Bei der neuen Forsa-Umfrage verlieren die Grünen ganze 4 % , die AfD rutscht von 11 auf 9 % ab. Die Union gewinnt wieder 3 % dazu, liegt jetzt bei 32 %.
Bei der neuen Forsa-Umfrage verlieren die Grünen ganze 4 % , die AfD rutscht von 11 auf 9 % ab. Die Union gewinnt wieder 3 % dazu, liegt jetzt bei 32 %.
Auswirkung des Sicherheitseffekts, darum wurden z.B. US-Präsidenten bisher in Kriegszeiten immer im Amt wiedergewählt.
Das jetzt 2% weniger der afd zustimmen und dafür 2-3% mehr der CDU/CSU ändert ja nichts, die Menschen bleiben ja!
Ja natürlich. Die Rechten haben früher halt CDU gewählt. Die Kochs und die Kanthers dieser Welt. Aber ist es nicht besser, sie wählen eine Partei, in der solche Personen Rechtsaußen darstellt als eine Partei, in der solche Leute als moderat gelten? Jeder Afd-Wähler, der zur CDU zurück wechselt ist immer noch besser als wenn er bei der AfD bleibt und denen mehr Mandate verschafft. Meine Meinung.
hast Du geantwortet: "Vieleicht auf den ersten Blick. Mehr halt nicht!"
Auf den Einwurf von misanthrop (Verkürzt auf ein Fragment) hin:
NewOldFechemer schrieb:
Misanthrop schrieb:
Da kann es doch eigentlich keine zwei Meinungen geben. Lieber Merkel-Politik durch die Stimme von Horst Depp unterstützt als die von Meuthen, Weidel, Storch. Bin da ganz bei Werner.
Bis zur letzten Patrone oder Hochtaunuskreises Koch "Wo kann man hier gegen Ausländer unterschreiben" Roland Koch mit seinen Spießgesellen mobilisierte seine Anhängerschaft 98/99, und weckte (u.a.) offenen Rassismus ausländerfeindliche Ressentiments. Diese wirken bis heute nach und die Vertreter, sitzen nun im Reichstag zu Berlin!
... bist Du dahingehend ausgewichen, dass auch in der CDU schon immer rechte Tendenzen zuhause waren. Das ist ja richtig und es darf natürlich angesprochen werden. Auch bin ich vollkommen bei Dir, wenn bessere politische Bildung so etwas zumindest in gewissem Maße zurückdrängen würde - gänzlich vermeiden lässt sich das wohl leider nicht. Aber denkst Du wirklich, dass es egal ist, ob Nazis oder Rechtspopulisten einer Partei Stimmen schenken, in der sie teils noch rechts überholt werden und damit den Rechtsstaat dauerhaft gefährden oder ob sie eine Partei wählen, die, gelegentliche Auswüchse mal außen vor gelassen, fest auf dem Boden der freiheitlich-demokratischen Grundordnung steht und damit kaum Schaden anrichten? Bin mir gerade nicht sicher, ob Du Werner und misanthrop nicht verstanden hast oder einfach nur über deren Argumente hinweg gegangen bist, weil Du mal wieder warnen wolltest.
Bei der neuen Forsa-Umfrage verlieren die Grünen ganze 4 % , die AfD rutscht von 11 auf 9 % ab. Die Union gewinnt wieder 3 % dazu, liegt jetzt bei 32 %.
Bei der neuen Forsa-Umfrage verlieren die Grünen ganze 4 % , die AfD rutscht von 11 auf 9 % ab. Die Union gewinnt wieder 3 % dazu, liegt jetzt bei 32 %.
Auswirkung des Sicherheitseffekts, darum wurden z.B. US-Präsidenten bisher in Kriegszeiten immer im Amt wiedergewählt.
Auswirkung des Sicherheitseffekts, darum wurden z.B. US-Präsidenten bisher in Kriegszeiten immer im Amt wiedergewählt.
Schon. Aber der Vergleich mit der USA ist irgendwie komisch. Wann war die USA mal nicht im Krieg? Und wenn man richtige große Kriege meint, ist festzuhalten, dass es in den USA relativ selten die Gelegenheit gab, einen Präsidenten wiederzuwählen oder abzuwählen im Krieg. Auch dank der zumeist maximal 2 Amtszeiten.
Roosevelt 1944 war der eigentlich letzte Präsident, der sich mitten im Krieg befand bei seiner Wiederwahl und der hat damals weniger Stimmen erhalten als noch vor dem Krieg (1940, da war die USA ja noch nicht im Krieg).
Auswirkung des Sicherheitseffekts, darum wurden z.B. US-Präsidenten bisher in Kriegszeiten immer im Amt wiedergewählt.
Oder die Leute realisieren langsam wieder mal, dass es wertvoll ist eine Regierungspartei zu haben die ein breiteres Spektrum an Ideologien und Handlungsmöglichkeiten abdeckt als das SPD oder Grüne in der deutschen Wohlstandsutopie der letzten Jahre vermittelt haben. Von den anderen Parteien ganz zu schweigen.
Die Grünen hätten jetzt mal die Bühne zu zeigen, dass sie virtuell in einer harten Krise ein Konzept entwickeln können, denn die, laut Umfragen nachweislich größtenteils grün geneigten, Medien würden ihnen sicher den Platz dafür einräumen.
Ich habe gelesen und die Sichtweise von Werner und misanthrop zur Kenntnis genommen!
Den Kosakenzipfel habe ich eben serviert und den anderen vorhin
Das beantwortet aber in keinster Weise die einzig relevante Frage: Wäre eine Hälfte der zwei gleich großen Hälften von diesem Kosakenzipfel größer als diese kleine Hälfte, oder wäre die kleinere Hälfte etwa größer als eine von den beiden gleich großen Hälften?
Ich habe gelesen und die Sichtweise von Werner und misanthrop zur Kenntnis genommen!
Den Kosakenzipfel habe ich eben serviert und den anderen vorhin
Das beantwortet aber in keinster Weise die einzig relevante Frage: Wäre eine Hälfte der zwei gleich großen Hälften von diesem Kosakenzipfel größer als diese kleine Hälfte, oder wäre die kleinere Hälfte etwa größer als eine von den beiden gleich großen Hälften?
Bei der neuen Forsa-Umfrage verlieren die Grünen ganze 4 % , die AfD rutscht von 11 auf 9 % ab. Die Union gewinnt wieder 3 % dazu, liegt jetzt bei 32 %.
Auswirkung des Sicherheitseffekts, darum wurden z.B. US-Präsidenten bisher in Kriegszeiten immer im Amt wiedergewählt.
Auswirkung des Sicherheitseffekts, darum wurden z.B. US-Präsidenten bisher in Kriegszeiten immer im Amt wiedergewählt.
Schon. Aber der Vergleich mit der USA ist irgendwie komisch. Wann war die USA mal nicht im Krieg? Und wenn man richtige große Kriege meint, ist festzuhalten, dass es in den USA relativ selten die Gelegenheit gab, einen Präsidenten wiederzuwählen oder abzuwählen im Krieg. Auch dank der zumeist maximal 2 Amtszeiten.
Roosevelt 1944 war der eigentlich letzte Präsident, der sich mitten im Krieg befand bei seiner Wiederwahl und der hat damals weniger Stimmen erhalten als noch vor dem Krieg (1940, da war die USA ja noch nicht im Krieg).
Bei der neuen Forsa-Umfrage verlieren die Grünen ganze 4 % , die AfD rutscht von 11 auf 9 % ab. Die Union gewinnt wieder 3 % dazu, liegt jetzt bei 32 %.
