Deutsche Polizisten...

#
Is jetzt mal gut mit dem Kindergarten?
#
Wir alle sollten vielleicht mal nen Tee trinken und uns abregen. Hier geht's doch seit Wochen threadübrrgreifend nicht mehr um ne gescheite Diskussion, sondern nur darum sich gegenseitig einen reinzuwürgen. Das macht mir als Leser keinen Spass, es ist nur noch nervig und um ehrlich zu sein, es kotzt mich an. Man muss doch mal kontrovers diskutieren können und es akzeptieren, dass man nicht einer Meinung ist und dass man Dinge anders sieht und beurteilt, ohne dann immer persönlich zu sticheln. Sowas führt am Ende nur dazu, dass die schreibenden User weniger werden, mich eingeschlossen, oder aber, dass wir Moderatoren hier großzügiger mit Sperren agieren müssen. Beides irgendwie nicht schön und ich hab ehrlich gesagt auch keine Lust hier den Kindergärtner zu spielen, wenn sich erwachsene Menschen nicht vernünftig austauschen können. Zumal es immer wieder dasselbe ist.



#
Wir alle sollten vielleicht mal nen Tee trinken und uns abregen. Hier geht's doch seit Wochen threadübrrgreifend nicht mehr um ne gescheite Diskussion, sondern nur darum sich gegenseitig einen reinzuwürgen. Das macht mir als Leser keinen Spass, es ist nur noch nervig und um ehrlich zu sein, es kotzt mich an. Man muss doch mal kontrovers diskutieren können und es akzeptieren, dass man nicht einer Meinung ist und dass man Dinge anders sieht und beurteilt, ohne dann immer persönlich zu sticheln. Sowas führt am Ende nur dazu, dass die schreibenden User weniger werden, mich eingeschlossen, oder aber, dass wir Moderatoren hier großzügiger mit Sperren agieren müssen. Beides irgendwie nicht schön und ich hab ehrlich gesagt auch keine Lust hier den Kindergärtner zu spielen, wenn sich erwachsene Menschen nicht vernünftig austauschen können. Zumal es immer wieder dasselbe ist.



#
Dann thematisiert das mal schön in eurer Modbesprechung, wie das mit dem lustvollen Aufgreifen von allen sich bietenden Möglichkeiten um den Mitdiskutanten mit anderer Haltung eine reinzuwürgen so funktioniert. Ich glaub da könnte es ein gewisses Erfahrungspotential geben, das - sollte es von entsprechender Seite endlich mal erkannt werden - euch da von großem Nutzen sein könnte!

Nun will ich aber schweigen!
Ich muss ja nicht endlos teil des Problems sein ...
#
Obendrein weil der gute Werner seinerseits sowas ja niemals nicht machen würde.
Warst du das mit dem Glashaus Werner?
Warst du das, der mir unterstellt hat, ich würde a c a b gut finden und Polizisten pauschal doof finden, weil du eine Randbemerkung in einem Beitrag so schön instrumentalisieten konntest?

Jungs, ehrlich, wir sind alle keine Engel hier, aber man sollte schon auch immer vor der eigenen Tür kehren! Nicht nur vor fremden.
#
FrankenAdler schrieb:

Jungs, ehrlich, wir sind alle keine Engel hier, aber man sollte schon auch immer vor der eigenen Tür kehren! Nicht nur vor fremden.


Ich bin nicht frei von Fehlern, auch ich verstehe mal Texte falsch. Aber in dieser Häufigkeit und Klarheit... naja. Egal. Ich will mich da auch nicht mehr beteiligen. Hier in diesem Thread machen Diskussionen ohnehin keinen Sinn mehr. Zu verfestigt sind die Meinungen einiger, so dass eine vernünftige Diskussion nicht mehr möglich ist. Und ich schließe mich da in manchen Punkten nicht aus der Kritik aus.
#
FrankenAdler schrieb:

Jungs, ehrlich, wir sind alle keine Engel hier, aber man sollte schon auch immer vor der eigenen Tür kehren! Nicht nur vor fremden.


