Mike 56
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Knueller schrieb:Matzel schrieb:DoctorJ83 schrieb:Knueller schrieb:
Das hat ja genau 1 Nacht geklappt, nicht über Toppmöller zu diskutieren.
Es nervt!!!!!
Und es gibt ne Menge Leute, denen die Rechthaberei nicht wichtig ist, also diskutiert das anderswo!
Darf man über Spielsysteme diskutieren? Über Ballbesitz vs. Umschalten?
Bestimmt, aber vielleicht trotzdem in einem anderen Thread als dem für die Nachbetrachtung des Mainz-Spiels.
Und vielleicht als Vergleich von Spielsystemen, Spielertypen oder taktischen Ideen und nicht als Debatte über Trainerpersonen oder -persönlichkeiten.
Beim Funkel war das aber ähnlich. Das ging noch Jahre so. Funkel hätte…, mit Funkel wären wir jetzt…, So mancher denkt ja immer noch, mit Funkel hätten wir… u. dergl. m.
Da saß der Stachel bei einigen sehr tief, aber da haben sich die eigenen Leute im 38er ja auch untereinander verdroschen am Ende, als es um die Frage der (Nicht)Einwechslung von Caio ging. Das werd ich auch nicht mehr vergessen.
Vielleicht sollte man nach jedem Spiel zwei Threads aufmachen. Einmal geht es um das Spiel und einmal was DT zu dem Spiel gesagt oder gemacht hätte
DoctorJ83 schrieb:Tafelberg schrieb:
und warum DT derart in den Köpfen vorhanden ist, bleibt zumindest für mich völlig rätselhaft und wäre für jeden Psychologen ein spannendes Thema
Weil sehr viele verwechseln, daß der "schreckliche" Fußball der letzten 3 Jahre (partiell zumindest) das Resultat einer Vision von Krösche war, der meinte "die Top 5 wollen schon alle überwiegend den Ball haben". Alle denken, das war Dinos Stil. Hätte m.E. bei der Vorgabe der sportlichen Leitung bei vielen anderen Trainern genauso ausgesehen.
Dann frag ich mich allerdings, was da grad in Lens passiert. Da scheint Toppmöller in rasender Geschwindigkeit die Fans zu verlieren mit genau dem gleichen Gegurke und Antifußball.
Haben die nen Beratervertrag mit Krösche oder woran liegt das?
Mein Schwager aus Belgien war jetzt ein paar Wochen in Frankreich bei der Familie seiner Frau und hat das Elend verfolgt. Dort ist man entsetzt über den extremen Verfall der Spielkultur.
FrankenAdler schrieb:DoctorJ83 schrieb:Tafelberg schrieb:
und warum DT derart in den Köpfen vorhanden ist, bleibt zumindest für mich völlig rätselhaft und wäre für jeden Psychologen ein spannendes Thema
Weil sehr viele verwechseln, daß der "schreckliche" Fußball der letzten 3 Jahre (partiell zumindest) das Resultat einer Vision von Krösche war, der meinte "die Top 5 wollen schon alle überwiegend den Ball haben". Alle denken, das war Dinos Stil. Hätte m.E. bei der Vorgabe der sportlichen Leitung bei vielen anderen Trainern genauso ausgesehen.
Dann frag ich mich allerdings, was da grad in Lens passiert. Da scheint Toppmöller in rasender Geschwindigkeit die Fans zu verlieren mit genau dem gleichen Gegurke und Antifußball.
Haben die nen Beratervertrag mit Krösche oder woran liegt das?
Mein Schwager aus Belgien war jetzt ein paar Wochen in Frankreich bei der Familie seiner Frau und hat das Elend verfolgt. Dort ist man entsetzt über den extremen Verfall der Spielkultur.
Wann haben die denn gegen Mainz gewonnen? Hat Mainz gestern schon wieder gespielt? Hier soll es aber um das Spiel der Eintracht gegen Mainz gehen
Mike 56 schrieb:FrankenAdler schrieb:DoctorJ83 schrieb:Tafelberg schrieb:
und warum DT derart in den Köpfen vorhanden ist, bleibt zumindest für mich völlig rätselhaft und wäre für jeden Psychologen ein spannendes Thema
Weil sehr viele verwechseln, daß der "schreckliche" Fußball der letzten 3 Jahre (partiell zumindest) das Resultat einer Vision von Krösche war, der meinte "die Top 5 wollen schon alle überwiegend den Ball haben". Alle denken, das war Dinos Stil. Hätte m.E. bei der Vorgabe der sportlichen Leitung bei vielen anderen Trainern genauso ausgesehen.
Dann frag ich mich allerdings, was da grad in Lens passiert. Da scheint Toppmöller in rasender Geschwindigkeit die Fans zu verlieren mit genau dem gleichen Gegurke und Antifußball.
Haben die nen Beratervertrag mit Krösche oder woran liegt das?
Mein Schwager aus Belgien war jetzt ein paar Wochen in Frankreich bei der Familie seiner Frau und hat das Elend verfolgt. Dort ist man entsetzt über den extremen Verfall der Spielkultur.
Wann haben die denn gegen Mainz gewonnen? Hat Mainz gestern schon wieder gespielt? Hier soll es aber um das Spiel der Eintracht gegen Mainz gehen
Ach was?
Und des Tagelbergs Frage, die dem Erklärungsansatz vorher ging, die hast du gelesen?
Wenn man aktuelle Spiele anschaut, dann findet man eben Bezüge zum jahrelangen Trainer, seiner "Taktik", seiner Art Fußball spielen zu lassen und den daraus resultierenden Schwierigkeiten, die das für den neuen Trainer mitbringt.
Ein weiteres permanent mitschwingendes Thema, ist auch Krösches Transferpolitik und seine Vorgaben an die Trainer der Aktiengesellschaft.
All das kann man im Lichte des jüngsten Spiels ebenso diskutieren, wie die entsprechenden Fortentwicklungen nach drei Jahren emotionslosem Katastrophengekicke.
Falls dir das zu komplex ist, ja, dann kann ich dir auch nicht helfen!
(Dieser Beitrag wurde ohne Nutzung von KI erstellt)
Sorry, aber der zitierte Absatz von dir beschreibt ja ausdrücklich ein "Gefühl", dass sich leider nicht bewahrheitete.
Ich zitiere mich mal auf anderer Plattform aus dem Februar 2025:
Das war meine Meinung, das ist weiterhin meine Meinung und wird es auch vermutlich immer sein. Und natürlich freue ich mich über unseren Sieg, dazu darf man aber auch gerne mal darauf hinweisen, warum es mich heute extrem freut und warum ich letzte Woche und auch gegen Union durchaus gnädig war. Die Probleme die Hütter hat, neben dem durchaus diskussionswürdigen Kader auf einigen Positionen, ist eben auch die Konstitution der Truppe und da muss er halt viel reparieren, was seine Vorgänger kaputtgemacht oder versäumt haben.
Ich zitiere mich mal auf anderer Plattform aus dem Februar 2025:
Ich habe lange an mich gehalten. Aber wer es immer noch nicht sieht, wie diese Mannschaft taktisch, mental, physisch (vor allem konditionell) abbaut, wird es nie sehen. Selbst wenn diese Saison glücklich endet, dieser Trainer tut diesem Club, diesem Team vieles, aber nicht gut!
Toppmöller raus!
Das war meine Meinung, das ist weiterhin meine Meinung und wird es auch vermutlich immer sein. Und natürlich freue ich mich über unseren Sieg, dazu darf man aber auch gerne mal darauf hinweisen, warum es mich heute extrem freut und warum ich letzte Woche und auch gegen Union durchaus gnädig war. Die Probleme die Hütter hat, neben dem durchaus diskussionswürdigen Kader auf einigen Positionen, ist eben auch die Konstitution der Truppe und da muss er halt viel reparieren, was seine Vorgänger kaputtgemacht oder versäumt haben.
