
Maabootsche
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Endgegner schrieb:Maabootsche schrieb:Endgegner schrieb:Maabootsche schrieb:MrBoccia schrieb:Maabootsche schrieb:MrBoccia schrieb:
ich finde es durchaus nicht schlecht, wenn sich die Abhängigkeit vom Buckel mal verringen würde.
Sicher.
Auf der anderen Seite habe ich aber auch Bedenken, wenn man den in der Bundesliga torgefährlichsten Spieler des Kaders ohne Not nicht aufstellt.
Naja, man wird sehen, wie das endet...
wieso ohne Not? Falls er mit dem neuen System nicht zurechtkommt, ists ja nicht ohne Not, sondern begründet.
Wenn das System dazu führen sollte, daß uns Qualität abhanden kommt, sollte man da vielleicht über ein paar Anpassungen nachdenken.
Wir sind halt finanziell kaum in der Lage, einen Spieler "Meier in systemkompatibel" zu verpflichten, viel von unserer Offensivabteilung muß im Gegensatz zu Meier ihre Klasse im Bundesligaumfeld noch beweisen.
Dazu haben wir mit Valdez und Seferovic zwei Stürmer die -ebenfalls im Gegensatz zu Meier- nicht so durch ihre Knipserqualitäten aufgefallen sind.
Das Meier Qualität hat ist außer Frage und er gehört bestimmt zu den Besten, die wir im Kader haben. Es ist ja auch nicht so das Schaaf nicht will das Meier spielt, bestimmt ist das Gegenteil der Fa..
Aber das Problem ist doch das, wenn Meier sich durch das neue System nicht in Szene setzen kann, seine Qualität auch ein Stück weit untergeht. Und dann kommen wir an den Punkt ob man sagt "Wir richten das System nach dem Trainer seinen Wünschen aus oder nach dem Spieler Meier". Nur dann hätte man einen T. Schaaf, der andere Pläne hat, nicht verpflichen müssen sondern einen Trainer, der das System spielen lassen möchte, das zu Meier passt.
Nur wenn man sich noch mehr in diese Abhängigheit von einem Spieler begibt haben wir vielleicht bald wieder den Zustand "wenn Gekas/Meier nicht trifft verliert die Eintracht".
Nun, als Trainer hat man eigentlich sein System an die Spieler anzupassen, die einem zur Verfügung stehen.
Du sagst es, an die Spieler und nicht an den Spieler! Es ist immer ein Risiko ein System auf einen Spieler anzupassen, das wissen wir nur zu gut. Meier ist bestimmt unser bester Angreifer aber auch er hat seine Leerlaufphasen, in denen man nicht merkt das er auf dem Platz ist. Da ist es gefährlich ein System auf ihn auszurichten. Er ist, wie gesagt, unser bester Angreifer aber auch kein Lewandowski.
Es sollte wohl noch taktische Möglichkeiten geben, die Torgefährlichkeit Meiers zu integrieren ohne hier Gekas-artige Strukturen einzuführen.
Ein Festhalten an starren Systemen mit wenig Berücksichtigung von individuellen Möglichkeiten einzelner Spieler halte ich zumindest für nicht allzu erfolgversprechend, die eher stockende Saisonvorbereitung zeigt ja auch, daß Meier da wohl nicht der einzige mit Problemen ist...
Stoppdenbus schrieb:
Meier war immer unser torgefährlichster Spieler, aber auch immer ein Einzelkämpfer. Kaum ein Mittelfeldspieler hat so wenige Torvorlagen wie er.
Seine Position konnte auch nie jemand definieren. Hängende Spitze? Offensivlibero?
Wirklich erstaunt bin ich da nicht, dass er jetzt Probleme hat, mit dem System klarzukommen.
Offensivlibero gefällt mir
Die Quote selbst erzielte Tore zu Vorlagen beträgt aber rund 2:1
http://www.transfermarkt.de/alexander-meier/leistungsdaten/spieler/1565
das sind jetzt gar nicht soo wenige...
Endgegner schrieb:Maabootsche schrieb:MrBoccia schrieb:Maabootsche schrieb:MrBoccia schrieb:
ich finde es durchaus nicht schlecht, wenn sich die Abhängigkeit vom Buckel mal verringen würde.