Ich bin nicht frei von Fehlern, auch ich verstehe mal Texte falsch. Aber in dieser Häufigkeit und Klarheit... naja. Egal. Ich will mich da auch nicht mehr beteiligen. Hier in diesem Thread machen Diskussionen ohnehin keinen Sinn mehr. Zu verfestigt sind die Meinungen einiger, so dass eine vernünftige Diskussion nicht mehr möglich ist. Und ich schließe mich da in manchen Punkten nicht aus der Kritik aus.
#
SGE_Werner schrieb:

Zu verfestigt sind die Meinungen einiger, so dass eine vernünftige Diskussion nicht mehr möglich ist.

... und genau deswegen kann man ja trotzdem trefflich mit den Leuten diskutieren, die nicht völlig verblendet sind und die sich Mühe damit geben, zum einen die eigene Meinung kundzutun und zum anderen trotzdem in der Lage sind andere Meinungen zu verstehen, ohne plump und polemisch (oder wie jüngst geschehen: bewusst verfälschend) zu kommentieren.
Ich persönlich finde viele Deiner Beiträge wertvoll und wichtig. Wenn mal etwas dabei ist, wie das Missverständnis wegen der "a c ....-Aussage" (das hatte ich im Übrigen auch so verstanden, wie Du!), kann das ja auch gerade gerückt werden. Auch hier wieder mit unlauteren Vergleichen, aber das ist dann halt so. Bei manch einem User gehört die grundlos übertriebene Schärfe halt zum "guten Ton". Das braucht man dann halt auch mal nicht zu ernst zu nehmen.
Meine Meinung (aus dem Bauch heraus geschrieben ...).    
#
FrankenAdler schrieb:

Jungs, ehrlich, wir sind alle keine Engel hier, aber man sollte schon auch immer vor der eigenen Tür kehren! Nicht nur vor fremden.


Ich bin nicht frei von Fehlern, auch ich verstehe mal Texte falsch. Aber in dieser Häufigkeit und Klarheit... naja. Egal. Ich will mich da auch nicht mehr beteiligen. Hier in diesem Thread machen Diskussionen ohnehin keinen Sinn mehr. Zu verfestigt sind die Meinungen einiger, so dass eine vernünftige Diskussion nicht mehr möglich ist. Und ich schließe mich da in manchen Punkten nicht aus der Kritik aus.
#
SGE_Werner schrieb:

Egal. Ich will mich da auch nicht mehr beteiligen. Hier in diesem Thread machen Diskussionen ohnehin keinen Sinn mehr. Zu verfestigt sind die Meinungen einiger, so dass eine vernünftige Diskussion nicht mehr möglich ist. Und ich schließe mich da in manchen Punkten nicht aus der Kritik aus.

Ich verstehe nicht, warum eine vermeintlich festgefahrene Meinung mancher, wollen wir das mal unterstellen, Dich von einer dem Grunde nach interessanten Diskussion abhalten sollte.

Es gibt hinreichend Beleg dafür, dass in der deutschen Polizei Verfehlungen vorkommen, die mit einem Augenblicksversagen nicht zu erklären sind. Da dürfte weithin Einigkeit bestehen.
Dieses Fehlverhalten wird oftmals gedeckt bzw. für nicht ahndungswürdig gehalten. Durchaus auch außerhalb dieses Threads erntet die Polizei dafür Kritik: in der Presse, in der Politik, in der Wissenschaft, die sich mit Polizeiarbeit beschäftigt und bisweilen sogar von Polizisten selbst. Auch das dürfte unstreitig sein.

Dann bleibt aber m.E. genug Raum für lebhafte Diskussionen, ob man dies eben hinzunehmen hat, z.B. weil die Polizei auch nur ein Spiegel der Gesellschaft sei, oder ob staatliche Organe nicht vielleicht stets frei von Fehl und Tadel sein müssen, soweit es rechtsstaatliche Grundsätze anbelangt.

