
Tafelberg
23540
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franchise
Na ist doch gut, dann sprich das doch im nächsten Heimspiel gern nochmal mit den Protagonisten ab. Freitag ist die Gelegenheit. Oder meckert es sich auf der Couch besser?!
Tafelberg schrieb:
warum so gereizt?
Ei weil franchise etwas auf den Sack geht, vermute ich!
Tafelberg schrieb:
dann käme wieder ein Grünschnabel,
Das ist ja auch schon oft gut gegangen, siehe uns selber.
Der unterschied ist das der BVB dem Wagner nicht die Zeit gibt sich zu entwickeln. Es kann ja aber auch sein das er
gleich erfolgreich ist und einschlägt wie eine Kanone was ich dem Wagner gönnen würde, dem BVB aber nicht.
Tafelberg schrieb:
vermutlich meint Jojo, dass die Tickets teurer werden
Die Vereine, deren Stadion nicht serienmäßig ausverkauft sind, werden die Preise deswegen nicht anheben.
Die anderen eher aus dem klassischen Angebot/Nachfrage Ding heraus.
Tafelberg schrieb:
Wenn es einen Fond gibt, in der jeder Verein einzahlen muss, was dann...?
Der 3.Ligist mit 100 Heim und 2 Auswärtsfahrern der trotzdem als Hochrisiko in Dresden eingruppiert wird draf da halt nur ein bruchteil zahlen von z.B. den Bayern.
Ich würd da einfach sagen ein bestimmtwr %- Satz der TV Gelder wird einbehalten hierfür.
Selbst wenn de da 0,5 % nimmst von 1 Mrd is das dann wohl finanziert..
man könnt noch minimal anpassen zwischen z.B. Dresden die mit 15.000 auswärts fahren in Liga 3 und Hoffenheim die mit 5 auswärts fahren in Liga 1. Aber dann is die Frage ob nicht die Attraktivität das da eben viele kom auch bewertet werden sollte.
Spielbericht zum Spiel bei Pauli, aus dem -schwarz-auf-weiss die Stelle zu den Botschaften:
Aber kommen wir an der Stelle mal zum offenbar größten Thema des Tages - den Spruchbändern in unserer Kurve. Seither ist die Empörung ja wieder mal groß. Grundsätzlich muss man ja mal festhalten: Wir waren noch nie eine „einheitlich linke Kurve“ und haben schon immer auf Provokationen gesetzt - mal in die eine, mal in die andere Richtung, je nachdem, wie das Gegenüber halt tickt —, die nicht unbedingt stets politisch korrekt sind.
Das war für mein Empfinden aber früher auch schon mal „schlimmer“ und stumpfer, wenn ich da an die (für mich) unsägliche Spruchbandsaga gegen Bremen denke. Nun haben sich aber auch zwei Dinge geändert: Man muss überhaupt nicht in Abrede stellen, dass eine gesamtgesellschaftliche Entwicklung auch in einer Kurve wie der von Eintracht Frankfurt nicht ohne Folgen bleibt. Wir sind halt ein Verein mit einem großen Einzugsgebiet und einer vielschichtigen Anhängerschaft, eben nicht so wie St. Pauli. Und in der Vergangenheit gab es hier auch Aktionen, die nicht mit dem trotzdem immer noch vorhandenen gemeinsamen Selbstverständnis und Wertegerüst vereinbar sind.
Die daraus resultierenden internen Debatten bekommt man natürlich nicht zwingend mit, aber das liegt in der Natur der Art und Weise, wie wir hier schon immer agieren — und die werden wir auch nicht der öffentlichen Empörungsmaschinerie opfern.
Da sind wir dann nämlich beim zweiten Punkt, der sich geändert hat:
Mittlerweile liegt ein Brennglas auf allem, was wir tun und auch generell hat die Gesellschaft sich in eine Richtung entwickelt, in der kurzzeitige Empörung über Social Media an der Tagesordnung ist. Früher haben ein Spruchband die Menschen gesehen, die im Stadion waren, sich eventuell mit dem Sitznachbarn oder in der Kneipe aufgeregt,
vielleicht gab es mal ein Foto und wenn's ganz wild lief, hat eine Zeitung einen Artikel über eine „Entgleisung“ geschrieben.
Heute ist nach zwei Sekunden ein Foto auf Elon Musks Hassplattform und in jeder Whatsapp-Gruppe, ein jeder hat natürlich eine Meinung dazu und regt sich ganz förschderlisch uff. Da muss man an der Stelle natürlich auch ehrlich sein: Mit diesen geänderten Rahmenbedingungen müssen wir uns befassen, auch wenn der eigentliche Impuls halt nach wie vor ist: Wir machen trotzdem weiter das, worauf wir Bock haben, weil das ist einfach nicht unsere Welt.
