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Corona-Virus (Teil II)


Thread wurde von SGE_Werner am Sonntag, 20. Dezember 2020, 20:22 Uhr um 20:22 Uhr gesperrt weil:
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drlove29 schrieb:

Schrieb etwas


Oh. Du bist ja immer noch hier.
Na wenigstens hast Du Durchhaltevermögen.
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die sinnflut steht uns erst noch bevor
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die sinnflut steht uns erst noch bevor
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Xaver08 schrieb:

die sinnflut steht uns erst noch bevor

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die sinnflut steht uns erst noch bevor
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Xaver08 schrieb:

die sinnflut steht uns erst noch bevor

Hoffen wir das es Die Ärzte noch ewig geben wird.
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Entweder ich habe es übersehen, oder es hat tatsächlich noch niemand die Nachricht des Tages gepostet.

Roche hat einen Antikörpertest entwickelt, der deutlich genauer sein soll als seine Vorgänger, die eben auch auf andere Corona Viren als den SARS-CoV-19 angeschlagen haben.

https://www.sueddeutsche.de/gesundheit/krankheiten-millionenfache-antikoerpertests-ab-mai-fuer-ganz-deutschland-dpa.urn-newsml-dpa-com-20090101-200504-99-929220

In der PK heute Mittag (lief auf allen Nachrichten Kanälen) sprach der Roche-Mann von demnächst 100 Mio Testkits im Monat, wovon 3 - 5 Mio für Deutschland verfügbar wären.

Auch wenn die Frage der Immunität nach einer Infektion noch nicht abschließend wissenschaftlich beurteilt ist, halte ich das doch für einen echten Sprung um zumindest die Menschen an der Frontlinie zeitnah durchtesten zu lassen.

Zudem dürfte es Studien wie die Kohortenstudie in München unterstützen und ggf. eine Gegenprobe zur Heinsberg Studie.

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Also das ist tatsächlich mal ne Nachricht. Da reden wir hier über die hypothetische Finanzierung des Wahlkampfs in Tübingen und lassen den Doktor vor sich hin rumdoktoren und so was geht unter. Danke für die Info!
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Brodowin schrieb:

Fast 2 Tage war es hier ja ganz cool im Thread. Jetzt geht das Spielchen von vorne los.

Ich dachte du hast ihn auf ignore?
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FrankenAdler schrieb:

Brodowin schrieb:

Fast 2 Tage war es hier ja ganz cool im Thread. Jetzt geht das Spielchen von vorne los.

Ich dachte du hast ihn auf ignore?

Ich hab die Beiträge ja auch nicht gelesen. Ich rechne aber einfach nicht mehr mit einer Wandlung vom Diskussion-Zerschießer (Saulus) zum  Diskussion-Bereicherer (Paulus).Spätestens, wenn ich hier mal wieder un-eingeloggt rein schneie wird es mir ja eh nicht erspart bleiben.
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Misanthrop schrieb:

Ja, wat denn nu'?

Der von Dir noch jüngst so hochgeschätzte Streeck kommt doch mit seinen Vermutungen auf ganz andere Zahlen.


Was hat Herr Streeck denn mit den offiziell gemeldeten/positiv getesteten zu tun?

Herr Streeck versucht mit seiner Studie unter anderem die Dunkelziffer herauszufinden. Also die positiven, die gar nicht erst getestet werden. Nach seinen Erkenntnissen wäre die Dunkelziffer knapp beim Faktor 10, wenn ich das heute richtig mitbekommen habe. Konnte mir das Endergebnis aber noch nicht im Detail anschauen.

Wäre auf der einen Seite natürlich super, da die Durchseuchung dann schon wesentlich höher wäre, auf der anderen Seite würden dann wahrscheinlich noch einige „Unentdeckte“ draußen rumlaufen.

Da die Zahl der offiziell gemeldeten „aktiven Fälle“ aber seit knapp 4 Wochen täglich zurück gehen, sinkt nach Adam Riese demnach zum Glück auch die Zahl der Unentdeckten, wenn der Faktor immer gleich ist.

Abgesehen davon gehe ich selbstverständlich davon aus, dass die Zahlen der „positiv Getesteten“ vom RKI stimmen, da diese ja meldepflichtig sind und John Hopkins und worldometers ja auch auf annähernd die gleichen Zahlen kommen.

