kann finanziell fair und trotzdem das Ergebnis einer Vermischung von privaten und beruflichen Interessen sein, das eine schließt das andere nicht aus.

Genau deshalb ist der Vorwurf "billiger Populismus" falsch adressiert. Populistisch wäre es, den Konflikt ohne Substanz zu behaupten.

Wenn die FR die Eignung der Spieler in Frage stellt, um zu implizieren, dass Krösche hier Buddy-Geschäfte getätigt hätte, ist es das aber schon.
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Adlerdenis_Reloaded schrieb:

Wenn die FR die Eignung der Spieler in Frage stellt, um zu implizieren, dass Krösche hier Buddy-Geschäfte getätigt hätte, ist es das aber schon.


Was hat das mit dem Thema zu tun? Die Aussage war:

Daraus jetzt einen Interessenkonflikt abzuleiten, nur um Kroesche ans Bein zu pissen, ist billiger Populismus.


Es ist völlig irrelevant, was die FR oder andere Medien in eigener Meinung zur Sache kommentieren. Die Aussage ist falsch, da es kein billiger Populismus ist, den Interessenkonflikt zu benennen. Der Verweis auf die angeblich sportliche Nachvollziehbarkeit der Transfers ändert daran nichts, weil er ein völlig anderes Thema behandelt. Ob ein Transfer sportlich sinnvoll war, sagt nichts darüber aus, ob im Vorfeld ein Interessenkonflikt bestand, der offengelegt werden musste.
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Frankfurter-Bob schrieb:

Bisher ist es wohl nur bei Gala konkreter geworden und die werden den aufgerufenen Preis nicht zahlen.

Woher willst du das wissen, wenn sie ihn wirklich wollen....?
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cm47 schrieb:

Frankfurter-Bob schrieb:

Bisher ist es wohl nur bei Gala konkreter geworden und die werden den aufgerufenen Preis nicht zahlen.

Woher willst du das wissen, wenn sie ihn wirklich wollen....?


Ich weiß, dass 60 Mio ausgerufen wurden und das Gebot von Gala, das bisher durch die Gazetten geistert, ist weit darunter. Die Frage ist daher eher: Woher weiß mein Vorredner, dass Uzun die Eintracht verlässt?
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und mein Gefühl sagt mir, dass wir im nächsten Sommer einen neuen Sportvorstand bekommen
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Tafelberg schrieb:

und mein Gefühl sagt mir, dass wir im nächsten Sommer einen neuen Sportvorstand bekommen


Spätestens, eher im Winter. Wird auch Zeit.
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Fußballerisch schade dass er geht, war einer, dem ich gerne beim Zocken zugesehen habe. Der letzte verbliebende Ausnahmekönner in unserem Kader.  
Mannschaftlich betrachtet aber vielleicht gar nicht das schlechteste.

Wir werden diese Transferperiode sehr viel Geduld benötigen, aber da könnte am Ende was richtig gutes bei rauskommen.
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hotbitch97 schrieb:

Fußballerisch schade dass er geht, war einer, dem ich gerne beim Zocken zugesehen habe. Der letzte verbliebende Ausnahmekönner in unserem Kader.  
Mannschaftlich betrachtet aber vielleicht gar nicht das schlechteste.

Wir werden diese Transferperiode sehr viel Geduld benötigen, aber da könnte am Ende was richtig gutes bei rauskommen.


Hab ich was verpasst? Bisher ist es wohl nur bei Gala konkreter geworden und die werden den aufgerufenen Preis nicht zahlen. Wenn man ihn dennoch zu Gala für weniger ziehen lässt, sollten die unseren Sportvorstand gleich mitverpflichten.
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Frankfurter-Bob schrieb:

Ein Interessenkonflikt entsteht nicht erst dann, wenn ein Spieler oder Trainer arbeitslos ist. Er entsteht dadurch, dass eine Person in einer Doppelrolle steckt.


Im Geschäftsleben ist es ja fast immer so, dass man Deals auch mit Menschen macht, die man privat kennt. Ein Interessenkonflikt tritt aber erst dann auf, wenn die Geschäfte nicht zu "normalen" Konditionen oder an Gremien vorbei abgewickelt werden. Beides sehe ich in diesem speziellen Fall nicht unbedingt. Wobei ich - wie auch die anderen hier - die Details und den Ablauf des Deals ja nicht kennen.
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Matzel schrieb:

Frankfurter-Bob schrieb:

Ein Interessenkonflikt entsteht nicht erst dann, wenn ein Spieler oder Trainer arbeitslos ist. Er entsteht dadurch, dass eine Person in einer Doppelrolle steckt.


