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Bechtheim85

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yeboah1981 schrieb:

Naja, genau genommen geht es eben noch um alles. Europa League, Conference League oder gar nix. Eigentlich alles drei mit ähnlichen Wahrscheinlichkeiten.

Also ich sehe das so, dass wir vermutlch platz 7 oder 8 schaffen dürften. Dass die momentan auf Platz und tiefer platzierten uns noch überholen, ist doh sehr unwahrscheinlich. Und obwohl ich davon ausgehe, dass wir noch ein tolles Finish hinlegen, dürfte der Abstand zu Platz 6 doch etwas zu groß sein, aber man weiß natürlich nie. leipzig ist auch nicht sooo gut und stabil - siehe das Unentschiden gerade gegen Wolfsburg. Und wenn wir unser Spiel gegen sie gewinnen würden, dann wäre der Abszand nur noch 6 Punkte; das ist machbar. Trotzdem denke, Platz 7 oder 8 ist am wahrscheinlichsten. Wozu das dann reicht, wird man sehen.
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Bechtheim85 schrieb:

yeboah1981 schrieb:

Naja, genau genommen geht es eben noch um alles. Europa League, Conference League oder gar nix. Eigentlich alles drei mit ähnlichen Wahrscheinlichkeiten.

Ich gehe davon aus, dass wir Platz 7 oder 8 schaffen. Dass die momentan auf Platz 9  und tiefer platzierten uns noch überholen, ist doch sehr unwahrscheinlich, sowohl wegen des Punkteabstands als auch wegen deren Qualität. Obwohl ich davon ausgehe, dass wir noch ein tolles Finish hinlegen, dürfte der Abstand zu Platz 6 etwas zu groß sein, aber man weiß natürlich nie. Leipzig ist auch nicht sooo gut und stabil - siehe das Unentschieden heute gegen Wolfsburg. Und wenn wir unser Spiel gegen sie gewinnen würden, dann wären 6 Punkte aufzuholen, was machbar ist. Platz 7 oder 8 ist also am wahrscheinlichsten. Wozu das dann reicht, wird man sehen.

Sorry für die Fülle an Fehlern in meinem vorigen Post  ... macht man nicht so schlampig, wie ich das getan habe.
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Mike 56 schrieb:

...ob Platz 7 erreichbar ist...

Da wir momentan genau auf dem 7. Platz stehen, lehne ich mich mal ganz weit aus dem Fenster und sage, dass der 7. Platz möglicherweise tatsächlich noch erreichbar ist.
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DBecki schrieb:

         
Mike 56 schrieb:

...ob Platz 7 erreichbar ist...

Da wir momentan genau auf dem 7. Platz stehen, lehne ich mich mal ganz weit aus dem Fenster und sage, dass der 7. Platz möglicherweise tatsächlich noch erreichbar ist.        

so ist es!
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Mike 56 schrieb:

Ein enorm wichtiger Sieg und dabei ist es egal ob wir Gladbach an die Wand gespielt haben oder nicht. 31 Punkte könnten fast schon reichen für Platz 15 selbst wenn es extrem schlecht läuft. Nach Oben braucht man bei den Rückständen nicht mehr zu schauen und ob Platz 7 erreichbar ist und dann auch für das internationale Geschäft reicht wird man sehen. Also ich nehme an das am Ende irgendwas zwischen 7 und 10 raus kommen wird und man einen neuen Anlauf nächstes Jahr nehmen kann.
Naja, genau genommen geht es eben noch um alles. Europa League, Conference League oder gar nix. Eigentlich alles drei mit ähnlichen Wahrscheinlichkeiten.
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yeboah1981 schrieb:

Naja, genau genommen geht es eben noch um alles. Europa League, Conference League oder gar nix. Eigentlich alles drei mit ähnlichen Wahrscheinlichkeiten.

Also ich sehe das so, dass wir vermutlch platz 7 oder 8 schaffen dürften. Dass die momentan auf Platz und tiefer platzierten uns noch überholen, ist doh sehr unwahrscheinlich. Und obwohl ich davon ausgehe, dass wir noch ein tolles Finish hinlegen, dürfte der Abstand zu Platz 6 doch etwas zu groß sein, aber man weiß natürlich nie. leipzig ist auch nicht sooo gut und stabil - siehe das Unentschiden gerade gegen Wolfsburg. Und wenn wir unser Spiel gegen sie gewinnen würden, dann wäre der Abszand nur noch 6 Punkte; das ist machbar. Trotzdem denke, Platz 7 oder 8 ist am wahrscheinlichsten. Wozu das dann reicht, wird man sehen.
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Cyrillar schrieb:

Laut Eintracht bei Kalimuendo nichts schwerwiegendes und kein längerer Ausfall (was genau das fürs kommende Spiel bedeutet) aber bei Rasmus sind weitere Untersuchungen notwendig am Sprunggelenk


Ah ok, den Kicker-Artikel hatte ich nicht gelesen 😁
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Cyrillar schrieb:

Ah ok, den Kicker-Artikel hatte ich nicht gelesen 😁

Apropos Kicker, über den ich mich schon letzte Woche aufegregt habe wegen des Artikels zu unserem Problem, Tore zu erzielen: wir sind in der Notenbewertung gleichauf mit Heidemheim und St. Pauli, als praktisch  Köln auf Platz 6, noch vor Leverkusen. Käseblatt, sorry, auch wenn ich für meinen Mangel an Ehrfurcht und Respekt vor den Journalisten gescholten wurde und wahrscheinlich wieder einstecken werde.. .
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DonGuillermo schrieb:
Staff wird zum 18. Geburtstag im Juni sicher einen Profivertrag erhalten und so wie Gradascevic gefördert wird, mache ich mir da wegen eines Abgangs ebenfalls keine Sorgen. Entweder stimmt da die Angabe nicht oder es gibt schon eine entsprechende Absprache.


Und auch bei Gradascevic wurde die Vertragsverlängerung nun offiziell verkündet.

U.K. schrieb:

DonGuillermo schrieb:

Harangi wird vermutlich jetzt noch mal (gibt Gerüchte aus Ungarn), spätestens aber im Sommer höherklassig verliehen.

https://www.fussballtransfers.com/a642851596579683735-eintracht-vermeldet-spaeten-abgang
Ist wohl fix.


Ist nun aber wohl leider ein fester Wechsel ohne Rückkaufoption geworden. Zumindest wurde nirgendwo eine erwähnt, auch nicht in den Medien. Dass die Eintracht selbst so etwas nicht bekannt gibt, gab es in der Vergangenheit schon öfter. Finde ich tatsächlich etwas schade. Harangi hat mir in der Regionalliga und bei den Testspielen für die Profis echt gut gefallen. Dass er sich sofort bei einem Spitzenteam der MLS durchsetzen konnte und jetzt auch in Europa in eine erste Liga wechselt, zeigt, dass er auf jeden Fall eine gewisse Qualität mitbringt.

Nachdem Buta gewechselt ist und auch Chandler im Sommer seine Karriere wohl beenden wird sowie auf der anderen Seite ein Abgang von Brown im Raum steht und auch Nkounkou im Sommer wahrscheinlich abgegeben werden soll, hätte ich bei Harangi schon die Perspektive zum Kaderspieler gesehen. Zumal er auf beiden Seiten Außenverteidiger und zusätzlich im defensiven Mittelfeld spielen kann, also eine große Flexibilität mitbringt.

Genau für diese Rollen im Kader muss es das Ziel sein, mehr Eigengewächse bei den Profis zu etablieren. Da haben wir auch in den vergangenen Jahren für zu viele Spieler relativ teure Ablösen oder Gehälter bezahlt, die dann im Endeffekt die Erwartungen nicht erfüllt haben. Es müssen ja nicht immer Stammspieler sein, aber wenn man diese Posten mit Spielern aus dem eigenen NLZ besetzen kann, wäre das schon ein großer Gewinn für den Verein. Auch im Hinblick auf weitere Faktoren wie die Kaderlisten für die Europapokalwettbewerbe, wo vier Eigengewächse für die A-Liste Pflicht sind oder man dann (wie wir in den letzten Jahren) nicht die vorgesehenen 25 Spieler nominieren darf.

Letztendlich muss man einen Fall wie Harangi aber auch als Erfolg des NLZ verbuchen. Man hat dem Spieler den Sprung in eine Profiliga ermöglicht und vermutlich eine entsprechende Ablöse erzielt. Auch das sind Erfolge, mit denen man zukünftige Talente davon überzeugen kann, in Frankfurt zu bleiben. Warum es jetzt am Ende Ungarn geworden ist und nicht zurück in die MLS ging? Darüber kann ich auch nur spekulieren. Harangi hat ja auch ungarische Wurzeln und könnte künftig auch auf Nationalmannschaftsebene wieder für Ungarn spielen. Dann ergibt ein Wechsel nach Ungarn sicher mehr Sinn.

Bechtheim85 schrieb:
Ja, vielen Dank, tolle und sehr detaillierte Informationen, die nahelegen, dass Du eine enge Verbindung zum NLZ hast.Das bekommt man sonst nirgends, allenfalls bruchstückhaft zu lesen.


Habe ich tatsächlich nicht. Jedenfalls nicht mehr als zur Profimannschaft oder den Frauen. Ich interessiere mich als Fan einfach für Eintracht Frankfurt und verfolge jede Mannschaft so gut wie möglich.

Bechtheim85 schrieb:
Was es für den Profikader wirklich bedeuten wird, ist allerdings noch völlig ungewiss. Bis jetzt jedenfalls hat  noch kein Spieler aus dem NLZ  den Sprung in den Stammkader der Profis geschafft, auch Baum nicht. da war Barkok ja näher dran... Warten wir also ab, wie es in zwei oder drei Jahren hoffentlich aussieht.Ob einzelne Spieler in der 2. oder 3. Liga oder in Ungarn erfolgreich, ist für mich nachrangig, es geht alleine um den Nachwuchs in der Profimannschaft.


Das ist sicher richtig, aber der Verein ist in den letzten acht Jahren auch enorm gewachsen. Barkok ist in eine Mannschaft gekommen, die ein paar Monate vorher fast abgestiegen wäre und für 2,5 Millionen Euro externe Spieler gekauft hat. Baum ist im Sommer in eine Mannschaft gekommen, die sich für die Champions League qualifiziert hat und Transferausgaben in Höhe von 67 Millionen Euro verzeichnet hat. Diesen Kontext sollte man bei dem Vergleich nicht außer Acht lassen.

Wir sind uns sicher einig darüber, dass die Entwicklung von Profispielern für den eigenen Verein das höchste Ziel der Ausbildung sein sollte. Für mich kann das aber nicht der einzige Parameter bei der Bewertung der Verantwortlichen sein. Warum ich im Gegenzug zu dir Alex Richter für einen Glücksgriff und die aktuelle Situation und Entwicklung des NLZ nicht für erbärmlich halte, habe ich denke ich bereits lang und breit ausgeführt.

