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Pithecophaga

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So souverän. Zweite Halbzeit fast schon bissi arrogant. Aber was soll’s. Wir sind voll dabei.
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Arroganz habe ich da nicht gesehen, sondern ein heftiges Nachlassen. Hatte das Gefühl, alle liefen auf der letzten Rille. Die Kraft und damit die Konzentration ließen bedenklich nach.
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Yolonaut schrieb:

Wenn man sich auf seine subjektiven Eindrücke verlässt, läuft man immer Gefahr einem Bestätigungsfehler zu unterliegen.

Das zeigt sich insbesondere an Chaibi und Skhiri, die hier sehr kritisch wahrgenommen werden, obwohl sie sehr ordentliche Statistiken haben.

Dabei berufe ich mich auf die "nackten" Zahlen vom Kicker und die gewichtete "Pass-Effizienz" von Bundesliga.de, wo neben der Passquote auch die Schwierigkeit und Wertigkeit eines Passes berücksichtigt wird.

Chaibi kommt auf 40 Ballkontakte, 16 Pässe und eine Passquote von 94%. Ist die Quote so hoch, weil er nur Quer- und Rückpässe spielt? Jedenfalls nicht im Vergleich zum restlichen Team. Mit 2,23 hat er den zweitbesten Mannschaftswert in der "Pass-Effizienz". Er spielt also (zumindest für unsere Verhältnisse) mit die meisten wichtigen progressiven Pässe. Beim BVB hätte er mit diesem Wert übrigens zumindest Platz 4 erreicht. Auch nicht so schlecht. Zudem war er auch defensiv fleißig dabei und kommt auf eine Zweikampfquote von 60%. Bei der besten Chance im Spiel fehlt im das Glück, aber immerhin geht er da die richtigen Wege, um Torgefahr zu generieren. Ich verzichte jetzt mal auf Götzes Statistiken im Vergleich, aber die sind leider unterirdisch.

Skhiri kommt auf 44 Ballkontakte, 34 Pässe und eine Passquote von 91%. Aber er ist doch jetzt der Querpasskönig, oder? Nein. Mit einer "Pass-Effizienz" von 3,29 hat er den Bestwert des Spiels (gefolgt von Emre Can mit 3,06). Zudem unser lauffreudigster Spieler mit 12,3 km. Damit ist Skhiri der Maschinenraum im Mittelfeld, der er sein soll. Sagen zumindest die Daten – ich denke, die sind recht objektiv. Allerdings ist die Zweikampfquote von 40% ausbaufähig, jedoch würde mich interessieren wieviele Pässe er abgefangen hat, dazu bieten die beiden Seiten leider keine Daten an.

Beide sehe ich fest wieder in der Elf am nächsten Samstag. Für Götze würde ich Knauff oder Uzun bringen.



Götze ist in meinen Augen ein Opfer des Systems.
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Meine Lösung wäre der Verzicht auf den undynamischen und zu langsamen Götze, der Einsatz von Chaibi hinter den Spitzen und vorne der auch beim schnellen Spielaufbau dynamische  Matanovic, flankiert von Marmoush und Etikite!
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Theathe bester Eintrachtspieler!
Kristensen grundsätzlich mit guter Aggressivität, aber leider bei beiden Gegentoren nicht gerade das Gelbe vom Ei. Vor dem zweiten Tor reckt er in choreografischer Harmonie zusammen mit Marmoush beide Arme nach dem von ihnen vermuteten Foulspiel an Matanovic zum Protestieren in die Höhe  und verliert dabei kurz die Situation um ihn herum aus den Augen. Er muss daher dabei zusehen, wie Koch anstatt den Ball zu gewinnen an Gittens vorbei ins Leere stößt und Gittens dann mit suboptimaler Geschwindigkeit den Ball Gen Tor treibt. Koch muss erst einmal wenden und trabt dann hinter Gittens  her. Kristensen, der Ball auf dem Weg zu Gittens bei entsprechender Aufmerksamkeit locker hätte abfangen können, setzt sich, nachdem er die Gefährlichkeit der Situation erfasst hat, sehr gemächlich in Bewegung und schafft es in dieser Situation noch deutlich unter der Trabgeschwindigkeit von Koch zu bleiben. Kein Wunder, dass Gittens es ohne Probleme schafft, seinen Vorsprung ganz  locker zu halten bzw. ihn noch zu vergrößern und schließlich den Ball - auch Dank des ziemlich ungelenken und undynamischen Versuchs einer Fussabwehr von Trappo - ins Tor zu bugsieren.
Bei Kristensen also viel Vielversprechendes, aber auch Verbesserungspotenzial!
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Ich bin da ehrlich gesagt nicht so ganz glücklich drüber, dass Trapp diese Saison Kapitän ist, weil er so noch schwerer raus zu bekommen sein wird, wenn er keine gute Saison spielt. Da wird kein Leistungsprinzip greifen. Und ich finde Torhüter (siehe Neuer) klammern sich tendenziell ein bißchen zu lange an ihre Positionen. Wieso soll er mit 34 Jahren noch Stammkraft sein?