Die Umstellungen von AH waren folgerichtig. Das sie so gut funktionieren konnte man nur hoffen. Die Dreierkette sollte man erst mal so lassen und ist besonders den AV gut bekommen. Außerdem würde ich sagen, was letztlich fast am meisten überrascht hat das da eine doppel 6 am entstehen ist die gut funktioniert, Die Offensive war auch in den letzten Spielen gut und mit Götze konnte man gut nachlegen und so verdient gewinnen. Ob das stabil ist wird man sehen könnte aber sein wenn man einen Torwart hat der gut hält.
Eintrachtix schrieb:
Es wird ja gemunkelt, dass AH auf Dreierkette umstellt, also z.B. mit Koch, Maluze und Brassier.
Dann vier Mittelfeldspieler, Uzun hinter den Spitzen.
Also ein 3-4-1- 2 System.
Die Null muss mal stehen.
Könnte so aussehen
Atubolu
Maluze - Koch - Brassier
Baum - Onyedika - Hojlund - Kosugi
Uzun
Burkardt - Ebnoutalib
Ich fände diese Formation auch passender für unser Personal.
Wenn Collins wieder fit ist, ersetzt er Maluze.
Schmidti1982 schrieb:Eintrachtix schrieb:
Es wird ja gemunkelt, dass AH auf Dreierkette umstellt, also z.B. mit Koch, Maluze und Brassier.
Dann vier Mittelfeldspieler, Uzun hinter den Spitzen.
Also ein 3-4-1- 2 System.
Die Null muss mal stehen.
Könnte so aussehen
Atubolu
Maluze - Koch - Brassier
Baum - Onyedika - Hojlund - Kosugi
Uzun
Burkardt - Ebnoutalib
Ich fände diese Formation auch passender für unser Personal.
Wenn Collins wieder fit ist, ersetzt er Maluze.
Um Gottes willen nein. Collins und Koch in der IV
Nur würde ich Baum mal eine Pause gönnen und Doan dort aufstellen.
Schauen mer mal…
Schauen mer mal…
Mike 56 schrieb:Schmidti1982 schrieb:Eintrachtix schrieb:
Es wird ja gemunkelt, dass AH auf Dreierkette umstellt, also z.B. mit Koch, Maluze und Brassier.
Dann vier Mittelfeldspieler, Uzun hinter den Spitzen.
Also ein 3-4-1- 2 System.
Die Null muss mal stehen.
Könnte so aussehen
Atubolu
Maluze - Koch - Brassier
Baum - Onyedika - Hojlund - Kosugi
Uzun
Burkardt - Ebnoutalib
Ich fände diese Formation auch passender für unser Personal.
Wenn Collins wieder fit ist, ersetzt er Maluze.
Um Gottes willen nein. Collins und Koch in der IV
Mit Koch am ZIV und Collins als RIV sind wir in die CL eingezogen. Dort kommen auch ihre Stärken am besten und ihre Schwächen am wenigsten zur Geltung.
Mike 56 schrieb:
Wir sind wohl noch nie so als Außenseiter nach Mainz gefahren. Ich denke sogar zu recht. Die haben eine eingespielte Truppe zusammen. Wunder gibt es aber immer wieder und darauf hoffe ich.
Sehe ich genauso. Aber das wir diesmal krasser Aussenseiter sind, gibt mir den Punkt Resthoffnung auf das Wunder, weil sowas können wir. Und meistens sind die Spiele gegen Mainz spektakulär.
Vermutlich gibt es dann ein 2-2, 3-3 oder 4-4.
Letztes Jahr war hier was los, als Amenda AV spielte (wenn auch nur ein verkappter)
Ich glaube die Attribute eines AV sind nicht das gute Kopfballspiel sondern eher die Beweglichkeit und Schnelligkeit gg die Offensiven Aussenspieler.
Ein Amenda (oder andere lange Lulatsche) ist dann doch eher wie ein Truck und für alles andere als Verteidigen sichtlich ungeeignet gewesen.
Ich glaube die Attribute eines AV sind nicht das gute Kopfballspiel sondern eher die Beweglichkeit und Schnelligkeit gg die Offensiven Aussenspieler.
Ein Amenda (oder andere lange Lulatsche) ist dann doch eher wie ein Truck und für alles andere als Verteidigen sichtlich ungeeignet gewesen.
franchise schrieb:
Letztes Jahr war hier was los, als Amenda AV spielte (wenn auch nur ein verkappter)
Ich glaube die Attribute eines AV sind nicht das gute Kopfballspiel sondern eher die Beweglichkeit und Schnelligkeit gg die Offensiven Aussenspieler.
Ein Amenda (oder andere lange Lulatsche) ist dann doch eher wie ein Truck und für alles andere als Verteidigen sichtlich ungeeignet gewesen.
Dem stimme ich ausdrücklich zu, aber dann muss man sich fragen ob das Einrücken des ballfernen AV noch richtig ist oder es einer anderen Lösung bedarf. Ich habe da die Dreierkette vorgeschlagen
Ich verstehe deinen Gedanken schon. Nur ist mir die Rechnung „vier Trainer, ähnliche Probleme, also funktioniert dieser Ansatz grundsätzlich nicht“ zu glatt.
Toppmöller, Schmitt, Riera und jetzt Hütter hatten zwar alle Phasen mit hoher letzter Linie und frühem Pressing, aber taktisch waren das teilweise völlig andere Gebilde. Andere Pressingtrigger, andere Staffelungen hinter dem Ball, andere Aufgaben für die Außenverteidiger und auch eine andere Restfeldkontrolle. Für die Spieler sind das keine kosmetischen Unterschiede.
Bei Koch gehe ich deshalb auch nur teilweise mit. Natürlich fehlt ihm auf offenem Feld die Endgeschwindigkeit. Aber wenn ich ihn regelmäßig in 30-Meter-Rückwärtsduelle schicke, habe ich als Trainer vorher schon ein Problem produziert. Ein Innenverteidiger wie Koch muss möglichst viel nach vorne verteidigen können und nicht ständig mit Blick zum eigenen Tor sprinten.
Dafür brauche ich vorne vernünftigen Balldruck. Der Gegner darf den Tiefenball nicht in aller Ruhe vorbereiten können. Gleichzeitig müssen Sechser und ballferner Außenverteidiger so stehen, dass nach dem ersten überspielten Zugriff nicht sofort die komplette Tiefe offen ist.
Wenn vorne einer presst, der Achter nicht nachschiebt, der Sechser zu spät in den Raum kommt und die Viererkette trotzdem hoch bleibt, ist deine vertikale Kompaktheit weg. Dann entsteht zwischen Mittelfeld und letzter Linie ein riesiger Zwischenraum und hinten beginnt die Feuerwehrarbeit.
Da kannst du Koch natürlich irgendwann vorwerfen, dass er das Laufduell verliert. Ich würde mir vorher aber die fünf Sekunden anschauen, die zu diesem Laufduell geführt haben.
Bei Baum und Kosugi würde ich auch nicht automatisch sagen, dass ein hohes Verteidigen für junge Außenverteidiger zu anspruchsvoll ist. Sauber organisiert kann es ihnen sogar helfen. Wenn der Gegner unter Druck aufnimmt und sie ballnah aggressiv nach vorne verteidigen können, müssen sie deutlich weniger lange Defensivwege zurücklegen.
Schwierig wird es, wenn die Tiefensicherung fehlt. Schiebt Baum hoch, muss klar sein, wer seinen Rücken übernimmt. Steht Kosugi breit und hoch, darf die ballferne Seite nicht ebenfalls komplett offen sein. Da geht es um ballfernes Einrücken, Absicherungswinkel und darum, dass nach Ballverlust nicht alle fünf Spieler dieselbe Vorwärtsbewegung haben.
