
wegjubler
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Kirchhahn schrieb:wegjubler schrieb:
Ja uns gehts gut. Wir können auf hohem Niveau einer verpassten Championsleague-Quali nachjammern, während andernorts die Zukunft des Vereins auf dem Spiel steht.
So war das gar nicht gemeint. War tatsächlich eher auf die katastrophale Situation von Bremen gemünzt. Die vergeigte CL schlägt mir tatsächlich aufs Gemüt.
Mir auch. Dennoch geht es anderen wesentlich schlechter. Wir hatten das auch schon und wissen, wie es sich anfühlt
Ah. Ok. Wollte nicht, dass mein Post als Schönrednerei von unserer Situation verstanden wird. Wollte die verpasste CL-Quali keinesfalls - Vorsicht Wortspiel - wegjubeln. Bremen ist halt im Moment echt da, wo Frankfurt vor sieben Jahren oder so war.
Hamburg ist da, wo Frankfurt zum Glück nie war. Mal gespannt, wie die eine vierte Zweitliga-Saison in Folge managen.
Hamburg ist da, wo Frankfurt zum Glück nie war. Mal gespannt, wie die eine vierte Zweitliga-Saison in Folge managen.
Stell dir vor, du bist nicht Fan vom geilsten Verein der Welt, sondern von Werder Bremen und musst in der kommenden Saison einen Trainer holen. Und damit wird dann der gleiche Typ beauftragt, der gedacht hat, Schaaf für einen Spieltag zu aktivieren, wäre die Knaller-Lösung, nachdem er eine Woche vorher noch gesagt hat, Kohfelt, wäre die Knaller-Lösung. Stell dir das einfach mal vor. Und dann zitterst du vier Wochen lang und schreibst dir im Forum die Finger wund, weil du nicht weißt, ob du lachen oder weinen sollst, wenn Gisdol, Frontzeck, Klose und Micoud gerüchtet werden.
Will sagen: Uns geht es hier wirklich gut.
Will sagen: Uns geht es hier wirklich gut.
Oder stell dir vor du bist Fan von Schlacke 04 und musst mit ansehen, dass die eigene Mannschaft ausgerechnet gegen einen Dortmund-Konkurrenten punktet und ansonsten desaströs durch die Liga gurkt.
Oder du bist Fan des HSV und erlebst den Nichtaufstiegs-Hattrick deines Vereins mit, der immer nach dem gleichen Schema abläuft. Jährlich grüßt das Murmeltier-like.
Ja uns gehts gut. Wir können auf hohem Niveau einer verpassten Championsleague-Quali nachjammern, während andernorts die Zukunft des Vereins auf dem Spiel steht.
Oder du bist Fan des HSV und erlebst den Nichtaufstiegs-Hattrick deines Vereins mit, der immer nach dem gleichen Schema abläuft. Jährlich grüßt das Murmeltier-like.
Ja uns gehts gut. Wir können auf hohem Niveau einer verpassten Championsleague-Quali nachjammern, während andernorts die Zukunft des Vereins auf dem Spiel steht.
wegjubler schrieb:
Ja uns gehts gut. Wir können auf hohem Niveau einer verpassten Championsleague-Quali nachjammern, während andernorts die Zukunft des Vereins auf dem Spiel steht.
So war das gar nicht gemeint. War tatsächlich eher auf die katastrophale Situation von Bremen gemünzt. Die vergeigte CL schlägt mir tatsächlich aufs Gemüt.
wegjubler schrieb:
Oder du bist Fan des HSV und erlebst den Nichtaufstiegs-Hattrick deines Vereins mit, der immer nach dem gleichen Schema abläuft. Jährlich grüßt das Murmeltier-like.
Die kommen aber wenigstens unter Leute! Habe letztens einen HSV-Podcast gehört, wo gebeichtet wurde, dass die während eines Spiels lieber mit der Frau zum Einkaufen auf den Markt gehen, als den HSV zu schauen. Ist also nicht alles schlecht dort.
Überleg mal: ist das nicht alles eine ziemlich gerechte und auch legitime Retourkutsche, die die Trainer hier fahren?
