Alles rund um die AfD - 2018/19


Thread wurde von SGE_Werner am Dienstag, 21. Januar 2020, 21:08 Uhr um 21:08 Uhr gesperrt weil:
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FrankenAdler schrieb:

Jetzt einigen wir uns also darauf, dass Menschen dauerhaft festgelegt werden und nehmen dafür den möglichst dunkelsten Moment her?

Wenn Du meine Beitrag #2710 lesen würdest, dann könntest Du daraus erkennen, dass zumindest ich das nicht tue.

Aber solange man sich damit identifiiziert, wofür die AfD steht, ist man in meinen Augen ein Nazi. Natürlich kann man irgendwann die Erkenntnis bekommen, dass man damit auf einem völlig falschen Weg war und seine Meinung ändern. So jemanden würde ich dann natürlich nicht mehr als Nazi bezeichen und diese Person würde dann ja auch nicht mehr die AfD wählen und deren Gedankengut verbreiten.

(Also ist manchmal ganz gut von rechten Weg ab zu kommen . nur um mal ein kleines Wortspiel zu machen)
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Ich hatte mich eher auf stefan und chaos bezogen. Insgesamt finde ich wenn/dann Konstrukte für menschliche Entwicklung maximal unpassend.
Von einer Eigenschaft abzuleiten, ob Eine/r als Mensch akzeptabel unterwegs ist, halte ich für fragwürdig.
Bei Gestalten wie dem "schwarzen Abt" ist es einfacher. Da bestätigt das Bekenntnis zur AfD den Eindruck aus dem UE. Eine Trollexistenz, unangenehm, passend dazu Nazi Fan!
Natürlich ist für die Persönlichkeitsentwicklung nichts gutes zu erwarten, wenn sich Menschen tief in die rechte Filterblase begeben. Ich denke hier exemplarisch an den mir persönlich durchaus sympathischen Aragorn alias Spielmacher, der sich sukzessive in ein rechtes Gedankengeflecht manövriert hat, damit irgendwann auch immer weniger seiner positiven Seiten gezeigt hat.
Aber hat er das Potential sich wieder aus dieser Blase herauszuarbeiten? Ja, sicher!
Und mag ich dann wieder was mit ihm zu tun haben? Ja, klar!
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Ich hatte mich eher auf stefan und chaos bezogen. Insgesamt finde ich wenn/dann Konstrukte für menschliche Entwicklung maximal unpassend.
Von einer Eigenschaft abzuleiten, ob Eine/r als Mensch akzeptabel unterwegs ist, halte ich für fragwürdig.
Bei Gestalten wie dem "schwarzen Abt" ist es einfacher. Da bestätigt das Bekenntnis zur AfD den Eindruck aus dem UE. Eine Trollexistenz, unangenehm, passend dazu Nazi Fan!
Natürlich ist für die Persönlichkeitsentwicklung nichts gutes zu erwarten, wenn sich Menschen tief in die rechte Filterblase begeben. Ich denke hier exemplarisch an den mir persönlich durchaus sympathischen Aragorn alias Spielmacher, der sich sukzessive in ein rechtes Gedankengeflecht manövriert hat, damit irgendwann auch immer weniger seiner positiven Seiten gezeigt hat.
Aber hat er das Potential sich wieder aus dieser Blase herauszuarbeiten? Ja, sicher!
Und mag ich dann wieder was mit ihm zu tun haben? Ja, klar!
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Du hast meinen Respekt FA
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Ich hatte mich eher auf stefan und chaos bezogen. Insgesamt finde ich wenn/dann Konstrukte für menschliche Entwicklung maximal unpassend.
Von einer Eigenschaft abzuleiten, ob Eine/r als Mensch akzeptabel unterwegs ist, halte ich für fragwürdig.
Bei Gestalten wie dem "schwarzen Abt" ist es einfacher. Da bestätigt das Bekenntnis zur AfD den Eindruck aus dem UE. Eine Trollexistenz, unangenehm, passend dazu Nazi Fan!
Natürlich ist für die Persönlichkeitsentwicklung nichts gutes zu erwarten, wenn sich Menschen tief in die rechte Filterblase begeben. Ich denke hier exemplarisch an den mir persönlich durchaus sympathischen Aragorn alias Spielmacher, der sich sukzessive in ein rechtes Gedankengeflecht manövriert hat, damit irgendwann auch immer weniger seiner positiven Seiten gezeigt hat.
Aber hat er das Potential sich wieder aus dieser Blase herauszuarbeiten? Ja, sicher!
Und mag ich dann wieder was mit ihm zu tun haben? Ja, klar!
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FrankenAdler schrieb:

Ich hatte mich eher auf stefan und chaos bezogen. Insgesamt finde ich wenn/dann Konstrukte für menschliche Entwicklung maximal unpassend.


