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Schmidti1982

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wEdgE- schrieb:

Eventuell wäre es förderlich sich nen Partnerverein in Liga 2/3 zu suchen bei dem unsere Talente garantierte Einsatzzeiten bekommen, da der Sprung in die erste Mannschaft bei uns für die meisten dann vielleicht doch zu groß ist?


Der Witz ist ja, das hat man mehrfach gemacht, aber nie ernsthaft umsetzen können.
Warum würde mich schon mal interessieren. Aber vermutlich macht das zu viel Arbeit sich mit dem Partnerverein auseinander zu setzen.
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Hyundaii30 schrieb:

wEdgE- schrieb:

Eventuell wäre es förderlich sich nen Partnerverein in Liga 2/3 zu suchen bei dem unsere Talente garantierte Einsatzzeiten bekommen, da der Sprung in die erste Mannschaft bei uns für die meisten dann vielleicht doch zu groß ist?


Der Witz ist ja, das hat man mehrfach gemacht, aber nie ernsthaft umsetzen können.
Warum würde mich schon mal interessieren. Aber vermutlich macht das zu viel Arbeit sich mit dem Partnerverein auseinander zu setzen.

Vielleicht hat der Partnerverein ja auf den Positionen, auf denen unsere Spieler spielen sollen, bereits eigene Spieler, die vielleicht besser sind oder die man einfach nicht auf die Bank setzen will?
Stell dir vor, wir wären der Juniorpartnerverein von Real Madrid und die wollen ein LV Talent bei uns ausbilden lasen. Glaubst du, wir würden dafür Brown auf die Bank setzen?
Die Realität ist nun mal komplexer als ein Managerspiel.
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Durstewitz habe ich seit Jahren ja nur noch mit einem Schunzeln gelesen, da er inzwischen keine Insights mehr hat, die andere nicht auch haben und mit polemischen Quatsch Klicks generieren muss. Was er allerdings gerade gegen Riera startet, ist inzwischen nicht mehr lustig. Jetzt hat er offensichtlich journalistisch gar nichts mehr zu bieten und arbeitet sich an ihm ab, damit er überhaupt noch irgendeine Art von Relevanz hat.
Hier sollte seine Chefetage der FR dringend einschreiten und dafür sorgen, dass mal wieder ein Hauch von Qualität in die Artikel kommt.
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3 Gegentore können also auch andere... 😂
https://sportbild.bild.de/fussball/eintracht-frankfurt/bei-frankfurts-transfer-strategie-wird-hoeness-deutlich-wird-hellmann-auch-noch-begreifen-69bd32438f576167171598e9

Nicht mehr ganz neu, aber ich muss dem etwas wirren Trainer in der Qualität auf bestimmen Positionen recht geben. Die lange Transferphase wurde aber nicht genutzt um das zu beheben. Man kann nicht jedes Jahr ein bis zwei Leitungsträger abgeben, ohne das es nachher im Gebälk knirscht. Man braucht auch endlich mal eine eingespielte Mannschaft am Saisonanfang!!
Den Uli kann ich überhaupt nicht ausstehen, hier hat er aber recht
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WaldeckAdler schrieb:

https://sportbild.bild.de/fussball/eintracht-frankfurt/bei-frankfurts-transfer-strategie-wird-hoeness-deutlich-wird-hellmann-auch-noch-begreifen-69bd32438f576167171598e9

Nicht mehr ganz neu, aber ich muss dem etwas wirren Trainer in der Qualität auf bestimmen Positionen recht geben. Die lange Transferphase wurde aber nicht genutzt um das zu beheben. Man kann nicht jedes Jahr ein bis zwei Leitungsträger abgeben, ohne das es nachher im Gebälk knirscht. Man braucht auch endlich mal eine eingespielte Mannschaft am Saisonanfang!!
Den Uli kann ich überhaupt nicht ausstehen, hier hat er aber recht


Sorry, das ist absoluter Unsinn!
Was genau ist denn die Alternative?
Soll man Ekitiké und Marmoush sagen, "Nö, du hast hier Vertrag?" Die Männer hatten Angebote von 13mio.€ ( Ekitiké) vor sich liegen, bei Marmoush waren es 17mio.€. Die spielen dort finanziell und vom Prestige in einer völlig anderen Liga!
Nebenbei haben die uns auch noch 170mio€ in die Kassen gespült.
Wenn man wie Bayern Gehälter von über 20mio.€ zahlen kann, dann kann man auch die Topspieler halten, aber nicht, wenn beim Gehaltsgefüge bei der Eintracht unterhalb von 4-5 mio. schluss ist. Wenn man diese Transfers verhindert, bekommt man halt auch keine Toptalente mehr, die die Eintracht als Zwischenschritt sehen.
Nebenbei wurde Ekitiké unter anderem aus dem Geld bezahlt, welches man durch Kolo Muani eingenommen hat.  
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SGE_Werner schrieb:

Schmidti1982 schrieb:

Scheint nur noch nicht angekommen zu sein.
       


