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Bigbamboo

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Für´s Einarbeiten in dieses Thema gibt es selbstverständlich einen Thread

Mein persönlicher Eindruck von einem Auftritt von 2011 oder 2012, weiß ich nicht mehr so genau: Eine schlichte Gestalt, die zwar schwer auf dem Missionstrip war (und sicher noch ist), aber nicht den Hardcore-Salafisten zuzuordnen. Der hat sein persönliches Heil gefunden und will es unbedingt teilen. Dazu gehört vor allem – grob zusammengefasst – eine große Liebe zur Religion bzw. zu seinem Gott, nichts anderes kann Dir helfen. Auf dem Stand von heute befand er sich definitiv nicht, sein Publikum teilte sich freiwillig in Männlein und Weiblein, zwei junge Männer ließen sich erwecken und zum gutem, frommen Islam bekehren. (Im Hintergrund hatte sich übrigens die – schlimm! – Antifa versammelt und skandierte unverschämt gegen den Prediger.)
In der damaligen Situation sahen ihn einige Forumsteilnehmer als gefährlich an, aber das ist eben auch eine Weile her.
Dass er die Anschläge verurteilt, nehme ich ihm ab. Differenziert würde ich ihn aber auch nicht betrachten, weil ich ihn in jeder Hinsicht nicht ernst nehme. Trotzdem darf er von mir aus das sein, was er sein will.
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Miso schrieb:

In der damaligen Situation sahen ihn einige Forumsteilnehmer als gefährlich an, aber das ist eben auch eine Weile her.

Die Einschätzung dürfte der FR-Reporter, der im Anschluss an die Kundgebung von Vogels persönlicher SA auf's Maul bekommen hat, teilen.
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Ich freu' mich auf's Spiel!
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brockman schrieb:

Vielleicht liegt es ja an Vokabular wie "Gutmenschen, die ja den Anspruch auf richtiges Denken für sich gepachtet haben", dass deine Meinung nicht jeder hier so hoch schätzt, wie du es scheinbar für angebracht hältst?

Oder am Wohnort, so fernab von der islamischen Lawine.
Oder daran, dass er kulturalistisch und rassistisch "argumentiert".
Oder dass er Angst vor Überfremdung hat.
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reggaetyp schrieb:

Oder am Wohnort, so fernab von der islamischen Lawine.
Oder daran, dass er kulturalistisch und rassistisch "argumentiert".
Oder dass er Angst vor Überfremdung hat.

Ist das mit dem Wohnort nicht lokalrassistisch?

Und ja, diese Frage meine ich durchaus ernst.
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Aragorn schrieb:  


eine ältere Frau ist mit ihrem Rolli an denen vorbeigelaufen, als sie von dieser Demo Wind bekommen hat. Man konnte sehen wie ihr die Tränen in den Augen standen und sie sagte sowas wie "Ich kann nicht verstehen, dass wir uns heutzutage noch mit Menschen rumschlagen müssen, die solche Denkweisen und Ansichten in sich tragen".


Und ich habe erlebt, dass eine ältere Dame bei einer AfD-Veranstaltung von Antifa-Aktivisten aufs übelste beschimpft wurde und zwar mit den Worten "Verpiss dich! Nazi-********", weil sie die Störenfriede gebeten hatte, bitte ruhig zu sein, weil sie gerne einem Vortrag zur Flüchtlingskrise folgen wollte. Solch ein Verhalten kann ich ebenfalls nicht nachvollziehen. Echt traurig...in der Tat.

Die anderen sind auch voll gemein, Mama.
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reggaetyp schrieb:

Die anderen sind auch voll gemein, Mama.

Ich werde Dich bei Gelegenheit dran erinnern.
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fromgg schrieb:

Wie wird allerdings einer zum radikalen Konvertiten ? Wie wird ein hier geborener jugendlicher Türke oder Marrokaner oder Albaner zum Djiahdisten ?

Ein hier geborenen ist in erster Linie und von aller Götter Gnaden Frankfurter, dann Hesse, dann Deutscher. Mir doch kackegal, wo die Eltern oder Großeltern mal herkamen.

