
Bigbamboo
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Bigbamboo schrieb:Um der Wahrheit die Ehre zu geben.. Über dessen Intellekt , die Sprachgewalt und die Hinterlist verfügt Herr Maas nicht.mal ansatzweise.. Im übrigen hat , wie du richtig bemerkst, Willy Brandt diesen " Titel" schon anderweitig vergeben. Es offenbart nur eine weitere erbärmliche Unkenntnis der Geschichte seitens Herrn Bachmann.
Ähm, wegen eines Goebbels-Vergelichs soll 'ne Demo abgebrochen werden? Bleibt doch mal auf dem Teppich. Dann gäbe es ja bald gar keine Demos mehr. Und auch keine Elefantenrunden:
http://www.spiegel.de/einestages/politiker-entgleisungen-a-946818.html
Bigbamboo schrieb:in der Theorie gut, was passiert wenn die Lage sich in Syrien weiter verschärft? Davon abgesehen, werden sich die Menschen dort nicht aufhalten lassen, dann wäre ja Dein letzter Punkt (Verteidigung) relevant, damit hätte ich erhebliche Bauchschmerzen .....Anita1950 schrieb:
Was wäre deine Alternative?
Vorab: Ich muss kein Koch sein, um das Essen zu kritisieren.
Was mir jedoch bisher so eingefallen ist:
Eine EU-weite Flüchtlingsaufnahmequote von sagen wir 1% der Bevölkerung p.a. festlegen; bei Erreichen der Grenze keine weitere Aufnahme, kein Familiennachzug; Abschiebungen schaffen wieder neue Plätze
Verteilung auf die EU-Länder per Losverfahren
Einreise nur direkt aus den betroffenen Ländern bzw. Nachbarländern, d.h. keine Balkanroute, keine Schleuser-Schiffe, etc.
Die EU-Außengrenzen schließen (und notfalls auch verteidigen)
Das mal ganz grob.
Tafelberg schrieb:Wie gesagt: Ich bin kein Koch.
in der Theorie gut, was passiert wenn die Lage sich in Syrien weiter verschärft? Davon abgesehen, werden sich die Menschen dort nicht aufhalten lassen, dann wäre ja Dein letzter Punkt (Verteidigung) relevant, damit hätte ich erhebliche Bauchschmerzen .....
Und ja, es würde hässliche Szenen an den Außengrenzen geben. Das wäre der Preis für einen Rückgang der Toten im Mittelmeer.
Was wäre denn Dein Vorschlag als Hobbykoch?
Bigbamboo schrieb:Hobbykoch bin ich tatsächlich, aber das ist ein anderes ThemaTafelberg schrieb:
in der Theorie gut, was passiert wenn die Lage sich in Syrien weiter verschärft? Davon abgesehen, werden sich die Menschen dort nicht aufhalten lassen, dann wäre ja Dein letzter Punkt (Verteidigung) relevant, damit hätte ich erhebliche Bauchschmerzen .....
Wie gesagt: Ich bin kein Koch.
Und ja, es würde hässliche Szenen an den Außengrenzen geben. Das wäre der Preis für einen Rückgang der Toten im Mittelmeer.
Was wäre denn Dein Vorschlag als Hobbykoch?
ich habe leider auch keine neuen Ideen:
Eine schnelle Abweisung der nicht berechtigten Asyl Bewerber ist unumgänglich, ob mit oder Transitzonen. Aber das wissen alle....
eine europ. Lösung sagt auch jeder.....
Einen Einsatz von Schusswaffen, wie sie noch keiner explizit fordert, um die Grenzen zu sichern, lehne ich definitiv ab.
Sorry Bigbamboo für mein rum eiern, aber ich bin derzeit relativ hilflos wie das weitergehen soll. Das gebe ich ganz ehrlich zu
Bigbamboo schrieb:Da hast du mr aber eine Nuss zu knacken gegeben. Ich musste richtig tief recherchieren, bis ich auf die Lösung gekommen bin:Bigbamboo schrieb:
Das UNHCR zu der dramatisch gestiegenen Zahl von Bootsflüchtlingen:
"Die Tatsache, dass Deutschland eine sehr generöse Asylpolitik hat, gehört mit zu den Faktoren", sagte Spindler.
http://www.t-online.de/nachrichten/deutschland/id_75964626/migration-un-im-oktober-mehr-mittelmeer-fluechtlinge-als-je-zuvor.html
Kurzes PS hierzu noch:
Ich finde es durchaus interessant, dass der obige Aspekt in der Berichterstattung weitgehend untergeht, siehe z.B.:
http://www.tagesschau.de/ausland/fluechtlinge-unhcr-rekordzahl-101.html
http://www.zeit.de/gesellschaft/zeitgeschehen/2015-11/vereinte-nationen-fluechtlinge-mittelmeer-oktober
http://www.spiegel.de/politik/ausland/fluechtlinge-im-oktober-flohen-218-000-ueber-das-mittelmeer-a-1060664.html
So richtig gut informiert fühle ich mich da nicht.
Sowohl t-online wie auch die Zeit zitieren ein Interview, dass William Spindler der dpa gegeben hat. Dabei lässt die Zeit den ersten Teil des Zitats, in dem von der generösen deutschen Politik die Rede ist, weg. T-online zitiert beide Teile, also auch, dass die Furcht vor einer baldigen Änderung dieser Politik die Rekordzahl verursacht. Diesen Teil lässt du leider unerwähnt. T-online macht dabei allerdings einen Übersetzungsfehler, denn bezüglich der generösen Flüchtlingspolitik sagt Spindler, Deutschland "has had", also "hatte gehabt". T-online macht daraus "hat".