Das weiß ich. Er hat aber m.W. gesagt, dass er den Torwart nicht einbinden möchte und hat in den PK klar gemacht eher nicht der hinten rumschieben Typ ist.

Spannend ist ja, dass die ganzen Leute, die hier Dino am ehesten raus haben wollten, sich gerade gar nicht melden oder relativieren.


Naja, sein Mantra ist aber die Kontrolle des Spiels. Wenn der Gegner den Ball nicht hat kann er kein Tor schießen. Riera mag das dominante Spiel was ja logischerweise heißt das man viiiiel Ballbesitz haben möchte.
Mir schwante da von Anfang an nichts gutes...

Das Pressing hat Riera quasi beerdigt.
Kein Druck auf den Gegner wenn er den Ball hat, ich kann mich heute an keine einzige Szene erinnern wo wir durch Druck auf den Ball und Forechecking den Gegner mal zu Fehlern zwingen konnten. Es ist unglaublich, wir haben offensiv jetzt die volle Kapelle am Start und sind trotzdem harmlos wie ne Kirchenmaus.
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Diegito schrieb:

SGE_Werner schrieb:

Schmidti1982 schrieb:

Scheint nur noch nicht angekommen zu sein.
       


Das weiß ich. Er hat aber m.W. gesagt, dass er den Torwart nicht einbinden möchte und hat in den PK klar gemacht eher nicht der hinten rumschieben Typ ist.

Spannend ist ja, dass die ganzen Leute, die hier Dino am ehesten raus haben wollten, sich gerade gar nicht melden oder relativieren.


Naja, sein Mantra ist aber die Kontrolle des Spiels. Wenn der Gegner den Ball nicht hat kann er kein Tor schießen. Riera mag das dominante Spiel was ja logischerweise heißt das man viiiiel Ballbesitz haben möchte.
Mir schwante da von Anfang an nichts gutes...

Das Pressing hat Riera quasi beerdigt.
Kein Druck auf den Gegner wenn er den Ball hat, ich kann mich heute an keine einzige Szene erinnern wo wir durch Druck auf den Ball und Forechecking den Gegner mal zu Fehlern zwingen konnten. Es ist unglaublich, wir haben offensiv jetzt die volle Kapelle am Start und sind trotzdem harmlos wie ne Kirchenmaus.

Was war denn das Ergebnis vom Pressing a la Toppi? Tag der offenen Tür für den Gegner. Das man davon abkehrt, wenn man nicht in der Lage ist, es ordentlich zu spielen und es hinten ein vielfaches am Gegentoren verantwortet, als man vorn schießt, finde ich jetzt nicht verkehrt.
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QuitoTodo schrieb:

Was für Sprüche? Gib mal n Beispiel.
       


Ich glaube daran, dass meine Teams eine Show zeigen. Wenn wir zwei Tore haben, wollen wir drei. Wenn wir drei Tore haben, wollen wir vier.

Ein Spieler mit Selbstbewusstsein ist 50 Prozent stärker. Ich gebe ihnen dieses Selbstbewusstsein

Es geht nicht um Probleme, es geht um Lösungen. Ich bin davon überzeugt, dass meine Lösungen uns helfen

Stop playing back

Alles übersetzt bzw. aus Artikeln entnommen. Da sehe ich bisher nicht viel von. Ich sehe eine verbesserte Defensive. Die war aber vorher so bei 0 % Form, dass es kaum noch schlechter werden konnte. Aber ich sehe nichts von dem Offensiv-Fussball, den Riera behauptet spielen zu wollen. Wenn man große Sprüche klopft, dann fliegen die einem auch schneller um die Ohren. Aber man wollte ja diese ganzen lahmen PKs nicht mehr haben und hat sich über die großen Sprüche gefreut. Endlich Aufbruch. Und dann sieht man in vielen Spielen das selbe Gekicke gegen unten stehende Teams wie unter Dino.

Schon klar, dass Riera noch genug Zeit bekommt. Aber ich habe Sorge, dass er schon verbrannt ist, bevor die neue Saison beginnt. Es könnte zur Grammozis-Schalke-Situation kommen.
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SGE_Werner schrieb:

QuitoTodo schrieb:

Was für Sprüche? Gib mal n Beispiel.
       


Ich glaube daran, dass meine Teams eine Show zeigen. Wenn wir zwei Tore haben, wollen wir drei. Wenn wir drei Tore haben, wollen wir vier.