Aber zurück zum Spieltag. In der Natur der Sache liegt bei Spruchbändern selbstredend, dass sie weder eine wissenschaftliche Ausarbeitung sind, noch eine allumfassende Betrachtungsweise anbieten können. Ausführliche Spruchbanderklärungen, wie andere Kurven sie machen, sind auch irgendwie lame und man kann es natürlich halten wie bei Witzen: Wenn man sie erklären muss, waren sie gegebenenfalls nicht ganz so gelungen. Aber Spruchbänder haben eben auch in der Regel bestimmte Adressaten und verstehen und treffen müssen sie in erster Linie die, an die sie gerichtet sind. Nicht Omma Gerda auf der Couch und vielleicht auch nicht jeder aus der Kurve. Genauso findet sie oftmals nicht jeder aus der Kurve oder auch aus unserer Gruppe gut.
Aber dann gehen wir doch an der Stelle mal auf Hintergründe zu den vieldiskutierten Tapeten ein: „Eure Toleranz endet an der Spitze der Impfnadel" war da zum Beispiel zu lesen. Nun wird es niemanden verwundern, dass es auch in unserer Kurve und in unserer Gruppe Menschen gab, die sich dereinst nicht haben impfen lassen. Vielleicht sogar etwas mehr als in der Gesamtgesellschaft, denn wer lange zum Fußball fährt, hatte auch das ein oder andere Erlebnis, weiches das Vertrauen in den Staat erheblich auf die Probe stellt. Nicht so offenbar bei (Ultrà) Sankt Pauli:
Da hat man die staatlichen Regeln nicht nur unhinterfragt übernommen, sondern teilweise gar noch ausgedehnt. In dem Verein und der Kurve, in der also vorgeblich jeder willkommen ist, unabhängig von Religion, Hauffarbe, sexueller Orientierung, etc. (super Sache!), gab es für eine Gruppe jedoch keine Solidarität:
Menschen, die aus welchen Gründen auch immer keinen Bock auf die Covid-Impfung haben. Für uns als Gruppe war diese Zeit eine ziemliche Zerreißprobe, an deren Ende wir aber durchaus erhobenen Hauptes sagen können, dass wir keine Freundschaften oder gar noch mehr für staatliche Restriktionen geopfert haben, sondern den Leuten ihre persönliche Entscheidung überlassen und das Gruppenleben so gut es ging aufrecht erhalten haben — ohne die Risiken völlig außer acht zu lassen.
Und an der Stelle werden wir ganz sicher auch keine Corona-Aufarbeitung machen, aber zumindest eines lässt sich ja doch festhalten: Nicht alles, was damals an Maßnahmen unternommen wurde, war sinnvoll und hilfreich und nicht alles, was erzählt wurde, war im Nachhinein richtig. Wer das ignoriert, möchte vielleicht auch einfach nicht über seine eigenen Einschätzungen zu jener Zeit nachdenken. Das Spruchband ist dementsprechend ein Seitenhieb an die gegenüberliegende Kurve zu diesem Thema — und wer das einfach als „Querdenkertum“ oder
Verschwörungstheorie" labelt, macht vielleicht einen kleinen Fehler, der auch gesamtgesellschaftlich viel zu häufig unternommen wird. Denn um das an der Stelle auch mal zu sagen: Die Personen aus unserem Kosmos, die sich nicht haben impfen lassen, waren keinesfalls alles „Rechte“, sondern es war erstaunlich „divers“. Und eine Fangemeinschaft, in der z.B. auch ein ehemaliger Präsident damals in der Tonalität umstrittene Aussagen getroffen hat, muss eventuell auch aushalten, wenn sich jene Leute dann mal in Richtung einer anderen Gruppe äußern, die zumindest aus unserer Sicht in jener Zeit ein paar Prinzipien der Ultrakultur tendenziell in vorauseilendem Staatsgehorsam über Bord geworfen hat - vor allem, wenn diese sich ansonsten betont „anders" und „staatskritisch“ gibt.