Man sollte einen Text nicht nur lesen, man sollte ihn auch verstehen. Ich habe mitnichten behauptet einmal ein NAZI immer ein NAZI. Ich habe lediglich meine Zustimmung zum Ausdruck gebracht, dass der, welcher einer völkisch-nationalen Ideologie folgt, als NAZI zu bezeichnen ist.
Ein NAZI ist ein NAZI. Ob er zuvor CDU, SPD oder Die Grünen wählte, bleibt letztlich egal. An ihrer Gesinnung kann man sie erkennen und nicht wo sie ihr Wahlkreuz machten. Da gibt es auch keine Entschuldigung mehr. Protest lässt sich auch äußern, ohne Mitmenschen unserer Gesellschaft zu diffamieren.
Wer den Rattenfänger folgt ist ein unmündiges Kind oder eben eine braune R….
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FrankenAdler schrieb:

Ich hatte mich eher auf stefan und chaos bezogen. Insgesamt finde ich wenn/dann Konstrukte für menschliche Entwicklung maximal unpassend.


Man sollte einen Text nicht nur lesen, man sollte ihn auch verstehen. Ich habe mitnichten behauptet einmal ein NAZI immer ein NAZI. Ich habe lediglich meine Zustimmung zum Ausdruck gebracht, dass der, welcher einer völkisch-nationalen Ideologie folgt, als NAZI zu bezeichnen ist.
Ein NAZI ist ein NAZI. Ob er zuvor CDU, SPD oder Die Grünen wählte, bleibt letztlich egal. An ihrer Gesinnung kann man sie erkennen und nicht wo sie ihr Wahlkreuz machten. Da gibt es auch keine Entschuldigung mehr. Protest lässt sich auch äußern, ohne Mitmenschen unserer Gesellschaft zu diffamieren.
Wer den Rattenfänger folgt ist ein unmündiges Kind oder eben eine braune R….
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chaos2000 schrieb:

. Ich habe mitnichten behauptet einmal ein NAZI immer ein NAZI.

chaos2000 schrieb:

Ein NAZI ist ein NAZI. Ob er zuvor CDU, SPD oder Die Grünen wählte, bleibt letztlich egal.

Was denn nun, Ein Nazi der AfD wählt ist ein Nazi. Wählt er das nächste mal SPD dann ist er kein Nazi mehr, oder er ist ein SPD-Wähler mit Nazigesinnung?

Ich denke FA hat es richtig erklärt.
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FrankenAdler schrieb:

Ich hatte mich eher auf stefan und chaos bezogen. Insgesamt finde ich wenn/dann Konstrukte für menschliche Entwicklung maximal unpassend.


Man sollte einen Text nicht nur lesen, man sollte ihn auch verstehen. Ich habe mitnichten behauptet einmal ein NAZI immer ein NAZI. Ich habe lediglich meine Zustimmung zum Ausdruck gebracht, dass der, welcher einer völkisch-nationalen Ideologie folgt, als NAZI zu bezeichnen ist.
Ein NAZI ist ein NAZI. Ob er zuvor CDU, SPD oder Die Grünen wählte, bleibt letztlich egal. An ihrer Gesinnung kann man sie erkennen und nicht wo sie ihr Wahlkreuz machten. Da gibt es auch keine Entschuldigung mehr. Protest lässt sich auch äußern, ohne Mitmenschen unserer Gesellschaft zu diffamieren.
Wer den Rattenfänger folgt ist ein unmündiges Kind oder eben eine braune R….
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chaos2000 schrieb:

Ich habe mitnichten behauptet einmal ein NAZI immer ein NAZI.

Naja. Du hattest geschrieben, ein ehemaliger AfD Wähler, der in der Folge Die Linke wählt, wäre dann halt ein Nationalsozialist.
Ich teile ja deine Haltung bezüglich AfD und deren Wählern. Ich glaube aber nicht, dass es zielführend ist, die Leute darauf zu reduzieren, Veränderung von Haltungen auszuschließen.
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Mir fehlt bei dieser Diskussion, in der ich mich übrigens recht nahe bei FA sehe, ein wichtige Gruppe: die der Ahnungslosen.

Wer gerne über Politik debattiert muss sich an den Kopf fassen, welche Unkenntnis und welches Nichtwissen in weiten Teilen dieser Bevölkerung herrscht. Auf genau dieses Nichtwissen fallen dann die platten Parolen der AfD in Zusammenhang mit der Verbreitung von Lügen und Unwahrheiten, die diese große Masse an vollkommen Ahnungslosen als solche gar nicht erkennen kann, da ahnungslos.

Gut, man kann jetzt natürlich sagen: Unwissenheit schützt vor Nazi nicht. Aber kann man das wirklich? Ich weiß es nicht. Ich weiß nur, dass der Anteil an vollkommen ahnungslosen Wählern sehr hoch ist. Hier fehlt es an Intellekt, dort an Bildung, an anderer Stelle wieder an dem Willen, sich zu informieren, bei vielen an allem. Ich behaupte mal, der überwiegende Teil dieser Menschen, der die AfD wählt, würde niemals so etwas wie eine Nazipartei wählen. Aber wenn du ihm aufzeigst, dass er genau dies tut, weiß er gar nicht, wovon du sprichst.
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Mir fehlt bei dieser Diskussion, in der ich mich übrigens recht nahe bei FA sehe, ein wichtige Gruppe: die der Ahnungslosen.

