Nord Adler
10411
Na ja, zumindest stimmt die Bewertung von Götze (4,5) und Doan (3,5).
Mir hat das Spiel insgesamt sehr gut gefallen.
Riera ist es gelungen der Mannschaft die Angst vor Fehlern zu nehmen. Exemplarisch konnte man das bei Bahoya erkennen. Unter Dino hat er zum Schluss die Bälle nur noch zurückgespielt, ohne irgendeinen Versuch den Gegner auszuspielen. Immer im Kopf "keinen Fehler machen, sonst werde ich nicht aufgestellt".
Das zu Null ist der Tatsache zu verdanken, dass alle verteidigt haben. Wir sind auf einem guten Weg.
Riera ist es gelungen der Mannschaft die Angst vor Fehlern zu nehmen. Exemplarisch konnte man das bei Bahoya erkennen. Unter Dino hat er zum Schluss die Bälle nur noch zurückgespielt, ohne irgendeinen Versuch den Gegner auszuspielen. Immer im Kopf "keinen Fehler machen, sonst werde ich nicht aufgestellt".
Das zu Null ist der Tatsache zu verdanken, dass alle verteidigt haben. Wir sind auf einem guten Weg.
Nord Adler schrieb:
Mir hat das Spiel insgesamt sehr gut gefallen.
Riera ist es gelungen der Mannschaft die Angst vor Fehlern zu nehmen. Exemplarisch konnte man das bei Bahoya erkennen. Unter Dino hat er zum Schluss die Bälle nur noch zurückgespielt, ohne irgendeinen Versuch den Gegner auszuspielen. Immer im Kopf "keinen Fehler machen, sonst werde ich nicht aufgestellt".
Das zu Null ist der Tatsache zu verdanken, dass alle verteidigt haben. Wir sind auf einem guten Weg.
Ja, das stimmt. Bahoya hat endlich mal wieder ein recht gutes Spiel gemacht. Immerhin zwei Tore vorbereitet. Der Junge kann es doch noch. Genauso erfrischend wie Jupp, der halt einfach mal macht. Nach innen ziehen und drauf halten (wie beim 2:0).
Wenn man sieht wer alles noch gefehlt hatte am Wochenende: Uzun, Burkardt, Bats, Ebnoutalib, Theate und im Spiel gegen Gladbach verletzen sich noch Kalimuendo und Kristensen.... Das ist schon Wahnsinn 🙈.
Dafür war das Rückblickend gegen Gladbach mit 3:0 echt ein gutes Spiel...
Ich freue mich auch extrem für Kaua Santos. Die Art und Menge der Kritik, die in den vergangenen Wochen in diversen Foren und auch in meinem Umfeld von Leuten (die hauptsächlich wirklich überhaupt keine Ahnung vom Torwartspiel haben) im Stadion über ihn ausgeschüttet wurde, war echt nicht mehr normal. Da wurde geradezu nur darauf gewartet, um ihn bei der nächsten Situation wieder zu zerreißen. Wir brauchen sicher nicht darüber reden, dass er Fehler gemacht hat. Aber solche Fehler sind zum einen vollkommen normal für junge Torhüter und zum anderen war die komplette Mannschaft vor allem in der Defensivarbeit total verunsichert.
Mit bald 23 Jahren mag Santos aus dem reinen Talentalter raus sein, aber man darf nicht vergessen, dass er vor dieser Saison gerade mal 14 Spiele auf diesem Niveau bestritten hat. Wenn ich mir andere Spiele anschaue, sehen auch viele weitere Torhüter in vergleichbaren Szenen, die Kritik erregt haben, schlecht aus. Hier wurde ja beispielsweise die Strafraumbeherrschung bei Eckbällen angesprochen. Da wurde er gegen Gladbach teilweise von drei gegnerischen Spielern im Fünfmeterraum geblockt. Das ist mittlerweile zu einer veritablen Taktik geworden, um den Torwart bei Standardsituationen zu behindern, weil es die Schiedsrichter nicht mehr so streng ahnden.
Ich hoffe, dass ihm das Spiel jetzt nachhaltig Auftrieb gibt. In der ersten Halbzeit hatte er noch kleinere Wackler dabei, die zweite Halbzeit war dann richtig stark. Besonders schön war es, dass die Mitspieler ihn nach der einen Parade auch mal ein bisschen gefeiert haben. Ich war immer ein Befürworter, dass man Santos nun die vollständige Rückrunde lang Spielpraxis und komplette Rückendeckung geben sollte. Danach kann man eine grundsätzliche Entscheidung bezüglich der zukünftigen Planung auf der Torwartposition treffen. Ich bin jedenfalls voll und ganz davon überzeugt, dass sich Santos im Laufe der Rückrunde weiter stabilisieren und zurück zu seiner Form finden wird.
Die Aussage von Riera in der Pressekonferenz nach dem Spiel hilft da sicher auch, um die ständigen Diskussionen endlich zu beenden. Und er passt wohl auch deutlich besser als Zetterer ins Konzept von Riera, weil dieser fußballerisch so wenig wie möglich über den Torwart spielen will, was die ausgesprochene Stärke von Zetterer ist, dafür aber beim Abfangen von Flanken einen sehr mutigen Torwart sehen möchte, wo Zetterer zum Ende der Hinrunde geradezu auf der Linie geklebt hat. Bei Santos hat sich die Kritik in diesem Punkt ja eher an seiner Ungestümtheit entzündet. So hat er sich letztes Jahr ja auch die Verletzung zugezogen.
Ich sehe es ähnlich wie Riera, dass Santos alles mitbringt, um absolutes Topniveau auf der Position des Torwarts zu repräsentieren. Er hat in seiner bisher kurzen Karriere bereits Leistungen abgeliefert und Paraden gezeigt, die manche Profitorhüter in ihrem ganzen Leben nicht erreichen. Deshalb habe ich mich am meisten über die Kommentare geärgert, die Santos als talentlosen Fliegenfänger und den schlechtesten Torwart in der Vereinsgeschichte dargestellt haben. An den körperlichen Voraussetzungen und dem ausreichenden Talent mangelt es Santos ganz sicher nicht. Vielmehr muss er an der Konzentrationsfähigkeit, der Entscheidungsfindung und der Konstanz arbeiten.
Mit bald 23 Jahren mag Santos aus dem reinen Talentalter raus sein, aber man darf nicht vergessen, dass er vor dieser Saison gerade mal 14 Spiele auf diesem Niveau bestritten hat. Wenn ich mir andere Spiele anschaue, sehen auch viele weitere Torhüter in vergleichbaren Szenen, die Kritik erregt haben, schlecht aus. Hier wurde ja beispielsweise die Strafraumbeherrschung bei Eckbällen angesprochen. Da wurde er gegen Gladbach teilweise von drei gegnerischen Spielern im Fünfmeterraum geblockt. Das ist mittlerweile zu einer veritablen Taktik geworden, um den Torwart bei Standardsituationen zu behindern, weil es die Schiedsrichter nicht mehr so streng ahnden.
Ich hoffe, dass ihm das Spiel jetzt nachhaltig Auftrieb gibt. In der ersten Halbzeit hatte er noch kleinere Wackler dabei, die zweite Halbzeit war dann richtig stark. Besonders schön war es, dass die Mitspieler ihn nach der einen Parade auch mal ein bisschen gefeiert haben. Ich war immer ein Befürworter, dass man Santos nun die vollständige Rückrunde lang Spielpraxis und komplette Rückendeckung geben sollte. Danach kann man eine grundsätzliche Entscheidung bezüglich der zukünftigen Planung auf der Torwartposition treffen. Ich bin jedenfalls voll und ganz davon überzeugt, dass sich Santos im Laufe der Rückrunde weiter stabilisieren und zurück zu seiner Form finden wird.