Auswirkung des Sicherheitseffekts, darum wurden z.B. US-Präsidenten bisher in Kriegszeiten immer im Amt wiedergewählt.
Auswirkung des Sicherheitseffekts, darum wurden z.B. US-Präsidenten bisher in Kriegszeiten immer im Amt wiedergewählt.
Oder die Leute realisieren langsam wieder mal, dass es wertvoll ist eine Regierungspartei zu haben die ein breiteres Spektrum an Ideologien und Handlungsmöglichkeiten abdeckt als das SPD oder Grüne in der deutschen Wohlstandsutopie der letzten Jahre vermittelt haben. Von den anderen Parteien ganz zu schweigen.
Die Grünen hätten jetzt mal die Bühne zu zeigen, dass sie virtuell in einer harten Krise ein Konzept entwickeln können, denn die, laut Umfragen nachweislich größtenteils grün geneigten, Medien würden ihnen sicher den Platz dafür einräumen.
Das jetzt 2% weniger der afd zustimmen und dafür 2-3% mehr der CDU/CSU ändert ja nichts, die Menschen bleiben ja!
Ja natürlich. Die Rechten haben früher halt CDU gewählt. Die Kochs und die Kanthers dieser Welt. Aber ist es nicht besser, sie wählen eine Partei, in der solche Personen Rechtsaußen darstellt als eine Partei, in der solche Leute als moderat gelten? Jeder Afd-Wähler, der zur CDU zurück wechselt ist immer noch besser als wenn er bei der AfD bleibt und denen mehr Mandate verschafft. Meine Meinung.
hast Du geantwortet: "Vieleicht auf den ersten Blick. Mehr halt nicht!"
Auf den Einwurf von misanthrop (Verkürzt auf ein Fragment) hin:
NewOldFechemer schrieb:
Misanthrop schrieb:
Da kann es doch eigentlich keine zwei Meinungen geben. Lieber Merkel-Politik durch die Stimme von Horst Depp unterstützt als die von Meuthen, Weidel, Storch. Bin da ganz bei Werner.
Bis zur letzten Patrone oder Hochtaunuskreises Koch "Wo kann man hier gegen Ausländer unterschreiben" Roland Koch mit seinen Spießgesellen mobilisierte seine Anhängerschaft 98/99, und weckte (u.a.) offenen Rassismus ausländerfeindliche Ressentiments. Diese wirken bis heute nach und die Vertreter, sitzen nun im Reichstag zu Berlin!
... bist Du dahingehend ausgewichen, dass auch in der CDU schon immer rechte Tendenzen zuhause waren. Das ist ja richtig und es darf natürlich angesprochen werden. Auch bin ich vollkommen bei Dir, wenn bessere politische Bildung so etwas zumindest in gewissem Maße zurückdrängen würde - gänzlich vermeiden lässt sich das wohl leider nicht. Aber denkst Du wirklich, dass es egal ist, ob Nazis oder Rechtspopulisten einer Partei Stimmen schenken, in der sie teils noch rechts überholt werden und damit den Rechtsstaat dauerhaft gefährden oder ob sie eine Partei wählen, die, gelegentliche Auswüchse mal außen vor gelassen, fest auf dem Boden der freiheitlich-demokratischen Grundordnung steht und damit kaum Schaden anrichten? Bin mir gerade nicht sicher, ob Du Werner und misanthrop nicht verstanden hast oder einfach nur über deren Argumente hinweg gegangen bist, weil Du mal wieder warnen wolltest.
Aber denkst Du wirklich, dass es egal ist, ob Nazis oder Rechtspopulisten einer Partei Stimmen schenken, in der sie teils noch rechts überholt werden und damit den Rechtsstaat dauerhaft gefährden oder ob sie eine Partei wählen, die, gelegentliche Auswüchse mal außen vor gelassen, fest auf dem Boden der freiheitlich-demokratischen Grundordnung steht und damit kaum Schaden anrichten?
und das ist der knackpunkt dieser ganzen frage bzw. du beantwortest dir die frage ja selbst, indem du postulierst, dass dadurch weniger schaden angerichtet wird, was ich in summe für fraglich halte, denn die politik von cdu/csu, fdp und in grenzen auch der spd und der linken durch kopieren der positionen der afd, die verlorenen wähler zurückzuholen, hat dazu geführt, dass wir einen kollektiven rechtsruck der gesellschaft beobachten.
ein prozess, der schon frühzeitig befürchtet wurde, als klar wurde, dass dieses rezept als mittel gegen die afd eingesetzt wird. daran möchte sich jetzt natürlich keiner mehr erinnern, aber auch hier im forum kann man diese diskussionen und auch prognosen nachlesen.
eine afd ist und war nie ein singuläres problem. diese fragestellung, wie sie hier so singulär und simpel aufgemacht wird, ist nicht so einfach, denn dieser fiktive horst depp, der dann angeblich angela merkel wählt und alles wird gut, beeinflusst natürlich auch die politik und das reden und handeln der partei der mitte mit und wenn es nur die tatsache ist, dass sowas wie eine werteunion mehr gewicht bekommt oder dazu führt, dass die letzten reste des asylrechts auch noch geschliffen werden oder ein Innenminister Friedrich (Vizepräsident des Bundestage), der aktuell durch rechtsradikale Tweets von sich reden macht, damals einen Hr. Maaßen als Chef des Verfassungsschutzes berufen hat (gut, das ist kein aktuelles beispiel, aber es passt trotzdem)
Ich habe überhaupt kein Problem, wenn man eine Situation anders bewertet und sich damit argumentativ auseinandersetzt. Aber eine Aussage "aufzugreifen", auf ein Fragment zu reduzieren, eine absolut nichtssagende Phrase rauszuhauen und auf Rückfrage neuerlich etwas Ausweichendes und gänzlich Nichtssagendes zu posten, wie den von mit zitierten Kosakenzipfel, ist einfach nichts, was einer Diskussion irgendwie zuträglich wäre.
Aber denkst Du wirklich, dass es egal ist, ob Nazis oder Rechtspopulisten einer Partei Stimmen schenken, in der sie teils noch rechts überholt werden und damit den Rechtsstaat dauerhaft gefährden oder ob sie eine Partei wählen, die, gelegentliche Auswüchse mal außen vor gelassen, fest auf dem Boden der freiheitlich-demokratischen Grundordnung steht und damit kaum Schaden anrichten?
und das ist der knackpunkt dieser ganzen frage bzw. du beantwortest dir die frage ja selbst, indem du postulierst, dass dadurch weniger schaden angerichtet wird, was ich in summe für fraglich halte, denn die politik von cdu/csu, fdp und in grenzen auch der spd und der linken durch kopieren der positionen der afd, die verlorenen wähler zurückzuholen, hat dazu geführt, dass wir einen kollektiven rechtsruck der gesellschaft beobachten.
ein prozess, der schon frühzeitig befürchtet wurde, als klar wurde, dass dieses rezept als mittel gegen die afd eingesetzt wird. daran möchte sich jetzt natürlich keiner mehr erinnern, aber auch hier im forum kann man diese diskussionen und auch prognosen nachlesen.
eine afd ist und war nie ein singuläres problem. diese fragestellung, wie sie hier so singulär und simpel aufgemacht wird, ist nicht so einfach, denn dieser fiktive horst depp, der dann angeblich angela merkel wählt und alles wird gut, beeinflusst natürlich auch die politik und das reden und handeln der partei der mitte mit und wenn es nur die tatsache ist, dass sowas wie eine werteunion mehr gewicht bekommt oder dazu führt, dass die letzten reste des asylrechts auch noch geschliffen werden oder ein Innenminister Friedrich (Vizepräsident des Bundestage), der aktuell durch rechtsradikale Tweets von sich reden macht, damals einen Hr. Maaßen als Chef des Verfassungsschutzes berufen hat (gut, das ist kein aktuelles beispiel, aber es passt trotzdem)
Ich möchte da noch einmal kurz ergänzen:
Mich persönlich stimmt es hoffnungsvoller, wenn Horst Depp seine Stimme (wieder) einer Partei schenkt, die zumindest dem Grunde nach zweifelfsfrei auf dem Boden unserer Verfassung agiert und diese nicht, wie die AfD, ganz unverhohlen zu bekämpfen versucht. Denn nur so ist gewährleistet, dass zumindest die Hoffnung und Möglichkeit besteht, dass rechstextremistisches Gedankengut im Wege innerparteilicher Demokratie keinen Einfluss auf die Politik entfalten kann. Allein was etwa die AfD bereits jetzt täglich in den deutschen Parlamenten, in denen sie sitzt, an antidemokratischem Verhalten an den Tag legt, ohne auch nur irgendwo in Regierungsverantwortung zu sein, schadet dem Land.