Und Hütter kann an solchen Dingen arbeiten, ohne seinen Fußball komplett umzubauen. Er kann beispielsweise den ballfernen Außenverteidiger früher einrücken lassen, Onyedika konsequenter als Sicherungsspieler hinter der ersten Drucklinie halten oder die Pressinghöhe situativ etwas variieren.
Auch beim Pressing muss nicht jeder Rückpass sofort Vollgas bedeuten. Du kannst Auslöser enger definieren und dafür sorgen, dass die Mannschaft nur dann durchschiebt, wenn die Staffelung dahinter passt. Lieber einmal nicht pressen als halb pressen. Halb pressen ist auf Bundesliganiveau meistens tödlich.
Und beim sogenannten Lerneffekt würde ich Hütter wirklich etwas Zeit zugestehen. Er hat zwei Bundesligaspiele mit einer stark veränderten Mannschaft. Er kann nicht die Baustellen von drei Vorgängern übernehmen und nach 180 Minuten schon eine fertige Pressing- und Sicherungsstruktur präsentieren.
Dass die Abwehr momentan schlecht aussieht, brauchen wir nicht schönreden. Mir ist nur wichtig, woher diese Bilder entstehen.
Wenn ich sehe, dass meine Innenverteidiger ständig offene Tiefe, Gleichzahlsituationen und lange Rückwärtswege verteidigen müssen, würde ich nicht als erstes neue Innenverteidiger fordern. Dann würde ich mir anschauen, ob die Restverteidigung, Anschlusskompaktheit und der zweite Zugriff überhaupt funktionieren.
In ein paar Wochen kann man besser beurteilen, ob Hütter mit diesen Profilen an Grenzen stößt. Nach zwei Spielen sehe ich im Moment eher eine Mannschaft, deren Abläufe noch nicht sauber genug verzahnt sind, als einen Fußball, der grundsätzlich nicht funktionieren kann.
Toppmöller, Schmitt, Riera und jetzt Hütter hatten zwar alle Phasen mit hoher letzter Linie und frühem Pressing, aber taktisch waren das teilweise völlig andere Gebilde. Andere Pressingtrigger, andere Staffelungen hinter dem Ball, andere Aufgaben für die Außenverteidiger und auch eine andere Restfeldkontrolle. Für die Spieler sind das keine kosmetischen Unterschiede.
Bei Koch gehe ich deshalb auch nur teilweise mit. Natürlich fehlt ihm auf offenem Feld die Endgeschwindigkeit. Aber wenn ich ihn regelmäßig in 30-Meter-Rückwärtsduelle schicke, habe ich als Trainer vorher schon ein Problem produziert. Ein Innenverteidiger wie Koch muss möglichst viel nach vorne verteidigen können und nicht ständig mit Blick zum eigenen Tor sprinten.
Dafür brauche ich vorne vernünftigen Balldruck. Der Gegner darf den Tiefenball nicht in aller Ruhe vorbereiten können. Gleichzeitig müssen Sechser und ballferner Außenverteidiger so stehen, dass nach dem ersten überspielten Zugriff nicht sofort die komplette Tiefe offen ist.
Wenn vorne einer presst, der Achter nicht nachschiebt, der Sechser zu spät in den Raum kommt und die Viererkette trotzdem hoch bleibt, ist deine vertikale Kompaktheit weg. Dann entsteht zwischen Mittelfeld und letzter Linie ein riesiger Zwischenraum und hinten beginnt die Feuerwehrarbeit.
Da kannst du Koch natürlich irgendwann vorwerfen, dass er das Laufduell verliert. Ich würde mir vorher aber die fünf Sekunden anschauen, die zu diesem Laufduell geführt haben.
Bei Baum und Kosugi würde ich auch nicht automatisch sagen, dass ein hohes Verteidigen für junge Außenverteidiger zu anspruchsvoll ist. Sauber organisiert kann es ihnen sogar helfen. Wenn der Gegner unter Druck aufnimmt und sie ballnah aggressiv nach vorne verteidigen können, müssen sie deutlich weniger lange Defensivwege zurücklegen.
Schwierig wird es, wenn die Tiefensicherung fehlt. Schiebt Baum hoch, muss klar sein, wer seinen Rücken übernimmt. Steht Kosugi breit und hoch, darf die ballferne Seite nicht ebenfalls komplett offen sein. Da geht es um ballfernes Einrücken, Absicherungswinkel und darum, dass nach Ballverlust nicht alle fünf Spieler dieselbe Vorwärtsbewegung haben.
Und Hütter kann an solchen Dingen arbeiten, ohne seinen Fußball komplett umzubauen. Er kann beispielsweise den ballfernen Außenverteidiger früher einrücken lassen, Onyedika konsequenter als Sicherungsspieler hinter der ersten Drucklinie halten oder die Pressinghöhe situativ etwas variieren.
Auch beim Pressing muss nicht jeder Rückpass sofort Vollgas bedeuten. Du kannst Auslöser enger definieren und dafür sorgen, dass die Mannschaft nur dann durchschiebt, wenn die Staffelung dahinter passt. Lieber einmal nicht pressen als halb pressen. Halb pressen ist auf Bundesliganiveau meistens tödlich.
Und beim sogenannten Lerneffekt würde ich Hütter wirklich etwas Zeit zugestehen. Er hat zwei Bundesligaspiele mit einer stark veränderten Mannschaft. Er kann nicht die Baustellen von drei Vorgängern übernehmen und nach 180 Minuten schon eine fertige Pressing- und Sicherungsstruktur präsentieren.
Dass die Abwehr momentan schlecht aussieht, brauchen wir nicht schönreden. Mir ist nur wichtig, woher diese Bilder entstehen.
Wenn ich sehe, dass meine Innenverteidiger ständig offene Tiefe, Gleichzahlsituationen und lange Rückwärtswege verteidigen müssen, würde ich nicht als erstes neue Innenverteidiger fordern. Dann würde ich mir anschauen, ob die Restverteidigung, Anschlusskompaktheit und der zweite Zugriff überhaupt funktionieren.
In ein paar Wochen kann man besser beurteilen, ob Hütter mit diesen Profilen an Grenzen stößt. Nach zwei Spielen sehe ich im Moment eher eine Mannschaft, deren Abläufe noch nicht sauber genug verzahnt sind, als einen Fußball, der grundsätzlich nicht funktionieren kann.
anpii schrieb:
Ich verstehe deinen Gedanken schon. Nur ist mir die Rechnung „vier Trainer, ähnliche Probleme, also funktioniert dieser Ansatz grundsätzlich nicht“ zu glatt.
Toppmöller, Schmitt, Riera und jetzt Hütter hatten zwar alle Phasen mit hoher letzter Linie und frühem Pressing, aber taktisch waren das teilweise völlig andere Gebilde. Andere Pressingtrigger, andere Staffelungen hinter dem Ball, andere Aufgaben für die Außenverteidiger und auch eine andere Restfeldkontrolle. Für die Spieler sind das keine kosmetischen Unterschiede.
Bei Koch gehe ich deshalb auch nur teilweise mit. Natürlich fehlt ihm auf offenem Feld die Endgeschwindigkeit. Aber wenn ich ihn regelmäßig in 30-Meter-Rückwärtsduelle schicke, habe ich als Trainer vorher schon ein Problem produziert. Ein Innenverteidiger wie Koch muss möglichst viel nach vorne verteidigen können und nicht ständig mit Blick zum eigenen Tor sprinten.