Wer gerne über Politik debattiert muss sich an den Kopf fassen, welche Unkenntnis und welches Nichtwissen in weiten Teilen dieser Bevölkerung herrscht. Auf genau dieses Nichtwissen fallen dann die platten Parolen der AfD in Zusammenhang mit der Verbreitung von Lügen und Unwahrheiten, die diese große Masse an vollkommen Ahnungslosen als solche gar nicht erkennen kann, da ahnungslos.

Gut, man kann jetzt natürlich sagen: Unwissenheit schützt vor Nazi nicht. Aber kann man das wirklich? Ich weiß es nicht. Ich weiß nur, dass der Anteil an vollkommen ahnungslosen Wählern sehr hoch ist. Hier fehlt es an Intellekt, dort an Bildung, an anderer Stelle wieder an dem Willen, sich zu informieren, bei vielen an allem. Ich behaupte mal, der überwiegende Teil dieser Menschen, der die AfD wählt, würde niemals so etwas wie eine Nazipartei wählen. Aber wenn du ihm aufzeigst, dass er genau dies tut, weiß er gar nicht, wovon du sprichst.
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ein interessanter und wichtiger Aspekt WA!
Andererseits behaupten viele AfD Wähler -auch die, die nicht völlig bescheuert wirken- dass Themen wie Migration, Kriminalität von der "gleichgeschalteten Presse" falsch dargestellt werden. Da ist bei vielen Menschen schlichtweg "Hopfen und Malz" verloren.
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Mir fehlt bei dieser Diskussion, in der ich mich übrigens recht nahe bei FA sehe, ein wichtige Gruppe: die der Ahnungslosen.

Wer gerne über Politik debattiert muss sich an den Kopf fassen, welche Unkenntnis und welches Nichtwissen in weiten Teilen dieser Bevölkerung herrscht. Auf genau dieses Nichtwissen fallen dann die platten Parolen der AfD in Zusammenhang mit der Verbreitung von Lügen und Unwahrheiten, die diese große Masse an vollkommen Ahnungslosen als solche gar nicht erkennen kann, da ahnungslos.

Gut, man kann jetzt natürlich sagen: Unwissenheit schützt vor Nazi nicht. Aber kann man das wirklich? Ich weiß es nicht. Ich weiß nur, dass der Anteil an vollkommen ahnungslosen Wählern sehr hoch ist. Hier fehlt es an Intellekt, dort an Bildung, an anderer Stelle wieder an dem Willen, sich zu informieren, bei vielen an allem. Ich behaupte mal, der überwiegende Teil dieser Menschen, der die AfD wählt, würde niemals so etwas wie eine Nazipartei wählen. Aber wenn du ihm aufzeigst, dass er genau dies tut, weiß er gar nicht, wovon du sprichst.
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"...welche Unkenntnis und welches Nichtwissen in weiten Teilen dieser Bevölkerung herrscht...
...diese große Masse an vollkommen Ahnungslosen...
Ich weiß nur, dass der Anteil an vollkommen ahnungslosen Wählern sehr hoch ist.
Hier fehlt es an Intellekt, dort an Bildung, an anderer Stelle wieder an dem Willen, sich zu informieren, bei vielen an allem."

Einige Textzitate von Dir.

Ich will nicht bestreiten, dass es solche "Ahnungslosen" gibt. In der Pauschalität und Verallgemeinerung ( "in weiten Teilen", "große Masse") ist Dein Beitrag überheblich und elitär. Nur weil viele Deinen Interessen nicht folgen, sind sie noch lange nicht ahnungslos und unwillig sich zu informieren. Sie treffen nur andere Entscheidungen. Egal sie Dir und mir gefallen.
Das 15% AfD-Wähler 15% zu viele sind, sehe ich auch so. Nur mit der Dumpfbackenargumentation kommen wir genausowenig weiter, wie mit der Festlegung, alle sind Nazis.  
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"...welche Unkenntnis und welches Nichtwissen in weiten Teilen dieser Bevölkerung herrscht...
...diese große Masse an vollkommen Ahnungslosen...
Ich weiß nur, dass der Anteil an vollkommen ahnungslosen Wählern sehr hoch ist.
Hier fehlt es an Intellekt, dort an Bildung, an anderer Stelle wieder an dem Willen, sich zu informieren, bei vielen an allem."

Einige Textzitate von Dir.

Ich will nicht bestreiten, dass es solche "Ahnungslosen" gibt. In der Pauschalität und Verallgemeinerung ( "in weiten Teilen", "große Masse") ist Dein Beitrag überheblich und elitär. Nur weil viele Deinen Interessen nicht folgen, sind sie noch lange nicht ahnungslos und unwillig sich zu informieren. Sie treffen nur andere Entscheidungen. Egal sie Dir und mir gefallen.
Das 15% AfD-Wähler 15% zu viele sind, sehe ich auch so. Nur mit der Dumpfbackenargumentation kommen wir genausowenig weiter, wie mit der Festlegung, alle sind Nazis.  
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Ist es elitär, zu wissen, dass die Grenzen 2015 nicht geöffnet, sondern nur nicht geschlossen wurden? Ist es elitär, zu wissen, dass unser Land seinen Wohlstand zu einem erheblichen Teil auf einer Institution wie der EU und einer Gemeinschaftswährung basiert? Ist es elitär, zu wissen, dass nicht Griechenland, sondern den Banken geholfen wurde? Ist es elitär, zu wissen, dass Dublin die Anrainerstaaten belastet und die Binnenländer von jeder (Mit)Verantwortung befreit? Und ist es elitär, zu wissen, dass es in der AfD jede Menge hochrangiger Funktionäre gibt, die mit völkisch-nationalem Gedankengut nicht hinter dem Berg halten?

