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Bigbamboo

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Ähm, wegen eines Goebbels-Vergelichs soll 'ne Demo abgebrochen werden? Bleibt doch mal auf dem Teppich. Dann gäbe es ja bald gar keine Demos mehr. Und auch keine Elefantenrunden:

http://www.spiegel.de/einestages/politiker-entgleisungen-a-946818.html
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Bigbamboo schrieb:  


Anita1950 schrieb:
Was wäre deine Alternative?


Vorab: Ich muss kein Koch sein, um das Essen zu kritisieren.


Was mir jedoch bisher so eingefallen ist:


Eine EU-weite Flüchtlingsaufnahmequote von sagen wir 1% der Bevölkerung p.a. festlegen; bei Erreichen der Grenze keine weitere Aufnahme, kein Familiennachzug; Abschiebungen schaffen wieder neue Plätze
Verteilung auf die EU-Länder per Losverfahren
Einreise nur direkt aus den betroffenen Ländern bzw. Nachbarländern, d.h. keine Balkanroute, keine Schleuser-Schiffe, etc.
Die EU-Außengrenzen schließen (und notfalls auch verteidigen)
Das mal ganz grob.

in der Theorie gut, was passiert wenn die Lage sich in Syrien weiter verschärft? Davon abgesehen, werden sich die Menschen dort nicht aufhalten lassen, dann wäre ja Dein letzter Punkt (Verteidigung) relevant, damit hätte ich erhebliche Bauchschmerzen .....
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Tafelberg schrieb:

in der Theorie gut, was passiert wenn die Lage sich in Syrien weiter verschärft? Davon abgesehen, werden sich die Menschen dort nicht aufhalten lassen, dann wäre ja Dein letzter Punkt (Verteidigung) relevant, damit hätte ich erhebliche Bauchschmerzen .....

Wie gesagt: Ich bin kein Koch.

Und ja, es würde hässliche Szenen an den Außengrenzen geben. Das wäre der Preis für einen Rückgang der Toten im Mittelmeer.

Was wäre denn Dein Vorschlag als Hobbykoch?
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Bigbamboo schrieb:  


Bigbamboo schrieb:
Das UNHCR zu der dramatisch gestiegenen Zahl von Bootsflüchtlingen:


"Die Tatsache, dass Deutschland eine sehr generöse Asylpolitik hat, gehört mit zu den Faktoren", sagte Spindler.


http://www.t-online.de/nachrichten/deutschland/id_75964626/migration-un-im-oktober-mehr-mittelmeer-fluechtlinge-als-je-zuvor.html


Kurzes PS hierzu noch:


Ich finde es durchaus interessant, dass der obige Aspekt in der Berichterstattung weitgehend untergeht, siehe z.B.:


http://www.tagesschau.de/ausland/fluechtlinge-unhcr-rekordzahl-101.html


http://www.zeit.de/gesellschaft/zeitgeschehen/2015-11/vereinte-nationen-fluechtlinge-mittelmeer-oktober


http://www.spiegel.de/politik/ausland/fluechtlinge-im-oktober-flohen-218-000-ueber-das-mittelmeer-a-1060664.html


So richtig gut informiert fühle ich mich da nicht.

Da hast du mr aber eine Nuss zu knacken gegeben. Ich musste richtig tief recherchieren, bis ich auf die Lösung gekommen bin:

Sowohl t-online wie auch die Zeit zitieren ein Interview, dass William Spindler der dpa gegeben hat. Dabei lässt die Zeit den ersten Teil des Zitats, in dem von der generösen deutschen Politik die Rede ist, weg. T-online zitiert beide Teile, also auch, dass die Furcht vor einer baldigen Änderung dieser Politik die Rekordzahl verursacht. Diesen Teil lässt du leider unerwähnt. T-online macht dabei allerdings einen Übersetzungsfehler, denn bezüglich der generösen Flüchtlingspolitik sagt Spindler, Deutschland "has had", also "hatte gehabt". T-online macht daraus "hat".
Und warum erwähnen Tagesschau und Spiegel das gar nicht? Nun, sie zitieren ein Interview, das Adrian Edwards, ebenfalls UNHCR, der afp gegeben hat. Und der sagt das eben nicht.
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stefank schrieb:

Sowohl t-online wie auch die Zeit zitieren ein Interview, dass William Spindler der dpa gegeben hat

Haste mal einen Link, damit ich mir die Suche sparen kann?

stefank schrieb:

Dabei lässt die Zeit den ersten Teil des Zitats, in dem von der generösen deutschen Politik die Rede ist, weg.