Die Aussage von Riera in der Pressekonferenz nach dem Spiel hilft da sicher auch, um die ständigen Diskussionen endlich zu beenden. Und er passt wohl auch deutlich besser als Zetterer ins Konzept von Riera, weil dieser fußballerisch so wenig wie möglich über den Torwart spielen will, was die ausgesprochene Stärke von Zetterer ist, dafür aber beim Abfangen von Flanken einen sehr mutigen Torwart sehen möchte, wo Zetterer zum Ende der Hinrunde geradezu auf der Linie geklebt hat. Bei Santos hat sich die Kritik in diesem Punkt ja eher an seiner Ungestümtheit entzündet. So hat er sich letztes Jahr ja auch die Verletzung zugezogen.
Ich sehe es ähnlich wie Riera, dass Santos alles mitbringt, um absolutes Topniveau auf der Position des Torwarts zu repräsentieren. Er hat in seiner bisher kurzen Karriere bereits Leistungen abgeliefert und Paraden gezeigt, die manche Profitorhüter in ihrem ganzen Leben nicht erreichen. Deshalb habe ich mich am meisten über die Kommentare geärgert, die Santos als talentlosen Fliegenfänger und den schlechtesten Torwart in der Vereinsgeschichte dargestellt haben. An den körperlichen Voraussetzungen und dem ausreichenden Talent mangelt es Santos ganz sicher nicht. Vielmehr muss er an der Konzentrationsfähigkeit, der Entscheidungsfindung und der Konstanz arbeiten.
Du hast es auf den Punkt gebracht.
Wenn er alles so umsetz, wie er es angekündigt hat, dann bin ich zufrieden.
Keine endlosen Querpässe, kein Torwart als Spieleröffner, Spieler die wissen, was sie zu tun haben.
Wenn es ihm gelingt, den Spielern die Unsicherheit/Angst zu nehmen, dann haben wir schon viel gewonnen.
Bin auf das Spiel gegen Union gespannt.
Keine endlosen Querpässe, kein Torwart als Spieleröffner, Spieler die wissen, was sie zu tun haben.
Wenn es ihm gelingt, den Spielern die Unsicherheit/Angst zu nehmen, dann haben wir schon viel gewonnen.
Bin auf das Spiel gegen Union gespannt.
Hyundaii30 schrieb:
Du weißt ich bin ein Santos Befürworter,
nur wir wissen doch beide, das er deutlich mehr kann als er aktuell zeigt.
Die Abwehr zieht ihn runter. Mit guter Defensive hätte er deutlich weniger Probleme.
derexperte schrieb:Hyundaii30 schrieb:
Du weißt ich bin ein Santos Befürworter,
nur wir wissen doch beide, das er deutlich mehr kann als er aktuell zeigt.
Die Abwehr zieht ihn runter. Mit guter Defensive hätte er deutlich weniger Probleme.
Man muss sich doch nur das 2. Tor von Bayer anschauen. 8 Eintrachtspieler schaffen es nicht gegen 4 Bayerspieler zu verteidigen. Es fehlt jedes mal die Zuordnung. Gleiches gilt für alle Szenen in unserem Strafraum. Was soll ein Tormann dann machen?
Nord Adler schrieb:derexperte schrieb:Hyundaii30 schrieb:
Du weißt ich bin ein Santos Befürworter,
nur wir wissen doch beide, das er deutlich mehr kann als er aktuell zeigt.
Die Abwehr zieht ihn runter. Mit guter Defensive hätte er deutlich weniger Probleme.
Man muss sich doch nur das 2. Tor von Bayer anschauen. 8 Eintrachtspieler schaffen es nicht gegen 4 Bayerspieler zu verteidigen. Es fehlt jedes mal die Zuordnung. Gleiches gilt für alle Szenen in unserem Strafraum. Was soll ein Tormann dann machen?
Ich habe mir gestern nochmal "Highlights" aus CL Spielen (Atletico, Liverpool) und aus ein paar Bundesligaspielen (Union, Gladbach, Köln) angeschaut .
Die Probleme in der Abwehr sind eigentlich schon extrem früh in der Saison aufgetreten. Die Tore von Atletico fallen ja fast alle auch über die Flügel, wo irgendjemand im 1:1 gewinnt und über die Grundlinie durchbricht. Dann eklatante Schwächen bei Standards, all die Gegentore bei Ecken in der CL, dann die Konteranfälligkeit und die nicht vorhandene Restverteidigung (v.a. im Union Spiel). Wir hatten über die gesamte Saison wirklich eine der schwächsten Defensiven Europas.
Auffällig ist bei beiden Torhütern, daß sie gefühlt relativ wenige "100-prozentige" halten. Bei Kaua ist fast jede Situation 1:1 ein Tor.
Aber es ist schwer zu behaupten, daß die Torhüter das Hauptproblem waren. Das war dann eher noch die Kirsche auf der Torte. Trotzdem ist es bitter, daß der Trapp Abgang derartige Schmerzen nach sich zog.
Na ja, ist doch verständlich, wenn man an die Spielzeit 2010/11 denkt.
Mein damaliger Chef hatte mich zum Spiel in Kaiserslautern eingeladen. Nach unserem 3:0 Sieg meinte er, dass in Frankfurt gut gearbeitet wird und etwas heranwächst. Ich dachte so bei mir "Was passiert eigentlich, wenn Gekas nicht mehr trifft?" Das Ergebnis kennen wir alle.
Ein neuer Trainer bedeutet noch lange nicht, dass jetzt Sieg auf Sieg folgt. Erst mal muss der Toppmöller-Mief entfernt werden und das ist nicht einfach.
Mein damaliger Chef hatte mich zum Spiel in Kaiserslautern eingeladen. Nach unserem 3:0 Sieg meinte er, dass in Frankfurt gut gearbeitet wird und etwas heranwächst. Ich dachte so bei mir "Was passiert eigentlich, wenn Gekas nicht mehr trifft?" Das Ergebnis kennen wir alle.
Ein neuer Trainer bedeutet noch lange nicht, dass jetzt Sieg auf Sieg folgt. Erst mal muss der Toppmöller-Mief entfernt werden und das ist nicht einfach.
Bei den hier gestellten Anforderungen an Santos könnten wir eigentlich die Verteidiger einsparen, da die sowieso keine Verantwortung für die Gegentore haben.
Das Anforderungsprofil ist eigentlich ganz einfach.
Du kannst die Fehlerkette zum Keeper durchreichen. Verliert ein Stürmer den Ball, dann ist als Nächstes ein MF Spieler dran, den Ball zu erobern, sollte das nicht klappen ist der Verteidiger dran, anschließend der Keeper, der dafür Hände nutzen kann um den Ball vom Tor fern zu halten.
Andersrum kann der Keeper das Stellungsspiel so ordnen, das er möglichst wenig rauf kriegt, diese Anweisung funktioniert dann auch wieder von der Verteidigung bis zum Stürmer. Jetzt kannst du überlegen, wer wie schuld an Toren ist, letztendlich geht es nicht um diese Frage sondern eher, macht jeder wie zB alles vom Talent her um Tore zu verhindern?!
Du kannst die Fehlerkette zum Keeper durchreichen. Verliert ein Stürmer den Ball, dann ist als Nächstes ein MF Spieler dran, den Ball zu erobern, sollte das nicht klappen ist der Verteidiger dran, anschließend der Keeper, der dafür Hände nutzen kann um den Ball vom Tor fern zu halten.
Andersrum kann der Keeper das Stellungsspiel so ordnen, das er möglichst wenig rauf kriegt, diese Anweisung funktioniert dann auch wieder von der Verteidigung bis zum Stürmer. Jetzt kannst du überlegen, wer wie schuld an Toren ist, letztendlich geht es nicht um diese Frage sondern eher, macht jeder wie zB alles vom Talent her um Tore zu verhindern?!
