Europa im Wandel - Populismus, Brexit und Co.

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Vael schrieb:

cm47 schrieb:

Wenn die politische Auseinandersetzung wieder auf der Straße ausgetragen wird, wie in den 20er Jahren, dann können wir uns von allem verabschieden, was mit Demokratie zu tun hat.
Die 68er haben gesellschaftlich vieles angestoßen und das war auch dringend notwendig, auch mit, zum Teil, gewalttäigen Demos...aber das war ein laues Lüftchen im Vergleich zur Weimarer Republik....heute sind die Umstände natürlich anders, es gibt die damalige Kriegsgeneration nicht mehr und auch die wirtschaftlichen Gegebenheiten sind andere als damals....nur als ganz unmöglich sehe ich das auch heute nicht an...


Jep hab auch keinen Bock auf Kommunistische oder Nazis die mit ihren Brigaden durch die Straßen marschieren und wahllos Leute tot prügeln, dazwischen dann die "Reichswehr" die alles nieder schießt... das braucht man wirklich nicht mehr...

Euer beider dargelegten Ansichten haben mit der tatsächlichen Historie herzlich wenig zu tun.Sie entsprechen allerdings der Legende, wie sie von interessierten Kreisen nach 1945 verbreitet wurden. Das waren vor allem die Mitläufer der Nazis, die zu ihrer Rechtsfertigung angaben, doch bloß wieder "Ruhe und Ordnung" gewollt zu haben. Und leider auch die Sozialdemokraten, die ihre Fahnenflucht wie jedesmal als politische Vernunft verkaufen wollten. Als wirklich lohnenswerte Erstlektüre empfehle ich "Der Verrat" von Sebastian Haffner.
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Vermutlich meinen die beiden kritisierten User die blutigen Auseinandersetzungen zwischen Rotfront und SA in den Jahren vor 1932.
Das angesproche Werk von Haffner beschäftigt sich hauptsächlich mit der von der SPD um Ebert verhinderten Revolution der Kommunisten 1918/19. Bis heute ein Trauma, derjenigen, die sich eine Räterepublik nach sowjetischen Vorbild gewünscht hätten.
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Vermutlich meinen die beiden kritisierten User die blutigen Auseinandersetzungen zwischen Rotfront und SA in den Jahren vor 1932.
Das angesproche Werk von Haffner beschäftigt sich hauptsächlich mit der von der SPD um Ebert verhinderten Revolution der Kommunisten 1918/19. Bis heute ein Trauma, derjenigen, die sich eine Räterepublik nach sowjetischen Vorbild gewünscht hätten.
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60revax schrieb:

Vermutlich meinen die beiden kritisierten User die blutigen Auseinandersetzungen zwischen Rotfront und SA in den Jahren vor 1932.
Das angesproche Werk von Haffner beschäftigt sich hauptsächlich mit der von der SPD um Ebert verhinderten Revolution der Kommunisten 1918/19. Bis heute ein Trauma, derjenigen, die sich eine Räterepublik nach sowjetischen Vorbild gewünscht hätten.


Die Zeit meinte ich auch, da war dieWeimarer Republik mehr oder weniger in einem ständigen Bürgerkriegsähnlichen Zustand... am Ende kamen dann die Nazis an die Macht, hätten aber auch Stalinisten sein können.


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