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DoctorJ83

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DoctorJ83 schrieb:

Die hatten vor 2 Jahren Schade für 25 Mio nach Brentford und dieses Jahr Röhl für 25 nach Everton. Dann Manzambi für bis zu 70 Mio.


Also 1 Spieler über 25 Mio...

DoctorJ83 schrieb:

Warte mal die nächsten TM-Updates ab


Bekommt da Freiburg Titel durch?
Das juckt aktuell keine Sau und kaufen können sie sich dadurch 3 Mal nix.
Manzambi hatte den Wert nicht wegen Freiburg, der hat halt nebenbei auch noch bei der WM gerockt.

DoctorJ83 schrieb:

Aber die Momentaufnahme ist pro Freiburg.


Weil Freiburg eben nicht Frankfurt ist.
Da laufen halt keine Typen wie Du im Dutzend rum, die nach 3 Sekunden Herzrasen, Schnappatmung und "da ist aber alles viel tollerer"-Syndrom bekommen.

Auf Schalke war mal alles besser.
In Gladbach war früher mal alles besser.
In Mainz ist alles alle 8 Monate mal besser.
Mit den ganzen Vereinen wo ja alles so viel besser läuft, kann ich nach 20 Jahren hier 2 Ligen füllen!
Es würde hier schon gemault, dass man in Aachen und bei Hanoi besser arbeitet...

Gott, was ist mir das so scheiß egal inzwischen.

Freiburg konnte halt auch absteigen und bei denen hat sich nichts verändert.
So etwas passiert hier halt nicht.
Letzte Hinrunde wurde über Schuster gegrummelt, Fußball zu langweilig, keine Entwicklung, Matanovic ja ne Gurke...

Und obwohl bei denen alles so toll ist, haben die einen Defensivkollaps bei uns unter Dino einen Interimstrainer der 0 Punkte geholt hat und einen Riera, der alles in Brand gesteckt hat gebraucht um mit irrsinnigen 3 Punkten und schlechtere Torverhältnis vor uns zu landen.
Hier hätte man hoch und runtergebetet, wie viel Glück doch bei der Platzierung im Spiel war.

Letztes Jahr war Ilzer der heißeste Scheiß als Supertrainer...
Die Hopps liegen gerade gegen Paderborn hinten, liegen hinter uns und während wir uns wenigstens gegen Liverpool blamiert haben, haben die das gegen Kreta geschafft.

Freiburg hat früher angefangen durch die ECL-Quali, Kader blieb fast komplett zusammen, alles gut, aber am Ende des Tages haben wir mit ner durchschnittlichen bis schwächeren Leistung gegen die Unentschieden gespielt.

Ja, die sind gut gestartet, nett.
Aber die Saison geht noch 30 Spieltage und gute Frühform heißt nicht, dass auch im Mai noch alles so super ist, wie es im September aussah.
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Um Deinen Anti-Freiburg rant noch zu ergänzen: Das Euro League Finale (also das Erreichen) war an Lächerlichkeit kaum zu überbieten. Die hatten Genk, Celta Vigo und Braga in der K.O. Phase. Ich erinnere mich, daß wir gegen Inter, Benfica, Donezk, Barcelona, West Ham und Sevilla gespielt haben. Um dann einmal an Chelsea zu "scheitern" und einmal gegen die Rangers zu gewinnen.
Und, ja, die sind unerträglich an sich selbst besoffen gerade. Und ja, ich hoffe hier auch stark, daß Hochmut vor dem Fall kommt.
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DoctorJ83 schrieb:

philadlerist schrieb:

Naja, ich denke dass der Plan lautet, nicht alle zu verkaufen, sondern mit der einen Hälfte Transfereinnahmen die andere Hälfte Gehälter dauerhaft zu finanzieren. Und so ein gutes, miteinander gewachsenes Gerüst zu halten

Aber genau davon wollen (und müssen) wir doch weg, oder? Spieler verkaufen müssen, um Gehälter zu bezahlen.

Psst, das ist der langfristige „Wie werde ich wie bayern münchen-Plan“

Nein, im Ernst. Ich denke vieles macht bei Lichte betrachtet auf längere Sicht Sinn
Ja, wir brauchten das Profizentrum, denn die Geschäftsräume im Stadion waren ungeeignet (freundlich ausgedrückt)
Ja, diese Digitalisierungskiste ist in einer sich immer weiter digitalisierenden und digital vermarktenden Welt tatsächlich eine Notwendigkeit. Und die entwickelten Lösungen werden ja angeblich weiterverkauft, so dass das Geschäftsfeld sich irgendwann nicht nur selber trägt, sondern auch Gewinne abwirft. Aber das dauert halt noch.

Frauen und U21?
Ich denke für das Image eines so in der Gesellschaft verankerten Vereins mit bald 160.000 Mitgliedern ist es fast unumgänglich auch professionellen Frauenfußball zu etablieren.

Die U21 hingegen ist ein wichtiger Baustein, um die Spieler aus dem NLZ in den Herrenfussball zu bringen und nicht mehr alle Hochtalente an Vereine zu verlieren, bloß weil wir keinen sanften Übergang in den Profifussball anbieten können. Viele Talente haben da schon ein besseres Gefühl, dass sie da noch weiter wachsen können und nicht schon gleich als älterer Jahrgang der U19 aussortiert zu werden.

