
Pezking
6027
Milhouse van H. schrieb:
Für mich ist es nicht nachvollziehbar, dass die rote Karte zurück genommen wurde.
Der Spieler darf und muss sich natürlich verteidigen, aber das Zutreten, während der andere am Boden liegt ist nicht mit normaler Schutzreaktion zu erklären. Nach dem ersten Abwehren des Angriffs befand sich der Spieler in keiner akuten Gefahrensituation mehr. Außerdem hätte er weglaufen können und sich in Sicherheit bringen können, zumal er mit der Unterstützung der Ordner und anderer Anwesenden rechnen musste (daher ist es auch nicht mit einer Kirmesklobberei zu vergleichen, wo Weglaufen keinen unbedingten Schutz bietet). Nein, der Spieler bleibt bei dem Angreifer und tritt ihn zusammen. Offenbar hat der Torwart selber ein in meinen Augen nicht normales Gewaltpotential.
Der provozierte Spielabbruch hätte zudem eine Wertung des Spiels für den Gegner ergeben müssen, da nach meiner Einschätzung die rote Karte rechtens war.
Sollte der "Fan" sogar durch die Tritte verletzt worden sein, hätte er auch rechtliche Ansprüche gegen den Torwart erheben können.
Volle Zustimmung.
Der Schiedsrichter hätte das Spiel sofort abbrechen müssen, dadurch automatisch = Niederlage für Amsterdam. Moderate Sperre für den Torwart, mehrere Spiele Platzsperre für Amsterdam, und ab in die Käseminen mit dem Hooligan.
Dass Amsterdam jetzt tatsächlich noch die Chance erhält, dieses Spiel zu gewinnen, ist ein Unding.
In deren Stadion hat ein Heimfan den gegnerischen Torwart während der laufenden Partie tätlich angegriffen!
Was ist das denn jetzt für ein Signal an die Fans? Wenn uns das Ergebnis nicht passt: Ab auf den Platz! Sieg oder Spielabbruch! Lieber eine zweite Chance vor leerem Haus, als eine Niederlage.
Wer hat sich denn bitte schön diese Überschrift ausgedacht?!?
http://www.focus.de/sport/fussball/bundesliga1/zeichen-gegen-gewalt-dortmund-schickt-ultras-nach-auschwitz_aid_682656.html
Und der Watzke ist ja auch ein wenig schräg drauf:
Hassgesänge -> Pyro -> Schals klauen -> Schlägerei -> Völkermord
Klare Kausalkette!
Unfassbar...
http://www.focus.de/sport/fussball/bundesliga1/zeichen-gegen-gewalt-dortmund-schickt-ultras-nach-auschwitz_aid_682656.html
Und der Watzke ist ja auch ein wenig schräg drauf:
Watzke schrieb:
„Einige unserer Ultras, die oft kritischer gesehen werden, als sie sind, waren zuletzt auf Einladung des Vereins in Auschwitz. Dort haben alle vor Augen geführt bekommen, wo Gewaltexzesse hinführen“, sagte Watze in der „Sport Bild“.
Hassgesänge -> Pyro -> Schals klauen -> Schlägerei -> Völkermord
Klare Kausalkette!
Unfassbar...
Inhaltlich top, aber da hätte vorher nochmal jemand korrekturlesen sollen.
Von einer offenen Stellungnahme von "Sprechern" kann man meiner Meinung nach einen besseren Stil und weniger Rechtschreibfehler erwarten.
So wirkt das Ganze leider unnötig amateurhaft. Mit einer besseren Rhetorik hätte man der Presseerkärung viel mehr Wucht verleihen können.
Von einer offenen Stellungnahme von "Sprechern" kann man meiner Meinung nach einen besseren Stil und weniger Rechtschreibfehler erwarten.
So wirkt das Ganze leider unnötig amateurhaft. Mit einer besseren Rhetorik hätte man der Presseerkärung viel mehr Wucht verleihen können.
Meiner Meinung nach stünde es jedem größeren Unternehmen und Verein gut zu Gesicht, neben einem Betriebsarzt auch einer Art Betriebspsychologe zu beschäftigen. Einfach nur als optionales Angebot. Das muss ja kein Full-Time-Job sein. Einfach eine feste Anlaufstelle, die der Mannschaft vertraut ist.
Die Bindung zur Beleg- oder Mannschaft könnte über regelmäßige Seminare zu unverbindlichen Themen hergestellt werden. Wer darüber hinaus noch Bedürfnisse hat, weiß dann, wohin er sich wenden kann.
Gerade im modernen Fußball halte ich so eine Einrichtung für naheliegend: Heutzutage rennen dort blutjunge Kerle mit unfassbaren Gehältern und riesigem Erfolgsdruck rum, und das oft noch fernab der Heimat. Dass dies eine gefährliche Mischung ist, sieht man immer öfter.
Und gerade in jungen Jahren, wenn man gerade mal das Elternhaus verlassen hat (und womöglich noch das Heimatland!), ist man oft noch zu orientierungslos, um sich einem solchen Problem stellen zu können, und sich gezielt die richtige Hilfe zu suchen. Vom Verein geebnete, kurze Wege wären hier Gold wert.
Die Bindung zur Beleg- oder Mannschaft könnte über regelmäßige Seminare zu unverbindlichen Themen hergestellt werden. Wer darüber hinaus noch Bedürfnisse hat, weiß dann, wohin er sich wenden kann.
Gerade im modernen Fußball halte ich so eine Einrichtung für naheliegend: Heutzutage rennen dort blutjunge Kerle mit unfassbaren Gehältern und riesigem Erfolgsdruck rum, und das oft noch fernab der Heimat. Dass dies eine gefährliche Mischung ist, sieht man immer öfter.
Und gerade in jungen Jahren, wenn man gerade mal das Elternhaus verlassen hat (und womöglich noch das Heimatland!), ist man oft noch zu orientierungslos, um sich einem solchen Problem stellen zu können, und sich gezielt die richtige Hilfe zu suchen. Vom Verein geebnete, kurze Wege wären hier Gold wert.
Ach, das passt schon! Liebe geht durch den Magen!
Ich hätte auch nicht das geringste Problem damit, Ochs wieder im Eintracht-Trikot zu sehen. Meine Güte...er ist Profi, hat's mal woanders probiert, und kehrt vielleicht irgendwann mal wieder zu seinem Heimatverein zurück. Hat doch bei Preuss, Streit und Jones seinerzeit auch niemanden gestört.