Bechtheim85 schrieb:
Aber vermutlich ist es sonneklar, dass meine Bedenken nur gequirlter Mist sind.


Ein paar andere User haben dich ja auch schon darauf hingewiesen, dass Teile deiner Kritik absolut substanzlos sind, weil du offensichtlich nicht das aktuelle System im Jugendfußball verstehst. Bis auf die U21 im vergangenen Jahr gab es keinen Abstieg, weil man als zertifiziertes NLZ in der U19 sowie der U17 überhaupt nicht mehr absteigen kann. Man spielt jetzt lediglich ein halbes Jahr in einer Liga mit anderen NLZs, die in der Vorrunde ebenfalls nicht so gut abgeschnitten haben, sowie mit den Meistern aus den Regionalligen.

Das ist übrigens auch einer der Hauptgründe, warum dieses System überhaupt eingeführt wurde. Weil die Mannschaften durch die fehlende Abstiegsmöglichkeit nicht mehr den großen Ergebnisdruck haben und der Fokus stattdessen verstärkt auf der individuellen Entwicklung liegt. Und wie bereits von mir ausgeführt, war das gerade in der U17 mit den zahlreichen Jungjahrgängen der Hauptgrund, warum man den Sprung in die A-Liga verpasst hat.

Bechtheim85 schrieb:
Es wäre interessant zu erfahren, wie die Leiter anderer NLZs die Qualität unseres NLZ unter Alex Richter so beurteilen. Das gäbe eine besseres Bild als die Ausführungen eines SGE-Insiders.


Alex Richter hat zuletzt öffentlich in Interviews zumindest verlauten lassen, dass er mit seinem Kollegen Volker Kersting vom hochgelobten Konkurrenten Mainz 05 ein sehr gutes Verhältnis pflegt und sich der Abstand zwischen den beiden NLZs sichtbar verringert hat. Mittlerweile hat man wohl auch ein Agreement, dass man sich gegenseitig keine Spieler mehr abwirbt. Noch zu Beginn seiner Amtszeit soll Richter "überrascht davon gewesen sein, dass täglich mehrere Mainzer Kleinbusse durch Frankfurt gefahren sind und Spieler abgeholt haben". (https://www.fr.de/eintracht-frankfurt/league-die-eintracht-setzt-auf-den-eigenen-nachwuchs-und-spielt-youth-94151835.html)

Ich kann dir gerne auch noch eine weitere Quelle dafür geben, wie die Leiter der anderen NLZs Alex Richter und seine Arbeit so beurteilen: Zusammen mit Kersting, Finn Holsing (Bielefeld), Dominic Peitz (Kiel), Jochen Sauer (Bayern), Paul Schaffran (Dortmund), Andreas Steiert (Freiburg), Michael Wiesinger (Nürnberg) und Manfred Paula (1860) ist er Teil der DFL-Kommission "Leistungszentren", die direkt von den Vertretern der 56 deutschen NLZs gewählt wird. Du kannst also getrost davon ausgehen, dass die anderen NLZ-Leiter ihn nicht für einen Vollblinden halten, wenn er in solch ein Gremium gewählt wird. (https://www.dfl.de/de/ueber-uns/dfl-deutsche-fussball-liga-ev/dfl-kommissionen/)

SemperFi schrieb:

upandaway schrieb:

Don Guillermos Insiderwissen in allen Ehren, aber was er alles anführt, ist schlicht obsolet.


Ich glaube ihr seid gar nicht so weit voneinander weg, denn ich bin mir sicher, dass er Dir in vielen Punkten zustimmt. Sein Fokus in der Betrachtung lag halt auf Personen und Änderungen durch die Personen (da ja Personen angegriffen wurden)


Das kann ich so nur unterstreichen. UAA hat in seinen Ausführungen zu den infrastrukturellen Gegebenheiten in so ziemlich jedem Punkt recht. Das ist ja auch nicht zu übersehen, wenn man selbst vor Ort ist oder wie von UAA angegeben sogar mehrmals die Woche selbst an den Riederwald fahren musste. Im Grunde genommen war ja direkt nach dem Neubau der Geschäftsstelle am Riederwald vor 15 Jahren schon klar, dass die Kapazitäten des NLZs dort viel zu knapp für die Ansprüche des modernen Fußballs sind. Leider haben Verein und AG damals noch mehr gegen- statt miteinander gearbeitet.

Ich würde aber zum einen insgesamt nicht zu so einem niederschmetternden Fazit kommen und zum anderen war es eben nicht mein Punkt. Der Ausgangspunkt der Diskussion war die Kritik an der Arbeit von Richter. Und die war eben in meinen Augen in weiten Teilen völlig unberechtigt und wie es UAA auch schon angemerkt hat, ist Richter bezüglich der Infrastruktur weder verantwortlich noch wird er sie großartig ändern können.

In einem vereinseigenen Interview (https://nachwuchs.eintracht.de/news/den-einzelnen-spieler-im-fokus-160882) hat er vor eineinhalb Jahren auch genau diese Problematik beschrieben und ausgesagt, dass es sein größter Wunsch wäre, diese Situation zu ändern. Dass der Verein da nur bedingt eine Handhabe hat, sollte allerdings klar sein. Innerhalb von Frankfurt wird man wohl kaum ein ausreichend großes Gelände für einen kompletten Neubau eines modernen NLZs zugesprochen geschweige denn finanziert bekommen. Die selbsternannte Sportstadt Frankfurt hat es schließlich auch über 25 Jahre lang versäumt überhaupt mal eine moderne Sporthalle auf den Weg zu bringen.

Im Rahmen der Möglichkeiten hat man meiner Meinung nach aber zuletzt die richtigen Maßnahmen getroffen. Das NLZ wurde endlich vom Verein in die AG ausgegliedert, womit man die Strukturen unter anderem durch eine bessere Finanzierung professionalisieren konnte. Für die zweite Mannschaft hat man in Dreieich eine adäquate Heimat gefunden, ohne den Standort am Riederwald weiter zu belasten. Ich sehe auch den beschlossenen Anbau für das NLZ am Riederwald als wichtigen Schritt an, der zudem in der Geschäftsstelle Platz für die restlichen Abteilungen schafft. Denn auch bei den anderen Sportarten ist das Vereinspräsidium ja sehr bemüht, weitere Kapazitäten in Frankfurt zu schaffen und hatte damit in den vergangenen Jahren auch erste Erfolge, siehe die Anschubbahn für den Bobsport.

Leider hat man durch die zusätzliche Eingliederung des FFC Frankfurt wohl weder im Stadtwald noch in Dreieich die Kapazitäten gehabt, um auch der U19 und der U17 ein besseres Umfeld zu bieten. Vor Baubeginn des Proficamps war es ja durchaus angedacht, dass auch die U19 und die U17 in den Stadtwald ziehen. Da war auch noch von zusätzlichen Trainingsplätzen die Rede, die ja nicht entstanden sind. Die fünf Trainingsplätze (wobei der eine ja mittlerweile wegen des Businesszelts nicht mehr genutzt wird) wären vielleicht noch ausreichend geworden, aber selbst die Frauen sind ja was die Räumlichkeiten angeht nur relativ zweckmäßig in der Wintersporthalle untergekommen. Das war für die Frauen sicher erst mal ein großer Fortschritt, dürfte aber in einigen Jahren auch nicht mehr dem Standard gerecht werden.

Ich würde dennoch auf einige Punkte gerne noch einmal konkret eingehen.

upandaway schrieb:
Das NLZ hat viel zu wenig Internatsplätze. Diese sind natürlich immer belegt, weitere Plätze, die auch mal ein etwas weiter gestecktes Einzugsgebiet bedienen würden, gibt es nicht.


Das ist sicher ein Problem, aber dafür kann man Lösungen finden. Dass das dann kein optimaler Zustand ist, weiß ich auch. Die Mainzer besitzen aber beispielsweise auch kein vereinseigenes Internat (das allerdings in den kommenden Jahren durch ein neues Gebäude am Bruchweg entstehen soll), sondern kooperieren mit dem Kolpinghaus, das Plätze für Nachwuchsspieler zur Verfügung stellt. Für volljährige Spieler im Nachwuchsbereich hat die Eintracht soweit ich weiß auch einige Wohnungen in Frankfurt angemietet, um zusätzliche Kapazitäten zu schaffen.

Grundsätzlich halte ich es aber auch für richtig, dass sich die Eintracht auf das direkte Einzugsgebiet fokussiert. Zum einen, weil Frankfurt und das Rhein-Main-Gebiet groß genug sind, um genügend talentierte Spieler zu finden. Zum anderen weil ich es für falsch halte, Jugendliche (im Zweifelsfall für viel Geld) aus dem gewohnten Umfeld zu reißen.

upandaway schrieb:
Hoffenheim und Leipzig waren nur mir bekannte Beispiele, Bayern und Dortmund sind noch prominenter, unter den Eltern am Riederwald wurden auch Mainz und Freiburg hoch gehandelt, diese besonders wegen ihrer Durchlässigkeit.


Und genau deshalb muss man sich mit möglichst guter Arbeit einen Ruf wie Mainz oder Freiburg erarbeiten, damit man die Spieler mit sportlichen Argumenten überzeugen kann. So wie wir bei den Profis mit den absoluten Topteams oder extern finanzierten Vereinen infrastrukturell oder finanziell nicht mithalten können, ist es eben auch in der Jugend. Wobei ich mal anmerken will, dass die oft hochgelobte Jugend von Leipzig zwar regelmäßig gute Ergebnisse erzielt, allerdings auch kaum Spieler für den Profibereich entwickelt. Und da werden ganz andere Summen investiert.

upandaway schrieb:
Ich sage etwas überspitzt, am Riederwald bleiben nur diejenigen bis zur U19, die keine Begehrlichkeiten bei Konkurrenten wecken konnten.


Das mag sicher lange Zeit so gewesen sein. Das hat sich meiner Meinung nach aber auch schon verändert. An Ebu Bekir Is und Alexander Staff waren sicher auch andere Bundesligisten in den letzten Jahren interessiert. Bei Is gilt beispielsweise ein Interesse aus Stuttgart als verbrieft. Und bei Niko Ilicevic war zuletzt sogar vom Interesse absoluter internationaler Spitzenteams wie Real Madrid, Chelsea oder Milan die Rede. Dem hat man aber letzten Sommer mit seinem Testspieleinsatz im Alter von 14 Jahren schon überdeutlich gemacht, dass er so schnell wie möglich zu den Profis durchgeschoben wird.

