(Kurz nach der) Bundestagswahl - 26. September 2021


Thread wurde von SGE_Werner am Donnerstag, 30. September 2021, 22:08 Uhr um 22:08 Uhr gesperrt weil:
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SGE_Werner schrieb:

Wahlumfragenschnitt Juni bisher...

Union: 26,5 (+ 1,4)
SPD: 15,1 (+ 0,1)
Grüne: 21,6 (- 2,8)
FDP: 12,4 (+ 1,1)
Linke: 6,7 (- 0,1)
AfD: 10,9 (+-0)
Sonstige: 7,0 (+ 0,4)


Union und SPD (mit Abstrichen) machen Boden gut, FDP gestoppt, Grüne sinken weiterhin

Union: 27,4 (+ 2,3)
SPD: 15,4 (+ 0,4)
Grüne: 21,2 (- 3,2)
FDP: 12,1 (+ 0,8)
Linke: 6,8 (+- 0)
AfD: 10,5 (- 0,4)
Sonstige: 6,6 (+- 0)
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Der Baerbock Zug hat dann wohl das selbe Gleis genommen wie der Schulz Zug...
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https://www.deutschlandfunk.de/gesellschaftlicher-konflikt-entdecker-gegen-verteidiger.886.de.html?dram:article_id=498892

Packe es mal hier rein, weil es um verschiedene aktuelle Themen wie Klimaschutz, Gendern oder Religiosität geht. Eine Studie hat in Deutschland, Frankreich, Polen und Schweden erstmals untersucht, wie sich die Zu- bzw. Abneigung zu bestimmten Themen zusammensetzt und ist dabei auf das Modell Entdecker gegen Verteidiger kommen. Sehr lesenswerter Artikel.

Wer schafft es noch, bis zur BTW eine Partei an den Staat zu bringen, die diese Gruppen vereint?
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Der Baerbock Zug hat dann wohl das selbe Gleis genommen wie der Schulz Zug...
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vonNachtmahr1982 schrieb:

Der Baerbock Zug hat dann wohl das selbe Gleis genommen wie der Schulz Zug...


Tjoa, so schnell geht es, wenn man so gravierende Sachen verbockt hat wie: Nebeneinkünfte nicht gemeldet und Lebenslauf verhunzt.
Da vergessen Menschen dann doch recht schnell Sachen wie den Wirecard-Skandal. Oder die Maskenaffäre. Oder die Asserbaidschan-Connection. Oder gefühlt zwei Dutzend Böcke von Spahn bei der Pandemiebekämpfung.

Oder es hilft einfach, mit Schlamm zu werfen.
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Der Baerbock Zug hat dann wohl das selbe Gleis genommen wie der Schulz Zug...
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vonNachtmahr1982 schrieb:

Der Baerbock Zug hat dann wohl das selbe Gleis genommen wie der Schulz Zug...


Achtung, Achtung, vom Gleis 1b fährt der Laschet-Zug ab. Alle die keine Alternativen kennen, bitte einsteigen. Opas kleine Lok macht tuff-tuff-tuff, tuff-tuff-tuff…*sing*
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Man muss sie gar nicht unbedingt dissen, das bekommen sie schon selbst hin!
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Man muss sie gar nicht unbedingt dissen, das bekommen sie schon selbst hin!
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Basaltkopp schrieb:

Man muss sie gar nicht unbedingt dissen, das bekommen sie schon selbst hin!


Mag sein, aber immerhin ziehen sie Konsequenzen, im Gegensatz zu anderen Parteien.
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https://www.deutschlandfunk.de/gesellschaftlicher-konflikt-entdecker-gegen-verteidiger.886.de.html?dram:article_id=498892

Packe es mal hier rein, weil es um verschiedene aktuelle Themen wie Klimaschutz, Gendern oder Religiosität geht. Eine Studie hat in Deutschland, Frankreich, Polen und Schweden erstmals untersucht, wie sich die Zu- bzw. Abneigung zu bestimmten Themen zusammensetzt und ist dabei auf das Modell Entdecker gegen Verteidiger kommen. Sehr lesenswerter Artikel.

