
Luzbert
18912
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Luzbert
Übrigens bezeichnet das zweite Reich das "Deutsche Kaiserreich" unter Bimarck. DieNationalflagge dort war schwarz-weiss-rot.
Ich bin ja noch nicht allzulange hier dabei und sollte mich vielleicht einfach aus manchen Themen raushalten... allerdings kann ich beim besten Willen nicht verstehen, was gegen ein "Sinnlos-Fred", "Plauderpodium", "Laberecke" oder einfach nur "Offtopic" spricht.
Hier treffen sich Leute, die die das Thema "Eintracht Frankfurt" verbindet. Da ist es doch nicht allzu abwegig, wenn einige den Wunsch nach einer Plattform verspüren auf der sie sich auch mal völlig offtopic unterhalten können.
Hier treffen sich Leute, die die das Thema "Eintracht Frankfurt" verbindet. Da ist es doch nicht allzu abwegig, wenn einige den Wunsch nach einer Plattform verspüren auf der sie sich auch mal völlig offtopic unterhalten können.
Dr.Ball schrieb:
Strahlender_Adler88 schrieb:
Ich bin auf keinen Fall rechts, schon gar nicht links. Mir is des worscht.
Schön, das du weder rechts noch links bist, aber worscht sollte dir das eigentlich nicht sein...
Übrigens wird die "18" angeblich von Mitgliedern der FDP genutzt, war wohl die magische Grenze, oder eher deren Ziel, einmal 18 % zu bekommen...
Dr.Ball
Die Leute bei der "Titanic" (Nicht das Bootchen, die Zeitschrift..) wußten schon warum sie sich mit dem Konterfei der FDP geschmückt haben als sie vor ein paar jahren irgendwo im Osten den FDP"Wahlkampf mit Sprüchen wie "Judenfrei und Spass dabei" verarscht haben. das war irgendwann kurz nach der Möllemann-Affaire und die Leute dachten, dass das tatsächlich eine AKtion der FDP wäre. Beschwert hat sich keiner...
Ich glaube "88" ist schon fast zu vernachlässigen.
Hier ist ein ganz passabler Link:
http://www.buendnis-toleranz.de/Nazi-Codes-.784.htm
Ich hatte mal eine bessere Seite gesehen auf der echt viel beschrieben wurde, finde sie aber leider nicht mehr.
Richtig krass und schon fast kreativ fand ich die Marke Constaple (gleicher Schriftzug wie Lonsdale). Wenn man davon ein T-Shirt unter der Jacke trägt sind im Idealfall nur die Buchstaben NSDAP zu sehen. Das ist schon pervers...
Hier ist ein ganz passabler Link:
http://www.buendnis-toleranz.de/Nazi-Codes-.784.htm
Ich hatte mal eine bessere Seite gesehen auf der echt viel beschrieben wurde, finde sie aber leider nicht mehr.
Richtig krass und schon fast kreativ fand ich die Marke Constaple (gleicher Schriftzug wie Lonsdale). Wenn man davon ein T-Shirt unter der Jacke trägt sind im Idealfall nur die Buchstaben NSDAP zu sehen. Das ist schon pervers...
Leih Dir eine Playstation und dazu SingStar (oder wie der Schrott heisst) und lass sie Karaoke singen. Das dürfte denen dick Spass machen.
Man kann immer gleich sehen wie gut man die Töne trifft, sich somit vergleichen und verbessern.
Partymotto: "Popstars"
Dazu noch die (wie bereits vorgeschlagen) selbst gemachten Hamburger und danach gemeinsam Eis essen gehen und die Weiber hatten Spass.
Man kann immer gleich sehen wie gut man die Töne trifft, sich somit vergleichen und verbessern.
Partymotto: "Popstars"
Dazu noch die (wie bereits vorgeschlagen) selbst gemachten Hamburger und danach gemeinsam Eis essen gehen und die Weiber hatten Spass.
Meinen herzlichen Glückwunsch!
Bei mir und meiner Freundin war es vor elf Wochen soweit. Die ersten Wochen können ganz schön hart werden, aber denk immer daran, dass der kleine sich täglich weiter entwickelt und es stetig aufwärts geht!!!
Und verabschiede Dich schon einmal von regelmäßiger Nachtruhe und Sex im allgemeinen. Stell Dich auf Anrufe auf der Arbeit ein wann Du endlich heim kommst, ignoriere die tödlichen Blicke Deiner Kollegen und den Anschiss zuhause warum Du wieder so spät bist. Geniesse jedes Babylächeln (Irgendwann lacht er den halben Tag ) und gewöhn Dich daran, dass der kleine nur ruhig schläft, wenn andere Leute ihn sehen können und diese Euch dann für Euer ruhiges Baby bewundern...
Ach ja ab und an auftretende Mordgedanken sind normal
Bei mir und meiner Freundin war es vor elf Wochen soweit. Die ersten Wochen können ganz schön hart werden, aber denk immer daran, dass der kleine sich täglich weiter entwickelt und es stetig aufwärts geht!!!
Und verabschiede Dich schon einmal von regelmäßiger Nachtruhe und Sex im allgemeinen. Stell Dich auf Anrufe auf der Arbeit ein wann Du endlich heim kommst, ignoriere die tödlichen Blicke Deiner Kollegen und den Anschiss zuhause warum Du wieder so spät bist. Geniesse jedes Babylächeln (Irgendwann lacht er den halben Tag ) und gewöhn Dich daran, dass der kleine nur ruhig schläft, wenn andere Leute ihn sehen können und diese Euch dann für Euer ruhiges Baby bewundern...
Ach ja ab und an auftretende Mordgedanken sind normal
Ich muss gestehen, dass ich jetzt zu faul bin mir das komplett anzuschauen...
Früher habe ich sehr gerne Fussmallmanager gespielt. (Anstoss und BMH) Die waren alle so schön einfach und intuitiv. Die neueren Managerspiele gehen mir einfach zu weit. Ich habe keine Lust dem 24. Auswechselspieler seine Schuhe zu wechseln oder was weiss ich was da alles möglich ist. Wie sieht das hier aus? Kann man das mehr oder weniger nebenbei spielen??
Früher habe ich sehr gerne Fussmallmanager gespielt. (Anstoss und BMH) Die waren alle so schön einfach und intuitiv. Die neueren Managerspiele gehen mir einfach zu weit. Ich habe keine Lust dem 24. Auswechselspieler seine Schuhe zu wechseln oder was weiss ich was da alles möglich ist. Wie sieht das hier aus? Kann man das mehr oder weniger nebenbei spielen??
Ich war gestern mit Freundin und Sohnemann im Isenburg-Zentrum einkaufen. Unseren Kinderwagen konnten wir getrost als Einkaufswagen nutzen, da der Werte Herr mit seinen stolzen elf Wochen der Meinung ist, dass es auf dem Arm viel schöner sei...
Irgendwann sehe ich eine fette häßliche Kuh, ebenfalls mit Kinderwagen, und ihr Kind liegt glücklichst im Kinderwagen und verhält sich absolut friedlich. Was fällt mir auf? Der Kinderwagen ist königsblau, hat (saugeile) königsblaue Reifen und eine S04-Fahne weht am Gestell.
Es war wirkklich ein ekliger Anblick und mir stellen sich jetzt mehrere Fragen:
- warum gibt es so etwas nicht in saugeilem Eintracht-rot
- warum ist die Marketingabteilung der Eintracht immer noch so rückständig wie vor 10 jahren (Ich weiss, altes Thema...)
- wäre mein Sohn in einem SGE-Kinderwagen glücklicher?
- warum schreit der überhaupt die ganze Zeit????
PS: wie kann man hier Text zentrieren? wird als Text ausgegeben...
Irgendwann sehe ich eine fette häßliche Kuh, ebenfalls mit Kinderwagen, und ihr Kind liegt glücklichst im Kinderwagen und verhält sich absolut friedlich. Was fällt mir auf? Der Kinderwagen ist königsblau, hat (saugeile) königsblaue Reifen und eine S04-Fahne weht am Gestell.
Es war wirkklich ein ekliger Anblick und mir stellen sich jetzt mehrere Fragen:
- warum gibt es so etwas nicht in saugeilem Eintracht-rot
- warum ist die Marketingabteilung der Eintracht immer noch so rückständig wie vor 10 jahren (Ich weiss, altes Thema...)
- wäre mein Sohn in einem SGE-Kinderwagen glücklicher?
- warum schreit der überhaupt die ganze Zeit????
PS: wie kann man hier Text zentrieren? wird als Text ausgegeben...
man, das Forum verträgt aber auch gar nichts...
danach dürft ihr mich steinigen!
Der Roulette-Tisch lohnt sich für keinen, ausgenommen für seinen Besitzer; trotzdem ist die Leidenschaft des Spielens allgemein, die Leidenschaft, Roulette-Tische zu halten, dagegen unbekannt.
(George Bernhard Shaw, ir. Dramatiker, 1856-1950)
Der Karneval ist der (stets mißglückte) Versuch des Spießers, das Unerlaubte in seine Moral einzubeziehen.
(Sigmund Graff, dt. Aphoristiker, 1898-1979, Vom Baum der Erkenntnis)
Wer im Dunklen sitzt, zündet sich einen Traum an.
(Nelly Sachs)
Freiheit ist immer auch die Freiheit der anderen.
(Rosa Luxemburg, dt. Politikerin, 1870-1919)
Ein Fanatiker ist ein Mensch, der seine Ansichten nicht ändern kann, und der das Thema nicht wechseln will.
(Winston S. Churchill, engl. Politiker, 1874-1965)
In der Einfalt eines Tieres liegt große Weisheit mit Verlaub - und manchmal liegt große Torheit in der Weisheit der Gelehrten.
(George Bernard Shaw, ir. Dramatiker, 1856-1950, Die heilige Johanna)
Ein Dummer findet immer einen noch Dümmeren, der ihn bewundert, aber er kann sich nicht willentlich verheimlichen, daß dieser Dumme ein Dummer ist.
(Simone de Beauvoir, fr. Schriftstellerin, 1908-1986)
... Eines der tollsten Abenteuer, die wir auf dieser Welt haben können: sich selbst zu begegnen.
(Wolfgang Borchert)
Der Maßstab, den wir an die Dinge legen, ist das Maß unseres eigenen Geistes.
(Marie von Ebner-Eschenbach, öst. Schriftst., 1830-1916)
Jeder bezeichnet seine Irrtümer als Erfahrung.
(Oscar Wilde, engl. Schriftsteller, 1854-1900)
Die Zeitung ist die Konserve der Zeit.
(Karl Kraus, öst. Schriftsteller, 1874-1936)
Skepsis ist das Zeichen - und sogar die Pose - des gebildeten Verstandes.
(John Dewey, am. Philosoph u. Erziehungswissenschaftler, 1859-1952)
Zu fragen bin ich da, nicht zu antworten!
(Henry Ibsen, norw. Dichter, 1828-1906)
Gegen wen ich denke? Gegen diejenigen, die es mir verbieten.
(Stanislaw Jerzy Lec, pol. Satiriker, 1909-1966)
Abschied ist die innigste Weise menschlichen Zusammenseins.
(Hans Kudszus, dt. Aphoristiker u. Schriftsteller, 1901-1977)
Schließlich, und endlich: was vermisse ich unter meinen Mitmenschen am meisten: Wirkliche, wirkliche Phantasie.
(Christian Morgenstern, dt. Dichter, 1871-1914)
Die Zensur ist die jüngere von zwei schändlichen Schwestern, die ältere heißt Inquisition.
(Johann Nepomuk Nestroy, öst. Dichter u. Schriftsteller, 1808-1862)
Mütter vergessen gerne, daß die Nabelschnur schon mit der Geburt getrennt wird.
(Vera Caspar)
Die Ehe, die wahre Festung der bürgerlichen Moral.
(George Bernhard Shaw, Was ich der deutschen Kultur verdanke)
Niemand ist so gut oder so schlecht, wie er während seiner Scheidung gemacht wird.
(J.J. Disenberg)
In der Stadt lebt man zu seiner Unterhaltung, auf dem Lande zur Unterhaltung der anderen.
(Oscar Wilde, engl. Schriftsteller, 1854-1900)
Entrüstung - ein Gallenwespenprodukt, das im wesentlichen aus Schaum besteht.
(Heinrich Wolfgang Seidel, dt. Schriftst., 1876-1945)
Abstinenzler: ein schwacher Mensch, welcher der Versuchung erliegt, sich selbst eines Vergnügens zu berauben.
(A. Bierce, am. Journalist u. Schriftsteller, 1842-1914)
Wir leben in einer Zeit der Schnüffelei. Heutzutage bedroht man Menschen nicht mit einem Dolch, sondern mit einem Dossier.
(Vance Packard, am. Journalist, 1914-)
Zur Unterhaltung einer Party trägt niemand so viel bei wie diejenigen, die gar nicht da sind.
(Audrey Hepburn, Schauspielerin)
Alt ist man dann, wenn man an der Vergangenheit mehr Freude hat als an der Zukunft.
(John Knittel, schw. Schriftsteller, 1891-1970)
Je härter die Gesetze, desto stärker die Unfallflucht.
(Rechtsanwalt Dr. Simon)
Eine Reise ist wie eine Liebe, eine Fahrt ins Unbekannte.
(Peter Bamm, dt. Schriftsteller, 1897-1975)
Abstinenzler sind Leute, die vom Verzichten nicht genug bekommen können.
(Michael Pfleghar, dt. Showregisseur, 1933-)
Schön ist eigentliches alles, was man mit Liebe betrachtet.
(Chr. Morgenstern, dt. Dichter, 1871-1914)
Trudele durch die Welt. Sie ist so schön, gib dich ihr hin, und sie wird sich dir geben.
(Kurt Tucholsky, dt. Schriftsteller, 1890-1935)
Die einzige Sprache, die jeder versteht,
ist die Sprache des menschlichen Gesichts.
(Ernst Bloch)
Werbung ist die Mystik des 21. Jahrhundert.
(Thomas Niederreuther, dt. Aphoristiker, *1909)
Das Wesen der Romantik ist die Ungewißheit.
(Oscar Wilde, engl. Schriftsteller, 1854-1900)
Ein Schmeichler ist ein Freund, der dir unterlegen ist oder vorgibt, es zu sein.
Am Anfang war das Wort - am Ende die Phrase.
(Stanislaw Jerzy Lec, pol. Satiriker, 1909-1966)
In einer irrsinnigen Welt vernünftig sein zu wollen, ist schon ein Wiederspruch in sich.
(Voltaire, fr. Schriftsteller u. Philosoph, 1694-1778)
Liebe ist die Anziehungskraft des Geistes, wie die Schwerkraft die Anziehungskraft der Körper ist.
(Valerie.Marie Breton, dt. Schriftstellerin)
Sich glücklich fühlen, auch ohne Glück - das ist Glück.
(Marie von Ebner Eschenbach, öst. Schriftst., 1830-1916)
Schönheit ist Tiefe der Fläche.
(Friedrich Hebbel, dt. Dichter, 1813-1863)
Pervers: was dem anderen mißfällt.
(Frank Thieß, dt. Dramatiker u. Essayist, 1890-1977)
Der niederträchtigste Fruchtabtreiber ist der, welcher versucht, den Charakter eines Kindes zu formen.
(George Bernard Shaw, Katechismus für Umstürzler)
Nur Reisen ist Leben, wie umgekehrt das Leben Reisen ist.
(Jean Paul, dt. Dichter, 1763-1825)
Lesen ist für den Geist das, was Gymnastik für den Körper ist.
(Joseph Addison, engl. Dichter, 1672-1719)
Ich bin kein Jude! Ich sehe bloß so intelligent aus!
(Werner Finck zu einem NS-Rollkommando)
Schlagzeilen - das ist Weltgeschehen in Pillenform.
(Norman Mailer, am. Schriftsteller, 1923-)
Der Langweiler ist ein Mensch, der, wenn du dich nach seinem Befinden erkundigt, es dir erklärt.
(Channing Pollock, amer. Dramatiker, 1880-1937)
Ehefrau: die Steuer, die man für den Luxus bezahlen muß, Kinder zu haben.
(Gabriel Laub, tschechischer Schriftst., *1828)
Risiko ist die Bugwelle des Erfolges.
(Carl Amery, dt. Schriftsteller, 1922-)
Vorsicht ist das, was wir bei anderen Feigheit nennen.
(Oscar Wilde, engl. Schriftsteller, 1854-1900)
Appetit ist die Luxusausgabe des Hungers.
(Anita, eigtl. Anita Daniel, am. Schriftstellerin, 1902-)
Wenn zwei Menschen immer dasselbe denken, ist einer von ihnen überflüssig.
(Winston Churchill, br. Staatsmann, 1874-1965)
Zank ist Rauch der Liebe.
(Ludwig Börne, dt. Schriftsteller, 1786-1837)
Wenn die Neugier sich auf ernsthafte Dinge richtet, dann nennt man sie Wissensdrang.
(Marie von Ebner-Eschenbach, öst. Schriftst., 1830-1916)
Wahlbetrug: verbotene Beinflussung des Wahlergebnisses nach der Wahl. Gegensatz: Wahlversprechen
(Rolf Haller, dt. Schriftsteller, 1922-)
Schlagfertigkeit ist das, was dir auf dem Nachhauseweg einfällt.
(unbekannt)
Geduld ist die Tugend der Kraft-o. Mutlosen.
(Christine von Schweden, 1626-1689)
Schule: Mit Zivilismus getarnte Minderjährigenkaserne.
(Rudolf Rolfs, dt. Satiriker, *1920)
Die Träne ist die Sprache der Seele und die Stimme des Gefühls.
(Filippo Pananti, ital. Dichter, 1766-1837)
Langweiler: ein Mensch, der redet, wenn du wünscht, daß er zuhört.
(Ambrose Bierce; am. Journalist, 1842-1914)
Pagen sind Edelleute, die den Damen, wenn sie die Schloßtreppe hinaufgehen, die Röcke hochheben.
(Definition eines Kindes)
Erwarte nicht von einem, der einen Knebel im Munde hat, daß er dir das sagt.
(Stanislaw Jerzy Lec, pol. Satiriker, 1909-1966, Allerletzte unfrisierte Gedanken)
Eine Vernunftsehe schließen heißt in den meisten Fällen, alle seine Vernunft zusammenzunehmen, um die wahnsinnigste Handlung zu begehen, die ein Mensch begehen kann.
(Marie von Ebner-Eschenbach, öst. Schriftst., 1830-1916)
Fernsehen - Rundfunk für Phantasielose
(Rudolf Rolfs, dt. Satiriker, 1920-)
Feierlichkeit nennt man jenen Nebel, welchen die Dummheit zu ihrem Schutze erzeugt, wenn sie in die Enge getrieben wird.
(Heimito von Doderer, öst. Schriftsteller, 1896-1966)
Schreckliches Klima, das durch Eintracht des demographischen Hochs mit dem geistigen Tief entsteht.
(Stanislaw Jerzy Lec, pol. Satiriker, 1909-1966, Allerletzte unfrisierte Gedanken)
Unmoral ist die Moral derer, die sich amüsieren.
(Henry Lois Mencken, amer. Kritiker, 1880-1956)
Statistik ist ein Verfahren, welches gestattet, geschätzte Größen mit der Genauigkeit von Hundertstelprozent auszudrücken.
(Helmar Nahr, dt. Mathematiker u. Wirtschaftswissenschaftler, *1931)
Das Schmollen ist eigentlich das Aufprotzen der weiblichen Artillerie; wer bereits öfter beschossen wurde, fühlt sich schon versucht, bei der bloßen Veranstaltung die weiße Fahne auszustrecken.
(Graf Christian Ernst von Bentzel-Sternau, dt. Schriftsteller, 1767-1849)
Vitamine: kleine, bekömmliche Tiere, die am Salat entlangklettern.
(Kindermund)
Die gefährlichsten Unwahrheiten sind Wahrheiten, mäßig entstellt.
(Lichtenberg, dt. Schriftst.u. Physiker, 1742-1799)
Hüte dich vor Eintagsfliegen. Ihre Zeit ist begrenzt.
(Stanislaw Jerzy Lec, pol. Satiriker, 1909-1966, Allerletzte unfrisierte Gedanken)
Im Himmel sind Heilige gut aufgehoben. Auf Erden können sie einem das Leben zur Hölle machen.
(Richard J. Cushing, amer. Kardinal, 1895-1970)
Den Reiz des Verbotenen kann man nur kosten, wenn man es sofort tut. Morgen ist es vielleicht schon erlaubt.
(Jean Genet, franz. Schriftsteller, 1910-1986)
Wer in Geld schwimmt, hält den Rettungsring für eine Zumutung.
(Ernst R. Hauschka, dt. Aphoristiker, 1926-)
Man entdeckt keine neuen Erdteile, ohne den Mut zu haben, alte Küsten aus den Augen zu verlieren.
(Andre Gide, franz. Schriftsteller, 1869-1951)
Das Vorurteil ist ein Floß, an das sich der schiffbrüchige Geist klammert und ins Sichere rudert.
(Ben Hecht, am. Schriftst. u. Journalist, 1894-1964)
Phantasie ist etwas, was sich manche Leute gar nicht vorstellen können.
(Gabriel Laub, tschech. Satiriker, 1928-)
Binde einen Fetzen um einen Stock, halte ihn hoch, und du wirst sehen, wie viele ihm wie einem Banner folgen werden.
(Stanislaw Jerzy Lec, pol. Satiriker, 1909-1966, Allerletzte unfrisierte Gedanken)
Der Zensor ist ein Beamter, der Dinge empfiehlt, indem er sie verbietet.
(Frank Wedekind, dt. Schriftsteller, 1864-1918)
Bildung zeigt sich bei Mann und Weib darin, wie sie sich streiten.
(Georg Bernard Shaw, irischer Schriftst., 1856-1950)
Spargel und Menschen haben ein gemeinsames Schicksal: sobald einer den Kopf hochreckt, wird er abgestochen.
(Eugen Gerstenmaier, dt. Theologe u. Politiker, 1906-1986)
Jede Rohheit hat ihren Ursprung in einer Schwäche.
(Seneca, röm. Philosoph, 4 v.Chr. - 65 n.Chr.)
Wenn ein Kolonialwarenhändler in seinem kleinen Laden so viele Dummheiten und Fehler machte wie die Staatsmänner und Generäle in ihren großen Ländern, wäre er in spätestens vier Wochen bankrott.
(Erich Kästner, dt. Schriftsteller, 1899-1974)
Ein Blitz sollte sich schämen, im Blitzableiter zu enden.
(Stanislaw Jerzy Lec, pol. Satiriker, 1909-1966, Allerletzte unfrisierte Gedanken)
Die chemische Analyse der sogenannten dichterischen Inspiration ergibt 99% Whisky und 1% Schweiß.
(William Faulkner, am. Schriftsteller, 1897-1952)
Die Menschen früherer Zeiten waren genauso schlecht wie wir. Sie wußten es nur nicht so genau.
(Tennessee Williams, am. Schriftsteller, 1911-1983)
Je reiner die Schuld der Opfer, desto schmutziger die Hände der Henkeer.
(Stanislaw Jerzy Lec, pol. Satiriker, 1909-1966, Allerletzte unfrisierte Gedanken)
Ungehorsam ist für jeden, der die Geschichte kennt, die recht eigentliche Tugend des Menschen.
(Oscar Wilde, engl. Schriftst., 1854-1900)
Humor ist keine Gabe des Geistes, er ist eine Gabe des Herzens.
(Ludwig Börne, dt. Schriftst., 1786-1837)
Was kann schon auf dem harten Boden der Tatsachen gedeihen.
(Stanislaw Jerzy Lec, pol. Satiriker, 1909-1966, Allerletzte unfrisierte Gedanken)
Ideologie: Philossophie aus Fertigbauteilen.
(Horst Dieter Schlosser, dt. Germanist, 1937-)
Bigamie: eine Frau zuviel.
Monogamie: dasselbe.
(Oscar Wilde, engl. Schriftst., 1854-1900)
Beleidigungen sind die Argumente derer, die unrecht haben.
(Rousseau, schw.-frz. Phil.; 1712-1778)
Der Steuermann umgab sich gern mit Nullen. Er hielt sie für Rettungsringe.
(Stanislaw Jerzy Lec, pol. Satiriker, 1909-1966, Allerletzte unfrisierte Gedanken)
Menschen, die wie Götter verehrt werden, verlieren mit der Zeit tatsächlich ihre menschlichen Züge.
(Stanislaw Jerzy Lec, pol. Satiriker, 1909-1966, Allerletzte unfrisierte Gedanken)
Phantasten sagt man oft von Menschen, deren Uhr vorgeht. Sie sehen alles ein bißchen früher.
(Anita, am. Schriftst., 1902-)
Am meisten freut man sich über den guten Ruf, den man nicht verdient hat.
(Francoise Sagan, franz. Schriftstellerin, 1935-)
Es gibt fruchtbare Wüsten, wo Straußenköpfe bestens gedeihen.
(Stanislaw Jerzy Lec, pol. Satiriker, 1909-1966, Allerletzte unfrisierte Gedanken)
Das Geheimnis des Agitators ist, sich so dumm zu machen, wie seine Zuhörer sind, damit sie glauben, sie seien so gescheit wie er.
(Karl Kraus, öst. Schriftsteller, 1874-1936)
Die Ehe ist das teuerste Verfahren, seine Wäsche umsonst gewaschen zu bekommen.
(Franklin Jones, am. Schriftsteller)
Wer die Wahrheit hören will, den sollte man vorher fragen, ob er sie ertragen kann.