Letzteres wird übrigens auch z.B. von Richtern und Rechtsanwälten verlangt. Ich finde die Messlatte da jetzt persönlich nicht unverhältnismäßig hoch, wenn sie auch auf Beamte ausgedehnt wird, die immerhin mit Waffen durch die Gegend laufen und den gemeinen Bürger erheblich mehr aus der Hüfte heraus einschränken und belasten können als andere Staatsdiener.
Frag mal etwa einen ebenfalls auf die Verfassung vereidigten Anwalt, was seine Kammer oder das Anwaltsgericht davon halten, wenner z.B. Parteiverrat begeht, seine gesetzlichen Schweigepflichten außer acht lässt oder gegen sonst irgendwelche Standespflichten verstößt. Oder was ein Strafgericht davon hält, wenn dieser Anwalt eingehende Fremdgelder nicht umgehend weiterleitet . Da ist aber mal richtig Feuer unterm Dach. Und der Beruf bei entsprechender Verfehlung auch mal recht rasch am Bobbes. Da gibt es keine Freistellung bei Aufrechterhaltung der Bezüge (auch wenn dieser Vergleich zugegebernermaßen etwas hinkt).

Und derselbe hohe Maßstab soll nicht gelten dürften, weil viele Beamte im Polizeidienst fraglos ihren Dienst tagtäglich anständig verrichten? Das ist doch eine Selbstverständlichkeit und kein Schutzschild gegen Kritik dort, wo sie angebracht oder sogar notwendig ist.
Pauschalierung ist fehl am Platz. Denn natürlich ist nicht jeder Polizist ein gewalttätiges, faschistoides *********. Annehmbarerweise auch nicht etwa die Mehrzahl. Aber jedes gewalttätige, faschistoide ********* in Uniform gehört benannt und aus dem Dienst entfernt.

Und deswegen lohnt es sich, hier oder wo auch immer die Diskussion zu führen, wie die Polizeiarbeit überprüft und Verfehlung bestmöglich von unabhängiger Seite benannt und dann auch letztlich geahndet werden können.
#
SGE_Werner schrieb:

Egal. Ich will mich da auch nicht mehr beteiligen. Hier in diesem Thread machen Diskussionen ohnehin keinen Sinn mehr. Zu verfestigt sind die Meinungen einiger, so dass eine vernünftige Diskussion nicht mehr möglich ist. Und ich schließe mich da in manchen Punkten nicht aus der Kritik aus.

Ich verstehe nicht, warum eine vermeintlich festgefahrene Meinung mancher, wollen wir das mal unterstellen, Dich von einer dem Grunde nach interessanten Diskussion abhalten sollte.

Es gibt hinreichend Beleg dafür, dass in der deutschen Polizei Verfehlungen vorkommen, die mit einem Augenblicksversagen nicht zu erklären sind. Da dürfte weithin Einigkeit bestehen.
Dieses Fehlverhalten wird oftmals gedeckt bzw. für nicht ahndungswürdig gehalten. Durchaus auch außerhalb dieses Threads erntet die Polizei dafür Kritik: in der Presse, in der Politik, in der Wissenschaft, die sich mit Polizeiarbeit beschäftigt und bisweilen sogar von Polizisten selbst. Auch das dürfte unstreitig sein.

Dann bleibt aber m.E. genug Raum für lebhafte Diskussionen, ob man dies eben hinzunehmen hat, z.B. weil die Polizei auch nur ein Spiegel der Gesellschaft sei, oder ob staatliche Organe nicht vielleicht stets frei von Fehl und Tadel sein müssen, soweit es rechtsstaatliche Grundsätze anbelangt.

