Alarm: Eintracht macht voraussichtlich 10 Mio EUR Verlust !!!

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seventh_son schrieb:
FrankfurterBubb schrieb:

Wir sind aber gerade nicht im teueren Urlaub bei der WM in Südafrika. Vielmehr schieben wir nach 5 Jahren Sparen Extraschichten auf dem Bau, damit wir überhaupt irgendwann mal wieder an Urlaub denken können.


Das ist eben der Unterschied zwischen Wirtschaft und Sportvereinen:

Dein Urlaub ist dir sicher, wenn du ihn bezahlt hast. Der Angriff auf die internationalen Plätze kann aber scheitern, und dann ist das Geld trotzdem weg.


So isses erstze Urlaub mit Besuch im Kasino in Bad Homburg....  
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Hyundaii30 schrieb:
Man hat das Lange gedauert bis dieser Thread auf war.

Naja ich sehe das locker, solange HB da ist werden keine
Schulden gemacht.
Das heißt entweder Aufstieg und wir haben ein paar Euros
für das Team.

Oder
Nichtaufstieg
Das heißt Mannschaftsverjüngung(endlich), mehr Frankfurter Talente die Ihre Chance bekommen werden.
Dazu viele bescheidene Billigspieler.

Dafür wird aber wieder ein Eintrachtteam auf dem Platz stehen, das sich zerreißen wird.
Und wir sind schon mal mit so einem Billigteam
aufgestiegen.




Wenn das Leben so einfach wäre.
Wenn ich es richtig verstanden wurden die Rücklagen von 13 Mio in den letzten 3 Jahren aufgebraucht und wir haben 10 Mio Verlust gemacht.

Wir steigen also auf und alles wird gut?
Mir kann doch keiner erklären, dass der Abstieg dieses Loch rein gerissen hat. Bei allen Berechnungen wurde bisher nicht die Einnahmen für den Verkauf von Ochs und Russ berücksichtigt, dass bedeutet der Verlust ist noch viel höher.

Gruß Afrigaaner
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realdeal schrieb:

Ich denke nicht das wir mit unserer Meinung weit auseinanderliegen (lies nochmal meinen Beitrag).
Fakt für mich ist das dieser Kader in der momentanen Zusammenstellung es schwer haben wird in der Bundesliga zu bleiben (falls der Aufstieg klappt).


Ich kann realdeal nur beipflichten. Dieser um Stützen wie Nikolov, Schildenfeld und Köhler aufgebaute "Erstligakader" würde es in der 1. BL sehr, sehr schwer haben, Abstiegskampf vorprogrammiert, direkter Abstieg nicht unwahrscheinlich.

Das heißt, selbst wenn sich dieses verblendete Betriebsunfall-Szenario bestätigt und wir den Ausfstieg schaffen, wären die 10 Mio EUR von 2011/12 wie verbrannt, denn wir hätten damit keine nachhaltige Entwicklung eingeschlagen.
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WuerzburgerAdler schrieb:
seventh_son schrieb:

Dortmund war vor nicht all zu langer Zeit genauso kurz vor dem Ende wie die Eintracht zuvor. Ein paar Jahre später haben die eine Mannschaft aus jungen Weltklassespielern zusammen und werden deutscher Meister. Da kann man nur den Kopf schütteln...



Genau hier liegt doch der Hase im Pfeffer. Was haben die Dortmunder richtig gemacht, wir hingegen falsch? Das wäre doch die Frage, die wir uns stellen müssten, und nichts anderes!

Und nochmal: die Antwort müssen wir im sportlichen Bereich suchen, und nur da. Nicht das Finanzgebaren, nicht Risikoscheue oder Geld vergraben hat uns in diese Lage gebracht, sondern das sportliche Versagen.


In der Tat. Schön dass wir auch hier einer Meinung sind.

Ich weiß zu wenig über den Werdegang des BVB, wo die Spieler her kamen, wie gut die Jugendabteilung zu Zeiten der Krise war. Vielleicht kennt sich hier jemand besser damit aus.

