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QuitoTodo

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Haben sie das Trikot für die Männermannschaft eigentlich auch schon vorgestellt – oder bisher nur das Frauentrikot?

Letzteres interessiert mich als Fan des Männerfußballs ehrlich gesagt nur am Rande.
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Na dann reihe ich mich mal ein in die Begrüßungsrunde.

Adi mochte ich immer sehr gerne. Er hat bei uns größtenteils guten Fußball spielen lassen und war für mich persönlich der beste beziehungsweise sympathischste Eintracht-Trainer der letzten 25 Jahre. Insofern finde ich die Entscheidung grundsätzlich gut.

Natürlich bin ich normalerweise kein großer Fan von Rückholaktionen. Aber man muss ja auch nicht dogmatisch sein: Es gibt immer wieder Beispiele, bei denen so etwas funktioniert hat. Deshalb drücke ich Adi die Daumen und hoffe, dass es diesmal wieder passt.

Nichtsdestotrotz muss sich das Gesicht der Mannschaft komplett verändern. Wir haben letzte Saison im Stil einer Karnevalsmannschaft drei Trainer verschlissen. Das Umfeld, insbesondere die Hetzpresse, hat völlig am Rad gedreht. Statt die echten Probleme klar zu benennen — nämlich die fehlende Qualität und Struktur im Kader — wurde ein Trainer nach dem anderen an die Wand genagelt.

Das war ein Rückfall in dunkelste Eintracht-Zeiten. So kann und darf es nicht weitergehen.
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Allgemein – und das habe ich schon vor Wochen und Monaten gesagt – sollte man bei der Eintracht und vor allem in diesem hysterischen Umfeld mal die Kirche im Dorf lassen. Wir sind Achter geworden, nicht Achtzehnter. Letzte Saison haben wir eher leicht überperformt, diese Saison dafür unterperformt. So etwas passiert im Fußball. Entscheidend ist jetzt, die richtigen Lehren daraus zu ziehen, intern endlich ehrlich die Probleme anzusprechen und nächste Saison wieder mit voller Energie anzugreifen.
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Krösche habe ich von meiner Kritik bisher weitgehend ausgenommen. Er hat in den letzten Jahren sehr vieles richtig gemacht – und niemand trifft im Fußball dauerhaft nur perfekte Entscheidungen. Das sollte man auch unserem Manager zugestehen.

Die heutige Pressekonferenz hat meine positive Meinung über ihn eher noch bestätigt. Ein aufrechter und korrekter Mann mit Rückgrat, Verstand und klarer Haltung. Davon könnte sich die Hetzpresse mit ihrer oft erschreckend schwachen Analysefähigkeit und diesem ständigen linearen Draufschlagen auf einzelne Personen einiges abschauen. Wird sie aber vermutlich nicht – dafür fehlt es manchen leider sowohl im Oberstübchen als auch im Herzen.

Ich hoffe jetzt, dass Krösche die richtigen Entscheidungen trifft. Und ehrlich gesagt bin ich da durchaus optimistisch. Guter Mann.
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Der schlimmste Hetzer und Alternativrealitäts-Schreiber in diesem ganzen Zirkus ist für mich Ingo Durstewitz. Bei dem hat man mittlerweile wirklich den Eindruck, Riera hätte ihm persönlich die Frau ausgespannt, so verbissen und giftig wirkt dieses permanente Geschreibsel gegen ihn.

Sachliche Analyse? Fehlanzeige. Differenzierung? Kaum noch vorhanden. Stattdessen wird seit Wochen eine eigene kleine Wirklichkeit zusammengeschrieben, in der Riera offenbar an allem schuld sein soll, während die viel tieferen Probleme im Verein, im Kader und im Umfeld bequem ausgeblendet oder zurechtgebogen werden.

Das ist für mich kein ernstzunehmender Sportjournalismus mehr, sondern eine persönliche Kampagne im journalistischen Gewand. Wenn jemand derart einseitig, nachtragend und fast schon besessen schreibt, wird es irgendwann nur noch schwer erträglich.
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Tja, schade, dass Riera gehen muss. Aber wirklich überraschend kommt es leider nicht. Er selbst hat ja gesagt: „Ich bin der Richtige, um dieses Chaos aufzuräumen.“ Das Problem war nur: Man hat ihn am Ende offenbar nicht aufräumen lassen.

