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Tackleberry

17843

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Endgegner schrieb:
Tackleberry schrieb:

Du hättest also an seiner Stelle es vorgezogen, für vielleicht ein Drittel des Geldes bei einem permanenten Abstiegskandidaten zu bleiben, statt einen megafetten Vertrag bei der derzeit wohl besten Fußballmannschaft des Planeten zu unterschreiben? Wer´s glaubt...


Das ist genau der Punkt. Er wechselt zu einer der besten Mannschaften der Welt und wir dort Titel gewinnen, ob nun auf dem Feld oder auf der Bank. Er wird ein Training erleben das ihn weiterbringt, mit Spielern die ihn fordern. Es ist ja nicht so als wäre er zu einem Verein auf Augenhöhe ala H96 usw. gewechselt.

Gestern hab ich ein Interview mit Tobias Weiß gelesen, der heute trauert das er das Angebot von Bayern nicht angenommen und es einfach mal versucht hat.
Und wie gesagt, ich war anfangs auch sauer über den Wechsel aber wenn man mal mit einem Funken Verstand an die Sache rangeht und die Vereinsbrille etwas nach unten zieht war es, so wie er es gemacht hat, ok.

Mit tun da die Wechsel von Jung und besonders von Schwegler und der Art wie er gegangen ist, viel mehr weh.

So sieht´s aus. Wobei ich auch den beiden den Wechsel nicht verübeln kann. Es ist nun mal so, dass die beiden genannten Vereine sportlich bessere Perspektiven bieten als es der unsere Verein kann. Dazu noch ein erheblich höheres Gehalt. Dass es sich dabei leider um Plastikvereine handelt, ist ein anderes Thema. Aber rational betrachtet sind beide Entscheidungen nachvollziehbar. Als Fan tun sie einem natürlich weh.

Bei Rode sehe ich es sogar noch eine Spur anders, vielleicht stehe ich damit alleine da... Ich freue mich, dass es nach vielen Jahren endlich mal wieder einer "unserer Jungs" geschafft hat, bei einem großen Verein zu landen. Wenn er da umringt von Weltstars aufläuft und versucht, scheinbar mittlerweile ganz gut angekommen ist und über Einsätze Erfahrungen sammelt und sich weiterentwickelt. Warum sollte ich ihm, der sich bei uns nichts hat zu Schulden kommen lassen, dort den Untergang wünschen? Aus Gehässigkeit, Schadenfreude oder gekränkter Fan-Sicht? Nee, ich ticke da irgendwie anders. Wahrscheinlich, da ich als Spieler genauso entschieden hätte - auch wenn mein Herz für die Eintracht schlägt.
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Endgegner schrieb:
micl schrieb:
gizzi schrieb:
Rode hat sich stets einwandfrei hier verhalten. Dass er zu den Bayern wechselte ist absolut nachvollziehbar.

Die Pfiffe und Unmutsbekundungen gegen Rode (wie auch gegen jeden anderen Bayern-Wechsler) sind notwendig, damit andere Spieler zumindest ein klein wenig abgeschreckt werden. Nach dem Motto: Lieber viel Kohle und viel Zuneigung als ganz viel Kohle und Gewissensbisse.


Ich glaube nicht das er Gewissensbisse haben muss. Er hat seinen Wechsel frühzeitig bekannt gegeben und mit offenen Karten gespielt. Und er hat sich seine Pfiffe bei der Verabschiedung abgeholt. Ganz im Gegensatz zu anderen Leuten, die sich einfach so davon gemacht haben.

Ich fand es daneben ihn in der Lautstärke auszupfeifen. Sowas zeigt für mich weniger den Unmut und die Abschreckung als eher den Undankt für einen Spieler, der mit der Eintracht doch schon etwas erreicht hat.  


Richtig. Zudem hat er seinen Vertrag zum Schluss nicht einfach ausgesessen und sich für seinen neuen Verein geschont, sondern bis zum letzten Spiel Vollgas gegeben und sich mehr reingehängt als viele andere seiner damaligen Mitspieler. Gerade bei einem verletzungsanfälligen Spieler wie Rode durchaus beachtlich. Ich konnte die Pfiffe gegen ihn nullkommanull verstehen und sehe mich daher auch nicht in der Rolle, dass jemand stellvertretend für mich ihm irgendwelchen persönlichen Unmut über einen absolut nachvollziehbaren Wechesel meint bekunden zu müssen.
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micl schrieb:
Tackleberry schrieb:
micl schrieb:
Die Pfiffe gegen die Bayern (incl. Rode) waren die einzigen korrekten Pfiffe in diesem Spiel.