Es kann und wird aber natürlich trotzdem auch weiterhin vorkommen, dass uns große Talente abgeworben werden. Lennart Karl vor einigen Jahren ist da das aktuellste Beispiel, ein Emre Can, Niklas Süle, Jeff Chabot oder Marvin Schwäbe wurden ja auch schon genannt. Das lässt sich dann aber eben auch nicht immer verhindern. Seit Richter im Amt ist, hat sich das schon deutlich verringert. Lediglich Hoffenheim hat uns in den letzten Jahren noch den einen oder anderen vielversprechenden Spieler abgeworben wie zuletzt Natnael Abraha.

Manolo Merx und Kelvin Kunstmann, die man beide nach Darmstadt abgegeben hat, sind für mich Grenzfälle, bei denen es möglicherweise aber auch an der individuellen Talenteinschätzung lag. In beiden Fällen hat man wohl zumindest eine Ablöse erhalten und die Spieler kommen auch aus Darmstadt bzw. Pfungstadt, was für einen Wechsel gesprochen haben könnte. Ansonsten fällt mir spontan nur noch Luka Vulin ein, den man wohl gerne gehalten hätte, der aber letzten Sommer zu Union Berlin gewechselt ist.

upandaway schrieb:
Wer von dieser Mannschaft ist übriggeblieben? Genau, Elias Baum. Alle anderen, zum Teil deutlich begabter, sind weit unterklassig gelandet oder gänzlich vom Radar verschwunden. Das ist bittere Realität, das ist quasi das Normalergebnis. Alles andere ist die große Ausnahme.


Auch das ist mir selbstverständlich klar. Deshalb spreche ich auch immer von Perspektive und Potenzial zum Profispieler. Die Realität ist letztendlich, dass es im Durchschnitt pro Verein vielleicht einer, maximal zwei Spieler pro Jahrgang auf das höchste Niveau schafft. Und auch da ist der Weg nicht immer vorgezeichnet. Aymen Barkok war in seinen Teams jetzt auch nicht der Überflieger.

Aber auch da hat sich die Situation finde ich schon deutlich gebessert. Wenn ich mir meine Posts vor einigen Jahren über den Jugendbereich anschaue, dann habe ich damals über Spieler wie Fynn Otto, Felix Irorere, Mason Judge, Ali Loune, Hüseyin Bakirsu und Jong Min Seo gesprochen, bei denen ich mir eine Profikarriere vorstellen konnte. Das umfasst für mich in Deutschland dann aber auch die ersten drei Ligen und vielleicht noch Topteams der Regionalliga.

Otto ist mittlerweile Stammspieler bei einem Spitzenteam der dritten Liga, Irorere stand in der zweiten Liga bei Karlsruhe unter Vertrag, hat den Sprung in den Herrenbereich aufgrund von vielen schweren Verletzungen aber nie geschafft. Judge hat es tatsächlich nur bis in die fünfte Liga geschafft, Bakirsu immerhin in die vierte Liga, bevor er nach zwei Kreuzbandrissen seine Profikarriere wohl beenden musste. Loune und Seo haben es zu Einsätzen in der zweiten Liga gebracht und spielen aktuell in der zweiten belgischen bzw. der zweiten österreichischen Liga. So verkehrt habe ich damals also nicht gelegen.

Mit den angebrachten Beispielen Elias Baum, Nacho Ferri oder jetzt auch Aiden Harangi und Noah Fenyö bewegen wir uns da zuletzt aber schon auf einem höheren Niveau. Fairerweise kann man auch da jetzt dagegen argumentieren, dass noch niemand den Durchbruch auf dem allerhöchsten Niveau geschafft hat, aber es ist schon eine positive Entwicklung zu sehen.

upandaway schrieb:
Lange Rede, kurzer Sinn. Ein ambitionierter Spieler sollte, aus einer U19 kommend, möglichst hochklassig Männerfußball spielen. Also keinesfalls Oberliga, bestenfalls nicht mal Regionalliga.


Auch das ist sicher richtig, aber nicht universell zutreffend. Zum einen bietet eine zweite Mannschaft in der Regionalliga den Vorteil, dass man Jugendspieler schon frühzeitig an den Herrenfußball heranführen kann. So haben Ebu Bekir Is und Alexander Staff beispielsweise schon mit 16 Jahren, also noch im U17-Bereich, erste Erfahrungen in der zweiten Mannschaft sammeln können. Bei Niko Ilicevic würde es mich nicht wundern, wenn der mit dem 16. Geburtstag sogar schon direkt zu den Profis gezogen wird, was bei den absoluten Toptalenten sicher der Idealfall ist.

Zum anderen gibt es eben Spieler, für die der Sprung mit 18 Jahren aus verschiedenen Gründen noch zu früh kommt. Mit Younes Ebnoutalib haben wir da das beste Beispiel im eigenen Kader. Der hat vor zwei Jahren im Alter von 20 Jahren noch in der Regionalliga auf einer Stufe mit unserer zweiten Mannschaft gespielt. Im Idealfall hat man durch eine zweite Mannschaft bei solchen Spielern noch etwas länger die Hand drauf und kann die Entwicklung (auch durch höherklassige Leihen) steuern. In solch einem Fall hätten wir uns jedenfalls die 8 Millionen Euro Ablöse sparen können.

upandaway schrieb:
Die künftige Planung (oder ist es schon beschlossen?), die U21 in einer eigenen Liga spielen zu lassen, halte ich für fragwürdig. Was sollen solche Jahrgangswettbewerbe, die die Jungs schon immer gegeneinander gespielt haben? Ich wundere mich, warum das auch unser Krösche mit aus der Taufe gehoben hat?


Hierzu kurz zur Erklärung: Ja, dieser Wettbewerb ist schon mehr oder weniger beschlossene Sache (die offizielle Abstimmung findet bei der DFL-Mitgliederversammlung am 3. März statt) und soll bereits zur kommenden Saison eingeführt werden. Die Teilnahme an dieser reinen U21-Spielrunde ist aber zum einen freiwillig und wird zum anderen die zweiten Mannschaften im regulären Ligabetrieb nicht ersetzen. Das würde ich sonst auch genau wie du als vollkommen falsches Signal werten.

Die Spiele finden parallel zum regulären Ligabetrieb statt und dienen einzig und allein der zusätzlichen Spielpraxis. Wenn also ein Spieler in der zweiten Mannschaft noch nicht so zum Zug kommt, weil beispielsweise auf seiner Position einer der älteren Führungsspieler Stammkraft ist, bekommt er über die U21-Spielrunde eine weitere Möglichkeit, um Spielpraxis zu erhalten. Die Ansetzungen sollen auch relativ kurzfristig und in verschiedenen Varianten, beispielsweise auch 3 x 45 Minuten, möglich sein (https://www.sportschau.de/fussball/bundesliga/Nachwuchsproblem,u21-spielrunde-einfuehrung-102.html).

Bechtheim85 schrieb:
Für mich stellt sich nun mal als zugegebenermaßen Nicht-Insider einfach die nackte Realität dar: und da ist es so, dass am Ende nichts Gescheites rauskommt, und das seit Jahren.


Das liegt aber auch daran, dass der Jugendbereich bei der Eintracht über viele Jahre vernachlässigt wurde bzw. es keinerlei umfassende Ausrichtung gab. Das lässt sich eben nicht alles einfach so aufholen. Weil du einen Vergleich zwischen Krösche und Richter gebracht hast: Bei einer Profimannschaft kannst du die Probleme im Idealfall in einer Transferperiode beheben. Bei einer ganzen Jugendabteilung eben nicht.

In der Regel sagt man, dass es im Jugendbereich fünf Jahre lang dauert, bis sich Veränderungen richtig durchschlagen und in Resultaten bemerkbar machen. Demnach hätte Richter also noch ein Jahr Zeit, bis man die Arbeit konkret bewerten kann. Aber ich habe ja bereits sehr ausführlich geschildert, warum sich die Situation meiner Meinung nach schon in der bisherigen Amtszeit deutlich verbessert hat.

Da hilft mir jetzt auch kein Vergleich, der bis in die 70er-, 80er- und 90er-Jahre zurückgeht. Es stimmt natürlich, dass die Eintracht von den späten 70ern bis zu den frühen 90ern noch zu den führenden Jugendabteilungen Deutschlands gehört und bis vor circa 15 Jahren noch halbwegs regelmäßig Profispieler produziert hat. Das waren aber noch ganz andere Zeiten, als die Spieler grundsätzlich heimatverbundener waren (auch, weil sie neben der Fußballkarriere teilweise noch einen zweiten Job hatten) und jahrelang beim selben Verein geblieben sind.

Der heutige Fußball hat sich grundlegend verändert, Stichwort Bosman-Urteil. Das ist im Jugendfußball nicht anders, wo früher sicher nicht so aggressiv Spieler abgeworben wurden. Zudem gab es bis in die 90er hinein noch eine strenge Auslegung der Ausländerregel, nach der nur drei ausländische Spieler pro Verein zum Einsatz kommen durften, bevor man das zuerst für EU-Bürger und seit 2006 komplett aufgehoben hat. Da die Kader also ohnehin zu 95 Prozent aus deutschen Spielern bestehen mussten, gab es zu dieser Zeit logischerweise auch deutlich mehr Spieler in der Bundesliga, die aus den eigenen Nachwuchsabteilungen der Vereine stammten.
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Vielen lieben Dank, DonGuillermo, dass Du Dir zu Zeit genommen hast, auf UUA und mich so ausführlich, kenntnisreich und vor allem auch sachlich zu antworten. Ich habe alle Deine Antworten mit großem Interesse gelesen und bin deutlich schlauer geworden. Tut mir leid, wenn ich in meinen Schlussfolgerungen zu naiv und oberflächlich gewesen bin.
In den 70er und 80er, auch in den ersten 90er Jahren kannte ich mich auch gut aus im Jugendfußbball, auch die Spieler anderer Vereine. Jetzt ist das seit langem nicht mehr der Fall, und klar, die Zeiten haben sich gewaltig geändert, die Gegebenheiten heute sind nicht mehr mit den einfacheren von damals zu vergleichen. Ich hoffe, noch öfter Beiträge von Dir hier zu lesen.
Beste Grüße
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the_whitefalcon schrieb:

Ich kann mich an keine Saison der Eintracht erinnern in der sich alle Stürmer gleichzeitig verletzt hatten oder auf Grund von Verletzungen / Erkältungen noch nicht spielfähig waren. Kann man sich nicht ausdenken. Umso bemerkenswerter ist das 3:0. Allerdings weiß ich nicht wie die Eintracht ohne Stürmer auf Dauer gegen etwas härtere Gegner bestehen will, wenn keine Stürmer fit sind. Hoffen wir dass irgend einer bis zum nächsten Spieltag fit genug wird.