Das zweite Spruchband, welches für Aufregung sorgt, war „CBD statt CSD*. Das klingt in dieser Knappheit natürlich erstmal zugegeben ultra-stumpf. Es ist zum einen aber eine Antwort auf ein jahrelanges Spruchbandbattle mit St. Pauli der jeweiligen Kiffer aus den Gruppen und das beim letzten Aufeinandertreffen von USP gezeigte:
„St.Pauli: THC - FFM: CBD" (oder so ähnlich, ich hab jetzt keinen Bock, das nochmal
rauszusuchen). Zum anderen müssen wir uns an der Stelle jetzt auch nicht über die Entwicklung des CSD von einem Anti-Bullen-Riot und dem Kampf für die eigenen Rechte zu einer großen Parade, die von Parteien und Unternehmen zu Werbezwecken genutzt wird, auslassen. Aber das Fußballgeschäft und auch einige Kurven befassen sich mittlerweile in übertriebener und aufgesetzter Weise mit identitätspolitischen Fragen und man kann den Eindruck gewinnen, dass der Regenbogen und das „vor-sich-her-tragen" der eigenen moralischen Überlegenheit mancherorts wichtiger zu sein scheint, als die eigenen Farben und der Verein. Das kann man durchaus auch mal mit einem Augenzwinkern thematisieren. Die recht unmittelbare Reaktion von USP zeigt ja auch, dass das dort eventuell nicht ganz so bierernst genommen wurde wie von manch einem berufsempörten Twitterer. Und das Spruchband hat natürlich nichts damit zu tun, dass es auch in unserer Kurve und sicherlich auch unserer Gruppe Menschen mit einer anderen sexuellen Identität und Ausrichtung gibt, die selbstverständlich hier willkommen sind.
Auf einer ganz anderen Ebene steht da die Frage, ob man denn Sankt Pauli überhaupt so viel Aufmerksamkeit widmen muss, ansonsten agieren wir ja in Sachen Spruchbändern mittlerweile eher sparsam.
Aber kommen wir an der Stelle mal zum offenbar größten Thema des Tages - den Spruchbändern in unserer Kurve. Seither ist die Empörung ja wieder mal groß. Grundsätzlich muss man ja mal festhalten: Wir waren noch nie eine „einheitlich linke Kurve“ und haben schon immer auf Provokationen gesetzt - mal in die eine, mal in die andere Richtung, je nachdem, wie das Gegenüber halt tickt —, die nicht unbedingt stets politisch korrekt sind.
Das war für mein Empfinden aber früher auch schon mal „schlimmer“ und stumpfer, wenn ich da an die (für mich) unsägliche Spruchbandsaga gegen Bremen denke. Nun haben sich aber auch zwei Dinge geändert: Man muss überhaupt nicht in Abrede stellen, dass eine gesamtgesellschaftliche Entwicklung auch in einer Kurve wie der von Eintracht Frankfurt nicht ohne Folgen bleibt. Wir sind halt ein Verein mit einem großen Einzugsgebiet und einer vielschichtigen Anhängerschaft, eben nicht so wie St. Pauli. Und in der Vergangenheit gab es hier auch Aktionen, die nicht mit dem trotzdem immer noch vorhandenen gemeinsamen Selbstverständnis und Wertegerüst vereinbar sind.
Die daraus resultierenden internen Debatten bekommt man natürlich nicht zwingend mit, aber das liegt in der Natur der Art und Weise, wie wir hier schon immer agieren — und die werden wir auch nicht der öffentlichen Empörungsmaschinerie opfern.
Da sind wir dann nämlich beim zweiten Punkt, der sich geändert hat:
Mittlerweile liegt ein Brennglas auf allem, was wir tun und auch generell hat die Gesellschaft sich in eine Richtung entwickelt, in der kurzzeitige Empörung über Social Media an der Tagesordnung ist. Früher haben ein Spruchband die Menschen gesehen, die im Stadion waren, sich eventuell mit dem Sitznachbarn oder in der Kneipe aufgeregt,
vielleicht gab es mal ein Foto und wenn's ganz wild lief, hat eine Zeitung einen Artikel über eine „Entgleisung“ geschrieben.
Heute ist nach zwei Sekunden ein Foto auf Elon Musks Hassplattform und in jeder Whatsapp-Gruppe, ein jeder hat natürlich eine Meinung dazu und regt sich ganz förschderlisch uff. Da muss man an der Stelle natürlich auch ehrlich sein: Mit diesen geänderten Rahmenbedingungen müssen wir uns befassen, auch wenn der eigentliche Impuls halt nach wie vor ist: Wir machen trotzdem weiter das, worauf wir Bock haben, weil das ist einfach nicht unsere Welt.