Was eben dazu führt, dass ich mich nicht gut informiert fühle.

stefank schrieb:

T-online zitiert beide Teile, also auch, dass die Furcht vor einer baldigen Änderung dieser Politik die Rekordzahl verursacht.

T-Online führt nur ein Zitat.

stefank schrieb:

Diesen Teil lässt du leider unerwähnt.

Ich hab' sogar noch viel mehr weggelassen, da dies alles mit der ursprünglichen Fragestellung nichts zu tun hat.

stefank schrieb:

Und warum erwähnen Tagesschau und Spiegel das gar nicht? Nun, sie zitieren ein Interview, das Adrian Edwards, ebenfalls UNHCR, der afp gegeben hat. Und der sagt das eben nicht.

Zumindest der Spiegel gibt auch die dpa als Quelle an.
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Bigbamboo schrieb:

Die aktuelle Lage stellt sich in meinen Augen doch leicht anders da: Wer aus Österreich kommt, muss dort keine Bombenangriffe fürchten und sucht hier auch eher nicht vorübergehend Unterschlupf.

Man kann das ja mal weiter denken. Nehmen wir an, die deutsche Politik denkt so und geht dementsprechend vor. Und nehmen wir auch an, sie schafft es (in meinen Augen zwar sehr unrealistisch, aber hey!) die Grenze nach Österreich für Flüchtlinge irgendwie abzuriegeln ohne dass der deutsche Ski-Urlauber mit beeinträchtigungen hinter dem Inntal-Dreieck rechnen muss. Die erste Reaktion von Österreich wäre vermutlich: "Wer aus Slowenien kommt, muss dort keine Bombenangriffe fürchten und sucht hier auch eher nicht vorübergehend Unterschlupf." und so würde sich dann ein Rückstau bilden. Wie gesagt: Ich halte es nicht für realistisch (eher für ausgeschlossen), dass die jeweiligen Grenzen abgeriegelt werden können. Aber nehmen wir es an: Die ersten armen Schweine wären dann die Griechen. Die müssten mit Gewalt den Seeweg zur Türkei dicht machen, im Zweifel mit einer makaberen Version vom Spiel Schiffeversenken, sonst bleiben sie auf zehntausenden Flüchtlingen sitzen. Und selbst wenn die EU oder wer auch immer helfen würde, diesen Seeweg so abzusichern, dass fast keiner mehr durch kommt, dann wären die nächsten armen Schweine eben die Türkei oder der Libanon.

Und klar. Dann könnte sich Deutschland oder die EU mit Geld diesen Ländern an den Hals schmeißen (wird ja auch jetzt schon teilweise so praktiziert), damit sie für hummanitäre Flüchtlingsunterkünfte sorgen. Aber ob das Geld dann wirklich dort ankommt und wie human diese Bedingungen dann wirklich sind, kann niemand abschätzen, der nicht vor Ort ist. Und ob das die humanerer Art ist, um mit der Flüchtlingskrise umzugehen darf man auch anzweifeln.

Wenn man so rum spinnt, kommt man immer wieder an Punkte, wo man in moralische  Zwickmühlen gerät. Es gibt leider keine einfachen Antworten in dieser Sache. Und ich finde es nach wie vor begrüßenswert, dass sich Deutschland  nicht aus der Verantwortung duckt.
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Brodowin schrieb:

Und ich finde es nach wie vor begrüßenswert, dass sich Deutschland  nicht aus der Verantwortung duckt.

Zweifelsohne!

Persönlich denke ich nur, man hätte es etwas geschickter tun können, ohne auch nur einen Millimeter weniger humanitär zu handeln, eventuell sogar ganz im Gegenteil.
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Bigbamboo schrieb:

Die aktuelle Lage stellt sich in meinen Augen doch leicht anders da: Wer aus Österreich kommt, muss dort keine Bombenangriffe fürchten und sucht hier auch eher nicht vorübergehend Unterschlupf.

Aber was wäre denn die Alternative? Alle zurück nach Griechenland/Italien und auf das Dublin-Abkommen zeigen? Und damit in Regionen schicken, die wohl die grössten finanziellen Probleme innerhalb der EU haben.