Ein Spieler mit Selbstbewusstsein ist 50 Prozent stärker. Ich gebe ihnen dieses Selbstbewusstsein

Es geht nicht um Probleme, es geht um Lösungen. Ich bin davon überzeugt, dass meine Lösungen uns helfen

Stop playing back

Alles übersetzt bzw. aus Artikeln entnommen. Da sehe ich bisher nicht viel von. Ich sehe eine verbesserte Defensive. Die war aber vorher so bei 0 % Form, dass es kaum noch schlechter werden konnte. Aber ich sehe nichts von dem Offensiv-Fussball, den Riera behauptet spielen zu wollen. Wenn man große Sprüche klopft, dann fliegen die einem auch schneller um die Ohren. Aber man wollte ja diese ganzen lahmen PKs nicht mehr haben und hat sich über die großen Sprüche gefreut. Endlich Aufbruch. Und dann sieht man in vielen Spielen das selbe Gekicke gegen unten stehende Teams wie unter Dino.

Schon klar, dass Riera noch genug Zeit bekommt. Aber ich habe Sorge, dass er schon verbrannt ist, bevor die neue Saison beginnt. Es könnte zur Grammozis-Schalke-Situation kommen.

"Stop playing back" war kein Spruch, sondern eine Anweisung in einer seiner ersten Trainingseinheiten. Das kann man ihm wohl kaum vorwerfen.
Scheint nur noch nicht angekommen zu sein.
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Ernst gemeint? Was hat das Gehalt für deine Tätigkeit als Vorstand, das er frei aushandeln kann, mit der Vergütung eines Rechtsanwalts für anwaltliche Tätigkeit zu tun?

10 Mio für die vier Vorständebei 400 Mio Umsatz  ist jedenfalls ganz schön happig. Ich hatte beim Stichwort explodierende Personalkosten eigentlich an die Spieler und den riesigen Stab gedacht

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J_Boettcher schrieb:

Ernst gemeint? Was hat das Gehalt für deine Tätigkeit als Vorstand, das er frei aushandeln kann, mit der Vergütung eines Rechtsanwalts für anwaltliche Tätigkeit zu tun?

10 Mio für die vier Vorständebei 400 Mio Umsatz  ist jedenfalls ganz schön happig. Ich hatte beim Stichwort explodierende Personalkosten eigentlich an die Spieler und den riesigen Stab gedacht

Wenn man sieht, wo die Eintracht stand, als Hellmann in diese Position gekommen ist und von Bruchhagen übernommen hat und sieht, was daraus geworden ist, sind die 3 mio. fast noch zu wenig.
Er hat mit Bobic und seiner Gang komplett ins Schwarze getroffen und als diese dann durch die Hintertür in Berlin angeheuert haben, war die Nachfolgeregelung mit Krösche noch mal eine Steigerung. Ich weiß jetzt nicht, inwieweit er bei den Trainerentscheidungen seine Finger im Spiel hatte, aber auch da wurde in dne letzten 10 Jahren wenig falsch gemacht.
Zudem ist er noch in der DFL ein angesehenes Mitglied und vertritt auch dort die Interessen unserer Eintracht.
In der Zwischenzeit ist aus der Schimmelbude, die unser Stadion war, ein hochmodernes Schmuckkästchen geworden und einen neuen Campus gibt es ebenfalls.
Dazu ist die Eintracht nicht mehr nur Mieter und die Kuh, die von der Stadiongesellschaft ausgenommen wird, sondern profitiert auch inzwischen selbst davon.

Die Mannschaft ist nicht mehr Kandidat für einen Abstiegsplatz, sondern inzwischen Stammgast in Europa.  In der Zwischenzeit haben wir 2 Titel, Finalteilnahmen, Halbfinalteilnahmen und viele andere Erfolge (Cl Teilnahme) gefeiert. Von so einer sportlichen Entwicklung hätte man exakt vor 10 Jahren nur träumen können. Da war man mit Veh noch mit Vollgas auf dem Weg in Richtung Untergang.

Die Eintracht ist in dieser Zeit sportlich und wirtschaftlich auf ein völlig neues Level

Wenn man dann noch bedenkt, dass inzwischen unsere gehobenen Kicker das gleiche bekommen oder sogar mehr , verzichte ich lieber auf einen dieser Spieler, als auf einen erfolgreichen Strategen wie Hellmann, der für mich ein Sechser im Lotto für die Eintracht ist.
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Lieber Doc,

als Hoppenheim nach absurden Investitionen in Spieler und dem Austausch des kompletten Management, des Trainers und des Sportdirektors in gewaltige finanzielle Schwierigkeiten kam, schoss der geliebte Patron Hopp mal einfach so 80 Mio. nach, um das enorme Defizit wenigstens ein bisschen auszugleichen (die Stiftung mit ursprünglich 250 Mio. gab es ja zumindest teilweise auch noch).

