
ThePaSch
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Basaltkopp schrieb:
Sportliche Gründe kann ein Wechsel kaum haben. Entweder steht Filip auf Seifenblase oder er ist Feinschmecker und will die englische Gourmetküche genießen.
Situation ist halt ähnlich wie bei Haller. Da hat der Wechsel sportlich gesehen auch so gar keinen Sinn gemacht. Di€ B€w€ggründ€ würd€n - sollt€ an d€r Sach€ was dran s€in - v€rmutlich nicht unähnlich s€in (wobei er mit uns definitiv CL spielt, weswegen die sportliche Perspektive nochmal einen Ticken abstruser wäre, als sie bei Haller war).
ThePaSch schrieb:Basaltkopp schrieb:
Sportliche Gründe kann ein Wechsel kaum haben. Entweder steht Filip auf Seifenblase oder er ist Feinschmecker und will die englische Gourmetküche genießen.
Situation ist halt ähnlich wie bei Haller. Da hat der Wechsel sportlich gesehen auch so gar keinen Sinn gemacht. Di€ B€w€ggründ€ würd€n - sollt€ an d€r Sach€ was dran s€in - v€rmutlich nicht unähnlich s€in (wobei er mit uns definitiv CL spielt, weswegen die sportliche Perspektive nochmal einen Ticken abstruser wäre, als sie bei Haller war).
Das stimmt nicht ganz. Wir waren für Haller das Sprungbrett in eine noch bessere Liga. Deshalb ist er zu West Ham gewechselt. Um sich dort für die großen Vereine zu empfehlen. Zudem war er auch in einem anderen Alter und hat im Gegensatz zu Kostic keinen EL-Titel vorzuweisen und war auch nicht Player of the Season in der EL. Für Haller war das eine sportliche Perspektive dort, freilich unterfüttert mit viel Geld. Im Falle Kostics wäre die sportliche Perspektive nur schwer erkennbar für mich.
Dieser Verein ist bei mir sowas von unten durch - nicht nur nach dem Theater beim Haller-Transfer, sondern auch nach dem lächerlichen Verhalten derer eingebildeten Clowns Moyes und Rice nach deren Niederlage gegen uns.
Die jetzt in Verbindung mit Kostic zu sehen lässt mir die Galle hochkommen. Sollte dieser Transfer wirklich durchgehen, kann ich gar nicht so viel essen, wie ich kotzen wollen würde.
Die jetzt in Verbindung mit Kostic zu sehen lässt mir die Galle hochkommen. Sollte dieser Transfer wirklich durchgehen, kann ich gar nicht so viel essen, wie ich kotzen wollen würde.
ThePaSch schrieb:
Dieser Verein ist bei mir sowas von unten durch - nicht nur nach dem Theater beim Haller-Transfer, sondern auch nach dem lächerlichen Verhalten derer eingebildeten Clowns Moyes und Rice nach deren Niederlage gegen uns.
Die jetzt in Verbindung mit Kostic zu sehen lässt mir die Galle hochkommen. Sollte dieser Transfer wirklich durchgehen, kann ich gar nicht so viel essen, wie ich kotzen wollen würde.
deutlicher kann man es nicht formulieren. Gefällt mir aber gut
clakir schrieb:Adlersupporter schrieb:Von wegen! Kaum ist das Transferfenster geöffnet, ist bei uns tote Hose. Alles schon erledigt, alle Stars bereits eingetütet. Und wir? Was machen wir jetzt? An den informationssüchtigen Fan denkt wieder 'mal
Krösche hat seine Hausaufgaben gemacht! . . .
keiner. Wir gucken jetzt wochenlang in die Röhre. Uns speist man dann mit so mittelprächtigen Infos ab wie Trainingsabläufe oder warum irgendeiner der Neuen auf den Gedanken kam, zur Eintracht zu wechseln. Hoffentlich gibt's demnächst wenigstens gegen den LASK ordentlich eins auf de Mütze. Wo kommen wir denn da hin, alle Vorbereitungsspiele gewinnen? Nee, also ehrlich. Früher war doch alles vel besser.
Das sehe ich exakt genauso und ich gehe mit einer gehörigen Portion Wut in die neue Saison. Was für ein Desaster. Am Ende bleiben womöglich noch Kostic und Ndicka bei uns und man hat überhaupt nix, worüber man reden kann. Götze, pffff na und....