Auch das NLZ zu professionalisieren und auf ein höheres Niveau zu heben ist quasi alternativlos, wenn man nicht auch in den nächsten zwanzig Jahren 18-19 jährige Talente aus Frankreich und Skandinavien für teuer Geld einkaufen will, sondern irgendwann mal jedes Jahr ein zwei oder gar drei Nachwuchsspieler aus dem NLZ hochziehen zu können. Das ist dann wesentlich billiger und verspricht bei Verkauf auch eine bessere Marge.
Ja, auch das kostet Geld, es sind sehr viel mehr professionelle Trainer unterwegs als vor zehn Jahren. Und ich freu mich schon darauf, wenn wir Nachwuchsspielern Profiverträge geben, weil sie den Sprung schaffen werden - und nicht um irgendwelche Quoten der Liga zu erfüllen.

Das Stadion selber zu betreiben, die Namensrechte selbst vermarkten zu können und Geld an anderen Veranstaltungen wie Konzerten  zu verdienen - auch das ist eigentlich alternativlos und jetzt schon ein Gewinngeschäft im Vergleich zu den 15-18 Jahren nach dem Umbau 2004. Ja, das ist personalintensiv und macht sich nicht mit ner KI-Software aus einem Kellerbüro im Stadion heraus.
Sich bei Löwen einkaufen und deren Marketing und Merch zu übernehmen?
Auch das macht Sinn, wenn es um den Betrieb der geplanten Multifunktionsarena neben dem Stadion geht. Hellmann will das in die Eintracht integrieren und das macht auch absolut Sinn. Als Veranstaltungsgelände hat das Stadion große Schwächen, die man mit dem Neubau der Multifunktionshalle (und einem Ausbau des Stadions) beheben und das Vermietungsgeschäft damit deutlich ausbauen könnte. Da jetzt schon strategische Verbindungen einzugehen, kann beim Erreichen der Ziele nur helfen. Ich bin mir fast sicher, dass sich bald auch etwas ähnliches mit den Skyliners anbahnt.

Alles auf einmal zuviel?
Das wäre es bei schlechtem Management. Das sehe ich aber nicht so. All diese Dinge nehmen ihren Lauf - nicht ganz unabhängig von sportlichen Erfolgen, aber irgendwie dann doch (hier geht es ja hauptsächlich um der Art der Finanzierung: Lässt man die Kredite fürs Profizentrum laufen oder zwackt man da was von Transfereinnahmen ab, weil es mittelfristig günstiger ist?)
Wir Fans messen aber alles daran, wie sich unsere erste Mannschaft in der BuLi schlägt und ja, das ist gefühlt das wichtigste. Aber die Bayern haben sich ihren Vorsprung nicht nur auf dem Feld erarbeitet, sondern in vielen anderen Bereichen, die bei uns erst mit dem Ende der Ära Bruchhagen angegangen wurden. Das sind 35 oder 40 Jahre Vorsprung, die man nur aufholen kann, wenn man sich viel und gleichzeitig zutraut.

Am Ende entsteht da ein Sport- und Entertainmentkonzern mit dem Adler als Marke und der wird als Konstrukt sehr viel stabiler sein als nur eine Herrenmannschaft Fußball, sehr viel krisensicherer und auch ein bisschen unabhängiger von der Platzierung in der Tabelle. Und irgendwann wird der Gesamtumsatz des Konzerns so anwachsen, dass wir unsere hochtalentierten Spieler bezahlen und halten können. Um mal auf das Eingangszitat zurückzukommen.
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Danke! Und bitte nicht sperren wegen "Off-Topic"
Mein Einwand bezog sich nicht auf das Aufwachsen der Infrastruktur. Obwohl die Geschwindigkeit, wie Du im Detail ausführst, vielleicht diskutabel ist. Mein Einwand bezieht sich auf den übermäßigen Ein- und Verkauf von Spielern, der m.E. nicht wirklich funktioniert. Klar, zum einen ist es schwieriger geworden, weil der Einkaufspreis für die sicheren "Talente" sehr hoch geworden ist (Aseko, Ben Farhat, Eichhorn u.s.w.), aber zum anderen treffen wir auch nicht zielsicher.
Talente, die seit 2022 zur SGE kamen:
Ferri, Ebimbe, Onguéné, Alidou, Muani, Wenig, Simoni, Smolcic, Jakic, Aaronson, Hauge, Marmoush, Raebiger, Collins, Santos, Ekitiké, Ngangkam, Knauff, Nkounkou, Bahoya, Larsson, Amenda, Chaibi, Brown, Pacho, Hojlund, Lisztes, Uzun, Wahi, Amaimouni, Arrhov, Kosugi, Ebnoutalib, Pimpong, Otavio, Aseko.
Das sind 10 aus 36 "Treffer" für uns. Davon 6 mit extrem hohen Transfergewinnen.
2 von 36  spielen jetzt woanders Champions League (Hauge, Ferri).
Die Kehrseite der Medaille ist, wie Du in einem vorherigen Post schön herausgearbeitet hast, Unruhe. Wenig Kontinuität, gefühlt jedes halbe Jahr eine neue Mannschaft.
Gleichzeitig immer wieder große Transfergewinne herauszuarbeiten, dabei keine wesentliche sportliche Substanz zu verlieren und Kontinuität im System (und nach Möglichkeit auf der Trainerbank) zu behalten, das ist wohl die Königsdisziplin.
Und ja, ich gebe Semper und Dir und vielen anderen recht, daß man den Weg jetzt erst mal zu ende gehen muss.
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DoctorJ83 schrieb:

PeterT. schrieb:

Bei uns in den letzten 18 Monaten waren es dagegen nur: Brown, Uzun, Ebnoutalib, Amaimouni, dazu demnächst Maluze, Aseko.
Schon blöd.