Zu der Frage hab' ich vorhin drüben im Blog G kurz was geschrieben:

"Was will man denn auch heutzutage noch tun, um gegen die Eltern zu rebellieren? Wirste Punk, gibt dir die Mutter noch Stylintipps für den Iro, Nazi fällt aus, weil kacke und kommt bei den Weibern nicht gut, schwul ist jetzt auch nicht mehr der große Schocker („Hab mir schon immer einen Schwiegersohn gewünscht, Bub!“) – bleibt eigentlich nur Salafist."

Die ganze Diskussion beginnt ungefähr hier:

http://www.blog-g.de/ein-symbolischer-kick/#comment-675221
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Bigbamboo schrieb:

Zu der Frage hab' ich vorhin drüben im Blog G kurz was geschrieben:

Und jetzt Complainovic noch lange was dazu geschrieben. Lohnt sich:

http://www.blog-g.de/ein-symbolischer-kick/#comment-675242
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Vielleicht muss man sich auch von der Idee verabschieden, dass die Demokratie für alle Völker die beste Staatsform ist.
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peter schrieb:

man muss auch mal zugeben können, dass man keine lösung hat, mir geht es im moment so. wenn jemand glaubt eine lösung zu haben, dann soll er sie nachvollziehbar ausbreiten, ich bin da sehr offen und ich glaube die meisten anderen menschen, die sich mit der aktuellen situation beschäftigen, auch.

Alles richtig. Aber man hat doch schon nach Madrid und London keine Lösung gehabt. Man hat dort mehr oder weniger versucht das ganze auszusitzen. Und nun stehen wir wieder am gleichen Punkt. Wenn wir wieder 2 Jahre nach einer Möglichen Lösung suchen oder solange bis die nächsten Opfer zu beklagen sind wird es auch nicht besser. Mir fällt einfach keine wirkliche Alternative zu einem kampfeinsatz ein und wenn dieser nur dazu dient sich "Zeit zu verschaffen". Und ja ich weiss wie sich das anhört.
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crasher1985 schrieb:

Alles richtig. Aber man hat doch schon nach Madrid und London keine Lösung gehabt. Man hat dort mehr oder weniger versucht das ganze auszusitzen.

Was anderes wird auch kaum übrig bleiben. Ein freie Gesellschaft muss nun mal mit Risiken leben.

Und ich werd' ehrlich gesagt lieber beim Biertrinken erschossen, als mein Leben lang darauf zu verzichten.
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Die Guerilla kommt teilweise aus muslimischen Ländern , es sind gebürtige Muslime aus muslimischen sozialen Umfeldern. Über die kann man von hier wenig sagen , ich zumindest.

Wie wird allerdings einer zum radikalen Konvertiten ? Wie wird ein hier geborener jugendlicher Türke oder Marrokaner oder Albaner zum Djiahdisten ?

Kann das an gesellschaftlicher Ausgrenzung liegen ? Wenn du in keine Disse reinkommst , kann das schon etwas bewirken : Du gehörst nicht zu uns. Du bist kriminell. Du belästigst unsere Frauen. Usw
Du bekommst keine Arbeit , obwohl du ebenso qualifiziert bist wie andere. Du bekommst keine Wohnung.

Irgendwann rasten dann manche einfach aus. Irgendeinen Auslöser muss das doch haben.
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fromgg schrieb:

Wie wird allerdings einer zum radikalen Konvertiten ? Wie wird ein hier geborener jugendlicher Türke oder Marrokaner oder Albaner zum Djiahdisten ?

Ein hier geborenen ist in erster Linie und von aller Götter Gnaden Frankfurter, dann Hesse, dann Deutscher. Mir doch kackegal, wo die Eltern oder Großeltern mal herkamen.

Zu der Frage hab' ich vorhin drüben im Blog G kurz was geschrieben:

"Was will man denn auch heutzutage noch tun, um gegen die Eltern zu rebellieren? Wirste Punk, gibt dir die Mutter noch Stylintipps für den Iro, Nazi fällt aus, weil kacke und kommt bei den Weibern nicht gut, schwul ist jetzt auch nicht mehr der große Schocker („Hab mir schon immer einen Schwiegersohn gewünscht, Bub!“) – bleibt eigentlich nur Salafist."

Die ganze Diskussion beginnt ungefähr hier:

http://www.blog-g.de/ein-symbolischer-kick/#comment-675221
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Hatte eben drei uralte und längst gelesene PN plötzlich wieder als ungelesen im Briefkasten. Nicht ausgeschlossen, dass sie sogar gelöscht waren.
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Mir werden gerade 19 neue PN angezeigt, obgleich nur zwei ungelesen im Postfach sind.