Sicher.
Auf der anderen Seite habe ich aber auch Bedenken, wenn man den in der Bundesliga torgefährlichsten Spieler des Kaders ohne Not nicht aufstellt.
Naja, man wird sehen, wie das endet...
wieso ohne Not? Falls er mit dem neuen System nicht zurechtkommt, ists ja nicht ohne Not, sondern begründet.
Wenn das System dazu führen sollte, daß uns Qualität abhanden kommt, sollte man da vielleicht über ein paar Anpassungen nachdenken.
Wir sind halt finanziell kaum in der Lage, einen Spieler "Meier in systemkompatibel" zu verpflichten, viel von unserer Offensivabteilung muß im Gegensatz zu Meier ihre Klasse im Bundesligaumfeld noch beweisen.
Dazu haben wir mit Valdez und Seferovic zwei Stürmer die -ebenfalls im Gegensatz zu Meier- nicht so durch ihre Knipserqualitäten aufgefallen sind.
Das Meier Qualität hat ist außer Frage und er gehört bestimmt zu den Besten, die wir im Kader haben. Es ist ja auch nicht so das Schaaf nicht will das Meier spielt, bestimmt ist das Gegenteil der Fa..
Aber das Problem ist doch das, wenn Meier sich durch das neue System nicht in Szene setzen kann, seine Qualität auch ein Stück weit untergeht. Und dann kommen wir an den Punkt ob man sagt "Wir richten das System nach dem Trainer seinen Wünschen aus oder nach dem Spieler Meier". Nur dann hätte man einen T. Schaaf, der andere Pläne hat, nicht verpflichen müssen sondern einen Trainer, der das System spielen lassen möchte, das zu Meier passt.
Nur wenn man sich noch mehr in diese Abhängigheit von einem Spieler begibt haben wir vielleicht bald wieder den Zustand "wenn Gekas/Meier nicht trifft verliert die Eintracht".
Nun, als Trainer hat man eigentlich sein System an die Spieler anzupassen, die einem zur Verfügung stehen.
MrBoccia schrieb:Maabootsche schrieb:MrBoccia schrieb:
ich finde es durchaus nicht schlecht, wenn sich die Abhängigkeit vom Buckel mal verringen würde.
Sicher.
Auf der anderen Seite habe ich aber auch Bedenken, wenn man den in der Bundesliga torgefährlichsten Spieler des Kaders ohne Not nicht aufstellt.
Naja, man wird sehen, wie das endet...
wieso ohne Not? Falls er mit dem neuen System nicht zurechtkommt, ists ja nicht ohne Not, sondern begründet.
Wenn das System dazu führen sollte, daß uns Qualität abhanden kommt, sollte man da vielleicht über ein paar Anpassungen nachdenken.
Wir sind halt finanziell kaum in der Lage, einen Spieler "Meier in systemkompatibel" zu verpflichten, viel von unserer Offensivabteilung muß im Gegensatz zu Meier ihre Klasse im Bundesligaumfeld noch beweisen.
Dazu haben wir mit Valdez und Seferovic zwei Stürmer die -ebenfalls im Gegensatz zu Meier- nicht so durch ihre Knipserqualitäten aufgefallen sind.
MrBoccia schrieb:
ich finde es durchaus nicht schlecht, wenn sich die Abhängigkeit vom Buckel mal verringen würde.
Sicher.
Auf der anderen Seite habe ich aber auch Bedenken, wenn man den in der Bundesliga torgefährlichsten Spieler des Kaders ohne Not nicht aufstellt.
Naja, man wird sehen, wie das endet...
Da ich gestern mal wieder Grosse Pointe Blank gesehen habe, mal ein Klassiker:
Violent Femmes -Blister in the sun
Violent Femmes -Blister in the sun
Ein Interview mit dem Stern aus´m letzten Jahr:
http://www.stern.de/sport/fussball/zum-tode-von-wolf-dieter-ahlenfelder-diese-saumaessigen-kameras-gehen-mir-so-auf-die-kirsche-2129160.html
Gute Reise!
http://www.stern.de/sport/fussball/zum-tode-von-wolf-dieter-ahlenfelder-diese-saumaessigen-kameras-gehen-mir-so-auf-die-kirsche-2129160.html
Gute Reise!