Ich hoffe auch sehr, das es nun mal in der Vorbereitung Niederlagen regnet und unser System umgestellt wird, damit wir wenigstens daran knabbern können. Dann wird wenigstens Mal wieder eine OG Diskussion kommen, nachdem wie gegen Magdeburg den ersten Wettbewerb aufgrund einer Vercoachung abgeschenkt haben werden.
Bommer1974 schrieb:
Dann wird wenigstens Mal wieder eine OG Diskussion kommen, nachdem wie gegen Magdeburg den ersten Wettbewerb aufgrund einer Vercoachung abgeschenkt haben werden.
2018/19, DFB-Pokal: rausgeflogen in erster Runde gegen Ulm. -> Europa League: Haarscharf an Chelsea im Halbfinale gescheitert!
2019/20, DFB-Pokal: Vorstoß ins Halbfinale! -> Europa League: relativ unspektakuläres Ende im Achtelfinale.
2021/22, DFB-Pokal: rausgeflogen in erster Runde gegen Mannheim. -> Europa League: EUROPAS BESTE MANNSCHAFT!!!
Ganz ehrlich, vielleicht sollten wir gegen Magdeburg rausfliegen. Hätte schon Bock auf so ein CL-Halbfinale.
ThePaSch schrieb:Bommer1974 schrieb:
Dann wird wenigstens Mal wieder eine OG Diskussion kommen, nachdem wie gegen Magdeburg den ersten Wettbewerb aufgrund einer Vercoachung abgeschenkt haben werden.
2018/19, DFB-Pokal: rausgeflogen in erster Runde gegen Ulm. -> Europa League: Haarscharf an Chelsea im Halbfinale gescheitert!
2019/20, DFB-Pokal: Vorstoß ins Halbfinale! -> Europa League: relativ unspektakuläres Ende im Achtelfinale.
2021/22, DFB-Pokal: rausgeflogen in erster Runde gegen Mannheim. -> Europa League: EUROPAS BESTE MANNSCHAFT!!!
Ganz ehrlich, vielleicht sollten wir gegen Magdeburg rausfliegen. Hätte schon Bock auf so ein CL-Halbfinale.
Ich hätte Bock auf`s Triple
Landroval schrieb:
Glaubhaft distanziert hat er sich mE schon sehr schnell.
Mir erscheint es viel eher so, dass Du ihm andauernd irgendetwas unterstellen möchtest, was er mit Sicherheit nicht ist.
Bitte belege diese Aussage. Ich habe nicht 1 x behauptet, dass Hinti eine recht Gesinnung hat. Immer wieder das gleiche Schema. Ich weiß nicht , was für eine Gesinnung er hat, also kann ich auch keine Aussage hierzu treffen. Wohl aber zu seinem Umgang mit der Gesinnung von Sickl und alles was danach kam . selbst der Journalist hat Hinti keine rechte Gesinnung vorgeworfen
MutterErnst schrieb:
selbst der Journalist hat Hinti keine rechte Gesinnung vorgeworfen
Naja, nicht in sein Gesicht/offensichtlich. Aber so Sätze wie "Martin Hinteregger macht gemeinsame Geschäfte mit einem einschlägig bekannten extremen Rechten. Hinteregger selbst sagt zum Hinti-Cup auf der Werbeseite: 'Ich bringe einfach zusammen, was in mir schon immer zusammengehört.'" aus dem Originalartikel oder Überschriften wie "Wie tief steckt Hinteregger drin?" für seinen (ehrlich gesagt völlig abstrusen) Folgeartikel sind schon extremst provokant, finde ich.
Ich bleibe dabei, dass Hinti schon lange die Klappe hätte halten sollen (und dies auch weiterhin stärkstens erwägen sollte), aber der Bonvalot hat sich mit seinem zweiten Artikel auch ein wenig als das bockige Kind geoutet. Da bekleckert sich keiner mehr mit Ruhm.
Weiß ist schon cool, aber nur weil man ein weißes Trikot will, muss es ja nicht ausschließlich weiß sein. Ich find's nicht öde, weil's weiß ist, sondern, weil's halt sonst gar nichts ist. Kein Muster, nicht mal subtilst, keine Streifen oder sonst irgendwas. Einfach... weiß. Als hätte man ein völlig zufälliges weißes T-Shirt aus dem Primark an der Zeil gekauft und da dann Sponsoren und Adler draufdrucken lassen. Weiß nicht, ob mir das 70€ wert ist.