(Ernst R. Hauschka, dt. Aphoristiker, 1926-)
Anonym darf auftreten, wer tatsächlich ein Nichts ist.
(Stanislaw Jerzy Lec, pol. Satiriker, 1909-1966, Allerletzte unfrisierte Gedanken)
Wirf den Stein als erster, sonst nennt man dich einen Epigonen.
(Stanislaw Jerzy Lec, pol. Satiriker, 1909-1966, Allerletzte unfrisierte Gedanken)
Das Lächeln ist ein Licht, das sich im Fenster eines Gesichtes zeigt, und anzeigt, daß das Herz daheim ist.
(Unbekannt)
Gebildet ist, wer weiß, wo er findet, was er nicht weiß.
(Georg Simmel, dt. Philosoph u. Soziologe, 1858-1918)
danach dürft ihr mich steinigen!
Der Roulette-Tisch lohnt sich für keinen, ausgenommen für seinen Besitzer; trotzdem ist die Leidenschaft des Spielens allgemein, die Leidenschaft, Roulette-Tische zu halten, dagegen unbekannt.
(George Bernhard Shaw, ir. Dramatiker, 1856-1950)
Der Karneval ist der (stets mißglückte) Versuch des Spießers, das Unerlaubte in seine Moral einzubeziehen.
(Sigmund Graff, dt. Aphoristiker, 1898-1979, Vom Baum der Erkenntnis)
Wer im Dunklen sitzt, zündet sich einen Traum an.
(Nelly Sachs)
Freiheit ist immer auch die Freiheit der anderen.
(Rosa Luxemburg, dt. Politikerin, 1870-1919)
Ein Fanatiker ist ein Mensch, der seine Ansichten nicht ändern kann, und der das Thema nicht wechseln will.
(Winston S. Churchill, engl. Politiker, 1874-1965)
In der Einfalt eines Tieres liegt große Weisheit mit Verlaub - und manchmal liegt große Torheit in der Weisheit der Gelehrten.
(George Bernard Shaw, ir. Dramatiker, 1856-1950, Die heilige Johanna)
Ein Dummer findet immer einen noch Dümmeren, der ihn bewundert, aber er kann sich nicht willentlich verheimlichen, daß dieser Dumme ein Dummer ist.
(Simone de Beauvoir, fr. Schriftstellerin, 1908-1986)
... Eines der tollsten Abenteuer, die wir auf dieser Welt haben können: sich selbst zu begegnen.
(Wolfgang Borchert)
Der Maßstab, den wir an die Dinge legen, ist das Maß unseres eigenen Geistes.
(Marie von Ebner-Eschenbach, öst. Schriftst., 1830-1916)
Jeder bezeichnet seine Irrtümer als Erfahrung.
(Oscar Wilde, engl. Schriftsteller, 1854-1900)
Die Zeitung ist die Konserve der Zeit.
(Karl Kraus, öst. Schriftsteller, 1874-1936)
Skepsis ist das Zeichen - und sogar die Pose - des gebildeten Verstandes.
(John Dewey, am. Philosoph u. Erziehungswissenschaftler, 1859-1952)
Zu fragen bin ich da, nicht zu antworten!
(Henry Ibsen, norw. Dichter, 1828-1906)
Gegen wen ich denke? Gegen diejenigen, die es mir verbieten.
(Stanislaw Jerzy Lec, pol. Satiriker, 1909-1966)
Abschied ist die innigste Weise menschlichen Zusammenseins.
(Hans Kudszus, dt. Aphoristiker u. Schriftsteller, 1901-1977)
Schließlich, und endlich: was vermisse ich unter meinen Mitmenschen am meisten: Wirkliche, wirkliche Phantasie.
(Christian Morgenstern, dt. Dichter, 1871-1914)
Die Zensur ist die jüngere von zwei schändlichen Schwestern, die ältere heißt Inquisition.
(Johann Nepomuk Nestroy, öst. Dichter u. Schriftsteller, 1808-1862)
Mütter vergessen gerne, daß die Nabelschnur schon mit der Geburt getrennt wird.
(Vera Caspar)
Die Ehe, die wahre Festung der bürgerlichen Moral.
(George Bernhard Shaw, Was ich der deutschen Kultur verdanke)
Niemand ist so gut oder so schlecht, wie er während seiner Scheidung gemacht wird.
(J.J. Disenberg)
In der Stadt lebt man zu seiner Unterhaltung, auf dem Lande zur Unterhaltung der anderen.
(Oscar Wilde, engl. Schriftsteller, 1854-1900)
Entrüstung - ein Gallenwespenprodukt, das im wesentlichen aus Schaum besteht.
(Heinrich Wolfgang Seidel, dt. Schriftst., 1876-1945)
Abstinenzler: ein schwacher Mensch, welcher der Versuchung erliegt, sich selbst eines Vergnügens zu berauben.
(A. Bierce, am. Journalist u. Schriftsteller, 1842-1914)
Wir leben in einer Zeit der Schnüffelei. Heutzutage bedroht man Menschen nicht mit einem Dolch, sondern mit einem Dossier.
(Vance Packard, am. Journalist, 1914-)
Zur Unterhaltung einer Party trägt niemand so viel bei wie diejenigen, die gar nicht da sind.
(Audrey Hepburn, Schauspielerin)
Alt ist man dann, wenn man an der Vergangenheit mehr Freude hat als an der Zukunft.
(John Knittel, schw. Schriftsteller, 1891-1970)
Je härter die Gesetze, desto stärker die Unfallflucht.
(Rechtsanwalt Dr. Simon)
Eine Reise ist wie eine Liebe, eine Fahrt ins Unbekannte.
(Peter Bamm, dt. Schriftsteller, 1897-1975)
Abstinenzler sind Leute, die vom Verzichten nicht genug bekommen können.
(Michael Pfleghar, dt. Showregisseur, 1933-)
Schön ist eigentliches alles, was man mit Liebe betrachtet.
(Chr. Morgenstern, dt. Dichter, 1871-1914)
Trudele durch die Welt. Sie ist so schön, gib dich ihr hin, und sie wird sich dir geben.
(Kurt Tucholsky, dt. Schriftsteller, 1890-1935)
Die einzige Sprache, die jeder versteht,
ist die Sprache des menschlichen Gesichts.
(Ernst Bloch)
Werbung ist die Mystik des 21. Jahrhundert.
(Thomas Niederreuther, dt. Aphoristiker, *1909)
Das Wesen der Romantik ist die Ungewißheit.
(Oscar Wilde, engl. Schriftsteller, 1854-1900)
Ein Schmeichler ist ein Freund, der dir unterlegen ist oder vorgibt, es zu sein.
Am Anfang war das Wort - am Ende die Phrase.
(Stanislaw Jerzy Lec, pol. Satiriker, 1909-1966)
In einer irrsinnigen Welt vernünftig sein zu wollen, ist schon ein Wiederspruch in sich.
(Voltaire, fr. Schriftsteller u. Philosoph, 1694-1778)
Liebe ist die Anziehungskraft des Geistes, wie die Schwerkraft die Anziehungskraft der Körper ist.
(Valerie.Marie Breton, dt. Schriftstellerin)
Sich glücklich fühlen, auch ohne Glück - das ist Glück.
(Marie von Ebner Eschenbach, öst. Schriftst., 1830-1916)
Schönheit ist Tiefe der Fläche.
(Friedrich Hebbel, dt. Dichter, 1813-1863)
Pervers: was dem anderen mißfällt.
(Frank Thieß, dt. Dramatiker u. Essayist, 1890-1977)
Der niederträchtigste Fruchtabtreiber ist der, welcher versucht, den Charakter eines Kindes zu formen.
(George Bernard Shaw, Katechismus für Umstürzler)
Nur Reisen ist Leben, wie umgekehrt das Leben Reisen ist.
(Jean Paul, dt. Dichter, 1763-1825)
Lesen ist für den Geist das, was Gymnastik für den Körper ist.
(Joseph Addison, engl. Dichter, 1672-1719)
Ich bin kein Jude! Ich sehe bloß so intelligent aus!
(Werner Finck zu einem NS-Rollkommando)
Schlagzeilen - das ist Weltgeschehen in Pillenform.
(Norman Mailer, am. Schriftsteller, 1923-)
Der Langweiler ist ein Mensch, der, wenn du dich nach seinem Befinden erkundigt, es dir erklärt.
(Channing Pollock, amer. Dramatiker, 1880-1937)
Ehefrau: die Steuer, die man für den Luxus bezahlen muß, Kinder zu haben.
(Gabriel Laub, tschechischer Schriftst., *1828)
Risiko ist die Bugwelle des Erfolges.
(Carl Amery, dt. Schriftsteller, 1922-)
Vorsicht ist das, was wir bei anderen Feigheit nennen.
(Oscar Wilde, engl. Schriftsteller, 1854-1900)
Appetit ist die Luxusausgabe des Hungers.
(Anita, eigtl. Anita Daniel, am. Schriftstellerin, 1902-)
Wenn zwei Menschen immer dasselbe denken, ist einer von ihnen überflüssig.
(Winston Churchill, br. Staatsmann, 1874-1965)
Zank ist Rauch der Liebe.
(Ludwig Börne, dt. Schriftsteller, 1786-1837)
Wenn die Neugier sich auf ernsthafte Dinge richtet, dann nennt man sie Wissensdrang.
(Marie von Ebner-Eschenbach, öst. Schriftst., 1830-1916)
Wahlbetrug: verbotene Beinflussung des Wahlergebnisses nach der Wahl. Gegensatz: Wahlversprechen
(Rolf Haller, dt. Schriftsteller, 1922-)
Schlagfertigkeit ist das, was dir auf dem Nachhauseweg einfällt.
(unbekannt)
Geduld ist die Tugend der Kraft-o. Mutlosen.
(Christine von Schweden, 1626-1689)
Schule: Mit Zivilismus getarnte Minderjährigenkaserne.
(Rudolf Rolfs, dt. Satiriker, *1920)
Die Träne ist die Sprache der Seele und die Stimme des Gefühls.
(Filippo Pananti, ital. Dichter, 1766-1837)
Langweiler: ein Mensch, der redet, wenn du wünscht, daß er zuhört.
(Ambrose Bierce; am. Journalist, 1842-1914)
Pagen sind Edelleute, die den Damen, wenn sie die Schloßtreppe hinaufgehen, die Röcke hochheben.
(Definition eines Kindes)
Erwarte nicht von einem, der einen Knebel im Munde hat, daß er dir das sagt.
(Stanislaw Jerzy Lec, pol. Satiriker, 1909-1966, Allerletzte unfrisierte Gedanken)
Eine Vernunftsehe schließen heißt in den meisten Fällen, alle seine Vernunft zusammenzunehmen, um die wahnsinnigste Handlung zu begehen, die ein Mensch begehen kann.
(Marie von Ebner-Eschenbach, öst. Schriftst., 1830-1916)
Fernsehen - Rundfunk für Phantasielose
(Rudolf Rolfs, dt. Satiriker, 1920-)
Feierlichkeit nennt man jenen Nebel, welchen die Dummheit zu ihrem Schutze erzeugt, wenn sie in die Enge getrieben wird.
(Heimito von Doderer, öst. Schriftsteller, 1896-1966)
Schreckliches Klima, das durch Eintracht des demographischen Hochs mit dem geistigen Tief entsteht.
(Stanislaw Jerzy Lec, pol. Satiriker, 1909-1966, Allerletzte unfrisierte Gedanken)
Unmoral ist die Moral derer, die sich amüsieren.
(Henry Lois Mencken, amer. Kritiker, 1880-1956)
Statistik ist ein Verfahren, welches gestattet, geschätzte Größen mit der Genauigkeit von Hundertstelprozent auszudrücken.
(Helmar Nahr, dt. Mathematiker u. Wirtschaftswissenschaftler, *1931)
Das Schmollen ist eigentlich das Aufprotzen der weiblichen Artillerie; wer bereits öfter beschossen wurde, fühlt sich schon versucht, bei der bloßen Veranstaltung die weiße Fahne auszustrecken.
(Graf Christian Ernst von Bentzel-Sternau, dt. Schriftsteller, 1767-1849)
Vitamine: kleine, bekömmliche Tiere, die am Salat entlangklettern.
(Kindermund)
Die gefährlichsten Unwahrheiten sind Wahrheiten, mäßig entstellt.
(Lichtenberg, dt. Schriftst.u. Physiker, 1742-1799)
Hüte dich vor Eintagsfliegen. Ihre Zeit ist begrenzt.
(Stanislaw Jerzy Lec, pol. Satiriker, 1909-1966, Allerletzte unfrisierte Gedanken)
Im Himmel sind Heilige gut aufgehoben. Auf Erden können sie einem das Leben zur Hölle machen.
(Richard J. Cushing, amer. Kardinal, 1895-1970)
Den Reiz des Verbotenen kann man nur kosten, wenn man es sofort tut. Morgen ist es vielleicht schon erlaubt.
(Jean Genet, franz. Schriftsteller, 1910-1986)
Wer in Geld schwimmt, hält den Rettungsring für eine Zumutung.
(Ernst R. Hauschka, dt. Aphoristiker, 1926-)
Man entdeckt keine neuen Erdteile, ohne den Mut zu haben, alte Küsten aus den Augen zu verlieren.
(Andre Gide, franz. Schriftsteller, 1869-1951)
Das Vorurteil ist ein Floß, an das sich der schiffbrüchige Geist klammert und ins Sichere rudert.
(Ben Hecht, am. Schriftst. u. Journalist, 1894-1964)
Phantasie ist etwas, was sich manche Leute gar nicht vorstellen können.
(Gabriel Laub, tschech. Satiriker, 1928-)
Binde einen Fetzen um einen Stock, halte ihn hoch, und du wirst sehen, wie viele ihm wie einem Banner folgen werden.
(Stanislaw Jerzy Lec, pol. Satiriker, 1909-1966, Allerletzte unfrisierte Gedanken)
Der Zensor ist ein Beamter, der Dinge empfiehlt, indem er sie verbietet.
(Frank Wedekind, dt. Schriftsteller, 1864-1918)
Bildung zeigt sich bei Mann und Weib darin, wie sie sich streiten.
(Georg Bernard Shaw, irischer Schriftst., 1856-1950)
Spargel und Menschen haben ein gemeinsames Schicksal: sobald einer den Kopf hochreckt, wird er abgestochen.
(Eugen Gerstenmaier, dt. Theologe u. Politiker, 1906-1986)
Jede Rohheit hat ihren Ursprung in einer Schwäche.
(Seneca, röm. Philosoph, 4 v.Chr. - 65 n.Chr.)
Wenn ein Kolonialwarenhändler in seinem kleinen Laden so viele Dummheiten und Fehler machte wie die Staatsmänner und Generäle in ihren großen Ländern, wäre er in spätestens vier Wochen bankrott.
(Erich Kästner, dt. Schriftsteller, 1899-1974)
Ein Blitz sollte sich schämen, im Blitzableiter zu enden.
(Stanislaw Jerzy Lec, pol. Satiriker, 1909-1966, Allerletzte unfrisierte Gedanken)
Die chemische Analyse der sogenannten dichterischen Inspiration ergibt 99% Whisky und 1% Schweiß.
(William Faulkner, am. Schriftsteller, 1897-1952)
Die Menschen früherer Zeiten waren genauso schlecht wie wir. Sie wußten es nur nicht so genau.
(Tennessee Williams, am. Schriftsteller, 1911-1983)
Je reiner die Schuld der Opfer, desto schmutziger die Hände der Henkeer.
(Stanislaw Jerzy Lec, pol. Satiriker, 1909-1966, Allerletzte unfrisierte Gedanken)
Ungehorsam ist für jeden, der die Geschichte kennt, die recht eigentliche Tugend des Menschen.
(Oscar Wilde, engl. Schriftst., 1854-1900)
Humor ist keine Gabe des Geistes, er ist eine Gabe des Herzens.
(Ludwig Börne, dt. Schriftst., 1786-1837)
Was kann schon auf dem harten Boden der Tatsachen gedeihen.
(Stanislaw Jerzy Lec, pol. Satiriker, 1909-1966, Allerletzte unfrisierte Gedanken)
Ideologie: Philossophie aus Fertigbauteilen.
(Horst Dieter Schlosser, dt. Germanist, 1937-)
Bigamie: eine Frau zuviel.
Monogamie: dasselbe.
(Oscar Wilde, engl. Schriftst., 1854-1900)
Beleidigungen sind die Argumente derer, die unrecht haben.
(Rousseau, schw.-frz. Phil.; 1712-1778)
Der Steuermann umgab sich gern mit Nullen. Er hielt sie für Rettungsringe.
(Stanislaw Jerzy Lec, pol. Satiriker, 1909-1966, Allerletzte unfrisierte Gedanken)
Menschen, die wie Götter verehrt werden, verlieren mit der Zeit tatsächlich ihre menschlichen Züge.
(Stanislaw Jerzy Lec, pol. Satiriker, 1909-1966, Allerletzte unfrisierte Gedanken)
Phantasten sagt man oft von Menschen, deren Uhr vorgeht. Sie sehen alles ein bißchen früher.
(Anita, am. Schriftst., 1902-)
Am meisten freut man sich über den guten Ruf, den man nicht verdient hat.
(Francoise Sagan, franz. Schriftstellerin, 1935-)
Es gibt fruchtbare Wüsten, wo Straußenköpfe bestens gedeihen.
(Stanislaw Jerzy Lec, pol. Satiriker, 1909-1966, Allerletzte unfrisierte Gedanken)
Das Geheimnis des Agitators ist, sich so dumm zu machen, wie seine Zuhörer sind, damit sie glauben, sie seien so gescheit wie er.
(Karl Kraus, öst. Schriftsteller, 1874-1936)
Die Ehe ist das teuerste Verfahren, seine Wäsche umsonst gewaschen zu bekommen.
(Franklin Jones, am. Schriftsteller)
Wer die Wahrheit hören will, den sollte man vorher fragen, ob er sie ertragen kann.
(Ernst R. Hauschka, dt. Aphoristiker, 1926-)
Anonym darf auftreten, wer tatsächlich ein Nichts ist.
(Stanislaw Jerzy Lec, pol. Satiriker, 1909-1966, Allerletzte unfrisierte Gedanken)
Wirf den Stein als erster, sonst nennt man dich einen Epigonen.
(Stanislaw Jerzy Lec, pol. Satiriker, 1909-1966, Allerletzte unfrisierte Gedanken)
Das Lächeln ist ein Licht, das sich im Fenster eines Gesichtes zeigt, und anzeigt, daß das Herz daheim ist.
(Unbekannt)
Gebildet ist, wer weiß, wo er findet, was er nicht weiß.
(Georg Simmel, dt. Philosoph u. Soziologe, 1858-1918)
Hey, da fehlt ja die Hälfte
In seinem Lachen liegt der Schlüssel, mit dem wir den ganzen Menschen entschlüsseln.
(Thomas Carlyle, brit. Schriftsteller, 1795-1881)
Das Mißlichste am Karneval ist, daß er im Kalender steht, d.h. abgejubelt werden muß.
(Sigmund Graff, dt. Aphoristiker 1898-1979)
Liebe ist Qual, Lieblosigkeit ist Tod.
(Marie von Ebner-Eschenbach, Aphorismen)
Schweigen, - mit arroganten Unterton - schlägt das schlagenste Argument.
(Oliver Hassencamp, dt. Schriftsteller, 1921-1987)
Hass ist die Rache des Feiglinges dafür, daß er eingeschüchtert ist.
(George Bernard Shaw, ir. Dramatiker (1856-1950) aus Major Barbara)
Tritt frisch auf!
Tu's Maul auf!
Hör bald auf!
(Martin Luther, dt. Reformator, 1483-1546)
Jeder, der sich die Fähigkeit erhält, schönes zu erkennen, wird nie alt werden.
(Franz Kafka, öst. Schriftsteller, 1883-1924)
Gegenüber sehr attraktiven Frauen ist der Mann der Schutzbedürftige.
(Oscar Wilde, engl. Schriftsteller, 1854-1900, 'Ein idealer Gatte')
Wenn des Zaren Schwanz schwillt, so brennt jede Lippe, ihn aufzunehmen.
(russisches Sprichwort)
Schönheit ohne Anmut ist ein Angelhaken ohne Köder.
(Ninon de Lenclos, franz. Kurtisane, 1620-1705)
Die Mathematik handelt ausschließlich von den Beziehungen der Begriffe zueinander ohne Rücksicht uf deren Bezug zur Erfahrung.
(Albert Einstein, Wissenschaftler, 1879-1955)
Liebe ist nur ein anderer Ausdruck für Schweinerei.
(Bertold Brecht (1898-1956), Herr Puntila und sein Knecht)
Pistole: eines der wichtigsten Navigationsmittel der modernen Luftfahrt.
(Jerry Lewis, am. Komiker u. Regisseur, 1926-)
Fernsehunterhaltung ist die Kunst, die Spreu vom Weizen zu trennen und dann zu senden.
(Robert Lembke, dt. Quizmaster, 1913-1989)
Junggeselle ein Pfau, verlobt ein Löwe, verheiratet ein Esel.
(span. Sprichwort)
Es ist mir völlig gleichgültig, wohin das Wasser fließt, solange es nicht in meinen Wein läuft.
(Gilbert Keith Chesterson, engl. Schriftst. u. Satiriker, Gegenspieler von Shaw)
Die große Frage, die ich trotz meines dreißigjährigen Studiums der weiblichen Seele nicht zu beantworten vermag, lautet: 'Was will eine Frau?'
(Sigmund Freud, öster. Psychologe u. Psychater, 1856-1939)
Der Mensch lebt nicht vom Brot allein.
Nach einer Weile braucht er auch einen Drink.
(Woody Allen, am. Schauspieler u. Regisseur, geb. 1935)
In Deutschland wird es keine Revolution geben,
weil man dazu den Rasen betreten müßte.
(Stalin, sowj. Politiker, 1879-1953)
Nicht durch Zorn, sondern durch Lachen tötet man.
(Nietzsche (1844-1900), Also sprach Zarathustra)
Schade, daß man einen Wein nicht streicheln kann.
(Kurt Tucholsky, dt. Schriftsteller, 1890-1935)
Anonym sind wir schon - jetzt werden wir Alkoholiker.
(Ralph Bülow)
Ich zitiere mich oft selbst. Das würzt meine Unterhaltung.
(George Bernard Shaw, ir. Dramatiker, 1856-1950)
Zensur - Zutreffendes bitte streichen.
(Hans-Hermann Kersten)
Mann kann die Menschen nur von ihren eigenen Meinungen überzeugen.
(Charles Tschopp, schweizer Aphorisiker, 1899-1982)
Jedem Narren gefällt seine Kappe (Sprichwort)
Liebe macht nicht blind. Der Liebende sieht weit mehr als da ist.
(Oliver Hassencamp, dt. Schriftsteller, 1921-1987)
Großstadt-Bahnhofsbezirk: erogene Zone
(Hans-Horst Skupy)
Erfahrungen sind Wegweiser - keine Lagerplätze
(George Bernard Shaw, ir. Dramatiker, 1856-1950)
Das Eis macht Flüsse im Winter begehbar und Whiskey im Sommer trinkbar.
(Werner Mitsch, dt. Aphoristiker, *1936)
Vorurteile sind Fertigteile. Damit kann man sich die Welt leicht und schnell zusammenbauen.
(Hellmut Wallers)
Wer von seinem Tag nicht 2 drittel für sich selbst hat, ist ein Sklave.
(Nietzsche, dt. Philosoph, 1844-1900, Menschliches, allzu Menschliches)
Mit dem Geist ist es wie mit dem Magen: Mann kann ihm nur Dinge zumuten, die er verdauen kann.
(Winston Churchill, brit. Politiker, 1874-1965)
Scheiße bleibt Scheiße, selbst wenn sie vom Papst ist.
(anonym)
Beim Abschied wird die Zuneigung zu den Dingen, die uns lieb sind, immer ein wenig wärmer.
(Michel de Montaigne, fr. Phil. & Schriftsteller, 1533-1592)
Wer nicht raucht und auch nichts trinkt,
der ist schon auf andere Art den Teufel verfallen.
(span. Sprichwort)
Man sollte wirklich nur die zusammen leben lassen, die ohne einander sterben würden.
(Ludwig Anzengruber, öst. Dramatiker, 1874-1889)
Was andere uns zutrauen, ist meist bezeichnender für sie als für uns.
(Marie von Ebner-Eschenbach, öst. Schriftst., 1830-1916)
Erfahrung ist der Name, den jeder seinen Irrtümern gibt.
(Oscar Wilde, engl. Schriftsteller, 1854-1900)
Nur der hat Glück bei den Frauen, den diese nicht beachten.
(Marcel Prevost, fr. Schriftsteller, 1862-1941)
Kleider machen Leute - aber sie machen nicht den Menschen.
(Othmar Cappelmann)
Man weist ein Lob zurück in dem Wunsch, nochmals gelobt zu werden.
(La Rochefoucauld, fr. Schriftst., 1613-1680, Betrachtungen)
Allein sein zu müssen ist das schwerste, allein sein zu können das schönste.
(Hans Krailslaimer)
Die Moral ist immer die letzte Zuflucht der Leute, welche die Schönheit nicht begreifen.
(Oscar Wilde, engl. Schriftsteller, 1854-1900)
Seine Blöße bedeckt man - mit dem Partner.
(Gerhard Uhlenbruck, dt. Imunbiologe, *1929)
Aller Anhang ist schwer.
(Raimund Vidranyi)
Die Natur macht Frauen verschieden - die Mode macht sie gleich.
