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bla_blub

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2003 in Offenbach 4:5 nach Elfmeterschießen den letzen haut Jones rein, war das geil. Aber ganz klar die Nummer Eins war das Pokalfinale 2006
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Bigbamboo schrieb:

Ein Akzeptieren dieser merkwürdigen Praxis nach dem Motto 'Es ist so, weil es so ist' dürfte jedoch noch weniger zielführend sein.  


Ich kenne deine Einstellung zur Thematik, doch bei vielen bin ich mir nicht sicher, ob die Forderungen nach SVs wegen Bagatelldelikten nicht doch der inneren Überzeugung entsprechen.
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Ob Zynismus der richtige Weg ist, ich weiß ja nicht.
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Bigbamboo schrieb:
Breezer schrieb:

Du mit deinen ständigern SV Forderungen für Spieler. Das ist doch lächerlich.
Spieler werden entweder vom Verband gesperrt oder/und sie können eine zivielrechtliche Strafe bekommen. Ein Fan kriegt SV oder/und eine zivilrechtliche Strafe. So einfach ist das.


Aha. Dann erkläre mir doch mal, warum die Regelungen zum SV nicht für Spieler gelten.  


Sich über Ungerechtigkeiten aufregen, aber selbst Ungerechtigkeit fordern, das nenn ich mal gerecht.
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drwolfen schrieb:
Arya schrieb:
hm, ich weiß ja nicht ob mein PC ein Ausländer ist?! aber bei mir geht immernoch ausnahmslos alles  


bei mir auch    


jo...hab auch keine Veränderung feststellen können.
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sge96limburg schrieb:
ich werde es trotzdem heute mal versuchen einen cartoon zu zeichnen (ich glaub ich mal caio ).


Eine Caio Karikatur mit ner Tüte Chipsfrisch in der Tanke? Bin gespannt  
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P.B-89 schrieb:
Die Lautstärke find ich auch inordnung.....sind halt die Leute in den Blöcken, gerade in den aüßeren Bereichen sprich Block 42 u. 36?.

Ca. 70% machen nicht mit weil ne am Telefonieren oder schon besoffen sind. Das beste finde ich ja, wenn mansche nicht wissen gegen Wen wir spielen. Finde es eigentlich ne gute Idee mit den Tageskarten in den Stehblöcken aber kommen leider nur oft genug Leute, die sich auf die Ostkurve setzen sollen.



dachte eigentlich gerade die Besoffenen machen Stimmung ...so jedenfalls bei mir, um so besoffener ich bin, um so lauter bin ich und um so lauter kommt mir auch der Rest in der Kurve vor.
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sgemo0 schrieb:
...alle taschentücher mitnehmen und anzünden, die steigen dann alle gleichzeitig auf unbd sind schnell aus ...


quasi pyro
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http://www.hooligan.de

Mit solcher Kleidung bist du noch viel cooler.
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RedZone schrieb:
nicole1611983 schrieb:
Ich sag nur: Bengalos sind nicht gefährlich.


Motorkettensägen sind auch nicht gefährlich. Jeder kann sie im Baumarkt kaufen - Sonderangebote gibt's auch manchmal bei ALDI.

@mods: Keine Sorge, Bilder von abgetrennten Gliedmaßen oder (Polizei-)Berichte darüber stell ich nicht ein.



Sorry, aber...
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nw.news.de schrieb:
Behördensprecher Martin Schultz bestätigte gestern auf Nachfrage der Lokalredaktion, dass es am Samstag an der Jöllenbecker Straße zu der Auseinandersetzung gekommen ist. Beamte hätten nach der Personalienüberprüfung eines Fans aufgebrachte Ultra-Fans auf den Gehweg der anderen Straßenseite zurückdrängen wollen. "Dabei kam es zur Randale. In dem Gedränge ist der 16-Jährige gestürzt und hat sich am Kopf verletzt." Mit einer klaffenden Platzwunde unterhalb der Nase musste der Jugendliche ins Krankenhaus gefahren werden. Erst am Sonntagabend durfte er wieder nach Hause.


nw-news.de schrieb:
Der 52-jährige Uwe Schiller war Augenzeuge des Vorfalls: "Ich stehe noch immer unter Schock. Die Polizisten sprangen mit voller Kampfmontur in die Menge." Plötzlich habe der Junge am Boden gelegen, höchstens 60 Kilo schwer, überall Blut. "Ich hatte das Gefühl, die Polizisten waren selbst erschrocken, was sie da angerichtet hatten."