Gegen Bayern können wir auf einen Mittelstürmer nochmal verzichten. Da sollte man Knauff, Bahoya, Amaimouni und Doan als schnelle Spieler aufstellen und sonst hinten dicht machen. Gegen Freiburg kann Burkardt dann hoffentlich mal wieder für 45 Minuten angreifen, den würde ich gegen Bayern noch schonen.
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Ich habe nach der PK heute nach dem Spiel nicht den Eindruck, dass das der Plan von Albert ist...Er wird Johnny nicht schonen, sondern in ihm den Verteidiger in vorderster Front sehen... Und wenn es nur eine Halbzeit dauert.
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Klaus70 schrieb:

Ein gewisser Charly Klörbel war 17 Jahre 10 Monate und 13 Tage alt bei seinem Debüt in der Bundesliga gegen Bayern München.

Ja gut, aber er hatte es an diesem Tag ja auch sehr einfach…musste sich lediglich um einen kleinen übergewichtigen Mittelstürmer kümmern, easy peasy 😉
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Mittelm schrieb:

Klaus70 schrieb:

Ein gewisser Charly Klörbel war 17 Jahre 10 Monate und 13 Tage alt bei seinem Debüt in der Bundesliga gegen Bayern München.

Ja gut, aber er hatte es an diesem Tag ja auch sehr einfach…musste sich lediglich um einen kleinen übergewichtigen Mittelstürmer kümmern, easy peasy 😉

Ich habe das Debut miterlebt... und alle, die eng gequetscht mit mir in der Trambahn standen, waren derselben Meinung: wir haben heute den Beginn einer großen Karriere sehen dürfen. Und ich weiß auch noch, dass die Rede davon war in der Trambahn (Nr 15), dass wir jetzt noch Dieter Müller von Kickers holen müssen... Letzteres hat leider nicht geklappt.
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ich fand es genial und besonders, was Albert in der PK zu Santos gesagt hat ... ganz am Ende der PK zu finden. Kaua has the characteristics for a great goalkeeper...
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Gab es schon mal einen 17jährigen BL Spieler bei uns?
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Tafelberg schrieb:

Gab es schon mal einen 17jährigen BL Spieler bei uns?

Ja, auch Anhieb fällt mir der Torhüter Friedl ein.
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Brodo schrieb:

Ist mir aber egal, wer hier jetzt wieder das Haar in der Suppe findet. Riera hat diesen Club wiederbelebt. Ob man es sehen will,  oder nicht.


Du hast vorher nur Haare in der Suppe gesehen und jetzt willst Du nicht mal mehr die Haare sehen, die noch da sind (und ja, es sind weniger geworden). Und ich habe vllt. vorher paar Haare zu wenig gesehen und sehe sie jetzt halt immer noch. Fortschritte sehe ich, ich sehe aber zwei Leistungen, mit denen wir gegen Top8 Mannschaften vermutlich verloren hätten. Wir hatten gegen Union fast keine Chancen bis zum Tor und heute haben wir aus den ersten 2 Dingern 2 Tore gemacht, weil mal zwei Spieler einfach draufgehalten haben. Wir haben gegen zwei Teams gespielt, die vorne wirklich nicht besonders gut sind in den letzten Wochen und trotzdem hatten sie nicht allzu wenige Chancen. Richtig, gegen Bremen war die Situation die Gleiche und da haben wir komplett versagt. Bremen hat aber an dem Tag halt auch die Dinger gemacht. Union und Gladbach nicht. Manchmal ist das genau der Unterschied, wir hatten in beiden Spielen lange Zeit einfach nicht den Nackenschlag, bei dem wir dann einbrechen können. Dass es auch an einer verbesserten Defensive lag, richtig. Aber die Defensive ist noch weit weg davon stabil zu sein. Ich bin mir ziemlich sicher, dass Du das Zulassen der Chancen heute und gegen Union vor paar Wochen noch deutlich schärfer kritisiert hättest. Jetzt siehst Du es deutlich positiver, weil der positive Trend die eigentliche Beurteilung schöner aussehen lässt.

Nichts, was ich schreibe, ist eine Kritik an Riera, der bisher das getan hat, was man von ihm erhoffen konnte, das Team ist ja nach Dino und Schmitt komplett verunsichert gewesen. Aber beide Spiele waren jetzt auch keine dramatische Verbesserung, es waren zwei kleine Schritte in die richtige Richtung, wobei das heute sogar ein größerer Schritt gewesen sein kann, wenn dadurch das Selbstverständnis wieder zurückkehrt, dass man auch was kann. Übrigens etwas, was hier ja in Frage gestellt wurde, also das Können, einige haben sogar schon von Abstiegskampf usw. geredet, da kann ich mich nicht erinnern, wo Du ernsthaft widersprochen hast. Riera redet das Team stark, während es hier permanent schlecht geredet wurde. Und die, die jetzt Riera loben, waren zumeist die, die genau das getan haben, was Riera nicht möchte. Schlechtreden und Zweifel.
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Und welche Schlußfolgerungen können wir Deinem Beitrag jetzt entnehmen? Riera hatte nun mal die Gegner, die gerade auf dem Spielplan standen, wie ein Spiel gegen die Top 8 (wer ist das eigentlich? Wir sind 7., bleiben also nur 6 Mannschaften vor uns ??) ausgegangen wäre, kann niemand sagen...Du bist Dir mit Kennerblick  offenbar sicher, wir hätten verloren. Wir haben aber nicht mehr November oder Dezember... Niemand weiß, wo die Reise jetzt hingeht. Aber es sieht momentan wieder rosiger aus.
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Es brechen schwere Zeiten an für die Defätisten unter den Foristen.
Schönes Wochenende weiterhin!
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Macbap schrieb:

Es brechen schwere Zeiten an für die Defätisten unter den Foristen.
Schönes Wochenende weiterhin!

Na ja, Deine Anmerkungen zu Kaua waren auch nicht gerade aufbauend...Auch Dir ein schönes Wochenende aber - ich freue mich total.
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SGE_Werner schrieb:

Aber es ist noch eine Menge zu tun für Riera. Es ist hinten noch nicht stabil

Joa...Null Gegentore aus dem Spiel heraus bislang unter Riera. Da wackelt es noch gewaltig!  
SGE_Werner schrieb:

und nach vorne sah das auch über Strecke nicht wirklich gut aus


Drei Tore ohne nominellen Stürmer auf dem Platz  plus zahlreiche hochkarätige Chancen ist natürlich auch an Harmlosigkeit kaum zu überbieten.

SGE_Werner schrieb:

Und wir haben jetzt auch bisschen Glück gehabt, dass wir zwei absolut (ebenfalls) formschwache Teams erwischt haben mit Union und Gladbach.

Joa, wir hatten auch gegen Bremen das Glück, gegen ne absolut formschwache Mannschaft zu spielen.

Ist mir aber egal, wer hier jetzt wieder das Haar in der Suppe findet. Riera hat diesen Club wiederbelebt. Ob man es sehen will,  oder nicht.
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Brodo schrieb:

Joa, wir hatten auch gegen Bremen das Glück, gegen ne absolut formschwache Mannschaft zu spielen.

Ist mir aber egal, wer hier jetzt wieder das Haar in der Suppe findet. Riera hat diesen Club wiederbelebt. Ob man es sehen will,  oder nicht.

So sieht's aus, Brodo. ich freue mich mit Dir, habe heute auf Bedenkenträger und Miesmacher auch keine Lust. Trotz einiger Fehler und Schwächen habe ich eine ganz andere Einstellung der Mannschaft gesehen, sind auch ein paar aus ihrem Tief geklettert. Und das Ganze ohne Theate, praktisch ohne Kristensen, ohne Uzun, ohne Burkhardt, ohne Younes, ohne Kali, also ganz ohne Stürmer....Von den weiteren Verletzten oder Gesperrten will ich gar nicht reden. Und der Schiri war gewiss auch nicht unser Freund. Und dann 3:0, und zwar ein Sieg ohne Gegentreffer, ohne Last Minute VAR, ein Sieg richtig zum freuen, wie wir ihn seit September nicht mehr hatten. Und dann kommen da welche an, und jammern rum, behaupten, es habe sich ja nicht viel verändert... eieiei...
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Er hat innerhalb kurzer Zeit ist seine Handschrift erkennbar gemacht. Danke für die Stabilisierung. Ich glaube an den Turnaround.
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Brodo schrieb:

Er hat innerhalb kurzer Zeit ist seine Handschrift erkennbar gemacht. Danke für die Stabilisierung. Ich glaube an den Turnaround.

So she ich das auch. Wenn man mal überlegt, mit welchen Handycaps er beginnen musste: nicht nur ein total verunsichertes Team, sondern Verletzte ohne Ende....
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Ich denke, dass die Erwartungen, die ans NLZ geknüpft werden, mal einer realistischeren Grundlage bedürfen.

Don Guillermos Insiderwissen in allen Ehren, aber was er alles anführt, ist schlicht obsolet.
Da geht es von den schlafmützigen Versäumnissen der Herren Kraaz, Möller/Pezzaiuoli und Ochs direkt zu Alex Richter, dem besten Leiter, der dem NLZ passieren konnte. Es folgen ein Haufen Ergebnisse, Tabellenstände, Quervergleiche, Regionalmeisterschaften, ein name-dropping von Talenten ohne Zahl, allesamt in irgendeiner Art erfolgversprechend, die Erwartungen und Aussichten sind rosigst. Das missfällt mir, weil es weit an den wirklichen Realitäten vorbeigeht.

Die Realität unseres NLZ im Vergleich zu unseren Wettbewerbern lautet: Mittelmaß, eher noch unteres Mittelmaß. Unser NLZ ist nicht wirklich konkurrenzfähig. Es leidet an drei gravierenden strukturbedingten Mängeln: Verkehrslage, Internatsplätze, Trainingsflächen.

Die Verkehrslage ist katastrophal im chronisch verstopften Riederwald, gerade zu den Trainingszeiten aller Mannschaften von nachmittags bis abends (Feierabendverkehr). Wer wie ich einen Jugendlichen fünf Jahre lang vier mal die Woche aus der Friedberger Ecke zum Training gefahren hat, kann ein Lied davon singen.

Das NLZ hat viel zu wenig Internatsplätze. Diese sind natürlich immer belegt, weitere Plätze, die auch mal ein etwas weiter gestecktes Einzugsgebiet bedienen würden, gibt es nicht.

Das absolut größte Manko ist der Mangel an Trainingsplätzen. Es gibt einen Kunstrasenplatz, auf dem sich oft zwei, manchmal sogar drei Mannschaften einteilen müssen. Außerhalb des Geländes befinden sich zwei Rasenplätze, leidlich liniert und als Fußballplatz erkennbar. Eingerahmt von Schrebergärten.