Was an all diesem Wissen ist elitär? Und doch erntet man immer und immer wieder verständnisloses Kopfschütteln, wenn man auch nur ansatzweise solche Aussagen trifft. Und nicht nur da: alle Ultras sind Hooligans, Pyrobrenner gehören ins Gefängnis, die Vereine müssen zwingend die Polizeieinsätze bei Bundesligaspielen bezahlen und was dergleichen mehr ist. Und das sind keine vereinzelten Stimmen, das ist gefühlt die Masse und die Mehrheit, die solche Thesen vertritt. Bar jeglicher Kenntnis, bar jeden Wissens und bar jeden Verständnisses der Sachlagen.

Vielleicht bist ja eher du elitär, weil du dich in solchen Kreisen nicht bewegst.
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chaos2000 schrieb:

. Ich habe mitnichten behauptet einmal ein NAZI immer ein NAZI.

chaos2000 schrieb:

Ein NAZI ist ein NAZI. Ob er zuvor CDU, SPD oder Die Grünen wählte, bleibt letztlich egal.

Was denn nun, Ein Nazi der AfD wählt ist ein Nazi. Wählt er das nächste mal SPD dann ist er kein Nazi mehr, oder er ist ein SPD-Wähler mit Nazigesinnung?

Ich denke FA hat es richtig erklärt.
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Du hast es richtig erkannt ein NAZI bleibt ein NAZI, auch wenn er aus „Protest“ die SPD wählen würde oder gar deren Mitglied ist. Mir fällt da momentan Thilo Sarrazin ein. Sein Parteibuch mag ein sozialdemokratisches sein, seine Gesinnung ist es hingegen nicht.
Wenn er sich jedoch öffentlich von seinen abstrusen völkischen Thesen distanziert, wäre auch der Nazivorwurf obsolet.
Otto Wels würde sich bei diesen „Sozialdemokraten“ im Grabe herumdrehen und mir als SPD-Mitglied kommt bei diesen Typen nur das Kotzen.
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"...welche Unkenntnis und welches Nichtwissen in weiten Teilen dieser Bevölkerung herrscht...
...diese große Masse an vollkommen Ahnungslosen...
Ich weiß nur, dass der Anteil an vollkommen ahnungslosen Wählern sehr hoch ist.
Hier fehlt es an Intellekt, dort an Bildung, an anderer Stelle wieder an dem Willen, sich zu informieren, bei vielen an allem."

Einige Textzitate von Dir.

Ich will nicht bestreiten, dass es solche "Ahnungslosen" gibt. In der Pauschalität und Verallgemeinerung ( "in weiten Teilen", "große Masse") ist Dein Beitrag überheblich und elitär. Nur weil viele Deinen Interessen nicht folgen, sind sie noch lange nicht ahnungslos und unwillig sich zu informieren. Sie treffen nur andere Entscheidungen. Egal sie Dir und mir gefallen.
Das 15% AfD-Wähler 15% zu viele sind, sehe ich auch so. Nur mit der Dumpfbackenargumentation kommen wir genausowenig weiter, wie mit der Festlegung, alle sind Nazis.  
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hawischer schrieb:

"...welche Unkenntnis und welches Nichtwissen in weiten Teilen dieser Bevölkerung herrscht...
...diese große Masse an vollkommen Ahnungslosen...
Ich weiß nur, dass der Anteil an vollkommen ahnungslosen Wählern sehr hoch ist.
Hier fehlt es an Intellekt, dort an Bildung, an anderer Stelle wieder an dem Willen, sich zu informieren, bei vielen an allem."

Einige Textzitate von Dir.

Ich will nicht bestreiten, dass es solche "Ahnungslosen" gibt. In der Pauschalität und Verallgemeinerung ( "in weiten Teilen", "große Masse") ist Dein Beitrag überheblich und elitär. Nur weil viele Deinen Interessen nicht folgen, sind sie noch lange nicht ahnungslos und unwillig sich zu informieren. Sie treffen nur andere Entscheidungen. Egal sie Dir und mir gefallen.
Das 15% AfD-Wähler 15% zu viele sind, sehe ich auch so. Nur mit der Dumpfbackenargumentation kommen wir genausowenig weiter, wie mit der Festlegung, alle sind Nazis.  