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katteker schrieb:


Fassen wir also zusammen: Ärzte in Schweden führen an, dass auf schwedischen Intensivstationen schon jetzt "priorisiert" wird und ältere Covid-Patienten dort fast nicht mehr behandelt werden. Die Zahlen stützen das, da die Alten zwar einen extrem hohen Anteil der schweren Verläufe ausmachen (62% der Todesfälle) aber auf den Intensivstationen praktisch nicht zu finden sind (3%).
Du unterstellst den Ärzten "Fake-News" und verteidigst den schwedischen Weg, indem du ausgerechnet auf vergleichbare Zahlen aus Krankenhäusern in der menschenverachtenden Diktatur China und Italien, wo es eben zur Triage kam,  verweist

Sehr schön, dass die Schweden diese schreckliche Vermutung, dass 70 oder 80-jährige abgewiesen würden, mittlerweile wohl als unzutreffend klar gestellt und ausgeräumt haben:

Richtigstellung: Auch während der Coronapandemie wird älteren Menschen in Schweden die Intensivpflege nicht verweigert – wie an dieser Stelle irrtümlich dargestellt.“
https://taz.de/Richtigstellung/!5678480/?goMobile2=1586304000000

Auch die Tagesschau berichtet heute darüber und bestätigt darüberhinaus das, was ich obigem User vor einigen Tagen schon versucht habe zu verdeutlichen:

Nämlich, dass der geringe Anteil an Patienten >80 Jahre auf Intensivstationen nicht grundsätzlich ungewöhnlich ist und auch in anderen Ländern als Italien oder China im niedrigen einstelligen Prozentbereich liegt, z.B in Kanada, Holland, Dänemark oder Österreich:
https://www.tagesschau.de/faktenfinder/corona-schweden-intensivmedizin-101.html

....

Dass mit den (fast) sicheren Antikörper Tests ist natürlich auch ne super Sache! Die Dinger werden ja ab heute bereits ausgeliefert und Ergebnisse sollen schon nach 1-2 Tagen vorliegen. Dann könnten ja hoffentlich schon diese oder nächste Woche die Resultate einer representative Stichprobe über ganz Deutschland vorliegen, um die Dunkelziffer zu bestimmen.
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katteker schrieb:


Fassen wir also zusammen: Ärzte in Schweden führen an, dass auf schwedischen Intensivstationen schon jetzt "priorisiert" wird und ältere Covid-Patienten dort fast nicht mehr behandelt werden. Die Zahlen stützen das, da die Alten zwar einen extrem hohen Anteil der schweren Verläufe ausmachen (62% der Todesfälle) aber auf den Intensivstationen praktisch nicht zu finden sind (3%).
Du unterstellst den Ärzten "Fake-News" und verteidigst den schwedischen Weg, indem du ausgerechnet auf vergleichbare Zahlen aus Krankenhäusern in der menschenverachtenden Diktatur China und Italien, wo es eben zur Triage kam,  verweist

Sehr schön, dass die Schweden diese schreckliche Vermutung, dass 70 oder 80-jährige abgewiesen würden, mittlerweile wohl als unzutreffend klar gestellt und ausgeräumt haben:

Richtigstellung: Auch während der Coronapandemie wird älteren Menschen in Schweden die Intensivpflege nicht verweigert – wie an dieser Stelle irrtümlich dargestellt.“
https://taz.de/Richtigstellung/!5678480/?goMobile2=1586304000000

Auch die Tagesschau berichtet heute darüber und bestätigt darüberhinaus das, was ich obigem User vor einigen Tagen schon versucht habe zu verdeutlichen:

Nämlich, dass der geringe Anteil an Patienten >80 Jahre auf Intensivstationen nicht grundsätzlich ungewöhnlich ist und auch in anderen Ländern als Italien oder China im niedrigen einstelligen Prozentbereich liegt, z.B in Kanada, Holland, Dänemark oder Österreich:
https://www.tagesschau.de/faktenfinder/corona-schweden-intensivmedizin-101.html

....