Der VFB wiederum wurde jetzt gerade von Porsche und Mercedes mit dezenten kleinen Finanzspritzen in die Lage gebracht, Undav fest zu verpflichten, Demirovic zu kaufen und richtig gute Gehälter zu zahlen.

Und komme mir mal bitte Keiner mit dem Verkauf von Woltemade, das war zwar ein Husarenstück der Schwaben aber lag weit unter den Einnahmen von Omar und Hugo II.

Diese Bedingungen haben wir halt nicht und daher dürfen wir eigentlich nicht den Anspruch haben mit Stuttgart auf Augenhöhe und weit über Hoppenheim zu stehen. Wirtschaftlich haben beide bessere Voraussetzungen, die wir mit harter Arbeit und guten Transfers versuchen müssen, auszugleichen.

Daher glaube ich nicht, dass unser natürliches Habitat Platz 5-6 ist, dazu gehört immer im Management besser zu sein als Bayern, Leverkusen, Wolfsburg, Leipzig, Hoppenheim und Stuttgart, denn die sind eigentlich aufgrund ihrer wirtschaftlichen Möglichkeiten gesetzt. Eigentlich wäre Platz 7 unser natürlicher Lebensraum, mal besser mal schlechter aber zu glauben, wir wären vor Stuttgart und Hoppenheim, wage ich nicht.

Unser Glück ist, dass Wolfsburg trotz jährlich fast 100 Mio. Zuschuss von VW nix gebacken bekommt aber ehrlich, wie oft in den letzten  Jahren waren wir denn unter den Top 5?

Und das hat die oben geschilderten Gründe.

Das ist ja unser Problem, wir wollen mit den großen Hunden pinkeln, haben aber weder einen Sugar-Daddy noch einen Investor im größeren Stil in der Hinterhand.

Um selbst mit Stuttgart oder Hoppenheim mitzuhalten müssen wir also im Mangement besser und schneller sein.

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Mit Stuttgart gehe ich absolut nicht mit.
Die haben den Erfolg vor allem ihrem Trainer zu verdanken, der es geschafft hat, viele Spieler extrem zu entwickeln und ein starkes und dominantes Spiel zu  verpassen, also genau das wovon hier seit Jahren geträumt wird und in den letzten 30 Jahren wohl nur von Hütter geschafft wurde.

Die Mannschaft von denen ist nun wirklich nicht finanziell hochgerüstet worden.
Dort heißen die Leistungsträger:

Mittelstädt (kam als Ersatzspieler hinter Plattenhart vom Absteiger Hertha),
Chabot (kam von Absteiger Köln),
Stiller (kam als Mitläufer von Hoffenheim),
Chema (kam für eine Witzsumme von Real),
Hendriks (1 mio. von Rotterdam);
Nübel (von Bayern geliehen und wird dann von Seimen abgelöst).
Leweling (4 mio. von Union)
Karazor (1 mio. von Kiel)
Führich 2,5 aus Paderborn)
...

Das Spieler wie Undav und Demirovic fest verpflichtet werden konnten, lag doch an deren CL Teilnahme und den Verkäufen von Ito, Anton und Guirassy, die ebenfalls allesamt billig geholt wurden.

Dazu haben sie halt mehr Glück als Verstand bei der DFB Pokal Auslosung gehabt, wo sie ohne Gegenwehr zum Titel gelost wurden.

Deren Erfolg aber auf Porsche und Mercedes zu schieben, ist mir zu einfach.

Und die meisten Spieler, die Hoffenheim verpflichtet, waren nun auch keine fertigen Stars.
Wobei ich Hoffenheim nicht kritisch sehe, da sie im Gegensatz zur Eintracht nicht seit Jahren um internationale Plätze spielen.
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Hyundaii30 schrieb:

Henk schrieb:

Ergänzend die Meldung vom HR, die den kicker zitieren:
Bericht: Frankfurt mit dickem Minus
https://www.hessenschau.de/sport/fussball/eintracht-frankfurt-news-ticker-dfl-gibt-spieltage-28-bis-30-bekannt,bundesliga-ticker-104.html
"Durch die Winter-Transfers und die Trennung von Trainer Dino Toppmöller wird sich das Minus, so das Blatt, voraussichtlich auf zehn bis 20 Millionen Euro belaufen. Die Verluste haben Folgen für die Transferpolitik des Sommers. Laut kicker soll dann bei der Eintracht ein Transferüberschuss von 50 bis 70 Millionen Euro erzielt werden. "Es besteht Verkaufsdruck", heißt es."


Ich verstehe das ganze nur noch teilweise.
Wollen wir Minus machen wegen den Bilanzen ?
Ja unsere Kostenstruktur steigt durch die Internationalen Plätze. Schon klar.
Aber dafür verkaufen wir auch unsere Topspieler zu hohen Preisn, bekommen mehr Sposorengelder,
Fernseheinnahmen uvm. und trotzdem machen wir Minus wenn wir International spielen ?