Wie kann man sich das nur dermaßen naiv schönsaufen? Und dazu auch noch Äpfel mit Birnen durcheinanderwerfen.
Brown - ok. Dass der so durch die Decke gehen würde, war absolut nicht abzusehen. Verkauft haben wir ihn trotzdem zu günstig.
Uzun: war schon im Einkauf teuer und keinesfalls ein "versteckter Diamant", wie die Freiburger. Es ist auch noch nicht klar, in welche Richtung das wirklich geht.
Younes:  Viel, viel zu früh. Ich finde ihn auch toll, aber wie gesagt...
Jupp: willst Du ihn in die Liga mit Manzambi und Scherhant einstufen? Ehrlich? Nett....aber 50 Mio wird er nicht bringen.
Maluze: Ja, wir haben einen Spieler aus der 2. hochgezogen. Davon hat Freiburg viele. Gehört sicher nicht in die genannte Kategorie
Aseko: Der war zunächst einmal teuer. Und für seine Entwicklung können wir uns noch nicht auf die Schulter klopfen. Auch nicht die genannte Kategorie.

In diese hätten bei uns noch vielleicht Larsson und Bahoya gehört. Die hat man gerade noch für 25, bzw. 30 Mio zu kleineren englischen Clubs losbekommen. Da war mehr als das doppelte geplant gewesen.

Unser Scouting hat das seit einiger Zeit auf Krampf versucht, die großen Würfe zu landen. Klappen tut das seit einiger Zeit nicht mehr.

Das hat alles recht wenig damit zu tun, daß die aktuelle Entwicklung unter Hütter tendentiell in die richtige Richtung zeigt.  

NAIV SCHÖNSAUFEN!
Ziemlich freche und unverschämte Aussage!
Naja ist wohl der neue Stil hier im Forum!
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PeterT. schrieb:

DoctorJ83 schrieb:

PeterT. schrieb:

Bei uns in den letzten 18 Monaten waren es dagegen nur: Brown, Uzun, Ebnoutalib, Amaimouni, dazu demnächst Maluze, Aseko.
Schon blöd.

Wie kann man sich das nur dermaßen naiv schönsaufen? Und dazu auch noch Äpfel mit Birnen durcheinanderwerfen.
Brown - ok. Dass der so durch die Decke gehen würde, war absolut nicht abzusehen. Verkauft haben wir ihn trotzdem zu günstig.
Uzun: war schon im Einkauf teuer und keinesfalls ein "versteckter Diamant", wie die Freiburger. Es ist auch noch nicht klar, in welche Richtung das wirklich geht.
Younes:  Viel, viel zu früh. Ich finde ihn auch toll, aber wie gesagt...
Jupp: willst Du ihn in die Liga mit Manzambi und Scherhant einstufen? Ehrlich? Nett....aber 50 Mio wird er nicht bringen.
Maluze: Ja, wir haben einen Spieler aus der 2. hochgezogen. Davon hat Freiburg viele. Gehört sicher nicht in die genannte Kategorie
Aseko: Der war zunächst einmal teuer. Und für seine Entwicklung können wir uns noch nicht auf die Schulter klopfen. Auch nicht die genannte Kategorie.

In diese hätten bei uns noch vielleicht Larsson und Bahoya gehört. Die hat man gerade noch für 25, bzw. 30 Mio zu kleineren englischen Clubs losbekommen. Da war mehr als das doppelte geplant gewesen.

Unser Scouting hat das seit einiger Zeit auf Krampf versucht, die großen Würfe zu landen. Klappen tut das seit einiger Zeit nicht mehr.

Das hat alles recht wenig damit zu tun, daß die aktuelle Entwicklung unter Hütter tendentiell in die richtige Richtung zeigt.  

NAIV SCHÖNSAUFEN!
Ziemlich freche und unverschämte Aussage!
Naja ist wohl der neue Stil hier im Forum!


Sorry für das "Naiv", falls es Dich gestört hat. Die Redewendung "sich etwas schönsaufen" finde ich in einem Fußballforum jetzt nicht so skandalös im Vergleich zur Dauer-Fäkalsprache anderer User.
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Der teuerste Transfer in der internen Bundesligageschichte war zu günstig....
Also bei manchen ist echt der Vertrag mit der Realität abgelaufen.

Freiburg hat bis heute genau einen Spieler über 25 Mio transferriert.
Wenn Larson und Bahoya dann der Maßstab für "schlechte Verkäufe" sind, dann hat Freiburg in ihrer Geschichte absolut nix geschissen bekommen.

Die müssen die Saison auch erstmal fertig spielen und wenn man Endspiele verkackt, kann man sich am Ende eh ein Ei drauf backen, weil Fast-Pokalsieger und Fast-EL-Sieger juckt halt keine Sau 2 Jahre später.
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SemperFi schrieb:

Der teuerste Transfer in der internen Bundesligageschichte war zu günstig....
Also bei manchen ist echt der Vertrag mit der Realität abgelaufen.

Freiburg hat bis heute genau einen Spieler über 25 Mio transferriert.
Wenn Larson und Bahoya dann der Maßstab für "schlechte Verkäufe" sind, dann hat Freiburg in ihrer Geschichte absolut nix geschissen bekommen.