Toppmöller war vielen zu lieb, Riera jetzt zu hart. Bei der Eintracht weiß man inzwischen irgendwie selbst nicht mehr genau, was man eigentlich will. Stattdessen hört man lieber auf ein paar frustrierte Schreiberlinge der Wald-und-Wiesen-Presse oder auf die lautesten Schreihälse im Forum und im Stadion.

Damit hatten wir jetzt also drei Trainer in einer Saison — und am Ende waren natürlich alle schuld, außer der Mannschaft selbst. Wie auch immer: Fußball ist heute eben vor allem Medienzirkus und Unterhaltungsindustrie. Es geht immer weiter.

Jetzt sucht man also wieder jemanden, der nicht zu weich, aber auch nicht zu streng ist, der perfekt Deutsch spricht und natürlich „unsere Werte“ verkörpert. Na dann. Mal sehen, wie lange der nächste Kandidat durchhält.

Hütter fände ich ehrlich gesagt gut. Mochte ihn immer, und unter ihm wurde richtig guter Fußball gespielt. Aber bitte keinen komplett ausgelutschten Trainer, der schon bei fünf Bundesligisten auf der Bank saß, nur weil er angeblich „die Liga kennt“. Sonst können wir auch direkt Funkel holen.

Grundsätzlich bin ich eher ein Freund von Mut, Risiko und neuen Ideen. Genau deshalb fand ich die Riera-Entscheidung damals spannend und mutig. Und ehrlich gesagt würde ich mich eher über das nächste interessante Experiment freuen als über die hundertste langweilige Standardlösung.
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Die Ergebnisse waren nicht gut, deshalb ist der Trainer leider – mal wieder – weg. So ist das Geschäft. Trotzdem muss die SGE jetzt höllisch aufpassen, dass sie nicht endgültig wieder in Richtung Karnevalsverein abdriftet. Dafür braucht es nun sehr gute, klare und vor allem konsequente Entscheidungen.

Auffällig ist allerdings, wie unverhohlen sich Teile der Hetzpresse über Rieras Aus freuen. Ihr Intimfeind ist weg, und manche versuchen nicht einmal mehr, ihre Genugtuung halbwegs professionell zu kaschieren. Da fragt man sich schon, was aus neutralem, sachlichem Journalismus geworden ist. Seit einigen Jahren scheint das in vielen Bereichen leider Vergangenheit zu sein – und inzwischen offenbar auch im Sportjournalismus.

Immerhin positiv: Die Entscheidung wurde schnell getroffen. Keine wochenlange Hängepartie, kein endloses Rumgeeiere. Jetzt müssen die Verantwortlichen aber wirklich jeden Stein im Verein umdrehen: Kader, Mentalität, Strukturen, Kommunikation, Umfeld – alles gehört ehrlich auf den Prüfstand.

Wenn die SGE jetzt nur das nächste Symptom behandelt und nicht die eigentlichen Ursachen angeht, wird es nächste Saison nicht besser. Im Gegenteil: Dann droht der nächste Absturz.
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"Dagegen sparte Johnny Burkhardt nicht mit Kritik – auch nicht mit Kritik an Entscheidungen, die der ohnehin hochumstrittene Trainer getroffen hatte. Das System, das Riera versucht hatte, spielen zu lassen, hätte nicht zur Mannschaft gepasst."

Ja genau — und das System von Toppmöller hat natürlich auch nicht gepasst. Das von Schmidt offenbar ebenfalls nicht. Aber ganz bestimmt klappt es dann beim vierten Trainer. Irgendwann muss ja mal der Zufall helfen.

Wenn Burkardt sagt, alle im Verein hätten „einen schlechten Job“ gemacht, dann war das immerhin ein kurzer Moment der Erleuchtung. Da hat er versehentlich die Wahrheit ausgesprochen.

Und wenn er dann noch von Interna spricht, die wöchentlich nach außen dringen, sollte er vielleicht mal sehr genau in die eigene Richtung schauen. Wer war denn vor ein paar Wochen beleidigt beim Berater, weil der böse Trainer angeblich ein paar Fettrollen zu viel kritisiert hat?