Wäre es dann nicht besser, auf internationale Spiele zu verzichten
Achtung Smiley !!!

Schon komisch das ganze.
Der SC Freiburg bekommt das irgendwie besser hin.
Sind unsere Spieler so überbezahlt ? Kann ich mir nicht vorstellen, da unsere Gehälter nie explodiert sind, sondern
nur schrittweise angepasst wurden und dafür aber auch sehr große Verkäufe getätigt wurden, die zumindestens
solche Mehrkosten auffangen sollten.

Ziemlich genau diese Diskussion gab es mal vor einigen Wochen in einem Nachbetrachtungsthread. Das ist ziemlich ausgeufert und letztlich wurde die Diskussion berechtigterweise gesperrt. Allerdings hat mir einer er zahlreichen  Forumsurgesteine (ich glaube, es war SemperFi) diesen interessanten Link gepostet:

https://www.meenzer-on-tour.de/blog/finanzen-der-bundesliga-clubs-2025-teil-1/

Da muss man sich etwas durcharbeiten, aber es ist durchaus empfehlenswert. Die Kurzzusammenfassung ist, daß die Eintracht bedingt durch viele Jahrzehnte schlechten Wirtschaftens seit den 80er Jahren gewisse Hypotheken mit sich rumträgt. Nach vielen Jahren der Konsolidierung unter Bruchhagen und später auch Bobic hat dann Corona besonders bei der Eintracht reingehauen. Dabei geht es im wesentlichen um das Eigenkapital. Da hat die SGE gut ein Viertel durch Covid verloren.
Um auf Deine Mutmaßung mit den "Gehältern" einzugehen. Das ist sicher nicht das Problem. Für die sog. "Personalaufwandsquote" hat die SGE Höchstpunktzahl erhalten.
Freiburg wird in dem Artikel als der absolute "Klassenprimus" bewertet - wohl berechtigterweise. Aber da gehörte auch wieder eine Riesenportion Glück dazu. Denn welche Einnahmen sind in der Pandemie primär eingebrochen? Richtig, Zuschauereinnahmen. Bei der SGE 17*50000 Tickets, in Freiburg 17*24000 Tickets (davon 10000 Stehplätze). Das hatte zur Folge, daß das Eigenkapital der SGE weit mehr zusammen geschmolzen ist, als bei anderen Clubs.
Nichtsdestotrotz irritiert die Mutmaßung des Kickers sehr. Immerhin haben wir einen Transferüberschuss von 54 Mio diese Saison. Die suggerierten Zahlen lassen sich mit den genannten Begründungen zwar erklären. Es heißt man habe mit einem Ergebnis zwischen "-8 und +2 Mio" gerechnet. Und jetzt soll das Ergebnis "zwischen -10 und -20 Mio" liegen. Das sind konkret 12 Mio. Und die sind schnell errechnet: Transfer Ebnoutalib: 8 Mio, Entlassung Toppmöller und  Transfer Kosugi. Daraus aber irgendeine "Alarm"-Meldung zu machen erscheint höchst unseriös.
Die einzige wirklich brennende Frage bleibt: Warum brauchen wir Transferüberschüsse in Höhe von 50-60 Mio, um überhaupt in die Nähe einer ausgeglichenen Bilanz zu kommen und was passiert, wenn es mal 1 Jahr keine Browns, Uzuns, Larssons, Etikités oder Marmoushs zu verkaufen gibt?
All das muss irgendwie, auf für mich nur laienhaft verständliche Art und Weise, mit unserer geringen Eigenkapitalquote zusammenhängen.
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DoctorJ83 schrieb:

Hyundaii30 schrieb:

Henk schrieb:

Ergänzend die Meldung vom HR, die den kicker zitieren:
Bericht: Frankfurt mit dickem Minus
https://www.hessenschau.de/sport/fussball/eintracht-frankfurt-news-ticker-dfl-gibt-spieltage-28-bis-30-bekannt,bundesliga-ticker-104.html
"Durch die Winter-Transfers und die Trennung von Trainer Dino Toppmöller wird sich das Minus, so das Blatt, voraussichtlich auf zehn bis 20 Millionen Euro belaufen. Die Verluste haben Folgen für die Transferpolitik des Sommers. Laut kicker soll dann bei der Eintracht ein Transferüberschuss von 50 bis 70 Millionen Euro erzielt werden. "Es besteht Verkaufsdruck", heißt es."


Ich verstehe das ganze nur noch teilweise.
Wollen wir Minus machen wegen den Bilanzen ?
Ja unsere Kostenstruktur steigt durch die Internationalen Plätze. Schon klar.
Aber dafür verkaufen wir auch unsere Topspieler zu hohen Preisn, bekommen mehr Sposorengelder,
Fernseheinnahmen uvm. und trotzdem machen wir Minus wenn wir International spielen ?

