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franchise

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Vielleicht ist das ja mit Krösche abgesprochen oder es ist seine Solonummer.....ob es den erhofften Effekt gebracht hat, wird das Spiel gegen Köln ja zeigen.....letztlich hat er es zu verantworten....
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Die Bayern hatten das auch mal gemacht, scheint also mitunter ein normales Modell zu sein.

Ich seh das eher negativ als positiv, aber im Grunde verlernt man in einer Woche auch nichts.

Am Ende zählt Köln und das Ergebnis wird auch die Reaktion hervorrufen.

Bin gespannt
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franchise schrieb:

Und noch was. Nach Freiburg kann man nach 4 Wochen Training für eine gewisse Kompaktheit, wofür jeder Verständnis hat, auch mal versuchen, grad gg die Gegner den Schalter mal leicht umzustellen, damit der nächste Schritt ersichtlich ist. Es ist doch kein Ladebalken eines Videospiels der erst in einem halben Jahr voll ist, damit man dann das nächste trainieren kann um sich aufzuleveln. Genauso wenig dauert es x Tage, um sich vom 3 Tore Trauma zu erholen. Nein es ist ein Prozess.
Wenn er jetzt eine Woche frei gibt hat er jetzt was bisher für sich erreicht, was ihn dazu veranlasst hat das zu tun?! Ich find das tatsächlich irritierend, denn ersagt ja auch das man sich weiter verbessern muss, da ist dann also diese Woche nicht wertvoll.


Vielleicht meint er ja auch, dass wegen der Verletzten und den Abstellungen für die Nationalmannschaften mit den verbliebenen Spielern ein sinnvolles Training nicht möglich sei?
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Haben die Bayern auch trainingsfrei?!  Nicht falsch verstehen, mir ist egal was andere Teams machen. Aber hier sind ja auch Spieler die die Abläufe mit einer Trainingswoche  festigen können oder nach Verletzung „kennenlernen“ könnten


Aktuell sind mind 12 Spieler da, der Rest ggf weg oder verletzt. Aber damit kann man doch trainieren




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Und noch was. Nach Freiburg kann man nach 4 Wochen Training für eine gewisse Kompaktheit, wofür jeder Verständnis hat, auch mal versuchen, grad gg die Gegner den Schalter mal leicht umzustellen, damit der nächste Schritt ersichtlich ist. Es ist doch kein Ladebalken eines Videospiels der erst in einem halben Jahr voll ist, damit man dann das nächste trainieren kann um sich aufzuleveln. Genauso wenig dauert es x Tage, um sich vom 3 Tore Trauma zu erholen. Nein es ist ein Prozess.
Wenn er jetzt eine Woche frei gibt hat er jetzt was bisher für sich erreicht, was ihn dazu veranlasst hat das zu tun?! Ich find das tatsächlich irritierend, denn ersagt ja auch das man sich weiter verbessern muss, da ist dann also diese Woche nicht wertvoll.
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franchise schrieb:

Die anfänglichen Spiele waren genau der gleiche Spielstil, nur für uns neu, wie in den letzten Spielen.

Gegen Union waren wir schon absolut harmlos nach vorne und gg Gladbach hatten wir zuhause eben den Gegner, der wahrscheinlich heute auch so spielen würde wie Pauli oder Mainz, es damals aber nicht machte, weil die mit dem Hintergedanken kamen und das desolate Heimspiel heimzuzahlen. Darüber hinaus war das Spiel ähnlich wie jetzt, nur das man da die Tore relativ früh machte und Gladbach zu dumm war, die Angriffe ordentlich abzuschließen. Bayern nehme ich ma raus, aber auch gg Freiburg war es eigentlich ein 0:0 Spiel, bis Chaibi mal zwei Geniestreiche auspackte, die das Spiel zu unseren Gunsten drehte. Über 90 war das Spiel aber genauso ansehnlich wie jetzt.

Ich kann aber bis Freiburg den Drang zu mehr Stabilität verstehen, weil das natürlich erstmal das Hauptaugenmerk war. Aber spätestens nach dem BigPoint gg Freiburg im direkten Vergleich hätte man dann auch mal auf Wicht und Pressing gg den 16. /18. und 13. stellen können. Stattdessen wurde angenommen, dass das DIE Taktik ist die in der Buli reicht und man spielte so weiter.