Die müssen die Saison auch erstmal fertig spielen und wenn man Endspiele verkackt, kann man sich am Ende eh ein Ei drauf backen, weil Fast-Pokalsieger und Fast-EL-Sieger juckt halt keine Sau 2 Jahre später.

Die hatten vor 2 Jahren Schade für 25 Mio nach Brentford und dieses Jahr Röhl für 25 nach Everton. Dann Manzambi für bis zu 70 Mio. Ja, ich erlaube mir unzufrieden darüber zu sein, daß Manzambi 15 Mio mehr gebracht hat, als Brown. Warte mal die nächsten TM-Updates ab, wie dann Suzuki, Scherhant, Matanovic, Treu und Rosenfelder stehen. Und im Gegensatz zur SGE verkaufen die die Typen fast ohne Substanzverlust.
Freiburg hat 164 Mio Eigenkapital (Stand 2025, jetzt deutlich mehr), die SGE 69 Mio. Die Entwicklung auf dem Transfermarkt zeigt bei denen klar nach oben, bei uns eher nach unten. Momentan ist deren Mannschaft auch einfach stärker, als wir es sind. Ja, sie haben uns momentan überholt.
Wo ich Dir zustimme, ist, daß das nicht so bleiben muss. Mit einigen, wenigen Transfers und etwas Einspielen mit der 3er-Kette gehören wir sicher zu den Top6-8 der Liga, was man bisher sehen kann. Gerade ein trostloses 0-0 auf Schalke. Da können wir mehr.
Aber die Momentaufnahme ist pro Freiburg.
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Bei uns in den letzten 18 Monaten waren es dagegen nur: Brown, Uzun, Ebnoutalib, Amaimouni, dazu demnächst Maluze, Aseko.
Schon blöd.
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PeterT. schrieb:

Bei uns in den letzten 18 Monaten waren es dagegen nur: Brown, Uzun, Ebnoutalib, Amaimouni, dazu demnächst Maluze, Aseko.
Schon blöd.

Wie kann man sich das nur dermaßen naiv schönsaufen? Und dazu auch noch Äpfel mit Birnen durcheinanderwerfen.
Brown - ok. Dass der so durch die Decke gehen würde, war absolut nicht abzusehen. Verkauft haben wir ihn trotzdem zu günstig.
Uzun: war schon im Einkauf teuer und keinesfalls ein "versteckter Diamant", wie die Freiburger. Es ist auch noch nicht klar, in welche Richtung das wirklich geht.
Younes:  Viel, viel zu früh. Ich finde ihn auch toll, aber wie gesagt...
Jupp: willst Du ihn in die Liga mit Manzambi und Scherhant einstufen? Ehrlich? Nett....aber 50 Mio wird er nicht bringen.
Maluze: Ja, wir haben einen Spieler aus der 2. hochgezogen. Davon hat Freiburg viele. Gehört sicher nicht in die genannte Kategorie
Aseko: Der war zunächst einmal teuer. Und für seine Entwicklung können wir uns noch nicht auf die Schulter klopfen. Auch nicht die genannte Kategorie.

In diese hätten bei uns noch vielleicht Larsson und Bahoya gehört. Die hat man gerade noch für 25, bzw. 30 Mio zu kleineren englischen Clubs losbekommen. Da war mehr als das doppelte geplant gewesen.

Unser Scouting hat das seit einiger Zeit auf Krampf versucht, die großen Würfe zu landen. Klappen tut das seit einiger Zeit nicht mehr.

Das hat alles recht wenig damit zu tun, daß die aktuelle Entwicklung unter Hütter tendentiell in die richtige Richtung zeigt.  
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Naja, ich denke dass der Plan lautet, nicht alle zu verkaufen, sondern mit der einen Hälfte Transfereinnahmen die andere Hälfte Gehälter dauerhaft zu finanzieren. Und so ein gutes, miteinander gewachsenes Gerüst zu halten
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philadlerist schrieb:

Naja, ich denke dass der Plan lautet, nicht alle zu verkaufen, sondern mit der einen Hälfte Transfereinnahmen die andere Hälfte Gehälter dauerhaft zu finanzieren. Und so ein gutes, miteinander gewachsenes Gerüst zu halten

Aber genau davon wollen (und müssen) wir doch weg, oder? Spieler verkaufen müssen, um Gehälter zu bezahlen.
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Finke, Streich, jetzt Schuster
Freiburg hat sich seit 30 Jahren Schrittchen für Schrittchen entwickelt
Mit ruhiger Hand und einer ganz anderen Mentalität als die, die bei uns gepflegt wird.
Was den Spielstil angeht, aber eben auch die Vereinsstrategie

Auch am Transfermarkt agieren sie nicht so ungeschickt und haben da auch regelmäßig gute Einnahmen zu verzeichnen, nicht so spektakulär wie bei uns in den letzten Jahren, aber eben doch mit einer gewissen Kontinuität
Und da sind wir wieder bei Finke, Streich und Schuster, der auch das Zeug hat, ähnlich lang in Freiburg zu bleiben.
Dort wird mit ruhiger Hand Stück für Stück der Kader angepasst, und fast jede Anpassung scheint sich auch zu einer Verbesserung zu entwickeln. Ich will jetzt nicht nochmal auf Igor Matanovic rumreiten, aber dem scheint das Freiburger Umfeld besser zu bekommen. Hier war der Erwartungsdruck höher, er etwas jünger, aber die Freiburger scheinen da schon länger etwas mehr Geduld mit ihren jungen Spielern zu haben.