Auf dem von mir favorisierten Weg ist es dann auch den Wählern der Partei, der sich Horst Depp zugeneigt fühlt, möglich, an der Wahlurne oder durch aktive Teilnahme den Kurs zu bestimmen. Da rechtes Gedankengut schwerlich aus den Köpfen aller geschafft werden kann, zumindest spricht die Vergangenheit uns Gegenwart nicht dafür, sehe ich das skizzierte Szenario also als das kleinere von zwei Übeln an.
Aber denkst Du wirklich, dass es egal ist, ob Nazis oder Rechtspopulisten einer Partei Stimmen schenken, in der sie teils noch rechts überholt werden und damit den Rechtsstaat dauerhaft gefährden oder ob sie eine Partei wählen, die, gelegentliche Auswüchse mal außen vor gelassen, fest auf dem Boden der freiheitlich-demokratischen Grundordnung steht und damit kaum Schaden anrichten?
und das ist der knackpunkt dieser ganzen frage bzw. du beantwortest dir die frage ja selbst, indem du postulierst, dass dadurch weniger schaden angerichtet wird, was ich in summe für fraglich halte, denn die politik von cdu/csu, fdp und in grenzen auch der spd und der linken durch kopieren der positionen der afd, die verlorenen wähler zurückzuholen, hat dazu geführt, dass wir einen kollektiven rechtsruck der gesellschaft beobachten.
ein prozess, der schon frühzeitig befürchtet wurde, als klar wurde, dass dieses rezept als mittel gegen die afd eingesetzt wird. daran möchte sich jetzt natürlich keiner mehr erinnern, aber auch hier im forum kann man diese diskussionen und auch prognosen nachlesen.
eine afd ist und war nie ein singuläres problem. diese fragestellung, wie sie hier so singulär und simpel aufgemacht wird, ist nicht so einfach, denn dieser fiktive horst depp, der dann angeblich angela merkel wählt und alles wird gut, beeinflusst natürlich auch die politik und das reden und handeln der partei der mitte mit und wenn es nur die tatsache ist, dass sowas wie eine werteunion mehr gewicht bekommt oder dazu führt, dass die letzten reste des asylrechts auch noch geschliffen werden oder ein Innenminister Friedrich (Vizepräsident des Bundestage), der aktuell durch rechtsradikale Tweets von sich reden macht, damals einen Hr. Maaßen als Chef des Verfassungsschutzes berufen hat (gut, das ist kein aktuelles beispiel, aber es passt trotzdem)
Ich habe überhaupt kein Problem, wenn man eine Situation anders bewertet und sich damit argumentativ auseinandersetzt. Aber eine Aussage "aufzugreifen", auf ein Fragment zu reduzieren, eine absolut nichtssagende Phrase rauszuhauen und auf Rückfrage neuerlich etwas Ausweichendes und gänzlich Nichtssagendes zu posten, wie den von mit zitierten Kosakenzipfel, ist einfach nichts, was einer Diskussion irgendwie zuträglich wäre.
Nochmals deutlich, es ist (mir) egal, ob sich Menschen welche afd in den Reichstag oder in Landtage wählten sich hin und wieder hinter der CDU/CSU oder wo auch immer "verstecken" bzw. "versteckt" hatten! So wie wir jetzt ist ist deutlicher und nicht schlechter oder besser,!
Bleibt fest zu halten "auf Campingplätzen eben keine Bekanntschaften machen". 🤭
Dank an Xaver welcher meine Gedanken Recht gut niederschrieb.
ich habe da zwar in der sache bzw. zum thema dem kollegen wiedersprochen, aber ich finde durchaus, dass gerade wenn es das war, was du zum ausdruck bringen wolltest, es sich aus deinen beiträgen definitiv nicht erschlossen hat, sprich da gebe ich dem kollegen recht, dass du dir vielleicht mehr mühe geben könntest, es zu formulieren!
Nochmals deutlich, es ist (mir) egal, ob sich Menschen welche afd in den Reichstag oder in Landtage wählten sich hin und wieder hinter der CDU/CSU oder wo auch immer "verstecken" bzw. "versteckt" hatten! So wie wir jetzt ist ist deutlicher und nicht schlechter oder besser,!
Bleibt fest zu halten "auf Campingplätzen eben keine Bekanntschaften machen". 🤭
Dank an Xaver welcher meine Gedanken Recht gut niederschrieb.
ich habe da zwar in der sache bzw. zum thema dem kollegen wiedersprochen, aber ich finde durchaus, dass gerade wenn es das war, was du zum ausdruck bringen wolltest, es sich aus deinen beiträgen definitiv nicht erschlossen hat, sprich da gebe ich dem kollegen recht, dass du dir vielleicht mehr mühe geben könntest, es zu formulieren!
ich habe da zwar in der sache bzw. zum thema dem kollegen wiedersprochen, aber ich finde durchaus, dass gerade wenn es das war, was du zum ausdruck bringen wolltest, es sich aus deinen beiträgen definitiv nicht erschlossen hat, sprich da gebe ich dem kollegen recht, dass du dir vielleicht mehr mühe geben könntest, es zu formulieren!
dass CDU/CSU wegen (ist dies wirklich so?) der Corona Krise Stimmen gewinnen könnte, ist für mich nur bedingt nachvollziehbar, als ob andere Parteien, die in Verantwortung wären, dies schlechter machen würden? Nun sind eher theoretische Spielchen. Dass die AfD aus dieser krise nicht profitieren kann, ist wirklich einer der ganz, ganz wenigen positiven Nebeneffekte dieser uns alle betreffenden Krise.
So, da haben wirs. Die Regierung verhängt eine Kollektivstrafe gegen alle Bundesbürger ... bundesweites, umfangreiches Kontaktverbot.und das nur wegen ein paar so gegenannten "Bürgern". Vielen Dank an die Chaoten.
So, da haben wirs. Die Regierung verhängt eine Kollektivstrafe gegen alle Bundesbürger ... bundesweites, umfangreiches Kontaktverbot.und das nur wegen ein paar so gegenannten "Bürgern". Vielen Dank an die Chaoten.