Aber zurück zum Spieltag. In der Natur der Sache liegt bei Spruchbändern selbstredend, dass sie weder eine wissenschaftliche Ausarbeitung sind, noch eine allumfassende Betrachtungsweise anbieten können. Ausführliche Spruchbanderklärungen, wie andere Kurven sie machen, sind auch irgendwie lame und man kann es natürlich halten wie bei Witzen: Wenn man sie erklären muss, waren sie gegebenenfalls nicht ganz so gelungen. Aber Spruchbänder haben eben auch in der Regel bestimmte Adressaten und verstehen und treffen müssen sie in erster Linie die, an die sie gerichtet sind. Nicht Omma Gerda auf der Couch und vielleicht auch nicht jeder aus der Kurve. Genauso findet sie oftmals nicht jeder aus der Kurve oder auch aus unserer Gruppe gut.
Aber dann gehen wir doch an der Stelle mal auf Hintergründe zu den vieldiskutierten Tapeten ein: „Eure Toleranz endet an der Spitze der Impfnadel" war da zum Beispiel zu lesen. Nun wird es niemanden verwundern, dass es auch in unserer Kurve und in unserer Gruppe Menschen gab, die sich dereinst nicht haben impfen lassen. Vielleicht sogar etwas mehr als in der Gesamtgesellschaft, denn wer lange zum Fußball fährt, hatte auch das ein oder andere Erlebnis, weiches das Vertrauen in den Staat erheblich auf die Probe stellt. Nicht so offenbar bei (Ultrà) Sankt Pauli:
Da hat man die staatlichen Regeln nicht nur unhinterfragt übernommen, sondern teilweise gar noch ausgedehnt. In dem Verein und der Kurve, in der also vorgeblich jeder willkommen ist, unabhängig von Religion, Hauffarbe, sexueller Orientierung, etc. (super Sache!), gab es für eine Gruppe jedoch keine Solidarität:
Menschen, die aus welchen Gründen auch immer keinen Bock auf die Covid-Impfung haben. Für uns als Gruppe war diese Zeit eine ziemliche Zerreißprobe, an deren Ende wir aber durchaus erhobenen Hauptes sagen können, dass wir keine Freundschaften oder gar noch mehr für staatliche Restriktionen geopfert haben, sondern den Leuten ihre persönliche Entscheidung überlassen und das Gruppenleben so gut es ging aufrecht erhalten haben — ohne die Risiken völlig außer acht zu lassen.
Und an der Stelle werden wir ganz sicher auch keine Corona-Aufarbeitung machen, aber zumindest eines lässt sich ja doch festhalten: Nicht alles, was damals an Maßnahmen unternommen wurde, war sinnvoll und hilfreich und nicht alles, was erzählt wurde, war im Nachhinein richtig. Wer das ignoriert, möchte vielleicht auch einfach nicht über seine eigenen Einschätzungen zu jener Zeit nachdenken. Das Spruchband ist dementsprechend ein Seitenhieb an die gegenüberliegende Kurve zu diesem Thema — und wer das einfach als „Querdenkertum“ oder
Verschwörungstheorie" labelt, macht vielleicht einen kleinen Fehler, der auch gesamtgesellschaftlich viel zu häufig unternommen wird. Denn um das an der Stelle auch mal zu sagen: Die Personen aus unserem Kosmos, die sich nicht haben impfen lassen, waren keinesfalls alles „Rechte“, sondern es war erstaunlich „divers“. Und eine Fangemeinschaft, in der z.B. auch ein ehemaliger Präsident damals in der Tonalität umstrittene Aussagen getroffen hat, muss eventuell auch aushalten, wenn sich jene Leute dann mal in Richtung einer anderen Gruppe äußern, die zumindest aus unserer Sicht in jener Zeit ein paar Prinzipien der Ultrakultur tendenziell in vorauseilendem Staatsgehorsam über Bord geworfen hat - vor allem, wenn diese sich ansonsten betont „anders" und „staatskritisch“ gibt.
Das zweite Spruchband, welches für Aufregung sorgt, war „CBD statt CSD*. Das klingt in dieser Knappheit natürlich erstmal zugegeben ultra-stumpf. Es ist zum einen aber eine Antwort auf ein jahrelanges Spruchbandbattle mit St. Pauli der jeweiligen Kiffer aus den Gruppen und das beim letzten Aufeinandertreffen von USP gezeigte:
„St.Pauli: THC - FFM: CBD" (oder so ähnlich, ich hab jetzt keinen Bock, das nochmal
rauszusuchen). Zum anderen müssen wir uns an der Stelle jetzt auch nicht über die Entwicklung des CSD von einem Anti-Bullen-Riot und dem Kampf für die eigenen Rechte zu einer großen Parade, die von Parteien und Unternehmen zu Werbezwecken genutzt wird, auslassen. Aber das Fußballgeschäft und auch einige Kurven befassen sich mittlerweile in übertriebener und aufgesetzter Weise mit identitätspolitischen Fragen und man kann den Eindruck gewinnen, dass der Regenbogen und das „vor-sich-her-tragen" der eigenen moralischen Überlegenheit mancherorts wichtiger zu sein scheint, als die eigenen Farben und der Verein. Das kann man durchaus auch mal mit einem Augenzwinkern thematisieren. Die recht unmittelbare Reaktion von USP zeigt ja auch, dass das dort eventuell nicht ganz so bierernst genommen wurde wie von manch einem berufsempörten Twitterer. Und das Spruchband hat natürlich nichts damit zu tun, dass es auch in unserer Kurve und sicherlich auch unserer Gruppe Menschen mit einer anderen sexuellen Identität und Ausrichtung gibt, die selbstverständlich hier willkommen sind.
