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Tackleberry

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mikulle schrieb:
JoergM schrieb:
Hat jemand die ISS mal "live" am Himmel gesehen? Hatte es mir paar mal vorgenommen, entweder war es bewölkt und ich konnte nichts erkennen, habe sie   nicht gefunden oder es kam irgendwas zeitlich dazwischen.

Ein schönes Foto auf Frankfurt, vom 03.11.2014
https://www.facebook.com/ESAAlexGerst/photos/pb.402563783199702.-2207520000.1415179592./617884075001004/?type=3&theater


Ja, ich schaue sie mir immer mal wieder an.
Ein weiteres Highlight für alle, die gern mal in den Himmel schauen, sind die sogenannten Iridium Flares. Da reflektiert sich das Sonnenlicht für einige Sekunden an einem der zahlreichen Iridium Satelliten. Wenn Du einen "intensiven" Flare erwischst, ist das ein tolles Schauspiel (wird oft fälschlicherweise als Sternschnuppe gedeutet).
Falls jemand schauen möchte, empfehle ich folgende Seite (auch prima für ISS Gucker!) :
http://www.heavens-above.com/
Dort unter Satelliten auf "Irdium Flare" gehen (und vorher bitte den eigenen Standort festlegen).


Cooler Tipp mit den Iridium Flares, werde mal die Augen offen halten.
Heute kehrt Alexander Gerst übrigens von seiner Mission zurück auf die Erde. Hoffe auf eine sichere Landung.
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Gleich vorab: Das Thema beschäftigt mich schon seit Jahren. Den Thread gerade jetzt aufzumachen mag manchem falsch erscheinen. Aber wann wäre der richtige Zeitpunkt? Nach ein paar gewonnenen Spielen? Nach total katastrophalen Leistungen, zu denen ich das gestrige Auftreten gegen die Bayern nicht zähle? Es gibt wohl keinen richtigen Zeitpunkt, auf den es sich abzuwarten lohnt, also gebt mir ruhig Feuer wenn ihr es anders seht als ich.

Was mir im Vergleich zu anderen Mannschaften in der Vergangenheit oft aufgefallen ist, ist das unterschiedliche Auftreten auf dem Platz in Bezug auf die in der Threadüberschrift genannten Dinge. Und ich finde, gerade diese Saison zeigt es sich, dass es unserer Mannschaft an genau diesen Dingen mangelt. Nur selten sehe ich da eine Mannschaft auf dem Platz, die von Beginn an ein "Die hauen wir weg!" ausstrahlt. Ein kollektives Selbstverständnis, eine Geschlossenheit, eine Mentalität, die dem Gegner von Anpfiff an suggeriert: "Hoppla, obacht vor den Frankfurtern".

Stattdessen macht wieder und wieder der Gegner das Spiel. Einerseits taktisch bedingt, aber ich stelle nun auch mal provokativ die Frage: Liegt es nicht auch an der Mentalität unserer Akteure? Sind die Jungs zu brav, zu wenig von sich und dem eigenen Leistungsvermögen überzeugt, so dass man eher Respekt vor dem Gegner zeigt als diesem Respekt für einen selbst abzuverlangen?

Wäre dies nur in der jüngsten Niederlagenserie so, könnte man natürlich sagen: "Ist doch klar, wie sollen die Jungs an sich selbst glauben, wenn es gerade so Scheiße läuft". Aber es ist ja nicht nur so, dass die genannten Attribute nur momentan wenig bis nicht erkennbar sind.

Auch Mannschaften, die nicht zu den Topvertretern der Liga gehören, gelingt es, und gelang es in der Vergangenheit, eine solche Mentalität aufzubauen. Woran liegt es, dass bei uns - bis auf wenige Ausnahmen - Jahr für Jahr die Mannschaft durch Spieler geprägt sind, die man als nette und einwandfreie Charaktere bezeichnen kann, und die dementsprechend auch auf dem Platz eher brav wirken als mit breiter "Wir sind stark, und der Gegner muss Angst vor uns haben"-Brust aufzutreten?

