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cyberboy

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Ohne mich jetzt auch noch in die Diskussion über Pro und Contra einzubringen, hier mal ein positives Beispiel dafür, wie man mit Beiträgen umgehen kann:

Der WDR hat aktuell eine App veröffentlicht, die in Zusammenarebeit mit sehr vielen Initiativen, Kommunen, Experten etc. erarbeitet wurde und sich dem besonderen Thema der Stolpersteine in NRW gewidmet. Diese App ist meiner Meinung nach ein echter Meilenstein, da sie umfangreiche Informationen und Hintergründe zu mehr als  15000 Schicksalen liefert denen NRW-weit mit Stolpersteinen gedacht wird.

Anfang 2020 hatte der WDR alle Städte und Gemeinden, in denen seit den 1990er Jahren die Messingtafeln in den Bürgersteigen verlegt worden sind, kontaktiert und um Kooperation gebeten. Gemeinsam mit Expert:innen aus mehr als 200 nordrhein-westfälischen Kommunen, Initiativen und Aktionsbündnissen wurden Archive durchforstet, historische Dokumente gesichtet, Berichte von Überlebenden ausgewertet und Quellen abgeglichen. Der WDR hat alle Informationen gesammelt und multimedial aufbereitet. Zudem gibt es umfangreiches Unterrichtsmaterial für Lehrkräfte, das zusammen mit den Kolleg:innen von "Planet Schule" erarbeitet wurde.


Ein ganz wunderbares Projekt, welches hoffentlich auch übergreifend auf andere Bundesländer ausgeweitet wird.

Genau das sind Projekte, für die ich meine Rundfunkbeiträge sehr gut investiert sehe, da bin ich sehr gerne bereit zu diesen fixen Betrag zu bezahlen. Genau das (und die vielen guten Dokumentationen der letzten Monate) ist das, was ich von einem öffentlich-rechtlichen Rundfunk erwarte.
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JayJayFan schrieb:

hawischer schrieb:

Lauterbach hat die 6 Monatsfrist für Genesende auf 3 Monate reduziert. Kann man machen, nur die Kommunikation war schlecht.
Jetzt ist öffentlich geworden, dass die neue Regelung für den Bundestag nicht gilt. Dort bleibt es bei 6 Monaten.

Wasser auf die Mühlen der Antidemokraten, die auf die "Politikerkaste" schimpfen.


Man lässt halt nach wie vor kein Fettnäpfchen aus und unterstreicht, dass man sich nicht als Teil der „normalen“ Bevölkerung sieht.


Eigentlich wollte ich seit heute morgen, aber ich hake jetzt doch mal ein.

Es war nicht Lauterbach, der den Genesenenstatus verkürzt hat.
Es war das RKI am 14.01., nachdem es am 13.01. vom Bundestag dazu ermächtigt wurde.

Man kann die kurzfristige Umsetzung kritisieren, aber wenn eine Bundesbehörde auf Basis eines Parlamentsbeschlusses agiert, dann ist es bitte zumindest nicht "der Lauterbach". Selbst wenn er Vorgesetzter der Behörde ist.

Ansonsten könnte ich mir vorstellen, ohne Experte zu sein, das es in Deutschland schwieriger ist die Arbeit eines Parlamentariers einzuschränken, als die von Kreti und Pleti. Also mir zum Beispiel. Und das deshalb der Bundestag länger prüfen muss, ob man dort überhaupt so tief eingreifen darf.

Parlametarier sind keine "normale" Bevölkerung und geniessen besonderen Schutz.
Und das ist tatsächlich auch gut so, selbst wenn es AffenFürDeutschland sind.

Im übrigen erwarte ich, dass jeder halbwegs politisch gebildte Mensch den besonderen Status von Parlamenten in einer Demokratie versteht und wenn's geht sogar unterstützt.

Ansonsten habt Ihr recht, die Kommunkation war kagge und in den AFD und Querdenkerblasen tobt grade der Mob wegen angeblicher Bevorzugung der korrupten Politiker.