Ich lese us seinen Zeiten bei Celje, dass er schnelle Balleroberungen und Gegenpressing nach Ballverlust des Gegners möchte, nur sehe ich nicht, dass die Spieler das genau probieren.

Wenn er jetzt davon spricht, die Defensive zur besten der Liga zu machen, wird der Mut nach vorne eben weiter vernachlässigt, denn wenn die Null stehen soll, machen auch die Spieler weniger nach vorne

Ich verstehe, worauf du hinauswillst, und ein paar Punkte kann man auch durchaus so sehen – gerade was die Probleme gegen tiefstehende Gegner angeht. Das ist definitiv nichts Neues und zieht sich schon länger durch.

Trotzdem greift mir deine Gesamtbewertung etwas zu kurz. Du stellst es so dar, als wäre der Spielstil von Anfang an exakt derselbe gewesen und die anfänglichen Ergebnisse im Grunde nur Zufall oder gegnerbedingt gewesen. Das sehe ich anders.

Wenn man sich die Spiele genauer anschaut, dann lag der Unterschied weniger im System selbst, sondern vielmehr in der Intensität und Umsetzung. Gegen Gladbach zum Beispiel war das Gegenpressing deutlich aktiver, die Ballgewinne kamen höher auf dem Feld zustande und daraus sind auch die frühen Tore entstanden. Das war kein Zufall, sondern das Resultat von mehr Zugriff und besserem Timing.

Auch gegen Freiburg war es vielleicht kein Offensivfeuerwerk, aber es war ein kontrolliertes Spiel. Die Struktur im Zentrum war stabiler, die Restverteidigung hat funktioniert und genau daraus entstehen dann auch solche Momente wie die Aktionen von Chaibi. Solche Szenen fallen nicht einfach vom Himmel, sondern sind oft die Folge einer gewissen Grundordnung.

Was Union oder auch jetzt Spiele gegen tiefstehende Gegner wie 1. FSV Mainz 05 angeht, bin ich bei dir: Da fehlt es klar an Durchschlagskraft. Aber auch das ist kein neues Problem unter Albert Riera, sondern etwas, das die Mannschaft schon länger begleitet. Zu wenig Bewegung zwischen den Linien, zu wenig Tempo im letzten Drittel, zu wenig klare Abläufe gegen kompakte Defensiven.

Beim Thema Pressing würde ich dir ebenfalls widersprechen. Die Ansätze sind da, man sieht schon, dass Ballgewinne nach vorne erzwungen werden sollen. Das Problem ist eher, dass die Abstimmung noch nicht passt. Wenn ein Spieler anläuft, müssen die anderen nachschieben – und genau da hakt es aktuell. Dadurch wirkt das Pressing halbherzig, obwohl die Idee dahinter erkennbar ist.

Der für mich wichtigste Punkt ist aber: Wir reden hier von einer Phase, in der ein Trainer versucht, eine Mannschaft zu verändern. Da ist es völlig normal, dass zuerst die Stabilität im Fokus steht. Wenn er davon spricht, die Defensive zu verbessern, heißt das nicht automatisch, dass die Offensive vernachlässigt wird, sondern eher, dass man erstmal eine Grundlage schaffen will. Ohne diese Basis bekommst du keine nachhaltige Entwicklung ins Spiel nach vorne.

Unterm Strich würde ich sagen: Die Probleme sind da, keine Frage. Aber sie liegen weniger daran, dass „nichts funktioniert“ oder der Spielstil grundsätzlich falsch ist, sondern eher daran, dass die Umsetzung aktuell nicht konstant genug ist und alte Baustellen weiterhin durchschlagen.
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Du stellst es so dar, als wäre der Spielstil von Anfang an exakt derselbe gewesen und die anfänglichen Ergebnisse im Grunde nur Zufall oder gegnerbedingt gewesen. Das sehe ich anders.    


Genau das ist es auch, wenn du selbst davon sprichst das alles Zeit braucht ein System zu entwickeln oder dem Team „einzuimpfen“ dann muss das Spiel doch nahezu identisch sein, und das ist es auch
Das die Ergebnisse Zufall sind habe ich nicht geschrieben, ich habe sogar Verständnis gezeigt, dass am Anfang Stabilität das Hauptaugenmerk war. Nur sollte man dann auch mal den nächsten Schritt wagen und mutiger agieren.