Bei uns ist da doch mehr Druck auf dem Kessel und unsere Jungen sollen den Sprung in die Bundesliga in Wochen bewältigen. Und in zwei Jahren 60 Millionen einbringen. Und wenn Hjölund mal keinen Supertag hat, ist er gleich wieder bundesligauntauglich. Ganz bestimmt.
Aber hier ist halt Frankfurt. Hier kann oder will kein Trainer 15 Jahre arbeiten und eine Mannschaft systematisch und in Eichhörnchentaktik Position für Position aufbauen und von Saison zu Saison verbessern, Spieler aus der Jugend ins seit Jahrzehnten fast unveränderte System rüberziehen.

Die bei uns regelmäßig stattfindenden Umbrüche und unsere Position als Sprungbrett für Spieler und Trainer sorgen halt für ein ganz anderes Umfeld - und eine viel (um-)brüchigere Entwicklung. Mehr Spieler kommen und gehen, weniger Geduld mit den Nachwuchsspielern, die aber auch gefühlt erst seit ein paar Jahren für eine einheitliche Spielphilosophie genachwuchsleistungsgecentert werden. Aber welche ist das eigentlich. Umschaltspiel, Ballbesitz, jetzt wieder Umschaltspiel? 3/5er Kette, 4er Kette? Für welche Positionen werden die Verteidiger ausgebildet?

Nicht falsch verstehen, ich glaube, das NLZ ist auf einen guten Weg, aber wenn man das mit der Nachwuchsarbeit in Freiburg vergleicht, haben die da einfach mindestens ein Jahrzehnt Vorsprung. Und nicht nur bei den Spielern, sonder auch bei den Trainern.
Und so etwas, wie die Nichtbesetzung einer offensichtlich offenen Planstelle wie einem oder zwei 6ern nach dem Karriereende von Rode passiert den Freiburgen eher selten bis gar nicht. Manchmal schon deswegen nicht, weil der 6er schon im eigenen Stall ausgebildet wurde. Insofern treffen da schon zwei völlig unterschiedliche Realitäten aufeinander.

Unser Modell ist ja auch nicht erfolglos. Da sind aber gewisse Erschütterungen eingepreist. Alle zwei drei Jahre ein neuer Trainer, jeder mit seinem Stil, seiner Art die Spieler zu führen, immer wieder Neuzugänge mit viel Potential, die mal einschlagen mal nicht ganz so. Immer wieder muss die Mannschaft neu geformt werden, Achsen und Automatismen von neuem aufgebaut werden und und und. Da stecken wir mal wieder mittendrin, hoffnungsvoll und durchaus mit Lichtblicken, und am Ende haben wir da auch einen Trainer zurückgeholt, von dem ich glaube, dass der das hinkriegt, selbst mit einer Abwehr mit Maluze, Kisogi und Baum und den dahinter fehlenden Alternativen.

Insofern kann man eigentlich froh sein, dass wir nach Riera-Chaos, Umbruch, Hütterrückkehr und Neuaufbau der Defensive, Achsen und immer noch entfernt von Automatismen schon so weit sind, dass man mit einer so eingespielten und gefestigten Mannschaft wie die Freiburger soweit mithalten kann, dass es zu einem verdienten Unentschieden reicht. Und sogar Chancen für ein drittes Tor rausgespielt wurden.

Und um mit etwas schönem aufzuhören: das 1:0 war ein absolut perfektes und wunderbar gespieltes Tor.
Von Brassiers langen Ball, Jonnys Verarbeitung und Pass, Doans Laufweg und dem lässigen Tap-in von unserem Neunationalstürmer. Ein Bilderbuchtor für jedes Lehrvideo. Sehr schön.
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philadlerist schrieb:

Finke, Streich, jetzt Schuster
Freiburg hat sich seit 30 Jahren Schrittchen für Schrittchen entwickelt
Mit ruhiger Hand und einer ganz anderen Mentalität als die, die bei uns gepflegt wird.
Was den Spielstil angeht, aber eben auch die Vereinsstrategie

Auch am Transfermarkt agieren sie nicht so ungeschickt und haben da auch regelmäßig gute Einnahmen zu verzeichnen, nicht so spektakulär wie bei uns in den letzten Jahren, aber eben doch mit einer gewissen Kontinuität
Und da sind wir wieder bei Finke, Streich und Schuster, der auch das Zeug hat, ähnlich lang in Freiburg zu bleiben.
Dort wird mit ruhiger Hand Stück für Stück der Kader angepasst, und fast jede Anpassung scheint sich auch zu einer Verbesserung zu entwickeln. Ich will jetzt nicht nochmal auf Igor Matanovic rumreiten, aber dem scheint das Freiburger Umfeld besser zu bekommen. Hier war der Erwartungsdruck höher, er etwas jünger, aber die Freiburger scheinen da schon länger etwas mehr Geduld mit ihren jungen Spielern zu haben.

Bei uns ist da doch mehr Druck auf dem Kessel und unsere Jungen sollen den Sprung in die Bundesliga in Wochen bewältigen. Und in zwei Jahren 60 Millionen einbringen. Und wenn Hjölund mal keinen Supertag hat, ist er gleich wieder bundesligauntauglich. Ganz bestimmt.
Aber hier ist halt Frankfurt. Hier kann oder will kein Trainer 15 Jahre arbeiten und eine Mannschaft systematisch und in Eichhörnchentaktik Position für Position aufbauen und von Saison zu Saison verbessern, Spieler aus der Jugend ins seit Jahrzehnten fast unveränderte System rüberziehen.