Und warum erwähnen Tagesschau und Spiegel das gar nicht? Nun, sie zitieren ein Interview, das Adrian Edwards, ebenfalls UNHCR, der afp gegeben hat. Und der sagt das eben nicht.
stefank schrieb:Haste mal einen Link, damit ich mir die Suche sparen kann?
Sowohl t-online wie auch die Zeit zitieren ein Interview, dass William Spindler der dpa gegeben hat
stefank schrieb:Was eben dazu führt, dass ich mich nicht gut informiert fühle.
Dabei lässt die Zeit den ersten Teil des Zitats, in dem von der generösen deutschen Politik die Rede ist, weg.
stefank schrieb:T-Online führt nur ein Zitat.
T-online zitiert beide Teile, also auch, dass die Furcht vor einer baldigen Änderung dieser Politik die Rekordzahl verursacht.
stefank schrieb:Ich hab' sogar noch viel mehr weggelassen, da dies alles mit der ursprünglichen Fragestellung nichts zu tun hat.
Diesen Teil lässt du leider unerwähnt.
stefank schrieb:Zumindest der Spiegel gibt auch die dpa als Quelle an.
Und warum erwähnen Tagesschau und Spiegel das gar nicht? Nun, sie zitieren ein Interview, das Adrian Edwards, ebenfalls UNHCR, der afp gegeben hat. Und der sagt das eben nicht.
Gelöschter Benutzer
Bigbamboo schrieb:Man kann das ja mal weiter denken. Nehmen wir an, die deutsche Politik denkt so und geht dementsprechend vor. Und nehmen wir auch an, sie schafft es (in meinen Augen zwar sehr unrealistisch, aber hey!) die Grenze nach Österreich für Flüchtlinge irgendwie abzuriegeln ohne dass der deutsche Ski-Urlauber mit beeinträchtigungen hinter dem Inntal-Dreieck rechnen muss. Die erste Reaktion von Österreich wäre vermutlich: "Wer aus Slowenien kommt, muss dort keine Bombenangriffe fürchten und sucht hier auch eher nicht vorübergehend Unterschlupf." und so würde sich dann ein Rückstau bilden. Wie gesagt: Ich halte es nicht für realistisch (eher für ausgeschlossen), dass die jeweiligen Grenzen abgeriegelt werden können. Aber nehmen wir es an: Die ersten armen Schweine wären dann die Griechen. Die müssten mit Gewalt den Seeweg zur Türkei dicht machen, im Zweifel mit einer makaberen Version vom Spiel Schiffeversenken, sonst bleiben sie auf zehntausenden Flüchtlingen sitzen. Und selbst wenn die EU oder wer auch immer helfen würde, diesen Seeweg so abzusichern, dass fast keiner mehr durch kommt, dann wären die nächsten armen Schweine eben die Türkei oder der Libanon.
Die aktuelle Lage stellt sich in meinen Augen doch leicht anders da: Wer aus Österreich kommt, muss dort keine Bombenangriffe fürchten und sucht hier auch eher nicht vorübergehend Unterschlupf.
Und klar. Dann könnte sich Deutschland oder die EU mit Geld diesen Ländern an den Hals schmeißen (wird ja auch jetzt schon teilweise so praktiziert), damit sie für hummanitäre Flüchtlingsunterkünfte sorgen. Aber ob das Geld dann wirklich dort ankommt und wie human diese Bedingungen dann wirklich sind, kann niemand abschätzen, der nicht vor Ort ist. Und ob das die humanerer Art ist, um mit der Flüchtlingskrise umzugehen darf man auch anzweifeln.
Wenn man so rum spinnt, kommt man immer wieder an Punkte, wo man in moralische Zwickmühlen gerät. Es gibt leider keine einfachen Antworten in dieser Sache. Und ich finde es nach wie vor begrüßenswert, dass sich Deutschland nicht aus der Verantwortung duckt.
Brodowin schrieb:Zweifelsohne!
Und ich finde es nach wie vor begrüßenswert, dass sich Deutschland nicht aus der Verantwortung duckt.
Persönlich denke ich nur, man hätte es etwas geschickter tun können, ohne auch nur einen Millimeter weniger humanitär zu handeln, eventuell sogar ganz im Gegenteil.
Bigbamboo schrieb:Aber was wäre denn die Alternative? Alle zurück nach Griechenland/Italien und auf das Dublin-Abkommen zeigen? Und damit in Regionen schicken, die wohl die grössten finanziellen Probleme innerhalb der EU haben.
Die aktuelle Lage stellt sich in meinen Augen doch leicht anders da: Wer aus Österreich kommt, muss dort keine Bombenangriffe fürchten und sucht hier auch eher nicht vorübergehend Unterschlupf.
Ich sage damit nicht, dass "alle nach Deutschland" die richtige Lösung ist, die habe ich auch nicht. Es müsste wohl eine europäische Lösung nach Dublin gefunden werden und die Leute sinnvoll über den Kontinent verteilen. Das wird aber nicht funktionieren und dann wird man sehen, was aus der EU wird.
Was wäre deine Alternative?
Anita1950 schrieb:Vorab: Ich muss kein Koch sein, um das Essen zu kritisieren.
Was wäre deine Alternative?
Was mir jedoch bisher so eingefallen ist:
- Eine EU-weite Flüchtlingsaufnahmequote von sagen wir 1% der Bevölkerung p.a. festlegen; bei Erreichen der Grenze keine weitere Aufnahme, kein Familiennachzug; Abschiebungen schaffen wieder neue Plätze
- Verteilung auf die EU-Länder per Losverfahren
- Einreise nur direkt aus den betroffenen Ländern bzw. Nachbarländern, d.h. keine Balkanroute, keine Schleuser-Schiffe, etc.