Dennoch - warum sollte ein Fenin sich nicht wie ein Lewandowski entwickeln - warum ein Caio nicht wie ein Sahin, oder ein Korkmaz nicht wenigstens so ein bißchen wie ein Großkreutz? Das waren zum Zeitpunkt ihrer Verpflichtung ja schon keine Unbekannten mehr, die andere Vereine nicht auch interessiert haben... Versucht wurde ja etwas.

Möglicherweise spielt ja die Trainerwahl doch eine größere Rolle, als man denkt? Man kann über Klopp sagen was man will, die Leute die ihn als "Schwätzer" titulierten sind wohl schon lange still. Er ist jung, er kann mitreißen, kann sich vielleicht auch einfach besser in junge Spieler hineinversetzen wie ein Funkel oder Veh. Und taktisch kann er auch keine Niete sein, wenn man sieht wie Dortmund letzte Saison praktisch jedes Spiel dominiert hat.

Man kann das alles analysieren. Aber wir hatten unsere Chance... und es wird jetzt sehr lange dauern, bis wir die Flinte wieder geladen haben. Ob Aufstieg oder nicht.
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FrankfurterBubb schrieb:
Aragorn schrieb:
Außerdem meine ich vor einiger Zeit mal gelesen zu haben, daß die Eintracht weiterhin auf "soliden Beinen steht", da daß Eigentkapital nicht "angegriffen" wird! Verlust machen ist etwas anderes, als Schulden zu haben! Also..."locker bleiben"!!!


Schulden machen ist per se nichts schlechtes, solange man diese auch zurückzahlen kann und die Zinsen nicht zu hoch sind.

Verluste sind immer schlecht !!!
10 Mio EUR Verlust (oder auch 8-9) sind für eine Unternehmung von der Größe der SGE alarmierend.


Solche Aussagen könntest du untermalen, indem du dir mal die Bilanz der Eintracht zur Hand nähmest, und schautest, wie hoch denn das Eigenkapital ist.

Wenn dieses 25-30 Mio. aufwärts beträgt, dann würde ich mir auch bei 10 Mio. Miese (wohlgemerkt nach einem Abstieg) keine Sorgen machen.

Wenn das Eigenkapital allerdings zwischen 10 und 20 Mio. beträgt, dann ist das in der Tat alarmierend.

Ohne jedoch einen Blick auf das EK zu werfen und dann Alarm zu schlagen, weil mal 10 Mio. Minus gemacht wurden, ist nur die halbe Untergangsnachricht.
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Afrigaaner schrieb:
Mir kann doch keiner erklären, dass der Abstieg dieses Loch rein gerissen hat.  


Doch. Hat er.
In Tateinheit mit einer Ama-Abfindung und den zweimal erfolglosen Investitionen in die Mannschaft (Caio, Fenin, Bellaid / Gekas, Altintop) hat er das.
Und noch ein paar Kleinigkeiten. Nimm meinetwegen die Stadionmiete noch dazu. Bei Zugehörigkeit zur 1. Liga wäre zB. der ISPR-Kredit bereits 2012 erledigt gewesen.
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seventh_son schrieb:

Das ist eben der Unterschied zwischen Wirtschaft und Sportvereinen:

Dein Urlaub ist dir sicher, wenn du ihn bezahlt hast. Der Angriff auf die internationalen Plätze kann aber scheitern, und dann ist das Geld trotzdem weg.


Ich verstehe schon was Du meinst. Hinzu kommt, das nicht nur der Angriff auf die internat. Plätze gescheitert ist, sondern wir auch noch in die 2. BL abgestürtzt sind. Daher ist das Geld nicht nur weg, wir müssen sogar noch ordentlich was nachschießen, um den Status von zuvor zu erreichen.

Trotzdem sollte man aus diesem Abstieg aus finanzieller Sicht lernen. Es kann nämlich gut sein, dass es bis zum nächsten Abstieg nicht wieder so lange dauert, dass man sich bis dahin ein schönes Festgeldpolster angefressen hat (alles vorausgesetzt, dass wir in absehbarer Zeit überhaupt ins Oberhaus zurückkehren).
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FrankfurterBubb schrieb:

Ich kann realdeal nur beipflichten. Dieser um Stützen wie Nikolov, Schildenfeld und Köhler aufgebaute "Erstligakader" würde es in der 1. BL sehr, sehr schwer haben, Abstiegskampf vorprogrammiert, direkter Abstieg nicht unwahrscheinlich.