Warum hältst du die Pfiffe gegen Rode für korrekt?

Hab ich in #225 geschrieben. Man sollte allen Spielern schon klar zu verstehen geben, dass wir als Fans einen solchen Wechsel "unglücklich" finden.

Wie kommst du darauf stellvertretend für "wir als Fans" für alle sprechen zu können? Ich, und viele andere, sehen es wie Gizzi in seiner Antwort im von Dir genannten Beitrag #225: Rode hat sich stets einwandfrei hier verhalten. Dass er zu den Bayern wechselte ist absolut nachvollziehbar.

Du hättest also an seiner Stelle es vorgezogen, für vielleicht ein Drittel des Geldes bei einem permanenten Abstiegskandidaten zu bleiben, statt einen megafetten Vertrag bei der derzeit wohl besten Fußballmannschaft des Planeten zu unterschreiben? Wer´s glaubt...
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micl schrieb:
Die Pfiffe gegen die Bayern (incl. Rode) waren die einzigen korrekten Pfiffe in diesem Spiel.

Warum hältst du die Pfiffe gegen Rode für korrekt?
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micl schrieb:
Wenn wir den Rest der Saison auch so auftreten, landen wir unter den Top 6.  
Nein.
micl schrieb:
Bei dieser Schiri-Leistung konnten wir gegen die Bayern nichts erreichen. Hätte der uns nicht alles abgepfiffen, wäre wir evtl. 1:0 in Führung gegangen oder ein Bayer hätte rot gesehen und das Spiel wäre ganz anders verlaufen.
Nein.
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Basaltkopp schrieb:
henrychinasky schrieb:
Tackleberry schrieb:
Tackleberry schrieb:
Wiedwald

Chandler - Russ - Anderson - Kinsombi

Ignjovski - Medojevic

Meier
Aigner..............-.............Stendera

Seferovic




Achja, mein Tipp fehlt ja noch...

BMG 2:3 SGE

1:0 Madlung, ET
1:1 Kramer, ET
2:1 Madlung, ET
2:2 Kramer, ET
2:3 Madlung


Müsste dafür nicht Madlung spielen?    


     
Der wird in der 85. Minute eingewechselt.


So sieht´s aus!  
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Tackleberry schrieb:
Wiedwald

Chandler - Russ - Anderson - Kinsombi

Ignjovski - Medojevic

Meier
Aigner..............-.............Stendera

Seferovic




Achja, mein Tipp fehlt ja noch...

BMG 2:3 SGE

1:0 Madlung, ET
1:1 Kramer, ET
2:1 Madlung, ET
2:2 Kramer, ET
2:3 Madlung
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weinessig schrieb:

Na, danke. Wohl etwas auf Kriegsfussß mit der Rechtschreibung.

Mal schnell korrigiert.
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weinessig schrieb:
Warrior4Success schrieb:
Wenn sich das Management wie man heute liest, erst jetzt strategische Gedanken während eine AR sitzung macht in Bezug auf Optionen der Kapitalbeschaffung, strategischen Partnern etc dann zeigt das alles, Bei allem ist man zu spät und hinkt nach anstatt voranzugehen. Fussball TV, Scouting bei allem sind wir zu spät dran. Da zeigt sich halt dass man einen Lehrer an der Spitze hat anstatt ein Diplom VW oder Kaufmann.
Wenn ich sehe was man eine Super Gelegenheit verpasst hat auf der Gehspitz wo jetzt das RWE Zentrum steht ein neues Stadion hinzubauen und was man einen grottigen Kader zusammengestellt hat dann beantwortet das alles und auch die Frage Warum wir das Abstiegsgespenst mit diesem Führungspersonal nie loswerden.    


Wie hätte ein neues Stadion finanziert werden sollen? Die Kasse der Eintracht ist leer.


Crowdfunding  
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hawischer schrieb:
Welcher Lohn erhält der Zugbegleiter der keiner Gewerkschaft angehört?    