Auch gegen Freiburg war es vielleicht kein Offensivfeuerwerk, aber es war ein kontrolliertes Spiel. Die Struktur im Zentrum war stabiler, die Restverteidigung hat funktioniert und genau daraus entstehen dann auch solche Momente wie die Aktionen von Chaibi. Solche Szenen fallen nicht einfach vom Himmel, sondern sind oft die Folge einer gewissen Grundordnung.

Natürlich war die Ordnung nach Chaibis Einwechslung mal kurz bei Freuburg dahin.
er hat glaube nicht mal eine Minute nach der Einwechslung getroffen. Ohne diesen Geniestreich von AR wäre da das Spiel auch schon Richtung 0:0 gegangen, ohne gutem Offensivspiel.

Wenn er davon spricht, die Defensive zu verbessern, heißt das nicht automatisch, dass die Offensive vernachlässigt wird, sondern eher, dass man erstmal eine Grundlage schaffen will. Ohne diese Basis bekommst du keine nachhaltige Entwicklung ins Spiel nach vorne.


Natürlich leidet in unserer Situation die Offensive dadurch. Wenn man Zitat: die beste Defensive der Liga formen will, wird es aktuell im Offensivspiel leiden, weil vorne nicht mal überraschend rauf gerannt wird und mal eben überraschendes passiert, sondern weil die Grundordnung erst mal passen muss, da fehlt dann eben die Vorwärtsverteidigung weil eben nur einer ma nicht mitmachen muss und schon das taktische Korsett gestört ist.
Gegen Mainz kritisiert er die zu vielen Torchancen trotz defensivem Ansatz, und das wird sich dann auch nicht positiver (Offensiv )im nächsten Spiel auswirken, wenn man im Unterbewusstsein dran denkt, nur gut und taktisch zu stehen, damit es defensiv passt. Der Mittelweg funktioniert nicht, auch unterschiedliche Tempoansätze, mal gut stehen, mal hoch verteidigen, nur um dann wieder tiefer zu stehen. Eben den Gegner taktisch mal fordern.

Aber sie liegen weniger daran, dass „nichts funktioniert“ oder der Spielstil grundsätzlich falsch ist, sondern eher daran, dass die Umsetzung aktuell nicht konstant genug ist und alte Baustellen weiterhin durchschlagen.

Die Frage ist nicht, ob der Spielstil richtig oder falsch ist und ob AR mit Celje damit erfolgreich war und mit Bordeaux nicht/weniger.
Die Frage ist, ist dieser Spielstil passend zur Mannschaft oder muss ich als Trainer nicht den Stil von mir eben an diese Mannschaft anpassen. Oder anders gesprochen, ist seine Idee Fußball zu spielen überhaupt hier vereinbar ohne dass sich Spieler oder Trainer verbiegen müssen.
Lattenknaller hatte das auch erwähnt: du musst die Stärken von offensiven Spielern nutzen und aktives Pressing als Team im aktuellen Niemandsland der Tabelle mal umsetzen. Umschaltmomente erzeugen. Jonny Kali Chaibi Doan und auch jetzt ma Bahoya sind doch die Spieler die vorwärts verteidigen wollen und das auf der richtigen Position bereichernd machen können. Nur wenn Kali irgendwo als EV aushilft und nach hinten verteidigt?! Ich weiß nicht, können beispielsweise 5-6 denkende Spielern nicht auch Konteransätze unterbinden ohne das zB Kali oder Jonny am eigenen Strafraum rumturnen?!
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franchise schrieb:

und gg Gladbach hatten wir zuhause eben den Gegner, der wahrscheinlich heute auch so spielen würde wie Pauli oder Mainz, es damals aber nicht machte, weil die mit dem Hintergedanken kamen und das desolate Heimspiel heimzuzahlen. Darüber hinaus war das Spiel ähnlich wie jetzt, nur das man da die Tore relativ früh machte und Gladbach zu dumm war, die Angriffe ordentlich abzuschließen.