Einzelne verfügen über diese Mentalität und strahlen sie aus, auch wenn ihre fußballerischen Qualitäten mal besser, mal schlechter sind. In der aktuellen Mannschaft sehe ich Trapp, Russ, Hasebe, Seferovic, Zambrano als solche Typen. Letztes Jahr noch Rode und - mit Abstrichen - Jung. Aber, egal mit welcher Formation wir spielen, keine Mannschaft, die geschlossen ein Von-sich-überzeugt-sein ausstrahlt. Dieses Jahr vielleicht noch drastischer als die Jahre zuvor. Aber eben nicht erst seit gestern. SG Ehrfurcht Frankfurt. Vom spielerischen Potenzial nicht schlechter als viele andere Mannschaften. Aber mit viel zu wenig Ausstrahlung, dem Gegner zeigen zu wollen, dass die Eintracht der Chef auf dem Platz ist.

Geht es dabeit nur mir so? Bin mal auf die Diskussion gespannt.
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Wiedwald

Chandler - Russ - Anderson - Kinsombi

Ignjovski - Medojevic

Meier
Aigner..............-.............Stendera

Seferovic
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War das heute "nur" das mittlerweile schon obligatorische Gepfeife gegen uns, oder gabs´ dabei auch wieder richtig dicke Böcke? Konnte das im Stadion nicht so genau sehen, bzw. habe zwar einiges gegen uns gesehen, aber nur das mittlerweile leider Übliche.
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Ozzy schrieb:
Gähn. Die Bayern waren da.

An Heimspieltagen gegen die Langweiler vom Dienst unternehmen wir traditionell was mit den Kindern.

Es gibt ein paar Dinge, die mich weniger interessieren, als Spiele und Ergebnisse gegen die Bayern. Viele sind's allerdings nicht.



Und was hat das mit diesem Thread zu tun?
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francisco_copado schrieb:
Jup, die junge Dame (Hanna?) hatte ich mir auch besser gefallen.

Und die zwei Jungs gerade...naja. Hauen mich nicht vom Hocker.


Stimmt, Hanna hieß sie.
Die Jungs fand´ ich beide schwach, und den Arnold dazu noch unsympathisch.
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francisco_copado schrieb:
Gestern leider verpasst. Mal schauen was heute geht.

Duell 1: für mich ne klare Sache für Ingo.


Oh Mann, geht das jetzt schon wieder los? Bin encore Deiner Meinung!  
Gewonnen hat ja leider unverständlicherweise André. Und beim letzten Song fand´ ich die Brünette stärker als Charlie-Ann.
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EF-Online-Support-FB schrieb:
Tackleberry schrieb:
Tackleberry schrieb:
Tackleberry schrieb:
Die letzten Tage hakt der Seitenaufbau bei mir oft gewaltig, an zwei verschiedenen Rechnern. So auch jetzt gerade. Habe nun fast eine halbe Stunde gebraucht, um diesen Beitrag schreiben und verschicken zu können.

Die Seite baut sich entweder gar nicht, oder nur ganz langsam auf. Und oft sieht dann das Ergebnis wie folgt aus. Hat noch jemand außer mir dieses Problem? Andere Websites bauen sich ganz normal auf, und auch ein Rechnerneustart sowie das Löschen von Cache und Cookies hat nichts gebracht.



Seit ein paar Tagen ist der Seitenaufbau des Forums immer kurz nach Mitternacht sehr langsam. Scheint nicht nur bei mir so zu sein.


Ist nun tagtäglich so, gerade eben auch wieder. Früher gab´s die Downtime doch immer mitten in der Nacht, warum denn nun plötzlich schon zu dieser Zeit?


Die zusätzliche Downtime von ca. 0.15 Uhr bis 0.30 Uhr wird derzeit untersucht und wir werden versuchen es wieder auf die notwendige Downtime von 3.00 Uhr bis ca. 3.30 Uhr zu beschränken.

Wir bitten die Probleme zu entschuldigen.


Super, danke!  
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Tackleberry schrieb:
Tackleberry schrieb:
Die letzten Tage hakt der Seitenaufbau bei mir oft gewaltig, an zwei verschiedenen Rechnern. So auch jetzt gerade. Habe nun fast eine halbe Stunde gebraucht, um diesen Beitrag schreiben und verschicken zu können.

Die Seite baut sich entweder gar nicht, oder nur ganz langsam auf. Und oft sieht dann das Ergebnis wie folgt aus. Hat noch jemand außer mir dieses Problem? Andere Websites bauen sich ganz normal auf, und auch ein Rechnerneustart sowie das Löschen von Cache und Cookies hat nichts gebracht.