Man kann etwas bewusst und konsequent tun. Oder weil man sich über Inhalt und Konsequenz des Tuns nicht bewusst ist.
Wenn man eine völkisch-nationale Partei wie die AfD bewusst und konsequent wählt, ist man ein völkisch-nationaler Unterstützer.
Wenn man eine völkisch-nationale Partei wählt, ohne sich über deren völkisch-nationalen Inhalt und die Konsequenzen dieses Tuns bewusst zu sein, ist man ein ahnungsloser Ignorant.
Eine andere Möglichkeit existiert nicht,
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Ist es elitär, zu wissen, dass die Grenzen 2015 nicht geöffnet, sondern nur nicht geschlossen wurden? Ist es elitär, zu wissen, dass unser Land seinen Wohlstand zu einem erheblichen Teil auf einer Institution wie der EU und einer Gemeinschaftswährung basiert? Ist es elitär, zu wissen, dass nicht Griechenland, sondern den Banken geholfen wurde? Ist es elitär, zu wissen, dass Dublin die Anrainerstaaten belastet und die Binnenländer von jeder (Mit)Verantwortung befreit? Und ist es elitär, zu wissen, dass es in der AfD jede Menge hochrangiger Funktionäre gibt, die mit völkisch-nationalem Gedankengut nicht hinter dem Berg halten?

Was an all diesem Wissen ist elitär? Und doch erntet man immer und immer wieder verständnisloses Kopfschütteln, wenn man auch nur ansatzweise solche Aussagen trifft. Und nicht nur da: alle Ultras sind Hooligans, Pyrobrenner gehören ins Gefängnis, die Vereine müssen zwingend die Polizeieinsätze bei Bundesligaspielen bezahlen und was dergleichen mehr ist. Und das sind keine vereinzelten Stimmen, das ist gefühlt die Masse und die Mehrheit, die solche Thesen vertritt. Bar jeglicher Kenntnis, bar jeden Wissens und bar jeden Verständnisses der Sachlagen.

Vielleicht bist ja eher du elitär, weil du dich in solchen Kreisen nicht bewegst.
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Dein Wissen um politische Zusammenhänge, oder ich sollte besser sagen Deine Wertungen und Überzeugungen sind nicht elitär. Elitär ist, dass Du der Masse der Menschen, die nicht Deiner Meinung sind, pauschal Unwissenheit und auch noch Unwillen der Wissensaufnahme unterstellst.

Im übrigen, dein erster Satz ist falsch. Wenn Du mit dem Flugzeug aus dem Ausland hier landest, siehst Du zwei Ausgänge aus dem Flughafen, einen für EU-Bürger (Schengen) und einen für nicht EU-Bürger. Wenn Du den Ausgang für nicht EU-Bürger wählst, wirst Du kontrolliert, mit Pass- und Zollformalitäten. Da kann man dann auch seinen Asylwunsch bekanntgeben.
An den Landesgrenzen ist es im Prinzip das Gleiche. Die Grenze war für die Flüchtlinge nicht offen, sie wurde 2015 ohne Kontrolle der Einreisenden "geöffnet". Es gibt halt nur keine baulichen Eingänge. Für die rechtliche Bewertung ist das aber unerheblich  
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Dein Wissen um politische Zusammenhänge, oder ich sollte besser sagen Deine Wertungen und Überzeugungen sind nicht elitär. Elitär ist, dass Du der Masse der Menschen, die nicht Deiner Meinung sind, pauschal Unwissenheit und auch noch Unwillen der Wissensaufnahme unterstellst.

Im übrigen, dein erster Satz ist falsch. Wenn Du mit dem Flugzeug aus dem Ausland hier landest, siehst Du zwei Ausgänge aus dem Flughafen, einen für EU-Bürger (Schengen) und einen für nicht EU-Bürger. Wenn Du den Ausgang für nicht EU-Bürger wählst, wirst Du kontrolliert, mit Pass- und Zollformalitäten. Da kann man dann auch seinen Asylwunsch bekanntgeben.
An den Landesgrenzen ist es im Prinzip das Gleiche. Die Grenze war für die Flüchtlinge nicht offen, sie wurde 2015 ohne Kontrolle der Einreisenden "geöffnet". Es gibt halt nur keine baulichen Eingänge. Für die rechtliche Bewertung ist das aber unerheblich  
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Danke für die Belehrungen. Wusste ich noch gar nicht, dass man auch mit dem Flieger nach Deutschland kommen kann. Wieder was gelernt.
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Mir fehlt bei dieser Diskussion, in der ich mich übrigens recht nahe bei FA sehe, ein wichtige Gruppe: die der Ahnungslosen.

Wer gerne über Politik debattiert muss sich an den Kopf fassen, welche Unkenntnis und welches Nichtwissen in weiten Teilen dieser Bevölkerung herrscht. Auf genau dieses Nichtwissen fallen dann die platten Parolen der AfD in Zusammenhang mit der Verbreitung von Lügen und Unwahrheiten, die diese große Masse an vollkommen Ahnungslosen als solche gar nicht erkennen kann, da ahnungslos.