Letzteres wird übrigens auch z.B. von Richtern und Rechtsanwälten verlangt. Ich finde die Messlatte da jetzt persönlich nicht unverhältnismäßig hoch, wenn sie auch auf Beamte ausgedehnt wird, die immerhin mit Waffen durch die Gegend laufen und den gemeinen Bürger erheblich mehr aus der Hüfte heraus einschränken und belasten können als andere Staatsdiener.
Frag mal etwa einen ebenfalls auf die Verfassung vereidigten Anwalt, was seine Kammer oder das Anwaltsgericht davon halten, wenner z.B. Parteiverrat begeht, seine gesetzlichen Schweigepflichten außer acht lässt oder gegen sonst irgendwelche Standespflichten verstößt. Oder was ein Strafgericht davon hält, wenn dieser Anwalt eingehende Fremdgelder nicht umgehend weiterleitet . Da ist aber mal richtig Feuer unterm Dach. Und der Beruf bei entsprechender Verfehlung auch mal recht rasch am Bobbes. Da gibt es keine Freistellung bei Aufrechterhaltung der Bezüge (auch wenn dieser Vergleich zugegebernermaßen etwas hinkt).

Und derselbe hohe Maßstab soll nicht gelten dürften, weil viele Beamte im Polizeidienst fraglos ihren Dienst tagtäglich anständig verrichten? Das ist doch eine Selbstverständlichkeit und kein Schutzschild gegen Kritik dort, wo sie angebracht oder sogar notwendig ist.
Pauschalierung ist fehl am Platz. Denn natürlich ist nicht jeder Polizist ein gewalttätiges, faschistoides *********. Annehmbarerweise auch nicht etwa die Mehrzahl. Aber jedes gewalttätige, faschistoide ********* in Uniform gehört benannt und aus dem Dienst entfernt.

Und deswegen lohnt es sich, hier oder wo auch immer die Diskussion zu führen, wie die Polizeiarbeit überprüft und Verfehlung bestmöglich von unabhängiger Seite benannt und dann auch letztlich geahndet werden können.
#
Volle Zustimmung!
#
In NRW haben sie bei einer Razzia eine Gruppe Polizisten, die rechtsextreme Äußerungen und Bilder verschickt haben, ins Visier genommen.

https://mobil.ksta.de/region/rechtsextremismus-bei-der-polizei-nrw-razzien-gegen-29-beamte-aus-nordrhein-westfalen-37347550

Kann man den Herrn Reul vielleicht auch noch mal nach Hessen schicken?
#
da gehoert auch die polizei essen dazu, die lt. tobias wilke, der sich immer wieder mit dem thema polizeigewalt befasst, auch die internen ermittlungen zu uebergriffen und pfeffersprayexzessen in herne fuehrt:

https://twitter.com/wilke_tobias/status/1306164519979417602?s=20

das ist der direktlink zu den vorfaellen inkl. video:
https://twitter.com/wilke_tobias/status/1269934664409628672

wegen ihrer gegenanzeige aufgrund widerstands gegen die polizei werden die polizisten wohl als gewaltopfer in der polizeistatistik gefuehrt


#
Sebastian Fiedler, Bund Deutscher Kriminalbeamter:
Man kann nicht mehr von Einzelfällen sprechen. (Quelle ZDF)

#
Sebastian Fiedler, Bund Deutscher Kriminalbeamter:
Man kann nicht mehr von Einzelfällen sprechen. (Quelle ZDF)

#
Das kann kein halbwegs normaler Mensch mehr negieren
#
Allmählich tut sich selbst bei der Polizei und manchen Innenministern was. Reul hat ja auch eingestanden, dass er immer gehofft hat, es handele sich um Einzelfälle, jetzt aber eines Besseren belehrt wurde. Na immerhin. Es ist doch klar, dass in der Bevölkerung auch ein paar Prozent Vollidioten mit rechtsextremen Gedankengut unterwegs sind, demnach auch in der Polizei. Mindestens. Die gilt es aufzuspüren und rauszuwerfen, erst recht, wenn sie das im Polizei-Alltag auch noch ausleben, was sie denken.