Auf einer ganz anderen Ebene steht da die Frage, ob man denn Sankt Pauli überhaupt so viel Aufmerksamkeit widmen muss, ansonsten agieren wir ja in Sachen Spruchbändern mittlerweile eher sparsam.
Tafelberg schrieb:
etwas mehr Selbstkritik wäre gut gewesen, aber nicht erwartbar
das würde aber der eigenen Wahrnehmnung widersprechen
Jojo1994 schrieb:
Der Meinung war ich bspw. mit den Demos oder den Krawallen. Mag vielleicht nicht passend gewesen sein, aber da ist es das Gleiche. Ja, Gewinnorientiert. Ist in Ordnung. Aber warum schröpft man dann ausgerechnet letztlich den Bürger noch extra?
Überlegt man mal, das viele Familien damit eh zu knapsen haben. Das muss einfach nicht sein.
Häh, für den Bürger bleibt das doch gleich. Ob das jetzt aus dem allgemeinen Steueraufkommen durch die Bundesligaklubs (1,5 Milliarden) bezahlt wird, oder ob es der DFL in Rechnung gestellt wird, die es dann wieder als Kosten absetzt, ist doch völlig egal.
Tafelberg schrieb:
vermutlich meint Jojo, dass die Tickets teurer werden
Die Vereine, deren Stadion nicht serienmäßig ausverkauft sind, werden die Preise deswegen nicht anheben.
Die anderen eher aus dem klassischen Angebot/Nachfrage Ding heraus.
Tafelberg schrieb:
vermutlich meint Jojo, dass die Tickets teurer werden
Ja, richtig. Also wenn ich tippen dürfte. Ich würde sagen das für ein "Hochrisikospiel" das Ticket zwischen 5 und 10 Euro teurer wird. Egal ob ausverkauft oder nicht. Falls es auf die gesamten Tickets im Jahr "runtergerechnet" wird, würde ich sagen wird das Ticket 1 - 2 Euro (nur deswegen) teurer. Bei 4 Tickets (Vater, Mutter, zwei Kinder, oder Kind + Freund, oder wie auch immer), dann halt mal schnell 8 Euro.
Polizei ist teuer. Die Polizei wurde früher bzw. auch heute ja auch bezahlt aus Steuergeldern. Trotzdem wurde an vielen Stellen keine Steuer erhöht. Ja, die Kosten werden mehr. Aber gerade, wie auch schon gesagt wurde, weil Fußball Volkssport ist. Das heißt, ob BWL Justus, oder Kneipenmanni (überspitzt gesagt) jeder schaut sich das auch mal im Stadion an.
Will hier aber auch keine politischen Diskussionen lostreten. Letztlich werden wirs sehen. Wir könnens eh nicht ändern.
Ich glaube, es lässt sich - wenn - nur zentral managen, d.h. die DFL kommt für die Sonderkosten bei Hochrisikospielen auf, sodass alle Vereine solidarisch die Kosten tragen, in dem z.B. die TV Zuwendungen von der DFL an die Vereine um die Kosten verringert werden.
Es wird in vielen Fällen nahezu unmöglich sein, einen Verursacher eines Hochrisikos dem einen oder anderen Lager zuzuordnen. Auch herrschen da, wie schon richtig angemerkt, deutliche Asymmetrien zwischen solchen Klubs wie Elversberg und Dresden, Wolfsburg und Frankfurt u.a., die sich nicht sauber ausrechnen lassen. Und ja, es gibt auch durchaus die Möglichkeit, das dritte mit irgendwelchen false-flag-Aktionen oder Ankündigungen für die Hochrisikoeinschätzung samt Folgekosten sorgen.