fun fact:

gladbach war das einzige spiel unter riera, wo wir mal

-  (deutlich) mehr gelaufen sind als der gegner
- mehr (boden) zweikämpfe gewonnen haben als der gegner
- weniger ballbesitz hatten als der gegner

https://www.kicker.de/frankfurt-gegen-mgladbach-2026-bundesliga-5050940/spieldaten

das spiel sticht also in der ära riera schon ein wenig heraus... nicht nur wegen des ergebnisses.
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Komisch, genauso haben wir unter Toppi auch die Spiele (relativ) erfolgreich bestritten. Wir sind nunmal eine Umschaltmannschaft und haben dafür genau die Spieler, auch was das Pressing angeht. Ich verstehe nicht warum man dem Pinguin dann Fliegen beibringen will. Das wirkt schon fast ignorant.
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franchise schrieb:

Sky berichtet übrigens über Irritationen der Mannschaft  zur Nichtnominierung von Götze.

was nicht verwundern würde:

erst stellt sich der trainer hin und stellt dem nach götze fragenden reporter die für ihn rheotrisch anmutende frage, wen er denn für götze hätte draussen lassen sollen, um dann, nach dem spiel, so zu tun, als sei ein sieg in m1 ohnehin mit einem wunder zu vergleichen.

da kann man sich dann schon fragen, warum man bei so einem erwarteten engen spiel einen jungen kerl wie arrhov da zwingend mitnehmen muss, der im nachhinein auch nur auf der bank saß, anstatt mit götze eine echte alternative mehr auf der bank zu haben, wenn es dann darum ginge, jemanden mit hinreichend technik und spielverständnis bringen zu können.

und das götze in der mannschaft immer noch ein gewisses standing haben wird aufgrund seiner vita, glaube ich unabhängig davon, dass sein sportlicher wert vielleicht nicht mehr der eines 27-jährigen götze sein mag.
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Andere User meinten dass es unglücklicher gewesen wäre einen angeschlagenen Götze mitzunehmen und es würde dadurch eher Stimmung aufkommen.

Ich hab da schon geschmunzelt, weil nen Koch oder Jonny doch nicht intern die Frage stellen würden warum man jetzt Mario statt Arrhov mitnimmt.

Zumal der wie auch Hojlund gar nicht zum Einsatz kamen.
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Da bin ich in einem Punkt komplett bei dir: Persönlich werden und anderen absprechen, „richtige“ Fans zu sein, bringt niemanden weiter. Das ist unnötig und führt nur weg vom eigentlichen Thema.

Was deine Analyse angeht, finde ich vieles nachvollziehbar – gerade was die fehlende Spielidee gegen tiefstehende Gegner betrifft. Das ist ja kein neues Problem und zieht sich schon länger durch, unabhängig vom Trainer.

Trotzdem sehe ich es nicht ganz so düster, wie du es darstellst. Ja, Europa ist realistisch gesehen weg, und ja, das ist bitter – gerade mit Blick auf das Finale 2027 in Frankfurt. Aber genau da fängt für mich der Unterschied an: Für mich ist das eher eine enttäuschende Saison, aber keine strukturelle Katastrophe.

Was die Finanzen und Transferpolitik angeht: Dass Eintracht Frankfurt auf Transferüberschüsse angewiesen ist, ist jetzt auch nichts Neues. Das war in den letzten Jahren Teil des Modells – mit allen Vor- und Nachteilen. Dass dadurch Identität leidet, kann man so sehen, aber gleichzeitig hat genau dieses Modell uns auch sportlich nach vorne gebracht.

Beim Thema Trainer sehe ich es ähnlich differenziert: Die Probleme gegen tiefstehende Gegner gab es schon vorher, und genau deshalb tue ich mich schwer damit, das jetzt direkt Albert Riera anzulasten. Er ist noch nicht lange da, und solche grundlegenden Dinge änderst du nicht in ein paar Wochen – vor allem nicht mitten in der Saison.

Und was die Anfangseuphorie angeht: Klar, die ersten Spiele waren gegen Gegner, die mehr mitgespielt haben. Das hat uns gelegen, keine Frage. Aber auch das gehört zur Wahrheit: Eine Mannschaft zeigt ihr wahres Niveau oft erst gegen die „unangenehmen“ Gegner – und da sind wir aktuell einfach limitiert.