Bei Misserfolg fliegen sie in der Regel und müssen kleinere Brötchen backen. Von heute auf morgen. Als Trost gibt's ne Abfindung.
Bei Erfolg ziehen sie jetzt Ausstiegsklauseln und dürfen größere Brötchen backen. Als Trost gibt's ne Ablöse.
Klingt erstmal ziemlich gerecht.
Bei Misserfolg fliegen sie in der Regel und müssen kleinere Brötchen backen. Von heute auf morgen. Als Trost gibt's ne Abfindung.
Bei Erfolg ziehen sie jetzt Ausstiegsklauseln und dürfen größere Brötchen backen. Als Trost gibt's ne Ablöse.
Klingt erstmal ziemlich gerecht.
Ich bin froh, dass die theoretische Chance weg ist. Jetzt geht es noch darum sich mit Würde aus der Saison zu verabschieden und die Heimserie zu retten. Ein Abschenken darf nicht in Frage kommen. Und egal wie das Spiel ausgeht: Bitte keine ausschweifenden " Interviews" von Hausmeister Adi oder Mir doch egal Fredi nach dem Spiel. Am besten wortlos gehen und sich intern verabschieden.
wegjubler schrieb:
Ich bin froh, dass die theoretische Chance weg ist. Jetzt geht es noch darum sich mit Würde aus der Saison zu verabschieden und die Heimserie zu retten. Ein Abschenken darf nicht in Frage kommen. Und egal wie das Spiel ausgeht: Bitte keine ausschweifenden " Interviews" von Hausmeister Adi oder Mir doch egal Fredi nach dem Spiel. Am besten wortlos gehen und sich intern verabschieden.
Es geht noch nicht mal mehr um einen Tabellenplatz.
Unser Spiel interessiert mich mal nullkommanull kommende Woche. Da interessiert mich sehr viel mehr wer absteigen wird.
wegjubler schrieb:
HSV- Schalke und eventuell das Nord-Derby HSV - Bremen, Auch HSV- Köln hätte was. Die Zweite Liga wird immer prominenter.
Die 2.Liga wird krass. Dynamo und Hansa kommen ja von unten noch hoch, evtl. noch 1860
Da muß sich die Bundesliga was Attraktivität und Quoten angeht ganz schön strecken um da noch mithalten zu wollen...
Egal wer da jetzt 3. wird. Der 16. der ersten Liga wird es diesmal nicht so leicht haben.
Da ist in jeder Mannschaft Qualität.
Da ist in jeder Mannschaft Qualität.
Osnabrück hatte zuletzt 12 oder 13 Heimspiele verloren.
Der HSV gönnt es uns nicht mal die größte Lachnummer des Wochenendes zu sein.
Der HSV gönnt es uns nicht mal die größte Lachnummer des Wochenendes zu sein.
wegjubler schrieb:
Der HSV macht wieder alles dafür den Klassenerhalt vorzeitig zu sichern
18/19: 56 Punkte
19/20: 54 Punkte
20/21: 55 Punkte aktuell
Sowas nennt man konstante Leistungen!
Was das Wegwerfen einer Chance betrifft ,ist es schon mit Rostock vergleichbar. Allerdings war Rostock natürlich dramatischer, weil es sich auf ein Spiel konzentrierte. Jetzt war das ganze eher eine Sache von 2-3 Spielen.
Bei Rostock damals konnte man auch noch sowas wie maximal dumm gelaufen konstatieren. Jetzt geht's eher in die Richtung maximal dumm angestellt. Zuallererst von Bobic und Hütter - aber eben nicht nur.
Wie schon mehrfach geschrieben wurde, muss so ein Verhalten von Führungskräften - damit meine ich nicht nur das Verlassen des Vereins an sich - in Zukunft Konsequenzen haben .
Bei Rostock damals konnte man auch noch sowas wie maximal dumm gelaufen konstatieren. Jetzt geht's eher in die Richtung maximal dumm angestellt. Zuallererst von Bobic und Hütter - aber eben nicht nur.
Wie schon mehrfach geschrieben wurde, muss so ein Verhalten von Führungskräften - damit meine ich nicht nur das Verlassen des Vereins an sich - in Zukunft Konsequenzen haben .