Dafür brauche ich vorne vernünftigen Balldruck. Der Gegner darf den Tiefenball nicht in aller Ruhe vorbereiten können. Gleichzeitig müssen Sechser und ballferner Außenverteidiger so stehen, dass nach dem ersten überspielten Zugriff nicht sofort die komplette Tiefe offen ist.
Wenn vorne einer presst, der Achter nicht nachschiebt, der Sechser zu spät in den Raum kommt und die Viererkette trotzdem hoch bleibt, ist deine vertikale Kompaktheit weg. Dann entsteht zwischen Mittelfeld und letzter Linie ein riesiger Zwischenraum und hinten beginnt die Feuerwehrarbeit.
Da kannst du Koch natürlich irgendwann vorwerfen, dass er das Laufduell verliert. Ich würde mir vorher aber die fünf Sekunden anschauen, die zu diesem Laufduell geführt haben.
Bei Baum und Kosugi würde ich auch nicht automatisch sagen, dass ein hohes Verteidigen für junge Außenverteidiger zu anspruchsvoll ist. Sauber organisiert kann es ihnen sogar helfen. Wenn der Gegner unter Druck aufnimmt und sie ballnah aggressiv nach vorne verteidigen können, müssen sie deutlich weniger lange Defensivwege zurücklegen.
Schwierig wird es, wenn die Tiefensicherung fehlt. Schiebt Baum hoch, muss klar sein, wer seinen Rücken übernimmt. Steht Kosugi breit und hoch, darf die ballferne Seite nicht ebenfalls komplett offen sein. Da geht es um ballfernes Einrücken, Absicherungswinkel und darum, dass nach Ballverlust nicht alle fünf Spieler dieselbe Vorwärtsbewegung haben.
Und Hütter kann an solchen Dingen arbeiten, ohne seinen Fußball komplett umzubauen. Er kann beispielsweise den ballfernen Außenverteidiger früher einrücken lassen, Onyedika konsequenter als Sicherungsspieler hinter der ersten Drucklinie halten oder die Pressinghöhe situativ etwas variieren.
Auch beim Pressing muss nicht jeder Rückpass sofort Vollgas bedeuten. Du kannst Auslöser enger definieren und dafür sorgen, dass die Mannschaft nur dann durchschiebt, wenn die Staffelung dahinter passt. Lieber einmal nicht pressen als halb pressen. Halb pressen ist auf Bundesliganiveau meistens tödlich.
Und beim sogenannten Lerneffekt würde ich Hütter wirklich etwas Zeit zugestehen. Er hat zwei Bundesligaspiele mit einer stark veränderten Mannschaft. Er kann nicht die Baustellen von drei Vorgängern übernehmen und nach 180 Minuten schon eine fertige Pressing- und Sicherungsstruktur präsentieren.
Dass die Abwehr momentan schlecht aussieht, brauchen wir nicht schönreden. Mir ist nur wichtig, woher diese Bilder entstehen.
Wenn ich sehe, dass meine Innenverteidiger ständig offene Tiefe, Gleichzahlsituationen und lange Rückwärtswege verteidigen müssen, würde ich nicht als erstes neue Innenverteidiger fordern. Dann würde ich mir anschauen, ob die Restverteidigung, Anschlusskompaktheit und der zweite Zugriff überhaupt funktionieren.
In ein paar Wochen kann man besser beurteilen, ob Hütter mit diesen Profilen an Grenzen stößt. Nach zwei Spielen sehe ich im Moment eher eine Mannschaft, deren Abläufe noch nicht sauber genug verzahnt sind, als einen Fußball, der grundsätzlich nicht funktionieren kann.
Wenn ich deine Argumente annehme komme ich aber zu einem anderen Schluss. Das der ballferne AV einrückt hat sich doch gerade beim Ausgleich als Problem erwiesen als Baum einfach zu klein war das Kopfballduell zu gewinnen. Wir haben dafür einfach zu kleine AV. Deshalb würde ich auch es mit der Dreierkette hinten versuchen. Die beiden AV würden dadurch abgesichert und müssten nicht soviel nach hinten arbeiten. Außerdem haben wir dafür die richtigen Spieler wenn man dafür Maluze bringt.
Letztes Jahr war hier was los, als Amenda AV spielte (wenn auch nur ein verkappter)
Ich glaube die Attribute eines AV sind nicht das gute Kopfballspiel sondern eher die Beweglichkeit und Schnelligkeit gg die Offensiven Aussenspieler.
Ein Amenda (oder andere lange Lulatsche) ist dann doch eher wie ein Truck und für alles andere als Verteidigen sichtlich ungeeignet gewesen.
Ich glaube die Attribute eines AV sind nicht das gute Kopfballspiel sondern eher die Beweglichkeit und Schnelligkeit gg die Offensiven Aussenspieler.
Ein Amenda (oder andere lange Lulatsche) ist dann doch eher wie ein Truck und für alles andere als Verteidigen sichtlich ungeeignet gewesen.
anpii schrieb:
Ich glaube, wir unterscheiden uns weniger bei der Diagnose als bei der Frage, wie man darauf als Trainer reagiert.
Deinen Kampfsportvergleich finde ich sogar passend. Nur würde ich daraus eine andere Konsequenz ziehen. Wenn mein Kämpfer zweimal getroffen wird, sage ich ihm nicht automatisch, dass er seine komplette Art zu kämpfen ändern soll. Ich will wissen, warum er getroffen wird. Stimmt die Distanz nicht? Öffnet er sich nach eigenen Aktionen? Wird er nach einem Treffer hektisch? Verliert er seine Abläufe? Genau dort würde ich ansetzen.
Im Fußball sehe ich das ähnlich. Natürlich kann Hütter die Mannschaft zehn Meter tiefer stellen, die Abstände verkürzen und stärker auf Umschaltmomente gehen. Das kann kurzfristig funktionieren. Aber damit ist unser eigentliches Problem nicht zwangsläufig gelöst.
Wir werden ja nicht 90 Minuten nach allen Regeln der Kunst überspielt. Gegen Augsburg war über 45 Minuten sogar das Gegenteil der Fall. Wir hatten Zugriff, konnten hoch verteidigen und Augsburg weitgehend kontrollieren. Das Problem beginnt momentan dann, wenn etwas gegen uns läuft. Plötzlich verändert sich das Entscheidungsverhalten. Einer verlässt seine Position, der nächste versucht zu korrigieren, dadurch geht der nächste Raum auf, Abstände stimmen nicht mehr und aus einem Gegentor wird innerhalb weniger Minuten ein kollektiver Kontrollverlust.
Genau das möchte ich als Trainer innerhalb meiner Spielidee lösen. Das heißt ja nicht, dass ich stur 90 Minuten dasselbe spielen lasse. Nach einem Gegentor kann ich fünf Minuten tiefer stehen, den Ball länger laufen lassen, Pressingauslöser verändern oder einen Außenverteidiger stärker absichern. Das sind Anpassungen, ohne gleich den ganzen Fußball auszutauschen.
Gerade bei einer jungen und neu zusammengestellten Mannschaft halte ich das für wichtig. Die brauchen klare Referenzpunkte: Wann pressen wir? Wer schiebt nach? Wer sichert? Was passiert nach Ballverlust? Wie reagieren wir, wenn einer aus der Kette herausrückt? Solche Dinge müssen irgendwann selbstverständlich ablaufen. Wenn ich gerade Hütters Prinzipien eintrainiere und nach zwei Bundesligaspielen schon wieder eine völlig andere Herangehensweise wähle, gebe ich den Spielern nicht automatisch Sicherheit. Im Zweifel gebe ich ihnen einfach noch mehr Dinge, über die sie auf dem Platz nachdenken müssen.
Bei deiner Frage, wie viele Punkte uns dieser Weg kosten darf, bin ich wahrscheinlich wesentlich entspannter als du. Ich habe hier schon einmal geschrieben, dass man sich für diese Saison meiner Meinung nach von dem Anspruch verabschieden sollte, unbedingt international spielen zu müssen.