Die Enttäuschung kann ich absolut verstehen. Gerade nach der Geschichte mit Dino, den viele hier geschätzt haben, und den Hoffnungen, die man in den neuen Trainer gesetzt hat. Aber genau deshalb würde ich jetzt nicht schon den nächsten grundsätzlichen Schlussstrich ziehen.

Für mich ist das aktuell eher ein Mix aus: unausgewogenem Kader, alten Problemen im Spielaufbau und einem Trainer, der noch dabei ist, überhaupt Fuß zu fassen.

Deshalb ja – Frust ist völlig berechtigt.
Aber ich würde trotzdem aufpassen, aus einer schwachen Phase gleich ein dauerhaftes Gesamtbild zu machen.
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Die anfänglichen Spiele waren genau der gleiche Spielstil, nur für uns neu, wie in den letzten Spielen.

Gegen Union waren wir schon absolut harmlos nach vorne und gg Gladbach hatten wir zuhause eben den Gegner, der wahrscheinlich heute auch so spielen würde wie Pauli oder Mainz, es damals aber nicht machte, weil die mit dem Hintergedanken kamen und das desolate Heimspiel heimzuzahlen. Darüber hinaus war das Spiel ähnlich wie jetzt, nur das man da die Tore relativ früh machte und Gladbach zu dumm war, die Angriffe ordentlich abzuschließen. Bayern nehme ich ma raus, aber auch gg Freiburg war es eigentlich ein 0:0 Spiel, bis Chaibi mal zwei Geniestreiche auspackte, die das Spiel zu unseren Gunsten drehte. Über 90 war das Spiel aber genauso ansehnlich wie jetzt.

Ich kann aber bis Freiburg den Drang zu mehr Stabilität verstehen, weil das natürlich erstmal das Hauptaugenmerk war. Aber spätestens nach dem BigPoint gg Freiburg im direkten Vergleich hätte man dann auch mal auf Wicht und Pressing gg den 16. /18. und 13. stellen können. Stattdessen wurde angenommen, dass das DIE Taktik ist die in der Buli reicht und man spielte so weiter.

Ich lese us seinen Zeiten bei Celje, dass er schnelle Balleroberungen und Gegenpressing nach Ballverlust des Gegners möchte, nur sehe ich nicht, dass die Spieler das genau probieren.

Wenn er jetzt davon spricht, die Defensive zur besten der Liga zu machen, wird der Mut nach vorne eben weiter vernachlässigt, denn wenn die Null stehen soll, machen auch die Spieler weniger nach vorne

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franchise schrieb:

Anfangs war er noch einer von 6 Leadern, jetzt ist er nicht mal gut genug für die Top 20. so kann man intern auch für Stimmung sorgen.


Damit unterstellst Du, dass Mario sich im Training für eine Nominierung qualifiziert.
Ich nehme erst einmal an, dass Riera seine Schäflein im Blick hat und Entscheidungen trifft, die nachvollziehbar sind.
Für mich bedeutet das, dass Götze womöglich schwach performed und es für Stimmung sorgen würde, wenn er nominiert würde.
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Sky berichtet übrigens über Irritationen der Mannschaft  zur Nichtnominierung von Götze.

So weit hergeholt war meine Vermutung dazu also nicht.
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Ich würde mich vor Allem über einen nachhaltig fitten Mario freuen, der dann bei uns nochmal seinen zweiten Frühling erleben darf. Die aktuelle Saison ist ja eher zum Vergessen. Nichts desto trotz hat man auch nach AR seinen Antritt gesehen, dass er ein Teil des Teams sein kann, ohne aber natürlich vollends zu glänzen.

Wenn AR hier DIE letzte Entscheidung getroffen hat muss ich Abbitte leisten, als ich meinte, das er mit der Nichtnominierung das Ende von Mario bei uns einleitete.