Wer schafft es noch, bis zur BTW eine Partei an den Staat zu bringen, die diese Gruppen vereint?
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Aus dem Artikel:
"Deutschland zählen die Wissenschaftler 20 Prozent zu den Verteidigern und 14 Prozent zu den Entdeckern. In Frankreich und Schweden machen die Verteidiger 14 Prozent beziehungsweise 29 Prozent aus, die Entdecker 11 beziehungsweise 15 Prozent. In Polen zählen 47 Prozent zu den Entdeckern, 27 Prozent zu den Verteidigern. Die Entdecker fühlen sich jedoch trotz zahlenmäßiger Überlegenheit von der PiS-Regierung schlecht repräsentiert."

Demnach gibt es also im konservativ-christlichen Polen mit dementsprechender Regierung anteilig deutlich mehr liberale Menschen als in Deutschland?
Das fällt mir doch sehr schwer zu glauben .
Meine Vermutung: Diese Zahlen sind verfälscht, weil die Leute kulturell bedingt ein anderes Verständnis davon haben, was ein "Entdecker", und was ein "Verteidiger" ist.
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das umweltbundesamt berechnet den positiven einfluss eines tempolimits auf deutschen autobahnen:

https://www.umweltbundesamt.de/themen/verkehr-laerm/verkehrsplanung/tempolimit#tempolimit-auf-autobahnen-

Das schreibt das UBA basierend auf durchgefuehrten Rechnungen:

Tempolimit auf Autobahnen

Die Einführung eines allgemeinen Tempolimits auf Autobahnen wäre ein kurzfristig realisierbarer, kostengünstiger und wirksamer Beitrag zur Reduzierung der Treibhausgasemissionen des Verkehrs. Zudem würde auch die Verkehrssicherheit erhöht und die Lärm- und Schadstoffemissionen gemindert.


Laschet wiederum bleibt seiner Linie "mir sagt kein Wissenschaftler was" treu, im Morgenmagazin des WDR2 heute morgen behauptet er, dass ein Tempolimit reine Symbolpolitik waere.
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das umweltbundesamt berechnet den positiven einfluss eines tempolimits auf deutschen autobahnen:

https://www.umweltbundesamt.de/themen/verkehr-laerm/verkehrsplanung/tempolimit#tempolimit-auf-autobahnen-

Das schreibt das UBA basierend auf durchgefuehrten Rechnungen:

Tempolimit auf Autobahnen

Die Einführung eines allgemeinen Tempolimits auf Autobahnen wäre ein kurzfristig realisierbarer, kostengünstiger und wirksamer Beitrag zur Reduzierung der Treibhausgasemissionen des Verkehrs. Zudem würde auch die Verkehrssicherheit erhöht und die Lärm- und Schadstoffemissionen gemindert.


Laschet wiederum bleibt seiner Linie "mir sagt kein Wissenschaftler was" treu, im Morgenmagazin des WDR2 heute morgen behauptet er, dass ein Tempolimit reine Symbolpolitik waere.
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Xaver08 schrieb:

Laschet wiederum bleibt seiner Linie "mir sagt kein Wissenschaftler was" treu, im Morgenmagazin des WDR2 heute morgen behauptet er, dass ein Tempolimit reine Symbolpolitik waere.



       

Der Typ ist einfach nur dämlich. Und so etwas soll Kanzler werden, unglaublich.
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Xaver08 schrieb:

Laschet wiederum bleibt seiner Linie "mir sagt kein Wissenschaftler was" treu, im Morgenmagazin des WDR2 heute morgen behauptet er, dass ein Tempolimit reine Symbolpolitik waere.



       

Der Typ ist einfach nur dämlich. Und so etwas soll Kanzler werden, unglaublich.
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ich glaube nicht, dass der typ daemlich ist. er weiss wohl, wie er seine klientel bedient, ich wuerde ihn eher skrupellos nennen.

so eine aussage kommt durchaus an, der weiss schon, was er da tut. leider.

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das umweltbundesamt berechnet den positiven einfluss eines tempolimits auf deutschen autobahnen:

https://www.umweltbundesamt.de/themen/verkehr-laerm/verkehrsplanung/tempolimit#tempolimit-auf-autobahnen-

Das schreibt das UBA basierend auf durchgefuehrten Rechnungen:

Tempolimit auf Autobahnen

Die Einführung eines allgemeinen Tempolimits auf Autobahnen wäre ein kurzfristig realisierbarer, kostengünstiger und wirksamer Beitrag zur Reduzierung der Treibhausgasemissionen des Verkehrs. Zudem würde auch die Verkehrssicherheit erhöht und die Lärm- und Schadstoffemissionen gemindert.