Wie unterschiedlich doch die Wahrnehmungen sein können
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eintracht-grenzenlos schrieb:

Oder die machen gerade dick Party  


was ist daran lusti?   ,-)
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War das schön in der 2. Liga, da war der Kader so dünn, dass es solche Probleme nie gab. Aber ich deute das Ganze mal positiv, wir sind an der Schwelle, zu einer Topmannschaft, bei der es nun mal nicht einfach ist zwischen all den Hochkarätigen die erste 11 zu nominieren.
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garnet gut 0:2  
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HessiP schrieb:

http://www.kicker.de/news/video/56852


Woher nimmt dieser Gunter Pilz eigentlich seine Informationen, die dann dem DFB und der öffentlichkeit als Faktum aufgetischt werden? Er sieht jdenfalls nicht so aus, als ob er sich im direkten Umfeld von Ultras oder "Hooltras", wie er sie nennt, bewegt. Man könnte fast den Eindruck nekommen, dass er seine Infos dem Eintrachtforum entnimmt
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Die aktuelle Diskussion erinnert mich stark an die vom FC Basel im Jahre 2006, auch wenn wir davon noch ein Stück weit entfernt sind.

Wer sich für einen Blick über den Tellerrand interessiert, dem sei das nachfolgende Video und der Text, in dem ein Baselfan seine damaligen Impressionen schildert, wämstens ans Herz gelegt.

Gemeinsam kämpfe!


BASEL – ein Schauermärchen

Der Frühling / Sommer 2006

Am 13. Mai ist ein Stück der Welt untergegangen, ein Traum ist zerplatzt wie die Fensterscheibe eines Polizeiautos. „Die Nacht der Schande“ und die „Schande von Basel“ – die Journaille greift zu den Superlativen – wie auch schon vor dem Spiel. Die „Schlacht zu Sankt Jakob“ anno 2006 ist eingetroffen. Und nun heulen alle.
Gigi Oeri heult. Sie übernimmt die Verantwortung, sie ist die neue Präsidentin. Sie ist ratlos, tja, nicht immer herrscht eitel Sonnenschein, auch nicht wenn man Milliardärsgattin ist. Man sorgt sich über alles mögliche, über den Sport, über den „Eventplatz Basel“, über den Fussball, um die Euro und somit den Fussball als Event.
Am Sonntag höre ich Bundesrat Schmid triumphierend sagen, dass es wohl jetzt jedem klar geworden sei, dass die Schweiz dieses Hooligangesetz dringend brauche – somit versetzt er unserem Referendum den letzten Todesstoss. Das Referendumskomitee gibt aber nicht auf, auch wenn es aufs schärfste angegriffen wird, zum Teil von (rückgradlosen) Leuten aus den „eigenen“ Reihen. Bei einem Mitstreiter aus dem linken Spektrum und einer der führenden Köpfe des Basler Komitees hat Radio Basilisk übrigens am Montag morgen um 06.50 Uhr angerufen und nachgefragt, warum der Referendumsbogen auf der Homepage seiner Partei noch nicht entfernt worden sei…. Der Sportminister, ganz Demokrat, posaunt: „, der den Sport liebt, unterstützt das Hooligan-Gesetz und lehnt das Referendum ab“
Die gegenwärtige Stimmung lässt Leute aus der Politik aus der Versenkung auftauchen und den Hals machen, die man noch nie gehört und gesehen hat. Dies grenzt an Profilneurose. Die Medien schlachten das Thema bis zum letzen Tropfen aus. Der Club auf SF diskutiert darüber, wie schön – auch die Fanprojekt-Mitarbeiterin Ornella darf sich zeigen und vom Sicherheitschef der Liga Sportsfreund Hellbling beschimpfen lassen. Ein Szenario des Grauens – ich kriege so einen Hals. Alles ist noch schlimmer als in Istanbul – ich drehe bald durch ab so viel Unsinn und bin froh, wenn ich mich aus Diskussionen grösstenteils raushalten kann.