Dass mit den (fast) sicheren Antikörper Tests ist natürlich auch ne super Sache! Die Dinger werden ja ab heute bereits ausgeliefert und Ergebnisse sollen schon nach 1-2 Tagen vorliegen. Dann könnten ja hoffentlich schon diese oder nächste Woche die Resultate einer representative Stichprobe über ganz Deutschland vorliegen, um die Dunkelziffer zu bestimmen.
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Eine Frage hätte ich noch an dich: Findest du diesen Beitrag auf Servus TV mit Prof. Dr. Bhakdi, den du und chickenshak hier angeführt habt, eigentlich seriös? Ist es das, wonach du gehst bzw. teilst du seine Ansichten? Das ist keine Fangfrage, keine Sorge. Ich lass dich danach in Ruhe. Aber das würde mich echt noch interessieren.
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Eine Frage hätte ich noch an dich: Findest du diesen Beitrag auf Servus TV mit Prof. Dr. Bhakdi, den du und chickenshak hier angeführt habt, eigentlich seriös? Ist es das, wonach du gehst bzw. teilst du seine Ansichten? Das ist keine Fangfrage, keine Sorge. Ich lass dich danach in Ruhe. Aber das würde mich echt noch interessieren.
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Adlerdenis schrieb:

Eine Frage hätte ich noch an dich: Findest du diesen Beitrag auf Servus TV mit Prof. Dr. Bhakdi, den du und chickenshak hier angeführt habt, eigentlich seriös? Ist es das, wonach du gehst bzw. teilst du seine Ansichten? Das ist keine Fangfrage, keine Sorge. Ich lass dich danach in Ruhe. Aber das würde mich echt noch interessieren.


Hab mir das Teil angeschaut. Finde dass man bei Dr. Bakardi sofort eine Tendenz erkennt. Also das was er den Mainstreammedien vorwirft, übernimmt er einfach selber.

Das Problem ist, dass es mittlerweile zu allem VT gibt. Fällt morgen ein Komet über Frankfurt, wird es in Offenbach Leute geben, die behaupten dass der Komet eine Erfindung der Regierung ist.
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katteker schrieb:


Fassen wir also zusammen: Ärzte in Schweden führen an, dass auf schwedischen Intensivstationen schon jetzt "priorisiert" wird und ältere Covid-Patienten dort fast nicht mehr behandelt werden. Die Zahlen stützen das, da die Alten zwar einen extrem hohen Anteil der schweren Verläufe ausmachen (62% der Todesfälle) aber auf den Intensivstationen praktisch nicht zu finden sind (3%).
Du unterstellst den Ärzten "Fake-News" und verteidigst den schwedischen Weg, indem du ausgerechnet auf vergleichbare Zahlen aus Krankenhäusern in der menschenverachtenden Diktatur China und Italien, wo es eben zur Triage kam,  verweist

Sehr schön, dass die Schweden diese schreckliche Vermutung, dass 70 oder 80-jährige abgewiesen würden, mittlerweile wohl als unzutreffend klar gestellt und ausgeräumt haben:

Richtigstellung: Auch während der Coronapandemie wird älteren Menschen in Schweden die Intensivpflege nicht verweigert – wie an dieser Stelle irrtümlich dargestellt.“
https://taz.de/Richtigstellung/!5678480/?goMobile2=1586304000000

Auch die Tagesschau berichtet heute darüber und bestätigt darüberhinaus das, was ich obigem User vor einigen Tagen schon versucht habe zu verdeutlichen:

Nämlich, dass der geringe Anteil an Patienten >80 Jahre auf Intensivstationen nicht grundsätzlich ungewöhnlich ist und auch in anderen Ländern als Italien oder China im niedrigen einstelligen Prozentbereich liegt, z.B in Kanada, Holland, Dänemark oder Österreich:
https://www.tagesschau.de/faktenfinder/corona-schweden-intensivmedizin-101.html

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Dass mit den (fast) sicheren Antikörper Tests ist natürlich auch ne super Sache! Die Dinger werden ja ab heute bereits ausgeliefert und Ergebnisse sollen schon nach 1-2 Tagen vorliegen. Dann könnten ja hoffentlich schon diese oder nächste Woche die Resultate einer representative Stichprobe über ganz Deutschland vorliegen, um die Dunkelziffer zu bestimmen.
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Entweder lesen Sie die Artikel die sie verlinken tatsächlich nicht vollständig oder sie betreiben hier eine unseriöse Rosinenpickerei. Daher gerne einige Ergänzungen:

Bis Anfang Mai waren es 50 von mehr als 5200 nachweislich Infizierten in dieser Altersgruppe - also weniger als ein Prozent. In anderen Altersgruppen wurden deutlich mehr Corona-Patienten auf einer Intensivstation behandelt

Auch in Österreich und Kanada scheint der Anteil der über 80-jährigen Covid-Patienten auf Intensivstationen nach aktueller Datenlage eher im niedrigen einstelligen Prozentbereich zu liegen.