Gut, man kann jetzt natürlich sagen: Unwissenheit schützt vor Nazi nicht. Aber kann man das wirklich? Ich weiß es nicht. Ich weiß nur, dass der Anteil an vollkommen ahnungslosen Wählern sehr hoch ist. Hier fehlt es an Intellekt, dort an Bildung, an anderer Stelle wieder an dem Willen, sich zu informieren, bei vielen an allem. Ich behaupte mal, der überwiegende Teil dieser Menschen, der die AfD wählt, würde niemals so etwas wie eine Nazipartei wählen. Aber wenn du ihm aufzeigst, dass er genau dies tut, weiß er gar nicht, wovon du sprichst.
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WuerzburgerAdler schrieb:

Ahnungslosen.



du sprichst davon und kann dir bei der gnadenlosen Feststellung dieses Sachverhalts (Ahnungslosigkeit) nur zustimmen.  Es Entschuldigt halt nur gar nix, oder?
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WuerzburgerAdler schrieb:

Ahnungslosen.



du sprichst davon und kann dir bei der gnadenlosen Feststellung dieses Sachverhalts (Ahnungslosigkeit) nur zustimmen.  Es Entschuldigt halt nur gar nix, oder?
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Ffm60ziger schrieb:

Es Entschuldigt halt nur gar nix, oder?
   



natürlich nicht. Wer Nazis/Rechtsradikale/National-Völisch denkende Menschen wählt, auch aus Protest, dafür gibt es keine Entschuldigung!
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Ist es elitär, zu wissen, dass die Grenzen 2015 nicht geöffnet, sondern nur nicht geschlossen wurden? Ist es elitär, zu wissen, dass unser Land seinen Wohlstand zu einem erheblichen Teil auf einer Institution wie der EU und einer Gemeinschaftswährung basiert? Ist es elitär, zu wissen, dass nicht Griechenland, sondern den Banken geholfen wurde? Ist es elitär, zu wissen, dass Dublin die Anrainerstaaten belastet und die Binnenländer von jeder (Mit)Verantwortung befreit? Und ist es elitär, zu wissen, dass es in der AfD jede Menge hochrangiger Funktionäre gibt, die mit völkisch-nationalem Gedankengut nicht hinter dem Berg halten?

Was an all diesem Wissen ist elitär? Und doch erntet man immer und immer wieder verständnisloses Kopfschütteln, wenn man auch nur ansatzweise solche Aussagen trifft. Und nicht nur da: alle Ultras sind Hooligans, Pyrobrenner gehören ins Gefängnis, die Vereine müssen zwingend die Polizeieinsätze bei Bundesligaspielen bezahlen und was dergleichen mehr ist. Und das sind keine vereinzelten Stimmen, das ist gefühlt die Masse und die Mehrheit, die solche Thesen vertritt. Bar jeglicher Kenntnis, bar jeden Wissens und bar jeden Verständnisses der Sachlagen.

Vielleicht bist ja eher du elitär, weil du dich in solchen Kreisen nicht bewegst.
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WuerzburgerAdler schrieb:
Ist es elitär, zu wissen, dass die Grenzen 2015 nicht geöffnet, sondern nur nicht geschlossen wurden?


Nicht geschlossene Grenzen sind per definitionem immer offen. Von der Auswirkung macht es im Endeffekt keinen Unterschied, ob Grenzen nicht geschlossen wurden oder geöffnet wurden.

WuerzburgerAdler schrieb:
Ist es elitär, zu wissen, dass unser Land seinen Wohlstand zu einem erheblichen Teil auf einer Institution wie der EU und einer Gemeinschaftswährung basiert?


Das möchte ich wirklich arg bezweifeln. Den Exporterträgen stehen eine ganze Reihe Abflüsse und Verluste gegenüber. Von den Milliarden der immer weniger werdenden Sparguthaben bis hin zu den Lebensversicherungen...da dank Gemeinschaftswährung alle in einem Boot sitzen, verharrt der Leitzins bei Null. Und wird es solange, bis die Produktivität der Südstaaten der Währungsstärke angemessen ist.
Der Wohlstand von Deutschland basiert ganz sicher nicht auf EU und Euro, sondern die belasten diesen eher.

WuerzburgerAdler schrieb:
 Ist es elitär, zu wissen, dass nicht Griechenland, sondern den Banken geholfen wurde?


Die Kredittranchen fließen an GR direkt. Aber ja, es wurde den Banken geholfen. Denn die sind es auch, die Staatsanleihen in Massen einkaufen, weil die Staaten dank ihrer Ausgabenpolitik permanent mehr Kohle brauchen als sie den Steuerzahlern abknöpfen können oder wollen. Ohne Hilfe wäre die Bonität evtl. aller Staaten und ihrer Anleihen evtl. neu bewertet worden. Die spannende Frage zu beantworten, ab wann ein Staat pleite ist hat man damit ebenfalls vermieden.

WuerzburgerAdler schrieb:
Ist es elitär, zu wissen, dass Dublin die Anrainerstaaten belastet und die Binnenländer von jeder (Mit)Verantwortung befreit?


Das ist so und wohl auch bewusst von den Binnenländern so ausbaldowert worden, damit man sich mit den anlandenden Problemfällen nicht herumschlagen muss.
Was die Binnenländer aber übersehen haben, war die Tatsache, dass die Anrainerstaaten den Spieß rumdrehen und beliebig EU-Pässe verteilen können, die dann zur Niederlassung in jedem Land berechtigen. Das ist der Grund, warum Dublin nicht angewendet wird. Und auch ein Grund, warum GB der EU Goodbye sagt, weil Zypern hat besonders freigiebig Pässe verteilt, damit sich die Inhaber dann vorwiegend in GB niederlassen konnten.