Die geschilderten Mängel sind an diesem Standort nicht zu verbessern. Gerade jetzt wird geplant, an das bestehende Gebäude, also hinten quer an die Steubinghalle einen zweistöckigen Anbau zu kleben. Es heißt, dies würde die Raumnot entlasten, der dadurch frei werdende Raum käme allen Jugendmannschaften zugute. Hmm.

Kurzum: wer schon einmal das Vergnügen hatte, als Angehöriger eines Spielers eingeladen zu sein zwecks Vereinswechsels die NLZ von Hoffenheim oder Leipzig zu besichtigen, dem sei dies empfohlen. Allerdings besteht die unbedingte Gefahr eines Riesenminderwertigkeitkomplexes. Es ist einfach eine andere  Fußballwelt. Anderer Stern. Jeder Junior mit Ambitionen hat spätestens auf der Rückfahrt seine Entscheidung schon getroffen.

Diese misslichen Umstände sind es  -und in erster Linie eben nicht die leitenden Personen, ob Alex Richter oder dahinter Krösche-  welche die Eintracht mächtig ins Hintertreffen bringen. Und etwa um die U17 herum werden diese Dinge hochakut. Bis dahin waren die Kinder und Jugendlichen noch halbwegs regionalstolz, dem NLZ anzugehören. Ab dann spätestens, die Jungs sind einigermaßen entwickelt, die Scouts hatten lange Zeit, Entwicklungen und Fortschritte zu beobachten, die Jungs stehen auf den Zetteln, sie werden gelockt. Wofür werden sie und ihre Eltern und Berater sich entscheiden? Ganz sicher für das professionellste, was man geboten bekommen kann, fußballerisch, schulisch, Unterbringung, Vertrag, Vergütung, kurzum, für das beste Umfeld.
Hoffenheim und Leipzig waren nur mir bekannte Beispiele, Bayern und Dortmund sind noch prominenter, unter den Eltern am Riederwald wurden auch Mainz und Freiburg hoch gehandelt, diese besonders wegen ihrer Durchlässigkeit.

Ich sage etwas überspitzt, am Riederwald bleiben nur diejenigen bis zur U19, die keine Begehrlichkeiten bei Konkurrenten wecken konnten  -ich räume ein, selbstverständlich aber auch die, welche aus sozialen, schulischen und sonstwelchen Gründen ihr Elternhaus (noch) nicht verlassen wollen.
Allerdings: diejenigen, die die früheste Möglichkeit ergreifen, haben da schon die professionellere Einstellung. Profifußballer sein heißt, mobil und selbsständig sein zu müssen.

Noch eine Bemerkung zur weiteren Karriere nach der U19 bei der Eintracht. Auch die U21 ist nicht das Gelbe vom Ei. Schon garnicht, wenn die in der Hessenliga spielt. Das ist keine adäquate Weiterbildung im Männerfußball, aus einem NLZ kommend. Selbst die Regionalliga sollte für einen sehr guten oder guten U19er zu gering sein. Natürlich gibt es gute Umwege, schönes Beispiel ist Elias Baum. Dem NLZ treu geblieben (Schule/Abitur, familiäre Bande), da stellte sich schon die Frage, ob das zu zögerlich sein könnte. Dann aber ein Jahr U21 Stammspieler  -und danach die Riesenchance Zweite Liga Elversberg. Dort undisputed Stammspieler  -toll aufgegangen, diese Rechnung.
Nebenbei: Baum ist 2005er Jahrgang. Diesen Jahrgang habe ich intensiv beobachtet von der U12 (damals jüngster Einstiegsjahrgang) bis zur U19. Diese Mannschaft hat alles in Grund und Boden gespielt, sie war gespickt mit Landesauswahl- und DFB-Spielern. Bis zur U17  hat diese Mannschaft in unveränderter Besetzung gespielt, dann begann es leicht zu bröckeln. Bis zur U19 war die Mannschaft dann noch oberes Mittelmaß. Wer von dieser Mannschaft ist übriggeblieben? Genau, Elias Baum. Alle anderen, zum Teil deutlich begabter, sind weit unterklassig gelandet oder gänzlich vom Radar verschwunden. Das ist bittere Realität, das ist quasi das Normalergebnis. Alles andere ist die große Ausnahme. Und um diese seltene große Ausnahme geht der Kampf der NLZ. Und somit in der Spitze ohne unser NLZ.

Andere, Tom Bischof aus dem Odenwald, frühzeitig ins NLZ Hoffenheim gegangen, ist auf Anhieb Faststamm bei Bayern, Kollege Max Moerstedt, ebenfalls NLZ Hoffenheim, Faststamm ebendort. Auch eine schöne Möglichkeit: Ayoube Amaimouni-E., U19 Bielefeld, Rotweiß-Essen, Erkenschwick, Hoffenheim II 3. Liga  -und dann der Sprung in die Bundesliga.

Lange Rede, kurzer Sinn. Ein ambitionierter Spieler sollte, aus einer U19 kommend, möglichst hochklassig Männerfußball spielen. Also keinesfalls Oberliga, bestenfalls nicht mal Regionalliga.
Die künftige Planung (oder ist es schon beschlossen?), die U21 in einer eigenen Liga spielen zu lassen, halte ich für fragwürdig. Was sollen solche Jahrgangswettbewerbe, die die Jungs schon immer gegeneinander gespielt haben?
Ich wundere mich, warum das auch unser Krösche mit aus der Taufe gehoben hat? Wo bleibt die ewige Erkenntnis, dass der Übergang vom Jugendfußball zum Männerfußball der schwerste Schritt sei? Sollte man den dann nicht mal endlich gehen, statt ihm weiter auszuweichen?

Mein Fazit zum NLZ: die Eintracht ist leider ziemlich abgehängt worden. Das hat ganz ursächlich zu tun mit den Steinen (Steine und Beine).  Böten die Steine ein besseres, ein gutes Fundament, könnte man über die personelle Besetzung sprechen.

Sorry für die Länge.
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Vielen Dank - da bin ich ganz bei Dir. Du beschreibst die Situation dort sehr richtig - vielleicht liegt es wirklich nicht an den Köpfen, sondern den von Dir aufgeführten Punkten.
Ich selbst bin in Bornheim und Seckbach aufgewachsen, also ganz in der Nähe des Riederwalds. Ich erinnere mich, als Peter Fischer im Jahr 2000 stolz den Ausbau des Riederwalds verkündete und ich dachte: was soll denn das ? Wer schickt denn als Eltern seine Kinder in diese trostlose Gegend.??
Auf die anderen, negativen Antworten auf meinen Ursprungspost möchte ich nicht näher eingehen. ich bin nun mal auch nicht sehr beliebt hier im Forum. Sollen sich die Betreffenden freuen, wie toll alles in ihren Augen läuft. Für mich stellt sich nun mal als zugegebenermaßen Nicht-Insider einfach die nackte Realität dar: und da ist es so, dass am Ende nichts Gescheites rauskommt, und das seit Jahren. Das war früher trotz der rostigen Duschen und der Kakerlaken ja besser, was natürlich auch den Zeiten liegen kann, die sich geändert haben. Früher war ich bei jedem Jugend- und Amateurspiel dabei, und habe mich daran gefreut, aus wem vielleicht mal ein BL-Spieler werden könnte - und aus wem nicht. Ich habe einige große Talente kommen sehen, oft aber wurden auch große Hoffnungen enttäuscht. Wer von den Älteren erinnert sich nicht an Ronny Borcher, Wolfgang Kraus, Wolfgang Trapp, Fips Wacker (leider erkrankt), Holger Anthes (vom FSV geholt und auch nach Verletzung nicht auf die Beine gekommen), Fred Schaub (von dem mir ein damaliger A-Jugendspieler des FSV schon damals sagte, er hätte bei weitem nicht das Talent eines Rudi Völler aus Offenbach), dem großmäuligen Anicic (immerhin viele Spiele gemacht in der BL), Tisi Hagner (mega in der Jugend und anfänglich auch bei den Profis), Becker (eine Mischung aus Hölzenbein und Hoeneß hieß es damals), Harald Krämer (immerhin auch einige Tore gemacht in der BL), die Weise Bubis Binz, Falkenmayer, Kraaz, Bertold & Co, Thomas Reis, Thomas Sobotzik,Patrick Falk, später Russ, Ochs (kam von der FG Seckbach; ich kannte die Familie sehr gut) usw usw . Was ich damit sagen will: es wäre schön, wenn es heute nur halb so viele der tollen Talente, die Don Guillimero so aufgeführt als Ausweis für die tollen Leistungen des NLZ es tatsächlich auch mal schaffen würden...Erst dann bin ich bereit zu loben. Und wenn an meiner Kritik gekrittelt wird, bei anderen Vereinen sei es auch nicht besser: oh doch, es ist viel besser bei anderen, bei den blöden Mainzern schon lange, bei Hoffenheim und bei den Bayern, sogar offenbar bei der Hertha und sicherlich noch einigen anderen Vereinen mehr. .
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Es sollte denke ich klar sein, dass das gequirlter Mist ist, aber ich kann das nicht einfach ohne Antwort stehen lassen. Jeder, der sich ein bisschen mit dem Jugendfußball beschäftigt, wird wissen, dass die Verpflichtung von Alex Richter so ziemlich das Beste ist, was der Eintracht passieren konnte. Endlich geht es im Jugendbereich mit einer klaren Strategie voran, nachdem man da viele, viele Jahre lang schlichtweg geschlafen hat.

Das soll natürlich nicht heißen, dass die Verantwortlichen ohne Fehler sind. Der Abstieg der U21 aus der Regionalliga war völlig unnötig, ich bin da auch von Dennis Schmitt als Trainer nicht vollends überzeugt. Und gerade in der U17 hat man durch die Förderung der Jungjahrgänge jetzt das zweite Jahr in Folge mit schlechteren Ergebnissen bezahlt. Insgesamt ist die Entwicklung in den letzten Jahren aber sehr positiv.

Dass du es "erbärmlich" findest, in einer Liga mit Freiburg, Karlsruhe und 1860 zu spielen, lasse ich mal so stehen. Dass beispielsweise auch die U19 von Freiburg nur in der B-Liga gelandet ist, zeigt einfach, dass es jeden mal treffen kann. Auch der KSC und 1860 gehören durchaus zu den besseren Adressen im Jugendfußball. Bezüglich Freiburg gab es in den letzten Jahren wohl kaum einen Verein, der den Spagat zwischen großen Erfolgen im Jugendbereich und der konstanten Entwicklung von Spielern für den Profibereich besser hinbekommen hat. Freiburg hat aktuell wahrscheinlich von allen Bundesligisten den höchsten Anteil an Eigengewächsen im Kader.