Werte zwischen unter 1% und womöglich 4% sind schon signifikant unterschiedlich Wenn man die Werte von 12% in Deutschland nimmt, sind es schon extreme Unterschiede.

Es seien Hinweise eingegangen, dass dort Patienten mit Vorerkrankungen, darunter Dialysepatienten, eine Intensivbehandlung verweigert worden sein soll. "Wir haben Fragen an das Krankenhaus geschickt aber bislang noch keine Antworten darauf erhalten", heißt es von einer Sprecherin der Behörde. Auch dem NDR antwortete die Uniklinik Karolinska nicht.

Warten wir doch gerne noch mehr Praxisberichte von Ärzten aus Schweden ab, die dies bestätigen.

Deine abenteuerliche Argumentation, dass sich in Schweden nur wenige alte Patienten aus den Intensivstationen befinden, weil dies der generellen Altersverteilung entspricht, ist mit den Artikeln hingegen eindeutig widerlegt, wobei dazu auch schon der gesunde Menschenverstand ausgereicht hätte.

Zudem wurden in Deutschland ja auch zahlreiche niederländische Covid-Patienten intensivmedizinisch betreut, da es dort ja offensichtlich auch zu Engpässen kam. Wenn man durch geringe Einschränkungen für viele Ansteckungen sorgt und zeitgleich geringe Intensivkapazitäten zur Verfügungung hat, ergeben sich zwangsläufig Probleme, die wir hier zum Glück nicht hatten. Wenn man in den Staaten generell eine "Palmer-Strategie" fährt, macht es das ganze während einer Pandemie nicht besser, sondern nur noch bedenklicher.

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Entweder lesen Sie die Artikel die sie verlinken tatsächlich nicht vollständig oder sie betreiben hier eine unseriöse Rosinenpickerei. Daher gerne einige Ergänzungen:

Bis Anfang Mai waren es 50 von mehr als 5200 nachweislich Infizierten in dieser Altersgruppe - also weniger als ein Prozent. In anderen Altersgruppen wurden deutlich mehr Corona-Patienten auf einer Intensivstation behandelt

Auch in Österreich und Kanada scheint der Anteil der über 80-jährigen Covid-Patienten auf Intensivstationen nach aktueller Datenlage eher im niedrigen einstelligen Prozentbereich zu liegen.

Werte zwischen unter 1% und womöglich 4% sind schon signifikant unterschiedlich Wenn man die Werte von 12% in Deutschland nimmt, sind es schon extreme Unterschiede.

Es seien Hinweise eingegangen, dass dort Patienten mit Vorerkrankungen, darunter Dialysepatienten, eine Intensivbehandlung verweigert worden sein soll. "Wir haben Fragen an das Krankenhaus geschickt aber bislang noch keine Antworten darauf erhalten", heißt es von einer Sprecherin der Behörde. Auch dem NDR antwortete die Uniklinik Karolinska nicht.

Warten wir doch gerne noch mehr Praxisberichte von Ärzten aus Schweden ab, die dies bestätigen.

Deine abenteuerliche Argumentation, dass sich in Schweden nur wenige alte Patienten aus den Intensivstationen befinden, weil dies der generellen Altersverteilung entspricht, ist mit den Artikeln hingegen eindeutig widerlegt, wobei dazu auch schon der gesunde Menschenverstand ausgereicht hätte.