Seit ein paar Tagen ist der Seitenaufbau des Forums immer kurz nach Mitternacht sehr langsam. Scheint nicht nur bei mir so zu sein.


Ist nun tagtäglich so, gerade eben auch wieder. Früher gab´s die Downtime doch immer mitten in der Nacht, warum denn nun plötzlich schon zu dieser Zeit?
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Basaltkopp schrieb:
Ich habe schon befürchtet, dass er pfeift. Aber am Samstag verltzt sich Meyier beim Aufwärmen und Gagelmann darf uns verpfeifen.


Eher so, bei dem Pech das wir zur Zeit haben...
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miraculix250 schrieb:
SGE_Werner schrieb:
Wenn ich sehe, dass der Focus Bilder vom Haus von Weselsky abbildet und die Bild-Zeitung seine Büro-Nummer postet (auch wenn die ohnehin zugänglich ist), dann schäme ich mich für unsere Medien fremd.


Wundert mich eher, daß dir das erst jetzt so ergeht.

Gericht hat übrigens entschieden: Streik rechtens, Forderungen der GDL nicht unrechtens. Mal so am Rande.


Um die Forderungen der GDL ging es bei der Gerichtsentscheidung doch gar nicht, oder doch?
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Ulkig, wenn sich die Seite so langsam aufbaut, dass sie statt der "Geschlechts-Icons" die hinterlegten Alternativtexte lädt  



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FrankenAdler schrieb:
Tackleberry schrieb:
stefank schrieb:
...erpresst wird, den Forderungen nachzugeben.

Das beschreibt ja treffend, was die GDL gerade macht - und deckt sich nicht mit meiner Zieldefinition eines "gescheiten Arbeitskampfes":
Kollektives Ausüben von Druck - ja. Erpressung ohne Bereitschaft zu Kompromissen - nein.

Deinen ersten Satz habe ich offen gesagt nicht so richtig verstanden, bzw. du vermutlich meinen vorherigen Beitrag ebenso nicht...


Nun versucht ja die Bahn grad im Moment -und das mit Unterstützung der Politik und Medien- die in ihrem Betrieb organisierten Arbeitnehmer in eine ihr genehme Regelung zu pressen, die der kleinen GDL mal schlicht den Gar aus machen würde. DAS nenne ich Erpressung. Die GDL ist diesbezüglich nicht bereit nachzugeben und weiß die Berufsgruppe der Lokführer mehrheitlich hinter sich.
Erpressung ist als Beschreibung für Arbeitskampf ein wenig unglücklich gewählt in Zeiten von weichgespülter korrekter Sprache. Aber was anderes sollte jeder Streik sein? Es geht darum gemeinsam dafür zu sorgen, dass die Räder still stehen um eine Verbesserung von Arbeitsbedingungen und Löhnen zu erreichen. Beides kann ich den Lokführern nicht verübeln. Und die Mehrheitsgewerkschaft in der die anderen Berufsgruppen organisiert sind hat da eben wenig dazu zu sagen. Also haben sich die Lokführer in ihrem Recht auf Koalitionsfreiheit eben eine Gewerkschaft gesucht von der sie gut vertreten werden - und die man jetzt quasi handlungsunfähig machen will, eben in dem man alle Arbeitnehmer in die Tarifeinheit zwingt.

Ich kann die Jungs gut verstehen. Ich bin als Mitarbeiter einer städtischen Verwaltung auch nicht in der Mehrheitsgewerkschaft verdi sondern bei der GEW, weil diese Gewerkschaft meine/unsere Interessen wesentlich mehr berücksichtigt. Und auch hier, selbst innerhalb des DGB wird von verdi (gemäßigter) ähnlich gegen die "Spartengewerkschaft" vorgegangen.