Und das sich ausgerechnet diese **** für die Demokraite auf die Hinterbeinchen stllen ist nochmal extra eklig.
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Wedge schrieb:

JayJayFan schrieb:

hawischer schrieb:

Lauterbach hat die 6 Monatsfrist für Genesende auf 3 Monate reduziert. Kann man machen, nur die Kommunikation war schlecht.
Jetzt ist öffentlich geworden, dass die neue Regelung für den Bundestag nicht gilt. Dort bleibt es bei 6 Monaten.

Wasser auf die Mühlen der Antidemokraten, die auf die "Politikerkaste" schimpfen.


Man lässt halt nach wie vor kein Fettnäpfchen aus und unterstreicht, dass man sich nicht als Teil der „normalen“ Bevölkerung sieht.


Eigentlich wollte ich seit heute morgen, aber ich hake jetzt doch mal ein.

Es war nicht Lauterbach, der den Genesenenstatus verkürzt hat.
Es war das RKI am 14.01., nachdem es am 13.01. vom Bundestag dazu ermächtigt wurde.

Man kann die kurzfristige Umsetzung kritisieren, aber wenn eine Bundesbehörde auf Basis eines Parlamentsbeschlusses agiert, dann ist es bitte zumindest nicht "der Lauterbach". Selbst wenn er Vorgesetzter der Behörde ist.

Ansonsten könnte ich mir vorstellen, ohne Experte zu sein, das es in Deutschland schwieriger ist die Arbeit eines Parlamentariers einzuschränken, als die von Kreti und Pleti. Also mir zum Beispiel. Und das deshalb der Bundestag länger prüfen muss, ob man dort überhaupt so tief eingreifen darf.

Parlametarier sind keine "normale" Bevölkerung und geniessen besonderen Schutz.
Und das ist tatsächlich auch gut so, selbst wenn es AffenFürDeutschland sind.

Im übrigen erwarte ich, dass jeder halbwegs politisch gebildte Mensch den besonderen Status von Parlamenten in einer Demokratie versteht und wenn's geht sogar unterstützt.

Ansonsten habt Ihr recht, die Kommunkation war kagge und in den AFD und Querdenkerblasen tobt grade der Mob wegen angeblicher Bevorzugung der korrupten Politiker.

Und das sich ausgerechnet diese **** für die Demokraite auf die Hinterbeinchen stllen ist nochmal extra eklig.


Das kann ich so vollumfänglich unterschreiben.. daher einfach nur ein fettes DANKE!
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Ach, waren das noch Zeiten, als bei sky alles kam - EL, CL, BL, DFB-Pokal ...
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"Damals" wurde sich noch darüber beschwert, dass alles monopolisiert bei einem Anbieter läuft...
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cyberboy schrieb:

Wannsee Konferenz...  reiht sich nahtlos ein in eine Vielzahl sehr empfehlenswerter Dokumentationen, die der ÖRR in letzter Zeit produziert und veröffentlicht hat.

So bitter auch dieses Thema wieder ist, so wichtig ist es dieses aufzuarbeiten.


Bitter ist gut, ich war entsetzt und schockiert wie gut diese Schauspieler waren. Mit welch einer "Professionalität" und Emotionslosigkeit der Holocaust geplant wurde an diesem Tag, und dann das Frühstück danach, ich saß mit Magenschmerzen da, so unglaublich und doch war es so geschehen....
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Bitter, schockierend, entsetzend... über die Wortwahl müssen wir an der Stelle hier nun wirklich nicht "streiten". Am Ende gibt es ohnehin kein Wort, was die Abscheulichkeit dieser Taten auch nur ansatzweise beschreibt.

Umso respektabler ist die schauspielerische Leistung im Rahmen der Dokumentation.
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LDKler_neu schrieb:

Es hat sich jetzt hier eine zahlenmäßig nicht unerhebliche Parallelgesellschaft gebildet, die auch nach der Pandemie null integrationswillig sein wird.