Ich würde bei der Kaderplanung aber nachhaltig  auch schauen das man die Vereinsvorstellungen umsetzt und nicht vollends die Wünsche des Trainers, der dafür da ist Wünsche zu äußern aber dann doch nur derjenige ist, der die Jungs trainiert. Wenn Mario also weiterhin passt ist doch alles gut
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Das er eine Woche frei gibt, ist schon ungewöhnlich. Kenne ich eigentlich so nicht. Kann klappen kann aber auch schief gehen. Was mich nur etwas stört das dadurch Zeit flöten geht um mehr Spielphilosophie beizubringen und Abläufe einzustudieren. Offensive mehr Lösungen vermitteln. So sind sie jetzt eine Woche weg und dann braucht es wieder paar Tage um in die Gänge zu kommen. 3-4 Tage hätten es auch getan.
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Wir können dann wenigstens weiter sagen, dass er die Mannschaft noch nicht lang genug trainieren konnte und die Abläufe noch nicht sitzen
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Diegito schrieb:

Batman, Skhiri, Dahoud, Götze sind Großverdiener die allesamt im Sommer weg sind, da bin ich mir sicher.

Probleme sehe ich eher bei den ganzen Rückkehrern (Ebimbe, Nkounkou, Wahi....), die stehen im Sommer wieder auf der Matte und belasten massivst das Gehaltsbudget.

                                             

Wenn es nicht für Platz 7 reichen sollte werden sicher keine Verträge verlängert und die Einschätzung zu den Leispielern teile ich auch aber das Spieler wie Skhiri , Collins oder Chaibi hier aus Verträgen von irgendwem raus gekauft werden sehe ich nicht. Dahoud sollte ja im letzten Sommer abgegeben werden und er könnte sicher bei vielen Bundesligavereinen spielen das ist aber gescheitert weil sich niemand gefunden hat der bereit war ihn so gut zu bezahlen das er nicht bei uns seinen Vertrag aussitzt.  Jetzt läuft der Vertrag aus und damit ist er im Sommer weg und ähnliche Situationen werden wir im Sommer öfter sehen. Brown geht vielleicht aber dann wird es dünn.
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Für Collins und Chaibi gibt es definitiv einen Markt. Chaibi aufgrund seines Pressingverhaltens, Collins aufgrund seiner Physis.

Bei Chaibi und auch Collins wird ja hier davon ausgegangen , dass sie in ihren jungen Jahren die Mannschaft im Alleingang in andere Sphären tragen.
Beide „könnten“ aber in einer gestandenen Mannschaft mit Leadern drum herum sicherlich beständiger werden und auch ohne Spotlight performen, oder eben natürlich auch nicht.

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Wenn ich mir die Abweichungen zur Vorsaison und zum Best-Case ansehe,
sind wir auf dem Weg in Richtung 53-54 Punkte.
Das sollte "eigentlich" für die Confi-League reichen?
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Von 21 möglichen Punkten holen wir noch 15-16 Punkte

Das nenn ich optimistisch. Ich gehe hier eher mit deinem Vorschreiber und sehe die 50 Punkte realistischer an.
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Schmidti1982 schrieb:

Was war denn das Ergebnis vom Pressing a la Toppi? Tag der offenen Tür für den Gegner. Das man davon abkehrt, wenn man nicht in der Lage ist, es ordentlich zu spielen und es hinten ein vielfaches am Gegentoren verantwortet, als man vorn schießt, finde ich jetzt nicht verkehrt.


Das Pressing war doch unter Dino kaum noch vorhanden und wenn nur dosiert und eher schlecht weil die Abstände viel zu groß waren.
Die Mannschaft hat nicht mehr konsequent verschoben und dadurch gab es Lücken in den Räumen bei der Rückwärtsbewegung.
Ich muß Dino aber zugute halten das er die Belastung steuern musste wegen der CL und zudem noch große Verletzungssorgen dazu kamen.
All diese Probleme hat Riera nicht. Er hat nur ein Spiel in der Woche und nahezu die volle Kapelle am Start.  Da muß ich einfach erwarten das wir mehr Wucht und Druck entfalten.
Den Gegner mal vor Probleme stellen, zum wackeln bringen, das der mal nervös wird...
Wir erarbeiten uns aktuell aber kaum Torchancen. Gegen Pauli, Heidenheim und heute in Mainz hatten wir zusammen genommen vielleicht 6-7 wirklich starke Abschlußaktionen die als gute Torchancen durchgehen.... das ist lächerlich wenig für drei Spiele gegen drei Teams aus dem unteren Tabellendrittel.
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Diegito schrieb:

Schmidti1982 schrieb:

Was war denn das Ergebnis vom Pressing a la Toppi? Tag der offenen Tür für den Gegner. Das man davon abkehrt, wenn man nicht in der Lage ist, es ordentlich zu spielen und es hinten ein vielfaches am Gegentoren verantwortet, als man vorn schießt, finde ich jetzt nicht verkehrt.