Leider gibt es immer noch in der Bevölkerung Vollbrote. Heute schon wieder Kommentare gesehen, wo Leute meinten, man würde halt angesichts der Situation, in der Polizisten stecken, durchaus nach rechts abdriften. Da blieb mir nur die Frage, ob die Zustände auf den Straßen oder fehlende Unterstützung von oben dazu ausreichen, um Hitlerbildchen und Gaskammerbilder mit Flüchtlingen gut zu finden. Darauf kam... nix mehr.

Weder ist die Polizei durchweg rechtsextrem (hab auch schon Leute gelesen, die das geschrieben haben, ist genauso Blödsinn), noch sind es Einzelfälle (das war schon immer Blödsinn). Mich erschrickt bei der Sache immer wieder, wie sehr dieses Gedankengut aber "gedeckt" wird, sei es aus falschem Korpsgeist-Verständnis oder aus Angst (zB wenn der Chef selbst rechts ist).

Wer extremistisch denkt, hat in einer Institution wie der Polizei nichts zu suchen. Punkt. Ende. Aus.
#
Allmählich tut sich selbst bei der Polizei und manchen Innenministern was. Reul hat ja auch eingestanden, dass er immer gehofft hat, es handele sich um Einzelfälle, jetzt aber eines Besseren belehrt wurde. Na immerhin. Es ist doch klar, dass in der Bevölkerung auch ein paar Prozent Vollidioten mit rechtsextremen Gedankengut unterwegs sind, demnach auch in der Polizei. Mindestens. Die gilt es aufzuspüren und rauszuwerfen, erst recht, wenn sie das im Polizei-Alltag auch noch ausleben, was sie denken.

Leider gibt es immer noch in der Bevölkerung Vollbrote. Heute schon wieder Kommentare gesehen, wo Leute meinten, man würde halt angesichts der Situation, in der Polizisten stecken, durchaus nach rechts abdriften. Da blieb mir nur die Frage, ob die Zustände auf den Straßen oder fehlende Unterstützung von oben dazu ausreichen, um Hitlerbildchen und Gaskammerbilder mit Flüchtlingen gut zu finden. Darauf kam... nix mehr.

Weder ist die Polizei durchweg rechtsextrem (hab auch schon Leute gelesen, die das geschrieben haben, ist genauso Blödsinn), noch sind es Einzelfälle (das war schon immer Blödsinn). Mich erschrickt bei der Sache immer wieder, wie sehr dieses Gedankengut aber "gedeckt" wird, sei es aus falschem Korpsgeist-Verständnis oder aus Angst (zB wenn der Chef selbst rechts ist).

Wer extremistisch denkt, hat in einer Institution wie der Polizei nichts zu suchen. Punkt. Ende. Aus.
#
SGE_Werner schrieb:

Weder ist die Polizei durchweg rechtsextrem (hab auch schon Leute gelesen, die das geschrieben haben, ist genauso Blödsinn), noch sind es Einzelfälle (das war schon immer Blödsinn).


Ich habe in noch keiner serioesen Diskussion jemanden gehoert (ich habe eigentlich noch niemanden gelesen oder gehoert), der ersteres geaeussert hat, dummerweise sind die Leute, die 2. von sich geben, oft in einflussreicher Position:

Beuth, Seehofer, Reul etc....

Reul hat wohl im heute journal gesagt, dass Studien es nicht bringen wuerde, er braeuchte Fakten und die wuerde sein Sonderermittler aus dem Verfassungsschutz liefern.

Einsicht sieht dann irgendwie doch anders aus.
#
Allmählich tut sich selbst bei der Polizei und manchen Innenministern was. Reul hat ja auch eingestanden, dass er immer gehofft hat, es handele sich um Einzelfälle, jetzt aber eines Besseren belehrt wurde. Na immerhin. Es ist doch klar, dass in der Bevölkerung auch ein paar Prozent Vollidioten mit rechtsextremen Gedankengut unterwegs sind, demnach auch in der Polizei. Mindestens. Die gilt es aufzuspüren und rauszuwerfen, erst recht, wenn sie das im Polizei-Alltag auch noch ausleben, was sie denken.