Das sind großteils die selben, die vorher Geflüchtete diffamierten, bei Pegida aktiv waren und jetzt gegen Coronaschutzmaßnahmen agieren, queerfeindlich sind, gendern idiotisch finden, gegen Gleichberechtigung von Frauen sind etc.
Nach Corona gibt's das nächste Thema, ich tippe auf Klimaschutz.
Corona ist hier nur ein Katalysator, um gegen eine moderne, gerechte und liberale Gesellschaft zu agieren, zumindest sind die Schnittmengen gewaltig.
Oder glaubt jemand ernsthaft, die werfen Pflastersteine oder verüben Brandanschläge auf Impfzentren oder bringen Tankstellenmitarbeiter um, um gegen Coronamaßnahmen zu demonstrieren?
Danke für deinen "Frontbericht", brodo.
Nicht wirklich überraschend, trotzdem verstörend und erschütternd.
Es hat sich jetzt hier eine zahlenmäßig nicht unerhebliche Parallelgesellschaft gebildet, die auch nach der Pandemie null integrationswillig sein wird.
Die Verteidigung der Demokratie wird noch ein harter Kampf werden in den kommende Jahren ....
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reggaetyp schrieb:

Das sind großteils die selben, die vorher Geflüchtete diffamierten, bei Pegida aktiv waren und jetzt gegen Coronaschutzmaßnahmen agieren, queerfeindlich sind, gendern idiotisch finden, gegen Gleichberechtigung von Frauen sind etc.


Großteils.
Hinzu kommt allerdings ein stetig wachsender Anteil an Unterstützung aus diversen Bevölkerungsschichten. Die zunehmend radikalisierenden Kräfte, die sich von Staat und Gesellschaft nicht mehr mitgenommen fühlen und sich mehr und mehr in Parallelgesellschaften abkapseln, werden für die breite Masse interessanter. Das war in der Eurokrise mit Gründung der AfD so, wurde in der Flüchtlingskrise nochmal deutlicher und findet aktuell den Höhepunkt in der Coronakrise. Die Akzeptanz für staatskritische (und in weiten Teilen staatsfeindliche) Bewegungen nimmt rasant zu. Und das ist eine Entwicklung der man entgegenwirken muss.
Ein einfaches Abtun á la "das sind alles Schwurbler", ist da leider zu kurz gedacht.
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Wannsee Konferenz...  reiht sich nahtlos ein in eine Vielzahl sehr empfehlenswerter Dokumentationen, die der ÖRR in letzter Zeit produziert und veröffentlicht hat.

So bitter auch dieses Thema wieder ist, so wichtig ist es dieses aufzuarbeiten.
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cyberboy schrieb:

So spielt man genau den Gruppen in die Karten, die es eigentlich zu überzeugen ginge, mit Argumenten und vor allem sachlichen Gründen.


Welche Gruppen sollen das sein?
Schau dir mal die täglichen Impfzahlen an, wenn wir weiter Zeit verschwenden wollen indem wir versuchen die Leute zu überzeugen brauchen wir noch 5 Jahre...
Das Impfziel von Scholz für Ende Januar wurde klar verfehlt (wie überraschend auch), ich frag mich ernsthaft auf was wir noch warten...
Wüst hat grundsätzlich völlig recht, der ungeimpfte Teil der Bevölkerung steht jetzt in der Pflicht, die anderen haben ihr Pflicht erfüllt.

Die Omikron-Welle muß die letzte gewesen sein wo ein ganz kleiner, in Teilen militanter Prozentsatz der Bevölkerung den weitaus größeren Teil in Geiselhaft nimmt!

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Diegito schrieb:

cyberboy schrieb:

So spielt man genau den Gruppen in die Karten, die es eigentlich zu überzeugen ginge, mit Argumenten und vor allem sachlichen Gründen.