Santos ist bereit und vielleicht sogar die bessere Wahl gerade. Aber das werden wir nicht erleben. Zu so einer Entscheidung wird DT nicht die Eier haben, weil er selbst zu unsicher im Sattel sitzt. Ich Blicke da etwas neidisch nach Leverkusen, wie Alonso das dort handhabt.

Kann man jetzt natürlich argumentieren, dass wir so wenig Leader/Identifikationsfiguren haben und auf Trapp nicht verzichten können. Aber wenn er an die letzte Saison anknüpft, bin ich mir nicht sicher, ob uns das insgesamt zum Vorteil wird. Und ich glaube Santos könnte durch seinen besseren Spielaufbau auch der Umstellung auf Viererkette endlich zum Durchbruch verhelfen.
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Trappo wird keine gute Saison spielen, weil er, wenn man seine Fähigkeiten objektiv betrachtet, einfach einer der schwächsten Torhüter der ersten oder zweiten Liga ist. Und ich maße mir an, das beurteilen zu können, weil ich mir jede Woche regelmäßig  mehr als 10 Fussballspiele unterschiedlichster Mannschaften anschaue. Hier einige Kategorien, wo er m. E. deutliche Nachteile gegenüber vielen anderen Torhütern hat:
Sprungkraft,
Reaktionsschnelligkeit,
Mut und Aggressivität beim Herauslaufen und in Situationen der körperlichen Bedrängnis,
Winkel optimal verkürzen,
Fangsicherheit,
Präzision und Länge bei Abschlägen und -würfen,
Übernahme der Verantwortung bei brenzligen Strafraumszenen, anstelle die Bereinigung den Verteidigern zu überlassen (gerade wieder gesehen beim Dortmundspiel, als er sich Tuta mit einem Ball abmühen lässt, der dann ins aus geht, anstatt sich entschlossen auf diesen Ball zu stürzen und ihn zu sichern. Aber unser Kevin wirft sich halt nicht gern! Ich kenne keinen Torhüter, der es so konsequent vermeidet, auf den Boden zu fallen.).

Im übrigen bin ich der Meinung, dass Kaua wenn man ihn ließe, sich innerhalb kürzester Zeit sich zu einem deutlich effektiveren Torhüter als Trappo entwickeln würde. Aber wie nicht zum ersten Mal bei der Eintracht geschehen, wird einer sog. Ikone bis zum Geht-nicht-mehr die Stange gehalten und damit quasi freiwillig auf eine Reihe von möglichen Punkten verzichtet.
Wenn man in der Spitze mitspielen will, braucht man auch einen Spitzentorhüter und ein solcher steht bei uns leider definitiv nicht im Tor!
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WürzburgerAdler schrieb:

Der kicker irrt halt in der Annahme, dass beide zum Ball gehen


Darüber kann man diskutieren. Aber Mbabu schirmt mit seinem Bein im Zweikampf ab. Passiert so in aller Regelmäßigkeit, ist nicht verboten. Danach trifft Marmoush das Bein von Mbabu. Damit Foul von Marmoush. Es gibt für mich da keinen Graubereich. Da kannste noch so viel drum bitten. Such nen Schiedsrichter mit Ahnung von Regel 12 und deren Auslegung, der das so sieht wie Du und gib mir dann noch mal Bescheid.
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Man kann einen Ball nur abschirmen, wenn der Ball für den Abschirmenden bei dieser Aktion spielbar ist. Mbabu schob sein Bein aber schon vor den dem Ball entgegen gehenden Omar, als der.Ball für beide Spieler noch nicht erreichbar war. Er schirmte den Ball also nicht ab, sondern blockierte lediglich Omars Weg zum Ball.
Ich habe Screenshots gemacht, die diesen Tathergang belegen.
Die Schwierigkeit, den tatsächlichen Geschehensablauf zu erkennen, beruht darauf, dass die Strecke zwischen dem Tatort und Position des Balles bei der ahndungswürdigen Aktion recht gering ist. Wäre der Ball noch ein paar Meter weiter vom Tatort entfernt gewesen, hätte jeder sofort gesagt: Klares Foul an Omar.
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SGE_Werner schrieb:

WürzburgerAdler schrieb:

Schau dir die Szene nochmal genau an: Marmoush will den Ball ins Tor schießen. Sein Schussbein geht zum Ball, da kommt das Bein von Mbabu und stellt sich dazwischen. Seit wann ist es erlaubt, den Schuss eines Spielers mit dem Bein zu blocken?



Ja, habe es mir noch mal angeschaut. Zu Deiner Frage: Schon immer. Das, was Mbabu macht, ist absolut regulär und erlaubt und machen viele Spieler. Du wirst keine Regel finden, in der das verboten ist. Selbst bei WT hat kein einziger Frankfurter für einen Elfmeter gestimmt. Soll nicht arrogant klingen, aber hier bist Du völlig aufm Holzweg.

Aus dem DFB-Regelwerk:
Ein Spieler verursacht einen direkten Freistoß für das gegnerische Team, wenn er eines der nachfolgend aufgeführten sieben Vergehen nach Einschätzung des Schiedsrichters fahrlässig, rücksichtslos oder mit unverhältnismäßigem Körpereinsatz begeht: einen Gegner tritt oder versucht, ihn zu treten, einem Gegner das Bein stellt oder es versucht...

So ganz auf dem Holzweg?
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Du bist nicht auf dem Holzweg! Und die Regel, nach der SGE_Werner fragt, die hast du ja bereits zitiert. SGE_Werner vergleicht die Szene ständig mit Szenen, in denen sich ein Spieler im letzten Augenblick vor einen anderen schiebt, um den nun für ihn selbst spielbaren Ball abzuschirmen und der sich zwischen Ball und Gegner schiebende Spieler dann von hinten getroffen wird. So war es in unserem Fall jedoch nicht! Als Mbabu mit seinem Bein Marmoush blockierte, war der Ball noch nicht in "spielbarer" Nähe.
Und hätte Mbabu Marmoush nicht das Bein gestellt, dann hätte sich Omar noch ein Stück auf den Ball zu bewegt und den Ball auch zuerst erreicht. Denn seine Bewegungsrichtung war eine direkt auf den Ball gerichtete, während die des Gegners im Wesentlichen eine Omars Weg kreuzende war. Mbabu spielte bei der Attacke auch nicht etwa den Ball, weil dieser wie gesagt zu diesem Zeitpunkt noch gar nicht bei den Spielern angekommen war. Erst nachdem Mbabu Marmoush das Bein gestellt hatte, berührte der Ball Mbabus Bein. Für mich stellte sich die Attacke daher klar als Beinstellen dar, durch das Marmoush am Weiterlaufen und damit am Erreichen des noch nicht Tatort angekommen Balls gehindert wurde.
Wer das nicht glaubt, dem schicke ich gern einen Screenshot, der meine Wahrnehmung des Tathergangs beweist!
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Pithecophaga schrieb:

Als Marmoush dem von Knauff gespielten Ball entgegengeht, stellt Mbabou ihm ein Bein, was Marmoush entscheidend daran hindert, an den Ball zu kommen. Und das geschieht eindeutig, bevor der Ball die beiden erreicht hat.