Laschet wiederum bleibt seiner Linie "mir sagt kein Wissenschaftler was" treu, im Morgenmagazin des WDR2 heute morgen behauptet er, dass ein Tempolimit reine Symbolpolitik waere.
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Fast gleichzeitig wird zutage gefördert, dass Annalena Baerbock in ihrem just erschienen Buch einige Passagen mit nicht als Zitat gekennzeichnet bzw die Quelle nicht angegeben hat.
Und ich frage mich, welcher der beiden Faux pas wichtiger ist.
Nun ja, choose your fighter.
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Wenn die Union mit den Grünen koalieren will / muss, dann wird das Tempolimit m.E. auch kommen, wenn auch vllt. "in Etappen" (oder als Kompromiss 140 oder sonstigen Quatsch). Das Ganze hat zu viel Symbolik für die Grünen und wird ähnlich wie der Atomausstieg unter Rot-Grün definitiv kommen.

Außer die Union schafft es aus irgendwelchen Gründen ne Koalition mit der SPD und wenn nötig in Dreierkombi mit der FDP zu bilden.
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Fast gleichzeitig wird zutage gefördert, dass Annalena Baerbock in ihrem just erschienen Buch einige Passagen mit nicht als Zitat gekennzeichnet bzw die Quelle nicht angegeben hat.
Und ich frage mich, welcher der beiden Faux pas wichtiger ist.
Nun ja, choose your fighter.
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reggaetyp schrieb:

Und ich frage mich, welcher der beiden Faux pas wichtiger ist.



Also Ronzheimer von der Bild-Zeitung hat sich gestern schon echauffiert, dass Trittin das Ganze von denen als Scheisskampagne bezeichnet hat. Dabei sagt Trittin genau das, was es ist.

Die Umfragewerte für die Grünen sinken trotzdem rapide (heute Abend gibts von mir die Juni-Zahlen).
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Baerbock hat bei ihrem Buch wohl bös abgeschrieben. Die Stellen wurden teilweise, ohne Quellenangabe, wörtlich von einer Internetseite abgeschrieben. Zu diesem Schluss kommt der Plagiatsjäger Stefan Weber:
https://www.tagesspiegel.de/politik/habe-mich-in-das-thema-verbissen-das-ist-der-mann-der-baerbock-plagiatsvorwuerfe-macht/27375816.html

Von Seiten der Grünen wird geopfert, "Rufmord" etc. Warte nur noch auf "frauenfeindlich".
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Fast gleichzeitig wird zutage gefördert, dass Annalena Baerbock in ihrem just erschienen Buch einige Passagen mit nicht als Zitat gekennzeichnet bzw die Quelle nicht angegeben hat.
Und ich frage mich, welcher der beiden Faux pas wichtiger ist.
Nun ja, choose your fighter.
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Ups, sry, irgendwie hat der Thread gerade bei mir nicht voll geladen oder ich war auf nem alten Stand. Hab die Beiträge jedenfalls vorher nicht gesehen.
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Baerbock hat bei ihrem Buch wohl bös abgeschrieben. Die Stellen wurden teilweise, ohne Quellenangabe, wörtlich von einer Internetseite abgeschrieben. Zu diesem Schluss kommt der Plagiatsjäger Stefan Weber:
https://www.tagesspiegel.de/politik/habe-mich-in-das-thema-verbissen-das-ist-der-mann-der-baerbock-plagiatsvorwuerfe-macht/27375816.html

Von Seiten der Grünen wird geopfert, "Rufmord" etc. Warte nur noch auf "frauenfeindlich".
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Ja, sie hat zum Beispiel aus dem Parteiprogramm ihrer eigenen Partei Passagen übernommen:

tagesschau.de schrieb:
Ein weiterer Vorwurf: Zahlreiche Absätze in Baerbocks Buch seien fast wörtlich aus dem Parteiprogramm der Grünen übernommen. Das dürfte kaum überraschen. Wenn eine Kanzlerkandidatin im Wahlkampf ein Buch über ihre politischen Ideen veröffentlicht, liegt eine Überschneidung mit dem Wahlprogramm der Partei auf der Hand. Teile des Buches ähneln im Übrigen auch Baerbocks Rede beim Parteitag der Grünen vor zweieinhalb Wochen.