Zudem wurden in Deutschland ja auch zahlreiche niederländische Covid-Patienten intensivmedizinisch betreut, da es dort ja offensichtlich auch zu Engpässen kam. Wenn man durch geringe Einschränkungen für viele Ansteckungen sorgt und zeitgleich geringe Intensivkapazitäten zur Verfügungung hat, ergeben sich zwangsläufig Probleme, die wir hier zum Glück nicht hatten. Wenn man in den Staaten generell eine "Palmer-Strategie" fährt, macht es das ganze während einer Pandemie nicht besser, sondern nur noch bedenklicher.

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katteker schrieb:

Entweder lesen Sie die Artikel die sie verlinken tatsächlich nicht vollständig oder sie betreiben hier eine unseriöse Rosinenpickerei.

katteker schrieb:

Deine abenteuerliche Argumentation, dass sich in Schweden nur wenige alte Patienten aus den Intensivstationen befinden

Werden Eure Majestät mal mit sich selbst einig, ob sie andere User siezen oder duzen.
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Entweder lesen Sie die Artikel die sie verlinken tatsächlich nicht vollständig oder sie betreiben hier eine unseriöse Rosinenpickerei. Daher gerne einige Ergänzungen:

Bis Anfang Mai waren es 50 von mehr als 5200 nachweislich Infizierten in dieser Altersgruppe - also weniger als ein Prozent. In anderen Altersgruppen wurden deutlich mehr Corona-Patienten auf einer Intensivstation behandelt

Auch in Österreich und Kanada scheint der Anteil der über 80-jährigen Covid-Patienten auf Intensivstationen nach aktueller Datenlage eher im niedrigen einstelligen Prozentbereich zu liegen.

Werte zwischen unter 1% und womöglich 4% sind schon signifikant unterschiedlich Wenn man die Werte von 12% in Deutschland nimmt, sind es schon extreme Unterschiede.

Es seien Hinweise eingegangen, dass dort Patienten mit Vorerkrankungen, darunter Dialysepatienten, eine Intensivbehandlung verweigert worden sein soll. "Wir haben Fragen an das Krankenhaus geschickt aber bislang noch keine Antworten darauf erhalten", heißt es von einer Sprecherin der Behörde. Auch dem NDR antwortete die Uniklinik Karolinska nicht.

Warten wir doch gerne noch mehr Praxisberichte von Ärzten aus Schweden ab, die dies bestätigen.

Deine abenteuerliche Argumentation, dass sich in Schweden nur wenige alte Patienten aus den Intensivstationen befinden, weil dies der generellen Altersverteilung entspricht, ist mit den Artikeln hingegen eindeutig widerlegt, wobei dazu auch schon der gesunde Menschenverstand ausgereicht hätte.

Zudem wurden in Deutschland ja auch zahlreiche niederländische Covid-Patienten intensivmedizinisch betreut, da es dort ja offensichtlich auch zu Engpässen kam. Wenn man durch geringe Einschränkungen für viele Ansteckungen sorgt und zeitgleich geringe Intensivkapazitäten zur Verfügungung hat, ergeben sich zwangsläufig Probleme, die wir hier zum Glück nicht hatten. Wenn man in den Staaten generell eine "Palmer-Strategie" fährt, macht es das ganze während einer Pandemie nicht besser, sondern nur noch bedenklicher.

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Interessante Interpretationen von signifikant.

Ebenso bei 15 Patienten von 123 auf einen representativen Wert zu schließen.

Das verlinkte Zitat bezieht sich zudem auf EIN EINZIGES Krankenhaus (von? Ca. 100?), bei dem zudem bisher lediglich Verdacht besteht.

Da Frage ich mich wer hier unseriöse Rosinen pickt?

katteker schrieb:

Warten wir doch gerne noch mehr Praxisberichte von Ärzten aus Schweden ab, die dies bestätigen.

Ja, ich bin gespannt.

Bisher sind das für mich nichts anderes als nicht belegte Behauptungen.
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planscher08 schrieb:

https://www.faz.net/aktuell/politik/inland/virologe-streeck-1-8-millionen-corona-infizierte-in-deutschland-16753100.html

Einblicke über die Heinsberg-Studie. Keine größeren Überraschungen


Mmmh.
Der FAZ Artikel ist ja jetzt hinter der Paywall, war aber gestern noch frei.

Ich bin etwas überrascht, dass Streeck hier so überzeugt von möglichen 1,8 Infizierten in Deutschland spricht.
In anderen Interviews spricht er selbst davon, dass Gangelt nicht mit anderen Regionen vergleichbar sei.