Tja, ich kamn ja so rund Mitte/Ende 80er dazu, da war dann von verpaßtem Abstieg bis zur verpaßten Meisterschaft gleich auch alles dabei...
Für die Zukunft sehe ich uns als Bundesligisten, hoffentlich immer mal wieder mit Europa und hoffentlich ohne weiteren Abstieg, für höheres dürfte der Zug auf lange Sicht abgefahren sein.
Weiter habe ich noch die Hoffnung, daß sich auch in der Liga das Financial Fairplay durchsetzt, sonst könnten wir uns auch von der 1. Liga bald verabschieden.
Für die Zukunft sehe ich uns als Bundesligisten, hoffentlich immer mal wieder mit Europa und hoffentlich ohne weiteren Abstieg, für höheres dürfte der Zug auf lange Sicht abgefahren sein.
Weiter habe ich noch die Hoffnung, daß sich auch in der Liga das Financial Fairplay durchsetzt, sonst könnten wir uns auch von der 1. Liga bald verabschieden.
Exil-Adler-NRW schrieb:
Wobei man bei Jay Jay halt auch sehen muss, dass die Abstiegssaison die einzige war, in der er wirklich Stammspieler war. Von daher frage ich mich auch, auch wenn ich die damalige Zeit meist von Ran kannte. Wenn er unser bester Spieler war, warum hat er nicht immer gespielt?
Von dem was ich insgesamt von ihm gesehen habe, war er für mich eher immer eine Attraktion als ein wirklich starker Spieler. Da glaube ich, dass zum Beispiel Bernd Schneider insgesamt der deutlich bessere Spieler war.
Eben.
Ich halte JayJay auch für einen Spieler für Kabinettstückchen und für die Gallerie. Für die ihm damals zugedachte Rolle war er sicher nicht der richtige, da konnte er aber auch nicht viel für. Irgendwie so eine Art Caio...
tobago schrieb:
...
Wenn der Aufsichtsratsvorsitzende öffentlich den Sportdirektor kritisiert dann ist das per se schon einmal ziemlich bitter. Dass der Vorgesetzte des Sportdirektors dazu gar nichts sagt ist die Steigerung von bitter, denn er ist von der Kritik selbst betroffen wenn sein Mitarbeiter gemeint war und sein Schweigen zu Sache gibt Raum für öffentliche Spekulationen in alle Richtungen.
...
Ich halte das Ganze eher für einen Sturm im Wasserglas.
In den letzten Jahren -sowohl unter HB allein wie auch nach der Verpflichtung Hübners- haben wir sehr sehr häufig erst spät eingekauft und nicht gerade die schlechtesten Leute. Unter Veh hatten wir bspw. in der Vorbereitung zur EL-Quali-Saison zeitweise keine Manndecker, wenn ich mich recht entsinne.
Aus irgendeinem Grund fiel das Gemaule darüber in Presse und Umfeld diesen Sommer etwas lauter aus und deswegen hat man dann auch dazu dem Bender mal das Mikro unter die Nase gehalten - saure Gurken Zeit eben.
friseurin schrieb:
So wie ich das seh, muss wahrscheinlich nur eine Landesstraße definitiv ausgebaut werden, beim Rest muss man gucken.
Dafür ist das Land zuständig und dazu muss man halt ein paar Politiker finden, die die Gegend, in der das Stadion gebaut würde, gut finden bzw. da herkommen und mit Frankfuter Politikern nicht zu sehr befreundet sind.
Solange man im Rhein-Main-Gebiet bleiben will, wird man sie nicht los, die Frankfurter, und das geht so:
Frankfurt ist Mitglied im Planungsverband Ballungsraum Frankfurt/Rhein-Main, der hier auch für die Flächennutzungsplanung zuständig ist.
Der entsprechende Flächennutzungsplan müßte dabei für die Stelle, wohin man das Stadion bauen will, auch ein Stadion vorsehen.
Ich habe jetzt nicht die Satzung des Verbands gelesen, schätze aber, daß es hier durchaus Möglichkeiten für Frankfurt gäbe, ein solches Projekt zu erschweren...