Ihm bringe ich viel Respekt entgegen und gönne Ihm den Erfolg, auch bei einem größeren Verein. Seine regelmäßig erbrachten Leistungen haben uns sehr geholfen. Dazu nie durch unnötige Interviews und Gehabe aufgefallen. Seine Leistungen hat er sehr konstant abgerufen. Wenn er geht, hinterlässt er eine große Lücke. Gönne Ihm aber auch dann den Erfolg bei einem großen Verein. Er hat es sich bei uns verdient.
wegjubler schrieb:
Muss man als Eintracht Frankfurt unbedingt in die Champions-League? Nein, sicherlich nicht. Es wäre als Ausnahme aber schön gewesen.
Ich weiß, wie Du das meinst, nämlich mit Blick auf die Wirtschaftskraft. Aber gerade deswegen muss man als Eintracht Frankfurt in die Champions League. Genauso wie Gladbach und andere.
Wenn wir - und Vereine wie Gladbach - nach den positiven Entwicklungen der letzten Jahre diesen Anspruch jetzt aufgeben, überlassen wir Vereinen wie Ratbull, VW, Pillen und SAP kampflos die Königsklasse. Ich weigere mich als Fan von Eintracht Frankfurt das zu akzeptieren.
Nein. Kampflos sicherlich nicht. Ich gehe aber nicht davon aus, dass man das dauerhaft schaffen kann. Trotzdem muss man es probieren. Da bin ich ganz bei dir. Und deswegen bin ich auch sauer, dass man die Chance dieses Mal verpasst hat. Das Spiel gegen Schalke werde ich so schnell nicht vergessen und ich bin mir sicher, dass das in Zukunft auch immer wieder angeführt wird, wenn es darum geht eine Chance zu ergreifen. Leider.
Was das Wegwerfen einer Chance betrifft ,ist es schon mit Rostock vergleichbar. Allerdings war Rostock natürlich dramatischer, weil es sich auf ein Spiel konzentrierte. Jetzt war das ganze eher eine Sache von 2-3 Spielen.
Bei Rostock damals konnte man auch noch sowas wie maximal dumm gelaufen konstatieren. Jetzt geht's eher in die Richtung maximal dumm angestellt. Zuallererst von Bobic und Hütter - aber eben nicht nur.
Wie schon mehrfach geschrieben wurde, muss so ein Verhalten von Führungskräften - damit meine ich nicht nur das Verlassen des Vereins an sich - in Zukunft Konsequenzen haben .
Bei Rostock damals konnte man auch noch sowas wie maximal dumm gelaufen konstatieren. Jetzt geht's eher in die Richtung maximal dumm angestellt. Zuallererst von Bobic und Hütter - aber eben nicht nur.
Wie schon mehrfach geschrieben wurde, muss so ein Verhalten von Führungskräften - damit meine ich nicht nur das Verlassen des Vereins an sich - in Zukunft Konsequenzen haben .
wegjubler schrieb:
Nein. Kampflos sicherlich nicht. Ich gehe aber nicht davon aus, dass man das dauerhaft schaffen kann. Trotzdem muss man es probieren. Da bin ich ganz bei dir. Und deswegen bin ich auch sauer, dass man die Chance dieses Mal verpasst hat. Das Spiel gegen Schalke werde ich so schnell nicht vergessen und ich bin mir sicher, dass das in Zukunft auch immer wieder angeführt wird, wenn es darum geht eine Chance zu ergreifen. Leider.
Ich war ja der naiven Annahme, dass der Trainer und einige Spieler, die sich heute als vermeintliche Leader in der Mannschaft sehen, aus dem Szenario vor 2 Jahren gelernt hätten wie ein Absturz von Platz 4 auf Platz 7 innerhalb von drei Spieltagen verhindert werden kann. Da habe ich mich aber dermaßen von blenden lassen. Kurzum: Ich glaube nicht daran, dass das Schalkespiel in Zukunft einen positiven Mehrwert (Lerneffekt wie man mit solchen Situationen/Phasen umgeht, um seine maximale Leistung abrufen zu können) für uns haben wird.