Die Mail-Benachrichtigung funzt auch nicht mehr. Ebenso kann man keine Personen mehr für PNs blocken oder ich finde die Funktion nicht.
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FrankenAdler schrieb:

... und trotzdem bleibt festzuhalten, dass sehr eklige aber funktionierende Staatsgeilde mit ekligen Führern und Machthabern beseitigt wurden. Diese Machthaber waren tatsächlich dazu in der Lage ihr jeweiliges Gebilde zu kontrollieren. Man hat das zerstört und ein Machtvakuum erzeugt, das jetzt gefüllt wird. So siehts leider aus. Gaddafi in Lybien, Hussein im Irak, Assad in Syrien. Keinem davon mag (bzw. würde) man eine Träne nachweinen. Keiner von denen war ein annehmbarer Verhandlungspartner. Aber was ist seit der Beseitigung dieser A.rschlöcher geschehen? Geht es den Menschen in den jeweiligen Ländern heute besser?
Wir haben stattdessen einen Bürgerkrieg, der sich anschickt den gesamten Nahen Osten und Nordafrika in Brand zu setzen. Völlige Destabilisierung und in der Folge anarchistische Verhältnisse. Dies hat man ANGESICHTS und wohlwissent, dass ein riesen Rudel radikalisierter Sunniten rumrennt getan, ohne irgend eine Antwort zu haben, wie dieser Brand auch nur annhähernd unter Kontrolle gebracht werden kann.


Sich jetzt hinzustellen und zu sagen, es wäre unerheblich für das Erstarken des islamistischen Terrors, was man da seit 09/11 fabriziert hat, ist bestenfalls naiv, schlechtestenfalls zynisch!

Tja, meine Rede.
Hab ich von BigBamboo um die Ohren gehauen bekommen.
Dabei ging es mir nicht um Verständnis, sondern um das angesprochene Macht- und Zivilisationsvakuum, in das die Terroristen stoßen konnten und für sich nutzten.
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reggaetyp schrieb:

Hab ich von BigBamboo um die Ohren gehauen bekommen.

Nö, haste nicht.

Natürlich ist's wichtig, nach Gründen und Ursachen für Missstände zu fragen. Immer.

Diese entschuldigen jedoch niemals das Töten von Menschen. Immer.

Die Kurzpimmel die in Paris geschossen haben, haben das schon schön selbst getan. Da war kein George Bush hinter ihnen und hat sie gezwungen und auch kein Jude.

Die ganze Argumentation erinnert mich verdammt an 'Ich hab ja nix gegen Ausländer, aber'
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Bigbamboo schrieb:

Wer Menschen erschießt, weil diese ein Glas Wein trinken und Musik hören wollen, findet doch Afghanistan gar nicht auf der Landkarte.

Und wer das glaubt soll auch sagen, warum es ausgerechnet französische Menschen waren, die dran glauben mussten.

Du kannst es drehen und wenden, aber reggae hat recht. Ohne die Irakkriege und sonstigen Interventionen wäre das Konzert in Paris unbehelligt und friedlich zu Ende gegangen.
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WuerzburgerAdler schrieb:

Und wer das glaubt soll auch sagen, warum es ausgerechnet französische Menschen waren, die dran glauben mussten.

Weil es zum Großteil französische Menschen waren, die diese Taten begangen haben.

Oder ist für Dich erst der ein echter Franzose, dessen Vater und Großvater schon Franzose waren?
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Es ist ja so eine dermaßene Informationsflut momentant, deshalb bitte ich um Nachsicht, dass ich die Quelle nicht nennen kann (glaube, Guardian):
Das, was ein Augenzeuge der Geiselnahme berichtete, war, dass die Terroristen nichts mehr fürchteten und verstörte, war Zusammenhalt, Zusammenstehen, Einstehen für Werte wie Liberalismus, Pluralismus, das Leben leben und positiv nach vorne schauen.

Im Sinne des norwegischen Regierungschef nach dem Amoklauf von Brejvik.
Meines Erachtens die beste Antwort auf den Terror von Daesh.