Rummenigge fordert Financial Fairplay auch für die Bundesliga-Lizensierung, um gegen die Red Bull Unterstützung für Leipzig vorzugehen:
http://www.zeit.de/sport/2014-08/rummenigge-fc-bayern-muenchen-rb-leipzig-lizenzierung
Sicher aus den falschen Gründen, aber ich könnte damit gut leben...
http://www.zeit.de/sport/2014-08/rummenigge-fc-bayern-muenchen-rb-leipzig-lizenzierung
Sicher aus den falschen Gründen, aber ich könnte damit gut leben...
zwerg_nase schrieb:Maabootsche schrieb:reggaetyp schrieb:
Sympathisches Magazin, das da verlinkt wurde.
Ich hatte das heute im BildBlog gefunden, kenne das Magazin auch nicht näher...
war wohl ironisch gemeint...
...habe ich mir schon gedacht
reggaetyp schrieb:
Sympathisches Magazin, das da verlinkt wurde.
Ich hatte das heute im BildBlog gefunden, kenne das Magazin auch nicht näher...
"Othello, der Afroitaliener von Venedig"
-mal ein schöner Aufsatz über politische Korrektheit und "Gutmenschen":
http://www.novo-argumente.com/magazin.php/novo_notizen/artikel/politische_korrektheit_wider_den_aufstand_der_gutmenschen
-mal ein schöner Aufsatz über politische Korrektheit und "Gutmenschen":
http://www.novo-argumente.com/magazin.php/novo_notizen/artikel/politische_korrektheit_wider_den_aufstand_der_gutmenschen
philadlerist schrieb:JJ_79 schrieb:philadlerist schrieb:JJ_79 schrieb:philadlerist schrieb:JJ_79 schrieb:ScHrAnZDiNgEnS schrieb:JJ_79 schrieb:philadlerist schrieb:JJ_79 schrieb:Exil-Adler-NRW schrieb:
Städte greifen halt eher unter die Arme, wenn der Verein am ***** ist. In Köln wären wohl die Lichter ausgegangen, wenn die Stadt beim Stadion nicht entgegengekommen wären. Die Kölner haben dafür glaube ich schon sehr viel an künftigen Einnahmen in Aussicht gestellt und werden, sollten bessere Zeiten kommen, wahrscheinlich auch weniger davon haben, als normal.
Aktuell haben wir halt für die Stadt wenig Drohkulisse um ein Entgegenkommen zu erwirken. Da könnte nur die Drohung mit einem eigenen Stadionbau in Frage kommen. Vielleicht baut man ja auch dafür etwas Eigenkapital auf, denn wie jeder Häuslebauer weiß, bekommt man ne bessere Finanzierung, je mehr Eigenkapital man hat.
Der FC hat aber in Köln einen ganz anderen Stellenwert als die Eintracht in Frankfurt. Es nervt mittlerweile darüber zu "diskutieren", man dreht sich im Kreis. Wie wurde es so schön vor ein paar Tagen gesagt: "Wir brauchen keine Versuche sondern Ergebnisse"!
Wir können jetzt aber auch nicht so tun, als hätten uns Stadt und Land in den dunkelsten Stunden nicht beigestanden. Sie haben nur das beste aus der Situation für sich rausgeholt: den Werbefaktor Eintracht für die Region erhalten, und dem Verein die 100%ige Refinanzierung des WM Stadions aufgedrückt.
Das war schon schlau.
Die Frage ist halt nur, um es nicht noch einen Tacken schlauer ginge. Ob man der Eintracht mehr Bewegungsspielraum lässt, damit sie öfter EL spielen kann. Denn fast noch mehr als die tollen Auftritte der Mannschaft haben die Frankfurter Gruppenreisen nach Bordeaux und Porto ein positives Bild der Mainmetropole in internationalen Medien gezeichnet.
Darüber müssen sich jetzt die Stadtkrämer mal Gedanken machen. Nützt es der Stadt mittelfristig nicht deutlich mehr, wenn sie der Eintracht jetzt die Möglichkeiten freischaufeln, sich gegen die direkte Konkurrenz um die Plätze 5 - 15 besser in Stellung zu bringen, bevor Rat Pull Leipzsch, Mercedes Stuttgart, Kühne Hamburg und Audi Ingolstadt den Wettbewerb weiter verschärfen.