Du und Stefan habt ja sicher nicht in allem Unrecht, für mich gibt es in der ganzen Angelegenheit auch kein pauschales "richtig" und "falsch", oder "gut" und "böse". Ich frage mich halt, ob es der GDL im aktuellen Tarifkonflikt primär um "eine Verbesserung von Arbeitsbedingungen und Löhnen" - geht, oder um den eigenen Machterhalt und -ausbau. Das "L" steht bekanntlich für "Lokomotivführer" - warum will die Gewerkschaft nun auch für andere Berufsgruppen Tarifverhandlungen führen dürfen, selbst wenn dies juristisch legitim ist (es ist ja noch immer die eigene Entscheidung, ob man es denn auch tut)? Warum konzentriert man sich nicht weiter auf seine Kerngruppe "Lokomotivführer", für die man ja auch in den vergangenen Jahren gewerkschaftsübergreifend den Tarif verhandeln durfte - und dies, wohl mehr schlecht als recht, auch tat? Der Meinung sind übrigens auch nicht wenige GDL-Angestellte, die mittlerweile mit "ihrer" Gewerkschaft stark zu fremdeln beginnen.
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stefank schrieb:
...erpresst wird, den Forderungen nachzugeben.

Das beschreibt ja treffend, was die GDL gerade macht - und deckt sich nicht mit meiner Zieldefinition eines "gescheiten Arbeitskampfes":
Kollektives Ausüben von Druck - ja. Erpressung ohne Bereitschaft zu Kompromissen - nein.

Deinen ersten Satz habe ich offen gesagt nicht so richtig verstanden, bzw. du vermutlich meinen vorherigen Beitrag ebenso nicht...
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stefank schrieb:
Tackleberry schrieb:
stefank schrieb:
HeinzGründel schrieb:
stefank schrieb:
brockman schrieb:
FrankenAdler schrieb:
brockman schrieb:
FrankenAdler schrieb:
Paramounti schrieb:
stefank schrieb:
Paramounti schrieb:
stefank schrieb:
Schon erstaunlich, wieviele am Rad drehen, wenn ein Streik, so wie es sein soll, mal wieder als gescheite Erpressung durchgeführt wird.


So wie er sein soll?

Wenn es darum gehen würde ein paar % mehr Gehalt für die Angestellten rauszuhandeln, ok. Aber hier geht es nur um einen Machtanspruch einer Gewerkschaft. Um nichts anderes mehr. Es ist eine Schande geworden wie kleine Splittergewerkschaften ihrer Macht fröhnen wollen und Können. Und am Ende geht das wieder zu Lasten der Mitarbeiter, da es schon Arbeitgeberverbände gibt, die sich das zu Nutze machen. Beisp. ist der Deutsche Genossenschaftsverband. Da gibt es eine Gewerkschaft de facto ohne Mitglieder die ihre Macht zur Schau stellen will und deutlich schlechtere Forderungen für die Angestellten stellt. Was ist passiert? Der AVR verhandelt nur noch mit dieser Gewerkschaft und schließt Tarifverträge zL der Angestellten ab und mit Verdi wird deswegen gar nicht mehr verhandelt. Und das ist mittlerweile Alltag in vielen Branchen. Die Masche funktioniert bei der GDL nur, weil sie die Lokführerer haben die das Land lahmlegen können. In anderen Branchen ist der Trend "GDL" tödlich für die Tarifvertragslandschaft.



Das Thema "Dumpinggewerkschaften" ist, entgegen deiner Annahme, nicht "Alltag in vielen Branchen", sondern diese sind mangels Tarriffähigkeit auf den ***** gefallen: http://www.focus.de/finanzen/karriere/arbeitsrecht/zeitarbeit-bundesarbeitsgericht-zerschlaegt-christliche-gewerkschaft_aid_581667.html
Bei der GdL geht es um ganz etwas anderes. Diese will für ihre Mitglieder Abschlüsse mache können. Und dies ist Ausdruck der Koalitionsfreiheit der Arbeitnehmer wie im Grundgesetz festgelegt. Dass allgemeine Heulen über einen angeblichen Machtanspruch ist albern und eben nur der Tatsache geschuldet, dass hier so gestreikt wird, dass es auch etwas bringt.


Da liegst Du leider sowas von falsch. Eine ist zerschlagen, aber gerade wurde wieder im Genossenschaftsverband ein Tarifvertrag mit einer Gewerkschaft ohne Mitglieder für rd. 120.000 Beschäftigte abgeschlossen.

Und natürlich ist es ein Machtanspruch. Wäre es keiner würden die Gewerkschaften wie in allen anderen Branchen kooperieren und für ihre Mitglieder das Beste rausholen. Warum muss es unterschiedliche Tarifverträge für ein und die selbe Berufsgruppe in ein und dem selben unternehmen geben? Wo ist der Sinn?  