Das Pressing war doch unter Dino kaum noch vorhanden und wenn nur dosiert und eher schlecht weil die Abstände viel zu groß waren.
Die Mannschaft hat nicht mehr konsequent verschoben und dadurch gab es Lücken in den Räumen bei der Rückwärtsbewegung.
Ich muß Dino aber zugute halten das er die Belastung steuern musste wegen der CL und zudem noch große Verletzungssorgen dazu kamen.
All diese Probleme hat Riera nicht. Er hat nur ein Spiel in der Woche und nahezu die volle Kapelle am Start.  Da muß ich einfach erwarten das wir mehr Wucht und Druck entfalten.
Den Gegner mal vor Probleme stellen, zum wackeln bringen, das der mal nervös wird...
Wir erarbeiten uns aktuell aber kaum Torchancen. Gegen Pauli, Heidenheim und heute in Mainz hatten wir zusammen genommen vielleicht 6-7 wirklich starke Abschlußaktionen die als gute Torchancen durchgehen.... das ist lächerlich wenig für drei Spiele gegen drei Teams aus dem unteren Tabellendrittel.



Das ist genau der springende Punkt. Hier hätte ich mir einen Trainer erhofft der das genau beheben kann und den Stil des hohen Anlaufens dann punktuell verbessert, wie es unter DT am Anfang der Saison auch noch klappte, als wir offensiv zumindest gefürchtet waren.

Stattdessen bekommt man einen Coach der scheinbar eine andere Philosophie hat aber aktuell so gar nicht das passende Spielermaterial dafür hier vorfindet. Aber darüber will er ja mit dem Sportdirektor reden, denn er weiß genau woran es hakt und beide werden es dann beheben

Ich frage mich ob die Spiele und der Kader  in Celje genauso aufgebaut waren und man dann irgendwann die Handschrift auch offensiv erkennen konnte oder ob da gänzlich ein anderer aggressiverer Fußball gespielt wurde, der die Verantowrtlichen dann zum Schluss kommen ließen, das er das hier auch kann.
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Spielen wir halt Conference League. Da kommen doch lustige Gegner.

Es war völlig vorhersehbar, wie das Spiel heute laufen würde. Und Riera ist nichts Wirksames dagegen eingefallen. Gar nichts.
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Gut vorbereitet war er aber

Er wusste dass wir da nur einmal in 21 Spielen gewonnen haben. Das sind die Facts die wichtig sind
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mittelbucher schrieb:

franchise schrieb:

Er hat Mario komplett demontiert mit seiner Aussage heute. Nichts gegen seine Form der Vergangenheit aber dass er laut Riera keinen Platz bei dem heutigen Kader hatte ist quasi das Ende von ihm hier bei uns.

Ich mein, Arrhov und Hojlund kriegen den Vorzug, die zumindest eine ähnliche Position spielen, beide kamen heut noch nicht mal.

Anfangs war er noch einer von 6 Leadern, jetzt ist er nicht mal gut genug für die Top 20. so kann man intern auch für Stimmung sorgen.

Das sehe ich komplett anders.
Ganz nebenbei hat er im Interview vor dem Spiel auch erwähnt, dass Mario angeschlagen bzw. nicht bei 100% ist.
Bei jeder Gelegenheit und Nachfrage hat er Mario in den höchsten Tönen gelobt.

Das ist eine unnötige Baustelle, es hat heute nicht an Mario oder nicht Mario gelegen.


Danke.
Der heilige Mario wurde "demontiert" weil er 1x nicht im Kader stand.... Leute, Leute
Was für ein lächerlicher Nebenkriegsschauplatz
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Vielleicht wechselt er ja noch in die MLS und er sollte sich nicht verletzen😛

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Flummi schrieb:

Tafelberg schrieb:

Schade, dass Du nicht sachlich bleiben kannst.
Ich bin auch gefrustet   aber einigermaßen seriös sollte man bleiben


Welchen seriösen Grund gibt es, Mario aus dem Kader zu streichen?
Auf dieses Thema in der PK angesprochen, wurde unser „Chuck Norris“  ziemlich dünnhäutig und unsachlich. Er konterte mit der der Gegenfrage an den Fragesteller, wen hättest du denn zuhause gelassen? Ne, sorry, man darf ruhig irritiert sein!