Welche Gruppen sollen das sein?
Schau dir mal die täglichen Impfzahlen an, wenn wir weiter Zeit verschwenden wollen indem wir versuchen die Leute zu überzeugen brauchen wir noch 5 Jahre...
Das Impfziel von Scholz für Ende Januar wurde klar verfehlt (wie überraschend auch), ich frag mich ernsthaft auf was wir noch warten...
Wüst hat grundsätzlich völlig recht, der ungeimpfte Teil der Bevölkerung steht jetzt in der Pflicht, die anderen haben ihr Pflicht erfüllt.

Die Omikron-Welle muß die letzte gewesen sein wo ein ganz kleiner, in Teilen militanter Prozentsatz der Bevölkerung den weitaus größeren Teil in Geiselhaft nimmt!


Ich stimme dir ja in der Sache zu. An einer Impfpflicht kommt man auch nicht vorbei und es wird Zeit, dass in die Richtung endlich Bewegung kommt.

Die Begründung von Wüst ist aber der völlig falsche Ansatz. Es werden wieder Fronten aufgemacht und Gruppen gegeneinander ausgespielt, was letztlich dazu führt, dass die Blockadehaltung derer, die es eigentlich betrifft, weiter gestärkt wird.

Ganz zu schweigen davon, dass eine solche Begründung zum Eingriff in Grundrechte von jedem Gericht (zu Recht) einkassiert wird. Solche populistischen Aussagen helfen in der Sache nicht ansatzweise weiter sondern treiben die Spaltung nur noch weiter vorran. Aber es steht halt eine Wahl an, da muss der Herr Ministerpräsident sich natürlich profilieren...
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Die vier Spiele der Divisional-Round waren in der Tat allesamt von großer Spannung geprägt - mit einem absoluten Highlight letzte Nacht. Was die Bills und die Chiefs sich, vor allem in den letzten Minuten gegenseitig um die Ohren geworfen haben (im wahrsten Sinne des Wortes) war atemberaubend und echte Werbung für den Sport.

Bei allem Hype muss das Thema Overtime-Regularien aber endlich mal angegangen werden. Die aktuelle Regelung ist dermaßen unfair und von Glück bestimmt, dass es dem Sport nicht ansatzweise gerecht wird. Ich hoffe seit Jahren, dass da endlich mal etwas passiert und gebe die Hoffnung nicht auf... das Spiel gestern - und die Entscheidung in eben jener OT - liefert vielleicht Argumente dafür endlich aktiv zu werden.
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NRW-MP Wüst rechtfertigt eine Impflicht als Zeichen an die Geimpften, dass man sich nun mal "liebevoll" um die Ungeimpften kümmern möge.

Gott, lass Hirn regnen...

Kann man es den Quertrotteln in der Argumentation noch leichter machen?

Und ich Depp geh um 18 Uhr den Rathausplatz im Örtchen mit vielen anderen belegen, um dem versammelten Geschwurbel nach vier Wochen wieder den exponierten Raum streitig zu machen.

Da habe ich ja reichlich Glück gehabt, nicht mit Wüst'schen Argumenten konfrontiert worden zu sein. Da fiele nämlich auch mir nichts mehr ein.

Und ich dachte, NRW hätte Glück gehabt, Laschet los zu sein.
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„Sinn und Zweck ist, dass wir den Menschen signalisieren können, die alles getan haben in den letzten zwei Jahren, die sich haben impfen lassen, die vorsichtig waren, die sich testen lassen, die Masken tragen: Jetzt sind die anderen dran, die sich bisher geweigert haben.“


Das wird die Aussage sein, auf die du dich beziehst, vermute ich.
In der Tat, soviel Dummheit und Inkompetenz, auf Rückfrage sogar nochmal zu bestätigen, ist einfach unfassbar... und wieder einmal ein "Geschenk" für jeden Kritiker. So spielt man genau den Gruppen in die Karten, die es eigentlich zu überzeugen ginge, mit Argumenten und vor allem sachlichen Gründen. Zumal eine Impfpflicht auf dieser Grundlage rechtlich nicht ansatzweise haltbar wäre, womit man sich einen Bärendienst erweisen würde. Aber von "meiner" NRW-Landesregierung erwarte ich in dieser Corona-Krise ohnehin nichts mehr was Kompetenz und Substanz beinhaltet...