Sehr interessante Entwicklung. Zuletzt sah es ja (medial) so aus, als wäre einer der beiden Skandinavier Kjetil Knutsen oder Jacob Neestrup der Favorit. Da beide mit ihren Vereinen diese Woche auch noch in der Champions League spielen und zumindest noch Außenseiterchancen auf ein Weiterkommen haben, hätte dann auch der Zeitplan mit einem Wechsel frühestens zum Ende der Woche Sinn ergeben. Offensichtlich gilt Knutsen ja noch als Alternative, während dänische Medien berichten, dass es zu Neestrup überhaupt keinen Kontakt gab.
Bewertung von Knutsen und Neestrup
Ich hatte die beiden Namen ja in meinem vorherigen Post in diesem Thread nicht genannt, weil ich sie für unrealistisch gehalten habe. Knutsen geht schon auf die 60 zu, hat nie außerhalb Norwegens trainiert und ist seit nun knapp zehn Jahren sehr erfolgreich bei Bodo Glimt, zuletzt auch international. Da konnte ich mir kaum vorstellen, dass der noch mal ins Ausland wechselt. Neestrup wäre sicher ein potenzieller Wechselkandidat für das Ausland, wird aber wie viele Skandinavier wohl eher auf den englischen Markt schielen. Er wäre zudem denke ich sehr teuer gewesen, da Kopenhagen erst vor eineinhalb Jahren mit Peter Christiansen den Manager in die Bundesliga ziehen lassen musste.
Albert Riera als neuer Topfavorit
Auch wenn ich sie äußerst ungerne als Quelle nenne, hatte passend dazu vor einigen Tagen die Bild berichtet, dass der neue Trainer bzw. der aktuelle Topkandidat jemand sei, dessen Name nur intern bei der Eintracht kursiere, der aber medial noch nicht genannt wurde. Offensichtlich konnte da selbst die Bild bis zu diesem Zeitpunkt keinen Namen herausbekommen und nur die anderen gehandelten Kandidaten dementieren.
Nach der Aussage von Hellmann auf der MV war aber klar, dass die Verhandlungen schon weit fortgeschritten sind. Mittlerweile soll ja der Berater von Albert Riera bereits in Frankfurt sein, um die letzten Details zu klären. Da ist es nicht verwunderlich, dass es jetzt auch die Medien herausbekommen haben. Auch die slowenischen Medien berichten mittlerweile, dass es am Mittwoch zu finalen Gesprächen kommen soll.
Werdegang von Riera und Verbindung zur Eintracht
Schaut man sich dann an, dass Riera von Andy Bara beraten wird, kommt Rieras Werdegang und die Verpflichtung vielleicht auch nicht ganz überraschend. Zum einen weil Bara als Berater vor allem in Spanien und auf dem Balkan sehr gut vernetzt ist. So war Rieras letzte Spielerstation der FC Koper in Slowenien, wo er gleichzeitig auch als assistierender Sportdirektor fungieren sollte. Führende Kraft im Verein damals? Andy Bara. Zum anderen weil Bara und seine Agentur Niagara Sports in der Vergangenheit schon oft Geschäfte mit Markus Krösche gemacht haben.
Die prominentesten Deals waren damals sicher die Wechsel von Dani Olmo und Joško Gvardiol von Zagreb nach Leipzig. Als Krösche dann zu uns gewechselt ist, wurden mit Kristijan Jakić und Hrvoje Smolčić zwei weitere von Bara betreute Kroaten verpflichtet. Dazu kam auch noch Jérôme Onguéné, der damals ebenfalls von Niagara vertreten wurde. Auch um Lovro Majer gab es vor seinen jeweiligen Wechseln nach Rennes und Wolfsburg entsprechende Gerüchte. Die Verbindung von Krösche/Hardung zu Niagara (und die teils fragwürdigen Geschäftspraktiken von Bara) waren auch schon einmal Thema im Forum: https://community.eintracht.de/forum/diskussionen/138198?
Charakter von Riera als Spieler
Finde ich auf jeden Fall spannend. Ich kenne Riera noch gut als Spieler, vor allem als er mit großen Erwartungen nach Liverpool gewechselt und dort gefloppt ist. War für Liverpooler Verhältnisse aber auch eine wilde Zeit damals, mit Andrea Dossena als Linksverteidiger und Albert Riera als Linksaußen. War ansonsten aber echt ein guter Kicker, nicht umsonst auch spanischer Nationalspieler. Hat schon für einige große Vereine und Trainer sowie mit einigen großen Spielern gespielt. Leider stand er sich mit seinem Charakter oft selbst im Weg und war ein ziemlicher Wandervogel.
Als Spieler hat er sich mehrfach mit Trainern überworfen und diese auch anschließend öffentlich kritisiert. Das war unter anderem auch bei Liverpool unter Rafa Benítez der Fall. Bei Galatasaray hat er sich mal eine Schlägerei mit Teamkollege Felipe Melo geleistet, bei Udine ist er geflogen, weil er lieber an einem Pokerturnier als an einem Spiel der Mannschaft teilgenommen hat (laut eigener Aussage sei das aber so abgesprochen und die Vertragsauflösung bereits beschlossene Sache gewesen). Bei Mallorca wurde er suspendiert, weil er sich geweigert hat, weiter unter dem aktuellen Trainer zu spielen. Dadurch ist er dann als aktiver Spieler in die "Niederungen" des slowenischen Fußballs gewechselt, was erklärt, warum er dort nun seit geraumer Zeit auch als Trainer aktiv ist.
Kontroversen von Riera als Trainer
Als Trainer war er für mich bisher eher ein unbeschriebenes Blatt, weshalb ich mich mal ein bisschen informiert habe. Auffällig ist, dass er offensichtlich auch als Trainer sein Temperament nicht abgelegt hat und ein extremer Hitzkopf zu sein scheint. Auf die Schnelle habe ich gleich vier Berichte gefunden, laut denen er mit gegnerischen Offiziellen oder Spielern aneinandergeraten ist. Vergangene Saison gab es nach dem Viertelfinale in der Conference League gegen Florenz Stress mit Trainerkollege Raffaele Palladino, weil sich Riera sowohl öffentlich im Vorfeld als auch während des Spiels respektlos gegenüber der gegnerischen Bank verhalten haben soll. Rund einen Monat später kam es nach dem slowenischen Pokalfinale (das Celje 4:0 gegen Koper gewann) an der Seitenlinie zu Handgreiflichkeiten zwischen Riera und dem gegnerischen Sportdirektor, nachdem Riera aggressiv auf die gegnerische Bank zugelaufen war.
Ebenfalls vergangene Saison hatte sich Stephen Bradley von den Shamrock Rovers öffentlich über die Arroganz und Respektlosigkeiten von Riera beschwert, nachdem die Rovers Celje in der Europa League Quali rausgeworfen haben. Riera hatte angekündigt, dass sein Team locker weiterkommen werde und wollte dem Gegner auch in der PK nach dem Sieg keinen Kredit geben. Diese Geschichte bekam vor einigen Monaten ein weiteres Kapitel, nachdem Celje und die Rovers in der Ligaphase der Conference League erneut aufeinandergetroffen sind. Dieses Mal gewann Celje, aber Riera verweigerte nach dem Spiel den Handschlag mit Bradley. Nach dem Spiel meinte er, dass der Sieg keine Überraschung und sein Team qualitativ weit überlegen sei. Anschließend griff er Bradley persönlich an und meinte, dass es wohl an dessen Qualität als Trainer liege, dass er nun seit rund zehn Jahren in Irland trainiere und kein Interesse aus größeren Ligen auf sich ziehen könne. Tatsächlich sollen wohl schon einige englische Vereine an Bradley interessiert gewesen sein, aber weil sein Sohn Leukämie hat, möchte er mit seiner Familie im gewohnten Umfeld in Irland bleiben.