Stand jetzt war Burkardt ein Fehleinkauf. Deutlich weniger Qualität als Ekitiké oder Marmoush, dafür viel zu teuer, viel zu statisch im Spiel und zuletzt mit deutlich zu viel Nebengeräuschen. Genau solche Geschichten zeigen doch, woran es bei dieser Mannschaft krankt: zu wenig Leistung, zu viel Ego, zu wenig Disziplin.
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Bis vor dem 2. CL Spiel lief die Saison gut an, dann brach etwas auseinander, was nicht mehr zusammen passte in allen Wettbewerben, auch wenn das Pokalspiel gegen den BvB nochmal ok war....bis auf den Ausgang.
Es muss ein Umbruch her, auch neben dem Platz und neben der Trainerbank. AR war bei uns in der Situation fehl am Platz, aber man hätte sich den Hohn und Spott am Ende über ihn sparen können.
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Dorico_Adler schrieb:

AR war bei uns in der Situation fehl am Platz, aber man hätte sich den Hohn und Spott am Ende über ihn sparen können.


Ich bin ziemlich sicher, dass ihn das nicht die Bohne interessiert.

Er ist mehrfacher Millionär, hat eine gesunde, tolle Familie, eine extrem erfolgreiche Karriere als Fußballer hinter sich und war — abgesehen von der SGE — auch als Trainer durchaus erfolgreich.

Ob jetzt ein paar lokale Wald-und-Wiesen-Journalisten ihren Klüngel gegen ihn auspacken oder ein paar bierbäuchige Fans ihn nicht mögen, weil er Rückgrat zeigt — etwas, das vielen von ihnen offenbar selbst fehlt — dürfte ihm spätestens in ein paar Tagen auf seiner Finca auf Mallorca gepflegt am Allerwertesten vorbeigehen.

Mein Saisonfazit bleibt dasselbe wie bereits im Herbst: Dieser Mannschaft fehlt es auf nahezu allen Positionen massiv an Qualität. Und zwar nicht nur fußballerisch, sondern vor allem auch in den Bereichen Charakter und Mentalität. Gerade im Spitzensport sind das entscheidende Faktoren. Im Sommer braucht es deshalb einen XXL-Umbruch. Danach kann man weitersehen.

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Diese Saison gibt der Verein insgesamt ein desaströses Bild ab. Auf dem Platz fehlt es an Disziplin, Widerstandsfähigkeit und Charakter, daneben dringen ständig Interna nach außen. So entsteht der Eindruck eines Kaders, der weder geschlossen noch professionell genug ist.

Wenn sich daran nichts Grundlegendes ändert, wird auch die nächste Saison nicht besser. Für mich muss im Sommer ein radikaler Schnitt her: ein großer Teil dieses Kaders gehört ausgetauscht, und auch im Staff muss man sehr genau hinschauen. Mit ein paar kosmetischen Korrekturen wird das nichts.
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Wir hatten diese Saison kein Trainerproblem. Schön wäre es – dann wäre die Lösung wenigstens einfach.

Das eigentliche Problem ist ein gravierendes Qualitätsproblem auf nahezu allen Positionen. Angefangen beim Torwart, weiter über die Abwehr, das Mittelfeld und eigentlich durch fast alle Mannschaftsteile.

Wenn die Qualität dieses Kaders nicht signifikant erhöht wird, kann nächste Saison der Weihnachtsmann zusammen mit dem Papst auf unserer Trainerbank sitzen – es wird trotzdem nicht besser werden.
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Gott sei Dank ist diese Scheißsaison bald vorbei.

Nach den Ergebnissen unter der Woche und der faktischen Abwertung von Platz 7 hat das heute leider nur noch Freundschaftsspielcharakter. Trotzdem sagt diese Saison genug aus: Im Sommer muss dringend ein klarer Schnitt her.

Bitte 70 % dieser Mannschaft austauschen – vor allem die hochbezahlten sogenannten „Führungsspieler“, die weder führen noch konstant Leistung bringen. So kann und darf es nicht weitergehen.
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„Gold-Hand Eta rettet Union“ – so wird die Trainerin von Union also gefeiert.