(Christine von Schweden, Aphoristikerin, 1626-1689)
Warum haben die Menschen gegen die Verbindung mit einem Mädchen, das ein anderer schon bis in die tiefste Seele hinein besaß, so wenig Abneigung und warum wird diese Abneigung gleich so groß, wenn der Körper mit ins Spiel gekommen ist?
(Friedrich Hebbel, dt. Dichter, 1813-1863)
Wir lernen aus Erfahrung, daß die Menschen nichts aus Erfahrung lernen.
(George Bernhard Shaw, ir. Dramatiker, 1856-1950)
Der einzige Mann, der wirklich nicht ohne Frauen leben kann, ist der Frauenarzt.
(Schopenhauer, dt. Philosoph, 1788-1860)
Die Heirat ist die einzige lebenslängliche Verurteilung, bei der man auf Grund schlechter Führung begnadigt werden kann.
(Alfred Hitchcock, engl. Regisseur, 1899-1980)
Wie es das Kennzeichen großer Geister ist, mit wenig Worten viel zum Ausdruck zu bringen, so haben die kleinen Geister hingegen die Gabe, viel zu reden und nichts zu sagen.
(La Rochefoucauld, fr. Schriftst., 1613-1680, Betrachtungen)
Wenn du im Recht bist, kannst du dir es leisten, die Ruhe zu bewahren; und wenn du im Unrecht bist, kannst du dir nicht leisten, sie zu verlieren.
(Mahatma Gandhi, ind. Freiheitskämpfer, 1869-1948)
Nur zwei Dinge behält eine Frau für sich: Ihr Alter und was sie selbst nicht weiß.
(Bulgarisches Sprichwort)
Liebe auf dem ersten Blick ist ungefähr so zuverlässig wie Diagnose auf den ersten Händedruck.
(George Bernard Shaw, ir. Dramatiker, 1856-1950)
Kann man etwas nicht verstehen, dann urteile man lieber garnicht, als daß man verurteile.
(Rudolf Steiner, 1861-1925)
Aus der Kriegsschule des Lebens - Was mich nicht umbringt, macht mich härter.
(Nietzsche, dt. Philosoph (1844-1900), Götzendämmerung)
Stets werde ich mir selbst ein fremder sein.
(Camus, Der Mythos von Sisyphos)
Strenge Moralisten sagen: Um Glücklich zu sein, muß man alle Leidenschaften aus sich verdammen. Dieser Rat ist ungefähr so gut, als wie wenn man einem, der über enge Stiefel klagt, sagt, er soll sich beide Füß' amputieren lassen, damit er kein Verdruß mehr mit dem Schuster hat.
(Johann Nepomuk Nestroy, öst. Komödiendichter & Schausp., 1801-1862)
Mode ist gelegentlich eine andere Bezeichnung für kollektive Dummheit.
(Sulamith Sparre)
Glaube heißt nicht wissen wollen, was wahr ist.
(Nietzsche, dt. Phil., 1844-1900, Der Antichrist)
Sei nicht verzweifelt, wenn es ums Abschiedsnehmen geht. Ein Lebewohl ist notwendig, ehe man sich wiedersehen kann. Und ein Wiedersehen, sei es nach Augenblicken, sei es nach Lebenszeiten, ist denen gewiß, die Freunde sind.
(Richard Bach)
Was nennen die Menschen am liebsten dumm?
Das Gescheite, das sie nicht verstehen.
(Marie von Ebner-Eschenbach, 1830-1916, Aphorismen)
Der kleine Unterschied: ER denkt beim lieben, SIE liebt beim Denken.
(Oliver Hassencamp, dt. Schriftsteller, 1921-87)
Die Politik ist das Paradies zungenfertiger Schwätzer.
(George Bernard Shaw, ir. Dramatiker, 1856-1950)
Ex oriente lux, ex occidente luxus.
(Stanislaw Jerzy Lec, pol. Satiriker, 1909-1966)
Heute sehen viele Mädchen aus wie Männer, die wie Mädchen aussehen.
(John Wayne, am. Schauspieler, 1907-1979)
Kleider machen Leute, sagen die Leute, die Kleider machen.
(Daniel Spitzer)
Wer stets zu Hause bleibt, hat auch nur Witz fürs Haus.
(William Shakespeare, engl. Dichter, 1564-1616)
Um Erfahrungen zu machen, bedarf es der Weisheit.
(Jeremies Gotthelf, schw. Schriftst. u. Geistlicher, 1797-1851)
Demokratie ist ein Verfahren, das garantiert, daß wir nicht besser regiert werden, als wir es verdienen.
(Georg Berhard Shaw, ir. Schriftst. u. Bühnenautor, 1856-1950)
Im Moment des Zusammenkommens beginnt die Trennung.
(Singhalesisches Sprichwort)
Ich bin bereit, meinem Schöpfer gegenüberzutreten. Ob mein Schöpfer ebenso bereit ist, diese Begegnung über sich ergehen zu lassen, ist eine andere Sache.
(Winston Churchill, brit. Staatsmann, 1874-1965)
Wir haben alle Kraft genug, um die Leiden anderer zu ertragen.
(La Rochefoucauld, fr. Schriftst., 1613-1680, Betrachtungen)
Unsere Jugend ist heruntergekommen und zuchtlos. Die jungen Leute hören nicht mehr auf ihre Eltern. Das Ende der Welt ist nahe.
(Keilschrifttext aus Ur um 2000 v. Chr.)
A diplomat is a man who always remembers a woman's birthday but never remembers her age.
(Robert Lee Frost, am. Schriftsteller, 1874-1963)
Wer nicht auf seine Weise denkt, denkt überhaupt nicht.
(Oscar Wilde, engl. Schriftsteller, 1854-1900)
Je mehr man sich mit der lateinischen Sprache befaßt, desto klarer wird es einem, warum das Römische Reich untergegangen ist.
(Edward Stanley)
Zu viel Fleiß im Kleinen macht meistens unfähig zum Großen.
(Francois Duc de la Rouchefoucauld, fr. Schriftst., 1613-1680)
Es ist ganz leicht, sich das Rauchen abzugewöhnen;
ich habe es schon hundert Mal geschafft.
(Mark Twain, am. Schriftsteller, 1835-1903)
Ist Gott eine Erfindung des Teufels?
(Nietzsche, dt. Phil., 1844-1900, Menschliches)
Wenn man zwei Stunden lang mit einem netten Mädchen zusammensitzt, meint man, es wäre eine Minute. Sitzt man jedoch eine Minute auf einem heißen Ofen, meint man, es wären zwei Stunden. Das ist Relativität.
(Albert Einstein, dt.-am. Physiker, 1879-1955)
Wo ein Schaf vorgeht, folgen die anderen.
(Spanisches Sprichwort)
Die Gemeinschaft darf keine Maske sein, unter der der eine lächelt und der andere weint.
(Georges Pompidou, franz. Politiker, 1911-1974)
Bei der Eroberung des Weltraums sind zwei Probleme zu lösen: die Schwerkraft und der Papierkrieg. Mit der Schwerkraft wären wir fertig geworden.
(Wernher von Braun, Raketenforscher)
Wer immer die Wahrheit sagt, kann sich ein schlechtes Gedächtnis leisten.
(Theodor Heuss, dt. Politiker, 1884-1964)
Niemand ist so beschäftigt wie der Faule, wenn es an die Arbeit geht.
(Wallonisches Sprichwort)
Ich zweifle keinen Augenblick daran, daß Frauen dumm sind. Schließlich hat der Allmächtige sie den Männern zum Ebenbild erschaffen.
(George Eliot, eig. Mary Ann Evans, engl. Schriftstellerin, 1819-1880)
Schweine und Bauern haben immer etwas zu grunzen.
(anonym)
In nichts zeigt sich der Mangel an mathematischer Bildung mehr, als in einer übertrieben genauen Rechnung.
(Carl Friedrich Gauß, dt. Mathematiker, Physiker & Astronom, 1777-1855)
Sind doch die Damen geborene Philosophen; sie denken was sie wollen und wissen alles am besten.
(Wilhelm Busch, dt. Zeichner u. Dichter, 1832-1882)
Ich bin besonders qualifiziert für das Amt eines Senators. Schließlich habe ich schon dreimal die Erde auf Kosten der Steuerzahler umrundet.
(John Glenn, Astronaut)
Es erfordert größere Tugenden, das gute Geschick zu ertragen als das böse.
(La Rochefoucauld, franz. Schriftst., 1613-1680, Betrachtungen)
Pazifisten sind wie Schafe, die glauben, der Wolf sei ein Vegetarier.
(Yves Montand, Schauspieler)
Keine Frau kann as einem Narren einen Weisen machen, aber jede Frau kann aus einem Weisen einen Narren machen.
(anonym)
Wenn man die Inschriften auf den Friedhöfen liest, fragt man sich unwillkürlich, wo denn eigentlich die Schurken begraben liegen.
(Peter Sellers, engl. Schauspieler, 1925-1980)
Die einen erkennt man an ihren Taten, die anderen an ihrem Getue.
(Martin Kessel, Schriftsteller)
Man sucht, von Weibern und von Fischen, das Mittelstück gern zu erwischen.
(Römisches Sprichwort)
Selig ist der, der nichts zu sagen hat und trotzdem schweigt.
(Kurt Sowinetz, Schauspieler)
Wer interessieren will, muß provozieren.
(Salvatore Dali, spanischer Maler, 1907-1989)
Beleidigungen sind dir Argumente jener, die über keine Argumente verfügen.
(Jean Jacques Rousseau, schw.-franz. Philosoph, 1712-1778)
Viele Leute kaufen mit Geld, das sie nicht haben. Dinge, die sie nicht brauchen, um Leuten zu imponieren, die sie nicht ausstehen können.
(Sprichwort)
Wer ein lebenslängliches Glück mit einem schönen Weibe wünscht, gleicht einem Trinker, der den Geschmack des Weines dadurch dauernd zu genießen sucht, daß er seinen Mund immer voll davon behält.
(George Bernard Shaw, ir. Dramatiker, 1856-1950)
Liebe ist nur dann von Dauer, wenn die Liebenden mehr Gemeinsamkeiten haben als die gegenseitige Zuneigung.
(Walter Lippmann, US-am. Publizist, 1889-1974)
Kritik kann keinen absolut richtigen und genauen Bericht über einen Künstler geben; bestenfalls kann sie ihren Standpunkt erklären und dann den Künstler nach diesen Standpunkt beschreiben.
(George Bernard Shaw, ir. Dramatiker, 1856-1950)
Wer behauptet, München sei eine Weltstadt mit Herz, der hat keines.
(Oliver Hassencamp (1921-87), dt. Schriftsteller, aus: High Life Barometer)
Dumme Gedanken hat jeder, aber der Weise verschweigt sie.
(Wilhelm Busch, dt. Dichter & Zeichner, 1832-1882)
Man soll nur schöne Frauen heiraten. Sonst hat man keine Aussicht, sie wieder loszuwerden.
(Danny Kaye, am. Komiker u. Schauspieler, 1913-)
Mode - Jene kurze Zeitspanne, in der das völlig verrückte als normal gilt.
(Oscar Wilde, engl. Schriftsteller, 1854-1900)
... ich höre nachts die Lokomotiven pfeifen, sehnsüchtig schreit die Ferne, und ich drehe mich im Bett herum und denke: 'Reisen...'
(Kurt Tucholsky, dt. Schriftsteller, 1890-1935)
Je lascher der Europäer im Krieg kämpft - wie z.B. die Italiener und Portugiesen - um so verwegener ist er am Steuer eines Wagens.
( 'Live')
Die meisten leben in den Ruinen ihrer Gewohnheiten.
(Jean Cocteau, fr. Schr., Maler, Regisseur, Komponist, 1889-1963)
Vieleicht wurde das Küssen erfunden, um sich gegenseitig den Mund zu verschließen.
(Sacha Guitry, fr. Schausp., Reg. u. Bühnenschr.st., 1885-1957)
Eine Frau ist wie ein Gummibaum. Ist sie älter als 30, taugt sie nichts mehr.
(Achmed Sukarno)
Der Aphorismus deckt sich nie mit der Wahrheit;
er ist entweder eine halbe Wahrheit oder anderthalb..
(Karl Kraus)
Einen Menschen lieben heißt einzuwilligen, mit ihm alt zu werden.
(Albert Camus, franz. Schriftsteller, 1913-1960)
Alle Hoffnungen sind naiv, aber wir leben von ihnen.
(Primo Leri)
Je mehr ein Mensch sich schämt, desto anständiger ist er.
(George Bernard Shaw, 1856-1950, Mensch und übermensch)
Wer behauptet, die Frauen zu kennen, ist kein Gentleman.
(George Bernard Shaw, ir. Dramatiker, 1856-1950)
Wenn du einen verhungernden Hund aufliest und machst ihn satt, dann wird er dich nicht beißen. Das ist der Unterschied zwischen Hund und Mensch.
(Mark Twain, am. Schriftsteller, 1835-1903)
Die meisten Meinungen kommen zustande, indem man vergißt, wo man sie gehört oder gelesen hat.
(Moritz Heimann, dt. Schriftsteller, 1868-1925)
Die Liebe ist eine Gemütskrankheit, die durch die Ehe oft schnell geheilt werden kann.
(Sacha Guitry, fr. Regisseur, Schausp. u. Bühnenschr., 1885-1957)
Mode ist so unerträglich häßlich, daß wir sie alle Halbjahre ändern müssen.
(Oscar Wilde, engl. Schriftsteller, 1854-1900)
Der einzelne kann sich vervollkommnen. Aber die Menschheit als ganzes wird weder besser noch schlechter.
(Denis Diderot, franz. Schriftsteller, 1713.1784)
Es gehört viel Kraft dazu, Gefühle zu zeigen, die ins Lächerliche gezogen werden können.
(Germaine Madame de Stael, franz. Schriftst., 1766-1817)
Erfahrung trügt so oft, weil niemals zwei Fälle ganz gleich gelagert sind.
(Rosalie Perles)
Der Zwech heiligt die Mittel. Dies muß sich der liebe Gott gedacht haben,
als er das Weib erschuf.
(Thomas Niederreuther, Aphorismen)
Wenn du kritisiert wirst, dann mußt du irgend etwas richtig machen.
Denn man greift nur denjenigen an, der den Ball hat.
(Bruce Lee, chin. Kampfsportler u. Philosoph, 1940-1973)
Platonische Liebe kommt mir so vor wie ein ewiges Zielen und niemals losdrücken.
(Wilhelm Busch, dt. Dichter und Zeichner, 1832-1882)
Moral ist eine Wichtigtuerei des Menschen vor der Natur.
(Friedrich Nietzsche, dt. Philosoph, 1844-1900)
Die Bücher, die von der Welt unmoralisch genannt werden, sind Bücher,
die der Welt ihre eigene Schande zeigen.
(Oscar Wilde, engl. Schriftsteller, 1854-1900)
Je mehr ein Mann weiß und je weiter er reist, desto wahrscheinlicher
wird es, daß er einmal ein Mädchen vom Lande heiratet.
(George Bernard Shaw, ir. Dramatiker, 1856-1950)
Wer Zahnweh hat, hält jeden, dessen Zähne gesund sind, für glücklich.
Der an Armut leidende begeht denselben Irrtum den Reichen gegenüber.
(George Bernard Shaw, ir. Dramatiker, 1856-1950)
Eine Frau, die ihr 'Nein' begründet, hat es bereits halb zurückgenommen.
(Sigmund Graff, dt. Aphoristiker, 1898-1979)
Mit Humor kann man Frauen am leichtesten verführen, denn die meisten
Frauen lachen gerne, bevor sie anfangen zu küssen.
(Jerry Lewis, am. Komiker, 1926-)
Der einzige Unterschied zwischen einer Laune und der 'ewigen Liebe' besteht
darin, daß die Laune etwas länger dauert.
(Oscar Wilde, engl. Schriftsteller, 1854-1900)
Des Mannes Art ist Wille, des Weibes Art Willigkeit.
(Nietzsche, dt. Philosoph, 1844-1900, Die fröhliche Wissenschaft)
Jede Generation lacht über Moden, aber folgt den neuen treu.
(Henry David Thoreau, am. Schriftst., 1817-1862)
Unsere Generation wird nicht so sehr die Untaten böser Menschen zu
beklagen haben als vielmehr das erschreckende Schweigen der guten.
(Martin Luther King, am. Bürgerrechtler & Pastor, 1929-1968)
Das größte übel, das wir unseren Mitmenschen antun können, ist nicht,
sie zu hassen, sondern ihnen gegenüber gleichgültig zu sein. Das ist
absolute Unmenschlichkeit.
(George Bernard Shaw, ir. Dramatiker, 1856-1950)
Statt zu klagen, dass wir nicht alles haben, was wir wollen, sollten
wir lieber dankbar sein, dass wir nicht alles bekommen, was wir verdienen.
(Dieter Hildebrandt, dt. Kaberettist, *1927)
Dummheiten können reizend sein, Dummheit nicht.
(Alberto Moravia, ital. Schriftstell. 1907-1990)
Wenn jemand Freude daran hat, bei Musik in Reih' und Glied zu
marschieren, dann verachte ich ihn schon deswegen, weil er sein Gehirn
nur wegen eines Irrtums bekommen hat; ein Rückenmark hätte gereicht.
(Albert Einstein, dt.-am. Physiker 1879-1955)
Leute mit Mut und Charakter sind den anderen Leuten immer sehr unheimlich.
(Herm. Hesse, dt. Schriftsteller 1877-1962)
Nur die Weisen sind im Besitz von Ideen; die meisten Menschen sind von
Ideen besessen.
(Samuel Taylor Coleridge, engl. Dichter 1772-1834)
Das Denken ist zwar allen Menschen erlaubt, aber vielen bleibt es erspart.
(Curt Goetz, dt. Schauspieler 1888-1960)
Unkraut nennt man die Pflanzen, deren Vorzüge noch nicht erkannt worden sind.
(Ralph Waldo Emerson, amer. Philosoph 1803-1882)
Man sagt nicht 'Nichts!', man sagt dafür 'Jenseits' oder 'Gott'.
(Nietzsche, dt. Philosoph, 1844-1900)
Jederman beklagt sich über sein Gedächnis,
aber niemand über seine Urteilsfähigkeit.
(Francois Duc de la Rochefoucauld, fr. Schriftst., 1613-1680)
Gib deine Illusionen nicht auf. Wenn du sie verloren hast, existierst
du wohl noch, aber du hast aufgehört zu leben.
(Mark Twain, am. Schriftsteller, 1835-1903)
Vergeben und vergessen heisst, gemachte kostbare Erfahrungen zum
Fenster hinauswerfen.
(Arthur Schopenhauer, dt. Philosoph 1788-1860)
Mit der Wahrheit kann man allenfalls leger umgehen - lügen muss man
ganz genau.
(Hans Kasper, dt. Lyriker, 1916-)
Wer sich an die Vergangenheit nicht erinnern kann, ist dazu verdammt,
sie zu wiederholen.
(George de Santayana, amer. Philosoph 1863-1952)
Es gibt Leute, die den Schuljungen verlachen und ihn leichtfertig und
oberflächlich nennen. Dabei war es ein Schuljunge, der gesagt hat:
'Glaube ist, wenn man was glaubt und weiss, es ist nicht so.'
(Mark Twain, am. Schriftsteller, 1835-1903)
Das Leben ist naturgemäß niemals leicht.
(Camus, Der Mythos von Sisyphos)
Es ist erstaunlich, wie vorurteilsfrei wir zu denken vermögen, wenn es
gilt, eine Dummheit vor uns selbst zu rechtfertigen.
(Karl Heinrich Waggerl, öster. Erzähler 1897-1973)
Je hohler das Schlagwort ist, desto mehr Lärm kann man damit erzeugen.
(John B. Priestley, engl. Dramatiker 1894-1984)
Der Mensch ist das einzige Lebewesen, das von sich eine schlechte
Meinung hat.
(George Bernard Shaw, ir. Dramatiker, 1856-1950)
Moral zu predigen ist ebenso leicht als Moral zu begründen schwer ist.
(Nietsche (1844-1900), Unzeitgemäße Betrachtungen)
An Rheumatismen und an wahrer Liebe glaubt man erst, wenn man davon
befallen wird.
(Marie von Ebner-Eschenbach, 1830-1919, Aphorismen)
Ein Psychiater ist ein Mann, der sich keine Sorgen zu machen braucht,
solange andere Menschen sich welche machen.
(Karl Kraus, öst. Schriftsteller 1874-1936)
Wenige sind weise genug, fördernden Tadel trügendem Lobe vorzuziehen.
(La Rochefoucauld, fr. Schriftst., 1613-1680, Betrachtungen)
Wenige sind imstande, von den Vorurteilen der Umgebung abweichende
Meinungen gelassen auszusprechen; die meisten sind sogar unfähig,
überhaupt zu solchen Meinungen zu gelangen.
(Albert Einstein, dt.-am. Physiker, 1879-1955)
Unser himmlischer Vater erfand den Menschen, weil er vom Affen
enttäuscht war.
(Mark Twain, am. Schriftsteller, 1835-1910)
Eines der traurigsten Dinge im Leben ist, daß ein Mensch viele gute
Taten tun muß, um zu beweisen, daß er tüchtig ist, aber nur einen Fehler
zu begehen braucht, um zu beweisen, daß er nichts taugt.
George Bernard Shaw, ir. Dramatiker, 1856-1950)
Disziplin ist die Fähigkeit, dümmer zu erscheinen als der Chef.
(Hanns Schwarz, 1898-1977)
Alter schützt vor Torheit nicht, doch es verhindert Schwangerschaft.
(Norweg. Spruchweisheit)
Liest man die Grabinschriften, dann liegt unser Heil nur in
Wiederbelebung der Toten und Beerdigung der Lebenden.
(Paul Eldridge)
Falls Freiheit überhaupt irgendetwas bedeutet, dann bedeutet sie das
Recht darauf, den Leuten das zu sagen, was sie nicht hören wollen.
(George Orwell, engl. Schriftst., 1903-1950)
Man könnte viele Beispiele für unsinnige Ausgaben nennen, aber keines
ist treffender als die Errichtung einer Friedhofsmauer. Die, die drinnen
sind, könen sowieso nicht hinaus, und die, die draußen sind, wollen
nicht hinein.
(Mark Twain, am. Schriftsteller, 1835-1903)
Liebe ist das einzige, was wächst, indem wir es verschwenden.
(Ricarda Huch, dt. Historikerin u. Schriftstellerin, 1864-1947)
Wir lieben die Menschen, die frisch heraussagen, was sie denken -
falls sie das gleiche denken wie wir.
(Mark Twain, am. Schriftsteller, 1835-1903)
Geld ist das einzige, was eine Frau manchmal für sich behalten kann.
(Jacques Teti)
Wir lieben immer die, welche uns bewundern, aber nicht immer die,
welche wir bewundern.
(La Rouchefoucauld, fr. Schriftst., 1613-1680, Betrachtungen)
Wer mir eine Bibel schenkt, verschenkt Papier.
Mit der wahren Liebe ists wie mit den Geistererscheinungen:
alle Welt spricht darüber, aber wenige haben etwas davon gesehen.
(Francois Duc de la Rouchefoucauld, fr. Schriftst., 1613-1680)
Auf Schönheit gebaute Liebe stirbt so schnell wie die Schönheit.
(John Donne)
Die Muttersprache heißt deshalb Muttersprache,
weil die Väter nie zu Wort kommen.
Ernste Menschen haben selten Ideen. Ideenreiche sind nie ernst.
(Paul Valery, franz. Schriftsteller, 1871-1945)
Die Trägheit unseres Geistes ist größer als die unsres Körpers.
(Francois Duc de la Rouchefoucauld, fr. Schriftst., 1613-1680)
Erotik ist die überwindung von Hindernissen. Das Verlockenste und
populärste Hindernis ist die Moral.
(Karl Kraus, öst. Schriftsteller, 1874-1936)
Jedermann kann für die Leiden eines Freundes Mitgefühle aufbringen.
Es bedarf aber eines wirklich edlen Charakters, um sich über die Erfolge
eines Freundes zu freuen.
(Oscar Wilde, brit. Schriftsteller, 1854-1900)
No Body is perfect.
(Gerhard Uhlenbruck, dt. Imunbiologe)
Es ist die gleiche Festigkeit, mit der wir der Liebe zu wiederstehen
vermögen und durch welche diese erstarkt und dauert; daher sind schwache
Menschen, die immer von Leidenschaften getrieben werden, fast niemals
wirklich von ihnen erfüllt.
(Francois Duc de la Rouchefoucauld, franz. Schriftst., 1613-1680)
Gesegnet sei der, der nichts erwartet. Er wird nie enttäuscht werden.
(Alexander Pope, engl. Schriftsteller, 1688-1744)
Zum zehnten Mal wiederholt, wird es gefallen.
(Horaz, römischer Dichter, 65-8 v.Chr.)
Dem Schlechten mißfallen heißt, gelobt zu werden.
(Seneca, röm. Philosoph, 4-65 n.Chr.)
Es gibt wenig Frauen, deren Wert ihre Schönheit überdauert.
(La Rouchefaucauld, französischer Schriftsteller, 1613-1680)
Kein Mensch kann ein reiner Spezialist sein, ohne im
buchstäblichen Sinn ein Idiot zu sein.
(George Bernard Shaw, ir. Dramatiker, 1856-1950)
Gefallsucht raubt vielen Frauen die Schönheit, um deren
Willen sie die Männer bewundern würden.
(Carl Tilly Lindner)
Ein Bankier ist ein Mensch, der seinen Schirm verleiht, wenn die Sonne scheint
und der ihn sofort zurückhaben will, wenn es zu regnen beginnt.