Weiter heißt es auf tagesschau.de :
Seine jetzigen Vorwürfe hat er in Interviews bereits etwas relativiert. Dem "Spiegel" sagt er, die fraglichen Stellen seien "nichts Weltbewegendes". Baerbock hätte sie als Zitate kennzeichnen sollen.

Zitatpflicht besteht bei einer nichtwissenschaftlichen Arbeit wie diesem Buch selbstredend nicht, zumal es sich ausnahmslos und für alle zugängliche Informationen handelt.

Das ist zwar wenig geglückt und unprofessionell, was Baerbock und Team (inklusive Lektorat) da machten, aber mich würde das als Wähler recht wenig tangieren.

Hier übrigens der Link zu tagesschau.de, der den Vorwürfen nachgeht und sie einordnet.
https://www.tagesschau.de/inland/faq-plagiatsvorwuerfe-baerbock-101.html
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Baerbock hat bei ihrem Buch wohl bös abgeschrieben. Die Stellen wurden teilweise, ohne Quellenangabe, wörtlich von einer Internetseite abgeschrieben. Zu diesem Schluss kommt der Plagiatsjäger Stefan Weber:
https://www.tagesspiegel.de/politik/habe-mich-in-das-thema-verbissen-das-ist-der-mann-der-baerbock-plagiatsvorwuerfe-macht/27375816.html

Von Seiten der Grünen wird geopfert, "Rufmord" etc. Warte nur noch auf "frauenfeindlich".
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Die FDP opfert übrigens mit: FDP-Parlamentsgeschäftsführer Marco Buschmann rät dagegen auf Twitter: "Regt euch ab! Es gibt echt Wichtigeres."

Und im Gegenteil schalten die Grünen gerade eher in Angriff um.
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Ja, sie hat zum Beispiel aus dem Parteiprogramm ihrer eigenen Partei Passagen übernommen:

tagesschau.de schrieb:
Ein weiterer Vorwurf: Zahlreiche Absätze in Baerbocks Buch seien fast wörtlich aus dem Parteiprogramm der Grünen übernommen. Das dürfte kaum überraschen. Wenn eine Kanzlerkandidatin im Wahlkampf ein Buch über ihre politischen Ideen veröffentlicht, liegt eine Überschneidung mit dem Wahlprogramm der Partei auf der Hand. Teile des Buches ähneln im Übrigen auch Baerbocks Rede beim Parteitag der Grünen vor zweieinhalb Wochen.


Weiter heißt es auf tagesschau.de :
Seine jetzigen Vorwürfe hat er in Interviews bereits etwas relativiert. Dem "Spiegel" sagt er, die fraglichen Stellen seien "nichts Weltbewegendes". Baerbock hätte sie als Zitate kennzeichnen sollen.

Zitatpflicht besteht bei einer nichtwissenschaftlichen Arbeit wie diesem Buch selbstredend nicht, zumal es sich ausnahmslos und für alle zugängliche Informationen handelt.

Das ist zwar wenig geglückt und unprofessionell, was Baerbock und Team (inklusive Lektorat) da machten, aber mich würde das als Wähler recht wenig tangieren.

Hier übrigens der Link zu tagesschau.de, der den Vorwürfen nachgeht und sie einordnet.
https://www.tagesschau.de/inland/faq-plagiatsvorwuerfe-baerbock-101.html
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reggaetyp schrieb:

Ja, sie hat zum Beispiel aus dem Parteiprogramm ihrer eigenen Partei Passagen übernommen:

tagesschau.de schrieb:
Ein weiterer Vorwurf: Zahlreiche Absätze in Baerbocks Buch seien fast wörtlich aus dem Parteiprogramm der Grünen übernommen. Das dürfte kaum überraschen. Wenn eine Kanzlerkandidatin im Wahlkampf ein Buch über ihre politischen Ideen veröffentlicht, liegt eine Überschneidung mit dem Wahlprogramm der Partei auf der Hand. Teile des Buches ähneln im Übrigen auch Baerbocks Rede beim Parteitag der Grünen vor zweieinhalb Wochen.


Weiter heißt es auf tagesschau.de :
Seine jetzigen Vorwürfe hat er in Interviews bereits etwas relativiert. Dem "Spiegel" sagt er, die fraglichen Stellen seien "nichts Weltbewegendes". Baerbock hätte sie als Zitate kennzeichnen sollen.

Zitatpflicht besteht bei einer nichtwissenschaftlichen Arbeit wie diesem Buch selbstredend nicht, zumal es sich ausnahmslos und für alle zugängliche Informationen handelt.