Und was den Herrn Ministerpräsidenten angeht, so ist mit einem kurzen Blick auf seine Biographie und das bisherige Wirken schnell klar, dass der Wechsel vom Hinterbänkler Armin zu Wüst einem Wechsel von der Pest zur Cholera gleich kommt.
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Wir hätten heute noch Stunden spielen können, da wäre keiner mehr rein gegangen.

Insgesamt wr das heute zu wenig und nicht zielstrebig genug. Bielefeld hat uns, speziell im ersten Durchgang, den Schneid abgekauft - und das mit Tugenden die ich mir bei uns mal wieder wünschen würde.

Sehr ärgerlich die heutige Niederlage. Nach den starken Leistungen Zum Ende des letzten Jahre, geht die Formkurve nach der Winterpause jetzt nach 3 Spielen wieder rapide nach unten. Die späten Nackenschläge gegen Dortmund haben der Mannschaft wohl wieder einen bösen Knacks versetzt.
Da muss schnellstens gegengesteuert werden.

Kompliment und Glückwunsch an Bielefeld, die haben das heute gut gemacht und unsere Schwächen eiskalt ausgenutzt.
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Wenn man so Dinger aber auch nicht macht.
Das gibts doch gar nicht.
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Anthrax schrieb:

Wenn man so Dinger aber auch nicht macht.
Das gibts doch gar nicht.


Da muss man aber auch sagen, war wirklich wenig falsch gemacht. Anders konnte Borré den kaum aufs Tor bringen. Dumm halt, dass der Ortega genau da steht...
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Leute Leute Leute...
Was ein Hühnerhaufen da hinten
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Wahnsinnspass mal wieder von Sow... das ist schon irre, was der inzwischen fast wöchentlich für Pässe raushaut
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JayJayFan schrieb:

Unsere Abwehr schreit seit Sommer „Geschenke. Geschenke. Geschenke“.


Wir hatten letztes Jahr zum selben Zeitpunkt auch 29 Gegentore.
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SGE_Werner schrieb:

JayJayFan schrieb:

Unsere Abwehr schreit seit Sommer „Geschenke. Geschenke. Geschenke“.


Wir hatten letztes Jahr zum selben Zeitpunkt auch 29 Gegentore.


Weil wir dieses Jahr, wie schon letztes, viel zu einfache Gegentore schlucken.
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Guten Morgen!
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planscher08 schrieb:

Eine Durchseuchung wird es so oder so geben. Omikron ist hochansteckend und gerade in Kitas ein gefundener Nährboden. Das lässt sich einfach nicht aufhalten. Da muss man auch realistisch sein.

Natürlich. Man kommt derzeit nur mit Abwägungsentscheidungen weiter, die immer Verlierer produzieren, egal wie. Stellt glaube ich niemand in Frage. Man hat sich jetzt dazu entschieden, alles durch rauschen zu lassen. Dafür gibt es Gründe. Eine ehrliche Kommunikation dazu wäre wünschenswert. Und aus Erfahrung, auch aus vorpandemischer Zeit, bezweifle ich, dass es bei den Entscheidungen an erster Stelle um das Wohl der Kinder geht.
Es geht  erstmal darum die Betreuung aufrecht zu erhalten und das vor allem  aus wirtschaftlichen Gesichtspunkten.
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brodo schrieb:

Eine ehrliche Kommunikation dazu wäre wünschenswert. Und aus Erfahrung, auch aus vorpandemischer Zeit, bezweifle ich, dass es bei den Entscheidungen an erster Stelle um das Wohl der Kinder geht.
Es geht  erstmal darum die Betreuung aufrecht zu erhalten und das vor allem  aus wirtschaftlichen Gesichtspunkten.        