Darüber hinaus kommt noch ein Bericht aus seiner Zeit als Trainer bei Bordeaux, wo er angeblich einen gegnerischen Spieler nach dem Spiel in den Katakomben geschlagen haben soll. Aber auch in der slowenischen Liga soll Riera wohl schon in seiner Zeit bei Olimpija mit Offiziellen von nahezu allen anderen Clubs aneinandergeraten sein. Damals hatte er auch öffentlich angekündigt, dass er in Slowenien keinen anderen Verein trainieren werde. Nach dem Double in seiner ersten Saison hatte er sich dann aber direkt mit dem Management überworfen. Laut Riera wurde ihm kein neuer Vertrag angeboten, laut den Vereinsverantwortlichen wollte Riera unter den gegebenen Bedingungen nicht weitermachen. Also ist Riera zum größten sportlichen Konkurrenten nach Celje gegangen.
Sportliche Erfolge und spielerische Prinzipien
Insgesamt lässt sich schon festhalten, dass Riera sehr von sich selbst überzeugt ist, was als Führungsfigur ja auch erst mal nichts Schlechtes ist. Leistungsmäßig hat er bisher sowohl in Ljubljana als auch in Celje geliefert. 2022/23 mit Olimpija das Double geholt, in der nachfolgenden Saison war er mit Celje Tabellenführer, bevor er nach Bordeaux gewechselt ist. Nachdem Bordeaux zwangsabsteigen musste, ist er nach Celje zurückgekehrt und hat letzte Saison den nationalen Pokal gewonnen und das Viertelfinale der Conference League erreicht. Diese Saison ist Celje aktuell wieder Tabellenführer in Slowenien und hat sich erneut für das Sechzehntelfinale der Conference League qualifiziert.
Von dem was ich jetzt gelesen habe, zeigt sich seine Persönlichkeit auch in seiner Trainerphilosophie. So will er wohl das Spiel in jeder Phase dominieren und dem Gegner am besten keine Luft zum Atmen geben. Die Spielweise wird auch gegen jeden Gegner, ungeachtet der Qualität, durchgezogen. Hohes Angriffspressing gegen den Ball, offensives Ballbesitzspiel mit Ball. Das führt dann aber auch hin und wieder zu wilden Spielverläufen und nicht immer zu einer wirklichen Spielkontrolle. Am häufigsten habe ich als Vergleich den bedingungslosen Offensivfußball von Ange Postecoglou gelesen, der damit in einer stärkeren Liga wie der Premier League letztlich auch gescheitert ist.
Zum einen gilt er als herausragender Motivator, dem die Spieler bedingungslos folgen, zum anderen auch als taktisch versiert mit einem großen Fokus auf ein gutes Positionsspiel im Spielaufbau. Sein bevorzugtes System ist das klassische 4-3-3, das aber auch in ein 4-2-3-1 oder ein 4-1-4-1 abgewandelt werden kann. Vereinzelt hat er auch mit einer Dreierkette spielen lassen, dann in der Regel in einem 3-4-3. Mit den passenden Spielern kann man diese Systeme ja auch gut während des Spiels flexibel anpassen. Darüber hinaus unterstreicht das auch die Grundprinzipien des hohen Angriffspressings und einer starken Ballbesitzkontrolle durch die klassische Dreiecksbildung.
Ausbildung und Kontakte
Damit hat er sich wohl auch nicht nur wegen seiner guten Ergebnisse in Slowenien einen positiven Ruf als Trainer erarbeitet. Dank eines speziell eingerichteten Lehrgangs des spanischen Fußballverbands für verdiente Spieler hat Riera nach seiner Spielerkarriere schnell die UEFA Pro Lizenz als Trainer absolviert. Er bringt also durchaus die klassische spanische Philosophie des Fußballs mit, die ja von den taktischen und spielerischen Elementen auch bei uns implementiert werden soll. Zuletzt waren ja auch einige spanische Trainer international sehr erfolgreich.
Weitere Absolventen des Lehrgangs waren unter anderem Xavi, Xabi Alonso, Raúl, Marcos Senna und Joan Capdevila, mit denen er auch noch regelmäßig in Kontakt steht. Darüber hinaus ist Riera sehr gut mit Mikel Arteta befreundet (beide waren in Liverpool sogar Nachbarn) und tauscht sich oft mit ihm aus, ein Cousin Artetas ist auch Teil seines Trainerstabs. Mit Pep Guardiola pflegt er ebenfalls einen guten Kontakt und hat unter anderem ein halbes Jahr als Co-Trainer unter Domènec Torrent, selbst langjähriger Co von Guardiola, gearbeitet. Gut möglich also, dass sich Krösche in den entsprechenden Kreisen mal umgehört hat.
Zwischenmenschliche Führung
Gegenüber seinen Spielern geht er wohl sehr offen mit seinen eigenen Fehlern aus Spielerzeiten um und nutzt diese Erfahrungen aktiv in seinem Coaching. Er hat sich auch bereits mehrfach bei ehemaligen Trainern für sein damaliges Verhalten entschuldigt und gemeint, dass er nun als Trainer eine andere Sichtweise auf die Dinge hat. Dadurch bedingt will er in der Kabine auch alle mitnehmen, vor allem die Spieler, die gerade nicht so viel spielen. Zudem will er laut eigener Aussage die Spieler auch persönlich kennenlernen. Eine gute Kommunikation mit den Spielern scheint ihm also sehr wichtig zu sein.
Spanisch und Englisch spricht er auf jeden Fall, durch seine Zeit als Spieler sowie Trainer in Bordeaux sollte er eigentlich auch etwas Französisch sprechen. Da die deutsche Sprache in der Türkei und Slowenien auch durchaus verbreitet ist, kann er vielleicht sogar ein paar Brocken Deutsch. Ist für mich aber auch nicht entscheidend, schließlich hatte ich als meine Wunschlösung auch Stefano Pioli ausgemacht. Bei Toppmöller lautete die Kritik ja beispielsweise auch zu viele Details.
Fazit
Dennoch bezeichnen ihn selbst Befürworter als mindestens sehr selbstbewusst über arrogant bis hin zu egoistisch. Die genannten Kontroversen, die sich auch durch seine Trainerzeit ziehen, machen mir deshalb schon Sorgen. Vom Auftreten her dürfte er jedenfalls in allen Bereichen ein absolutes Kontrastprogramm zu Toppmöller sein – gegenüber dem Gegner, dem Schiedsrichter, den Medien, den Spielern und den eigenen Vorgesetzten.
Das kann natürlich im Erfolgsfall eine Sogwirkung haben, dass er als durchaus charismatische Gestalt vorneweg marschiert, aber nach Niederlagen kann es auch mal so richtig krachen. Ob er dann auch noch mit seinem sehr offensiven Ansatz die aktuelle Defensivschwäche behoben bekommt, dürfte interessant zu sehen sein.
Vorher weiß man das natürlich nie so genau, aber hier sehe ich die potenzielle Schere von "passt perfekt für unsere Entwicklung" bis "hohe Gefahr einer kompletten Implosion" wirklich sehr weit auseinandergehen. Mutig wäre die Entscheidung allemal, aber ich gehe davon aus, die Verantwortlichen haben ihre Hausaufgaben gemacht.
Bewertung von Knutsen und Neestrup
Ich hatte die beiden Namen ja in meinem vorherigen Post in diesem Thread nicht genannt, weil ich sie für unrealistisch gehalten habe. Knutsen geht schon auf die 60 zu, hat nie außerhalb Norwegens trainiert und ist seit nun knapp zehn Jahren sehr erfolgreich bei Bodo Glimt, zuletzt auch international. Da konnte ich mir kaum vorstellen, dass der noch mal ins Ausland wechselt. Neestrup wäre sicher ein potenzieller Wechselkandidat für das Ausland, wird aber wie viele Skandinavier wohl eher auf den englischen Markt schielen. Er wäre zudem denke ich sehr teuer gewesen, da Kopenhagen erst vor eineinhalb Jahren mit Peter Christiansen den Manager in die Bundesliga ziehen lassen musste.