Mit einer Eintracht in der zweiten Liga ist der Stadt auch nicht geholfen, weder stadtmarketingtechnisch noch stadionauslastungsmäßig
Klar wars schlau von der Stadt, das bezweifelt auch keiner und für die Stadt geht es auch nicht schlauer, da man eine super Einnahmequelle hat. Mittelfristig ist es halt die Frage, ob sich die Eintracht in der 1. BL halten kann, es würde ja reichen wenn Sie nicht absteigt. In Köln ist es da anders gestaffelt, ich hab lange genug in Köln gelebt, da sieht das ganz anders aus.
Es war vor allem dumm beim Stadionumbau nicht mitmachen zu wollen...
Waren wir damals dazu überhaupt in der Lage?!
1) wir waren zu sehr mit uns selbst beschäftigt, sowohl sportlich als auch personell in der Führung. (Anlass für allzu große Eitelkeit gabs es zu der Zeit eher nicht, oder?)
2) finanziell waren wir nicht wirklich in der Lage, mittelfristige Aussagen zu treffen mit denen man in Verhandlungen für eine WM-Arena hätte gehen können.
3) der Stadt ging es hauptsächlich erst einmal darum bei der WM 2006 als Spielort dabei zu sein.
4) Außerdem profilieren sich Stadtoberhäupter und verantwortliche Beamte viel zu gern mit solchen Prestigebauten, um die Ehre und den Ruhm zu teilen. Darum wurde das Stadion auch mit zuwenig Fußball- und Veranstaltungssachverstand gebaut (zwei Beispiele: die vermietbaren Eventflächen im Stadion sind Murks - und natürlich: omg, dieses Dach!)
Aber jetzt ginge es mMn schon schlauer, auch aus Sicht der Stadt. Aber man muss das auch wollen.
Keine Ahnung ob es irgendwo genaue Untersuchungen gibt, wie groß der Werbewert eines Bundesligisten im Vergleich 2.Liga und zu EL oder CL ist. Vielleicht kann man das ja mal beziffern.
Wieviel direkte und indirekte Steuereinnahmen hat die Stadt durch die Eintracht? Welche Kosten stehen dagegen? Und was bringt die Eintracht der Stadt als Aushängeschild?
Wer Statistiken hat, her damit. Danke
So hab ich das auch in Erinnerung. Aus Sicht der Stadt, bin ich mir nicht sicher, ob es jetzt noch nen besseren Deal gibt.
ich hab jetzt mal gegoogelt und gelesen
etwas, dass alle Buligisten vergleicht, scheint es nicht zu geben
aber hier mal eine Studie zum Thema Bayer04
Wenn man mal die positiven Effekte und die verschiedenen Einnahmen der Stadt Leverkusen auf Frankfurter Verhältnisse grob hochrechnet, dann dürfte der positive Saldo den Eintracht düs die Stadt Frankfurt irgendwo zwischen 6 und 7 Mio liegen (ohne Stadionmiete) Den unbezahlten Werbewert veranschlagen die Forscher beim Beispiel Bayer/Leverkusen mit 2,5 Mio (2,2 Inland, 0,3 Ausland), d.h die Stadt müsse 85 Werbespots bei CL-Spielen schalten um auf denselben Effekt zu kommen.
http://www.ebs.edu/fileadmin/redakteur/funkt.dept.sol/ISBS/ISBS_Issue_5_Die_Stadt_und_ihr_Profifussball.pdf
Fazit: es ist für eine Stadt ein großer Vorteil, im Finanziellen konkret messbar und im Image vor allem für die Bürger der Stadt sehr positiv (trotz Polizeieinsätzen, gelegentlichen Fanrandalen und Schäden durch Vandalismus etc)
Im Falle der Eintracht könnte die Stadt sicher noch mehr profitieren, wenn die Eintracht öfter EL oder gar CL spielen würde.
Ob es zu Zahlen auch zur Eintracht gibt, irgendwo in den Schubladen von HB und Bürgermeisteramt?