- Die EU-Außengrenzen schließen (und notfalls auch verteidigen)
Bigbamboo schrieb:in der Theorie gut, was passiert wenn die Lage sich in Syrien weiter verschärft? Davon abgesehen, werden sich die Menschen dort nicht aufhalten lassen, dann wäre ja Dein letzter Punkt (Verteidigung) relevant, damit hätte ich erhebliche Bauchschmerzen .....Anita1950 schrieb:
Was wäre deine Alternative?
Vorab: Ich muss kein Koch sein, um das Essen zu kritisieren.
Was mir jedoch bisher so eingefallen ist:
Eine EU-weite Flüchtlingsaufnahmequote von sagen wir 1% der Bevölkerung p.a. festlegen; bei Erreichen der Grenze keine weitere Aufnahme, kein Familiennachzug; Abschiebungen schaffen wieder neue Plätze
Verteilung auf die EU-Länder per Losverfahren
Einreise nur direkt aus den betroffenen Ländern bzw. Nachbarländern, d.h. keine Balkanroute, keine Schleuser-Schiffe, etc.
Die EU-Außengrenzen schließen (und notfalls auch verteidigen)
Das mal ganz grob.
Bigbamboo schrieb:Punkt 2 und 3 halte ich für sinnvoll, wobei aktuelle Gesetze für Punkt 3 geändert werden müssen, zumindest soweit ich weiss. Die Fluggesellschaften müssen IMHO zur Zeit darauf achten, dass die Leute, die ihr Flugzeug besteigen auch einreiseberechtigt sind, sonst gehts auf Kosten der Fluggesellschaft zurück (bitte korrigieren, falls es nicht stimmt).
Was mir jedoch bisher so eingefallen ist:
Punkt 1 und 4 halte ich für schwierig: Zumindest in Deutschland ist Asyl ein Grundrecht, das man einem Menschen nicht ohne weiteres wegnehmen kann. Und dadurch sehe ich auch keine Möglichkeit auf eine Obergrenze. Warum manchen ein Grundrecht zusprechen und manchen absprechen?
Ich hatte von dir keine Superlösung erwartet, falls es so rüber kam. Aber ich habe keine Alternativen bisher gehört, die für mich plausibel und sinnvoll klingen. Deswegen habe ich gefragt.
Gelöschter Benutzer
Man kann ja mal rein hypothetisch annehmen, Deutschland hätte noch so was wie eine EU-Außengrenze. Ist ja jetzt auch noch nicht so mega-lange her, dass es so war. So mit bewaffneten und patrouillierenden Grenzschützern und natürlich Grenzübergängen, an denen kontrolliert werden würde. Und das jetzt übertragen auf die heutige Situation mit dem Flüchtlingsstrom vor unserer Grenze. Was würde genau den Unterschied ausmachen? Würde das wirklich den Zustrom von Flüchtlingen einschränken? Und wenn ja, wie? Und glaubt jemand ernsthaft, da würde ein Politiker die Verantwortung für einen eventuellen Schießbefehl bei illegalem Grenzübertritt übernehmen?
Brodowin schrieb:Ich hatte die Tage in meinen Überlegungen angenommen, z.B. Frankreich hätten einen Krieg / Bürgerkrieg.
Man kann ja mal rein hypothetisch annehmen, Deutschland hätte noch so was wie eine EU-Außengrenze.
Da bin ich mir sicher, dass hier Tür und Tor geöffnet würden, an den Grenzen riesige Lager entstünden und wohl nahezu jeder zusammen rücken würde.
U.a. auch deshalb, weil die Franzosen die an unsere Grenze kommen unmittelbar bedroht wären und weil man wohl davon ausgehen kann, dass nach Kriegsende die 99% wieder in ihre Heimat zurück kehren würden.
Die aktuelle Lage stellt sich in meinen Augen doch leicht anders da: Wer aus Österreich kommt, muss dort keine Bombenangriffe fürchten und sucht hier auch eher nicht vorübergehend Unterschlupf.
Bigbamboo schrieb:Aber was wäre denn die Alternative? Alle zurück nach Griechenland/Italien und auf das Dublin-Abkommen zeigen? Und damit in Regionen schicken, die wohl die grössten finanziellen Probleme innerhalb der EU haben.
Die aktuelle Lage stellt sich in meinen Augen doch leicht anders da: Wer aus Österreich kommt, muss dort keine Bombenangriffe fürchten und sucht hier auch eher nicht vorübergehend Unterschlupf.
Ich sage damit nicht, dass "alle nach Deutschland" die richtige Lösung ist, die habe ich auch nicht. Es müsste wohl eine europäische Lösung nach Dublin gefunden werden und die Leute sinnvoll über den Kontinent verteilen. Das wird aber nicht funktionieren und dann wird man sehen, was aus der EU wird.
Was wäre deine Alternative?
Gelöschter Benutzer
Bigbamboo schrieb:Man kann das ja mal weiter denken. Nehmen wir an, die deutsche Politik denkt so und geht dementsprechend vor. Und nehmen wir auch an, sie schafft es (in meinen Augen zwar sehr unrealistisch, aber hey!) die Grenze nach Österreich für Flüchtlinge irgendwie abzuriegeln ohne dass der deutsche Ski-Urlauber mit beeinträchtigungen hinter dem Inntal-Dreieck rechnen muss. Die erste Reaktion von Österreich wäre vermutlich: "Wer aus Slowenien kommt, muss dort keine Bombenangriffe fürchten und sucht hier auch eher nicht vorübergehend Unterschlupf." und so würde sich dann ein Rückstau bilden. Wie gesagt: Ich halte es nicht für realistisch (eher für ausgeschlossen), dass die jeweiligen Grenzen abgeriegelt werden können. Aber nehmen wir es an: Die ersten armen Schweine wären dann die Griechen. Die müssten mit Gewalt den Seeweg zur Türkei dicht machen, im Zweifel mit einer makaberen Version vom Spiel Schiffeversenken, sonst bleiben sie auf zehntausenden Flüchtlingen sitzen. Und selbst wenn die EU oder wer auch immer helfen würde, diesen Seeweg so abzusichern, dass fast keiner mehr durch kommt, dann wären die nächsten armen Schweine eben die Türkei oder der Libanon.