Für mich hat der Klassenerhalt Priorität. Alles darüber ist Bonus. Natürlich würde ich das meiner Mannschaft niemals so sagen. Als Trainer setze ich intern andere Ziele und werde sicher nicht montagmorgens erzählen: „Jungs, Platz 15 reicht.“ 😂
Aber von außen betrachtet ist so eine Saison eigentlich ideal für einen Wiederaufbau. Kein Europapokal, volle Trainingswochen und ein Trainer, der einer stark veränderten Mannschaft seine Idee vermitteln kann. Dann nutze ich diese Zeit auch dafür. Automatismen entwickeln, Pressing und Restverteidigung sauber bekommen, eine neue Hierarchie entstehen lassen, junge Spieler entwickeln und vor allem erreichen, dass irgendwann elf Spieler dieselbe Situation auch tatsächlich gleich lesen.
Deshalb würde ich Hütter jetzt auch nicht sagen: Mainz, Freiburg und Leipzig kommen, also ziehen wir uns erstmal zurück und schauen, dass hinten irgendwie die Null steht. Offensiv zu spielen bedeutet schließlich nicht, 90 Minuten kopflos nach vorne zu rennen. Eine gute offensive Mannschaft muss genauso erkennen, wann sie Tempo herausnimmt, wann sie tiefer verteidigt oder wann sie einen Angriff des Gegners einfach einmal über Ballbesitz erstickt.
Das hat für mich auch nichts mit „Kopf durch die Wand“ zu tun. Im Gegenteil. Hütter muss reagieren, wenn bestimmte Dinge nicht funktionieren. Aber eine Spielidee anzupassen ist etwas völlig anderes, als sie aus Angst vor Ergebnissen wieder einzukassieren.
Und deshalb wäre Funkel für mich auch keine Lösung. Natürlich könnte ein sehr pragmatischer Trainer versuchen, mit dieser Mannschaft kurzfristig Ergebnisse einzusammeln. Aber Hütter wurde doch gerade deshalb geholt, weil man sich für seine Art Fußball entschieden hat. Dann muss ich ihm auch die Zeit geben, diesen Fußball mit dieser Mannschaft zu entwickeln.
Wenn wir am Ende Zehnter werden, dafür aber im Frühjahr eine Mannschaft auf dem Platz steht, bei der Hütters Handschrift klar zu erkennen ist und die eine vernünftige Grundlage für die kommenden Jahre besitzt, kann ich hervorragend damit leben. Lieber so, als kurzfristig irgendeinen Ergebnisfußball zusammenzuschrauben und nächsten Sommer wieder von vorne anzufangen.
Du nennst es Kopf durch die Wand. Ich würde eher versuchen, der Mannschaft beizubringen, wo die Tür ist. 😉
Und wenn wir nach zehn Spieltagen mit drei Punkten dastehen, darfst du mich gerne noch einmal an diesen Beitrag erinnern. Dann unterhalten wir uns auch über Funkel. 😂
Erstmal vielen Dank für Deine ausführliche gute Antwort. So macht das Forum Spass.👍
Du hast Recht, wir unterscheiden uns eher in der Art, wie man darauf reagieren sollte.
Natürlich löst Du das Grundproblem nicht sofort, aber Du gewinnst Zeit, Ruhe und zerstörst nicht das Selbstvertrauen der Spieler, die sonst mental überfordert sein könnten.
Wie gesagt, Brassier und Kosugi jetzt zu extrem zu fordern, die gerade neu in einer fremden Liga sind, halte ich für nicht zielführend.
Wir bräuchten eine einfache Taktik und Spielweise, die alle Spieler schnell verstehen.
Ja mit Sicherheit bist Du da entspannter wie ich, was das Thema Fehler angeht.
Es geht mir gar nicht darum, dir was um die Ohren zu hauen. Ich hoffe, eher das Du und vor allem Hütter Recht behalten.
Und ich möchte ganz klar festhalten, Hütter ist ein ausgezeichneter Trainer, aber wie ich schon bei den anderen Trainern schrieb, zaubern kann er auch nicht. Deswegen sollte es weiter schief gehen, weiss ich wer die Verantwortung dafür trägt.
Das mit Funkel habe ich übrigens nur eingeworfen, weil mir kein anderer Trainer eingefallen ist, der überhaupt noch die Defensive Spielweise bevorzugt.
😂😂
Klar hat der Klassenerhalt Priorität, das ist auch völlig in Ordnung mit diesem Sparkader.
Ich hoffe nur erstmal ich täusche mich und wir holen mehr als 1 Punkt aus den nächsten 3 Spielen. Denn dann ist unsere Moral futscht.
Und dann wird es für Hütter und das Team extrem schwer, da unten raus zu kommen.
Die Qualität hätte die 1. Mannschaft noch.
Wenn jetzt viele Verletze kommen, denken wir lieber nicht darüber nach.
Danke für Deine ausführliche gute Antwort.
Bin erstmal gespannt, wie sind die Mannschaft in Mainz präsentiert.
Hyundaii30 schrieb:
Klar hat der Klassenerhalt Priorität, das ist auch völlig in Ordnung mit diesem Sparkader.
Ist halt die Frage ob Eintracht Frankfurt sich das leisten kann oder ob dann nächstes Jahr eine schlimmere Transferperiode als dieses Jahr ansteht. Ich bin mal gespannt wann Personalkosten der einzelnen BL Vereine verglichen werden ob man dann noch Sparkader als Begriff wählen wird. Ich denke das wir immer noch zwischen Platz 5 und 7 liegen bei den Kosten. Da geht eine weitere Saison Platz 8 oder schlechter einfach nicht ohne das es im Folgejahr nicht wirklich gegen den Abstieg geht. Wir wären da nicht die Ersten.
Haliaeetus schrieb:
Änderung im System verstehe ich. Aber ein Kampfsportler darf nach Niederschlag aufstehen und dann wird bis zehn gezählt und geprüft, ob er bei Bewusstsein ist. Ob er nen Meter weiter vorne oder hinten aufsteht, ist ziemlich egal, da sich neu positioniert wird ... oder halt es geht ohne Unterbrechung weiter, bis der Kampfsportler KO ist - je nach Sportart.
Das sollte einfach ein billiges einfaches Bilderbeispiel sein. Ohne Regeln.
Denn manche Kämpfe finden ohne Regeln statt.
Ich bin übrigens gegen Kampfsport. Nur zur Info und schaue mir sowas nie an.
Hyundaii30 schrieb:Haliaeetus schrieb:
Änderung im System verstehe ich. Aber ein Kampfsportler darf nach Niederschlag aufstehen und dann wird bis zehn gezählt und geprüft, ob er bei Bewusstsein ist. Ob er nen Meter weiter vorne oder hinten aufsteht, ist ziemlich egal, da sich neu positioniert wird ... oder halt es geht ohne Unterbrechung weiter, bis der Kampfsportler KO ist - je nach Sportart.
Das sollte einfach ein billiges einfaches Bilderbeispiel sein. Ohne Regeln.
Denn manche Kämpfe finden ohne Regeln statt.
Ich bin übrigens gegen Kampfsport. Nur zur Info und schaue mir sowas nie an.
Das die Spieler nicht wollen hat bei keinem der letzten 4 Trainer gestimmt. Sie versuchen das was sie gesagt bekommen auch umzusetzten. Man kann halt nicht dauernd schneller zurücklaufen als man kann. Das hält keiner lange durch.
Vielen lieben Dank, sowas freut mich wirklich sehr. 🙂
Ich schreibe hier ja nicht, um irgendwem zu erzählen, wie Fußball „richtig“ funktioniert, sondern einfach, weil ich die Dinge durch meine Trainerausbildung teilweise anders sehe und diese Sicht gerne teile.