Aber die Garantie bekommt die Stadt ja nicht, von daher wird schön weiter gemelkt.
Naja, eine Garantie bekommt die Stadt von andern Unternehmen in der Stadt ja auch nicht, aber das ist was wohl in der Stadt als direkter finanzieller Effekt ankommt zB aus Gewerbesteuer- und anteilig MwSt-Einnahmen an so Sachen wie Verzehr in Frankfurter Gaststätten (ohne Stadion Catering), Taxifahrten, Übernachtungen etc hat.
es gab übrigens mal einen erhellenden Hintergrundbericht im fan geht vor, auf dem mich meine Freundin B. nochmal aufmerksam gemacht hat. Ist ein paar Jahre alt aber erklärt nochmal wie es damals zu den Verträgen gekommen ist und warum die so gemacht sind, wie sie sind. Und wo die Eintracht ihre Vorteile sah oder sieht. Man glaubt nämlich im Abstiegsfall im Zweifel besser dazustehen, als mit einem eigen finanzierten Stadion
http://fan-geht-vor.de/pages/posts/philipp-reschke-eintracht-justitiar-gerechtigkeit-wird-anders-empfunden866.php
Was aber nichts an meiner Meinung ändert, dass sich auch die Stadt aufgrund der Wettbewerbsverschiebungen in den nächsten Jahren Gedanken machen sollte, ob sie der Eintracht nicht mit Erleichterungen durch Nachverhandlung unter die Arme greift
Sehr schönes Interview, kannte ich auch noch nicht - danke dafür
Stoppdenbus schrieb:Chaboah schrieb:Stoppdenbus schrieb:Chaos-Adler schrieb:concordia-eagle schrieb:WuerzburgerAdler schrieb:Stoppdenbus schrieb:WuerzburgerAdler schrieb:
Heinz, das ist aber auch keine richtige Antwort auf Chaboahs durchaus zutreffenden Beitrag. Hier geht es doch nicht darum, sattsam bekannte Positionen zu beziehen, sondern darum, Alternativen aufzuzeigen.
Würzburger, nicht jeder, dem das Essen nicht schmeckt, muss die nötigen Gewürze benennen können.
Es ist die Aufgabe unseres Vorstandes, hier Lösungen zu finden. Um den so hoch geschätzten Herrn Dr. Bender zu zitieren, geht es nicht um das Bemühen, sondern um die Ergebnisse.
Und die fallen gegenüber einigen Konkurrenten inzwischen deutlich ab, da hilft es auch nicht, Schreckensbilder vergangener Zeiten zu bemühen.
Nicht wir hier als Fans müssen Lösungen aufzeigen, sondern die hochbezahlten Experten an ihren Schreibtischen, wie auch immer sich die Fakten an diesen gerade darstellen.
Akzeptiert. Dann können wir die Diskussion aber auch beenden. Die Claims sind ja klar abgesteckt. Den Rest müssen die Verantwortlichen machen.
Ich bin da anderer Meinung. Du weißt sicher auch, wie sehr inzwischen öffentliche Diskussionen in die Entscheidungsphasen einfließen. Mitunter bis ins kleinste Detail. Das ist heute anders als früher, als die öffentliche Meinunbg lediglich durch die Zeitungen repräsentiert wurde.
Richtig.
Dann wollen wir doch als erstes mal klarstellen, dass die AG zwar eine Meinung zu Investoren haben kann aber null Prozent Entscheidungsbefugnis.
Ich kann allerdings versichern, dass ich als Vorstand längst eine Machbarkeitsstudie für ein eigenes Stadion in Auftrag gegeben hätte und mit den Umfeldgemeinden in konkreten Gesprächen wäre.
Selbst wenn der Mietvertrag 2020 ausläuft, gehen wir anderenfalls doch schon wieder waffenlos in die neuen Verhandlungen. Ich meine 6 Jahre für ein Stadion ist wirklich nicht viel. Und was passiert? Nix.
Unter den Umständen würde ich als Stadt auch nur lachen. Wenn aber der Stadt droht, dass sie dann eine Investitionsruine im Stadtwald stehen haben und Steuern der Eintracht nebst Umfeld wegen des Umzugs in eine Nachbargemeinde wegfallen, dürfte Bewegung in die Sache kommen.