Albert Riera als neuer Topfavorit
Auch wenn ich sie äußerst ungerne als Quelle nenne, hatte passend dazu vor einigen Tagen die Bild berichtet, dass der neue Trainer bzw. der aktuelle Topkandidat jemand sei, dessen Name nur intern bei der Eintracht kursiere, der aber medial noch nicht genannt wurde. Offensichtlich konnte da selbst die Bild bis zu diesem Zeitpunkt keinen Namen herausbekommen und nur die anderen gehandelten Kandidaten dementieren.
Nach der Aussage von Hellmann auf der MV war aber klar, dass die Verhandlungen schon weit fortgeschritten sind. Mittlerweile soll ja der Berater von Albert Riera bereits in Frankfurt sein, um die letzten Details zu klären. Da ist es nicht verwunderlich, dass es jetzt auch die Medien herausbekommen haben. Auch die slowenischen Medien berichten mittlerweile, dass es am Mittwoch zu finalen Gesprächen kommen soll.
Werdegang von Riera und Verbindung zur Eintracht
Schaut man sich dann an, dass Riera von Andy Bara beraten wird, kommt Rieras Werdegang und die Verpflichtung vielleicht auch nicht ganz überraschend. Zum einen weil Bara als Berater vor allem in Spanien und auf dem Balkan sehr gut vernetzt ist. So war Rieras letzte Spielerstation der FC Koper in Slowenien, wo er gleichzeitig auch als assistierender Sportdirektor fungieren sollte. Führende Kraft im Verein damals? Andy Bara. Zum anderen weil Bara und seine Agentur Niagara Sports in der Vergangenheit schon oft Geschäfte mit Markus Krösche gemacht haben.
Die prominentesten Deals waren damals sicher die Wechsel von Dani Olmo und Joško Gvardiol von Zagreb nach Leipzig. Als Krösche dann zu uns gewechselt ist, wurden mit Kristijan Jakić und Hrvoje Smolčić zwei weitere von Bara betreute Kroaten verpflichtet. Dazu kam auch noch Jérôme Onguéné, der damals ebenfalls von Niagara vertreten wurde. Auch um Lovro Majer gab es vor seinen jeweiligen Wechseln nach Rennes und Wolfsburg entsprechende Gerüchte. Die Verbindung von Krösche/Hardung zu Niagara (und die teils fragwürdigen Geschäftspraktiken von Bara) waren auch schon einmal Thema im Forum: https://community.eintracht.de/forum/diskussionen/138198?
Charakter von Riera als Spieler
Finde ich auf jeden Fall spannend. Ich kenne Riera noch gut als Spieler, vor allem als er mit großen Erwartungen nach Liverpool gewechselt und dort gefloppt ist. War für Liverpooler Verhältnisse aber auch eine wilde Zeit damals, mit Andrea Dossena als Linksverteidiger und Albert Riera als Linksaußen. War ansonsten aber echt ein guter Kicker, nicht umsonst auch spanischer Nationalspieler. Hat schon für einige große Vereine und Trainer sowie mit einigen großen Spielern gespielt. Leider stand er sich mit seinem Charakter oft selbst im Weg und war ein ziemlicher Wandervogel.
Als Spieler hat er sich mehrfach mit Trainern überworfen und diese auch anschließend öffentlich kritisiert. Das war unter anderem auch bei Liverpool unter Rafa Benítez der Fall. Bei Galatasaray hat er sich mal eine Schlägerei mit Teamkollege Felipe Melo geleistet, bei Udine ist er geflogen, weil er lieber an einem Pokerturnier als an einem Spiel der Mannschaft teilgenommen hat (laut eigener Aussage sei das aber so abgesprochen und die Vertragsauflösung bereits beschlossene Sache gewesen). Bei Mallorca wurde er suspendiert, weil er sich geweigert hat, weiter unter dem aktuellen Trainer zu spielen. Dadurch ist er dann als aktiver Spieler in die "Niederungen" des slowenischen Fußballs gewechselt, was erklärt, warum er dort nun seit geraumer Zeit auch als Trainer aktiv ist.
Kontroversen von Riera als Trainer
Als Trainer war er für mich bisher eher ein unbeschriebenes Blatt, weshalb ich mich mal ein bisschen informiert habe. Auffällig ist, dass er offensichtlich auch als Trainer sein Temperament nicht abgelegt hat und ein extremer Hitzkopf zu sein scheint. Auf die Schnelle habe ich gleich vier Berichte gefunden, laut denen er mit gegnerischen Offiziellen oder Spielern aneinandergeraten ist. Vergangene Saison gab es nach dem Viertelfinale in der Conference League gegen Florenz Stress mit Trainerkollege Raffaele Palladino, weil sich Riera sowohl öffentlich im Vorfeld als auch während des Spiels respektlos gegenüber der gegnerischen Bank verhalten haben soll. Rund einen Monat später kam es nach dem slowenischen Pokalfinale (das Celje 4:0 gegen Koper gewann) an der Seitenlinie zu Handgreiflichkeiten zwischen Riera und dem gegnerischen Sportdirektor, nachdem Riera aggressiv auf die gegnerische Bank zugelaufen war.
Ebenfalls vergangene Saison hatte sich Stephen Bradley von den Shamrock Rovers öffentlich über die Arroganz und Respektlosigkeiten von Riera beschwert, nachdem die Rovers Celje in der Europa League Quali rausgeworfen haben. Riera hatte angekündigt, dass sein Team locker weiterkommen werde und wollte dem Gegner auch in der PK nach dem Sieg keinen Kredit geben. Diese Geschichte bekam vor einigen Monaten ein weiteres Kapitel, nachdem Celje und die Rovers in der Ligaphase der Conference League erneut aufeinandergetroffen sind. Dieses Mal gewann Celje, aber Riera verweigerte nach dem Spiel den Handschlag mit Bradley. Nach dem Spiel meinte er, dass der Sieg keine Überraschung und sein Team qualitativ weit überlegen sei. Anschließend griff er Bradley persönlich an und meinte, dass es wohl an dessen Qualität als Trainer liege, dass er nun seit rund zehn Jahren in Irland trainiere und kein Interesse aus größeren Ligen auf sich ziehen könne. Tatsächlich sollen wohl schon einige englische Vereine an Bradley interessiert gewesen sein, aber weil sein Sohn Leukämie hat, möchte er mit seiner Familie im gewohnten Umfeld in Irland bleiben.
Darüber hinaus kommt noch ein Bericht aus seiner Zeit als Trainer bei Bordeaux, wo er angeblich einen gegnerischen Spieler nach dem Spiel in den Katakomben geschlagen haben soll. Aber auch in der slowenischen Liga soll Riera wohl schon in seiner Zeit bei Olimpija mit Offiziellen von nahezu allen anderen Clubs aneinandergeraten sein. Damals hatte er auch öffentlich angekündigt, dass er in Slowenien keinen anderen Verein trainieren werde. Nach dem Double in seiner ersten Saison hatte er sich dann aber direkt mit dem Management überworfen. Laut Riera wurde ihm kein neuer Vertrag angeboten, laut den Vereinsverantwortlichen wollte Riera unter den gegebenen Bedingungen nicht weitermachen. Also ist Riera zum größten sportlichen Konkurrenten nach Celje gegangen.