Aber denkst Du wirklich, dass es egal ist, ob Nazis oder Rechtspopulisten einer Partei Stimmen schenken, in der sie teils noch rechts überholt werden und damit den Rechtsstaat dauerhaft gefährden oder ob sie eine Partei wählen, die, gelegentliche Auswüchse mal außen vor gelassen, fest auf dem Boden der freiheitlich-demokratischen Grundordnung steht und damit kaum Schaden anrichten?
und das ist der knackpunkt dieser ganzen frage bzw. du beantwortest dir die frage ja selbst, indem du postulierst, dass dadurch weniger schaden angerichtet wird, was ich in summe für fraglich halte, denn die politik von cdu/csu, fdp und in grenzen auch der spd und der linken durch kopieren der positionen der afd, die verlorenen wähler zurückzuholen, hat dazu geführt, dass wir einen kollektiven rechtsruck der gesellschaft beobachten.
ein prozess, der schon frühzeitig befürchtet wurde, als klar wurde, dass dieses rezept als mittel gegen die afd eingesetzt wird. daran möchte sich jetzt natürlich keiner mehr erinnern, aber auch hier im forum kann man diese diskussionen und auch prognosen nachlesen.
eine afd ist und war nie ein singuläres problem. diese fragestellung, wie sie hier so singulär und simpel aufgemacht wird, ist nicht so einfach, denn dieser fiktive horst depp, der dann angeblich angela merkel wählt und alles wird gut, beeinflusst natürlich auch die politik und das reden und handeln der partei der mitte mit und wenn es nur die tatsache ist, dass sowas wie eine werteunion mehr gewicht bekommt oder dazu führt, dass die letzten reste des asylrechts auch noch geschliffen werden oder ein Innenminister Friedrich (Vizepräsident des Bundestage), der aktuell durch rechtsradikale Tweets von sich reden macht, damals einen Hr. Maaßen als Chef des Verfassungsschutzes berufen hat (gut, das ist kein aktuelles beispiel, aber es passt trotzdem)
Aber denkst Du wirklich, dass es egal ist, ob Nazis oder Rechtspopulisten einer Partei Stimmen schenken, in der sie teils noch rechts überholt werden und damit den Rechtsstaat dauerhaft gefährden oder ob sie eine Partei wählen, die, gelegentliche Auswüchse mal außen vor gelassen, fest auf dem Boden der freiheitlich-demokratischen Grundordnung steht und damit kaum Schaden anrichten?
und das ist der knackpunkt dieser ganzen frage bzw. du beantwortest dir die frage ja selbst, indem du postulierst, dass dadurch weniger schaden angerichtet wird, was ich in summe für fraglich halte, denn die politik von cdu/csu, fdp und in grenzen auch der spd und der linken durch kopieren der positionen der afd, die verlorenen wähler zurückzuholen, hat dazu geführt, dass wir einen kollektiven rechtsruck der gesellschaft beobachten.
ein prozess, der schon frühzeitig befürchtet wurde, als klar wurde, dass dieses rezept als mittel gegen die afd eingesetzt wird. daran möchte sich jetzt natürlich keiner mehr erinnern, aber auch hier im forum kann man diese diskussionen und auch prognosen nachlesen.
eine afd ist und war nie ein singuläres problem. diese fragestellung, wie sie hier so singulär und simpel aufgemacht wird, ist nicht so einfach, denn dieser fiktive horst depp, der dann angeblich angela merkel wählt und alles wird gut, beeinflusst natürlich auch die politik und das reden und handeln der partei der mitte mit und wenn es nur die tatsache ist, dass sowas wie eine werteunion mehr gewicht bekommt oder dazu führt, dass die letzten reste des asylrechts auch noch geschliffen werden oder ein Innenminister Friedrich (Vizepräsident des Bundestage), der aktuell durch rechtsradikale Tweets von sich reden macht, damals einen Hr. Maaßen als Chef des Verfassungsschutzes berufen hat (gut, das ist kein aktuelles beispiel, aber es passt trotzdem)
Ich möchte da noch einmal kurz ergänzen:
Mich persönlich stimmt es hoffnungsvoller, wenn Horst Depp seine Stimme (wieder) einer Partei schenkt, die zumindest dem Grunde nach zweifelfsfrei auf dem Boden unserer Verfassung agiert und diese nicht, wie die AfD, ganz unverhohlen zu bekämpfen versucht. Denn nur so ist gewährleistet, dass zumindest die Hoffnung und Möglichkeit besteht, dass rechstextremistisches Gedankengut im Wege innerparteilicher Demokratie keinen Einfluss auf die Politik entfalten kann. Allein was etwa die AfD bereits jetzt täglich in den deutschen Parlamenten, in denen sie sitzt, an antidemokratischem Verhalten an den Tag legt, ohne auch nur irgendwo in Regierungsverantwortung zu sein, schadet dem Land.
Auf dem von mir favorisierten Weg ist es dann auch den Wählern der Partei, der sich Horst Depp zugeneigt fühlt, möglich, an der Wahlurne oder durch aktive Teilnahme den Kurs zu bestimmen. Da rechtes Gedankengut schwerlich aus den Köpfen aller geschafft werden kann, zumindest spricht die Vergangenheit uns Gegenwart nicht dafür, sehe ich das skizzierte Szenario also als das kleinere von zwei Übeln an.
Man darf bei der Debatte auch nicht vergessen, dass wir laut einer Statistik von Werner immer noch über eine knappe Mehrheit von Protestwählern reden. Demnach ist Horst Depp also wahrscheinlich gar kein überzeugter Rechtsradikaler - sonst würde er ja gar nicht erst erwägen, Parteien der Mitte zu wählen. Er ist vermutlich viel eher ein tumber Wutbürger ders "denen da oben mal zeigen wollte" oder Ähnliches, und keiner, der den Kurs der mittigen Parteien verschieben kann. Dazu ist der gemeine Horst Depp intellektuell gar nicht im Stande, er kennt ja schließlich nicht mal das Programm der Partei, die er wählt.
wenn das bedeuten wuerde, dass sich nicht die partei verändert hat, damit sie von Horst Depp gewählt wird, sondern, dass man es geschafft hat, Horst Depp zu verändern, dann würde ich das auch gut finden.
da es aber meist bedeutet, dass sich die Partei ändert, um die Horst Deppens dieser Welt wieder in ihre Arme schliessen zu koennen, bin ich wenig begeistert davon, es ändert sich halt nicht viel.
Das Resultat dieser Strategie ist aktuell zu beobachten. Die Leute wählen immer noch die Afd, das Klima und die Politik sind nachhaltig versaut.
Aber denkst Du wirklich, dass es egal ist, ob Nazis oder Rechtspopulisten einer Partei Stimmen schenken, in der sie teils noch rechts überholt werden und damit den Rechtsstaat dauerhaft gefährden oder ob sie eine Partei wählen, die, gelegentliche Auswüchse mal außen vor gelassen, fest auf dem Boden der freiheitlich-demokratischen Grundordnung steht und damit kaum Schaden anrichten?
und das ist der knackpunkt dieser ganzen frage bzw. du beantwortest dir die frage ja selbst, indem du postulierst, dass dadurch weniger schaden angerichtet wird, was ich in summe für fraglich halte, denn die politik von cdu/csu, fdp und in grenzen auch der spd und der linken durch kopieren der positionen der afd, die verlorenen wähler zurückzuholen, hat dazu geführt, dass wir einen kollektiven rechtsruck der gesellschaft beobachten.
ein prozess, der schon frühzeitig befürchtet wurde, als klar wurde, dass dieses rezept als mittel gegen die afd eingesetzt wird. daran möchte sich jetzt natürlich keiner mehr erinnern, aber auch hier im forum kann man diese diskussionen und auch prognosen nachlesen.