Die bei uns regelmäßig stattfindenden Umbrüche und unsere Position als Sprungbrett für Spieler und Trainer sorgen halt für ein ganz anderes Umfeld - und eine viel (um-)brüchigere Entwicklung. Mehr Spieler kommen und gehen, weniger Geduld mit den Nachwuchsspielern, die aber auch gefühlt erst seit ein paar Jahren für eine einheitliche Spielphilosophie genachwuchsleistungsgecentert werden. Aber welche ist das eigentlich. Umschaltspiel, Ballbesitz, jetzt wieder Umschaltspiel? 3/5er Kette, 4er Kette? Für welche Positionen werden die Verteidiger ausgebildet?

Nicht falsch verstehen, ich glaube, das NLZ ist auf einen guten Weg, aber wenn man das mit der Nachwuchsarbeit in Freiburg vergleicht, haben die da einfach mindestens ein Jahrzehnt Vorsprung. Und nicht nur bei den Spielern, sonder auch bei den Trainern.
Und so etwas, wie die Nichtbesetzung einer offensichtlich offenen Planstelle wie einem oder zwei 6ern nach dem Karriereende von Rode passiert den Freiburgen eher selten bis gar nicht. Manchmal schon deswegen nicht, weil der 6er schon im eigenen Stall ausgebildet wurde. Insofern treffen da schon zwei völlig unterschiedliche Realitäten aufeinander.

Unser Modell ist ja auch nicht erfolglos. Da sind aber gewisse Erschütterungen eingepreist. Alle zwei drei Jahre ein neuer Trainer, jeder mit seinem Stil, seiner Art die Spieler zu führen, immer wieder Neuzugänge mit viel Potential, die mal einschlagen mal nicht ganz so. Immer wieder muss die Mannschaft neu geformt werden, Achsen und Automatismen von neuem aufgebaut werden und und und. Da stecken wir mal wieder mittendrin, hoffnungsvoll und durchaus mit Lichtblicken, und am Ende haben wir da auch einen Trainer zurückgeholt, von dem ich glaube, dass der das hinkriegt, selbst mit einer Abwehr mit Maluze, Kisogi und Baum und den dahinter fehlenden Alternativen.

Insofern kann man eigentlich froh sein, dass wir nach Riera-Chaos, Umbruch, Hütterrückkehr und Neuaufbau der Defensive, Achsen und immer noch entfernt von Automatismen schon so weit sind, dass man mit einer so eingespielten und gefestigten Mannschaft wie die Freiburger soweit mithalten kann, dass es zu einem verdienten Unentschieden reicht. Und sogar Chancen für ein drittes Tor rausgespielt wurden.

Und um mit etwas schönem aufzuhören: das 1:0 war ein absolut perfektes und wunderbar gespieltes Tor.
Von Brassiers langen Ball, Jonnys Verarbeitung und Pass, Doans Laufweg und dem lässigen Tap-in von unserem Neunationalstürmer. Ein Bilderbuchtor für jedes Lehrvideo. Sehr schön.

Ich stimme ja bei den meisten Deiner Punkte zu. Allerdings sollte es uns wirklich etwas bedenklich stimmen, daß Freiburg uns auch in unserer ehemaligen Paradedisziplin "günstig einkaufen, zum Star entwickeln, teuer verkaufen" mittlerweile klar den Rang abläuft. Und das hat nicht nur was mit kontinuierlichem System und ruhigem Umfeld zu tun. Die haben mit Manzambi, Scherhant, Suzuki und Matanovic jetzt gleich 4 Volltreffer in den letzten 18 Monaten gehabt.
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SemperFi schrieb:

fabisgeffm schrieb:

Mehr kannst du mit dieser Abwehr und der Bank nicht erwarten.


Vor dem Spiel sabbeln haufenweise die Leute, dass Freiburg ja um die CL Plätze spielen kann, nach dem Spiel gehören sie zu nem leichten Auftaktprogramm und ein ausgeglichenes Spiel, was wir genau wie Freiburg hätten gewinnen können wird als "mehr kann man nicht erwarten" abgebügelt.

Also was jetzt?


Danke. So empfinde ich es auch.
Freiburg ist im Moment stark und wir finden uns erst noch.
Ich fand das heute eine sehr starke und Erwachsene Leistung.

Derweil flennt der Freiburger Penner noch rum obwohl er unseren Mann vorm Tor umgerissen hat. Lächerlich.
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Anthrax schrieb:

Derweil flennt der Freiburger Penner noch rum obwohl er unseren Mann vorm Tor umgerissen hat. Lächerlich.

Um was für eine Szene geht es?
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Nach vorne können wir echt was, mehrere Großchancen aufs 3. verpasst. Nach hinten macht mir das Angst, wir sind individuell zu schlecht für die 4er-Kette und haben nicht genug Spieler für die 3er-Kette.
Freiburg kann vor lauter Kraft derzeit kaum laufen. Das wird auch nicht so bleiben.
Schade, daß wir jetzt schon zum 3. Mal in dieser Saison eine Führung nicht zum Sieg nutzen können.
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Höjlund sein Fehler. lass ihn halt ins aus gehen
Und wir haben auf Außen ein dickes Problem
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fabisgeffm schrieb:

Höjlund sein Fehler. lass ihn halt ins aus gehen
Und wir haben auf Außen ein dickes Problem

Schau mal was Koch da an der Außenlinie macht. Dann joggt er zurück und Kosugi muss 1 gegen 3 verteidigen.
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Baum ist in der Form defensiv wirklich ein Problem.
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Defensiv mit zu vielen Wacklern, weiß nicht ob das gutgeht. Vorne sehr effizient. Beim 1:1 läuft Koch falsch und hebt dadurch das Abseits auf, da war er nicht im Bilde. Doan stark.
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lego57 schrieb:

Defensiv mit zu vielen Wacklern, weiß nicht ob das gutgeht. Vorne sehr effizient. Beim 1:1 läuft Koch falsch und hebt dadurch das Abseits auf, da war er nicht im Bilde. Doan stark.

