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Grabi65
16265
11.9.2001 war (wie gestern wieder) erster Pressetag IAA. Im Bus-Shuttle zum Parkhaus Rebstock erzählt jemand, gerade sei ein Flugzeug ins WTC geflogen. Wie die meisten dachte ich an einen Sportflieger. Als ich im Auto das Radio anmachte, war ich mit einer Situation konfrontiert, bei der ich spontan an die Folgen der Übertragung von "War of the worlds" denken musste: Da lief eine schlechte Live-Telefonreportage von einer Frau, die in New York stand und die unglaublichen Vorgänge dort schilderte, wie es im Hörspiel mit den Ufos der Fall war. Die Stimme der Frau überschlug sich, als das zweite Flugzeug in den Turm krachte. Absolut irreale Situation. Allerdings war ich mir sicher, dass kein Sender so etwas ausstrahlen würde, wenn es nicht tatsächlich geschehen würde.
Zuhause habe ich den ganzen Abend fassungslos vor dem Fernseher gesesen und mit den Tränen gekämpft.
Gestern lief eine atemberaubende Doku zu Flug 93 - jener Maschine, die es wohl nur deshalb nicht bis ins Weiße Haus geschafft, hat, weil sie beim Versuch der Passagiere, die Maschine zurückzuerobern, auf freiem Feld abstürzte.
Es lässt einen erschaudern, wenn zuvor anonyme Opfer plötzlich eine Identität, einen Namen, ein Gesicht, eines Stimme, einen Charakter bekommen. Wenn Angehörige, Hinterbliebene, Freunde davon berichten, wie derjenige als Mensch gewesen ist, wie er geliebt wurde. Wenn deutlich wird, was diese irrsinnigen Terroristen da in so vielen Familien angerichtet haben, welches Leid sie über Unschuldige gebracht haben.
Und welch ein Beispiel ist Flug 93, dass der von uns so häufig ironisch verwendete Begriff vom "Mut der Verzweiflung" tatsächlich existiert. Es ist kaum zu glauben, was da passiert ist. Meine absolute Hochachtung diesen Menschen - ich hätte wohl nur still in der letzten Reihe gesessen und mir in die Hose gemacht.
Und da es leider immer wieder gerne thematisiert wird: Bei diesen Verschwörungs-Wirrköpfen schwillt mir echt der Hals.
Zuhause habe ich den ganzen Abend fassungslos vor dem Fernseher gesesen und mit den Tränen gekämpft.
Gestern lief eine atemberaubende Doku zu Flug 93 - jener Maschine, die es wohl nur deshalb nicht bis ins Weiße Haus geschafft, hat, weil sie beim Versuch der Passagiere, die Maschine zurückzuerobern, auf freiem Feld abstürzte.
Es lässt einen erschaudern, wenn zuvor anonyme Opfer plötzlich eine Identität, einen Namen, ein Gesicht, eines Stimme, einen Charakter bekommen. Wenn Angehörige, Hinterbliebene, Freunde davon berichten, wie derjenige als Mensch gewesen ist, wie er geliebt wurde. Wenn deutlich wird, was diese irrsinnigen Terroristen da in so vielen Familien angerichtet haben, welches Leid sie über Unschuldige gebracht haben.
Und welch ein Beispiel ist Flug 93, dass der von uns so häufig ironisch verwendete Begriff vom "Mut der Verzweiflung" tatsächlich existiert. Es ist kaum zu glauben, was da passiert ist. Meine absolute Hochachtung diesen Menschen - ich hätte wohl nur still in der letzten Reihe gesessen und mir in die Hose gemacht.
Und da es leider immer wieder gerne thematisiert wird: Bei diesen Verschwörungs-Wirrköpfen schwillt mir echt der Hals.
Wehrheimer_Adler schrieb:Grabi65 schrieb:
Das Beste ist die Schluss-Szene, wie Mario vor der Torlinie kniet, den Ball auf dem Boden ins Netz köpft und dann jubelt wie beim Gewinn der Championsleague.
Ein solches Verhalten kann vom Schiedsrichter im realen Spiel als grobe Unsportlichkeit gewertet werden. Folge: Tor aberkannt und Gomez gelbe Karte (der Drecksack!) und VFBäh tatsächlich nur Riestermeister.
http://www.fussball-sr.de/archive/index.php/t-277.html
Das ist ja interessant. Und die Diskussion im Schiedsrichter-Forum dazu ebenfalls, da geht es ja heiß her.
Danke für den Hinweis, lieber Wehrheimer Adler
Null Block!