(Mark Twain, amerik. Schriftsteller, 1835-1903)
Das Geld gleicht dem Seewasser. Je mehr davon getrunken wird,
desto durstiger wird man.
(Arthur Schopenhauer, dt. Philosoph, 1788-1860)
Alte Narren sind närrischer als junge.
(La Rouchefoucauld, fr. Schr., 1613-1680)
Jedes Ding hat zwei Seiten. Fanatiker sehen nur die eine.
(Hellmut Walters)
Frauen sind austauschbare Instrumente für ein stets identisches Vergnügen.
(Marcel Proust, franz. Schriftsteller, 1871-1922)
Wußten Sie schon, daß in manchen gesunden Körper ein ziemlicher Blödian steckt?
(Dieter Höss)
Wir würden kaum etwas glühend verlangen, wenn wir das Verlangte ganz kennen.
(Francois Duc de la Rouchefoucauld, fr. Schriftst., 1613-1680, Betrachtungen)
über eine Spur von Geist in einer Frau freuen wir uns ebenso wie über ein
paar Worte, die ein Papagei richtig herausbringt.
(Jonathan Swift, engl. Schriftsteller, 1667-1745)
Es ist schlimm, erst dann zu merken, daß man keine Freunde hat, wenn man
wirklich Freunde nötig hat.
(Plutarch, grich. Phil. & Historiker, 45-125 n.Chr.)
Erst kommt das Fressen, dann kommt die Moral.
(Bertold Brecht, Dreigroschenoper)
Liebe und Freundschaft der meisten Menschen ist ein Füllen der eigenen
Leere mit fremden Inhalt.
(Friedrich Hebbel, deutscher Dichter, 1813-1863)
Nichts hindert so sehr daran, natürlich zu sein, wie der Wunsch, es zu scheinen.
(La Rouchefoucauld, franz. Schriftst., 1613-1680, Betrachtungen)
Der Vatikan ist die Warze im Gesicht der Kirche.
(Paulus Gordon)
Das beste Mittel, jeden Tag gut zu beginnen, ist beim Erwachen daran
denken, ob man nicht wenigstens einen Menschen an diesem Tage eine Freude
machen könne.
(F. Nietzsche, dt. Philosoph, 1844-1900)
Die meisten Menschen haben wie Pflanzen verborgene Eigentümlichkeiten,
welche der Zufall aufdeckt.
(Francois Duc de la Rouchefoucauld, fr. Schriftst., 1613-1680)
Die Moral ist für Sklaven geschaffen, für Wesen ohne Geist.
(Henry Miller, am. Schriftst., 1891-, Von der Unmoral der Moral)
Die Unmöglichkeit einer Antwort ist die Antwort selber.
(Eugene Ionesco, franz. Schriftsteller, 1912- ,'Der König stirbt')
Das schlimmste an der christlichen Religion ist ihre krankhafte und
unnatürliche Einstellung zur Sexualität.
(Bertrand Russel, engl. Phil., 1872-1970, 'Warum ich kein Christ bin')
Jeder von uns ist sein eigener Teufel, und wir machen uns diese
Welt zur Hölle.
(Oscar Wilde, engl. Schriftsteller, 1854-1900)
Jeder ist ein Mond und hat eine dunkle Seite, die er niemanden zeigt.
(Mark Twain, amerik. Schriftsteller, 1835-1903)
Nur die allergescheitesten Leute benutzen ihren Scharfsinn zur Be-
urteilung nicht bloß anderer, sondern auch ihrer selbst.
(Marie von Ebner-Eschenbach ,öst. Schriftst., 1830-1916, Aphorismen)
Wer schläft, sündigt nicht. Wer aber vorher gesündigt hat, schläft
dann um so besser.
(Prof. Dr. Dr. h.c.F. Singer, Meran-Kongreß 1962)
Die Wahrheit muß billig sein, wenn man sie verkaufen will.
(Hermann Kesten, dt. Schriftsteller, 1900-)
Was ein richtiger Professor schon als Privatdozent lernt:
Das Korsett seines Rückgrats den Bedingungen der Karriere anzupassen.
(Martin Kessel, dt. Schriftsteller, 1901-)
Das Gewissen ist eine Schwiegermutter, deren Besuch nie endet.
(Henry Louis Mencken, Vorurteile)
Die Frauen haben einen wunderbaren Instinkt für die Dinge.
Sie bemerken alles, mit Ausnahme des Selbstverständlichen.
(Oscar Wilde, engl. Schriftst., 1954-1900)
Sobald eine Sache schiefgegangen ist, nennt man sie 'Experiment'., dieses
Wort ist doch das Lieblingswort der Pechvögel.
(Robert Penn Warren, US-amerik. Schriftsteller, 1905-)
Die Frau ist wie ein Löschblatt. Sie nimmt alles auf - und
gibt es verkehrt wieder.
(Curt Goetz, dt. Schausp. u. Schriftst., 1888-1960)
Keuschheit ist ebensowenig eine Tugend wie Unterernährung.
(Alex Comfort, Biologe)
Der Mann hat hauptsächlich deshalb einen Kopf, damit eine Frau ihn
verdrehen kann.
(Jacques Prevert, fr. Schriftsteller, 1900-1977)
Was noch zu leisten ist, das bedenke,
was du schon geleistet hast, das vergiß.
(Marie von Ebner-Eschenbach, öst. Schriftstellerin, 1830-1916)
Die offizielle Kirche hat bei allen aktuellen Fragen der Zeit immer versagt.
(Probst Heinrich Gruber, in 'Die Zeit')
Ein Pessimist ist ein Optimist, der nachgedacht hat.
(Dan Bennet, amerikanischer Kolumnist)
Nichts ist billiger als sittliche Entrüstung.
(Karl Kraus, öst. Schriftst., 1874-1936, Auswahl)
Alles ist erlaubt.
(Jean-Paul Sartre, fr. Philosoph, 1905-1980)
Mancher Mensch hat ein großes Feuer in seiner Seele,
und niemand kommt, um sich daran zu wärmen.
(Vincent van Gogh, holl. Maler, 1853-1990)
Der Fuchs wechselt den Balg, nicht den Charakter.
(Gaius Suetonius, röm. Schriftsteller u. Anwalt, 70 n.Chr.-???)
Es gibt nur zwei Arten von Menschen, die wirklich fesseln -
Leute, die alles wissen und Leute, die überhauptnichts wissen.
(Oscar Wilde, engl. Schriftsteller, 1854-1900)
Auch Götter sterben, wenn niemand mehr an sie glaubt.
(Jean Paul Sartre, franz. Philosoph, 1905-1980)
überlasse das Hassen jenen, die zu schwach sind, um lieben zu können.
(Michel del Castillo)
Es gibt zwei Tragödien im Leben. Die eine: daß die dein Herzenswunsch
nicht erfüllt wird. Die andere: daß er es wird.
(George Bernard Shaw, ir. Dramatiker, 1856-1950)
Auf welcher Gesetzestafel steht: Die heiligen Gefühle der Theisten
müssen respektiert werden, die heiligen Gefühle der A-Theisten aber nicht?
(Ludwig Marcuse)
Ich konnte mich nur an einen Mann binden, der dasselbe verabscheute
wie ich: die Rechte, die brave Gesinnung, die Religion.
(Simone de Beauvoir über Jean-Paul Sartre, 'Der Lauf der Dinge')
Ich habe Erfolg, aber ich habe keinerlei Wirkung.
(Kurt Tucholsky, dt Schriftsteller, 1890-1935)
Irgendwie hat jedes Bekenntnis etwas Lächerliches.
(Georges Bernandos)
Der Utopist sieht das Paradies, der Realist das Paradies plus Schlange.
(Friedrich Hebbel, dt. Dichter, 1813-1863)
Ist es ein Fortschritt, wenn ein Kannibale Messer und Gabel benutzt?
(Stanislaw Jerzy Lec, poln. Satiriker, 1909-1966, Unfrisierte Gedanken)
Religionen, wenn sie nicht von Zeit zu Zeit erneuert werden,
altern wie Bäume. Das Christentum in der uns bekannten Form
hat seine Zeit gehabt. Wir wollen eine neue Form, die in übereinstimmung
steht mit der Wissenschaft und dennoch für ein gutes Leben hilfreich ist.
(Bertrand Russel, engl. Phil., 1872-1970, Autobiographie)
Hätte man bei der Erschaffung der Welt eine Kommission eingesetzt,
dann wäre sie heute noch nicht fertig.
(George Bernard Shaw, ir. Dichter, 1856-1950)
Die Absurdität der religiösen Dogmen macht es zu einer endlosen Aufgabe,
gegen sie polemisieren zu wollen.
(Arnulf överland)
Ich mag mich nicht gern mit der Kirche auseinandersetzen; es hat ja keinen
Sinn, mit einer Anschauungsweise zu diskutieren, die sich strafrechtlich hat
schützen lassen.
(Kurt Tucholsky, dt. Schriftsteller, 1890-1935)
Ich wünschte ein Shakespeare zu sein und wurde ein Shaw.
(George Bernard Shaw, ir. Dramatiker, 1856-1950)
Hier ruht ein goldenes Herz und eine eiserne Schnauze.
(Kurt Tucholsky, 1890-1935, Requiem (Nachruf auf sich selbst)
Wer nichts weiß, muß alles Glauben.
(Marie von Ebner-Eschenbach, 1830-1916, Aphorismen)
Trennung läßt matte Leidenschaften verkümmern und starke wachsen.
(Francois Duc de La Rouchefoucauld, franz. Schriftsteller, 1613-1680)
Was die Welt braucht, ist nicht ein Dogma, sondern eine Bejahung der
wissenschaftlichen Forschung zusammen mit dem Glauben, daß die Qualen
von Millionen nicht wünschenswert sind, ob sie nun von Stalin oder einer
Gottheit, die sich der Gläubige als sein Ebenbild vorstellt, verhängt werden.
(Bertrand Russel, engl. Phil., Religion und Moral)
... ein unproduktiver Trunkenbold.
(George Bernard Shaw über Oscar Wilde)
Der Glaube eines Menschen kann durch kein Glaubensbekenntnis, sondern
durch die Beweggründe seiner gewöhnlichen Handlungen festgestellt werden.
(George Bernard Shaw, ir. Dramatiker, 1856-1950)
Die Mitteilungsmöglichkeit des Menschen ist gewaltig, doch das meiste,
was er sagt, ist hohl und falsch.
Die Sprache der Tiere ist begrenzt, aber was sie damit zum Ausdruck
bringen, ist wichtig und nützlich. Jede kleine Ehrlichkeit ist besser als
eine große Lüge.
(Leonardo da Vinci, ital. Multitalent, 1452-1519)
Die Gläubigen sind selten Denker und die Denker selten gläubig.
(Hans Daiber)
Ist Liebe ohne Ehe ungesetzlich, dann ist Ehe ohne Liebe unmoralisch.
(Sarwapalli Radhakristan)
Falls Sie jemals das Gerücht gehört haben sollten, daß ein männliches
Glied unter Kokaineinfluß so hart wird, daß man einen gefrorenen Acker
damit umpflügen kann ... das stimmt!
(Walter Moers, Schöner Leben mit dem Kleinen *********)
Dumme Fragen stellen kann jeder. Aber auf ernst gemeinte Fragen dumme
Antworten geben, dazu gehört schon ein gewisses Können.
Violence is the last refuge of the incompetent
(Isaac Asimov, am. Wissenschaftsautor, )
Nur wer denkt, irrt auch.
(Horst Friedrich)
Drogen sind immer böse, Sex verwerflich und die Welt eine Scheibe...
Geschirrspüler spülen für einen das langweilige Geschirr und ersparen
einem so die Mühe, es selber spülen zu müssen. Videorekorder sehen sich
für einen langweilige Fernsehprogramme an und ersparen einem so die
Mühe, sie selber ansehen zu müssen.
(Dirk Gently's Holistische Detektei)
Ein aufrichtiger Irrtum ist keine Lüge, er ist nur ein Schritt
auf die Wahrheit zu.
(Romain Rolland)
Bisher hieß es immer: Computer machen keine Fehler.
Dank modernster Hardware wurde jetzt auch dieses Manko beseitigt ...
(Holger Lamm über den Pentium)
Die Katholiken Terrorisieren das Land mit einer Auffassung vom Wesen der
Ehe, die die ihre ist und die uns nichts angeht.
(Kurt Tucholsky)
Microsoft is not the answer, Microsoft is the question. NO is the answer.
Sex ist nur schmutzig, wenn er richtig gemacht wird.
(Woody Allen, am. Schauspieler u. Regisseur, *1935)
Postulate #1: Nothing is better than sex.
Postulate #2: Masturbation is better than nothing.
Conclusion: Masturbation is better than sex.
Macht besitzen und nicht ausüben ist wahre Größe.
(Friedl Beutelrock)
Das ist eine Niederlage in der ersten Runde, aber es werden weitere folgen.
(Rudolf Scharping zu den Ergebnissen der Europa-Wahl)
30% halten Motzki für übertrieben,
26% halten Motzki für untertrieben,
44% halten Motzki für ein Homevideo mit Vati in der Hauptrolle.
(Herbert Feuerstein in Schmidteinander)
Aus Lügen, die wir glauben, werden Wahrheiten, mit denen wir leben.
(Oliver Hassencamp, dt. Schriftsteller,)
Urlaub? Ich will dahin, wo schwarze, nackte Männer, die meine Sprache
nicht sprechen am Strand rumlaufen und meinen Körper mit öl einreiben...
(Golden Girls, Blanche)
Tadele nicht den Fluß, wenn du ins Wasser fällst.
(Indisches Sprichwort)
Manche Sätze von Oscar Wilde sind so sehr sprachgewordene Perversität,
so voll frivoler Paradoxie, daß sie nur von einem Päderasten
geschrieben sein können.
(Hans Natonek)
Es muß Arme geben, damit die Reichen das Gebot der Nächstenliebe
überhaupt erfüllen können.
(Aus einem Hirtenbrief der Bischöfe Spaniens,1954)
Wenn ein Mann mit einem Fuß auf einem heißen Ofen und mit dem anderen
in einer Kühltruhe steht, würde ein Statistiker sagen, daß der Mann
sich durchschnittlich in angenehmer Temperatur befindet.
(Walter Heller)
Unter den vielen Lügenmächten, die in der Welt wirksam sind, ist die
Theologie eine der ersten.
(Mahatma Gandhi, ind. Pol. und Reformator, 1869-1948)
Wie alt man geworden ist, sieht man an den Gesichtern derer,
die man jung gekannt hat.
(Heinrich Böll, dt. Schriftsteller, 1917-)
Es ist üblich geworden, immer dann, wenn die Haltung der offiziellen
katholischen Kirche in Deutschland während der Nazizeit angezweifelt
wird, die Namen der Männer und Frauen zu zitieren, die in Konzentrations-
lagern und Gefängnissen gelitten haben und hingerichtet worden sind.
Aber jene Männer, Prälat Lichtenberg, Pater Delp und die vielen anderen,
sie handelten nicht auf kirchlichen Befehl, sondern ihre Instanz war
eine andere, deren Namen auszusprechen heute schon verdächtig geworden
ist: das Gewissen.
(Heinrich Böll, dt. Schriftsteller, 1917-)
Hab erbarmen. Das Leben ist schwer genug.
(Kurt Tucholsky, dt. Schriftst., 1890-1935, 'Merkblatt für Geschworene')
Alle guten Triebe sind richtig.
(Oscar Wilde, engl. Schriftsteller, 1854-1900)
Die Katholiken sitzen vor ihrer Hütte. Ein Heide geht vorbei und pfeift
sich eins. Die Katholiken tuscheln: 'Der wird sich schön wundern, wenn er
stirbt!' Sie klopfen sich auf den Bauch ihrer Frömmigkeit, denn sie haben
einen Fahrschein, der Heide aber hat keinen, und er weiß es nicht einmal.
Wie hochmütig kann Demut sein!
(Kurt Tucholsky, dt. Schriftsteller, 1890-1935)
Schönheit wirkt auf den ersten Blick angenehm, aber wem fällt sie auf,
wenn sie drei Tage im Haus ist?
(George Bernard Shaw, ir. Dramatiker, 1856-1950)
Versuchungen sollte man nachgeben. Wer weiß, ob sie wiederkommen.
(Oscar Wilde, engl. Schriftsteller, 1854-100)
Mein Name ist Barbara Elligmann.
(Barbara Elligmann)
Wer sein Haus vom Architekten einrichten läßt, wundere sich nicht, wenn's
nachher aussieht, als wohne er garnicht drin.
(Oliver Hassencamp, dt. Schriftsteller, 1921-1988)
Die Liebe geht, wenn die Erwartung getäuscht wird.
(Wilhelm Weber-Brauns)
Humor und Geduld sind Kamele, mit denen wir durch jede Wüste kommen.
(Phil Bassmans)
Du kannst nicht Schlittschuhlaufen lernen, ohne dich lächerlich zu machen.
Auch das Eis des Lebens ist glatt.
(George Bernard Shaw, ir. Dramatiker, 1856-1950)
I can resist everything but temptation.
(Oscar Wilde, engl. Schriftsteller, 1854-1900)
Der liebt nicht, der die Fehler des Geliebten nicht für Tugenden hält.
(Johann Wolfgang von Goethe, dt. Dichter, 1749-1832)
Der Dirne Neugier leistet Magddienste der Dirne Geschwätzigkeit.
(Marie v. Ebner-Eschenbach, öst. Schriftst., 1830-1916)
Die öffentlichkeit! Wie vieler Narren bedarf es, um eine
öffentlichkeit zu ergeben?
(Chamfort, fr. Schriftst. und Philosoph, 1741-94 (Selbstm.))
Tiere sind meine Freunde, und ich esse meine Freunde nicht.
(George Bernard Shaw, ir. Dramatiker, 1856-1950)
Zeigt den Beweis eurer Liebe, auch öffentlich.
(2. Korinther 8,24)
Wer mit den Wölfen heult, wird kurz oder lang von ihnen zerrissen.
(Adolf Spemann)
Selten denkt das Frauenzimmer / Denkt es aber, taugt es nichts!
(Friedrich Nietzsche, dt. Phil., 1844-1900)
Je mehr wir planen, regeln, regelmentieren, desto mehr nimmt das Chaos
zu. Das mußte man einmal einsehen: das Chaos ist die Ordnung.
(Aurel Schmidt)
Zu den wichtigsten Geschlechtsorganen gehört unsere Phantasie)
(Sigmund Graff, dt. Aphoristiker, 1898-1979)
Die Religion? - Der beliebte Ersatz für den Glauben.
(Oscar Wilde, engl. Schriftsteller, 1854-1900)
Sag mir all meine Fehler, von Mann zu Mann.
Ich kann alles ertragen, außer Schmeichelei.
(George Bernard Shaw, ir. Dramatiker, 1856-1900)
Die öffentliche Meinung ist eine von der Presse hochgespielte Seifenblase.
(Enzio Hauser)
Da wir wissen, daß Gott nichts Böses tun kann, läßt sich leicht erraten,
woher die Frau kommt.
(Emile Zola, franz. Schriftsteller, 1840-1902)
Welche Religion ist die Wahre?
Für die Masse jede, für den denkenden Menschen nur die, die er sich
selbst aufbaut.
(A.O. Weber)
Wenn eine Frau fünf Minuten nichts sagt, ist es an der Zeit
Wiederbelebungsmaßnahmen zu ergreifen.
(anonym)
So many men, so little time.
(Mae West, am. Schauspielerin, 1892-1980))
Begehrst du sie, so sagen sie, du seist vulgär wie alle anderen Männer;
begehrst du sie nicht, so sagen sie, du seist impotent.
(Pitigrilli)
Tief in seinem Inneren weiß jeder Mann, daß er ein wertloser Misthaufen
ist. Er ist geil wie ein Vieh und schämt sich deswegen zutiefst.
(Valerie Solanas)
Wenn ich mich zwischen zwei Sünden entscheiden muss, begehe ich immer
diejenige, die ich noch nicht kenne.
(Mae West, am. Schauspielerin, 1892-1980)
Was man von einem einzigen abkupfert, ist ein Plagiat; was man von
zweien abkupfert, ist wissenschafliche Forschung.
(unbekannt)
There are two types of people in this world, good and bad. The good
sleep better, but the bad seem to enjoy the waking hours much more.
(Woody Allen)
Ich habe eine Diät gemacht und fettem Essen und Alkohol abgeschworen - in
zwei Wochen verlor ich 14 Tage.
(Joe E. Lewis)
Als ich den Leuten in Nordirland erzählte, dass ich Atheist sei, stand
eine Frau im Publikum auf und fragte: "Nun gut, aber ist es der
katholische oder der protestantische Gott, an den Sie nicht glauben?"
(Quentin Crisp)
Das ist schön bei uns Deutschen; keiner ist so verückt, dass er nicht
einen noch Verückteren fände, der ihn versteht.
(Heinrich Heine, dt. Dichter, 1797-1856)
Die Asyslbewerberzahlen lägen auf zu hohem Niveau und zu hohes Niveau
möchte sich Herr Kanther nicht nachsagen lassen.
(Friedrich Küppersbusch, dt. Fernsehmoderator)
Die Fortschritte der Medizin sind ungeheuer - man ist sich seines Todes
nicht mehr sicher.
(Hermann Kesten)
Wenn ein Mensch behauptet, mit Geld lasse sich alles erreichen, darf man
sicher sein, daß er nie welches gehabt hat.
(Aristoteles Onassis, gr. Reeder)
Sterben kann gar nicht so schwer sein - bisher hat es noch jeder
geschafft.
(Norman Mailer)
Geld allein macht nicht glücklich, aber es besser, in einem Taxi zu
weinen als in der Straßenbahn.
(Marcel Reich-Ranicki)
Ruhm bedeutet vor allem, daß man zum richtigen Zeitpunkt stirbt.
(Alfred Polgar)
Das Licht am Ende des Tunnels ist meistens eine Leuchttafel, auf der
"Kein Ausgang" steht.
(unbekannt)
Humor zu analysieren ist wie das Sezieren eines Frosches - niemand tut
es gern und am Ende ist der Gegenstand der Analyse tot.
(unbekannt)
Pabst John Paul wäre wesentlich beliebter, wenn er sich Pabst John Paul
George and Ringo nennen würde.
(Paul Krassner)
Soweit ich weiss, wird in keinem Kirchenlied das hohe Lied der
Intelligenz gesungen.
(Bertrand Russel, engl. Philosoph und Sozialkritiker, 1872-1970)
When I'm good, I'm good. When I'm bad, I'm very good.
(Mae West, am. Schauspielerin, 1892-1980))
Durch Frauen werden die Höhepunkte des Lebens bereichert und die
Tiefpunkte vermehrt.
(Friedrich Nietzsche, dt. Philosoph, 1844-1900)
Ein Onkel, der gutes mitbringt, ist besser als eine Tante, die bloß
Klavier spielt.
(Wilhelm Busch, dt. Dichter und Zeichner, 1832-1982)
Für das Können gibt es nur einen Beweis: das Tun.
(Marie von Ebner-Eschenbach, öst. Schr., 1830-1916)
Getretener Quark wird breit - nicht stark.
(Johann W.von Goethe, dt. Dichter, 1749-1832)
Schüchternheit ist ein Fehler, den man nicht tadeln darf, wenn man ihn
heilen will.
(F. Duc de La Rochefoucauld, fr. Schriftst., 1613-1680)
Es gibt nur eine Unannehmlichkeit, die peinlicher ist, als in aller
Munde zu sein: nicht in aller Munde zu sein.
(Oscar Wilde, engl. Schriftst. 1854-1900)
Sex is not the answer. Sex is the question. "Yes" is the answer.
Die Kunst zu gefallen, ist die Kunst zu täuschen.
(Vauvenargüs )
Bemüh' Dich nur und sei hübsch froh, der ärger kommt schon sowieso.
(Wilhelm Busch, dt. Dichter und Zeichner, 183-1882)
Wenn die Zeit kommt, in der man könnte, ist die vorüber, in der man kann.
(Marie von Ebner-Eschenbach, öst. Schriftst., 1830-1916)
Ein Regenbogen, der eine Viertelstunde steht, sieht man nicht mehr an.
(J.W. von Goethe, dt. Dichter, 1749-1832)
Militärische Intelligenz ist ein Widerspruch in sich.
(Groucho Marx)
Alkohol ist keine Antwort, aber man vergisst beim Trinken die Frage.
(Henry Mon)
Wenn ich nicht verliere, kann er nicht gewinnen.
(Boris Becker, dt. Tennisspieler)
Das schöne Gefühl, Geld zu haben, ist nicht so intensiv, wie das
Scheißgefühl, kein Geld zu haben.
(Herbert Achternbusch, Künstler)
Die Unglücklichen schöpfen Trost aus den schlimmeren Leiden anderer.
(äsop, griech. Fabeldichter, 6. Jh. v. Chr.)
Das Gehirn ist ein Organ, mit dem wir denken, daß wir denken.
Meßgewänder sind das Kostüm der Narrem am Himmlischen Hof.
(A. Bierce, am. Journalist und Schriftsteller, 1842-1914)
Women: You can't live with them, and you can't get them to dress up in a
skimpy Nazi costume and beat you with a warm squash.
(Emo Phillips)
I've been rich and I've been poor. Believe me, rich is better.
(Mae West, am. Schauspielerin, 1892-1980))
I don't want to be immortal through my work. I want to be immortal
hrough not dying.
(Woody Allen)
Once there was a time when all people believed in God and the church
ruled. This time is called the Dark Ages.
"He who can, does. He who cannot teaches.
(George Bernard Shaw (1856-1950))
Democracy is a form of government that substitutes election by the
incompetent many for appointment by the corrupt few.