Der Grund ist seine Leistung und zwar seit Jahren schon. Guck dir mal seine Statistiken an.
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Unter Riera hat er 3x begonnen und kam in München als es glaube 0:3 stand und war für den Schwung zum 3:2 mitverantwortlich, daneben gab es 2 Siege und ein 1:1 in Berlin, und nur ein Gegentor als Mario auf dem Feld war😎

Danach gegen die 3 gefühlt letzten der Tabelle spielt er nicht und ist schlussendlich sogar ganz raus?!

Das seine Karriere dem Ende zu geht ist klar, aber als (neuer) Coach mach ich mir diese Baustelle nicht auf, zumal er eh nur noch bis Ende der Saison einen Vertrag hat.
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franchise schrieb:

Anfangs war er noch einer von 6 Leadern, jetzt ist er nicht mal gut genug für die Top 20. so kann man intern auch für Stimmung sorgen.


Damit unterstellst Du, dass Mario sich im Training für eine Nominierung qualifiziert.
Ich nehme erst einmal an, dass Riera seine Schäflein im Blick hat und Entscheidungen trifft, die nachvollziehbar sind.
Für mich bedeutet das, dass Götze womöglich schwach performed und es für Stimmung sorgen würde, wenn er nominiert würde.
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Du spekulierst doch genauso. Es geht aber um softfacts wie Hierarchien und so weiter.

Ich gewinne der Nummer gar nichts ab, außer er war angeschlagen, was er aber auch in der PK leicht benennen hätte können.  Genauso wie, er hat nicht gut trainiertStattdessen wirkt er unsachlich und greift den Journalisten an und schwadroniert irgendwas von der Kader muss für das Spiel passen. Seine nominellen beiden, die ihn ersetzt haben sind Hojlund und Arrhov. Ich weiß nicht, was ich davon halten soll. Aber die Leute wollten Feuer vom neuen Übungsleiter und bekommen es nun. Schwierig.
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Tafelberg schrieb:

Das Streichen von Götze hat mich nicht gestört


Mich schon. Es ist das falscheste Signal.
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Er hat Mario komplett demontiert mit seiner Aussage heute. Nichts gegen seine Form der Vergangenheit aber dass er laut Riera keinen Platz bei dem heutigen Kader hatte ist quasi das Ende von ihm hier bei uns.

Ich mein, Arrhov und Hojlund kriegen den Vorzug, die zumindest eine ähnliche Position spielen, beide kamen heut noch nicht mal.

Anfangs war er noch einer von 6 Leadern, jetzt ist er nicht mal gut genug für die Top 20. so kann man intern auch für Stimmung sorgen.

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Hyundaii30 schrieb:

derexperte schrieb:

Es ist eine Mammutaufgabe, unsere alte DNA komplett auszulöschen.



Für das Hauptproblem "Kader" ist aber auch ein Herr Krösche verantwortlich, dem kann man ruhig mal nach dem ganzen Lob auch mal unangenehme Fragen stellen.

die unangenehmste frage, die man ihm mal stellen sollte, ist, wieso man einen noch eindimensionaleren ballbesitztrainer verpflichtet hat, der dann quasi mit ansage denselben intensitätslosen muschifußball spielen lässt, der schon in toppmöllers erster saison hier nicht hinreichend funktioniert hat...

als folgefrage könnte man ihn dann mal fragen, welche strategie dahintersteckt, wenn bewusst für ein pressinglastige(re)s system vorher für teuer geld verpflichtete leute wie burkardt oder doan dann unter diesem neu verpflichteten trainer dann ebenfalls mit ansage abkacken.
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Sie kacken anders ab, aber nur spielerisch. Punktetechnisch stehen wir doch im Soll. Oder nicht?! Rhetorische Frage.
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Ich sag nur:

ich habe nur elfSpieler die von Beginn spielen können. Wen soll ich unten lassen, sag mir einen. Alles Haie, die Blut riechen