Mit Bezug auf den Entwurf des Fachartikels zur Studie, der endlich online ist und damit für den Peer Review zur Verfügung steht, ist sein Co-Autor Hartmann bei der 1,8 Mio  auch zurück gerudert.

Auch der unabhängige Experte Kraus, der die PK  zum Entwurf dabei war, sieht keine Übertragbarkeit der Ergenisse auf ganz Deutschland.

Na ja, ich finde Streecks Medienverhalten immer noch etwas fishy.
Das so ein Interview in der FAZ zwei Tage vor den nächsten Lockerungsdiskussionen erscheint und die Print BILD dazu titelt "Woche der Entscheidung, jetzt geht es um unser GELD und unsere ZUKUNFT" passt irgendwie in mein Empfinden rund um diese Studie und die Verbindung zu Laschet und Storymachine.

Wobei man natürlich auf den Ergebnissen aufbauen kann, sofern sie den Peer Review überstehen.

Den Entwurf des Fachartikels selbst findet man als Link in diesem Zeit Beitrag.
Hier wird auch nochmal versucht aufzuzeigen, warum sich die Heinsberg Studie eben nicht auf ganz Deutschland übertragen lässt.

https://www.zeit.de/wissen/gesundheit/2020-05/heinsberg-studie-coronavirus-hendrik-streeck-virologe-deutschland-dunkelziffer

Auf jeden Fall gut, dass die Studie endlich mal veröffentlicht ist und damit Teil des wissenschaftlichen Diskurses werden kann.
Die ewige Diskussion und Argumentation auf Basis unverifizierter Teilergebnisse hat schon genervt.

Spannend:

Der Preprint wurde im Rahmen einer PK des Deutschen Science Media Center vorgestellt.
Die bewegten Bilder bekommt man hier:

https://drive.google.com/file/d/1QOSkvo7ntK7UvBYl3bcew1LedYDuLx6f/view

Geht fast ne Stunde, aber im Moment regnet es ja ohnehin viel.
Außerdem gebe ich zu, dass ich beim lesen des Preprint recht schnell aufgeben musste, zu hoch für mich.
Die PK ist deutlich leichter zu verdauen.
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Eine gute Nachricht noch:

Im Moment geht über alle Corona Ticker das es Israelischen Forschern gelungen sei, Corona Antikörper zu isolieren.
Das wäre dann ein deutlicher Schritt zur Impfstoffentwicklung.

Im Moment tickert es nur, einen vollständigen Artikel konnte ich (noch) nicht finden, daher hier erstmal ein Teilzitat aus dem FAZ Ticker:

Der ... entwickelte "monoklonale neutralisierende Antikörper" könne das krankheitserregende neuartige Coronavirus in den Körpern der Träger neutralisieren"....
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Karl Lauterbach sagt, dass der Unterricht an Schulen noch mindestens ein Jahr ausfällt:

https://www.t-online.de/nachrichten/deutschland/id_87819680/corona-pandemie-lauterbach-unterricht-faellt-mindestens-ein-jahr-aus-.html
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Karl Lauterbach sagt, dass der Unterricht an Schulen noch mindestens ein Jahr ausfällt:

https://www.t-online.de/nachrichten/deutschland/id_87819680/corona-pandemie-lauterbach-unterricht-faellt-mindestens-ein-jahr-aus-.html
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Brodowin schrieb:

Karl Lauterbach sagt, dass der Unterricht an Schulen noch mindestens ein Jahr ausfällt:


Karl Lauterbach hat aber nix zu sagen.

Von einem Unterrichtsausfall sind direkt und indirekt 15 bis 20 Millionen betroffen. Dazu noch die Arbeitgeber, deren Mitarbeiter mit Kindern sich Lösungen ausdenken müssen. Von den Schäden für die Kinder durch langfristigen Ausfall ganz zu schweigen.