Nur wenige Tage später wird ein „Runder Tisch gegen Gewalt“ einberufen. Dabei sind, neben den Regierungen der beiden Basel, der FCB, Basel United und die Polizei. Das Ziel dieses Kaffeeklatsches ist, bis zu Beginn der neuen Saison das Joggeli „wieder zu einem Ort machen, an den Familien mit Kindern kommen“.
Am Mittwoch, der Abend des Championsleague-Finals flimmert die Rundschau über die Bildschirme. Ein FCB-Fan der anonym bleibt erzählt, wie er den Abend verbracht habe und „Zürcher angeschrieben“ habe. Eine Diskussion unter offiziellen Fanclubs will nun die andere Seite zeigen, welche sich entschuldigt. Auf dem heissen Stuhl sitzt Daniel Vischer, Zürcher Nationalrat mit Basler Wurzeln und einer der letzen bekennenden Gegner des „Hooligangesetzes“. Er wird aufs schärftste angegriffen, wie man nur gegen so ein gutes Gesetz sein könne, eigentlich seien, wie es das Beispiel England gezeigt habe, nur die Hooligans selbst gegen ein Hooligangesetz. Die Welt ist am verblöden, aber jetzt wirklich. Die Medien leben ihre Perversität nun richtig aus, in jeder Hinsicht. Die BaZ holt sogar die alten Ultras Jimmy und Frosch wieder aus dem Archiv und lässt sie erzählen…wie krass und so realitätsnah!

Die WM naht, auch hier hat man Angst vor Hooligans, ist sich aber sicher, alles im Griff zu haben. Eigentlich kommt die WM wirklich gerade zur richtigen Zeit. Aber ein Tag vor der Eröffnung dieses Kommerz-Events wird das Urteil im Fall „13. Mai“ bekannt, zwei Geisterspiele plus drei zusätzliche Kurvensperren – den FCB wird das 3,5 Millionen Franken kosten.
Man hat wieder Zeit und Lust auf Fussball, man kann sich wieder auf etwas freuen und das geschehene vergessen. Und die Nati begeistert, zeigt eine grosse Vorrunde. Selbst der Nicht-Patriot Fausto Klaus jubelt. Die Vorrunde als einziges Team ohne Gegentor überstanden – das verdient Respekt. Besonders stark spielte der arg gescholtene Zubi – ein Basler, doch das ist im Moment vergessen.

Ende Juni, ich sitze stoned vor meinem Zelt. Ich bin zusammen mit allschwiler und 9 weiteren Helden des Alltags aus der Schweiz am Roskilde Festival. Die Nati ist am Vorabend im Penaltyschiessen ausgeschieden, aber nur noch dumm. Wieder habe ich gelitten und wieder wurde ich enttäuscht, das dritte Mal innerhalb von drei Monaten – der Wahnsinn. Zubi hielt den Penalty von Shevkshenko, die etwa 40 anwesenden Schweizer Fans sind aus dem Häuschen, dann nimmt das Drama seinen Lauf. Wäre es wohl eine Versöhnung gewesen mit dem Fussball? Danach im Viertelfinal gegen Italien anzutreten? Von da an wäre alles möglich gewesen…
Am Tag danach, die Nacht war lang – mein Handy piebst, SMS, eine, zwei, drei, fünf, sechs, neun Stück erreichen mich aus der Heimat. Der Runde Tisch hatte gesprochen und so sieht es jetzt aus:

- De-Anonymisierung: In die Muttenzer Kurve kommt nur noch, wer sich beim FCB mit Foto und Ausweisdaten registrieren lässt. Vor dem Stadioneingang hat man seine Identität mittels Identitätskarte zu belegen.
- Verschärfte Videoüberwachung und Leibesvisitationen - aha
- Fahnenpass – einfach nur bescheuert, dass man verlangt Fahnen registrieren zu lassen und Verantwortung zu übernehmen, was davor oder dahinter passiert. Man will also in Zukunft keine Fahnen und DH’s mehr in der Kurve haben.
- Sitzplätze – das hatten wir schon mal
- Zaun und Fangnetz vor der MK – wäre eventuell schon vor dem 13. Mai sinnvoll gewesen, aber da es das ja in England auch nicht gibt….