Im Geschäftsleben ist es ja fast immer so, dass man Deals auch mit Menschen macht, die man privat kennt. Ein Interessenkonflikt tritt aber erst dann auf, wenn die Geschäfte nicht zu "normalen" Konditionen oder an Gremien vorbei abgewickelt werden. Beides sehe ich in diesem speziellen Fall nicht unbedingt. Wobei ich - wie auch die anderen hier - die Details und den Ablauf des Deals ja nicht kennen.


Natürlich ist es im Geschäftsleben völlig normal, Deals mit Bekannten zu machen, das allein ist nicht das Problem. Der entscheidende Unterschied liegt aber darin, wer mit wem auf welcher Funktionsebene verhandelt. Krösche hat nicht irgendeinen Bekannten getroffen, sondern die Ehefrau eines Spielerberaters, dessen Klienten er in seiner Funktion als Sportvorstand gleichzeitig verpflichtet hat. Das ist keine gewöhnliche private Geschäftsbeziehung zwischen zwei Privatpersonen, sondern eine Überschneidung von Privatgeschäft und Amtsausübung an derselben Schnittstelle.

Wie du bereits sagst, kennen wir die Vertragsdetails nicht, daher ist die Annahme, dass es sich um normale Konditionen handelt, eben auch nichts weiter als eine Annahme. Deshalb verlangen Compliance-Regeln in börsennotierten Unternehmen und auch bei eingetragenen Vereinen grundsätzlich die Offenlegung solcher Näheverhältnisse, unabhängig davon, ob am Ende alles sauber war. Die Offenlegungspflicht existiert ja gerade, weil man von außen nie zweifelsfrei beurteilen kann, ob normale Konditionen vorlagen.

Die entscheidende Frage bleibt unbeantwortet, ob der Aufsichtsrat über die private Verbindung zu Bara informiert war, als er der Riera-Verpflichtung zustimmte. Wenn diese Information dem Gremium bekannt war und es trotzdem zugestimmt hat, wäre das ein anderer Fall als der, in dem das Gremium im Unklaren gelassen wurde. Genau diese Unklarheit ist der Punkt, an dem berechtigte Kritik ansetzt, nicht an einer unterstellten Böswilligkeit Krösches.

Man muss also nicht behaupten, dass hier bewusst manipuliert wurde, um trotzdem zu sagen, dass die bloße Konstellation, private Geschäfte mit dem Umfeld eines Beraters, dessen Klienten man beruflich verpflichtet, ohne nachgewiesene Offenlegung problematisch ist. Der Zweifel entsteht aus der Struktur der Beziehung selbst, nicht erst aus eine nachgewiesenem, konkreten Fehlverhalten.

Hier kann jeder seine eigenen Schlüsse ziehen. Die Reaktion des AR, ist meiner Meinung nach, ein klares Zeichen, dass hier eben nicht alles sauber war und gewisse Aspekte den handelnden Personen unbekannt waren. Wenn du zu einem anderen Schluss kommst, ist das völlig legitim.
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Frankfurter-Bob schrieb:

Dass die Riera-Verpflichtung mit Vorstand und Aufsichtsrat abgestimmt war, entlastet Krösche nicht, sondern zeigt das eigentliche Problem. Eine Abstimmung ist nur so gut wie die Informationen, auf denen sie beruht. Wenn das Gremium von der Nähe zu Bara nichts wusste, war die Entscheidung gar keine informierte Zustimmung, sondern eine auf unvollständiger Grundlage.


Woher weißt Du das? Die Geschichte kann auch sein, dass MK schlicht seinen Bekannten gefragt hat, ob die einen Trainer haben, der die Eintracht wachrütteln kann. Riera war ja nicht vertragslos, die Verpflichtung also kein "Gefallen" und der sportliche Fehlgriff somit auch nicht absehbar.
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Matzel schrieb:

Frankfurter-Bob schrieb:

Dass die Riera-Verpflichtung mit Vorstand und Aufsichtsrat abgestimmt war, entlastet Krösche nicht, sondern zeigt das eigentliche Problem. Eine Abstimmung ist nur so gut wie die Informationen, auf denen sie beruht. Wenn das Gremium von der Nähe zu Bara nichts wusste, war die Entscheidung gar keine informierte Zustimmung, sondern eine auf unvollständiger Grundlage.


Woher weißt Du das? Die Geschichte kann auch sein, dass MK schlicht seinen Bekannten gefragt hat, ob die einen Trainer haben, der die Eintracht wachrütteln kann. Riera war ja nicht vertragslos, die Verpflichtung also kein "Gefallen" und der sportliche Fehlgriff somit auch nicht absehbar.