Die aktuelle Lage stellt sich in meinen Augen doch leicht anders da: Wer aus Österreich kommt, muss dort keine Bombenangriffe fürchten und sucht hier auch eher nicht vorübergehend Unterschlupf.
Und klar. Dann könnte sich Deutschland oder die EU mit Geld diesen Ländern an den Hals schmeißen (wird ja auch jetzt schon teilweise so praktiziert), damit sie für hummanitäre Flüchtlingsunterkünfte sorgen. Aber ob das Geld dann wirklich dort ankommt und wie human diese Bedingungen dann wirklich sind, kann niemand abschätzen, der nicht vor Ort ist. Und ob das die humanerer Art ist, um mit der Flüchtlingskrise umzugehen darf man auch anzweifeln.
Wenn man so rum spinnt, kommt man immer wieder an Punkte, wo man in moralische Zwickmühlen gerät. Es gibt leider keine einfachen Antworten in dieser Sache. Und ich finde es nach wie vor begrüßenswert, dass sich Deutschland nicht aus der Verantwortung duckt.
Gelöschter Benutzer
Bigbamboo schrieb:Kommt darauf an.
U.a. auch deshalb, weil die Franzosen die an unsere Grenze kommen unmittelbar bedroht wären und weil man wohl davon ausgehen kann, dass nach Kriegsende die 99% wieder in ihre Heimat zurück kehren würden.
Auch der Franzose verhält sich rational.
Wenn er hier in wichtigen Bereichen besser versorgt wird als daheim gehen keine 99% zurück. Zumindest nicht freiwillig.
Gelöschter Benutzer
Bigbamboo schrieb:Na ich kam darauf, weil du geschrieben hast, dass es hier ja auch darum geht, ob Merkels offene Grenzen den Flüchtlingsstrom befeuern und mehr Leute in die Boote treibt. Ich habe da möglicherweise rein interpretiert, dass du dies zu mindest bedenklich findest. Mag sein das ich fehl-interpretiert habe und es dir bei der Einstellung des Links um reine Information ohne eigenen Standpunkt ging. Dann nehme ich das selbstverständlich zurück.
Wie kommst Du darauf, dass ich zu einer Abschreckungspolitik rate?
Brodowin schrieb:Jupp, es ging mir tatsächlich nur um diese Info, da, wie geschildert, die Frage hier im Raum stand, ob Merkels Politik die Flüchtlingsströme befeuert hat.
... Ich habe da möglicherweise rein interpretiert, dass du dies zu mindest bedenklich findest. Mag sein das ich fehl-interpretiert habe und es dir bei der Einstellung des Links um reine Information ohne eigenen Standpunkt ging. Dann nehme ich das selbstverständlich zurück.
Irgendwo zwischen den ganzen Nazi-Enttarnungen ging's iirc auch mal darum, ob Merkels offene Grenzen die Flüchtlingsströme befeuern würden. Da passt diese Meldung ganz gut:
Das UNHCR zu der dramatisch gestiegenen Zahl von Bootsflüchtlingen:
"Die Tatsache, dass Deutschland eine sehr generöse Asylpolitik hat, gehört mit zu den Faktoren", sagte Spindler.
http://www.t-online.de/nachrichten/deutschland/id_75964626/migration-un-im-oktober-mehr-mittelmeer-fluechtlinge-als-je-zuvor.html
Das UNHCR zu der dramatisch gestiegenen Zahl von Bootsflüchtlingen:
"Die Tatsache, dass Deutschland eine sehr generöse Asylpolitik hat, gehört mit zu den Faktoren", sagte Spindler.
http://www.t-online.de/nachrichten/deutschland/id_75964626/migration-un-im-oktober-mehr-mittelmeer-fluechtlinge-als-je-zuvor.html
Bigbamboo schrieb:Kurzes PS hierzu noch:
Das UNHCR zu der dramatisch gestiegenen Zahl von Bootsflüchtlingen:
"Die Tatsache, dass Deutschland eine sehr generöse Asylpolitik hat, gehört mit zu den Faktoren", sagte Spindler.
http://www.t-online.de/nachrichten/deutschland/id_75964626/migration-un-im-oktober-mehr-mittelmeer-fluechtlinge-als-je-zuvor.html
Ich finde es durchaus interessant, dass der obige Aspekt in der Berichterstattung weitgehend untergeht, siehe z.B.:
http://www.tagesschau.de/ausland/fluechtlinge-unhcr-rekordzahl-101.html
http://www.zeit.de/gesellschaft/zeitgeschehen/2015-11/vereinte-nationen-fluechtlinge-mittelmeer-oktober
http://www.spiegel.de/politik/ausland/fluechtlinge-im-oktober-flohen-218-000-ueber-das-mittelmeer-a-1060664.html
So richtig gut informiert fühle ich mich da nicht.