Der Sinn liegt schlicht darin, dass die GDL als kleine Gewerkschaft hier droht in diesem doch recht ansehnlichen Betrieb Deutsche Bahn die große DGB Gewerkschaft auszustechen.
Wie macht sie das? Sie macht eben das was eine Gewerkschaft tun sollte: Ordentlich für ihre Mitglieder einsetzen und diesen Einsatz mit dem ihr zur Verfügung stehenden Kampfmittel Streik untermauern.
Das bestehende Problem ist eben tatsächlich, wie stefank bereits deutlich gemacht hat, das unsere weichgespülten DGB Gewerkschaften lieber bis zu den Schultern im Anus der Arbeitgeber stecken und seit Schröder kaum mehr ordentliche Tarifarbeit macht.
Hier zeigt jetzt eine Gewerkschaft wie man seine Mitglieder vertritt - und sieht sich einer Mega-Koalition aus DGB, Politik und Presse gegenüber, die versucht dieses Grundrecht öffentlich zu diskreditieren und schließlich gesetzlich einzuschränken.
DAS ist IMHO der eigentliche Skandal. Nicht der völlig berechtigte Streik der GDL.

Und was es zum Thema Solidarität zu schreiben gäbe, naja ...    


Das ist möglicherweise so, wie du sagst. Taktisch verhält sich die GdL aber höchst unklug. Denn wie viele Streiks wie diesen, untermalt von entsprechender Rhetorik, wird sie sich in der Zukunft noch leisten können? Das leistet doch alles nur dem Gesetzesvorhaben Vorschub.


Und? Was ist dann zu tun? Soll sie dann einknicken und gleich ihre Recht preisgeben, damit eine (einstmals als SPD-Linke bezeichnete) Nahles dieses Recht nicht abschafft?
Das dramatische ist doch, wie weit heruntergekommen die Sozialdemokratie (einschließlich des sozialdemokratisch dominierten DGB) ist.
Dann muckt einer auf und es werden die Rechte für die Herr Lassalle und Genossen einst kämpften und verfolgt wurden, von deren vermeintlichen Erben eingestampft.
Was für ein Drecksverein!


Vorausplanung nennt man sowas. Zukunftsperspektive. Wir haben nun mal nicht mehr 1864. Die GdL wird die aktuellen Verhältnisse, was die Beziehung zwischen Gewerkschaften und Arbeitgebern angeht, nicht umstürzen können. Also muss sie wohl oder übel lernen, mit ihnen umzugehen, nicht nur 2014, sondern auch in den kommenden Jahren. Lassalle hin oder her.


Genau diese "Politik der Vernunft" betreiben die DBG-Gewerkschaften seit langem, und sind dabei völlig auf den Hund gekommen. Die GdL kämpft rigoros für ihre Sache und ihre Mitglieder. Und wenn die Bahn nach vier Tagen nicht nachgibt, müssen es bein nächtsten Mal fünf Tage sein. Es heißt Arbeitskampf, nicht Arbeitsgelaber.


Weißte was ich so richtig shice finde. Die meisten sind effektiv zu uninformiert um zu wissen um was es hier geht. . Du nicht. Du weißt genau, dass die GDL sich gegenüber Masse der Arbeitnehmer unsolidarisch verhält.  Ich finde das ziemlich lächerlich.


Uli, ich streite gerne mit dir. Allerdings vermag ich eine unsolidarische Haltung in diesem Arbeitskampf der GdL beim besten Willen nicht zu erkennen, siehe meine bisherigen Beiträge.  


Es gibt noch eine Menge anderer Berufsgruppen bei der Bahn als die in der GDL organisierten.


Und die sehen sich durch die GdL an einem gescheiten Arbeitskampf gehindert weil...?


Wo habe ich geschrieben, dass sie dies tun? Und wo genau liegt die Definition für einen "gescheiten Arbeitskampf" - lässt sich ein solcher nach objektiven Kriterien festlegen?
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stefank schrieb:
HeinzGründel schrieb:
stefank schrieb:
brockman schrieb:
FrankenAdler schrieb:
brockman schrieb:
FrankenAdler schrieb:
Paramounti schrieb:
stefank schrieb:
Paramounti schrieb:
stefank schrieb:
Schon erstaunlich, wieviele am Rad drehen, wenn ein Streik, so wie es sein soll, mal wieder als gescheite Erpressung durchgeführt wird.


