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Brodo

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Da Englisch in Frankreich in den Schulen wohl ähnlich wie bei uns gelehrt wird, sollte er es eigentlich etwas können.
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Juno267 schrieb:

Da Englisch in Frankreich in den Schulen wohl ähnlich wie bei uns gelehrt wird, sollte er es eigentlich etwas können.

Also ich hatte 6 Jahre französisch in der Schule. Und ich kann nicht mal fragen wo der Bus abfährt.
Und Englisch hatte ich sogar 9 Jahre in der Schule. Gelernt hab ich es aber erst hinterher, als ich es im Ausland sprechen musste.
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Henk schrieb:

deutsch zu lernen verlangt ja auch niemand. aber sich in englisch verständigen zu können wäre dann doch eher ausdruck einer professionelle einstellung zum beruf und auch von respekt dem zahlenden arbeitgeber gegenüber.      

Genau so sehe ich das auch. Ein Profi, der mehrere Millionen verdient und in seinem Job auf einem internationalen Markt agiert, soll verdammt nochmal halbwegs vernünftiges Englisch lernen.

Der arme Elye musste sich ja nicht abends in einen VHS-Kurs am Riederwald setzen, sondern hätte sich die besten persönlichen (und zeitlich flexiblen) Sprachtrainer leisten können.
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Typisch Franzose halt. Die weigern sich doch aus Prinzip Englisch zu sprechen....
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mikulle schrieb:

Mike 56 schrieb:

So langsam frage ich mich ob der Trainerwechsel richtig war.

Upsi, das ging ja fix! Der gute Mann ist gerade seit 5 Wochen hier.

Nach 8 sieglosen Spielen mit 21 Gegentoren kam Riera in einer äußerst kritischen Situation.
Seitdem gab es drei Heimsiege, alle drei ohne Gegentor, zweimal auswärts Unentschieden und die Niederlage auswärts bei Bayern, an der ich keinen Trainer messen möchte.

Ich kann bei allen berechtigten Wünschen nach mehr Kreativität und Galligkeit überhaupt nicht nachvollziehen, was Riera in der gegebenen Situation denn noch hätte bewirken sollen, dass man ihn zumindest erst einmal in Ruhe arbeiten lässt, bevor man schon wieder zweifelt...

Es soll schon den ein oder anderen Trainerwechsel gegeben haben der schneller Wirkung gezeigt hat. Man kann ja hoffentlich zu recht hoffen das die zurückkommenden Spieler Verbesserungen bringen aber von der Elf die Gestern gespielt hat erwarte ich eigentlich nicht mehr viel.
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Mike 56 schrieb:

Es soll schon den ein oder anderen Trainerwechsel gegeben haben der schneller Wirkung gezeigt hat.

Wer die Wirkung des Trainerwechsels nicht erkennt, der tut mir aufrichtig leid. Und das meine ich ohne Häme.
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Mainz spielt nach dem Trainerwechsel so, wie es für eine Mannschaft ohne Abstiegssorgen sein sollte, obwohl sie vorher in akute Abstiegsnot waren. (Intensivstation)

Wir spielen jetzt so als wenn wir auf Teufel komm raus Punkten müssen, weil wir vor dem Trainerwechsel 5 Punkte Rückstand auf das rettende Ufer hatten. Obwohl wir 7. waren. (Husten)

Man sieht dass das also auch anders geht, obwohl beide Kaderstärken nicht vergleichbar sind.
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franchise schrieb:

Mainz spielt nach dem Trainerwechsel so, wie es für eine Mannschaft ohne Abstiegssorgen sein sollte, obwohl sie vorher in akute Abstiegsnot waren. (Intensivstation)

Wir spielen jetzt so als wenn wir auf Teufel komm raus Punkten müssen, weil wir vor dem Trainerwechsel 5 Punkte Rückstand auf das rettende Ufer hatten. Obwohl wir 7. waren. (Husten)

Man sieht dass das also auch anders geht, obwohl beide Kaderstärken nicht vergleichbar sind.

In Mainz war das Gras einfach immer schon grüner als bei uns.
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Warten wir mal ab wie das weiter geht, ich erinnere dich dann daran🥱

Bevor ich jetzt wieder unterstelle, das du zufrieden bist: aber holt dich der Fußball emotional ab?!
Hast du Bock auf Eintracht Fußball mit 70% Ballgeschiebe und nahezu kaum Strafraumszenen. Mich holt der Fußball nicht ab, kann aber auch ne Momentaufnahme sein, und in der neuen Saison spielen wir die Sterne vom Himmel.

Aktuell penn ich fast ein beim Spiel.
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franchise schrieb:

aber holt dich der Fußball emotional ab?!
Hast du Bock auf Eintracht Fußball mit 70% Ballgeschiebe und nahezu kaum Strafraumszenen.