Gerade in der Ausbildung wird dieses analytische „Sezieren“ von Spielsituationen auch extrem gefordert und gefördert. Du lernst irgendwann automatisch, nicht nur zu schauen, was passiert ist, sondern warum es passiert ist, welche Entscheidung davor getroffen wurde und was daraus für die nächste Situation folgt.
Wenn dabei jemand ins Nachdenken kommt oder ein Spiel danach vielleicht mit einem etwas anderen Blick schaut, ist das für mich eigentlich schon das schönste Feedback überhaupt. 😊
Und was den zweiten Absatz angeht: Ich nehme dann einfach mal ganz frech Variante 1. 😂
Danke dir wirklich für die netten Worte! ❤️
Ich schreibe hier ja nicht, um irgendwem zu erzählen, wie Fußball „richtig“ funktioniert, sondern einfach, weil ich die Dinge durch meine Trainerausbildung teilweise anders sehe und diese Sicht gerne teile.
Gerade in der Ausbildung wird dieses analytische „Sezieren“ von Spielsituationen auch extrem gefordert und gefördert. Du lernst irgendwann automatisch, nicht nur zu schauen, was passiert ist, sondern warum es passiert ist, welche Entscheidung davor getroffen wurde und was daraus für die nächste Situation folgt.
Wenn dabei jemand ins Nachdenken kommt oder ein Spiel danach vielleicht mit einem etwas anderen Blick schaut, ist das für mich eigentlich schon das schönste Feedback überhaupt. 😊
Und was den zweiten Absatz angeht: Ich nehme dann einfach mal ganz frech Variante 1. 😂
Danke dir wirklich für die netten Worte! ❤️
Es mag ja sein das es verschiedene Arten gibt ein hohes Pressing zu spielen und das die letzten 4 Trainer da auch alle es anders umsetzten wollten. Es hat aber zu den gleichen Ergebnissen geführt. Die Abwehr ist auf dem Weg wieder die Schießbude der Liga zu werden und Möglicherweise verbrennen wir gerade den nächsten Torhüter. Könnte nicht sein das Koch für diese Spielweise z. B. einfach völlig ungeeignet ist und das ein Trainer ein System spielen lassen sollte das zu seinen Spielern passt? Es ist jetzt der 4. Trainer der gerade dabei ist mit dem hohen Pressing auf die Schnauze zu fallen. Irgendwann sollte das doch einen Lerneffekt haben. Wobei ich zugebe das AH erst zwei Spiele hatte und man bis nach der Länderspielpause sich das noch anschauen kann aber der Anfang war schon mal maximal schlecht was die Abwehr angeht.
Mike 56 schrieb:
Es ist jetzt der 4. Trainer der gerade dabei ist mit dem hohen Pressing auf die Schnauze zu fallen. Irgendwann sollte das doch einen Lerneffekt haben. Wobei ich zugebe das AH erst zwei Spiele hatte und man bis nach der Länderspielpause sich das noch anschauen kann aber der Anfang war schon mal maximal schlecht was die Abwehr angeht.
Keines der Gegentore ist durch schnelles Umschalten des Gegners gefallen, nachdem wir im Mitteldrittel oder vorderen Drittel gepresst haben. Es waren Standards, hohe Bälle, Torwartpatzer, ein perfekter Freistoß... also das klassische Muster der Gegentore "weil wir nicht schnell gegenpressen und zurücklaufen" ist noch gar nicht eingetreten.
Was die Angelegenheit natürlich nicht besser macht, die Schwachstellen verlagern sich nur...
Ich verstehe deinen Gedanken schon. Nur ist mir die Rechnung „vier Trainer, ähnliche Probleme, also funktioniert dieser Ansatz grundsätzlich nicht“ zu glatt.
Toppmöller, Schmitt, Riera und jetzt Hütter hatten zwar alle Phasen mit hoher letzter Linie und frühem Pressing, aber taktisch waren das teilweise völlig andere Gebilde. Andere Pressingtrigger, andere Staffelungen hinter dem Ball, andere Aufgaben für die Außenverteidiger und auch eine andere Restfeldkontrolle. Für die Spieler sind das keine kosmetischen Unterschiede.
Bei Koch gehe ich deshalb auch nur teilweise mit. Natürlich fehlt ihm auf offenem Feld die Endgeschwindigkeit. Aber wenn ich ihn regelmäßig in 30-Meter-Rückwärtsduelle schicke, habe ich als Trainer vorher schon ein Problem produziert. Ein Innenverteidiger wie Koch muss möglichst viel nach vorne verteidigen können und nicht ständig mit Blick zum eigenen Tor sprinten.
Dafür brauche ich vorne vernünftigen Balldruck. Der Gegner darf den Tiefenball nicht in aller Ruhe vorbereiten können. Gleichzeitig müssen Sechser und ballferner Außenverteidiger so stehen, dass nach dem ersten überspielten Zugriff nicht sofort die komplette Tiefe offen ist.
Wenn vorne einer presst, der Achter nicht nachschiebt, der Sechser zu spät in den Raum kommt und die Viererkette trotzdem hoch bleibt, ist deine vertikale Kompaktheit weg. Dann entsteht zwischen Mittelfeld und letzter Linie ein riesiger Zwischenraum und hinten beginnt die Feuerwehrarbeit.
Da kannst du Koch natürlich irgendwann vorwerfen, dass er das Laufduell verliert. Ich würde mir vorher aber die fünf Sekunden anschauen, die zu diesem Laufduell geführt haben.
Bei Baum und Kosugi würde ich auch nicht automatisch sagen, dass ein hohes Verteidigen für junge Außenverteidiger zu anspruchsvoll ist. Sauber organisiert kann es ihnen sogar helfen. Wenn der Gegner unter Druck aufnimmt und sie ballnah aggressiv nach vorne verteidigen können, müssen sie deutlich weniger lange Defensivwege zurücklegen.
Schwierig wird es, wenn die Tiefensicherung fehlt. Schiebt Baum hoch, muss klar sein, wer seinen Rücken übernimmt. Steht Kosugi breit und hoch, darf die ballferne Seite nicht ebenfalls komplett offen sein. Da geht es um ballfernes Einrücken, Absicherungswinkel und darum, dass nach Ballverlust nicht alle fünf Spieler dieselbe Vorwärtsbewegung haben.
Und Hütter kann an solchen Dingen arbeiten, ohne seinen Fußball komplett umzubauen. Er kann beispielsweise den ballfernen Außenverteidiger früher einrücken lassen, Onyedika konsequenter als Sicherungsspieler hinter der ersten Drucklinie halten oder die Pressinghöhe situativ etwas variieren.
Auch beim Pressing muss nicht jeder Rückpass sofort Vollgas bedeuten. Du kannst Auslöser enger definieren und dafür sorgen, dass die Mannschaft nur dann durchschiebt, wenn die Staffelung dahinter passt. Lieber einmal nicht pressen als halb pressen. Halb pressen ist auf Bundesliganiveau meistens tödlich.
Und beim sogenannten Lerneffekt würde ich Hütter wirklich etwas Zeit zugestehen. Er hat zwei Bundesligaspiele mit einer stark veränderten Mannschaft. Er kann nicht die Baustellen von drei Vorgängern übernehmen und nach 180 Minuten schon eine fertige Pressing- und Sicherungsstruktur präsentieren.
Dass die Abwehr momentan schlecht aussieht, brauchen wir nicht schönreden. Mir ist nur wichtig, woher diese Bilder entstehen.