Bigbamboo schrieb:Da hast du mr aber eine Nuss zu knacken gegeben. Ich musste richtig tief recherchieren, bis ich auf die Lösung gekommen bin:Bigbamboo schrieb:
Das UNHCR zu der dramatisch gestiegenen Zahl von Bootsflüchtlingen:
"Die Tatsache, dass Deutschland eine sehr generöse Asylpolitik hat, gehört mit zu den Faktoren", sagte Spindler.
http://www.t-online.de/nachrichten/deutschland/id_75964626/migration-un-im-oktober-mehr-mittelmeer-fluechtlinge-als-je-zuvor.html
Kurzes PS hierzu noch:
Ich finde es durchaus interessant, dass der obige Aspekt in der Berichterstattung weitgehend untergeht, siehe z.B.:
http://www.tagesschau.de/ausland/fluechtlinge-unhcr-rekordzahl-101.html
http://www.zeit.de/gesellschaft/zeitgeschehen/2015-11/vereinte-nationen-fluechtlinge-mittelmeer-oktober
http://www.spiegel.de/politik/ausland/fluechtlinge-im-oktober-flohen-218-000-ueber-das-mittelmeer-a-1060664.html
So richtig gut informiert fühle ich mich da nicht.
Sowohl t-online wie auch die Zeit zitieren ein Interview, dass William Spindler der dpa gegeben hat. Dabei lässt die Zeit den ersten Teil des Zitats, in dem von der generösen deutschen Politik die Rede ist, weg. T-online zitiert beide Teile, also auch, dass die Furcht vor einer baldigen Änderung dieser Politik die Rekordzahl verursacht. Diesen Teil lässt du leider unerwähnt. T-online macht dabei allerdings einen Übersetzungsfehler, denn bezüglich der generösen Flüchtlingspolitik sagt Spindler, Deutschland "has had", also "hatte gehabt". T-online macht daraus "hat".
Und warum erwähnen Tagesschau und Spiegel das gar nicht? Nun, sie zitieren ein Interview, das Adrian Edwards, ebenfalls UNHCR, der afp gegeben hat. Und der sagt das eben nicht.
Gelöschter Benutzer
Bigbamboo schrieb:Zu welcher Art von Abschreckungspolitik würdest du Deutschland raten, um zu erreichen, dass weniger in die Boote steigen?
Das UNHCR zu der dramatisch gestiegenen Zahl von Bootsflüchtlingen:
"Die Tatsache, dass Deutschland eine sehr generöse Asylpolitik hat, gehört mit zu den Faktoren", sagte Spindler.
Gelöschter Benutzer
Bigbamboo schrieb:Na ich kam darauf, weil du geschrieben hast, dass es hier ja auch darum geht, ob Merkels offene Grenzen den Flüchtlingsstrom befeuern und mehr Leute in die Boote treibt. Ich habe da möglicherweise rein interpretiert, dass du dies zu mindest bedenklich findest. Mag sein das ich fehl-interpretiert habe und es dir bei der Einstellung des Links um reine Information ohne eigenen Standpunkt ging. Dann nehme ich das selbstverständlich zurück.
Wie kommst Du darauf, dass ich zu einer Abschreckungspolitik rate?
DM-SGE schrieb:menschenleben sind menschenleben. wer bist du deren wertigkeit von fluchtumständen abhängig zu machen? gott? entweder man hilft flüchtlingen oder man lässt es. punkt.
Aber okay, es gab ja auch schon Lachkasper, die ernsthaft Flucht und Vertreibung des WK2 mit der jetzigen Situation vergleichen wollten.
peter schrieb:Mal weiter gedacht: Wenn man zur Sicherung der Landesgrenzen nicht schießen darf, wann denn dann? Zur Sicherung von Eigentum wohl auch nicht. Wenn Menschen in Ihrer Freiheit bedroht werden? In Ihrer Gesundheit?
menschenleben sind menschenleben. wer bist du deren wertigkeit von fluchtumständen abhängig zu machen? gott? entweder man hilft flüchtlingen oder man lässt es. punkt.
Ich halte es für weitgehend 'normal', dass Grenzen bewaffnet gesichert werden und bin froh, dass wir in Europa einen anderen Weg gefunden haben / hatten.
Außerhalb Europas käme ich aber niemals auf die Idee, eine Grenze einfach so zu übertreten.
Bigbamboo schrieb:natürlich müssen Grenzen gesichert werden, aber das aktuelle Flüchtlings problem wird ja wohl ernsthaft kein Politiker mit Schusswaffen lösen wollen, die AFD klammere ich da mal aus, ist für mich keine normale Partei.
Ich halte es für weitgehend 'normal', dass Grenzen bewaffnet gesichert werden und bin froh, dass wir in Europa einen anderen Weg gefunden haben / hatten.
Außerhalb Europas käme ich aber niemals auf die Idee, eine Grenze einfach so zu übertreten.
Bigbamboo schrieb:das geht mir ganz genauso. was mich an der aktuellen schusswaffendiskussion stört:
Ich halte es für weitgehend 'normal', dass Grenzen bewaffnet gesichert werden und bin froh, dass wir in Europa einen anderen Weg gefunden haben / hatten.
plötzlich geht es nicht mehr um menschen die aus einem krieg und verfolgung fliehen sondern um potentielle invasoren, mit solchen aussagen wird eine innere haltung umgekrempelt. wenn man sich anhört wie trump die mexikanische grenze dicht machen möchte, weil da aus mexico sowieso nur drogenhändler, faulenzer und vergewaltiger kommen würden, dann kann man sich vorstellen in welche richtung das auch hier so langsam laufen könnte. die mythen von gestiegenen verbrecherquoten tun da ja ihr übriges.
länder schützen ihre grenzen gegen feinde, weltweit. ich bin aber nicht bereit flüchtlinge per se als feinde zu betrachten. flüchtlinge sind in der absolut überwiegenden zahl keine täter sondern opfer.