Finde schon dass es mehr als weiß ist. Die schwarzen Ringe an Hals und Armen.
Dann der "Bogen" auf der Brust. Sind einige Kleinigkeiten die sofort auffallen. Und es gibt sicher noch mehr.
Aber ja. Es ist halt weiß. Muss man mögen. Dafür gibt's dann aber noch ein 2nd und 3rd.
Von mir gibt's die Note 2-3.
Dann der "Bogen" auf der Brust. Sind einige Kleinigkeiten die sofort auffallen. Und es gibt sicher noch mehr.
Aber ja. Es ist halt weiß. Muss man mögen. Dafür gibt's dann aber noch ein 2nd und 3rd.
Von mir gibt's die Note 2-3.
das der vertrag 2023 (wenn auch im winter) ausläuft würde auch ins bewuteschema passen...
zum spieler kann ich nix sagen, stats bei der position sehen für das alter aber ganz okay aus.
zum spieler kann ich nix sagen, stats bei der position sehen für das alter aber ganz okay aus.
Diese ganze Saga ist nicht nur ein Beispiel dafür, warum heutzutage jeder Weltfußballer eine drölfzig-köpfige PR-Agentur vor sich stehen hat, sondern auch eines dafür, warum manche Fußballer, die eine solche nicht haben, sich dringenst, dringendst eine zulegen sollten.
Ich hätte durchaus einen Weg gesehen, wie Hinti sich nach draußen hätte graben können. Ordentlich mit dem Verein kommunizieren, eine richtige und ordentliche Entschuldigung raushauen, an der keine zig Sternchen hängen und die die Causa nicht ständig relativiert und kleinredet, und dann wäre das schon wieder geworden. Er gräbt nur leider in genau die falsche Richtung.
So sehr ich den Mann auch mag, und so sehr ich ihn schätze, er stellt den Verein gerade vor nichts als Schwierigkeiten. Und es wird immer und immer schwerer und schwerer, ihn noch viel länger zu verteidigen. Man kann es dem Verein nicht mehr übel nehmen, wenn jetzt die Entscheidung getroffen wird, die Reißleine zu ziehen.
Ich hätte durchaus einen Weg gesehen, wie Hinti sich nach draußen hätte graben können. Ordentlich mit dem Verein kommunizieren, eine richtige und ordentliche Entschuldigung raushauen, an der keine zig Sternchen hängen und die die Causa nicht ständig relativiert und kleinredet, und dann wäre das schon wieder geworden. Er gräbt nur leider in genau die falsche Richtung.
So sehr ich den Mann auch mag, und so sehr ich ihn schätze, er stellt den Verein gerade vor nichts als Schwierigkeiten. Und es wird immer und immer schwerer und schwerer, ihn noch viel länger zu verteidigen. Man kann es dem Verein nicht mehr übel nehmen, wenn jetzt die Entscheidung getroffen wird, die Reißleine zu ziehen.
Vollkommende Zustimmung.
Hinti wird die Eintracht verlassen müssen.
Und das ist auch vollkommen ok. So sehr ich Hinti mag, er ist nicht mehr für den Verein tragbar. Präsident Fischer bekommt einen Preis nach dem Anderen verliehen, da er die Werte und Gesinnung des Vereins deutschlandweit lautstark vertritt. Sollte Eintrachr tatsächlich Hinti weiter beschäftigen, muss Fischer zwangsläufig zurücktreten, da sein Verein seine propagandierten Werte doch nicht umsetzt. Von daher ist eine Trennung unumgänglich.
Hinti wird die Eintracht verlassen müssen.
Und das ist auch vollkommen ok. So sehr ich Hinti mag, er ist nicht mehr für den Verein tragbar. Präsident Fischer bekommt einen Preis nach dem Anderen verliehen, da er die Werte und Gesinnung des Vereins deutschlandweit lautstark vertritt. Sollte Eintrachr tatsächlich Hinti weiter beschäftigen, muss Fischer zwangsläufig zurücktreten, da sein Verein seine propagandierten Werte doch nicht umsetzt. Von daher ist eine Trennung unumgänglich.
ThePaSch schrieb:
Diese ganze Saga ist nicht nur ein Beispiel dafür, warum heutzutage jeder Weltfußballer eine drölfzig-köpfige PR-Agentur vor sich stehen hat, sondern auch eines dafür, warum manche Fußballer, die eine solche nicht haben, sich dringenst, dringendst eine zulegen sollten.