Berechtigter Einwand. Natürlich weiß niemand von außen, in welcher genauen Reihenfolge das Gespräch gelaufen ist. Nur ändert das nichts am eigentlichen Punkt. Unabhängig davon, ob Krösche zuerst Bara angerufen hat oder ob Bara ihm Riera vorgeschlagen hat, bleibt die Tatsache bestehen, dass Krösche zu diesem Zeitpunkt private Geschäftsbeziehungen zur Familie des Beraters unterhielt, dessen Klient er dann verpflichtete. Genau diese Konstellation begründet den Interessenkonflikt, unabhängig von dem genauen Ablauf des Gesprächs.

Ein Interessenkonflikt entsteht nicht erst dann, wenn ein Spieler oder Trainer arbeitslos ist. Er entsteht dadurch, dass eine Person in einer Doppelrolle steckt. Einmal als Vereinsverantwortlicher, der objektiv die beste Lösung für den Klub suchen soll, und einmal als Privatperson mit finanziellen Verbindungen zum Umfeld genau jenes Beraters, der von der Verpflichtung wirtschaftlich profitiert. Daher kann man die Verpflichtung durchaus als "Gefallen" einstufen. Denn durch die Ablöse dürfte Bara sogar noch etwas mehr kassiert haben.
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Semper hat doch dargelegt, dass jeder der drei Spielertransfers sinnvoll und nachvollziehbar war. Ausserdem sind die, soweit bekannt,  zu sehr ordentlichen finanziellen Rahmenbedingungen erfolgt. Daraus jetzt einen Interessenkonflikt abzuleiten, nur um Kroesche ans Bein zu pissen, ist billiger Populismus.

Und der Transfer von Riera war ein Griff ins Klo, kein Zweifel. Aber er war mit dem Rest des Vorstands und dem Aufsichtsrat abgestimmt. Davon abgesehen sind die obersten Dinohasser die letzten, die den Trainerwechsel kritisieren sollten. Nach der Meinung mancher Kollegen musste ja nur Dino weg und die Eintracht würde wir ein Wirbelwind durch die Stadien fegen und alles wäre wieder gut.
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J_Boettcher schrieb:

Semper hat doch dargelegt, dass jeder der drei Spielertransfers sinnvoll und nachvollziehbar war. Ausserdem sind die, soweit bekannt,  zu sehr ordentlichen finanziellen Rahmenbedingungen erfolgt. Daraus jetzt einen Interessenkonflikt abzuleiten, nur um Kroesche ans Bein zu pissen, ist billiger Populismus.

Und der Transfer von Riera war ein Griff ins Klo, kein Zweifel. Aber er war mit dem Rest des Vorstands und dem Aufsichtsrat abgestimmt. Davon abgesehen sind die obersten Dinohasser die letzten, die den Trainerwechsel kritisieren sollten. Nach der Meinung mancher Kollegen musste ja nur Dino weg und die Eintracht würde wir ein Wirbelwind durch die Stadien fegen und alles wäre wieder gut.


Da muss ich widersprechen, und zwar an mehreren Stellen.

Dass die drei Transfers laut Semper sportlich nachvollziehbar waren und zu ordentlichen Konditionen liefen, sagt über den Interessenkonflikt exakt gar nichts aus. Der Konflikt entsteht nicht durch schlechte Ablösesummen, sondern dadurch, dass Krösche parallel private Immobiliengeschäfte mit der Ehefrau von Andy Bara gemacht hat, während er gleichzeitig dessen Klienten verpflichtete, und das dem damaligen Aufsichtsratschef nicht angezeigt hat. Ein Geschäft kann finanziell fair und trotzdem das Ergebnis einer Vermischung von privaten und beruflichen Interessen sein, das eine schließt das andere nicht aus.

Genau deshalb ist der Vorwurf "billiger Populismus" falsch adressiert. Populistisch wäre es, den Konflikt ohne Substanz zu behaupten. Hier liegt aber eine belegte, nicht offengelegte private Verbindung vor, die genau in den Zeitraum der Transfers fällt. Wer das anspricht, betreibt keine Stimmungsmache, sondern stellt eine berechtigte Frage zur Transparenz

Dass die Riera-Verpflichtung mit Vorstand und Aufsichtsrat abgestimmt war, entlastet Krösche nicht, sondern zeigt das eigentliche Problem. Eine Abstimmung ist nur so gut wie die Informationen, auf denen sie beruht. Wenn das Gremium von der Nähe zu Bara nichts wusste, war die Entscheidung gar keine informierte Zustimmung, sondern eine auf unvollständiger Grundlage. Und sportlich war das kein normaler Fehlgriff: Zwölf Spiele, vier Siege, ein Punkteschnitt von 1,33, nur ein Sieg in den letzten sechs Partien, das ist eine der schwächsten Trainerbilanzen der letzten Jahre bei der Eintracht. Selbst Krösche musste im April öffentlich einräumen, dass der Mannschaft grundsätzlich Stabilität fehlt, ein Offenbarungseid zur eigenen Kaderarbeit.
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Schmidti1982 schrieb:

Schönesge schrieb:

sgevolker schrieb:

Ich glaube nicht das diese Geschichte und die Wechselgerüchte zufällig jetzt bekannt wurden. Die Luft wird dünner für Krösche.