eine afd ist und war nie ein singuläres problem. diese fragestellung, wie sie hier so singulär und simpel aufgemacht wird, ist nicht so einfach, denn dieser fiktive horst depp, der dann angeblich angela merkel wählt und alles wird gut, beeinflusst natürlich auch die politik und das reden und handeln der partei der mitte mit und wenn es nur die tatsache ist, dass sowas wie eine werteunion mehr gewicht bekommt oder dazu führt, dass die letzten reste des asylrechts auch noch geschliffen werden oder ein Innenminister Friedrich (Vizepräsident des Bundestage), der aktuell durch rechtsradikale Tweets von sich reden macht, damals einen Hr. Maaßen als Chef des Verfassungsschutzes berufen hat (gut, das ist kein aktuelles beispiel, aber es passt trotzdem)
Ich möchte da noch einmal kurz ergänzen:
Mich persönlich stimmt es hoffnungsvoller, wenn Horst Depp seine Stimme (wieder) einer Partei schenkt, die zumindest dem Grunde nach zweifelfsfrei auf dem Boden unserer Verfassung agiert und diese nicht, wie die AfD, ganz unverhohlen zu bekämpfen versucht. Denn nur so ist gewährleistet, dass zumindest die Hoffnung und Möglichkeit besteht, dass rechstextremistisches Gedankengut im Wege innerparteilicher Demokratie keinen Einfluss auf die Politik entfalten kann. Allein was etwa die AfD bereits jetzt täglich in den deutschen Parlamenten, in denen sie sitzt, an antidemokratischem Verhalten an den Tag legt, ohne auch nur irgendwo in Regierungsverantwortung zu sein, schadet dem Land.
Auf dem von mir favorisierten Weg ist es dann auch den Wählern der Partei, der sich Horst Depp zugeneigt fühlt, möglich, an der Wahlurne oder durch aktive Teilnahme den Kurs zu bestimmen. Da rechtes Gedankengut schwerlich aus den Köpfen aller geschafft werden kann, zumindest spricht die Vergangenheit uns Gegenwart nicht dafür, sehe ich das skizzierte Szenario also als das kleinere von zwei Übeln an.
Man darf bei der Debatte auch nicht vergessen, dass wir laut einer Statistik von Werner immer noch über eine knappe Mehrheit von Protestwählern reden. Demnach ist Horst Depp also wahrscheinlich gar kein überzeugter Rechtsradikaler - sonst würde er ja gar nicht erst erwägen, Parteien der Mitte zu wählen. Er ist vermutlich viel eher ein tumber Wutbürger ders "denen da oben mal zeigen wollte" oder Ähnliches, und keiner, der den Kurs der mittigen Parteien verschieben kann. Dazu ist der gemeine Horst Depp intellektuell gar nicht im Stande, er kennt ja schließlich nicht mal das Programm der Partei, die er wählt.
Man darf bei der Debatte auch nicht vergessen, dass wir laut einer Statistik von Werner immer noch über eine knappe Mehrheit von Protestwählern reden. Demnach ist Horst Depp also wahrscheinlich gar kein überzeugter Rechtsradikaler - sonst würde er ja gar nicht erst erwägen, Parteien der Mitte zu wählen. Er ist vermutlich viel eher ein tumber Wutbürger ders "denen da oben mal zeigen wollte" oder Ähnliches, und keiner, der den Kurs der mittigen Parteien verschieben kann. Dazu ist der gemeine Horst Depp intellektuell gar nicht im Stande, er kennt ja schließlich nicht mal das Programm der Partei, die er wählt.
Ich auch nicht, das sollte auch keine Rechtfertigung darstellen. Nur eine Ergänzung dazu, warum es sehr wohl besser ist, wenn unser hypothethischer Horst D. die CDU wählt. Die Rechtsradikalen sind eh für uns verloren, beim Rest wäre es wünschenswert, sie wieder "einzusammeln".
Ich auch nicht, das sollte auch keine Rechtfertigung darstellen. Nur eine Ergänzung dazu, warum es sehr wohl besser ist, wenn unser hypothethischer Horst D. die CDU wählt. Die Rechtsradikalen sind eh für uns verloren, beim Rest wäre es wünschenswert, sie wieder "einzusammeln".
Aber denkst Du wirklich, dass es egal ist, ob Nazis oder Rechtspopulisten einer Partei Stimmen schenken, in der sie teils noch rechts überholt werden und damit den Rechtsstaat dauerhaft gefährden oder ob sie eine Partei wählen, die, gelegentliche Auswüchse mal außen vor gelassen, fest auf dem Boden der freiheitlich-demokratischen Grundordnung steht und damit kaum Schaden anrichten?
und das ist der knackpunkt dieser ganzen frage bzw. du beantwortest dir die frage ja selbst, indem du postulierst, dass dadurch weniger schaden angerichtet wird, was ich in summe für fraglich halte, denn die politik von cdu/csu, fdp und in grenzen auch der spd und der linken durch kopieren der positionen der afd, die verlorenen wähler zurückzuholen, hat dazu geführt, dass wir einen kollektiven rechtsruck der gesellschaft beobachten.
ein prozess, der schon frühzeitig befürchtet wurde, als klar wurde, dass dieses rezept als mittel gegen die afd eingesetzt wird. daran möchte sich jetzt natürlich keiner mehr erinnern, aber auch hier im forum kann man diese diskussionen und auch prognosen nachlesen.
eine afd ist und war nie ein singuläres problem. diese fragestellung, wie sie hier so singulär und simpel aufgemacht wird, ist nicht so einfach, denn dieser fiktive horst depp, der dann angeblich angela merkel wählt und alles wird gut, beeinflusst natürlich auch die politik und das reden und handeln der partei der mitte mit und wenn es nur die tatsache ist, dass sowas wie eine werteunion mehr gewicht bekommt oder dazu führt, dass die letzten reste des asylrechts auch noch geschliffen werden oder ein Innenminister Friedrich (Vizepräsident des Bundestage), der aktuell durch rechtsradikale Tweets von sich reden macht, damals einen Hr. Maaßen als Chef des Verfassungsschutzes berufen hat (gut, das ist kein aktuelles beispiel, aber es passt trotzdem)
Ich möchte da noch einmal kurz ergänzen:
Mich persönlich stimmt es hoffnungsvoller, wenn Horst Depp seine Stimme (wieder) einer Partei schenkt, die zumindest dem Grunde nach zweifelfsfrei auf dem Boden unserer Verfassung agiert und diese nicht, wie die AfD, ganz unverhohlen zu bekämpfen versucht. Denn nur so ist gewährleistet, dass zumindest die Hoffnung und Möglichkeit besteht, dass rechstextremistisches Gedankengut im Wege innerparteilicher Demokratie keinen Einfluss auf die Politik entfalten kann. Allein was etwa die AfD bereits jetzt täglich in den deutschen Parlamenten, in denen sie sitzt, an antidemokratischem Verhalten an den Tag legt, ohne auch nur irgendwo in Regierungsverantwortung zu sein, schadet dem Land.
Auf dem von mir favorisierten Weg ist es dann auch den Wählern der Partei, der sich Horst Depp zugeneigt fühlt, möglich, an der Wahlurne oder durch aktive Teilnahme den Kurs zu bestimmen. Da rechtes Gedankengut schwerlich aus den Köpfen aller geschafft werden kann, zumindest spricht die Vergangenheit uns Gegenwart nicht dafür, sehe ich das skizzierte Szenario also als das kleinere von zwei Übeln an.
wenn das bedeuten wuerde, dass sich nicht die partei verändert hat, damit sie von Horst Depp gewählt wird, sondern, dass man es geschafft hat, Horst Depp zu verändern, dann würde ich das auch gut finden.
da es aber meist bedeutet, dass sich die Partei ändert, um die Horst Deppens dieser Welt wieder in ihre Arme schliessen zu koennen, bin ich wenig begeistert davon, es ändert sich halt nicht viel.