(George Bernard Shaw, ir. Dramatiker, 1856-1950))
The quickest way to a man's heart is through his chest, with an axe.
Entweder man muss sich auflehnen, oder man macht sich mitschuldig.
(Ignazio Silone, ital. Schriftsteller 1900-1978)
Wir sprechen fast nur denen gesunden Menschenverstand zu, die unserer
Meinung sind.
(La Rochefoucauld 1613-1680 )
Dummheit ist ansteckend, Verstand wächst sich kaum zur Epidemie aus.
(Kazimierz Bartoszewicz 1852-1930)
Whenever I'm caught between two evils, I take the one I've never tried.
(Mae West, am. Schauspielerin, 1892-1980))
Too much of a good thing is wonderful.
(Mae West, am. Schauspielerin, 1892-1980))
If only God would give me some clear sign! Like making a large deposit
in my name in a Swiss bank.
(Woody Allen)
A diplomat...is a person who can tell you to go to hell in such a way
that you actually look forward to the trip.
(Caskie Stinnett)
A jury consists of twelve persons chosen to decide who has the better lawyer.
(Robert Frost)
Diplomacy is the art of saying 'Nice doggie' until you can find a rock.
(Will Rogers (1879-1935))
I don't know if God exists, but it would be better for His reputation
if He didn't.
(Jules Renard)
I think that God in creating Man somewhat overestimated his ability.
(Oscar Wilde, engl. Schriftsteller, 1854-1900)
I thoroughly disapprove of duels. If a man should challenge me, I would
take him kindly and forgivingly by the hand and lead him to a quiet place
and kill him.
(Mark Twain, am. Schriftsteller, 1835-1910)
The fact that a believer is happier than a skeptic is no more to the
point than the fact than a drunken man is happier than a sober one.
(George Bernard Shaw, ir. Dramatiker, 1856-1950)
Whenever I hear anyone arguing for slavery, I feel a strong impulse to
see it tried on him personally.
(Abraham Lincoln, am. Staatsmann, 1809-1865)
Das Schlimmste, das ich kenne, ist Untertänigkeit oder der Wunsch, sich
unbegingt zu unterwerfen, dieses Mitmachen, Mitlaufen, Mitsingen,
Mitmarschieren und dabei auch noch in eine peinliche Euphorie verfallen.
(Heinrich Böll, dt. Schriftsteller, 1917-)
Kinder, die man nicht liebt, werden Erwachsene, die nicht lieben.
(Pearl S. Buck, amerik. Schriftstellerin 1892-1973)
Der Erfolg zählt. Die Mißerfolge werden gezählt.
(Nikolaus Cybinski, dt. Aphoristiker, geb. 1936)
Tu soviel Gutes, wie Du kannst, und mache so wenig Gerede wie nur
möglich darüber.
(Charles Dickens, )
Unter Intuition versteht man die Fähigkeit gewisser Leute, eine Lage in
Sekundenschnelle falsch zu beurteilen.
(Friedrich Dürrenmatt, schweiz. Schriftsteller 1921-1990)
Man soll Denken lehren, nicht Gedachtes.
(Cornelius Gustav Gurlitt, dt. Architekt und Kunsthistoriker 1850-1938)
Sich selbst etwas versprechen und es nicht halten ist der nächste Weg
zur Nullität und Charakterlosigkeit.
(Christian Friedrich Hebbel, dt. Dichter, 1813-1863)
Meinungen sind wie Grundstücke: Erstens sind sie zu teuer, und zweitens
kann man nicht immer darauf bauen.
(Dieter Hildebrandt, dt. Kabarettist, geb. 1927)
Der letzte Beweis von Größe liegt darin, Kritik ohne Groll zu ertragen.
(Victor Hugo, franz. Schriftsteller, 1802-1885)
Es gibt Besserwisser, die niemals begreifen, daß man recht haben und ein
Idiot sein kann.
(Martin Kessel, dt. Schriftsteller 1901-1990)
Wir neigen dazu, Erfolg eher nach der Höhe unserer Gehälter oder nach
der Grösse unserer Autos zu bestimmen als nach dem Grad unserer
Hilfsbereitschaft und dem Maß unserer Menschlichkeit.
(Martin Luther King, am. Bürgerrechtler, 1929-1968)
Früher standen sich die Menschen näher. Es blieb ihnen nichts anderes
übrig. Die Schußwaffen trugen nicht weit.
(S. J. Leg)
Die meisten von uns sind wie Litfasssäulen. Wer zuletzt was draufklebt,
hat recht.
(Johannes Leppich, dt. Jesuitenpater)
Ob ein Mensch klug ist, erkennt man viel besser an seinen Fragen als an
seinen Antworten.
(Francois G. de Levis 1720-1781)
Mein unerschütterliche Glaube an die Dummheit des Tieres Mensch hat mich
nie enttäuscht und ist mir im Lauf des Lebens oft zustatten gekommen.
(Georg Christoph Lichtenberg, dt. Physiker und Schriftsteller 1742 - 1799)
Sex-Leitfäden sind meist Parfümrezepte, verfaßt von Leuten, die einen
Stockschnupfen haben.
(Henry Miller, amerik. Schriftsteller 1891-1980)
Ob ein Mensch ein Gentleman ist, erkennt man an seinem Benehmen
denjenigen Menschen gegenüber, von denen er keinen Nutzen hat.
(William Lyon Phelps, amerik. Literaturkritiker 1865 - 1943)
Der Ruin des Nächsten erfreut Freund und Feind.
Wenn wir keine Fehler hätten, würden wir nicht mit so großem Vergnügen
Fehler bei anderen entdecken.
(Francois Duc de La Rochefoucauld, frz. Schriftsteller, 1613-1680)
Ein Kamel ist ein Rennpferd, das von einem Komitee entworfen wurde.
Jeder kann seine eigene Meinung haben, aber manche verdient Prügel.
Der Unterschied zwischen Psychiater und Patient: der eine hat die
Schlüssel.
(B. Schleppey)
Die Erde ist das einzige Irrenhaus, das von seinen Insassen verwaltet
wird.
(U. Schmidt)
Mein unerschütterliche Glaube an die Dummheit des Tieres Mensch hat mich
nie enttäuscht und ist mir im Lauf des Lebens oft zustatten gekommen.
(Arthur Schopenhauer, dt. Philosoph, 1788-1860)
Wenig und Viel sind wandelbar wie Geschenke, je nachdem sie der Gebende
oder der Empfangende betrachtet.
(Tschuang-tse, chinesischer Philosoph, 4. Jh. v. Chr.)
Kein Breitengrad, der nicht dächte, er wäre äquator geworden, wenn alles mit rechten Dingen zugegangen wäre.
Lärm beweist nichts. Oft gackert eine Henne, die bloß ein Ei legte, als
hätte sie einen Planetoiden gelegt.
Es gibt Menschen, die bringen alle schönen und heroischen Taten fertig,
nur eine nicht: sich zu enthalten, den Unglücklichen von ihrem Glück zu
erzählen.
Das gute Gedächtnis ist wie ein Sack, es behält alles. Das bessere
Gedächtnis ist wie ein Sieb, es behält nur, worauf es ankommt.
(Hellmut Walters, dt. Aphoristiker, geb. 1930)
Das Leben hat keinen Sinn, außer dem, den wir ihm geben. Es ermutigt den
Menschen nicht, noch demütigt es ihn.
(Thornton Wilder, amerik. 1897-1965)
Menschliche Reife beginnt dort, wo die Sorge um andere größer wird als
um die eigene Person.
Universitäten sind Bildungsstätten, die aus Neunmalklugen
Siebengescheite machen.
(Werner Mitsch, dt. Aphoristiker, 1722-1873)
Die Welt ist in zwei Klassen geteilt, in diejenigen, welche das
Unglaubliche glauben, und diejenigen, welche das Unwahrscheinliche tun.
(Oscar Wilde, engl. Schriftsteller, 1854-1900)
Daraus, daß die Sonne bisher jeden Tag aufgegangen ist, folgt logisch
nicht, daß sie es morgen wieder tut.
(Carl Friedrich von Weizsäcker)
Seitdem es Flugzeuge gibt, sind die entfernten Verwandten auch nicht
mehr das, was sie einmal waren.
(Helmut Qualtinger, "st, Schriftsteller, 1928-1986)
Nur Reisen verwandelt das Spießbürgerliche und Kleinstädtische in
unserer Brust in etwas Weltbürgerliches und Großstädtisches.
(Paul Jean)
Alle Reisen haben eine heimliche Bestimmung,
die der Reisende nicht ahnt.
(Martin Buber)
Wem Gott will rechte Gunst erweisen,
den schickt er in die weite Welt.
(Joseph von Eichendorff)
Wie es Leute gibt, die Bücher wirklich studieren, und andere, die sie
nur durchblättern, gibt es Reisende, die es mit Ländern ebenso machen:
Sie studieren sie nicht, sondern blättern sie nur durch.
(Ferdinando Galiani)
Ein Zufall, der Gutes bringt, wird als Vorsehung angesehen,
ein Zufall jedoch, der böse ausgeht, ist Schicksal.
(Reinhard Baumgart)
Das einzige Mittel, das Leben zu ertragen, ist: Es schön zu finden.
(Rudolf Leonhard)
Das Glück ist das einzige,
das sich verdoppelt, wenn man es teilt.
(Albert Schweitzer, dt. Theol., Mediziner u. Phil., 1875-1965)
Trenne dich nie von deinen Illusionen und Träumen.
Wenn sie verschwunden sind, wirst du weiter existieren,
aber aufgehört haben, zu leben.
(Mark Twain, am. Schriftsteller, 1835-1903)
Das Weltall zerfällt in zwei Teile: Ich und der Rest.
(Giovanni Papini)
Es ist besser, für etwas zu kämpfen, als gegen etwas.
(Amos Bronson Alcott)
Ein Wunsch kann durch nichts mehr verlieren als dadurch, daß er in
Erfüllung geht.
(Peter Bamm, dt. Schriftsteller, 1897-1975)
Jeder Mensch bereitet uns auf irgendeine Art Vergnügen: Der eine, wenn
er ein Zimmer betritt, der andere, wenn er es verläßt.
(Hermann Bang)
Am meisten fühlt man sich von der Wahrheit getroffen, die man sich
selbst verheimlichen wollte.
(Friedl Beutelrock)
Es ist besser, Genossenes zu bereuen, als zu bereuen, daß man nichts
genossen hat.
(Giovanni Boccacio)
Einen Wahn verlieren macht weiser als eine Wahrheit finden.
(Ludwig Börne)
Die Ehe funktioniert am besten, wenn beide Partner ein bißchen
unverheiratet bleiben.
(Claudia Cardinale)
Das Laster korrigiert besser als die Tugend. Ertrage einen lasterhaften
Menschen, und du erschrickst vor dem Laster. Erdulde einen tugendhaften
Menschen, und sofort haßt du die ganze Tugend.
(Tony Duvert)
Gegen eine Dummheit, die gerade in Mode ist, kommt keine Klugheit auf.
(Theodor Fontane, dt. Schriftst., 1819-63)
Ich weiß nicht, welche Waffen im nächsten Krieg zur Anwendung kommen,
wohl aber, welche im übernächsten: Pfeil und Bogen.
(Albert Einstein, dt.-am. Physiker, 1879-1955)
Ich stehe Statistiken etwas skeptisch gegenüber. Denn laut Statistik
haben ein Millionär und ein armer Kerl jeder eine halbe Million.
(Franklin D. Roosevelt, am. Politiker)
Derjenige, der zum erstenmal an Stelle eines Speeres ein Schimpfwort
benutzte, war der Begründer der Zivilisation.
(Sigmund Freud, öst. Psychologe u. Psychater, 1856-1939)
Die Welt hat genug für jedermanns Bedürfnisse, aber nicht genug für
jedermanns Gier.
(Mahatma Gandhi, ind. Politiker, 1869-1948)
Wenn alles Geld und Grundbesitz auf der Welt gleichmäßig verteilt würde,
sagen wir um 15.00 Uhr, dann gäbe es um 15.30 Uhr bereits merkliche
Unterschiede in den finanziellen Verhältnissen der Empfänger.
(Jean-Paul Getty, am. Milliard"r, 1892-1976)
Das Menschenleben ist seltsam eingerichtet: Nach den Jahren der Last hat
man die Last der Jahre.
(Goethe, dt. Dichter, 1749-1832)
Man soll Denken lehren, nicht Gedachtes.
(Cornelius Gustav Gurlitt)
Was nützt es dem Menschen, wenn er Lesen und Schreiben gelernt hat, aber
das Denken anderen überläßt.
(Ernst R. Hauschka)
Viel Wissen bedeutet noch nicht Verstand.
(Heraklit, gr. Philosoph, 540-480 v. Chr.)
Der Weg ist das Ziel.
(Konfuzius, chin. Philosoph, 551-479 v. Chr.)
Auf die Arbeit schimpft man nur so lange, bis man keine mehr hat.
(Sinclair Lewis)
Fühlst du dich von jemand beleidigt, so stellst du dich geistig unter
ihn.
(östliche Weisheit)
Nur ein mittelmäßiger Mensch ist immer in Hochform.
(William Somerset Maugham, engl. Schriftsteller, 1874-1965)
Nichts ist schwerer und erfordert mehr Charakter, als sich in offenem
Gegensatz zu seiner Zeit zu befinden und zu sagen: Nein!
(Kurt Tucholsky, dt. Schriftsteller, 1890-1935)
Hoffnungen, Pläne und Illusionen sind Verjüngungselemente des Lebens.
Es sind Morgenröten, deren Glanz immer wieder bezaubert.
(Martin Kessel)
Männer sprechen im Durchschnitt um die 25000 Wörter pro Tag und Frauen
etwa 30000. Das Dumme ist nur, dass ich abends, wenn ich nach Hause
komme, meine 25000 Wörter schon vergeben habe, während meine Frau mit
ihren 30000 noch anfängt.
(Michael Collins)
Schöne Tage - nicht weinen, daß sie vergangen,
sondern lächeln, daß sie gewesen.
(Rabindranath Tagore)
Das Geheimnis des Glücks liegt nicht im Besitz, sondern im Geben.
Wer andere glücklich macht, wird glücklich.
(Andre Gide)
Zu den herbsten Enttaeuschungen des Lebens zaehlen oft die erfuellten Wuensche.
(Karl Heinrich Waggerl)
Die Wissenden reden nicht viel, die Redenden wissen nicht viel.
(chinesisches Sprichwort )
Die schönste Feude erlebt man immer da,
wo sie am wenigsten erwartet wird.
(Antoine de Saint-Excupery)
Man sieht nur mit dem Herzen gut. Das Wesentliche ist für die Augen
unsichtbar.
(Antoine de Saint-Excupery)
So ist das Leben:
Mal verliert man,
mal gewinnen die anderen.
Vaterland nennt der Staat immer dann, wenn er sich anschickt, auf
Menschmord auszugehen.
(aus Romulus der Große, Friedrich Dürrenmatt)
Die einzige Freiheit, die diesen Namen verdient, ist das Recht, unser
Wohlergehen auf unserem eigenen Wege zu verfolgen, solange wir nicht
anderen das ihrige verkümmern oder ihre darauf gerichteten Bemühungen
durchkreuzen.
(John Stuart Mill, engl. Phil., 1806-73)
Sex-Leitfäden sind meist Parfümrezepte, verfaßt von Leuten, die einen
Stockschnupfen haben.
(Henry Miller, am. Schriftst., 1891-1980)
Manche Leute kennt man vom Wegschauen besser als vom Hinsehen.
(Fritz Muliar)
Sorgen sind wie Babys: Je mehr man sie hätschelt, desto besser gedeihen
sie.
(Helmut Qualtinger, "st. Schauspieler, 1928-86)
Taucht ein Genie auf, verbrüdern sich die Dummköpfe.
(Jonathan Swift, engl. Schriftst. (Gullivers Reisen), 1667-1745)
Die Dummen haben das Pulver nicht erfunden, aber sie schießen damit.
(Gerhard Uhlenbruck, dt. Imunbiologe, 1915-)
Wozu weibliche Unvernunft imstande ist, hat sich schon an der Idee
erwiesen, sich von einer sprechenden Schlange Diätvorschriften geben zu
lassen.
(Orson Welles, am. Schausp. u. Schriftst., 1915-1985)
Zum Denken sind wenige Menschen geneigt, obwohl alle zum Rechthaben.
(Schopenhauer, dt. Philosoph, 1788-1860)
Was man mühelos erreichen kann, ist gewöhnlich nicht der Mühe wert,
erreicht zu werden
(Sprichwort)
Die Vernunft spricht leise, deshalb wird sie so oft nicht gehört
(Nehru, ind. Politiker, 1889-1964)
Aphorismen sind transportfähige Weisheiten,
ausgesuchtester Extrakt des Denkens und Fühlens
(William Rounseville Alger)
Wer nichts böses tut, hat damit noch nichts Gutes getan.
(Heinrich Waggerl, öst. Erzähler, 1897-1973)
Ein Urteil läßt sich wiederlegen,
ein Vorurteil nie.
(Marie von Ebner-Eschenbach, öst. Schriftst., 1830-1916)
Das Leben ist ein Spiel. Man macht keine größeren Gewinne, ohne Verluste zu riskieren.
(Christine von Schweden, 1626-1689)
Arroganz ist die Perücke geistiger Kahlheit.
(aus: 'Fliegende Blätter')
Schlagfertig ist jede Antwort, die so klug ist, daß der Zuhörer wünscht, er hätte sie gegeben.
(Elbert Hubbard, am. Essayist, 1856-1915)
Kaufen, was einem die Kartelle vorwerfen; lesen, was einem die Zensoren erlauben; glauben, was einem die Kirche und Partei gebieten. Beinkleider werden zur Zeit mittelweit getragen. Freiheit gar nicht.
(Kurt Tucholsky, dt. Schriftsteller, 1890-1935)
Gehen Sie ins Theater,
solange es noch mit Th geschrieben wird.
(Jürgen Bossse)
Arbeit: eines der Verfahren, durch das A dem B Eigentum erwirbt.
(Ambrose Bierce, am. Journalist u. Schriftsteller, 1842-1914)
Der Zynismus der Zyniker besteht nicht darin, daß sie sagen, was sie denken, sondern darin, daß sie denken.
(Gabriel Laub, tschech. Schriftst. u. Satiriker, 1928-)
Früher gab es Märchenerzähler, heute Politiker.
(Hans Bernhard Schiff, 1915-1996)
I can resist everything but temptation.
(Oscar Wilde, engl. Schriftsteller, 1854-1900)
Es gibt Wirklichkeiten, die selbst vom Fernsehen nicht todzukriegen sind.
(Hans Bernhard Schiff, 1915-1996)
Keuschheit ist ebensowenig eine Tugend wie Unterernährung.
(Alex Comfort, Biologe)
Das ist schön bei uns Deutschen, keiner ist so verrückt, daß er nicht noch einen verrückteren fände, der ihn versteht.
(Heinrich Heine, dt. Dichter, 1797-1856)
Schriftsteller: einer, der Leuten Vergnügen liefert, die selbst nicht genug Witz haben, sich zu unterhalten.
(Georg Bernard Shaw, ir. Dramatiker, 1856-1950)
Wer keine üblen Gewohnheiten hat, hat wahrscheinlich auch keine Persönlichkeit.
(William Faulkner, am. Schriftsteller, 1897-1962)
Hartnäckige Üblelaunigkeit ist ein allzu klares Symptom dafür, daß ein Mensch gegen seine Bestimmung lebt.
(Jose Ortega y Gasset, sp. Kulturphil., 1883-1955)
Man muß Geist haben, um ihn aufgeben zu können.
(Peter Bamm, dt. Schriftsteller, 1897-1975)
Die Grausamkeit der meisten Menschen ist Phantasielosigkeit und ihre Brutalität Ignoranz.
(Kurt Tucholsky, dt. Schriftsteller, 1890-1935)
Hinter jeder Frau im Nerz steht eine andere, die darüber witzelt, wo sie ihn her hat.
(Inge Meysel, dt. Schauspielerin)
Schweigen ist der vollkommenste Ausdruck der Verachtung.
(Georg Bernard Shaw, ir. Dramatiker, 1856-1950)
Ich bin der Überzeugung, daß der Mensch die Summe seiner Erlebnisse ist.
(Henry Jaeger)
Mit der Zeit vollbringen unsere Vorfahren immer ruhmreichere Taten.
(Wieslaw Brudzinzki, pol. Aphoristiker,1920- Katzenjammer)
Der Kluge ärgert sich über die Dummheiten, die er machte, der Weise belächelt sie.
(Curt Goetz, dt. Schausp. u. Schriftsteller, 1888-1960)
Takt ist wohl keine Tugend der Satire.
Nur wenn man schneidet, heilt man Geschwüre.
(Jan Sztaudynger, Polnische Pointen)
Die Ehe ist eine Lotterie, in der die Männer ihre Freiheit und die Frauen ihr Glück aufs Spiel setzen.
(franz. Sprichwort)
Ein Dekollete sollte kein optischer Selbstbedienungsladen sein.
(Ruth Leuwerik)
In einer Kleinstadt gibt es nicht viel zu sehen;
aber was man dort hört, macht das wett.
(Kin Hubbard)
Es gibt keinen Unsinn, den man der Masse nicht durch geschickte Propaganda mundgerecht machen könnte.
(Bertrand Russel, engl. Philosoph, 1872-1970)
Die schönsten Abendkleider würden nur nach der praktischen Funktion (also bedecken und warmhalten) schlecht abschneiden, denn sie enthüllen mehr, als sie bedecken, und wenn Wärme erzeugt wird, dann eher beim bewundernden Gegenüber.
(Philip Posenthal, Unternehmer, über die Funktion des Design)
Schlagwörter sind keine Argumente, sondern nur zur Faust geballte Gedanken.
(Thornton Wilder, am. Schriftsteller, 1897-1975)
Der Roulette-Tisch lohnt sich für keinen, ausgenommen für seinen Besitzer; trotzdem ist die Leidenschaft des Spielens allgemein, die Leidenschaft, Roulette-Tische zu halten, dag
In seinem Lachen liegt der Schlüssel, mit dem wir den ganzen Menschen entschlüsseln.
(Thomas Carlyle, brit. Schriftsteller, 1795-1881)
Das Mißlichste am Karneval ist, daß er im Kalender steht, d.h. abgejubelt werden muß.
(Sigmund Graff, dt. Aphoristiker 1898-1979)
Liebe ist Qual, Lieblosigkeit ist Tod.
(Marie von Ebner-Eschenbach, Aphorismen)
Schweigen, - mit arroganten Unterton - schlägt das schlagenste Argument.
(Oliver Hassencamp, dt. Schriftsteller, 1921-1987)
Hass ist die Rache des Feiglinges dafür, daß er eingeschüchtert ist.
(George Bernard Shaw, ir. Dramatiker (1856-1950) aus Major Barbara)
Tritt frisch auf!
Tu's Maul auf!
Hör bald auf!
(Martin Luther, dt. Reformator, 1483-1546)
Jeder, der sich die Fähigkeit erhält, schönes zu erkennen, wird nie alt werden.
(Franz Kafka, öst. Schriftsteller, 1883-1924)
Gegenüber sehr attraktiven Frauen ist der Mann der Schutzbedürftige.
(Oscar Wilde, engl. Schriftsteller, 1854-1900, 'Ein idealer Gatte')
Wenn des Zaren Schwanz schwillt, so brennt jede Lippe, ihn aufzunehmen.
(russisches Sprichwort)
Schönheit ohne Anmut ist ein Angelhaken ohne Köder.
(Ninon de Lenclos, franz. Kurtisane, 1620-1705)
Die Mathematik handelt ausschließlich von den Beziehungen der Begriffe zueinander ohne Rücksicht uf deren Bezug zur Erfahrung.
(Albert Einstein, Wissenschaftler, 1879-1955)
Liebe ist nur ein anderer Ausdruck für Schweinerei.
(Bertold Brecht (1898-1956), Herr Puntila und sein Knecht)
Pistole: eines der wichtigsten Navigationsmittel der modernen Luftfahrt.
(Jerry Lewis, am. Komiker u. Regisseur, 1926-)
Fernsehunterhaltung ist die Kunst, die Spreu vom Weizen zu trennen und dann zu senden.
(Robert Lembke, dt. Quizmaster, 1913-1989)
Junggeselle ein Pfau, verlobt ein Löwe, verheiratet ein Esel.
(span. Sprichwort)
Es ist mir völlig gleichgültig, wohin das Wasser fließt, solange es nicht in meinen Wein läuft.
(Gilbert Keith Chesterson, engl. Schriftst. u. Satiriker, Gegenspieler von Shaw)
Die große Frage, die ich trotz meines dreißigjährigen Studiums der weiblichen Seele nicht zu beantworten vermag, lautet: 'Was will eine Frau?'
(Sigmund Freud, öster. Psychologe u. Psychater, 1856-1939)
Der Mensch lebt nicht vom Brot allein.
Nach einer Weile braucht er auch einen Drink.
(Woody Allen, am. Schauspieler u. Regisseur, geb. 1935)
In Deutschland wird es keine Revolution geben,
weil man dazu den Rasen betreten müßte.
(Stalin, sowj. Politiker, 1879-1953)
Nicht durch Zorn, sondern durch Lachen tötet man.
(Nietzsche (1844-1900), Also sprach Zarathustra)
Schade, daß man einen Wein nicht streicheln kann.
(Kurt Tucholsky, dt. Schriftsteller, 1890-1935)
Anonym sind wir schon - jetzt werden wir Alkoholiker.