Bilanz: 1 Punkt aus 3 Spielen, davon 2 Heimspiele.

Unser Riera hingegen hat eine deutlich bessere Bilanz – und wird von Teilen der Medien trotzdem als Unhold, Totalversager und wandelnde Katastrophe gezeichnet.

Mehr muss man über den desolaten Zustand gewisser Medien eigentlich nicht wissen. Oder soll man es gleich beim Namen nennen: Agenda? 😂

Apropos: absolut richtige Entscheidung der SGE, dieser substanzlosen und teilweise unmenschlichen Hetz-Kampagne nicht nachzugeben und Riera weiter im Amt zu lassen.
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Und die FR kramt jetzt ernsthaft wieder vorwurfsvoll Mario Götze raus, nur um ihrem Intimfeind Riera noch einen mitzugeben. 😂

Haben die den mal spielen sehen in den letzten Monaten? Ach was sage ich: in den letzten Jahren! 😅

Ich kann nicht mehr. Hat man sowas Peinliches schon mal gesehen? Was ist bloß mit unseren „Journalisten“ los? Können die nur noch Gosse? 🤦‍♂️
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Die Boulevardpresse – und mittlerweile darf man Kicker und FR da ruhigen Gewissens dazuzählen – dreht völlig am Rad.

Die Art und Weise, wie dort teilweise über Eintracht Frankfurt berichtet wird, hat mit kritischem Journalismus kaum noch etwas zu tun. Das ist oft nur noch Stimmungsmache, Zuspitzung und billige Empörung.

Konsequenterweise sollte die Eintracht solchen Medienvertretern bei der Pressearbeit künftig deutlich weniger Raum geben – zumindest so lange, bis wieder ein Mindestmaß an Respekt, Fairness und journalistischer Demut erkennbar ist.
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QuitoTodo schrieb:

Wenn Riera jetzt in dieser ohnehin schon verkorksten Saison auch noch entlassen wird, dann sind wir endgültig wieder beim Karnevalsverein angekommen.

Diese Mannschaft hat in nahezu allen Mannschaftsteilen klare Defizite – vor allem bei Qualität, aber noch mehr bei Charakter und Willenskraft. Das ist das eigentliche Problem, nicht der Trainer.

Wenn der Verein jetzt auch noch zum zweiten Mal innerhalb derselben Saison dem Druck dieser Dummschwätzerpresse nachgibt, dann kann man wirklich nur noch sagen: gute Nacht.


Sorry, genau deswegen fand ich Deinen Beitrag nach dem Spiel, der hier so gelobt wurde, absolut einseitig. Riera ist komplett, wirklich komplett verbrannt. Durch sein eigenes Verhalten, durch das Image, das er hat, durch das erkennbare Vertrauen des Teams, durch die mäßigen Leistungen.

Jetzt redest Du davon, dass man der bösen Presse nachgibt. Natürlich. Daran liegt es. Die böse Presse war es. Nicht das Verhalten von Riera, dass die Fans ihn heute schon auspfeifen, dass viele Fans ihn wieder loswerden wollen oder kein Vertrauen mehr haben wollen oder sonst was. Es muss irgendwen Schuldigen geben, der den armen Riera jetzt den Job kostet und wenn man ihn entlässt, ist man ein Karnevalsverein. Wie bitte? Was? Du blendest praktisch alles, was gegen Riera spricht, aus. Alles.
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Ach Werner, ganz ehrlich: Was spricht denn konkret gegen ihn? Dass die Mannschaft seit Monaten Grütze zusammenspielt?
Ich erinnere mich noch gut, wie du Ende letzten Jahres genau diese Nicht-Mannschaft verteidigt hast – sie sei ja so stark, schließlich hätte sie in fast identischer Besetzung die Champions League erreicht. Ja, fast identisch – aber eben mit zwei absoluten Topspielern, die inzwischen weg sind und nie adäquat ersetzt wurden. Genau das sieht man die ganze Saison. Nicht erst seit Riera.
Alles andere, was jetzt gegen ihn ins Feld geführt wird, ist für mich größtenteils nichts als aufgebauschtes Pressegerede. Darauf gebe ich nichts. Entscheidend ist das, was auf dem Platz passiert. Und ja, da fehlen Fortschritte – völlig richtig. Aber das war unter den beiden Trainern davor phasenweise genauso schwach, teilweise sogar noch schlimmer.
Ich bleibe dabei: Das Hauptproblem ist die Mannschaft – und insbesondere ihre sogenannten Führungsspieler. Meine klare Haltung: Albert behalten, im Sommer konsequent aufräumen und sich von den Leistungsverweigerern und Mimosen trennen. Alles andere ist nur Symptombekämpfung.
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Wenn Riera jetzt in dieser ohnehin schon verkorksten Saison auch noch entlassen wird, dann sind wir endgültig wieder beim Karnevalsverein angekommen.