Das Resultat dieser Strategie ist aktuell zu beobachten. Die Leute wählen immer noch die Afd, das Klima und die Politik sind nachhaltig versaut.
Schwieriges Thema. Ich kenne im privaten Umfeld mehrere Beispiele für 2 typische Wählergruppen der AfD:
Einmal Horst Depp, der tief rassistisch ist und das ganze System scheisse findet. Der war vorher Nichtwähler und wählt jetzt AfD, weil er endlich eine Partei hat, bei der er seine ganzen Frust abladen kann, die gegen Ausländer ist und die über die 5%-Hürde kommt.
Und dann die Bürgerlichen, die genauso rassistisch sind, aber eigentlich keinen völkischen Umsturz wollen. Nur halt keine Schwarzköppe im Land. Die wählen solange AfD, bis die konservativen Parteien deren Positionen in der Zuwanderungsfrage übernommen haben.
Beides ist scheisse
Was hilft? Vielleicht mehr Psychotherapeuten gegen Angststörungen.
Auswirkung des Sicherheitseffekts, darum wurden z.B. US-Präsidenten bisher in Kriegszeiten immer im Amt wiedergewählt.
auf den Beitrag von SGE_Werner:
hast Du geantwortet:
"Vieleicht auf den ersten Blick. Mehr halt nicht!"
Auf den Einwurf von misanthrop (Verkürzt auf ein Fragment) hin:
... bist Du dahingehend ausgewichen, dass auch in der CDU schon immer rechte Tendenzen zuhause waren.
Das ist ja richtig und es darf natürlich angesprochen werden. Auch bin ich vollkommen bei Dir, wenn bessere politische Bildung so etwas zumindest in gewissem Maße zurückdrängen würde - gänzlich vermeiden lässt sich das wohl leider nicht.
Aber denkst Du wirklich, dass es egal ist, ob Nazis oder Rechtspopulisten einer Partei Stimmen schenken, in der sie teils noch rechts überholt werden und damit den Rechtsstaat dauerhaft gefährden oder ob sie eine Partei wählen, die, gelegentliche Auswüchse mal außen vor gelassen, fest auf dem Boden der freiheitlich-demokratischen Grundordnung steht und damit kaum Schaden anrichten?
Bin mir gerade nicht sicher, ob Du Werner und misanthrop nicht verstanden hast oder einfach nur über deren Argumente hinweg gegangen bist, weil Du mal wieder warnen wolltest.
Den Kosakenzipfel habe ich eben serviert und den anderen vorhin
Auswirkung des Sicherheitseffekts, darum wurden z.B. US-Präsidenten bisher in Kriegszeiten immer im Amt wiedergewählt.
Schon. Aber der Vergleich mit der USA ist irgendwie komisch. Wann war die USA mal nicht im Krieg? Und wenn man richtige große Kriege meint, ist festzuhalten, dass es in den USA relativ selten die Gelegenheit gab, einen Präsidenten wiederzuwählen oder abzuwählen im Krieg. Auch dank der zumeist maximal 2 Amtszeiten.
Roosevelt 1944 war der eigentlich letzte Präsident, der sich mitten im Krieg befand bei seiner Wiederwahl und der hat damals weniger Stimmen erhalten als noch vor dem Krieg (1940, da war die USA ja noch nicht im Krieg).
Oder die Leute realisieren langsam wieder mal, dass es wertvoll ist eine Regierungspartei zu haben die ein breiteres Spektrum an Ideologien und Handlungsmöglichkeiten abdeckt als das SPD oder Grüne in der deutschen Wohlstandsutopie der letzten Jahre vermittelt haben. Von den anderen Parteien ganz zu schweigen.
Die Grünen hätten jetzt mal die Bühne zu zeigen, dass sie virtuell in einer harten Krise ein Konzept entwickeln können, denn die, laut Umfragen nachweislich größtenteils grün geneigten, Medien würden ihnen sicher den Platz dafür einräumen.
Den Kosakenzipfel habe ich eben serviert und den anderen vorhin
Das beantwortet aber in keinster Weise die einzig relevante Frage: Wäre eine Hälfte der zwei gleich großen Hälften von diesem Kosakenzipfel größer als diese kleine Hälfte, oder wäre die kleinere Hälfte etwa größer als eine von den beiden gleich großen Hälften?
Den Kosakenzipfel habe ich eben serviert und den anderen vorhin
Das beantwortet aber in keinster Weise die einzig relevante Frage: Wäre eine Hälfte der zwei gleich großen Hälften von diesem Kosakenzipfel größer als diese kleine Hälfte, oder wäre die kleinere Hälfte etwa größer als eine von den beiden gleich großen Hälften?
Auswirkung des Sicherheitseffekts, darum wurden z.B. US-Präsidenten bisher in Kriegszeiten immer im Amt wiedergewählt.
Schon. Aber der Vergleich mit der USA ist irgendwie komisch. Wann war die USA mal nicht im Krieg? Und wenn man richtige große Kriege meint, ist festzuhalten, dass es in den USA relativ selten die Gelegenheit gab, einen Präsidenten wiederzuwählen oder abzuwählen im Krieg. Auch dank der zumeist maximal 2 Amtszeiten.
Roosevelt 1944 war der eigentlich letzte Präsident, der sich mitten im Krieg befand bei seiner Wiederwahl und der hat damals weniger Stimmen erhalten als noch vor dem Krieg (1940, da war die USA ja noch nicht im Krieg).
Auswirkung des Sicherheitseffekts, darum wurden z.B. US-Präsidenten bisher in Kriegszeiten immer im Amt wiedergewählt.
Oder die Leute realisieren langsam wieder mal, dass es wertvoll ist eine Regierungspartei zu haben die ein breiteres Spektrum an Ideologien und Handlungsmöglichkeiten abdeckt als das SPD oder Grüne in der deutschen Wohlstandsutopie der letzten Jahre vermittelt haben. Von den anderen Parteien ganz zu schweigen.
Die Grünen hätten jetzt mal die Bühne zu zeigen, dass sie virtuell in einer harten Krise ein Konzept entwickeln können, denn die, laut Umfragen nachweislich größtenteils grün geneigten, Medien würden ihnen sicher den Platz dafür einräumen.
auf den Beitrag von SGE_Werner:
hast Du geantwortet:
"Vieleicht auf den ersten Blick. Mehr halt nicht!"
Auf den Einwurf von misanthrop (Verkürzt auf ein Fragment) hin:
... bist Du dahingehend ausgewichen, dass auch in der CDU schon immer rechte Tendenzen zuhause waren.
Das ist ja richtig und es darf natürlich angesprochen werden. Auch bin ich vollkommen bei Dir, wenn bessere politische Bildung so etwas zumindest in gewissem Maße zurückdrängen würde - gänzlich vermeiden lässt sich das wohl leider nicht.
Aber denkst Du wirklich, dass es egal ist, ob Nazis oder Rechtspopulisten einer Partei Stimmen schenken, in der sie teils noch rechts überholt werden und damit den Rechtsstaat dauerhaft gefährden oder ob sie eine Partei wählen, die, gelegentliche Auswüchse mal außen vor gelassen, fest auf dem Boden der freiheitlich-demokratischen Grundordnung steht und damit kaum Schaden anrichten?