WuerzburgerAdler schrieb:
 Und ist es elitär, zu wissen, dass es in der AfD jede Menge hochrangiger Funktionäre gibt, die mit völkisch-nationalem Gedankengut nicht hinter dem Berg halten?


Nein, das ist wohl so.
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WuerzburgerAdler schrieb:
Ist es elitär, zu wissen, dass die Grenzen 2015 nicht geöffnet, sondern nur nicht geschlossen wurden?


Nicht geschlossene Grenzen sind per definitionem immer offen. Von der Auswirkung macht es im Endeffekt keinen Unterschied, ob Grenzen nicht geschlossen wurden oder geöffnet wurden.

WuerzburgerAdler schrieb:
Ist es elitär, zu wissen, dass unser Land seinen Wohlstand zu einem erheblichen Teil auf einer Institution wie der EU und einer Gemeinschaftswährung basiert?


Das möchte ich wirklich arg bezweifeln. Den Exporterträgen stehen eine ganze Reihe Abflüsse und Verluste gegenüber. Von den Milliarden der immer weniger werdenden Sparguthaben bis hin zu den Lebensversicherungen...da dank Gemeinschaftswährung alle in einem Boot sitzen, verharrt der Leitzins bei Null. Und wird es solange, bis die Produktivität der Südstaaten der Währungsstärke angemessen ist.
Der Wohlstand von Deutschland basiert ganz sicher nicht auf EU und Euro, sondern die belasten diesen eher.

WuerzburgerAdler schrieb:
 Ist es elitär, zu wissen, dass nicht Griechenland, sondern den Banken geholfen wurde?


Die Kredittranchen fließen an GR direkt. Aber ja, es wurde den Banken geholfen. Denn die sind es auch, die Staatsanleihen in Massen einkaufen, weil die Staaten dank ihrer Ausgabenpolitik permanent mehr Kohle brauchen als sie den Steuerzahlern abknöpfen können oder wollen. Ohne Hilfe wäre die Bonität evtl. aller Staaten und ihrer Anleihen evtl. neu bewertet worden. Die spannende Frage zu beantworten, ab wann ein Staat pleite ist hat man damit ebenfalls vermieden.

WuerzburgerAdler schrieb:
Ist es elitär, zu wissen, dass Dublin die Anrainerstaaten belastet und die Binnenländer von jeder (Mit)Verantwortung befreit?


Das ist so und wohl auch bewusst von den Binnenländern so ausbaldowert worden, damit man sich mit den anlandenden Problemfällen nicht herumschlagen muss.
Was die Binnenländer aber übersehen haben, war die Tatsache, dass die Anrainerstaaten den Spieß rumdrehen und beliebig EU-Pässe verteilen können, die dann zur Niederlassung in jedem Land berechtigen. Das ist der Grund, warum Dublin nicht angewendet wird. Und auch ein Grund, warum GB der EU Goodbye sagt, weil Zypern hat besonders freigiebig Pässe verteilt, damit sich die Inhaber dann vorwiegend in GB niederlassen konnten.

WuerzburgerAdler schrieb:
 Und ist es elitär, zu wissen, dass es in der AfD jede Menge hochrangiger Funktionäre gibt, die mit völkisch-nationalem Gedankengut nicht hinter dem Berg halten?


Nein, das ist wohl so.
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eintrachtfrankfurt2005 schrieb:

Was die Binnenländer aber übersehen haben, war die Tatsache, dass die Anrainerstaaten den Spieß rumdrehen und beliebig EU-Pässe verteilen können, die dann zur Niederlassung in jedem Land berechtigen. Das ist der Grund, warum Dublin nicht angewendet wird. Und auch ein Grund, warum GB der EU Goodbye sagt, weil Zypern hat besonders freigiebig Pässe verteilt, damit sich die Inhaber dann vorwiegend in GB niederlassen konnten.

Nur um Mal mit einem der grotesk falschen Argumenten deines Beitrags anzufangen: Zypern hat in den letzten 10 Jahren 3381 EU-Pässe im Gegenzug für hohe Investitionen vor allem an reiche Russen und Chinesen herausgegeben. Deswegen den Brexit zu machen, so blõd waren die Briten dann doch nicht.
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propain schrieb:

Das ist ihm so egal das er hier im Forum Leuten schon mehrmals rechtliche Schritte angedroht hat.

Hä? Wann und wem sollte ich das angedroht haben?
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hawischer schrieb:

propain schrieb:

Das ist ihm so egal das er hier im Forum Leuten schon mehrmals rechtliche Schritte angedroht hat.

Hä? Wann und wem sollte ich das angedroht haben?

Propain, ich warte immer noch auf eine Antwort.
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Dein Wissen um politische Zusammenhänge, oder ich sollte besser sagen Deine Wertungen und Überzeugungen sind nicht elitär. Elitär ist, dass Du der Masse der Menschen, die nicht Deiner Meinung sind, pauschal Unwissenheit und auch noch Unwillen der Wissensaufnahme unterstellst.