(Ralph Bülow)
Ich zitiere mich oft selbst. Das würzt meine Unterhaltung.
(George Bernard Shaw, ir. Dramatiker, 1856-1950)
Zensur - Zutreffendes bitte streichen.
(Hans-Hermann Kersten)
Mann kann die Menschen nur von ihren eigenen Meinungen überzeugen.
(Charles Tschopp, schweizer Aphorisiker, 1899-1982)
Jedem Narren gefällt seine Kappe (Sprichwort)
Liebe macht nicht blind. Der Liebende sieht weit mehr als da ist.
(Oliver Hassencamp, dt. Schriftsteller, 1921-1987)
Großstadt-Bahnhofsbezirk: erogene Zone
(Hans-Horst Skupy)
Erfahrungen sind Wegweiser - keine Lagerplätze
(George Bernard Shaw, ir. Dramatiker, 1856-1950)
Das Eis macht Flüsse im Winter begehbar und Whiskey im Sommer trinkbar.
(Werner Mitsch, dt. Aphoristiker, *1936)
Vorurteile sind Fertigteile. Damit kann man sich die Welt leicht und schnell zusammenbauen.
(Hellmut Wallers)
Wer von seinem Tag nicht 2 drittel für sich selbst hat, ist ein Sklave.
(Nietzsche, dt. Philosoph, 1844-1900, Menschliches, allzu Menschliches)
Mit dem Geist ist es wie mit dem Magen: Mann kann ihm nur Dinge zumuten, die er verdauen kann.
(Winston Churchill, brit. Politiker, 1874-1965)
Scheiße bleibt Scheiße, selbst wenn sie vom Papst ist.
(anonym)
Beim Abschied wird die Zuneigung zu den Dingen, die uns lieb sind, immer ein wenig wärmer.
(Michel de Montaigne, fr. Phil. & Schriftsteller, 1533-1592)
Wer nicht raucht und auch nichts trinkt,
der ist schon auf andere Art den Teufel verfallen.
(span. Sprichwort)
Man sollte wirklich nur die zusammen leben lassen, die ohne einander sterben würden.
(Ludwig Anzengruber, öst. Dramatiker, 1874-1889)
Was andere uns zutrauen, ist meist bezeichnender für sie als für uns.
(Marie von Ebner-Eschenbach, öst. Schriftst., 1830-1916)
Erfahrung ist der Name, den jeder seinen Irrtümern gibt.
(Oscar Wilde, engl. Schriftsteller, 1854-1900)
Nur der hat Glück bei den Frauen, den diese nicht beachten.
(Marcel Prevost, fr. Schriftsteller, 1862-1941)
Kleider machen Leute - aber sie machen nicht den Menschen.
(Othmar Cappelmann)
Man weist ein Lob zurück in dem Wunsch, nochmals gelobt zu werden.
(La Rochefoucauld, fr. Schriftst., 1613-1680, Betrachtungen)
Allein sein zu müssen ist das schwerste, allein sein zu können das schönste.
(Hans Krailslaimer)
Die Moral ist immer die letzte Zuflucht der Leute, welche die Schönheit nicht begreifen.
(Oscar Wilde, engl. Schriftsteller, 1854-1900)
Seine Blöße bedeckt man - mit dem Partner.
(Gerhard Uhlenbruck, dt. Imunbiologe, *1929)
Aller Anhang ist schwer.
(Raimund Vidranyi)
Die Natur macht Frauen verschieden - die Mode macht sie gleich.
(Christine von Schweden, Aphoristikerin, 1626-1689)
Warum haben die Menschen gegen die Verbindung mit einem Mädchen, das ein anderer schon bis in die tiefste Seele hinein besaß, so wenig Abneigung und warum wird diese Abneigung gleich so groß, wenn der Körper mit ins Spiel gekommen ist?
(Friedrich Hebbel, dt. Dichter, 1813-1863)
Wir lernen aus Erfahrung, daß die Menschen nichts aus Erfahrung lernen.
(George Bernhard Shaw, ir. Dramatiker, 1856-1950)
Der einzige Mann, der wirklich nicht ohne Frauen leben kann, ist der Frauenarzt.
(Schopenhauer, dt. Philosoph, 1788-1860)
Die Heirat ist die einzige lebenslängliche Verurteilung, bei der man auf Grund schlechter Führung begnadigt werden kann.
(Alfred Hitchcock, engl. Regisseur, 1899-1980)
Wie es das Kennzeichen großer Geister ist, mit wenig Worten viel zum Ausdruck zu bringen, so haben die kleinen Geister hingegen die Gabe, viel zu reden und nichts zu sagen.
(La Rochefoucauld, fr. Schriftst., 1613-1680, Betrachtungen)
Wenn du im Recht bist, kannst du dir es leisten, die Ruhe zu bewahren; und wenn du im Unrecht bist, kannst du dir nicht leisten, sie zu verlieren.
(Mahatma Gandhi, ind. Freiheitskämpfer, 1869-1948)
Nur zwei Dinge behält eine Frau für sich: Ihr Alter und was sie selbst nicht weiß.
(Bulgarisches Sprichwort)
Liebe auf dem ersten Blick ist ungefähr so zuverlässig wie Diagnose auf den ersten Händedruck.
(George Bernard Shaw, ir. Dramatiker, 1856-1950)
Kann man etwas nicht verstehen, dann urteile man lieber garnicht, als daß man verurteile.
(Rudolf Steiner, 1861-1925)
Aus der Kriegsschule des Lebens - Was mich nicht umbringt, macht mich härter.
(Nietzsche, dt. Philosoph (1844-1900), Götzendämmerung)
Stets werde ich mir selbst ein fremder sein.
(Camus, Der Mythos von Sisyphos)
Strenge Moralisten sagen: Um Glücklich zu sein, muß man alle Leidenschaften aus sich verdammen. Dieser Rat ist ungefähr so gut, als wie wenn man einem, der über enge Stiefel klagt, sagt, er soll sich beide Füß' amputieren lassen, damit er kein Verdruß mehr mit dem Schuster hat.
(Johann Nepomuk Nestroy, öst. Komödiendichter & Schausp., 1801-1862)
Mode ist gelegentlich eine andere Bezeichnung für kollektive Dummheit.
(Sulamith Sparre)
Glaube heißt nicht wissen wollen, was wahr ist.
(Nietzsche, dt. Phil., 1844-1900, Der Antichrist)
Sei nicht verzweifelt, wenn es ums Abschiedsnehmen geht. Ein Lebewohl ist notwendig, ehe man sich wiedersehen kann. Und ein Wiedersehen, sei es nach Augenblicken, sei es nach Lebenszeiten, ist denen gewiß, die Freunde sind.
(Richard Bach)
Was nennen die Menschen am liebsten dumm?
Das Gescheite, das sie nicht verstehen.
(Marie von Ebner-Eschenbach, 1830-1916, Aphorismen)
Der kleine Unterschied: ER denkt beim lieben, SIE liebt beim Denken.
(Oliver Hassencamp, dt. Schriftsteller, 1921-87)
Die Politik ist das Paradies zungenfertiger Schwätzer.
(George Bernard Shaw, ir. Dramatiker, 1856-1950)
Ex oriente lux, ex occidente luxus.
(Stanislaw Jerzy Lec, pol. Satiriker, 1909-1966)
Heute sehen viele Mädchen aus wie Männer, die wie Mädchen aussehen.
(John Wayne, am. Schauspieler, 1907-1979)
Kleider machen Leute, sagen die Leute, die Kleider machen.
(Daniel Spitzer)
Wer stets zu Hause bleibt, hat auch nur Witz fürs Haus.
(William Shakespeare, engl. Dichter, 1564-1616)
Um Erfahrungen zu machen, bedarf es der Weisheit.
(Jeremies Gotthelf, schw. Schriftst. u. Geistlicher, 1797-1851)
Demokratie ist ein Verfahren, das garantiert, daß wir nicht besser regiert werden, als wir es verdienen.
(Georg Berhard Shaw, ir. Schriftst. u. Bühnenautor, 1856-1950)
Im Moment des Zusammenkommens beginnt die Trennung.
(Singhalesisches Sprichwort)
Ich bin bereit, meinem Schöpfer gegenüberzutreten. Ob mein Schöpfer ebenso bereit ist, diese Begegnung über sich ergehen zu lassen, ist eine andere Sache.
(Winston Churchill, brit. Staatsmann, 1874-1965)
Wir haben alle Kraft genug, um die Leiden anderer zu ertragen.
(La Rochefoucauld, fr. Schriftst., 1613-1680, Betrachtungen)
Unsere Jugend ist heruntergekommen und zuchtlos. Die jungen Leute hören nicht mehr auf ihre Eltern. Das Ende der Welt ist nahe.
(Keilschrifttext aus Ur um 2000 v. Chr.)
A diplomat is a man who always remembers a woman's birthday but never remembers her age.
(Robert Lee Frost, am. Schriftsteller, 1874-1963)
Wer nicht auf seine Weise denkt, denkt überhaupt nicht.
(Oscar Wilde, engl. Schriftsteller, 1854-1900)
Je mehr man sich mit der lateinischen Sprache befaßt, desto klarer wird es einem, warum das Römische Reich untergegangen ist.
(Edward Stanley)
Zu viel Fleiß im Kleinen macht meistens unfähig zum Großen.
(Francois Duc de la Rouchefoucauld, fr. Schriftst., 1613-1680)
Es ist ganz leicht, sich das Rauchen abzugewöhnen;
ich habe es schon hundert Mal geschafft.
(Mark Twain, am. Schriftsteller, 1835-1903)
Ist Gott eine Erfindung des Teufels?
(Nietzsche, dt. Phil., 1844-1900, Menschliches)
Wenn man zwei Stunden lang mit einem netten Mädchen zusammensitzt, meint man, es wäre eine Minute. Sitzt man jedoch eine Minute auf einem heißen Ofen, meint man, es wären zwei Stunden. Das ist Relativität.
(Albert Einstein, dt.-am. Physiker, 1879-1955)
Wo ein Schaf vorgeht, folgen die anderen.
(Spanisches Sprichwort)
Die Gemeinschaft darf keine Maske sein, unter der der eine lächelt und der andere weint.
(Georges Pompidou, franz. Politiker, 1911-1974)
Bei der Eroberung des Weltraums sind zwei Probleme zu lösen: die Schwerkraft und der Papierkrieg. Mit der Schwerkraft wären wir fertig geworden.
(Wernher von Braun, Raketenforscher)
Wer immer die Wahrheit sagt, kann sich ein schlechtes Gedächtnis leisten.
(Theodor Heuss, dt. Politiker, 1884-1964)
Niemand ist so beschäftigt wie der Faule, wenn es an die Arbeit geht.
(Wallonisches Sprichwort)
Ich zweifle keinen Augenblick daran, daß Frauen dumm sind. Schließlich hat der Allmächtige sie den Männern zum Ebenbild erschaffen.
(George Eliot, eig. Mary Ann Evans, engl. Schriftstellerin, 1819-1880)
Schweine und Bauern haben immer etwas zu grunzen.
(anonym)
In nichts zeigt sich der Mangel an mathematischer Bildung mehr, als in einer übertrieben genauen Rechnung.
(Carl Friedrich Gauß, dt. Mathematiker, Physiker & Astronom, 1777-1855)
Sind doch die Damen geborene Philosophen; sie denken was sie wollen und wissen alles am besten.
(Wilhelm Busch, dt. Zeichner u. Dichter, 1832-1882)
Ich bin besonders qualifiziert für das Amt eines Senators. Schließlich habe ich schon dreimal die Erde auf Kosten der Steuerzahler umrundet.
(John Glenn, Astronaut)
Es erfordert größere Tugenden, das gute Geschick zu ertragen als das böse.
(La Rochefoucauld, franz. Schriftst., 1613-1680, Betrachtungen)
Pazifisten sind wie Schafe, die glauben, der Wolf sei ein Vegetarier.
(Yves Montand, Schauspieler)
Keine Frau kann as einem Narren einen Weisen machen, aber jede Frau kann aus einem Weisen einen Narren machen.
(anonym)
Wenn man die Inschriften auf den Friedhöfen liest, fragt man sich unwillkürlich, wo denn eigentlich die Schurken begraben liegen.
(Peter Sellers, engl. Schauspieler, 1925-1980)
Die einen erkennt man an ihren Taten, die anderen an ihrem Getue.
(Martin Kessel, Schriftsteller)
Man sucht, von Weibern und von Fischen, das Mittelstück gern zu erwischen.
(Römisches Sprichwort)
Selig ist der, der nichts zu sagen hat und trotzdem schweigt.
(Kurt Sowinetz, Schauspieler)
Wer interessieren will, muß provozieren.
(Salvatore Dali, spanischer Maler, 1907-1989)
Beleidigungen sind dir Argumente jener, die über keine Argumente verfügen.
(Jean Jacques Rousseau, schw.-franz. Philosoph, 1712-1778)
Viele Leute kaufen mit Geld, das sie nicht haben. Dinge, die sie nicht brauchen, um Leuten zu imponieren, die sie nicht ausstehen können.
(Sprichwort)
Wer ein lebenslängliches Glück mit einem schönen Weibe wünscht, gleicht einem Trinker, der den Geschmack des Weines dadurch dauernd zu genießen sucht, daß er seinen Mund immer voll davon behält.
(George Bernard Shaw, ir. Dramatiker, 1856-1950)
Liebe ist nur dann von Dauer, wenn die Liebenden mehr Gemeinsamkeiten haben als die gegenseitige Zuneigung.
(Walter Lippmann, US-am. Publizist, 1889-1974)
Kritik kann keinen absolut richtigen und genauen Bericht über einen Künstler geben; bestenfalls kann sie ihren Standpunkt erklären und dann den Künstler nach diesen Standpunkt beschreiben.
(George Bernard Shaw, ir. Dramatiker, 1856-1950)
Wer behauptet, München sei eine Weltstadt mit Herz, der hat keines.
(Oliver Hassencamp (1921-87), dt. Schriftsteller, aus: High Life Barometer)
Dumme Gedanken hat jeder, aber der Weise verschweigt sie.
(Wilhelm Busch, dt. Dichter & Zeichner, 1832-1882)
Man soll nur schöne Frauen heiraten. Sonst hat man keine Aussicht, sie wieder loszuwerden.
(Danny Kaye, am. Komiker u. Schauspieler, 1913-)
Mode - Jene kurze Zeitspanne, in der das völlig verrückte als normal gilt.
(Oscar Wilde, engl. Schriftsteller, 1854-1900)
... ich höre nachts die Lokomotiven pfeifen, sehnsüchtig schreit die Ferne, und ich drehe mich im Bett herum und denke: 'Reisen...'
(Kurt Tucholsky, dt. Schriftsteller, 1890-1935)
Je lascher der Europäer im Krieg kämpft - wie z.B. die Italiener und Portugiesen - um so verwegener ist er am Steuer eines Wagens.
( 'Live')
Die meisten leben in den Ruinen ihrer Gewohnheiten.
(Jean Cocteau, fr. Schr., Maler, Regisseur, Komponist, 1889-1963)
Vieleicht wurde das Küssen erfunden, um sich gegenseitig den Mund zu verschließen.
(Sacha Guitry, fr. Schausp., Reg. u. Bühnenschr.st., 1885-1957)
Eine Frau ist wie ein Gummibaum. Ist sie älter als 30, taugt sie nichts mehr.
(Achmed Sukarno)
Der Aphorismus deckt sich nie mit der Wahrheit;
er ist entweder eine halbe Wahrheit oder anderthalb..
(Karl Kraus)
Einen Menschen lieben heißt einzuwilligen, mit ihm alt zu werden.
(Albert Camus, franz. Schriftsteller, 1913-1960)
Alle Hoffnungen sind naiv, aber wir leben von ihnen.
(Primo Leri)
Je mehr ein Mensch sich schämt, desto anständiger ist er.
(George Bernard Shaw, 1856-1950, Mensch und übermensch)
Wer behauptet, die Frauen zu kennen, ist kein Gentleman.
(George Bernard Shaw, ir. Dramatiker, 1856-1950)
Wenn du einen verhungernden Hund aufliest und machst ihn satt, dann wird er dich nicht beißen. Das ist der Unterschied zwischen Hund und Mensch.
(Mark Twain, am. Schriftsteller, 1835-1903)
Die meisten Meinungen kommen zustande, indem man vergißt, wo man sie gehört oder gelesen hat.
(Moritz Heimann, dt. Schriftsteller, 1868-1925)
Die Liebe ist eine Gemütskrankheit, die durch die Ehe oft schnell geheilt werden kann.
(Sacha Guitry, fr. Regisseur, Schausp. u. Bühnenschr., 1885-1957)
Mode ist so unerträglich häßlich, daß wir sie alle Halbjahre ändern müssen.
(Oscar Wilde, engl. Schriftsteller, 1854-1900)
Der einzelne kann sich vervollkommnen. Aber die Menschheit als ganzes wird weder besser noch schlechter.
(Denis Diderot, franz. Schriftsteller, 1713.1784)
Es gehört viel Kraft dazu, Gefühle zu zeigen, die ins Lächerliche gezogen werden können.
(Germaine Madame de Stael, franz. Schriftst., 1766-1817)
Erfahrung trügt so oft, weil niemals zwei Fälle ganz gleich gelagert sind.
(Rosalie Perles)
Der Zwech heiligt die Mittel. Dies muß sich der liebe Gott gedacht haben,
als er das Weib erschuf.
(Thomas Niederreuther, Aphorismen)
Wenn du kritisiert wirst, dann mußt du irgend etwas richtig machen.
Denn man greift nur denjenigen an, der den Ball hat.
(Bruce Lee, chin. Kampfsportler u. Philosoph, 1940-1973)
Platonische Liebe kommt mir so vor wie ein ewiges Zielen und niemals losdrücken.
(Wilhelm Busch, dt. Dichter und Zeichner, 1832-1882)
Moral ist eine Wichtigtuerei des Menschen vor der Natur.
(Friedrich Nietzsche, dt. Philosoph, 1844-1900)
Die Bücher, die von der Welt unmoralisch genannt werden, sind Bücher,
die der Welt ihre eigene Schande zeigen.
(Oscar Wilde, engl. Schriftsteller, 1854-1900)
Je mehr ein Mann weiß und je weiter er reist, desto wahrscheinlicher
wird es, daß er einmal ein Mädchen vom Lande heiratet.
(George Bernard Shaw, ir. Dramatiker, 1856-1950)
Wer Zahnweh hat, hält jeden, dessen Zähne gesund sind, für glücklich.
Der an Armut leidende begeht denselben Irrtum den Reichen gegenüber.
(George Bernard Shaw, ir. Dramatiker, 1856-1950)
Eine Frau, die ihr 'Nein' begründet, hat es bereits halb zurückgenommen.
(Sigmund Graff, dt. Aphoristiker, 1898-1979)
Mit Humor kann man Frauen am leichtesten verführen, denn die meisten
Frauen lachen gerne, bevor sie anfangen zu küssen.
(Jerry Lewis, am. Komiker, 1926-)
Der einzige Unterschied zwischen einer Laune und der 'ewigen Liebe' besteht
darin, daß die Laune etwas länger dauert.
(Oscar Wilde, engl. Schriftsteller, 1854-1900)
Des Mannes Art ist Wille, des Weibes Art Willigkeit.
(Nietzsche, dt. Philosoph, 1844-1900, Die fröhliche Wissenschaft)
Jede Generation lacht über Moden, aber folgt den neuen treu.
(Henry David Thoreau, am. Schriftst., 1817-1862)
Unsere Generation wird nicht so sehr die Untaten böser Menschen zu
beklagen haben als vielmehr das erschreckende Schweigen der guten.
(Martin Luther King, am. Bürgerrechtler & Pastor, 1929-1968)
Das größte übel, das wir unseren Mitmenschen antun können, ist nicht,
sie zu hassen, sondern ihnen gegenüber gleichgültig zu sein. Das ist
absolute Unmenschlichkeit.
(George Bernard Shaw, ir. Dramatiker, 1856-1950)
Statt zu klagen, dass wir nicht alles haben, was wir wollen, sollten
wir lieber dankbar sein, dass wir nicht alles bekommen, was wir verdienen.
(Dieter Hildebrandt, dt. Kaberettist, *1927)
Dummheiten können reizend sein, Dummheit nicht.
(Alberto Moravia, ital. Schriftstell. 1907-1990)
Wenn jemand Freude daran hat, bei Musik in Reih' und Glied zu
marschieren, dann verachte ich ihn schon deswegen, weil er sein Gehirn
nur wegen eines Irrtums bekommen hat; ein Rückenmark hätte gereicht.
(Albert Einstein, dt.-am. Physiker 1879-1955)
Leute mit Mut und Charakter sind den anderen Leuten immer sehr unheimlich.
(Herm. Hesse, dt. Schriftsteller 1877-1962)
Nur die Weisen sind im Besitz von Ideen; die meisten Menschen sind von
Ideen besessen.
(Samuel Taylor Coleridge, engl. Dichter 1772-1834)
Das Denken ist zwar allen Menschen erlaubt, aber vielen bleibt es erspart.
(Curt Goetz, dt. Schauspieler 1888-1960)
Unkraut nennt man die Pflanzen, deren Vorzüge noch nicht erkannt worden sind.
(Ralph Waldo Emerson, amer. Philosoph 1803-1882)
Man sagt nicht 'Nichts!', man sagt dafür 'Jenseits' oder 'Gott'.
(Nietzsche, dt. Philosoph, 1844-1900)
Jederman beklagt sich über sein Gedächnis,
aber niemand über seine Urteilsfähigkeit.
(Francois Duc de la Rochefoucauld, fr. Schriftst., 1613-1680)
Gib deine Illusionen nicht auf. Wenn du sie verloren hast, existierst
du wohl noch, aber du hast aufgehört zu leben.
(Mark Twain, am. Schriftsteller, 1835-1903)
Vergeben und vergessen heisst, gemachte kostbare Erfahrungen zum
Fenster hinauswerfen.
(Arthur Schopenhauer, dt. Philosoph 1788-1860)
Mit der Wahrheit kann man allenfalls leger umgehen - lügen muss man
ganz genau.
(Hans Kasper, dt. Lyriker, 1916-)
Wer sich an die Vergangenheit nicht erinnern kann, ist dazu verdammt,
sie zu wiederholen.
(George de Santayana, amer. Philosoph 1863-1952)
Es gibt Leute, die den Schuljungen verlachen und ihn leichtfertig und
oberflächlich nennen. Dabei war es ein Schuljunge, der gesagt hat:
'Glaube ist, wenn man was glaubt und weiss, es ist nicht so.'
(Mark Twain, am. Schriftsteller, 1835-1903)
Das Leben ist naturgemäß niemals leicht.
(Camus, Der Mythos von Sisyphos)
Es ist erstaunlich, wie vorurteilsfrei wir zu denken vermögen, wenn es
gilt, eine Dummheit vor uns selbst zu rechtfertigen.
(Karl Heinrich Waggerl, öster. Erzähler 1897-1973)
Je hohler das Schlagwort ist, desto mehr Lärm kann man damit erzeugen.
(John B. Priestley, engl. Dramatiker 1894-1984)
Der Mensch ist das einzige Lebewesen, das von sich eine schlechte
Meinung hat.
(George Bernard Shaw, ir. Dramatiker, 1856-1950)
Moral zu predigen ist ebenso leicht als Moral zu begründen schwer ist.
(Nietsche (1844-1900), Unzeitgemäße Betrachtungen)
An Rheumatismen und an wahrer Liebe glaubt man erst, wenn man davon
befallen wird.
(Marie von Ebner-Eschenbach, 1830-1919, Aphorismen)
Ein Psychiater ist ein Mann, der sich keine Sorgen zu machen braucht,
solange andere Menschen sich welche machen.
(Karl Kraus, öst. Schriftsteller 1874-1936)
Wenige sind weise genug, fördernden Tadel trügendem Lobe vorzuziehen.
(La Rochefoucauld, fr. Schriftst., 1613-1680, Betrachtungen)
Wenige sind imstande, von den Vorurteilen der Umgebung abweichende
Meinungen gelassen auszusprechen; die meisten sind sogar unfähig,
überhaupt zu solchen Meinungen zu gelangen.
(Albert Einstein, dt.-am. Physiker, 1879-1955)
Unser himmlischer Vater erfand den Menschen, weil er vom Affen
enttäuscht war.
(Mark Twain, am. Schriftsteller, 1835-1910)
Eines der traurigsten Dinge im Leben ist, daß ein Mensch viele gute
Taten tun muß, um zu beweisen, daß er tüchtig ist, aber nur einen Fehler
zu begehen braucht, um zu beweisen, daß er nichts taugt.
George Bernard Shaw, ir. Dramatiker, 1856-1950)
Disziplin ist die Fähigkeit, dümmer zu erscheinen als der Chef.
(Hanns Schwarz, 1898-1977)
Alter schützt vor Torheit nicht, doch es verhindert Schwangerschaft.
(Norweg. Spruchweisheit)
Liest man die Grabinschriften, dann liegt unser Heil nur in
Wiederbelebung der Toten und Beerdigung der Lebenden.
(Paul Eldridge)
Falls Freiheit überhaupt irgendetwas bedeutet, dann bedeutet sie das
Recht darauf, den Leuten das zu sagen, was sie nicht hören wollen.
(George Orwell, engl. Schriftst., 1903-1950)
Man könnte viele Beispiele für unsinnige Ausgaben nennen, aber keines
ist treffender als die Errichtung einer Friedhofsmauer. Die, die drinnen
sind, könen sowieso nicht hinaus, und die, die draußen sind, wollen
nicht hinein.