Bin mir gerade nicht sicher, ob Du Werner und misanthrop nicht verstanden hast oder einfach nur über deren Argumente hinweg gegangen bist, weil Du mal wieder warnen wolltest.
und das ist der knackpunkt dieser ganzen frage bzw. du beantwortest dir die frage ja selbst, indem du postulierst, dass dadurch weniger schaden angerichtet wird, was ich in summe für fraglich halte, denn die politik von cdu/csu, fdp und in grenzen auch der spd und der linken durch kopieren der positionen der afd, die verlorenen wähler zurückzuholen, hat dazu geführt, dass wir einen kollektiven rechtsruck der gesellschaft beobachten.
ein prozess, der schon frühzeitig befürchtet wurde, als klar wurde, dass dieses rezept als mittel gegen die afd eingesetzt wird. daran möchte sich jetzt natürlich keiner mehr erinnern, aber auch hier im forum kann man diese diskussionen und auch prognosen nachlesen.
eine afd ist und war nie ein singuläres problem. diese fragestellung, wie sie hier so singulär und simpel aufgemacht wird, ist nicht so einfach, denn dieser fiktive horst depp, der dann angeblich angela merkel wählt und alles wird gut, beeinflusst natürlich auch die politik und das reden und handeln der partei der mitte mit und wenn es nur die tatsache ist, dass sowas wie eine werteunion mehr gewicht bekommt oder dazu führt, dass die letzten reste des asylrechts auch noch geschliffen werden oder ein Innenminister Friedrich (Vizepräsident des Bundestage), der aktuell durch rechtsradikale Tweets von sich reden macht, damals einen Hr. Maaßen als Chef des Verfassungsschutzes berufen hat (gut, das ist kein aktuelles beispiel, aber es passt trotzdem)
Ich möchte da noch einmal kurz ergänzen:
Mich persönlich stimmt es hoffnungsvoller, wenn Horst Depp seine Stimme (wieder) einer Partei schenkt, die zumindest dem Grunde nach zweifelfsfrei auf dem Boden unserer Verfassung agiert und diese nicht, wie die AfD, ganz unverhohlen zu bekämpfen versucht.
Denn nur so ist gewährleistet, dass zumindest die Hoffnung und Möglichkeit besteht, dass rechstextremistisches Gedankengut im Wege innerparteilicher Demokratie keinen Einfluss auf die Politik entfalten kann.
Allein was etwa die AfD bereits jetzt täglich in den deutschen Parlamenten, in denen sie sitzt, an antidemokratischem Verhalten an den Tag legt, ohne auch nur irgendwo in Regierungsverantwortung zu sein, schadet dem Land.
Auf dem von mir favorisierten Weg ist es dann auch den Wählern der Partei, der sich Horst Depp zugeneigt fühlt, möglich, an der Wahlurne oder durch aktive Teilnahme den Kurs zu bestimmen.
Da rechtes Gedankengut schwerlich aus den Köpfen aller geschafft werden kann, zumindest spricht die Vergangenheit uns Gegenwart nicht dafür, sehe ich das skizzierte Szenario also als das kleinere von zwei Übeln an.
und das ist der knackpunkt dieser ganzen frage bzw. du beantwortest dir die frage ja selbst, indem du postulierst, dass dadurch weniger schaden angerichtet wird, was ich in summe für fraglich halte, denn die politik von cdu/csu, fdp und in grenzen auch der spd und der linken durch kopieren der positionen der afd, die verlorenen wähler zurückzuholen, hat dazu geführt, dass wir einen kollektiven rechtsruck der gesellschaft beobachten.
ein prozess, der schon frühzeitig befürchtet wurde, als klar wurde, dass dieses rezept als mittel gegen die afd eingesetzt wird. daran möchte sich jetzt natürlich keiner mehr erinnern, aber auch hier im forum kann man diese diskussionen und auch prognosen nachlesen.
eine afd ist und war nie ein singuläres problem. diese fragestellung, wie sie hier so singulär und simpel aufgemacht wird, ist nicht so einfach, denn dieser fiktive horst depp, der dann angeblich angela merkel wählt und alles wird gut, beeinflusst natürlich auch die politik und das reden und handeln der partei der mitte mit und wenn es nur die tatsache ist, dass sowas wie eine werteunion mehr gewicht bekommt oder dazu führt, dass die letzten reste des asylrechts auch noch geschliffen werden oder ein Innenminister Friedrich (Vizepräsident des Bundestage), der aktuell durch rechtsradikale Tweets von sich reden macht, damals einen Hr. Maaßen als Chef des Verfassungsschutzes berufen hat (gut, das ist kein aktuelles beispiel, aber es passt trotzdem)
So wie wir jetzt ist ist deutlicher und nicht schlechter oder besser,!
Bleibt fest zu halten "auf Campingplätzen eben keine Bekanntschaften machen". 🤭
Dank an Xaver welcher meine Gedanken Recht gut niederschrieb.
PS wir sollten stabil bleiben!
So wie wir jetzt ist ist deutlicher und nicht schlechter oder besser,!
Bleibt fest zu halten "auf Campingplätzen eben keine Bekanntschaften machen". 🤭
Dank an Xaver welcher meine Gedanken Recht gut niederschrieb.
PS wir sollten stabil bleiben!
Das fällt mir nicht immer leicht bzw. in den Schoß!
Wer mich kennt bzw. kennen will weiß es. Also nicht ärgern...
Das fällt mir nicht immer leicht bzw. in den Schoß!
Wer mich kennt bzw. kennen will weiß es. Also nicht ärgern...
Dass die AfD aus dieser krise nicht profitieren kann, ist wirklich einer der ganz, ganz wenigen positiven Nebeneffekte dieser uns alle betreffenden Krise.
Die Regierung verhängt eine Kollektivstrafe gegen alle Bundesbürger ... bundesweites, umfangreiches Kontaktverbot.und das nur wegen ein paar so gegenannten "Bürgern". Vielen Dank an die Chaoten.
Die Regierung verhängt eine Kollektivstrafe gegen alle Bundesbürger ... bundesweites, umfangreiches Kontaktverbot.und das nur wegen ein paar so gegenannten "Bürgern". Vielen Dank an die Chaoten.
und das ist der knackpunkt dieser ganzen frage bzw. du beantwortest dir die frage ja selbst, indem du postulierst, dass dadurch weniger schaden angerichtet wird, was ich in summe für fraglich halte, denn die politik von cdu/csu, fdp und in grenzen auch der spd und der linken durch kopieren der positionen der afd, die verlorenen wähler zurückzuholen, hat dazu geführt, dass wir einen kollektiven rechtsruck der gesellschaft beobachten.
ein prozess, der schon frühzeitig befürchtet wurde, als klar wurde, dass dieses rezept als mittel gegen die afd eingesetzt wird. daran möchte sich jetzt natürlich keiner mehr erinnern, aber auch hier im forum kann man diese diskussionen und auch prognosen nachlesen.
eine afd ist und war nie ein singuläres problem. diese fragestellung, wie sie hier so singulär und simpel aufgemacht wird, ist nicht so einfach, denn dieser fiktive horst depp, der dann angeblich angela merkel wählt und alles wird gut, beeinflusst natürlich auch die politik und das reden und handeln der partei der mitte mit und wenn es nur die tatsache ist, dass sowas wie eine werteunion mehr gewicht bekommt oder dazu führt, dass die letzten reste des asylrechts auch noch geschliffen werden oder ein Innenminister Friedrich (Vizepräsident des Bundestage), der aktuell durch rechtsradikale Tweets von sich reden macht, damals einen Hr. Maaßen als Chef des Verfassungsschutzes berufen hat (gut, das ist kein aktuelles beispiel, aber es passt trotzdem)
Ich möchte da noch einmal kurz ergänzen:
Mich persönlich stimmt es hoffnungsvoller, wenn Horst Depp seine Stimme (wieder) einer Partei schenkt, die zumindest dem Grunde nach zweifelfsfrei auf dem Boden unserer Verfassung agiert und diese nicht, wie die AfD, ganz unverhohlen zu bekämpfen versucht.