Aber nur dann wenn man tatsächlich ein Grundstück in der Hinterhand hätte und man keinen cent von der Stadt braucht um ein neues Stadion aus dem Boden zu stampfen.
Ich kenn mich zwar nicht aus, aber ich kann mir vorstellen das ein neues Stadion nicht nur eine teuere Angelegenheit ist sonsern auch eine die mit vielen Widerständen zu kämpfen hätte bis sowas überhaupt realisiert werden könnte.
Das ist doch gar nicht der Punkt. Ziel ist ja nicht wirklich ein eigenes Stadion, wir würden ja viel lieber im Stadtwald weiterspielen. Aber man könnte wenigstens so weit planen, dass den Stadtoberen doch so allmälich der Allerwerteste auf Grundeis geht, auf ihrer Bauruine sitzen zu bleiben. Mal sehen, wer zuerst die Nerven verliert. Und im Ernstfall findet sich schon eine grüne Wiese, wo man noch bauen kann.
Die Aussicht auf Steuereinnahmen hat bisher noch immer gut funktioniert und die jeweiligen Stadtväter aufgeweckt.
Das ist ja eine Suoer Idee.
Darauf ist bestimmt noch niemand gekommen, Klasse.
Das lässt sich bestimmt ziemlich schnell und einfach realisieren. Baugrund und Infrastruktur ist ja im Rhein-Main Gebiet reichlich vorhanden und bestimmt günstig zu bekommen.
Ist das eine deiner Visionen?
Stell dir vor, da sind schon ganz andere drauf gekommen, sogar bei Eintracht Frankfurt. Es ist gar nicht meine Vision.
Aber das hast du sicherlich verpasst. Kann ja mal passieren.
Ich mochte das eigene Stadion als Drohkulisse eigentlich schon immer sehr gerne. Ist halt ein komplexes Thema, man braucht wohl mehr eine willige Gemeinde, da muß schließlich Baurecht hin bis zum Flächennutzungsplan (hierzu allein kann man sich mal das hier anschauen:
http://de.wikipedia.org/wiki/Planungsverband_Ballungsraum_Frankfurt/Rhein-Main )
geschaffen werden, und ein geeignetes Grundstück mit geeigneter Infrastruktur.
Wenn ich mich recht entsinne, hat Fischer das mal angesprochen, vor rd 2 Jahren.
Hat man danach eigentlich wieder irgendwas von diesen Plänen gehört?
jona_m schrieb:CellerAdlerjetztinBerlin schrieb:
Ich bin zur Zeit total von Falling Skies gefesselt, obwohl ich so gar kein Sci-Fi Fan bin.
Hat mir mein Sitznachbar neulich im Flugzeug auch empfohlen, im Freundeskreis kam die aber nicht so gut an.
Hat mir auch nicht so gefallen, da war mir etwas zu viel amerikanischer Heimatfilm mit drin...
philadlerist schrieb:
...Grobe Wiedergabe einer etwa zehn Jahre alten Studie der Bertelsmann Stiftung:
Aktiengesellschaften mit charismatischen, optimistisch auftretenden Vorständen werden bis 15% über Wert geratet, solche mit eher provinziellem und zurückhaltenden Auftreten bis zu 15% unter Wert gedrückt. Was also den Unternehmenswert der AG angeht, dürfte auch bei der Eintracht, was ihre Wahrnehmung durch Investoren angeht, doch deutlich Luft nach oben sein.
...
Da wäre ich mir gar nicht so sicher, ich würde mal tippen, daß HB außerhalb unserer kleinen Blase deutschlandweit wesentlich mehr geschätzt wird als bei uns.
Gerade wenn man mit Fans anderer Vereine redet oder auch bei den Trainer-Verpflichtungen Schaaf und Veh herrscht hier doch eher ein sehr positives Bild unseres VV.
Ansonsten finde ich mich in deinem Beitrag durchaus wieder...
Wenn sich die Ereignisse nach deinen Trainereinschätzungen auf die gleiche Art und Weise wiederholen, werden wir die Saison 2., in der folgenden noch EL-Teilnehmer und steigen in der dritten Saison nicht ab.
Könnte ich mit leben...