Sehe ich auch so. Aber warum soll es uns anders gehen als anderen Aufsteigern? Wir sind mit einem weit kostspieligeren Kader immerhin auch abgestiegen! Als Aufsteiger ist die Wahrscheinlichkeit immer groß, dass du auch gleich wieder den Abflug machst. Auch hier: Für den Namen Eintracht Frankfurt können wir uns nichts kaufen. Wir sind bei Aufstieg nächstes Jahr da, wo heute Augsburg ist. Nur mit höheren Kosten an der Backe.

FrankfurterBubb schrieb:

Das heißt, selbst wenn sich dieses verblendete Betriebsunfall-Szenario bestätigt und wir den Ausfstieg schaffen, wären die 10 Mio EUR von 2011/12 wie verbrannt, denn wir hätten damit keine nachhaltige Entwicklung eingeschlagen.


Wenn du nachhaltige Entwicklung willst, mußt du mehrere Jahre Liga 2 in Kauf nehmen. Und dann ist ja auch nicht gesichert, dass wir jemals auf das Niveau "Bundesligamittelklasse" zurückkommen. Jedes Jahr zweite Liga wird uns bei den Fernseheinnahmen weiter zurückwerfen.

Eine nachhaltige Entwicklung UND eine gute Chance auf den Aufstieg sind eben in dieser Saison nicht zusammen zu haben.
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seventh_son schrieb:

Dennoch - warum sollte ein Fenin sich nicht wie ein Lewandowski entwickeln - warum ein Caio nicht wie ein Sahin, oder ein Korkmaz nicht wenigstens so ein bißchen wie ein Großkreutz?


Hier spreche ich jetzt wieder als Bolzplatzheld und nicht als verkappter CFO:

Caio war schon immer ein einziger Witz. Um Bundesligaprofi zu werden, braucht man nunmal mehr als nur einen guten Schuss und einen schnellen Antritt. Dass Caio nicht für Größeres taugt, war mir schon nach einigen Wochen klar (könnt Ihr mir glauben oder nicht).

Korkmatz fehlte schon immer das taktische Verständnis die vor allem die Grundschnelligkeit (wie so vielen Eintracht-Kickern).

Nur bei Fenin war überhaupt irgendwann mal die Hoffnung berechtigt, dass er sich über das Mittelmaß-Niveau entwickeln könnte. Hier könnte man sich die Frage stellen, ob es nur an ihm gelegen hat, dass dies bei der Eintracht nicht möglich war.
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Afrigaaner schrieb:


Wenn das Leben so einfach wäre.
Wenn ich es richtig verstanden wurden die Rücklagen von 13 Mio in den letzten 3 Jahren aufgebraucht und wir haben 10 Mio Verlust gemacht.

Wir steigen also auf und alles wird gut?
Mir kann doch keiner erklären, dass der Abstieg dieses Loch rein gerissen hat. Bei allen Berechnungen wurde bisher nicht die Einnahmen für den Verkauf von Ochs und Russ berücksichtigt, dass bedeutet der Verlust ist noch viel höher.

Gruß Afrigaaner  


Doch weil wir alleine 8 Mio. weniger Fernsehgelder bekommen.....und den Verkauf vom Och und Ruß darfst du nicht mit einrechnen. Das sind Transfererlöse....würde es uns in der Winterpause gelingen Caio für 10 Mio. zu verkaufen, dann würden wir keinen Verlust machen. Verluste entstehen, wenn die AG in einem bestimmten Zeitraum mehr Ausgaben als Einnahmen hat. Wie die Einnahmen bzw. Ausgaben aussehen ist dabei egal.
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Afrigaaner schrieb:
Hyundaii30 schrieb:
Man hat das Lange gedauert bis dieser Thread auf war.

Naja ich sehe das locker, solange HB da ist werden keine
Schulden gemacht.
Das heißt entweder Aufstieg und wir haben ein paar Euros
für das Team.

Oder
Nichtaufstieg
Das heißt Mannschaftsverjüngung(endlich), mehr Frankfurter Talente die Ihre Chance bekommen werden.
Dazu viele bescheidene Billigspieler.