Wenn ich sehe, dass meine Innenverteidiger ständig offene Tiefe, Gleichzahlsituationen und lange Rückwärtswege verteidigen müssen, würde ich nicht als erstes neue Innenverteidiger fordern. Dann würde ich mir anschauen, ob die Restverteidigung, Anschlusskompaktheit und der zweite Zugriff überhaupt funktionieren.
In ein paar Wochen kann man besser beurteilen, ob Hütter mit diesen Profilen an Grenzen stößt. Nach zwei Spielen sehe ich im Moment eher eine Mannschaft, deren Abläufe noch nicht sauber genug verzahnt sind, als einen Fußball, der grundsätzlich nicht funktionieren kann.
Toppmöller, Schmitt, Riera und jetzt Hütter hatten zwar alle Phasen mit hoher letzter Linie und frühem Pressing, aber taktisch waren das teilweise völlig andere Gebilde. Andere Pressingtrigger, andere Staffelungen hinter dem Ball, andere Aufgaben für die Außenverteidiger und auch eine andere Restfeldkontrolle. Für die Spieler sind das keine kosmetischen Unterschiede.
Bei Koch gehe ich deshalb auch nur teilweise mit. Natürlich fehlt ihm auf offenem Feld die Endgeschwindigkeit. Aber wenn ich ihn regelmäßig in 30-Meter-Rückwärtsduelle schicke, habe ich als Trainer vorher schon ein Problem produziert. Ein Innenverteidiger wie Koch muss möglichst viel nach vorne verteidigen können und nicht ständig mit Blick zum eigenen Tor sprinten.
Dafür brauche ich vorne vernünftigen Balldruck. Der Gegner darf den Tiefenball nicht in aller Ruhe vorbereiten können. Gleichzeitig müssen Sechser und ballferner Außenverteidiger so stehen, dass nach dem ersten überspielten Zugriff nicht sofort die komplette Tiefe offen ist.
Wenn vorne einer presst, der Achter nicht nachschiebt, der Sechser zu spät in den Raum kommt und die Viererkette trotzdem hoch bleibt, ist deine vertikale Kompaktheit weg. Dann entsteht zwischen Mittelfeld und letzter Linie ein riesiger Zwischenraum und hinten beginnt die Feuerwehrarbeit.
Da kannst du Koch natürlich irgendwann vorwerfen, dass er das Laufduell verliert. Ich würde mir vorher aber die fünf Sekunden anschauen, die zu diesem Laufduell geführt haben.
Bei Baum und Kosugi würde ich auch nicht automatisch sagen, dass ein hohes Verteidigen für junge Außenverteidiger zu anspruchsvoll ist. Sauber organisiert kann es ihnen sogar helfen. Wenn der Gegner unter Druck aufnimmt und sie ballnah aggressiv nach vorne verteidigen können, müssen sie deutlich weniger lange Defensivwege zurücklegen.
Schwierig wird es, wenn die Tiefensicherung fehlt. Schiebt Baum hoch, muss klar sein, wer seinen Rücken übernimmt. Steht Kosugi breit und hoch, darf die ballferne Seite nicht ebenfalls komplett offen sein. Da geht es um ballfernes Einrücken, Absicherungswinkel und darum, dass nach Ballverlust nicht alle fünf Spieler dieselbe Vorwärtsbewegung haben.
Und Hütter kann an solchen Dingen arbeiten, ohne seinen Fußball komplett umzubauen. Er kann beispielsweise den ballfernen Außenverteidiger früher einrücken lassen, Onyedika konsequenter als Sicherungsspieler hinter der ersten Drucklinie halten oder die Pressinghöhe situativ etwas variieren.
Auch beim Pressing muss nicht jeder Rückpass sofort Vollgas bedeuten. Du kannst Auslöser enger definieren und dafür sorgen, dass die Mannschaft nur dann durchschiebt, wenn die Staffelung dahinter passt. Lieber einmal nicht pressen als halb pressen. Halb pressen ist auf Bundesliganiveau meistens tödlich.
Und beim sogenannten Lerneffekt würde ich Hütter wirklich etwas Zeit zugestehen. Er hat zwei Bundesligaspiele mit einer stark veränderten Mannschaft. Er kann nicht die Baustellen von drei Vorgängern übernehmen und nach 180 Minuten schon eine fertige Pressing- und Sicherungsstruktur präsentieren.
Dass die Abwehr momentan schlecht aussieht, brauchen wir nicht schönreden. Mir ist nur wichtig, woher diese Bilder entstehen.
Wenn ich sehe, dass meine Innenverteidiger ständig offene Tiefe, Gleichzahlsituationen und lange Rückwärtswege verteidigen müssen, würde ich nicht als erstes neue Innenverteidiger fordern. Dann würde ich mir anschauen, ob die Restverteidigung, Anschlusskompaktheit und der zweite Zugriff überhaupt funktionieren.
In ein paar Wochen kann man besser beurteilen, ob Hütter mit diesen Profilen an Grenzen stößt. Nach zwei Spielen sehe ich im Moment eher eine Mannschaft, deren Abläufe noch nicht sauber genug verzahnt sind, als einen Fußball, der grundsätzlich nicht funktionieren kann.
Ich denke das Hauptproblem Stand jetzt ist die Abwehr zu stabilisieren. Dazu gibt es eine Möglichkeit über die hier noch gar nicht gesprochen worden ist und die in Mainz eingesetzt werden sollte. Der beste Verteidiger in Berlin hat gestern ich sage leider nicht gespielt. Das war für mich klar Maluze. Wenn man Koch schon nicht raus nehmen will sollte man mit dreier Kette spielen. Das liegt Koch eh besser. Was halt genauso wie in Berlin war ist das wir von der Bank überhaupt nicht nachlegen können. Genauso sollten in Mainz weder Götze, obwohl er gestern gut gespielt hat, noch Chaibi auf der 6 spielen. Man wird sehen was ei mit dem neuen Torwart macht wenn er weiter 3-4 Tore pro Spiel bekommt. Das darf nicht passieren.
Mike 56 schrieb:
. Man wird sehen was ei mit dem neuen Torwart macht wenn er weiter 3-4 Tore pro Spiel bekommt. Das darf nicht passieren.
Da gibts es zwei Möglichkeiten:
Er findet sich mit der Schießbude ab, weil es einfach nicht besser wird, das beeinträchtigt dann aber auch sein Leistungsvermögen
oder
er versucht, seine Abwehrspieler in Klärungsaktionen möglichst wenig einzubeziehen, um das schlimmste zu verhindern, aber auch das wird auf Dauer nicht aufgehen....es geht nur im eingespielten und abgestimmten Verbund......
Wie auch immer, wenn die Schießbude bleibt, dann leidet auch sein Renommee und das will er sicherlich nicht......
also haben wir jetzt nur noch einen links verteidiger mit kosugi und auch nur 1 rechtsverteidiger mit baum? chandler zähle ich mal nicht dazu. das kann doch nicht sein... was ist das für eine teamplanung
Plattfuß79 schrieb:
also haben wir jetzt nur noch einen links verteidiger mit kosugi und auch nur 1 rechtsverteidiger mit baum? chandler zähle ich mal nicht dazu. das kann doch nicht sein... was ist das für eine teamplanung
Wenn man kein Geld hat und es seit Wochen nicht gelingt Spieler für eine gute Ablösesumme zu verkaufen dann ist das halt so. AH muss jetzt zusehen wie er den vorhandenen Kader so aufstellt das es passt.
Ah, ich dachte es wäre hier so eine Art Transfergegabel und nicht Gehaltsgefasel😉
Matzel schrieb:wEdgE- schrieb:
Ritsu Doan: 5,4 Millionen Euro
Das kann nicht stimmen, sagt mein Bauchgefühl.