Ich hätte durchaus einen Weg gesehen, wie Hinti sich nach draußen hätte graben können. Ordentlich mit dem Verein kommunizieren, eine richtige und ordentliche Entschuldigung raushauen, an der keine zig Sternchen hängen und die die Causa nicht ständig relativiert und kleinredet, und dann wäre das schon wieder geworden. Er gräbt nur leider in genau die falsche Richtung.
So sehr ich den Mann auch mag, und so sehr ich ihn schätze, er stellt den Verein gerade vor nichts als Schwierigkeiten. Und es wird immer und immer schwerer und schwerer, ihn noch viel länger zu verteidigen. Man kann es dem Verein nicht mehr übel nehmen, wenn jetzt die Entscheidung getroffen wird, die Reißleine zu ziehen.
ThePaSch schrieb:
Es wäre ja das allererste Champions-League-Heimspiel des Vereins überhaupt. Das war anscheinend sogar der UEFA zu krass. Ich kann nur sagen, dass ich dafür dankbar bin.
Dito! Wir haben einfach nur Glück, dass wir den Europapokal gewonnen und auch mit unseren Fans so aufgewertet haben. Im Normalfall wäre das eine Sperre. Mehr Glück als Verstand!
Vielen lieben Dank an die Uefa für diese Lösung! (dass ich sowas noch schreibe, hätte ich bis gestern nicht gedacht)
Es ist echt beachtlich zu sehen, wie sich die Symbiose zwischen Glasner und der Mannschaft im Laufe der Saison so entwickelt hat, dass einfach beide zu mehr geworden und aneinander gewachsen sind und ganz neue Dinge ineinander erweckt haben. Früh in der Saison - speziell z.B. nach seiner "ich kipp mir einen hinter die Binde"-PK, oder nach den desolaten Spielen gegen Bochum oder Fürth - hatte ich persönlich einfach den Eindruck, dass sein taktisch-trockener Trainingsstil und die extrem emotions- und mentalitätsfokussierte Mannschaft einfach nicht zusammenpassen, und dass er natürlich ein qualitativ guter Trainer ist, aber sich einfach auch stundenlang hinstellen und über Taktik und Bewegungen und Abläufe reden könnte, ohne dass bei der Mannschaft irgendwas ankommt. Besonders die bereits erwähnte PK hat schon in gewisser Weise durchsickern lassen, dass da eine gewisse Perplexität bzw. ein Ticken Ratlosigkeit aufgeblitzt sein könnte.
Fakt ist, dass unsere Eintracht eigentlich schon seit fast immer, speziell aber in den letzten Jahren mit diesem Kernkader in erster Linie über die Mentalität kommt und mit großem Abstand am besten spielt, wenn Feuer hinter und in ihr steckt. Und das ist etwas, was für Glasner, angesichts seiner bisherigen Karrierestationen, gewissermaßen etwas "neu" war. Ich gebe gerne zu, dass ich einer derjenigen war, die inmitten des Hinrundentiefs der Meinung waren, dass wir über einen neuen Trainer nachdenken sollten (und natürlich auch, dass ich mich in dieser Einschätzung komplett geirrt habe und froh bin, dass ich keinerlei Sagen habe) - aber das war nie, weil ich dachte, dass Glasner ein schlechter Trainer ist, sondern weil ich dachte, dass er einfach nicht zu uns passt. Und rein fußballerisch war das halt schon eine halbe Katastrophe in der Phase. Ich dachte, dieser verunsicherten Mannschaft, die teilweise die grundlegendsten fußballerischen Akte nicht ordentlich auf den Platz bekam, müsse nun jemand einheizen, der an den inneren Kamin rankommt und dort eine fette Flamme entfachen kann, und das war etwas, bei dem ich nicht den Eindruck hatte, dass Glasner damit Erfahrung hätte und sowas kann man nun eben auch nicht auf die Schnelle hinkünsteln, das muss schon von Herzen kommen.
Die Qualität im Kader war von Anfang da, die Qualität im Trainer auch. Man hat sich nur nicht gegenseitig entfachen können. Und deswegen ist es so unglaublich wichtig gewesen, dass wir diese Saison den automatischen Grillanzünder namens Europacup hatten. Vielen im Kader, die schon in der Halbfinalsaison auf dem Platz standen, lagen die unglaublichen europäischen Nächte sicher noch tief in der Seele. Und sowas reißt automatisch den Rest mit, die die Jungs sicher auch davon in der Kabine schwärmen gehört haben, auch, wenn sie persönlich nicht dagewesen sein mögen. Genau in diesen Nächten haben wir unsere Eintracht mit Abstand die besten Spiele dieser Saison hinbringen sehen, auch - und insbesondere - rein spielerisch. Und als es mit Europa wieder los ging, ging es in der Liga leistungstechnisch auch wieder tendenziell in Richtung abwärts, da man sich verständlicherweise automatisch nicht mehr so ultra sehr dafür begeistern konnte.