Die Mitglieder des „Runden Tischs“ waren:
Christoph Eymann (Vorsitz, Regierungsrat Basel-Stadt), Hanspeter Gass (Regierungsrat Basel-Stadt), Sabine Pegoraro (Regierungsrätin Basel-Landschaft), Urs Wüthrich-Pelloli (Regierungsrat Basel-Landschaft), Bernhard Heusler (FC Basel 1893), Markus Laub (FC Basel 1893), Stephan Musfeld (Genossenschaft Stadion St. Jakob-Park), Christian Kern (Basel United), Roberto Zalunardo (Kdt Kantonspolizei Basel-Stadt), Daniel Blumer (Kdt Polizei Basellandschaft) und Andrea Müller (Ressort Sport Basel-Stadt)

Diese Herren und Damen sind also alle Experten für alle Lebenslagen. Tja, ich genoss meine weitere Lebenslage und verschob die Gedanken an den FCB auf später. Das sind meine Ferien, ich wollte mir die nicht noch durch schlechte Gedanken vermiesen lassen. Doch einige Minuten habe ich mir schon überlegt, wie es dann jetzt weiter gehen soll, mit mir als FCB-Fan. Vor allem anbetracht der Tatsache, dass die Liga ebenfalls beschloss, einen Fanpass für Auswärts-Fans zu installieren und das Ticketing den Auswärtsclubs zu übergeben. Also auch Auswärtstickets soll es nur noch gegen persönliche Daten geben.

Gut zehn Tage später an einem geheimen Ort irgendwo in Basel. Etwa 150 FCB-Fans sind einem Aufruf gefolgt, sich über die Zukunft der Fanszene Gedanken zu machen. Mit dem Film „Gmeinsam kämpfe“ kamen bei jedem einzelnen wieder die Emotionen zurück. Man wollte wieder kämpfen. Für die Kurve und sich selbst!
Man entschloss sich die Heimspiele kollektiv zu boykottieren und sich jeweils für die Auswärtsspiele ein Ticket in einem anderen Sektor zu besorgen. Generell war niemand bereit seine Daten preiszugeben. Wozu auch? Hätte dies Probleme gelöst, hätte es den 13. Mai verhindert? Das einzige was den 13. Mai hätte verhindern können, wäre ein Zaun gewesen. Das und ein Protest zum richtigen Zeitpunkt gegen die Mafia ähnlichen Zustände im SFV. Ich lehne mich zurück – ich weiss, dass ich bald Abstand finden werden, ich werde bald verreisen….


Eine Woche später spielte der FCB in der Qualifikation des UEFA-Cup’s gegen Tobol Kostonay, eine Mannschaft aus Georgien. Die Kulisse von 11'643 Zuschauern war beeindruckend. Die meisten wohl noch in den Ferien, wirkte die Muttenzerkurve wie ein Strand an dem vor zwei Tagen ein Öltanker gesunken war – praktisch menschenleer. Ich betrinke mich mit etwa 300 anderen draussen – und wage es, einen Blick durch das hintere Marathontor zu werfen, der mir beinahe das Herz bricht. Zwei mal betreten Aktivisten aus der Kurve während dem Spiel das Stadion, hängen transparente auf und verschwinden sofort wieder – einer von ihnen wird von einem Steward verfolgt, Jagdszenen für die Sicherheit….

Danach kam der Uhrencup in Grenchen und der grosse Auftritt des kleinen Schuggers mit dem überdimensionierten Schnauz, der von einem gewöhnlichen TV-Moderator in die Schranken gewiesen wird, wohl nur ein Tiefpunkt unter vielen in seiner Karriere.

Mittwoch 20. Juli – die neue Meisterschaft beginnt. Unter dem Motto „Dehaim verbotte – uswärts nid z stoppe“ reist der rotblaue Tross in die Ungewissheit zu Wankdorf. Der Plan ist klar – ein Ticket für den offiziellen Auswärtssektor wird kaum jemand kaufen. Tatsächlich gehen beim FCB ganze 35 Tickets den offiziellen Weg. YB handelt schnell und richtig. Hinter dem Tor wird der ganze Sektor für die nichtregistrierten FCB-Fans frei gemacht und abgetrennt. Tickets werden ohne Aufruhr verkauft, die Gästefans gar mit einem Flyer begrüsst. Man sei von diesen Massnahmen auch nicht begeistert und versuche diese schwierige Situation so gut wie möglich zu leisten, sei aber auf unsere Mithilfe angewiesen. Ausser einer Provokation von behelmtem Bullen im Block passiert nichts. Courrant normal, business as usual, Dienst nach Vorschrift. Das erste Meisterschaftsspiel auf Kunstrasen endet 1:1, ein Tor von Ivan Ergic, dem neuen Captain rettet wenigstens diesen einen Punkt.