Ob sich die beiden Borussias tatsächlich noch über ihre Trainerentscheidungen freuen? Klar, kann sein, dass Hütter und Rose auf den neuen Stationen wieder problemlos funktionieren und in die Erfolgsspur finden. Aber zumindest öffentlich werden beide stark beschädigt ihr Amt beim neuen Arbeitgeber antreten. Mal schauen, wie die von den jeweiligen Mannschaften und Fans aufgenommen werden und ob sie da tatsächlich glücklich werden.
Ehrlich gesagt haben sich ja beide sogar durch ihre viel zu früh veröffentlichten Wechsel vollkommen unnötig selbst demontiert und in diese Situation gebracht. Sollte vielleicht dem einen oder anderen Trainer eine Lehre sein, zukünftig die eigene Planung bis zum Saisonende hintenanzustellen. Zumindest mal im offiziellen Rahmen. Und die Vereine müssen wohl auch erkennen, dass eine weitere Zusammenarbeit in solchen Fällen keinen Sinn mehr ergibt.
Überhaupt muss man sagen, dass diese Saison wohl die Vereine, die (zu lange) an ihren Trainern festgehalten haben, die großen Verlierer sind. Im Tabellenkeller betrifft das ja vor allem die Bremer, die als einziger Verein nicht den Trainer gewechselt haben und sehenden Auges Richtung Abstieg taumeln. Hertha und Augsburg haben rechtzeitig reagiert. Kramer hat in Bielefeld bei aller Kritik an der Entlassung von Neuhaus auch etwas besser als der Vorgänger gepunktet. Auch Köln dürfte noch schnell genug gehandelt haben und wird sich am letzten Spieltag gegen Schalke denke ich nicht dieselbe Blöße wie wir geben. Und dann muss Bremen schon mindestens einen Punkt für die Relegation gegen Gladbach holen.
Selbst bei den Hamburgern in der zweiten Liga zeichnet sich ab, dass Boldt das zweite Jahr in Folge viel zu spät reagiert hat. Unter Thioune war die Mannschaft mental am Ende und hat nichts mehr auf die Kette bekommen, während es unter Interimstrainer Hrubesch jetzt zumindest im ersten Spiel eine befreiende Leistungsexplosion gab. Denen traue ich jetzt auch tatsächlich noch die Relegation zu, weil Fürth ebenfalls nicht so stabil ist. Bremen gegen Hamburg in der Relegation hätte zumindest noch mal was.
Gibt natürlich auch wieder einige Gegenbeispiele. Insbesondere St. Pauli in der zweiten Liga. Dazu Vereine wie Schalke oder mit Abstrichen auch Würzburg, wo nichts mehr zu retten war oder viele andere Faktoren eine Rolle gespielt haben. Manchmal ist auch der Trainerwechsel ein Fehler oder nicht der richtige. So wie der erste in Sandhausen, den aber auch wirklich niemand verstanden hat. Mainz hat beispielsweise auch mehr als einen gebraucht. Natürlich ist ein Trainerwechsel kein Allerheilmittel. Aber glaubt irgendjemand, dass Mainz ohne den Komplettumbruch in der Winterpause so einen Turnaround geschafft hätte?
Ansonsten scheint es auch recht wahrscheinlich, dass von den Top 9 lediglich Union sowie Stuttgart/Freiburg mit demselben Trainer in die neue Saison gehen werden und wohl die kompletten Top 6 den Trainer zur neuen Saison wechseln. Bei Wolfsburg halte ich Glasners Abgang für beschlossene Sache und in Leverkusen glaube ich auch nicht zwingend an Wolf als Dauerlösung. Beim Rest steht ein Wechsel ohnehin schon fest. Das dürfte es so in der Form wahrscheinlich auch noch nie gegeben haben. Zeigt irgendwie auch ganz gut den aktuellen Irrsin in Sachen Trainerwechsel auf. Vor allem unter dem Gesichtspunkt, dass es dieses Mal hauptsächlich die Trainer selbst waren, die wechseln wollten.