Ergebnisse

Schaut man sich mal nur rein die Ergebnisse an, seit Richter im Amt ist, lässt sich die These, dass es nicht gut laufen würde, bereits nicht halten. Die A-Jugend war in den Jahren vor Richters Ankunft in der alten U19-Bundesliga Süd/Südwest bestenfalls eine Mittelfeldmannschaft, hat regelmäßig gegen den Abstieg gespielt und sich ein paar Mal nur ganz knapp gerettet. In den zehn Jahren zuvor war man nur viermal in der oberen Tabellenhälfte (13/14, 16/17, 19/20, 21/22), wobei man lediglich 21/22 getragen durch einen überragenden Antonio Foti zu den Spitzenteams zählte.

In der darauffolgenden Saison 22/23 war man zugegeben wieder in Abstiegsgefahr, bevor Skela mit drei Siegen aus den letzten sechs Spielen den Karren aus dem Dreck ziehen musste. Dafür hatte man in der Youth League aber die Gruppenphase überstanden und ist in der Zwischenrunde gegen den späteren Sieger Alkmaar (die danach unter anderem auch Real Madrid und Barcelona hergespielt haben) ausgeschieden. In der letzten Saison mit dem alten System (23/24) hat man dann wieder zur oberen Tabellenhälfte gehört.

Letzte Saison hat man sich jeweils souverän für die A-Liga sowie die Endrunde um die Deutsche Meisterschaft qualifiziert. Da ist man dann erst durch ein spätes Gegentor kurz vor Schluss und ein verlorenes Elfmeterschießen im Viertelfinale gegen Bremen rausgeflogen, die unter anderem Pokalsieger wurden. Diese Saison hat man durch eine schlechte Rückrunde den Sprung in die A-Liga verpasst (das 3:3 nach 3:0 Führung in Offenbach und die 8:0 Niederlage in Fürth waren wirklich katastrophal), steht dafür aber erstmals seit 2014 im Viertelfinale des DFB-Pokals und hat als einzige deutsche Mannschaft das Achtelfinale der Youth League erreicht. Da ist es schon irgendwo verständlich, dass der Fokus auf den Highlightspielen in den Pokalwettbewerben lag. Es ist jetzt auch nicht so, dass man die Quali für die A-Liga meilenweit verpasst und eine miserable Runde gespielt hätte. Letztendlich hat ein Punkt gefehlt.

Man darf nicht vergessen, dass man auch in diesem Jahrgang schon einige Spieler durchgeschoben hat. Siljevic, Dills, Gaul Souza, Neuendorff und Is wären alle noch für die U19 spielberechtigt, sind aber schon fester Bestandteil der U21. Außer in der Youth League haben nur Gaul Souza und Neuendorff jeweils einmal in der Liga für die U19 gespielt. Nimmt man jetzt das Spiel am Wochenende gegen Freiberg, wurden da zusätzlich noch Eisele, Ilicevic und Staff nach dem Auftritt unter der Woche in Bilbao geschont. Das ist dann schon eine Menge Qualität und fast eine komplette erste Elf.

In der B-Jugend war man hingegen in der alten U17-Bundesliga Süd/Südwest auch vor Richters Ankunft zumeist recht gut platziert. Da war man 22/23 mit Platz 4 auch gleich wieder im oberen Tabellendrittel dabei. In der letzten Saison mit dem alten System (23/24) hat man die Staffel sogar als Tabellenführer gewonnen, was der U17 zuletzt 2010 gelungen ist, als man auch Deutscher Meister wurde. Im Halbfinale um die Meisterschaft ist man dann leider nach Hin- und Rückspiel im Elfmeterschießen an Leverkusen gescheitert.

Letzte Saison hat sich die U17 noch souverän für die A-Liga qualifiziert. Dort hat man dann wegen der schlechteren Tordifferenz knapp den Einzug in die Endrunde um die Deutsche Meisterschaft verpasst, weil man die letzten vier Spiele allesamt verloren hat. Da wurden bereits mehrere Jungjahrgänge eingesetzt, die auch dieses Jahr noch B-Jugend spielen. Eventuell war man sich zu sicher, dass man sich auch so fürs Achtelfinale der Meisterschaft qualifiziert.

Dass man dieses Jahr sowohl in der A- als auch in der B-Jugend den Sprung in die A-Liga verpasst hat, ist natürlich ärgerlich und sollte nicht passieren. Aber genau wie in der U19 gibt es dafür in der U17 eine verständliche Erklärung. Die Hinrunde war vor allem mit den knappen Niederlagen gegen die direkte Konkurrenz aus Kaiserslautern und Karlsruhe einfach zu schlecht. Das liegt auch daran, dass man diese Saison noch stärker auf Jungjahrgänge gesetzt hat. Mit Brkic, Motta, Freiberger, Kadoglou, Dirsch, Georg und Schröder haben in der Vorrunde gleich sieben von elf Stammspielern zum Jungjahrgang gehört, die auch nächste Saison noch U17 spielen dürfen. Das war dann wohl einfach zu viel. Zum Vergleich: Karlsruhe und Kaiserslautern haben keinen einzigen Jungjahrgang eingesetzt, bei Mainz waren es nur zwei.

In der C-Jugend stellt die Eintracht in den letzten Jahren mit die beste Mannschaft Deutschlands. Vergangenes Jahr ist die U15 mit 17 Siegen und 1 Unentschieden in 18 Spielen ungeschlagen Regionalmeister geworden. Und in der Regionalliga Süd sind mit Stuttgart, Freiburg und Hoffenheim auch drei Schwergewichte im Jugendfußball dabei. Im anschließenden Finale um die Süddeutsche Meisterschaft war man den ebenfalls ungeschlagenen Bayern mit 2:3 knapp unterlegen. Auch diese Saison stehen die Chancen gut, dass die U15 die Regionalmeisterschaft holt. Im Bereich des Kinderfußballs von der U9 bis zur U13 hört man in den letzten Jahren ebenfalls immer mehr Erfolgsmeldungen von hochkarätig besetzten Turnieren inklusive internationalen Spitzenteams. Auch da hat man die Förderung verstärkt.

U-Nationalspieler

Wenn man den Aussagen der Verantwortlichen Glauben schenkt, dann hat Eintracht Frankfurt zuletzt neben Bayern München die meisten U-Nationalspieler für den DFB gestellt. Ich habe das jetzt auf die Schnelle nicht verifiziert, weiß allerdings, dass die Eintracht in diesem Zeitraum wirklich in fast allen U-Nationalmannschaften einen großen Block gestellt hat. Und da sprechen wir nur vom DFB.

Hier mal eine Übersicht, wie viele Spieler der Eintracht innerhalb des letzten Jahres für Deutschland nominiert waren:

U21: Ansgar Knauff, Nene Brown, Nnamdi Collins, Elias Baum
U19: Alessandro Gaul Souza, Nilo Neuendorff
U18: Marvin Dills, Emil Möhler
U17: Eba Bekir Is, Alex Staff, Christian Prenaj, Keziah Oteng-Mensah, Niklas Scheller, Natnael Abraha, Josef Haßfeld, Igor Dola
U16: Niko Ilicevic, Benjamin Freiberger, Moritz Dirsch, Noel Motta, Finn Schröder, Said Brkic, Titus Prince Veith, Hannes Georg, Kimani Miosga, Haris Musanovic, Philip Buchta, Luka Radic, Meris Gradascevic
U15: Samuel Elenberger, Maxim Dill, Luca Leandro Felix, Faisal Mirzai, Tyron Osei Acheampong, Anjiano Hernandez Bernal, Lian Kümmel, Marlon Ben Seyl

Das ist übrigens auch einer der Kernpunkte, den Alex Richter seit seiner Ankunft hier verankert hat. Man will der führende Verein im Rhein-Main-Gebiet sein, wo man lange Zeit im Schatten von Hoffenheim und Mainz stand. Deshalb setzt man vor allem auf Spieler aus Frankfurt und der näheren Umgebung. Da waren wir zuvor teilweise so schwach, dass selbst Köln mehr Spielern aus Frankfurt/Offenbach (Lemperle, Cestic, Voloder) zum Profidebüt verholfen hat. Unter Bobic/Möller lag der Fokus ja noch stark auf Nachwuchsspielern, die wir aus dem Ausland geholt haben.

Schaut man sich beispielsweise die Mannschaft an, die 2023/24 in der U17 im Halbfinale um die Meisterschaft stand, waren von 28 Spielern gleich 20 Spieler gebürtige oder wohnhafte Frankfurter. Drei weitere Spieler kamen aus dem direkten Einzugsgebiet (Hanau, Flörsheim, Königstein), die restlichen fünf Spieler allesamt ebenfalls aus Hessen (Taunusstein, Pfungstadt, Gießen, Ehringshausen, Dieburg). Das ist auf dem Niveau glaube ich schon außergewöhnlich. Zudem sind viele der Spieler schon wirklich lange im NLZ, weil man auch da in der Mannschaftszusammenstellung auf Kontinuität statt hohe Fluktuation setzt. Am Riederwald wurde zudem gerade erst ein Anbau der Geschäftsstelle beschlossen, der dem NLZ nach Vorbild des Proficamps am Stadion voll und ganz zugutekommen soll.

Gleichzeitig hat man aber auch neben den bereits bestehenden Kooperationspartnern TSG Wieseck (Gießen), SpVgg Oberrad, 1. FC Erlensee, 1. FC-TSG Königstein und dem VfB Unterliederbach das Netzwerk an Partnervereinen in den vergangenen Jahren mit der SG Barockstadt (Fulda), dem SV Gonsenheim (Mainz), dem SV St. Stephan Griesheim (Darmstadt), der TuS Koblenz und Waldhof Mannheim weit über die Stadtgrenzen erweitert, um auch in den weiteren Großstädten des Ballungsgebietes die Augen offen zu haben. Bis auf Aschaffenburg und vielleicht noch Kassel im Norden Hessens hat man damit mittlerweile fast das komplette Einflussgebiet abgedeckt.

Profispieler

Auch die Aussage, dass kein Spieler in den Profikader aufgerückt ist, kann ich so nicht stehen lassen. Mit Eli Baum hat sehr wohl ein Spieler aus der eigenen Jugend in den letzten Jahren den Sprung zu den Profis geschafft. Klar lief die aktuelle Saison bisher unglücklich, man darf aber nicht vergessen, dass er vergangenes Jahr in Elversberg als bester Außenverteidiger der zweiten Liga seine Qualität im Herrenbereich bereits unter Beweis gestellt hat.