Ich sage damit nicht, dass "alle nach Deutschland" die richtige Lösung ist, die habe ich auch nicht. Es müsste wohl eine europäische Lösung nach Dublin gefunden werden und die Leute sinnvoll über den Kontinent verteilen. Das wird aber nicht funktionieren und dann wird man sehen, was aus der EU wird.

Was wäre deine Alternative?
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Anita1950 schrieb:

Was wäre deine Alternative?

Vorab: Ich muss kein Koch sein, um das Essen zu kritisieren.

Was mir jedoch bisher so eingefallen ist:

  • Eine EU-weite Flüchtlingsaufnahmequote von sagen wir 1% der Bevölkerung p.a. festlegen; bei Erreichen der Grenze keine weitere Aufnahme, kein Familiennachzug; Abschiebungen schaffen wieder neue Plätze
  • Verteilung auf die EU-Länder per Losverfahren
  • Einreise nur direkt aus den betroffenen Ländern bzw. Nachbarländern, d.h. keine Balkanroute, keine Schleuser-Schiffe, etc.
  • Die EU-Außengrenzen schließen (und notfalls auch verteidigen)
Das mal ganz grob.
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Man kann ja mal rein hypothetisch annehmen, Deutschland hätte noch so was wie eine EU-Außengrenze. Ist ja jetzt auch noch nicht so mega-lange her, dass es so war. So mit bewaffneten und patrouillierenden Grenzschützern und natürlich Grenzübergängen, an denen kontrolliert werden würde. Und das jetzt übertragen auf die heutige Situation mit dem Flüchtlingsstrom vor unserer Grenze. Was würde genau den Unterschied ausmachen? Würde das wirklich den Zustrom von Flüchtlingen einschränken? Und wenn ja, wie? Und glaubt jemand ernsthaft, da würde ein Politiker  die Verantwortung für einen eventuellen Schießbefehl bei illegalem Grenzübertritt  übernehmen?
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Brodowin schrieb:

Man kann ja mal rein hypothetisch annehmen, Deutschland hätte noch so was wie eine EU-Außengrenze.

Ich hatte die Tage in meinen Überlegungen angenommen, z.B. Frankreich hätten einen Krieg / Bürgerkrieg.

Da bin ich mir sicher, dass hier Tür und Tor geöffnet würden, an den Grenzen riesige Lager entstünden und wohl nahezu jeder zusammen rücken würde.

U.a. auch deshalb, weil die Franzosen die an unsere Grenze kommen unmittelbar bedroht wären und weil man wohl davon ausgehen kann, dass nach Kriegsende die 99% wieder in ihre Heimat zurück kehren würden.

Die aktuelle Lage stellt sich in meinen Augen doch leicht anders da: Wer aus Österreich kommt, muss dort keine Bombenangriffe fürchten und sucht hier auch eher nicht vorübergehend Unterschlupf.
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Bigbamboo schrieb:

Wie kommst Du darauf, dass ich zu einer Abschreckungspolitik rate?

Na ich kam darauf, weil du geschrieben hast, dass es hier ja auch darum geht, ob Merkels offene Grenzen den Flüchtlingsstrom befeuern und mehr Leute in die Boote treibt. Ich habe da möglicherweise rein interpretiert, dass du dies zu mindest bedenklich findest. Mag sein das ich fehl-interpretiert habe und es dir bei der Einstellung des Links um reine Information ohne eigenen Standpunkt ging. Dann nehme ich das selbstverständlich zurück.
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Brodowin schrieb:

... Ich habe da möglicherweise rein interpretiert, dass du dies zu mindest bedenklich findest. Mag sein das ich fehl-interpretiert habe und es dir bei der Einstellung des Links um reine Information ohne eigenen Standpunkt ging. Dann nehme ich das selbstverständlich zurück.