Die Angriffsflächen wird es schon lange geben. Jetzt ist es aber anders, wirkt fast schon orchestriert.

Das Müllblatt mit den vier Buchstaben scheint wirklich gerade eine Kampagne gegen die Eintracht zu führen. Erst die erfundenen Wechselgerüchte um Krösche, jetzt diese Nummer. Mal schauen, was sie als nächstes bringen.
Da sollte der Verein langsam aufpassen und notfalls selbst aktiv dagegen vorgehen.



Erfunden waren die Wechselgerüchte zum AC Mailand sicherlich nicht... Da war schon was dran. Aber da mache ich Markus Krösche keinen Vorwurf. Das er sich so ein Top-Angebot auch mal anhört ist doch legitim...
Sollte allerdings an den Immobilien-Deals und geheimen Machenschaften mit der Berateragentur von Bara was dran sein, wäre das für das Ansehen von MK und auch der Eintracht nicht gut.... Da sollte Krösche "reinen Tisch" machen. Für mich kam Krösche eigentlich immer als "Saubermann" daher... 😐🤷
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Adlersupporter schrieb:

Erfunden waren die Wechselgerüchte zum AC Mailand sicherlich nicht... Da war schon was dran. Aber da mache ich Markus Krösche keinen Vorwurf. Das er sich so ein Top-Angebot auch mal anhört ist doch legitim...
Sollte allerdings an den Immobilien-Deals und geheimen Machenschaften mit der Berateragentur von Bara was dran sein, wäre das für das Ansehen von MK und auch der Eintracht nicht gut.... Da sollte Krösche "reinen Tisch" machen. Für mich kam Krösche eigentlich immer als "Saubermann" daher... 😐🤷


Saubermann-Image ist ja nichts neues bei Leuten mit dem meisten Dreck am Stecken. Von daher kann man darauf nichts geben. Das ist auf jeden Fall eine Geschichte, die einen sehr sehr ekligen Beigeschmack hat.
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Tafelberg schrieb:

Toppmöller nimmt Skela mit nach Lens. Skela wird Techniktrainer

https://www.transfermarkt.de/ervin-skela/profil/trainer/80042


Krass. Ich habe immer gedacht der bleibt uns auf ewig erhalten.
Find ich sehr schade.
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Anthrax schrieb:

Tafelberg schrieb:

Toppmöller nimmt Skela mit nach Lens. Skela wird Techniktrainer

https://www.transfermarkt.de/ervin-skela/profil/trainer/80042


Krass. Ich habe immer gedacht der bleibt uns auf ewig erhalten.
Find ich sehr schade.


Ja, ich auch. Aber da kann er paar Monate die Profis trainieren. Denke das ist sportlich wie auch finanziell reizvoll.
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Nanana! Sport ist doch unpolitisch. Und alle unsere Führungspersönlichkeiten stehen doch Allzeit Gewehr bei Fuß, wenn die Bild zum Interview lädt. Ganz zu schweigen davon, dass hier gerade im Transferbereich permanent Bild, noch öfter das Springer Medium Transfermarkt.de zitiert wird, die aus dem gleichen Teich schöpfen wie die Bild.

Ganz davon abgesehen: hat hier wirklich irgendjemand ausreichend Naivität im Angebot, um einen Wechsel an die gutbezahlte Spitze des Red Bull Sportengagements bei unserem aalglattem Vorstand Sport nicht für jederzeit möglich zu halten?
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FrankenAdler schrieb:

Nanana! Sport ist doch unpolitisch. Und alle unsere Führungspersönlichkeiten stehen doch Allzeit Gewehr bei Fuß, wenn die Bild zum Interview lädt. Ganz zu schweigen davon, dass hier gerade im Transferbereich permanent Bild, noch öfter das Springer Medium Transfermarkt.de zitiert wird, die aus dem gleichen Teich schöpfen wie die Bild.

Ganz davon abgesehen: hat hier wirklich irgendjemand ausreichend Naivität im Angebot, um einen Wechsel an die gutbezahlte Spitze des Red Bull Sportengagements bei unserem aalglattem Vorstand Sport nicht für jederzeit möglich zu halten?


Dem ist nichts hinzuzufügen.