Die Frage ist, was erwartet man. Und vor allem: Wo kommen wir her?
Ich habe das hier schon mal geschrieben. Wenn einer über Monate auf der Intensivstation lag, dann ist es schon ein riesen Erfolg, wenn er mal wieder alleine aufs Klo gehen kann. Da kann man nicht erwarten, dass man gleich wieder einen Marathon läuft. Und wir befinden uns jetzt eben in so einer Art Reha, in der es gut läuft, aber eben auch keine Sensationen passieren.

Riera hat unser gesunkenes Boot vom Meeresgrund gehoben und es schon wieder soweit hergerichtet, dass es einen Kurs halten kann. In der Verfassung,  dass man damit den Americas Cup gewinnt, ist unser Boot natürlich noch nicht.
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Es muss sich doch keiner rechtfertigen welcher Fussball einen abholt.
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Tafelberg schrieb:

Es muss sich doch keiner rechtfertigen welcher Fussball einen abholt.

Ach Tafelberg...... (seufz)
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Warum wird hier eigentlich schon wieder ständig über Dino geschrieben? Kann man das Grusel-Kapitel nicht endlich mal beenden?

Riera hat eine am Boden liegende Trümmertruppe wiederbelebt. Er hat den Scherbenhaufen aufgefegt. Er hat aus 6 Spielen 11 Punkte geholt. In diesen Spielen haben wir nur gegen Bayern Gegentore aus dem Spiel heraus kassiert. Was soll er noch für Kunststücke vorführen? Soll er die Spieler durch einen Feuerreifen springen lassen? Mir reicht da der Balkon erstmal völlig aus.

Über Jahre wurde der Kack-Fußball unter Toppmöller damit verteidigt, dass ja immerhin der Punkteschnitt passt.   Und hier wird jetzt  geschrieben, dass einen der Riera-Fußball nicht abholt.....

Da weiß man nicht, ob man lachen oder weinen soll, ganz ehrlich.
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Dreimal in Folge zu Null. Außer gegen die Bauern kein Gegentor aus dem Spiel heraus. Gegen Heidenheim noch mit einem Mann weniger nix zugelassen. Das kann sich doch sehen lassen. Nächste Woche hat man dann auch vorne ein paar Optionen mehr. Mal sehen was noch geht. Bitter wie das Spiel in Leverkusen gelaufen ist (Dingert halt,), sonst hätten wir auch auf 6 Punkte ran kommen können
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Bob18 schrieb:

Bitter wie das Spiel in Leverkusen gelaufen ist (Dingert halt,), sonst hätten wir auch auf 6 Punkte ran kommen können

Das deutsche Schiedsrichterwesen im Profifußball ist einfach in einem desolaten Zustand. Was man alleine daran sieht, das 95% der Schiris, die in der Bundesliga Spiele Pfeifen, noch nicht mal die Regeln kennen.
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Ich spreche Harm Osmers hiermit offiziell Frankfurt-Verbot aus.
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Verdienter Arbeitssieg. Auch wenn es kein Fest war.
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Osmers ist entweder blind oder er ist bestochen.
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Dieses Tor ist irregulär.
Osmers ist blind.
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Der Osmers ist als Schiedsrichter untauglich. Da könnte man ne 87jährige Oma pfeifen lassen und die würde das noch besser machen als dieser Kasper.
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Luft nach oben
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Ich verstehe aber auch nicht, warum die DFL da einen Schiri pfeifen lässt, der nicht mal die grundlegenden Regeln dieses Sports zu kennen scheint.
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Aufstellung wieder mit angezogener Handbremse 😞
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Ralfe schrieb:

Aufstellung wieder mit angezogener Handbremse 😞

Hä? Mit Larsson gerade ein mal einen einzigen Mittelfeldspieler, den man als defensiv bezeichnen kann, dazu 4 offensive Mittelfeldspieler und einen 9er....
Wo ist das bitte angezogene Handbremse???

Und dass wir endlich mal wieder einen frischen Stürmer von der Bank bringen können, hatten wir seit Monaten nicht mehr.
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Wird notiert 😂
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Sehr gut!

Und die Aufstellung mit Kalli als 9er und mit Doan gefällt. Jonny erstmal nur auf der Bank.
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Alles andere als ein Sieg werde ich  heute nicht akzeptieren.
Nur das hinterher niemand  behauptet, ich hätte es nicht gesagt, Geschäftsfreunde!
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Hm, schon sehr platt(itüdenhaft). Ich glaube, dass könnte sogar Ingo 2026 besser.
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is ja auch gut so. Ingo mag sein wie er ist. Aber wenn der Ingo von der KI nicht zu 100 % kopiert werden kann, spricht das eher für ihn. Auch wenn es natürlich auch auf seine aberwitzigen Formulierungen und Rückschlüsse  zurückzuführen ist.
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Kleine Spielerei am Rande: Chatgpt, schreibe eine Vorschau auf das Spiel von Eintracht Frankfurt, die von Ingo Durstewitz von der Frankfurter Rundschau stammen könnte!