Ich glaube kaum, dass es da möglich sein wird, einzelne Verursacher ausfindig zu machen und sie klar einem Lager zuzuordnen. Also ist es am naheliegendsten die Kosten aus einem gemeinsamen Topf zu bestreiten - wenn die Länder sich darauf geeinigt haben, das flächendeckend durchzuziehen. Und wenn es dann zB nur Bremen, Saarland und Sachsen wären, sollte das die Solidarität nicht in Frage stellen, da die Gastmannschaften ja immer noch aus den anderen Bundesländern kommen.
Am Ende ist das aber nur eine große Umverteilung, denn die Kosten wird die DFL steuermindernd absetzen, sodaß die Polizeileistungen am Ende doch von den Steuerzahlern beglichen werden. Was aber auch nicht abwegig ist, denn auch die Bundesligaklubs tragen mit ca. 1,5 Milliarden zum Steuertopf bei.
Am schönsten wäre natürlich, diejenigen, die ein Hochrisiko überhaupt auslösen, würden an dieser Stelle mal das eigene Verhalten reflektieren und überlegen, warum sie eigentlich so ein Hochrisiko sind.
Es wird in vielen Fällen nahezu unmöglich sein, einen Verursacher eines Hochrisikos dem einen oder anderen Lager zuzuordnen. Auch herrschen da, wie schon richtig angemerkt, deutliche Asymmetrien zwischen solchen Klubs wie Elversberg und Dresden, Wolfsburg und Frankfurt u.a., die sich nicht sauber ausrechnen lassen. Und ja, es gibt auch durchaus die Möglichkeit, das dritte mit irgendwelchen false-flag-Aktionen oder Ankündigungen für die Hochrisikoeinschätzung samt Folgekosten sorgen.
Ich glaube kaum, dass es da möglich sein wird, einzelne Verursacher ausfindig zu machen und sie klar einem Lager zuzuordnen. Also ist es am naheliegendsten die Kosten aus einem gemeinsamen Topf zu bestreiten - wenn die Länder sich darauf geeinigt haben, das flächendeckend durchzuziehen. Und wenn es dann zB nur Bremen, Saarland und Sachsen wären, sollte das die Solidarität nicht in Frage stellen, da die Gastmannschaften ja immer noch aus den anderen Bundesländern kommen.
Am Ende ist das aber nur eine große Umverteilung, denn die Kosten wird die DFL steuermindernd absetzen, sodaß die Polizeileistungen am Ende doch von den Steuerzahlern beglichen werden. Was aber auch nicht abwegig ist, denn auch die Bundesligaklubs tragen mit ca. 1,5 Milliarden zum Steuertopf bei.
Am schönsten wäre natürlich, diejenigen, die ein Hochrisiko überhaupt auslösen, würden an dieser Stelle mal das eigene Verhalten reflektieren und überlegen, warum sie eigentlich so ein Hochrisiko sind.
Frankfurt ***** alle!
Eine Stellungnahme (die setzen jetzt zur Peinlichkeit insgesamt, noch etwas obendrauf)!
Es gibt hier viele Spießer, denn die Transparente in St. Pauli werden schon lange kritisiert!
__________________________________________________________________________________________________________
Über was regt man sich beim nächsten Mal auf?
Über einen Rechtschreibfehler, der beweist, dass die Blödmänner nicht mal in der Lage sind richtig zu schreiben?
Was wäre denn gewesen wenn (einer forderte das ja als unabdingbar! Ein anderer weiß schon vorab, dass es nur eine Peinlichkeit sein kann, die die "Schande" noch vergrößern wird!) es keine Stellungnahme gegeben hätte?
Wäre das besser gewesen?
Als ich mir das "Schwarz auf Weiß" besorgt habe, war ich gespannt ob es überhaupt eine Stellungnahme gibt, weil sich die Fans aus der Kurve grundsätzlich nicht öffentlich äußern (wenn ich das richtig verstanden haben).
Mein Empfinden war, dass ich einen Großteil der Stellungnahme gut finde, dass ich wenigen Sätzen nicht zustimme und es mir grundsätzlich geholfen hat, die Zusammenhänge zu "verstehen"!
Insofern kann man die Kritik von den Spruchbändern in St. Pauli, dem Spruchband aus dem Waldstadion, dass hier einige als unästhetisch empfinden, bis hin zu einer "unverschämten, provokativen" Stellungnahme erweitern (was erlauben UF).
Ob und wie das geschieht ist mir egal, letztlich kommt es (mir) auf die Inhalte an.
Deshalb - lediglich meine Auffassung - ! Also nichts was wesentlich sein sollte.
Eine Stellungnahme (die setzen jetzt zur Peinlichkeit insgesamt, noch etwas obendrauf)!