Ehrlich gesagt haben sich ja beide sogar durch ihre viel zu früh veröffentlichten Wechsel vollkommen unnötig selbst demontiert und in diese Situation gebracht. Sollte vielleicht dem einen oder anderen Trainer eine Lehre sein, zukünftig die eigene Planung bis zum Saisonende hintenanzustellen. Zumindest mal im offiziellen Rahmen. Und die Vereine müssen wohl auch erkennen, dass eine weitere Zusammenarbeit in solchen Fällen keinen Sinn mehr ergibt.
Überhaupt muss man sagen, dass diese Saison wohl die Vereine, die (zu lange) an ihren Trainern festgehalten haben, die großen Verlierer sind. Im Tabellenkeller betrifft das ja vor allem die Bremer, die als einziger Verein nicht den Trainer gewechselt haben und sehenden Auges Richtung Abstieg taumeln. Hertha und Augsburg haben rechtzeitig reagiert. Kramer hat in Bielefeld bei aller Kritik an der Entlassung von Neuhaus auch etwas besser als der Vorgänger gepunktet. Auch Köln dürfte noch schnell genug gehandelt haben und wird sich am letzten Spieltag gegen Schalke denke ich nicht dieselbe Blöße wie wir geben. Und dann muss Bremen schon mindestens einen Punkt für die Relegation gegen Gladbach holen.
Selbst bei den Hamburgern in der zweiten Liga zeichnet sich ab, dass Boldt das zweite Jahr in Folge viel zu spät reagiert hat. Unter Thioune war die Mannschaft mental am Ende und hat nichts mehr auf die Kette bekommen, während es unter Interimstrainer Hrubesch jetzt zumindest im ersten Spiel eine befreiende Leistungsexplosion gab. Denen traue ich jetzt auch tatsächlich noch die Relegation zu, weil Fürth ebenfalls nicht so stabil ist. Bremen gegen Hamburg in der Relegation hätte zumindest noch mal was.
Gibt natürlich auch wieder einige Gegenbeispiele. Insbesondere St. Pauli in der zweiten Liga. Dazu Vereine wie Schalke oder mit Abstrichen auch Würzburg, wo nichts mehr zu retten war oder viele andere Faktoren eine Rolle gespielt haben. Manchmal ist auch der Trainerwechsel ein Fehler oder nicht der richtige. So wie der erste in Sandhausen, den aber auch wirklich niemand verstanden hat. Mainz hat beispielsweise auch mehr als einen gebraucht. Natürlich ist ein Trainerwechsel kein Allerheilmittel. Aber glaubt irgendjemand, dass Mainz ohne den Komplettumbruch in der Winterpause so einen Turnaround geschafft hätte?
Ansonsten scheint es auch recht wahrscheinlich, dass von den Top 9 lediglich Union sowie Stuttgart/Freiburg mit demselben Trainer in die neue Saison gehen werden und wohl die kompletten Top 6 den Trainer zur neuen Saison wechseln. Bei Wolfsburg halte ich Glasners Abgang für beschlossene Sache und in Leverkusen glaube ich auch nicht zwingend an Wolf als Dauerlösung. Beim Rest steht ein Wechsel ohnehin schon fest. Das dürfte es so in der Form wahrscheinlich auch noch nie gegeben haben. Zeigt irgendwie auch ganz gut den aktuellen Irrsin in Sachen Trainerwechsel auf. Vor allem unter dem Gesichtspunkt, dass es dieses Mal hauptsächlich die Trainer selbst waren, die wechseln wollten.
Eigentlich bin ich kein Fan von Trainerwechseln. Unter gewissen Umständen sind sie allerdings notwendig. Und zwar wenn
a) Es in der Mannschaft nicht mehr stimmt
b) Eine Mannschaft dauerhaft nicht mehr performt
c) Immer der gleiche Murks gespielt wird
Das Bremen nicht gewechselt hat kann ich nachvollziehen. Die sind einfach nicht besser, auch mit einem anderen Trainer nicht- Schalke hat gezeigt, dass es nicht immer am Trainer liegt. Zudem glaube ich, dass sich Bremen einen Trainerwechsel schlichtweg nicht leisten konnte.
a) Es in der Mannschaft nicht mehr stimmt
b) Eine Mannschaft dauerhaft nicht mehr performt
c) Immer der gleiche Murks gespielt wird
Das Bremen nicht gewechselt hat kann ich nachvollziehen. Die sind einfach nicht besser, auch mit einem anderen Trainer nicht- Schalke hat gezeigt, dass es nicht immer am Trainer liegt. Zudem glaube ich, dass sich Bremen einen Trainerwechsel schlichtweg nicht leisten konnte.