Die Eintracht sucht sich selbst

Vor dem Heimspiel zwischen Eintracht Frankfurt und 1. FC Heidenheim stellt sich eine ziemlich einfache Frage. Eine, die im Grunde seit Wochen über dem Stadtwald wabert: Reicht das, was diese Eintracht im Offensivspiel anbietet?
Die kurze Antwort lautet: bislang eher nicht.

Dabei ist die Ausgangslage eigentlich klar. Heidenheim kommt. Ein Gegner, der kämpft, läuft, arbeitet, unangenehm sein kann. Aber eben auch einer, gegen den eine Mannschaft mit den Ambitionen der Frankfurter in der Regel gewinnen sollte. Zumindest im eigenen Stadion. Zumal die Eintracht Spiele dieser Art eigentlich gewinnen muss, wenn sie im Endspurt wirklich noch mal oben angreifen will, was ohnehin sehr unwahrscheinlich ist – mit einer Niederlage gegen Heidenheim aber nahezu ad absurdum geführt würde.

Das Problem ist bekannt. Und es ist auch nicht neu. Die Eintracht spielt sich oft ordentlich bis ins letzte Drittel. Da wird kombiniert, da wird verlagert, da wird gearbeitet. Etwa über Hugo Larsson. Der semmelblonde schwedische  Mittelfeldmann im Zentrum ist so einer. Ein Arbeiter. Einst für kleines Geld an den Main gewechselt. Ein kluger Kopf, einer, der Fußball versteht. Er organisiert, dirigiert, macht und tut. Nur vorne passiert dann aber trotzdem erstaunlich wenig.

Zu wenig Tempo. Zu wenig Präzision. Zu wenig Entschlossenheit. Manchmal wirkt es, als wolle niemand so recht derjenige sein, der den letzten Schritt geht. Kann man so sehen. Muss man nicht. Die Zahlen sprechen allerdings eine ziemlich klare Sprache.  Der Abschluss kommt zu spät. Oder gar nicht. Stattdessen noch ein Querpass. Noch ein Haken. Noch eine Idee.

Warum passiert das immer wieder? Das Offensivspiel lahmt seit Wochen. Das wissen sie am Main. Es fehlt seit Jahren ein Antreiber. Einer wie Seppl Rode. Odenwälder. Der semmelblonde Mittelfeldmotor – ein kluger Kopf – war nicht nur Anführer. Er war auch Identifikationsfigur weit über den Stadtwald hinaus. So einer fehlt. Warum eigentlich? Auch abseits des Platzes wird daher genau hingeschaut. Die neue Transferstrategie wird im Stadtwald kritisch beäugt. Durchlauferhitzer – das ist nicht jedermanns Sache.

Was muss der Trainer also jetzt machen? Der neue Coach ist vom Typ her kein Menschenfänger. Keiner wie einst Armin Veh. Er ist auch kein Disziplinfanatiker wie Niko Kovac, der – so ehrlich muss man sein – Erfolge am Main vorzuweisen hatte. Zur Wahrheit gehört aber auch: Er hat den im Stadtwald als Fußballgott verehrten Alex Meier vom Hof gejagt. Seltsam.

Albert Riera, der kluge Fußballlehrer hatte bislang keine Lobby am Main. Warum eigentlich? Schließlich hat er durchaus versucht, Strukturen zu schaffen, Ordnung ins Spiel zu bringen. Vieles wirkt stabiler als noch vor Monaten. Nur eines fehlt weiterhin: Durchschlagskraft. Und ohne Tore wird es im Fußball bekanntlich schwierig.

Warum also klemmt es vorne so sehr? Gute Frage. Vielleicht fehlt die individuelle Qualität im Abschluss. Vielleicht auch das Selbstverständnis. Vielleicht von allem ein bisschen.

Die Tabelle jedenfalls erzählt ihre eigene Geschichte. Noch ist vieles eng beieinander. Noch ist nicht endgültig abzusehen, wie sich das Feld im Frühjahr sortieren wird. Fußballtabellen im März sind bekanntlich oft Momentaufnahmen. Aber eines gilt eben auch: Wer oben mitspielen will, muss solche Spiele gewinnen.

Heidenheim kommt. Und plötzlich wird aus einem normalen Bundesligaspiel eine kleine Nagelprobe. Für die Offensive. Für den Anspruch. Richtungsweisend. Für die Frage, wohin diese  - bislang so verkorkste - Saison eigentlich noch führen soll. Am Ende wird man sehen, wohin die Reise geht. Die endgültige Tabelle kennt im März ohnehin noch niemand. Das wissen sie  auch im Stadtwald.