Das ist zwar wenig geglückt und unprofessionell, was Baerbock und Team (inklusive Lektorat) da machten, aber mich würde das als Wähler recht wenig tangieren.

Hier übrigens der Link zu tagesschau.de, der den Vorwürfen nachgeht und sie einordnet.
https://www.tagesschau.de/inland/faq-plagiatsvorwuerfe-baerbock-101.html


Ich habe gestern ein Video auf Youtube gesehen, wo Bezug auf eine bestimme Webpage genommen wurde, die definitiv nix mit den Grünen zu tun hatte, und wo manche Sätze aus ihrem Buch 1:1 so stehen. Das ist nicht "wenig geglückt", sondern einfach eiskalt geklaut.
Wäre gerade sowas bei Laschet rausgekommen, würde das hier im Forum sicher nicht mit so einer Milde behandelt oder mit "aber die anderen" angefangen werden.
Es ist auch von Seiten der Grünen echt albern, jegliche berechtigte Kritik an Frau Baerbock als "Kampagne" etc. darzustellen. Wie sehr wurden bitte die Plagiate von CDU-Politikern ausgeschlachtet? Aber bei Baerbock darf man das nicht, weil die ja so supidupi ist oder wie?
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reggaetyp schrieb:

Ja, sie hat zum Beispiel aus dem Parteiprogramm ihrer eigenen Partei Passagen übernommen:

tagesschau.de schrieb:
Ein weiterer Vorwurf: Zahlreiche Absätze in Baerbocks Buch seien fast wörtlich aus dem Parteiprogramm der Grünen übernommen. Das dürfte kaum überraschen. Wenn eine Kanzlerkandidatin im Wahlkampf ein Buch über ihre politischen Ideen veröffentlicht, liegt eine Überschneidung mit dem Wahlprogramm der Partei auf der Hand. Teile des Buches ähneln im Übrigen auch Baerbocks Rede beim Parteitag der Grünen vor zweieinhalb Wochen.


Weiter heißt es auf tagesschau.de :
Seine jetzigen Vorwürfe hat er in Interviews bereits etwas relativiert. Dem "Spiegel" sagt er, die fraglichen Stellen seien "nichts Weltbewegendes". Baerbock hätte sie als Zitate kennzeichnen sollen.

Zitatpflicht besteht bei einer nichtwissenschaftlichen Arbeit wie diesem Buch selbstredend nicht, zumal es sich ausnahmslos und für alle zugängliche Informationen handelt.

Das ist zwar wenig geglückt und unprofessionell, was Baerbock und Team (inklusive Lektorat) da machten, aber mich würde das als Wähler recht wenig tangieren.

Hier übrigens der Link zu tagesschau.de, der den Vorwürfen nachgeht und sie einordnet.
https://www.tagesschau.de/inland/faq-plagiatsvorwuerfe-baerbock-101.html


Ich habe gestern ein Video auf Youtube gesehen, wo Bezug auf eine bestimme Webpage genommen wurde, die definitiv nix mit den Grünen zu tun hatte, und wo manche Sätze aus ihrem Buch 1:1 so stehen. Das ist nicht "wenig geglückt", sondern einfach eiskalt geklaut.
Wäre gerade sowas bei Laschet rausgekommen, würde das hier im Forum sicher nicht mit so einer Milde behandelt oder mit "aber die anderen" angefangen werden.
Es ist auch von Seiten der Grünen echt albern, jegliche berechtigte Kritik an Frau Baerbock als "Kampagne" etc. darzustellen. Wie sehr wurden bitte die Plagiate von CDU-Politikern ausgeschlachtet? Aber bei Baerbock darf man das nicht, weil die ja so supidupi ist oder wie?
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Mücke? Elefant? Selbst die "Gegenseite" sacht das ist nicht so wild? Manchmal glaube ich du meckerst gegen die Grünen weil sie Grün sind.
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Die FDP opfert übrigens mit: FDP-Parlamentsgeschäftsführer Marco Buschmann rät dagegen auf Twitter: "Regt euch ab! Es gibt echt Wichtigeres."

Und im Gegenteil schalten die Grünen gerade eher in Angriff um.
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Äh...was jetzt?
Opfert die FDP mit, oder nicht? Etwas widersprüchlich, oder ist der FDP-Parlamentsgeschäftsführer jetzt nicht mehr Teil der Partei?


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