Watt? Er stellt halt das Bein davor. Das nennt man halt clever, ist aber halt überhaupt kein Verstoß. Und dann tritt Marmoush ihm klar in dieses Bein rein, bevor er selbst getroffen wird. Das ist halt in keiner Welt oder nach keiner Regel ein Elfmeter. Weiß gar nicht, wie man das überhaupt noch debattieren kann.
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Er stellt halt das Bein davor! Genau, das nennt man Beinstellen, bei dem übrigens schon der Versuch strafbar ist. Das einzige Davorstellen des Beins, das zulässig ist, ist dasjenige, das dazu dient, den Ball abzudecken.
Dabei muss der Ball aber in Reichweite sein! Und das war er in der besagten Situation nicht!
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Die vom geschätzten SGE_Werner vertretene Meinung, dass nach Knauffs Lauf Marmoush Mbabou gefoult hat, teile ich nicht, nachdem ich nicht nur "zurückgespult", sondern auch Screenshots angefertigt habe, die m. E.  das Gegenteil zeigen.
Als Marmoush dem von Knauff gespielten Ball entgegengeht, stellt Mbabou ihm ein Bein, was Marmoush entscheidend daran hindert, an den Ball zu kommen. Und das geschieht eindeutig, bevor der Ball die beiden erreicht hat. Hätte Mbabou zuerst den Ball getroffen und Marmoush ihn dabei oder danach getroffen hätte, wäre es ein Foul von Marmoush gewesen. So aber war es meiner Ansicht nach ein Beinstellen von Babou und damit ein Elfmeter für uns.
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Gerade Toppmöllers Ausflüchte gehört, die er nach dem Spiel am Spielfeldrand geäußert hat, im Übrigen die gleichen wie fast jede Woche. Danach frage ich mich, ob er überhaupt in der Lage ist, zu erkennen, warum wir derzeit so ungefährlich im Angriffsspiel sind.
Schon letzte Woche ist mir bei zweimaligem Anschauen des Spiels gegen Union ins Auge gesprungen, welch riesigen Bereich wir im Mittelfeld sehr oft fast unbesetzt lassen. In der letzten Woche war dieses in der ersten Halbzeit des Spiels gegen Union besonders augenfällig. In der zweiten wurde es deutlich besser.
Aber diese Woche war das Loch sehr oft in voller Pracht wieder da (sogar die DAZN-Kommentatoren haben es bemerkt).
Unser Positionierung sieht beim offensiven Aufbauspiel dann in etwa wie folgt aus:
Hinten stehen unsere drei Innenverteidger davor mit wenig Abstand zu diesen Verteidigern ein defensiver Mittelfeldspieler. Davor dann ein großer Freiraum, der außen von unseren hochstehenden Schienenspielern eingerahmt wird. Die übrigen (offensiven) Spieler reihen sich dann regelmäßig wie an der Perlenschnur gezogen nebeneinander hinter dem Loch an der Strafraumgrenze auf, alle begleitet von den auf derselben Linie stehenden gegnerischen Defensivspielern.
Von den defensiven Spieler der Eintracht wird dann in solchen Situationen immer wieder versucht, die Angriffsreihe, in der unsere Spieler meist mit dem Rücken zu Tor stehen, über das Mittelfeldloch hinweg anzuspielen. Die betreffen Pässe landen dann häufig direkt bei den gegnerischen Defensivspielern. Wenn sie dagegen unsere Angreifer erreichen, haben diese, gut bewacht, große Probleme, den Ball zu behaupten und an den Verteidigern vorbei zum Tor zu kommen, üblicherweise entweder durch Einzelaktionen oder Kombinationen mit anderen Spielern unserer in der Tiefe wenig gestaffelten Angriffsreihe. Dass wir dabei überhaupt zu Chancen kommen, liegt meist an den persönlichen Fähigkeiten der Spieler und kaum an einer klugen Taktik.