Aber die Pokalnächte haben sehr offensichtlich nicht nur in der Mannschaft etwas geweckt, sondern auch im Trainer. Und jetzt, nach allem, was wir erleben durften, ist klar, dass auch in Glasner dieses Feuer nun lichterloh brennt und lodert. Jetzt wissen sowohl Mannschaft, als auch Trainer, wie einander funktionieren, und was man einander hat. Man hat sich quasi über die Saison hinweg gegenseitig trainiert. Und so rast und hüpft selbst der einst als so "emotionslos" erachtete Glasner die Seitenlinie auf und ab; und so treibt es selbst dem so "emotionslosen" Glasner glatt das Pipi in die Augen und die Sprache ins komplett Verschlagene.
Die Vorzeichen auf die nächste Saison stehen jedenfalls sehr gut. Das ist nicht mehr nur Fußball, das ist jetzt Liebe. Und die versetzt bei uns schon seit jeher Berge.
Fakt ist, dass unsere Eintracht eigentlich schon seit fast immer, speziell aber in den letzten Jahren mit diesem Kernkader in erster Linie über die Mentalität kommt und mit großem Abstand am besten spielt, wenn Feuer hinter und in ihr steckt. Und das ist etwas, was für Glasner, angesichts seiner bisherigen Karrierestationen, gewissermaßen etwas "neu" war. Ich gebe gerne zu, dass ich einer derjenigen war, die inmitten des Hinrundentiefs der Meinung waren, dass wir über einen neuen Trainer nachdenken sollten (und natürlich auch, dass ich mich in dieser Einschätzung komplett geirrt habe und froh bin, dass ich keinerlei Sagen habe) - aber das war nie, weil ich dachte, dass Glasner ein schlechter Trainer ist, sondern weil ich dachte, dass er einfach nicht zu uns passt. Und rein fußballerisch war das halt schon eine halbe Katastrophe in der Phase. Ich dachte, dieser verunsicherten Mannschaft, die teilweise die grundlegendsten fußballerischen Akte nicht ordentlich auf den Platz bekam, müsse nun jemand einheizen, der an den inneren Kamin rankommt und dort eine fette Flamme entfachen kann, und das war etwas, bei dem ich nicht den Eindruck hatte, dass Glasner damit Erfahrung hätte und sowas kann man nun eben auch nicht auf die Schnelle hinkünsteln, das muss schon von Herzen kommen.
Die Qualität im Kader war von Anfang da, die Qualität im Trainer auch. Man hat sich nur nicht gegenseitig entfachen können. Und deswegen ist es so unglaublich wichtig gewesen, dass wir diese Saison den automatischen Grillanzünder namens Europacup hatten. Vielen im Kader, die schon in der Halbfinalsaison auf dem Platz standen, lagen die unglaublichen europäischen Nächte sicher noch tief in der Seele. Und sowas reißt automatisch den Rest mit, die die Jungs sicher auch davon in der Kabine schwärmen gehört haben, auch, wenn sie persönlich nicht dagewesen sein mögen. Genau in diesen Nächten haben wir unsere Eintracht mit Abstand die besten Spiele dieser Saison hinbringen sehen, auch - und insbesondere - rein spielerisch. Und als es mit Europa wieder los ging, ging es in der Liga leistungstechnisch auch wieder tendenziell in Richtung abwärts, da man sich verständlicherweise automatisch nicht mehr so ultra sehr dafür begeistern konnte.
Aber die Pokalnächte haben sehr offensichtlich nicht nur in der Mannschaft etwas geweckt, sondern auch im Trainer. Und jetzt, nach allem, was wir erleben durften, ist klar, dass auch in Glasner dieses Feuer nun lichterloh brennt und lodert. Jetzt wissen sowohl Mannschaft, als auch Trainer, wie einander funktionieren, und was man einander hat. Man hat sich quasi über die Saison hinweg gegenseitig trainiert. Und so rast und hüpft selbst der einst als so "emotionslos" erachtete Glasner die Seitenlinie auf und ab; und so treibt es selbst dem so "emotionslosen" Glasner glatt das Pipi in die Augen und die Sprache ins komplett Verschlagene.