Jupp, es ging mir tatsächlich nur um diese Info, da, wie geschildert, die Frage hier im Raum stand, ob Merkels Politik die Flüchtlingsströme befeuert hat.
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Irgendwo zwischen den ganzen Nazi-Enttarnungen ging's iirc auch mal darum, ob Merkels offene Grenzen die Flüchtlingsströme befeuern würden. Da passt diese Meldung ganz gut:

Das UNHCR zu der dramatisch gestiegenen Zahl von Bootsflüchtlingen:

"Die Tatsache, dass Deutschland eine sehr generöse Asylpolitik hat, gehört mit zu den Faktoren", sagte Spindler.

http://www.t-online.de/nachrichten/deutschland/id_75964626/migration-un-im-oktober-mehr-mittelmeer-fluechtlinge-als-je-zuvor.html
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Bigbamboo schrieb:

Das UNHCR zu der dramatisch gestiegenen Zahl von Bootsflüchtlingen:


"Die Tatsache, dass Deutschland eine sehr generöse Asylpolitik hat, gehört mit zu den Faktoren", sagte Spindler.


http://www.t-online.de/nachrichten/deutschland/id_75964626/migration-un-im-oktober-mehr-mittelmeer-fluechtlinge-als-je-zuvor.html

Kurzes PS hierzu noch:

Ich finde es durchaus interessant, dass der obige Aspekt in der Berichterstattung weitgehend untergeht, siehe z.B.:

http://www.tagesschau.de/ausland/fluechtlinge-unhcr-rekordzahl-101.html

http://www.zeit.de/gesellschaft/zeitgeschehen/2015-11/vereinte-nationen-fluechtlinge-mittelmeer-oktober

http://www.spiegel.de/politik/ausland/fluechtlinge-im-oktober-flohen-218-000-ueber-das-mittelmeer-a-1060664.html

So richtig gut informiert fühle ich mich da nicht.
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Bigbamboo schrieb:

Das UNHCR zu der dramatisch gestiegenen Zahl von Bootsflüchtlingen:


"Die Tatsache, dass Deutschland eine sehr generöse Asylpolitik hat, gehört mit zu den Faktoren", sagte Spindler.

Zu welcher Art von Abschreckungspolitik würdest du Deutschland raten, um zu erreichen, dass weniger in die Boote steigen?
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Brodowin schrieb:

Zu welcher Art von Abschreckungspolitik würdest du Deutschland raten, um zu erreichen, dass weniger in die Boote steigen?

Wie kommst Du darauf, dass ich zu einer Abschreckungspolitik rate?
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DM-SGE schrieb:

Aber okay, es gab ja auch schon Lachkasper, die ernsthaft Flucht und Vertreibung des WK2 mit der jetzigen Situation vergleichen wollten.

menschenleben sind menschenleben. wer bist du deren wertigkeit von fluchtumständen abhängig zu machen? gott? entweder man hilft flüchtlingen oder man lässt es. punkt.
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peter schrieb:

menschenleben sind menschenleben. wer bist du deren wertigkeit von fluchtumständen abhängig zu machen? gott? entweder man hilft flüchtlingen oder man lässt es. punkt.

Mal weiter gedacht: Wenn man zur Sicherung der Landesgrenzen nicht schießen darf, wann denn dann? Zur Sicherung von Eigentum wohl auch nicht. Wenn Menschen in Ihrer Freiheit bedroht werden? In Ihrer Gesundheit?

Ich halte es für weitgehend 'normal', dass Grenzen bewaffnet gesichert werden und bin froh, dass wir in Europa einen anderen Weg gefunden haben / hatten.

Außerhalb Europas käme ich aber niemals auf die Idee, eine Grenze einfach so zu übertreten.
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Irgendwo zwischen den ganzen Nazi-Enttarnungen ging's iirc auch mal darum, ob Merkels offene Grenzen die Flüchtlingsströme befeuern würden. Da passt diese Meldung ganz gut:

Das UNHCR zu der dramatisch gestiegenen Zahl von Bootsflüchtlingen:

"Die Tatsache, dass Deutschland eine sehr generöse Asylpolitik hat, gehört mit zu den Faktoren", sagte Spindler.

http://www.t-online.de/nachrichten/deutschland/id_75964626/migration-un-im-oktober-mehr-mittelmeer-fluechtlinge-als-je-zuvor.html
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DM-SGE schrieb:  


peter schrieb:
und da steht kein wort zu palmer bezüglich waffengewalt an der grenze. macht ja nichts wenn eine dubiose webmeldung gerade in den eigenen kram passt.