(Mark Twain, am. Schriftsteller, 1835-1903)
Liebe ist das einzige, was wächst, indem wir es verschwenden.
(Ricarda Huch, dt. Historikerin u. Schriftstellerin, 1864-1947)
Wir lieben die Menschen, die frisch heraussagen, was sie denken -
falls sie das gleiche denken wie wir.
(Mark Twain, am. Schriftsteller, 1835-1903)
Geld ist das einzige, was eine Frau manchmal für sich behalten kann.
(Jacques Teti)
Wir lieben immer die, welche uns bewundern, aber nicht immer die,
welche wir bewundern.
(La Rouchefoucauld, fr. Schriftst., 1613-1680, Betrachtungen)
Wer mir eine Bibel schenkt, verschenkt Papier.
Mit der wahren Liebe ists wie mit den Geistererscheinungen:
alle Welt spricht darüber, aber wenige haben etwas davon gesehen.
(Francois Duc de la Rouchefoucauld, fr. Schriftst., 1613-1680)
Auf Schönheit gebaute Liebe stirbt so schnell wie die Schönheit.
(John Donne)
Die Muttersprache heißt deshalb Muttersprache,
weil die Väter nie zu Wort kommen.
Ernste Menschen haben selten Ideen. Ideenreiche sind nie ernst.
(Paul Valery, franz. Schriftsteller, 1871-1945)
Die Trägheit unseres Geistes ist größer als die unsres Körpers.
(Francois Duc de la Rouchefoucauld, fr. Schriftst., 1613-1680)
Erotik ist die überwindung von Hindernissen. Das Verlockenste und
populärste Hindernis ist die Moral.
(Karl Kraus, öst. Schriftsteller, 1874-1936)
Jedermann kann für die Leiden eines Freundes Mitgefühle aufbringen.
Es bedarf aber eines wirklich edlen Charakters, um sich über die Erfolge
eines Freundes zu freuen.
(Oscar Wilde, brit. Schriftsteller, 1854-1900)
No Body is perfect.
(Gerhard Uhlenbruck, dt. Imunbiologe)
Es ist die gleiche Festigkeit, mit der wir der Liebe zu wiederstehen
vermögen und durch welche diese erstarkt und dauert; daher sind schwache
Menschen, die immer von Leidenschaften getrieben werden, fast niemals
wirklich von ihnen erfüllt.
(Francois Duc de la Rouchefoucauld, franz. Schriftst., 1613-1680)
Gesegnet sei der, der nichts erwartet. Er wird nie enttäuscht werden.
(Alexander Pope, engl. Schriftsteller, 1688-1744)
Zum zehnten Mal wiederholt, wird es gefallen.
(Horaz, römischer Dichter, 65-8 v.Chr.)
Dem Schlechten mißfallen heißt, gelobt zu werden.
(Seneca, röm. Philosoph, 4-65 n.Chr.)
Es gibt wenig Frauen, deren Wert ihre Schönheit überdauert.
(La Rouchefaucauld, französischer Schriftsteller, 1613-1680)
Kein Mensch kann ein reiner Spezialist sein, ohne im
buchstäblichen Sinn ein Idiot zu sein.
(George Bernard Shaw, ir. Dramatiker, 1856-1950)
Gefallsucht raubt vielen Frauen die Schönheit, um deren
Willen sie die Männer bewundern würden.
(Carl Tilly Lindner)
Ein Bankier ist ein Mensch, der seinen Schirm verleiht, wenn die Sonne scheint
und der ihn sofort zurückhaben will, wenn es zu regnen beginnt.
(Mark Twain, amerik. Schriftsteller, 1835-1903)
Das Geld gleicht dem Seewasser. Je mehr davon getrunken wird,
desto durstiger wird man.
(Arthur Schopenhauer, dt. Philosoph, 1788-1860)
Alte Narren sind närrischer als junge.
(La Rouchefoucauld, fr. Schr., 1613-1680)
Jedes Ding hat zwei Seiten. Fanatiker sehen nur die eine.
(Hellmut Walters)
Frauen sind austauschbare Instrumente für ein stets identisches Vergnügen.
(Marcel Proust, franz. Schriftsteller, 1871-1922)
Wußten Sie schon, daß in manchen gesunden Körper ein ziemlicher Blödian steckt?
(Dieter Höss)
Wir würden kaum etwas glühend verlangen, wenn wir das Verlangte ganz kennen.
(Francois Duc de la Rouchefoucauld, fr. Schriftst., 1613-1680, Betrachtungen)
über eine Spur von Geist in einer Frau freuen wir uns ebenso wie über ein
paar Worte, die ein Papagei richtig herausbringt.
(Jonathan Swift, engl. Schriftsteller, 1667-1745)
Es ist schlimm, erst dann zu merken, daß man keine Freunde hat, wenn man
wirklich Freunde nötig hat.
(Plutarch, grich. Phil. & Historiker, 45-125 n.Chr.)
Erst kommt das Fressen, dann kommt die Moral.
(Bertold Brecht, Dreigroschenoper)
Liebe und Freundschaft der meisten Menschen ist ein Füllen der eigenen
Leere mit fremden Inhalt.
(Friedrich Hebbel, deutscher Dichter, 1813-1863)
Nichts hindert so sehr daran, natürlich zu sein, wie der Wunsch, es zu scheinen.
(La Rouchefoucauld, franz. Schriftst., 1613-1680, Betrachtungen)
Der Vatikan ist die Warze im Gesicht der Kirche.
(Paulus Gordon)
Das beste Mittel, jeden Tag gut zu beginnen, ist beim Erwachen daran
denken, ob man nicht wenigstens einen Menschen an diesem Tage eine Freude
machen könne.
(F. Nietzsche, dt. Philosoph, 1844-1900)
Die meisten Menschen haben wie Pflanzen verborgene Eigentümlichkeiten,
welche der Zufall aufdeckt.
(Francois Duc de la Rouchefoucauld, fr. Schriftst., 1613-1680)
Die Moral ist für Sklaven geschaffen, für Wesen ohne Geist.
(Henry Miller, am. Schriftst., 1891-, Von der Unmoral der Moral)
Die Unmöglichkeit einer Antwort ist die Antwort selber.
(Eugene Ionesco, franz. Schriftsteller, 1912- ,'Der König stirbt')
Das schlimmste an der christlichen Religion ist ihre krankhafte und
unnatürliche Einstellung zur Sexualität.
(Bertrand Russel, engl. Phil., 1872-1970, 'Warum ich kein Christ bin')
Jeder von uns ist sein eigener Teufel, und wir machen uns diese
Welt zur Hölle.
(Oscar Wilde, engl. Schriftsteller, 1854-1900)
Jeder ist ein Mond und hat eine dunkle Seite, die er niemanden zeigt.
(Mark Twain, amerik. Schriftsteller, 1835-1903)
Nur die allergescheitesten Leute benutzen ihren Scharfsinn zur Be-
urteilung nicht bloß anderer, sondern auch ihrer selbst.
(Marie von Ebner-Eschenbach ,öst. Schriftst., 1830-1916, Aphorismen)
Wer schläft, sündigt nicht. Wer aber vorher gesündigt hat, schläft
dann um so besser.
(Prof. Dr. Dr. h.c.F. Singer, Meran-Kongreß 1962)
Die Wahrheit muß billig sein, wenn man sie verkaufen will.
(Hermann Kesten, dt. Schriftsteller, 1900-)
Was ein richtiger Professor schon als Privatdozent lernt:
Das Korsett seines Rückgrats den Bedingungen der Karriere anzupassen.
(Martin Kessel, dt. Schriftsteller, 1901-)
Das Gewissen ist eine Schwiegermutter, deren Besuch nie endet.
(Henry Louis Mencken, Vorurteile)
Die Frauen haben einen wunderbaren Instinkt für die Dinge.
Sie bemerken alles, mit Ausnahme des Selbstverständlichen.
(Oscar Wilde, engl. Schriftst., 1954-1900)
Sobald eine Sache schiefgegangen ist, nennt man sie 'Experiment'., dieses
Wort ist doch das Lieblingswort der Pechvögel.
(Robert Penn Warren, US-amerik. Schriftsteller, 1905-)
Die Frau ist wie ein Löschblatt. Sie nimmt alles auf - und
gibt es verkehrt wieder.
(Curt Goetz, dt. Schausp. u. Schriftst., 1888-1960)
Keuschheit ist ebensowenig eine Tugend wie Unterernährung.
(Alex Comfort, Biologe)
Der Mann hat hauptsächlich deshalb einen Kopf, damit eine Frau ihn
verdrehen kann.
(Jacques Prevert, fr. Schriftsteller, 1900-1977)
Was noch zu leisten ist, das bedenke,
was du schon geleistet hast, das vergiß.
(Marie von Ebner-Eschenbach, öst. Schriftstellerin, 1830-1916)
Die offizielle Kirche hat bei allen aktuellen Fragen der Zeit immer versagt.
(Probst Heinrich Gruber, in 'Die Zeit')
Ein Pessimist ist ein Optimist, der nachgedacht hat.
(Dan Bennet, amerikanischer Kolumnist)
Nichts ist billiger als sittliche Entrüstung.
(Karl Kraus, öst. Schriftst., 1874-1936, Auswahl)
Alles ist erlaubt.
(Jean-Paul Sartre, fr. Philosoph, 1905-1980)
Mancher Mensch hat ein großes Feuer in seiner Seele,
und niemand kommt, um sich daran zu wärmen.
(Vincent van Gogh, holl. Maler, 1853-1990)
Der Fuchs wechselt den Balg, nicht den Charakter.
(Gaius Suetonius, röm. Schriftsteller u. Anwalt, 70 n.Chr.-???)
Es gibt nur zwei Arten von Menschen, die wirklich fesseln -
Leute, die alles wissen und Leute, die überhauptnichts wissen.
(Oscar Wilde, engl. Schriftsteller, 1854-1900)
Auch Götter sterben, wenn niemand mehr an sie glaubt.
(Jean Paul Sartre, franz. Philosoph, 1905-1980)
überlasse das Hassen jenen, die zu schwach sind, um lieben zu können.
(Michel del Castillo)
Es gibt zwei Tragödien im Leben. Die eine: daß die dein Herzenswunsch
nicht erfüllt wird. Die andere: daß er es wird.
(George Bernard Shaw, ir. Dramatiker, 1856-1950)
Auf welcher Gesetzestafel steht: Die heiligen Gefühle der Theisten
müssen respektiert werden, die heiligen Gefühle der A-Theisten aber nicht?
(Ludwig Marcuse)
Ich konnte mich nur an einen Mann binden, der dasselbe verabscheute
wie ich: die Rechte, die brave Gesinnung, die Religion.
(Simone de Beauvoir über Jean-Paul Sartre, 'Der Lauf der Dinge')
Ich habe Erfolg, aber ich habe keinerlei Wirkung.
(Kurt Tucholsky, dt Schriftsteller, 1890-1935)
Irgendwie hat jedes Bekenntnis etwas Lächerliches.
(Georges Bernandos)
Der Utopist sieht das Paradies, der Realist das Paradies plus Schlange.
(Friedrich Hebbel, dt. Dichter, 1813-1863)
Ist es ein Fortschritt, wenn ein Kannibale Messer und Gabel benutzt?
(Stanislaw Jerzy Lec, poln. Satiriker, 1909-1966, Unfrisierte Gedanken)
Religionen, wenn sie nicht von Zeit zu Zeit erneuert werden,
altern wie Bäume. Das Christentum in der uns bekannten Form
hat seine Zeit gehabt. Wir wollen eine neue Form, die in übereinstimmung
steht mit der Wissenschaft und dennoch für ein gutes Leben hilfreich ist.
(Bertrand Russel, engl. Phil., 1872-1970, Autobiographie)
Hätte man bei der Erschaffung der Welt eine Kommission eingesetzt,
dann wäre sie heute noch nicht fertig.
(George Bernard Shaw, ir. Dichter, 1856-1950)
Die Absurdität der religiösen Dogmen macht es zu einer endlosen Aufgabe,
gegen sie polemisieren zu wollen.
(Arnulf överland)
Ich mag mich nicht gern mit der Kirche auseinandersetzen; es hat ja keinen
Sinn, mit einer Anschauungsweise zu diskutieren, die sich strafrechtlich hat
schützen lassen.
(Kurt Tucholsky, dt. Schriftsteller, 1890-1935)
Ich wünschte ein Shakespeare zu sein und wurde ein Shaw.
(George Bernard Shaw, ir. Dramatiker, 1856-1950)
Hier ruht ein goldenes Herz und eine eiserne Schnauze.
(Kurt Tucholsky, 1890-1935, Requiem (Nachruf auf sich selbst)
Wer nichts weiß, muß alles Glauben.
(Marie von Ebner-Eschenbach, 1830-1916, Aphorismen)
Trennung läßt matte Leidenschaften verkümmern und starke wachsen.
(Francois Duc de La Rouchefoucauld, franz. Schriftsteller, 1613-1680)
Was die Welt braucht, ist nicht ein Dogma, sondern eine Bejahung der
wissenschaftlichen Forschung zusammen mit dem Glauben, daß die Qualen
von Millionen nicht wünschenswert sind, ob sie nun von Stalin oder einer
Gottheit, die sich der Gläubige als sein Ebenbild vorstellt, verhängt werden.
(Bertrand Russel, engl. Phil., Religion und Moral)
... ein unproduktiver Trunkenbold.
(George Bernard Shaw über Oscar Wilde)
Der Glaube eines Menschen kann durch kein Glaubensbekenntnis, sondern
durch die Beweggründe seiner gewöhnlichen Handlungen festgestellt werden.
(George Bernard Shaw, ir. Dramatiker, 1856-1950)
Die Mitteilungsmöglichkeit des Menschen ist gewaltig, doch das meiste,
was er sagt, ist hohl und falsch.
Die Sprache der Tiere ist begrenzt, aber was sie damit zum Ausdruck
bringen, ist wichtig und nützlich. Jede kleine Ehrlichkeit ist besser als
eine große Lüge.
(Leonardo da Vinci, ital. Multitalent, 1452-1519)
Die Gläubigen sind selten Denker und die Denker selten gläubig.
(Hans Daiber)
Ist Liebe ohne Ehe ungesetzlich, dann ist Ehe ohne Liebe unmoralisch.
(Sarwapalli Radhakristan)
Falls Sie jemals das Gerücht gehört haben sollten, daß ein männliches
Glied unter Kokaineinfluß so hart wird, daß man einen gefrorenen Acker
damit umpflügen kann ... das stimmt!
(Walter Moers, Schöner Leben mit dem Kleinen *********)
Dumme Fragen stellen kann jeder. Aber auf ernst gemeinte Fragen dumme
Antworten geben, dazu gehört schon ein gewisses Können.
Violence is the last refuge of the incompetent
(Isaac Asimov, am. Wissenschaftsautor, )
Nur wer denkt, irrt auch.
(Horst Friedrich)
Drogen sind immer böse, Sex verwerflich und die Welt eine Scheibe...
Geschirrspüler spülen für einen das langweilige Geschirr und ersparen
einem so die Mühe, es selber spülen zu müssen. Videorekorder sehen sich
für einen langweilige Fernsehprogramme an und ersparen einem so die
Mühe, sie selber ansehen zu müssen.
(Dirk Gently's Holistische Detektei)
Ein aufrichtiger Irrtum ist keine Lüge, er ist nur ein Schritt
auf die Wahrheit zu.
(Romain Rolland)
Bisher hieß es immer: Computer machen keine Fehler.
Dank modernster Hardware wurde jetzt auch dieses Manko beseitigt ...
(Holger Lamm über den Pentium)
Die Katholiken Terrorisieren das Land mit einer Auffassung vom Wesen der
Ehe, die die ihre ist und die uns nichts angeht.
(Kurt Tucholsky)
Microsoft is not the answer, Microsoft is the question. NO is the answer.
Sex ist nur schmutzig, wenn er richtig gemacht wird.
(Woody Allen, am. Schauspieler u. Regisseur, *1935)
Postulate #1: Nothing is better than sex.
Postulate #2: Masturbation is better than nothing.
Conclusion: Masturbation is better than sex.
Macht besitzen und nicht ausüben ist wahre Größe.
(Friedl Beutelrock)
Das ist eine Niederlage in der ersten Runde, aber es werden weitere folgen.
(Rudolf Scharping zu den Ergebnissen der Europa-Wahl)
30% halten Motzki für übertrieben,
26% halten Motzki für untertrieben,
44% halten Motzki für ein Homevideo mit Vati in der Hauptrolle.
(Herbert Feuerstein in Schmidteinander)
Aus Lügen, die wir glauben, werden Wahrheiten, mit denen wir leben.
(Oliver Hassencamp, dt. Schriftsteller,)
Urlaub? Ich will dahin, wo schwarze, nackte Männer, die meine Sprache
nicht sprechen am Strand rumlaufen und meinen Körper mit öl einreiben...
(Golden Girls, Blanche)
Tadele nicht den Fluß, wenn du ins Wasser fällst.
(Indisches Sprichwort)
Manche Sätze von Oscar Wilde sind so sehr sprachgewordene Perversität,
so voll frivoler Paradoxie, daß sie nur von einem Päderasten
geschrieben sein können.
(Hans Natonek)
Es muß Arme geben, damit die Reichen das Gebot der Nächstenliebe
überhaupt erfüllen können.
(Aus einem Hirtenbrief der Bischöfe Spaniens,1954)
Wenn ein Mann mit einem Fuß auf einem heißen Ofen und mit dem anderen
in einer Kühltruhe steht, würde ein Statistiker sagen, daß der Mann
sich durchschnittlich in angenehmer Temperatur befindet.
(Walter Heller)
Unter den vielen Lügenmächten, die in der Welt wirksam sind, ist die
Theologie eine der ersten.
(Mahatma Gandhi, ind. Pol. und Reformator, 1869-1948)
Wie alt man geworden ist, sieht man an den Gesichtern derer,
die man jung gekannt hat.
(Heinrich Böll, dt. Schriftsteller, 1917-)
Es ist üblich geworden, immer dann, wenn die Haltung der offiziellen
katholischen Kirche in Deutschland während der Nazizeit angezweifelt
wird, die Namen der Männer und Frauen zu zitieren, die in Konzentrations-
lagern und Gefängnissen gelitten haben und hingerichtet worden sind.
Aber jene Männer, Prälat Lichtenberg, Pater Delp und die vielen anderen,
sie handelten nicht auf kirchlichen Befehl, sondern ihre Instanz war
eine andere, deren Namen auszusprechen heute schon verdächtig geworden
ist: das Gewissen.
(Heinrich Böll, dt. Schriftsteller, 1917-)
Hab erbarmen. Das Leben ist schwer genug.
(Kurt Tucholsky, dt. Schriftst., 1890-1935, 'Merkblatt für Geschworene')
Alle guten Triebe sind richtig.
(Oscar Wilde, engl. Schriftsteller, 1854-1900)
Die Katholiken sitzen vor ihrer Hütte. Ein Heide geht vorbei und pfeift
sich eins. Die Katholiken tuscheln: 'Der wird sich schön wundern, wenn er
stirbt!' Sie klopfen sich auf den Bauch ihrer Frömmigkeit, denn sie haben
einen Fahrschein, der Heide aber hat keinen, und er weiß es nicht einmal.
Wie hochmütig kann Demut sein!
(Kurt Tucholsky, dt. Schriftsteller, 1890-1935)
Schönheit wirkt auf den ersten Blick angenehm, aber wem fällt sie auf,
wenn sie drei Tage im Haus ist?
(George Bernard Shaw, ir. Dramatiker, 1856-1950)
Versuchungen sollte man nachgeben. Wer weiß, ob sie wiederkommen.
(Oscar Wilde, engl. Schriftsteller, 1854-100)
Mein Name ist Barbara Elligmann.
(Barbara Elligmann)
Wer sein Haus vom Architekten einrichten läßt, wundere sich nicht, wenn's
nachher aussieht, als wohne er garnicht drin.
(Oliver Hassencamp, dt. Schriftsteller, 1921-1988)
Die Liebe geht, wenn die Erwartung getäuscht wird.
(Wilhelm Weber-Brauns)
Humor und Geduld sind Kamele, mit denen wir durch jede Wüste kommen.
(Phil Bassmans)
Du kannst nicht Schlittschuhlaufen lernen, ohne dich lächerlich zu machen.
Auch das Eis des Lebens ist glatt.
(George Bernard Shaw, ir. Dramatiker, 1856-1950)
I can resist everything but temptation.
(Oscar Wilde, engl. Schriftsteller, 1854-1900)
Der liebt nicht, der die Fehler des Geliebten nicht für Tugenden hält.
(Johann Wolfgang von Goethe, dt. Dichter, 1749-1832)
Der Dirne Neugier leistet Magddienste der Dirne Geschwätzigkeit.
(Marie v. Ebner-Eschenbach, öst. Schriftst., 1830-1916)
Die öffentlichkeit! Wie vieler Narren bedarf es, um eine
öffentlichkeit zu ergeben?
(Chamfort, fr. Schriftst. und Philosoph, 1741-94 (Selbstm.))
Tiere sind meine Freunde, und ich esse meine Freunde nicht.
(George Bernard Shaw, ir. Dramatiker, 1856-1950)
Zeigt den Beweis eurer Liebe, auch öffentlich.
(2. Korinther 8,24)
Wer mit den Wölfen heult, wird kurz oder lang von ihnen zerrissen.
(Adolf Spemann)
Selten denkt das Frauenzimmer / Denkt es aber, taugt es nichts!
(Friedrich Nietzsche, dt. Phil., 1844-1900)
Je mehr wir planen, regeln, regelmentieren, desto mehr nimmt das Chaos
zu. Das mußte man einmal einsehen: das Chaos ist die Ordnung.
(Aurel Schmidt)
Zu den wichtigsten Geschlechtsorganen gehört unsere Phantasie)
(Sigmund Graff, dt. Aphoristiker, 1898-1979)
Die Religion? - Der beliebte Ersatz für den Glauben.
(Oscar Wilde, engl. Schriftsteller, 1854-1900)
Sag mir all meine Fehler, von Mann zu Mann.
Ich kann alles ertragen, außer Schmeichelei.
(George Bernard Shaw, ir. Dramatiker, 1856-1900)
Die öffentliche Meinung ist eine von der Presse hochgespielte Seifenblase.
(Enzio Hauser)
Da wir wissen, daß Gott nichts Böses tun kann, läßt sich leicht erraten,
woher die Frau kommt.
(Emile Zola, franz. Schriftsteller, 1840-1902)
Welche Religion ist die Wahre?
Für die Masse jede, für den denkenden Menschen nur die, die er sich
selbst aufbaut.
(A.O. Weber)
Wenn eine Frau fünf Minuten nichts sagt, ist es an der Zeit
Wiederbelebungsmaßnahmen zu ergreifen.
(anonym)
So many men, so little time.
(Mae West, am. Schauspielerin, 1892-1980))
Begehrst du sie, so sagen sie, du seist vulgär wie alle anderen Männer;
begehrst du sie nicht, so sagen sie, du seist impotent.
(Pitigrilli)
Tief in seinem Inneren weiß jeder Mann, daß er ein wertloser Misthaufen
ist. Er ist geil wie ein Vieh und schämt sich deswegen zutiefst.
(Valerie Solanas)
Wenn ich mich zwischen zwei Sünden entscheiden muss, begehe ich immer
diejenige, die ich noch nicht kenne.
(Mae West, am. Schauspielerin, 1892-1980)
Was man von einem einzigen abkupfert, ist ein Plagiat; was man von
zweien abkupfert, ist wissenschafliche Forschung.
(unbekannt)
There are two types of people in this world, good and bad. The good
sleep better, but the bad seem to enjoy the waking hours much more.
(Woody Allen)
Ich habe eine Diät gemacht und fettem Essen und Alkohol abgeschworen - in
zwei Wochen verlor ich 14 Tage.
(Joe E. Lewis)
Als ich den Leuten in Nordirland erzählte, dass ich Atheist sei, stand
eine Frau im Publikum auf und fragte: "Nun gut, aber ist es der
katholische oder der protestantische Gott, an den Sie nicht glauben?"
(Quentin Crisp)
Das ist schön bei uns Deutschen; keiner ist so verückt, dass er nicht
einen noch Verückteren fände, der ihn versteht.
(Heinrich Heine, dt. Dichter, 1797-1856)
Die Asyslbewerberzahlen lägen auf zu hohem Niveau und zu hohes Niveau
möchte sich Herr Kanther nicht nachsagen lassen.
(Friedrich Küppersbusch, dt. Fernsehmoderator)
Die Fortschritte der Medizin sind ungeheuer - man ist sich seines Todes
nicht mehr sicher.
(Hermann Kesten)
Wenn ein Mensch behauptet, mit Geld lasse sich alles erreichen, darf man
sicher sein, daß er nie welches gehabt hat.
(Aristoteles Onassis, gr. Reeder)
Sterben kann gar nicht so schwer sein - bisher hat es noch jeder
geschafft.
(Norman Mailer)
Geld allein macht nicht glücklich, aber es besser, in einem Taxi zu
weinen als in der Straßenbahn.
(Marcel Reich-Ranicki)
Ruhm bedeutet vor allem, daß man zum richtigen Zeitpunkt stirbt.
(Alfred Polgar)
Das Licht am Ende des Tunnels ist meistens eine Leuchttafel, auf der
"Kein Ausgang" steht.
(unbekannt)
Humor zu analysieren ist wie das Sezieren eines Frosches - niemand tut
es gern und am Ende ist der Gegenstand der Analyse tot.