Für Nacho Ferri und Nils Ramming hat es vielleicht noch nicht ganz gereicht, aber man hat für beide Spieler immerhin Millionenablösen erlösen können. Ersterer hat für uns sogar ein paar Spiele gemacht und in der Bundesliga getroffen. Nacho gehört in Belgien aktuell auch zu den besten Stürmern der Liga. Marko Mladenovic konnte man 2024 nach seiner überragenden U19-Saison inklusive Bundesligadebüt leider nicht vom Bleiben überzeugen.

Insgesamt war auch die Wiedereinführung der zweiten Mannschaft ein wichtiger Baustein. Darüber hat Noel Futkeu den Sprung in die zweite Liga geschafft, wo er zu den besseren Stürmern gehört. Dario Gebuhr, Fynn Otto und zuletzt auch Joel da Silva Kiala sind über die zweite Mannschaft immerhin in die dritte Liga gewechselt. Aktuell war beispielsweise Aiden Harangi nach dem Regionalligajahr auf Anhieb Stammspieler in einem Spitzenteam der MLS und auch Noah Fenyö ist nach seiner Leihe nach Ungarn dort sofort gesetzt, nachdem vergangenen Winter bereits Nürnberg an ihm interessiert war. Beiden traue ich auf Sicht vielleicht sogar den Aufstieg in den Profikader zu.

Ich könnte noch ein paar weitere Namen nennen, aber das würde dann zu weit führen. Die vermeintlich größten Talente der letzten Jahre stehen ohnehin erst jetzt an der Schwelle zum Herrenbereich. An vorderster Stelle sind da sicherlich Alex Staff, Ebu Bekir Is und Niko Ilicevic zu nennen. Die ersten beiden hatten genau wie Marvin Dills im Europapokal immerhin auch schon ein Kurzdebüt bei den Profis. Auch Amil Siljevic und Fousseny Doumbia standen schon mehrfach im Spieltagskader der Profis. Ich bin fest davon überzeugt, dass es auch hier bald weitere Erfolge geben wird.

ATlien schrieb:

Weiß jemand von euch was zu Dzanovics Zukunft?

Keine ganz neue Frage, vielleicht gibts ja neue Antworten...


Vorab: Wissen tue ich in dem Fall überhaupt nichts, das ist reine Spekulation. Ich glaube aber, dass er den Verein im Sommer verlassen wird. Die Vertragsangaben auf Transfermarkt sind zwar im Jugendbereich nicht immer korrekt, da Dzanovic aber sein letztes Jugendjahr spielt, dürfte er tatsächlich einen auslaufenden Vertrag haben. Sowohl bei ihm als auch bei Philipp Eisele ist es jedenfalls auffällig, dass die Zukunft im letzten Jugendjahr noch nicht geklärt ist, obwohl beide zumindest klare Kandidaten für die zweite Mannschaft sein sollten. Die meisten Spieler in dieser Kategorie erhalten ja bereits kurz nach ihrem 18. Geburtstag einen Profivertrag.

Das muss jetzt noch nichts bedeuten, in den letzten Jahren sind viele Personalentscheidungen im Übergangsbereich auch erst zwischen März und Mai gefallen. Möglicherweise wartet Dzanovic mit einer Entscheidung auch noch ab, bis der wahrscheinliche Aufstieg der zweiten Mannschaft in die Regionalliga feststeht. Dass er diese Saison trotz seiner überragenden Werte in der U19 aber kein einziges Mal im Kader der U21 und meines Wissens auch nie im Training der Profis dabei war (was Ende 2024/Anfang 2025 definitiv der Fall war), ist für mich ein Indiz für einen Abgang.

Zum einen glaube ich auch daran, dass er einen ähnlichen Weg wie zuletzt Mladenovic oder Mandic einschlagen könnte. Als U-Nationalspieler Bosniens ist er genau wie Mladenovic sicherlich auch für einige Profiteams auf dem Balkan interessant. Falls er in Deutschland bleiben möchte, dürfte sich aber wahrscheinlich auch ein Zweitligist finden, der ebenfalls über eine zweite Mannschaft in der Regionalliga verfügt. Das könnte dann wie bei Mandic mit dem Paket von sicherer Spielzeit in der Regionalliga und einem möglichen schnellen Sprung zu den Profis den Ausschlag geben.

Zum anderen gehe ich davon aus, dass die Eintracht schlichtweg andere Spieler priorisieren könnte. Sollte die zweite Mannschaft wirklich aufsteigen, gehe ich stark davon aus, dass man Alexander Staff, Alessandro Gaul Souza und Keziah Oteng-Mensah auf Regionalliganiveau fördern und weiter an den Herrenfußball heranführen möchte. Das ist dann aber schon eine komplette Offensivreihe an jungen Spielern. Nach den Erfahrungen der Abstiegssaison wird da aber sicher noch der eine oder andere erfahrene Offensivspieler hinzukommen. Dann ist möglicherweise einfach die Perspektive nicht gut genug. Zumal man auch bei den Profis gerade erst mit Ayoube Amaimouni-Echghouyab einen jungen Spieler mit einem sehr ähnlichen Profil verpflichtet hat, auch wenn Dzanovic auf der anderen Seite spielt.
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DonGuillermo schrieb:

Es sollte denke ich klar sein, dass das gequirlter Mist ist

Ich habe nicht so viel im Mist gequirlt wie Du, nur eine kurze Anmerkung gemacht.
Alex Richter kann man mit Krösche vergleichen, nur dass Richter für das NLZ die Verantwortung trägt. Wenn dann nach 4 Jahren Amtszeit zwei Abstiege stehen und es kein Spieler wirklich in den Profikader geschafft hat, dann ist das keine gute Erfolgsbilanz. Punkt. Wenn die Bilanz von Krösche nach 4 Jahren der Abstieg in die 2. Liga wäre und er es nicht geschafft hätte, Spieler zu entwickeln, dann wäre das auch eine erbärmliche Bilanz, und da hilft es wenig, wenn er darauf verwiese, dass es einem anderen BuLi-Urgestein nicht besser gegangen ist.
Nächstes Jahr gibt es keine Youth League mehr; die hoffnungsvollen Talente sollen sich in der zweiten Liga der Nachwuchsmannschaften tummeln, nicht mehr in der Elite des deutschen Nachwuchses. Da wird schwer werden, sie zu fördern und davon zu überzeugen, dass sie sportlich am richtigen Ort sind. Aber vermutlich ist es sonneklar, dass meine Bedenken nur gequirlter Mist sind.
Es wäre interessant zu erfahren, wie die Leiter anderer NLZs die Qualität unseres NLZ unter Alex Richter so beurteilen. Das gäbe eine besseres Bild als die Ausführungen eines SGE-Insiders.
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Ja, vielen Dank, tolle und sehr detaillierte Informationen, die nahelegen, dass Du eine enge Verbindung zum NLZ hast.Das bekommt man sonst nirgends, allenfalls bruchstückhaft zu lesen.

Was es für den Profikader wirklich bedeuten wird, ist allerdings noch völlig ungewiss. Bis jetzt jedenfalls hat  noch kein Spieler aus dem NLZ  den Sprung in den Stammkader der Profis geschafft, auch Baum nicht. da war Barkok ja näher dran... Warten wir also ab, wie es in zwei oder drei Jahren hoffentlich aussieht.Ob einzelne Spieler in der 2. oder 3. Liga oder in Ungarn erfolgreich, ist für mich nachrangig, es geht alleine um den Nachwuchs in der Profimannschaft.

Was die hoffnungsvollen Talente angeht: ich kann die Talente der letzten 50 Jahre gar nicht alle aufzählen, die hoffnungsvoll waren, dann aber aus unterschiedlichsten Gründen sich dann doch nicht durchgesetzt haben. Aber wir haben in den letzten 50 Jahren auch sehr gute Spieler aus dem Nachwuchs entwickelt. Möller und Falkenmaier zum Beispiel, von der ganz alten Zeit gar nicht zu reden, als Nickel und Hölzenbein und andere wie Uwe Müller, Borchers, Wolfgang Trapp und viele andere andere über die Amateure nach oben gekommen sind. Und dann schaue man sich bitte mal an, welche Spieler vor Alex Richter bei uns gespielt haben, die jetzt international für Furore sorgen, Emre Can  oder Süle zum Beispiel. . So ganz kann ich die großen Erfolge  des Konzepts Alex Richter also noch nicht erkennen.  
Und ich bleibe dabei: mit der U21 in die Hessenliga abzusteigen ist kein Erfolg, gleichermaßen wie der Abstieg der U19... Und nur um diese Feststellung ging es mir in meinen ersten Post.

Denn: 3 EURO für Phrasenschwein, aber dieser Spruch gilt auch die hier: Die Wahrheit ist auf dem Platz. Alle Erwägungen, wer wie gut ist und wieviel Spieler in der Pipeline sind - das sagt noch nichts über den Erfolg aus.
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Bechtheim85 schrieb:

Fireye schrieb:

Analyse im Kicker zu EF:

Bedenkliche Offensivschwäche !!!

So etwas kotzt mich an.
Am Freitag waren:
Uzun, Burkardt, Ebnoutalib und Batshuayi verletzt
und Knauf krank.

Dass dann offensiv so gut wie nix geht sollte doch einem
"Fachjournalisten" klar sein.

Und dann haut der Kicker so eine Schlagzeile raus !!!!