Danke Brodo, den Eindruck teile ich wiedereinmal. Gerade hier in NRW ist das mehr als deutlich.
Auch Aussagen von wegen den Lerneffekt in den Schulen aufrecht zu erhalten durch Präsenzpflicht ist mehr als lächerlich. Die Zeit, die pro Woche aufgrund der (ja, wichtigen!) Testungen mit Dokumentation etc (speziell bei Positivfällen) drauf geht - und somit als Unterrichtszeit wegfällt - steht ihn absolut keinem Verhältnis.

Den Wunsch, Betreuungsmöglichkeiten aufrecht zu erhalten, kann ich ja absolut nachvollziehen. Aber es darf auch nicht der Eindruck entstehen, als seien die Schulen Betreuungseinrichtungen, denn das sind sie nunmal nicht. Wird in der Diskussion aber immer wieder so dargestellt. Ganz überspitzt umschrieben: Die Schulpflicht dient nicht dazu, Eltern "Freiräume" und "Beschäftigungsmöglichkeiten" zu bieten - auch wenn man den Eindruck bei einer genauen Analyse der deutschen Bildungspolitik bekommen könnte. Aber auch hier, bei Schule geht es nicht nur um "Kinder" - das kommt immer viel zu kurz.

Um dem nachvollziehbaren Wunsch aber nachzukommen - und da wiederhole ich mich gerne - wäre es wünschenswert, endlich eine Unterscheidung nach Schultypen bei der Beurteilung und Aufrechterhaltung von Maßnahmen vorzunehmen. Sekundarstufen 1 und 2 können nicht einheitlich in einen Topf geschmissen werden. Es ist erschreckend, dass das bei den handelnden Akteuren keine Berücksichtigung findet.
Wir haben bei uns Berufs- und Abendschüler, die von Ihren Betrieben ins Home-Office geschickt werden, um weitestgehend Kontakte einschränken zu können, in den Blockwochen aber in teilweise 30er Gruppen den Berufsschulunterricht in der Schule wahrnehmen müssen. Das ist nicht ansatzweise nachvollziehbar und vertretbar - und könnte ohne großen Mehraufwand einfach per Distanz- und Onlinelernen geändert werden. Was gleichzeitig Kapazitäten (räumlich und personell) vor Ort schaffen würde, um diejenigen bei denen Präsenzspflicht sinnvoll und wichtig ist, auch in kleineren Gruppen zu beschulen. Sowas würde massiv Druck aus der ganzen Diskussion nehmen und würde zusätzlich viel Unterstützung aus der Lehrerschaft mit sich bringen so wie dem Wunsch vieler Eltern nach Präsenz nachkommen. Ist aber von den Kultusministerien nicht gewünscht, weil lieber Einheitsbrei gekocht wird anstelle passgenaue Maßnahmen zu ermöglichen.
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Ich sehe das so und bin mir tatsächlich auch deiner anderen Punkte bewusst. Allerdings hab ich am eigenen Leib gesehen was 2,5 Monate Isolation und Distanzlernen mit jungen Kindern macht.
Es geht schon lange nicht mehr nur um reine Infektionszahlen, über diesen Punkt sind wir schon lange hinaus.
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sonofanarchy schrieb:

Allerdings hab ich am eigenen Leib gesehen was 2,5 Monate Isolation und Distanzlernen mit jungen Kindern macht.


Ich verstehe dich.
Es ist aber ein Trugschluss, so wie das Thema Schule aktuell gehandhabt wird. Spricht man von Schule, dann geht es nicht ausschließlich um "junge Kinder". Ganz im Gegenteil. Ich bin, in weiten Teilen, bei dir wenn es um diese "jungen Kinder" geht. Für Grundschulen und erste Jahrgänge der Sekundarschulen sind Präsenz und vor allem der Sozialisierungsaspekt der Schulen essenziell.