Es gibt hier viele Spießer, denn die Transparente in St. Pauli werden schon lange kritisiert!
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Über was regt man sich beim nächsten Mal auf?
Über einen Rechtschreibfehler, der beweist, dass die Blödmänner nicht mal in der Lage sind richtig zu schreiben?
Was wäre denn gewesen wenn (einer forderte das ja als unabdingbar! Ein anderer weiß schon vorab, dass es nur eine Peinlichkeit sein kann, die die "Schande" noch vergrößern wird!) es keine Stellungnahme gegeben hätte?
Wäre das besser gewesen?
Als ich mir das "Schwarz auf Weiß" besorgt habe, war ich gespannt ob es überhaupt eine Stellungnahme gibt, weil sich die Fans aus der Kurve grundsätzlich nicht öffentlich äußern (wenn ich das richtig verstanden haben).
Mein Empfinden war, dass ich einen Großteil der Stellungnahme gut finde, dass ich wenigen Sätzen nicht zustimme und es mir grundsätzlich geholfen hat, die Zusammenhänge zu "verstehen"!
Insofern kann man die Kritik von den Spruchbändern in St. Pauli, dem Spruchband aus dem Waldstadion, dass hier einige als unästhetisch empfinden, bis hin zu einer "unverschämten, provokativen" Stellungnahme erweitern (was erlauben UF).
Ob und wie das geschieht ist mir egal, letztlich kommt es (mir) auf die Inhalte an.
Deshalb - lediglich meine Auffassung - ! Also nichts was wesentlich sein sollte.
Meinetwegen muss es auch nicht immer super politisch korrekt sein. Wenn die Botschaft auf dem Banner trotz vielleicht etwas rustikaler Wortwahl witzig, originell oder ironisch rüberkommt, Missstände aufzeigt und zum Nachdenken anregt, kann man da auch mal ein Auge zudrücken.
Aber dieses "alle und jeden fi..en zu wollen" ist nach meiner Meinung einfach nur eine platte, sexistische, primitive, pubertäre Allmachtsphantasie.
Aber dieses "alle und jeden fi..en zu wollen" ist nach meiner Meinung einfach nur eine platte, sexistische, primitive, pubertäre Allmachtsphantasie.
Tafelberg schrieb:
aus dem TM Forum
Laut Sky Sport News ist Nix dran
aus dem HR-Ticker:
Krösche: "Damit beschäftige ich mich gar nicht. Es gibt nichts, was ich mitteilen könnte"
https://www.hessenschau.de/sport/fussball/kroesche-aeussert-sich-zu-tuta-geruechten--aktuelles-von-eintracht-frankfurt-news-im-bundesliga-ticker,bundesliga-ticker-104.html
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Habe zuletzt auch mit wachsendem Wohlwollen das Heimspiel verfolgt und mich über die Verlegung auf den attraktiveren Sendeplatz um 21 Uhr gefreut.
Dass dann die erste Sendung zur neuen Uhrzeit gleich so ziemlich das schwächste ist, was ich je im Heimspiel gesehen habe, ist denkbar unglücklich. Was für unsympathische, inkompetente Gäste, was für ein künstlich aufgeladenes Geschwafel über ein völlig nebensächliches Thema. Der korpulente "Podcaster" Marvin(?) derart überdreht, dass ich jeden Moment damit rechnete, dass er mit dem Kopf auf den Tisch schlägt, dazu ein mäßig sympathischer Bild-Journalist. Ich hatte nach einem anstrengenden Tag richtig Bock auf Eintracht-News, und habe daher unverhältnismäßig lange ausgehalten, aber nachdem es nach 20 Minuten immer noch kein einziges mal um ein sportliches Thema ging, habe ich es nicht mehr ausgehalten und weggeschaltet.
Schade, da hat der hr eine große Chance verspielt, seine Reichweite zu erhöhen.
Dass dann die erste Sendung zur neuen Uhrzeit gleich so ziemlich das schwächste ist, was ich je im Heimspiel gesehen habe, ist denkbar unglücklich. Was für unsympathische, inkompetente Gäste, was für ein künstlich aufgeladenes Geschwafel über ein völlig nebensächliches Thema. Der korpulente "Podcaster" Marvin(?) derart überdreht, dass ich jeden Moment damit rechnete, dass er mit dem Kopf auf den Tisch schlägt, dazu ein mäßig sympathischer Bild-Journalist. Ich hatte nach einem anstrengenden Tag richtig Bock auf Eintracht-News, und habe daher unverhältnismäßig lange ausgehalten, aber nachdem es nach 20 Minuten immer noch kein einziges mal um ein sportliches Thema ging, habe ich es nicht mehr ausgehalten und weggeschaltet.