Irgendwo zwischen den ganzen Nazi-Enttarnungen ging's iirc auch mal darum, ob Merkels offene Grenzen die Flüchtlingsströme befeuern würden. Da passt diese Meldung ganz gut:
Das UNHCR zu der dramatisch gestiegenen Zahl von Bootsflüchtlingen:
"Die Tatsache, dass Deutschland eine sehr generöse Asylpolitik hat, gehört mit zu den Faktoren", sagte Spindler.
http://www.t-online.de/nachrichten/deutschland/id_75964626/migration-un-im-oktober-mehr-mittelmeer-fluechtlinge-als-je-zuvor.html
Das UNHCR zu der dramatisch gestiegenen Zahl von Bootsflüchtlingen:
"Die Tatsache, dass Deutschland eine sehr generöse Asylpolitik hat, gehört mit zu den Faktoren", sagte Spindler.
http://www.t-online.de/nachrichten/deutschland/id_75964626/migration-un-im-oktober-mehr-mittelmeer-fluechtlinge-als-je-zuvor.html
Gelöschter Benutzer
Bigbamboo schrieb:Zu welcher Art von Abschreckungspolitik würdest du Deutschland raten, um zu erreichen, dass weniger in die Boote steigen?
Das UNHCR zu der dramatisch gestiegenen Zahl von Bootsflüchtlingen:
"Die Tatsache, dass Deutschland eine sehr generöse Asylpolitik hat, gehört mit zu den Faktoren", sagte Spindler.
Gelöschter Benutzer
Bigbamboo schrieb:"Die Politik der offenen Arme" ist fast beispiellos in Europa und die Reaktionen nicht verwunderlich. Offenbar hat der Hosenanzug schon Mühe 1&1 zusammenzuzählen.
Das UNHCR zu der dramatisch gestiegenen Zahl von Bootsflüchtlingen:
"Die Tatsache, dass Deutschland eine sehr generöse Asylpolitik hat, gehört mit zu den Faktoren", sagte Spindler.
Bigbamboo schrieb:Kurzes PS hierzu noch:
Das UNHCR zu der dramatisch gestiegenen Zahl von Bootsflüchtlingen:
"Die Tatsache, dass Deutschland eine sehr generöse Asylpolitik hat, gehört mit zu den Faktoren", sagte Spindler.
http://www.t-online.de/nachrichten/deutschland/id_75964626/migration-un-im-oktober-mehr-mittelmeer-fluechtlinge-als-je-zuvor.html
Ich finde es durchaus interessant, dass der obige Aspekt in der Berichterstattung weitgehend untergeht, siehe z.B.:
http://www.tagesschau.de/ausland/fluechtlinge-unhcr-rekordzahl-101.html
http://www.zeit.de/gesellschaft/zeitgeschehen/2015-11/vereinte-nationen-fluechtlinge-mittelmeer-oktober
http://www.spiegel.de/politik/ausland/fluechtlinge-im-oktober-flohen-218-000-ueber-das-mittelmeer-a-1060664.html
So richtig gut informiert fühle ich mich da nicht.
Danke BBB.
Endlich mal wieder eine Zahl
Tja, die armen Kerle haben nicht aufgehört ,die Dinge wörtlich zu nehmen .
Fast könnte man vermuten, der nahende Winter stoppt dies zumindest nicht gänzlich.
Und im Frühjahr 16 ist von selbst noch längst nicht Schluß, nur weil die Zahl 2015 nicht eben klein gewesen ist.
Die 1.5 Millionen für 2015 scheinen irgendwie realitätsnah zu sein . dazu kommt in den maßgebend Fällen der Nachzug der Angehörigen
Schaun mer mal, wie lange Mutti sich noch um wirkliche Antworten drücken kann
Endlich mal wieder eine Zahl
Tja, die armen Kerle haben nicht aufgehört ,die Dinge wörtlich zu nehmen .
Fast könnte man vermuten, der nahende Winter stoppt dies zumindest nicht gänzlich.
Und im Frühjahr 16 ist von selbst noch längst nicht Schluß, nur weil die Zahl 2015 nicht eben klein gewesen ist.
Die 1.5 Millionen für 2015 scheinen irgendwie realitätsnah zu sein . dazu kommt in den maßgebend Fällen der Nachzug der Angehörigen
Schaun mer mal, wie lange Mutti sich noch um wirkliche Antworten drücken kann
DM-SGE schrieb:ach so, ich dachte das sei eine neue meldung. zumindest ist der facebookbeitrag so aufgemacht als sei es eine heutige überschrift (sowohl stil als auch datum). palmer hat also gesagt dass, wenn man die grenzen überwacht, das auch durch bewaffnete personen passieren wird und er befürwortet offensichtlich, dass es so sein sollte. und was ist nun der skandal dabei? ich finde eine bewaffnete absicherung der grenze wenig hilfreich, aber im vergleich zu dem herren von der afd, der schüsse in die luft herbeiphantasiert (weil er einen sturm auf die grenzbeamten fürchtet?), ist palmers aussage harmlos und unnötig.peter schrieb:
und da steht kein wort zu palmer bezüglich waffengewalt an der grenze. macht ja nichts wenn eine dubiose webmeldung gerade in den eigenen kram passt.
http://www.tagblatt.de/Home/nachrichten/tuebingen_artikel,-Tuebinger-OB-Mehr-Fluechtlinge-gehen-nicht-_arid,322388.html
dass polizisten und soldaten im regelfall bewaffnet sind ist ja nun nichts neues und wer sonst sollte den job machen? schon den ansatz menschen mit "angedrohter" waffengewalt einen grenzübergang zu verweigern finde ich merkwürdig. gerade ehemaligen ddr-flüchtlingen sollten sich bei der vorstellung die haare sträuben, dass auch noch von unserer seite auf sie geschossen worden wäre (es könnten ja spione dabei sein).
peter schrieb:Das Mitführen der Waffe ist ja bereits ein Form der Androhung von Waffengewalt, wenngleich auch die mildeste.
dass polizisten und soldaten im regelfall bewaffnet sind ist ja nun nichts neues und wer sonst sollte den job machen? schon den ansatz menschen mit "angedrohter" waffengewalt einen grenzübergang zu verweigern finde ich merkwürdig.