Darüber hinaus gibt es allerdings noch eine Vielzahl weiterer Schulformen, die in der kompletten Debatte um Schulen außen vor bleiben, bzw. in einen Topf geworfen werden. Berufbildende Schulen, Gymnasiale Oberstufen, Abendschulen etc. haben komplett andere Voraussetzungen und auch Bedarfe. Und da müssen endlich mal Lösungen her, fernab von der Parole "Schulen müssen offen bleiben". Die "Schule" gibt es einfach nicht.

Vor allem auch im Hinblick, dass faktisch der Unterrichtsausfall, der durch die aktuellen Verordnungen gilt, um ein Vielfaches höher ist als das was durch Distanz- und Hybridlernen möglich wäre. Das ist aber nochmal ein ganz anderes Thema.
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skyeagle schrieb:

https://profis.eintracht.de/news/vertrag-mit-amin-younes-aufgeloest-134968

Vertrag mit Amin Younes wurde aufgelöst.


Sehr gut. Schön, dass das Thema damit endlich erledigt ist.
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Ich sehe das als Vater mit den aktuellen Regelungen bei uns in Hessen noch relativ entspannt. Zum einen muss nur noch das positiv getestete Kind in Quarantäne, nicht mehr die ganze Gruppe bzw. Sitznachbarn oder so. Und zum anderen besteht die Möglichkeit der freitestung nach 5 bzw. 7 Tagen. Da haben wir letzten Winter ganz andere Sachen erlebt.
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sonofanarchy schrieb:

Ich sehe das als Vater mit den aktuellen Regelungen bei uns in Hessen noch relativ entspannt. Zum einen muss nur noch das positiv getestete Kind in Quarantäne, nicht mehr die ganze Gruppe bzw. Sitznachbarn oder so. Und zum anderen besteht die Möglichkeit der freitestung nach 5 bzw. 7 Tagen. Da haben wir letzten Winter ganz andere Sachen erlebt.


Kann man so sehen...

Oder man erkennt, dass durch eben diese Maßnahmen, die nicht nur für Grundschulen, sondern alle Schulen durchweg gelten, das Risiko von Infektionen massiv gesteigert wird.

Die Kinder in Kitas, sowie Schülerinnen und Schüler, mögen im Klassenraum zwar Mund-/Nasenschutz tragen, Abstandsregelungen sind aber in den wenigsten Fällen möglich aufgrund des geringen Platzangebots in vollen Räumen. Unabhängig davon, dass außerhalb der Schulräume, speziell auf den Schulwegen, in den wenigsten Fällen Abstand gehalten und Masken getragen wird. Von daher ist es eigentlich kaum nachvollziehbar, das seit Wochen und Monaten nur noch der/die Betroffene in Qurantäne geschickt wird und nicht mehr die Sitznachbarn. Die dürfen trotz direkter Kontakte weiter zur Schule, dort das Virus weiter verbreiten, bis der eigene Schnelltest im nächsten Testdurchlauf 2 Tage später auch ein positives Ergebnis anzeigt. Genau das ist aktuell die Entwicklung in vielen Schulen.
Hauptsache die Schulen bleiben um jeden Preis geöffnet.

Stimmt, da hatten wir im vergangenen Winter mit Distanzunterricht, dafür aber mit geringen Infektionszahlen bei Kindern und Jugendlichen, ganz andere Zustände.
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Was wir heute deutlich sehen konnten, sind die Probleme auf den Außenbahnen. Sobald Kostic mal nicht kann, sieht das alles andere als gut aus.
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Wuschelblubb schrieb:

Was wir heute deutlich sehen konnten, sind die Probleme auf den Außenbahnen. Sobald Kostic mal nicht kann, sieht das alles andere als gut aus.


Absolut richtig.
Aber das ist nun wirklich keine Erkenntnis aus dem heutigen Spiel.