Wenn wir bei der 4er Kette bleiben, geht es ganz sicher nicht gut.
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Unsere Defensive ist mit 4er-Kette einfach nicht sattelfest. Es kommt viel zu häufig zu Pässen zwischen den Linien und Laufduellen. Koch und Brassier sind individuell da nicht stark genug, fürchte ich. Ist denn Collins keine Option? Und dann wieder auf 3er-Kette gehen?
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Hyundaii30 schrieb:

wie schnell sich die Stimmung hier komplett wegen einem Spiel dreht.



ist dem so? ich sehe  überwiegend "geerdete und realistische" Einordnungen hier. Hier dreht keiner ab.
Mehr als lustig fand ich private Zuordnungen am Freitag abend, dass es gegen den Abstieg geht. An die habe ich mich ein Tag später besonders gerne erinnert. Meine Güte
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Tafelberg schrieb:

Hyundaii30 schrieb:

wie schnell sich die Stimmung hier komplett wegen einem Spiel dreht.



ist dem so? ich sehe  überwiegend "geerdete und realistische" Einordnungen hier. Hier dreht keiner ab.
Mehr als lustig fand ich private Zuordnungen am Freitag abend, dass es gegen den Abstieg geht. An die habe ich mich ein Tag später besonders gerne erinnert. Meine Güte

Da hast Du auf jeden Fall einen Punkt. Ich denke wirklich, daß wir einfach substantiell besser sind als die Aufsteiger (auch Elversberg), als Gladbach, HSV, Bremen, Köln und Union. Alles weitere wird sich zeigen. Ich war mir immer sicher, daß Hütters Routine ein großer Faktor sein würde. Und man hat jetzt schon gesehen, daß er mit dem Druck besser umgehen kann, als die 3 letzten Vorgänger. Er findet Lösungen. Ich freuen mich dennoch erstmal über 40 Zähler.
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Das hat ja genau 1 Nacht geklappt, nicht über Toppmöller zu diskutieren.
Es nervt!!!!!
Und es gibt ne Menge Leute, denen die Rechthaberei nicht wichtig ist, also diskutiert das anderswo!
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Knueller schrieb:

Das hat ja genau 1 Nacht geklappt, nicht über Toppmöller zu diskutieren.
Es nervt!!!!!
Und es gibt ne Menge Leute, denen die Rechthaberei nicht wichtig ist, also diskutiert das anderswo!

Darf man über Spielsysteme diskutieren? Über Ballbesitz vs. Umschalten?
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DoctorJ83 schrieb:

Tafelberg schrieb:

und warum DT derart in den Köpfen vorhanden ist, bleibt zumindest für mich völlig rätselhaft und wäre für jeden Psychologen ein spannendes Thema

Weil sehr viele verwechseln, daß der "schreckliche" Fußball der letzten 3 Jahre (partiell zumindest) das Resultat einer Vision von Krösche war, der meinte "die Top 5 wollen schon alle überwiegend den Ball haben".  Alle denken, das war Dinos Stil. Hätte m.E. bei der Vorgabe der sportlichen Leitung bei vielen anderen Trainern genauso ausgesehen.

Das Personal war vorhanden und das diese "Vision" mit einem geeigneten Trainer möglich ist, zeigt der VfB Stuttgart.

Aber ja, die jetzigen Probleme DT in die Schuhe zu schieben ist, wirklich albern.
Er ist seit einem dreiviertel Jahr nicht mehr da und da war gügend Zeit sich zu "renovieren".
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Schmidti1982 schrieb:

Das Personal war vorhanden und das diese "Vision" mit einem geeigneten Trainer möglich ist, zeigt der VfB Stuttgart.

Ja, mit Hoeneß hast Du ein Argument.  Eines, das auch ein bisschen neidisch machte. Aber der andere Teil der Aussage:
"Das Personal war vorhanden". War es das? Klar, es wurde oft betont, wie überragend Ekitiké und Marmoush waren. Aber auch eher Konterspieler, oder? Und das Mittelfeld? Rode war weg, Larsson und Skhiri? Hojlund? Doan und Jonny sind sehr gut im Pressing. Aber für lange Ballbesitzphasen? Uzun war vor 2 Jahren noch kein Faktor. Nene spielte LV und Kristensen auf der anderen Seite war Kämpfer, aber weniger Kombinationsfußballer.
Und aus der Abwehr kamen keine öffnenden Diagonalbälle, wie das Schlotterbeck in Dortmund macht, oder früher in Stuttgart Ito und Anton.  
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DoctorJ83 schrieb:

Tafelberg schrieb:

und warum DT derart in den Köpfen vorhanden ist, bleibt zumindest für mich völlig rätselhaft und wäre für jeden Psychologen ein spannendes Thema

Weil sehr viele verwechseln, daß der "schreckliche" Fußball der letzten 3 Jahre (partiell zumindest) das Resultat einer Vision von Krösche war, der meinte "die Top 5 wollen schon alle überwiegend den Ball haben".  Alle denken, das war Dinos Stil. Hätte m.E. bei der Vorgabe der sportlichen Leitung bei vielen anderen Trainern genauso ausgesehen.