Ein Bodenkrieg?
Auf Korea, Vietnam, Somalia, Irak, Afghanistan und die Folgen wurde hier schon so oft hingewiesen - ich mach es trotzdem noch mal. Die Folgen waren und sind verheerend.
Unter anderem sind die Anschläge von Paris eine unmittelbare und direkte Folge dieser letzten beiden  Kriege, Destabilisierungen und kurzsichtigen populistischen Aktionen ohne Nachhaltigkeit.
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reggaetyp schrieb:

Unter anderem sind die Anschläge von Paris eine unmittelbare und direkte Folge dieser letzten beiden  Kriege,

Ich kann diese Folge-von-Scheiße nicht mehr hören.

Wer Menschen erschießt, weil diese ein Glas Wein trinken und Musik hören wollen, findet doch Afghanistan gar nicht auf der Landkarte.

Mal ein paar andere Beispiele:

Die Judenvergasung war eine unmittelbar und direkt Folge des Vertrags von Versailles?

Flüchtlingsheime anzuzünden ist eine unmittelbar und direkt Folge der Flüchtlingspolitik Merkels?
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Ich blicke gerade ob der ganzen Verschieberei nicht mehr durch.

Falls ich irgendeine Rückfrage übersehen habe: Sorry. Bin jetzt aber auch raus.
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Ähm nein. Irgendwie muss der Staat seine Bürger vor diesen Irren schützen. Und wenn unpopuläre Maßnahmen dafür notwendig sein sollen, dann bitte.

Wenn du drauf stehst, mit dieser Bedrohung zu leben, bitte sehr. Ich nicht, und dafür könnte der Staat gerne solche Maßnahmen durchsetzen
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Emmkay schrieb:

Ähm nein. Irgendwie muss der Staat seine Bürger vor diesen Irren schützen. Und wenn unpopuläre Maßnahmen dafür notwendig sein sollen, dann bitte.

Unpopulär ist das eine, Grundrechte abzuerkennen ist etwas ganz anderes. Und letzteres geht gar nicht.

Grundrechte aberkennen - my ass! Da kann ich ja gleich nach Syrien auswandern.
Raggamuffin schrieb:  


Bigbamboo schrieb:
Und ja, da darf man sich schon fragen, warum man sich da nicht deutlich distanziert, gerade wenn man die Gida-Gegendemos befürwortet.


Wenn du dich informieren würdest, wüsstest du, dass sich viele viele Muslime davon distanziert haben. Und das, obwohl sie meiner Meinung nach NICHT dazu verpflichtet wären. Sonst müssen wir uns auch alle von Breivik oder Timothy McVeigh distanzieren. Hast du schon?

Du dürftest schon im Zusammenhang mit den drei oben drüber stehenden Absätzen zitieren.

miraculix250 schrieb:

Oder dem NSU? Wieiviele Distanzierungsdemos gabs da eigentlich?

Nö, die suche ich Dir jetzt echt nicht alle raus. Auch nicht die ganzen Plätze, die nach den Opfern benannt wurden. Und auch den Link zu dem Staatsakt musste Dir selbst suchen.
reggaetyp schrieb:

Du verwechselst offenbar islamistische Gestörte mit ganz normalen Moslems, die sich nebenbei schon wieder distanzieren (müssen).

Wenn irgendwo irgendwelche Gidas auf die Straße gehen, sind immer 'ne ganze Menge Gegendemonstranten da, die sich ganz klar distanzieren.

Wenn irgendwo irgendwer 'den Islam beleidigt', sind immer 'ne ganze Menge Demonstranten auf der Straße, vermutlich Moslems.

Wenn jemand im Namen des Islams tötet, scheint das keine so große Beleidigung des Islams zu sein, dass es zu vergleichbaren Demos kommen würde.

Und ja, da darf man sich schon fragen, warum man sich da nicht deutlich distanziert, gerade wenn man die Gida-Gegendemos befürwortet.
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Bigbamboo schrieb:  


peter schrieb:
in deutschland gab es noch kein einziges opfer


Das wird die Eltern der am Frankfurter Flughafen erschossenen Soldaten freuen. Müsste den halt nur mal einer sagen.

willst du jetzt jeden einzeltäter dem is zuordnen? war der anschlag auf die bürgermeisterin von köln dann auch eine tat der pegida? oder der nsu?

aber wenn du der meinung bist, dass es die gefahrenlage in deutschland verbessert, dass lass uns syrien bombadieren, mal schauen was passiert.
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peter schrieb:

willst du jetzt jeden einzeltäter dem is zuordnen?