Sportliche Erfolge und spielerische Prinzipien
Insgesamt lässt sich schon festhalten, dass Riera sehr von sich selbst überzeugt ist, was als Führungsfigur ja auch erst mal nichts Schlechtes ist. Leistungsmäßig hat er bisher sowohl in Ljubljana als auch in Celje geliefert. 2022/23 mit Olimpija das Double geholt, in der nachfolgenden Saison war er mit Celje Tabellenführer, bevor er nach Bordeaux gewechselt ist. Nachdem Bordeaux zwangsabsteigen musste, ist er nach Celje zurückgekehrt und hat letzte Saison den nationalen Pokal gewonnen und das Viertelfinale der Conference League erreicht. Diese Saison ist Celje aktuell wieder Tabellenführer in Slowenien und hat sich erneut für das Sechzehntelfinale der Conference League qualifiziert.
Von dem was ich jetzt gelesen habe, zeigt sich seine Persönlichkeit auch in seiner Trainerphilosophie. So will er wohl das Spiel in jeder Phase dominieren und dem Gegner am besten keine Luft zum Atmen geben. Die Spielweise wird auch gegen jeden Gegner, ungeachtet der Qualität, durchgezogen. Hohes Angriffspressing gegen den Ball, offensives Ballbesitzspiel mit Ball. Das führt dann aber auch hin und wieder zu wilden Spielverläufen und nicht immer zu einer wirklichen Spielkontrolle. Am häufigsten habe ich als Vergleich den bedingungslosen Offensivfußball von Ange Postecoglou gelesen, der damit in einer stärkeren Liga wie der Premier League letztlich auch gescheitert ist.
Zum einen gilt er als herausragender Motivator, dem die Spieler bedingungslos folgen, zum anderen auch als taktisch versiert mit einem großen Fokus auf ein gutes Positionsspiel im Spielaufbau. Sein bevorzugtes System ist das klassische 4-3-3, das aber auch in ein 4-2-3-1 oder ein 4-1-4-1 abgewandelt werden kann. Vereinzelt hat er auch mit einer Dreierkette spielen lassen, dann in der Regel in einem 3-4-3. Mit den passenden Spielern kann man diese Systeme ja auch gut während des Spiels flexibel anpassen. Darüber hinaus unterstreicht das auch die Grundprinzipien des hohen Angriffspressings und einer starken Ballbesitzkontrolle durch die klassische Dreiecksbildung.
Ausbildung und Kontakte
Damit hat er sich wohl auch nicht nur wegen seiner guten Ergebnisse in Slowenien einen positiven Ruf als Trainer erarbeitet. Dank eines speziell eingerichteten Lehrgangs des spanischen Fußballverbands für verdiente Spieler hat Riera nach seiner Spielerkarriere schnell die UEFA Pro Lizenz als Trainer absolviert. Er bringt also durchaus die klassische spanische Philosophie des Fußballs mit, die ja von den taktischen und spielerischen Elementen auch bei uns implementiert werden soll. Zuletzt waren ja auch einige spanische Trainer international sehr erfolgreich.
Weitere Absolventen des Lehrgangs waren unter anderem Xavi, Xabi Alonso, Raúl, Marcos Senna und Joan Capdevila, mit denen er auch noch regelmäßig in Kontakt steht. Darüber hinaus ist Riera sehr gut mit Mikel Arteta befreundet (beide waren in Liverpool sogar Nachbarn) und tauscht sich oft mit ihm aus, ein Cousin Artetas ist auch Teil seines Trainerstabs. Mit Pep Guardiola pflegt er ebenfalls einen guten Kontakt und hat unter anderem ein halbes Jahr als Co-Trainer unter Domènec Torrent, selbst langjähriger Co von Guardiola, gearbeitet. Gut möglich also, dass sich Krösche in den entsprechenden Kreisen mal umgehört hat.
Zwischenmenschliche Führung
Gegenüber seinen Spielern geht er wohl sehr offen mit seinen eigenen Fehlern aus Spielerzeiten um und nutzt diese Erfahrungen aktiv in seinem Coaching. Er hat sich auch bereits mehrfach bei ehemaligen Trainern für sein damaliges Verhalten entschuldigt und gemeint, dass er nun als Trainer eine andere Sichtweise auf die Dinge hat. Dadurch bedingt will er in der Kabine auch alle mitnehmen, vor allem die Spieler, die gerade nicht so viel spielen. Zudem will er laut eigener Aussage die Spieler auch persönlich kennenlernen. Eine gute Kommunikation mit den Spielern scheint ihm also sehr wichtig zu sein.
Spanisch und Englisch spricht er auf jeden Fall, durch seine Zeit als Spieler sowie Trainer in Bordeaux sollte er eigentlich auch etwas Französisch sprechen. Da die deutsche Sprache in der Türkei und Slowenien auch durchaus verbreitet ist, kann er vielleicht sogar ein paar Brocken Deutsch. Ist für mich aber auch nicht entscheidend, schließlich hatte ich als meine Wunschlösung auch Stefano Pioli ausgemacht. Bei Toppmöller lautete die Kritik ja beispielsweise auch zu viele Details.
Fazit
Dennoch bezeichnen ihn selbst Befürworter als mindestens sehr selbstbewusst über arrogant bis hin zu egoistisch. Die genannten Kontroversen, die sich auch durch seine Trainerzeit ziehen, machen mir deshalb schon Sorgen. Vom Auftreten her dürfte er jedenfalls in allen Bereichen ein absolutes Kontrastprogramm zu Toppmöller sein – gegenüber dem Gegner, dem Schiedsrichter, den Medien, den Spielern und den eigenen Vorgesetzten.
Das kann natürlich im Erfolgsfall eine Sogwirkung haben, dass er als durchaus charismatische Gestalt vorneweg marschiert, aber nach Niederlagen kann es auch mal so richtig krachen. Ob er dann auch noch mit seinem sehr offensiven Ansatz die aktuelle Defensivschwäche behoben bekommt, dürfte interessant zu sehen sein.
Vorher weiß man das natürlich nie so genau, aber hier sehe ich die potenzielle Schere von "passt perfekt für unsere Entwicklung" bis "hohe Gefahr einer kompletten Implosion" wirklich sehr weit auseinandergehen. Mutig wäre die Entscheidung allemal, aber ich gehe davon aus, die Verantwortlichen haben ihre Hausaufgaben gemacht.
DonGuillermo schrieb:
Sportliche Erfolge und spielerische Prinzipien
Von dem was ich jetzt gelesen habe, zeigt sich seine Persönlichkeit auch in seiner Trainerphilosophie. So will er wohl das Spiel in jeder Phase dominieren und dem Gegner am besten keine Luft zum Atmen geben. Die Spielweise wird auch gegen jeden Gegner, ungeachtet der Qualität, durchgezogen. Hohes Angriffspressing gegen den Ball, offensives Ballbesitzspiel mit Ball. Das führt dann aber auch hin und wieder zu wilden Spielverläufen und nicht immer zu einer wirklichen Spielkontrolle. Am häufigsten habe ich als Vergleich den bedingungslosen Offensivfußball von Ange Postecoglou gelesen, der damit in einer stärkeren Liga wie der Premier League letztlich auch gescheitert ist.
Zum einen gilt er als herausragender Motivator, dem die Spieler bedingungslos folgen, zum anderen auch als taktisch versiert mit einem großen Fokus auf ein gutes Positionsspiel im Spielaufbau. Sein bevorzugtes System ist das klassische 4-3-3, das aber auch in ein 4-2-3-1 oder ein 4-1-4-1 abgewandelt werden kann. Vereinzelt hat er auch mit einer Dreierkette spielen lassen, dann in der Regel in einem 3-4-3. Mit den passenden Spielern kann man diese Systeme ja auch gut während des Spiels flexibel anpassen. Darüber hinaus unterstreicht das auch die Grundprinzipien des hohen Angriffspressings und einer starken Ballbesitzkontrolle durch die klassische Dreiecksbildung.