Dafür wird aber wieder ein Eintrachtteam auf dem Platz stehen, das sich zerreißen wird.
Und wir sind schon mal mit so einem Billigteam
aufgestiegen.




Wenn das Leben so einfach wäre.
Wenn ich es richtig verstanden wurden die Rücklagen von 13 Mio in den letzten 3 Jahren aufgebraucht und wir haben 10 Mio Verlust gemacht.

Wir steigen also auf und alles wird gut?
Mir kann doch keiner erklären, dass der Abstieg dieses Loch rein gerissen hat. Bei allen Berechnungen wurde bisher nicht die Einnahmen für den Verkauf von Ochs und Russ berücksichtigt, dass bedeutet der Verlust ist noch viel höher.

Gruß Afrigaaner  



Anscheinend schon.
Ich kann es Dir auch nicht ganz genau sagen und nur vermuten, was hier alles schief läuft.
Momentan würde ich sagen, gehe vom schlimmsten aus und lege noch eine Schippe drauf.

Ich versuche mich nichtmehr verrückt zu machen.
Ich habe die letzten Tage versucht zur Ruhe zu kommen,
was das Thema Eintracht angeht.
Klar ist es schwer, wenn das Herz so sehr daran hängt.

Aber da ich mit dem momentanen Team nicht viel anfangen
kann (weil mir einige Stammspieler darin nicht passen),
versuche ich es positiv zu sehen und warte auf den Tag
bis endlich wieder ein Echtes Eintrachtteam auf dem Platz steht.
Ich finde dem Team fehlt eine Kampfsau wie z.B. Schur.
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WuerzburgerAdler schrieb:

Doch. Hat er.
In Tateinheit mit einer Ama-Abfindung und den zweimal erfolglosen Investitionen in die Mannschaft (Caio, Fenin, Bellaid / Gekas, Altintop) hat er das.
Und noch ein paar Kleinigkeiten. Nimm meinetwegen die Stadionmiete noch dazu. Bei Zugehörigkeit zur 1. Liga wäre zB. der ISPR-Kredit bereits 2012 erledigt gewesen.


Die Ama-Abfindung ist wirklich der Knaller. Für das Geld kann Fürth 4-5 Stammspieler ein Jahr lang bezahlen. Und bekommt eine ansprechende Gegenleistung. Was bekommen wir? Ein paar kritische Interviews weniger.

Der Abstieg kam einfach zum denkbar ungünstigsten Zeitpunkt. Das Geld für Caio/Fenin/Korkmaz/Bellaid schon ausgegeben, ins Minus gegangen für Skibbes Wunschspieler, um den großen Angriff zu fahren.

Das ist in der Tat so, als hätte man jahrelang gespart,  sich mit einem Fiat Panda begnügt und keinen Urlaub gemacht, um sich ein Häuschen in der gehobenen Nachbarschaft zu leisten. Man beginnt grade mit dem Einzug, und plötzlich wird man durch einen Unfall berufsunfähig und ist nicht versichert. Das Häußchen ist weg, das Geld auch, und man findet sich wieder in der Sozialwohnung.

Wären wir mit prallem Festgeldkonto nach der UEFA-Cup-Teilnahme abgestiegen, hätten wir vermutlich den geilsten Zweitligakader der Geschichte gehabt  ,-)
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CaioMania schrieb:

Solche Aussagen könntest du untermalen, indem du dir mal die Bilanz der Eintracht zur Hand nähmest, und schautest, wie hoch denn das Eigenkapital ist.

Wenn dieses 25-30 Mio. aufwärts beträgt, dann würde ich mir auch bei 10 Mio. Miese (wohlgemerkt nach einem Abstieg) keine Sorgen machen.

Wenn das Eigenkapital allerdings zwischen 10 und 20 Mio. beträgt, dann ist das in der Tat alarmierend.


Danke für den hilfreichen Ratschlag.

Aus einem Artikel auf Eintracht.de zum Jahresabschluss 2010 der EF Fußball AG (http://www.eintracht.de/aktuell/30072/):

Eigenkapital 31.12.2010: 16 Mio EUR

Weiterhin wurde in der Saison 2010/11 (wohlgemerkt in der 1. BL) mit einem Umsatz von 63.8 Mio EUR geplant.