So wie er sein soll?

Wenn es darum gehen würde ein paar % mehr Gehalt für die Angestellten rauszuhandeln, ok. Aber hier geht es nur um einen Machtanspruch einer Gewerkschaft. Um nichts anderes mehr. Es ist eine Schande geworden wie kleine Splittergewerkschaften ihrer Macht fröhnen wollen und Können. Und am Ende geht das wieder zu Lasten der Mitarbeiter, da es schon Arbeitgeberverbände gibt, die sich das zu Nutze machen. Beisp. ist der Deutsche Genossenschaftsverband. Da gibt es eine Gewerkschaft de facto ohne Mitglieder die ihre Macht zur Schau stellen will und deutlich schlechtere Forderungen für die Angestellten stellt. Was ist passiert? Der AVR verhandelt nur noch mit dieser Gewerkschaft und schließt Tarifverträge zL der Angestellten ab und mit Verdi wird deswegen gar nicht mehr verhandelt. Und das ist mittlerweile Alltag in vielen Branchen. Die Masche funktioniert bei der GDL nur, weil sie die Lokführerer haben die das Land lahmlegen können. In anderen Branchen ist der Trend "GDL" tödlich für die Tarifvertragslandschaft.



Das Thema "Dumpinggewerkschaften" ist, entgegen deiner Annahme, nicht "Alltag in vielen Branchen", sondern diese sind mangels Tarriffähigkeit auf den ***** gefallen: http://www.focus.de/finanzen/karriere/arbeitsrecht/zeitarbeit-bundesarbeitsgericht-zerschlaegt-christliche-gewerkschaft_aid_581667.html
Bei der GdL geht es um ganz etwas anderes. Diese will für ihre Mitglieder Abschlüsse mache können. Und dies ist Ausdruck der Koalitionsfreiheit der Arbeitnehmer wie im Grundgesetz festgelegt. Dass allgemeine Heulen über einen angeblichen Machtanspruch ist albern und eben nur der Tatsache geschuldet, dass hier so gestreikt wird, dass es auch etwas bringt.


Da liegst Du leider sowas von falsch. Eine ist zerschlagen, aber gerade wurde wieder im Genossenschaftsverband ein Tarifvertrag mit einer Gewerkschaft ohne Mitglieder für rd. 120.000 Beschäftigte abgeschlossen.

Und natürlich ist es ein Machtanspruch. Wäre es keiner würden die Gewerkschaften wie in allen anderen Branchen kooperieren und für ihre Mitglieder das Beste rausholen. Warum muss es unterschiedliche Tarifverträge für ein und die selbe Berufsgruppe in ein und dem selben unternehmen geben? Wo ist der Sinn?  


Der Sinn liegt schlicht darin, dass die GDL als kleine Gewerkschaft hier droht in diesem doch recht ansehnlichen Betrieb Deutsche Bahn die große DGB Gewerkschaft auszustechen.
Wie macht sie das? Sie macht eben das was eine Gewerkschaft tun sollte: Ordentlich für ihre Mitglieder einsetzen und diesen Einsatz mit dem ihr zur Verfügung stehenden Kampfmittel Streik untermauern.
Das bestehende Problem ist eben tatsächlich, wie stefank bereits deutlich gemacht hat, das unsere weichgespülten DGB Gewerkschaften lieber bis zu den Schultern im Anus der Arbeitgeber stecken und seit Schröder kaum mehr ordentliche Tarifarbeit macht.
Hier zeigt jetzt eine Gewerkschaft wie man seine Mitglieder vertritt - und sieht sich einer Mega-Koalition aus DGB, Politik und Presse gegenüber, die versucht dieses Grundrecht öffentlich zu diskreditieren und schließlich gesetzlich einzuschränken.
DAS ist IMHO der eigentliche Skandal. Nicht der völlig berechtigte Streik der GDL.

Und was es zum Thema Solidarität zu schreiben gäbe, naja ...    


Das ist möglicherweise so, wie du sagst. Taktisch verhält sich die GdL aber höchst unklug. Denn wie viele Streiks wie diesen, untermalt von entsprechender Rhetorik, wird sie sich in der Zukunft noch leisten können? Das leistet doch alles nur dem Gesetzesvorhaben Vorschub.