Gelöschter Benutzer
Bigbamboo schrieb:Aber sowas von!
Ganz fetter CE!
Aragorn schrieb:das macht keinen sinn wenn man innerhalb der eu eingebettet ist und alle nachbarn sowieso ohne kontrolle zu besuch kommen können. und auch vor der eu kann ich mich nicht an soldaten an der deutsch-österreicheischen oder deutsch-französischen grenze erinnern. das wäre auch damals schon ziemlich albern gewesen.Tafelberg schrieb:
aber dies überhaupt zum Thema zu machen, ist schon schlimm genug
Ein Thema davon macht ganz allein der Focus, indem mal wieder mal von einem "Eklat" berichtet wird. Werden Staatsgrenzen nicht generell mit Waffen bewacht?
peter schrieb:Stimmt. Damals gab's ja auch einen Bundesgrenzschutz, der sich um sowas gekümmert hat. Bewaffnet.
und auch vor der eu kann ich mich nicht an soldaten an der deutsch-österreicheischen oder deutsch-französischen grenze erinnern. das wäre auch damals schon ziemlich albern gewesen.
Bigbamboo schrieb:stimmt, die hatte ich ganz vergessen. die gibt es, glaube ich, nur noch auf flughäfen. was haben die uns damals an der startbahn auf die fresse zu hauen versucht. vor allem die rustikalen jungs aus bayern.peter schrieb:
und auch vor der eu kann ich mich nicht an soldaten an der deutsch-österreicheischen oder deutsch-französischen grenze erinnern. das wäre auch damals schon ziemlich albern gewesen.
Stimmt. Damals gab's ja auch einen Bundesgrenzschutz, der sich um sowas gekümmert hat. Bewaffnet.
Ja hallo! Wo kommst Du denn her?
Schön von Dir zu lesen, ich dachte schon Du wärst mit Sack und Pack umgezogen.
Aber wo Du schon hier bist:
Wo genau habe ich den von Dir genannten Dienstleister erwähnt?
Nur um das miit dem "vorschreiben, welchen Postdienstleister er nutzen soll" zu klären..
Alles andere betreffend warten wir doch einfach ab, was das Kalenderteam auf die Mail von Denis antwortet.
Schönen Sonntag allerseits
Schön von Dir zu lesen, ich dachte schon Du wärst mit Sack und Pack umgezogen.
Aber wo Du schon hier bist:
Wo genau habe ich den von Dir genannten Dienstleister erwähnt?
Nur um das miit dem "vorschreiben, welchen Postdienstleister er nutzen soll" zu klären..
Alles andere betreffend warten wir doch einfach ab, was das Kalenderteam auf die Mail von Denis antwortet.
Schönen Sonntag allerseits
Bigbamboo schrieb:gehts ums Thema oder hast Du andere Gründe? Was spricht denn dagegen die Antwort abzuwarten?
Ich finde 12,00 EUR für einen Kalender etwas übertrieben, wenn man diesen auch für 9,50 haben kann.
Das ist dann zwar nicht der große NWK mit den tollen Bildern, aber Bilder und alle Tage sind auch drauf.
War dann wohl mangelndes Textverständnis
Ja, es geht noch.
Ich habe nachgesehen.
Es findet sich außer einem VK-Angebot für 3 Kalender 2015 (zum Originalpreis, mit Tasche) kein Hinweis darauf, dass Denis im vergangenen Jahr Kalender für andere User organisiert und versendet hat.
Nebenbei finde ich 6,90 EUR Versandkosten etwas übertrieben, wenn man das auch für 4,50 haben kann.
Das ist dann zwar nicht der große Gelbe mit der roten Schrift, aber es ist über Nacht und mit Sendungsverfolgung & Versicherung.
Ich warte einfach mal ab, was die Organisatoren dazu sagen, ich habe Denis gebeten eine Mail dorthin zu schreiben. Ich nehme an, das hat er längst gemacht, nicht wahr Denis?
Ich lasse mich gern berichtigen, aber nach derzeitigem Stand der Dinge sehe ich keinen Grund, Denis zu erlauben was von den Orgaisatoren ausdrücklich nicht erwünscht ist.
P.S. Selbstklebende Versandtaschen für die Kalender kann man für 25@ / 25 St. kaufen. (Das ist ein Euro pro Karton) Dann entfällt auch das Klebeband.
Ich habe nachgesehen.
Es findet sich außer einem VK-Angebot für 3 Kalender 2015 (zum Originalpreis, mit Tasche) kein Hinweis darauf, dass Denis im vergangenen Jahr Kalender für andere User organisiert und versendet hat.
Nebenbei finde ich 6,90 EUR Versandkosten etwas übertrieben, wenn man das auch für 4,50 haben kann.
Das ist dann zwar nicht der große Gelbe mit der roten Schrift, aber es ist über Nacht und mit Sendungsverfolgung & Versicherung.
Ich warte einfach mal ab, was die Organisatoren dazu sagen, ich habe Denis gebeten eine Mail dorthin zu schreiben. Ich nehme an, das hat er längst gemacht, nicht wahr Denis?
Ich lasse mich gern berichtigen, aber nach derzeitigem Stand der Dinge sehe ich keinen Grund, Denis zu erlauben was von den Orgaisatoren ausdrücklich nicht erwünscht ist.
P.S. Selbstklebende Versandtaschen für die Kalender kann man für 25@ / 25 St. kaufen. (Das ist ein Euro pro Karton) Dann entfällt auch das Klebeband.
littlecrow schrieb:Ich finde 12,00 EUR für einen Kalender etwas übertrieben, wenn man diesen auch für 9,50 haben kann.