Hatten wir nicht bis vor kurzem einen Trainer, der das auch spielen wollte? Um das erfolgreich umsetzen zu können, müsste man auch die richtigen Spieler haben, sonst bricht die Mannschaft gegen jeden aggressiven Gegner wieder zusammen. Es bleibt also beim Ballgeschiebe in der Abwehr.
Nord Adler schrieb:
Hatten wir nicht bis vor kurzem einen Trainer, der das auch spielen wollte? Um das erfolgreich umsetzen zu können, müsste man auch die richtigen Spieler haben, sonst bricht die Mannschaft gegen jeden aggressiven Gegner wieder zusammen. Es bleibt also beim Ballgeschiebe in der Abwehr.
Erstmal auf die Umsetzung abwarten. Es gibt auch Trainer die Taktisch sehr variabel sind und unter Toppmöller sah es ja zwischendurch auch gut aus.
FrankenAdler schrieb:
Mir würde es schon reichen, wenn wir um Platz 6 herum stehen und attraktiven, heftigen Fußball spielen. Reinhaun, clever sein, ein Abwehrkonzept das nicht jeder Oberligist auscoachen kann und dann hurra und volle Kapelle.
Es ist wirklich krass, wie wenig du von Fußball verstehst. Wolltest du nicht eh deinen Account löschen? Da wäre allen geholfen.
Arya schrieb:FrankenAdler schrieb:
Mir würde es schon reichen, wenn wir um Platz 6 herum stehen und attraktiven, heftigen Fußball spielen. Reinhaun, clever sein, ein Abwehrkonzept das nicht jeder Oberligist auscoachen kann und dann hurra und volle Kapelle.
Es ist wirklich krass, wie wenig du von Fußball verstehst. Wolltest du nicht eh deinen Account löschen? Da wäre allen geholfen.
Mir nicht. Er hat doch recht.
Sehe ich ähnlich. Nachvollziehbar aber trotzdem schade, ich glaube, dass Dino Toppmoeller mittelfristig seinen Weg als Trainer gehen wird und wir werden sicher lange keinen Trainer bekommen, dem die Eintracht so am Herzen liegt. Ich denke im Mai werden wir sehen, ob der Trainer wirklich der entscheidende Faktor war oder es andere, evtl. schwerwiegendere Faktoren gibt. Tuta gehen zu lassen bzw. nicht zu ersetzen könnte so einer gewesen sein, wobei ich nicht weiss, ob DT hier Optionen hatte dies zu ändern oder ob das andere für ihn entschieden haben.
flo197413 schrieb:
Tuta gehen zu lassen bzw. nicht zu ersetzen könnte so einer gewesen sein
Mit Collins haben wir doch den passenden Nachfolger. Zumindest macht er ähnliche Böcke wie Tuta.
Endlich! Er hatte 2 1/2 Jahre Zeit eine Mannschaft zu formen. Bekommen haben wir eine Mannschaft die in allen Teilen von Verunsicherung geprägt war. Ich hoffe, dass ich mir nicht mehr die Millionen Querpässe in der Abwehr anschauen muss. Es wurde Zeit für eine Veränderung, sonst wäre alles verspielt worden, was seine Vorgänger aufgebaut haben.
Die meisten Beiträge werden jetzt getragen von den Gedanken an die Goldenen 20er Jahren.
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Nord Adler schrieb:
Die meisten Beiträge werden jetzt getragen von den Gedanken an die Goldenen 20er Jahren.
Jap... immer diese Ewig-Gestrigen. Wie lange möchte man denn auf dem Erreichen der CL über die Liga herumreiten? Wie lange ist denn das her? 15 Jahre? 30 Jahre? War das nicht eher 1926? Da lobe ich mir eher das Gebrabbel über "mehr Intensität, so wie es früher einmal war" und fordert die Rückkehr von Hütter.
Nord Adler schrieb:
Endlich! Er hatte 2 1/2 Jahre Zeit eine Mannschaft zu formen. Bekommen haben wir eine Mannschaft die in allen Teilen von Verunsicherung geprägt war. Ich hoffe, dass ich mir nicht mehr die Millionen Querpässe in der Abwehr anschauen muss. Es wurde Zeit für eine Veränderung, sonst wäre alles verspielt worden, was seine Vorgänger aufgebaut haben.
Die meisten Beiträge werden jetzt getragen von den Gedanken an die Goldenen 20er Jahren.
👍
Auf den Punkt!
Es gibt wieder Hoffnung auf Fußball, der das Stadion anzündet, wie unser Hellmann schon vor längerem mal bemerkt hat.
Man stelle sich vor, die Eintracht spielt mit Power und Freude. Ein Koch, ein Theeate, ein Larsson, Skhiri, Götze, Chaibi, Bahoya, oh Gott, vor allem ein Doan werfen die Fesseln des Toppmöllerschen Fußballverständnisses ab, spielen wieder was sie können, finden raus aus dem Phlegma, das wie ein Pilzgeflecht Mannschaft und Umfeld überwuchert hat und finden zurück zu alter Stärke, so wie es ihrem Können entspricht.
Was für ein Fest uns erwartet!
Hier wird so getan, als hätte der scheidende Trainer so riesigen Anteil an dem vergleichsweise gutem tabellarischen Abschneiden. Ich für meinen Teil - und ich weiß, dass ich damit bei Gott nicht allein stehe - gräme mich eher darüber, was wir liegen gelassen haben, was mit diesen Spielern der letzten 2,5 Jahre mit einem anständigen Trainer möglich gewesen wäre.
Na ja, dafür müsste man erstmal eine Mannschaft haben.
Warum man nach dem 1:0 das Fußballspielen einstellt, erklärt sich mir nicht. Doan sollte man mal erklären, dass man nicht erst los läuft, wenn der Gegenspieler den Ball hat. Er lässt den immer frei, obwohl es die nächste Anspielstation ist.
Mit Collins in der Startelf kanns nichts werden. Da ist die Schwachstelle in der Abwehr schon eingebaut.
Die hier so unbeliebte Bild bemerkt zumindest, dass allgemein von einem Santos-Fehler gesprochen wird, aber die Aktion von Undav kaum erwähnt wird. Schaut man sich das Video an, sieht man das Amenda in den Laufweg von Santos geschubst wird. Ich bin mir sicher, dass Santos den Ball ohne diese Aktion gehalten hätte. Aber hier geht es ja eigentlich darum, Santos zu mobben. Schade.
Nord Adler schrieb:
Die hier so unbeliebte Bild bemerkt zumindest, dass allgemein von einem Santos-Fehler gesprochen wird, aber die Aktion von Undav kaum erwähnt wird. Schaut man sich das Video an, sieht man das Amenda in den Laufweg von Santos geschubst wird. Ich bin mir sicher, dass Santos den Ball ohne diese Aktion gehalten hätte. Aber hier geht es ja eigentlich darum, Santos zu mobben. Schade.
Ich sehe die Sache ja auch so.
Meine Beiträge dazu wurden zur Seite gewischt und als Unsinn abgetan.
Dass ausgerechnet die BLÖD mir zustimmt schmerzt natürlich. 😂
Anthrax schrieb:Okocha1993 schrieb:N-tony Sabini schrieb:
Mir egal wer spielt. Hauptsache die Wespen (Bienen wäre ein viel zu positiver Begriff) verlieren durch ein Eigentor von Adeyemi in der letzten Minute. Ich kann dieses Backpfeifengesicht nicht sehen. Der Letzte, der so ein Gesicht hatte, war Peter Orloff in den 80ern. Und der war kein Fussballer.
Man könnte fast eher sogar Hornissen sagen...Ich wünsche mir auch einen Schiedsrichter, der ggfls. den Mut hat, Herrn A. bei einer seiner Schwalben die Karte zu zeigen.
Hornissen sind sehr nützlich, an und für sich friedfertig und fressen Wespen.
Dann ziehe ich zurück, ich will Hornissen nicht beleidigen, dann halt die gelbschwarzen Dreggsägg.