Wäre es dann nicht besser, auf internationale Spiele zu verzichten
Achtung Smiley !!!

Schon komisch das ganze.
Der SC Freiburg bekommt das irgendwie besser hin.
Sind unsere Spieler so überbezahlt ? Kann ich mir nicht vorstellen, da unsere Gehälter nie explodiert sind, sondern
nur schrittweise angepasst wurden und dafür aber auch sehr große Verkäufe getätigt wurden, die zumindestens
solche Mehrkosten auffangen sollten.

Ziemlich genau diese Diskussion gab es mal vor einigen Wochen in einem Nachbetrachtungsthread. Das ist ziemlich ausgeufert und letztlich wurde die Diskussion berechtigterweise gesperrt. Allerdings hat mir einer er zahlreichen  Forumsurgesteine (ich glaube, es war SemperFi) diesen interessanten Link gepostet:

https://www.meenzer-on-tour.de/blog/finanzen-der-bundesliga-clubs-2025-teil-1/

Da muss man sich etwas durcharbeiten, aber es ist durchaus empfehlenswert. Die Kurzzusammenfassung ist, daß die Eintracht bedingt durch viele Jahrzehnte schlechten Wirtschaftens seit den 80er Jahren gewisse Hypotheken mit sich rumträgt. Nach vielen Jahren der Konsolidierung unter Bruchhagen und später auch Bobic hat dann Corona besonders bei der Eintracht reingehauen. Dabei geht es im wesentlichen um das Eigenkapital. Da hat die SGE gut ein Viertel durch Covid verloren.
Um auf Deine Mutmaßung mit den "Gehältern" einzugehen. Das ist sicher nicht das Problem. Für die sog. "Personalaufwandsquote" hat die SGE Höchstpunktzahl erhalten.
Freiburg wird in dem Artikel als der absolute "Klassenprimus" bewertet - wohl berechtigterweise. Aber da gehörte auch wieder eine Riesenportion Glück dazu. Denn welche Einnahmen sind in der Pandemie primär eingebrochen? Richtig, Zuschauereinnahmen. Bei der SGE 17*50000 Tickets, in Freiburg 17*24000 Tickets (davon 10000 Stehplätze). Das hatte zur Folge, daß das Eigenkapital der SGE weit mehr zusammen geschmolzen ist, als bei anderen Clubs.
Nichtsdestotrotz irritiert die Mutmaßung des Kickers sehr. Immerhin haben wir einen Transferüberschuss von 54 Mio diese Saison. Die suggerierten Zahlen lassen sich mit den genannten Begründungen zwar erklären. Es heißt man habe mit einem Ergebnis zwischen "-8 und +2 Mio" gerechnet. Und jetzt soll das Ergebnis "zwischen -10 und -20 Mio" liegen. Das sind konkret 12 Mio. Und die sind schnell errechnet: Transfer Ebnoutalib: 8 Mio, Entlassung Toppmöller und  Transfer Kosugi. Daraus aber irgendeine "Alarm"-Meldung zu machen erscheint höchst unseriös.
Die einzige wirklich brennende Frage bleibt: Warum brauchen wir Transferüberschüsse in Höhe von 50-60 Mio, um überhaupt in die Nähe einer ausgeglichenen Bilanz zu kommen und was passiert, wenn es mal 1 Jahr keine Browns, Uzuns, Larssons, Etikités oder Marmoushs zu verkaufen gibt?
All das muss irgendwie, auf für mich nur laienhaft verständliche Art und Weise, mit unserer geringen Eigenkapitalquote zusammenhängen.

Oder aber der Kicker braucht ein paar Klicks und dramatisiert die ganze Geschichte deutlich über.
Das wir wohl sehr leistungsbezogen bezahlen, ist ja bereits bekannt und da war der dritte Platz nun mal nicht förderlich für die Personalkosten. Da diese Saison deutlich mieser ausgehen wird, wird auch dort automatisch weniger augegeben werden müssen. Wenn es wirklich so schlimm um die Finanzen bestellt wäre, hätte man sich sicher Kosugi gespart.
Julian Franzke ist bisher auch nicht wirklich mit inhaltlich hochwertigen Artikel rund um die Eintracht aufgefallen und dramatische Überschriften verkaufen sich nun mal besser.
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Da uns im nächsten Sommer sowohl Burkardt als auch Ebnoutalib erhalten bleiben und wir bei den Leihen um Kalimuendo und Wahi ebenfalls bei hochpreisigen Spielern bereits die Finger im Spiel haben, sehe ich auch keine Notwendigkeit im Sturm eine 1A Lösung zu holen.
Staff will man ja perspektivisch auch noch aufbauen und Batchuayi hat man auch noch auf der Payroll.
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" Des Weiteren wurde im Frankfurter Zuschauerbereich vor Spielbeginn ein diskriminierender Sprechgesang angestimmt.Das DFB-Sportgericht sprach in diesem Fall eine Geldstrafe von insgesamt 171.000 Euro aus, [...]"