http://www.tagblatt.de/Home/nachrichten/tuebingen_artikel,-Tuebinger-OB-Mehr-Fluechtlinge-gehen-nicht-_arid,322388.html

ach so, ich dachte das sei eine neue meldung. zumindest ist der facebookbeitrag so aufgemacht als sei es eine heutige überschrift (sowohl stil als auch datum). palmer hat also gesagt dass, wenn man die grenzen überwacht, das auch durch bewaffnete personen passieren wird und er befürwortet offensichtlich, dass es so sein sollte. und was ist nun der skandal dabei? ich finde eine bewaffnete absicherung der grenze wenig hilfreich, aber im vergleich zu dem herren von der afd, der schüsse in die luft herbeiphantasiert (weil er einen sturm auf die grenzbeamten fürchtet?), ist palmers aussage harmlos und unnötig.

dass polizisten und soldaten im regelfall bewaffnet sind ist ja nun nichts neues und wer sonst sollte den job machen? schon den ansatz menschen mit "angedrohter" waffengewalt einen grenzübergang zu verweigern finde ich merkwürdig. gerade ehemaligen ddr-flüchtlingen sollten sich bei der vorstellung die haare sträuben, dass auch noch von unserer seite auf sie geschossen worden wäre (es könnten ja spione dabei sein).
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peter schrieb:

dass polizisten und soldaten im regelfall bewaffnet sind ist ja nun nichts neues und wer sonst sollte den job machen? schon den ansatz menschen mit "angedrohter" waffengewalt einen grenzübergang zu verweigern finde ich merkwürdig.

Das Mitführen der Waffe ist ja bereits ein Form der Androhung von Waffengewalt, wenngleich auch die mildeste.
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Ganz fetter CE!
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Aragorn schrieb:  


Tafelberg schrieb:
aber dies überhaupt zum Thema zu machen, ist schon schlimm genug


Ein Thema davon macht ganz allein der Focus, indem mal wieder mal von einem "Eklat" berichtet wird. Werden Staatsgrenzen nicht generell mit Waffen bewacht?

das macht keinen sinn wenn man innerhalb der eu eingebettet ist und alle nachbarn sowieso ohne kontrolle zu besuch kommen können. und auch vor der eu kann ich mich nicht an soldaten an der deutsch-österreicheischen oder deutsch-französischen grenze erinnern. das wäre auch damals schon ziemlich albern gewesen.
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peter schrieb:

und auch vor der eu kann ich mich nicht an soldaten an der deutsch-österreicheischen oder deutsch-französischen grenze erinnern. das wäre auch damals schon ziemlich albern gewesen.

Stimmt. Damals gab's ja auch einen Bundesgrenzschutz, der sich um sowas gekümmert hat. Bewaffnet.
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Ja hallo! Wo kommst Du denn her?
Schön von Dir zu lesen, ich dachte schon Du wärst mit Sack und Pack umgezogen.

Aber wo Du schon hier bist:
Wo genau habe ich den von Dir genannten Dienstleister erwähnt?
Nur um das miit dem "vorschreiben, welchen Postdienstleister er nutzen soll" zu klären..

Alles andere betreffend warten wir doch einfach ab, was das Kalenderteam auf die Mail von Denis antwortet.

Schönen Sonntag allerseits
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Weia.
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Bigbamboo schrieb:

Ich finde 12,00 EUR für einen Kalender etwas übertrieben, wenn man diesen auch für 9,50 haben kann.
Das ist dann zwar nicht der große NWK mit den tollen Bildern, aber Bilder und alle Tage sind auch drauf.

gehts ums Thema oder hast Du andere Gründe? Was spricht denn dagegen die Antwort abzuwarten?
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Haliaeetus schrieb:

gehts ums Thema oder hast Du andere Gründe? Was spricht denn dagegen die Antwort abzuwarten?

Wo habe ich mich denn gegen das Abwarten der Antwort ausgesprochen?

Mangelndes Textverständnis oder hast Du andere Gründe, mir dies zu unterstellen?
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Ja, es geht noch.
Ich habe nachgesehen.
Es findet sich außer einem VK-Angebot für 3 Kalender 2015 (zum Originalpreis, mit Tasche) kein Hinweis darauf, dass Denis im vergangenen Jahr Kalender für andere User organisiert und versendet hat.

Nebenbei finde ich 6,90 EUR Versandkosten etwas übertrieben, wenn man das auch für 4,50 haben kann.
Das ist dann zwar nicht der große Gelbe mit der roten Schrift, aber es ist über Nacht und mit Sendungsverfolgung & Versicherung.