Hier wurde nun mehrfach von Mindereinnahmen i.H.v. 15-20 Mio durch den Abstieg gesprochen. Das würde 2011/12 einen Verlust von 10 Mio EUR bei einem Umsatz von 44-49 Mio EUR bedeuten: Alarmierend!
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Endlich wird neben dem "Größenwahn"-Thread auch die Schwarzmalerseite angesprochen.

Wir sollten den Spielbetrieb einstellen. Sofort!
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FrankfurterBubb schrieb:
seventh_son schrieb:

Dennoch - warum sollte ein Fenin sich nicht wie ein Lewandowski entwickeln - warum ein Caio nicht wie ein Sahin, oder ein Korkmaz nicht wenigstens so ein bißchen wie ein Großkreutz?


Hier spreche ich jetzt wieder als Bolzplatzheld und nicht als verkappter CFO:

Caio war schon immer ein einziger Witz. Um Bundesligaprofi zu werden, braucht man nunmal mehr als nur einen guten Schuss und einen schnellen Antritt. Dass Caio nicht für Größeres taugt, war mir schon nach einigen Wochen klar (könnt Ihr mir glauben oder nicht).

Korkmatz fehlte schon immer das taktische Verständnis die vor allem die Grundschnelligkeit (wie so vielen Eintracht-Kickern).

Nur bei Fenin war überhaupt irgendwann mal die Hoffnung berechtigt, dass er sich über das Mittelmaß-Niveau entwickeln könnte. Hier könnte man sich die Frage stellen, ob es nur an ihm gelegen hat, dass dies bei der Eintracht nicht möglich war.


Das sehe ich vollkommen anders! Sowohl bei Caio, Korkmaz und auch Fenin, war ganz klar ihr vorhandenes Können erkennbar! Korkmaz hat, bevor er zur Eintracht kam, sehr gute Leistungen in der Nationalmannschaft gezeigt! Selbst Fenin war aktueller Nationalspieler! Allein bei Caio, denke ich, ist es eine reine Charakterfrage! Er hat einfach nicht den "Biss" und den Willen sich durchzusetzen und es mangelt ihm am taktischen Verständnis auf dem Platz! Ich bleibe dabei, bei keinem dieser Spieler, war auf anhieb zu erkennen, daß sie es bei der Eintracht nicht schaffen würden!
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seventh_son schrieb:
...
Wenn du nachhaltige Entwicklung willst, mußt du mehrere Jahre Liga 2 in Kauf nehmen. ...


Versteh ich nicht?
Nachhaltige sportliche Entwicklung kann auch in Liga 1 erfolgen. Das hat meiner Meinung nach nichts mit der Ligazugehörigkeit zu tun. Das ist eher eine Sache der sportlich Verantwortlichen und selbst dann kannst du nichts planen, sondern mußt das Glück haben das es ein Spieler schafft groß raus zu kommen und man mit den Transfererlösen neue Talente ausbilden kann.  
Allerdings sind bestimmte Rahmenbedingungen notwendig um nachhaltige sportliche Entwicklung entstehen zu lassen z.B. das Leistungszentrum am Riederwald. Eine Garantie für einen nachhaltige sportliche Entwicklung gibt das aber auch nicht.    
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WuerzburgerAdler schrieb:
Afrigaaner schrieb:
Mir kann doch keiner erklären, dass der Abstieg dieses Loch rein gerissen hat.  


Doch. Hat er.
In Tateinheit mit einer Ama-Abfindung und den zweimal erfolglosen Investitionen in die Mannschaft (Caio, Fenin, Bellaid / Gekas, Altintop) hat er das.
Und noch ein paar Kleinigkeiten. Nimm meinetwegen die Stadionmiete noch dazu. Bei Zugehörigkeit zur 1. Liga wäre zB. der ISPR-Kredit bereits 2012 erledigt gewesen.