Da hast Du vollkommen recht. Dieser Umstand wird nie erwähnt, wenn es um das Spiel am Freitag geht, übrigens auch nicht bei Fußball 2000. Was den Kicker betrifft: das sind Schreiberlinge, keine Fußballfachleute. Das einzige, was sie dem normalen Fan voraus haben, ist, dass sie mitunter Hintergrundinfos bekomme; aber durch besondere Sachkenntnis glänzen sie nicht..Außerdem fällt mir bei vielen die Häme und Schadenfreude auf, zum Beispiel bei so Vögeln, oder sollte ich die Vogelart besser konkret als Geier bezeichnen,  wie sie im DoPa teilweise rumsitzen. Alfred Draxler, der große Schalke Fan, letzten Sonntag: das Geschäftsmodell der Eintracht habe sich totgelaufen, sie wandelt am finanziellen Abgrund. Na ja, mit dem Geschäftsmodell sind wir nicht alleine, so agieren die meisten Vereine von der 2. Liga aufwärts, es sei denn, man spielt Fußball, um Image oder Brause zu verkaufen, und nicht umgekehrt, also man macht Werbung für irgendeinen Mist, um sich schöneren Fußball erlauben zu können. Und am finanziellen Abgrund sind wir nicht, auch wenn dieses Jahr kein gutes sein könnte. Gottlob sind die Gehälter stark leistungsbezogen bei uns.
Sorry, bin beim äußern meines Unmuts über Journalisten etwas ausschweifig geworden.

ich frage auch hier nochmal nach:
hast du den ganzen artikel gelesen?
falls ja: wird sich dort ausschließlich auf freitag gegen union bezogen?
oder, wie es der teaser nahelegt, auf einen längeren zeitraum? (wodurch dann das journalisten-bashing in diesem fall in der form meiner meinung nach nicht gerechtfertigt wäre)
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Henk schrieb:

falls ja: wird sich dort ausschließlich auf freitag gegen union bezogen?
oder, wie es der teaser nahelegt, auf einen längeren zeitraum? (wodurch dann das journalisten-bashing in diesem fall in der form meiner meinung nach nicht gerechtfertigt wäre)

Oh ja, die altbekannten Probleme ! Sind damit die altbekannten  Probleme bis Weihnachten gemeint, einem Zeitpunkt, zu dem wir die drittmeisten Tore geschossen hatten nach Bayern und Leverkusen? Kam zu diesem Zeitpunkt der Journalist auch schon mit seinen Sorgen um die Ecke? Tut mir leid, ich kann diesen Schmodder nicht nachvollziehen. Anfang April wird dann wohl wieder über die Tormaschine Eintracht gejubelt...Ich blebe dabei nach 50 Jahren Journalisten-Lektüre: sie haben oft interessante Hintergrund-Infos, aber ansonsten sind sie bestrebt, Schlagzeilen zu produzieren, die leider zu oft einer Grundlage entbehren. Was fußball-technisch Intelligentes haben sie sehr selten zustande gebracht. Gehörst Du evtl auch zu dieser schreibenden Zunft?
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Analyse im Kicker zu EF:

Bedenkliche Offensivschwäche !!!

So etwas kotzt mich an.
Am Freitag waren:
Uzun, Burkardt, Ebnoutalib und Batshuayi verletzt
und Knauf krank.

Dass dann offensiv so gut wie nix geht sollte doch einem
"Fachjournalisten" klar sein.

Und dann haut der Kicker so eine Schlagzeile raus !!!!
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Fireye schrieb:

Analyse im Kicker zu EF:

Bedenkliche Offensivschwäche !!!

So etwas kotzt mich an.
Am Freitag waren:
Uzun, Burkardt, Ebnoutalib und Batshuayi verletzt
und Knauf krank.

Dass dann offensiv so gut wie nix geht sollte doch einem
"Fachjournalisten" klar sein.

Und dann haut der Kicker so eine Schlagzeile raus !!!!

Da hast Du vollkommen recht. Dieser Umstand wird nie erwähnt, wenn es um das Spiel am Freitag geht, übrigens auch nicht bei Fußball 2000. Was den Kicker betrifft: das sind Schreiberlinge, keine Fußballfachleute. Das einzige, was sie dem normalen Fan voraus haben, ist, dass sie mitunter Hintergrundinfos bekomme; aber durch besondere Sachkenntnis glänzen sie nicht..Außerdem fällt mir bei vielen die Häme und Schadenfreude auf, zum Beispiel bei so Vögeln, oder sollte ich die Vogelart besser konkret als Geier bezeichnen,  wie sie im DoPa teilweise rumsitzen. Alfred Draxler, der große Schalke Fan, letzten Sonntag: das Geschäftsmodell der Eintracht habe sich totgelaufen, sie wandelt am finanziellen Abgrund. Na ja, mit dem Geschäftsmodell sind wir nicht alleine, so agieren die meisten Vereine von der 2. Liga aufwärts, es sei denn, man spielt Fußball, um Image oder Brause zu verkaufen, und nicht umgekehrt, also man macht Werbung für irgendeinen Mist, um sich schöneren Fußball erlauben zu können. Und am finanziellen Abgrund sind wir nicht, auch wenn dieses Jahr kein gutes sein könnte. Gottlob sind die Gehälter stark leistungsbezogen bei uns.
Sorry, bin beim äußern meines Unmuts über Journalisten etwas ausschweifig geworden.
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Ich beneide Alexander Richter für seine Geduld. Ich hätte das Interview vermutlich bei dieser Frage abgebrochen:

Trotz des zweifachen Verpassens der Liga A hat die Eintracht Toptalente wie Alexander Staff, Benjamin Dzanovic und Nilo Neuendorff im Kader, der jüngst einen Profivertrag erhielt. Wie erklären Sie sich die diese Diskrepanz?


Eine Recherche von 2 Minuten bei transfermarkt reicht aus um herauszufinden, dass Neuendorff 2 Spiele bei der U19 gemacht hat (1× Liga, 1x Pokal), 6 Spiele in der Youth League und 12 Spiele bei der U21. Auch wenn er in der U21 kein Stammspieler ist, zeigt das ganz klar, dass er dem Kader der U21 angehört und nicht der U19. Man sollte sich auf ein Interview auch entsprechend vorbereiten...
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Das ändert nichts daran, dass es offenbar nach immerhin fast 4 Jahren im Amt unter Richter nicht besonders gut läuft für usneren Nachwuchs.keiner aufgrückt in den Porfikader, und dann in einer Liga mit

Karlsruher SC, den SC Freiburg, die SGV Freiberg, Jahn Regensburg, 1860 München und Rot-Weiß Walldorf.

Das ist erbärmlich, tut mir leid.Und um mir böse Kommentare zuzuziehen: ich bezweifle, dass die Trainer Alex Meier für die U 19 und Dennis Schmitt für die U 21 optimale Lösungen sind.Und ob Richterwirklich gut ist, weiß ich auch nicht.  
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Anthrax schrieb:

DoctorJ83 schrieb:

Anthrax schrieb:

alexwerner28 schrieb:

Hyundaii30 schrieb:

Bruno_P schrieb:

"... Tor: Santos leider alles andere als konstant. Zetti ist ein durchschnittlicher TW. Wünschte mir einen TW mit der Qualität eines Frederik Rönnow zurück. Ist nur ein Beispiel.


Tja, damals haben aber auch viele den Transfer von Zetti bejubelt und verteidigt, weil er fußballerisch so gut ist.
Ich hatte damals schon deutlich gemacht, das dieser Schuss nach hinten los gehen kann.
Wir haben 6 Millionen für einen TW bezahlt, der hier auf der Bank sitzt, dazu
ca. 3 Millionen Gehalt einstreicht und bei uns genau das gezeigt hat, was er schon in Bremen zeigte.
Er war trotz seiner Fußballerischen Fähigkeiten nur ein mittelmäßiger TW.
Das Geld hätte Krösche echt besser anlegen können. Zumal Zetti mit diesem Gehalt keiner mehr abkauft .

Ich habe den Transfer damals schon nicht nachvollziehen können. Hätten wir einen international Erfahrenen Torhüter geholt,
hätte man klüger gehandelt.



Wie kommst du auf 3 Millionen Gehalt für Zetti? Laut diversen Quellen verdient er round about 1 Mio p.a. Trapp hat übrigens 3,5 Mio verdient, dass relativiert die Ablöse teilweise.


Das würde mich auch sehr wundern, wenn Zetterer einer unserer Topverdiener wäre..

Ob die Zahlen auf dieser Seite stimmen, kann wohl kaum einer so richtig einschätzen. Aber es gibt auch andere Seiten, wo die Reihenfolge zumindest ähnlich ist. Zetterer scheint in einer ähnlichen Gehaltsklasse Mit Bats, Skhiri, Dahoud und Götze zu stehen. Und das ist -ehrlich gesagt- schon krass.
https://www.capology.com/verein/eintracht-frankfurt/gehalter/


Meinst Santos kickt echt für son Abbel und n Ei bei uns?
Ist ja heftig im Vergleich, selbst Chandler hat ja mehr.
Hätte aber auch nicht gedacht, dass Doan der Topverdiener ist.

Doan Topverdiener macht sicherlich Sinn. Zusammen mit Burkardt und Kristensen. Es sind die neuesten Verträge. Bei Santos ist es ja immer noch der erste Vertrag von 2023. Damals kam er als Backup zu Kevin.
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DoctorJ83 schrieb:

Anthrax schrieb:

DoctorJ83 schrieb:

Anthrax schrieb:

alexwerner28 schrieb:

Hyundaii30 schrieb:

Bruno_P schrieb:

"... Tor: Santos leider alles andere als konstant. Zetti ist ein durchschnittlicher TW. Wünschte mir einen TW mit der Qualität eines Frederik Rönnow zurück. Ist nur ein Beispiel.


Tja, damals haben aber auch viele den Transfer von Zetti bejubelt und verteidigt, weil er fußballerisch so gut ist.
Ich hatte damals schon deutlich gemacht, das dieser Schuss nach hinten los gehen kann.
Wir haben 6 Millionen für einen TW bezahlt, der hier auf der Bank sitzt, dazu
ca. 3 Millionen Gehalt einstreicht und bei uns genau das gezeigt hat, was er schon in Bremen zeigte.
Er war trotz seiner Fußballerischen Fähigkeiten nur ein mittelmäßiger TW.
Das Geld hätte Krösche echt besser anlegen können. Zumal Zetti mit diesem Gehalt keiner mehr abkauft .

Ich habe den Transfer damals schon nicht nachvollziehen können. Hätten wir einen international Erfahrenen Torhüter geholt,
hätte man klüger gehandelt.



Wie kommst du auf 3 Millionen Gehalt für Zetti? Laut diversen Quellen verdient er round about 1 Mio p.a. Trapp hat übrigens 3,5 Mio verdient, dass relativiert die Ablöse teilweise.


Das würde mich auch sehr wundern, wenn Zetterer einer unserer Topverdiener wäre..

Ob die Zahlen auf dieser Seite stimmen, kann wohl kaum einer so richtig einschätzen. Aber es gibt auch andere Seiten, wo die Reihenfolge zumindest ähnlich ist. Zetterer scheint in einer ähnlichen Gehaltsklasse Mit Bats, Skhiri, Dahoud und Götze zu stehen. Und das ist -ehrlich gesagt- schon krass.
https://www.capology.com/verein/eintracht-frankfurt/gehalter/


Meinst Santos kickt echt für son Abbel und n Ei bei uns?
Ist ja heftig im Vergleich, selbst Chandler hat ja mehr.
Hätte aber auch nicht gedacht, dass Doan der Topverdiener ist.

Doan Topverdiener macht sicherlich Sinn. Zusammen mit Burkardt und Kristensen. Es sind die neuesten Verträge. Bei Santos ist es ja immer noch der erste Vertrag von 2023. Damals kam er als Backup zu Kevin.

Ist nicht Santos' Vertrag nicht auch bis 2030 verlängert worden letztes Jahr nach seinen anfänglichen Heldentaten? Ein held wird auch entsprechend bezahlt werden.