https://www.dfb.de/news/440250-euro-geldstrafe-fuer-eintracht-frankfurt

Ich war nicht vor Ort, was zur Hölle wurde dort angestimmt, dass eine derart hohe Strafe ausgesprochen wurde?
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Wie viel Glück kann man haben?
VfB Stuttgart: ja
Unglaublich, dass die immer den leichtesten Gegner bekommen. Und dann auch noch zu Hause...
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Wie hat Riera auf die Frsge dazu geantwortet, vermutlich souverän?
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Tafelberg schrieb:

Wie hat Riera auf die Frsge dazu geantwortet, vermutlich souverän?

Sehr souverän, sinngemäß, dass es egal ist, was er sagt, dass es immer jemanden gibt, der gern was anderes hören würde. Er akzeptiert andere Meinungen, egal wie sie ausfallen.
Dann noch, dass ihn nur Menschen  verletzen können, die ihm etwass bedeuten und die beiden gehören nicht dazu.
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Schobbe schrieb:

Deshalb juckt mich der Podcast an sich gar nicht, aber so einen bedeutungslosen Mist als Frage in  ner Spieltags PK zu nutzen ist doch echt bescheuert. Ne Meinung von 2 Außenstehenden, wow. Clickbait und Effekthascherei.


Und ich muss mal knallhart sagen, so wie hier über einen Sandro Wagner geredet wurde und es gefeiert wurde als das schief ging, finde ich die "Konteraufregung" ziemlich verlogen.

Zeigt eigentlich ganz gut, dass Verhalten auf der eigenen Seite toleriert wird, gehört diese Person aber nicht zum eigenen Lager, haben viele kein Thema damit selbst draufzuprügeln.

Und deswegen finde ich Harnik und Kruse lächerlich, bei Kumpel Wagner war extreme Außendarstellung cool weil polarisierend, bei Riera, der sowohl als Spieler wie auch als Trainer bereits mehr erreicht hat als Sandro Wagner, ist es doof weil polarisierend.
Aber am Ende verhalten die sich ganz genau so wie haufenweise Leute hier, als es einen Sandro Wagner in Augsburg gab. Und speziell diese Leute sollten bei dem Thema lieber ganz ganz ruhig sein.
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SemperFi schrieb:

Schobbe schrieb:

Deshalb juckt mich der Podcast an sich gar nicht, aber so einen bedeutungslosen Mist als Frage in  ner Spieltags PK zu nutzen ist doch echt bescheuert. Ne Meinung von 2 Außenstehenden, wow. Clickbait und Effekthascherei.


Und ich muss mal knallhart sagen, so wie hier über einen Sandro Wagner geredet wurde und es gefeiert wurde als das schief ging, finde ich die "Konteraufregung" ziemlich verlogen.

Zeigt eigentlich ganz gut, dass Verhalten auf der eigenen Seite toleriert wird, gehört diese Person aber nicht zum eigenen Lager, haben viele kein Thema damit selbst draufzuprügeln.

Und deswegen finde ich Harnik und Kruse lächerlich, bei Kumpel Wagner war extreme Außendarstellung cool weil polarisierend, bei Riera, der sowohl als Spieler wie auch als Trainer bereits mehr erreicht hat als Sandro Wagner, ist es doof weil polarisierend.
Aber am Ende verhalten die sich ganz genau so wie haufenweise Leute hier, als es einen Sandro Wagner in Augsburg gab. Und speziell diese Leute sollten bei dem Thema lieber ganz ganz ruhig sein.

Ist halt ziemlich armselig von beiden. Der fette Kruse bekommt nix mehr auf Reihe, sogar als Reality TV Star ist er gescheitert und seine Ex läuft ihm den Rang ab. Jetzt teilt mal wieder gegen die Eintracht aus, weil sich sonst niemand mehr für ihn interessiert. Und Harnik? Der war als Spieler völlig unbedeutend und im Anschluss durchs Raster gefallen. Was macht man? Ragebait, damit man wieder aus der Versenkung auftaucht.
Als wenn man Hamann auf Temu bestellt, nur dass dieser als Spieler im Gegensatz zu diesen beiden Typen richtig was gerissen hat.
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Was heute auch wieder zum verzweifeln war, ist unser Umschaltspiel. Das war jahrelang unsere größte Stärke und ist jetzt kaum noch existent. Da traut sich Union mal über die Mittellinie, wir holen den Ball, hätten Platz und dann weiß keiner, was zu tun ist. Niemand sucht die Tiefe, keiner bietet sich an, es sind 0,0 Automatismen vorhanden und so wurde jeder mögliche Angriff verschleppt und wieder hinten herum gespielt.
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Hojlund bitte bitte nicht mehr bringen!
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Dorico_Adler schrieb:

Hojlund bitte bitte nicht mehr bringen!