Kurzum: Ich kann mittlerweile verstehen, warum Lauterbach nie Minister wurde. Der würde nie eine Mehrheit hinter sich haben.
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Karl Lauterbach sagt, dass der Unterricht an Schulen noch mindestens ein Jahr ausfällt:

https://www.t-online.de/nachrichten/deutschland/id_87819680/corona-pandemie-lauterbach-unterricht-faellt-mindestens-ein-jahr-aus-.html
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Brodowin schrieb:

dass der Unterricht an Schulen noch mindestens ein Jahr ausfällt:



ohne selbst Kinder zu haben, aber das ist völlig utopisch
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Karl Lauterbach sagt, dass der Unterricht an Schulen noch mindestens ein Jahr ausfällt:

https://www.t-online.de/nachrichten/deutschland/id_87819680/corona-pandemie-lauterbach-unterricht-faellt-mindestens-ein-jahr-aus-.html
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Man sollte da aber schon das Wort ‚regulär‘ nicht vergessen. Es findet ja bereits jetzt teilweise Unterricht statt, nur eben nicht regulär. Dass sich die Schulen technisch rüsten sollen, halte ich aber für richtig - sollte man an dem Konzept festhalten, dass bei auftretenden Fällen die ganze Schule wieder dicht gemacht wird, wird das wohl häufig vorkommen. Vor allem, wenn wieder gereist werden darf.
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eine Anti Corona Maßnahmen Partei wurde gegründet "Widerstand 2020"

https://www.n-tv.de/politik/Was-sich-hinter-Widerstand2020-verbirgt-article21757351.html
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Karl Lauterbach sagt, dass der Unterricht an Schulen noch mindestens ein Jahr ausfällt:

https://www.t-online.de/nachrichten/deutschland/id_87819680/corona-pandemie-lauterbach-unterricht-faellt-mindestens-ein-jahr-aus-.html
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Brodowin schrieb:

Karl Lauterbach sagt, dass der Unterricht an Schulen noch mindestens ein Jahr ausfällt:

https://www.t-online.de/nachrichten/deutschland/id_87819680/corona-pandemie-lauterbach-unterricht-faellt-mindestens-ein-jahr-aus-.html


Wenn man die Schulen teilweise sieht wie alt das Inventar ist und die technischen Möglichkeiten. Völlig utopisch. Jahrzehnte lang stiefmütterlich behandelt und jetzt merkt man oh wir sind technisch auf einem Niveau eines Dritte Welt Landes. Rückständig hoch 10
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Brodowin schrieb:

Karl Lauterbach sagt, dass der Unterricht an Schulen noch mindestens ein Jahr ausfällt:

https://www.t-online.de/nachrichten/deutschland/id_87819680/corona-pandemie-lauterbach-unterricht-faellt-mindestens-ein-jahr-aus-.html


Wenn man die Schulen teilweise sieht wie alt das Inventar ist und die technischen Möglichkeiten. Völlig utopisch. Jahrzehnte lang stiefmütterlich behandelt und jetzt merkt man oh wir sind technisch auf einem Niveau eines Dritte Welt Landes. Rückständig hoch 10
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planscher08 schrieb:

Wenn man die Schulen teilweise sieht wie alt das Inventar ist und die technischen Möglichkeiten. Völlig utopisch. Jahrzehnte lang stiefmütterlich behandelt und jetzt merkt man oh wir sind technisch auf einem Niveau eines Dritte Welt Landes. Rückständig hoch 10

Auch wenn das jetzt ein bisschen OT ist: man sollte sich mit solchen Pauschaläußerungen ohne ein entsprechendes Fachwissen zurückhalten. Es findet, weitgehend unbemerkt von der Öffentlichkeit, eine intensive Diskussion statt, inwieweit Technik und elektronische Medien für den Unterricht hilfreich sind oder nicht.

Jeder Schüler = 1 Laptop hat weder automatisch etwas mit Leistung noch mit dem Ziel der Schule zu tun. Vergleichbar ist diese Diskussion mit der, in der sich viele fragen, warum ein 18-Jähriger das Volumen einer Kugel berechnen können muss, obwohl er doch in seinem ganzen Leben mit diesem Problem nicht mehr konfrontiert werden wird.

Im Übrigen sind die jetzt gerade benötigten Strukturen nicht so schlecht wie ihr Ruf. Meine Enkel (in verschiedenstem Schulalter) lernen seit der Schulschließung ohne Probleme mit ihren Lehrern online, in Videokonferenzen und Einzelbesprechungen. Warum sollte das woanders nicht so sein?


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