Und? Was ist dann zu tun? Soll sie dann einknicken und gleich ihre Recht preisgeben, damit eine (einstmals als SPD-Linke bezeichnete) Nahles dieses Recht nicht abschafft?
Das dramatische ist doch, wie weit heruntergekommen die Sozialdemokratie (einschließlich des sozialdemokratisch dominierten DGB) ist.
Dann muckt einer auf und es werden die Rechte für die Herr Lassalle und Genossen einst kämpften und verfolgt wurden, von deren vermeintlichen Erben eingestampft.
Was für ein Drecksverein!


Vorausplanung nennt man sowas. Zukunftsperspektive. Wir haben nun mal nicht mehr 1864. Die GdL wird die aktuellen Verhältnisse, was die Beziehung zwischen Gewerkschaften und Arbeitgebern angeht, nicht umstürzen können. Also muss sie wohl oder übel lernen, mit ihnen umzugehen, nicht nur 2014, sondern auch in den kommenden Jahren. Lassalle hin oder her.


Genau diese "Politik der Vernunft" betreiben die DBG-Gewerkschaften seit langem, und sind dabei völlig auf den Hund gekommen. Die GdL kämpft rigoros für ihre Sache und ihre Mitglieder. Und wenn die Bahn nach vier Tagen nicht nachgibt, müssen es bein nächtsten Mal fünf Tage sein. Es heißt Arbeitskampf, nicht Arbeitsgelaber.


Weißte was ich so richtig shice finde. Die meisten sind effektiv zu uninformiert um zu wissen um was es hier geht. . Du nicht. Du weißt genau, dass die GDL sich gegenüber Masse der Arbeitnehmer unsolidarisch verhält.  Ich finde das ziemlich lächerlich.


Uli, ich streite gerne mit dir. Allerdings vermag ich eine unsolidarische Haltung in diesem Arbeitskampf der GdL beim besten Willen nicht zu erkennen, siehe meine bisherigen Beiträge.  


Es gibt noch eine Menge anderer Berufsgruppen bei der Bahn als die in der GDL organisierten.
#
stefank schrieb:
Die GdL kämpft rigoros für ihre Sache und ihre Mitglieder.


Und tritt damit die Solidarität zu dem Rest der Belegschaft mit Füßen, ohne Blick nach links und rechts und über den eigenen Tellerrand hinaus.
#
Tackleberry schrieb:
JoergM schrieb:
Hat jemand die ISS mal "live" am Himmel gesehen? Hatte es mir paar mal vorgenommen, entweder war es bewölkt und ich konnte nichts erkennen, habe sie   nicht gefunden oder es kam irgendwas zeitlich dazwischen.

Ein schönes Foto auf Frankfurt, vom 03.11.2014
https://www.facebook.com/ESAAlexGerst/photos/pb.402563783199702.-2207520000.1415179592./617884075001004/?type=3&theater


Habe ich, nun schon mehrfach. Die ISS leuchtet heller als jeder Stern am Himmel, zieht eine kerzengerade Bahn und blinkt nicht wie es Flugzeuge durch deren Positionslichter ja tun. Also durchaus gut zu erkennen, vorausgesetzt der Himmel ist wolkenlos und du befindest Dich nicht inmitten eines Lichtermeers (auf dem Land dürfte dies einfacher sein als mitten in der City).


...sieht dann exakt so aus: http://www.youtube.com/watch?v=qanl_PHxYhA
#
JoergM schrieb:
Hat jemand die ISS mal "live" am Himmel gesehen? Hatte es mir paar mal vorgenommen, entweder war es bewölkt und ich konnte nichts erkennen, habe sie   nicht gefunden oder es kam irgendwas zeitlich dazwischen.

Ein schönes Foto auf Frankfurt, vom 03.11.2014
https://www.facebook.com/ESAAlexGerst/photos/pb.402563783199702.-2207520000.1415179592./617884075001004/?type=3&theater


Habe ich, nun schon mehrfach. Die ISS leuchtet heller als jeder Stern am Himmel, zieht eine kerzengerade Bahn und blinkt nicht wie es Flugzeuge durch deren Positionslichter ja tun. Also durchaus gut zu erkennen, vorausgesetzt der Himmel ist wolkenlos und du befindest Dich nicht inmitten eines Lichtermeers (auf dem Land dürfte dies einfacher sein als mitten in der City).