Ich warte einfach mal ab, was die Organisatoren dazu sagen, ich habe Denis gebeten eine Mail dorthin zu schreiben. Ich nehme an, das hat er längst gemacht, nicht wahr Denis?

Ich lasse mich gern berichtigen, aber nach derzeitigem Stand der Dinge sehe ich keinen Grund, Denis zu erlauben was von den Orgaisatoren ausdrücklich nicht erwünscht ist.

P.S. Selbstklebende Versandtaschen für die Kalender kann man für 25@ / 25 St. kaufen. (Das ist ein Euro pro Karton) Dann entfällt auch das Klebeband.
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littlecrow schrieb:

Nebenbei finde ich 6,90 EUR Versandkosten etwas übertrieben, wenn man das auch für 4,50 haben kann.
Das ist dann zwar nicht der große Gelbe mit der roten Schrift, aber es ist über Nacht und mit Sendungsverfolgung & Versicherung.

Ich finde 12,00 EUR für einen Kalender etwas übertrieben, wenn man diesen auch für 9,50 haben kann.
Das ist dann zwar nicht der große NWK mit den tollen Bildern, aber Bilder und alle Tage sind auch drauf.
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Raggamuffin schrieb:

Dem ist eigentlich nichts hinzuzufügen.
Ich persönlich denke, dass da beschlossen wurde, das Internet so wie wir es heute kennen, abzuschaffen und durch ein besser kontrollierbar(er?)es zu ersetzen. Natürlich nicht sofort aber sukzessive.

Und ich hörte erst gerade vom so genannten "Darknet", was alles viel unkontrollierbarer macht!?
Fakt ist in meinen Augen, dass der Großteil aller Geschäfte mittlerweile über das Internet gemacht wird.
Da ist es nur logisch, dass sich große Konzerne und Lobbies mit Zahlungen einen Vorteil verschaffen wollen.
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Blablablubb schrieb:

Da ist es nur logisch, dass sich große Konzerne und Lobbies mit Zahlungen einen Vorteil verschaffen wollen.

Ne, das ist sogar aus deren Sicht dumm, da so Europa in eine digitale Steinzeit zurück fällt und das ganze Wissen nach Asien und in die USA weiter zieht.

Die Oettinger und seine Mitstreiter sind so 'ne Art digitale Taliban.
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Basaltkopp schrieb:

Nicht, dass sich jemand darum kümmern würde, aber ich wurde wieder ausgeloggt.

Jep, ich auch
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Das wird ja immer lustiger hier. Gerade war ich eingeloggt, wollte antworten und dann kam dies:

Hier stünde ein Screenshot

Im Dies & Das konnte ich daher nicht schreiben, hier geht's nun doch.

Bin ich vielleicht im D&D warum auch immer gesperrt und man hat versehentlich eine Mitteilung dazu unterlassen?
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crasher1985 schrieb:

Die Kernaussage aus dem Artikel ist glaube ich folgende:


"Wo ist das Bekenntnis zu dem zwar nicht von Voltaire stammenden, aber sein freiheitliches Denken schön wiedergebenden Satz geworden: Ich mag verdammen, was du sagst, aber ich werde mein Leben dafür geben, dass du es sagen darfst? "


Und ich glaube das trifft den Kern des Problems sehr gut.

der satz wird ja immer wieder hervogekramt wenn es um meinungsfreiheit geht. drehen wir das ganze mal um: würdest du den satz auch unterschreiben wenn es darum ginge einen salafisten aus dem schuldienst zu entfernen?

übrigens ist das zitat nicht von voltaire

http://anmerkungendonecvenias.blogspot.de/2011/01/was-hat-voltaire-wirklich-zur.html

und egal wie man das zitat auch drehen mag, der mann darf ja sagen was er möchte. er ist mit seinen ansichten lediglich, in der einschätzung einiger, nicht geeignet als lehrer für den staat zu arbeiten. den unterschied sollte man schon machen, immerhin darf der mann zur prime-time im fernsehen seine meinung ausbreiten, das ist so ziemlich das genaue gegenteil davon eine meinung zu unterdrücken.
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peter schrieb:  


crasher1985 schrieb:


... zwar nicht von Voltaire stammenden ...


... übrigens ist das zitat nicht von voltaire ...

Das Zitat ist gar nicht von Voltaire.