Gute Fragen, habe ich mir auch schon gestellt.
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segler schrieb:
DerSchwarzeAbt schrieb:
Ich bin auch nicht zufrieden mit Schaaf - aber jetzt den Trainer zu wechseln macht keinen Sinn. Man sollte ihm die Möglichkeit geben bis zur Winterpause vorzeigbare Ergebnisse vorzuweisen und ggf. dann in der Winterpause handeln.

Tuchel wäre ja frei. Das wäre ein Coup.


ich glaube nicht, daß Tuchel sich das antun würde., Außerdem wäre das viel zu teuer. Mir fallen da eher Dirk Schuster oder Marc Kienle ein, das wären welch vom Schlag eines Skrippnik, Zinnbauer oder Weinzierl.



Fernab davon, dass ich einen Trainerwechsel zum jetzigen Zeitpunkt für Blödsinn halte: Würde Schuster gerade jetzt im laufenden Spielbetrieb Darmstadt verlassen, um bei einem BuLi-Verein anzuheuern und damit persönlich nach Höherem zu streben, würde ich das als ziemlich charakterlos empfinden.
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Cyrillar schrieb:


Geht zwar jetzt auch etwas von deiner Frage weg ... aber wie willst du nach 4 Niederlagen wirklich ohne "Angst" auf den Platz ... da ist es glaub normal "abwartend" zu agieren. Was dann abe erstrecht in die Hose geht.


Da geht in der Tat von meiner Frage weg, weil ich ja klar geschrieben habe, dass es nicht um die momentane Situation geht. Sondern um ein Bild, das ich in den letzten Jahren kontinuierlich vom Auftregen unserer Männer auf dem Platz habe.

Das Ganze am fehlenden Geld festzumachen, wäre mir zu einfach. Mal ein konkretes Beispiel aus der zweiten Liga: Gestern hat Darmstadt 98 es ja auch geschafft, Dosensport Leipzig niederzubügeln. Und bestätige damit das Auftreten der Mannschaft seit Beginn der Saison: Mit breiter Brust, entschlossen, selbstbewusst. Trotz beschränkter finanzieller Mittel, trotz einer qualitätiv eher mittelprächtigen Mannschaft. In Liga 1 hat sich genau damit z.B. Augsburg in jüngster Vergangenheit etabliert. Mannschaften wie Augsburg oder Paderborn fahren heute nicht mehr nach Frankfurt mit Angst in der Hose, sondern wohlwissend, hier die benötigten Punkte holen zu können. Wie in den letzten Jahren viele andere Mannschaften auch, die sich qualitativ nicht über unserer Truppe befinden. Aber eben keinen großen Respekt mehr haben, da sie wissen, das Spielgeschehen recht schnell selbst in die Hand nehmen (agieren statt reagieren) zu können.
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Cyrillar schrieb:
raideg schrieb:


Kämpfen und beissen kann jeder (wenn er will).


das sehe ich bei uns seit Jahren eben nicht so. Technisch haben wir allgemein eher ein überschaubares Niveau und da mag Russ auch noch im unteren drittel sein ... aber das könnte ja dann über das kollektiv geregelt werden wenn sich alle den ***** aufreissen würden ... aber genau solche Spieler haben wir eben nicht. Das Mittelfeld setzt sehr halbherzig nach nachdem dort jedem den Ball verliert.

Haris hingegen rennt wenns sein muss bis zu Bahnstation seinem Gegenspieler hinetrher wenn er den Ball am gegnerischen 16er verliert ... Russ ebenso.

Der rest trabt maximal bis mitte eigene hälfte hinterher. Wenn man allgemein technisch limitiert ist müssen eben alle 11 kratzen und beissen wie beispielsweise Russ ... da müssen sich die "kreativen" eigentlich beim kämpfer was abschauen.

Überspitzt gesagt : da keiner bei uns ein Messi ist müssen wir eben mehr über den Kampf kommen ... wäre schön wenn wir 5-7 Kreuzungen zwischen Messi und Zambrano hätten ... ein gätschender Künstler ... aber so lange dies nicht der Fall ist gehört Russ momentan für mich zu den ganz wenigen die wirklich gewinnen wollen ... trotz fehlender technik.