Versuche, unsere Angreifer durch Überpassen der besagten Linie in Szene zu setzen, ist häufig ebenfalls wenig erfolgreich, weil es (oft zu) große Anforderungen an die Angreifer und die Passgeber stellt, vor allem weil der Abstand zum gegnerischen Tor recht gering ist und die Angreifer Probleme haben, sich in der beschriebenen Konstellation von den gegnerischen Defensivspielern abzusetzen.
Aussichtsreicher wären bei der beschriebenen Konstellation an sich Flanken in den Strafraum. Diese werden aber oft verhindert, da unsere Außen von meist mehreren Gegenspielern zugestellt und oft erfolgreich bekämpft werden. Und wenn die Flanken dann doch mal ordentlich geschlagen werden (möglichst nicht aus dem Halbfeld), können sie meist nicht verwertet werden, weil wir nicht über die hierfür ausreichend geeigneten Angreifer verfügen.
Das besagt Mittelfeldloch erschwert es uns übrigens auch sehr häufig, erfolgreich ins Gegenpressing zu kommen.
Angesichts dieser Gegebenheiten wundert es mich, dass ein spielstarker Spieler wie Mario Götze den in Rede stehenden Raum ziemlich selten besetzt, um von dort aus das Spiel zu gestalten, sondern auf die Flügel ausweicht, von wo aus er überwiegend den Spielfluss eher behindernde Rückpässe spielt, oder er sich sogar in die vorderste Linie einreiht, wo er wegen seiner fehlenden Dynamik, Robustheit und Körpergröße und/oder mangels aussichtsreicher Anspielstationen wenig Gefahr erzeugen bzw. initieren kann.
An Krösches Stelle würde ich Toppmöller dazu verdonnern, sich täglich Spiele von Leverkusen oder Stuttgart anzuschauen.
Dabei könnte unser Trainer lernen, wie man das Mittelfeldloch flexibel und dynamisch füllt und wie man dort die berühmten Dreiecke bildet, mit Hilfe derer man den Ball und die Gegner laufen lassen kann, bis Lücken entstehen, in die unsere dynamischen Spieler wie Marmoush, Etikete, Ebimbe und Knauf hineinstoßen könnten, gern aber auch unserer rückwärtigen Spieler durch Tiefenläufe und mit Hilfe von Doppelpässen.
Ich bin fasziniert, wie sich bei Leverkusen oder Stuttgart positioniert wird und die Positionen ständig und schwer ausrechenbar gewechselt werden.
Wenn ich das mit unseren oft mangelhaften, unflexiblen und statischen Positionierungen vergleiche, erzeugt das bei mir mittlerweile sehr große Zweifel daran, ob Toppmöller der Trainer ist, der die Eintracht weiterbringt.
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Hier mal was zum Genießen, Kevins "Sprung" beim Kopfballtor.
https://www.fr.de/assets/images/33/887/33887642-eintracht-frankfurt-vfl-wolfsburg-1WMH.jpg
Höheres und weiteres Springen war leider nicht möglich, da es ihm sonst nicht gelungen wäre, einen Aufprall auf dem Boden mit der ganzen Längsseite zu verhindern. So aber endete sein "Sprung" mit einer Landung auf dem Knie!
Aber das kennt man ja von ihm, die Angst vor einem harten Aufprall. Deshalb  setzt er  nicht selten bei Paraden die dem Boden nähere Hand als Stützhand ein, obwohl er eigentlich mit beiden Händen gegen oder am Ball agieren müsste.  Oder er fängt einen Ball in der Luft nicht, obwohl er ihn schon fast in den Händen hält, weil er eine Berührung im Rücken spürt und er offensichtlich Angst hat, mit dem Ball in den Händen ohne Abstützmöglichkeit auf dem Boden zu landen. Vielleicht erinnert sich ja.jemand an das Gegentor, dass die Eintracht auf diese blöde Art gefangen hat.
Nicht allzu lang danach durfte ich übrigens einen Torhüter bewundern, der sich einen Ball in etwa  2 m Höhe waagerecht  durch die Luft fliegend krallte, dann längsseitig auf den Boden krachte und den Ball dabei eisern festhielt. Seitdem träume ich davon, so etwas mal von unserm Kevin zu sehen.