Bis zu dem Aussetzer war er doch in Ordnung.
Nächste Woche siehst du Skhiri wieder, der ist auch nicht besser.
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Frankfurter-Bob schrieb:

Doan, Chaibi und Götze fallen ab. Die kriegen wenig hin. Gerade Doan hat diese Saison gezeigt, dass er mehr kann.

Ansonsten in der Arbeit gegen den Ball stark verbessert. Aber auch mit Ball ist mehr Schärfe drin. Gegen Union ist es nach vorne auch schwer, da die 30 min lang nix gemacht haben, außer hinten dicht. Uns fehlt etwas Speed. Jupp wäre gut.


Irgendwie glaube ich, dass wir bei der selben Leistung unter Dino diese ganzen positiven Kommentar nie lesen würden.
Ich frage mich wirklich, was bis auf die Arbeit gegen den Ball verbessert war? Und selbst die... Bei allem Verständnis, Union will ja gar kein Spiel machen, die warten nur auf ihren Konter. Dass wir das nicht wirklich zugelassen haben, ist das einzige, was ich loben kann.
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SGE_Werner schrieb:

Frankfurter-Bob schrieb:

Doan, Chaibi und Götze fallen ab. Die kriegen wenig hin. Gerade Doan hat diese Saison gezeigt, dass er mehr kann.

Ansonsten in der Arbeit gegen den Ball stark verbessert. Aber auch mit Ball ist mehr Schärfe drin. Gegen Union ist es nach vorne auch schwer, da die 30 min lang nix gemacht haben, außer hinten dicht. Uns fehlt etwas Speed. Jupp wäre gut.


Irgendwie glaube ich, dass wir bei der selben Leistung unter Dino diese ganzen positiven Kommentar nie lesen würden.
Ich frage mich wirklich, was bis auf die Arbeit gegen den Ball verbessert war? Und selbst die... Bei allem Verständnis, Union will ja gar kein Spiel machen, die warten nur auf ihren Konter. Dass wir das nicht wirklich zugelassen haben, ist das einzige, was ich loben kann.

Wer hat denn die Truppe im letzten halben Jahr dort hin gebracht, wo sie jetzt ist? Das der AR (keine Ahnung, ob er besser als Toppmöller sein wird) das  in einer Trainingswoche nicht mit ein paar markigen Sprüchen  wieder hinbekommt, wundert mich nicht.
Da liegt noch eine Menge Arbeit an.
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Klasse Schiedsrichter...
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Wie harm- und Ideenlos will man denn noch sein?
Da hat der neue Trainer eine Menge Arbeit.
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Schmidti1982 schrieb:

Das Problem ist hier nicht die Technik, sondern die Art der Anwendung.


Genau das schrieb ich oben auch.


Schmidti1982 schrieb:

Also kurz gesagt, der VAR macht absolut Sinn, aber es muss eben weiter optimiert werden.


Die Einstellung hatte ich die ersten Jahre nach der Einführung auch noch. Während bei Dir offenbar noch die Überzeugung da ist, dass eine Optimierung funktionieren kann bzw. zu Verbesserungen in der Anwendung führen kann, sehe ich das inzwischen, nach fast 9 Jahren Anwendung, halt anders. Aber gut, nenn’ es meinetwegen Quatsch.
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Luca_SGE schrieb:

Schmidti1982 schrieb:

Das Problem ist hier nicht die Technik, sondern die Art der Anwendung.


Genau das schrieb ich oben auch.


Schmidti1982 schrieb:

Also kurz gesagt, der VAR macht absolut Sinn, aber es muss eben weiter optimiert werden.


Die Einstellung hatte ich die ersten Jahre nach der Einführung auch noch. Während bei Dir offenbar noch die Überzeugung da ist, dass eine Optimierung funktionieren kann bzw. zu Verbesserungen in der Anwendung führen kann, sehe ich das inzwischen, nach fast 9 Jahren Anwendung, halt anders. Aber gut, nenn’ es meinetwegen Quatsch.

Wenn man lieber über 10 Fehlentscheidungen ohne VAR diskutiert, als über 3 Fehlentscheidungen mit VAR (Zahlen aus dem Gefühl heraus), ist es halt Quatsch. Der Faktor Mensch wird immer dabei sein und Fussball ist ein Sport in dem es viele 50:50 Entscheidungen gibt, die die Fans der jeweiligen Mannschaften logischerweise immer zu ihren Gunsten auslegen. Diskussionen wird es immer geben, nur ohne VAR noch viel öfter.