Du sprichst hier ja überwiegend das Defensivverhalten an. Grätschen, kämpfen, beißen - hier sehe ich eigentlich gar nicht das Hauptproblem. Sondern: Was geschieht, wenn unsere Mannschaft den Ball hat? Warum schafft man es seit Jahren nicht, sein eigenes Spiel wie selbstverständlich aufzuziehen, und zwar so, dass der Gegner reagieren muss, unter Druck gerät, man selbst mit breiter Brust agiert?
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Cyrillar schrieb:
Ich glaub du hast hier das Thema verfehlt Hi30  ,-)  


Wen wundert´s  :neutral-face
Ich hoffe nur, dass er damit nun nicht den ganzen Thread zerschießt. Die vorherigen Beiträge gingen ja alle in die richtige Diskussionsrichtung.
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MANNY schrieb:
Hier wird die Mannschaft gefeiert für Ihre tolle Einstellung,mir wäre lieber wir hätten die Einstellung auch gegen Augsburg und in Paderborn gezeigt.Nun die Eintracht passt sich Ihren Fans halt auch an,gegen Bayern kommen alle aus Ihren Löcher gekrochen ,gegen Paderborn oder Freiburg haben die Fans keine Zeit.Ich schaue mir die Spiele gegen Bayern noch nicht mal mehr auf Sky an,geschweige denn,das ich ins Stadion gehe


Hast Dir das Spiel (angeblich) nicht angeschaut, aber beurteilst die Einstellung der Mannschaft. Und die anderen Fans sind pauschal alles nur Eventies.

Wie ich solche Beiträge liebe...  
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weinessig schrieb:
Tackleberry schrieb:
Gleich vorab: Das Thema beschäftigt mich schon seit Jahren. Den Thread gerade jetzt aufzumachen mag manchem falsch erscheinen. Aber wann wäre der richtige Zeitpunkt? Nach ein paar gewonnenen Spielen? Nach total katastrophalen Leistungen, zu denen ich das gestrige Auftreten gegen die Bayern nicht zähle? Es gibt wohl keinen richtigen Zeitpunkt, auf den es sich abzuwarten lohnt, also gebt mir ruhig Feuer wenn ihr es anders seht als ich.

Was mir im Vergleich zu anderen Mannschaften in der Vergangenheit oft aufgefallen ist, ist das unterschiedliche Auftreten auf dem Platz in Bezug auf die in der Threadüberschrift genannten Dinge. Und ich finde, gerade diese Saison zeigt es sich, dass es unserer Mannschaft an genau diesen Dingen mangelt. Nur selten sehe ich da eine Mannschaft auf dem Platz, die von Beginn an ein "Die hauen wir weg!" ausstrahlt. Ein kollektives Selbstverständnis, eine Geschlossenheit, eine Mentalität, die dem Gegner von Anpfiff an suggeriert: "Hoppla, obacht vor den Frankfurtern".

Stattdessen macht wieder und wieder der Gegner das Spiel. Einerseits taktisch bedingt, aber ich stelle nun auch mal provokativ die Frage: Liegt es nicht auch an der Mentalität unserer Akteure? Sind die Jungs zu brav, zu wenig von sich und dem eigenen Leistungsvermögen überzeugt, so dass man eher Respekt vor dem Gegner zeigt als diesem Respekt für einen selbst abzuverlangen?

Wäre dies nur in der jüngsten Niederlagenserie so, könnte man natürlich sagen: "Ist doch klar, wie sollen die Jungs an sich selbst glauben, wenn es gerade so Scheiße läuft". Aber es ist ja nicht nur so, dass die genannten Attribute nur momentan wenig bis nicht erkennbar sind.

Auch Mannschaften, die nicht zu den Topvertretern der Liga gehören, gelingt es, und gelang es in der Vergangenheit, eine solche Mentalität aufzubauen. Woran liegt es, dass bei uns - bis auf wenige Ausnahmen - Jahr für Jahr die Mannschaft durch Spieler geprägt sind, die man als nette und einwandfreie Charaktere bezeichnen kann, und die dementsprechend auch auf dem Platz eher brav wirken als mit breiter "Wir sind stark, und der Gegner muss Angst vor uns haben"-Brust aufzutreten?