Die Gesamtbilanz der drei Hütterjahre war erfolgreich. Platz 7, Platz 9, Platz 5. zweimal erfolgreich in Europa unterwegs. Attraktiver Fußball, positive Ausstrahlung.
Leider kommen Hütters Schwächen seit der Wechselmitteilung geballt zum Tragen. Stur, dünnhäutig, nachtragend, im Spiel nur reaktiv, und vor allem nicht in der Lage, die Balance zwischen Abwehr und Angriff herzustellen (s. DonGuillermo).
Bei Bobic weiß ich nicht, was der die letzten Wochen gemacht hat, außer Pressearbeit in eigener Sache.
Es ist einfach so ärgerlich, weil diese Saison eine Ausnahme war, wo die Tür zur Champions League sperrangelweit auf war. Es ist eine seltene Konstellation, dass
- zwei der Top 6 (diesmal Dortmund und Leverkusen) schwächeln,
- keine der Mittelklasse Mannschaften wie Gladbach ein gutes Jahr erwischt und
-wir so stabil sind,
dass wir 4 werden können. Diese nicht einmalige, aber seltene Chance haben die Protagonisten grandios vergeigt. Und der einzige, der (spät) was auf die eigene Kappe nimmt, ist Seppl Rode. An allen anderen „liegt es nicht“ bzw. sagen sie uns, wir sollen gefälligst dankbar sein, weil wir uns souverän für die Europa League qualifizieren und die Mannschaft ja eigentlich viel schlechter ist und überperformt hat.
Der Eberl sucht wahrscheinlich grad ne Rücktrittsklausel. Berlin dagegen freut sich auf den Phrasen dreschenden Egoisten, der passt da wunderbar hin.
Ich kann immer noch nachvollziehen, dass man Hütter bei Bekanntgabe, souverän auf Platz vier liegend, nicht gefeuert hat. Aber es ist leider total schiefgegangen und die letzten Wochen sind nur noch peinlich. Was bin ich froh, wenn die weg sind.
Leider kommen Hütters Schwächen seit der Wechselmitteilung geballt zum Tragen. Stur, dünnhäutig, nachtragend, im Spiel nur reaktiv, und vor allem nicht in der Lage, die Balance zwischen Abwehr und Angriff herzustellen (s. DonGuillermo).
Bei Bobic weiß ich nicht, was der die letzten Wochen gemacht hat, außer Pressearbeit in eigener Sache.
Es ist einfach so ärgerlich, weil diese Saison eine Ausnahme war, wo die Tür zur Champions League sperrangelweit auf war. Es ist eine seltene Konstellation, dass
- zwei der Top 6 (diesmal Dortmund und Leverkusen) schwächeln,
- keine der Mittelklasse Mannschaften wie Gladbach ein gutes Jahr erwischt und
-wir so stabil sind,
dass wir 4 werden können. Diese nicht einmalige, aber seltene Chance haben die Protagonisten grandios vergeigt. Und der einzige, der (spät) was auf die eigene Kappe nimmt, ist Seppl Rode. An allen anderen „liegt es nicht“ bzw. sagen sie uns, wir sollen gefälligst dankbar sein, weil wir uns souverän für die Europa League qualifizieren und die Mannschaft ja eigentlich viel schlechter ist und überperformt hat.
Der Eberl sucht wahrscheinlich grad ne Rücktrittsklausel. Berlin dagegen freut sich auf den Phrasen dreschenden Egoisten, der passt da wunderbar hin.
Ich kann immer noch nachvollziehen, dass man Hütter bei Bekanntgabe, souverän auf Platz vier liegend, nicht gefeuert hat. Aber es ist leider total schiefgegangen und die letzten Wochen sind nur noch peinlich. Was bin ich froh, wenn die weg sind.