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Pithecophaga schrieb:

Hat hier schon jemand etwas zum trappschen Totalversagen beim Wolfsburger Tor gesagt? Das war die Torwartlachnummer des Jahres! Statt die Ecke zuzumachen, kniet(!) er sich zu weit vom Pfosten entfernt hinter(!) die Linie, sodass er den Lulliball gar nicht halten konnte.


Ich hab eine Glanzparade wenige Minuten später gesehen, du auch?
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Glanzparade? Wenn du es als Glanzparade ansiehst, wenn ein Keeper sich dort hinstellt, wo jeder Torwart in dieser Situation zu stehen hat und dann schlicht angeschossen wird, verstehe ich voll und ganz, wenn Trapp für einen tollen Torwart hältst.
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Hat hier schon jemand etwas zum trappschen Totalversagen beim Wolfsburger Tor gesagt? Das war die Torwartlachnummer des Jahres! Statt die Ecke zuzumachen, kniet(!) er sich zu weit vom Pfosten entfernt hinter(!) die Linie, sodass er den Lulliball gar nicht halten konnte.
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Warum sagt niemand was zum Hauptgrund der Niederlage, der den Namen Trapp trägt? Bei ersten Tor wirft er sich nicht auf Ball. Scheinbar hat er das mit weißen Westen missverstanden. Denn dabei geht es nicht darum, sich nicht schmutzig zu machen. Und beim zweiten Tor lässt er den Ball dilettantisch nach vorn abprallen.
Aber es muss ja das Narrativ aufrechterhalten werden, dass Trapp ein Top-Torhüter sei, etwas, was mich schon seit Jahren nervt!
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Den ersten Satz nehme ich zurück. Aber nur den!Warum sagt niemand was zum Hauptgrund der Niederlage, der den Namen Trapp trägt? Bei ersten Tor wirft er sich nicht auf Ball. Scheinbar hat er das mit weißen Westen missverstanden. Denn dabei geht es nicht darum, sich nicht schmutzig zu machen. Und beim zweiten Tor lässt er den Ball dilettantisch nach vorn abprallen.
Aber es muss ja das Narrativ aufrechterhalten werden, dass Trapp ein Top-Torhüter sei, etwas, was mich schon seit Jahren nervt!
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Warum sagt niemand was zum Hauptgrund der Niederlage, der den Namen Trapp trägt? Bei ersten Tor wirft er sich nicht auf Ball. Scheinbar hat er das mit weißen Westen missverstanden. Denn dabei geht es nicht darum, sich nicht schmutzig zu machen. Und beim zweiten Tor lässt er den Ball dilettantisch nach vorn abprallen.
Aber es muss ja das Narrativ aufrechterhalten werden, dass Trapp ein Top-Torhüter sei, etwas, was mich schon seit Jahren nervt!
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Keine Notwendigkeit Seppl rauszunehmen
Knackpunkt im Spiel.
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Laut Glasners Aussage war Rode platt. Hoffentlich war er nicht so platt wie Hasebe Blut im Urin hatte. Wenn man sich Rodes Antwort auf die Frage nach dem angeblichen Plattsein anhört, habe ich da gewisse Zweifel.
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2-1 Führung und man macht nix mehr. Es ist unfassbar das man bei dem riesen Platz nicht den Konter zum 3-1 bekommt. Der Punkt bringt uns genau gar nix!
Knauff und Lindström die nix hinbekommen werden eingewechselt und ein Paxten der immer für Gefahr und Ideen sorgt bleibt draußen. Unverständlich
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Für mich auch!
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Physisch sind wir ne kleine Nummer heute.

So Glasner, Plan B ist jetzt gefragt! Lets Go
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Was soll eigentlich der Plan A sein?
Ich sehe nur Planlosigkeit!
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SGE_Oskar schrieb:

Aus der Ecke entspringt das Tor: Gießelmann bringt den Ball von rechts hoch rein. Im Strafraum wird's dann etwas wild, Knoche legt unfreiwillig für Khedira auf, der mit den Ball mit viel Glück stoppt, dann aber gekonnt im Netz versenkt - Knoche springt noch artistisch hoch, um nicht im Weg zu stehen. - Quelle: Kicker

Also das 1. Tor war mehr als glücklich. Wie will man das groß analysieren?

Bei Rönnows langen Abschlag setzt sich Behrens zunächst im Luftduell mit Tuta durch und ist dann schneller als Smolcic am Ball. Behrens hat nur noch Trapp vor sich und bezwingt diesen mit einem Flachschuss aus spitzem Winkel durch die Hosenträger. - Quelle: Kicker


Und beim zweiten Tor verliert 1.) Tuta das Kopfballduell und 2.) Prallt der Ball komisch ab, so dass Smolcic da nicht mehr reinkommt. Dann kommt Tuta nicht mehr hinterher und Trapp wird getunnelt.

Jemand mit mehr Sachverstand wird das sicherlich besser analysieren können. Aber was hätten wir besser machen können und wo sind konkret unsere Fehler, wo die Qualität der Abwehr nicht vorhanden ist?