Okocha1993 schrieb:Anthrax schrieb:Okocha1993 schrieb:N-tony Sabini schrieb:
Mir egal wer spielt. Hauptsache die Wespen (Bienen wäre ein viel zu positiver Begriff) verlieren durch ein Eigentor von Adeyemi in der letzten Minute. Ich kann dieses Backpfeifengesicht nicht sehen. Der Letzte, der so ein Gesicht hatte, war Peter Orloff in den 80ern. Und der war kein Fussballer.
Man könnte fast eher sogar Hornissen sagen...Ich wünsche mir auch einen Schiedsrichter, der ggfls. den Mut hat, Herrn A. bei einer seiner Schwalben die Karte zu zeigen.
Hornissen sind sehr nützlich, an und für sich friedfertig und fressen Wespen.
Dann ziehe ich zurück, ich will Hornissen nicht beleidigen, dann halt die gelbschwarzen Dreggsägg.
Auch Wespen sind sehr nützliche Tiere, da sie Blattläuse und andere Insekten fressen. Eigentlich gibt es kein Tier in der Natur, das keinen Nutzen hat. Ledichlich der Mensch richtet Schäden an, ohne das irgendein Nutzen für die Natur dahinter steht.
Nord Adler schrieb:Okocha1993 schrieb:Anthrax schrieb:Okocha1993 schrieb:N-tony Sabini schrieb:
Mir egal wer spielt. Hauptsache die Wespen (Bienen wäre ein viel zu positiver Begriff) verlieren durch ein Eigentor von Adeyemi in der letzten Minute. Ich kann dieses Backpfeifengesicht nicht sehen. Der Letzte, der so ein Gesicht hatte, war Peter Orloff in den 80ern. Und der war kein Fussballer.
Man könnte fast eher sogar Hornissen sagen...Ich wünsche mir auch einen Schiedsrichter, der ggfls. den Mut hat, Herrn A. bei einer seiner Schwalben die Karte zu zeigen.
Hornissen sind sehr nützlich, an und für sich friedfertig und fressen Wespen.
Dann ziehe ich zurück, ich will Hornissen nicht beleidigen, dann halt die gelbschwarzen Dreggsägg.
Auch Wespen sind sehr nützliche Tiere, da sie Blattläuse und andere Insekten fressen. Eigentlich gibt es kein Tier in der Natur, das keinen Nutzen hat. Ledichlich der Mensch richtet Schäden an, ohne das irgendein Nutzen für die Natur dahinter steht.
Danke, aber ich möchte heute einfach nur 3 Punkte.
Lattenknaller__ schrieb:PeterT. schrieb:
Meiner Meinung nach wird hier, wie schon zu Beginn der Saison, völlig unnötig ein Druck aufgebaut!
Hier nerven mich vor allem die Medien (FR & HR)! Wenns nämlich schief geht, sind das die ersten die mit Dreck werfen.
ich fand es vor diesem hintergrund nicht wirklich förderlich, dass toppmöller auf der pk meinte, santos befände sich in topverfassung. zum einen legt das die annahme nahe, dass er das am saisonbeginn nicht war (und trotzdem aufgestellt wurde), zum anderen erhöht es ganz unnötig den druck auf die beteiligten und es macht das wegmoderieren weiterer schwacher leistungen ungleich schwieriger. hier wäre weniger mehr gewesen...
Ja, richtig!
Henk hat natürlich recht mit seinem Beitrag, aber ist Zetti dann nicht in Topverfassung?
Und was unsere Gegentore betrifft, also solche Böcke wie Kaua hatte Zetti da nicht, sorry.
Im Gegensatz zu unseren Abwehr-/Defensivspielern (Collins Koch,...).
Wie gesagt, die CL-Spiele wären imHo die ideale Gelegenheit Kaua in den Spielbetrieb einzugliedern und zu "testen".
In diesen beiden Spielen können wir ohnehin nur "gewinnen" zu verlieren (was das Weiterkommen betrifft) haben wir da nicht sehr viel
PeterT. schrieb:
Und was unsere Gegentore betrifft, also solche Böcke wie Kaua hatte Zetti da nicht, sorry.
Na ja, die Einleitung des Gegentores beim HSV war schon ein Bock. Die Abwehr steht unter starkem Pressing und er spielt den Ball kurz ab, statt einem weiten Abschlag. Da fehlte im die Übersicht.
Unabhängig davon, es gibt keinen Torwart ohne einen Bock.
derexperte schrieb:
Ingo Durstewitz schreibt: "Santos wird wohl wieder die Nummer eins".
Es wird spannend.
Mal sehen was Dino heute in der PK berichtet...
Würde ich feiern. Seien wir ehrlich, Zetti hat die letzte Zeit auch nicht mehr so stabil wie anfangs gehalten und konnte die Abwehr letztlich nicht stabilsieren.
Für mich wirkte es eher so, dass Santos "geopfert" wurde, was letztlich aber zu keiner Besserung geführt hat.
Also scheint es mir nur logisch, dass er im neuen Jahr wieder als Nr.1 im Tor steht. Neues Jahr, Neues Glück und so... hoffe dies gilt insbesondere für unsere Defensive!
game_Over schrieb:
Würde ich feiern. Seien wir ehrlich, Zetti hat die letzte Zeit auch nicht mehr so stabil wie anfangs gehalten und konnte die Abwehr letztlich nicht stabilsieren.
Das sehe ich auch so.
Ich war eigentlich gegen den Torwartwechsel, da ich die Unsicherheit in der Abwehr nicht an Santos festmachte. Die Probleme sah ich bei Koch, der nicht in der Lage war, die Abwehr zu organisieren. Allerdings muss ich zugeben, dass Zetti anfänglich dazu beigetragen hat. das Problem anscheinend zu lösen. Inzwischen ist davon nichts mehr zu sehen. Seine Leistungskurve geht aus meiner Sicht nach unten. Daher bin ich pro Santos.
Chandler
Chandler - Chandler - Chandler - Chandler
Chandler - Chandler - Chandler - Chandler
Chandler - Chandler
Tipp: 3:4
Chandler - Chandler - Chandler - Chandler
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Chandler - Chandler
Tipp: 3:4
Daniel-San schrieb:
Chandler
Chandler - Chandler - Chandler - Chandler
Chandler - Chandler - Chandler - Chandler
Chandler - Chandler
Tipp: 3:4
Chandler ist verletzt
Hat sich Timmi beim Hütchen aufstellen verletzt oder beim lachen die Bauchmuskeln gezerrt 😉🤔
Laut Dino bei DAZN rein sportliche Entscheidung bei Wahi
Rhein Erft Adler schrieb:
Laut Dino bei DAZN rein sportliche Entscheidung bei Wahi
Es ist halt doch nicht so, dass Dino alle Spieler besser macht. Bei Ebimbe war es genau umgekehrt.
Nord Adler schrieb:Rhein Erft Adler schrieb:
Laut Dino bei DAZN rein sportliche Entscheidung bei Wahi
Es ist halt doch nicht so, dass Dino alle Spieler besser macht. Bei Ebimbe war es genau umgekehrt.
Nenne mir mal einen Trainer der jeden Spieler im Kader besser.?! Das ist ein Unding. Geht überhaupt nicht.
Bei Ebimbe und auch bei Wahi stehen sich die Spieler selber im Weg!
Apropos Kicker, über den ich mich schon letzte Woche aufegregt habe wegen des Artikels zu unserem Problem, Tore zu erzielen: wir sind in der Notenbewertung gleichauf mit Heidemheim und St. Pauli, als praktisch Köln auf Platz 6, noch vor Leverkusen. Käseblatt, sorry, auch wenn ich für meinen Mangel an Ehrfurcht und Respekt vor den Journalisten gescholten wurde und wahrscheinlich wieder einstecken werde.. .