Die Vorzeichen auf die nächste Saison stehen jedenfalls sehr gut. Das ist nicht mehr nur Fußball, das ist jetzt Liebe. Und die versetzt bei uns schon seit jeher Berge.
ThePaSch schrieb:
Es ist echt beachtlich zu sehen, wie sich die Symbiose zwischen Glasner und der Mannschaft im Laufe der Saison so entwickelt hat, dass einfach beide zu mehr geworden und aneinander gewachsen sind und ganz neue Dinge ineinander erweckt haben. Früh in der Saison - speziell z.B. nach seiner "ich kipp mir einen hinter die Binde"-PK, oder nach den desolaten Spielen gegen Bochum oder Fürth - hatte ich persönlich einfach den Eindruck, dass sein taktisch-trockener Trainingsstil und die extrem emotions- und mentalitätsfokussierte Mannschaft einfach nicht zusammenpassen, und dass er natürlich ein qualitativ guter Trainer ist, aber sich einfach auch stundenlang hinstellen und über Taktik und Bewegungen und Abläufe reden könnte, ohne dass bei der Mannschaft irgendwas ankommt. Besonders die bereits erwähnte PK hat schon in gewisser Weise durchsickern lassen, dass da eine gewisse Perplexität bzw. ein Ticken Ratlosigkeit aufgeblitzt sein könnte.
Fakt ist, dass unsere Eintracht eigentlich schon seit fast immer, speziell aber in den letzten Jahren mit diesem Kernkader in erster Linie über die Mentalität kommt und mit großem Abstand am besten spielt, wenn Feuer hinter und in ihr steckt. Und das ist etwas, was für Glasner, angesichts seiner bisherigen Karrierestationen, gewissermaßen etwas "neu" war. Ich gebe gerne zu, dass ich einer derjenigen war, die inmitten des Hinrundentiefs der Meinung waren, dass wir über einen neuen Trainer nachdenken sollten (und natürlich auch, dass ich mich in dieser Einschätzung komplett geirrt habe und froh bin, dass ich keinerlei Sagen habe) - aber das war nie, weil ich dachte, dass Glasner ein schlechter Trainer ist, sondern weil ich dachte, dass er einfach nicht zu uns passt. Und rein fußballerisch war das halt schon eine halbe Katastrophe in der Phase. Ich dachte, dieser verunsicherten Mannschaft, die teilweise die grundlegendsten fußballerischen Akte nicht ordentlich auf den Platz bekam, müsse nun jemand einheizen, der an den inneren Kamin rankommt und dort eine fette Flamme entfachen kann, und das war etwas, bei dem ich nicht den Eindruck hatte, dass Glasner damit Erfahrung hätte und sowas kann man nun eben auch nicht auf die Schnelle hinkünsteln, das muss schon von Herzen kommen.
Die Qualität im Kader war von Anfang da, die Qualität im Trainer auch. Man hat sich nur nicht gegenseitig entfachen können. Und deswegen ist es so unglaublich wichtig gewesen, dass wir diese Saison den automatischen Grillanzünder namens Europacup hatten. Vielen im Kader, die schon in der Halbfinalsaison auf dem Platz standen, lagen die unglaublichen europäischen Nächte sicher noch tief in der Seele. Und sowas reißt automatisch den Rest mit, die die Jungs sicher auch davon in der Kabine schwärmen gehört haben, auch, wenn sie persönlich nicht dagewesen sein mögen. Genau in diesen Nächten haben wir unsere Eintracht mit Abstand die besten Spiele dieser Saison hinbringen sehen, auch - und insbesondere - rein spielerisch. Und als es mit Europa wieder los ging, ging es in der Liga leistungstechnisch auch wieder tendenziell in Richtung abwärts, da man sich verständlicherweise automatisch nicht mehr so ultra sehr dafür begeistern konnte.
Aber die Pokalnächte haben sehr offensichtlich nicht nur in der Mannschaft etwas geweckt, sondern auch im Trainer. Und jetzt, nach allem, was wir erleben durften, ist klar, dass auch in Glasner dieses Feuer nun lichterloh brennt und lodert. Jetzt wissen sowohl Mannschaft, als auch Trainer, wie einander funktionieren, und was man einander hat. Man hat sich quasi über die Saison hinweg gegenseitig trainiert. Und so rast und hüpft selbst der einst als so "emotionslos" erachtete Glasner die Seitenlinie auf und ab; und so treibt es selbst dem so "emotionslosen" Glasner glatt das Pipi in die Augen und die Sprache ins komplett Verschlagene.