Im übrigen, dein erster Satz ist falsch. Wenn Du mit dem Flugzeug aus dem Ausland hier landest, siehst Du zwei Ausgänge aus dem Flughafen, einen für EU-Bürger (Schengen) und einen für nicht EU-Bürger. Wenn Du den Ausgang für nicht EU-Bürger wählst, wirst Du kontrolliert, mit Pass- und Zollformalitäten. Da kann man dann auch seinen Asylwunsch bekanntgeben.
An den Landesgrenzen ist es im Prinzip das Gleiche. Die Grenze war für die Flüchtlinge nicht offen, sie wurde 2015 ohne Kontrolle der Einreisenden "geöffnet". Es gibt halt nur keine baulichen Eingänge. Für die rechtliche Bewertung ist das aber unerheblich  
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hawischer schrieb:

An den Landesgrenzen ist es im Prinzip das Gleiche. Die Grenze war für die Flüchtlinge nicht offen, sie wurde 2015 ohne Kontrolle der Einreisenden "geöffnet". Es gibt halt nur keine baulichen Eingänge. Für die rechtliche Bewertung ist das aber unerheblich  



wir hatten seit jahrzehnten keine stationären grenzkontrollen mehr innerhalb des schengenraums, d.h,. auch vor 2015 sind flüchtlinge auf dem landweg ohne kontrollen eingereist und haben ihren asylantrag innerhalb des landes gestellt.


das spiel mit dem mythos der  grenzöffnung wird gerne von rechten betrieben um nichts anderes als stimmung zu machen. die afd ist gerne dabei, konstantin von notz hat es deshalb als die dolchstoßlegende unserer zeit bezeichnet.

warum du dich an dem spiel beteiligen musst, weiss ich natürlich nicht.
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hawischer schrieb:

An den Landesgrenzen ist es im Prinzip das Gleiche. Die Grenze war für die Flüchtlinge nicht offen, sie wurde 2015 ohne Kontrolle der Einreisenden "geöffnet". Es gibt halt nur keine baulichen Eingänge. Für die rechtliche Bewertung ist das aber unerheblich  



wir hatten seit jahrzehnten keine stationären grenzkontrollen mehr innerhalb des schengenraums, d.h,. auch vor 2015 sind flüchtlinge auf dem landweg ohne kontrollen eingereist und haben ihren asylantrag innerhalb des landes gestellt.


das spiel mit dem mythos der  grenzöffnung wird gerne von rechten betrieben um nichts anderes als stimmung zu machen. die afd ist gerne dabei, konstantin von notz hat es deshalb als die dolchstoßlegende unserer zeit bezeichnet.

warum du dich an dem spiel beteiligen musst, weiss ich natürlich nicht.
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Xaver08 schrieb:

hawischer schrieb:

An den Landesgrenzen ist es im Prinzip das Gleiche. Die Grenze war für die Flüchtlinge nicht offen, sie wurde 2015 ohne Kontrolle der Einreisenden "geöffnet". Es gibt halt nur keine baulichen Eingänge. Für die rechtliche Bewertung ist das aber unerheblich  



wir hatten seit jahrzehnten keine stationären grenzkontrollen mehr innerhalb des schengenraums, d.h,. auch vor 2015 sind flüchtlinge auf dem landweg ohne kontrollen eingereist und haben ihren asylantrag innerhalb des landes gestellt.


das spiel mit dem mythos der  grenzöffnung wird gerne von rechten betrieben um nichts anderes als stimmung zu machen. die afd ist gerne dabei, konstantin von notz hat es deshalb als die dolchstoßlegende unserer zeit bezeichnet.

warum du dich an dem spiel beteiligen musst, weiss ich natürlich nicht.

Die Grenzen sind für Bewohner des Schengenraumes offen. Für alle anderen ist sie nur de facto offen, de jure nicht.
Der Journalist Robin Alexander hat das in einem Kommentar wie folgt beschrieben, Seine Meinung mache ich mir zu eigen.

"Sie, [Merkel] habe niemals die Grenze geöffnet, argumentiert sie, denn die deutsch-österreichische Grenze sei vorher gar nicht geschlossen worden. Das ist Wortklauberei: Es ging nicht um Urlauber, sondern um Asylbewerber. Die Flüchtlinge, die am 4. September 2015 über ungarische Autobahnen in Richtung Österreich liefen, hätten nach dem deutschen Grundgesetz und nach den europäischen Abkommen in Ungarn bleiben müssen. Für diese Menschen öffnete Merkel die Grenzen sehr wohl."

An meinem Beispiel des Zugangs an Flughäfen, das Du nicht zitiert hast, wird das deutlich. Wären die Flüchtlinge 2015 nicht auf dem Landweg, sondern auf dem Luftweg gekommen, wäre der Zugang durch eine Kontrolle glasklar gewesen. Die rechtliche Situation zu leugnen, nur weil keine Kontrollstationen besetzt waren, dient der politischen Stimmungsmache in Richtung "no border".
Warum Du Dich darüber hinaus noch an dem Spiel beteiligst, wie stecke ich unliebsame Meinungen in die AfD - Schublade weiß ich natürlich nicht.


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