Mir geht es genauso. Hütter und Bobic haben sicher eine gute Arbeit geleistet .Dafür bin ich dankbar. Das war aber auch ihre Aufgabe . Schade ist es , dass das Ganze so enden musste. Man hat bereits 30 Rückrundenpunkte geholt, was außerordentlich ist. Dennoch bleibt ein schales Gefühl übrig, weil eine historische Chancen vertan wurde.
Muss man als Eintracht Frankfurt unbedingt in die Champions-League? Nein, sicherlich nicht. Es wäre als Ausnahme aber schön gewesen.
Muss man als Eintracht Frankfurt unbedingt in die Champions-League? Nein, sicherlich nicht. Es wäre als Ausnahme aber schön gewesen.
Ich sehe es auch so.
Lieber ein Ende mit Schrecken als...
Oder doch lieber : Undank ist der Welten Lohn...
Irgendwie liegt die Wahrheit wohl dazwischen, wenn man hier von Wahrheit sprechen kann.
Halten wir uns an die Fakten :
Das nächste Spiel ist definitiv das letzte mit Adi Hütter und auch das letzte mit Fredi Bobic.
Die Saison war insgesamt die erfolgreichste seit was weiß ich.
Am Ende hat man trotz Vorsprung auf sehr eigenartige Weise das Tor zur CL wieder zugestoßen.
Wir werden definitiv fünfter und spielen nächste Saison EL.
Ein neuer Sportvorstand ist bereits gefunden, in den nächsten Tagen oder Wochen wird ein neuer Trainer folgen, sprich: Lebbe geht weiter...
Nach der Saison wird es Zu-und Abgänge innerhalb der Mannschaft geben.
Und: Die Eintracht hat sich trotz aller Kritik weiterentwickelt. Allen Kritikern könnte man Jammern auf hohem Niveau unterstellen, trotz allem sind oder wären die letzten Wochen schon etwas sonderbar.
Übrigens sehr interessanter Beitrag vom Don...
Lieber ein Ende mit Schrecken als...
Oder doch lieber : Undank ist der Welten Lohn...
Irgendwie liegt die Wahrheit wohl dazwischen, wenn man hier von Wahrheit sprechen kann.
Halten wir uns an die Fakten :
Das nächste Spiel ist definitiv das letzte mit Adi Hütter und auch das letzte mit Fredi Bobic.
Die Saison war insgesamt die erfolgreichste seit was weiß ich.
Am Ende hat man trotz Vorsprung auf sehr eigenartige Weise das Tor zur CL wieder zugestoßen.
Wir werden definitiv fünfter und spielen nächste Saison EL.
Ein neuer Sportvorstand ist bereits gefunden, in den nächsten Tagen oder Wochen wird ein neuer Trainer folgen, sprich: Lebbe geht weiter...
Nach der Saison wird es Zu-und Abgänge innerhalb der Mannschaft geben.
Und: Die Eintracht hat sich trotz aller Kritik weiterentwickelt. Allen Kritikern könnte man Jammern auf hohem Niveau unterstellen, trotz allem sind oder wären die letzten Wochen schon etwas sonderbar.
Übrigens sehr interessanter Beitrag vom Don...
wegjubler schrieb:
Muss man als Eintracht Frankfurt unbedingt in die Champions-League? Nein, sicherlich nicht. Es wäre als Ausnahme aber schön gewesen.
Ich weiß, wie Du das meinst, nämlich mit Blick auf die Wirtschaftskraft. Aber gerade deswegen muss man als Eintracht Frankfurt in die Champions League. Genauso wie Gladbach und andere.
Wenn wir - und Vereine wie Gladbach - nach den positiven Entwicklungen der letzten Jahre diesen Anspruch jetzt aufgeben, überlassen wir Vereinen wie Ratbull, VW, Pillen und SAP kampflos die Königsklasse. Ich weigere mich als Fan von Eintracht Frankfurt das zu akzeptieren.
So war das gar nicht gemeint. War tatsächlich eher auf die katastrophale Situation von Bremen gemünzt. Die vergeigte CL schlägt mir tatsächlich aufs Gemüt.