Die Vorzeichen auf die nächste Saison stehen jedenfalls sehr gut. Das ist nicht mehr nur Fußball, das ist jetzt Liebe. Und die versetzt bei uns schon seit jeher Berge.
Danke für deine Worte bzw. Text. Besser kann man es garnicht analysieren.
Ich hoffe halt, das er die Spieler auch insofern "Geil" machen kann, das es in der Buli jetzt auch läuft. Wir konnten ja Ende des letzten Jahres sehen, das dass funktioniert 😍
Grundsätzlich möchte ich noch anfügen, das Anfang an immer von einer Übergangssaison gesprochen wurde. Das sollte man sich immer vor Augen führen. Und so war es ja auch. Hast es ja wunderbar beschrieben.
Glasner is ein richtig guter Trainer, aber er verlangt seinen Mannschaften schon viel ab.
Das heisst, dass es bei einem Wechsel durchaus wieder dauern koennte bis Ergebnisse reinkommen.
Bei einem Spitzenclub muesste er aber sicher sofort liefern.
Ich denke er weiss was er hier hat und er wuerde dieses Risiko nur eingehen, wenn es eine "once in a lifetime"- Gelegenheit ist. Die Champions League nimmt er sicher mit, vielleicht kommt aber dann nach einer guten Performance in der Tat ein unmoralisches Angebot.
Hoffe er will aber lieber selbst was mit einem super Team langfristig aufbauen anstatt etwas zu uebernehmen und in einem unruhigen Umfeld dann vielleicht mit einem Egomanen aneinanderzurasseln, auch wenn es mehr Gehalt gibt.
Das heisst, dass es bei einem Wechsel durchaus wieder dauern koennte bis Ergebnisse reinkommen.
Bei einem Spitzenclub muesste er aber sicher sofort liefern.
Ich denke er weiss was er hier hat und er wuerde dieses Risiko nur eingehen, wenn es eine "once in a lifetime"- Gelegenheit ist. Die Champions League nimmt er sicher mit, vielleicht kommt aber dann nach einer guten Performance in der Tat ein unmoralisches Angebot.
Hoffe er will aber lieber selbst was mit einem super Team langfristig aufbauen anstatt etwas zu uebernehmen und in einem unruhigen Umfeld dann vielleicht mit einem Egomanen aneinanderzurasseln, auch wenn es mehr Gehalt gibt.
@ThePaSch:
Ich verstehe nicht, wie man Glasner als emotionslos bezeichnen konnte oder dafür halten konnte. Vieeicht konnte man noch ganz am Anfang dieser Meinung sein, weil man aus Wolfsburg nicht viel mitbekommen hatte. Aber es hat sich doch schon in den ersten Wochen (Spielen und PKs) gezeigt, dass Glasner alles andere als emotionslos ist. Ich denke auch, dass er auch die Mannschaft emotional schnell auf seiner Seite hatte. Vor dem Bayernspiel in München hat er mehrmals betont, dass man das Spiel gewinnen will und man hat auch gewonnen. In meinen Augen hatte diese Siegermentalität bisher noch kein Trainer so offensiv bei uns zur Schau getragen. Da wurde dann immer davon geredet, dass man punkten möchte, aber von einem Sieg in München hat hier weder Kovac noch Hütter und schon gar nicht Veh gesprochen. Das ist für mich der größte Unterschied zu den anderen Trainern. Darüber hinaus hat Glasner auch sehr oft und sehr detailliert sowie nachvollziehbar seine Sicht und Überlegungen dargestellt. Phrasen hat er so gut wie nie benutzt.
Ich muss sagen, dass ich diesem Trainer von Anfang an alles abgekauft habe. Ich denke, dass er wie kein anderer bei uns in den letzten Jahren den unbedingten Willen vermittelt hat und absolute Überzeugung vorgelebt hat. Außerdem bezweifle ich stark, dass sich ein Mensch in einem Jahr so um 180 Grad ändern könnte wie du es beschreibst. Vom emotionslosen Trainer in Wolfsburg zum Partytrainer in Frankfurt. Nee - das war Glasner schon immer. Und man konnte das auch früh erkennen (er war beispielsweise bei den Last Minute-Treffern immer in der Jubeltraube dabei).