Diese Mannschaft hat in nahezu allen Mannschaftsteilen klare Defizite – vor allem bei Qualität, aber noch mehr bei Charakter und Willenskraft. Das ist das eigentliche Problem, nicht der Trainer.

Wenn der Verein jetzt auch noch zum zweiten Mal innerhalb derselben Saison dem Druck dieser Dummschwätzerpresse nachgibt, dann kann man wirklich nur noch sagen: gute Nacht.
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Die haben doch gegen den Trainer gespielt. Anders kann ich mir diesen Bullshit nicht erklären.
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Observer schrieb:

Die haben doch gegen den Trainer gespielt. Anders kann ich mir diesen Bullshit nicht erklären.


Die spielen schon die ganze Saison gegen den Trainer.
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Diese Mannschaft hat schon in der Hinrunde gezeigt, wo das Problem liegt. Fast ein 6:0 gegen Gladbach aus der Hand gegeben, danach ein ähnlich peinlicher Sieg in Köln, dazu mehrere richtige Klatschen – das war kein Zufall, sondern ein klares Muster.

Die Behauptung, dass diese Truppe am Ende Richtung Champions League marschiert wäre, ist schlicht Unsinn. Letzte Saison hattest du mit Omar Marmoush und Hugo Ekitike zwei absolute Unterschiedsspieler auf Topniveau. Der Rest? Größtenteils Mitläufer – und genau das sieht man jetzt umso deutlicher.

Dieser Mannschaft fehlt es an Qualität, aber auch an Charakter und Einstellung. Und das war schon früh in der Saison erkennbar.

Jetzt sitzt der dritte Trainer auf der Bank – und es läuft zum dritten Mal schlecht. Irgendwann muss man sich ehrlich machen: Das ist kein Trainerproblem. Die Fakten sprechen eine klare Sprache.

Wir reden hier über teils völlig überbezahlte und von ihren Beratern überhypte Spieler, die den Ansprüchen nicht gerecht werden. Der einzige sinnvolle Schritt ist ein großer Umbruch.

Klar, es ist einfacher, den Trainer zu wechseln. Das geht schnell. Eine Mannschaft umzubauen ist deutlich schwieriger. Aber genau da liegt das eigentliche Problem: nicht auf der Bank, sondern auf dem Platz.

Und die Presse? Die begleitet das Ganze seit Monaten mit erstaunlicher Beliebigkeit. Statt die strukturellen Probleme klar zu benennen, wird von Woche zu Woche der nächste Trainer zum Hauptschuldigen erklärt – garniert mit Nebenschauplätzen, persönlichen Fehden und durchschaubaren Agenden. So lenkt man vom eigentlichen Kern nur ab.
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“I will not accept lies. I am not a marionette. I am the coach. I expect respect. So if you write something, be careful - not because of you or me, but because of the loyal fans who love the club. They deserve to know the truth.

And the truth is: there was a public training session two days ago. Did you see any problem with a player there? You did not report how nice the atmosphere was this week. You want to give the fans the impression that everything is bad. Nothing is bad.

I want success with this club. My message to the fans: they can stay calm. Until the last day I am here, I and the players will give everything."

Pöser, pöser Coach! Dale, Albert, sácales la triple P a todos esos llorones. Morgen wird der HSV aus dem Stadion geschossen.