Nebenbei finde ich 6,90 EUR Versandkosten etwas übertrieben, wenn man das auch für 4,50 haben kann.
Das ist dann zwar nicht der große Gelbe mit der roten Schrift, aber es ist über Nacht und mit Sendungsverfolgung & Versicherung.
Das ist dann zwar nicht der große NWK mit den tollen Bildern, aber Bilder und alle Tage sind auch drauf.
Bigbamboo schrieb:littlecrow schrieb:
Nebenbei finde ich 6,90 EUR Versandkosten etwas übertrieben, wenn man das auch für 4,50 haben kann.
Das ist dann zwar nicht der große Gelbe mit der roten Schrift, aber es ist über Nacht und mit Sendungsverfolgung & Versicherung.
Ich finde 12,00 EUR für einen Kalender etwas übertrieben, wenn man diesen auch für 9,50 haben kann.
Das ist dann zwar nicht der große NWK mit den tollen Bildern, aber Bilder und alle Tage sind auch drauf.
Bigbamboo schrieb:gehts ums Thema oder hast Du andere Gründe? Was spricht denn dagegen die Antwort abzuwarten?
Ich finde 12,00 EUR für einen Kalender etwas übertrieben, wenn man diesen auch für 9,50 haben kann.
Das ist dann zwar nicht der große NWK mit den tollen Bildern, aber Bilder und alle Tage sind auch drauf.
Raggamuffin schrieb:Und ich hörte erst gerade vom so genannten "Darknet", was alles viel unkontrollierbarer macht!?
Dem ist eigentlich nichts hinzuzufügen.
Ich persönlich denke, dass da beschlossen wurde, das Internet so wie wir es heute kennen, abzuschaffen und durch ein besser kontrollierbar(er?)es zu ersetzen. Natürlich nicht sofort aber sukzessive.
Fakt ist in meinen Augen, dass der Großteil aller Geschäfte mittlerweile über das Internet gemacht wird.
Da ist es nur logisch, dass sich große Konzerne und Lobbies mit Zahlungen einen Vorteil verschaffen wollen.
Blablablubb schrieb:Ne, das ist sogar aus deren Sicht dumm, da so Europa in eine digitale Steinzeit zurück fällt und das ganze Wissen nach Asien und in die USA weiter zieht.
Da ist es nur logisch, dass sich große Konzerne und Lobbies mit Zahlungen einen Vorteil verschaffen wollen.
Die Oettinger und seine Mitstreiter sind so 'ne Art digitale Taliban.
Bigbamboo schrieb:Im Prinzip, ja... denke ich auch. Aber ist dem wirklich so? Ist es im Interesse der profitierenden Unternehmen, Europa zu fördern? Oder kanns ihnen scheiss egal sein in einer globalisierten Welt, weil die Karawane im Zweifel einfach weiterzieht, sobald die Zitrone ausgepresst ist?
...aus deren Sicht dumm, da so Europa in eine digitale Steinzeit zurück fällt...
Basaltkopp schrieb:Jep, ich auch
Nicht, dass sich jemand darum kümmern würde, aber ich wurde wieder ausgeloggt.
Das wird ja immer lustiger hier. Gerade war ich eingeloggt, wollte antworten und dann kam dies:
Hier stünde ein Screenshot
Im Dies & Das konnte ich daher nicht schreiben, hier geht's nun doch.
Bin ich vielleicht im D&D warum auch immer gesperrt und man hat versehentlich eine Mitteilung dazu unterlassen?
Hier stünde ein Screenshot
Im Dies & Das konnte ich daher nicht schreiben, hier geht's nun doch.
Bin ich vielleicht im D&D warum auch immer gesperrt und man hat versehentlich eine Mitteilung dazu unterlassen?
Bigbamboo schrieb:Scheinbar ein temporäres Problem, da das Beitrag schreiben kurz darauf geklappt hat. Wird genauer untersucht. (#199).
Das wird ja immer lustiger hier. Gerade war ich eingeloggt, wollte antworten und dann kam dies:
Hier stünde ein Screenshot
Im Dies & Das konnte ich daher nicht schreiben, hier geht's nun doch.
Bin ich vielleicht im D&D warum auch immer gesperrt und man hat versehentlich eine Mitteilung dazu unterlassen?
crasher1985 schrieb:der satz wird ja immer wieder hervogekramt wenn es um meinungsfreiheit geht. drehen wir das ganze mal um: würdest du den satz auch unterschreiben wenn es darum ginge einen salafisten aus dem schuldienst zu entfernen?
Die Kernaussage aus dem Artikel ist glaube ich folgende:
"Wo ist das Bekenntnis zu dem zwar nicht von Voltaire stammenden, aber sein freiheitliches Denken schön wiedergebenden Satz geworden: Ich mag verdammen, was du sagst, aber ich werde mein Leben dafür geben, dass du es sagen darfst? "
Und ich glaube das trifft den Kern des Problems sehr gut.
übrigens ist das zitat nicht von voltaire
http://anmerkungendonecvenias.blogspot.de/2011/01/was-hat-voltaire-wirklich-zur.html
und egal wie man das zitat auch drehen mag, der mann darf ja sagen was er möchte. er ist mit seinen ansichten lediglich, in der einschätzung einiger, nicht geeignet als lehrer für den staat zu arbeiten. den unterschied sollte man schon machen, immerhin darf der mann zur prime-time im fernsehen seine meinung ausbreiten, das ist so ziemlich das genaue gegenteil davon eine meinung zu unterdrücken.
http://www.spiegel.de/einestages/politiker-entgleisungen-a-946818.html