Verzeihung, ich wusste nicht, dass es besser ist, wenn man von einem islamistischen Terroristen erschossen wird, der sich nicht explizit auf den IS beruft.

peter schrieb:

aber wenn du der meinung bist, dass es die gefahrenlage in deutschland verbessert, dass lass uns syrien bombadieren, mal schauen was passiert.

Und das habe ich wo geschrieben?

Aber okay, wenn Du nicht diskutieren magst, wünsche ich noch viel Spaß.
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crasher1985 schrieb:

Die Brocken flegen uns doch jetzt auch schon um die Ohren.

übertreibst du nicht ein bisschen? in syrien sind tausende menschen umgekommen in den letzten wochen, in deutschland gab es noch kein einziges opfer. das sind verschiedene dimensionen. lass es mal 10 opfer geben, dann wird das geschreie richtig losgehen. gleichzeitig willst du 10.000 bombadieren? kannst du mit dem echo leben?

von allen, aber wirklich allen, die an diesem konflikt beteiligt sind, praktisch oder theoretisch, hört man, dass sich das problem militärisch nicht wird lösen lassen. weil der is mit jedem militärschlag neuen zuwachs bekommt. schau dir mal eine karte an wie sich der is regional verteilt, das ist nicht irgendwo eine höhle in syrien, das zieht sich bis libyen. und is und zivilbevölkerung sind kaum zu trennen.

die flüchtlingswelle, die dadurch losgetreten würde, soviel noch dazu, wäre gigantisch.

und nein, ich habe keine lösung. ich bin mir aber sicher, dass es nur militärisch nicht funktionieren wird.
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peter schrieb:

in deutschland gab es noch kein einziges opfer

Das wird die Eltern der am Frankfurter Flughafen erschossenen Soldaten freuen. Müsste den halt nur mal einer sagen.
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Bigbamboo schrieb:

Mag sein, ist mir aber auch egal.


Wer Menschen wegen ihres Glaubens, ihres Lebensstils, ihre Abstammung, umbringt, unterjocht, etc. ist für mich einfach ein unendlich großes *****loch. Und wenn das zu kurz gesprungen ist, dann ist das eben so. Ich komm' damit klar.

mir ist es eigentlich wurscht warum jemand andere menschen umbringt, ob er das wegen seines oder des glaubens des anderen tut, weil er die falsche hautfarbe hat oder was auch immer. so oder so ist er für mich ein ....

nur ist die frage, ob is wirklich menschen wegen ihres glaubens umbringen,
die mehrzahl der opfer des is sind wohl immer noch muslime. in paris ging es offensichtlich nicht darum menschen einer glaubensrichtung zu erwischen, ob muslim, christ, jude oder buddhist, war doch vollkommen egal. erwischt hätte es dich wenn du fussball schauen, musik hören oder was auch immer machen wolltest. aber deine religion war da vollkommen schnuppe.
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Xaver08 schrieb:

nur ist die frage, ob is wirklich menschen wegen ihres glaubens umbringen,
die mehrzahl der opfer des is sind wohl immer noch muslime.

Nicht in deren Augen.

Xaver08 schrieb:

erwischt hätte es dich wenn du fussball schauen, musik hören oder was auch immer machen wolltest. aber deine religion war da vollkommen schnuppe.

Wer Fußball schaut oder Musik hört ist in den Augen der IS kein Rechtgläubiger. Die konnten sich also sehr sicher sein, in den von ihn attackierten Vierteln keine Glaubensbrüder zu treffen.

Und selbst wenn: Diese wären im Djihad gefallen und würden mit ihnen ins Paradies einziehen.  

Warum wirfst Du diese Frage auf?
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Ffm60ziger schrieb:

... schon klar, passt dir nicht. Macht aber auch nix.
Trotzdem versuch halt mal nur für dich ein paar Antworten zu finden.

Ich finde es  einen überzeugenden Text von Böhmermann. Dass er Aragon nicht gefällt, spricht ja auch eher für Böhmermanns Arbeit.
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stefank schrieb:

Dass er Aragon nicht gefällt, spricht ja auch eher für Böhmermanns Arbeit.

Ah, es geht schon wieder rein um Sachfragen.

Glückwunsch.