Ich verstehe nicht, wie man Glasner als emotionslos bezeichnen konnte oder dafür halten konnte. Vieeicht konnte man noch ganz am Anfang dieser Meinung sein, weil man aus Wolfsburg nicht viel mitbekommen hatte. Aber es hat sich doch schon in den ersten Wochen (Spielen und PKs) gezeigt, dass Glasner alles andere als emotionslos ist. Ich denke auch, dass er auch die Mannschaft emotional schnell auf seiner Seite hatte. Vor dem Bayernspiel in München hat er mehrmals betont, dass man das Spiel gewinnen will und man hat auch gewonnen. In meinen Augen hatte diese Siegermentalität bisher noch kein Trainer so offensiv bei uns zur Schau getragen. Da wurde dann immer davon geredet, dass man punkten möchte, aber von einem Sieg in München hat hier weder Kovac noch Hütter und schon gar nicht Veh gesprochen. Das ist für mich der größte Unterschied zu den anderen Trainern. Darüber hinaus hat Glasner auch sehr oft und sehr detailliert sowie nachvollziehbar seine Sicht und Überlegungen dargestellt. Phrasen hat er so gut wie nie benutzt.
Ich muss sagen, dass ich diesem Trainer von Anfang an alles abgekauft habe. Ich denke, dass er wie kein anderer bei uns in den letzten Jahren den unbedingten Willen vermittelt hat und absolute Überzeugung vorgelebt hat. Außerdem bezweifle ich stark, dass sich ein Mensch in einem Jahr so um 180 Grad ändern könnte wie du es beschreibst. Vom emotionslosen Trainer in Wolfsburg zum Partytrainer in Frankfurt. Nee - das war Glasner schon immer. Und man konnte das auch früh erkennen (er war beispielsweise bei den Last Minute-Treffern immer in der Jubeltraube dabei).
Irgendwann kommt der Moment, da musst du dir eingestehen, dass dein permanentes Zuhause die zweite Liga ist. Dass es kein "Wiederaufstieg" mehr ist, sondern einfach nur ein Aufstieg. Und dass du dann in der nächsten Saison, so wie bei allen Dauerzweitligisten, die aufsteigen, direkt zu den Absteigerfavoriten gehörst.
Der HSV hat jede erdenkliche Chance hemmungslos in den Boden gepfeffert. Es gibt einfach keine Argumente mehr. Das ist erschreckend, wie böse schlecht man im Zuge einer solchen Chance spielen kann.
Obligatorisches "scheiß Berlin", natürlich.
Der HSV hat jede erdenkliche Chance hemmungslos in den Boden gepfeffert. Es gibt einfach keine Argumente mehr. Das ist erschreckend, wie böse schlecht man im Zuge einer solchen Chance spielen kann.
Obligatorisches "scheiß Berlin", natürlich.
ThePaSch schrieb:
Und wieder einmal sorgt Freiburg nur für Enttäuschung.
Nix anderes von denen erwartet. Die werden dem Pisskonstrukt noch den ersten Titel bescheren. Verfolge es nur noch über TorAlarm. Die Atmosphäre ist in einer Ststistikapp zumindest identisch.
propain schrieb:
Die haben eine mit dem HSV, willst du da dann auch eine Freundschaft mit deren Anhänger?
Nö. Warum sollte ich? Was haben wir mit dem HSV zu tun? Was hat der HSV mit irgendwas zu tun? Ist es irgendwo ins Gesetz geschrieben, dass Freunde von Freunden unbedingt Freunde sein müssen?
ThePaSch schrieb:propain schrieb:
Die haben eine mit dem HSV, willst du da dann auch eine Freundschaft mit deren Anhänger?
Nö. Warum sollte ich? Was haben wir mit dem HSV zu tun? Was hat der HSV mit irgendwas zu tun? Ist es irgendwo ins Gesetz geschrieben, dass Freunde von Freunden unbedingt Freunde sein müssen?
"Der Freund meines Freundes ist auch mein Feind." (Weisheit der Wüstennomaden)
Vor vier Wochen war mit Juve alles klar! Wo geht die Reise wohl in vier Wochen hin?
Sportliche Gründe kann ein Wechsel kaum haben. Entweder steht Filip auf Seifenblase oder er ist Feinschmecker und will die englische Gourmetküche genießen.