Leider gibt es immer noch in der Bevölkerung Vollbrote. Heute schon wieder Kommentare gesehen, wo Leute meinten, man würde halt angesichts der Situation, in der Polizisten stecken, durchaus nach rechts abdriften. Da blieb mir nur die Frage, ob die Zustände auf den Straßen oder fehlende Unterstützung von oben dazu ausreichen, um Hitlerbildchen und Gaskammerbilder mit Flüchtlingen gut zu finden. Darauf kam... nix mehr.

Weder ist die Polizei durchweg rechtsextrem (hab auch schon Leute gelesen, die das geschrieben haben, ist genauso Blödsinn), noch sind es Einzelfälle (das war schon immer Blödsinn). Mich erschrickt bei der Sache immer wieder, wie sehr dieses Gedankengut aber "gedeckt" wird, sei es aus falschem Korpsgeist-Verständnis oder aus Angst (zB wenn der Chef selbst rechts ist).

Wer extremistisch denkt, hat in einer Institution wie der Polizei nichts zu suchen. Punkt. Ende. Aus.
#
Ich finde es krass das man nach den ersten Vorfällen anscheinend erstmal jahrelang ziemlich untätig war. Man könnte glauben das man erst dieses Jahr, weil das Thema in der Öffentlichkeit langsam hochkocht, erst ein klein wenig tätig wurde. Die Innenminister geben dazu allgemein kein gutes Bild ab. Paradebeispiel dafür ist Beuth der bei mehreren Vorfällen von Einzelfällen sprach und es klein redete. So schafft man einfach kein Vertrauen, was man auch merkt wenn irgendwo Gespräche über die Polizei geführt werden. Es äußern sich mittlerweile Leute nicht mehr ganz so positiv wie sie es noch vor ein paar Jahren gemacht haben, Hauptgrund sind die Braunen bei der Polizei. Wenn der Staat nicht will das der Respekt gegenüber der Polizei noch mehr abnimmt, sollte da endlich ausgemistet werden, denn der Schaden ist jetzt schon recht groß.
#
SGE_Werner schrieb:

Weder ist die Polizei durchweg rechtsextrem (hab auch schon Leute gelesen, die das geschrieben haben, ist genauso Blödsinn), noch sind es Einzelfälle (das war schon immer Blödsinn).


Ich habe in noch keiner serioesen Diskussion jemanden gehoert (ich habe eigentlich noch niemanden gelesen oder gehoert), der ersteres geaeussert hat, dummerweise sind die Leute, die 2. von sich geben, oft in einflussreicher Position:

Beuth, Seehofer, Reul etc....

Reul hat wohl im heute journal gesagt, dass Studien es nicht bringen wuerde, er braeuchte Fakten und die wuerde sein Sonderermittler aus dem Verfassungsschutz liefern.

Einsicht sieht dann irgendwie doch anders aus.
#
Xaver08 schrieb:

Ich habe in noch keiner serioesen Diskussion jemanden gehoert (ich habe eigentlich noch niemanden gelesen oder gehoert), der ersteres geaeussert hat,


Die Frage ist, was eine seriöse Diskussion ist. Ich rede von Bürgern, zB in den Kommentarspalten dieser Welt. Nicht von Politikern.
#
Ich finde es krass das man nach den ersten Vorfällen anscheinend erstmal jahrelang ziemlich untätig war. Man könnte glauben das man erst dieses Jahr, weil das Thema in der Öffentlichkeit langsam hochkocht, erst ein klein wenig tätig wurde. Die Innenminister geben dazu allgemein kein gutes Bild ab. Paradebeispiel dafür ist Beuth der bei mehreren Vorfällen von Einzelfällen sprach und es klein redete. So schafft man einfach kein Vertrauen, was man auch merkt wenn irgendwo Gespräche über die Polizei geführt werden. Es äußern sich mittlerweile Leute nicht mehr ganz so positiv wie sie es noch vor ein paar Jahren gemacht haben, Hauptgrund sind die Braunen bei der Polizei. Wenn der Staat nicht will das der Respekt gegenüber der Polizei noch mehr abnimmt, sollte da endlich ausgemistet werden, denn der Schaden ist jetzt schon recht groß.
#
Unglaublich was da teilweise als Begründung geäußert wird. Da ist die Rede davon was Einsätze in bestimmten Vierteln mit den Beamten macht, als würde man zum Nazi wenn man schlechte Erfahrung mit einzelnen Migranten hatte, so ein Quatsch. Zum Glück gibt es auch andere Stimmen die ein hartes Durchgreifen gegen solche Beamte fordern, das sie aus der Polizei entfernt gehören und wegen Bruch des Eides bestraft werden sollen.
#
Xaver08 schrieb:

Ich habe in noch keiner serioesen Diskussion jemanden gehoert (ich habe eigentlich noch niemanden gelesen oder gehoert), der ersteres geaeussert hat,


Die Frage ist, was eine seriöse Diskussion ist. Ich rede von Bürgern, zB in den Kommentarspalten dieser Welt. Nicht von Politikern.
#
genau das ist das thema.

bei 1.) ich habe hier auch nicht  politiker gemeint, mir persoenlich ist eine ernstgemeinte und ernstzunehmende aussage, dass alle polizisten nazis waeren, bisher noch gar nicht untergekommen.
bei 2.) das habe ich regelmaessig von politikern in verantwortung gehoert, gerade als verteidigung, um nichts in sachen rassistische und rechtsextreme strukturen bei der der polizei unternehmen zu muessen

deshalb erkenne ich da in den beiden aussagen eine gewisse unausgewogenheit in der gewichtung bzw der massgeblichkeit
#
Auch die Daten von Böhmermann wurden von einem PC der Polizei abgerufen.
Anlasslos, natürlich.

Ich denke, eine Überprüfung der kompletten deutschen Polizei inklusive ggf Neuaufstellung ist dringend notwendig.

https://www.rbb24.de/panorama/beitrag/2020/09/berlin-frankfurt-boehmermann-polizeicomputer-nsu.html
#
Xaver08 schrieb:

Ich habe in noch keiner serioesen Diskussion jemanden gehoert (ich habe eigentlich noch niemanden gelesen oder gehoert), der ersteres geaeussert hat,


Die Frage ist, was eine seriöse Diskussion ist. Ich rede von Bürgern, zB in den Kommentarspalten dieser Welt. Nicht von Politikern.
#
SGE_Werner schrieb:

Die Frage ist, was eine seriöse Diskussion ist. Ich rede von Bürgern, zB in den Kommentarspalten dieser Welt. Nicht von Politikern.

du moderierst seit geschätzt 10 jahren dieses forum und empfindest kommentarspalten als bürgerlich-seriöse diskussion?

du idealist 😉
#
der kriminologe (prof ruhr uni bochum) tobias singelnstein stetzt sich im verfassungsblog mit NRW, den rechtsextremen chatgruppen und der reaktion von reul darauf auseinander.

https://verfassungsblog.de/fakten-und-kultur/

er findet es gut, dass reul anerkennt, dass wir nicht mehr nur von einem einzelfallproblem sprechen koennen.

er kritisiert aber sehr deutlich, dass seine reaktion nicht taugt, um wirklich zu untersuchen, ob wir ein strukturelles problem haben und wie es aussieht.

er argumentiert, dass wie viele reaktionen davor, der sonderermittler lediglich darauf abziehlt, quasi die symptome zu untersuchen, das thema lediglich als summe von einzelfaellen zu behandeln.

ich weiss nicht, wer es gesehen hat, aber das gesicht von fr. slomka,m als reul auf die nachfrage nach einer wisschenschaftlichen untersuchung gesagt hat, dass das ja nichts bringen wuerde, da man jetzt ja an fakten interessiert waere, war sehenswert.


Teilen