Denn nur so ist gewährleistet, dass zumindest die Hoffnung und Möglichkeit besteht, dass rechstextremistisches Gedankengut im Wege innerparteilicher Demokratie keinen Einfluss auf die Politik entfalten kann.
Allein was etwa die AfD bereits jetzt täglich in den deutschen Parlamenten, in denen sie sitzt, an antidemokratischem Verhalten an den Tag legt, ohne auch nur irgendwo in Regierungsverantwortung zu sein, schadet dem Land.
Auf dem von mir favorisierten Weg ist es dann auch den Wählern der Partei, der sich Horst Depp zugeneigt fühlt, möglich, an der Wahlurne oder durch aktive Teilnahme den Kurs zu bestimmen.
Da rechtes Gedankengut schwerlich aus den Köpfen aller geschafft werden kann, zumindest spricht die Vergangenheit uns Gegenwart nicht dafür, sehe ich das skizzierte Szenario also als das kleinere von zwei Übeln an.
Man darf bei der Debatte auch nicht vergessen, dass wir laut einer Statistik von Werner immer noch über eine knappe Mehrheit von Protestwählern reden. Demnach ist Horst Depp also wahrscheinlich gar kein überzeugter Rechtsradikaler - sonst würde er ja gar nicht erst erwägen, Parteien der Mitte zu wählen.
Er ist vermutlich viel eher ein tumber Wutbürger ders "denen da oben mal zeigen wollte" oder Ähnliches, und keiner, der den Kurs der mittigen Parteien verschieben kann. Dazu ist der gemeine Horst Depp intellektuell gar nicht im Stande, er kennt ja schließlich nicht mal das Programm der Partei, die er wählt.
da es aber meist bedeutet, dass sich die Partei ändert, um die Horst Deppens dieser Welt wieder in ihre Arme schliessen zu koennen, bin ich wenig begeistert davon, es ändert sich halt nicht viel.
Das Resultat dieser Strategie ist aktuell zu beobachten. Die Leute wählen immer noch die Afd, das Klima und die Politik sind nachhaltig versaut.
Ich möchte da noch einmal kurz ergänzen:
Mich persönlich stimmt es hoffnungsvoller, wenn Horst Depp seine Stimme (wieder) einer Partei schenkt, die zumindest dem Grunde nach zweifelfsfrei auf dem Boden unserer Verfassung agiert und diese nicht, wie die AfD, ganz unverhohlen zu bekämpfen versucht.
Denn nur so ist gewährleistet, dass zumindest die Hoffnung und Möglichkeit besteht, dass rechstextremistisches Gedankengut im Wege innerparteilicher Demokratie keinen Einfluss auf die Politik entfalten kann.
Allein was etwa die AfD bereits jetzt täglich in den deutschen Parlamenten, in denen sie sitzt, an antidemokratischem Verhalten an den Tag legt, ohne auch nur irgendwo in Regierungsverantwortung zu sein, schadet dem Land.
Auf dem von mir favorisierten Weg ist es dann auch den Wählern der Partei, der sich Horst Depp zugeneigt fühlt, möglich, an der Wahlurne oder durch aktive Teilnahme den Kurs zu bestimmen.
Da rechtes Gedankengut schwerlich aus den Köpfen aller geschafft werden kann, zumindest spricht die Vergangenheit uns Gegenwart nicht dafür, sehe ich das skizzierte Szenario also als das kleinere von zwei Übeln an.
Man darf bei der Debatte auch nicht vergessen, dass wir laut einer Statistik von Werner immer noch über eine knappe Mehrheit von Protestwählern reden. Demnach ist Horst Depp also wahrscheinlich gar kein überzeugter Rechtsradikaler - sonst würde er ja gar nicht erst erwägen, Parteien der Mitte zu wählen.
Er ist vermutlich viel eher ein tumber Wutbürger ders "denen da oben mal zeigen wollte" oder Ähnliches, und keiner, der den Kurs der mittigen Parteien verschieben kann. Dazu ist der gemeine Horst Depp intellektuell gar nicht im Stande, er kennt ja schließlich nicht mal das Programm der Partei, die er wählt.
solchen angeblichen protestler kann ich die Wahl der AfD nicht mehr durchgehen lassen
Man darf bei der Debatte auch nicht vergessen, dass wir laut einer Statistik von Werner immer noch über eine knappe Mehrheit von Protestwählern reden. Demnach ist Horst Depp also wahrscheinlich gar kein überzeugter Rechtsradikaler - sonst würde er ja gar nicht erst erwägen, Parteien der Mitte zu wählen.
Er ist vermutlich viel eher ein tumber Wutbürger ders "denen da oben mal zeigen wollte" oder Ähnliches, und keiner, der den Kurs der mittigen Parteien verschieben kann. Dazu ist der gemeine Horst Depp intellektuell gar nicht im Stande, er kennt ja schließlich nicht mal das Programm der Partei, die er wählt.
solchen angeblichen protestler kann ich die Wahl der AfD nicht mehr durchgehen lassen
solchen angeblichen protestler kann ich die Wahl der AfD nicht mehr durchgehen lassen
Ich möchte da noch einmal kurz ergänzen:
Mich persönlich stimmt es hoffnungsvoller, wenn Horst Depp seine Stimme (wieder) einer Partei schenkt, die zumindest dem Grunde nach zweifelfsfrei auf dem Boden unserer Verfassung agiert und diese nicht, wie die AfD, ganz unverhohlen zu bekämpfen versucht.
Denn nur so ist gewährleistet, dass zumindest die Hoffnung und Möglichkeit besteht, dass rechstextremistisches Gedankengut im Wege innerparteilicher Demokratie keinen Einfluss auf die Politik entfalten kann.
Allein was etwa die AfD bereits jetzt täglich in den deutschen Parlamenten, in denen sie sitzt, an antidemokratischem Verhalten an den Tag legt, ohne auch nur irgendwo in Regierungsverantwortung zu sein, schadet dem Land.
Auf dem von mir favorisierten Weg ist es dann auch den Wählern der Partei, der sich Horst Depp zugeneigt fühlt, möglich, an der Wahlurne oder durch aktive Teilnahme den Kurs zu bestimmen.
Da rechtes Gedankengut schwerlich aus den Köpfen aller geschafft werden kann, zumindest spricht die Vergangenheit uns Gegenwart nicht dafür, sehe ich das skizzierte Szenario also als das kleinere von zwei Übeln an.
da es aber meist bedeutet, dass sich die Partei ändert, um die Horst Deppens dieser Welt wieder in ihre Arme schliessen zu koennen, bin ich wenig begeistert davon, es ändert sich halt nicht viel.
Das Resultat dieser Strategie ist aktuell zu beobachten. Die Leute wählen immer noch die Afd, das Klima und die Politik sind nachhaltig versaut.
Einmal Horst Depp, der tief rassistisch ist und das ganze System scheisse findet. Der war vorher Nichtwähler und wählt jetzt AfD, weil er endlich eine Partei hat, bei der er seine ganzen Frust abladen kann, die gegen Ausländer ist und die über die 5%-Hürde kommt.
Und dann die Bürgerlichen, die genauso rassistisch sind, aber eigentlich keinen völkischen Umsturz wollen. Nur halt keine Schwarzköppe im Land. Die wählen solange AfD, bis die konservativen Parteien deren Positionen in der Zuwanderungsfrage übernommen haben.
Beides ist scheisse
Was hilft? Vielleicht mehr Psychotherapeuten gegen Angststörungen.