Einzelne verfügen über diese Mentalität und strahlen sie aus, auch wenn ihre fußballerischen Qualitäten mal besser, mal schlechter sind. In der aktuellen Mannschaft sehe ich Trapp, Russ, Hasebe, Seferovic, Zambrano als solche Typen. Letztes Jahr noch Rode und - mit Abstrichen - Jung. Aber, egal mit welcher Formation wir spielen, keine Mannschaft, die geschlossen ein Von-sich-überzeugt-sein ausstrahlt. Dieses Jahr vielleicht noch drastischer als die Jahre zuvor. Aber eben nicht erst seit gestern. SG Ehrfurcht Frankfurt. Vom spielerischen Potenzial nicht schlechter als viele andere Mannschaften. Aber mit viel zu wenig Ausstrahlung, dem Gegner zeigen zu wollen, dass die Eintracht der Chef auf dem Platz ist.

Geht es dabeit nur mir so? Bin mal auf die Diskussion gespannt.


........ die von Beginn an ein "Die hauen wir weg!" ausstrahlt.........

Du weißt schon, dass der Gegner auch hier ein gewaltiges Wörtchen mitspricht. Wenn eine Mannschaft technisch nicht mithalten kann und dieses Manko durch Körpereinsatz ausgleichen muss, ist sie nach 70 Spielminuten tot.



Im Grund sprichst du doch genau das an, was ich meine: Warum treten Mannschaften, die technisch nicht besser beschlagen sind als unsere, oft als Kollektiv genau mit dieser Einstellung von der ersten Minute an auf dem Platz auf? Warum sieht man bei uns seit Jahren eher ein "reagieren" als "agieren", nimmt also genau die umgekehrte Rolle ein? Liegt dies wirklich nur an der Vorgabe der Trainer, oder ist es der Mentalität der geholten Akteure zu verdanken?

Dass ein einzelner "agressive Leader" a la Boateng, Hummels oder Jones hier etwas vorleben kann, wodurch er die anderen automatisch mitzieht, bezweifle ich stark. Es fehlt ein kollektives Selbstverständnis, solch ein Auftreten auf dem Platz zu zeigen, und nicht ein einzelner, der den anderen den Vorturner macht.

Die Auflistung von SGE_Werner finde ich im Gesamtzusammnehang sehr interessant.

Und Raideg hat mit dem Satz "Hier gibt es für Euch heute nix zu holen" genau das beschrieben, was ich seit Jahren (wenige Spiele ausgenommen) vermisse, wenn der Schiedsrichter anpfeift und ich schon bei den ersten Ballkontakten das Auftreten unserer Mannschaft sehe.
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raideg schrieb:
Was soll man antworten, wenn das die eigenen Worte sein könnten?  

Vielleicht soviel:
Solange bei uns vorzugsweise bei Verpflichtungen darauf geachtet wird, das es "charakterlich einwandfreie, nette Jungs" sind, wird ein Großteil der Mannschaft aus weichgespülten Ja-sagern bestehen.
Da ist es schwer etwas Auszustrahlen, was dem Gegner zeigt "Hier gibt es für Euch heute nix zu holen".



Danke - du hast verstanden, worauf ich hinaus will.
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Machridro schrieb:
Solange eine Profimannschaft nicht weiß, gegen wen sie Top Leistungen abzurufen hat, brauchen wir über nichts zu diskutieren.

Eigentlich schon fast eine Frechheit, gegen die Bauern auf einmal sich die Seele aus dem Leib zu rennen und die Spiele vorher nicht mal ansatzweise fußballerische gute Leistung zu zeigen.

Das bedeutet für mich, das man die anderen Spiele einfach nicht ernst genug genommen hat.

Den Jungs ist nicht klar, das wir höchstens fußbalerisches Mittelfeld mit Tendenz nach unten sind und nicht mehr.

Das muss das Trainerteam die Jungs mal dringend auf den Boden holen!


Es geht hier aber nicht um die Einstellung beim Bayern-Spiel gegenüber anderen Spielen, das ist ein ganz anderes Thema und wird in anderen Threads ausgiebig diskutiert.

Diskussionsansatz ist, in einem Satz zusammengefasst:

Ist unsere Mannschaft zu brav, strahlt sie zu wenig aus, fehlt es ihr schon seit Jahren an den in der Threadüberschrift genannten Attributen?