Klar war das erste Tor glücklich für Union und zwar weil wir mal wieder den Standard nicht herausgeköpft bekommen. Das zieht sich durch die komplette Saison und man bekommt es nicht verbessert.
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Sorry, das erste Tor war nicht unglücklich, sondern ein Totalversagen von Sow (wie beim Tor von Hübers(?) im Spiel gegen Köln). Sow wollte sich um Jordan kümmern, baute sich auch vor ihm auf. Als Jordan dann startet, beschränkt sich Sow aber auf einen kleinmädchenhaften Schubsversuch, der wirkungslos ist, und bleibt einfach stehen. Jordan kann daher mit voller Power praktisch ungehindert zum Ball gehen und köpft ihn dann auch. Smolcic, der sich eigentlich um an anderer Stelle positionierte gegnerische Spieler kümmern wollte, erkennt die Gefahr zwar, schafft es aber nicht mehr den Ball zu erreichen, weil Jordan auch dank Sow mit größerem Speed in den Zweikampf gehen kann.
Mir geht zwar auch dieses immer wieder zu beobachtende kindliche Zweikampfverhalten von Sow auf den Sack, aber noch mehr stinkt mir, dass ständig auf der Abwehr herumgehackt wird, aber kaum zu erkennen scheint, das diese häufig erst durch unzureichendes Defensiverhalten des Mittelfelds in die Bredouille gebracht wird. So auch bei Ohsimen Kopfballbogenlampe im zweiten Spiel gegen Neapel, wo Tuta kurz nicht weiß, wen er decken soll, Osimhen oder einen anderen Spieler, der im rückwärtigen Strafraum völlig frei lauert. Hätte sich Sow um den anderen Spieler gekümmert, anstatt ein paar Meter hinter diesem stehenzubleiben und interessiert zuzuschauen, wäre es Tuta vielleicht gelungen, Osimhen wenigsten ein bisschen beim Kopfball zu stören, was möglicherweise gereicht hätte, um das Tor zu verhindern. Ich bete jeden Tag darum, dass Sow uns am Saisonende verlässt und durch einen richtig guten defensiven Mittelfeldspieler ersetzt wird. Aber mir schwant Böses. Ich rechne durchaus damit, dass kein attraktiver Verein, der ihn genau beobachtet hat, ihn will oder er einfach nicht geht, weil er selbst ahnt, dass ihm bei einem solchen Verein die Ersatzbank droht.
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Dieses Spiel hat wieder einmal gezeigt, wo unser personellen Schwächen liegen, die es abzustellen gilt, wenn man ernsthaft um die Meisterschaft oder Champions League mitspielen will. Wir brauchen ein defensives Mittelfeld, das sich bezüglich Aggressivität, Zweikampfhärte und Handlungsschnelligkeit nicht "auffressen" lässt. So haben die Neapolitaner die Eintracht-Spieler beim Spielaufbau stets mit Vehemenz in Zweikämpfe verwickelt, die dann sehr oft auch von einem Neapolitaner unter Mitwirkung von mindest einem Mitspieler gewonnen wurden. Unsere Spieler haben sich dagegen viel zu häufig darauf mit mäßigem Erfolg darauf beschränkt, Räume und Passwege zuzustellen, und dabei meist gebührenden Abstand zu den Gegnern gehalten. Und ich weise darauf hin, dass ein solches "Aufgefressenwerden" auch ein sehr wichtiger Grund dafür war, dass die Spiele gegen Freiburg und Köln nicht gewonnen wurden. Wenn man Bälle im Spielaufbau zu oft sofort wieder verliert und selbst wenige entsprechende Ballgewinne hat, dann helfen auch die besten Offensivkräfte wenig.
Außerdem hat man gegen Neapel wieder einmal gesehen, dass uns der eine oder andere wirklich schnelle Innenverteidger sehr gut tun würde. Ich fand es ziemlich erschreckend, dass Ndicka beim zum Tor führenden Flankenlauf dem ballführenden Spieler über 40 m hinweg nicht einen Meter näher kam.
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complice schrieb:

cyberboy schrieb:

WürzburgerAdler schrieb:

Was ist der Kamada für eine coole Socke. Wird von Laserpointern geblendet und grinst noch dazu.


Und versenkt den Elfer anschließend derart abgezockt.


Unglaublich diese Entwicklung von Kamada! Übernimmt Verantwortung und trifft wieder. Ich sagte noch, der macht  ihn wieder, sein Blick geht so nach innen, maximaler Fokus.


Der sammelt Qi und ballert das dann in's Netz!
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Weißt aber schon, dass er kein Chinese ist, oder? 😉