Das Gesicht der Mannschaft hat sich verändert, neben Delgado verliess uns Zubi, er wurde quasi von Gross geschasst und suchte sein Glück in England. Zu wünschen ist es ihm allemal – er hätte einen schöneren Abgang verdient. Zuerst spielt ERsatzgoalie Luis Cryton im Tor, doch schon bald hört man von einem jungen Argentinier – mit erschreckender Ähnlichkeit zu einem bekannten FCB-Fan. Der Rest der Mannschaft besteht vor allem aus Jungtalenten, Kuzmanovic und Rakitic sind gezwungen, sich zu Leistungsträgern zu entwickeln, dennoch redet man unverworren von der Rückeroberung des Meistertitels.

Sportlich sieht es bitter aus, doch fantechnisch scheint sich was zu tun. Die vereinten Fankurven der Schweiz kämpfen gegen den Repressionswahn des Verbands. Die erste Runde geht klar an die Fans. Die Vorgaben der Liga können und wollen die meisten Vereine nicht umsetzen, ausser in Schaffhausen kommen die Gästefans überall in den Sektor ihrer Wahl. Luzern und Bern setzen sich kurzfristig über die Bestimmungen hinweg, GC hat keine andere Möglichkeit als den Gästesektor und auch die Thuner sind ja sowieso immer lieb und nett.

In der nächsten Runde bleiben wir zu Hause, das erste Geisterspiel vor 200 ausgesuchten offiziellen Zuschauern wird gegen Schaffhausen gewonnen – kein Grund zur Euphorie.

Dritte Runde auswärts in St.Gallen – mein letztes Spiel vor der Abreise. Eine Zugreise im Extrazug mit einer kleinen Gruppe verkaterten Basiliensis, bei grosser Hitze gehen wir auf Nummer sicher. Abdel assiz bestellt uns Tickets für die Gegengerade. Im Zug werden Flyer verteilt, die wieder zur Vernunft aufrufen und eindringlich vor Sachbeschädigungen warnen, diese werden intern geahndet. Der neue Torhüter Constanzo wird präsentiert und floppt gleich zu Beginn – keine besonders gute Basis – das Spiel ging 3:2 verloren. Kein sehr erfreulicher Ausflug, der Höhepunkt war mit Sicherheit die Kinderfraktino am Bahnhof St.Fiden. Als der Zug gerade abfuhr, traute sich einer seinen nackten ***** zu präsentieren – darauf flog ein Becher Flüssigkeit, die Notbremse wurde gezogen und sofort war der Platz leer, ohne dass ein einzige Basler nur aus dem Zug ausgestiegen wäre… Witzig!

Die nähere Zukunft war dann weniger spassig. Das zweite Geisterspiel ging gegen GC relativ sang- und klanglos verloren. Und in der zweiten UEFA-Cup Qualifikation wurde in einem erbärmlichen Spiel Vaduz knapp besiegt.

Das war genug für mich, ich machte die Fliege. Am 11. August flog ich ab, mein Ziel war Costa Rica. Hasta luego mae – wenn ich zurückkomme, hoffe ich, dass aus diesem Scherbenahaufen wieder eine Humpen gemacht wurde. Ich kann euch dabei nicht helfen, aber ich bin in Gedanken bei euch.

Fausto Klaus


Quelle:http://www.basiliensis.com/wbblite/thread.php?threadid=268&sid=43515f3d356f3c5568e43b7819c8a439
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Man hat gemerkt, dass der Kommentator mit sich kämpfen musste ...aber sieeht gut aus
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peter schrieb:


es geht nicht um höhere oder niedrigere ziele. es geht darum, dass du reideg eine reinballerst, nur weil der eine andere haltung zu pyro hat als du.[...]


Im Grunde das, was mir tobago such sagen wollte. Lass euch gesagt sein, dass eure Kritik angekommen ist und ich bin ich durchaus kritikfähig.

PS: Beim Thema Caio reagiere ich mittlerweile auch dünnheutig...die Kanonen und die Spatzen
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@Heidelberger Starker Beitrag.
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Pathetischer Blödsinn mag die richtige Umschreibung sein, doch was für eine Reaktion erwartest du, wenn einem Vorgeworfen wird, dass es viel wichtigere Dinge gäbe, für die man sich einsetzen müsste, um nich zur Belustigung des Peters beizutragen? Es giebt immer eine hochtragendere Problematik für deren Lösung man sich angagieren könnte, so what? Ist das Leben sinnlos, wenn man die Welt nicht retten kann?