Naja im Zuge der Vertragsverlängerung von Koch wurde ja schon gesagt das ein Spitzenverdiener auf ~7 Millionen inkl der Prämien kommen kann (und ich vermute bei Platz3 dürfte unter anderem er schon relativ nahe an die Maximalsumme gekommen sein)
Ist halt die Frage ob Doan für ein hohes Fixgehalt auf größere Prämienzahlungen verzichtet oder wie auch immer.
Zumidnest dürften die Prämienzahlungen der letzten Saison massiv eingebrochen sein
Aber an sich bin ich da auch eher skeptisch was solche Zahlen im WWW angeht.
Cyrillar schrieb:
Naja im Zuge der Vertragsverlängerung von Koch wurde ja schon gesagt das ein Spitzenverdiener auf ~7 Millionen inkl der Prämien kommen kann (und ich vermute bei Platz3 dürfte unter anderem er schon relativ nahe an die Maximalsumme gekommen sein)
Kann sein aber bei einem Verteidiger sind, auch wenn damals aktueller Nationalspieler, hoffentlich keine 7 Millionen geboten worden. Allerdings denke ich das Koch der Top Verdiener seit damals bei uns ist. Die genannten 3,5 Millionen hätte Leverkusen sehr wahrscheinlich überboten. Damals hat MK gesagt das Koch der beste deutsche Verteidiger ist. Nur mal zur Erinnerung
AllaisBack schrieb:wEdgE- schrieb:Mike 56 schrieb:
Mich hat auch gewundert das es bei uns Spieler geben soll die über 5 Millionen im Jahr verdienen .Keiner dieser Spieler hat letztes Jahr auch nur annähernd eine entsprechende Leistung gebracht. Das man diese Spieler bestenfalls in die Wüste verkaufen kann ist eigentlich klar und auch die wollten nicht soviel Ablöse zahlen. Wenn Doan so viel verdient würden mir noch ein oder zwei einfallen die wahrscheinlich einen ähnlichen Lohn erhalten. Die bleiben dann halt bis der Vertrag ausläuft uns erhalten
https://www.sportsillustrated.de/fussball/1-bundesliga/eintracht-frankfurt-das-verdienen-mario-goetze-robin-koch-und-co?srsltid=AfmBOor-hk-qlV-qjXoBdQ0CceIp5MtmDsUfumqUtsVFTQMxUrLJFFb-
Der Artikel ist vom 12.03.26, hier die kolpotierten Zahlen:
Ritsu Doan: 5,4 Millionen Euro
Robin Koch: 3,5 Millionen Euro
Elye Wahi: 3,4 Millionen Euro
Mario Götze: 3 Millionen Euro
Arthur Theate: 3 Millionen Euro
Michy Batshuayi: 3 Millionen Euro
Rasmus Kristensen: 3 Millionen Euro
Jonathan Burkardt: 2,5 Millionen Euro
Ellyes Skhiri: 2,5 Millionen Euro
Ansgar Knauff: 2 Millionen Euro
Farès Chaïbi: 2 Millionen Euro
Hugo Larsson: 1,9 Millionen Euro
Kaua Santos: 1,5 Millionen Euro
Can Uzun: 1,5 Millionen Euro
Aurèle Amenda: 1,5 Millionen Euro
Nathaniel Brown: 1,3 Millionen Euro
Mahmoud Dahoud: 1,2 Millionen Euro
Jean-Mattéo Bahoya: 1 Million Euro
Oscar Højlund: 1 Million Euro
Michael Zetterer: 1 Million Euro
Nnamdi Collins: 950.000 Euro
Timothy Chandler: 922.000 Euro
Elias Baum: 500.000 Euro
Jens Grahl: 235.000 Euro
Schon krass!
Hätte Doan schon vorne erwartet aber nicht mit diesem Abstand.
Dafür hatte ich bei Skihiri mehr erwartet!
Aber wenn man jetzt mal nur unsere Abgänge herausrechnet, sparen wir da über 20 Millionen an Gehaltskosten.
Klar dafür müssen die Neuen eingerechnet werden, ist aber dennoch eine ordentliche Summe!
Das mit Koch glaube ich einfach nicht. Wir haben Leverkusen überboten ihn zu halten. Da wurde sicher einiges fällig ohne Zahlen zu kennen.
Mike 56 schrieb:AllaisBack schrieb:wEdgE- schrieb:Mike 56 schrieb:
Mich hat auch gewundert das es bei uns Spieler geben soll die über 5 Millionen im Jahr verdienen .Keiner dieser Spieler hat letztes Jahr auch nur annähernd eine entsprechende Leistung gebracht. Das man diese Spieler bestenfalls in die Wüste verkaufen kann ist eigentlich klar und auch die wollten nicht soviel Ablöse zahlen. Wenn Doan so viel verdient würden mir noch ein oder zwei einfallen die wahrscheinlich einen ähnlichen Lohn erhalten. Die bleiben dann halt bis der Vertrag ausläuft uns erhalten
https://www.sportsillustrated.de/fussball/1-bundesliga/eintracht-frankfurt-das-verdienen-mario-goetze-robin-koch-und-co?srsltid=AfmBOor-hk-qlV-qjXoBdQ0CceIp5MtmDsUfumqUtsVFTQMxUrLJFFb-
Der Artikel ist vom 12.03.26, hier die kolpotierten Zahlen:
Ritsu Doan: 5,4 Millionen Euro
Robin Koch: 3,5 Millionen Euro
Elye Wahi: 3,4 Millionen Euro
Mario Götze: 3 Millionen Euro
Arthur Theate: 3 Millionen Euro
Michy Batshuayi: 3 Millionen Euro
Rasmus Kristensen: 3 Millionen Euro
Jonathan Burkardt: 2,5 Millionen Euro
Ellyes Skhiri: 2,5 Millionen Euro
Ansgar Knauff: 2 Millionen Euro
Farès Chaïbi: 2 Millionen Euro
Hugo Larsson: 1,9 Millionen Euro
Kaua Santos: 1,5 Millionen Euro
Can Uzun: 1,5 Millionen Euro
Aurèle Amenda: 1,5 Millionen Euro
Nathaniel Brown: 1,3 Millionen Euro
Mahmoud Dahoud: 1,2 Millionen Euro
Jean-Mattéo Bahoya: 1 Million Euro
Oscar Højlund: 1 Million Euro
Michael Zetterer: 1 Million Euro
Nnamdi Collins: 950.000 Euro
Timothy Chandler: 922.000 Euro
Elias Baum: 500.000 Euro
Jens Grahl: 235.000 Euro
Schon krass!
Hätte Doan schon vorne erwartet aber nicht mit diesem Abstand.
Dafür hatte ich bei Skihiri mehr erwartet!
Aber wenn man jetzt mal nur unsere Abgänge herausrechnet, sparen wir da über 20 Millionen an Gehaltskosten.
Klar dafür müssen die Neuen eingerechnet werden, ist aber dennoch eine ordentliche Summe!
Das mit Koch glaube ich einfach nicht. Wir haben Leverkusen überboten ihn zu halten. Da wurde sicher einiges fällig ohne Zahlen zu kennen.
Und das man Bremen den Stammtorwart für einen Vertrag über 1 Million einfach wegkaufen kann glaube ich auch nicht.
Und vielleicht als Vergleich von Spielsystemen, Spielertypen oder taktischen Ideen und nicht als Debatte über Trainerpersonen oder -persönlichkeiten.
Beim Funkel war das aber ähnlich. Das ging noch Jahre so. Funkel hätte…, mit Funkel wären wir jetzt…, So mancher denkt ja immer noch, mit Funkel hätten wir… u. dergl. m.
Da saß der Stachel bei einigen sehr tief, aber da haben sich die eigenen Leute im 38er ja auch untereinander verdroschen am Ende, als es um die Frage der (Nicht)Einwechslung von Caio ging. Das werd ich auch nicht mehr vergessen.