Schade, da hat der hr eine große Chance verspielt, seine Reichweite zu erhöhen.
das Aussehen von Marvin ist völlig irrelevant!
Die 2 oder 3 geteilte Sendung, wenn man noch kurz Darmstadt 98 einbezieht, fand ich durchwachsen.
Über den Banner zu debattieren, fand ich angemessen und gut, über Marmoush habe ich keine neuen Infos bekommen, aber auch nicht erwartet. Da stochert auch Bild Schmidt im Nebel. Letzteren habe ich bei verschiedenen privaten Anlässen mal kennengelernt, da ist er im 1:1 Gespräch nicht unangenehm
Die 2 oder 3 geteilte Sendung, wenn man noch kurz Darmstadt 98 einbezieht, fand ich durchwachsen.
Über den Banner zu debattieren, fand ich angemessen und gut, über Marmoush habe ich keine neuen Infos bekommen, aber auch nicht erwartet. Da stochert auch Bild Schmidt im Nebel. Letzteren habe ich bei verschiedenen privaten Anlässen mal kennengelernt, da ist er im 1:1 Gespräch nicht unangenehm
Weiß auch nicht warum plötzlich, nachdem alles so gelobt wurde , wieder so kritisch geschrieben wird. War eigentlich ne ganz normale Sendung wie immer der Bildmensch war nicht anders als sonst auch wo nix dazu geschrieben wurde und war jetzt nicht besonders schlimm, von den Moderatoren kommen halt die zwei Damen und der Sebastian etwas sympathischer rüber, aber das ist ja nur meine subjektive Meinung.
Vael schrieb:
wirds grad gnadenlos zerpfückt von den üblichen Verdächtigen hier!
Wie recht du doch hast.
Ich hab mehrfach angesetzt etwas zu schreiben aber nicht abgeschickt.
Hier wird aufgezeigt warum das politische D&D (zurecht)geschlossen wurde.
Diskussion kommt hier ja auch nicht zu stande. Und das liegt definitiv nicht an den "üblichen verdächtigen" die du meinst.
Der Hebel war definitiv schon auf dem Weg nach Frankfurt (Quelle: Instagram). Vermutlich war die Deutsche Bahn der Grund, dass Schmidt für ihn einspringen musste. Oder sie haben ihn trotz dessen kurzfristig wieder ausgeladen, um mehr Transfer-Insight zu haben, das wäre allerdings eine unmögliche Aktion, wenn das so wäre.
https://www.hr-fernsehen.de/tv-programm/index.html
Nach einem "Winterpäuschen" rollt der Ball bei Eintracht Frankfurt wieder. Eintracht Frankfurt konnte sich beim Spiel gegen St. Pauli durch einen klassischen Arbeitssieg mit 1:0 durchsetzen – ein Ergebnis, das jedoch von diskussionswürdigen Fanbannern aus dem Eintracht-Block überschattet wurde, die bei Social Media für Aufregung sorgten. Doch das beherrschende Thema bei Eintracht Frankfurt ist aktuell Eintrachts Top-Goalgetter Omar Marmoush. Wird Omar Marmoush zu Manchester City wechseln? Wer wird bei Eintracht Frankfurt sein Nachfolger? Wie hoch wird die Ablösesumme sein, die Eintracht Frankfurt kassiert? Diese und weitere Themen diskutieren im "Heimspiel" die Moderatoren Markus Philipp und Lisa Tellers mit ihren Gästen Joachim Hebel (Sportjournalist) und "Fussball 2000"-Host Marvin Mendel.
Nach einem "Winterpäuschen" rollt der Ball bei Eintracht Frankfurt wieder. Eintracht Frankfurt konnte sich beim Spiel gegen St. Pauli durch einen klassischen Arbeitssieg mit 1:0 durchsetzen – ein Ergebnis, das jedoch von diskussionswürdigen Fanbannern aus dem Eintracht-Block überschattet wurde, die bei Social Media für Aufregung sorgten. Doch das beherrschende Thema bei Eintracht Frankfurt ist aktuell Eintrachts Top-Goalgetter Omar Marmoush. Wird Omar Marmoush zu Manchester City wechseln? Wer wird bei Eintracht Frankfurt sein Nachfolger? Wie hoch wird die Ablösesumme sein, die Eintracht Frankfurt kassiert? Diese und weitere Themen diskutieren im "Heimspiel" die Moderatoren Markus Philipp und Lisa Tellers mit ihren Gästen Joachim Hebel (Sportjournalist) und "Fussball 2000"-Host Marvin Mendel.