Moment e mal.
Die Spieler die du erwähnst, wurden aber nicht 2011 gekauft, also ist der Verlust nur technischer Natur - sprich Abschreibungen?
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FrankfurterBubb schrieb:
CaioMania schrieb:

Solche Aussagen könntest du untermalen, indem du dir mal die Bilanz der Eintracht zur Hand nähmest, und schautest, wie hoch denn das Eigenkapital ist.

Wenn dieses 25-30 Mio. aufwärts beträgt, dann würde ich mir auch bei 10 Mio. Miese (wohlgemerkt nach einem Abstieg) keine Sorgen machen.

Wenn das Eigenkapital allerdings zwischen 10 und 20 Mio. beträgt, dann ist das in der Tat alarmierend.


Danke für den hilfreichen Ratschlag.

Aus einem Artikel auf Eintracht.de zum Jahresabschluss 2010 der EF Fußball AG (http://www.eintracht.de/aktuell/30072/):

Eigenkapital 31.12.2010: 16 Mio EUR

Weiterhin wurde in der Saison 2010/11 (wohlgemerkt in der 1. BL) mit einem Umsatz von 63.8 Mio EUR geplant.

Hier wurde nun mehrfach von Mindereinnahmen i.H.v. 15-20 Mio durch den Abstieg gesprochen. Das würde 2011/12 einen Verlust von 10 Mio EUR bei einem Umsatz von 44-49 Mio EUR bedeuten: Alarmierend!


Was ist daran bitte alarmierend, wenn ich vor der Saison damit plane? und 2. die Kohle auch habe.

Wohlgemerkt trotz 10 Mio. Verlust keine Schulden. Das das ganze natürlich ein Ritt auf der Rasierklinge ist, ist klar, aber im Gegensatz zur Hertha (nur als Beispiel) hätten wir bei Aufstieg keine 30 Mio. € Schulden und auch bei Verbleib in Liga 2 keine 30 Mio. € Schulden.
Einzig der Etat in Liga 2 müsste extrem zurückgefahren werden.  

Alarmierend wäre es wenn wir schon 20 Mio. € Schulden hätten und noch mit 10 Mio. € Verlust planen würden...
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seventh_son schrieb:
WuerzburgerAdler schrieb:

Doch. Hat er.
In Tateinheit mit einer Ama-Abfindung und den zweimal erfolglosen Investitionen in die Mannschaft (Caio, Fenin, Bellaid / Gekas, Altintop) hat er das.
Und noch ein paar Kleinigkeiten. Nimm meinetwegen die Stadionmiete noch dazu. Bei Zugehörigkeit zur 1. Liga wäre zB. der ISPR-Kredit bereits 2012 erledigt gewesen.


Die Ama-Abfindung ist wirklich der Knaller. Für das Geld kann Fürth 4-5 Stammspieler ein Jahr lang bezahlen. Und bekommt eine ansprechende Gegenleistung. Was bekommen wir? Ein paar kritische Interviews weniger.

Der Abstieg kam einfach zum denkbar ungünstigsten Zeitpunkt. Das Geld für Caio/Fenin/Korkmaz/Bellaid schon ausgegeben, ins Minus gegangen für Skibbes Wunschspieler, um den großen Angriff zu fahren.

Das ist in der Tat so, als hätte man jahrelang gespart,  sich mit einem Fiat Panda begnügt und keinen Urlaub gemacht, um sich ein Häuschen in der gehobenen Nachbarschaft zu leisten. Man beginnt grade mit dem Einzug, und plötzlich wird man durch einen Unfall berufsunfähig und ist nicht versichert. Das Häußchen ist weg, das Geld auch, und man findet sich wieder in der Sozialwohnung.

Wären wir mit prallem Festgeldkonto nach der UEFA-Cup-Teilnahme abgestiegen, hätten wir vermutlich den geilsten Zweitligakader der Geschichte gehabt  ,-)  


Genau das habe ich vorhin gemeint - Ich fahr Panda strample mich ab - und bin zum Schluss der blöde.

Wann gab es eigentlich der letzte Zwangsabstieg in der 1 Liga?
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Weiß irgendjemand, wo man den Geschäfts- / Finanzbericht der Eintracht Frankfurt Fußball AG einsehen kann?

Habe ein wenig gegoogelt aber noch nichts gefunden.


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