(unbekannt)
Pabst John Paul wäre wesentlich beliebter, wenn er sich Pabst John Paul
George and Ringo nennen würde.
(Paul Krassner)
Soweit ich weiss, wird in keinem Kirchenlied das hohe Lied der
Intelligenz gesungen.
(Bertrand Russel, engl. Philosoph und Sozialkritiker, 1872-1970)
When I'm good, I'm good. When I'm bad, I'm very good.
(Mae West, am. Schauspielerin, 1892-1980))
Durch Frauen werden die Höhepunkte des Lebens bereichert und die
Tiefpunkte vermehrt.
(Friedrich Nietzsche, dt. Philosoph, 1844-1900)
Ein Onkel, der gutes mitbringt, ist besser als eine Tante, die bloß
Klavier spielt.
(Wilhelm Busch, dt. Dichter und Zeichner, 1832-1982)
Für das Können gibt es nur einen Beweis: das Tun.
(Marie von Ebner-Eschenbach, öst. Schr., 1830-1916)
Getretener Quark wird breit - nicht stark.
(Johann W.von Goethe, dt. Dichter, 1749-1832)
Schüchternheit ist ein Fehler, den man nicht tadeln darf, wenn man ihn
heilen will.
(F. Duc de La Rochefoucauld, fr. Schriftst., 1613-1680)
Es gibt nur eine Unannehmlichkeit, die peinlicher ist, als in aller
Munde zu sein: nicht in aller Munde zu sein.
(Oscar Wilde, engl. Schriftst. 1854-1900)
Sex is not the answer. Sex is the question. "Yes" is the answer.
Die Kunst zu gefallen, ist die Kunst zu täuschen.
(Vauvenargüs )
Bemüh' Dich nur und sei hübsch froh, der ärger kommt schon sowieso.
(Wilhelm Busch, dt. Dichter und Zeichner, 183-1882)
Wenn die Zeit kommt, in der man könnte, ist die vorüber, in der man kann.
(Marie von Ebner-Eschenbach, öst. Schriftst., 1830-1916)
Ein Regenbogen, der eine Viertelstunde steht, sieht man nicht mehr an.
(J.W. von Goethe, dt. Dichter, 1749-1832)
Militärische Intelligenz ist ein Widerspruch in sich.
(Groucho Marx)
Alkohol ist keine Antwort, aber man vergisst beim Trinken die Frage.
(Henry Mon)
Wenn ich nicht verliere, kann er nicht gewinnen.
(Boris Becker, dt. Tennisspieler)
Das schöne Gefühl, Geld zu haben, ist nicht so intensiv, wie das
Scheißgefühl, kein Geld zu haben.
(Herbert Achternbusch, Künstler)
Die Unglücklichen schöpfen Trost aus den schlimmeren Leiden anderer.
(äsop, griech. Fabeldichter, 6. Jh. v. Chr.)
Das Gehirn ist ein Organ, mit dem wir denken, daß wir denken.
Meßgewänder sind das Kostüm der Narrem am Himmlischen Hof.
(A. Bierce, am. Journalist und Schriftsteller, 1842-1914)
Women: You can't live with them, and you can't get them to dress up in a
skimpy Nazi costume and beat you with a warm squash.
(Emo Phillips)
I've been rich and I've been poor. Believe me, rich is better.
(Mae West, am. Schauspielerin, 1892-1980))
I don't want to be immortal through my work. I want to be immortal
hrough not dying.
(Woody Allen)
Once there was a time when all people believed in God and the church
ruled. This time is called the Dark Ages.
"He who can, does. He who cannot teaches.
(George Bernard Shaw (1856-1950))
Democracy is a form of government that substitutes election by the
incompetent many for appointment by the corrupt few.
(George Bernard Shaw, ir. Dramatiker, 1856-1950))
The quickest way to a man's heart is through his chest, with an axe.
Entweder man muss sich auflehnen, oder man macht sich mitschuldig.
(Ignazio Silone, ital. Schriftsteller 1900-1978)
Wir sprechen fast nur denen gesunden Menschenverstand zu, die unserer
Meinung sind.
(La Rochefoucauld 1613-1680 )
Dummheit ist ansteckend, Verstand wächst sich kaum zur Epidemie aus.
(Kazimierz Bartoszewicz 1852-1930)
Whenever I'm caught between two evils, I take the one I've never tried.
(Mae West, am. Schauspielerin, 1892-1980))
Too much of a good thing is wonderful.
(Mae West, am. Schauspielerin, 1892-1980))
If only God would give me some clear sign! Like making a large deposit
in my name in a Swiss bank.
(Woody Allen)
A diplomat...is a person who can tell you to go to hell in such a way
that you actually look forward to the trip.
(Caskie Stinnett)
A jury consists of twelve persons chosen to decide who has the better lawyer.
(Robert Frost)
Diplomacy is the art of saying 'Nice doggie' until you can find a rock.
(Will Rogers (1879-1935))
I don't know if God exists, but it would be better for His reputation
if He didn't.
(Jules Renard)
I think that God in creating Man somewhat overestimated his ability.
(Oscar Wilde, engl. Schriftsteller, 1854-1900)
I thoroughly disapprove of duels. If a man should challenge me, I would
take him kindly and forgivingly by the hand and lead him to a quiet place
and kill him.
(Mark Twain, am. Schriftsteller, 1835-1910)
The fact that a believer is happier than a skeptic is no more to the
point than the fact than a drunken man is happier than a sober one.
(George Bernard Shaw, ir. Dramatiker, 1856-1950)
Whenever I hear anyone arguing for slavery, I feel a strong impulse to
see it tried on him personally.
(Abraham Lincoln, am. Staatsmann, 1809-1865)
Das Schlimmste, das ich kenne, ist Untertänigkeit oder der Wunsch, sich
unbegingt zu unterwerfen, dieses Mitmachen, Mitlaufen, Mitsingen,
Mitmarschieren und dabei auch noch in eine peinliche Euphorie verfallen.
(Heinrich Böll, dt. Schriftsteller, 1917-)
Kinder, die man nicht liebt, werden Erwachsene, die nicht lieben.
(Pearl S. Buck, amerik. Schriftstellerin 1892-1973)
Der Erfolg zählt. Die Mißerfolge werden gezählt.
(Nikolaus Cybinski, dt. Aphoristiker, geb. 1936)
Tu soviel Gutes, wie Du kannst, und mache so wenig Gerede wie nur
möglich darüber.
(Charles Dickens, )
Unter Intuition versteht man die Fähigkeit gewisser Leute, eine Lage in
Sekundenschnelle falsch zu beurteilen.
(Friedrich Dürrenmatt, schweiz. Schriftsteller 1921-1990)
Man soll Denken lehren, nicht Gedachtes.
(Cornelius Gustav Gurlitt, dt. Architekt und Kunsthistoriker 1850-1938)
Sich selbst etwas versprechen und es nicht halten ist der nächste Weg
zur Nullität und Charakterlosigkeit.
(Christian Friedrich Hebbel, dt. Dichter, 1813-1863)
Meinungen sind wie Grundstücke: Erstens sind sie zu teuer, und zweitens
kann man nicht immer darauf bauen.
(Dieter Hildebrandt, dt. Kabarettist, geb. 1927)
Der letzte Beweis von Größe liegt darin, Kritik ohne Groll zu ertragen.
(Victor Hugo, franz. Schriftsteller, 1802-1885)
Es gibt Besserwisser, die niemals begreifen, daß man recht haben und ein
Idiot sein kann.
(Martin Kessel, dt. Schriftsteller 1901-1990)
Wir neigen dazu, Erfolg eher nach der Höhe unserer Gehälter oder nach
der Grösse unserer Autos zu bestimmen als nach dem Grad unserer
Hilfsbereitschaft und dem Maß unserer Menschlichkeit.
(Martin Luther King, am. Bürgerrechtler, 1929-1968)
Früher standen sich die Menschen näher. Es blieb ihnen nichts anderes
übrig. Die Schußwaffen trugen nicht weit.
(S. J. Leg)
Die meisten von uns sind wie Litfasssäulen. Wer zuletzt was draufklebt,
hat recht.
(Johannes Leppich, dt. Jesuitenpater)
Ob ein Mensch klug ist, erkennt man viel besser an seinen Fragen als an
seinen Antworten.
(Francois G. de Levis 1720-1781)
Mein unerschütterliche Glaube an die Dummheit des Tieres Mensch hat mich
nie enttäuscht und ist mir im Lauf des Lebens oft zustatten gekommen.
(Georg Christoph Lichtenberg, dt. Physiker und Schriftsteller 1742 - 1799)
Sex-Leitfäden sind meist Parfümrezepte, verfaßt von Leuten, die einen
Stockschnupfen haben.
(Henry Miller, amerik. Schriftsteller 1891-1980)
Ob ein Mensch ein Gentleman ist, erkennt man an seinem Benehmen
denjenigen Menschen gegenüber, von denen er keinen Nutzen hat.
(William Lyon Phelps, amerik. Literaturkritiker 1865 - 1943)
Der Ruin des Nächsten erfreut Freund und Feind.
Wenn wir keine Fehler hätten, würden wir nicht mit so großem Vergnügen
Fehler bei anderen entdecken.
(Francois Duc de La Rochefoucauld, frz. Schriftsteller, 1613-1680)
Ein Kamel ist ein Rennpferd, das von einem Komitee entworfen wurde.
Jeder kann seine eigene Meinung haben, aber manche verdient Prügel.
Der Unterschied zwischen Psychiater und Patient: der eine hat die
Schlüssel.
(B. Schleppey)
Die Erde ist das einzige Irrenhaus, das von seinen Insassen verwaltet
wird.
(U. Schmidt)
Mein unerschütterliche Glaube an die Dummheit des Tieres Mensch hat mich
nie enttäuscht und ist mir im Lauf des Lebens oft zustatten gekommen.
(Arthur Schopenhauer, dt. Philosoph, 1788-1860)
Wenig und Viel sind wandelbar wie Geschenke, je nachdem sie der Gebende
oder der Empfangende betrachtet.
(Tschuang-tse, chinesischer Philosoph, 4. Jh. v. Chr.)
Kein Breitengrad, der nicht dächte, er wäre äquator geworden, wenn alles mit rechten Dingen zugegangen wäre.
Lärm beweist nichts. Oft gackert eine Henne, die bloß ein Ei legte, als
hätte sie einen Planetoiden gelegt.
Es gibt Menschen, die bringen alle schönen und heroischen Taten fertig,
nur eine nicht: sich zu enthalten, den Unglücklichen von ihrem Glück zu
erzählen.
Das gute Gedächtnis ist wie ein Sack, es behält alles. Das bessere
Gedächtnis ist wie ein Sieb, es behält nur, worauf es ankommt.
(Hellmut Walters, dt. Aphoristiker, geb. 1930)
Das Leben hat keinen Sinn, außer dem, den wir ihm geben. Es ermutigt den
Menschen nicht, noch demütigt es ihn.
(Thornton Wilder, amerik. 1897-1965)
Menschliche Reife beginnt dort, wo die Sorge um andere größer wird als
um die eigene Person.
Universitäten sind Bildungsstätten, die aus Neunmalklugen
Siebengescheite machen.
(Werner Mitsch, dt. Aphoristiker, 1722-1873)
Die Welt ist in zwei Klassen geteilt, in diejenigen, welche das
Unglaubliche glauben, und diejenigen, welche das Unwahrscheinliche tun.
(Oscar Wilde, engl. Schriftsteller, 1854-1900)
Daraus, daß die Sonne bisher jeden Tag aufgegangen ist, folgt logisch
nicht, daß sie es morgen wieder tut.
(Carl Friedrich von Weizsäcker)
Seitdem es Flugzeuge gibt, sind die entfernten Verwandten auch nicht
mehr das, was sie einmal waren.
(Helmut Qualtinger, "st, Schriftsteller, 1928-1986)
Nur Reisen verwandelt das Spießbürgerliche und Kleinstädtische in
unserer Brust in etwas Weltbürgerliches und Großstädtisches.
(Paul Jean)
Alle Reisen haben eine heimliche Bestimmung,
die der Reisende nicht ahnt.
(Martin Buber)
Wem Gott will rechte Gunst erweisen,
den schickt er in die weite Welt.
(Joseph von Eichendorff)
Wie es Leute gibt, die Bücher wirklich studieren, und andere, die sie
nur durchblättern, gibt es Reisende, die es mit Ländern ebenso machen:
Sie studieren sie nicht, sondern blättern sie nur durch.
(Ferdinando Galiani)
Ein Zufall, der Gutes bringt, wird als Vorsehung angesehen,
ein Zufall jedoch, der böse ausgeht, ist Schicksal.
(Reinhard Baumgart)
Das einzige Mittel, das Leben zu ertragen, ist: Es schön zu finden.
(Rudolf Leonhard)
Das Glück ist das einzige,
das sich verdoppelt, wenn man es teilt.
(Albert Schweitzer, dt. Theol., Mediziner u. Phil., 1875-1965)
Trenne dich nie von deinen Illusionen und Träumen.
Wenn sie verschwunden sind, wirst du weiter existieren,
aber aufgehört haben, zu leben.
(Mark Twain, am. Schriftsteller, 1835-1903)
Das Weltall zerfällt in zwei Teile: Ich und der Rest.
(Giovanni Papini)
Es ist besser, für etwas zu kämpfen, als gegen etwas.
(Amos Bronson Alcott)
Ein Wunsch kann durch nichts mehr verlieren als dadurch, daß er in
Erfüllung geht.
(Peter Bamm, dt. Schriftsteller, 1897-1975)
Jeder Mensch bereitet uns auf irgendeine Art Vergnügen: Der eine, wenn
er ein Zimmer betritt, der andere, wenn er es verläßt.
(Hermann Bang)
Am meisten fühlt man sich von der Wahrheit getroffen, die man sich
selbst verheimlichen wollte.
(Friedl Beutelrock)
Es ist besser, Genossenes zu bereuen, als zu bereuen, daß man nichts
genossen hat.
(Giovanni Boccacio)
Einen Wahn verlieren macht weiser als eine Wahrheit finden.
(Ludwig Börne)
Die Ehe funktioniert am besten, wenn beide Partner ein bißchen
unverheiratet bleiben.
(Claudia Cardinale)
Das Laster korrigiert besser als die Tugend. Ertrage einen lasterhaften
Menschen, und du erschrickst vor dem Laster. Erdulde einen tugendhaften
Menschen, und sofort haßt du die ganze Tugend.
(Tony Duvert)
Gegen eine Dummheit, die gerade in Mode ist, kommt keine Klugheit auf.
(Theodor Fontane, dt. Schriftst., 1819-63)
Ich weiß nicht, welche Waffen im nächsten Krieg zur Anwendung kommen,
wohl aber, welche im übernächsten: Pfeil und Bogen.
(Albert Einstein, dt.-am. Physiker, 1879-1955)
Ich stehe Statistiken etwas skeptisch gegenüber. Denn laut Statistik
haben ein Millionär und ein armer Kerl jeder eine halbe Million.
(Franklin D. Roosevelt, am. Politiker)
Derjenige, der zum erstenmal an Stelle eines Speeres ein Schimpfwort
benutzte, war der Begründer der Zivilisation.
(Sigmund Freud, öst. Psychologe u. Psychater, 1856-1939)
Die Welt hat genug für jedermanns Bedürfnisse, aber nicht genug für
jedermanns Gier.
(Mahatma Gandhi, ind. Politiker, 1869-1948)
Wenn alles Geld und Grundbesitz auf der Welt gleichmäßig verteilt würde,
sagen wir um 15.00 Uhr, dann gäbe es um 15.30 Uhr bereits merkliche
Unterschiede in den finanziellen Verhältnissen der Empfänger.
(Jean-Paul Getty, am. Milliard"r, 1892-1976)
Das Menschenleben ist seltsam eingerichtet: Nach den Jahren der Last hat
man die Last der Jahre.
(Goethe, dt. Dichter, 1749-1832)
Man soll Denken lehren, nicht Gedachtes.
(Cornelius Gustav Gurlitt)
Was nützt es dem Menschen, wenn er Lesen und Schreiben gelernt hat, aber
das Denken anderen überläßt.
(Ernst R. Hauschka)
Viel Wissen bedeutet noch nicht Verstand.
(Heraklit, gr. Philosoph, 540-480 v. Chr.)
Der Weg ist das Ziel.
(Konfuzius, chin. Philosoph, 551-479 v. Chr.)
Auf die Arbeit schimpft man nur so lange, bis man keine mehr hat.
(Sinclair Lewis)
Fühlst du dich von jemand beleidigt, so stellst du dich geistig unter
ihn.
(östliche Weisheit)
Nur ein mittelmäßiger Mensch ist immer in Hochform.
(William Somerset Maugham, engl. Schriftsteller, 1874-1965)
Nichts ist schwerer und erfordert mehr Charakter, als sich in offenem
Gegensatz zu seiner Zeit zu befinden und zu sagen: Nein!
(Kurt Tucholsky, dt. Schriftsteller, 1890-1935)
Hoffnungen, Pläne und Illusionen sind Verjüngungselemente des Lebens.
Es sind Morgenröten, deren Glanz immer wieder bezaubert.
(Martin Kessel)
Männer sprechen im Durchschnitt um die 25000 Wörter pro Tag und Frauen
etwa 30000. Das Dumme ist nur, dass ich abends, wenn ich nach Hause
komme, meine 25000 Wörter schon vergeben habe, während meine Frau mit
ihren 30000 noch anfängt.
(Michael Collins)
Schöne Tage - nicht weinen, daß sie vergangen,
sondern lächeln, daß sie gewesen.
(Rabindranath Tagore)
Das Geheimnis des Glücks liegt nicht im Besitz, sondern im Geben.
Wer andere glücklich macht, wird glücklich.
(Andre Gide)
Zu den herbsten Enttaeuschungen des Lebens zaehlen oft die erfuellten Wuensche.
(Karl Heinrich Waggerl)
Die Wissenden reden nicht viel, die Redenden wissen nicht viel.
(chinesisches Sprichwort )
Die schönste Feude erlebt man immer da,
wo sie am wenigsten erwartet wird.
(Antoine de Saint-Excupery)
Man sieht nur mit dem Herzen gut. Das Wesentliche ist für die Augen
unsichtbar.
(Antoine de Saint-Excupery)
So ist das Leben:
Mal verliert man,
mal gewinnen die anderen.
Vaterland nennt der Staat immer dann, wenn er sich anschickt, auf
Menschmord auszugehen.
(aus Romulus der Große, Friedrich Dürrenmatt)
Die einzige Freiheit, die diesen Namen verdient, ist das Recht, unser
Wohlergehen auf unserem eigenen Wege zu verfolgen, solange wir nicht
anderen das ihrige verkümmern oder ihre darauf gerichteten Bemühungen
durchkreuzen.
(John Stuart Mill, engl. Phil., 1806-73)
Sex-Leitfäden sind meist Parfümrezepte, verfaßt von Leuten, die einen
Stockschnupfen haben.
(Henry Miller, am. Schriftst., 1891-1980)
Manche Leute kennt man vom Wegschauen besser als vom Hinsehen.
(Fritz Muliar)
Sorgen sind wie Babys: Je mehr man sie hätschelt, desto besser gedeihen
sie.
(Helmut Qualtinger, "st. Schauspieler, 1928-86)
Taucht ein Genie auf, verbrüdern sich die Dummköpfe.
(Jonathan Swift, engl. Schriftst. (Gullivers Reisen), 1667-1745)
Die Dummen haben das Pulver nicht erfunden, aber sie schießen damit.
(Gerhard Uhlenbruck, dt. Imunbiologe, 1915-)
Wozu weibliche Unvernunft imstande ist, hat sich schon an der Idee
erwiesen, sich von einer sprechenden Schlange Diätvorschriften geben zu
lassen.
(Orson Welles, am. Schausp. u. Schriftst., 1915-1985)
Zum Denken sind wenige Menschen geneigt, obwohl alle zum Rechthaben.
(Schopenhauer, dt. Philosoph, 1788-1860)
Was man mühelos erreichen kann, ist gewöhnlich nicht der Mühe wert,
erreicht zu werden
(Sprichwort)
Die Vernunft spricht leise, deshalb wird sie so oft nicht gehört
(Nehru, ind. Politiker, 1889-1964)
Aphorismen sind transportfähige Weisheiten,
ausgesuchtester Extrakt des Denkens und Fühlens
(William Rounseville Alger)
Wer nichts böses tut, hat damit noch nichts Gutes getan.
(Heinrich Waggerl, öst. Erzähler, 1897-1973)
Ein Urteil läßt sich wiederlegen,
ein Vorurteil nie.
(Marie von Ebner-Eschenbach, öst. Schriftst., 1830-1916)
Das Leben ist ein Spiel. Man macht keine größeren Gewinne, ohne Verluste zu riskieren.
(Christine von Schweden, 1626-1689)
Arroganz ist die Perücke geistiger Kahlheit.
(aus: 'Fliegende Blätter')
Schlagfertig ist jede Antwort, die so klug ist, daß der Zuhörer wünscht, er hätte sie gegeben.
(Elbert Hubbard, am. Essayist, 1856-1915)
Kaufen, was einem die Kartelle vorwerfen; lesen, was einem die Zensoren erlauben; glauben, was einem die Kirche und Partei gebieten. Beinkleider werden zur Zeit mittelweit getragen. Freiheit gar nicht.
(Kurt Tucholsky, dt. Schriftsteller, 1890-1935)
Gehen Sie ins Theater,
solange es noch mit Th geschrieben wird.
(Jürgen Bossse)
Arbeit: eines der Verfahren, durch das A dem B Eigentum erwirbt.
(Ambrose Bierce, am. Journalist u. Schriftsteller, 1842-1914)
Der Zynismus der Zyniker besteht nicht darin, daß sie sagen, was sie denken, sondern darin, daß sie denken.
(Gabriel Laub, tschech. Schriftst. u. Satiriker, 1928-)
Früher gab es Märchenerzähler, heute Politiker.
(Hans Bernhard Schiff, 1915-1996)
I can resist everything but temptation.
(Oscar Wilde, engl. Schriftsteller, 1854-1900)
Es gibt Wirklichkeiten, die selbst vom Fernsehen nicht todzukriegen sind.
(Hans Bernhard Schiff, 1915-1996)
Keuschheit ist ebensowenig eine Tugend wie Unterernährung.
(Alex Comfort, Biologe)
Das ist schön bei uns Deutschen, keiner ist so verrückt, daß er nicht noch einen verrückteren fände, der ihn versteht.
(Heinrich Heine, dt. Dichter, 1797-1856)
Schriftsteller: einer, der Leuten Vergnügen liefert, die selbst nicht genug Witz haben, sich zu unterhalten.
(Georg Bernard Shaw, ir. Dramatiker, 1856-1950)
Wer keine üblen Gewohnheiten hat, hat wahrscheinlich auch keine Persönlichkeit.
(William Faulkner, am. Schriftsteller, 1897-1962)
Hartnäckige Üblelaunigkeit ist ein allzu klares Symptom dafür, daß ein Mensch gegen seine Bestimmung lebt.
(Jose Ortega y Gasset, sp. Kulturphil., 1883-1955)
Man muß Geist haben, um ihn aufgeben zu können.
(Peter Bamm, dt. Schriftsteller, 1897-1975)
Die Grausamkeit der meisten Menschen ist Phantasielosigkeit und ihre Brutalität Ignoranz.
(Kurt Tucholsky, dt. Schriftsteller, 1890-1935)
Hinter jeder Frau im Nerz steht eine andere, die darüber witzelt, wo sie ihn her hat.
(Inge Meysel, dt. Schauspielerin)
Schweigen ist der vollkommenste Ausdruck der Verachtung.
(Georg Bernard Shaw, ir. Dramatiker, 1856-1950)
Ich bin der Überzeugung, daß der Mensch die Summe seiner Erlebnisse ist.
(Henry Jaeger)
Mit der Zeit vollbringen unsere Vorfahren immer ruhmreichere Taten.
(Wieslaw Brudzinzki, pol. Aphoristiker,1920- Katzenjammer)
Der Kluge ärgert sich über die Dummheiten, die er machte, der Weise belächelt sie.
(Curt Goetz, dt. Schausp. u. Schriftsteller, 1888-1960)
Takt ist wohl keine Tugend der Satire.
Nur wenn man schneidet, heilt man Geschwüre.
(Jan Sztaudynger, Polnische Pointen)
Die Ehe ist eine Lotterie, in der die Männer ihre Freiheit und die Frauen ihr Glück aufs Spiel setzen.
(franz. Sprichwort)
Ein Dekollete sollte kein optischer Selbstbedienungsladen sein.
(Ruth Leuwerik)
In einer Kleinstadt gibt es nicht viel zu sehen;
aber was man dort hört, macht das wett.
(Kin Hubbard)
Es gibt keinen Unsinn, den man der Masse nicht durch geschickte Propaganda mundgerecht machen könnte.
(Bertrand Russel, engl. Philosoph, 1872-1970)
Die schönsten Abendkleider würden nur nach der praktischen Funktion (also bedecken und warmhalten) schlecht abschneiden, denn sie enthüllen mehr, als sie bedecken, und wenn Wärme erzeugt wird, dann eher beim bewundernden Gegenüber.
(Philip Posenthal, Unternehmer, über die Funktion des Design)
Schlagwörter sind keine Argumente, sondern nur zur Faust geballte Gedanken.
(Thornton Wilder, am. Schriftsteller, 1897-1975)
Der Roulette-Tisch lohnt sich für keinen, ausgenommen für seinen Besitzer; trotzdem ist die Leidenschaft des Spielens allgemein, die Leidenschaft, Roulette-Tische zu halten, dag