Dann frag ich mich allerdings, was da grad in Lens passiert. Da scheint Toppmöller in rasender Geschwindigkeit die Fans zu verlieren mit genau dem gleichen Gegurke und Antifußball.
Haben die nen Beratervertrag mit Krösche oder woran liegt das?
Mein Schwager aus Belgien war jetzt ein paar Wochen in Frankreich bei der Familie seiner Frau und hat das Elend verfolgt. Dort ist man entsetzt über den extremen Verfall der Spielkultur.
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FrankenAdler schrieb:

DoctorJ83 schrieb:

Tafelberg schrieb:

und warum DT derart in den Köpfen vorhanden ist, bleibt zumindest für mich völlig rätselhaft und wäre für jeden Psychologen ein spannendes Thema

Weil sehr viele verwechseln, daß der "schreckliche" Fußball der letzten 3 Jahre (partiell zumindest) das Resultat einer Vision von Krösche war, der meinte "die Top 5 wollen schon alle überwiegend den Ball haben".  Alle denken, das war Dinos Stil. Hätte m.E. bei der Vorgabe der sportlichen Leitung bei vielen anderen Trainern genauso ausgesehen.

Dann frag ich mich allerdings, was da grad in Lens passiert. Da scheint Toppmöller in rasender Geschwindigkeit die Fans zu verlieren mit genau dem gleichen Gegurke und Antifußball.
Haben die nen Beratervertrag mit Krösche oder woran liegt das?
Mein Schwager aus Belgien war jetzt ein paar Wochen in Frankreich bei der Familie seiner Frau und hat das Elend verfolgt. Dort ist man entsetzt über den extremen Verfall der Spielkultur.

Erstens ist das interessant zu lesen, danke dafür. Zweitens wollte ich auch weniger Toppmöller per se in Schutz nehmen, ehrlich gesagt interessiert mich das alles nicht mehr so sehr, sondern betonen, daß ich die Ballbesitzidee für das Hauptproblem halte. Irgendwie passt das nicht zur Eintracht DNA. Ganz unabhängig davon, was in Stuttgart unter Hoeneß möglich war.
Denn der "Anti-Fußball" ist ja selten gegen Bayern, Stuttgart, Leipzig oder Dortmund passiert. im Gegenteil, das waren auch unter Dino oft rauschende Fußballfeste. Der "Anti-Fußball" ist gegen Augsburg, Mainz, Bremen, Köln u.s.w. das Problem gewesen.
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und warum DT derart in den Köpfen vorhanden ist, bleibt zumindest für mich völlig rätselhaft und wäre für jeden Psychologen ein spannendes Thema

Zum Spiel: Die Eintracht war -natürlich nicht bis ins letzte Detail- doch sehr konzentriert und engagiert. Die Mannschaft ist insbes durch die Systemumstellung deutlich besser als dies medial o.a. permanent suggeriert wird. Ein Sieg in Mainz ist darüber hinaus auch fürs Selbstbewusstsein mega wichtig, darauf ist aufzubauen, die Saison hat ja gerade erst angefangen
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Tafelberg schrieb:

und warum DT derart in den Köpfen vorhanden ist, bleibt zumindest für mich völlig rätselhaft und wäre für jeden Psychologen ein spannendes Thema

Weil sehr viele verwechseln, daß der "schreckliche" Fußball der letzten 3 Jahre (partiell zumindest) das Resultat einer Vision von Krösche war, der meinte "die Top 5 wollen schon alle überwiegend den Ball haben".  Alle denken, das war Dinos Stil. Hätte m.E. bei der Vorgabe der sportlichen Leitung bei vielen anderen Trainern genauso ausgesehen.
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Und das ist es was Adi in kurzer Zeit geschafft hat: Der Mannschaft diesen „One Team“ Spirit einzuhauchen. Etwas, das Dino im Leben nie geschafft hat und nie geschafft hätte. Zu verkopft.
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lego57 schrieb:

Und das ist es was Adi in kurzer Zeit geschafft hat: Der Mannschaft diesen „One Team“ Spirit einzuhauchen. Etwas, das Dino im Leben nie geschafft hat und nie geschafft hätte. Zu verkopft.

Es wurde ja schon 1000x betont, und ich bin da ganz gleicher Meinung: Das Dino-Bashing ist absurd. Was mich am meisten wundert, ist dass derjenige, der sich das Prinzip "Eintracht spielt Ballbesitzfußball, egal ob sie das kann" ausgedacht hat, nie in dem Zusammenhang erwähnt wird. Damit hat der ganze Mist nämlich angefangen.
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Die 3er Kette passt einfach besser zu uns. Das hat Hütter, Glasner und Toppi immer wieder probiert, aber am sichersten war immer die 3er Kette. Koch ist eigentlich auch nur brauchbar in der 3er Kette. Geiles Spiel
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planscher08 schrieb:

Koch ist eigentlich auch nur brauchbar in der 3er Kette

Das war defensiv einer der gravierendsten Unterschiede zu den ersten beiden Spielen. Klar, Koch hatte den Bock beim Rückpass, aber ansonsten war er wieder viel stabiler. Das ist einfach entscheidend.